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EP 1 990 281 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.2011 Patentblatt 2011/28 |
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Anmeldetag: 24.04.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Vorrichtung zum Siegeln einer Aufreissfolie auf ein Verpackungselement
Method and device for sealing a rip-off film to a packaging element
Procédé et dispositif de scellement d'un film avec opercule à déchirer sur un élément
d'emballage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
11.05.2007 DE 102007022212
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.11.2008 Patentblatt 2008/46 |
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Patentinhaber: Rainer Naroska
Verpackungsmaschinen GmbH & Co. KG |
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32108 Bad Salzuflen (DE) |
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Erfinder: |
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- Naroska, Marcus
32108 Bad Salzuflen (DE)
- Lachnitt, Joachim
32107 Bad Salzuflen (DE)
- Naroska, Rainer
32108 Bad Salzuflen (DE)
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Vertreter: Steinmeister, Helmut |
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Patentanwälte
TER MEER STEINMEISTER & PARTNER GbR
Artur-Ladebeck-Strasse 51 33617 Bielefeld 33617 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 582 461 EP-A- 2 070 687 JP-A- 04 044 911
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EP-A- 0 903 291 WO-A-94/16949 US-A- 3 874 145
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Siegeln einer Aufreißfolie auf
ein Verpackungselement gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie eine entsprechende
Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 7.
[0002] Viele Verbrauchsprodukte werden heute in Verpackungen angeboten, die durch eine Aufreißfolie
verschlossen sind. In großem Umfang werden beispielsweise Lebensmittel wie Joghurt
oder dergleichen in Bechern angeboten, die mit einer Folie aus Aluminium, Kunststoff
oder einem Verbundmaterial versiegelt sind. Das Versiegeln geschieht üblicherweise
mit Hilfe eines Stempelwerkzeugs, das die Folie gegen den Öffnungsrand unter Wärmeinwirkung
presst, so dass eine schmelzbare Siegelbeschichtung der Folie mit dem Rand eine stoffschlüssige
Verbindung eingehen kann.
[0003] Alternativ ist es möglich, zunächst lediglich ein Teil der Verpackung, wie etwa einen
Zwischenring auf die oben beschriebene Weise mit einer Folie zu versiegeln und dieses
Teil anschließend durch Bördeln oder ein anderes bekanntes Verfahren mit dem Rest
der Verpackung zu verbinden. Im Sinne der vorliegenden Beschreibung soll daher der
Begriff Verpackungselement sowohl vollständige Verpackungen wie etwa Becher oder dergleichen
als auch Teile davon bezeichnen.
[0004] Das Aufheizen der Verbindungsstelle zwischen Verpackungselement und Folie fand bisher
gewöhnlich mit Hilfe von Heizungen statt, die im Stempelwerkzeug angeordnet sind.
Die Heiztemperatur muß ausreichend hoch sein, um ein Aufschmelzen der Siegelschicht
der Folie zu gewährleisten, andererseits müssen jedoch Schäden durch eine Überhitzung
vermieden werden. Dies betrifft insbesondere die Folie, die auf ihrer Oberseite mit
einer Lackierung, einem Aufdruck oder dergleichen versehen sein kann. Ferner befindet
sich das Stempelwerkzeug in unmittelbarer Nachbarschaft zu Maschinenteilen, deren
Erwärmung unerwünscht ist, z. B. Stanzwerkzeugen zum Ausstanzen der Folie aus einer
Folienbahn. Deren Wärmeausdehnung muß durch eine Vergrößerung des Schnittspiels kompensiert
werden. Dies beschränkt wiederum die Wahl des Folienmaterials. Während es aus Kostengründen
häufig erwünscht ist, Folien mit einem geringen Aluminiumanteil, einer geringen Dicke
und einer hohen Reißfestigkeit zu verwenden, ist der Einsatz solcher Materialien in
diesem Zusammenhang problematisch. Der Einsatz von Kühleinrichtungen in benachbarten
Maschinen- und Werkzeugteilen, die eine übermäßige Erwärmung verhindern sollen, führt
hingegen zu erhöhtem Verfahrensaufwand und den damit verbundenen Kosten.
[0005] Außerdem muß bei der Geometrie des zu versiegelnden Verpackungselements die auftretende
Wärmeausdehnung berücksichtigt werden. Beim Einsatz bekannter Siegelwerkzeuge müssen
die Verpackungselemente über eine plane Siegelfläche verfügen, wie etwa einen nach
innen weisenden Rand, der einer leichten Füllgutentnahme im Wege steht.
[0006] Ein weiteres Problem liegt darin, dass die Prozeßgeschwindigkeit durch die Dauer
des Siegelschritts vorgegeben wird, in welchem das Verpackungselement durch das beheizte
Stempelwerkzeug auf die notwendige Versiegelungstemperatur gebracht werden muß. Einer
Steigerung der Ausbringleistung der bekannten Versiegelungsmaschinen und damit einer
Reduktion der Fertigungskosten sind daher Grenzen gesetzt.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Versiegelungsverfahren für Verpackungselemente
der eingangs genannten Art zu schaffen, welches die beim Aufheizen der Siegelstelle
zwischen Verpackungselement und Folie auftretenden Probleme vermeidet, wie insbesondere
eine unerwünschte Erhitzung von Maschinenteilen und Einschränkungen bei der Auswahl
des Folienmaterials und der Geometrie des Verpackungselements. Ferner sollen neue
Möglichkeiten zur Senkung der Prozeßkosten geschaffen werden.
[0008] Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 sowie
durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 7 gelöst.
[0009] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren findet vor dem Siegelschritt, in dem die Folie
auf das Verpackungselement aufgesiegelt wird, stromaufwärts ein Aufheizschritt statt,
in welchem das Verpackungselement berührungslos auf eine Temperatur erhitzt wird,
die für das folgende Versiegeln ausreichend ist. Auf Heizeinrichtungen im Stempelwerkzeug
kann daher vollständig verzichtet werden. Da das Verpackungselement im Siegelschritt
bereits die erforderliche Temperatur erreicht hat, können die Kontaktzeiten mit dem
Stempelwerkzeug entscheidend verringert werden, so dass der Prozeß insgesamt beschleunigt
wird. Aufheizen und Versiegeln werden im erfindungsgemäßen Verfahren somit vollständig
voneinander entkoppelt. Eine schnelle Zusammenführung des Verpackungselements mit
der Folie wird durch einen Zuführungshub des Stempelwerkzeugs erreicht, durch welchen
die Folie dem Verpackungselement entgegen bewegt wird.
[0010] Weitere Ausgestaltungen des erfindungsgemärien Verfahrens ergeben sich aus den Unteransprüchen
2 bis 6.
[0011] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Siegeln einer Aufreißfolie auf ein Verpackungselement
ist dadurch gekennzeichnet, dass eine berührungslose Heizeinrichtung bezüglich der
Förderrichtung des Verpackungselements innerhalb der Versiegelungsmaschine stromaufwärts
des Stempelwerkzeugs angeordnet ist, so dass das Verpackungselement die Heizeinrichtung
und die Siegelstation nacheinander durchläuft. Die Fördereinrichtung zum Transport
des Verpackungselements umfaßt außer der Vorschubeinrichtung zum Transfer zwischen
den Maschinenstationen eine Hubeinrichtung, die das Verpakkungselement in der Siegelstation
anhebt. Das Stempelwerkzeug ist absenkbar und bewegt die Folie dem Verpackungselement
entgegen. Hierdurch wird das Verpackungselement möglichst schnell in seine Siegelposition
transportiert, so dass eine Abkühlung auf dem Weg von der Heizeinrichtung bis zur
Siegelposition weitgehend verhindert wird.
[0012] Weitere Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen
8 bis 15.
[0013] Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten
Zeichnung näher erläutert.
- Fig. 1
- ist eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zum Siegeln einer Aufreißfolie auf ein Verpackungselement;
- Fig. 2
- ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung aus Fig. 1; und
- Fig. 3 bis 6
- sind Detailansichten der Vorrichtung aus Fig. 1 zur Darstellung des Siegelschritts
des erfindungsgemäßen Versiegelungsverfahrens.
[0014] Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung 10 dient zum Siegeln von Aufreißfolien
auf Verpackungselemente 12, die in einem Förderband 14 in der Förderrichtung A aufeinanderfolgend
angeordnet sind. Das Förderband 14 weist zu diesem Zweck offene Taschen 15 auf, in
denen die Verpackungselemente 12 einliegen. Wie in der Draufsicht in Fig. 2 zu sehen
ist, haben die Verpackungselemente 12 hier eine etwa ringförmig-ovale flache Form
und weisen eine Öffnung 22 auf. Es versteht sich, dass diese Form im wesentlichen
frei gewählt werden kann und zum Beispiel auch elliptisch, kreisrund o.dgl. sein kann.
Nach dem Versiegelungsvorgang können sie mit einem weiteren Verpackungsteil wie z.B.
einem Becher zu einer vollständigen Warenverpackung verbunden zu werden, etwa durch
Bördeln oder dergleichen.
[0015] Eine Folienbahn 18 wird oberhalb des Förderbands 14 in einer Folien-Transportrichtung
B gefördert, die gemäß Fig. 2 senkrecht zur Förderrichtung A steht, jedoch auch einen
davon abweichenden Winkel mit der Förderrichtung A einschließen kann. Förderband 14
und Folienbahn 18 kreuzen sich in einer Siegelstation 20, in welcher Folienzuschnitte
16 aus der Folienbahn 18 ausgestanzt werden. Jeweils ein Folienzuschnitt 16 und ein
Verpackungselement 12 werden gegeneinander gepreßt und gehen unter Wärmeeinwirkung
eine stoffschlüssige Verbindung miteinander ein, so dass die Folie 16 die Öffnung
22 des Verpackungselements 12 dicht versiegelt.
[0016] Diesem Siegelschritt, in welchem die Folie 16 und das Verpackungselement 12 in der
Siegelstation 20 miteinander verbunden werden und welcher in den nachfolgenden Fig.
3 bis 6 erläutert ist, geht ein Aufheizschritt voraus, in welchem das Verpackungselement
12 berührungslos zumindest auf eine Temperatur aufgeheizt wird, die zur Schaffung
der stoffschlüssigen Verbindung ausreichend ist und damit das thermische Versiegeln
ermöglicht. Dieser Aufheizschritt findet in einer Heizeinrichtung 24 statt, die bezüglich
der Förderrichtung A der Verpackungselemente 12 stromaufwärts der Siegelstation 20
angeordnet ist und vom Förderband 14 durchlaufen wird. Die Heizeinrichtung 24 kann
beispielsweise eine Induktionsheizung umfassen, die ein Magnetfeld erzeugt, das von
einem metallischen Verpackungselement 12 durchlaufen wird. Hierbei fließt innerhalb
des Verpackungselements 12 ein elektrischer Strom, der das Material des Elements aufheizt.
Die Wärmemenge, die dem Verpackungselement 12 hierbei zugeführt wird, ist derart zu
bemessen, dass im nachfolgenden Siegelschritt in der Siegelstation 20 an der vorgesehenen
Verbindungsstelle zwischen dem Verpackungselement 12 und der Folie 16 eine ausreichende
Temperatur herrscht. Es kann auch eine Regelungseinrichtung vorgesehen sein, die die
durch die Heizeinrichtung 24 zugeführte Wärmemenge derart regelt, dass ein vorbestimmter
Temperaturbereich an der Verbindungsstelle eingehalten wird. Vorteilhafterweise ist
die Temperatur, auf welche das Verpackungselement 12 hierbei gebracht wird, höher
als eine zum Versiegeln erforderliche Mindesttemperatur, da sich das Verpackungselement
12 auf dem Weg von der Heizeinrichtung 24 in die Siegelstation 20 geringfügig abkühlen
kann.
[0017] Wie in Fig. 1 und 2 durch Phantomlinien dargestellt ist, kann die Heizeinrichtung
24 über und/oder unter dem Transportband 14 angeordnet sein. Es ist auch möglich,
mehrere Heizeinrichtungen 24 zu verwenden, die in der Förderrichtung A der Verpackungselemente
12 aufeinanderfolgend angeordnet sind. Zum berührungslosen Aufheizen kommt nicht nur
eine Induktionsheizung in Betracht, sondern auch die Einwirkung von Wärmestrahlung
oder Ultraschall, zu deren Erzeugung die Heizeinrichtung 24 vorgesehen sein kann.
[0018] Die Siegelstation 20 umfaßt eine Hubeinrichtung 26, die dazu dient, ein einzelnes
Verpackungselement 12 aus seiner Tasche 15 im Transportband 14 in einem Siegelhub
anzuheben und gegen ein darüber angeordnetes Stempelwerkzeug 28 zu drücken, welches
an seiner Unterseite die ausgestanzte Folie 16 trägt. Die Hubeinrichtung 26 wird im
gezeigten Ausführungsbeispiel durch ein stempelförmiges Unterwerkzeug 30 gebildet,
das senkrecht in Richtung des Förderbands 14 anhebbar und in eine Position absenkbar
ist, in welcher sich seine obere Stempelfläche unterhalb des Förderbandes 14 befindet.
Das bedeutet, dass das Förderband 14 in der unteren Stellung des Unterwerkzeugs 30
die Siegelstation 20 frei durchlaufen kann.
[0019] Die Fig. 1 und 2 zeigen ferner eine stromaufwärts der Siegelstation 20 angeordnete
Station 32, die dazu dient, eine seitliche Lasche 34 der Folie 16 nach dem Versiegeln
auf die Folienoberfläche umzulegen, eine Prägung, einen Aufdruck oder dergleichen
auf der Folie 16 anzubringen oder dergleichen mehr. Für die Funktionsweise der vorliegenden
Erfindung ist diese Station 32 nicht wesentlich.
[0020] In der Detailansicht in den Fig. 3 bis 6 sind das Unterwerkzeug 30 der Hubeinrichtung
26, das Transportband 14 mit einem teilweise dargestellten Verpackungselement 12,
ein unmittelbar über dem Transportband 14 angeordneter stationärer Schnittring 36,
die Folienbahn 18 bzw. ein daraus ausgestanzter Folienzuschnitt 16 sowie das Stempelwerkzeug
28 zu erkennen. Darüber hinaus ist ein Schnittstempel 38 gezeigt, der an seinem Umfang
eine nach unten weisende Schnittkante 40 aufweist, die das Stempelwerkzeug 28 an seinen
Rändern seitlich umschließt. Der Schnittstempel 38 ist einerseits gemeinsam mit dem
Stempelwerkzeug 28 auf und ab beweglich, jedoch auch relativ zum Stempelwerkzeug 28
unabhängig von diesem aufwärts und abwärts bewegbar.
[0021] Schnittstempel 38 und Stempelwerkzeug 28 befinden sich zu Beginn des Siegelschritts
in Fig. 3 am oberen Totpunkt ihres Hubes oberhalb einer Öffnung 44 im Schnittring
36, der bezüglich der Bewegung des Stempelwerkzeugs 28 und des Schnittstempels 38
fest in der Siegelstation 20 in einem Gestell angeordnet ist. Zwischen der Oberseite
46 des Schnittrings 36 und der Unterseite des Stempelwerkzeugs 28 bzw. der Schnittkante
40 des Schnittstempels 38 verbleibt ein Zwischenraum 48, welcher von der Folienbahn
18 durchlaufen wird. Senken sich Stempelwerkzeug 28 und Schnittstempel 38 gemeinsam
ab, so wird aus der Folienbahn 18 eine Folie 16 ausgestanzt, wie in Fig. 4 sichtbar
ist. Während der Abwärtsbewegung des Stempelwerkzeugs 28 und des Schnittstempels 38
dringen diese in die Öffnung 44 des Schnittrings 36 ein und bewegen die ausgestanzte
Folie 16 abwärts in Richtung des Verpakkungselements 12, welches im Übergang von der
in Fig. 3 gezeigten Position zu Fig. 4 durch den Siegelhub des Unterwerkzeugs 30 aus
seiner Tasche 15 im Förderband 14 angehoben wird.
[0022] Während die Bewegung des Schnittstempels 38 nach dem Schnitt zum Stillstand kommt,
wird das Stempelwerkzeug 28 weiter nach unten bewegt als der Schnittstempel 38 und
führt die ausgestanzte Folie 16 in einem Zuführungshub weiter dem Verpackungselement
12 entgegen. Durch den abwärts gerichteten Zuführungshub des Stempelwerkzeugs 28 entgegen
dem Siegelhub des Verpackungselements 12 sowie durch den Siegelhub selbst wird die
in Fig. 5 dargestellte Siegelposition erreicht, in welcher das Unterwerkzeug 30 und
das Stempelwerkzeug 28 senkrecht gegeneinander gepreßt werden und das dazwischen einliegende
Verpackungselement 12 sowie die Folie 16 miteinander verpressen.
[0023] Die Folie 16 kann an ihrer Unterseite mit einem schmelzbaren Material beschichtet
sein, das oberhalb einer bestimmten Temperatur mit dem Verpakkungselement 12 eine
stoffschlüssige Verbindung eingeht, so dass der innere Rand des Verpackungselements
12 vollständig durch die Folie 16 versiegelt wird. Alternativ kann zusätzlich oder
einzig das Verpackungselement 12 mit dem schmelzbaren Siegelmaterial beschichtet sein.
Damit diese thermische Versiegelung stattfinden kann, wurde das Verpackungselement
12, wie bereits vorstehend beschrieben, durch die Heizeinrichtung 24 auf die erforderliche
Temperatur gebracht. Es ist auch möglich, dass das Folienmaterial selbst schmelzbar
ist. Da beim Erreichen der Siegelposition in Fig. 5 die erforderliche Temperatur bereits
erreicht ist, kann die Kontaktzeit zwischen dem Unterwerkzeug 30 und dem Stempelwerkzeug
28 klein gehalten werden, so dass die Taktzeiten der Vorrichtung insgesamt verkürzt
werden. Es ist nicht erforderlich, die Verbindungsstelle zwischen dem Verpackungselement
12 und der Folie 16 während des Versiegelns in dem in den Fig. 3 bis 6 dargestellten
Bewegungsablauf aufzuheizen, wie es beim Stand der Technik der Fall ist. Daher kann
auf Heizeinrichtungen im Stempelwerkzeug 28 verzichtet werden.
[0024] Da das Stempelwerkzeug 28, das die Folie 16 trägt, zum Versiegeln dem angehobenen
Verpackungselement 12 entgegen geführt wird, legt das Verpackungselement 12 von der
Ausgangsposition in Fig. 3 bis zur Siegelposition in Fig. 5 einen kürzeren Weg zurück
als bei Vorrichtungen, in welchen das Anpressen des Verpackungselements 12 an die
Folie 16 lediglich durch einen Siegelhub des Verpackungselements 12 erfolgt, während
das Stempelwerkzeug 28 über keinen eigenen Antrieb verfügt. Die Folie 16 und das Verpackungselement
12 werden hier gleichzeitig aufeinander zu bewegt, damit möglichst kurze Wege von
Stempelwerkzeug 28 und Unterwerkzeug 30 zurückgelegt werden. Der damit verbundene
zeitlich verkürzte Bewegungsablauf zum Fügen von Verpackungselement 12 und Folie 16
innerhalb der Siegelstation 20 ermöglicht eine entsprechende Verkürzung der Taktzeiten
der Vorrichtung.
[0025] Da das Stempelwerkzeug 28 nicht mit einer Heizeinrichtung versehen werden muß, kann
es im Prinzip frei gestaltet werden und beispielsweise aus einem beliebigen formstabilen
und temperaturresistenten Material gefertigt werden. Es kann von Vorteil sein, das
Stempelwerkzeug 28 an seiner der Folie 16 zugewandten Unterseite mit einem Kontaktelement
aus einem elastischen Material zu versehen, das zur Anlage an der Folie 16 vorgesehen
ist. Beispielsweise kann an der Außenkante 42 der Stempelfläche des Stempelwerkzeugs
28 ein O-Ring aus einem nichtmetallischen Material wie etwa Gummi oder Kunststoff
vorgesehen sein, der in der Siegelposition in Fig. 5 elastisch die Folie 16 auf das
Verpackungselement 12 aufdrückt. Stempelwerkzeug 28 und Unterwerkzeug 30 können darüber
hinaus so ausgebildet sein, dass deren Erwärmung beim Siegelvorgang derart kompensiert
wird, dass die für das Siegeln erforderliche Temperatur bzw. ein entsprechender Temperaturbereich
eingehalten werden kann.
[0026] Ist der Siegelschritt abgeschlossen, werden das Stempelwerkzeug 28 und der Schnittstempel
38 wieder angehoben, so dass wieder die Position aus Fig. 3 erreicht wird. Ferner
wird das Unterwerkzeug 30 aus der Position in Fig. 5 wieder abgesenkt, so dass das
Verpackungselement 12 wieder in der Tasche 5 des Förderbandes 14 einliegt und von
diesem getragen wird. Die Folienbahn 18 wird in ihrer Transportrichtung B weiter transportiert,
so dass ein neuer Bahnbereich zum Ausstanzen einer Folie 16 zur Verfügung steht.
[0027] Aus dieser Position, die in Fig. 6 dargestellt ist, kann das Förderband 14 das versiegelte
Verpackungselement 12 in der Förderrichtung A weiter transportieren, bis ein neues
zu versiegelndes Verpackungselement 12 die Position in Fig. 3 erreicht, und der Zyklus,
der in den Fig. 3 bis 6 dargestellt ist, beginnt aufs Neue.
[0028] Im hier vorgestellten Ausführungsbeispiel besteht das Verpackungselement 12 lediglich
aus einem oval-ringförmigen Randbereich der Verpackung, der in einem nachfolgenden
Verfahrensschritt durch Bördeln oder dergleichen mit einem Behälter verbunden wird.
Es ist jedoch auch denkbar, dass in den Taschen 15 des Transportbandes 14 vollständige
Verpackungen einliegen, deren obere Ränder ähnlich wie das hier dargestellte Verpackungselement
12 ausgebildet sind und welche dazu vorgesehen sind, mit der Folie 16 versiegelt zu
werden.
1. Verfahren zum Siegeln einer Aufreissfolie (16) auf ein Verpackungselement (12), das
einen Siegelschritt umfasst, in welchem das Verpackungselement (12) in einer Förderrichtung
(A) gefördert wird und durch einen Siegelhub quer zur Förderrichtung (A) einem die
Folie (16) tragenden Stempelwerkzeug (28) zugeführt und an die Folie (16) angepresst
wird, wobei die Folie (16) und das Verpackungselement (12) unter Wärmeeinwirkung miteinander
versiegelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Siegelschritt stromaufwärts ein Aufheizschritt stattfindet, in dem das Verpackungselement
(12) berührungslos zumindest auf die zur nachfolgenden Versiegelung erforderliche
Temperatur aufgeheizt wird, und dass im Siegelschritt das Stempelwerkzeug (28) durch
einen Zuführungshub entgegen dem Siegelhub auf das Verpackungselement (12) zu bewegt
wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufheizen durch Induktionsheizung erfolgt.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufheizen durch Einwirkung von Wärmestrahlung erfolgt.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufheizen durch Einwirkung von Ultraschall erfolgt.
5. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Verpackungselement (12) im Aufheizschritt zugeführte Wärmemenge derart geregelt
wird, dass an der vorgesehenen Verbindungsstelle zwischen Verpackungselement (12)
und Folie (16) im Siegelschritt ein vorbestimmter Temperaturbereich eingehalten wird.
6. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (16) vor oder während des Zuführungshubs aus einer Folienbahn (18) ausgestanzt
wird.
7. Vorrichtung zum Siegeln einer Aufreissfolie (16) auf ein Verpackungselement (12),
mit einer Fördereinrichtung (14) zum Fördern des Verpackungselements (12) in einer
Förderrichtung (A), einer Hubeinrichtung (30) zum Anheben und Anpressen des Verpackungselements
(12) gegen ein die Folie (16) tragendes Stempelwerkzeug (28) und einer Heizeinrichtung
(24) zum Aufheizen des Verpackungselements (12), dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (24) bezüglich der Förderrichtung (A) des Verpackungselements
(12) stromaufwärts des Stempelwerkzeugs (28) angeordnet ist und dazu vorgesehen ist,
das Verpackungselement (12) berührungslos zumindest auf die zur nachfolgenden Versiegelung
erforderliche Temperatur aufzuheizen, und dass das Stempelwerkzeug (28) in einer Richtung
entgegen der Hubrichtung des Verpackungselements (12) bewegbar ist.
8. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (24) als Induktionsheizung ausgebildet ist.
9. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (24) Wärmestrahler umfasst.
10. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtun (24) zur Erzeugung von Ultraschall ausgebildet ist.
11. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (24) eine Regeleinrichtung zur Einstellung der dem Verpackungselement
(12) zuzuführenden Wärmemenge umfasst.
12. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Stempelwerkzeug (28) an seiner der Folie (16) zugewandten Seite ein Kontaktelement
aus einem elastischen Material umfasst, das zur Anlage an der Folie (16) vorgesehen
ist.
13. Vorrichtung gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement einen O-Ring aus einem nichtmetallischen Material umfasst, der
die Aussenkante (42) der Stempelfläche des Stempelwerkzeugs (28) umläuft.
14. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 13, gekennzeichnet durch einen Schnittstempel (38) zum Ausstanzen der Folie (16) aus einer Folienbahn (18),
der das Stempelwerkzeug (28) seitlich umschliesst und in dessen Bewegungsrichtung
beweglich angeordnet ist.
15. Vorrichtung gemäß Anspruch 14, gekennzeichnet durch einen Schnittring (36) mit einer Öffnung (44), welcher bezüglich der Bewegung des
Stempelwerkzeugs (28) und des Schnittstempels (38) stationär derart angeordnet ist,
dass die Schnittkante (40) des Schnittstempels (38) sich an dessen oberem Totpunkt
oberhalb der Öffnung (44) befindet und bei dessen Abwärtsbewegung die Öffnung (44)
passiert.
1. Method for sealing a tear-off foil (16) onto a packaging element (12), comprising
a sealing step in which the packaging element (12) is conveyed in a conveying direction
(A) and is moved towards a stamp tool carrying the foil (16) by a sealing stroke crosswise
to the conveying direction and is pressed to the foil (16),wherein the foil (16) and
the packaging element (12) are sealed under the effect of heat, characterized by a heating step preceding the sealing step wherein the packaging element is heated
in a non-contact manner to at least a temperature required for subsequent sealing,
wherein in the sealing step, the stamp tool (28) is moved in a feed stroke executed
counter to the sealing stroke towards the packaging element (12).
2. Method according to claim 1, characterized in that the heating is performed by induction heating.
3. Method according to claim 1, characterized in that the heating is performed by thermal radiation.
4. Method according to claim 1, characterized in that the heating is performed by means of ultrasound.
5. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the quantity of heat supplied to a packaging element (12) in the heating step is
controlled such that a predetermined temperature range is adhered to at a planned
connecting point between the packaging element (12) and the foil (16).
6. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the foil (16) is punched out of a foil web before or during the feed stroke.
7. Device for sealing a tear-off foil (16) onto a packaging element, comprising a conveyor
device (14) for conveying the packaging element (12) in a conveying direction (A),
a lifting device (30) for lifting and pressing the packaging element (12) against
a stamp tool (28) carrying the foil (16), and a heating device (24) for heating the
packaging element (12), characterized in that the heating device (24) is disposed upstream of the stamp tool (28) in relation to
the conveying direction (A) of the packaging element (12) and is provided to heat
up the packaging element (12) in a non-contact manner to at least a temperature required
for subsequent sealing, said stamp tool (28) being moveable in a direction counter
to a lifting direction of the packaging element (12).
8. Device according to claim 7, characterized in that the heating device (24) is an induction heating device.
9. Device according to claim 7, characterized in that the heating device (24) comprises a thermal radiator.
10. Device according to claim 7, characterized in that the heating device (24) is designed to generate ultrasound.
11. Device according to one of claims 7 to 10, characterized in that the heating device (24) comprises a control mechanism for controlling the quantity
of heat to be supplied to the packaging element (12).
12. Device according to one of claims 7 to 11, characterized in that the stamp tool (28) comprises on a side facing the foil (16) a contact element made
of an elastic material intended to rest against the foil (16).
13. Device according to claim 12, characterized in that the contact element comprises an O-ring made of a non-metallic material, which embraces
the outside edge (42) of a stamping surface of the stamp tool (28).
14. Device according to one of claims 7 to 13, characterized by a cutting tool (38) for punching out the foil (16) from a foil web (18), which laterally
encompasses the stamp tool (28) and is displaceably disposed in a direction of movement
of the stamp tool (28).
15. Device according to claim 14, characterized by a cutting ring (36) with an opening (44), which is stationarily disposed relative
to the movement of the stamp tool (28) and the cutting tool (38) in a way that the
cutting edge (40) of the cutting tool (38) is positioned, when the cutting tool (38)
occupies an upper dead center position, above the opening (44) and passes through
the opening (44) when the cutting tool (38) moves downwards.
1. Procédé pour sceller un film déchirable (16) sur un élément d'emballage (12), lequel
procédé comporte une étape de scellage au cours de laquelle l'élément d'emballage
(12) est transporté dans une direction de transport (A) et est acheminé par une course
de scellage transversalement à la direction de transport (A) jusqu'à un outil de poinçonnage
(28) portant le film (16) et est pressé sur le film (16), dans lequel le film (16)
et l'élément d'emballage (12) sont scellés l'un à l'autre sous l'effet de la chaleur,
caractérisé en ce que l'étape de scellage est précédée d'une étape de chauffage au cours de laquelle l'élément
d'emballage (12) est chauffé de manière sans contact au moins jusqu'à la température
requise pour le scellage ultérieur, et en ce que pendant l'étape de scellage, l'outil de poinçonnage (28) est déplacé jusqu'à l'élément
d'emballage (12) par une course d'alimentation exécutée à l'opposé de la course de
scellage.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le chauffage s'effectue par chauffage par induction.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le chauffage s'effectue par rayonnement thermique.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le chauffage s'effectue par ultrasons.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la quantité de chaleur fournie à l'élément d'emballage (12) au cours de l'étape de
chauffage est régulée de telle sorte qu'à l'emplacement d'assemblage prévu entre l'élément
d'emballage (12) et le film (16), une plage de température prédéfinie est maintenue
au cours de l'étape de scellage.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le film (16) est découpé à l'emporte-pièce à partir d'une bande de film (18) avant
ou pendant la course d'alimentation.
7. Dispositif pour sceller un film déchirable (16) sur un élément d'emballage (12), comportant
un dispositif de transport (14) pour transporter l'élément d'emballage (12) dans une
direction de transport (A), un dispositif de levage (30) pour lever et presser l'élément
d'emballage (12) contre un outil de poinçonnage (28) portant le film (16), et un dispositif
de chauffage (24) pour chauffer l'élément d'emballage (12), caractérisé en ce que le dispositif de chauffage (24) est agencé en amont de l'outil de poinçonnage (28)
par rapport à la direction de transport (A) de l'élément d'emballage (12), et est
destiné à chauffer l'élément d'emballage (12) de manière sans contact au moins jusqu'à
la température requise pour le scellage ultérieur, et en ce que l'outil de poinçonnage (28) peut être déplacé dans une direction opposée à la direction
de levage de l'élément d'emballage (12).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le dispositif de chauffage (24) est configuré sous la forme d'un dispositif de chauffage
par induction.
9. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le dispositif de chauffage (24) inclut un radiateur thermique.
10. Dispositif selon la revendication 7, caractérise en ce que le dispositif de chauffage (24) est conçu pour générer des ultrasons.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que le dispositif de chauffage (24) inclut un dispositif de régulation pour ajuster la
quantité de chaleur à fournir à l'élément d'emballage (12).
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que l'outil de poinçonnage (28) comporte, sur son côté dirigé vers le film (16), un élément
de contact constitué d'un matériau élastique, lequel élément est destiné à venir en
appui sur le film (16).
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'élément de contact comporte un joint torique constitué d'un matériau non métallique,
lequel joint torique enserre le bord extérieur (42) de la surface de poinçonnage de
l'outil de poinçonnage (28).
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 13, caractérisé par un poinçon de découpage (38) pour découper le film (16) à l'emporte-pièce à partir
d'une bande de film (18), lequel poinçon enserre latéralement l'outil de poinçonnage
(28) et est agencé de manière mobile dans sa direction de déplacement.
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé par un anneau de découpage (36) avec une ouverture (44), lequel anneau est agencé de
manière fixe par rapport au mouvement de l'outil de poinçonnage (28) et du poinçon
de découpage (38) de telle sorte que le bord de coupe (40) du poinçon de découpage
(38) se situe au-dessus de l'ouverture (44) au point mort haut de l'outil et passe
à travers l'ouverture (44) lors du mouvement d'avance de l'outil.