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(11) |
EP 1 991 195 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.12.2013 Patentblatt 2013/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.06.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/055562 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/147731 (27.12.2007 Gazette 2007/52) |
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| (54) |
HANDGERÄT ZUR KOMBINIERTEN GESICHTSPFLEGE
HAND-HELD DEVICE FOR COMBINED FACIAL CARE
APPAREIL MANUEL POUR DES SOINS COMBINÉS DU VISAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
19.06.2006 DE 102006028388
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.11.2008 Patentblatt 2008/47 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- BERAZALUCE MINONDO, Iñigo
E-31004 Pamplona, Spanien (ES)
- HOLZER, Stefan
73430 Aalen (DE)
- KEIDEL, Juliane
80335 München (DE)
- KOLPATZIK, Bernd
80339 München (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 546 964 DE-A1- 3 107 787
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WO-A-94/04116 JP-A- 2000 237 275
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Handgerät zur kombinierten Gesichtspflege.
[0002] Neuerdings sind vielfältige, für den Heimgebrauch geeignete Handgeräte für die mechanische
Behandlung von Gesichtshaut bekannt geworden. Ferner sind Geräte für die separate
Dampfbehandlung von Gesichtshaut bekannt.
[0003] Beispielsweise ist aus der
DE 42 43 876 A1 ein Gerät zur Hautbehandlung bekannt, welches einen Behandlungsknopf aufweist, durch
den ein Saug-Druckfeld auf einer Hautpartie hervorgerufen werden kann, wobei der Behandlungsknopf
mit einer Heiz- und/oder Kühleinrichtung versehen ist, durch die der Behandlungsknopf
erwärmbar und/oder kühlbar ist.
[0005] Soweit im Stand der Technik verfügbare Vorrichtungen über Netzstrom betrieben werden,
weisen sie den Nachteil auf, dass sie für den Anwender im Allgemeinen unhandlich sind.
Ist solch eine Vorrichtung, um eine entsprechende Energiezufuhr sicherzustellen, fest
mit dem Stromnetz verbunden, sind die Bewegungsmöglichkeiten des Anwenders während
der Anwendung erheblich eingeschränkt.
[0006] Eine professionelle Hautreinigung umfasst in der Regel mehrere Schritte, nämlich
das Entfernen von Kosmetik-Resten wie z.B. Make-up; das Öffnen der Poren, was meist
durch warmen Dampf erfolgt; das mechanische Abreiben abgestorbener Zellschichten;
die Desinfektion und das Auftragen einer pflegenden Creme.
[0007] Um diese Schritte professionell und mit vertretbarem Zeitaufwand bei sich zu Hause
durchführen zu können, benötigt ein Anwender entsprechende elektrisch betriebene Handgeräte.
Dabei muss der Anwender mehrere Schritte mit unterschiedlichen Geräten ausführen.
Dies hat für ihn den Nachteil, dass eine Mehrzahl von Geräten zu beschaffen sind.
Hat er mehrere Geräte, die vorteilhaft über aufladbare Akkus mit zugehörigen Ladestationen
betreibbar sind, so besteht die Gefahr, dass ein Gerät versehentlich in eine falsche
Ladestation gestellt und dadurch beschädigt wird.
[0008] Ferner konnte beobachtet werden, dass insb. im Akku-Betrieb betriebene Geräte für
die separate Dampfbehandlung von Gesichtshaut einen sehr hohen Energieverbrauch und
damit einhergehend eine unerfreulich kurze Betriebszeit aufweisen.
[0009] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein gegenüber
dem Stand der Technik ökonomischeres Handgerät zur Gesichtpflege bereitzustellen.
[0010] Diese Aufgabe wird durch ein Handgerät zur kombinierten Gesichtspflege mit den Merkmalen
gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen der Erfindung,
welche einzeln oder in Kombination miteinander eingesetzt werden können, sind Gegenstand
der Unteransprüche.
[0011] Das erfindungsgemäße Handgerät zur kombinierten Gesichtspflege zeichnet sich dadurch
aus, dass es Mittel zur mechanischen Behandlung einer Gesichtshaut sowie zur Dampfbehandlung
einer Gesichtshaut umfasst. Dadurch wird gegenüber dem Stand der Technik eine erhebliche
Verbesserung des Bedienkomforts erzielt. Insbesondere spart ein Anwender durch das
kombinierte Gerät Platz und Kosten. Gleichzeitig wird auch die kosmetische Behandlung
erleichtert, da er nun mit einem Gerät mehrere Behandlungsschritte ausführen kann.
[0012] Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn das Handgerät wenigstens eine, vorzugsweise
auswechselbare, Bürste oder einen Satz von Bürsten aufweist. Dieses hat den Vorteil,
dass sich eine Bürste besonders gut an die Hautstruktur anpassen kann und darüber
hinaus bei einem mechanischen Verschleiß der Bürste nur diese und nicht das gesamte
Gerät ersetzt werden muss.
[0013] Für die Behandlung von Gesichtshaut ist es weiterhin von Vorteil, wenn das Mittel
zur mechanischen Behandlung vibrierende und/oder oszillierende Bewegungen ausführt.
Durch diese Bewegungen wird eine hohe Effizienz der Hautbehandlung bei gleichzeitig
subjektiv angenehmem Empfinden eines Anwenders ermöglicht.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Mittel zur mechanischen Behandlung
elektrisch und/oder elektromagnetisch antreibbar.
[0015] Von Vorteil ist es auch, wenn zur Ausbildung einer rotierenden oder linearen Bewegung
ein Elektromotor und/oder ein Elektromagnet verwendet werden.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform erfolgt die vibrierende Bewegung mit einer Frequenz
von 150 bis 250 Hz, bevorzugt 180 bis 220 Hz, und ganz besonders bevorzugt 200 Hz.
Mit einer vibrierenden Bewegung dieser Frequenz/Frequenzbereiche können Kosmetik-Reste
unterschiedlicher Zusammensetzung/Herkunft sowie ggf. abgestorbene Zellschichten besonders
schonend entfernt werden.
[0017] Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn für verschiedene Hauttypen und Hautalter
verschiedene Bürsten verwendet werden. So ist es von Vorteil, wenn für die Pflege
junger Haut Bürsten mit mehr reinigender Wirkung verwendet werden. Durch die höhere
Zellteilungsrate und den höheren Wassergehalt von jüngerer Haut sind solche Bürsten
besonders vorteilhaft, die Verunreinigungen entfernen, sowohl Verunreinigungen endogener
Art wie z. B. Akne als auch Verunreinigungen exogener Art wie z.B. Staubpartikel oder
andere durch die Luft übertragene Partikel. Bei älterer Haut sind Zellteilungsrate
wie auch Wassergehalt niedriger. Hier sind solche Bürsten besonders vorteilhaft, die
die Haut pflegen und die Erneuerung unterstützen, z. B. durch eine leichte Massage,
die die Durchblutung anregt. Im Allgemeinen werden die Bürsten mit mehr reinigender
Wirkung härter und rauer sein als solche mit mehr pflegender Wirkung.
[0018] Das Handgerät weist einen Flüssigkeitstank und eine Einheit zur Zerstäubung der Flüssigkeit
auf. Zur Erleichterung der Bedienung kann der Flüssigkeitstank abnehmbar ausgestaltet
sein. Dieses erleichtert das Befüllen sowie das Entleeren älterer Flüssigkeiten.
[0019] Die Einheit zur Zerstäubung der Flüssigkeit weist ein elektronisch ansteuerbares
Piezoelement zur Ultraschallzerstäubung auf, welches Dampf mit eine Tropfengröße von
vorzugsweise 5 bis 15 µm, bevorzugt 7 bis 12 µm, und besonders bevorzugt 10 µm produziert.
Dampf mit einer solchen Tropfengröße hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen,
wenn es darum geht, Hautporen zu öffnen. Von Vorteil ist es dabei, wenn eine Flüssigkeitszufuhr
mittels Dampf von 3 bis 10 mL/min, bevorzugt 4 bis 7 mL/min und besonders bevorzugt
5 mL/min erfolgt.
[0020] Als vorteilhaft hat es sich weiter erwiesen, wenn der Dampf eine Temperatur von 35
bis 55 °C, bevorzugt 30 bis 50 °C, und besonders bevorzugt 38 °C aufweist. Die Temperatur
sollte dabei leicht über der natürlichen Hauttemperatur liegen, um die Porenöffnung
zu verstärken, zugleich aber nicht zu hoch sein, um eine Hautirritationen zu vermeiden.
[0021] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Einheit zur Zerstäubung dergestalt beschaffen,
dass jeweils nur eine definierte Fläche der Gesichtshaut mit Flüssigkeit und/oder
Dampf beaufschlagbar ist. Vorteilhafterweise ist diese definierte Fläche kreisförmig
und weist einen Durchmesser von 2 bis 6 mm, bevorzugt 3 bis 5 mm, und besonders bevorzugt
4 mm auf. Diese Ausführungsform weist den Vorteil auf, dass sie für die Versorgung
der Fläche mit Dampf nur eine verhältnismäßig kleine Energiezufuhr benötigt. Durch
leichtes Kreisen lassen sich so gleichermaßen definiert wie komfortabel eine Gesichtsfläche
von etwa 30 mm Durchmesser pflegen.
[0022] Die Spannungsversorgung der Mittel zur mechanischer Behandlung und/oder der Mittel
zur Dampfbehandlung erfolgt über eine Netzversorgung und/oder eine Akkuversorgung.
Das Handgerät weist mindestens eine aufladbare Batterie und mindestens eine Ladestation
auf, mit der die Batterie aufgeladen werden kann.
[0023] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Heizvorrichtung so beschaffen
ist, dass eine Erwärmung der Flüssigkeit nur erfolgt, wenn das Handgerät mit der Ladestation
verbunden ist. Das Erwärmen der Flüssigkeit benötigt besonders viel Energie. Wird
das Handgerät so ausgestaltet, dass ein Erwärmen der Flüssigkeit nur erfolgt, wenn
das Handgerät mit der Ladestation verbunden ist, so kann die Betriebsdauer im Akku-Betrieb
erheblich verlängert werden.
[0024] Von Vorteil ist es dabei, wenn die Einheit zur Zerstäubung der Flüssigkeit so beschaffen
ist, dass die Stromversorgung dieser Einheit über Batteriestrom und/oder Netzstrom
erfolgt. Wird z.B. das Heizelement nur betrieben, wenn das Handgerät mit der Ladestation
verbunden ist, und die Einheit zur Zerstäubung der Flüssigkeit auch dann betrieben,
wenn das Handgerät nicht mit der Ladestation verbunden ist, so kann im Akku-Betrieb
eine erhebliche verlängerte Dauer der Dampfbehandlung erzielt werden.
[0025] Dabei hat sich gezeigt, dass es von Vorteil ist, einen Temperaturfühler vorzusehen,
welcher beim Erreichen einer - vorzugsweise einstellbaren Temperatur - das Heizelement
ausschaltet und/oder die Ansteuerbarkeit des Piezoelementes unterbindet. Wird das
Erreichen dieser vorzugsweise einstellbaren Temperatur dem Anwender durch optisches
oder akustisches Signal mitgeteilt, so kann er sich sicher sein, dass er dann eine
für die Dampfbehandlung optimale Temperatur vorfindet.
[0026] In einer bevorzugten Ausführungsform schließlich weist das Handgerät verschiedene
Steuerprogramme auf, welche vorzugsweise über ein Display einstellbar sind. So können
z.B. verschiedene Programme für verschiedene Hauttypen oder für verschiedene Reinigungs-
oder Pflege-Programme erstellt werden, die vom Anwender nach Bedarf abgerufen werden
können.
[0027] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur kombinierten Gesichtspflege erleichtert die
üblichen Behandlungsschritte einer professionellen Gesichtspflege auch unabhängig
von einer über Festnetz gespeisten Spannung und ermöglicht so eine komfortable und
zeitgemäße Schönheitspflege.
[0028] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung werden im Folgenden anhand verschiedener
Ausführungsbeispiele, auf welche die vorliegende Erfindung jedoch nicht beschränkt
ist, sowie unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert.
[0029] Darin zeigen schematisch:
- Fig. 1
- ein Handgerät zur kombinierten Gesichtspflege in einer perspektivischen Vorderansicht;
- Fig. 2
- das Handgerät nach Fig. 1 in einer perspektivischen Hinteransicht nebst Ladestation;
und
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung des Aufbaus des in Fig. 1 und 2 dargestellten Handgerätes.
[0030] Bei der nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder vergleichbare Komponenten.
[0031] Fig. 1 zeigt ein Handgerät 1 zur kombinierten Gesichtspflege in einer perspektivischen
Vorderansicht. Deutlich erkennbar umfasst das Handgerät 1 Mittel zur mechanischen
Behandlung 2 einer Gesichtshaut und Mittel zur Dampfbehandlung 3 einer Gesichtshaut.
Die Mittel zur mechanischen Behandlung der Gesichtshaut sind durch wenigstens eine,
vorzugsweise auswechselbare, Bürste 2 oder einen Satz von Bürsten 2a; 2b gebildet
und können vibrierende und/oder oszillierende Bewegungen ausführen. Hierfür sind die
Mittel zur mechanischen Behandlung 2 einer Gesichtshaut durch einen Elektro-Motor
und/oder ein Elektromagnet 4 antreibbar. Die vibrierende Bewegung erfolgt vorzugsweise
mit einer Frequenz von 150 bis 250 Hz, bevorzugt 180 bis 220 Hz, und ganz besonders
bevorzugt mit 200 Hz. Des Weiteren hat sich bewährt, für verschiedene Hauttypen und/oder
Hautalter unterschiedliche Sätze von Bürsten 2a, 2b, ... vorzusehen. Diese können
vorzugsweise über verschiedene, im Handgerät 1 in einer Elektronik gespeicherte Steuerprogramme
angesteuert werden, welche vorzugsweise über ein Display 12 einstellbar sind.
[0032] Wie in Fig. 2 ersichtlich, welche das Handgerät 1 nach Fig. 1 in einer perspektivischen
Hinteransicht nebst Ladestation 11 zeigt, umfassen die Mittel zur Dampfbehandlung
3 wenigstens einen Flüssigkeitstank 5 und eine Einheit zur Zerstäubung der Flüssigkeit
6. Die Einheit zur Zerstäubung umfasst ein elektronisch ansteuerbares Piezoelement
6, welches Dampf 7, insb. auf Basis einer Ultraschallzerstäubung, mit einer Tropfengröße
von 5 bis 15 µm, bevorzugt 7 bis 12 µm, und besonders bevorzugt 10 µm produziert.
Die Flüssigkeitszufuhr mittels Dampf 7 beträgt vorzugsweise 3 bis 10 mL/min, bevorzugt
4 bis 7 mL/min, und besonders bevorzugt 5 mL/min, wobei der Dampf 7 eine Temperatur
von vorzugsweise 35 bis 55 °C, bevorzugt 40 bis 50 °C, und besonders bevorzugt 38
°C aufweist.
[0033] Die Einheit zur Zerstäubung 6 ist idealer Weise dergestalt beschaffen, dass jeweils
nur eine definierte Fläche der Gesichtshaut mit Flüssigkeit und/oder Dampf 7 beaufschlagbar
ist. Hierbei ist die definierte Fläche insbesondere kreisförmig und weist einen Durchmesser
von 2 bis 6 mm, bevorzugt 3 bis 5 mm, und besonders bevorzugt 4 mm auf. Zur Spannungsversorgung
der Mittel zur mechanischer Behandlung 2 und/oder der Mittel zur Dampfbehandlung 3
sind eine Netzversorgung 9 und/oder eine Akkuversorgung 10 vorgesehen, wobei im Handgerät
1 mindestens eine wieder aufladbare Batterie 10 angeordnet ist, was über eine Ladestation
11 erfolgt.
[0034] Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung des Aufbaus des in Fig. 1 und 2 dargestellten
Handgerätes 1. Erkennbar umfassen die Mittel zur Dampfbehandlung 3 des Weiteren wenigstens
eine Heizvorrichtung 8. Die Heizvorrichtung 8 ist erfindungsgemäß bevorzugt so beschaffen,
dass eine Erwärmung der Flüssigkeit nur erfolgt, wenn das Handgerät 1 über die Ladestation
11 aufgeladen wird. Insbesondere ist die Einheit zur Zerstäubung der Flüssigkeit 6
so beschaffen; dass deren Stromversorgung über Batteriestrom 10 und/oder Netzstrom
9 erfolgt. Zweckmäßiger Weise schließlich kann ein Temperaturfühler (nicht dargestellt)
vorgesehen sein, welcher beim Erreichen einer - vorzugsweise einstellbaren Temperatur
- die Heizvorrichtung 8 ausschaltet und/oder die Ansteuerbarkeit des Piezoelementes
6 unterbindet.
[0035] Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zur kombinierten Gesichtspflege erleichtert die
üblichen Behandlungsschritte einer professionellen Gesichtspflege auch unabhängig
von einer über Festnetz gespeisten Spannung und ermöglicht so eine komfortable und
zeitgemäße Schönheitspflege.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 1
- Handgerät zur kombinierten Gesichtspflege
- 2
- Mittel zur mechanischen Behandlung einer Gesichtshaut; Bürste
- 2a, 2b
- Satz von Bürsten
- 3
- Mittel zur Dampfbehandlung einer Gesichtshaut
- 4
- Elektro-Motor und/oder Elektromagnet
- 5
- Flüssigkeitstank
- 6
- Einheit zur Zerstäubung der Flüssigkeit; Piezoelement, insb. zur Ultraschallzerstäubung
- 7
- Dampf
- 8
- Heizvorrichtung
- 9
- Netzversorgung
- 10
- Akkuversorgung
- 11
- Ladestation
- 12
- Display
1. Handgerät (1) zur kombinierten Gesichtspflege, umfassend Mittel zur mechanischen Behandlung
einer Gesichtshaut (2) und Mittel zur Dampfbehandlung einer Gesichtshaut (3) wobei
die Mittel zur Dampfbehandlung (3) wenigstens einen Flüssigkeitstank (5) und eine
Einheit zur Zerstäubung der Flüssigkeit (6) umfassen, und zur Span-nungsversorgung
der Mittel zur mechanischer Behandlung (2) und/oder der Mittel zur Dampfbehandlung
(3) eine Netzversorgung (9) und/oder eine Akkuversorgung (10) vorgesehen sind, wobei
dieses Handgerät mindestens eine aufladbare Batterie (10) und eine Ladestation (11)
aufweist, mit der die Batterie (10) aufgeladen werden kann dadurch gekennzeichnet, dass die Einheit zur Zerstäubung ein elektronisch ansteuerbares Pie-zoelement (6), insb.
zur Ultraschallzerstäubung, umfasst, welches Dampf (7) mit einer Tropfengröße von
5 bis 15 µm, bevorzugt 7 bis 12 µm, und besonders bevorzugt 10 µm produziert.
2. Handgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur mechanischen Behandlung der Gesichtshaut durch wenigstens eine, vorzugsweise
auswechselbare, Bürste (2) oder einen Satz von Bürsten (2a; 2b) gebildet sind.
3. Handgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur mechanischen Behandlung der Gesichtshaut (2, 2a, 2b) vibrierende und/oder
oszillierende Bewegungen ausführen.
4. Handgerät (1) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur mechanischen Behandlung der Gesichtshaut (2, 2a, 2b) elektrisch und/oder
elektromagnetisch antreibbar sind.
5. Handgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausbildung einer rotierenden Bewegung und/oder einer linearen Bewegung der Bürste/n
(2, 2a, 2b) ein Elektro-Motor und/oder ein Elektromagnet (4) vorgesehen ist.
6. Handgerät (1) nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vibrierende Bewegung mit einer Frequenz von 150 bis 250 Hz, bevorzugt 180 bis
220 Hz, und ganz besonders bevorzugt 200 Hz erfolgt.
7. Handgerät (1) nach einem der vorherigen Ansprüche; dadurch gekennzeichnet, dass für verschiedene Hauttypen und/oder Hautalter unterschiedliche Bürsten (2a, 2b, ...)
vorgesehen sind.
8. Handgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels Dampf (7) eine Flüssigkeitszufuhr von 3 bis 10 mL/min, bevorzugt 4 bis 7
mL/min, und besonders bevorzugt 5 mL/min erfolgt.
9. Handgerät (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampf (7) eine Temperatur von 35 bis 55 °C, bevorzugt 40 bis 50 °C, und besonders
bevorzugt 38 °C aufweist.
10. Handgerät (1) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheit zur Zerstäubung (6) dergestalt beschaffen ist, dass jeweils nur eine
definierte Fläche der Gesichtshaut mit Flüssigkeit und/oder Dampf (7) beaufschlagbar
ist.
11. Handgerät (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die definierte Fläche kreisförmig ist und einen Durchmesser von 2 bis 6 mm, bevorzugt
3 bis 5 mm, und besonders bevorzugt 4 mm beträgt.
12. Handgerät (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Dampfbehandlung (3) des Weiteren wenigstens eine Heizvorrichtung (8)
umfassen..
13. Handgerät (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtung (8) so beschaffen ist, dass eine Erwärmung der Flüssigkeit nur
erfolgt, wenn das Handgerät (1) über die Ladestation (11) aufgeladen wird.
14. Handgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheit zur Zerstäubung der Flüssigkeit (6) so beschaffen ist, dass deren Stromversorgung
über Batteriestrom (10) und/oder Netzstrom (9) erfolgt.
15. Handgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Temperaturfühler vorgesehen ist, welcher beim Erreichen einer - vorzugsweise
einstellbaren Temperatur - die Heizvorrichtung (8) ausschaltet und/oder die Ansteuerbarkeit
des Piezoelementes (6) unterbindet.
16. Handgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieses verschiedene Steuerprogramme umfasst, welche, vorzugsweise über ein Display
(12), einstellbar sind.
1. Hand-held device (1) for combined facial care, including means for mechanically treating
facial skin (2) and means for steaming facial skin, wherein the means for steaming
(3) include at least one liquid tank (5) and a unit for atomising the liquid (6) and
a power supply (9) and/or a battery supply (10) are provided for supplying power to
the means for mechanically treating (2) and/or means for steaming (3), wherein this
hand-held device comprises at least one rechargeable battery (10) and a charging station
(11), with which the battery (10) can be charged,
characterised in that
the unit for atomising includes an electronically activateable piezoelement (6), especially
for ultrasonic atomisation, which produces steam (7) with a droplet size of 5 to 15
µm, preferably 7 to 12 µm, and particularly preferably 10 µm.
2. Hand-held device (1) according to claim 1, characterised in that the means for mechanically treating facial skin are formed by at least one, preferably
interchangeable, brush (2) or a set or brushes (2a; 2b).
3. Hand-held device (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the means for mechanically treating facial skin (2, 2a, 2b) execute vibrating and/or
oscillating movements.
4. Hand-held device (1) according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the means for mechanically treating the facial skin (2, 2a, 2b) can be powered electrically
and/or electromagnetically.
5. Hand-held device (1) according to one of claims 1 to 4, characterised in that, in order to embody a rotational movement and/or a linear movement of the brush/es
(2, 2a, 2b), an electric motor and/or an electromagnet (4) is provided.
6. Hand-held device (1) according to claim 3, 4 or 5, characterised in that the vibrating movement takes place at a frequency of 150 to 250 Hz, preferably 180
to 220 Hz and very particularly preferably 200 Hz.
7. Hand-held device (1) according to one of the preceding claims, characterised in that different brushes (2a, 2b, ...) are provided for various skin types and/or skin ages.
8. Hand-held device (1) according to claim 1, characterised in that 3 to 10 mL/min, preferably 4 to 7 mL/ min and particularly preferably 5 mL/ min of
liquid is supplied using steam (7).
9. Hand-held device (1) according to claim 8, characterised in that the steam (7) has a temperature of 35 to 55 °C, preferably 40 to 50 °C and particularly
preferably 38°C.
10. Hand-held device (1) according to one of claims 8 or 9, characterised in that the unit for atomisation (6) is designed such that only a defined surface of the
facial skin can be exposed to liquid and/or steam (7).
11. Hand-held device (1) according to claim 10, characterised in that the defined surface is circular and has a diameter of 2 to 6 mm, preferably 3 to
5 mm and particularly preferably 4 mm.
12. Hand-held device (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the means for steaming (3) further includes at least one heating apparatus (8).
13. Hand-held device (1) according to claim 12, characterised in that the heating apparatus (8) is provided such that the liquid is only heated if the
hand-held device (1) is charged by way of the charging station (11).
14. Hand-held device (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the unit for atomizing liquid (6) is designed such that its power is supplied by
way of battery power (10) and/or mains power (9).
15. Hand-held device (1) according to one of the preceding claims, characterised in that a temperature sensor is provided, which, when a preferably adjustable temperature
is reached, switches off the heating apparatus (8) and/or prevents the activation
of the piezoelement (6).
16. Hand-held device (1) according to one of the preceding claims, characterised in that this includes various control programs, which can preferably be adjusted by way of
a display (12).
1. Appareil manuel (1) pour soins combinés du visage, comprenant des moyens pour le traitement
mécanique d'une peau de visage (2) et des moyens pour le traitement par vapeur d'une
peau de visage (3), les moyens pour le traitement par vapeur (3) comprenant au moins
un réservoir de liquide (5) et une unité de pulvérisation du liquide (6), et une alimentation
réseau (9) et une alimentation par accumulateur (10) étant ménagées pour l'alimentation
en tension des moyens pour le traitement mécanique (2) et/ou des moyens pour le traitement
par vapeur (3), cet appareil manuel présentant au moins une batterie rechargeable
(10) et une station de charge (11) au moyen de laquelle la batterie (10) peut être
chargée, caractérisé en ce que l'unité de pulvérisation comprend un élément piézoélectrique (6) commandable électroniquement,
notamment pour la pulvérisation par ultrason, lequel élément piézoélectrique produit
de la vapeur (7) ayant une grosseur de goutte de 5 à 15 µm, de préférence de 7 à 12
µm, et de manière particulièrement préférée de 10 µm.
2. Appareil manuel (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens pour le traitement mécanique de la peau de visage sont formés par au moins
une brosse (2) de préférence interchangeable ou un jeu de brosses (2a ; 2b).
3. Appareil manuel (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les moyens pour le traitement mécanique de la peau de visage (2, 2a, 2b) exécutent
des mouvements vibrants ou oscillants.
4. Appareil manuel (1) selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les moyens pour le traitement mécanique de la peau de visage (2, 2a, 2b) sont commandables
électriquement et/ou électromagnétiquement.
5. Appareil manuel (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un moteur électrique et/ou un électroaimant (4) sont ménagés pour former un mouvement
de rotation et/ou un mouvement linéaire de la/des brosse(s) (2, 2a, 2b).
6. Appareil manuel (1) selon la revendication 3, 4 ou 5, caractérisé en ce que le mouvement vibrant est réalisé avec une fréquence de 150 à 250 Hz, de préférence
de 180 à 220 Hz, et de manière tout particulièrement préférée de 200 Hz.
7. Appareil manuel (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que différentes brosses (2a, 2b, ...) sont ménagées pour différents types de peau et/ou
âges de peau.
8. Appareil manuel (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une arrivée de liquide de 3 à 10 ml/min, de préférence de 4 à 7 ml/min, et de manière
particulièrement préférée de 5 ml est réalisée au moyen de vapeur (7).
9. Appareil manuel (1) selon la revendication 8, caractérisé en ce que la vapeur (7) présente une température de 35 à 55° C, de préférence de 40 à 50°C,
et de manière particulièrement préférée de 38°C.
10. Appareil manuel (1) selon l'une quelconque des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que l'unité de pulvérisation (6) est conçue de manière à ce que respectivement seulement
une surface définie de la peau du visage puisse être alimentée en liquide et/ou en
vapeur (7).
11. Appareil manuel (1) selon la revendication 10, caractérisé en ce que la surface définie est circulaire et a un diamètre de 2 à 6 mm, de préférence de
3 à 5 mm, et de manière particulièrement préférée de 4 mm.
12. Appareil manuel (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les moyens pour le traitement par vapeur (3) comprennent en outre au moins un dispositif
de chauffage (8).
13. Appareil manuel (1) selon la revendication 12, caractérisé en ce que le dispositif de chauffage (8) est réalisé de manière à ce qu'un échauffement du
liquide n'a lieu que lorsque l'appareil manuel (1) est chargé par l'intermédiaire
de la station de charge (11).
14. Appareil manuel (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de pulvérisation du liquide (6) est conçue de manière à ce que son alimentation
en courant ait lieu par l'intermédiaire du courant de la batterie (10) et/ou du courant
du réseau (9).
15. Appareil manuel (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une sonde de température est ménagée, laquelle déconnecte le dispositif de chauffage
(8) lorsqu'une température, de préférence réglable, est atteinte et/ou empêche la
commande de l'élément piézoélectrique (6).
16. Appareil manuel (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que celui-ci comprend différents programmes de commande, lesquels sont réglables de préférence
par l'intermédiaire d'un écran (12).


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente