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EP 1 992 736 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.2010 Patentblatt 2010/16 |
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Anmeldetag: 04.02.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Pressanordnung
Press assembly
Agencement de presse
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
18.05.2007 DE 102007023393
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.11.2008 Patentblatt 2008/47 |
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Patentinhaber: Voith Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Gnann, Thomas
89231 Neu-Ulm (DE)
- Mayer, Wolfgang
89522 Heidenheim (DE)
- Schuster, Franz
89428 Syrgenstein (DE)
- Kurz, Roland
89518 Heidenheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 515 339 DE-A1- 3 729 723
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DE-A1- 3 703 563
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Pressanordnung zur Entwässerung einer Papier-, Karton-,
Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn in einer Maschine zur Herstellung und/oder
Veredlung derselben, mit zumindest einem Pressspalt, durch den die Faserstoffbahn
gemeinsam mit wenigstens einem wasseraufnehmenden Entwässerungsband geführt ist, wobei
das Entwässerungsband vor oder nach dem Pressspalt eine Breitstreckwalze umschlingt,
wobei sich zwischen dem Pressspalt und der Breitstreckwalze keine weitere Walze befindet.
[0003] In Pressenpartien von Papiermaschinen werden die Entwässerungsbänder in Form von
Pressfilzen gegenwärtig über Leitwalzen und eine Breitstreckwalze geführt.
[0004] Breitstreckwalzen können dabei den Bandvorlauf der jeweiligen seitlichen Ränder kompensieren
und die Faltenbildung nach einem Bandwechsel verhindern.
[0005] Der mit größeren Maschinenbreiten zunehmende Durchmesser der Leit- und Breitstreckwalzen
verhindert oft eine optimale Anordnung derselben auf Grund des meist sehr begrenzten
Raumes.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Führung des Entwässerungsbandes mit möglichst
geringem Aufwand zu verbessern.
[0007] Erfindungsgemäß wurde die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Breitstreckwalze einen
Walzenmantel aus Kunststoff aufweist, dessen Durchmesser zwischen 130 und 800 cm liegt
[0008] Breitstreckwalzen mit einem Walzenmantel aus Kunststoff sind aus der
DE 197 29 907 sowie der
EP 1 239 169 bekannt. Wesentlich ist dabei, dass der Walzenmantel ausschließlich in einem axial
mittleren Bereich auf einem durchgehenden Walzenträger zumindest in radialer Richtung
abgestützt wird. Außerhalb dieses mittleren Bereiches weist der Walzenmantel einen,
eine Biegung des Walzenmantels relativ zum Walzenträger erlaubenden Abstand zum Walzenträger
auf.
[0009] Derartige Breitstreckwalzen können insbesondere auch in Verbindung mit einem Walzenmantel
aus faserverstärktem Kunststoff mit wesentlich geringen Walzendurchmessern ausgeführt
werden. Dies wiederum erlaubt die Anordnung von Breitstreckwalzen relativ nah am jeweiligen
Pressspalt, so dass eine gegenüber herkömmlichen Breitstreckwalzen verminderte Breitstreckwirkung
dieser Breitstreckwalzen mit Kunststoffmantel kompensiert wird. Außerdem kann so oft
eine Leitwalze entfallen, da die Breitstreckwalze ihren Platz einnimmt.
[0010] Dabei sollte das Entwässerungsband die Breitstreckwalze in einem Umfangsbereich zwischen
90 und 180° umschlingen. Diese große Umschlingung verbessert die Breitstreckwirkung
dieser Breitstreckwalze zusätzlich.
[0011] Je nach Anforderung, wie zum Beispiel den Wasseranfall im Pressspalt kann es genügen,
wenn nur ein Entwässerungsband durch den Pressspalt läuft.
[0012] Wegen der Vielzahl an Pressspalten und der damit verbundenen Raumprobleme ergeben
sich besondere Vorteile bei Pressanordnungen, bei denen der Pressspalt zwischen einer
vom Entwässerungsband umschlungenen Presswalze und einer Zentralwalze gebildet wird,
wobei die Zentralwalze an mehreren Pressspalten beteiligt ist. Dabei sollte die Breitstreckwalze
vor dem entsprechenden Pressspalt angeordnet sein und das Entwässerungsband erst nach
der Breitstreckwalze mit der Faserstoffbahn in Kontakt kommen.
[0013] Oft ist es jedoch erforderlich, dass die Faserstoffbahn mit beidseitig je einem wasseraufnehmenden
Entwässerungsband durch den Pressspalt läuft.
[0014] Eine besonders vorteilhafte Anordnung ergibt sich in diesem Fall, wenn der Pressspalt
von einer vom Entwässerungsband mit der Breitstreckwalze umschlungenen Presswalze
und einer Gegenwalze gebildet wird, wobei die Gegenwalze nach dem Pressspalt noch
mit einer weiteren Presswalze einen Pressspalt bildet. Auch hier beeinträchtigen die
Pressspalte der Gegenwalze den verfügbaren Raum erheblich.
[0015] Dabei kann es von Vorteil sein, wenn die Breitstreckwalze vor dem Pressspalt angeordnet
ist und das Entwässerungsband erst nach der Breitstreckwalze mit der Faserstoffbahn
in Kontakt kommt.
[0016] Allerdings kann es im Gegensatz hierzu auch Vorteile haben, wenn die Breitstreckwalze
nach dem Pressspalt angeordnet ist. Dabei sollten die Entwässerungsbänder die Faserstoffbahn
nach dem Pressspalt bis zur Breitstreckwalze gemeinsam führen und die Faserstoffbahn
nach der Breitstreckwalze nur mit dem, auf der, der Breitstreckwalze gegenüberliegenden
Seite der Faserstoffbahn angeordneten Entwässerungsband laufen.
[0017] Um dabei eine ausreichende Haftung der Faserstoffbahn am allein führenden Entwässerungsband
zu gewährleisten, sollte das die Faserstoffbahn nach der Breitstreckwalze allein führende
Entwässerungsband während der Wegführung des anderen Entwässerungsbandes eine besaugte
Leitwalze umschlingen.
[0018] Anschließend kann das die Faserstoffbahn nach der Breitstreckwalze allein führende
Entwässerungsband die Faserstoffbahn an ein endlos umlaufendes Band einer folgenden
Einheit, beispielsweise einen weiteren Pressspalt oder eine Trockengruppe übergeben.
[0019] Nachfolgend soll die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert
werden. In der beigefügten Zeichnung zeigt:
- Figur 1:
- einen schematischen Querschnitt durch eine Pressanordnung;
- Figur 2:
- eine andere Pressanordnung und
- Figur 3:
- eine weitere Pressanordnung.
[0020] Bei allen Ausführungen kommt eine, von einem wasseraufnehmenden, endlos umlaufenden
Entwässerungsband 2 umschlungene Breitstreckwalze 3 direkt vor oder nach einem Pressspalt
zum Einsatz, wobei sich zwischen dem Pressspalt und der Breitstreckwalze keine weitere
Walze befindet.
[0021] Dabei besitzt die Breitstreckwalze 3 einen Walzenmantel aus einem faserverstärkten
Kunststoff, der ausschließlich im axial mittleren Bereich auf einem durchgehenden
Walzenträger gelagert ist. Außerhalb dieses mittleren Bereiches kann sich der Walzenmantel
relativ zum Walzenträger verbiegen. Der Grad der Mantelbiegung sowie deren Richtung
stellt sich in Abhängigkeit von der Bandspannung sowie der Wirkrichtung und dem Eigengewicht
des Walzenmantels ein.
[0022] Die Art der Wirkung (Streckung oder Stauchung) hängt dabei von der Art der Durchbiegung
(konvex oder konkav) des umschlungenen Bereichs dieser Walze ab. In allen Beispielen
wird jedoch eine Breitstreckwirkung angestrebt.
[0023] Um die Durchbiegung infolge Eigengewicht zu vergrößern, können die Enden des Walzenmantels,
wie in der
EP 1 239 169 beschrieben, mit einem höheren Gewicht ausgestaltet sein. Das Gewicht kann aber gemäß
der
DE 197 29 907 zu den Walzenenden auch kontinuierlich vermindert werden.
[0024] Auch eine axiale Verschiebung des Walzenmantels auf dem Walzenträger entsprechend
der
WO 2005/115894 kann von Vorteil sein.
[0025] Durch das geringe Gewicht kann die Breitstreckwalze 3 jedoch in jedem Fall auch bei
großen Maschinenbreiten auf Durchmesser zwischen 130 und 800 cm begrenzt bleiben.
Dies ermöglicht es die Breitstreckwalze 3 relativ nah am Pressspalt des Entwässerungsbandes
2 anzuordnen und dabei eine Leitwalze zu ersetzen.
[0026] Durch die Nähe zum Pressspalt wird die Wirkung der Breitstreckwalze 3 wesentlich
gesteigert, was deren Einsatz in vielen Fällen wegen der im Vergleich zu herkömmlichen
Breitstreckwalzen mit Metallmantel geringeren Breitstreckwirkung erst sinnvoll macht.
[0027] Die Breitstreckwirkung wird noch durch eine relativ große Umschlingung der Breitstreckwalze
3 durch das Entwässerungsband 2 in einem Umfangsbereich zwischen 90 und 180° gesteigert.
[0028] Bei der in Figur 1 dargestellten Pressanordnung läuft die Faserstoffbahn 1 gemeinsam
mit beidseitig je einem Entwässerungsband 2,4 durch einen, von einer oberen Presswalze
5 und einer unteren Gegenwalze 6 gebildeten Pressspalt.
[0029] Dabei umschlingt das obere Entwässerungsband 2 der Presswalze 5 nach dem Pressspalt
eine Breitstreckwalze 3 mit einem Walzenmantel aus Kunststoff. Zwischen dem Pressspalt
und der Breitstreckwalze 3 wird die Faserstoffbahn 1 von beiden Entwässerungsbändern
2,4 geführt.
[0030] Nach der Breitstreckwalze 3 läuft die Faserstoffbahn 1 jedoch nur noch mit dem unteren
Entwässerungsband 4. Um die Haftung der Faserstoffbahn 1 am unteren Entwässerungsband
4 während der Wegführung des oberen Entwässerungsbandes 2 zu steigern, umschlingt
das unteren Entwässerungsband 4 eine gegenüber der Breitstreckwalze 3 angeordnete
besaugte Leitwalze 7.
[0031] Anschließend übergibt das untere Entwässerungsband 4 die Faserstoffbahn 1 an ein
luftdurchlässiges Band 8 einer folgenden Maschineneinheit, welches während der Übernahme
eine besaugte Leitwalze 10 umschlingt.
[0032] Besaugte Leitwalzen 7,10 besitzen meist einen perforierten Walzenmantel, dessen Innenraum
mit einer Unterdruckquelle verbunden ist.
[0033] Gewöhnlich befindet sich die Breitstreckwalze bei derartigen Pressanordnungen vor
dem Pressspalt, wobei zwischen dieser Breitstreckwalze und dem Pressspalt dann noch
eine besaugte Leitwalze zur Unterstützung der Übernahme der Faserstoffbahn 1 angeordnet
ist.
[0034] Die geringen Abmessungen und die verbesserte Streckwirkung ermöglichen jedoch den
Einsatz der Breitstreckwalze mit Kunststoff-Walzenmantel nach dem Pressspalt anstelle
einer normalen Leitwalze.
[0035] Bei der in Figur 2 gezeigten Pressanordnung durchläuft die Faserstoffbahn 1 erst
einen von zwei Presswalzen 16,18 gebildeten ersten Pressspalt gemeinsam mit beidseitig
je einem wasseraufnehmenden Entwässerungsband 15,17. Nach diesem ersten Pressspalt
läuft die Faserstoffbahn 1 gemeinsam mit dem oberen Entwässerungsband 15 durch einen
zweiten, von der oberen Presswalze 16 und einer Zentralwalze 11 gebildeten Pressspalt.
[0036] Danach läuft die Faserstoffbahn 1 am Walzenmantel der Zentralwalze 11 haftend allein
bis zu einem dritten Pressspalt, der von der Zentralwalze 11 und einer darüber angeordneten
Presswalze 5 gebildet wird. Durch diesen dritten Pressspalt läuft die Faserstoffbahn
1 gemeinsam mit einem Entwässerungsband 2 der Presswalze 5.
[0037] Nach diesem dritten Pressspalt läuft die Faserstoffbahn 1 wieder allein am Walzenmantel
der Zentralwalze 11 haftend bis zur Übernahme durch eine Walze 12, welche die Faserstoffbahn
1 anschließend durch einen, von dieser Walze 12 und einer weiteren Presswalze 13 mit
unterem Entwässerungsband 14 gebildeten Pressspalt führt.
[0038] Durch die kompakte Anordnung wird der Einsatz von Breitstreckwalzen erschwert. Dennoch
kann insbesondere das obere Entwässerungsband 2 des dritten Pressspaltes vor diesem
eine Breitstreckwalze 3 mit Kunststoff-Walzenmantel umschlingen.
[0039] Bei der in Figur 3 dargestellten Pressanordnung durchläuft die Faserstoffbahn 1 gemeinsam
mit je einem Entwässerungsband 2,4 einen ersten, von einer unteren Presswalze 5 und
einer oberen Gegenwalze 6 gebildeten Pressspalt.
[0040] Anschließend führt das obere Entwässerungsband 4 die Faserstoffbahn 1 durch einen
zweiten Pressspalt, der zwischen der Gegenwalze 6 und einer Presswalze 19 gebildet
wird.
[0041] Der Walzenmantel dieser Presswalze 19 führt die Faserstoffbahn 1 dann durch einen
dritten Pressspalt, der von der Presswalze 19 und einer oberen, von einem Entwässerungsband
21 umschlungenen Presswalze 20 gebildet wird.
[0042] Danach wird die Faserstoffbahn 1 von der Presswalze 19 an ein luftdurchlässiges Band
23 einer in Bahnlaufrichtung 9 folgenden Maschineneinheit übergeben, wobei die Übernahme
von einer, vom Band 23 umschlungenen und besaugten Leitwalze 22 unterstützt.
[0043] Auch hier bleibt wenig Raum für Breitstreckwalzen 3.
[0044] Jedoch ist der Einsatz einer Breitstreckwalze 3 anstelle einer normalen Leitwalze
insbesondere beim unteren Entwässerungsband 2 nach dem ersten Pressspalt von Vorteil.
[0045] Alle Entwässerungsbänder 2,4,14,15,17,21 sind hier als luftdurchlässige und wasseraufnehmende
Pressfilze ausgebildet.
1. Pressanordnung zur Entwässerung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen
Faserstoffbahn (1) in einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung derselben,
mit zumindest einem Pressspalt, durch den die Faserstoffbahn (1) gemeinsam mit wenigstens
einem wasseraufnehmenden Entwässerungsband (2) geführt ist, wobei das Entwässerungsband
(2) vor oder nach dem Pressspalt eine Breitstreckwalze (3) umschlingt, wobei sich
zwischen dem Pressspalt und der Breitstreckwalze (3) keine weitere Walze befindet,
dadurch gekennzeichnet, dass die Breitstreckwalze (3) einen Walzenmantel aus Kunststoff aufweist, dessen Durchmesser
zwischen 130 und 800 mm liegt.
2. Pressanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Entwässerungsband (2) die Breitstreckwalze (3) in einem Umfangsbereich zwischen
90 und 180° umschlingt.
3. Pressanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Entwässerungsband (2) durch den Pressspalt läuft.
4. Pressanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressspalt zwischen einer vom Entwässerungsband (2) umschlungenen Presswalze
(5) und einer Zentralwalze (11) gebildet wird, wobei die Zentralwalze (11) an mehreren
Pressspalten beteiligt ist.
5. Pressanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffbahn (1) mit beidseitig je einem wasseraufnehmenden Entwässerungsband
(2,4) durch den Pressspalt läuft.
6. Pressanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Breitstreckwalze (3) vor dem Pressspalt angeordnet ist und das Entwässerungsband
(2) erst nach der Breitstreckwalze (3) mit der Faserstoffbahn (1) in Kontakt kommt.
7. Pressanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressspalt von einer vom Entwässerungsband (2) mit der Breitstreckwalze (3) umschlungenen
Presswalze (5) und einer Gegenwalze (6) gebildet wird, wobei die Gegenwalze (6) nach
dem Pressspalt noch mit einer weiteren Presswalze (19) einen Pressspalt bildet.
8. Pressanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Breitstreckwalze (3) nach dem Pressspalt angeordnet ist, die Entwässerungsbänder
(2,4) die Faserstoffbahn (1) nach dem Pressspalt bis zur Breitstreckwalze (3) gemeinsam
führen und die Faserstoffbahn (1) nach der Breitstreckwalze (3) mit dem, auf der,
der Breitstreckwalze (3) gegenüberliegenden Seite der Faserstoffbahn (1) angeordneten
Entwässerungsband (4) läuft.
9. Pressanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
das die Faserstoffbahn (1) nach der Breitstreckwalze (3) allein führende Entwässerungsband
(4) während der Wegführung des anderen Entwässerungsbandes (2) eine besaugte Leitwalze
(7) umschlingt.
10. Pressanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die Faserstoffbahn (1) nach der Breitstreckwalze (3) allein führende Entwässerungsband
(4) die Faserstoffbahn (1) an ein endlos umlaufendes Band (8) einer folgenden Einheit
übergibt.
1. Press assembly for dewatering a paper, board, tissue or other fibrous web (1) in a
machine for producing and/or finishing the same, having at least one pressure nip,
through which the fibrous web (1) is led together with at least one water-absorbing
dewatering belt (2), the dewatering belt (2) before or after the pressure nip wrapping
around a spreader roll (3), there being no further roll between the pressure nip and
the spreader roll (3),
characterized in that
the spreader roll (3) has a roll shell made of plastic and its diameter lies between
130 and 800 mm.
2. Press assembly according to Claim 1, characterized in that the dewatering belt (2) wraps around the spreader roll (3) in a circumferential region
between 90 and 180°.
3. Press assembly according to Claim 1 or 2,
characterized in that only one dewatering belt (2) runs through the pressure nip.
4. Press assembly according to Claim 3, characterized in that the pressure nip is formed between a press roll (5) around which the dewatering belt
(2) wraps and a central roll (11), the central roll (11) being involved in a plurality
of pressure nips.
5. Press assembly according to Claim 1 or 2, characterized in that the fibrous web (1) runs through the pressure nip with a water-absorbing dewatering
belt (2, 4) on each side.
6. Press assembly according to one of the preceding claims, characterized in that the spreader roll (3) is arranged before the pressure nip, and the dewatering belt
(2) comes into contact with the fibrous web (1) only after the spreader roll (3).
7. Press assembly according to Claim 5, characterized in that the pressure nip is formed by a press roll (5) around which the dewatering belt (2)
with the spreader roll (3) wraps and a mating roll (6), after the pressure nip the
mating roll (6) also forming a pressure nip with a further press roll (19).
8. Press assembly according to Claim 5, characterized in that the spreader roll (3) is arranged after the pressure nip, the dewatering belts (2,
4) carry the fibrous web (1) together after the pressure nip as far as the spreader
roll (3) and, after the spreader roll (3), the fibrous web (1) runs with the dewatering
belt (4) arranged on the side of the fibrous web (1) opposite the spreader roll (3).
9. Press assembly according to Claim 8, characterized in that the dewatering belt (4), carrying the fibrous web (1) on its own after the spreader
roll (3), wraps around an evacuated guide roll (7) as the other dewatering belt (2)
is led away.
10. Press assembly according to Claim 8 or 9, characterized in that the dewatering belt (4), carrying the fibrous web (1) on its own after the spreader
roll (3), transfers the fibrous web (1) to an endlessly circulating belt (8) of a
following unit.
1. Agencement de presse pour l'essorage d'une bande de papier, de carton, d'essuie-tout
ou d'une autre bande de matière fibreuse (1) dans une machine pour la fabrication
et/ou le traitement de cette bande, avec au moins une fente de pressage, à travers
laquelle la bande de matière fibreuse (1) est guidée en même temps qu'au moins une
bande d'essorage absorbant l'eau (2), dans lequel la bande d'essorage (2) entoure
un rouleau élargisseur (3) avant ou après la fente de pressage, dans lequel il ne
se trouve aucun autre rouleau entre la fente de pressage et le rouleau élargisseur
(3), caractérisé en ce que le rouleau élargisseur (3) présente une enveloppe de rouleau en matière plastique,
dont le diamètre se situe entre 130 et 800 mm.
2. Agencement de presse selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande d'essorage (2) entoure le rouleau élargisseur (3) dans une zone périphérique
comprise entre 90° et 180°.
3. Agencement de presse selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que seule une bande d'essorage (2) circule à travers la fente de pressage.
4. Agencement de presse selon la revendication 3, caractérisé en ce que la fente de pressage est formée entre un rouleau de pressage (5) entouré par la bande
d'essorage (2) et un rouleau central (11), dans lequel le rouleau central (11) est
impliqué dans plusieurs fentes de pressage.
5. Agencement de presse selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la bande de matière fibreuse (1) circule à travers la fente de pressage avec une
bande d'essorage absorbant l'eau (2, 4) sur les deux faces.
6. Agencement de presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le rouleau élargisseur (3) est disposé avant la fente de pressage et la bande d'essorage
(2) ne vient en contact avec la bande de matière fibreuse (1) qu'après le rouleau
élargisseur (3).
7. Agencement de presse selon la revendication 5, caractérisé en ce que la fente de pressage est formée par un rouleau de pressage (5) entouré par la bande
d'essorage (2) avec le rouleau élargisseur (3) et un rouleau d'appui (6), dans lequel
le rouleau d'appui (6) forme encore une fente de pressage avec un autre rouleau de
pressage (19) après la fente de pressage.
8. Agencement de presse selon la revendication 5, caractérisé en ce que le rouleau élargisseur (3) est disposé après la fente de pressage, les bandes d'essorage
(2, 4) guident ensemble la bande de matière fibreuse (1) après la fente de pressage
jusqu'au rouleau élargisseur (3), et la bande de matière fibreuse (1) circule après
le rouleau élargisseur (3) avec la bande d'essorage (4) disposée sur la face de la
bande de matière fibreuse (1) opposée au rouleau élargisseur (3).
9. Agencement de presse selon la revendication 8, caractérisé en ce que la bande d'essorage (4) guidant seule la bande de matière fibreuse (1) après le rouleau
élargisseur (3) entoure un rouleau de déviation aspirant (7) pendant l'enlèvement
de l'autre bande d'essorage (2).
10. Agencement de presse selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la bande d'essorage (4) guidant seule la bande de matière fibreuse (1) après le rouleau
élargisseur (3) transmet la bande de matière fibreuse (1) à une bande mobile sans
fin (8) d'une unité qui suit.

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