[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen mit einem Mosaik versehenen Boden eines
Bauwerks. Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zur Installation eines derartigen
Mosaikbodens an einem Bauwerk.
[0002] Seit Jahrhunderten sind Mosaike, insbesondere aus Marmor, eine Handwerkskunst mit
antiker Tradition. Die Verlegung oder Installation von Mosaiken erfordert trainierte
Künstler, die mit viel Erfahrung kleine Mamorstücke oder Chips von Hand schneiden
und zu einem Bild zusammenfügen. Das Mosaik ist ein großartiges Medium, durch das
sich jede Art von Design effektiv ausdrücken lässt, insbesondere an Böden, Wänden
oder Decken. Die Mosaikoberfläche hat einen außergewöhnlichen, künstlerischen Ausdruck
und erscheint, da es vollständig von Hand gearbeitet ist, als ein individuelles Kunstwerk.
[0003] Die Schönheit eines polierten Marmormosaiks liegt im Glitzereffekt, der durch Licht
hervorgerufen wird, das durch tausende von Marmorchips reflektiert wird, die alle
mit unterschiedlichen Winkeln zueinander ausgelegt sind. Aus der Entfernung erzeugt
das Mosaik den wundervollen Oberflächeneffekt funkelnder Diamanten.
[0004] Mosaikkunstwerke, insbesondere mit Marmormosaiken, sind bis Heute ein vollständig
in Handarbeit geschaffenes Produkt. Um die Herstellung der Mosaike zu vereinfachen,
wurden spezielle Herstellungssysteme sowie an der Rückseite angebrachte Tragnetze
entwickelt, die es erlauben, großvolumige Mosaikkunstwerke herzustellen, ohne die
künstlerische Erscheinung des Produkts zu verlieren. Durch diese Möglichkeiten und
durch verbesserte technische Unterstützung ist es in Verbindung mit großer Erfahrung
beim Verlegen von Mosaiken möglich, dieses einzigartige Produkt auf industriell genutzten
Böden zu verwenden, die eine hohe Verkehrsanforderung aufweisen. Solche industriellen
Anwendungen finden sich beispielsweise in Firmengebäuden, Hotels, Casinos, Botschaften,
Regierungsgebäuden und Shoppingcentern.
[0005] Der abschließende Erfolg jeder Mosaikinstallation hängt von einem hochgradig erfahrenen
Handwerkerteam und sorgfältig ausgewählten Installationsmaterialen und Verlegesystem
ab. Dabei ist es absolut notwendig, jegliche Art von Dehnungsverbindungen oder Dehnungsfugen
quasi unsichtbar im dekorativen Fugenmaterial des Mosaiks auszuführen, da derartige
Dehnungsverbindungen das Design und künstlerischen Ausdruck des Kunstwerks zerstören
würden.
[0006] Das gesamte Installationssystem muss kompatibel sein. Ebenso muss der gesamte Aufbau
eine ausreichende Flexibilität durch die gesamte Struktur besitzen, um Risse in der
Mosaikoberfläche oder in Bodenverbindungen zu vermeiden. Aus diesem Grund ist eine
strukturelle Integrität des Systems erforderlich, um eine abriebsfeste, dauerhafte
Bodenoberfläche bereitzustellen, die gleichzeitig ihre wunderbare künstlerische Erscheinung
beibehält.
[0007] Das Mosaikfinish, also die Mörtelbefüllung der Fugen zwischen den einzelnen Mosaikchips
erfordert ein wasserdichtes System, das auf das installierte, verstärkte Betonbett
aufgetragen werden.muss. Jegliche Feuchtigkeit durch dieses System würde früher oder
später ein Lösen der Mosaikchips vom Tragnetz verursachen, wodurch das Kunstwerk teilweise
zerstört würde. Mosaike müssen auf einen vollständig ebenen und flachen Untergrund
ausgelegt werden, um nach der Installation des Mosaiks ein unebenes Erscheinungsbild
der Mosaikoberfläche zu vermeiden.
[0008] Die Pflege der Mosaikböden spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Zur Reinigung des
fertigen Mosaikbodens sollte jegliche Art von Poliermaschine vermieden werden, da
diese über kurz oder lang dünne Unebenheit der einzelnen Marmorchips eliminieren würde,
ebenso wird dann die Oberfläche ihre glitzernde Erscheinung verlieren.
[0009] Moderne Mosaike können mit Beleuchtungseffekten kombiniert sein. Insbesondere können
beleuchtete Kristalle aus Mosaikchips in das Mosaik integriert werden. Hierdurch werden
auf ungewöhnliche Weise die traditionellen Marmorchips mit brillant schimmernden Kristallen
vermischt und insbesondere mit Licht sowie mit Musik kombiniert, um ein wahrhaft magisches
Szenario zu erzeugen.
[0010] Glasfaserbeleuchtung gestaltet dramatische Beleuchtungseffekte in jeder Umgebung,
die man sich vorstellen kann. In Kombination mit Kristall-Mosaiken lassen sich neuartige
Ideen in eine erstaunliche Realität umsetzen. Durch die Freiheit, eine große Bandbreite
von besonderen Effekten in Lichtdesign einzugliedern, ist es nun möglich, eine ungewöhnliche
Mischung von Produkten herzustellen, die durch die Glasfaserbeleuchtung zu Leben erweckt
wird.
[0011] Um ein derartiges komplexes modernes Mosaik dauerhaft und für höchste Belastungen
bereitstellen zu können, schlägt die vorliegende Erfindung einen speziellen Aufbau
für den Mosaikboden sowie ein diesbezügliches Installationsverfahren vor.
[0012] Im folgenden wird mit Bezug auf die Fig. 23a und 23b ein herkömmliches Standardinstallationssystem
(ohne Beleuchtung) näher beschrieben, das bei normalen Mosaikböden, insbesondere bei
Marmormosaiken, zur Anwendung kommt.
[0013] Zunächst ist eine grundlegende Vor-Vorbereitung des Bodens erforderlich. Die Vor-Vorbereitung
der Bodenoberfläche vor der Mosaikinstallation ist sehr wichtig für das letztliche
Ergebnis. Als Ausgangsbasis dient ein, insbesondere durch Stahlarmierungen, verstärktes
Betonbett 107. Auf das Betonbett 107 werden z. B. eine oder zwei Schichten eines zwei
Komponenten-Epoxid-Harzes 106 aufgetragen, zum einen als Grundierung und zum anderen
zum Abdichten, um eine effektive Abdichtung gegenüber Wasser und Wasserdampf zu erzeugen,
um so das Eindringen von Feuchtigkeit in die Struktur zu vermeiden. Das Mosaikfinish
benötigt eine glatte und sehr ebene Oberfläche vor der Installation des Mosaiks. Nachdem
das System wasserdicht ausgeführt ist, ist es daher erforderlich, eine selbst nivellierende,
glättende Bodenmischung 105 aufzutragen. Anschließend ist eine Dispersionsgrundierung
104 aufzutragen, um mit einem Klebstoff einen gut bindenden Abschluss zu erreichen.
Nach einer vorbestimmten Austrocknungs- oder Aushärtezeit ist der Boden für die Installation
bereit.
[0014] Es folgt nun die grundlegende Mosaikinstallation. Die einzelnen Mosaikelemente 101
können gemäß Fig. 23a direkt unter Verwendung eines entsprechenden Klebers 108 auf
die Grundierung 104 aufgebracht werden. Anschließend werden die Mosaikelemente 102
mit Fugenmaterial 101 verfugt, wonach das Mosaikfinish entsteht. Um ein hohes Verkehrsaufkommen
in einem industriellen Gebäude tragen zu können, kann gemäß Fig. 23b unterhalb des
Mosaikfinishs z.B. eine Faserplatte 103 installiert werden, die Spannungen aufnehmen
kann, druckfest ausgestaltet ist und z.B. aus komprimiertem Polyester besteht. Diese
Faserplatte 103, die insbesondere mit Glasfasern und/oder Kohlefasern verstärkt ist,
dient dazu, ein Vordringen von Rissen, die eventuell in der Bodenstruktur auftreten
können, bis an die Mosaikoberfläche auf sehr effektive Weise zu verhindern. Da Mosaikbereiche
des von Hand gemachten Kunstwerks nur schwer teilweise ersetzt werden können, ist
es von entscheidender Bedeutung, jegliches Risiko von Rissen zu vermeiden, die das
Design zerstören können. Auf die aufgebrachten Bretter oder Platten 103 kann ein Mosaikkleber
aufgetragen werden, so dass schließlich das Mosaikkunstwerk aufgebracht und verfugt
werden kann. Ebenso lassen sich die Platten 103 zur Vorfertigung von Abschnitten des
Mosaikbodens verwenden, wonach die eigentliche Verlegung des Bodens schneller realisierbar
ist.
[0015] Reine Mosaike können industriell hergestellt werden. Hierzu ist es möglich, diese
Art von Mosaiken auf dem spezifizierten, grundlegend vorbereiteten Boden direkt aufzubringen,
ohne das spannungsverteilende Unterlagbrett 103 zu verwenden, sofern eine besonders
sparsame Installation erforderlich ist. Reine Mosaiken können grundsätzlich zu jeder
Zeit teilweise ersetzt werden.
[0016] Das vorstehend beschriebene Standardinstallationssystem ist nur ohne Beleuchtung
verwendbar. Sobald ein modernes Mosaik mit Beleuchtungseffekten kombiniert werden
soll, kann auf eine herkömmliche Standardinstallation nicht mehr zurückgegriffen werden.
[0017] In der
DE 10 2004 023 707 A1 ist ein Mosaik für Wände, Decken oder Böden beschrieben, das eine Mosaikschicht aufweist,
die aus einer Vielzahl einzelner durch Fugen voneinander beabstandeter Mosaikelemente
aufgebaut ist und in de ren Fugen Lichtaustrittselemente bzw. Beleuchtungselemente
angeordnet sind. Des Weiteren kann das Mosaik in Schichtbauweise ausgeführt sein,
wobei eine Kanalschicht vorgesehen sein kann, die ein nach unten offenes Kanalsystem
aufweist, in dem Elektrokabel oder Lichtleiter verlegt werden können.
[0018] In der
EP 1 469 141 A1 ist eine Fliese oder Kachel beschrieben, die mit einem Beleuchtungselement ausgestattet
ist. An der Rückseite einer solchen Kachel mit der ein Mosaikboden gebildet werden
kann, kann rückseitig eine Platte angeordnet sein, die eine Kanalstruktur aufweist,
so dass in Einbaulage mit der Fliese bzw. Kachel Kanäle ausgebildet werden, durch
die Elektrokabel zu dem Beleuchtungselement geführt werden können, so dass das Beleuchtungselement
mit Strom versorgt werden kann.
[0019] Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für einen Mosaikboden
mit Beleuchtungseffekten bzw. für ein zugehöriges Installationsverfahren eine verbesserte
Ausführungsform anzugeben, die sich insbesondere durch eine vergleichsweise einfache
Verlegbarkeit und vorzugsweise durch eine ausreichende Stabilität auszeichnet.
[0020] Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche
gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0021] Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, den Mosaikboden in Schichtbauweise
aufzubauen, wobei die einzelnen Schichten insbesondere im Rahmen einer Vorfertigung
separat hergestellt werden können, was die Verlegbarkeit dieses Mosaikbodens erheblich
vereinfacht. Wesentlich ist dabei die Unterteilung des Mosaikbodens in eine Mosaikschicht,
welche die einzelnen Mosaikelemente sowie Beleuchtungselemente umfasst, wobei die
Beleuchtungselemente bereits am Elektrokabel oder Lichtleiter angeschlossen sind,
die unten aus der Mosaikschicht herausgeführt sind, eine Kanalschicht, in der ein
Kanalsystem zur Unterbringung und Verlegung der Elektrokabel bzw. Lichtleiter ausgebildet
ist, und eine Zwischenschicht aus einer steifen Platte, die entweder auf der Kanalschicht
aufliegt und das nach oben offene Kanalsystem nach oben verschließt oder auf welcher
die Kanalschicht aufliegt und welche das nach unten offene Kanalsystem nach nunten
verschließt.
[0022] Die original Standard-Mosaik-Kunst benötigt eine Herstellung in einer eigenen Fabrik.
Es können Varianten von Kristall-Mosaik-Elementen in verschiedenen Farben und Formen
integriert werden. Deshalb kann es erforderlich sein, teilweise die Mosaik-Paneele
entsprechend dem.ursprünglichen Mosaik Design nachzuschneiden.
[0023] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
[0024] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0025] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen
auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.
[0026] Es zeigen, jeweils schematisch,
- Fig. 1
- eine Schnittansicht eines Mosaikbodens beim Verlegen von vorbereiteten Mosaikpaneelen,
- Fig. 2
- eine Schnittansicht eines vorgefertigten Mosaik-Paneels,
- Fig. 3
- eine Ansicht auf ein Kanalsystem einer Kanalschicht,
- Fig. 4
- ein vergrößertes Detail des Mosaikbodens, nämlich ein beleuchtetes Mosaikelement,
- Fig. 5
- eine vergrößerte Darstellung des beleuchteten Mosaikelements,
- Fig. 6
- eine auseinandergezogene Darstellung des Mosaikbodens,
- Fig. 7
- eine Ansicht wie in Fig. 6, jedoch bei einer anderen Ausführungsform,
- Fig. 8
- eine Ansicht auf ein vorgefertigtes Mosaik-Paneel,
- Fig. 9
- eine Ansicht auf ein Kanalsystem einer Kanalschicht,
- Fig. 10 bis 15
- eine Draufsicht auf einen Mosaikboden während verschiedener Herstellungsphase,
- Fig. 16 bis 22
- jeweils eine Schnittansicht eines Mosaikbodens bei unterschiedlichen Fertigungsstadien,
- Fig. 23a
- eine Schnittansicht eines herkömmlichen Mosaikbodens,
- Fig. 23b
- eine Schnittansicht wie in Fig. 23a, jedoch einer anderen Ausführungsform.
[0027] Entsprechend Fig. 1 umfasst ein Mosaikboden 20 zumindest einen hier gezeigten Mosaikabschnitt,
in den Beleuchtungselemente 3 integriert sind. Zumindest in diesem mit den Beleuchtungselementen
3 versehenen Mosaikabschnitt besitzt der Mosaikboden 20 einen Schichtaufbau, umfassend
zumindest eine Mosaikschicht 13, die eine Vielzahl einzelner Mosaikelemente 2 sowie
eine Vielzahl einzelner Beleuchtungselemente 3 aufweist. Die Beleuchtungselemente
3 sind dabei an Elektrokabel oder wie hier an Lichtleiter 4 angeschlossen. Besagte
Elektrokabel oder Lichtleiter 4 sind dabei von unten an die Mosaikschicht 13 bzw.
an die Beleuchtungselemente 3 herangeführt. Die Begriffe "unten" und "oben" beziehen
sich im vorliegenden Zusammenhang auf die Einbausituation des Mosaikbodens. Ferner
umfasst der mit dem Beleuchtungselementen 3 versehene Abschnitt des Mosaikbodens 20
eine Kanalschicht 14. Diese besteht zumindest aus einer steifen Platte 7, die ein
Kanalsystem 15 aufweist, in dem die Elektrokabel oder Lichtleiter 4 der Mosaikschicht
13 verlegt sind.
[0028] Die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform des Mosaikbodens 20 zeigt einen vergleichsweise
komplexes Schichtaufbau mit folgenden zusätzlichen Schichten, die alternativ oder
kumulativ vorhanden sein können. Beispielsweise ist hier eine (erste) Zwischenschicht
vorgesehen, die aus einer flexiblen Platte 5 besteht. Auf dieser flexiblen Platte
5 liegt die Mosaikschicht 13 auf. Insbesondere sind die einzelnen Mosaikelemente 3
auf die flexible Platte 5 aufgeklebt. Ein entsprechender Klebstoff ist hier durch
einen Pfeil angedeutet und mit 16 bezeichnet. Ferner kann eine weitere oder zweite
Zwischenschicht vorgesehen sein, die aus einer steifen Platte 6 besteht. Die steife
Platte 6 liegt oben auf der Kanalschicht 14 auf. Vorzugsweise liegt auf der steifen
Platte 6, also auf der zweiten Zwischenschicht die erste Zwischenschicht auf, also
die flexible Platte 5. Insbesondere kann die flexible Platte 5 auf die steife Platte
6 aufgeklebt sein.
[0029] Beim hier gezeigten Beispiel ist das Kanalsystem 15 der steifen Platte 7 nach unten
offen ausgestaltet. Grundsätzlich ist auch eine Ausführungsform möglich, bei welcher
das Kanalsystem 15 an der steifen Platte 7 nach oben offen ausgestaltet ist. Bei der
steifen Platte 7 handelt es sich bevorzugt um eine Faser-Schaum-Platte. Bei einer
Kanalschicht 14 mit einem nach oben offenen Kanalsystem 15 kann die zweite Zwischenschicht,
also die steife Platte 6 das Kanalsystem 15 verschließen. Die steife Platte 6 ist
vorzugsweise auf die steife Platte 7 des Kanalsystems 4 aufgeklebt.
[0030] Desweiteren kann eine weitere oder dritte Zwischenschicht vorgesehen sein, die ebenfalls
aus einer steifen Platte 8 gebildet ist. Oben auf dieser dritten Zwischenschicht,
also auf der steifen Platte 8 liegt die Kanalschicht 14 bzw. deren steife Platte 7
auf und kann damit verklebt sein. Im gezeigten Beispiel verschließt die steife Platte
8 der dritten Zwischenschicht das nach unten offene Kanalsystem 15.
[0031] Die genannten Schichten, also die Mosaikschicht 13 mit den Mosaikelementen 2 und
den Beleuchtungselementen 3, die erste Zwischenschicht mit der flexiblen Platte 5,
die zweite Zwischenschicht mit der steifen Platte 6, die Kanalschicht 14 mit der steifen
Platte 7 und dem Kanalsystem 15 sowie die dritte Zwischenschicht mit der steifen Platte
8, können eine komplett vormontierbare Einheit bilden, die im vormontierten Zustand
ein Mosaik-Paneel 21 bilden, das auf den entsprechend vorbereiteten Boden besonders
einfach aufbringbar ist.
[0032] Zum Anbringen des Mosaikbodens 20 auf einem Boden, muss besagter Boden entsprechend
vorbereitet werden. Insbesondere handelt es sich dabei um einen Boden 12, der bevorzugt
aus Beton besteht, uns zwar insbesondere aus einem armierten Beton. Auf dem Boden
12 ist eine Bodenschicht 17 aufgebracht, diese umfasst exemplarisch eine Fließestrichschicht
10, mit der der Boden 12 nivelliert werden kann. Im gezeigten Beispiel ist zwischen
dem Boden 12 und der Fließestrichschicht 10 eine Kunstharzschicht 11 aufgebracht,
z.B. aus einem Epoxydharz, mit deren Hilfe eine effiziente Abdichtung gegenüber Wasser
und Dampf erzielt werden kann. Außerdem ist die Bodenschicht 17 hier noch mit einer
Grundierungsschicht 9 versehen, z.B. in Form einer Dispersionsgrundierung, die oben
auf der Fließestrichschicht 10 aufgebracht ist. Auf den so vorbereiteten Boden kann
dann der Mosaikboden 20, insbesondere in Form einzelner Mosaik-Paneele 21 aufgebracht
werden. Hierzu wird wieder ein entsprechender Klebstoff 16 verwendet. Üblicherweise
wird erst nach dem Verlegen der Mosaik-Paneele 21 eine Fugenmassen 1 aufgebracht,
um die Abstände zwischen den einzelnen Mosaikelementen 2 und den Beleuchtungselementen
3 zu verfüllen. Grundsätzlich können jedoch auch die Mosaik-Paneele 21 bereits verfugt
sein.
[0033] Fig. 2 zeigt ein vorgefertigtes Mosaik-Paneel 21, das exemplarisch bereits mit Fugenmasse
1 versehen ist.
[0034] Fig. 3 zeigt eine Ansicht von unten auf die steife Platte 7 der Kanalschicht 14,
wodurch das Kanalsystem 15 sichtbar ist. Exemplarisch sind hier einige Elektrokabel
oder Lichtleiter 4 angedeutet. Das Kanalsystem 15 ist dabei im wesentlichen durch
Freiräume gebildet, die zwischen einer Vielzahl von Füßen 18 vorliegen, die von der
steifen Platte 7 abstehen.
[0035] Die Lichtleiter 4, insbesondere Glasfaser, oder Kabel 4 der Glasfaser-Optik werden
in ein speziell dafür produziertes Kabel-Kanal-System 15 gelegt und an der Platte
7 fixiert. Auf jeder Seite des Paneels 21 werden die Kabel 4 zusammengefasst und an
einen oder zwei Ausgänge geführt, um auf der Baustelle später mit geeigneten Projektoren
(vgl. Position 31 in Fig. 14) verbunden werden zu können. Nach der Verkabelung wird
das Kanal-System 15 mit der Platte 8 verschlossen, um jeglichen Druck oder Schaden
der Kabel 4 zu verhindern und um alles für die Installation auf der Boden-Fläche bereit
zu stellen.-Das Material des Kanal-Systems 15 setzt sich zusammen aus einer stark
widerstandsfähigen Schaumplatte 7 oder Glasfaser-Schaumplatte 7 und wird bedarfsgerecht
z.B. mit Laser vor-geschnitten.
[0036] Der Teilbereich des festlich beleuchteten Mosaik-Paneels 21, integriert mit Beleuchtungselementen
3, z.B. Kristall-Mosaiks, benötigt eine Vorproduktion in einer eigenen Fabrik und
wird als fertiges Produkt auf die Baustelle geliefert, bereit für die Installation.
[0037] Diese Einheit 21 wird als ein Sandwich System produziert, welches verschiedene Schichten
beinhaltet, entsprechend den jeweiligen Anforderungen. Die Mosaik-Oberfläche, einschließlich
der Kristall-Elemente 3, wird auf eine Entkoppelungsplatte 5, z.B. aus Polyester-Glasfasern
installiert, welche verbunden und verklebt ist mit einer stark widerstands- und belastungsfähigen
Platte 6, welche dem System strukturelle Stärke gibt.
[0038] Das Kristall-Mosaik-Element 21 ist vor-verbunden mit den Elektrokabeln oder Lichtleitern
4, und die Kabel-Bündel liegen in einem speziell dafür entwickelten Kanal-System 15
unter der Mosaik-Oberfläche. Sie sind sandwichartig eingerahmt, z.B. mit zwei komprimierten
Glasfaser-Platten 6, 8, welche sie beschützen vor jeglichem Druck oder Schaden.
[0039] Fig. 4 und 5 zeigen ein mit einem Mosaik-Kristall-Element 19 ausgestattetes Beleuchtungselement
3. Dieses Element 19 wird abgedeckt mit einem widerstandsfähigen Schutzglas 22, welches
für hohen Laufverkehr geeignet ist und die gewünschte Belastungsfähigkeit pro m
2 aufweist. Dieses Element 19 könnte z.B. eingerahmt werden mit Metall 23 oder könnte
komplett aus Glas produziert werden, und es hat z.B. ein Einsatzteil 24 aus synthetischem
Material, um den Kristall-Stein 19 zu halten.
[0040] Gemäß Fig. 4 kann das Elektrokabel oder der Lichtleiter 4, der an sich flexibel ist,
über ein steifes Rohrstück 25 an das jeweilige Beleuchtungselement 3 angeschlossen
sein. Beispielsweise kann mit Hilfe des Rohrs 25 ein Lichtleiter 4 bis an den Kristallkörper
19 herangeführt sein, um Licht auf besonders effektive Weise in den Kristallkörper
19 einleiten zu können.
[0041] Fig. 6 zeigt einen Abschnitt 26 des Mosaikbodens 20, der nicht mit Beleuchtungselementen
3 ausgestattet ist, sondern nur aus konventionellen Mosaikelementen 2 besteht. Auch
hier kann die Schichtbauweise realisiert werden. Insbesondere umfasst auch dieser
Abschnitt 26 eine Mosaikschicht oder besser Deckschicht 27 und eine Kanalschicht 28.
Die Deckschicht 27 umfasst die einzelnen Mosaikelemente 2 sowie gegebenenfalls Fugenmaterial
1. Die Kanalschicht 28 umfasst eine steife Platte 29, die einzelne Kanäle 30 bzw.
ein Kanalasystem 30 enthält. In diesen Kanälen 30 verlaufen die Elektrokabel oder
Lichtleiter 4 eines benachbarten oder anderen Mosaikabschnitts 21 mit Beleuchtungselementen
3. Dabei kann die steife Platte 29 grundsätzlich gleich hergestellt sein wie die steife
Platte 7 des Kanalsystems 14 des Mosaik-Paneels 21. Der Schichtaufbau dieses Mosaikabschnitts
26 ist von unten nach oben wie folgt: Auf den Boden 12, bevorzugt armierter Beton,
ist wieder eine Bodenschicht 17 aufgetragen. Im einzelnen ist auch hier auf den Boden
12 eine Kunstharzschicht 11 aufgebracht. Auf dieser befindet sich eine Fließestrichschicht
10 und darauf eine Grundierungsschicht 9. Die Kanäle 30 der steifen Platte 29 sind
hier nach oben offen. Auch die steife Platte 29 ist mittels eines geeigneten Klebstoffs
16 auf die Grundierungsschicht 9 aufgeklebt. Optional kann zwischen Grundierungsschicht
9 und steifer Platte 29 eine weitere steife Platte zur Verstärkung vorgesehen sein.
Auf die steife Platte 29 ist eine weitere steife Platte 6 aufgeklebt. Auf diese ist
eine flexible Platte 5 aufgeklebt. Die Mosaikschicht 27 ist auf die flexible Platte
5 aufgeklebt.
[0042] Die Standard Mosaik-Kunst, welche die mit festlich beleuchtetem Kristall-Mosaik ausgestatteten
Paneele 21 ergänzt, wird auf der Baustelle in einer traditionellen Art und Weise installiert.
Es ist sehr viel leichter, die einzelnen Puzzle-Elemente zusammenzufügen, wenn die
Standard Mosaik Teilbereiche sich noch auf einer Netzunterlage befinden und flexibel
genug sind, um in der Lage zu sein, diese in die Lücken der starren vor-produzierten
Kristall-Mosaik-Einheiten 21 hinein zu schieben.
[0043] Der Teilbereich des vor-produzierten Kristall-Mosaiks 21 kann direkt auf dem Fließestrich
10 positioniert werden. Das Kanal-System 15 für die Kabel 4 dieser Einheiten 21 wird
zwischen den Elementen 26 platziert. Nach dem Verlegen der Kabel 4 in die vor-präparierten
Zwischenräume 30, wird es gemäß den Fig. 7 bis 9 abgedeckt mit einer widerstandsfähigen
komprimierten Glasfaserplatte 6, um das Kanal-System 30 vollständig abzudecken. Eine
unterlegbare Entkoppelungsplatte 5 wird auf diese Struktur geklebt, und die Boden
Oberfläche erreicht dadurch die notwendige Höhe, um das Standard Mosaik installieren
zu können. Nach der Installation ist eine sehr homogene und ebene Oberfläche des dekorativen
Mosaikbelags erreicht und der Mosaikboden 20 wird verfugt.
[0044] Im Gegensatz zu dem Kabel-System der vor-produzierten Kristall-Mosaik-Einheit 21,
ist es nicht notwendig, so viele Zwischenräume zu präparieren, weil nur ein oder zwei
große Kabel-Bündel das Mosaik-Paneel 21 auf jeder Seite verlassen, was voraussetzt,
dass die Kanäle 30 breiter und größer dimensioniert werden müssen. Das System ist
nach oben offen, so dass die Kabel 4 hineingelegt werden können und nach diesem Vorgang
wird es mit einer widerstands- und belastungsfähigen Platte 6 geschlossen, welche
direkt auf das Kanal-System 30 geklebt wird.
[0045] Mit Bezug auf die Fig. 10 bis 15 wird im Folgenden ein Verfahren zur Installation
eines Mosaikbodens 20 näher erläutert, der aus mehreren Mosaikabschnitten mit Beleuchtungselementen
3 und im Übrigen aus Mosaikabschnitten ohne derartige Beleuchtungselemente 3 zusammengesetzt
ist. Dabei sind die einzelnen, mit Beleuchtungselementen 3 versehenen Mosaikbodenabschnitte
durch vorgefertigte Mosaik-Paneele 21 gebildet.
[0046] Gemäß den Fig. 10 und 11 werden die vor-produzierten festlich beleuchteten Kristall-Mosaik-Paneele
21 auf dem präparierten Boden lose positioniert. Die Kabel 4 sind nicht dargestellt.
[0047] Gemäß Fig. 12 werden die verschiedenen Bereiche des Kabel-Kanal-Systems 30 der unbeleuchteten
Abschnitte zwischen den Zwischenräumen platziert, d.h. die Platten 29 der Kanalschichten
28 werden mit nach oben offenen Kanälen 30 angeordnet. Dann wird die endgültige Position
von den vor-produzierten Kristall-Mosaik-Elementen 21 und den Kabelkanal-Elementen
29 bestimmt und beide werden auf die Bodenfläche geklebt.
[0048] Als nächstes werden gemäß Fig. 13 die Kabel 4 der vor-produzierten festlich beleuchteten
Mosaik-Einheiten 21 in die vorgeschnittenen Zwischenräume des Kabel-Kanals 30 gelegt.
Sie sollten Ausgang haben nach jeder Seite des Mosaik-Paneels 21 und hineingedrückt
werden in Leerrohre 32, welche im Zement installiert sind, um mit Licht-Projektoren
31 verbunden zu werden.
[0049] Gemäß Fig. 14 können einige Licht-Projektoren 31 an jeder Seite des Mosaik Panels
21 platziert werden, abhängig von dem Umfang der Kabel- und Licht-Varianten. Das individuelle
und insbesondere veränderbare Licht und die erscheinenden Farben benötigt in jedem
festlich beleuchteten Teilbereich der Mosaiken eine gute Koordination. Es ist notwendig
einen Verlegeplan für die gewünschten Farben zu kreieren, und es ist wichtig, die
verschiedenen Kabel in diesem Zusammenhang zu kennzeichnen, bevor diese mit den Lichtprojektoren
31 verbunden werden. Danach wird das Kabel-Kanal-System mit einer widerstandsfähigen
komprimierten Faser-Platte 6 verschlossen und diese wird verklebt.
[0050] Zu dem in Fig. 15 gezeigten Stadium wird die Standard Mosaik Kunst zwischen den Paneelen
21 des festlich beleuchteten Kristall-Mosaiks installiert und das Design ist hiermit
fertiggestellt. Am Schluss wird der Boden 20 verfugt. Falls es gewünscht wird, anstelle
von Standard-Mosaik-Kunst, z.B. mit Wasserstrahl geschnittenen Marmor zu integrieren,
benötigt das vor-produzierte Kristall-Mosaik-Paneel 21 eine andere Höhe vor der Installation.
Unterschiedliche Höhen lassen sich besonders einfach realisieren durch die Auswahl
geeigneter Platten 6, 8 hinsichtlich deren Dicke und/oder Anzahl.
[0051] Anschließend ist der Boden 20 komplett. Die Mosaikarbeiten sind nun endgültig abgeschlossen.
Mit dieser Installationstechnik und deren Möglichkeit der Vorproduktion ist es möglich,
jegliche Art von Material mit den unterschiedlichsten Höhen, wie Glas, Metal, Marmor
oder Holz miteinander zu kombinieren. Es sind daher keinerlei Begrenzungen gesetzt,
um auch Teilbereiche der Kunst-Paneele zu modifizieren, wie z.B. mit Gravur oder Einlege-Techniken,
bedingt dadurch, dass man in der Lage sind, diese Einheiten in einer eigenen Fabrik
vor zu produzieren. Dieses Installations-System ist einzigartig und gibt eine führende
Position auf diesem Fachgebiet weltweit.
[0052] Gemäß Fig. 16 wird die Kunstharzschicht 11 z.B. durch ein 2-K-Epoxidharz gebildet
(z.B. UZIN PE 460 und UZIN Perlsand) und dient zum Grundieren, Absperren, Verfestigen
und Versiegeln von Untergründen und Sperrgrundierung für Böden mit erhöhter Feuchte.
Zweikomponentig, dünnflüssig, sehr gutes Eindringvermögen, schnell erhärtend, geeignet
für mineralische Untergründe wie Beton und Zementestriche. Zweimal aufzutragen und
nach dem zweiten noch feuchten Belag Perlsand aufstreuen, so dass Griffigkeit und
Haftung für den Fließestrich gewährleistet ist. Mosaikböden sind sehr empfindlich
für Nässe und Feuchtigkeit, da die einzelnen Mosaiksteine sich von dem Befestigungsnetz
lösen können, wenn das System nicht völlig wasserdicht ist.
[0053] Gemäß Fig. 17 wird als Fließestrickschicht 10 bevorzugt eine selbstverlaufende Zement-Spachtelmasse
verwendet (z.B. UZIN NC 170 & Vergütung UZIN PE 520) und dient zum Glätten, Nivellieren
und Auffüttern, Ausgleichen von Böden in beliebigen Schichtdicken (vorzugsweise in
einer Höhe von 1-9 mm). Diese Zementmasse kann grundsätzlich bis zu einer Höhe von
25 mm aufgetragen werden. Für größere Höhen sollte die Basis mit einem normalen Zement-Estrich
zuerst aufgefüllt werden, um erst dann den Fließestrich in entsprechender Höhe aufzutragen.
Wird mit Wasser angemischt, sehr flexibel und hoch kunststoffvergütet, sehr gut fließend,
schnell erhärtend, begehbar nach 1-2 Stunden, verlegereif nach 24 Stunden, spannungsarm,
sehr hohe Druck- und Biegezugfestigkeit, geeignet für Zementestriche und Betonuntergründe,
für jede Beanspruchung einschließlich Industrie- und Schwerlastbereich geeignet. Um
noch eine stärkere Flexibilität zu erreichen, sollte der Fließestrich noch zusätzlich
mit einer Kunststoff-Vergütung versehen werden. Diese fließende Zementmasse gewährleistet
die benötigte Auffüllhöhe und ebene und glatte Oberfläche für die Mosaikinstallation,
da jede Unebenheit des Bodens vor der Installation an der später installierten Mosaikoberfläche
zu erkennen ist.
[0054] Bei mehr als 25 mm Auffüllhöhe kann ein geeignetes Auffüllmaterial verwendet werden
(z.B. UZIN NC 190 mit flexibler Vergütung UZIN PE 520).
[0055] Gemäß Fig. 18 kann als Grundierungsschicht 9 ein Dispersionsvorstrich verwendet werden
(z.B. UZIN Fliesengrund), dieser dient zur Untergrundvorbereitung von mineralischen
Untergründen und besseren Haftung für den Fliesenkleber. Dünnflüssig, wasserverdünnbar,
staubbindend, sehr gutes Eindringvermögen, schnell trocknend, wasser und alkalibeständig,
elastisch, geeignet für Beton und Zementestriche.
[0056] Gemäß Fig. 19 kann als flexible Platte 5 eine kunstharzgebundene dicke Polyesterfaser-Pressplatte
(z.B. UZIN Multimoll Top 4) als spannungstrennende Unterlage für Mosaik, Fliesen-
und Natursteinbeläge verwendet werden. Leicht zuschneidbar und verlegbar, gute Druckfestigkeit,
spannungsabbauend, entkoppelnd, feuchtebeständig, wärme- und verrottungsfest, Stärke
z.B. 4 mm. Die Entkoppelungsplatte dient als Unterlage der Mosaik-Paneele und reduziert
Spannung zwischen der Oberfläche und des Boden- Zementsystems.
[0057] Gemäß Fig. 20 eignet sich als Kleber 16 ein hochflexibler Mosaik-Kleber für Marmor/
Naturstein(z.B. UZIN Stone Plus mit Vergütung UZIN Power Mix). Dies ist ein weißer,
hydraulischer schnell härtender, hoch kunststoffvergüteter Dünnbettmörtel/ Mosaikkleber,
für Marmor und Natursteinbeläge, auftragbar bis 10 mm, anzumischen mit Wasser, gute
Standfestigkeit und Benetzungsfähigkeit, hohe Haftzugfestigkeit, keine Randverfärbungen,
wasserbeständig, verfugbar nach ca.24 Std., belastbar nach 2-3 Tagen, wasserbeständig,
geeignet für alle Arten von Natursteinen, die zur Verfärbung oder Verformung neigen,
für Untergründe wie Beton oder Zementestriche geeignet. Ca. 2,5 Std. bearbeitungsfähig.
Dieser Kleber eignet sich durch seine hohe Flexibilität hervorragend für Mosaik Paneele.
Dieser Kleber muss vergütet werden (z.B. mit UZIN Power Mix.
[0058] Als Fugenmaterial 1 eignet sich gemäß Fig. 21 ein Fugenmörtel für Mosaikböden (z.B.
UZIN Brilliant Stone und Vergütung UZIN Brilliant Plus). Dies ist ein Wasserabweisender,
flexibler, hydraulisch erhärtender Fugenmörtel für Breiten von 1-6 mm zur dekorativen
Verfugung von Wand- und Bodenbelägen. Anzumischen mit Wasser, kunststoffvergütet,
sehr gut waschbar, hohe Flankenhaftung, lichtecht, farbbrilliant, fein geschlossene
Fugenoberfläche, diffusionsoffen, ausblühfest, begehbar nach 24 Std., belastbar nach
2 Tagen, geeignet für Beläge mit eher saugfähigen Verhalten, sowie Naturstein und
Marmormosaik. Sollte noch zusätzlich veredelt werden mit Kunstoffveredlung (z.B. UZIN
Brilliant Plus).
[0059] Abschließend kann gemäß Fig. 22 eine neutralvernetzende Silikon-Fugendichtmasse zum
Schließen und Füllen von Anschluss- und Bewegungsfugen vorgesehen werden. Gebrauchsfertig
in Kartusche, selbsthaftend, schnell erhärtend, hoch elastisch, desinfizierbar, keine
Verfärbung bei Natursteinen, geeignet für Anschluß- und Bewegungsfugen an Natursteinen,
Fliesen und Metallteile.
1. Mosaikboden in Schichtbauweise, mit wenigstens einem Mosaikabschnitt, in dem Beleuchtungselemente
(3) in den Mosaikboden (20) integriert sind und der einen Aufbau mit wenigstens folgenden
Schichten aufweist:
- eine Mosaikschicht (13), die eine Vielzahl einzelner Mosaikelemente (2) und eine
Vielzahl einzelner Beleuchtungselemente (3) aufweist, wobei die Beleuchtungselemente
(3) an Elektrokabel oder an Lichtleiter (4), insbesondere Glasfasern, angeschlossen
sind, die von unten herangeführt sind,
- eine Kanalschicht (14), die wenigstens eine steife Platte (7) mit einem nach oben
oder nach unten offenen Kanalsystem (15) aufweist, in dem die Elektrokabel oder die
Lichtleiter (4) verlegt sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schichtaufbau des mit den Beleuchtungselementen (3) versehenen Mosaikabschnitts
außerdem eine Zwischenschicht aus einer steifen Platte (6, 8) aufweist, die entweder
auf der Kanalschicht aufliegt und das nach oben offene Kanalsystem nach oben verschließt
oder auf welcher die Kanalschicht aufliegt und welche das nach unten offene Kanalsystem
nach unten verschließt.
2. Mosaikboden nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schichtaufbau des mit den Beleuchtungselementen (3) versehenen Mosaikabschnitts
außerdem wenigstens eine der folgenden Schichten aufweist:
- eine Zwischenschicht aus einer flexiblen Platte (5), auf welcher die Mosaikschicht
(13) aufliegt, wobei diese Zwischenschicht auf der aus der steifen Platte gebildeten
Zwischenschicht aufliegen kann,
- eine weitere Zwischenschicht aus einer steifen Platte (6, 8), die entweder auf der
Kanalschicht mit dem nach unten offenen Kanalsystem aufliegt oder auf der die Kanalschicht
mit dem nach oben offenen Kanalsystem aufliegt,
- eine Bodenschicht mit einer Fließestrichschicht (10), insbesondere mit einer Kunstharzschicht
(11) zwischen der Fließestrichschicht und einem Boden, insbesondere aus Beton, und
insbesondere mit einer Grundierungsschicht (9) auf der Fließestrichschicht.
3. Mosaikboden nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mosaikschicht und die Kanalschicht mit den im Kanalsystem verlegten Elektrokabeln
oder Lichtleitern eine vorgefertigte Einheit bilden.
4. Mosaikboden nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens ein Abschnitt (26) des Mosaikbodens (1), der keine Beleuchtungselemente
(3) aufweist, einen Schichtaufbau mit wenigstens einer der folgenden Schichten aufweist:
- eine Deckschicht (27) mit einer Vielzahl einzelner Mosaikelemente (2) und/oder mit
wenigstens einem Bodenbelagelement, wie z.B. Marmorplatte, Metallplatte und Keramikplatte,
- eine Kanalschicht (28) mit einer steifen Platte (29), die ein nach oben oder nach
unten offenes Kanalsystem (30) aufweist, in dem die Elektrokabel oder die Lichtleiter
(4) angrenzender Mosaikabschnitte (21) mit integrierten Beleuchtungselementen verlegt
sind,
- eine Zwischenschicht aus einer flexiblen Platte (5), auf welcher die Mosaikschicht
(27) aufliegt,
- eine Zwischenschicht aus einer steifen Platte (6), die auf der Kanalschicht (28)
aufliegt, auf welcher insbesondere die aus der flexiblen Platte gebildete Zwischenschicht
(5) aufliegt und welche insbesondere das Kanalsystem (30) nach oben verschließt,
- eine Bodenschicht (17) mit einer Fließestrichschicht (10), insbesondere mit einer
Kunstharzschicht (11) zwischen der Fließestrichschicht und einem Boden (12), insbesondere
aus Beton, und insbesondere mit einer Grundierungsschicht (9) auf der Fließestrichschicht
(10).
5. Mosaikboden nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Deckschicht (27) eine andere Dicke aufweist als die mit den Beleuchtungselementen
versehene Mosaikschicht (13),
- dass innerhalb des jeweiligen Abschnitts oder Mosaikabschnitts (21, 27) zur Erzielung
eines ebenen Mosaikbodens (20) wenigstens eine der anderen Schichten eine angepasste
Dicke aufweist und/oder der Schichtaufbau eine angepasste Schichtzahl aufweist.
6. Verfahren zum Installieren eines Mosaikbodens nach einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 5,
- bei dem Einheiten (21) vorgefertigt werden, die eine Mosaikschicht (13) mit Mosaikelementen
(2) und Beleuchtungselementen (3), eine Kanalschicht (14) mit einer steifen Platte
(7) und darin integriertem Kanalsystem (15), und eine Zwischenschicht aus einer steifen
Platte, die entweder auf der Kanalschicht aufliegt und das nach oben offene Kanalsystem
nach oben verschließt oder auf welcher die Kanalschicht aufliegt und welche das nach
unten offene Kanalsystem nach unten verschließt aufweisen, wobei an die Beleuchtungselemente
(3) angeschlossene Elektrokabel oder Lichtleiter (4) im Kanalsystem (15) verlegt sind,
- bei dem die vorgefertigten Einheiten (21) auf einem Boden aufgebracht werden,
- bei dem die Elektrokabel an eine Elektroversorgung oder die Lichtleiter (4) an eine
Lichtversorgung der Beleuchtungselemente (3) angeschlossen werden.
1. A mosaic floor consisting of layers, comprising at least one mosaic section comprising
illuminating elements (3) that are integrated into the mosaic floor (20), and the
structure comprises at least the following layers:
- a mosaic layer (13) that has a plurality of individual mosaic elements (2) and a
plurality of individual illuminating elements (3), wherein said illuminating elements
(3) are connected to electric cables or light conductors (4), in particular glass
fibers, that are introduced from below,
- a channel layer (14) that comprises at least one rigid plate (7) having a channel
system (15) that is open to the top or to the bottom, in which the electric cables
or the light conductors (4) are laid,
characterized in,
that the layered structure of the mosaic section provided with the illuminating elements
(3) has in addition an intermediate layer consisting of a rigid plate (6, 8) which
either rests on top of the channel layer and closes the channel system to the top
or on top of which the channel layer rests and closes the channel system to the bottom.
2. The mosaic floor according to claim 1,
characterized in
that the layered structure of the mosaic section provided with the illuminating elements
(3) has in addition at least one of the following layers:
- an intermediate layer consisting of a flexible plate (5) on top of which the mosaic
layer (13) rests, wherein this intermediate layer can rest on top of said intermediate
layer consisting of a rigid plate,
- another intermediate layer consisting of a rigid plate (6, 8) which either rests
on top of the channel layer having the channel system open to the bottom, or on top
of which rests the channel layer having the channel system open to the top,
- a floor layer comprising a flowing screed layer (10), in particular comprising a
synthetic resin layer (11) between the flowing screed layer and a floor, in particular
made from concrete, and in particular comprising a primer layer (9) on top of the
flowing screed layer.
3. The mosaic floor according to claim 1 or claim 2,
characterized in
that the mosaic layer and the channel layer with the electric cables or light conductors
laid in the channel system form a prefabricated unit.
4. The mosaic floor according to any one of the claims 1 to 3,
characterized in
that at least one section (26) of the mosaic floor (1) which has no illuminating elements
(3) has a layered structure comprising at least one of the following layers:
- a cover layer (27) comprising a plurality of individual mosaic elements (2) and/or
at least one floor covering element such as, e.g., marble plate, metal plate and ceramic
plate,
- a channel layer (28) comprising a rigid plate (29) having a channel system (30)
that is open to the top or to the bottom, in which the electric cables or the light
conductors (4) of adjacent mosaic sections (21) with integrated illuminating elements
are laid,
- an intermediate layer consisting of a flexible plate (5) on top of which the mosaic
layer (27) rests,
- an intermediate layer consisting of a rigid plate (6) which rests on top of the
channel layer (28), on top of which in particular the intermediate layer (5) consisting
of the flexible plate rests and which in particular closes the channel system (30)
to the top,
- a floor layer (17) comprising a flowing screed layer (10), in particular comprising
a synthetic resin layer (11) between the flowing screed layer and a floor (12), in
particular made from concrete, and in particular comprising a primer layer (9) on
top of the flowing screed layer (10).
5. The mosaic floor according to claim 4,
characterized in
- that the cover layer (27) has a different thickness than the mosaic layer (13) provided
with the illuminating elements,
- that within the respective section or mosaic section (21, 27), for achieving an even mosaic
floor (20), at least one of the other layers has an adapted thickness and/or the layered
structure has an adapted number of layers.
6. A method for laying a mosaic floor according to one of the preceeding claims 1 to
5,
- in which units (21) are prefabricated, which have a mosaic layer (13) comprising
mosaic elements (2) and illuminating elements (3), a channel layer (14) comprising
a rigid plate (7) with a channel system (15) integrated therein, and an intermediate
layer consisting of a rigid plate, which either rests on top of the channel layer
and closes the channel system to the top or on top of which the channel layer rests
and which closes the channel system to the bottom, wherein the electric cables or
light conductors (4) connected to the illuminating elements (3) are laid in said channel
system (15),
- in which the prefabricated units (21) are applied onto a floor,
- in which the electric cables are connected to an electric supply or the light conductors
(4) are connected to a light supply of the illuminating elements (3).
1. Sol en mosaïque construit en couches, avec au moins une section de mosaïque, dans
laquelle des éléments d'éclairage (3) sont intégrés dans le sol en mosaïque (20) et
qui présente une structure comportant au moins les couches suivantes :
- une couche de mosaïque (13) comportant une multitude d'éléments de mosaïque (2)
individuels et une multitude d'éléments d'éclairage (3) individuels, les éléments
d'éclairage (3) étant raccordés à des câbles électriques ou des conduits de lumière
(4), en particulier des fibres de verre amenées par en-dessous,
- une couche de canal (14) comportant au moins une plaque rigide (7) avec un système
de canal ouvert vers le haut ou vers le bas, dans lequel sont posés les câbles électriques
ou les conduits de lumière (4),
caractérisé en ce que
la structure en couches de la section de mosaïque pourvue d'éléments d'éclairage (3)
comporte en outre une couche intermédiaire constituée d'une plaque rigide (6, 8),
reposant soit sur la couche de canal et fermant vers le haut le système de canal ouvert
vers le haut, ou sur laquelle repose la couche de canal et fermant vers le bas le
système de canal ouvert vers le bas.
2. Sol en mosaïque selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la structure en couches de la section de mosaïque pourvue d'éléments d'éclairage (3)
comporte en outre au moins l'une des couches suivantes :
- une couche intermédiaire constituée d'une plaque souple (5), sur laquelle repose
la couche de mosaïque (13), cette couche intermédiaire pouvant reposer sur la couche
intermédiaire constituée de la plaque rigide,
- une autre couche intermédiaire constituée d'une plaque rigide (6, 8), reposant soit
sur la couche de canal avec le système de canal ouvert vers le bas, ou sur laquelle
repose la couche de canal avec le système de canal ouvert vers le haut,
- une couche de sol avec une couche de chape fluide (10), en particulier avec une
couche de résine synthétique (11) entre la couche de chape fluide et un sol, en particulier
en béton, et en particulier avec une couche primaire (9) sur la couche de chape fluide.
3. Sol en mosaïque selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la couche de mosaïque et la couche de canal forment une unité préfabriquée avec les
câbles électriques ou les conduits de lumière posés dans le système de canal.
4. Sol en mosaïque selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
au moins une section (26) du sol en mosaïque (1), qui est dépourvue d'éléments d'éclairage
(3), comporte une structure de couches avec au moins l'une des couches suivantes :
- une couche de revêtement (27) avec une multitude d'éléments de mosaïque (2) individuels
et/ou avec au moins un élément de revêtement de sol, tel que par exemple une plaque
de marbre, une plaque métallique ou une plaque céramique,
- une couche de canal (28) avec une plaque rigide (29), comportant un système de canal
(30) ouvert vers le haut ou vers le bas, dans lequel sont posés les câbles électriques
ou les conduits de lumière (4) des sections de mosaïque (21) voisines avec des éléments
d'éclairage intégrés,
- une couche intermédiaire constituée d'une plaque souple (5), sur laquelle repose
la couche de mosaïque (27),
- une couche intermédiaire constituée d'une plaque rigide (6), qui repose sur la couche
de canal (28), sur laquelle repose en particulier la couche intermédiaire (5) constituée
de la plaque souple et qui ferme en particulier vers le haut le système de canal (30),
- une couche de sol (17) avec une couche de chape fluide (10), en particulier avec
une couche de résine synthétique (11) entre la couche de chape fluide et un sol (12),
en particulier en béton, et en particulier avec une couche primaire (9) sur la couche
de chape fluide (10).
5. Sol en mosaïque selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
- la couche de revêtement (27) présente une épaisseur différente de celle de la couche
de mosaïque (13) pourvue des éléments d'éclairage,
- pour obtenir un sol en mosaïque (20) plat, au moins une des autres couches présente
une épaisseur adaptée et/ou la structure de couches comporte un nombre de couches
adapté dans chaque section ou section de mosaïque (21, 27).
6. Procédé pour l'installation d'un sol en mosaïque selon l'une des revendications précédentes
1 à 5,
- dans lequel sont préfabriquées des unités (21) comportant une couche de mosaïque
(13) avec des éléments de mosaïque (2) et des éléments d'éclairage (3), une couche
de canal (14) avec une plaque rigide (7) et un système de canal (15) intégré dans
celle-ci, ainsi qu'une couche intermédiaire constituée d'une plaque rigide, reposant
soit sur la couche de canal et fermant vers le haut le système de canal ouvert vers
le haut, ou sur laquelle repose la couche de canal et fermant vers le bas le système
de canal ouvert vers le bas, où des câbles électriques ou des conduits de lumière
(4) raccordés aux éléments d'éclairage (3) sont posés dans le système de canal (15),
- dans lequel les unités préfabriquées (21) sont appliquées sur un sol,
- dans lequel les câbles électriques sont raccordés à une alimentation électrique,
ou les conduits de lumière (4) sont raccordés à une alimentation de lumière des éléments
d'éclairage (3).