| (19) |
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(11) |
EP 1 992 203 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.11.2012 Patentblatt 2012/48 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.03.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/052030 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/101830 (13.09.2007 Gazette 2007/37) |
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| (54) |
ELEKTRONISCHES VORSCHALTGERÄT UND VERFAHREN ZUM BETREIBEN EINER ELEKTRISCHEN LAMPE
ELECTRONIC BALLAST AND METHOD FOR OPERATING AN ELECTRICAL LAMP
BALLASST ÉLECTRONIQUE ET PROCÉDÉ DE FONCTIONNEMENT D'UNE LAMPE ÉLECTRIQUE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
09.03.2006 DE 102006010996
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.11.2008 Patentblatt 2008/47 |
| (73) |
Patentinhaber: OSRAM AG |
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81543 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BUSSE, Olaf
80686 München (DE)
- SCHEMMEL, Bernhard
82234 Wessling (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 672 963 JP-A- 2000 021 592
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JP-A- 6 013 187 US-A- 5 583 399
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein elektronisches Vorschaltgerät für eine elektrische Lampe
mit einer ersten und einer zweiten Lampenwendel, wobei das elektronische Vorschaltgerät
eine Heizvorrichtung mit einem Resonanzkreis zum Heizen der Lampenwendeln aufweist.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Betreiben einer elektrischen Lampe mittels
einem elektronischen Vorschaltgerät.
Stand der Technik
[0002] Elektrische Lampen, insbesondere Gasentladungslampen, werden mittels elektronischen
Vorschaltgeräten eingestellt und betrieben. Wesentlich ist dabei, dass die elektronischen
Vorschaltgeräte erst dann eine elektrische Lampe starten bzw. zünden dürfen, wenn
die elektrische Lampe ordnungsgemäß in eine Leuchte eingesetzt ist. Dazu ist es erforderlich,
dass eine Abfrage durchgeführt wird, welche erkennen lässt, ob Lampenwendeln ordnungsgemäß
elektrisch kontaktiert sind.
[0003] Bei herkömmlichen elektrischen Vorschaltgeräten ist dazu ein DC-Signalpfad ausgebildet,
welcher eine derartige Wendelabfrage ermöglicht. Die Wendelabfrage erfolgt somit ausschließlich
durch einen DC-Anlaufpfad über die Lampenwendeln. Dieser DC-Anlaufpfad umfasst im
Allgemeinen Hochvoltwiderstände, welche jedoch ausfallgefährdet sind. Dadurch kann
das Erkennen, ob eine elektrische Lampe ordnungsgemäß in eine Leuchte eingesetzt ist,
nicht stets zuverlässig gewährleistet werden.
[0004] Weist ein elektronisches Vorschaltgerät eine Heizvorrichtung zum Heizen der Lampenwende
in Form einer transformatorischen Wendelheizung auf, muss der DC Anlaufpfad mittels
Dioden oder Kondensatoren von der Heizwicklung entkoppelt werden.
[0005] Aus der nachveröffentlichten
EP 1 672 963 A als auch aus der
JP 2000/021592 A sind elektronische Vorschaltgeräte für elektrische Lampen bekannt. Das Vorschaltgerät
umfasst eine Heizvorrichtung zum Heizen der Lampenwendeln, wobei die Heizvorrichtung
auch einen Resonanzkreis um- fasst. Mittels einer Auswerteeinheit können Messwerte
ausgewertet werden und in Abhängigkeit davon die Lampe eingeschaltet werden.
[0006] Bei den bekannten elektronischen Vorschaltgeräten ist dadurch ein erheblicher Schaltungsaufwand
erforderlich, um eine Wendelabfrage durchführen zu können. Des Weiteren ist bei der
Ausgestaltung eines elektronischen Vorschaltgeräts mit einem DC-Anlaufpfad nur die
Überwachung einer Lampenwendel der elektrischen Lampe vorgesehen.
Darstellung der Erfindung
[0007] Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein elektronisches Vorschaltgerät
für eine elektrische Lampe sowie ein Verfahren zum Betreiben einer elektrischen Lampe
zu schaffen, mit welchem eine Lampenwendelabfrage sicher und aufwandsarm durchgeführt
werden kann.
[0008] Diese Aufgabe wird durch ein elektronisches Vorschaltgerät, welches die Merkmale
nach Patentanspruch 1 aufweist, und ein Verfahren, welches die Merkmale nach Patentanspruch
8 aufweist, gelöst.
[0009] Ein lösungsgemäßes elektronisches Vorschaltgerät ist zum Betrieb für eine elektrische
Lampe ausgebildet. Die elektrische Lampe weist eine erste und eine zweite Lampenwendel
auf. Das elektronische Vorschaltgerät umfasst eine Heizvorrichtung, welche einen Resonanzkreis
aufweist und welche zum Heizen der Lampenwendeln ausgebildet ist. Darüber hinaus umfasst
das elektronische Vorschaltgerät eine Auswerteeinheit, welche zum Auswerten zumindest
eines Messwertes eines elektrischen Parameters bei vorgebbaren und einstellbaren Betriebsbedingungen
des Resonanzkreises ausgebildet ist. Das elektronische Vorschaltgerät, und insbesondere
die Auswerteeinheit, sind derart ausgebildet, dass abhängig von dem Messwert erkennbar
ist, wie viele Lampenwendeln der elektrischen Lampe mit dem elektronischen Vorschaltgerät
ordnungsgemäß kontaktiert sind. Abhängig von dieser erkannten Anzahl ist die elektrische
Lampe durch das elektronische Vorschaltgerät einschaltbar. Das elektronische Vorschaltgerät
ermöglicht in einfacher und aufwandsarmer Weise eine sichere Erkennung, ob eine elektrische
Lampe ordnungsgemäß in eine Leuchte eingesetzt ist. Das elektronische Vorschaltgerät
kann praktisch ohne zusätzlichen Schaltungsaufwand realisiert werden und ermöglicht
dennoch die Überwachung aller Lampenwendeln einer elektrischen Lampe im Hinblick auf
ein ordnungsgemäßes Einsetzen der elektrischen Lampe in die Leuchte und somit ein
ordnungsgemäßes elektrisches Kontaktieren.
[0010] Das elektronische Vorschaltgerät ist in bevorzugter Weise ohne einen DC-Signalpfad
zur Lampenwendelabfrage der elektrischen Lampe ausgebildet. Der Schaltungsaufwand
des elektronischen Vorschaltgeräts kann dadurch deutlich reduziert werden und die
Abfrage der Lampenwendeln kann nicht nur für eine Lampenwendel sondern für alle Lampenwendeln
der elektrischen Lampe ermöglicht werden. Dies ermöglicht eine deutlich zuverlässigere
Aussage dahingehend, ob die elektrische Lampe ordnungsgemäß in eine Leuchte eingesetzt
ist und dadurch ein sicheres Starten der elektrischen Lampe durch das elektronische
Vorschaltgerät ermöglicht werden kann.
[0011] Vorzugsweise ist die Auswerteeinheit derart ausgebildet, dass bei Einstellung der
Resonanzwerte der Betriebsparameter des Resonanzkreises ein Messwert des elektrischen
Parameters erfassbar ist und abhängig von einem Vergleich des Messwerts mit einem
vorgebbaren Schwellwert-Messwert die Anzahl der angeschlossenen Lampenwendeln ermittelbar
ist. Der Schwellwert-Messwert entspricht dabei einem theoretischen Wert eines elektrischen
Parameters im Resonanzfall des Resonanzkreises und abhängig von der Abweichung des
gemessenen Messwertes von diesem Schwellwert-Messwert kann erkannt werden, ob keine,
eine oder beide Lampenwendeln der elektrischen Lampe elektrisch kontäktiert sind und
die elektrische Lampe somit ordnungsgemäß in die Leuchte eingesetzt ist.
[0012] Es kann vorgesehen sein, dass der Messwert durch eine Leistungsmessung an einem Widerstand
einer Halbbrückenschaltung des elektronischen Vorschaltgeräts bestimmbar ist. Dadurch
kann in einfacher und aufwandsarmer Weise ein Messwert in einem Schaltungsbereich
des elektronischen Vorschaltgeräts erfasst werden, wobei dieser Schaltungsbereich
des elektronischen Vorschaltgeräts ohnehin ausgebildet ist. Ein zusätzlicher Schaltungsaufwand
ist daher nicht mehr erforderlich.
[0013] Es kann auch vorgesehen sein, dass ein separater Messpfad ausgebildet ist, welcher
mit dem Resonanzkreis elektrisch verbunden ist.
[0014] Für ein Einschalten der elektrischen Lampe durch das elektronische Vorschaltgerät
ist vorzugsweise die Anzahl der erkannten Lampenwendeln gleich der gesamten Anzahl
der Lampenwendeln der elektrischen Lampe. Somit wird die elektrische Lampe durch das
elektronische Vorschaltgerät erst dann in Betreib genommen, wenn sicher erkannt wird,
dass alle Lampenwendeln der elektrischen Lampe am elektronischen Vorschaltgerät angeschlossen
sind und die elektrische Lampe ordnungsgemäß in die Leuchte eingesetzt ist.
[0015] In vorteilhafter Weise ist das elektronische Vorschaltgerät nur für den Betrieb eines
einzigen Lampentyps einer elektrischen Lampe ausgebildet. Dies ermöglicht in genauer
Weise einen Schwellwert-Messwert vorzugeben und abhängig davon sicher zu erkennen
in wieweit ein gemessener Messwert davon abweicht, wodurch auch die sichere Aussage
über die Anzahl der angeschlossenen Lampenwendeln gewährleistet werden kann.
[0016] Bei einem lösungsgemäßen Verfahren wird eine elektrischen Lampe mittels einem elektronischen
Vorschaltgerät betrieben, wobei die elektrische Lampe eine erste und eine zweite Lampenwendel
aufweist und das elektronische Vorschaltgerät eine Heizvorrichtung mit einem Resonanzkreis
zum Heizen der Lampenwendeln umfasst. Bei vorgebbaren Einstellungen von Betriebsbedingungen
des Resonanzkreises, insbesondere Resonanzbedingungen des Resonanzkreises, wird zumindest
ein Wert eines elektrischen Parameters gemessen und durch eine Auswerteeinheit des
elektronischen Vorschaltgeräts ausgewertet. Abhängig von diesem gemessenen Wert wird
erkannt, wie viele Lampenwendeln der elektrischen Lampe mit dem elektronischen Vorschaltgerät
elektrisch kontaktiert bzw. an dem elektronischen Vorschaltgerät angeschlossen sind
und abhängig von dieser erkannten Anzahl wird die elektrische Lampe durch das elektronische
Vorschaltgerät eingeschaltet oder nicht. Das lösungsgemäße Verfahren ermöglicht ein
aufwandsarmes Abfragen der Lampenwendeln im Hinblick auf ein sicheres Starten der
elektrischen Lampe. Durch das vorgeschlagene Verfahren können alle Lampenwendeln einer
elektrischen Lampe im Hinblick auf eine ordnungsgemäße elektrische Kontaktierung überprüft
werden.
[0017] Vorzugsweise wird beim Einstellen der Resonanzwerte der Betriebsparameter des Resonanzkreises
ein Wert des elektrischen Parameters erfasst und abhängig von einem Vergleich dieses
Messwertes von einem vorgebbaren Schwellwert-Messwert die Anzahl der angeschlossenen
Lampenwendeln ermittelt.
[0018] Vorzugsweise wird die elektrische Lampe durch das elektronische Vorschaltgerät dann
eingeschaltet, wenn die Anzahl der erkannten Lampenwendeln gleich der tatsächlichen
Anzahl der Lampenwendeln der elektrischen Lampe ist. Genau dann ist die elektrische
Lampe ordnungsgemäß in die Leuchte eingesetzt und ein sicherer Betrieb kann dann erfolgen.
[0019] Bei dem vorgeschlagenen elektronischen Vorschaltgerät und dem vorgeschlagenen Verfahren,
bei dem ein resonantes Vorheizkonzept der Lampenwendeln mit einem Heiztransformator
verwendet wird, kann die Höhe der sich ausbildenden Resonanz des Resonanzkreises dazu
herangezogen werden, zu unterscheiden, wie viele der Lampenwendeln der elektrischen
Lampe am elektronischen Vorschaltgerät angeschlossen sind. Erst dann, wenn erkannt
wird, dass alle Lampenwendeln der elektrischen Lampe ordnungsgemäß angeschlossen sind,
beginnt das elektronische Vorschaltgerät einen normalen Start der elektrischen Lampe.
Die sich bei einer Abfrage der Lampenwendeln einstellenden Spannungen über der elektrischen
Lampe können in einfacher und aufwandsarmer Weise so gewählt werden, dass keine Sicherheitsnorm
für den Betrieb verletzt werden. Das vorgeschlagene Konzept ist besonders bei elektronischen
Vorschaltgeräten geeignet, bei denen ein relativ kostengünstiger Prozessor eingesetzt
wird.
[0020] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des elektronischen Vorschaltgeräts können als
vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens angesehen werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnung(en)
[0021] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Schaltungsänordnung eines elektronischen Vorschaltgeräts mit einer elektrischen
Lampe gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung; und
- Figur 2
- ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verfahrens.
Bevorzugte Ausführung der Erfindung
[0022] Figur 1 zeigt eine Schaltungsanordnung, bei der die wesentlichen Schaltungsteile
eines elektronischen Vorschaltgeräts 1 und einer elektrischen Lampe 2 im Hinblick
auf das Verständnis der Erfindung gezeigt sind. Das elektronische Vorschaltgerät 1
ist zum Betrieb und Einstellen eines einzigen Lampentyps einer elektrischen Lampe
2 ausgebildet. Die elektrische Lampe 2 weist eine erste Lampenwendel 21 und eine zweite
Lampenwendel 22 auf. Zum ordnungsgemäßen Betrieb wird die elektrische Lampe 2 in eine
Leuchte eingesetzt und die Lampenwendeln 21 und 22 mit dem elektronischen Vorschaltgerät
1 elektrisch kontaktiert.
[0023] Das elektronische Vorschaltgerät 1 ist ohne einen DC-Anlaufpfad zur Abfrage der Lampenwendeln
21 und 22 ausgebildet. Das elektronische Vorschaltgerät 1 umfasst eine Heizvorrichtung
in Form eines Heiztransformators zum Vorheizen der Lampenwendeln 21 und 22.
[0024] Diese Heizvorrichtung umfasst einen Lampenwendel-Vorwiderstand 3, welcher mit der
ersten Lampenwendel 21 elektrisch verbunden ist und als Wicklung eines Heiztransformators
ausgebildet ist. Des Weiteren umfasst die Heizvorrichtung einen Lampenwendel-Vorwiderstand
4, welcher mit der zweiten Lampenwendel 22 elektrisch verbunden ist. Darüber hinaus
weist die Heizvorrichtung einen Resonanzkreis 5 auf, welcher einen Widerstand 51 und
einen parallel dazu geschalteten Kondensator 52 umfasst.
[0025] Die Lampenwendel-Vorwiderstände 3 und 4 bilden eine Sekundärseite des Heiztransformators.
Die Primärseite des Heiztransformators wird durch den Widerstand 51 des Resonanzkreises
gebildet, wobei abhängig von den Einstellungen der Betriebsbedingungen des Resonanzkreises
eine entsprechende Energieerzeugung im Sekundärkreis des Heiztransformators erfolgt.
[0026] Mit dem Resonanzkreis 5 ist ein Kondensator 6, welcher als Trapez-Kondensator ausgebildet
ist, elektrisch verbunden. Durch diesen Kondensator 6 kann ein entlastetes Schalten
einer Halbbrückenschaltung 7 erreicht werden. Des Weiteren ist eine Lampendrossel
8 sowie ein Resonanz-Kondensator 9 und ein Koppelkondensator 10 in die Schaltungsanordnung
geschaltet.
[0027] Darüber hinaus umfasst das elektronische Vorschaltgerät 1 eine Auswerteeinheit 11,
welche zum Auswerten zumindest eines Messwertes eines elektrischen Parameters bei
vorgebbaren Einstellungen von Betriebsbedingungen des Resonanzkreises 5 ausgebildet
ist.
[0028] In einer ersten Ausgestaltung kann dabei vorgesehen sein, dass die Auswerteeinheit
11 zur Erfassung eines Messwertes ausgebildet ist, welcher durch eine Leistungsmessung
an einem Widerstand 7a der Halbbrückenschaltung 7 des elektronischen Vorschaltgeräts
1 bestimmbar ist.
[0029] Gemäß einer zweiten alternativen Ausgestaltung kann auch vorgesehen sein, dass die
Auswerteeinheit 11 über einen separaten Messpfad 12 mit dem Resonanzkreis 5 elektrisch
verbunden ist und eine Messwerterfassung über diesen Messpfad 12 erfolgen kann.
[0030] Abhängig von dem erfassten Messwert, welcher durch die Auswerteeinheit 11 ausgewertet
wird, ist erkennbar, wie viele Lampenwendeln 21 und 22 der elektrischen Lampe 2 mit
dem elektronischen Vorschaltgerät 1 ordnungsgemäß kontaktiert sind. Abhängig von dieser
erkannten Anzahl der ordnungsgemäß kontaktierten Lampenwendeln 21und 22 kann die elektrische
Lampe 2 durch das elektronische Vorschaltgerät 1 gestartet werden.
[0031] In Figur 2 ist in einfacher Weise ein Ablaufdiagramm dargestellt, bei dem gemäß einem
Schritt S1 eine Abfrage der Lampenwendeln 21 und 22 der elektrischen Lampe 2 gestartet
wird. Dazu wird im Ausführungsbeispiel die Resonanzfrequenz des Resonanzkreises 5
eingestellt und dann ein Messwert eines elektrischen Parameters, im Ausführungsbeispiel
eine elektrische Spannung, gemessen (Schritt S2).
[0032] Gemäß einem Schritt S3 wird dieser gemessene Wert mit einem vorgegebenen Schwellwert-Messwert
verglichen, welcher im Ausführungsbeispiel einer Schwellwert-Spannung entspricht,
welche der Resonanzspannung im Resonanzfalle des Resonanzkreises 5 entspricht, wenn
alle Lampenwendeln 21 und 22 ordnungsgemäß kontaktiert und somit die elektrische Lampe
2 betriebsbereit in die Leuchte eingesetzt ist. Abhängig von diesem Vergleich kann
dann erkannt werden, ob keine oder eine oder beide Lampenwendeln 21 und 22 an dem
elektronischen Vorschaltgerät 1 ordnungsgemäß angeschlossen sind.
[0033] Ist bei dem in der Auswerteeinheit 11 durchgeführten Vergleich der gemessene Messwert
kleiner als der Schwellwert-Messwert, so wird erkannt, dass keine oder lediglich eine
der Lampenwendeln 21 oder 22 an dem elektronischen Vorschaltgerät 1 angeschlossen
sind und somit die elektrische Lampe 2 nicht ordnungsgemäß in die Leuchte eingesetzt
ist. Bei einem derartigen Ergebnis des Vergleichs der Messwerte wird erkannt, dass
die elektrische Lampe somit nicht gestartet werden darf.
[0034] Es erfolgt dann eine weitere Abfrage der Lampenwendel 21 und 22 und eine erneute
Erfassung eines Messwertes gemäß dem Schritt S2. Diese Schleife wird so oft durchlaufen,
bis im Schritt S3 im Vergleich der gemessene Messwert den Schwellwert-Messwert übersteigt.
Bevorzugt sind Pausen zwischen den Durchlaufzyklen vorgesehen. Bei diesem Ergebnis
des Vergleichs wird dann erkannt, dass im Ausführungsbeispiel beide Lampenwendeln
21 und 22 mit dem elektronischen Vorschaltgerät 1 elektrisch kontaktiert sind und
die elektrische Lampe 2 zum Durchführen eines sicheren Betriebs in die Leuchte eingesetzt
ist. Gemäß einem Schritt S4 wird dann das elektronische Vorschaltgerät 1 gestartet
und die elektrische Lampe 2 durch das elektronische Vorschaltgerät 1 eingeschaltet.
[0035] Die gemessenen Werte sind bevorzugt gleichgerichtete Mittelwerte einer Mehrzahl an
Messwerten.
1. Elektronisches Vorschaltgerät für eine elektrische Lampe (2) mit einer ersten (21)
und einer zweiten Lampenwendel (22), welches eine Heizvorrichtung zum Heizen der Lampenwendeln
(21, 22) aufweist, wobei die Heizvorrichtung einen Resonanzkreis (5) umfasst, und
mit einer Auswerteeinheit (11), welche zum Auswerten zumindest eines Messwertes eines
elektrischen Parameters bei vorgebaren Einstellungen von Betriebsbedingungen des Resonanzkreises
(5) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
abhängig von dem Messwert erkennbar ist, wie viele Lampenwendeln (21, 22) der elektrischen
Lampe (2) mit dem elektronischen Vorschaltgerät (1) elektrisch kontaktiert sind und
abhängig von dieser erkannten Anzahl die elektrische Lampe (2) durch das elektronische
Vorschaltgerät (1) einschaltbar ist.
2. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
es ohne einen DC-Signalpfad zur Abfrage einer Lampenwendel (21, 22) der elektrischen
Lampe (2) ausgebildet ist.
3. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Auswerteeinheit (11) derart ausgebildet ist, dass bei Einstellung der Resonanzwerte
der Betriebsparameter des Resonanzkreises (5) ein Messwert des elektrischen Parameters
erfassbar ist und abhängig von einem Vergleich des Messwertes mit einem vorgebbaren
Schwellwert-Messwert die Anzahl der angeschlossen Lampenwendeln (21, 22) ermittelbar
ist.
4. Elektronisches Vorschaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Messwert durch eine Leistungsmessung an einem Widerstand einer Halbbrückenschaltung
(7) des elektronischen Vorschaltgeräts (1) bestimmbar ist.
5. Elektronisches Vorschaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein separater Messpfad (12) ausgebildet ist, welcher mit dem Resonanzkreis (5) elektrisch
verbunden ist.
6. Elektronisches Vorschaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
für ein Einschalten der elektrischen Lampe (2) durch das elektronische Vorschaltgerät
(1) die Anzahl der erkannten Lampenwendeln (21, 22) gleich der gesamten Anzahl der
Lampenwendeln (21, 22) der elektrischen Lampe (2) ist.
7. Elektronisches Vorschaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
es nur für den Betrieb eines Lampentyps einer elektrischen Lampe (2) ausgebildet ist.
8. Verfahren zum Betreiben einer elektrischen Lampe (2) mittels einem elektronischen
Vorschaltgeräts (1), wobei die elektrische Lampe (2) eine erste (21) und eine zweite
Lampenwendel (22) aufweist und das elektronische Vorschaltgerät (1) eine Heizvorrichtung
mit einem Resonanzkreis (5) zum Heizen der Lampenwendeln (21, 22) umfasst, und zumindest
ein Wert eines elektrischen Parameters bei vorgegebenen Einstellungen von Betriebsbedingungen
des Resonanzkreises (5) gemessen und durch eine Auswerteeinheit (11) des elektronischen
Vorschaltgeräts (1) ausgewertet wird, dadurch gekennzeichnet, dass abhängig von dem gemessenen Wert erkannt wird, wie viele Lampenwendeln (21, 22) der
elektrischen Lampe (2) mit dem elektronischen Vorschaltgerät (1) kontaktiert sind
und abhängig von dieser erkannten Anzahl die elektrische Lampe (2) durch das elektronische
Vorschaltgerät (1) eingeschaltet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
beim Einstellen der Resonanzwerte der Betriebsparameter des Resonanzkreises zumindest
ein Wert des elektrischen Parameters erfasst wird und abhängig von einem Vergleich
dieses Wertes mit einem vorgebbaren Schwellwert-Messwert die Anzahl der angeschlossen
Lampenwendeln (21, 22) ermittelt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die elektrische Lampe (2) durch das elektronische Vorschaltgerät (1) dann eingeschaltet
wird, wenn die Anzahl der erkannten Lampenwendeln (21, 22) gleich der tatsächlichen
Anzahl der Lampenwendeln (21, 22) der elektrischen Lampe (2) ist.
1. Electronic ballast for an electrical lamp (2) with a first lamp filament (21) and
a second lamp filament (22), which ballast has a heating apparatus for heating the
lamp filaments (21, 22), the heating apparatus comprising a resonant circuit (5),
and with an evaluation unit (11), which is designed to evaluate at least one measurement
value of an electrical parameter given predeterminable settings of operating conditions
of the resonant circuit (5), characterized in that it is possible to identify, depending on the measurement value, how many lamp filaments
(21, 22) of the electrical lamp (2) are in electrical contact with the electronic
ballast (1) and it being possible for the electrical lamp (2) to be switched on by
the electronic ballast (1) depending on this number identified.
2. Electronic ballast according to Claim 1, characterized in that it is designed without a DC signal path for the interrogation of a lamp filament
(21, 22) of the electrical lamp (2).
3. Electronic ballast according to Claim 1 or 2, characterized in that the evaluation unit (11) is designed in such a way that, when setting the resonance
values of the operational parameters of the resonant circuit (5), a measurement value
of the electrical parameter can be detected and, depending on a comparison of the
measurement value with a predeterminable threshold value measurement value, the number
of lamp filaments (21, 22) connected can be determined.
4. Electronic ballast according to one of the preceding claims, characterized in that the measurement value can be ascertained by means of a power measurement at a resistor
in a half-bridge circuit (7) of the electronic ballast (1).
5. Electronic ballast according to one of the preceding Claims 1 to 3, characterized in that a separate measurement path (12) is formed which is electrically connected to the
resonant circuit (5).
6. Electronic ballast according to one of the preceding claims, characterized in that, for switching-on of the electrical lamp (2) by the electronic ballast (1), the number
of lamp filaments (21, 22) identified is equal to the total number of lamp filaments
(21, 22) of the electrical lamp (2).
7. Electronic ballast according to one of the preceding claims, characterized in that it is only designed for the operation of one lamp type of an electrical lamp (2).
8. Method for operating an electrical lamp (2) by means of an electronic ballast (1),
the electrical lamp (2) having a first lamp filament (21) and a second lamp filament
(22), and the electronic ballast (1) comprising a heating apparatus with a resonant
circuit (5) for heating the lamp filaments (21, 22), and at least one value of an
electrical parameter given predetermined settings of operating conditions of the resonant
circuit (5) being measured and evaluated by an evaluation unit (11) of the electronic
ballast (1), characterized in that the measured value is used to identify how many lamp filaments (21, 22) of the electrical
lamp (2) are in contact with the electronic ballast (1), and the electrical lamp (2)
is switched on by the electronic ballast (1) depending on this number identified.
9. Method according to Claim 8, characterized in that, when setting the resonance values of the operational parameters of the resonant
circuit, at least one value of the electrical parameter is detected and, depending
on a comparison of this value with a predeterminable threshold value measurement value,
the number of lamp filaments (21, 22) connected is determined.
10. Method according to Claim 8 or 9, characterized in that the electrical lamp (2) is switched on by the electronic ballast (1) when the number
of lamp filaments (21, 22) identified is equal to the actual number of lamp filaments
(21, 22) of the electrical lamp (2).
1. Ballast électronique pour une lampe (2) électrique dotée d'un premier filament de
lampe (21) et d'un second filament de lampe (22), qui présente un dispositif de chauffage
pour le chauffage des filaments de lampe (21, 22), le dispositif de chauffage comprenant
un circuit de résonance (5), et d'une unité d'analyse (11), qui est conçue pour l'analyse
d'au moins une valeur mesurée d'un paramètre électrique dans le cas de réglages prédéfinissables
de conditions de service du circuit de résonance (5),
caractérisé en ce que
en fonction de la valeur mesurée, on prévoit combien de filaments de lampes (21, 22)
de la lampe (2) électrique sont mis en contact électriquement avec le ballast (1)
électronique et, en fonction de ce nombre détecté, la lampe (2) électrique peut être
enclenchée par le ballast (1) électronique.
2. Ballast électronique selon la revendication 1,
caractérisé en ce
qu'il est conçu sans un chemin de signal DC pour interroger un filament de lampe (21,
22) de la lampe (2) électrique.
3. Ballast électronique selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'unité d'analyse (11) est conçue de telle sorte que, en cas de réglage des valeurs
de résonance des paramètres de service du circuit de résonance (5), une valeur mesurée
du paramètre électrique peut être enregistrée et le nombre des filaments de lampe
raccordés (21, 22) peut être déterminé en fonction d'une comparaison de la valeur
mesurée avec une valeur mesurée de valeur seuil prédéfinissable.
4. Ballast électronique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la valeur mesurée peut être déterminée par une mesure de puissance sur une résistance
d'un circuit en demi-pont (7) du ballast (1) électronique.
5. Ballast électronique selon l'une des revendications précédentes 1 à 3,
caractérisé en ce que
un chemin de mesure (12) séparé est conçu, lequel est relié électriquement au circuit
de résonance (5).
6. Ballast électronique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que,
pour la mise en route de la lampe (2) électronique par le ballast (1) électronique,
le nombre des filaments de lampe (21, 22) détectés est identique au nombre total des
filaments de lampe (21, 22) de la lampe (2) électrique.
7. Ballast électronique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'il n'est conçu que pour le fonctionnement d'un type de lampe d'une lampe (2) électrique.
8. Procédé pour faire fonctionner une lampe (2) électrique au moyen d'un ballast (1)
électronique, la lampe (2) électrique présentant un premier filament de lampe (21)
et un second filament de lampe (22) et le ballast (1) électronique comprenant un dispositif
de chauffage avec un circuit de résonance (1) pour le chauffage des filaments de lampe
(21, 22) et au moins une valeur d'un paramètre électrique est mesurée en cas de réglages
prédéfinis de conditions de service du circuit de résonance (5) et est analysée par
une unité d'analyse (11) du ballast (1) électronique, caractérisé en ce que, en fonction de la valeur mesurée, on détecte combien de filaments de lampe (21,
22) de la lampe (2) électrique sont mis en contact avec le ballast (1) électronique
et, en fonction de ce nombre détecté, la lampe (2) électrique est allumée par le ballast
(1) électronique.
9. Procédé selon la revendication 8,
caractérisé en ce que,
lors du réglage des valeurs de résonance des paramètres de service du circuit de résonance,
au moins une valeur du paramètre électrique est enregistrée et le nombre des filaments
de lampe (21, 22) raccordés est déterminé en fonction d'une comparaison de cette valeur
avec une valeur de mesure à valeur seuil prédéfinissable.
10. Procédé selon la revendication 8 ou 9,
caractérisé en ce que
la lampe (2) électrique est allumée par le ballast (1) électronique dans les cas où
le nombre des filaments de lampe (21, 22) détectés est identique au nombre réel des
filaments de lampe (21, 22) de la lampe (2) électrique.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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