(57) Die Erfindung betrifft einen Hydraulikzylinder (10) mit Endlagendämpfung, insbesondere
für ein Flurförderzeug, umfassend: einen Hohlzylinder (12), einen im Hohlzylinder
(12) in Axialrichtung (A) verschiebbaren Arbeitskolben (14), einen Dämpfungskolben
(34), der mit dem Arbeitskolben (14) in Verbindung steht und relativ zu diesem in
Axialrichtung (A) beweglich ist, eine Feder (40), durch die der Dämpfungskolben (34)
axial in Richtung einer in der Nähe des Bodens (16) des Hohlzylinders (12) ausgebildeten
Einlass- und Auslassöffnung (18) für Hydraulikflüssigkeit vorgespannt ist, wobei der
Dämpfungskolben (34) derart ausgebildet ist, dass er beim Absenken des Arbeitskolbens
(14) kurz vor Erreichen einer Arbeitskolbenendlage die Einlass-/Auslassöffnung (18)
abdichtet, so dass der Strömungsquerschnitt für Hydraulikflüssigkeit durch im Dämpfungskolben
(34) wirkende Drosselmittel (38, 48, 52) hindurch in die Einlass-/Auslassöffnung verringert
ist. Erfindungsgemäß ist dabei vorgesehen, dass die Drosselmittel (38, 48, 52) eine
Düsennadel (52) umfassen und derart ausgebildet sind, dass der Strömungsquerschnitt
in Abhängigkeit der Relativbewegung des Arbeitskolbens (14) zum Dämpfungskolben (34)
bis zum Erreichen der Arbeitskolbenendlage weiter verringerbar ist. Ferner betrifft
die Erfindung auch ein Flurförderzeug mit einem solchen Hydraulikzylinder als Hubzylinder.
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