[0001] Die Erfindung betrifft eine Stromtrennvorrichtung, die einen mittels mindestens einem
Hilfsantrieb betätigbaren, Schaltkontakte aufweisenden Schalter umfasst.
[0002] Derartige Stromtrennvorrichtungen werden üblicherweise dafür eingesetzt, Verbraucher
zu Wartungszwecken von einer Energieversorgungsanlage zu trennen. So weisen beispielsweise
Reisezugwagen eine Stromtrenn- und Erdungsvorrichtung auf, um einen einzelnen Reisezugwagen
aus einem aufgerüsteten Zugverband, der aus mehreren Reisezugwagen besteht, zu Wartungszwecken
von der Zugsammelschiene zu trennen und zu erden. An diesem von der Energieversorgungsanlage
getrennten und geerdeten Reisezugwagen können dann gefahrlos die Wartungsarbeiten
durchgeführt werden.
[0003] Bisher werden zu diesem Zweck zwei separate Geräte eingesetzt. So ist zum einen ein
Schalter bzw. Schütz erforderlich, der die Energieversorgungsanlagen des Reisezugwagens
ein- bzw. ausschaltet. Zusätzlich dazu ist in dem Reisezugwagen eine separate Trenn-
und Erdungseinrichtung vorhanden, die einen mechanisch betätigten Schalter mit separaten
Schaltkontakten umfasst, der eine zusätzliche Trennung der Energieversorgungsanlagen
von der Zugsammelschiene bewirkt. Dabei entsteht eine sichtbare Trennstelle. Der mechanisch
betätigbare Schalter ist mit einer mechanischen Zwangstrennung ausgerüstet, die zu
einer gewaltsamen Trennung der Schaltkontakte führt, falls diese beispielsweise miteinander
verschweißt sind. Bei der Betätigung dieses mechanischen Schalters wird gleichzeitig
eine Erdung der Verbraucher bzw. der Wagenanlage, beispielsweise durch Absenken eines
Erdungsmessers, herbeigeführt und der Wagen zur Wartung freigegeben.
[0004] Zur Erzeugung eines sicheren Schaltzustands für Wartungsarbeiten sind also ein Schaltgerät
zur Ein- und Ausschaltung der elektrischen Verbraucher und eine separate Trenn- und
Erdungseinrichtung zur Erzeugung einer Wartungsstellung erforderlich. Der Einsatz
von zwei separaten Geräten führt zu erhöhtem Platzbedarf. Das Dokument
US 2006/049026 offenbart eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Stromtrennvorrichtung bereitzustellen,
mit der die zur Erzeugung eines sicheren Wartungszustands erforderlichen Maßnahmen
durchgeführt werden können, die kompakt und leicht ist, an verschiedene Applikationen
angepasst werden kann und somit auch zu einer Kostenoptimierung führt.
[0006] Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Stromtrennvorrichtung eine zusätzliche
handbetriebene auf die Schaltkontakte des Schalters wirkende Zwangsöffnungseinrichtung
aufweist.
[0007] Da die handbetriebene Zwangsöffnungseinrichtung in die Stromtrennvorrichtung integriert
ist, wird nur noch ein Gerät benötigt. Es sind somit ein kompakterer Aufbau und eine
Gewichtsreduzierung der Stromtrennvorrichtung möglich.
[0008] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Zwangsöffnungseinrichtung
so mit einem Gehäuse der Stromtrennvorrichtung verbunden ist, dass ein Öffnen des
Gehäuses der Stromtrennvorrichtung die Zwangsöffnungseinrichtung betätigt. Beim Öffnen
des Gehäuses der Stromtrennvorrichtung wird somit automatisch eine Zwangsöffnung der
Schaltkontakte des Schalters bewirkt. Es ist keine separate Betätigung einer Zwangsöffnungseinrichtung
erforderlich, wodurch ein Öffnen des Gehäuses der Stromtrennvorrichtung bei geschlossenem
Schalter verhindert wird. Bedienfehler werden so vermieden:
[0009] Gemäß einer weiteren Variante ist vorgesehen, dass die Stromtrennvorrichtung eine
mit der Zwangsöffnungseinrichtung verbundene Erdungseinrichtung aufweist. Bei Betätigung
der Zwangsöffnungseinrichtung wird somit eine Erdung der Verbraucher herbeigeführt
und ein für die Wartung sicherer Schaltzustand hergestellt.
[0010] In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Erdungseinrichtung sichtbar
in der Stromtrennvorrichtung angeordnet ist. Es ist somit auch möglich, zu überprüfen,
ob die Verbraucher tatsächlich geerdet sind, ohne das Gehäuse der Stromtrennvorrichtung
zu öffnen.
[0011] Weiterhin kann vorgesehen werden, dass die Stromtrennvorrichtung eine mit der Zwangsöffnungseinrichtung
verbundene sichtbare Trennstelle aufweist. Es kann also leicht überprüft werden, ob
die Betätigung der Zwangsöffnungseinrichtung tatsächlich zu einer Trennung der Schaltkontakte
geführt hat.
[0012] In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Stromtrennvorrichtung
einen Blockierungsmechanismus auf, der ein Öffnen des Gehäuses der Stromtrennvorrichtung
blockiert, wenn eine Zwangsöffnung der Schaltkontakte nicht möglich ist. Falls die
Kontakte so miteinander verschweißt sind, dass eine Zwangsöffnung nicht möglich ist,
ist es somit nicht möglich das Gehäuse der Stromtrenneinrichtung zu öffnen. Auf diese
Weise wird eine Gefährdung des Bedienpersonals vermieden.
[0013] Gemäß einer weiteren Variante ist vorgesehen, dass die Stromtrennvorrichtung in dem
Schalterzustand mit geöffneten Schaltkontakten, geöffneter Trennstelle und aktivierter
Erdungseinrichtung verschließbar ist. Diese Schaltstellung ist die Wartungsstellung
der Stromtrennvorrichtung. Durch das Verschließen dieser Schaltstellung ist ein Schutz
vor unbeabsichtigten Wiedereinschalten während der Wartung möglich.
[0014] Nachfolgend werden Ausführungsformen der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- Schaltbild der Stromtrennvorrichtung im Normalbetrieb,
- Fig. 2
- Schaltbild der Stromtrennvorrichtung mit geöffnetem Schalter,
- Fig. 3
- Schaltbild der Stromtrennvorrichtung in Wartungsstellung und
- Fig. 4
- schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Stromtrennvorrichtung.
[0015] In Fig. 1 ist ein Schaltbild der Stromtrennvorrichtung 1 im Normalbetrieb gezeigt.
Sowohl der Schalter 2 als auch die Erdungseinrichtung 3 sind geschlossen und die Verbraucher
somit an die Energieversorgung angeschlossen.
[0016] Der Schalter 2 umfasst zwei Schaltkontakte 4, 5. Die Schaltkontakte 4, 5 werden mithilfe
eines Hilfsantriebs 6 geöffnet und geschlossen. Die manuell betätigbar Zwangsöffnungseinrichtung
7 wirkt ebenfalls auf die Schaltkontakte 4, 5 ein. Die Zwangsöffnungseinrichtung 7
ist weiterhin mit der Erdungseinrichtung 3 verbunden.
[0017] In Fig. 2 ist ein Schaltbild der Stromtrennvorrichtung 1 mit geöffnetem Schalter
2 dargestellt. Die Verbraucher sind somit von der Energieversorgung abgetrennt. Sollen
Wartungsarbeiten durchgeführt werden, so wird erst der Schalter 2 über den Hilfsantrieb
6 geöffnet. Anschließend wird die Zwangsöffnungseinrichtung 7 betätigt. Die Zwangsöffnungseinrichtung
7 ist mit dem Gehäuse, vorzugsweise mit dem Gehäusedeckel, der Stromtrennvorrichtung
1 verbunden. Wird das Gehäuse, bzw. der Gehäusedeckel, der Stromtrenneinrichtung 1
geöffnet, um Wartungsarbeiten durchzuführen, so wird automatisch die Zwangsöffnungseinrichtung
7 betätigt. Die Zwangsöffnungseinrichtung 7 wirkt auf die Schaltkontakte 4, 5 ein.
Können die Schaltkontakte 4, 5 nicht durch den Hilfsantrieb 6 geöffnet werden, beispielsweise
weit sie miteinander verschweißt sind, so wird durch die Zwangsöffnungseinrichtung
7 eine gewaltsame Trennung der Schaltkontakte 4, 5 bewirkt.
[0018] Wie in Fig. 3 dargestellt, ragt die Zwangsöffnungseinrichtung nach ihrer Betätigung
in die Schaltkontaktstelle hinein. Damit soll eine Zwangsöffnung der Schaltkontakte
sichergestellt werden.
[0019] Lassen sich die Schaltkontakte 4, 5 auch durch die Zwangsöffnungseinrichtung 7 nicht
voneinander trennen, so blockiert die Zwangsöffnungseinrichtung 7 und verhindert ein
weiteres Öffnen des Gehäuses der Stromtrennvorrichtung 1.
[0020] Sind die Schaltkontakte 4, 5 allerdings geöffnet, so bewegt die Zwangsöffnungseinrichtung
7 einen Erdungsmesser 8 und erdet die Verbraucher. Durch die Bewegung des Erdungsmessers
8 wird in der Stromtrennvorrichtung 1 weiterhin eine sichtbare Trennstelle 9 erzeugt.
Vorzugsweise ist auch Erdungsstelle 10 sichtbar. Es kann somit leicht erkannt werden,
dass die Verbraucher von der Energieversorgung getrennt und geerdet wurden und ein
sicherer Wartungszustand hergestellt wurde.
[0021] Dieser Wartungszustand ist in Fig. 3 dargestellt. Um das Bedienpersonal während der
Wartung vor unbeabsichtigtem Wiedereinschalten zu schützen, ist der Wartungszustand
mit geöffnetem Schaltkontakten 4, 5, geöffneter Trennstelle 9 und geschlossener Erdungsstelle
10 verschließbar.
[0022] Vorzugsweise ist die Zwangsöffnungseinrichtung 7, so mit dem Gehäuse der Stromtrennvorrichtung
1 verbunden, dass das Gehäuse der Stromtrennvorrichtung 1 nur dann wieder geschlossen
werden kann, wenn die Erdung der Verbraucher aufgehoben wurde. Somit kann eine Gefährdung
des Bedienpersonals ausgeschlossen werden.
[0023] In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Gleiche Bauteile
wie in den Figuren 1 bis 3 werden in Fig. 4 mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Für die Funktion dieser Bauteile wird auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen.
[0024] In dieser Ausführungsform ist der bewegliche Kontakt der Schaltkontakte auf einem
beweglichen Schlitten 11 oder einem ähnlichen Bauteil angeordnet, der aus dem Gehäuse
12 des Schalters 2 herausragt. Bei dem Schalter 2 kann es sich beispielsweise um einen
Schütz handeln. Der Hilfsantrieb 6 wirkt dann auf diesen Schlitten 11 ein, bewegt
den Schlitten 11 und damit auch den beweglichen Schaltkontakt. Dadurch wird ein Öffnen
oder Schließen der Schaltkontakte bewirkt.
[0025] Auch die Zwangsöffnungseinrichtung 7 wirkt auf den Schlitten 11 ein, auf dem der
bewegliche Schaltkontakt angeordnet ist. Wie aus Fig. 4 zu erkennen, sind sowohl die
Zwangsöffnungseinrichtung 7 als auch das Erdungsmesser 8 mit dem Gehäusedeckel 13
der Stromtrennvorrichtung 1 verbunden. Die Verbindung des Erdungsmessers 8 mit dem
Gehäusedeckel 13 kann beispielsweise so realisiert werden, dass das Erdungsmesser
8 auf einer Führung 14 angeordnet ist, die über einen Mitnehmer 15 mit dem Gehäusedeckel
13 verbunden ist. Wird der Gehäusedeckel 13 geöffnet, so wird das Erdungsmesser 8
über den Mitnehmer 15 auf der Führung 14 bewegt und in die Erdungsstellung überführt.
Der geerdete Zustand der Stromtrennvorrichtung 1 mit betätigter Zwangsöffnungseinrichtung
7 ist in Fig. 4 gestrichelt eingezeichnet. Vorzugsweise wird die Verbindung des Gehäusedeckels
13 mit der Zwangsöffnungseinrichtung 7 und dem Erdungsmesser 8 über ein Bauteil realisiert.
Dieses Bauteil ist dabei vorzugsweise so ausgebildet, dass beim Öffnen des Gehäusedeckels
13 zuerst die Zwangsöffnungseinrichtung 7 betätigt wird, bevor das Erdungsmesser 8
in die Erdungsstellung überführt wird. Weiterhin gelten die gleichen Sichermaßnahmen
wie für die Fig. 1 bis 3 beschrieben. Insbesondere wird vorgesehen, dass die Zwangsöffnungseinrichtung
7 blockiert und ein weiteres Öffnen des Gehäusedeckels 13 verhindert, wenn die Schaltkontakte
nicht getrennt werden können.
[0026] Die beschriebene Stromtrennungsvorrichtung 1 kann beispielsweise in Hochspannungsanlagen
von Reisezugwagen eingesetzt werden. Es ist aber auch der Einsatz in Triebzügen, U-
und Straßenbahnen möglich.
1. Stromtrennvorrichtung (1) für Bahnen im Schienenverkehr, die einen mittels mindestens
einem Hilfsantrieb (6) betätigbaren, Schallkontakte (4,5) aufweisenden Schalter (2)
umfasst, wobei die Stromtrennvorrichtung (1) eine zusätzliche, handbetriebene auf
die Schaltkontakte (4,5) des Schalters (2) wirkende Zwangsöffnungseinrichtung (7)
aufweist dadurch gekennzeichnet, dass die Stromtrennvorrichtung (1) eine mit der Zwangsöffnungseinrichtung (7) verbundene
Erdungseinrichtung (3) mit einem von einer Betriebsstellung in eine Erdungsstellung
überführbaren Erdungemesser (8) aufweist.
2. Stromtrennvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangsöffnungseinrichtung (7) so mit einem Gehäuse der Stromtrennvorrichung (1)
verbunden ist, dass ein Öffnen des Gehäuses der Stromtrennvorrichtung (1) die Zwangsöffnungseinrichtung
(7) betätigt.
3. Stromtrennvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Erdungseinrichtung (3) sichtbar in der Stromtrennvorrichtung (1) angeordnet ist.
4. Stromtrennvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromtrennvorrichtung (1) einer mit der Zwangsöffnungseinrichtung (7) verbundene
sichtbare Trennstelle (9) aufweist.
5. Stromtrennvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromtrennvorrichtung (1) einen Blockierungsmechanismus aufweist, der ein Öffnen
des Gehäuses der Stromtrennvorrichtung (1) blockiert, wenn eine Zwangs-Öffnung der
Schaltkontakte (4,5) nicht möglich ist.
6. Stromtrennvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromtrennvorrichtung (1) in dem Schaltzustand mit geöffneten Schaltkontakten
(4,5), geöffneter Trennstelle (9) und geschlossener Erdungsstelle (10) verschließbar
ist.
1. A power disconnecting device (1) for railroads used in railroad traffic, comprising
a switch (2) that can be actuated by means of at least one auxiliary drive unit (6)
and is provided with switching contacts (4, 5), wherein the power disconnecting device
(1) comprises an additional manually operated positive opening mechanism (7) which
acts upon the switching contacts (4, 5) of the switch (2), characterized in that the power disconnecting device (1) comprises a grounding device (3) connected to
the positive opening mechanism (7) and including a grounding blade (8) transferable
from an operating position into a grounding position.
2. The power disconnecting device (1) of claim 1, characterized in that the positive opening mechanism (7) is connected to a casing of the power disconnecting
device (1) in such a way that the positive opening mechanism (7) is actuated when
the casing of the power disconnecting device (1) is opened.
3. The power disconnecting device (1) of claim 1 or 2, characterized in that the grounding device (3) is visibly arranged in the power disconnecting device (1).
4. The power disconnecting device (1) of one of claims 1 to 3, characterized in that the power disconnecting device (1) comprises a visible point of separation (9) connected
to the positive opening mechanism (7).
5. The power disconnecting device (1) of one of claims 1 to 4, characterized in that the power disconnecting device (1) comprises a blocking mechanism for blocking an
opening of the casing of the power disconnecting device (1) if a positive opening
of the switching contacts (4, 5) is not possible.
6. The power disconnecting device (1) of one of claims 1 to 5, characterized in that the power disconnecting device (1) is lockable in the switching state in which the
switching contacts (4, 5) are opened, the point of separation (9) is opened and the
grounding point (10) is closed.
1. Dispositif de sectionnement de courant (1) pour des trains de réseaux ferroviaires
comportant un dispositif de coupure (2) ayant des contacts de commutation (4, 5) actionnés
par au moins un moyen d'entraînement auxiliaire (6),
le dispositif de sectionnement de courant (1) ayant en outre une installation d'ouverture
forcée (7) à entraînement manuel, agissant sur les contacts de commutation (4, 5)
du dispositif de coupure (2),
caractérisé en ce que
le dispositif de sectionnement de courant (1) comporte une installation de mise à
la masse (3) reliée à l'installation d'ouverture forcée (7), ayant un couteau (8)
de mise à la masse qui passe d'une position de fonctionnement à une position de mise
à la masse.
2. Dispositif de sectionnement de courant (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'installation d'ouverture forcée (7) est reliée à un boîtier du dispositif de sectionnement
de courant (1) de façon que l'ouverture du boîtier du dispositif de sectionnement
de courant (1), actionne l'installation d'ouverture forcée (7).
3. Dispositif de sectionnement de courant (1) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'installation de mise à la masse (3) est montée de manière visible dans le dispositif
de sectionnement de courant (1).
4. Dispositif de sectionnement de courant (1) selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
le dispositif de sectionnement de courant (1) comporte un point de coupure (9) visible,
relié à l'installation d'ouverture forcée (7).
5. Dispositif de sectionnement de courant (1) selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
le dispositif de sectionnement de courant (1) comporte un mécanisme de blocage qui
bloque l'ouverture du boîtier du dispositif de sectionnement de courant (1) si l'ouverture
forcée des contacts de commutation (4, 5) n'est pas possible.
6. Dispositif de sectionnement de courant (1) selon l'une des revendications 1 à 5
caractérisé en ce que
le dispositif de sectionnement de courant (1) peut être verrouillé dans l'état de
commutation avec des contacts de commutation (4, 5) ouverts, le point de coupure (9)
ouvert et le point de mise à la masse (10), fermé.