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EP 1 990 148 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.11.2010 Patentblatt 2010/47 |
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Anmeldetag: 03.05.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zum Zuführen von Brettern zu Kappsägen
Device for feeding boards to chop saws
Dispositif de transport de planches vers des scies à tronçonner
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
11.05.2007 DE 102007024219
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.11.2008 Patentblatt 2008/46 |
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Patentinhaber: GreCon Dimter Holzoptimierung Süd GmbH & Co. KG |
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89257 Illertissen (DE) |
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Erfinder: |
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- Heinz, Alois
89299 Unterroth (DE)
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Vertreter: Jackisch-Kohl, Anna-Katharina |
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Patentanwälte
Jackisch-Kohl & Kohl
Stuttgarter Strasse 115 70469 Stuttgart 70469 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 439 043 DE-A1- 10 340 752
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DE-A1- 3 707 194
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von Brettern nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Bei der Holzverarbeitung ist es bekannt, zu sägende Bretter bzw. Hölzer zunächst
mittels einer stationären Scannereinheit im Durchlaufverfahren zu scannen und auf
diese Weise beispielsweise Fehler in den Brettern zu erfassen, die bei der weiteren
Verarbeitung entfernt werden müssen. Die von der Scannereinheit erfassten Brettdaten
werden softwaremäßig optimiert und pro Brett eine Schnittliste errechnet. Anhand der
Schnittliste wird das abgescannte Brett von Kappsägen bearbeitet. Die Bretter werden
nach dem Scanvorgang von einer Mechanisierungseinrichtung übernommen, wobei an einer
Übergabestelle dem jeweiligen Brett die zugehörige Schnittliste zugeordnet wird. Die
Bretter mit den zugeordneten Schnittlisten werden einer oder mehreren Kappsägen zugeführt.
Die Bretter werden nach dem Scanvorgang auf einer Zuführeinrichtung in Form einer
Breitrollenbahn mit Nockenkette oder einem Breittransportband mit oben liegendem Fächertransport
an einer Stirnseite ausgerichtet einer nachfolgenden Quertransporteinheit übergeben.
An dieser Stelle werden die Bretter einzeln von der Quertransporteinheit übernommen
und mittels sogenannter Fließklinken vereinzelt gehalten. Fließklinken sind pneumatisch
angesteuerte Stopperreihen, die durch ein Signal der Vorrichtungssteuerung betätigt
werden. Dieses Signal wird von einer oder mehreren Fotozellen dann erzeugt, wenn das
Brett in der richtigen Position liegt. Nach einer bestimmten Anzahl von Brettern,
vorzugsweise zwischen fünf und zehn Brettern, wird die Quertransporteinheit so geschwenkt,
dass die Bretter auf eine nachfolgende Beschickungsebene übergeben werden können,
auf der sie der Kappsäge zugeführt werden. Häufig sind zwei übereinander angeordnete
Beschickungsebenen vorgesehen, denen jeweils eine Kappsäge zugeordnet ist. Es ist
auch möglich, nachgeschaltet eine zweite Quertransporteinheit vorzusehen, die schwenkbar
ist und mit der weitere Beschickungsebenen angesteuert werden können, denen weitere
Kappsägen zugeordnet sind. Die Kontrolle über die Position der Bretter auf den Quertransporteinheiten
und die Verteilung der Bretter auf die jeweiligen Beschickungsebenen erfolgt mittels
Fotozellen und der Steuerung der Vorrichtung. Diese Vorrichtung ist allerdings störanfällig
bei der Verfolgung der Bretter. Es kommt vor, dass ein Brett einer Kappsäge zugeführt
wird und die elektronischen Brettdaten (Schnittliste) eines anderen Brettes der Steuerung
der Kappsäge übertragen werden. Dies führt dann zu falschen Kappergebnissen, bis der
Fehler in der Zuführbewegung durch Kontrollmechanismen bemerkt und die Vorrichtung
angehalten wird. Danach muss die Vorrichtung leer geräumt oder leer gefahren werden,
was den Produktionsfluss stört und sich leistungsmindernd auswirkt.
[0003] Es ist eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt (
DE-A-103 40 752), bei der einer Zuführeinrichtung eine Quertransporteinheit nachgeschaltet ist, die
aus zwei übereinander angeordneten Kaskadeförderern besteht. Jeder Kaskadeförderer
hat ein vorderes Förderband sowie ein nachgeschaltetes hinteres Förderband. Die vorderen
Förderbänder können um eine quer zur Vorschubrichtung liegende Achse zwischen zwei
Stellungen so verstellt werden, dass die Bretter von der Zuführeinrichtung wahlweise
auf das obere oder das untere vordere Förderband transportiert werden. Am Übergang
zum hinteren Förderband ist jeweils ein Anschlag vorgesehen, auf den die Bretter auflaufen.
Sind die auf den hinteren Förderbändern befindlichen Bretter weitergegeben worden,
wird der entsprechende Anschlag in eine Freigabestellung verstellt, so dass die an
ihm anliegenden Bretter nunmehr vom vorderen auf das hintere Förderband transportiert
werden können. Die Bretter werden über nachgeschaltete weitere Transporteinheiten
Boxen zugeführt, in welche die Bretter fallen.
[0004] Bei einer anderen bekannten Vorrichtung (
DE-A-37 07 194) wird waldkantige Brettware mittels Mitnehmern über eine Längsfördereinrichtung transportiert.
Im Bereich dieser Längsfördereinrichtung werden die Mitnehmer nach unten abgesenkt,
so dass sie unter der Längsfördereinrichtung weitertransportiert werden können.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Vorrichtung so auszubilden,
dass die Bretter bei ihrem Transport zur Kappsäge einwandfrei verfolgt werden können
und an der Kappsäge die Bretter und die zugehörigen Schnittlisten bzw. Brettdaten
vorliegen.
[0006] Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Vorrichtung erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden die Bretter nach der Zuführeinrichtung
mit Hilfe der Quertransporteinheit zuverlässig auf die gewünschte Beschickungsebene
verteilt, ohne dass Fotozellen und andere Sensoren zur Verfolgung der Bretter notwendig
sind. Soll die Quertransporteinheit auf eine andere Beschickungsebene eingestellt
werden, wird in den Transportweg der Bretter ein Anschlag verstellt, an dem die von
der Zuführeinrichtung kommenden Bretter zur Anlage kommen. Solange die Quertransporteinheit
auf die neue Beschickungsebene verstellt wird, bleiben die Bretter auf der Quertransporteinheit.
Diese Ausbildung stellt sicher, dass die Bretter zuverlässig den vorbestimmten Beschickungsebenen
und den vorbestimmten Kappsägen zugeführt werden. Da die Schwenkachse der Querfördereinheit
im Übergabebereich der Bretter von der Zuführeinrichtung zur Quertransporteinheit
liegt, können die Bretter während des Verstellens der Quertransporteinheit von der
Zuführeinheit weiter zugeführt werden. Die zugeführten Bretter laufen auf den Anschlag
auf, der bis zum anderen Ende der Quertransporteinheit bewegt werden kann. Ist diese
Stellung erreicht, lässt sich die Quertransporteinheit um die Schwenkachse auf eine
neue Beschickungsebene verschwenken.
[0008] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung
und den Zeichnungen.
[0009] Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- in vereinfachter Darstellung eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Zuführung und Verteilung
von Brettern,
- Fig. 2
- in vergrößerter Darstellung den Übergabebereich von einer Zu- führeinrichtung auf
eine schwenkbare Quertransporteinheit der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig. 3
- in schematischer Darstellung unterschiedliche Stellungen von No- cken im Bereich der
Quertransporteinheit,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf den Übergabebereich der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0010] Die Vorrichtung hat eine Zuführeinrichtung 1 für Bretter 2, die einer der Zuführeinrichtung
nachgeschalteten Quertransporteinheit 3 zugeführt werden. Die Zuführeinrichtung 1
kann als Breitrollenbahn mit Nockenkette oder als Breittransportband ausgebildet sein.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Zuführeinrichtung 1 eine Breitrollenbahn,
die quer zu ihrer Transportrichtung 4 liegende flache Abstandhalter 5 aufweist, die
benachbarte Bretter 2 voneinander trennen. Die Breitrollenbahn ist angetrieben. Die
Bretter 2 werden mittels einer (nicht dargestellten) vorgeschalteten Fördereinheit
in ihrer Längsrichtung zwischen die Abstandhalter 5 gefördert. Die Transport einheit
wird beispielsweise durch Vorschubwalzen gebildet, die auf den Brettern 2 aufliegen
und diese in ihrer Längsrichtung auf die Zuführeinrichtung 1 transportieren. Die Bretter
2 sind zuvor von sogenannten Durchlaufscannern abgetastet worden, die stationär angeordnet
sind und in bekannter Weise die Daten der Bretter 2 erfassen. Zu den aufgenommenen
Brettdaten wird ein Datensatz erstellt, anhand dessen der Vorrichtung nachgeschaltete
(nicht dargestellte) Kappsägen die Bretter 2 sägen.
[0011] Im letzten Fach 6 der Zuführeinrichtung 1 vor der Übergabe an die Quertransporteinheit
3 wird mittels eines Sensors, vorzugsweise einer Fotozelle (nicht dargestellt), überprüft,
ob die Bretter 2 mit ihrer Stirnseite 7 in Bezug auf eine stirnseitige Nullkante ausgerichtet
sind. Parallel zum Transport der Bretter 2 werden die dazugehörigen Datensätze den
jeweiligen Sägen übermittelt. Die Bretter 2 werden der Quertransporteinheit 3 übergeben,
die entsprechend der Schnittliste in Bezug auf die Zuführeinrichtung 1 eingestellt
wird. Wie sich aus Fig. 1 ergibt, kann die Quertransporteinheit 3 um eine quer zur
Transportrichtung 4 liegende Achse 8 in unterschiedliche Lagen verstellt werden. Beispielhaft
sind in Fig. 1 vier Schwenklagen I bis IV der Quertransporteinheit 3 dargestellt.
Die Schwenkachse 8 befindet sich im Übergabebereich 9 von der Zuführeinrichtung 1
zur Quertransporteinheit 3. Mit der Quertransporteinheit 3 werden die Hölzer 2 (nicht
dargestellten) Beschickungsebenen übergeben, welche die Bretter den nachgeschalteten
Kappsägen zuführen. Im Ausführungsbeispiel kann die Quertransporteinheit 3 in vier
unterschiedliche Neigungslagen verschwenkt werden. Jeder dieser Neigungslagen ist
jeweils eine Kappsäge zugeordnet, in der die Hölzer 2 entsprechend der Datensätze
geschnitten werden.
[0012] Die Quertransporteinheit 3 besteht aus parallel nebeneinander liegenden, endlos umlaufenden
Riemen 10, mit denen die Bretter 2 in Transportrichtung 11 (Fig. 1) transportiert
werden. Parallel zu jedem Riemenstrang 10 ist eine Nockenkette vorgesehen, die einen
oder mehrere Nocken 12 aufweist. In den Fig. 1 und 2 ist nur ein Nocken 12 beispielhaft
dargestellt. Anhand von Fig. 3 wird die Wirkung dieser Nocken 12 noch im Einzelnen
erläutert werden. Der Antrieb der Nockenkette mit den Nocken 12 erfolgt vorteilhaft
mittels eines Servomotors. Der Antrieb der Nockenkette kann aber auch mittels Frequenzumrichter
oder Drehstrommotor mit Bremse erfolgen. Für die Hubverstellung der Quertransporteinheit
3 wird ein motorischer Antrieb, vorzugsweise ein Servomotor, eingesetzt. Es ist aber
auch möglich, die Quertransporteinheit 3 mittels Pneumatik- oder Hydraulikaggregaten
zu verschwenken. Die Transportriemen 10 der Quertransporteinheit 3 mit den zugehörigen
Umlenkrollen sind in einem gemeinsamen (nicht dargestellten) Gestell gelagert, das
mittels des Antriebes in der Höhe verstellt wird.
[0013] An das entsprechende, von der Zuführeinrichtung 1 abgewandte Ende der Quertransporteinheit
schließen je nach Neigungslage entsprechende Beschickebenen an, auf denen die Hölzer
der jeweiligen Kappsäge zugeführt werden.
[0014] Anhand von Fig. 3 wird die Funktion der Nockenkette erläutert. Sie haben jeweils
zwei Nocken 12, die über die Riemen 10 der Quertransporteinheit 3 vorstehen. Zunächst
werden die Bretter 2 von der Zuführeinrichtung 1 der Quertransporteinheit 3 übergeben,
die eine der in Fig. 1 beispielhaft dargestellten Schwenklagen I bis IV einnimmt.
Die Nocken 12 sind entsprechend der mittleren Abbildung der Fig. 3 angeordnet. Sind
genügend Bretter 2 nacheinander der entsprechenden Beschickungsebene zugeführt worden
und soll die Beschickungsebene gewechselt werden, werden die Nockenketten so angetrieben,
dass der Nocken 12 an dem in Transportrichtung 11 rückwärtigen Ende der Quertransporteinheit
3 im Übergangsbereich 9 von der Zuführeinrichtung 1 zur Quertransporteinheit 3 in
den Transportweg der Bretter 2 gelangt. Die Bewegungsbahn des Nockens 12 ist in Fig.
2 dargestellt. Die Antriebe der Zuführeinrichtung 1 und der Nockenkette sind so aufeinander
abgestimmt, dass der Nocken 12, in Richtung der Achse 8 gesehen, im Bereich des letzten
Abstandhalters 5 vor der Umlenkung aus der Auflageebene 13 der Zuführeinrichtung 1
auftaucht. Die Stellung der Nocken 12 gemäß Fig. 2 entspricht der unteren Abbildung
in Fig. 3. Der andere Nocken 12 jeder Nockenkette befindet sich im Bereich des Untertrums
der Riemen 10. Am in Anschlagstellung befindlichen Nocken 12 laufen die von der Zuführeinrichtung
1 kommenden Bretter 2 nacheinander auf. Die in Transportrichtung 11 vor dem Nocken
12 befindlichen Bretter 2 können noch auf die Beschichtungsebene weiter transportiert
werden. Der Nocken 12 läuft mit den Riemen 10 mit, bis er an das in Transportrichtung
11 vordere Ende der Quertransporteinheit 3 gelangt (obere Abbildung in Fig. 3). Die
Nockenwellen und damit die Nocken 12 werden angehalten und die Quertransporteinheit
3 um die Achse 8 in eine neue Lage geschwenkt, um eine andere Beschickungsebene mit
den Brettern 2 zu versorgen. Der in Transportrichtung 11 rückwärtige Nocken 12 der
Nockenketten liegt im Untertrumbereich der Riemen 10, so dass die Bretter 2 weiterhin
von der Zuführeinrichtung 1 auf die Quertransporteinheit 3 gefördert werden. Die Bretter
2 werden auf diese Weise am stillstehenden Nocken 12 aneinander liegend gesammelt.
Sobald die Quertransporteinheit 3 entsprechend geschwenkt worden ist, werden die Nockenketten
angetrieben und der Nocken 12 in den Bereich des Untertrums der Riemen 10 verfahren.
Die Bretter 2 werden dadurch freigegeben und gelangen auf die neue Beschickungsebene.
Die Lage der Nocken 12 unmittelbar nach Freigabe der Bretter 2 ist in der mittleren
Abbildung der Fig. 3 dargestellt. Die anderen Nocken 12 befinden sich in einer Lage,
dass sie die Zuführung der Bretter 2 von der Zuführeinrichtung 1 auf die Quertransporteinheit
3 nicht behindern. Diese Lage der Nocken 12 entspricht der Grundstellung der Nockenketten,
so dass die Riemen 10 der Quertransporteinheit 3 die Bretter 2 von der Zuführeinrichtung
1 übernehmen und der Beschickungsebene übergeben können. In der unteren Abbildung
von Fig. 3 ist der linke Nocken 12 dargestellt, der durch Antrieb der entsprechenden
Nockenkette in Transportrichtung 11 in Richtung auf seine Sperrstellung (obere Abbildung
in Fig. 3) transportiert wird. Während des Transports des Nockens 12 in diese Sperrstellung
laufen an seiner Rückseite die von der Zuführrichtung 1 weiter zugeförderten Bretter
2 auf. Hat der Nocken 12 die Sperrstellung entsprechend der oberen Abbildung der Fig.
3 erreicht, wird der Antrieb der Nockenketten angehalten und nunmehr die Quertransporteinheit
3 um die Achse 8 in eine neue Lage geschwenkt, um eine andere Beschickungsebene mit
den Brettern 2 zu versorgen. Hat die Quertransporteinheit 3 die neue Schwenklage erreicht,
werden die Nockenketten angetrieben und dementsprechend die Nocken 12 in die Freigabestellung
verschoben (mittlere Abbildung der Fig. 3), so dass die Bretter 2 einer neuen Beschickungsebene
zugeführt werden können.
[0015] Bei Einsatz dieser Vorrichtung haben Fotozellen oder sonstige Sensoren nach der Übergabe
der elektronischen Schnittliste an die Kappsägen keinen Einfluss mehr auf die Verteilung
der Bretter 2, so dass Fehler bei der nachfolgenden Kapparbeit ausgeschlossen sind.
Die Bretter 2 werden zuverlässig in der beschriebenen Weise mittels der Quertransporteinheit
3 den vorbestimmten Beschickebenen und damit auch den richtigen Kappsägen zugeführt.
Diese mechanische Lösung erlaubt eine einfach konstruktive Gestaltung der Vorrichtung
bei zuverlässigem Betrieb.
1. Vorrichtung zum Zuführen von Brettern (2), mit wenigstens einer Zuführeinrichtung
(1) und wenigstens einer nachgeschalteten Quertransporteinheit (3), die um eine Achse
(8) quer zur Vorschubrichtung der Bretter (2) schwenkbar ist und der wenigstens zwei
in unterschiedlichen Höhen liegende Beschickungsebenen (I bis IV) nachgeschaltet sind,
wobei in den Transportweg der Bretter (2) auf der Quertransporteinheit (3) wenigstens
ein Anschlag (12) verstellbar ist, der einen vom Antrieb der Quertransporteinheit
(3) gesonderten Antrieb aufweist und ohne Abtastung der Bretter (2) nur durch eine
Steuerung verstellbar bzw. positionierbar ist und der während des Verstellens der
Quertransporteinheit (3) einen Weitertransport der Bretter (2) auf die jeweilige Beschickungsebene
(I bis IV) verhindert,
dadurch gekennzeichnet, dass die Bretter (2) auf den Beschickungsebenen (I bis IV) jeweils wenigstens einer Kappsäge
zuführbar sind, dass die Schwenkachse (8) der Quertransporteinheit (3) im Übergabebereich
(9) der Bretter (2) von der Zuführeinrichtung (1) zur Quertransporteinheit (3) liegt,
dass der Anschlag (12) im Übergabebereich (9) zwischen der Zuführeinrichtung (1) und
der Quertransporteinheit (3) in den Transportweg der Bretter (2) verstellbar ist,
und dass der Anschlag (12) mit seinem Antrieb vom Übergabebereich (9) aus bis zum
anderen Ende der Quertransporteinheit (3) bewegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass bei Erreichen des anderen Endes der Quertransporteinheit (3) der Anschlag (12) angehalten
und die Quertransporteinheit (3) in eine neue Lage um die Achse (8) verstellt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (12) Teil einer umlaufenden Nockenkette ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Quertransporteinheit (3) endlos umlaufende Riemen (10) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenkette zwischen zwei endlos umlaufenden Riemen (10) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenkette neben einem endlos umlaufenden Riemen (10) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (12) im Bereich eines Abstandhalters (5), vorzugsweise des letzten Abstandhalters
(5) vor der Umlenkung, aus der Auflageebene (13) der Zuführeinrichtung (1) auftaucht.
1. Device for feeding boards (2) with at least one feeding device (1) and at least one
downstream cross conveyor unit (3), which is pivotable around an axis (8) transversal
to the feed direction of the boards (2), and at least two feeding planes (I to IV),
downstream of the cross conveyer unit (3) and arranged in different heights, whereas
within the boards (2) transport path on the cross conveyor unit (3) at least one stop
(12) is adjustable, which comprises a drive separated from the drive of the cross
conveyor unit (3) which is adjustable respectively positionable by means of a control
system without touching the boards (2) and which prevents during the displacement
of the cross conveyor unit (3) the boards (2) from being transported further on to
the respective feeding plane (I to IV),
characterized in that the boards (2) on the feeding planes (I to IV) can be fed to at least one chop saw,
that the pivot axis (8) of the cross conveyor unit (3) is positioned within the transfer
area (9) of the boards (2) from the feeding device (1) to the cross conveyor unit
(3), that the stop (12) within the transfer area (9) between the feeding device (1)
and the cross conveyor unit (3) is adjustable into the transport path of the boards
(2) and that the stop (12) is movable by its drive from the transfer area (9) to the
other end of the cross conveyor unit (3).
2. Device according to claim 1,
characterized in that by reaching the other end of the cross conveyor unit (3), the stop (12) is halted
and the cross conveyor unit (3) is displaced into a new position around the axis (8).
3. Device according to claim 1 or 2,
characterized in that the stop (12) is part of a circumferential cam chain.
4. Device according to one of the claims 1 to 3,
characterized in that the cross conveyor unit (3) comprises circumferential endless belts (10).
5. Device according to claim 4,
characterized in that the cam chain is arranged between two circumferential endless belts (10).
6. Device according to claim 4 or 5,
characterized in that the cam chain is arranged besides an circumferential endless belt (10).
7. Device according to one of the claims 1 to 6,
characterized in that the stop (12) emerges within the area of a distance piece (5), preferably the last
distance piece (5) before being directed out of the support plane (13) of the feeding
device (1).
1. Dispositif de transport de planches (2) avec au moins un dispositif d'amenée (1) et
au moins une unité convoyeuse transversale (3), placée en aval, pivotable sur un axe
(8) transversalement par rapport à la direction de l'avance de planches (2) et qui
à laquelle sont placés en aval au moins deux plans de chargement (I à IV), situés
à hauteurs différentes, dans le parcours de transport des planches (2) sur l'unité
convoyeuse transversale (3) où se trouve au moins une butée déplaçable (12), comprenant
un entraînement séparé de entraînement de l'unité convoyeuse transversale (3) et étant
seulement ajustable ou positionnable sans palpation des planches (2) par une commande
(2) et laquelle empêche durant le réglage d'unité convoyeuse transversale (3) un transport
ultérieur des planches (2) vers le plan de chargement (I à IV) respectif,
caractérisé en ce que les planches (2) peuvent être convoyées sur les plans de chargement (I à IV) respectivement
à au moins une scie à tronçonner, en ce que l'axe de pivotement (8) d'unité convoyeuse transversale (3) est situé dans le secteur
de transition (9) des planches (2) à partir du dispositif d'amenée (1) à l'unité convoyeuse
transversale (3), en ce que la butée (12) est ajustable dans le secteur de transition (9) entre le dispositif
d'amenée (1) et l'unité convoyeuse transversale (3) dans le trajet de transport des
planches (2) et en ce que la butée (12) est mobile par son entraînement à partir du secteur de transition (9)
jusqu'à l'autre extrémité d'unité convoyeuse transversale (3).
2. Dispositif selon revendication 1,
caractérisé en ce que, en arrivant à l'autre extrémité de l'unité convoyeuse transversale (3), la butée
(12) est arrêtée, et l'unité convoyeuse transversale (3) est déplacée dans une position
nouvelle autour de l'axe (8).
3. Dispositif selon revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que la butée (12) fait partie d'une chaîne à came rotative.
4. Dispositif selon une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que l'unité convoyeuse transversale (3) comporte des courroies (10) périphériques sans
fin.
5. Dispositif selon revendication 4,
caractérisé en ce que la chaîne à came est disposée entre deux courroies (10) périphériques sans fin.
6. Dispositif selon revendication 4 ou 5,
caractérisé en ce que la chaîne à came est disposée à côté d'une courroie (10) périphérique sans fin.
7. Dispositif selon une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que la butée (12) émerge dans le secteur d'un élément d'écartement (5), de préférence
le dernier élément d'écartement (5) avant déviation du plan d'appui (13) du dispositif
d'amenée (1).
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