[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Energieverzehreinrichtung für eine Kupplungsanordnung,
für eine Kurzkupplung oder für einen Seitenpuffer eines mehrgliedrigen Fahrzeuges,
mit einem an einem Wagenkasten anbringbaren Lagerbock, welcher eine vorzugsweise in
Richtung Kupplungsebene zeigende Schnittstelle aufweist, über welche die von einem
benachbarten Wagenkasten übertragenen Stoßkräfte in den Lagerbock einleitbar sind,
und mit einem Verformungsrohr, welches an dem Lagerbock anliegt, wobei der Lagerbock
ein an einem Wagenkasten des mehrgliedrigen Fahrzeuges starr anbringbares erstes Lagerbockteil
und ein mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt der Schnittstelle verbundenes zweites
Lagerbockteil aufweist, wobei das Verformungsrohr an seinem kupplungsebenenseitigen
Endabschnitt einen mit dem ersten Lagerbockteil fest verbundenen Abschnitt aufweist,
welcher einen im Vergleich zu einem weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Abschnitt
des Verformungsrohres aufgeweiteten Querschnitt aufweist, und wobei der wagenkastenseitige
Endabschnitt des zweiten Lagerbockteils zwischen dem ersten Lagerbockteil und dem
weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Abschnitt des Verformungsrohres verspannt
ist.
[0002] Derartige Energieverzehreinrichtung sind im Prinzip nach aus dem Stand der Technik
bekannt werden beispielsweise in der Schienenfahrzeugtechnik als Stoßsicherung in
einer Kupplungsanordnung eingesetzt. In der Regel besteht eine solche Stoßsicherung
aus einer Kombination aus einer Zug-/Stoßeinrichtung (Federapparat) und einer Energieverzehreinrichtung
in Gestalt eines Verformungsrohres, wobei die Energieverzehreinrichtung der Stoßsicherung
das Fahrzeug insbesondere auch bei größeren Auffahrgeschwindigkeiten schützt. Dabei
ist beispielsweise vorgesehen, dass die Zug-/Stoßeinrichtung bis zu einer definierten
Größe Zug- und Stoßkräfte aufnimmt und darüber hinausgehende Kräfte in das Fahrzeuguntergestell
weiterleitet.
[0003] Dadurch werden zwar Zug- und Stoßkräfte, welche während des normalen Fahrbetriebes
beispielsweise bei einem mehrgliedrigen Fahrzeug zwischen den einzelnen Wagenkästen
auftreten, in dieser in der Regel regenerativ ausgebildeten Zug-/Stoßeinrichtung der
Stoßsicherung absorbiert. Bei Überschreiten der Betriebslast der Zug-/Stoßeinrichtung
hingegen, etwa beim Aufprall des Fahrzeuges auf ein Hindernis oder bei einem abrupten
Abbremsen des Fahrzeuges, wird die regenerativ ausgebildete Zug-/Stoßeinrichtung und
die gegebenenfalls vorgesehene Kupplungsverbindung zwischen den einzelnen Wagenkästen
möglicherweise zerstört oder beschädigt. In jedem Fall reicht die Zug-/Stoßeinrichtung
der Stoßsicherung nicht für einen Verzehr der insgesamt anfallenden Energie aus. Dadurch
ist diese Zug-/Stoßeinrichtung dann nicht mehr in dem Energieverzehrkonzept des Gesamtfahrzeuges
eingebunden, so dass die anfallende Stoßenergie direkt auf das Fahrzeuguntergestell
übertragen wird. Dabei wird diese extremen Belastungen ausgesetzt und unter Umständen
beschädigt oder sogar zerstört. Bei Schienenfahrzeugen läuft in solch einem Fall der
Wagenkasten Gefahr, zu entgleisen.
[0004] Um das Fahrzeuguntergestell gegen Beschädigungen bei starken Auffahrstößen zu schützen,
ist von daher die Stoßsicherung häufig mit einer destruktiv oder regenerativ ausgebildeten
Energieverzehreinrichtung ausgerüstet, welche beispielsweise derart ausgelegt ist,
dass diese nach Ausschöpfung des Arbeitsverzehrs der Zug-/Stoßeinrichtung anspricht
und die durch den Kraftfluss über das Energieverzehrelement übertragene Energie zumindest
teilweise absorbiert und somit abbaut. Als Energieverzehreinrichtung kommen insbesondere
solche in Frage, die ein Verformungsrohr aufweisen. Bei derartigen Energieverzehreinrichtungen
wird durch eine definierte plastische Verformung eines Elements (Verformungsrohr)
in destruktiver Weise die Stoßenergie in Verformungsarbeit und Wärme umgewandelt.
[0005] Hierzu ist aus dem Stand der Schienenfahrzeugtechnik bekannt, beispielsweise die
Kupplungsstange mit ihrem wagenkastenseitigen Endabschnitt an einem Lagerbock in horizontaler
Ebene schwenkbar anzulenken, wobei die in der Regel regenerativ ausgebildete Zug-/Stoßeinrichtung,
welche die im normalen Fahr- und Rangierbetrieb auftretenden Kräfte absorbieren und
somit abdämpfen soll, entweder in der Kupplungsstange selber oder in der Anlenkung
der Kupplungsstange am Lagerbock vorgesehen ist. Als Energieverzehreinrichtung wird
beispielsweise ein dem Lagerbock nachgeschaltetes und vorzugsweise destruktiv ausgebildetes
Energieverzehrelement in Gestalt eines Verformungsrohres verwendet. Dieses beispielsweise
in Gestalt eines Verformungselements ausgebildete Energieverzehrelement dient dazu,
die bei Überschreiten der Betriebslast der Kupplungsanordnung entstehende Stoßenergie
durch Verformungsarbeit zu vernichten. Hierzu ist die Energieverzehreinrichtung ausgelegt,
bei Überschreiten eines durch den Kraftfluss über das Verformungsrohres übertragenen
Energiebetrages anzusprechen und zumindest einen Teil des von der Kupplungsstange
und der Kupplungsanordnung übertragenen Energiebetrags zu absorbieren. Nach dem Ansprechen
der Energieverzehreinrichtung muss das Verformungselement entsprechend ersetzt werden.
[0006] Wie beispielsweise in der Druckschrift
DE 4 302 444 A1 beschrieben, kann das als Energieverzehrelement zum Einsatz kommende Verformungselement
beispielsweise aus einem Verformungsrohr bestehen, dessen wagenkastenseitiger Endabschnitt
konisch ausgeführt ist und in eine entsprechende kegelige Bohrung ragt, welche in
einer Düsenplatte ausgebildet ist. Bei dieser bekannten Mittelpufferkupplung sind
mittels Schrauben der beispielsweise über die Kupplungsstange mit der Zug-/Stoßeinrichtung
verbundene Lagerbock, das Verformungsrohr, die Düsenplatte und eine den Durchtritt
des nach bzw. bei Ansprechen der Energieverzehreinrichtung verformten Verformungsrohrs
zulassende Ankerplatte am Untergestell des Schienenfahrzeuges axial miteinander verspannt.
[0007] Bei der aus der Druckschrift
DE 4 302 444 A1 bekannten Kupplungsanordnung wird als Energieverzehrelement also ein Verformungsrohr
vorgeschlagen, welches am Lagerbock der Kupplungsanordnung anliegt und ausgelegt ist,
bei Überschreiten der Betriebslast der Kupplungsanordnung unter Querschnittsveringerung
über eine Axialverschiebung des Lagerbocks und des Verformungsrohrs relativ zum Untergestell
des Wagenkastens durch die am wagenkastenseitigen Endabschnitt des Verformungsrohrs
anliegende Düsenplatte gedrückt zu werden.
[0008] Der Nachteil dieser Lösung ist zum einen darin zu sehen, dass für die Rückwärtsbewegung
des Lagerbocks zusammen mit dem Verformungsrohr im Untergestell des Wagenkastens ein
relativ großer Raum beansprucht wird, da beim Verformen des Verformungsrohres, also
beim Ansprechen der Energieverzehreinrichtung, das Verformungsrohr durch die Düsenplatte
in einen zusätzlich zu Verfügung zustellenden Raum hinter der Kupplungsanordnung gedrückt
wird. Bei Kupplungsanordnungen, bei denen, beispielsweise durch die unmittelbare Nähe
eines Drehgestells, dieser zusätzliche Raum nicht vorhanden ist, wird es nicht möglich
sein, die in diesem Stand der Technik bekannte Lösung als Energieverzehreinrichtung
einzusetzen, um in einem Crashfall die Kupplungsanordnung zu schützen.
[0009] Andererseits besteht bei der aus der Druckschrift
DE 4 302 444 A1 bekannten Lösung die Gefahr, dass beim Ansprechen der Energieverzehreinrichtung -
insbesondere bei vertikaler oder schräger, also nicht völlig axialer Belastung des
Verformungsrohres - das Verformungsrohr beispielsweise in der kegeligen Bohrung, welche
in der Düsenplatte ausgebildet ist, zum "Fressen" bzw. Verkeilen neigt, so dass die
Funktion eines destruktiven Energieverzehrs nicht mehr sicher gegeben ist.
[0010] Eine oberbegriffsgemäße Energieverzehreinrichtung ist ebenso durch die
WO 2005/075272 bekannt.
[0011] Ferner ist beispielsweise bereits aus der Schienenfahrzeugtechnik bekannt, als Energieverzehrelement
ein Verformungsrohr einzusetzen, welches beim Ansprechen der Energieverzehreinrichtung
nicht unter Querschnittsverringerung, sondern unter Querschnittsaufweitung plastisch
verformt wird, so dass im Crashfall ein Ausstoßen des verformten Verformungsrohres
aus der Energieverzehreinrichtung verhindert wird. Bei dieser Lösung ist somit bereits
eine Energieverzehreinrichtung mit einem maximalen Energieverzehr bei einem kleinen
Einbauraum realisierbar.
[0012] Eine derartige Lösung für eine in einer Kupplungsanordnung zum Einsatz kommende Energieverzehreinrichtung
ist beispielsweise schematisch in Fig. 1 dargestellt. Im einzelnen zeigt Fig. 1 in
einer teilgeschnittenen Darstellung einen im Prinzip aus dem Stand der Technik bekannten
Lagerbock, an dessen wagenkastenseitigem Endabschnitt ein Verformungsrohr anliegt,
welches das Energieverzehrelement ausbildet und ausgelegt ist, sich bei Überschreiten
der Betriebslast der Kupplungsanordnung durch axiale Verschiebung des Lagerbocks in
Richtung Wagenkasten unter Querschnittsaufweitung plastisch zu verformen.
[0013] Im einzelnen weist der in Fig. 1 dargestellte Lagerbock einen vertikal verlaufenden
Schwenkbolzen 400 auf, über den ein in Fig. 1 nicht explizit dargestellter wagenkastenseitiger
Endabschnitt einer Kupplungsstange in horizontaler Ebene schwenkbar an dem Lagerbock
angelenkt ist. Der Lagerbock besteht aus einem ersten an einem (nicht explizit dargestellten)
Wagenkasten starr anbringbaren Lagerbockteil 200 und einem zweiten mit dem wagenkastenseitigen
Endabschnitt der Kupplungsstange über den Schwenkbolzen 400 verbundenen Lagerbockteil
300. Im einzelnen ist der wagenkastenseitige Endabschnitt der Kupplungsstange über
den Schwenkbolzen 400 mit dem kupplungsstangenseitigen bzw. kupplungsebenenseitigen
Endabschnitt 300b des zweiten Lagerbockteils 300 schwenkbar verbunden.
[0014] Das Verformungsrohr 500, welches bei der in Fig. 1 dargestellten und aus dem Stand
der Technik bekannten Lösung an dem Lagerbock anliegt, weist an seinem kupplungsebenenseitigen
Endabschnitt 500b einen mit dem ersten Lagerbockteil 200 fest verbundenen Abschnitt
500.1 auf. Dieser mit dem ersten Lagerbockteil 200 fest verbundene Verformungsrohrabschnitt
500.1 hat im Vergleich zu einem weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Verformungsrohrabschnitt
500.2 einen aufgeweiteten Querschnitt.
[0015] Bei der in Fig. 1 dargestellten Lösung ist ferner ein Kegelring 700 vorgesehen, der
mit seinem kupplungsstangenseitigen bzw. kupplungsebenenseitigen Endabschnitt mit
dem wagenkastenseitigen Endabschnitt 300a des zweiten Lagerbockteils 300 fest verbunden
ist, wobei sein wagenkastenseitiger Endabschnitt an der Innenoberfläche des Übergangsabschnittes
500.3 zwischen dem Verformungsrohrabschnitt 500.1 mit dem aufgeweiteten Querschnitt
und dem weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Verformungsrohrabschnitt 500.2 anliegt.
Auf diese Weise ist das zweite Lagerbockteil 300 mit seinem wagenkastenseitigen Endabschnitt
300a zwischen dem ersten Lagerbockteil 200 und dem weiter in Richtung Wagenkasten
liegenden Verformungsrohrabschnitt 500.2 verspannt.
[0016] In einem Crashfall, d.h. wenn ein Überstoß über die Kupplungsanordnung übertragen
wird, und wenn dieser Überstoß eine Verformung des Verformungsrohres 500 bewirkt,
verschiebt sich das zweite Lagerbockteil 300 mit dem Kegelring 700 relativ zu dem
am Wagenkasten starr angebrachten ersten Lagerbockteil 200 und dem Verformungsrohr
500 in Richtung Wagenkasten, wobei der weiter in Richtung Wagenkasten liegende Verformungsrohrabschnitt
500.2 unter plastischer Verformung hinsichtlich seines Querschnitts aufgeweitet wird.
[0017] Wie auch bei der bereits im Zusammenhang mit der Druckschrift
DE 4 302 444 A1 beschriebenen Lösung, besteht bei der in Fig. 1 dargestellten Realisierung einer
Energieverzehreinrichtung die grundsätzliche Gefahr, dass diejenigen Bauteile, welche
sich im Crashfall relativ zu dem am Wagenkasten fest angebrachten ersten Lagerbockteil
in Richtung Wagenkasten verschieben, bei dieser Axialverschiebung verkanten, wodurch
der erzielbare Energieverzehr unbestimmt und insbesondere kein vorab festlegbarer
Ereignisablauf beim Energieverzehr gegeben ist. Im einzelnen besteht bei der in Fig.
1 dargestellten und aus dem Stand der Technik allgemein bekannten Lösung die grundsätzliche
Gefahr, dass während der Axialverschiebung in Richtung Wagenkasten das zweite Lagerbockteil
300 mit dem am wagenkastenseitigen Endabschnitt 300a des zweiten Lagerbockteils 300
vorgesehenen Kegelring 700 im Inneren des Verformungsrohres 500 verkantet bzw. verkeilt.
Bei der im Zusammenhang mit der
DE 4 302 444 A1 beschriebenen Lösung besteht die Gefahr, dass im Crashfall das Verformungsrohr selber,
welches bei dieser Lösung zusammen mit dem zweiten Lagerbockteil in Richtung Wagenkasten
axial verschoben wird, in der in der Düsenplatte vorgesehenen Öffnung verkeilt bzw.
dort frisst.
[0018] Ausgehend von dieser Problemstellung liegt der vorliegenden Erfindung nun die Aufgabe
zugrunde, eine Energieverzehreinrichtung der eingangs genannten Art, und wie sie beispielsweise
in der zuvor unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschriebenen Kupplungsanordnung als Stoßsicherung
eingesetzt wird, dahingehend weiterzuentwickeln, dass in einem Crashfall ein maximaler
Energieverzehr bei einem vorab festlegbaren Ereignisablauf realisierbar ist. Insbesondere
soll eine Energieverzehreinrichtung angegeben werden, bei welcher in einem Crashfall,
d.h. beispielsweise bei Überschreiten der Betriebslast der Kupplungsanordnung, einerseits
zumindest teilweise die anfallende Stoßenergie nach einem definierten und vorab festlegbaren
Ereignisablauf vernichtet werden kann, und bei welcher andererseits das dazu verwendete
Energieverzehrelement einen möglichst kleinen Einbauraum im Untergestell des Wagenkastens
erfordert.
[0019] Diese Aufgabe wird mit einer Energieverzehreinrichtung der eingangs genannten Art
dadurch gelöst, dass erfindungsgemäß der Lagerbock ferner ein Führungselement aufweist,
dessen kupplungsebenenseitiger Endabschnitt mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt
des zweiten Lagerbockteils verbunden ist, und dessen wagenkastenseitiger Endabschnitt
zumindest teilweise in den weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Abschnitt des
Verformungsrohres hineinragt und an der Innenoberfläche dieses Verformungsrohrabschnittes
anliegt.
[0020] Die mit der vorgeschlagenen Lösung erzielbaren Vorteile liegen auf der Hand. Einerseits
kann durch das Vorsehen eines Verformungsrohres, welches dem Lagerbock nachgeschaltet
und ausgelegt ist, sich bei Überschreiten der Betriebslast beispielsweise der Kupplungsanordnung
unter Querschnittserweiterung plastisch zu verformen, eine Energieverzehreinrichtung
bereitgestellt werden, die einen maximalen Energieverzehr bei einem möglichst kleinen
Einbauraum ermöglicht. Dies wird erzielt, da beim Ansprechen der Energieverzehreinrichtung
das Verformungsrohr nicht in einen beispielsweise im Untergestell des Wagenkastens
zusätzlich vorzusehenden Raum ausgestoßen wird.
[0021] Andererseits ist mit der vorgeschlagenen Lösung durch das Vorsehen des Führungselements
auch ein vorab festlegbarer Ereignisablauf beim Energieverzehr in einem Crashfall
möglich. Dieses Führungselement, welches über seinen kupplungsebenenseitigen Endabschnitt
mit dem zweiten Lagerbockteil verbunden ist, ragt dabei mit seinem wagenkastenseitigen
Endabschnitt zumindest teilweise in den Verformungsrohrabschnitt hinein, dessen Querschnitt
vor Ansprechen der Energieverzehreinrichtung im Vergleich zu dem aufgeweiteten Querschnitt
des kupplungsebenenseitigen Endabschnittes des Verformungsrohres nicht aufgeweitet
ist. Da einerseits das Führungselement an der Innenoberfläche des vor Ansprechen der
Energieverzehreinrichtung nicht aufgeweiteten Verformungsrohrabschnittes anliegt,
und da andererseits der kupplungsebenenseitige Endabschnitt des Führungselements mit
dem wagenkastenseitigen Endabschnitt des zweiten Lagerbockteils verbunden ist, läuft
beim Ansprechen der Energieverzehreinrichtung, also wenn sich das zweite Lagerbockteil
mit dem Führungselement relativ zu dem am Wagenkasten fest angebrachten ersten Lagerbockteil
und dem mit dem ersten Lagerbockteil fest verbundenen Verformungsrohr in Richtung
Wagenkasten bewegt, der wagenkastenseitige Endabschnitt des Führungselements an der
Innenoberfläche des (noch) nicht ausgeweiteten Verformungsrohrabschnittes entlang
und bewirkt somit eine axiale Führung des zweiten Lagerbockteils. Diese axiale Führung
des zweiten Lagerbockteils verhindert ein Verkanten des zweiten Lagerbockteils beim
Ansprechen der Energieverzehreinrichtung in dem Verformungsrohr, so dass die plastische
Verformung des Verformungsrohres (d.h. die plastische Querschnittsaufweitung des Verformungsrohres)
in einer vorhersehbaren Weise abläuft und der Ereignisablauf des Energieverzehrs im
Crashfall insgesamt vorhersehbar ist.
[0022] Vorteilhafte Weiterentwicklungen der erfindungsgemäßen Lösung, insbesondere die Realisierung
der Energieverzehreinrichtung betreffend, sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0023] So ist in einer besonders bevorzugten Realisierung der erfindungsgemäßen Lösung vorgesehen,
dass das Führungselement des Lagerbocks einen vorzugsweise mit dem Führungselement
einstückig ausgebildeten Kegelring aufweist, dessen kupplungsebenenseitiger Endabschnitt
mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt des zweiten Lagerbockteils verbunden ist,
und dessen wagenseitiger Endabschnitt zumindest teilweise in den weiter in Richtung
Wagenkasten liegenden Abschnitt des Verformungsrohres hineinragt und an der Innenoberfläche
dieses Verformungsrohrabschnittes, dessen Querschnitt vor dem Ansprechen der Energieverzehreinrichtung
noch nicht aufgeweitet ist, anliegt. Bei dieser bevorzugten Realisierung werden mit
dem Führungselement somit einerseits die axiale Führung des zweiten Lagerbockteils
beim Ansprechen der Energieverzehreinrichtung und andererseits die Funktion des Kegelrings
übernommen. Der kupplungsebenenseitige Abschnitt des Führungselements liegt dabei
an dem Übergangsabschnitt zwischen dem aufgeweiteten Verformungsrohrabschnitt und
dem Verformungsrohrabschnitt, dessen Querschnitt vor Ansprechen der Energieverzehreinrichtung
im Vergleich zu dem aufgeweiteten Querschnitt des kupplungsebenenseitigen Endabschnittes
des Verformungsrohres noch nicht aufgeweitet ist, an und bewirkt beim Ansprechen der
Energieverzehreinrichtung, wenn sich das zweite Lagerbockteil zusammen mit dem Führungselement
relativ zum Verformungsrohr in Richtung des Wagenkastens verschiebt, die plastische
Aufweitung des bisher noch nicht aufgeweiteten Verformungsrohrabschnittes. Da der
wagenkastenseitige Abschnitt des Führungselements grundsätzlich an der Innenoberfläche
des Verformungsrohrabschnittes anliegt, dessen Querschnitt im Vergleich zu dem kupplungsebenenseitigen
Endabschnitt des Verformungsrohres mit dem aufgeweiteten Querschnitt reduziert ist,
erfolgt über diesen Führungselementabschnitt die erforderliche axiale Führung des
zweiten Lagerbockteils beim Ansprechen der Energieverzehreinrichtung.
[0024] Bei der zuletzt genannten bevorzugten Realisierung des Führungselements, welches
einen vorzugsweise mit dem Führungselement einstückig ausgebildeten Kegelring aufweist,
ist vorgesehen, dass der kupplungsebenenseitige Endabschnitt des Führungselements
(bzw. der kupplungsebenenseitige Endabschnitt des Kegelrings) mit dem wagenkastenseitigen
Endabschnitt des zweiten Lagerbockteils in einem formschlüssigen Eingriff steht. Indem
eine formschlüssige Verbindung zwischen dem wagenkastenseitigen Endabschnitt des zweiten
Lagerbockteils und dem kupplungsebenenseitigen Endabschnitt des Führungselements gewählt
wird, ist insbesondere beim Ansprechen der Energieverzehreinrichtung eine sichere
und definierte Kraftübertragung von dem zweiten Lagerbockteil auf das Führungselement
möglich. Beim Ansprechen der Energieverzehreinrichtung wird diese in das Führungselement
eingeleitete Kraft von dem Abschnitt des Führungselements, der als Kegelring ausgebildet
ist und an dem Übergangsabschnitt zwischen dem bereits aufgeweiteten Verformungsrohrabschnitt
und dem (noch) nicht aufgeweiteten Verformungsrohrabschnitt anliegt, zum plastischen
Verformen des ursprünglich noch nicht aufgeweiteten Verformungsrohrabschnittes verwendet.
[0025] Insbesondere kann durch das Vorsehen eines Kegelringes bzw. Kegelringabschnittes
im Übergangabschnitt zwischen dem bereits aufgeweiteten Verformungsrohrabschnitt und
dem (noch) nicht aufgeweiteten Verformungsrohrabschnitt eine besonders hohe und im
Idealfall vollständige Krafteinleitung von dem zweiten Lagerbockteil in den Übergangsabschnitt
des Verformungsrohres realisiert werden, wodurch einerseits die Ansprechzeit und das
Ansprechverhalten der Energieverzehreinrichtung und andererseits der Ereignisablauf
beim Energieverzehr, d.h. nach dem Ansprechen der Energieverzehreinrichtung, vorab
genau festlegbar sind.
[0026] Zusätzlich oder alternativ zu der zuletzt genannten bevorzugten Ausführung betreffend
die Verbindung zwischen dem kupplungsebenenseitigen Endabschnitt des Führungselements
bzw. des Kegelrings und dem wagenkastenseitigen Endabschnitt des zweiten Lagerbockteils
in Gestalt eines formschlüssigen Eingriffs ist es allerdings auch denkbar, dass hier
eine beispielsweise mit Hilfe einer Schraubverbindung realisierte form-/ kraftschlüssige
Verbindung oder eine reine kraftschlüssige Verbindung vorliegt. Besonders bevorzugt
ist grundsätzlich, dass der kupplungsebenenseitige Endabschnitt des Führungselements
mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt des zweiten Lagerbockteils möglichst spielfrei
verbunden ist, um in einem Crashfall die Ansprechzeit und das Ansprechverhalten der
Energieverzehreinrichtung zu verkürzen bzw. vorab genau festzulegen und zu definieren.
[0027] Dadurch, dass bei der zuvor genannten bevorzugten Realisierung des Führungselements,
welches einen vorzugsweise mit dem Führungselement einstückig ausgebildeten Kegelring
aufweist, der Abschnitt des Führungselements, welcher die Funktion eines Kegelringes
übernimmt und an der Innenoberfläche des Übergangsabschnittes zwischen dem Verformungsrohrabschnitt
mit dem aufgeweiteten Querschnitt und dem weiter in Richtung Wagenkasten liegenden
Verformungsrohrabschnitt anliegt, dessen Querschnitt (noch) nicht durch eine plastische
Verformung aufgeweitet ist, wird erreicht, dass die von dem zweiten Lagerbockteil
über das Verformungsrohr zum ersten Lagerbockteil übertragene Kraft in einer möglichst
definierten und vollständigen Weise am Übergangsabschnitt des Verformungsrohres zwischen
dem Abschnitt mit dem aufgeweiteten Querschnitt und dem Abschnitt mit dem (noch) nicht
aufgeweiteten Querschnitt in das Verformungsrohr eingeleitet wird, was das Ansprechverhalten
der Energieverzehreinrichtung einerseits und den Ereignisablauf beim Energieverzehr
andererseits besonders genau vorhersehbar macht.
[0028] In einer anderen (alternativen) Realisierung der erfindungsgemäßen Lösung ist in
vorteilhafter Weise vorgesehen, dass der Lagerbock einen Kegelring aufweist, welcher
mit seinem kupplungsebenenseitigen Endabschnitt mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt
des zweiten Lagerbockteils verbunden ist, und welcher an der Innenoberfläche des Übergangsabschnittes
zwischen dem Verformungsrohrabschnitt mit dem aufgeweiteten Querschnitt und dem weiter
in Richtung Wagenkasten liegenden Abschnitt des Verformungsrohres anliegt, um somit
die bereits erwähnte definierte Krafteinleitung von dem zweiten Lagerbockteil in das
Verformungsrohr zu realisieren. Ferner ist hierbei das Führungselement in vorteilhafter
Weise über seinen kupplungsebenenseitigen Endabschnitt mit dem wagenkastenseitigen
Endabschnitt des zweiten Lagerbockteils verbunden und ragt mit seinem wagenkastenseitigen
Endabschnitt zumindest teilweise in den weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Verformungsrohrabschnitt
hinein, welcher vor Ansprechen der Energieverzehreinrichtung im Vergleich zu dem (aufgeweiteten)
Querschnitt des weiter in Richtung Kupplungsstange liegenden Verformungsrohrabschnittes
einen reduzierten Innendurchmesser aufweist. Dabei liegt dieser wagenkastenseitige
Endabschnitt des Führungselements an der Innenoberfläche des Verformungsrohrabschnittes
mit dem reduzierten Innendruchmesser an.
[0029] Die Vorteile, die durch das Vorsehen eines derartigen als separates Bauteil zu dem
Kegelring ausgebildeten Führungselements bewirkbar sind, entsprechen im wesentlichen
den Vorteilen, die zuvor im Zusammenhang mit dem Führungselement beschrieben wurden,
welches einen mit dem Führungselement einstückig ausgebildeten Kegelring aufweist.
Um Wiederholungen zu vermeiden, sei an dieser Stelle auf die vorangehenden Ausführungen
verwiesen. Bei der zweiteiligen Ausführung von Führungselement und Kegelring allerdings
ergibt sich der zusätzliche Vorteil, dass eine herkömmliches Energieverzehreinrichtung,
wie sie beispielsweise zuvor im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben wurde, und bei
welcher ohne Bereitstellung einer axialen Führung dem Lagerbock ein Verformungsrohr
nachgeschaltet ist, mit einem derartigen Führungselement nachrüstbar ist. Hierzu ist
es lediglich erforderlich, das Führungselement am wagenkastenseitigen Endabschnitt
des zweiten Lagerbockteils derart anzuordnen, dass der kupplungsebenenseitige Endabschnitt
des Führungselements mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt des zweiten Lagerbockteils
verbunden ist, und dass der wagenkastenseitige Endabschnitt des Führungselements zumindest
teilweise in den weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Verformungsrohrabschnitt
hineinragt, dessen Innendruchmesser vor Ansprechen der Energieverzehreinrichtung noch
nicht aufgeweitet ist. Dabei sollte der wagenkastenseitige Endabschnitt des Führungselements
an der Innenoberfläche dieses Verformungsrohrabschnittes mit dem reduzierten Innendurchmesser
anliegen.
[0030] Bei der zuletzt genannten Realisierung der erfindungsgemäßen Lösung, bei welcher
der Kegelring und das Führungselement jeweils als separate Bauteile ausgeführt sind,
ist bevorzugt vorgesehen, dass der Kegelring mit seinem kupplungsebenenseitigen Endabschnitt
einerseits und das Führungselement mit seinem kupplungsebenenseitigen Endabschnitt
andererseits jeweils mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt des zweiten Lagerbockteils
in einem formschlüssigen Eingriff stehen. Bei einer solchen formschlüssigen Verbindung
handelt es sich um eine besonders leicht zu realisierende aber dennoch effektive Art
und Weise, eine sichere und möglichst vollständige Kraftübertragung zwischen dem zweiten
Lagerbockteil und den jeweiligen Bauteilen der Energieverzehreinrichtung, insbesondere
des Kegelrings einerseits und des Führungselements andererseits, zu realisieren. Selbstverständlich
ist es hierbei auch denkbar, dass der Kegelring und/oder das Führungselement beispielsweise
mit Hilfe einer Schraubverbindung etc. mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt des
zweiten Lagerbockteils verbunden sind/ist. Grundsätzlich ist es bevorzugt, wenn zwischen
dem Führungselement und dem zweiten Lagerbockteil einerseits und dem Kegelring und
dem zweiten Lagerbockteil andererseits möglichst kein Spiel vorhanden ist, um das
Ansprechverhalten der Energieverzehreinrichtung zu verkürzen und zu definieren, und
um insbesondere auch den Ereignisablauf beim Energieverzehr vorab festlegbar zu machen.
[0031] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der zuletzt genannten Realisierung,
bei welcher das Führungselement einerseits und der Kegelring andererseits jeweils
als separate Bauteile ausgeführt sind, ist es denkbar, dass das Führungselement und
das zweite Lagerbockteil einstückig ausgebildet sind, wodurch die Anzahl der Einzelkomponenten
der erfindungsgemäßen Kupplungsanordnung reduziert werden kann, was insbesondere im
Hinblick auf eine vereinfachte Montage der Energieverzehreinrichtung von Vorteil ist.
[0032] Hinsichtlich des ersten Lagerbockteils ist bevorzugt vorgesehen, dass dieses mit
Hilfe einer Schraubverbindung an dem zugehörigen Wagenkasten anbringbar ist. Zusätzlich
oder alternativ hierzu ist es allerdings auch denkbar, dass das erste Lagerbockteil
über eine formschlüssige Verbindung an dem Wagenkasten anbringbar ist. Es handelt
sich hierbei um mögliche Realisierungen, mit denen das erste Lagerbockteil fest mit
beispielsweise dem Untergestell des zugehörigen Wagenkastens verbunden werden kann.
Selbstverständlich sind hier aber auch andere Ausführungsformen denkbar.
[0033] Bei einer bevorzugten Realisierung des ersten Lagerbockteils ist vorgesehen, dass
dieses zumindest zwei parallel beabstandete Leisten aufweist, welche zum Beispiel
mit einem Befestigungsflansch am Untergestell des Wagenkastens verschraubbar sind.
Diese zumindest zwei parallel zueinander verlaufenden Leisten des ersten Lagerbockteils
sollten derart ausgeführt sein, dass sie eine Öffnung begründen, welche im Crashfall,
also wenn sich beim Ansprechen der Energieverzehreinrichtung das zweite Lagerbockteil
relativ zum ersten Lagerbockteil und zum Verformungsrohr mitsamt dem Führungselement
in Richtung Wagenkasten verschiebt, den Durchtritt des wagenkastenseitigen Endabschnitts
der Schnittstelle mit dem daran befestigten zweiten Lagerbockteil ermöglicht. Bei
der hier vorgeschlagenen Lösung handelt es sich um eine besonders einfach zu realisierende
Ausführungsform des ersten Lagerbockteils bestehend aus parallelen, vorzugsweise senkrecht
mit dem Untergestell beabstandet verschraubten Leisten. Selbstverständlich sind hier
aber auch andere Ausführungsformen denkbar.
[0034] Schließlich ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass bei der vorgeschlagenen erfindungsgemäßen
Lösung einerseits das zweite Lagerbockteil derart zwischen dem ersten Lagerbockteil
und dem Verformungsrohr vorzugsweise spielfrei verspannt, und andererseits das Verformungsrohr
derart ausgelegt ist, dass sich bei Überschreiten einer vorab festlegbaren Betriebslast
der Kupplungsanordnung das zweite Lagerbockteil relativ zum ersten Lagerbockteil in
Richtung des Wagenkastens bewegt und dabei den weiter in Richtung Wagenkasten liegenden
Abschnitt des Verformungsrohrs, der vor dem Ansprechen der Energieverzehreinrichtung
einen nicht aufgeweiteten Querschnitt aufweist, unter Querschnittserweitung plastisch
verformt. Somit ist es möglich, mit der Energieverzehreinrichtung die Kupplungsanordnung
in zuverlässiger Weise vor Überstößen etc. zu schützen, und zwar indem das Ansprechverhalten
einerseits und der maximale Energieverzehr andererseits der Energieverzehreinrichtung
an die Betriebslast der Kupplungsanordnung angepasst werden.
[0035] Besonders bevorzugt eignet sich die erfindungsgemäße Energieverzehreinrichtung als
eine Stoßsicherung in einer Kupplungsanordnung eines mehrgliedrigen Fahrzeuges, wobei
die Kupplungsanordnung eine Kupplungsstange zum Übertragen von Zug- und Stoßkräften
aufweist, und wobei die vorzugsweise in Richtung Kupplungsebene zeigende Schnittstelle
der Energieverzehreinrichtung einen vertikal verlaufenden Schwenkbolzen aufweist,
über den der wagenkastenseitige Endabschnitt der Kupplungsstange an dem zweiten Lagerbockteil
in horizontaler Ebene schwenkbar angelenkt ist. Mit dieser Verwendung der erfindungsgemäßen
Energieverzehreinrichtung wird demnach eine Kupplungsanordnung mit einem Energieverzehrelement
bereitgestellt, bei welcher in einem Crashfall ein maximaler Energieverzehr bei einem
vorab festlegbaren Ereignisablauf realisierbar ist. Insbesondere wird eine Kupplungsanordnung
angegeben werden, bei welcher in einem Crashfall, d.h. bei Überschreiten der Betriebslast
der Kupplungsanordnung, einerseits zumindest teilweise die anfallende Stoßenergie
nach einem definierten und vorab festlegbaren Ereignisablauf vernichtet werden kann,
und bei welcher andererseits das dazu verwendete Energieverzehrelement einen möglichst
kleinen Einbauraum im Untergestell des Wagenkastens erfordert.
[0036] Andererseits ist es ebenfalls bevorzugt, die erfindungsgemäße Energieverzehreinrichtung
in einem Seitenpuffer eines mehrgliedrigen Fahrzeuges zu verwenden, wobei der Seitenpuffer
eine Prallfläche zum Einleiten von Stoßkräften in die Energieverzehreinrichtung aufweist,
und wobei die vorzugsweise in Richtung Kupplungsebene zeigende Schnittstelle der Energieverzehreinrichtung
mit der Prallfläche des Seitenpuffers vorzugsweise starr verbunden ist. Dabei wird
ein Seitenpuffer mit Energieverzehr bereitgestellt, bei welchem in einem Crashfall,
d.h. bei Überschreiten der Betriebslast von beispielsweise einer Kupplungsanordnung,
insbesondere die anfallende Stoßenergie nach einem definierten und vorab festlegbaren
Ereignisablauf in der Energieverzehreinrichtung zumindest teilweise vernichtet werden
kann.
[0037] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Lösung anhand
der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
[0038] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine teilgeschnittene Seitenansicht eines aus dem Stand der Technik bekannten Lagerbockes
mit nachgeschalteter Energieverzehreinrichtung;
- Fig. 2a
- eine Seitenschnittansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Energieverzehreinrichtung, welche bei einer Kupplungsanordnung zum Einsatz kommt;
- Fig. 2b
- eine Rückansicht auf das bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2a zum Einsatz kommende
Energieverzehrelement (Verformungsrohr);
- Fig. 2c
- eine Schnittansicht entlang der in Fig. 2b angegebenen Linie B-B durch den bei der
ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energieverzehreinrichtung zum Einsatz
kommenden Lagerbock mit dem nachgeschalteten Energieverzehrelement;
- Fig. 3a
- eine Seitenschnittansicht einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Energieverzehreinrichtung, welche bei einer Kupplungsanordnung zum Einsatz kommt;
- Fig. 3b
- eine Rückansicht auf das bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3a zum Einsatz kommende
Energieverzehrelement (Verformungsrohr); und
- Fig. 3c
- eine Schnittansicht entlang der in Fig. 3b angegebenen Linie B-B durch den bei der
zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energieverzehreinrichtung zum Einsatz
kommenden Lagerbock mit dem nachgeschalteten Energieverzehrelement.
[0039] Fig. 1 zeigt in einer teilgeschnittenen Seitenansicht einen Lagerbock mit einer Energieverzehreinrichtung,
wie sie in üblicher Weise bei Kupplungsanordnungen gemäß dem Stand der Technik als
Stoßsicherung verwendet wird. Wie bereits angedeutet, zeichnet sich die in Fig. 1
dargestellte Lösung dadurch aus, dass die Energieverehreinrichtung einen relativ kleinen
Einbauraum erfordert, da nach Ansprechen der Energieverzehreinrichtung sich das Verformungsrohr
unter Querschnittserweitung plastisch verformt und somit nicht, beispielsweise über
eine Düsenplatte, aus der Energieverzehreinrichtung ausgestoßen wird. Bei der bekannten
Lösung wie sie beispielsweise in Fig. 1 dargestellt ist, besteht allerdings die Gefahr,
dass beim Ansprechen der Energieverzehreinrichtung das zweite Lagerbockteil 300 mit
dem Kegelring 700 im Verformungsrohr 500 verkantet, so dass die Funktion eines destruktiven
Energieverzehrs mit einem definierten und insbesondere vorab festlegbaren Ereignisablauf
nicht mehr sicher gegeben ist.
[0040] Fig. 2a zeigt in einer Seitenschnittansicht eine erste bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Energieverzehreinrichtung, welche bei einer Kupplungsanordnung
zum Einsatz kommt. Eine Rückansicht auf die in Fig. 2a gezeigte Energieverzehreinrichtung
ist in Fig. 2b dargestellt. In Fig. 2c ist eine Schnittansicht entlang der in Fig.
2b angedeuteten Linie B-B durch den bei der zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Energieverzehreinrichtung zum Einsatz kommenden Lagerbock mit dem nachgeschalteten
Energieverzehrelement gemäß Fig. 2a gezeigt.
[0041] Die Kupplungsanordnung, bei welcher die ersten bevorzugte Ausführungsform der Energieverzehreinrichtung
zum Einsatz kommt, weist im wesentlichen eine in den Figuren nicht explizit dargestellte
Kupplungsstange zum Übertragen von Zug- und Stoßkräften und einen an einem Wagenkasten
eines mehrgliedrigen Fahrzeuges anbringbaren Lagerbock auf. Im einzelnen besteht der
Lagerbock aus einem ersten an dem Wagenkasten des mehrgliedrigen Fahrzeuges starr
anbringbaren Lagerbockteil 2 und einem zweiten mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt
der Kupplungsstange über einen Schwenkbolzen 4 verbundenen Lagerbockteil 3. Der Schwenkbolzen
4 stellt hierbei die Schnittstelle dar, über welche die beispielsweise von einem benachbarten
Wagenkasten übertragenen Stoßkräfte über die Kupplungsstange in das zweite Lagerbockteil
3 einleitbar sind.
[0042] Das erste Lagerbockteil 2, welches wie dargestellt aus zwei im wesentlichen parallel
zueinander verlaufenden Leisten bestehen kann, ist mit Hilfe einer Schraubverbindung
8 an dem Wagenkasten starr anbringbar. Das zweite Lagerbockteil 3 hingegen wird zwischen
einem vorspringenden Element 10 des ersten Lagerbockteils 2 und einem Verformungsrohr
5, welches als Energieverzehr dem Lagerbock nachgeschaltet ist, spielfrei verspannt.
[0043] Im einzelnen weist hierzu das Verformungsrohr 5 an seinem kupplungsstangenseitigen
bzw. kupplungsebenenseitigen Endabschnitt 5b einen mit dem ersten Lagerbockteil 2
fest verbundenen Abschnitt 5.1 auf, welcher einen im Vergleich zu einem weiter in
Richtung Wagenkasten liegenden Abschnitt 5.2 des Verformungsrohres 5 aufgeweiteten
Querschnitt aufweist. Der kupplungsstangenseitige bzw. kupplungsebenenseitige Verformungsrohrabschnitt
5b, also der jenige Abschnitt des Verformungsrohres 5, der einen aufgeweiteten Querschnitt
aufweist, kann mit dem ersten Lagerbockteil 2 über die bereits erwähnte Schraubverbindung
8 fest verbunden sein, wie es in Fig. 2a angedeutet ist.
[0044] Am kupplungsstangenseitigen bzw. kupplungsebenenseitigen Endabschnitt 3b des zweiten
Lagerbockteils 3 ist als Schnittstelle zum Einleiten von Stoßkräften in die Energieverzehreinrichtung
der Schwenkbolzen 4 vorgesehen, an welchem der wagenkastenseitige Endabschnitt der
(nicht explizit dargestellten) Kupplungsstange mit dem Lagerbock in horizontaler Ebene
schwenkbar angelenkt ist.
[0045] Der wagenkastenseitige Endabschnitt 3a des zweiten Lagerbockteils 3 hingegen ist
zwischen dem bereits erwähnten vorspringenden Element 10 der ersten Lagerbockteils
2 und dem weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Abschnitt 5.2 der Verformungsrohres
5 spielfrei verspannt, also dem Verformungsrohrabschnitt, dessen Querschnitt vor Ansprechen
der Energieverzehreinrichtung im Vergleich zum Querschnitt des mit dem ersten Lagerbockteil
2 fest verbundenen kupplungsstangenseitigen Verformungsrohrendabschnittes 5b reduziert
ist.
[0046] Im einzelnen ist hierbei am wagenkastenseitigen Endabschnitt 3a des zweiten Lagerbockteils
3 ein Führungselement 6 vorgesehen, welches einen einstückig mit dem Führungselement
6 ausgebildeten Kegelring 7 aufweist. Der kupplungsstangenseitige Endabschnitt 6b
des Führungselementes 6 ist über einen formschlüssigen Eingriff mit dem wagenkastenseitigen
Endabschnitt 3a des zweiten Lagerbockteiles 3 verbunden, wobei der wagenkastenseitige
Endabschnitt 6a des Führungselements 6 zumindest teilweise in den weiter in Richtung
Wagenkasten liegenden Verformungsrohrabschnitt 5.2, dessen Querschnitt nicht aufgeweitet
ist, hineinragt und an der Innenoberfläche dieses Verformungsrohrabschnittes 5.2 anliegt.
[0047] Der bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2a bis Fig. 2c mit dem Führungselement 6 einstückig
ausgebildete Kegelring 7 hingegen liegt an der Innenoberfläche des Übergangsabschnittes
5.3 zwischen dem Verformungsrohr 5.1 mit dem aufgeweiteten Querschnitt und dem weiter
in Richtung Wagenkasten liegenden Verformungsrohrabschnitt 5.2 an.
[0048] Mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt 6a des Führungselements 6, der in den nicht
aufgeweiteten Verformungsrohrabschnitt 5.2 hineinragt und an der Innenoberfläche dieses
Verformungsrohrsabschnittes 5.2 anliegt, wird eine axiale Führung bereitgestellt,
mit der beim Ansprechen der Energieverzehreinrichtung das zweite Lagerbockteil 2 in
einer geführten und definierten Weise relativ zum ersten Lagerbockteil 2 und zum Verformungsrohr
5 in Richtung Wagenkasten unter gleichzeitiger Querschnittsaufweitung des weiter in
Richtung Wagenkasten liegenden Verformungsrohrabschnittes 5.2 geführt wird.
[0049] In den Figuren 3a bis 3c ist eine Abwandlung des unter Bezugnahme auf die Figuren
2a bis 2c zuvor beschriebenen Lagerbockes mit Energieverzehreinrichtung dargestellt,
wobei diese bevorzugte Alternative bei einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Energieverzehreinrichtung verwendet wird. Im einzelnen ist in Fig. 3a eine Seitenschnittansicht
einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energieverzehreinrichtung
gezeigt, welche bei einer Kupplungsanordnung zum Einsatz kommt. Eine Rückansicht auf
die Energieverzehreinrichtung, welches bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3a zum Einsatz
kommt, ist in Fig. 3b gezeigt. In Fig. 3c ist eine Schnittansicht entlang der in Fig.
3b angedeuteten Linie B-B durch den bei der zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Energieverzehreinrichtung zum Einsatz kommenden Lagerbock mit dem nachgeschalteten
Energieverzehrelement gezeigt.
[0050] Wie es insbesondere Fig. 3a und Fig. 3c zu entnehmen ist, unterscheidet sich die
zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energieverzehreinrichtung von der zuvor
unter Bezugnahme auf die Figuren 2a bis 2c beschriebenen ersten Ausführungsform zum
einen dadurch, dass der kupplungsstangenseitige Endabschnitt 5b des Verformungsrohres
5 nicht über die Schraubverbindung 8, sondern über eine formschlüssige Verbindung
mit dem ersten Lagerbockteil 2 fest verbunden ist. Diese formschlüssige Verbindung
wird über ein in radialer Richtung vorspringendes Teil 9 am kupplungsstangenseitigen
Endabschnitt 5b des Verformungsrohres 5 einerseits und das erste Lagerbockteil 2 sowie
ein Element 10 gebildet.
[0051] Des weiteren unterscheidet sich der bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Energieverzehreinrichtung verwendete Lagerbock mit dem nachgeschalteten
Energieverzehrelement von der ersten Ausführungsform in der Realisierung des Führungselementes
6. Wie es insbesondere Fig. 3a und Fig. 3c zu entnehmen ist, sind bei der zweiten
Ausführungsform ein Kegelring 7 vorgesehen, welcher mit seinem kupplungsstangenseitigen
Endabschnitt 7b mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt 3a des zweiten Lagerbockteils
3 über einen formschlüssigen Eingriff fest verbunden ist, und welcher an der Innenoberfläche
des Übergangsabschnittes 5.3 zwischen dem Verformungsrohrabschnitt 5.1 mit dem aufgeweiteten
Querschnitt und dem weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Verformungsrohrabschnitt
5.2 anliegt. Zusätzlich zu dem Kegelring 7 ist bei der zweiten Ausführungsform ein
separat vom Kegelring 7 ausgebildetes Führungselement 6 vorgesehen, welches mit seinem
kupplungsstangenseitigen Endabschnitt 6b mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt
3a des zweiten Lagerbockteils 3 ebenfalls vorzugsweise über einen formschlüssigen
Eingriff verbunden ist, wobei der wagenkastenseitige Endabschnitt 6a des Führungselements
6 zumindest teilweise in den weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Verformungsrohrabschnitt
5.2 hineinragt und an der Innenoberfläche dieses Verformungsrohrabschnittes 5.2 anliegt.
[0052] Da bei der zweiten Ausführungsform der Kegelring 7 einerseits und das Führungselement
6 andererseits als separate Bauteile ausgeführt sind, eignet sich das in Fig. 3a und
Fig. 3c dargestellte Führungselement 6 insbesondere zum Nachrüsten einer bereits bestehenden
Lösung, wie sie beispielsweise in Fig. 1 dargestellt ist. Demnach ist es möglich,
bei der in Fig. 1 gezeigten Lösung lediglich das Führungselement 6 gemäß Fig. 3a einzubauen,
um der Energieverzehreinrichtung die Funktionalität einer axialen Führung beim Überschreiten
der Betriebslast der Kupplungsanordnung bereitzustellen.
[0053] Die Ausführung der Erfindung sind nicht die unter Bezugnahme auf die Figuren beschriebenen
Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr können die hierin beschriebenen Einzelmerkmale
in einer beliebigen Kombination miteinander realisiert werden. Insbesondere ist es
beispielsweise auch denkbar, dass die Energieverzehreinrichtung in einem Seitenpuffer
eines mehrgliedrigen Fahrzeuges verwendet wird, wobei der Seitenpuffer eine Prallfläche
zum Einleiten von Stoßkräften in die Energieverzehreinrichtung aufweist, und wobei
die vorzugsweise in Richtung Kupplungsebene zeigende Schnittstelle der Energieverzehreinrichtung
mit der Prallfläche des Seitenpuffers vorzugsweise starr verbunden ist.
Bezugszeichenliste
[0054]
- 2
- erstes Lagerbockteil
- 3
- zweites Lagerbockteil
- 3a
- wagenkastenseitiger Endabschnitt des zweiten Lagerbockteils
- 3b
- kupplungsstangenseitiger Endabschnitt des zweiten Lagerbockteils
- 4
- Schwenkbolzen
- 5
- Verformungsrohr
- 5a
- wagenkastenseitiger Endabschnitt des Verformungsrohres
- 5b
- kupplungsstangenseitiger Endabschnitt des Verformungsrohres
- 5.1
- Verformungsrohrabschnitt mit aufgeweitetem Querschnitt
- 5.2
- Verformungsrohrabschnitt mit nicht-aufgeweitetem Querschnitt
- 5.3
- Übergangsabschnitt des Verformungsrohres
- 6
- Führungselement
- 6a
- wagenkastenseitiger Endabschnitt des Führungselements
- 6b
- kupplungsstangenseitiger Endabschnitt des Führungselements
- 7
- Kegelring
- 7a
- wagenkastenseitiger Endabschnitt des Kegelringes
- 7b
- kuppplungsstangenseitiger Endabschnitt des Kegelringes
- 8
- Schraubenverbindung
- 9
- vorspringendes Element am kupplungsstangenseitiger Endabschnitt des Verformungsrohres
des ersten Lagerbockteils
- 10
- vorspringendes Element am ersten Lagerbockteil
1. Energieverzehreinrichtung für eine Ilupplungsanordnung, für eine Kurzkupplung oder
für einen Seitenpuffer eines mehrgliedrigen Fahrzeuges, mit einem an einem Wagenkasten
anbringbaren Lagerbock (2, 3), welcher eine vorzugsweise in Richtung Kupplungsebene
zeigende Schnittstelle (4) aufweist, über welche die von einem benachbarten Wagenkasten
übertragenen Stoßkräfte in den Lagerbock (2, 3) einleitbar sind, und mit einem Verformungsrohr
(5), welches an dem Lagerbock (2, 3) anliegt, wobei der Lagerbock (2, 3) ein an einem
Wagenkasten des mehrgliedrigen Fahrzeuges starr anbringbares erstes Lagerbockteil
(2) und ein mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt der Schnittstelle (4) verbundenes
zweites Lagerbockteil (3) aufweist,
wobei das Verformungsrohr (5) an seinem kupplungsebenenseitigen Endabschnitt (5b)
einen mit dem ersten Lagerbockteil (2) fest verbundenen Abschnitt (5.1) aufweist,
welcher einen im Vergleich zu einem weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Abschnitt
(5.2) des Verformungsrohres (5) aufgeweiteten Querschnitt aufweist, und
wobei der wagenkastenseitige Endabschnitt (3a) des zweiten Lagerbockteils (3) zwischen
dem ersten Lagerbockteil (2) und dem weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Abschnitt
(5.2) des Verformungsrohres (5) verspannt ist,
der Lagerbock (2, 3) ferner ein Führungselement (6) aufweist, dessen kupplungsebenenseitiger
Endabschnitt (6b) mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt (3a) des zweiten Lagerbockteils
(3) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der wagenkastenseitige Endabschnitt (6a) des Führungselements (6) zumindest teilweise
in den weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Abschnitt (5.2) des Verformungsrohres
(5) hineinragt und an der Innenoberfläche dieses Verformungsrohrabschnittes (5.2)
anliegt.
2. Energieverzehreinrichtung nach Anspruch 1, wobei
das Führungselement (6) des Lagerbocks (2, 3) einen einstückig mit dem Führungselement
(6) ausgebildeten Kegelring (7) aufweist, dessen kupplungsebenenseitiger Endabschnitt
(7b) mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt (3a) des zweiten Lagerbockteils (3)
verbunden ist, und dessen wagenkastenseitiger Endabschnitt (7a) zumindest teilweise
in den weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Abschnitt (5.2) des Verformungsrohres
(5) hineinragt und an der Innenoberfläche dieses Verformungsrohrabschnittes (5.2)
anliegt.
3. Energieverzehreinrichtung nach Anspruch 2, wobei
der kupplungsebenenseitige Endabschnitt (7b) des Kegelrings (7) mit dem wagenkastenseitigen
Endabschnitt (3a) des zweiten Lagerbockteils (3) in einem formschlüssigen Eingriff
steht.
4. Energieverzehreinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, wobei
der kupplungsebenenseitige Endabschnitt (7b) des Kegelrings (7) mit dem wagenkastenseitigen
Endabschnitt (3a) des zweiten Lagerbockteils (3) über eine kraftschlüssige Verbindung
starr verbunden ist.
5. Energieverzehreinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei
der Kegelring (7) an der Innenoberfläche des Übergangsabschnittes (5.3) zwischen dem
Verformungsrohrabschnitt (5.1) mit dem aufgeweiteten Querschnitt und dem weiter in
Richtung Wagenkasten liegenden Abschnitt (5.2) des Verformungsrohres (5) anliegt.
6. Energieverzehreinrichtung nach Anspruch 1, wobei
der Lagerbock (2, 3) ferner einen Kegelring (7) aufweist, welcher mit seinem kupplungsebenenseitigen
Endabschnitt (7b) mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt (3a) des zweiten Lagerbockteils
(3) verbunden ist, und welcher an der Innenoberfläche des Übergangsabschnittes (5.3)
zwischen dem Verformungsrohrabschnitt (5.1) mit dem aufgeweiteten Querschnitt und
dem weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Abschnitt (5.2) des Verformungsrohres
(5) anliegt, und wobei das Führungselement (6) mit seinem kupplungsebenenseitigen
Endabschnitt (6b) mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt (3a) des zweiten Lagerbockteils
(3) verbunden ist und seinem wagenkastenseitigen Endabschnitt (6a) zumindest teilweise
in den weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Abschnitt (5.2) des Verformungsrohres
(5) hineinragt und an der Innenoberfläche des Verformungsrohrabschnittes (5.2) anliegt.
7. Energieverzehreinrichtung nach Anspruch 6, wobei
der Kegelring (7) mit seinem kupplungsebenenseitigen Endabschnitt (7b) einerseits
und das Führungselement (6) mit seinem kupplungsebenenseitigen Endabschnitt (6b) andererseits
jeweils mit dem wagenkastenseitigen Endabschnitt (3a) des zweiten Lagerbockteils (3)
in einem formschlüssigen Eingriff stehen.
8. Energieverzehreinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, wobei
das Führungselement (6) und das zweite Lagerbockteil (3) einstückig ausgebildet sind.
9. Energieverzehreinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, wobei
das zweite Lagerbockteil (3) zwischen dem ersten Lagerbockteil (2) und dem weiter
in Richtung Wagenkasten liegenden Abschnitt (5.2) des Verformungsrohres (5) über den
Kegelring (7) spielfrei verspannt ist.
10. Energieverzehreinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
das erste Lagerbockteil (2) mit Hilfe einer Schraubverbindung (8) an dem Wagenkasten
anbringbar ist.
11. Energieverzehreinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
das erste Lagerbockteil (2) über eine formschlüssige Verbindung an dem Wagenkasten
anbringbar ist.
12. Energieverzehreinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
das erste Lagerbockteil (2) aus zwei im Wesentlichen parallel zueinander verlaufenden
Leisten besteht, die fest mit dem Wagenkasten verschraubbar sind.
13. Energieverzehreinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei einerseits
das zweite Lagerbockteil (3) derart zwischen dem ersten Lagerbockteil (2) und dem
Verformungsrohr (5) verspannt und andererseits das Verformungsrohr (5) derart ausgelegt
ist, dass bei Überschreiten einer vorab festlegbaren Betriebslast der Energieverzehreinrichtung
sich das zweite Lagerbockteil (3) relativ zum ersten Lagerbockteil (2) in Richtung
des Wagenkastens bewegt und dabei den weiter in Richtung Wagenkasten liegenden Abschnitt
(5.2) des Verformungsrohres (5) und der Querschnittserweiterung plastisch verformt.
14. Verwendung der Energieverzehreinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüchen
in einer Kupplungsanordnung eines mehrgliedrigen Fahrzeuges, wobei die Kupplungsanordnung
eine Kupplungsstange zum Übertragen von Zur- und Stoßkräften aufweist, und wobei die
vorzugsweise in Richtung Kupplungsebene zeigende Schnittstelle (4) der Energieverzehreinrichtung
einen vertikal verlaufenden Schwenkbolzen aufweist, über den der wagenkastenseitige
Endabschnitt der Kupplungsstange an dem zweiten Lagerbockteil (3) in horizontaler
Ebene schwenkbar angelenkt ist.
15. Verwendung der Energieverzehreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 in einem
Seitenpuffer eines mehrgliedrigen Fahrzeuges, wobei der Seitenpuffer eine Prallfläche
zum Einleiten von Stoßkräfte in die Energieverzehreinrichtung aufweist, und wobei
die vorzugsweise in Richtung Kupplungsebene zeigende Schnittstelle (4) der Energieverzehreinrichtung
mit der Prallfläche des Seitenpuffers vorzugsweise starr verbunden ist.
1. An energy absorbing device for a coupling assembly, for a semi-permanent coupler or
for a side buffer of a multi-member vehicle having a bearing block (2, 3) mountable
to a car body which comprises an interface (4) preferably oriented to the coupling
plane by means of which the impact forces transmitted from an adjacent car body can
be conducted to the bearing block (2, 3) and a deformation tube (5) abutting against
the bearing block (2, 3), wherein the bearing block (2, 3) comprises a first bearing
block part (2) rigidly mountable to a car body of the multi-member vehicle and a second
bearing block part (3) connected to the car body-side end section of the interface
(4),
wherein the deformation tube (5) comprises a section (5.1) fixedly connected to the
first bearing block part (2) at its coupling plane-side end section (5b) which exhibits
a widened cross-section compared to a section (5.2) of the deformation tube (5) positioned
closer to the car body, and
wherein the car body-side end section (3a) of the second bearing block part (3) is
braced between the first bearing block part (2) and the section (5.2) of the deformation
tube (5) positioned closer to the car body, the bearing block (2, 3) further comprises
a guide element (6), its coupling plane-side end section (6b) connected to the car
body-side end section (3a) of the second bearing block part (3),
characterized in that
the car body-side end section (6a) of the guide element (6) extends at least partly
into the section (5.2) of the deformation tube (5) positioned closer to the car body
and abuts against the inner surface of said deformation tube section (5.2).
2. The energy absorbing device according to claim 1, wherein the guide element (6) of
the bearing block (2, 3) comprises a conical ring (7) integrally formed with said
guide element (6), its coupling plane-side end section (7b) connected to the car body-side
end section (3a) of the second bearing block part (3) and its car body-side end section
(7a) extending at least partly into the section (5.2) of the deformation tube (5)
positioned closer to the car body and abutting against the inner surface of said deformation
tube section (5.2).
3. The energy absorbing device according to claim 2, wherein
the coupling plane-side end section (7b) of the conical ring (7) positively engages
with the car body-side end section (3a) of the second bearing block part (3).
4. The energy absorbing device according to claim 2 or 3, wherein the coupling plane-side
end section (7b) of the conical ring (7) is rigidly connected to the car body-side
end section (3a) of the second bearing block part (3) in a force-fit connection.
5. The energy absorbing device according to any one of claims 2 to 4, wherein the conical
ring (7) abuts against the inner surface of the transition section (5.3) between the
deformation tube section (5.1) of widened cross-section and the section (5.2) of the
deformation tube (5) positioned closer to the car body.
6. The energy absorbing device according to claim 1, wherein the bearing block (2, 3)
further comprises a conical ring (7) connected to the car body- side end section (3a)
of the second bearing block part (3) at its coupling plane-side end section (7b) and
which abuts against the inner surface of the transition section (5.3) between the
deformation tube section (5.1) of widened cross-section and the section (5.2) of the
deformation tube (5) positioned closer to the car body, and wherein the guide element
(6) is connected to the car body-side end section (3a) of the second bearing block
part (3) at its coupling plane-side end section (6b) and its car body-side end section
(6a) extends at least partly into the section (5.2) of the deformation tube (5) positioned
closer to the car body and abuts against the inner surface of said deformation tube
section (5.2).
7. The energy absorbing device according to claim 6, wherein the coupling plane-side
end section (7b) of the conical ring (7) on the one hand and the coupling plane-side
end section (6b) of the guide element (6) on the other positively engage respectively
with the car body-side end section (3a) of the second bearing block part (3).
8. The energy absorbing device according to claim 6 or 7, wherein the guide element (6)
and the second bearing block part (3) are of integral configuration.
9. The energy absorbing device according to any one of claims 2 to 8, wherein the second
bearing block part (3) is braced without play between the first bearing block part
(2) and the section (5.2) of the deformation tube (5) positioned closer to the car
body by means of the conical ring (7).
10. The energy absorbing device according to any one of the preceding claims, wherein
the first bearing block part (2) is mountable to the car body by means of a bolted
connection (8):
11. The energy absorbing device according to any one of the preceding claims, wherein
the first bearing block part (2) is mountable to the car body by means of a positive
connection.
12. The energy absorbing device according to any one of the preceding claims, wherein
the first bearing block part (2) consists of two rails extending substantially parallel
to one another which can be fixedly bolted to the car body.
13. The energy absorbing device according to any one of the preceding claims, wherein
the second bearing block part (3) is braced between the first bearing block part (2)
and the deformation tube (5) on the one hand, and the deformation tube (5) is designed
on the other such that upon the energy absorbing device exceeding a predefinable operating
load, the second bearing block part (3) is moved toward the car body relative the
first bearing block part (2) and thus the section (5.2) of the deformation tube (5)
positioned closer to the car body and the cross-sectional widening plastically deforms.
14. Use of the energy absorbing device according to any one of the preceding claims in
a coupling assembly of a multi-member vehicle, wherein the coupling assembly comprises
a coupling rod for transferring tractive and impact forces, and wherein the interface
(4) of the energy absorbing device preferably oriented to the coupling plane comprises
a vertically-extending pivot pin by means of which the car body-side end section of
the coupling rod is articulated to the second bearing block part (3) so as to be pivotable
in the horizontal plane.
15. Use of the energy absorbing device according to any one of claims 1 to 13 in a side
buffer of a multi-member vehicle, wherein the side buffer comprises a baffle area
to conduct impact forces to the energy absorbing device, and wherein the interface
(4) of the energy absorbing device preferably oriented to the coupling plane is preferably
rigidly connected to the baffle area of the side buffer.
1. Système de consommation d'énergie pour un agencement d'attelage, pour un attelage
court ou pour un tampon latéral d'un véhicule à éléments multiples, comprenant un
bloc de montage (2, 3) susceptible d'être monté sur une caisse de wagon et comportant
une interface (4), de préférence dirigée en direction du plan d'accouplement, via
laquelle des forces de choc transmises depuis une caisse de wagon voisine peuvent
être appliquées au bloc de montage (2, 3), et comprenant un tube à déformation (5),
appliqué contre le bloc de montage (2, 3), le bloc de montage (2, 3) comprenant une
première partie de bloc (2) susceptible d'être appliquée rigidement contre une caisse
de wagon du véhicule à éléments multiples et une seconde partie de bloc (3) reliée
au tronçon terminal de l'interface (4) du côté de la caisse de wagon,
dans lequel le tube à déformation (5) comprend, sur son tronçon terminal (5b) du côté
du plan d'accouplement, un tronçon (5.1) fermement relié à la première partie de bloc
(2), qui présente une section transversale élargie par comparaison à un tronçon (5.2)
du tube à déformation (5) situé plus loin en direction de la caisse de wagon, et
dans lequel le tronçon terminal (3a), du côté de la caisse de wagon, de la seconde
partie de bloc (3) est serré entre la première partie de bloc (2) et le tronçon (5.2)
du tube à déformation situé plus loin en direction de la caisse de wagon,
le bloc de montage (2, 3) comprend en outre un élément de guidage (6) dont le tronçon
terminal (6b), du côté du plan d'accouplement, est relié au tronçon terminal (3a),
du côté de la caisse de wagon, de la seconde partie de bloc (3), caractérisé en ce que le tronçon terminal (6a), du côté de la caisse de wagon, de l'élément de guidage
(6) pénètre au moins partiellement dans le tronçon (5.2), situé plus loin en direction
de la caisse de wagon, du tube à déformation (5), et s'applique contre la surface
intérieure de ce tronçon (5.2) du tube à déformation.
2. Système de consommation d'énergie selon la revendication 1, dans lequel l'élément
de guidage (6) du bloc de montage (2, 3) comprend une bague conique (7) formée d'une
seule pièce avec l'élément de guidage (6), dont le tronçon terminal (7b) du côté du
plan d'accouplement est relié au tronçon terminal (3a) du côté de la caisse de wagon
de la seconde partie de bloc (3), et dont le tronçon terminal (7a) du côté de la caisse
de wagon pénètre au moins partiellement dans le tronçon (5.2), situé plus loin en
direction de la caisse de wagon, du tube à déformation (5), et s'applique contre la
surface intérieure de ce tronçon (5.2) du tube à déformation.
3. Système de consommation d'énergie selon la revendication 2, dans lequel le tronçon
terminal (7b), du côté du plan d'accouplement, de la bague conique (7) est en engagement
à coopération de formes avec le tronçon terminal (3a), du côté de la caisse de wagon,
de la seconde partie de bloc (3).
4. Système de consommation d'énergie selon la revendication 2 ou 3, dans lequel le tronçon
terminal (7b), du côté du plan d'accouplement, de la bague conique (7) est relié rigidement
au tronçon terminal (3a), du côté de la caisse de wagon, de la seconde partie de bloc
(3) via une liaison à coopération de forces.
5. Système de consommation d'énergie selon l'une des revendications 2 à 4, dans lequel
la bague conique (7) est appliquée contre la surface intérieure du tronçon de transition
(5. 3) entre le tronçon de tube à déformation (5.1) présentant la section élargie,
et le tronçon (5.2), situé plus loin en direction de la caisse de wagon, du tube à
déformation (5).
6. Système de consommation d'énergie selon la revendication 1, dans lequel le bloc de
montage (2, 3) comprend en outre une bague conique (7), laquelle est reliée par son
tronçon terminal (7b), du côté du plan d'accouplement, au tronçon terminal (3a), du
côté de la caisse de wagon, de la seconde partie de bloc (3), et laquelle est appliquée
contre la surface intérieure du tronçon de transition (5.3) entre le tronçon de tube
à déformation (5.1) présentant la section élargie et le tronçon (5.2), situé plus
loin en direction de la caisse de wagon, du tube à déformation (5), et dans lequel
l'élément de guidage (6) est relié au tronçon terminal (3a), du côté de la caisse
de wagon, de la seconde partie de bloc (3) et son tronçon terminal (6a), du côté de
la caisse de wagon, pénètre au moins partiellement dans le tronçon (5.2), situé plus
loin en direction de la caisse de wagon, du tube à déformation (5) et s'applique contre
la surface intérieure du tronçon (5.2) du tube à déformation.
7. Système de consommation d'énergie selon la revendication 6, dans lequel la bague conique
(7) avec son tronçon terminal (7b) du côté du plan d'accouplement, d'une part et l'élément
de guidage (6), avec son tronçon terminal (6b) du côté du plan d'accouplement, d'autre
part, sont respectivement en engagement à coopération de formes avec le tronçon terminal
(3a), du côté de la caisse de wagon, de la seconde partie de bloc (3).
8. Système de consommation d'énergie selon la revendication 6 ou 7, dans lequel l'élément
de guidage (6) et la seconde partie de bloc (3) sont réalisés d'une seule pièce.
9. Système de consommation d'énergie selon l'une des revendications 2 à 8, dans lequel
la seconde partie de bloc (3) est serrée sans jeu entre la première partie de bloc
(2) et le tronçon (5.2), situé plus loin en direction de la caisse de wagon, du tube
à déformation (5) via la bague conique (7).
10. Système de consommation d'énergie selon l'une des revendications précédentes, dans
lequel la première partie de bloc (2) est susceptible d'être montée sur la caisse
de wagon à l'aide d'une liaison vissée (8).
11. Système de consommation d'énergie selon l'une des revendications précédentes, dans
lequel la première partie de bloc (2) est susceptible d'être montée sur la caisse
de wagon via une liaison à coopération de formes.
12. Système de consommation d'énergie selon l'une des revendications précédentes, dans
lequel la première partie de bloc (2) est composée de deux barrettes s'étendant sensiblement
parallèlement l'une à l'autre, lesquelles peuvent être fermement vissées sur la caisse
de wagon.
13. Système de consommation d'énergie selon l'une des revendications précédentes, dans
lequel d'une part la seconde partie de bloc (3) est insérée entre la première partie
de bloc (2) et le tube à déformation (5), et d'autre part le tube à déformation (5)
est conçu, de telle manière que lors du dépassement d'une charge de service préalablement
déterminée du système de consommation d'énergie, la seconde partie de bloc (3) se
déplace par rapport à la première partie de bloc (2) en direction de la caisse de
wagon, et le tronçon (5. 2), situé plus loin en direction de la caisse de wagon, déforme
ici plastiquement le tube à déformation (5) et l'élargissement de section.
14. Utilisation du système de consommation d'énergie selon l'une des revendications précédentes
dans un agencement d'attelage d'un véhicule à plusieurs éléments, dans laquelle l'agencement
d'attelage comprend une barre d'attelage pour la transmission de forces de traction
et de choc, et dans laquelle l'interface (4), dirigée de préférence en direction du
plan d'accouplement, du système de consommation d'énergie comprend un goujon de pivotement
s'étendant verticalement, au moyen duquel le tronçon terminal, du côté de la caisse
de wagon, de la barre d'attelage, est articulé de manière pivotante dans un plan horizontal
sur la seconde partie de bloc (3).
15. Utilisation du système de consommation d'énergie selon l'une des revendications 1
à 13 dans un tampon latéral d'un véhicule à plusieurs éléments, dans laquelle le tampon
latéral comporte une surface à impact pour l'application de forces de choc dans le
système de consommation d'énergie, et
dans laquelle l'interface (4), dirigée de préférence en direction du plan d'accouplement,
du système de consommation d'énergie, est reliée de préférence rigidement à la surface
à impact du tampon latéral.