[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bilden von Stapeln flächiger Erzeugnisse
mit einem ersten Transportabschnitt zum Transportieren eines Stroms einzelner flächiger
Erzeugnisse eines ersten Typs, einem zweiten Transportabschnitt zum Bilden eines Schuppenstroms
aus den flächigen Erzeugnissen des ersten Typs und einer Stapeleinheit zum Ausbilden
von einzelnen Stapeln aus dem Schuppenstrom.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Bilden von Stapeln flächiger Erzeugnisse
mit den folgenden Schritten:
- a
- Erzeugen eines Stroms einzelner flächiger Erzeugnisse eines ersten Typs;
- b
- Transportieren des Stroms einzelner flächiger Erzeugnisse des ersten Typs;
- c
- Bilden eines Schuppenstromes aus den einzelnen flächigen Erzeugnis- sen des ersten
Typs;
- d
- Ausbilden von einzelnen Stapeln aus dem Schuppenstrom
[0003] Bei der Herstellung von flächigen Erzeugnissen und insbesondere bei der massenhaften
Herstellung von flächigen Druckereierzeugnissen, werden diese flächigen Erzeugnisse
im Allgemeinen einzeln von einer Produktionsmaschine abgeführt und zu einem Schuppenstrom
vereinigt. Dieser Schuppenstrom wird dann in Stapel aufgeteilt. Diese Stapel werden
gesammelt und zum weiteren Versand, z.B. banderoliert, oder anderweitig verpackt.
[0004] Vorrichtungen zur Durchführung dieses Vorganges werden auch als automatische Auslagen
bezeichnet. Solche Vorrichtungen werden z.B. von der Anmelderin hergestellt und unter
der Typenbezeichnung delta700 vertrieben.
[0005] Aus der
DE 199 15 506 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zuführen einer Reihe von Flachkörpern
zu einem Stapel bekannt, wobei die Flachkörper entlang eines ersten Transportwegs
(I) zunächst hintereinander transportiert, anschließend abgebremst und dadurch in
ineinander überlappende Anordnung gebracht und mit verringerter Transportgeschwindigkeit
zu einer Stapelstation transportiert werden. Für einen Stapelwechsel kann dabei die
Reihe der Flachkörper von dem ersten Transportweg (I) auf einen zweiten Transportweg
(II) abgezweigt und von dem zweiten Transportweg (II) wieder auf den ersten Transportweg
(I) zurückgeführt werden, wobei die Länge des zweiten Transportwegs (II) und/oder
die Transportgeschwindigkeit entlang des zweiten Transportwegs (II) so gewählt sind,
dass in der Reihe der Flachkörper zwischen dem Ende des noch entlang des ersten Transportwegs
(I) transportierten Teils der Reihe der Flachkörper und dem Anfang des auf dem zweiten
Transportweg (III) abgezweigten Teils der Reihe der Flachkörper eine Unterbrechung
erzeugt wird.
[0006] Die auf diese Weise gebildeten Stapel zeigen insbesondere dann, wenn sie aus biegeschlaffen
flächigen Erzeugnissen hetgestellt werden, das Problem, dass sie selbst biegeschlaff
sind und häufig sehr schnell umknicken, was diese schwer zu handhaben macht und außerdem
zur Beschädigung an den flächigen Erzeugnissen führen kann.
[0007] Es hat sich ferner gezeigt, dass ein einfaches Banderolieren eines solchen Stapels
dazu führen kann, dass die zuoberst und die zuunterst liegenden flächigen Erzeugnisse
durch äußere Einwirkungen beschädigt werden können.
[0008] Es hat sich daher als vorteilhaft erwiesen, solche Stapel jeweils an der oberen und
an der unteren Seite mit einem biegesteifen Material wie z.B. einem festen Karton
zu versehen, um zum einen dem Stapel eine gewisse Steifheit zu verleihen und zum anderen
die zuoberst und zuunterst liegenden flächigen Erzeugnisse vor Beschädigung zu schützen.
[0009] Es ist ferner oft wünschenswert einen Stapel aus flächigen Erzeugnissen entweder
oben oder unten mit einem weiteren flächigen Erzeugnis zu versehen, das z.B. genauere
Hinweise auf den Inhalt des Stapels bietet.
[0010] Es ist bekannt, solche weiteren flächigen Erzeugnisse durch direktes Auflegen auf
den Stapel an einem Stapel anzubringen.
[0011] Dies hat allerdings den Nachteil, dass dies die Geschwindigkeit, mit der eine Vorrichtung
zum Bilden von Stapeln betrieben wird, reduziert. Außerdem erhöht sich dadurch die
Baugröße der eingangs genannten Vorrichtung deutlich.
[0012] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung und ein Verfahren
zum Bilden von Stapeln flächiger Erzeugnisse der eingangs genannten Art derart weiterzubilden,
dass damit Stapel flächiger Erzeugnisse eines ersten Typs gebildet werden können,
in die flächige Erzeugnisse eines zweiten Typs eingeführt sind und dies mit einer
hohen Betriebsgeschwindigkeit und ohne dabei die Baugröße einer solchen Vorrichtung
deutlich zu erhöhen.
[0013] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass an der Vorrichtung zum Bilden
von Stapeln flächiger Erzeugnisse, eine Zuführeinheit für flächige Erzeugnisse eines
zweiten Typs vorhanden ist, wobei die Zuführeinheit die flächigen Erzeugnisse des
zweiten Typs inline in den Strom der einzelnen flächigen Erzeugnisse des ersten Typs
einführt, wobei die Zuführeinheit zwei direkt aufeinanderfolgende flächige Erzeugnisse
des zweiten Typs zwischen die flächigen Erzeugnisse des ersten Typs einführt und wobei
mit der Stapeleinheit der Schuppenstrom zwischen den zwei aufeinanderfolgenden flächigen
Erzeugnissen des zweiten Typs auftrennbar ist, so dass ein erstes flächiges Erzeugnis
des zweiten Typs den Deckel eines vorauseilenden Stapels und ein zweites flächiges
Erzeugnis des zweiten Typs den Boden eines nachlaufenden Stapels bildet.
[0014] Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren wird in Schritt b des Transportierens des Stroms
einzelner flächiger Erzeugnisse des ersten Typs zumindest ein flächiges Erzeugnis
eines zweiten Typs in den Strom der flächigen Erzeugnisse des ersten Typs eingeführt,
wobei in Schritt b zwei direkt aufeinanderfolgende flächige Erzeugnisse des zweiten
Typs in den Strom der flächigen Erzeugnisse des ersten Typs eingeführt werden, und
wobei in Schritt d der Schuppenstrom so in Stapel aufgetrennt wird, dass ein erstes
flächiges Erzeugnis des zweiten Typs den Deckel eines vorauseilenden Stapels und ein
zweites flächiges Erzeugnis eines zweiten Typs den Boden eines nachlaufenden Stapels
bildet.
[0015] Unter dem Begriff "flächiges Erzeugnis" wie er hierin verwendet wird, werden alle
Erzeugnisse verstanden deren Dicke um ein Vielfaches niedriger ist als deren Länge
und Breite. Dies schließt insbesondere flächige Papier und Kartonagenprodukte wie
Druckereierzeugnisse, aber auch flächige Kunststoff- oder Metallprodukte ein.
[0016] Diese flächigen Erzeugnisse können von jeder Art sein, wobei sich die flächigen Erzeugnisse
des ersten Typs in zumindest einem Merkmal von denen des zweiten Typs unterscheiden.
Bei diesem Merkmal kann es sich z.B. um die Form, das Material aber auch den Aufdruck
handeln.
[0017] Durch ein Inline-Zuführen der flächigen Erzeugnisse, können diese mit derselben Geschwindigkeit
eingebracht werden, mit der sich die einzelnen flächigen Erzeugnisse des ersten Typs
auf den Transportabschnitt bewegen. Somit kommt es beim Einführen der flächigen Erzeugnisse
des zweiten Typs zu keinerlei Verzögerung, da der Abstand zwischen den flächigen Erzeugnissen
des ersten Typs zum Einführen der flächigen Erzeugnisse des zweiten Teils genutzt
werden kann, ohne dass dabei ein Abbremsen des ersten Transportabschnitts notwendig
wäre.
[0018] Dadurch, dass das Einführen der flächigen Erzeugnisse des zweiten Typs inline passiert,
kann die Zuführeinrichtung außerdem parallel oberhalb des ersten Transportabschnitts
angeordnet werden, so dass es zu keiner Verlängerung oder Verbreiterung der Vorrichtung
der Vorrichtung kommt. Dies ermöglicht besonders eine kompakte Bauweise.
[0019] Die Zuführeinheit kann dabei jegliche dem Fachmann bekannte Form haben und besteht
bspw. aus einer Vereinzelungsvorrichtung und einen Transportband.
[0020] In einer Ausgestaltung der Erfindung führt die Zuführeinheit die flächigen Erzeugnisse
des zweiten Typs an einer Schnittstelle zwischen dem ersten Transportabschnitt und
dem zweiten Transportabschnitt in den Strom der einzelnen flächigen Erzeugnisse des
ersten Typs ein.
[0021] Insbesondere flächige Erzeugnisse mit mehreren Seiten bzw. gefaltete flächige Erzeugnisse
werden häufig, um ein Aufblättern oder Auffalten zu verhindern, zwischen zwei Transportbändern
transportiert. An der Schnittstelle zwischen dem ersten und dem zweiten Transportabschnitt
ergibt sich dabei im Allgemeinen eine Lücke in den Transportbändern, in die die Zuführeinheit
die flächigen Erzeugnisse des zweiten Typs auf einfache Weise einführen kann, ohne
dass dabei weitere bauliche Veränderungen an bekannten Vorrichtungen zum Bilden von
Stapeln flächiger Erzeugnisse von Nöten sind.
[0022] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, weist der erste Transportabschnitt
ein erstes Transportband mit einer ersten Geschwindigkeit auf und der zweite Transportabschnitt
weist ein zweites Transportband mit einer zweiten Geschwindigkeit auf, wobei die zweite
Geschwindigkeit niedriger ist als die erste Geschwindigkeit.
[0023] Durch diese Maßnahme werden die flächigen Erzeugnisse beim Übergang vom ersten Transportabschnitt
in den zweiten Transportabschnitt abgebremst und übereinander geschoben. Somit ergibt
sich auf einfache und schonende Weise ein Schuppenstrom, der dann direkt weitergeleitet
wird.
[0024] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Vorrichtung ferner eine Synchronisationseinheit
auf, die zumindest einen der Transportabschnitte und insbesondere beide Transportabschnitte
mit der Zuführeinheit synchronisiert.
[0025] Unter Synchronisieren im Sinne der Erfindung ist hierbei zu verstehen, dass an einem
Punkt der Transportabschnitte oder der Zuführeinheit, die Position und/oder Geschwindigkeit
eines flächigen Erzeugnisses bestimmt wird und die Zuführeinheit bzw. die Transportabschnitte
in Abhängigkeit dieser ermittelten Position und/oder Geschwindigkeit angesteuert werden.
[0026] Es ist zwar möglich die Zuführeinheit rein über eine zeitliche Taktung zu betreiben,
es hat sich allerdings z.B. gezeigt, dass es im ersten Transportabschnitt, durch das
Vorliegen von fehlerhaften flächigen Erzeugnissen, zu Unterbrechungen kommen kann.
Hierdurch kann nicht mehr gewährleistet werden, dass die flächigen Erzeugnisse des
zweiten Typs gleichmäßig große Stapel begrenzen.
[0027] Eine Synchronisation in der oben genannten Weise stellt hingegen sicher, dass immer
gleich große Stapel gebildet werden.
[0028] Vorzugsweise wird das Einführen der flächigen Erzeugnisse so mit dem Transport des
Stroms der flächigen Erzeugnisse des ersten Typs synchronisiert, dass ein flächiges
Erzeugnis des zweiten Typs in etwa deckend auf einem flächigen Erzeugnis des ersten
Typs zu liegen kommt.
[0029] Es hat sich gezeigt, dass durch diese Maßnahme, z.B. beim aufeinanderfolgenden Einführen
von zwei flächigen Erzeugnissen des zweiten Typs, für das zweite flächige Erzeugnis
des zweiten Typs, der gleiche Abstand zwischen den flächigen Erzeugnissen des ersten
Typs bereitsteht wie wenn nur ein flächiges Erzeugnis des zweiten Typs eingeführt
wird, was wiederum das Einführen sicherer macht. Diese Maßnahme führt also wiederum
zu einem besonders sicheren Einführen der flächigen Erzeugnisse des zweiten Typs.
[0030] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung erfolgt der Transport des Schuppenstroms
synchronisiert mit dem Zuführen der flächigen Erzeugnisse des zweiten Typs.
[0031] Es hat sich gezeigt, dass z.B. wenn ein flächiges Erzeugnis des zweiten Typs an der
Schnittstelle zwischen erstem und zweiten Transportabschnitt eingeführt wird, dadurch,
dass die Geschwindigkeit des Transport zum zweiten Transportabschnitts kurzzeitig
erhöht wird, das Zeitfenster, in dem ein zweites flächiges Erzeugnis eingeführt werden
kann, vergrößert werden kann, da dieses schneller vom Strom der einzelnen flächigen
Erzeugnisse abtransportiert wird. Auch auf diese Weise kann ein solches Synchronisieren
die Sicherheit des Einführens erhöhen.
[0032] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, weist die Stapelvorrichtung einen
Haltearm auf.
[0033] Ein Haltearm hat sich als eine mechanisch besonders einfache Ausgestaltung der Stapelvorrichtung
erwiesen, die insbesondere auch bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten sicher funktioniert.
[0034] Die Erfindung wird nachfolgend anhand ausgewählter Ausführungsbeispiele näher beschrieben
und erläutert.
[0035] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorrichtung zum Bilden von Stapeln flächiger Erzeugnisse,
- Fig. 2
- stark schematisch einen ersten Schritt eines Verfahrens zum Bilden von Stapeln flächiger
Erzeugnisse,
- Fig. 3
- stark schematisch einen zweiten Schritt eines Verfahrens zum Bilden von Stapeln flächiger
Erzeugnisse,
- Fig. 4
- stark schematisch einen dritten Schritt eines Verfahrens zum Bilden von Stapeln flächiger
Erzeugnisse,
- Fig. 5
- stark schematisch einen vierten Schritt eines Verfahrens zum Bilden von Stapeln flächiger
Erzeugnisse,
- Fig. 6
- stark schematisch einen fünften Schritt eines Verfahrens zum Bilden von Stapeln flächiger
Erzeugnisse, und
- Fig. 7
- stark schematisch einen sechsten Schritt eines Verfahrens zum Bilden von Stapeln flächiger
Erzeugnisse.
[0036] In Fig. 1 ist eine Vorrichtung zum Bilden von Stapeln flächiger Erzeugnisse der Gesamtheit
mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet.
[0037] Die Vorrichtung 10 weist einen ersten Transportabschnitt 12 in Form eines ersten
Transportbandes 14 auf. Auf diesem Transportband 14 werden flächige Erzeugnisse eines
ersten Typs 16, in diesem Fall bedruckte und gefaltete Flyer, transportiert.
[0038] An den ersten Transportabschnitt 12 schließt sich ein zweiter Transportabschnitt
18 in Form eines zweiten Transportbandes 20 an. Auf diesem Transportband ist ein Schuppenstrom
22 aus den flächigen Erzeugnissen des ersten Typs 16 angeordnet.
[0039] An einer Schnittstelle 24, zwischen dem ersten Transportabschnitt 12 und dem zweiten
Transportabschnitt 18, ist eine Zuführeinheit 26 angeordnet.
[0040] Diese Zuführeinheit 26 weist eine Auflage 28 auf, auf der flächige Erzeugnisse eines
zweiten Typs 30, in diesem Fall feste Kartons, angeordnet sind. Die Auflage 28 ist
geneigt, so dass die Kartons 30 gegen einen Anschlag 32 rutschen. Der Anschlag 32
weist an seiner Unterseite einen Schlitz 34 auf, wobei die Höhe des Schlitzes der
Dicke eines Kartons entspricht. Die Kartons 30 werden durch die Reibung untereinander
in ihrer jetzigen Position gehalten.
[0041] Die Zuführeinheit 26 weist ferner einen beweglichen Mitnehmer 36 auf, der in Richtung
eines Doppelpfeils 38 hin- und herbewegbar ist. Im Betrieb ragt eine obere Kante des
beweglichen Mitnehmers 36 durch einen Schlitz in der Auflage 28 über die Oberseite
der Auflage 28 hinaus. Dieser Schlitz verläuft in den Zeichnungsebenen und ermöglicht
die Bewegung des Mitnehmers 36 in Richtung des Doppelpfeils 38. Der Mitnehmer 36 ragt
dabei in einer Höhe über die Auflage 28 hinaus, die der Dicke eines Kartons entspricht.
[0042] Wird nun der bewegliche Mitnehmer 36 in Richtung des Doppelpfeils 38 nach rechts
bewegt, schiebt dieser einen Karton durch den Schlitz 34 hindurch und bewegt diesen
in Richtung eines Förderbands 40 der Zuführeinheit 26. Beim Zurückziehen in Richtung
des Doppelpfeils 38 nach links taucht der Mitnehmer unter die Auflage 28 ab, so dass
ein Hängenbleiben an den Kartons vermieden wird.
[0043] Sowohl die Höhe in der der Mitnehmer 36 über die Oberseite der Auflage 28 hinausragt,
als auch die Höhe des Schlitzes 34 sind verstellbar. Dadurch können mit der Zuführeinheit
26 flächige Erzeugnisse verschiedener Dicke zugeführt werden.
[0044] Das Förderband 40 erfasst den Karton und führt diesen direkt an der Schnittstelle
24 zwischen dem ersten Transportabschnitt 12 und dem zweiten Transportabschnitt 18
in den Strom der flächigen Erzeugnisse des ersten Typs 16 ein.
[0045] Die Zuführeinheit ist hierbei so mit dem ersten Transportabschnitt 12 synchronisiert,
dass nach einer vorgegebenen Anzahl an flächigen Erzeugnissen des ersten Typs 16,
in diesem Fall nach neun solchen Erzeugnissen 16, zwei flächige Erzeugnisse des zweiten
Typs 30 in den Strom der flächigen Erzeugnisse des ersten Typs 16 eingeführt werden.
[0046] Am Ende des zweiten Transportabschnitts 18 ist eine Stapeleinheit 42 angeordnet.
Diese Stapeleinheit 42 weist einen Haltearm 44 und einen Stapelbehälter 46 auf.
[0047] Im Betrieb werden nun die flächigen Erzeugnisse des ersten Typs 16 in Richtung eines
Pfeils 48 auf dem ersten Transportband 14 in Richtung des zweiten Transportabschnitts
18 bewegt. Da das zweite Transportband 20 mit einer geringeren Geschwindigkeit betrieben
wird als das erste Transportband 14, laufen dort die flächigen Erzeugnisse des ersten
Typs 16 aufeinander auf und bilden den Schuppenstrom 22.
[0048] Die Anzahl der flächigen Erzeugnisse des ersten Typs 16, die auf dem ersten Transportabschnitt
12 transportiert werden, wird erfasst. Wird eine vorgegebene Anzahl an flächigen Erzeugnissen
des ersten Typs 16 erreicht, wird von einer Synchronisationseinheit berechnet, wann
das letzte gewünschte flächige Erzeugnis des ersten Typs 16 die Schnittstelle 24 erreicht.
Die Zuführeinheit 26 wird dann so angesteuert, dass zu diesem Zeitpunkt automatisch
zwei flächige Erzeugnisse des zweiten Typs 30 in Richtung eines Pfeils 50 in den Strom
der flächigen Erzeugnisse des ersten Typs 16 eingeführt werden.
[0049] Somit bildet sich im zweiten Transportabschnitt 18 ein Schuppenstrom 22 aus einer
Vielzahl von flächigen Erzeugnissen des ersten Typs 16, die jeweils in einem vorgegebenen
Abstand von zwei flächigen Erzeugnissen des zweiten Typs 30 unterbrochen werden.
[0050] Dieser Schuppenstrom 22 wird nun in Richtung eines Pfeils 52 auf dem zweiten Transportband
20 in Richtung der Stapeleinheit 42 bewegt. Erreichen nun zwei aufeinanderfolgende
flächige Erzeugnisse des zweiten Typs 30 die Stapeleinheit 42, so wird der Haltearm
44 so in den Schuppenstrom 22 eingeführt, dass dieser das zweite flächige Erzeugnis
des zweiten Typs 30 ergreift und zurückhält.
[0051] Der übrige Schuppenstrom 22 wird in Richtung des Pfeils 50 in den Stapelbehälter
46 abgeführt und bildet dort einen Stapel 54 aus flächigen Erzeugnissen des ersten
Typs 16, der jeweils oben und unten von einem flächigen Erzeugnis des zweiten Typs
30 begrenzt ist. Dieser Stapel 54 kann dann in dem Stapelbehälter direkt weiterverarbeitet,
z.B. banderoliert oder verpackt werden, oder kann aus diesem Behälter entnommen und
in einem weiteren Schritt weiterverarbeitet werden.
[0052] Eine genauere Beschreibung des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt nun anhand der
schematischen Darstellung der Figuren 2 bis 7.
[0053] In Fig. 2 ist eine Vorrichtung zum Bilden von Stapeln aus flächigen Erzeugnissen
in ihrer Gesamtheit mit der Bezugsziffer 60 bezeichnet.
[0054] Die Vorrichtung zum Bilden von Stapeln aus flächigen Erzeugnissen 16, weist einen
ersten Transportabschnitt 62 zum Transportieren flächiger Erzeugnisse eines ersten
Typs 66 auf. An den ersten Transportabschnitt 62 schließt sich ein zweiter Transportabschnitt
68 zum Transportieren eines Schuppenstroms 72 aus flächigen Erzeugnissen an. Die Vorrichtung
60 weist ferner eine Zuführeinheit 76 zum Zuführen flächiger Erzeugnisse eines zweiten
Typs 80 auf. An den zweiten Transportabschnitt 68 schließt sich auf der rechten Seite
eine Stapeleinheit 82 an, die aus einem Haltearm 84 und einem Stapelbehälter 86 besteht.
Diese Stapeleinheit 82 dient dazu aus dem Schuppenstrom 72 einzelne Stapel auszubilden.
[0055] Im Betrieb werden nun auf dem ersten Transportabschnitt 62 flächige Erzeugnisse eines
ersten Typs 66 mit einer Geschwindigkeit V
1 von links nach rechts, also in Richtung des zweiten Transportabschnitts 68, transportiert.
[0056] Der zweite Transportabschnitt 68 transportiert die flächigen Erzeugnisse des ersten
Typs 66 mit einer Geschwindigkeit V
2, die geringer ist als die Geschwindigkeit V
1 des ersten Transportabschnitts 62. Hierdurch werden die flächigen Erzeugnisse des
ersten Typs 66 übereinander geschoben und bilden den Schuppenstrom 72.
[0057] Die Vorrichtung 60 weist ferner eine Erfassungseinheit zur Erfassung der flächigen
Erzeugnisse des ersten Typs 66 auf. Wird eine vorgegebene Anzahl flächiger Erzeugnisse
des ersten Typs 66 erfasst, so bestimmt diese Erfassungseinheit die Position des flächigen
Erzeugnisses des ersten Typs 66', das das letzte flächige Erzeugnis des ersten Typs
66 eines Stapels bilden soll. Aus der bestimmten Position und der Geschwindigkeit
wird der Zeitpunkte errechnet, an dem das flächige Erzeugnis des ersten Typs 66 an
der Stelle ankommt, an der die flächigen Erzeugnisse des zweiten Typs 80 zugeführt
werden. Die Zuführeinheit 76 beschleunigt daraufhin zwei flächige Erzeugnisse des
zweiten Typs 80, 80' auf eine Geschwindigkeit V
1 und zwar auf eine solche Weise, dass das erste der beiden flächigen Erzeugnisse des
zweiten Typs 80 zeitgleich mit dem flächigen Erzeugnis des ersten Typs 66' an der
Zuführposition ankommt. Dadurch, dass die beiden flächigen Erzeugnisse 80 und 66'
gleichzeitig an der Position ankommen, kommen diese beim Zuführen in etwa deckend
aufeinander zu liegen. Dadurch, dass diese mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt
werden, kommt es auch nicht zu einem Verrutschen.
[0058] Der Zustand des Systems nach dem Zuführen des ersten flächigen Erzeugnisses des zweiten
Typs 80 ist in Fig. 3 dargestellt woraus ersichtlich ist, dass das flächige Erzeugnis
des ersten Typs 66', das das letzte flächige Erzeugnis des ersten Typs 66 eines Stapels
bilden soll und das erste flächige Erzeugnis des zweiten Typs 80 in etwa deckend aufeinander
zu liegen gekommen sind.
[0059] Der Schuppenstrom 72 der hier auf der rechten Seite von einem vorderen flächigen
Erzeugnis des zweiten Typs 80" und auf der linken Seite von dem flächigen Erzeugnis
des zweiten Typs 80 begrenzt ist, wird weiter durch den zweiten Transportabschnitt
68 in Richtung des Stapelbehälters 86 bewegt.
[0060] Die Zuführeinheit 76 führt ein weiteres flächiges Erzeugnis des zweiten Typs 80'
so ein, dass dieses zwischen dem flächigen Erzeugnis des zweiten Typs 80 und einem
flächigen Erzeugnis des ersten Typs 60" in den Schuppenstrom 72 eingefügt wird. Der
Schuppenstrom 72 wird dabei weiter nach rechts transportiert.
[0061] Der daraus entstehende Zustand ist in Fig. 4 dargestellt.
[0062] Aus Fig. 4 wird ersichtlich, dass der Schuppenstrom soweit nach rechts transportiert
wurde, dass das vordere flächige Erzeugnis des zweiten Typs 80" bereits in den Stapelbehälter
86 abgefallen ist. Dadurch, dass dieses zuerst in den Stapelbehälter 86 abfällt, bildet
dieses den Boden eines zu bildenden Stapels.
[0063] Das flächige Erzeugnis des zweiten Typs 80', ist auf dem flächigen Erzeugnis des
zweiten Typs 80 zu liegen gekommen und wird zusammen mit diesem innerhalb des Schuppenstroms
72 nach rechts transportiert.
[0064] In Fig. 5 ist die Situation nach einem weiteren Transport des Schuppenstroms nach
rechts dargestellt. Das flächige Erzeugnis des zweiten Typs 80" sowie fünf aufeinanderfolgende
flächige Erzeugnisse des ersten Typs 66 des Schuppenstroms 72, sind in den Sammelbehälter
86 gefallen und haben dort einen Stapel 88 gebildet.
[0065] Sobald das flächige Erzeugnis des zweiten Typs 80, das den Deckel des Stapels 88
bilden soll, das Ende des zweiten Transportabschnitts 68 erreicht hat, wird dies in
einer Erfassungseinheit erfasst und der Haltearm 84 klappt in Richtung des Pfeils
90 herunter. Der Haltearm ergreift dabei das flächige Erzeugnis des zweiten Typs 80',
das den Boden des nächsten Stapels bilden soll, und hält dieses zurück. Dadurch wird
der Schuppenstrom 72 in einzelne Stapel aufgetrennt, die jeweils oben.und unten, also
in Form eines Bodens und eines Deckels, von flächigen Erzeugnissen des zweiten Typs
80 begrenzt sind.
[0066] Der zweite Transportabschnitt 68 transportiert nun das flächige Erzeugnis des zweiten
Teils 80 in Richtung des Sammelbehälters 86, um dort den Stapel 88 zu vervollständigen.
Dieser Zustand ist in Fig. 6 dargestellt. Hierbei ist ersichtlich, dass das flächige
Erzeugnis des zweiten Typs 80' und somit der Schuppenstrom 72 durch den Haltearm 84
zurückgehalten wird. Ist nun der Stapel 88 in dem Stapelbehälter 86 vervollständigt,
kann dieser entweder dort direkt banderoliert oder verpackt werden, oder kann daraus
abtransportiert und an anderer Stelle weiterverarbeitet werden. Sobald der Stapel
88 aus dem Sammelbehälter 86 entfernt ist, wird der Haltearm 84 in Richtung des Pfeils
92 heraufgeklappt und gibt den Schuppenstrom 72 frei.
[0067] Die Situation nach einem Weitertransport des Schuppenstroms 72, nach Öffnen des Haltearms
84, ist in Fig. 7 dargestellt. Diese Situation entspricht der in Fig. 3 dargestellten
Situation und von hier an kann dieser Prozess cyclisch wiederholt werden, bis die
gewünschte Anzahl von Stapeln produziert wurde.
1. Vorrichtung zum Bilden von Stapeln flächiger Erzeugnisse (10; 60), mit einem ersten
Transportabschnitt (12; 22) zum Transportieren eines Stroms einzelner flächiger Erzeugnisse
eines ersten Typs (16; 66), einem zweiten Transportabschnitt (18; 68) zum Bilden eines
Schuppenstroms (22; 72) aus den flächigen Erzeugnissen des ersten Typs (16; 66) und
einer Stapeleinheit (42; 82) zum Ausbilden von einzelnen Stapeln (54; 88) aus dem
Schuppenstrom (22; 72), dadurch gekennzeichnet, dass eine Zuführeinheit (26; 76) für flächige Erzeugnisse eines zweiten Typs (30; 80)
vorhanden ist, wobei die Zuführeinheit (26; 76) die flächigen Erzeugnisse des zweiten
Typs (30; 80) inline in den Strom der einzelnen flächigen Erzeugnisse des ersten Typs
(16; 66) einführt, wobei die Zuführeinheit (26; 76) zwei direkt aufeinanderfolgende
flächige Erzeugnisse des zweiten Typs (30; 80) zwischen die flächigen Erzeugnisse
des ersten Typs (16; 66) einführt und wobei mit der Stapeleinheit (42; 82) der Schuppenstrom
(22; 72) zwischen den zwei aufeinanderfolgenden flächigen Erzeugnissen des zweiten
Typs (30; 80) auftrennbar ist, so dass ein erstes flächiges Erzeugnis des zweiten
Typs (30; 80) den Deckel eines vorauseilenden Stapels (54; 88) und ein zweites flächiges
Erzeugnis des zweiten Typs (30; 80) den Boden eines nachlaufenden Stapels (54; 88)
bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführeinheit (26; 76) die flächigen Erzeugnisse des zweiten Typs (30; 80) an
einer Schnittstelle (24) zwischen dem ersten Transportabschnitt (12; 62) und dem zweiten
Transportabschnitt (18; 68) in den Strom der einzelnen flächigen Erzeugnisse des ersten
Typs (16; 66) einführt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Transportabschnitt (12; 62) ein erstes Transportband (14) mit einer ersten
Geschwindigkeit aufweist, und dass der zweite Transportabschnitt (18; 68) ein zweites
Transportband (20) mit einer zweiten Geschwindigkeit aufweist, wobei die zweite Geschwindigkeit
niedriger ist als die erste Geschwindigkeit.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ferner eine Synchronisationseinheit aufweist, die zumindest einen
der Transportabschnitte (12, 18; 62, 68) mit der Zuführeinheit (26; 76) synchronisiert.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Synchronisationseinheit beide Transportabschnitte (12, 18; 62, 68) mit der Zuführeinheit
(26; 76) synchronisiert.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapeleinheit (42; 82) einen Haltearm (44; 84) zum Halten eines Teils des Schuppenstroms
(22; 72) aufweist.
7. Verfahren zum Bilden von Stapeln (54; 88) flächiger Erzeugnisse, mit den folgenden
Schritten:
a Erzeugen eines Stroms einzelner flächiger Erzeugnisse eines ersten Typs (16; 66);
b Transportieren des Stroms einzelner flächiger Erzeugnisse des ersten Typs (16; 66);
c Bilden eines Schuppenstromes (22; 72) aus den einzelnen flächigen Er- zeugnissen
des ersten Typs (16; 66);
d Ausbilden von einzelnen Stapeln aus dem Schuppenstrom (22, 72)
dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt b zumindest ein flächiges Erzeugnis eines zweiten Typs (30; 80) inline
in den Strom der flächigen Erzeugnisse des ersten Typs (16; 66) eingeführt wird, wobei
in Schritt b zwei direkt aufeinanderfolgende flächige Erzeugnisse des zweiten Typs
(30; 80) in den Strom der flächigen Erzeugnisse des ersten Typs (16; 66) eingeführt
werden, und wobei in Schritt d der Schuppenstrom so in Stapel aufgetrennt wird, dass
ein erstes flächiges Erzeugnis des zweiten Typs (30; 80) den Deckel eines vorauseilenden
Stapels (54; 88) und ein zweites flächiges Erzeugnis eines zweiten Typs (30; 80) den
Boden eines nachlaufenden Stapels (54; 88) bildet.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Einführen des flächigen Erzeugnisses des zweiten Typs (30; 80) synchronisiert
mit dem Transport des Stroms der vereinzelten flächigen Erzeugnisse des ersten Typs
(16; 66) erfolgt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Einführen der flächigen Erzeugnisse des zweiten Typs (30; 80) so mit dem Transport
des Stroms der flächigen Erzeugnisse des ersten Typs (16; 66) synchronisiert wird,
dass ein flächiges Erzeugnis des zweiten Typs (30; 80) in etwa deckend auf einem flächigen
Erzeugnis des ersten Typs (16; 66) zu liegen kommt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Transport des Schuppenstroms (22; 72) synchronisiert mit dem Zuführen der flächigen
Erzeugnisse des zweiten Typs (30; 80) erfolgt.
1. Device for forming stacks of flat products (10; 60), comprising a first transportation
section (12; 22) for transporting a stream of individual flat products of a first
type (16; 66), a second transportation section (18; 68) for forming an overlapping
stream (22; 72) from the flat products of the first type (16; 66), and a stacking
unit (42; 82) for forming individual stacks (54; 88) from the overlapping stream (22;
72), characterized in that a feed unit (26; 76) for flat products of a second type (30; 80) is present, whereby
the feed unit (26; 76) introduces the flat products of the second type (30; 80) inline
into the stream of individual flat products of the first type (16; 66), whereby the
feed unit (26; 76) introduces two consecutive flat products of the second type (30;
80) between the flat products of the first type (16; 66) and whereby with the stacking
unit (42; 82), the overlapping stream (22; 72) can be split in two between the two
successive flat products of the second type (30; 80), so that a first flat product
of the second type (30; 80) forms the top cover of a leading stack (54; 88) and a
second flat product of the second type (30; 80) forms the base of a trailing stack
(54; 88).
2. Device according to claim 1, characterized in that the feed unit (26; 76) introduces the flat products of the second type (30; 80) at
an interface (24) between the first transportation section (12; 62) and the second
transportation section (18; 68) into the stream of individual flat products of the
first type (16; 66).
3. Device according to claim 1 or 2, characterized in that the first transportation section (12; 62) comprises a first conveyor belt (14) having
a first speed, and that the second transportation section (18; 68) comprises a second
conveyor belt (20) having a second speed, with the second speed being lower than the
first speed.
4. Device according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the device further comprises a synchronization unit, which synchronizes at least
one of the transportation sections (12, 18; 62, 68) with the feed unit (26; 76).
5. Device according to claim 4, characterized in that the synchronization unit synchronizes both transportation sections (12, 18; 62, 68)
with the feed unit (26; 76).
6. Device according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the stacking unit (42; 82) comprises a holding arm (44; 84) for holding a part of
the overlapping stream (22; 72).
7. Method for forming stacks (54; 88) of flat products, comprising the following steps:
a producing a stream of individual flat products of a first type (16; 66);
b transporting the stream of individual flat products of the first type (16; 66);
c forming an overlapping stream (22; 72) from the individual flat products of the
first type (16; 66);
d forming individual stacks from the overlapping stream (22, 72),
characterized in that in step b at least one flat product of a second type (30; 80) is introduced inline
into the stream of flat products of the first type (16; 66), whereby in step b two
consecutive flat products of the second type (30; 80) are introduced into the stream
of flat products of the first type (16; 66) and whereby in step d the overlapping
stream is split into stacks such that a first flat product of the second type (30;
80) forms the top cover of a leading stack (54; 88) and a second flat product of the
second type (30; 80) forms the base of a trailing stack (54; 88).
8. Method according to claim 7, characterized in that the introduction of the flat product of the second type (30; 80) takes place in synchronization
with the transportation of the stream of individual flat products of the first type
(16; 66).
9. Method according to claim 8, characterized in that the introduction of the flat products of the second type (30; 80) is synchronized
with the transportation of the stream of flat products of the first type (16; 66)
such that a flat product of the second type (30; 80) comes to lie roughly congruently
on a flat product of the first type (16; 66).
10. Method according to any one of claims 7 to 9, characterized in that the transportation of the overlapping stream (22; 72) takes place in synchronization
with the supply of flat products of the second type (30; 80).
1. Dispositif pour former des piles de produits plats (10 ; 60), présentant une première
section de transport (12 ; 22) pour le transport d'un courant de produits plats individuels
d'un premier type (16 ; 66), une seconde section de transport (18 ; 68) pour la formation
d'un courant imbriqué (22 ; 72) à partir des produits plats du premier type (16 ;
66) et une unité d'empilement (42 ; 82) pour la réalisation de piles individuelles
(54 ; 88) à partir du courant imbriqué (22 ; 72), caractérisé en ce qu'une unité d'amenée (26 ; 76) pour des produits plats d'un second type (30 ; 80) est
présente, sachant que l'unité d'amenée (26 ; 76) introduit les produits plats du second
type (30 ; 80) en ligne dans le courant des produits plats individuels du premier
type (16 ; 66), sachant que l'unité d'amenée (26 ; 76) introduit deux produits plats
directement consécutifs du second type (30 ; 80) entre les produits plats du premier
type (16 ; 66) et sachant qu'avec l'unité d'empilement (42 ; 82), le courant imbriqué
(22 ; 72) peut être séparé entre les deux produits plats consécutifs du second type
(30 ; 80) de sorte qu'un premier produit plat du second type (30 ; 80) forme le couvercle
d'une pile précédente (54 ; 88) et un second produit plat du second type (30 ; 80)
forme le fond d'une pile suivante (54 ; 88).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité d'amenée (26 ; 76) introduit les produits plats du second type (30 ; 80)
sur une interface (24) entre la première section de transport (12 ; 62) et la seconde
section de transport (18 ; 68) dans le courant des produits plats individuels du premier
type (16 ; 66).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la première section de transport (12 ; 62) présente une première bande de transport
(14) avec une première vitesse, et en ce que la seconde section de transport (18 ; 68) présente une seconde bande de transport
(20) avec une seconde vitesse, la seconde vitesse étant inférieure à la première vitesse.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif présente de plus une unité de synchronisation qui synchronise au moins
l'une des sections de transport (12, 18 ; 62, 68) avec l'unité d'amenée (26 ; 76).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'unité de synchronisation synchronise les deux sections de transport (12, 18 ; 62,
68) avec l'unité d'amenée (26 ; 76).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'unité d'empilement (42 ; 82) présente un bras de retenue (44 ; 84) pour le maintien
d'une partie du courant imbriqué (22 ; 72).
7. Procédé pour former des piles (54 ; 88) de produits plats, présentant les étapes de
procédé suivantes :
a) génération d'un courant de produits plats individuels du premier type (16 ; 66);
b) transport du courant de produits plats individuels du premier type (16 ; 66) ;
c) formation d'un courant imbriqué (22 ; 72) à partir des produits plats individuels
du premier type (16 ; 66) ;
d) réalisation de piles individuelles à partir du courant imbriqué (22, 72),
caractérisé en ce qu'à l'étape b), au moins un produit plat d'un second type (30 ; 80) est introduit en
ligne dans le courant des produits plats du premier type (16 ; 66), sachant qu'à l'étape
b), deux produits plats directement consécutifs du second type (30 ; 80) sont introduits
dans le courant des produits plats du premier type (16 ; 66), et qu'à l'étape d),
le courant imbriqué est séparé en piles de sorte qu'un premier produit plat du second
type (30 ; 80) forme le couvercle d'une pile (54 ; 88) précédente et un second produit
plat d'un second type (30 ; 80) forme le fond d'une pile suivante (54 ; 88).
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'introduction du produit plat du second type (30 ; 80) est effectuée de manière
synchronisée avec le transport du courant des produits plats individuels du premier
type (16 ; 66).
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'introduction des produits plats du second type (30 ; 80) est synchronisée avec
le transport du courant des produits plats du premier type (16 ; 66) de sorte qu'un
produit plat du second type (30 ; 80) vienne se placer à peu près en recouvrement
sur un produit plat du premier type (16 ; 66).
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que le transport du courant imbriqué (22 ; 72) est effectué de manière synchronisée avec
l'amenée des produits plats du second type (30 ; 80).