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(11) |
EP 1 989 983 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.04.2014 Patentblatt 2014/18 |
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Anmeldetag: 07.05.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Saugdüse mit Akkumulatoreinheit für einen Staubsauger
Suction nozzle with battery unit for a vacuum cleaner
Buse d'aspiration avec unité d'accumulateur pour un aspirateur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.11.2008 Patentblatt 2008/46 |
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Patentinhaber: Wessel-Werk GmbH |
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51580 Reichshof-Wildbergerhütte (DE) |
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Erfinder: |
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- Kaffenberger, Dieter
51674 Wiehl (DE)
- Dilger, Horst
51597 Morsbach (DE)
- Riehl, Klaus-Dieter
57489 Drolshagen (DE)
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Vertreter: Albrecht, Rainer Harald et al |
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Andrejewski - Honke
Patent- und Rechtsanwälte
An der Reichsbank 8 45127 Essen 45127 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 553 897 US-A1- 2006 292 444
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WO-A-2006/071972
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- KIEHNE, H. A.: "Battery Technology Handbook, 2nd Edition" 2003, MARCEL DEKKER, INC.
, NEW YORK, BASEL , XP002449043 ISBN: 0-8427-4247-4 Kapitel 1.6.4
- KIEHNE, H. A.: "Battery Technology Handbook, 2nd Edition" 2003, MARCEL DEKKER, INC.
, NEW YORK, BASEL , XP002449044 ISBN: 0-8247-4247-4 Kapitel 10.4-10.5
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Saugdüse für einen Staubsauger mit einem Gehäuse, einem
bodenseitig in dem Gehäuse angeordneten Saugmund, einer in dem Gehäuse drehbar gelagerten
und von einem Elektromotor angetriebenen Reinigungswalze und einer Akkumulatoreneinheit
für die Energieversorgung des Elektromotors. Die Saugdüse ist über ein rückwärtiges
Anschlussstück an ein Saugrohr oder einen Saugschlauch eines Staubsauger anschließbar.
Die Reinigung eines Bodenbelages erfolgt bei der Saugdüse auf besonders effektive
Weise durch eine Kombination des durch die Saugdüse strömenden Saugluftstroms und
die Bewegung der Reinigungswalze. Da die Saugdüse zur Energieversorgung mit der Akkumulatoreneinheit
ausgerüstet ist, ist während des Betriebs ein Anschluss an eine externe Spannungsquelle
nicht erforderlich, weshalb die Saugdüse flexibel eingesetzt und gehandhabt werden
kann.
[0002] Saugdüsen mit den eingangs beschriebenen Merkmalen sind aus den Druckschriften
DE 39 00 577 A1 und
DE 298 028 79 U1 und in verschiedenen Ausführungen aus der Praxis bekannt, vgl. hierzu auch
DE 203 08 760 U1 und
EP 0 553 897 A2. Im Gegensatz zu Saugdüsen mit einer Reinigungswalze, die an eine externe Spannungsquelle
angeschlossen sind, werden aufgrund der üblichen Auslegungskriterien gattungsgemäße
Saugdüsen mit einer Akkumulatoreinheit als Energieversorgung mit vergleichsweise schwachen
Antriebsmotoren mit einer elektrischen Leistung von maximal 30 Watt ausgerüstet. Bei
der Auslegung der Saugdüse spielen neben den Kosten für den Elektromotor und die Akkumulatoreneinheit
insbesondere das Gewicht, die Zuverlässigkeit und das Gesamtvolumen der Saugdüse eine
entscheidende Rolle, wobei bei den bekannten Saugdüsen der Saugluftstrom maßgeblich
zu der Reinigungswirkung beiträgt und lediglich in einem gewissen Maße von der Reinigungswalze
unterstützt wird. So ist bei den bekannten Saugdüsen mit einer von einem Akkumulator
angetriebenen Reinigungswalze die Luftleistung an der Saugdüse typischerweise deutlich
größer als die elektrische Leistung des Elektromotors.
[0003] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde eine Saugdüse mit
den eingangs beschriebenen Merkmalen anzugeben, die verbesserte Reinigungseigenschaften
aufweist und gut zu handhaben ist.
[0004] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Elektromotor eine Nennleistung
von mehr als 80 Watt, aufweist und dass die Akkumulatoreneinheit, bezogen auf ihr
Gesamtvolumen, eine Energiedichte von mehr als 200 Wattstunden pro Liter aufweist.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass bei den bekannten gattungsgemäßen Saugdüsen
die Synergieeffekte der elektrisch angetriebenen Reinigungswalze einerseits und des
Saugluftstromes andererseits nicht optimal genutzt werden. Dadurch, dass die Nennleistung
des Elektromotors erfindungsgemäß zumindest 80 Watt beträgt, ist auf unterschiedlichen
textilen Bodenbelägen eine sehr zuverlässige und gründliche Reinigung möglich. Die
Reinigungswalze weist typischerweise schraubenförmige Bürstenstreifen auf, die um
den Umfang angeordnet sind. Zusätzlich oder alternativ können jedoch beispielsweise
auch Lamellen aus einem elastischen Material vorgesehen sein. Durch die erfindungsgemäß
hohe elektrische Leistung kann sowohl die Eindringtiefe der Reinigungselemente der
Bürstenwalze erhöht werden. Die Leistung des Elektromotors liegt im Rahmen der Erfindung
zwischen 80 und 150 Watt. Durch die hohe Energiedichte der Akkumulatoreneinheit von
mehr als 200 Wh/l werden zusätzlich zu der Verbesserung der Reinigungswirkung auch
ein kompakter Aufbau und eine gute Handhabbarkeit der Saugdüse ermöglicht.
[0005] Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die
Energiekapazität der Akkumulatoreneinheit größer als 40 Wh (Wattstunde) ist, wobei
die Energiekapazität besonders bevorzugt zwischen 50 Wh und 100 Wh liegt. Die erfindungsgemäße
Saugdüse ist für die Reinigung nahezu sämtlicher handelsüblicher Bodenbeläge geeignet,
wobei insbesondere auf Teppichen und Teppichböden eine gute Reinigungswirkung erzielt
werden kann. Lediglich extrem langflorige Teppiche, dessen Fasern sich mit der Reinigungswalze
verschlingen können, sind nicht für eine Reinigung mit der erfindungsgemäßen Saugdüse
geeignet. Der Elektromotor und die Energiekapazität der Akkumulatoreneinheit ist vorzugsweise
derart aufeinander abgestimmt, dass unabhängig von der Art des mit der Saugdüse zu
reinigenden Bodenbelages mit einer Akkumulatorenladung eine Betriebsdauer von zumindest
30 Minuten gewährleistet ist. Durch eine ausreichend lange Betriebsdauer kann bei
der typischen Verwendung der Saugdüse im privaten Wohnbereich eine Unterbrechung zum
Aufladen oder zum Austausch der Akkumulatoreneinheit vermieden werden. Bei dem bevorzugten
Einsatz im privaten Wohnbereich wird in den allermeisten Fällen eine Betriebsdauer
von mehr als einer Stunde nicht benötigt, weshalb die maximal mit einer Akkumulatorenladung
zu erreichende Betriebsdauer typischerweise zwischen 30 Minuten und einer Stunde liegen
soll. Neben dem Gesamtgewicht, welches im betriebsbereiten Zustand der Saugdüse vorzugsweise
unter 2,5 kg und besonders bevorzugt unter 1,5 kg liegt, ist in Bezug auf eine gute
Handhabbarkeit eine gleichmäßige Gewichtsverteilung anzustreben. So können beispielsweise
zum Ausbalancieren der Saugdüse der Elektromotor einerseits und die Akkumulatoreneinheit
andererseits an gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses angeordnet sein. Im Rahmen
der Erfindung kann auch vorgesehen sein, dass die Akkumulatoreneinheit unterschiedlich
geformte Akkumulatoren aufweist, die separat an voneinander beabstandeten Stellen
angeordnet sind. Durch eine solche Ausgestaltung der Akkumulatoreneinheit ist eine
besonders effektive Nutzung des zur Verfügung stehenden Bauraums und eine besonders
gleichmäßige Gewichtsverteilung möglich.
[0006] Im Rahmen der Erfindung kann die Akkumulatoreneinheit ohne Einschränkung fest oder
bewegbar an oder in dem Gehäuse angeordnet sein. Die Akkumulatoreneinheit kann beispielsweise
in das Gehäuse eingeschoben oder an einer externen Halterung befestigt sein. Eine
wechselbare Ausgestaltung ermöglicht dabei einen einfachen Wechsel einer defekten
oder entladenen Akkumulatoreneinheit durch eine bereit gehaltene, geladene Ersatzeinheit,
wodurch auch, falls erforderlich, die Betriebsdauer ohne weiteres erhöht werden kann.
Bei einer wechselbaren Ausgestaltung der Akkumulatoreneinheit ist die Aufladung in
einer externen Ladestation möglich. Auch bei einer wechselbaren Ausgestaltung der
Akkumulatoreneinheit ist vorzugsweise vorgesehen, dass zusätzlich auch in einer Betriebspause
ein Aufladen ohne eine Trennung von der Saugdüse möglich ist. Je nach Ausgestaltung
der Saugdüse weisen das Gehäuse oder die Akkumulatoreneinheit einen leicht zugänglichen
Ladeanschluss auf. Schließlich kann für die Saugdüse auch als Zubehör eine Halterung
vorgesehen sein, die gleichzeitig als Ladestation dient.
[0007] Der Elektromotor ist typischerweise über ein Getriebe, beispielsweise einen Riemen
oder eine Zahnradanordnung, mit der Reinigungswalze gekoppelt. Grundsätzlich sind
jedoch auch bei einer koaxialen Anordnung ein direkter Antrieb denkbar, wobei der
Elektromotor an einem Ende der Reinigungswalze angeordnet oder in die Reinigungswalze
integriert ist. Vorzugsweise ist auch eine elektronische Steuerung zur Drehzahl- und/oder
Drehmomentsteuerung des Elektromotors vorgesehen. So können die auf die Reinigungswalze
wirkenden Kräfte sehr stark von dem zu reinigenden Untergrund abhängen, wobei beispielsweise
bei einem langflorigen Teppichboden eine verstärkte Reibung auftritt. Die Drehzahl-
und/oder Drehmomentsteuerung kann unter Berücksichtigung der messtechnisch bestimmten
elektrischen Stromstärke, den Signalen von Sensoren der Saugdüse und/oder unter Berücksichtigung
manueller Eingaben erfolgen. So können beispielsweise an der Unterseite des Gehäuses
der Saugdüse Sensoren vorgesehen sein, die die Bodenbeschaffenheit oder den Verschmutzungsgrad
ermitteln. Denkbar ist auch die Anordnung von Schaltern an der Oberseite des Gehäuses,
damit ein Benutzer verschiedene Betriebsmodi wählen kann.
[0008] Im Rahmen der Erfindung ist vorgesehen, dass die Akkumulatoreneinheit auf einem Lithium-lonen-System
basiert. Die Akkumulatoreneinheit wird dabei aus zumindest einem Lithium-lonen-Akkumulator,
einem Lithium-Polymer-Akkumulator, einem Lithium-Mangandioxid-Akkumulator oder einem
Lithium/Lithiumkobaltoxid-Akkumulator gebildet. Der Zellenaufbau der Lithium-Polymer-Akkumulatoren
erlaubt die Fertigung von dünnen Folienbatterien, weshalb Lithium-Polymer-Akkumulatoren
in fast beliebigen und insbesondere auch ungleichmäßigen Formen gefertigt werden können.
Lithium-Polymer-Akkumulatoren können unter optimaler Raumnutzung unregelmäßige Zwischenräume
ausfüllen. Lithium-Mangandioxid-Akkumulatoren zeichnen sich durch eine besonders hohe
Betriebssicherheit aus, so dass spezielle Schutzschaltungen nicht zwingend erforderlich
sind. Des Weiteren können Lithium-Mangandioxid-Akkumulatoren kostengünstig gefertigt
werden und enthalten keine Schwermetalle, so dass sie bei der Entsorgung und bei einem
Defekt vergleichsweise problemlos gehandhabt werden können.
[0009] Da die Akkumulatoreneinheit auf einem Lithium-lonen-System basiert, kann in einer
bevorzugten Weiterbildung der Erfindung die Akkumulatoreneinheit einen Akkumulator
mit einer Elektrode aufweisen, deren Oberfläche mit einer Nanostruktur versehen ist,
wobei die Oberfläche in Bezug auf eine glatte Oberfläche zumindest um einen Faktor
5, vorzugsweise zumindest um einen Faktor 10 vergrößert ist. Der maximale Lade- und
Entladestrom ist im Wesentlichen durch die Oberfläche der Elektrode bestimmt. Durch
die Oberflächenvergrößerung aufgrund einer Nanostrukturierung können dabei auch bei
einem Akkumulator mit einer großen Kapazität und einer entsprechend großen Menge an
elektrochemisch aktivem Material sehr große Lade- und Entladeströme erreicht werden.
In Bezug auf eine Saugdüse kann beispielsweise in einem sehr kurzen Zeitintervall
von typischerweise weniger als 10 Minuten, vorzugsweise weniger als 5 Minuten, eine
Schnellaufladung erfolgen. Des Weiteren kann auch in besonders vorteilhafter Weise,
beispielsweise zur Reinigung eines stark verschmutzten Bodenabschnittes, kurzzeitig
ein erhöhter Entladestrom bereitgestellt werden. Im Rahmen der beschriebenen Ausgestaltung
des Akkumulators mit einer nanostrukturierten Elektrode kann dieser beispielsweise
als Lithium-Nanophosphat-Akkumulator ausgeführt sein.
[0010] Im Rahmen einer alternativen Ausgestaltung ist die Akkumulatoreneinheit aus zumindest
einem Nickel-Metall-Hydrid-Akkumulator gebildet. Darüber hinaus sind grundsätzlich
auch andere Akkumulatortypen geeignet, welche die erfindungsgemäß vorgesehene Energiedichte
von mehr als 200 Wh/l erreichen können.
[0011] Zur optimalen Raumnutzung kann auch vorgesehen sein, dass die Akkumulatoreneinheit
einen Akkumulator aufweist, der dickwandige und dünnwandige Abschnitte und/oder eine
von Stabbatterien abweichende Außenkontur aufweist. Die Außenkontur ist an die Form
des im Gehäuse vorhandenen Einbauraums angepasst. Im Gegensatz zu üblichen, stabförmigen
Akkumulatoren wird durch die beschriebene Ausgestaltung eine Anordnung der Akkumulatoren
in ansonsten ungenutztem Zwischenraum ermöglicht, wodurch die Volumennutzung verbessert
und die Außenabmessungen der Saugdüse verringert werden können. Des Weiteren ist bei
tragbaren Geräten aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik, die mit Lithium-lonen-Akkumulatoren
ausgerüstet sind, bekannt, dass durch den Einsatz eines nicht genau auf die Ladeelektronik
abgestimmten Ersatzakkumulators eine Zerstörung des Akkumulators und des Gerätes selbst
auftreten kann. In Extremfällen kann der Akkumulator explodieren oder entflammen.
Durch eine unregelmäßige, nichtstandardisierte Formgebung der Akkumulatoreneinheit
und des zugeordneten Aufnahmeraumes kann die Verwendung nichtautorisierter Ersatzakkus
weitgehend ausgeschlossen werden.
[0012] Neben den beschriebenen Maßnahmen kann auch aus strömungstechnischer Sicht eine Optimierung
der Saugdüse erfolgen. Zu diesem Zweck können zur Reduzierung von Verwirbelungen und
von Reibung kontinuierliche Übergänge entlang des Strömungsweges der Saugluft vorgesehen
sein. Des Weiteren kann die Saugleistung auch dadurch erhöht werden, dass der Falschluftanteil,
der nicht durch den Saugmund, sondern durch Ritzen und Spalten des Gehäuses eindringt,
minimiert wird. Zu diesem Zweck können beispielsweise zwischen Teilen des Gehäuses
Gehäusedichtungen oder an gelenkigen Verbindungen Dichtlippen oder Dichtstreifen vorgesehen
sein. Ein Anschlussstück an der Rückseite des Saugdüse ist typischerweise über eine
Gelenkverbindung an das Gehäuse angeschlossen. Um bei dieser Gelenkverbindung den
Eintritt von Falschluft zu vermeiden, kann der Saugluftweg innerhalb der Gelenkverbindung
von einem flexiblen, luftdicht eingesetzten Saugschlauch überbrückt werden.
[0013] Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen schematisch:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Saugdüse,
- Fig. 2
- die in einer Ladestation abgestellt und an einen Bodenstaubsauger angeschlossene Saugdüse.
[0014] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Saugdüse 1 für einen Staubsauger 2 mit einem Gehäuse
3, einem bodenseitig in dem Gehäuse 3 angeordneten Saugmund 4, einer in dem Gehäuse
3 drehbar gelagerten und von einem Elektromotor 5 angetriebenen Reinigungswalze 6
und einer aus zwei Akkumulatoren 7a, 7b gebildeten Akkumulatoreinheit 8 für die Energieversorgung
des Elektromotors 5. Der Elektromotor 5 weist eine Nennleistung zwischen 80 Watt und
150 Watt auf. Die aus einem großen ersten Akkumulator 7a und einem kleinen zweiten
Akkumulator 7b gebildete Akkumulatoreneinheit weist, bezogen auf ihr Gesamtvolumen,
eine Energiedichte von mehr als 200 Wh/l (Wattstunde pro Liter) auf, so dass diese
trotz ihrer kompakten Bauweise eine Energiekapazität von mehr als 40 Wattstunden und
vorzugsweise zwischen 50 Wattstunden und 100 Wattstunden aufweist. Mit der Akkumulatoreneinheit
8 kann die Saugdüse 1 mit einer Akkumulatorenladung, unabhängig von der Art des Bodenbelages,
länger als 30 Minuten betrieben werden. Die Akkumulatoren 7a, 7b basieren im Rahmen
der Erfindung auf einem Lithium-lonen-System. Geeignet sind Lithium-lonen-Akkumulatoren,
Lithium-Polymer-Akkumulatoren, Lithium-Mangandioxid-Akkumulatoren, Lithium-Nanophosphat-Akkumulatoren
oder Lithium/Lithiumkobaltoxid-Akkumulatoren.
[0015] Die Akkumulatoren 7a, 7b der Akkumulatoreneinheit 8 sind auswechselbar von hinten
in das Gehäuse 3 eingesteckt, wobei der erste große Akkumulator 7a gegenüberliegend
des Elektromotors 5, des zweiten kleinen Akkumulators 7b und einer elektronischen
Steuerung 9 angeordnet ist. Durch eine solche Ausgestaltung ergibt sich eine gleichmäßige
Gewichtsverteilung. Zu einer guten Handhabbarkeit trägt des Weiteren ein Gesamtgewicht
der Saugdüse 1 von weniger 1,5 kg bei. Die elektronische Steuerung 9, die auch an
Sensoren der Saugdüse 1 angeschlossen sein kann, wird für die Drehzahl- und Drehmomentsteuerung
des Elektromotors 5 eingesetzt. Der Elektromotor 5 ist dabei über einen Zahnriemen
10 mit der Reinigungswalze 6 gekoppelt. Die Reinigungswalze 6 ist als Bürstenwalze
mit schraubenförmig um den Umfang angeordneten Bürstenstreifen 11 ausgebildet.
[0016] Um auch die Reinigungswirkung der Saugluft zu optimieren, ist innerhalb der Saugdüse
1 ein strömungsoptimierter Luftweg mit kontinuierlichen Strömungsübergängen vorgesehen.
Des Weiteren sind zur Minimierung des Falschluftanteils zwischen einem Oberteil 12
und einem Unterteil 13 des Gehäuses 3 eine Gehäusedichtung 14 und im Bereich der kippbeweglichen
Verbindung zwischen dem Gehäuse 3 und einem Saugrohranschluss 15 ein flexibler Saugschlauch
16 vorgesehen.
[0017] Die wechselbare Ausgestaltung der aus zwei Akkumulatoren 7a, 7b gebildeten Akkumulatoreneinheit
8 erlaubt grundsätzlich die Akkumulatoren 7a, 7b im entnommenen Zustand zu laden oder
auch auf besonders einfache Weise durch entsprechende Ersatzakkumulatoren zu ersetzen.
Vorzugsweise ist jedoch vorgesehen, dass die Akkumulatoreneinheit 8 auch ohne von
der Saugdüse 1 getrennt zu werden, in einer Betriebspause aufladbar ist. Fig. 2 zeigt
die in einer Betriebspause in einer Ladestation 17 abgestellte und über ein Saugrohr18
an einen Staubsauger 2 angeschlossene Saugdüse 1. Bei der Nichtbenutzung des Staubsaugers
2 wird die Saugdüse 1 in der Ladestation 17 aufbewahrt, wobei in der Ladestation 17
durch eine Ladeelektronik eine Auf- und Erhaltungsladung der Akkumulatoreneinheit
8 erfolgt. Durch die Aufbewahrung der Saugdüse 1 in der Ladestation 17 kann stets
eine vollständige Aufladung und zusätzlich auch eine lange Lebensdauer der Akkumulatoreneinheit
8 erreicht werden.
1. Saugdüse mit einem Gehäuse (3), einem bodenseitig in dem Gehäuse (3) angeordneten
Saugmund (4), einer in dem Gehäuse (3) drehbar gelagerten und von einem Elektromotor
angetriebenen Reinigungswalze (6) und einer Akkumulatoreneinheit (8) für die Energieversorgung
des Elektromotors (5), wobei die 5 Saugdüse über ein rückwärtiges Anschlussstück (15)
an ein Saugrohr (18) oder einen Saugschlauch eines Staubsaugers anschließbar ist,
dadurch ge - kennzeichnet, dass der Elektromotor (5) eine Nennleistung zwischen 80 und 150 Watt aufweist und
dass die Akkumulatoreneinheit (8) bezogen auf ihr Gesamtvolumen eine Energiedichte
von mehr als 200 Wh/l (Wattstunde pro 10 Liter) aufweist, aus zumindest einem Lithium-Ionen-Akkumulator,
einem Lithium-Polymer-Akkumulator, einem Lithium-Mangandioxid-Akkumulator, einem Lithium-Nanophosphat-Akkumulator
oder einem Lithium/Lithiumkobalt-oxid-Akkumulator gebildet ist.
2. Saugdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Energiekapazität der Akkumulatoreneinheit (8) größer als 40 Wh (Wattstunde) ist.
3. Saugdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Akkumulatoreneinheit (8) an oder in dem Gehäuse (3) wechselbar angeordnet 20
ist.
4. Saugdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Akkumulatoreneinheit (8) ohne von der Saugdüse (1) getrennt zu werden in einer
Betriebspause aufladbar ist.
5. Saugdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Akkumulatoreneinheit (8) unterschiedliche geformte Akkumulatoren (7a, 7b) aufweist,
die separat an voneinander beabstandeten Stellen angeordnet sind.
6. Saugdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesamtgewicht im betriebsbereiten Zustand unter 2,5 kg, vorzugsweise unter 1,5
kg liegt.
1. A suction nozzle comprising a housing (3), a suction port (4), which is arranged in
the housing (3) on the bottom side, a cleaning roller (6), which is rotatably supported
in the housing (3) and which is driven by an electric motor, and an accumulator unit
(8) for supplying the electric motor (5) with power, wherein the suction nozzle can
be connected to a suction pipe (18) or a suction hose of a vacuum cleaner via a rearward
fitting (15), characterized in that the electric motor (5) encompasses an actual power output of between 80 and 150 Watts
and that the accumulator unit (8) encompasses an energy density of more than 200 Wh/l
(Watt hour per litre), based on its total volume, is made of at least one lithium-ion
accumulator, a lithium-polymer accumulator, a lithiummanganese dioxide accumulator,
a lithium-nanophosphate accumulator or a lithium/lithium cobalt oxide accumulator.
2. The suction nozzle according to claim 1, characterized in that the power capacity of the accumulator unit (8) is greater than 40 Wh (Watt hour).
3. The suction nozzle according to claim 1 or 2, characterized in that the accumulator unit (8) is arranged on or in the housing (3) so as to be capable
of being exchanged.
4. The suction nozzle according to one of claims 1 to 3, characterized in that the accumulator unit (8) can be charged during a production stop, without having
to be separated from the suction nozzle (1).
5. The suction nozzle according to one of claims 1 to 4, characterized in that the accumulator unit (8) encompasses accumulators (7a, 7b), which are formed differently
and which are arranged separately at locations, which are spaced apart from one another.
6. The suction nozzle according to one of claims 1 to 5, characterized in that the total weight in the operational state lies below 2.5 kg, preferably below 1.5
kg.
1. Buse d'aspiration, avec un boîtier (3), une bouche aspirante (4) placée du côté du
fond inférieur dans le boîtier (3), un cylindre nettoyeur (6) logé de manière rotative
dans le boîtier (3) et entraîné par un moteur électrique et une unité d'accumulateurs
(8) pour l'alimentation en énergie du moteur électrique (5), la buse d'aspiration
pouvant se raccorder par l'intermédiaire d'une pièce de raccord (15) arrière sur un
tube d'aspiration (18) ou sur un flexible d'aspiration d'un aspirateur, caractérisée en ce que le moteur électrique (5) présente une puissance nominale comprise entre 80 et 150
watts et en ce que l'unité d'accumulateurs (8) présente, en rapport à son volume total une densité énergétique
supérieure à 200 Wh/l (wattheures par litre), en ce qu'elle est constituée d'au moins un accumulateur lithium-ion, un accumulateur lithium-polymère,
un accumulateur lithium-dioxyde de manganèse, un accumulateur lithiumnanophosphate
ou un accumulateur lithium/ oxydes de lithium-cobalt.
2. Buse d'aspiration selon la revendication 1, caractérisée en ce que la capacité énergétique de l'unité d'accumulateurs (8) est supérieure à 40 Wh (wattheures).
3. Buse d'aspiration selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée en ce que l'unité d'accumulateurs (8) est placée de manière interchangeable sur ou dans le
boîtier (3).
4. Buse d'aspiration selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'unité d'accumulateurs (8) peut se recharger lors d'un arrêt de fonctionnement,
sans la dissocier de la buse d'aspiration (1).
5. Buse d'aspiration selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'unité d'accumulateurs (8) comporte des accumulateurs (7a, 7b) de conformations
différentes qui sont placés séparément en des endroits écartés les uns des autres.
6. Buse d'aspiration selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le poids total à l'état prêt à l'emploi est inférieur à 2,5 kg, de préférence à 1,5
kg.


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