[0001] Die Erfindung betrifft eine Wärmeübertragungseinheit mit einem Kühlmittel durchströmten
Kanal und einem von einem zu kühlenden Fluid durchströmten Kanal, die durch eine Wand
voneinander getrennt sind, von welcher ausgehend sich Rippen in zumindest einen der
beiden Kanäle erstrecken.
[0002] Derartige Wärmeübertragungseinheiten werden beispielsweise zur Abgaskühlung in einem
Abgasrückführstrang in einer Verbrennungskraftmaschine verwendet. Die Rippen ragen
dabei gewöhnlich in den vom zu kühlenden Fluid durchströmten Kanal. Hierbei gibt es
sowohl Ausführungen, bei denen sich die Rippen von den beiden gegenüber liegenden
Seiten der Wärmeübertragungseinheit in den Kanal erstrecken als auch Kühlvorrichtungen
bei denen sich die Rippen lediglich von einer Seite in den Kanal erstrecken. Die Rippen
können dabei unterschiedliche Formen annehmen und sich entweder einteilig entlang
der Hauptströmungsrichtung erstrecken oder als einzelne Rippen ausgebildet sein, wobei
hier sowohl Stift- als auch Rohrförmige als auch Tragflächenförmige Rippen bekannt
sind.
[0003] Der vom Kühlmittel durchströmte Kanal kann sowohl innerhalb des vom zu kühlenden
Fluids durchströmten Kanals angeordnet sein als auch diesen im Querschnitt umgeben.
[0004] In Verbrennungskraftmaschinen werden Wärmeübertragungseinheiten beispielsweise zur
Luft-, Abgas- oder Ölkühlung verwendet. So dienen Ladeluftkühler zur Verringerung
der Verbrennungstemperaturen und somit der entstehenden Stickoxide und Abgaskühler
zur Aufheizung der Luft zur schnelleren Erwärmung eines Fahrgastraumes oder im Abgasstrang
zur Verminderung der Abgastemperatur eines zu einem Katalysator strömenden Gases.
In Abgasrückführleitungen werden mit Hilfe des Abgaskühlers die Abgastemperaturen
und somit die Verbrennungstemperatur im Motor herab gesetzt, wodurch wiederum Schadstoffemissionen
verringert werden können. Als Kühlmittel kann dabei jeweils das Kühlwasser der Verbrennungskraftmaschine
dienen.
[0005] Eine Wärmeübertragungseinheit, welche in einem Abgasrückführsystem einer Verbrennungskraftmaschine
angeordnet ist, ist beispielsweise aus der
DE 10 2004 019 554 A1 bekannt. Diese besteht aus einem inneren U-förmig von Abgas durchströmten Kanal,
der über den gesamten Querschnitt von einem Kühlmittel durchströmten Kanal umgeben
ist. Es handelt sich hierbei um einen mehrteilig aufgebauten Druckgusskühler, welcher
verschiedene Teilungsebenen aufweist.
[0006] Bei derartigen Wärmetauschern ist sowohl ein hoher Wirkungsgrad bezüglich der zu
übertragenden Wärme als auch eine möglichst geringe Versottung gewünscht. Gleichzeitig
soll der Druckverlust über die Wärmeübertragungseinheiten möglichst gering gehalten
werden.
[0007] Aus der
JP 60-050225 ist ein Ladeluftkühler bekannt, bei dem über zwei Klappen die Durchströmung des Kühlers
geändert werden kann. Bei geöffneten Klappen wird dieser Kühler über seinen gesamten
Querschnitt in einer Richtung durchströmt, während bei geschlossenen Klappen lediglich
der gedrittelte Querschnitt über die dreifache Länge durchströmt wird.
[0008] Die bekannten Wärmeübertragungseinheiten weisen jedoch insbesondere bei geringen
Durchsätzen und Temperaturdifferenzen lediglich geringe Kühlleistungen und Kühlerwirkungsgrade
auf. Insbesondere im Bereich der Abgasrückführung kann es jedoch zur weiteren Reduzierung
der Schadstoffemissionen wünschenswert sein, sowohl bei großen als auch bei kleinen
Durchsätzen eine hohe Kühlleistung bei geringem Druckverlust zu erzielen.
[0009] Daher ist es Aufgabe der Erfindung, eine Wärmeübertragungseinheit bereit zu stellen,
mit der über einen großen Durchsatz- und Temperaturbereich hohe Kühlleistungen beziehungsweise
Wirkungsgrade erzielt werden können und gleichzeitig der Druckverlust möglichst gering
gehalten wird.
[0010] Diese Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs gelöst.
Hierdurch entsteht eine zweistufige Wärmeübertragungseinheit, welche bei geringen
Durchsätzen und relativ niedrigen Temperaturdifferenzen zum Kühlmittel dennoch eine
hohe Kühlleistung beziehungsweise einen hohen Kühlerwirkungsgrad erreicht, da durch
den verringerten durchströmten Querschnitt eine hohe Strömungsgeschwindigkeit durch
den Kühler erzielt wird. Eine derartige Bauweise verringert die benötigte axiale Ausdehnung
der Wärmeübertragungseinheit, so dass diese kleiner gebaut werden kann.
[0011] Vorzugsweise sind in der Wärmeübertragungseinheit zwei Absperreinrichtungen angeordnet,
wobei bei Verschluss des ersten Fluidteileinlasses mittels der ersten Absperreinrichtung,
die zweite Absperreinrichtung derart geschaltet ist, dass sich die Kühlstrecke für
das Fluid in der Wärmeübertragungseinheit verlängert. Dies bedeutet, dass die Absperreinrichtungen
derart angeordnet werden, dass die Wärmeübertragungseinheit durch die zweite Absperrung
zum Teil in entgegengesetzter Richtung durchströmt wird. Dies führt zu einer weiteren
Verlängerung der wirksamen Kühlstrecke und somit zu einer weiteren Erhöhung des Wirkungsgrades
bei geringen Durchsätzen und Temperaturen, während bei geöffneter Absperreinrichtung
im Vergleich zu bekannten Kühlern gleich gute Wirkungsgrade mit geringem Druckverlust
erzielt werden.
[0012] In einer weiterführenden Ausführungsform weist die Wärmeübertragungseinheit zwei
Trennwände auf, welche derart mit den Absperreinrichtungen zusammen wirken, dass der
gesamte Kanal in beiden Schaltstellungen der Absperreinrichtungen durchströmt ist,
wobei sich die Kühlstrecke bei Verengung des Querschnitts verlängert. Es wird somit
der gesamte zur Verfügung stehende Querschnitt der Wärmeübertragungseinheit in beiden
Schaltstellungen der Absperreinrichtung genutzt, was wiederum zu einer Wirkungsgraderhöhung
führt.
[0013] Vorzugsweise verlängert sich dabei die Kühlstrecke im Wesentlichen im gleichen Maß,
wie sich der durchströmte Querschnitt verringert. Dies bedeutet, dass bei Halbierung
des durchströmten Querschnittes die Kühlstrecke verdoppelt wird. Dies ist durch Nutzung
der gesamten Wärmeübertragungseinheit in beiden Schaltstellungen der Absperreinrichtungen
und durch mehrfache Umlenkung erreichbar.
[0014] Die Nutzung der gesamten zur Verfügung stehenden Wärmeübertragungsfläche in beiden
Schaltstellungen der Absperreinrichtungen zur Erhöhung des Wirkungsgrades wird insbesondere
durch eine Wärmeübertragungseinheit erreicht, bei der sich die erste Trennwand vom
Fluideinlass zwischen dem ersten und dem zweiten Fluidteileinlass in Hauptströmungsrichtung
in die Wärmeübertragungseinheit bis vor dem zum Fluideinlass entgegengesetzten Ende
erstreckt und sich die zweite Trennwand vom Fluidauslass zwischen dem ersten und dem
zweiten Fluidteilauslass in Hauptströmungsrichtung in die Wärmeübertragungseinheit
bis vor dem zum Fluidauslass entgegengesetzten Ende erstreckt, wobei die erste und
die zweite Absperreinrichtung als Klappe ausgebildet sind und die Klappen an den entgegengesetzten
Enden der Wärmeübertragungseinheit jeweils zwischen der ersten und der zweiten Trennwand
angeordnet sind, wobei die Klappen in beiden Schaltstellungen senkrecht zueinander
angeordnet sind. Mit einer derartigen Bauform entsteht ein Kühler, bei dem bei geschlossenem
ersten Fluideinlass der durchströmte Querschnitt halbiert ist, wobei gleichzeitig
die Kühlstrecke verdoppelt wird. Bei geschlossener erster Klappe wird somit das zu
kühlende Fluid durch den verengten Querschnitt in die Wärmeübertragungseinheit einströmen
hinter der ersten Trennwand aufgrund der Verschlussstellung der zweiten Absperreinrichtung
um 180° umgelenkt, hinter der mittleren Wand wiederum um 180° umgelenkt, was erneut
hinter der zweiten Trennwand vollzogen wird. Erst hier kann das Abgas ausströmen.
[0015] Alternativ erstreckt sich die erste Trennwand U-förmig vom Fluideinlass zwischen
dem ersten und dem zweiten Fluidteileinlass in Hauptströmungsrichtung bis vor den
zweiten Fluidteilauslass und die zweite Trennwand erstreckt sich U-förmig vom Fluidauslass
zwischen dem ersten und dem zweiten Fluidteilauslass in Hauptströmungsrichtung bis
vor den ersten Fluidteileinlass, wobei die erste und die zweite Absperreinrichtung
als Klappe ausgebildet sind, wobei durch die erste Klappe der erste Fluidteileinlass
verschließbar ist und durch die zweite Klappe der zweite Fluidteilauslass verschließbar
ist, wobei die Klappen parallel zueinander öffnen und schließen. Durch eine derartige
Anordnung wird der durchströmte Querschnitt bei geschlossenem ersten Fluidteileinlass
gedrittelt und gleichzeitig die Kühlstrecke verdreifacht, so dass bei noch geringeren
Durchsätzen bzw. Fluidmassenströmen dennoch durch die lange vorhandene Kühlstrecke
und den kleinen Querschnitt eine sehr gute Kühlwirkung erzielt wird. Gleichzeitig
kann bei geöffnetem ersten Fluidteileinlass der Druckverlust über den Kühler niedrig
gehalten werden.
[0016] Insbesondere bei einer Anwendung einer derartigen Wärmeübertragungseinheit in einer
Brennkraftmaschine zur Abgaskühlung werden hohe Kühlerwirkungsgrade unabhängig vom
Durchsatz beziehungsweise vorhandenen Temperaturbereich des die Wärmeübertragungseinheit
durchströmenden Abgases beziehungsweise Fluides erreicht. Bei hohen vorhandenen Durchsätzen
und hohen Temperaturen kann eine hohe Kühlleistung bei geringen Druckverlusten gewährleistet
werden. Es vergrößert sich somit der Arbeitsbereich eines derartigen Kühlers.
[0017] in den Figuren sind drei alternative Ausführungsformen erfindungsgemäßer Wärmeübertragungseinheiten
dargestellt und werden nachfolgend beschrieben.
Figur 1 zeigt eine Draufsicht einer ersten Ausführung einer erfindungsgemäßen Wärmeübertragungseinheit
in geschnittener Darstellung.
Figur 2 zeigt einen Schnitt durch die Wärmeübertragungseinheit gemäß der Fig.1 entlang
der Linie A-A
Figur 3 zeigt eine Draufsicht einer alternativen erfindungsgemäßen Wärmeübertragungseinheit.
Figur 4 zeigt eine weitere alternative Ausführung einer erfindungsgemäßen Wärmeübertragungseinheit
wiederum in Draufsicht und geschnittener Darstellung.
[0018] Für funktional gleiche Bauteile der verschiedenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Wärmeübertragungseinheiten werden im Folgenden gleiche Bezugszeichen verwendet.
[0019] In den Figuren 1 und 2 ist eine erste Ausführung einer erfindungsgemäßen Wärmeübertragungseinheit
1 dargestellt welche vorzugsweise als Abgaswärmetauscher in Kraftfahrzeugen verwendet
wird. Sie besteht aus einem Außengehäuse 2, in dem ein Innengehäuse 3, welches beispielsweise
im Druckgussverfahren herstellbar ist, angeordnet ist. Zwischen dem Innengehäuse 3
und dem Außengehäuse 2 entsteht nach dem Zusammenbau ein vom zu kühlenden Fluid durchströmter
Kanal 4. Im Inneren des Innengehäuses 3 ist ein Kühlmittel durchströmter Kanal 5 angeordnet,
dessen Ein- und Ausströmstutzen 6, 7 in Figur 2 dargestellt sind und welche in vorliegender
Ausführung an einem zu einem Fluideinlass 8 und einem Fluidauslass 9 entgegengesetztem
Ende 10 der Wärmeübertragungseinheit angeordnet sind. Der Kühlmittel durchströmte
Kanal 5 wird durch eine im Querschnitt umlaufende Wand 11 begrenzt, von der aus sich
Rippen 12 in den vom zu kühlenden Fluid durchströmten Kanal 4 erstrecken. Der vom
zu kühlenden Fluid durchströmte Kanal 4 ist derart ausgebildet, dass sein Fluideinlass
8 an der gleichen Kopfseite wie der Fluidauslass 9 angeordnet ist, so dass das zu
kühlende Fluid am entgegengesetzten Ende 10 um 180° umgelenkt wird. Dementsprechend
sind die Rippen 12 in diesem Bereich der Hauptströmungsrichtung folgend angeordnet.
[0020] Um eine derartige U-förmige Durchströmung zu erreichen, ist es notwendig, zwischen
dem Fluideinlass 8 und dem Fluidauslass 9 eine sich in Strömungsrichtung in den vom
zu kühlenden Fluid durchströmten Kanal 4 erstreckende Wand 13 vorzusehen, welche in
einem Abstand vom zum Einlass 8 entgegengesetzten Ende 10 der Wärmeübertragungseinheit
1 endet, der in etwa der Breite des Fluideinlasses 8 beziehungsweise des Fluidauslasses
9 entspricht, so dass keine Strömungsverluste auftreten, sondern lediglich eine Richtungsumkehr
des Fluids an diesem Ende 10 erfolgt. Diese Wand 13 ist in ihrer Höhe so ausgestaltet,
dass sie bis zum Außengehäuse 2 reicht, wodurch eine Querströmung und ein Überströmen
unmittelbar vom Einlass 8 zum Ausiass 9 verhindert wird.
[0021] Wie insbesondere in Figur 1 zu erkennen ist, sind die Rippen 12 in Hauptströmungsrichtung
gesehen, jeweils in Reihen nebeneinander angeordnet, wobei mit Abschluss einer ersten
Reihe jeweils eine zweite Reihe folgt, deren Rippen 12 zu den Rippen 12 der ersten
Reihe versetzt angeordnet sind. Eine derartige Anordnung der Rippen 12 erhöht die
Verweilzeit des Fluids in der Wärmeübertragungseinheit und somit dessen Wirkungsgrad,
da eine gerade, hindernisfreie Durchströmung für das zu kühlende Fluid nicht mehr
möglich ist.
[0022] Erfindungsgemäß weist die Wärmeübertragungseinheit zusätzlich eine erste Trennwand
14 auf, welche sich U-förmig vom Fluideinlass 8 über das Ende 10 zum Fluidauslass
9 erstreckt. Diese Trennwand 14 teilt im vorliegenden Ausführungsbeispiel den Kanal
4 in zwei Teilkanäle 15 und 16 und somit auch den Fluideinlass 8 und den Fluidauslass
9 in zwei in etwa gleich große Fluidteileinlässe 17, 18 und zwei Fluidteilauslässe
19, 20. Der erste Fluidteileinlass 17 wird von einer Absperreinrichtung 21 in Form
einer Klappe beherrscht, deren Drehachse 22 im vorliegenden Ausführungsbeispiel in
Verlängerung zum Außengehäuse 2 angeordnet ist. Sowohl die Absperreinrichtung 21 als
auch die Trennwand 14 erstrecken sich selbstverständlich über die gesamte Höhe der
Wärmeübertragungseinheit 1.
[0023] Bei Verwendung einer derartigen Wärmeübertragungseinheit 1 als Abgaskühler ist üblicherweise
vor der Wärmeübertragungseinheit 1 ein Abgasrückführventil ausgebildet, so dass unterschiedliche
Fluidmassenströme beziehungsweise Abgasmassenströme der Wärmeübertragungseinheit 1
zugeführt werden. Insbesondere bei geringen Abgasmassenströmen und kleineren Temperaturdifferenzen
zwischen dem Abgas und dem Kühlmittel ist die Kühlleistung einer Wärmeübertragungseinheit
ohne Trennwand 14 und Absperreinrichtung 21 nur sehr gering. Bei der vorliegenden
erfindungsgemäßen Ausführung der Wärmeübertragungseinheit 1 wird der erste Fluideinlass
17 durch die Absperreinrichtung 21 verschlossen, so dass der gesamte Massenstrom über
den zweiten Fluideinlass 18 zum zweiten Fluidauslass 20 strömt. Hierzu steht im Vergleich
zu einer Wärmeübertragungseinheit 1 ohne abschaltbaren Kanal lediglich der halbe Querschnitt
zu Verfügung. Hierdurch entstehen zwar etwas höher Druckverluste, weiche durch den
geringen Durchsatz jedoch kleiner sind als bei geöffneter Absperreinrichtung 21 und
vollem Durchsatz. Des weiteren wird die Kühlleistung und somit der Wirkungsgrad der
Wärmeübertragungseinheit 1 im Vergleich zu bekannten Ausführungen bei geringem Durchsatz
und verringertem Querschnitt deutlich erhöht. Bei entsprechend großem Fluidmassenstrom
wird die Absperreinrichtung 21 geöffnet, so dass der gesamte Querschnitt des Kanals
4 zur Kühlung zur Verfügung steht, so dass keine zu hohen Druckverluste entstehen
und gleichzeitig die bekannt gute Kühlwirkung erzielt wird.
[0024] Eine hierzu weiterführende Ausführungsform ist in der Figur 3 dargestellt. Im Vergleich
zum ersten Ausführungsbeispiel sind in dieser Wärmeübertragungseinheit 1 zwei Trennwände
23 und 24 angeordnet, wovon sich die erste Trennwand 23 vom Fluideinlass 8 zum entgegengesetzten
Ende 10 der Wärmeübertragungseinheit 1 erstreckt und die zweite Trennwand 24 sich
vom Fluidauslass 9 zum entgegengesetzten Ende 10 der Wärmeübertragungseinheit 1 erstreckt.
Beide Trennwände 23, 24 enden in einem ausreichenden Abstand zum Ende 10, so dass
bei Verschluss einer der Fluidteileinlässe 17, 18 ein ausreichender Querschnitt zur
Durchströmung des Fluids hinter den Enden der Trennwände 23 und 24 sowie dem Außengehäuse
2 zur Verfügung steht.
[0025] Zwischen den jeweiligen Enden der beiden Trennwände 23, 24 in Verlängerung zur Wand
13 sind Drehachsen 25, 26 angeordnet, auf denen jeweils eine Absperreinrichtung in
Form einer Klappe 27, 28 gelagert ist. Die Breite der Klappen 27, 28 entspricht dabei
dem Abstand zwischen den beiden Trennwänden 23, 24. Gleichzeitig entspricht der Abstand
des Endes der Wand 13 von den Drehachsen 25, 26 jeweils der halben Breite einer solchen
Klappe 27, 28, so dass die erste Klappe 27 in ihrer ersten Stellung den ersten Fluidteileinlass
17 sowie den ersten Fluidteilauslass 19 absperrt, während die zweite Klappe 28 in
ihrer ersten Endlage um 90° versetzt zur ersten Klappe 27 angeordnet ist und somit
in ihrer Breite mit dem einen Ende gegen die Wand 13 anliegt und mit ihrem anderen
Ende gegen das Außengehäuse 2 anliegt. In ihrer zweiten Stellung stößt die erste Klappe
27 mit ihren beiden Enden gegen die Trennwände 23 und 24 an.
[0026] ist nun die erste Absperreinrichtung 27 in einer Stellung in der sie gegen die beiden
Trennwände 23, 24 anliegt, ist der erste Fluidteileinlass 17 geschlossen. Der Fluidmassenstrom
tritt somit über den zweiten Fluidteileinlass 18 in den Teilkanal 16 ein und gelangt
von hier zum entgegengesetzten Ende 10 der Wärmeübertragungseinheit 1. Die zweite
Absperreinrichtung 28 verhindert nun durch ihre oben erwähnte erste Stellung einen
Fluidmassenstrom über die Verlängerung der Wand 13 hinaus. Folglich erfährt der Fluidmassenstrom
eine 180° Wendung und gelangt hinter der Trennwand 23 in den Teilkanal 15, durchströmt
diesen jedoch in entgegengesetzter Richtung also in Richtung zum ersten Fluidteileinlass
10 führt. Ein Ausströmen wird hier durch die Schließstellung der ersten Absperreinrichtung
27 verhindert, so dass erneut eine Umkehr des Fluidmassenstromes in den Bereich des
ersten Teilkanals 15 hinter dem ersten Fluidteilauslass 19 erfolgt, so dass erneut
die übliche Strömungsrichtung im Vergleich zur ersten Ausführung oder zur entgegengesetzten
Stellung der Klappen 27, 28 geändert wird. Das Fluid strömt nun erneut zum entgegengesetzten
Ende 10, wo wiederum eine Umkehr in Richtung zum zweiten Fluidteilauslass 20 erfolgt,
wo das Fluid ausströmen kann.
[0027] Es entsteht somit bei dieser Stellung der Klappen 27, 28 eine Verdopplung des insgesamt
zurückgelegten Strömungsweges bei Halbierung des zur Verfügung stehenden Strömungsquerschnitts.
Hierdurch wird die Kühlwirkung deutlich erhöht, da in jedem Zustand die gesamte zur
Verfügung stehende Wärmetauscherfläche genutzt wird.
[0028] In der entgegengesetzten Stellung der beiden Absperreinrichtungen 27, 28 liegt somit
die Außenfläche der ersten Klappe 27 in Verlängerung zur Wand 13, so dass beide Fluidteileinlässe
17, 18 geöffnet sind. Somit strömt das Fluid vom Fluideinlass 8 in beide Teilkanäle
15, 16. Die zweite Klappe 28 verhindert eine Strömung vom Teilkanal 15 zum Teilkanal
16, so dass beide Teilkanäle 15, 16 U- förmig und parallel durchströmt werden. Vom
ersten Fluidteileinlass 17 erfolgt die Strömung somit zum ersten Fluidteilauslass
19 und vom zweiten Fluidteileinlass 18 strömt das Fluid zum zweiten Fluidteilauslass
20. Eine derartige Schaltstellung wird bei großen Massendurchsätzen gewählt.
[0029] Figur 4 zeigt eine weitere alternative Wärmeübertragungseinheit 1 bei der wiederum
zwei Trennwände 29, 30 sowie zwei Absperreinrichtungen 31, 32 verwendet werden.
[0030] Allerdings verläuft hier die erste Trennwand 29 vom Fluideinlass 8 U-förmig zum Fluidauslass
9 und endet in einem Abstand vor dem Fluidauslass 9, der der halben Breite der Absperreinrichtung
32 entspricht. Parallel U-förmig verläuft die zweite Trennwand 30 jedoch vom Fluidauslass
9 in Richtung zum Fluideinlass 8 wo sie wiederum in einem Abstand vom Fluideinlass
8 endet, welcher der halben Breite der Absperreinrichtung 31 entspricht. Diese beiden
Trennwände 29, 30 sind so angeordnet, dass der Fluideinlass 8 und der Fluidauslass
9 in etwa in ihrem Querschnitt bzw. in ihrer Breite gedrittelt werden.
[0031] Die Absperreinrichtungen 31, 32 sind auf Drehachsen 33, 34 angeordnet, die in Verlängerung
zu den Enden der Trennwände 29, 30 im Bereich der Fluidteileinlässe 17, 18 beziehungsweise
Fluidteilauslässe 19, 20 angeordnet sind.
[0032] In geschlossener Stellung der beiden Klappen 31, 32 also bei Anliegen der Klappe
31 an der Trennwand 29 sowie der Wand 13 und Anliegen der Klappe 32 an der Trennwand
30 sowie dem Außengehäuse 2 gelangt der Fluidmassenstrom über den zweiten Fluidteileinlass
18 in die Wärmetauschereinheit 1 und strömt zwischen dem Außengehäuse 2 und der ersten
Trennwand 29 U-förmig bis zur zweiten Absperreinrichtung 32, wo er hinter der ersten
Trennwand 29 umgelenkt wird und nun erneut in entgegengesetzter Richtung U-förmig
in Richtung zum ersten Fluidteileinlass 17 zwischen den Trennwänden 29 und 30 strömt.
Bei Erreichen des ersten Fluidteileinlasses 17 wird der Weg durch die Absperreinrichtung
31 erneut versperrt, so dass eine Umkehr hinter der Trennwand 30 erfolgt und der Fluidmassenstrom
nun zwischen der Wand 13 und der Trennwand 30 wiederum U-förmig in Richtung zum freien
ersten Fluidteilauslass 19 strömt. Somit entsteht eine Verdreifachung der Kühlstrecke
bei Drittelung des zur Verfügung stehenden Querschnitts.
[0033] Bei geöffneten Absperreinrichtungen 31, 32 also bei Lage der Klappenausdehnung in
Verlängerung zur den Trennwänden 29, 30 erfolgt der übliche Fluidmassenstrom U-förmig
durch den gesamten Querschnitt vom Fluideinlass 8 zum Fluidauslass 9, wodurch zu hohe
Druckverluste bei großen Durchsätzen zuverlässig vermieden werden.
[0034] Es sollte deutlich sein, dass eine derartige Ausführung nicht auf die vorhandenen
Ausführungsbeispiele beschränkt ist, sondern die Bauform des Kühlers weitestgehend
frei wählbar ist. So wäre es selbstverständlich auch möglich, den Fluideinlass und
den Fluidauslass an entgegengesetzten Enden der Wärmeübertragungseinheit anzuordnen.
Auch ist selbstverständlich eine Umströmung der Wärmeübertragungseinheit mit Kühlmittel
anstatt der inneren Durchströmung denkbar. Wesentlich ist die Möglichkeit zur Absperrung
eines Teils der zur Verfügung stehenden Querschnittsfläche, wobei möglichst dennoch
die gesamte zur Verfügung stehende Wärmetauscherfläche genutzt werden sollte. Als
Absperreinrichtungen können sowohl Klappen als auch andere Elemente genutzt werden.
Auch sollte deutlich sein, dass eine Wärmeübertragungseinheit nicht auf eine in Druckguss
herzustellende Wärmeübertragungseinheit beschränkt ist, sondern derartige in ihrem
Querschnitt schaltbare Wärmeübertragungseinheiten auch in anders aufgebauten Wärmeübertragungseinheiten
genutzt werden können.
[0035] Die dargestellten Ausführungen der Wärmeübertragungseinheit ermöglichen einen Einsatz
mit sehr guten Kühlleistungen und Kühlerwirkungsgraden über einen großen Durchsatz-
und Temperaturbereich. Dabei wird gleichzeitig der Druckverlust über den Kühler möglichst
klein gehalten.
1. Wärmeübertragungseinheit mit einem Kühlmittel durchströmten Kanal (5) und einem von
einem zu kühlenden Fluid durchströmten Kanal (4), die durch eine Erste Wand (11) voneinander
getrennt sind, von welcher ausgehend sich Rippen (12) in zumindest einen der beiden
Kanäle (4, 5) erstrecken, wobei der vom zu kühlenden Fluid durchströmte Kanal (4)
einen Fluideinlass (8) und einen Fluidauslass (9) aufweist und die Wärmeübertragungseinheit
(1) eine zweite Wand (13) aufweist, welche den Fluideinlass (8) vom Fluidauslass (9)
trennt und sich bis vor einem zum Fluideinlass (8) bzw. Fluidauslass (9) entgegengesetzten
Ende (10) der Wärmeübertragungseinheit (1) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (4) durch eine in Strömungsrichtung verlaufende Trennwand (14; 23, 24;
29, 30) in einen ersten und einen zweiten Teilkanal (15, 16) mit einem ersten Fluidteileinlass
(17) und einem zweiten Fluidteileinlass (18) sowie einem ersten Fluidteilauslass (19)
und einem zweiten Fluidteilauslass (20) getrennt ist, wobei zumindest der erste Fluidteileinlass
(17) durch eine Absperreinrichtung (21; 27; 31) verschließbar ist, so dass die Wärmeübertragungseinheit
(1) bei geöffneter erster Absperreinrichtung (21; 27; 31) U-förmig durchströmt ist
und bei geschlossener erster Absperreinrichtung (21; 27; 31) zumindest teilweise U-förmig
durchströmt ist.
2. Wärmeübertragungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wärmeübertragungseinheit (1) zwei Absperreinrichtungen (27, 28; 31, 32) angeordnet
sind, wobei bei Verschluss des ersten Fluidteileinlasses (17) mittels der ersten Absperreinrichtung
(27; 31), die zweite Absperreinrichtung (28; 32) derart geschaltet ist, dass sich
die Kühlstrecke für das Fluid in der Wärmeübertragungseinheit (1) verlängert.
3. Wärmeübertragungseinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeübertragungseinheit (1) zwei Trennwände (23, 24; 29, 30) aufweist, welche
derart mit den Absperreinrichtungen (27, 28; 31, 32) zusammen wirken, dass der gesamte
Kanal (4) in beiden Schaltstellungen der Absperreinrichtungen (27, 28; 31, 32) durchströmt
ist, wobei sich die Kühlstrecke bei Verengung des Querschnitts verlängert.
4. Wärmeübertragungseinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kühlstrecke im Wesentlichen im gleichen Maß verlängert, wie sich der durchströmte
Querschnitt verringert.
5. Wärmeübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die erste Trennwand (23) vom Fluideinlass (8) zwischen dem ersten und dem zweiten
Fluidteileinlass (17, 18) in Hauptströmungsrichtung in die Wärmeübertragungseinheit
(1) bis vor dem zum Fluideinlass (8) entgegengesetzten Ende (10) erstreckt und sich
die zweite Trennwand (24) vom Fluidauslass (9) zwischen dem ersten und dem zweiten
Fluidteilauslass (19, 20) in Hauptströmungsrichtung in die Wärmeübertragungseinheit
(1) bis vor dem zum Fluidauslass (9) entgegengesetzten Ende (10) erstreckt, wobei
die erste und die zweite Absperreinrichtung (27, 28) als Klappe ausgebildet sind und
die Klappen (27, 28) an den entgegengesetzten Enden der Wärmeübertragungseinheit (1)
jeweils zwischen der ersten und der zweiten Trennwand (23, 24) angeordnet sind, wobei
die Klappen (27, 28) in beiden Schaltstellungen senkrecht zueinander angeordnet sind.
6. Wärmeübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die erste Trennwand (29) U-förmig vom Fluideinlass (8) zwischen dem ersten und
dem zweiten Fluidteileinlass (17, 18) in Hauptströmungsrichtung bis vor den zweiten
Fluidteilauslass (20) erstreckt und sich die zweite Trennwand (30) U-förmig vom Fluidauslass
(9) zwischen dem ersten und dem zweiten Fluidteilauslass (19, 20) in Hauptströmungsrichtung
bis vor den ersten Fluidteileinlass (17) erstreckt, wobei die erste und die zweite
Absperreinrichtung (31, 32) als Klappen ausgebildet sind, wobei durch die erste Klappe
(31) der erste Fluidteileinlass (17) verschließbar ist und durch die zweite Klappe
(32) der zweite Fluidteilauslass (20) verschließbar ist, wobei die Klappen (31, 32)
parallel zueinander öffnen und schließen.
1. A heat transmission unit comprising a channel (5) conducting a coolant, and a channel
(4) conducting a fluid to be cooled, said two channels (4,5) being separated from
each other by a wall (11) provided with ribs (12) extending therefrom into at least
one of said two channels (4,5), wherein said channel (4) conducting the fluid to be
cooled comprises a fluid inlet (8) and a fluid outlet (9) and the heat transmission
unit (1) further comprises a wall (13) separating the fluid inlet (8) from the fluid
outlet (9) and extending to a position before an end (10) of the heat transmission
unit (1) opposite to the fluid inlet (8) and respectively the fluid outlet (9),
characterized in that
said channel (4) is separated by a partition wall (14;23,24;29,30) arranged in flow
direction, into a first and a second partial channel (15,16) having a first partial
inlet (17) for fluid and a second partial inlet (18) for fluid as well as a first
partial outlet (19) for fluid and a second partial outlet (20) for fluid, at least
said first partial inlet (17) for fluid being adapted to be shut off by a first shut-off
means (21;27;31) so that, in the opened condition of said first shut-off means (21;27;31),
the heat transmission unit (1) is conducting a U-shaped flow and, in the closed condition
of said first shut-off means (21;27;31), the heat transmission unit (1) is at least
partially conducting a U-shaped flow.
2. The heat transmission unit of claim 1, wherein the heat transmission unit (1) is provided
with two shut-off means (27,28;31,32) arranged internally thereof and wherein, in
the closed condition of the first partial inlet (17) for fluid as effected by the
first shut-off means (27;31), the second shut-off means (28;32) is switched in such
a manner that the cooling path for the fluid in the heat transmission unit (1) is
lengthened.
3. The heat transmission unit of claim 2, wherein the heat transmission unit (1) comprises
two partition walls (23,24;29,30) cooperating with the shut-off means (27,28;31,32)
in such a manner that the whole channel (4) is in its flow-conducting state in both
switch positions of the shut-off means (27,28;31,32), the cooling path being lengthened
and the cross section being narrowed.
4. The heat transmission unit of claim 3, wherein the cooling path is lengthened substantially
to the same extent to which the flow-conducting cross section is reduced.
5. The heat transmission unit of claim 3 or 4, wherein the first partition wall (23)
extends, in the main flow direction and between the first and second partial inlets
(17,18) for fluid, from the fluid inlet (8) into the heat transmission unit (1) to
a position before the end (10) opposite to the fluid inlet (8), and the second partition
wall (24) extends, in the main flow direction and between the first and second partial
outlets (19,20) for fluid, from the fluid outlet (9) into the heat transmission unit
(1) to a position before the end (10) opposite to the fluid outlet (9), wherein the
first and second shut-off means (27,28) are formed as flaps and the flaps (27,28)
are arranged on the opposite ends of the heat transmission unit (1) respectively between
the first and second partition walls (23,24), the flaps (27,28) being arranged vertically
relative to each other in both switch directions.
6. The heat transmission unit of claim 3 or 4, wherein the first partition wall (29)
extends, in the main flow direction and between the first and second partial inlets
(17,18) for fluid, along a U-shaped path from the fluid inlet (8) to a position before
the second partial outlet (20) for fluid, and the second partition wall (30) extends,
in the main flow direction, along a U-shaped path from the fluid outlet (9) between
the first and second partial outlets (19,20) for fluid, all the way to a position
before the first partial inlet (17) for fluid, wherein the first and second shut-off
means (31,32) are formed as flaps, the first flap (31) being adapted to close the
first partial inlet (17) for fluid and the second flap (32) being adapted to close
the second partial outlet (20) for fluid, and the processes of opening and closing
the flaps (31,32) being performed in parallel to each other.
1. Unité de transfert thermique comprenant un canal (5) traversé par un produit de refroidissement
et un canal (4) traversé par un fluide à refroidir, qui sont séparés par une première
paroi (11) d'où s'étendent des nervures (12) dans au moins un des deux canaux (4,
5), ledit canal (4) traversé par ledit fluide à refroidir comprenant une entrée de
fluide (8) et une sortie de fluide (9), et ladite unité de transfert thermique (1)
comprenant une deuxième paroi (13) qui sépare ladite entrée de fluide (8) de ladite
sortie de fluide (9) et s'étend jusqu'à avant une extrémité (10) de ladite unité de
transfert thermique (1) opposée à ladite entrée de fluide (8) ou ladite sortie de
fluide (9), respectivement, caractérisée en ce qu'une paroi de séparation (14; 23, 24; 29, 30) s'étendant dans la direction d'écoulement
divise ledit canal (4) en un premier et un deuxième canal partiel (15, 16) avec une
première entrée de fluide partielle (17) et une deuxième entrée de fluide partielle
(18) et une première sortie de fluide partielle (19) et une deuxième sortie de fluide
partielle (20), au moins ladite première entrée de fluide partielle (17) étant obturable
à l'aide d'un moyen d'obturation (21; 27; 31) de sorte que ladite unité de transfert
thermique (1) est traversée en forme de U si le premier moyen d'obturation (21; 27;
31) est ouvert, et qu'elle est traversée au moins partiellement en forme de U si ledit
premier moyen d'obturation (21; 27; 31) est fermé.
2. Unité de transfert thermique selon la revendication 1, caractérisée en ce que deux moyens d'obturation (27, 28; 31, 32) sont disposés dans ladite unité de transfert
thermique (1), où, lors de l'obturation du ladite première entrée de fluide (17) par
ledit premier moyen d'obturation (27; 31), ledit deuxième moyen d'obturation (28;
32) est commuté de sorte que le trajet de refroidissement du fluide dans ladite unité
de transfert thermique(1) est rallongé.
3. Unité de transfert thermique selon la revendication 2, caractérisée en ce que ladite unité de transfert thermique (1) comprend deux parois de séparation (23, 23;
29, 30), qui coopèrent avec les moyen d'obturation (27, 28; 31, 32) de sorte que tout
le canal (4) est traversé dans les deux positions de commutation desdits moyens d'obturation
(27, 28; 31, 32), ledit trajet de refroidissement étant rallongé si la section transversale
est rétrécie.
4. Unité de transfert thermique selon la revendication 3, caractérisée en ce que le trajet de refroidissement est rallongé sensiblement d'autant que la section transversale
traversée est réduite.
5. Unité de transfert thermique selon les revendications 3 ou 4, caractérisée en ce que la première paroi de séparation (23) s'étend, à partir de l'entrée de fluide (8),
entre ladite première et ladite deuxième entrée de fluide partielle (17, 18) selon
la direction d'écoulement principale dans ladite unité de transfert thermique (1)
jusqu'à avant l'extrémité (10) opposée à l'entrée de fluide (8), et la deuxième paroi
de séparation (24) s'étend, à partir de la sortie de fluide (9), entre ladite première
et ladite deuxième sortie de fluide partielle (19, 20) selon la direction d'écoulement
principale dans ladite unité de transfert thermique (1) jusqu'à avant l'extrémité
(10) opposée à la sortie de fluide (9), ledit premier et ledit deuxième moyen d'obturation
(27, 28) étant configurés comme clapets, et les clapets (27, 28) sont disposés aux
extrémités opposées de ladite unité de transfert thermique (1), respectivement entre
la première et la deuxième paroi de séparation (23, 24), lesdits clapets (27, 28)
étant disposés perpendiculairement l'un par rapport à l'autre dans les deux positions
de commutation.
6. Unité de transfert thermique selon les revendications 3 ou 4, caractérisée en ce que la première paroi de séparation (29) s'étend en forme de U à partir de ladite entrée
de fluide (8) entre ladite première et ladite deuxième entrée de fluide partielle
(17, 18) selon la direction d'écoulement principale jusqu'à avant ladite deuxième
sortie de fluide partielle (20), et la deuxième paroi de séparation (30) s'étend en
forme de U à partir de ladite sortie de fluide (9) entre ladite première et ladite
deuxième sortie de fluide partielle (19, 20) selon la direction d'écoulement principale
jusqu'à avant ladite première entrée de fluide partielle (17), ledit premier et ledit
deuxième moyen d'obturation (31, 32) étant configurés comme clapets, ladite première
entrée de fluide partielle (17) étant obturable par ledit premier clapet (31) et ladite
deuxième sortie de fluide partielle (20) étant obturable par ledit deuxième clapet
(32), lesdits clapets (31, 32) ouvrant et fermant en parallèle.