[0001] Die Erfindung betrifft ein Schaltgerät, insbesondere Leitungsschutzschalter und/oder
Fehlerstromschutzschalter, mit einem Gehäuse und mit Schaltkontakten zum Schließen
und/oder Öffnen wenigstens eines Stromkreises, wobei eine Auslösevorrichtung zum automatischen
Trennen der Schaltkontakte vorgesehen ist, wobei das Gehäuse wenigstens eine Frontseite
aufweist, wobei auf der Frontseite eine Abdeckkappe aufgeklippst ist, wobei die Abdeckkappe
wenigstens eine Rastnase aufweist, die in wenigstens eine, am Gehäuse angeordnete
Rastnut eingreift, wobei die Abdeckkappe und das Gehäuse derart ausgebildet sind,
dass diese bei auf der Frontseite aufgeklippster Abdeckkappe ein zerstörungsfreies
Öffnen, insbesondere ein zerstörungsfreies Aufbiegen, der aus Rastnut und Rastnase
gebildeten Rastverbindung verhindern, wobei das Gehäuse einen Gehäusevorsprung aufweist,
welcher wenigstens bereichsweise die Frontseite bildet, und in wenigstens einem Fußbereich
in das Gehäuse übergeht, wobei im Bereich des Gehäusevorsprungs vorzugsweise ein Schalthebel
angeordnet ist, wobei, insbesondere im Bereich wenigstens eines Fußbereichs, die Abdeckkappe
mit dem Gehäuse und/oder dem Gehäusevorsprung in einer Sicherungsverbindung verbunden
ist, und dass die Sicherungsverbindung derart ausgebildet ist, dass diese ein zerstörungsfreies
Öffnen, insbesondere ein zerstörungsfreies Aufbiegen der Rastverbindung verhindert.
[0002] Die
EP 0 849 757 A zeigt ein Gehäuse für ein elektrisches Installationsgerät, insbesondere für einen
Leitungsschutzschalter oder Fehlerstromschutzschalter
[0003] Die
EP 0 375 488 A zeigt ein Gehäuse für ein elektrisches Installationsgerät, insbesondere für einen
Leitungsschutzschalter oder Fehlerstromschutzschalter, mit zwei - in Gebrauchslage
gesehen - übereinanderliegenden Gehäusehälften.
[0004] Die
US 5 894 404 A zeigt mehrere Stromunterbrechermodule auf einer Schalttafel und eine gemeinsame Abdeckung
für mehrere, beispielsweise jeweils zwei, der Stromunterbrechermodule.
[0005] Die
US 5 909 019 A zeigt eine - in Gebrauchslage gesehen - fordere Montageplatte zur Montage eines Schaltelementes
an Trägerelementen.
[0006] Die
EP 0 753 872 A1 zeigt eine Gehäuse für elektrische Vorrichtungen bestehend aus zumindest zwei komplementären
Teilen.
[0007] Die
DE 27 48 431 B1 zeigt unterschiedliche Ausführungsformen von Schnapphaken an spfitzgegossenen Gehäuseteilen.
[0008] Die
US 4 872 087 A zeigt ein Gehäuse für Elektroinstallationsgeräte mit einer einer oberen und einer
unteren Gehäusehälfte.
[0009] Es sind Schaltgeräte, insbesondere Schutzschalter, wie etwa Leitungsschutzschalter
und/oder Fehlerstromschutzschalter, bekannt, welche mit im Wesentlichen gleicher Funktionalität
in vielen Ländern der Erde verkauft und angewendet werden. Derartige Schaltgeräte
weisen in den unterschiedlichsten Ländern einen identen inneren Aufbau auf. Allerdings
unterscheiden sich in vielen Ländern die lokalen Vorschriften hinsichtlich der notwendigen
Kennzeichnung eines Schaltgeräts. So können etwa im Land A bestimmte Kennzeichnungen
in Form von Aufdrucken auf dem Schaltgerät notwendig sein, während im Land B andere
Kennzeichnungen notwendig sind, welche z.B. nicht als Aufdruck, sondern in Form eines
in das Schaltgerät eingelassenen Reliefs ausgebildet sein müssen. Weites ist bekannt,
Schaltgeräte von Fremdherstellern zuzukaufen bzw. an Fremdanbieter zu verkaufen. In
diesem Fall muss das Schaltgerät nicht nur betreffend der Firmenkennzeichnung an die
Fremdfirma angepasst werden, auch die Gestaltung des Schaltgeräts soll an die Gestaltung
der übrigen Schaltgeräte der Fremdfirma angepasst sein.
[0010] Bisher war es daher notwendig für jeden Markt bzw. für jeden Fremdanbieter Schaltgeräte
mit eigenen Gehäusen herzustellen. Da die Gehäuse für Schaltgeräte wie etwa Leitungsschutzschalter
bzw. Fehlerstromschutzschalter aufgrund der notwendigen Funktionalität sehr aufwendig
gestaltet sind, insbesondere ein sehr aufwendig gestaltetes Innenleben aufweisen,
sind auch die hiefür notwendigen Spritzguss- bzw. Extruderformen sehr aufwendig und
kostspielig, und die Herstellung einer neuen Form nimmt geraume Zeit in Anspruch.
Dadurch entstehen hohe Kosten für die Herstellung unterschiedlicher Gehäuseformen
bzw. für das auf Lager halten unterschiedlicher Gehäuseformen. Dadurch sinkt auch
die Flexibilität auf Seiten des Herstellers, welcher für jeden Markt unterschiedliche
Gehäuse verwenden muss. Durch die aufwendige Fertigung der Gehäuse, welche geraume
Zeit in Anspruch nimmt, kann nur sehr langsam, bzw. mit langen Verzögerungen auf Anforderungen
von Kunden, bzw. auf neue bzw. geänderte Märkte reagiert werden.
[0011] Aufgabe der Erfindung ist es daher ein Schaltgerät der eingangs genannten Art anzugeben,
mit welchem die genannten Nachteile vermieden werden können, und welches eine einfache
und kostenschonende Herstellung ermöglicht, wobei schnell, flexibel und kostenschonend
auf geänderte Anforderungen durch den Markt bzw. die Kunden reagiert werden kann.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass im Bereich des Fußbereichs, insbesondere
im direkten Übergang des Gehäusevorsprungs in das Gehäuse, wenigstens eine Sicherungsnut
in dem Gehäuse ausgebildet ist, und die Abdeckkappe in die Sicherungsnut eingreift,
und derart die Sicherungsverbindung bildet.
[0012] Dadurch kann die Fertigung eines Schaltgeräts einfach und kostenschonend gestaltet
werden, wobei schnell und flexibel auf geänderte Anforderungen durch den Markt bzw.
die Kunden reagiert werden kann. Dadurch kann ein Schaltgerät hergestellt werden,
welches mit derselben Funktionalität für sämtliche Märkte, Länder und/oder Kunden
hergestellt werden kann, wobei die Anpassung des Schaltgeräts an den jeweiligen Markt,
Kunden und/oder das Land durch Anordnung einer entsprechenden Abdeckkappe ermöglicht
wird. Dadurch kann bei der Fertigung des Schaltgeräts lediglich ein einziges Gehäuse
verwendet werden, wodurch der Herstellungsaufwand für unterschiedliche Gehäuse vermieden
wird. Dadurch kann die Fertigung des Schaltgeräts vereinfacht werden, da die Fertigung
keine Rücksicht nehmen muss auf den endgültigen Einsatzort des Schaltgeräts. Dadurch
kann die Anpassung des Schaltgeräts an den Markt flexibel, etwas in einem finalen
Fertigungsschritt, gestaltet werden. Da die Abdeckkappe klein und einfach gestaltet
ist, sind auch die unterschiedlichen Formen für unterschiedliche Abdeckkappen einfach
gestaltet und können wesentlich schneller als etwa eine Form für ein vollständiges
Gehäuse hergestellt werden. Dadurch kann in der Fertigung schnell auf Änderungen bzw.
Anforderungen durch den Markt und/oder die Kunden reagiert werden, indem in relativ
kurzer Zeit neue Abdeckkappen hergestellt werden, welche auf den fertigen Schaltgeräten
angeordnet werden.
[0013] Durch das Aufklippsen einer Abdeckkappe kann auch die Herstellung eines erfindungsgemäßen
Schaltgeräts wesentlich vereinfacht werden. Der Aufklippsvorgang kann sowohl händisch
als auch automatisiert von einem Roboter einfach durchgeführt werden, wobei durch
das Aufklippsen eine besonders einfache und dauerhafte Anordnung der Abdeckkappe auf
dem Schaltgerät erreicht wird.
[0014] Dadurch ist eine gute Verankerung der Abdeckkappe an dem Gehäuse des Schaltgeräts
möglich. Dadurch wird eine sichere Rastverbindung der Abdeckkappe mit dem Gehäuse
gebildet.
[0015] Dadurch kann ein Entfernen der Abdeckkappe bei einem fertig montierten Schalter verhindert
werden, wodurch die Betriebssicherheit des Schalters erhöht werden kann.
[0016] Dadurch kann ein Entfernen der Abdeckkappe bei einem fertig montierten Schalter wirksam
und einfach verhindert werden, wodurch die Betriebssicherheit des Schalters erhöht
werden kann.
[0017] Dadurch kann eine besonders einfach ausgebildete und hoch wirksame Sicherungsverbindung
geschaffen werden, welche ein automatisiertes Zusammensetzten des Schalters begünstigt.
[0018] In diesem Zusammenhang kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein,
dass die wenigstens eine Rastverbindung im Bereich zwischen der Sicherungsverbindung
und einem Scheitelbereich des Gehäusevorsprunges angeordnet ist. Durch Verlagerung
der Sicherungsverbindung weg von den dem Nutzer nächsten Bereichen kann diese im Wesentlichen
nicht sichtbar ausgeführt werden, und ist somit noch zusätzlich vor nachträglichen
unbefugten Veränderungen geschützt, und beeinträchtigt auch nicht die für die Beschriftung
des Schalters notwendigen Flächen.
[0019] Eine Variante der Erfindung, bei der die Frontseite durch den Gehäusevorsprung gebildet
ist, und der Gehäusevorsprung im Wesentlichen die Form eines auf das Gehäuse aufgesetzten
rechteckigen Quaders mit einer ersten und einer zweiten Stirnfläche aufweist, kann
darin bestehen, dass im Bereich des Fußbereichs der ersten und zweiten Stirnfläche
je eine Sicherungsnut ausgebildet ist, und dass die Abdeckkappe anliegend an die erste
und zweite Stirnfläche je einen Sicherungsfortsatz aufweist, welcher in die Sicherungsnut
eingreift, und derart im Bereich der ersten und zweiten Stirnseite je eine Sicherungsverbindung
bildet. Dadurch ist eine besonders sichere und für einen unbefugten Eingriff unzugängliche
Anordnung und Ausbildung der Sicherungsverbindung möglich.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, bei der das Gehäuse durch wenigstens
zwei Gehäuseschalen gebildet ist, die mit ihren freien Randkanten aneinander gelegt
und vernietet sind, kann vorgesehen sein, dass an der ersten und zweiten Stirnfläche
lediglich einer der zwei Gehäuseschalen je eine Rastnut ausgebildet ist. Dadurch können
sich die Veränderungen im Bau der notwendigen Werkzeuge für die Bildung der Gehäuseschalen,
insbesondere die Spritzgussformen, auf lediglich eine Gehäuseschale beschränken, wodurch
die Kosten für die notwendigen Änderungen gering gehalten werden können.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann bei einem Schaltgerät mit
einem Gehäuse, welches durch wenigstens zwei Gehäuseschalen gebildet ist, die mit
ihren freien Randkanten aneinander gelegt und vernietet sind, wobei die Gehäuseschalen
jeweils ineinander übergehende Nietrohre für die Aufnahme der Nieten aufweisen kann,
vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Rastnut durch einen Außenbereich der Nietrohre
gebildet ist. Dadurch finden die bei einem Gehäuse ohnedies vorhandenen Nietrohre
für einen weiteren Einsatzzweck, nämlich als Rastnut für das Aufklippsen der Abdeckkappe
Verwendung. Dadurch kann auf weitere Rastnuten, welche speziell an anderen Bereich
des Gehäuses vorzusehen wären verzichtet werden. Dadurch ist eine besonders einfache
und kostenschonende Gehäusegestaltung möglich. Dadurch kann eine bestehende Gehäusekonstruktion
mit nur minimalen Änderungen, aber ansonsten weitestgehend unverändert weiter verwendet
werden. Ein Schaltgerät mit einem derartigen Gehäuse weist insbesondere auch eine
besonders hohe mechanische Stabilität und Verwindungssteifigkeit auf, da auf der Abdeckkappe
angreifende bzw. von dieser zu übertragende Kräfte über die Rastnasen direkt auf die
Nietrohre übertragen werden, weshalb es zu keinen weiteren Verwindungen des Gehäuses
kommt.
[0022] In Weiterbildung der Erfindung kann bei einem Schaltgerät, bei welchem die Frontseite
und die Abdeckkappe eine im Wesentlichen rechteckige Grundfläche aufweisen, vorgesehen
sein, dass im Bereich der vier Frontseitenecken je wenigstens eine Rastnut und im
Bereich der vier Abdeckungsecken je eine Rastnase angeordnet ist. Dadurch wird eine
besonders gute und stabile Befestigung der Abdeckkappe an dem Gehäuse erreicht.
[0023] In Weiterführung der Erfindung kann bei einem Schaltgerät, bei welchem die Frontseite
wenigstens eine erste Durchbrechung für die Durchführung eines Schalthebels aufweist,
vorgesehen sein, dass die Abdeckkappe die Frontseite im Wesentlichen vollständig abdeckt,
und eine zweite Durchbrechung aufweist, welche wenigstens so groß ist wie die erste
Durchbrechung. Dadurch kann die gesamte Frontseite an die Anforderungen durch einen
Markt, Kunden und/oder den Vorschriften eines Landes angepasst werden.
[0024] Gemäß wieder einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann bei einem Schaltgerät,
bei welchem das Gehäuse zwei im Wesentlichen parallele Gehäuseseitenflächen aufweist,
vorgesehen sein, dass die Abdeckkappe wenigstens eine Abdeckseitenfläche aufweist,
welche im Wesentlichen bündig an die angrenzende Gehäuseseitenfläche anschließt. Dadurch
kann eine verwindungssteife Abdeckkappe geschaffen werden, welche auch den Belastungen
durch einen Fertigungsroboter standhält. Dadurch wird ein Schaltgerät gebildet, welches
im, für den Benutzer zugänglichen Bereich keine sichtbaren bzw. zugänglichen Gehäusefugen
aufweist. Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein,
dass die zweite Durchbrechung im Bereich der Abdeckseitenfläche durch wenigstens eine,
insbesondere zwei, Rippen begrenzt ist. Dadurch kann der Schalthebel gegen das Einwirken
seitlicher Kräfte geschützt und geführt werden.
[0025] In diesem Zusammenhang kann in Weiterführung der Erfindung vorgesehen sein, dass
die wenigstens eine Rippe wenigstens ein, insbesondere zwei, Loch aufweist, zur Durchführung
eines Schalthebelarretierungselements, etwa eines Drahtes. Dadurch kann der Schalthebel
in einer der beiden Endstellungen arretiert werden, um ein unbefugtes Betätigen des
Schaltgeräts zu verhindern.
[0026] Eine Variante der Erfindung kann darin bestehen, dass die Abdeckkappe eine dritte
Durchbrechung für eine Schaltstellungsanzeige aufweist. Dadurch kann die Stellung
der Schaltkontakte auch bei Verwendung einer Abdeckkappe dargestellt werden, wobei
die dritte Durchbrechung in Form und Ausgestaltung an die Anforderungen durch einen
Markt und/oder einen Fremdanbieter angepasst werden kann.
[0027] Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen
lediglich bevorzugte Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind, näher beschrieben.
Dabei zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schaltgeräts mit einer Abdeckkappe;
Fig. 2 ein Schaltgerät gemäß Fig. 1 mit einer ersten und zweiten Ausführungsform einer
abgehobenen Abdeckkappe;
Fig. 3 ein Detail einer Abdeckkappe gemäß Fig. 1 oder 2;
Fig. 4 ein Detail des Gehäuses eines Schaltgerätes gemäß Fig. 1 oder 2;
Fig. 5 eine zweite Ausführungsform eines Schaltgeräts mit einer dritten und vierten
Ausführungsform einer abgehobenen Abdeckkappe;
Fig. 6 ein Schaltgerät gemäß Fig. 5 mit darauf angeordneter Abdeckkappe;
Fig. 7 ein Detail der ersten Gehäuseschale und der Abdeckkappe eines Schaltgeräts
gemäß Fig. 6; und
Fig. 8 ein Detail der Anordnung gemäß Fig. 7 in axonometrischer Darstellung.
[0028] Fig. 1 und 6 zeigen besonders bevorzugte Ausführungsformen eines Schaltgeräts 1 mit
einem Gehäuse 2 und mit Schaltkontakten zum Schließen und/oder Öffnen wenigstens eines
Stromkreises, wobei eine Auslösevorrichtung zum automatischen Trennen der Schaltkontakte
vorgesehen ist, und wobei das Gehäuse 2 wenigstens eine Frontseite 3 aufweist, wobei
auf der Frontseite 3 eine Abdeckkappe 4 aufgeklippst ist.
[0029] Bei einem erfindungsgemäßen Schaltgerät 1 kann es sich um jede Art Schaltgerät 1
handeln. Bevorzugt sind Schaltgeräte 1 für Elektroschutzmaßnahmen vorgesehen, insbesondere
Leitungsschutzschalter und/oder Fehlerstromschutzschalter.
[0030] Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen kann die Fertigung eines Schaltgeräts 1 einfach
und kostenschonend gestaltet werden, wobei schnell und flexibel auf geänderte Anforderungen
durch den Markt bzw. die Kunden reagiert werden kann. Dadurch kann ein Schaltgerät
1 hergestellt werden, welches mit derselben Funktionalität für sämtliche Märkte, Länder
und/oder Kunden hergestellt werden kann, wobei die Anpassung des Schaltgeräts 1 an
den jeweiligen Markt, Kunden und/oder das Land durch Anordnung einer entsprechenden
Abdeckkappe 4 ermöglicht wird. Dadurch kann bei der Fertigung des Schaltgeräts 1 lediglich
ein einziges Gehäuse 2 verwendet werden, wodurch der Herstellungsaufwand für unterschiedliche
Gehäuse 2 vermieden wird. Dadurch kann die Fertigung des Schaltgeräts 1 vereinfacht
werden, da die Fertigung keine Rücksicht machen muss auf den endgültigen Einsatzort
des Schaltgeräts 1. Dadurch kann die Anpassung des Schaltgeräts 1 an den Markt flexibel,
etwa in einem finalen Fertigungsschritt, gestaltet werden. Da die Abdeckkappe 4 klein
und einfach gestaltet ist, sind auch die unterschiedlichen Herstellungsformen für
unterschiedliche Abdeckkappen 4 einfach gestaltet und können wesentlich schneller
als etwa eine Herstellungsform für ein vollständiges Gehäuse 2 hergestellt werden.
Dadurch kann in der Fertigung schnell auf Änderungen bzw. Anforderungen durch den
Markt und/oder die Kunden reagiert werden, indem in relativ kurzer Zeit neue Abdeckkappen
4 hergestellt werden, welche auf den, an sonst fertigen Schaltgeräten 1 angeordnet
werden.
[0031] Durch das Aufklippsen einer Abdeckkappe 4 kann auch die Herstellung eines erfindungsgemäßen
Schaltgeräts 1 wesentlich vereinfacht werden. Der Aufklippsvorgang kann sowohl händisch
als auch automatisiert, etwa von einem Roboter, einfach durchgeführt werden, wobei
durch das Aufklippsen eine besonders einfache und dauerhafte Anordnung der Abdeckkappe
4 auf dem Schaltgerät 1 erreicht wird. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die
Abdeckkappe 4 unlösbar auf dem Gehäuse 2 bzw. der Frontseite 3 des Gehäuses 2 aufgeklippst
ist. Unter unlösbares Aufklippsen kann dabei verstanden werden, dass ein Trennen zweier
Teile ohne zumindest teilweiser Zerstörung eines der beiden Teile, daher des Gehäuses
2 und/oder der Abdeckkappe 4 unmöglich ist. Dadurch kann eine spätere Veränderung
bzw. Umkennzeichnung des Schaltgeräts verhindert werden.
[0032] Das Gehäuse 2 und/oder die Abdeckkappe 4 sind bevorzugt aus Isolierstoff gebildet,
wobei jeder Isolierstoff vorgesehen sein kann, welcher geeignet ist, ein entsprechendes
Gehäuse 2 und/oder eine entsprechende Abdeckkappe 4 zu bilden. Insbesondere ist vorgesehen,
dass es sich bei dem Isolierstoff um einen Kunststoff handelt, welcher für Spritzguss-
bzw. Extrudierverfahren geeignet ist.
[0033] Fig. 2 zeigt ein Schaltgerät 1 gemäß Fig. 1, wobei die Abdeckkappe 4 abgehoben ist,
und eine zweite alternative Ausführungsform einer Abdeckkappe 4 dargestellt ist. Die
Abdeckkappe 4 ist auf die Frontseite 3 des Schaltgerätes 1 aufgeklippst. Bei der Frontseite
3 handelt es sich erfindungsgemäß um den Teil des Gehäuses 2, welcher bei der vorgesehenen
Einbaulage dem Benutzer zugewandt ist. Sofern das Schaltgerät 1, wie bevorzugt vorgesehen
einen Schalthebel 6 umfasst, so ist dieser bevorzugt im Bereich der Frontseite 3 angeordnet
bzw. durchdringt diese. Erfindungsgemäße Schaltgeräte 1 weisen Mittel zum Anschluss
von Leitern auf, insbesondere in Form von Anschlussklemmen 21, vor allem Schraubklemmen.
Bei dem besonders bevorzugten Schaltgerät 1 gemäß Fig. 1 und 2 sind zwei Anschlussklemmen
21 vorgesehen. Die Klemmschrauböffnungen 22 sind in einer Ebene des Gehäuses 2 angeordnet.
Aus dieser Ebene erhebt sich ein Gehäuseaufbau 23 bzw. Gehäusevorsprung 32. Bei der
dargestellten besonders bevorzugten Ausführungsform eines Schaltgeräts 1 ist vorgesehen,
dass die Frontseite 3 lediglich durch die Fläche gebildet wird, welche durch den Gehäuseaufbau
23 aufgespannt wird. Diese Frontseite 3 weist auch eine erste Durchbrechung 5 auf,
aus welcher der Schalthebel 6 zur manuellen Betätigung des Schaltgeräts 1 ragt.
[0034] Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform weist die Frontseite 3 eine im
Wesentlichen rechteckige Grundfläche 12 auf, wobei die Grundfläche 12 die ebene Begrenzungsfläche
des Gehäuses 2 im Bereich der Frontseite 3 ist.
[0035] Bei einem erfindungsgemäßen Schaltgerät 1 ist auf der Frontseite 3 des Gehäuses 2
eine Abdeckkappe 4 aufgeklippst. Dabei kann jede Art der Verklippsung vorgesehen sein,
etwa mittels eines oder mehrerer Stifte an der Abdeckkappe 4, welche in entsprecht
gegengleiche, aber geringfügig kleinere, Öffnungen am Gehäuse 2 einsteckbar sind.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Abdeckkappe 4 wenigstens eine Rastnase
11 aufweist, die in wenigstens eine, im Bereich der Frontseite 3 angeordnete Rastnut
10 eingreift. Dadurch wird eine sichere Rastverbindung der Abdeckkappe 4 mit dem Gehäuse
2 gebildet.
[0036] Bei besonders bevorzugten Ausführungsfonnen erfindungsgemäßer Schaltgeräte 1 ist
vorgesehen, dass das Gehäuse 2 durch wenigstens eine erste Gehäuseschale 25 und eine
zweite Gehäuseschale 26 gebildet ist, wobei auch Ausführungen mit mehr als zwei Gehäuseschalen
25, 26 vorgesehen sein können. Die erste Gehäuseschale 25 weist eine erste freie Randkante
27 auf, und die zweite Gehäuseschale 26 weist eine zweite freie Randkante 28 auf.
Bei einem fertigen Gehäuse 2 für ein erfindungsgemäßes Schaltgerät 1 sind die erste
und die zweite Gehäuseschale 25, 26 an ihren freien Randkanten 27, 28 aneinander gelegt
und verbunden. Hiefür weisen die erste und die zweite Gehäuseschale 25, 26 rohrförmige
Aufnahmen 31 für Verbindungsmittel auf. Diese rohrförmigen Aufnahmen 31 sind derart
in den einzelnen Gehäuseschalen 25, 26 angeordnet, dass bei zu einem Gehäuse 2 zusammengefügten
Gehäuseschalen 25, 26 eine durchgehende rohrförmige Aufnahme 31 zur Aufnahme eines
Verbindungsmittels gebildet wird. Es können unterschiedliche Verbindungsmittel vorgesehen
sein, wie etwa Schrauben und/oder Nieten. Bevorzugt ist vorgesehen, dass die wenigstens
zwei Gehäuseschalen 25, 26 mittels Nieten verbunden sind, daher vernietet sind. Bei
den rohrförmigen Aufnahmen 31 handelt es sich daher bevorzugt um sog. Nietrohre 29,
daher um rohrförmige Aufnahmen 31, welche für die Aufnahme wenigstens einer Niete
vorgesehen bzw. besonders ausgebildet sind, etwa indem die Nietrohre 29 bereichsweise
abgesetzte Durchmesser und/oder Fasen aufweisen, an denen sich die Nieten abstützen
können. Bevorzugte Gehäuse 2 weisen eine vorgebbare Anzahl derartiger Nietrohre 29
auf, wobei insbesondere vorgesehen sein kann, dass im Bereich der Frontseite 3 wenigstens
zwei derartiger Nietrohre 29 vorgesehen sind. Besonders bevorzugt ist vorgesehen,
dass die wenigstens zwei Nietrohre 29, welche bevorzugt im Wesentlichen normal auf
die Gehäuseseitenfläche 8 angeordnet sind, eine äußere Begrenzung der Frontseite 3
bilden, wie dies besonders vorteilhaft in Fig. 2 dargestellt ist. Die Nietrohre 29
weisen eine Wandstärke und einen Außenbereich 30 auf.
[0037] Es ist daher bei besonders bevorzugten Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen
Schaltgeräts 1 vorgesehen, dass die wenigstens eine Rastnut 10 durch einen Außenbereich
30 der Nietrohre 29 gebildet ist. In Fig. 4 ist besonders gut dargestellt, wie die
Rastnut 10 durch einen randseitigen Außenbereich 30 des Nietrohres 29 gebildet ist.
Dabei kann auch vorgesehen sein, weitere Bereiche bzw. das vollständige Nietrohr 29
als Rastnut 10 auszubilden, welche sich dann über die gesamte Breite des Schaltgeräts
1 erstrecken kann. Sofern die Frontseite 3 und die Abdeckkappe 4, wie bei der dargestellten
bevorzugten Ausführungsform, eine im Wesentlichen rechteckige Grundfläche 12 aufweisen,
kann für eine besonders sichere und dauerhafte Anbindung der Abdeckkappe 4 an das
Gehäuse 2 bevorzugt vorgesehen sein, dass im Bereich der vier Frontseitenecken 13
je wenigstens eine Rastnut 10 und im Bereich der vier Abdeckungsecken 14 je eine Rastnase
11 angeordnet ist. Fig. 3 zeigt in einer stark vergrößerten Ansicht zwei Abdeckungsecken
14 einer Abdeckkappe 4 mit den deutlich erkennbaren Rastnasen 11. Fig. 4 zeigt eine
stark vergrößerte Detailansicht einer Frontseitenecke 13 einer Frontseite 3 des Gehäuses
2.
[0038] Durch die Verwendung der Nietrohre 29 als Teil der Rastnuten 10 kann ein besonders
einfach ausgebildetes Schaltgerät 1 gebildet werden, welches bereits ohne Abdeckkappe
4 bereits die volle Funktionalität aufweist.
[0039] Die Fig. 5 bis 8 zeigen eine zweite bevorzugte Ausführungsförm eines erfindungsgemäßen
Schaltgeräts 1 mit aufgeklippster bzw. aufklippsbarer Abdeckkappe 4, wobei die vorstehend
beschriebenen Ausführungsformen für eine Rastverbindung 41, einer Rastnase 11 bzw.
einer Rastnut 10 auch bei den in weiterer Folge beschriebenen Ausführungsformen vorgesehen
sein können, insbesondere auch die Ausführung der Rastnut 10 als Teilbereich der Nietrohre
29. Bevorzugt ist bei den Ausführungsformen gemäß den Fig. 5 bis 8 vorgesehen, dass
die Rastnase 11 als keilförmiger Vorsprung im Bereich eines Sicherungsfortsatzes 40
der Abdeckkappe 4 ausgeführt ist, wobei der Sicherungsfortsatz 40 der Abdeckkappe
4 bevorzugt anliegend an die Frontseite 3 bzw. das an diese anschließende Gehäuse
2 ausgeführt ist. Wie insbesondere in Fig. 5 dargestellt ist das Gehäuse 2 bevorzugt
durch wenigstens zwei Gehäuseschalen 25, 26 gebildet, die mit ihren freien Randkanten
27, 28 aneinander gelegt und vernietet sind. Wie in Fig. 7 und 8 dargestellt, ist
insbesondere vorgesehen, dass an der ersten und zweiten Stirnfläche 38, 39 lediglich
einer der zwei Gehäuseschalen 27, 28 je eine Rastnut 10 ausgebildet ist, wobei die
Rastnut 10 zur Aufnahme der Rastnase 11 vorgesehen und ausgebildet ist.
[0040] Besonders bevorzugt kann bei einem erfindungsgemäßen Schaltgerät 1 vorgesehen sein;
dass die Abdeckkappe 4 und das Gehäuse 2 derart ausgebildet sind, dass diese bei auf
der Frontseite 3 aufgeklippster Abdeckkappe 4 ein zerstörungsfreies Öffnen, insbesondere
ein zerstörungsfreies Aufbiegen, der aus Rastnut 10 und Rastnase 11 gebildeten Rastverbindung
41 verhindern. Erfindungsgemäß kann jede Art der Ausbildung vorgesehen sein, welche
das zerstörungsfreie Öffnen, insbesondere das zerstörungsfreie Aufbiegen, der aus
Rastnut 10 und Rastnase 11 gebildeten Rastverbindung 41 verhindert, etwa durch eine
formschlüssige Anbindung der Abdeckkappe 4 an das Gehäuse 2, welche ein Aufbiegen
der Rastverbindung 41 verhindert, oder etwa durch Anordnen eines Befestigungsmittels,
etwa einer Schraube. Bevorzugt ist vorgesehen, dass das Gehäuse 2 und die Abdeckkappe
4 derart ausgebildet sind, dass zum Erzielen der vorstehend beschriebenen Wirkung
keine weiteren Werkzeuge notwenig sind.
[0041] Die Fig. 5 bis 8 zeigen mit besonders bevorzugte Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen
Schaltgeräts 1, wobei das Gehäuse 2 einen Gehäusevorsprung 32 aufweist, welcher wenigstens
bereichsweise die Frontseite 3 bildet. Bei dem besagten Gehäusevorsprung 32 handelt
es sich insbesondere um den bei handelsüblichen Schutzschaltern vorhandenen Gehäusevorsprung
32, in welchem in der Regel ein Handbedienorgan, insbesondere ein Schalthebel 6, angeordnet
ist. Wie dargestellt, geht der Gehäusevorsprung 32 in wenigstens einem Fußbereich
33 in das Gehäuse 2 über. Besonders bevorzugt und wie dargestellt ist vorgesehen,
dass, insbesondere im Bereich wenigstens eines Fußbereichs 33, die Abdeckkappe mit
dem Gehäuse 2 und/oder dem Gehäusevorsprung 32 in einer Sicherungsverbindung 34 verbunden
ist, und dass die Sicherungsverbindung 34 derart ausgebildet ist, dass diese ein zerstörungsfreies
Öffnen, insbesondere ein zerstörungsfreies Aufbiegen, der Rastverbindung 41 verhindert.
Wie bereits dargelegt kann jede Art einer Sicherungsverbindung vorgesehen sein, etwa
durch Vorsehen eines Gehäusefortsatzes im Bereich der Abdeckkappe 4, insbesondere
im Bereich der Rastverbindung 41, wodurch ein Aufhebeln der Rastverbindung 41 bzw.
das Ansetzen eines Werkzeuges verhindert wird. Bevorzugt ist vorgesehen, dass im Bereich
des Fußbereichs 33, insbesondere im direkten Übergang des Gehäusevorsprungs 32 in
das Gehäuse 2, wenigstens eine Sicherungsnut 35 in dem Gehäuse 2 ausgebildet ist,
und die Abdeckkappe 4 in die Sicherungsnut 35 eingreift, und derart die Sicherungsverbindung
34 bildet. Die Sicherungsnut 35 kann dabei sowohl als über die gesamte Breite des
Gehäuses 2 verlaufend ausgeführt sein, es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass sich
die Sicherunsgnut 35 lediglich auf Teile der Breite des Gehäuses 2 erstreckt, und
etwa als, beispielsweise rundes, Sackloch ausgeführt ist. Es kann auch eine vorgebbare
Anzahl Sicherungsnuten 35 in unterschiedlicher oder gleichartiger Ausführung nebeneinander
angeordnet sein.
[0042] Um besonders wirkungsvoll das Aufbiegen und/oder Öffnen der Rastverbindung 41 zu
verhindern, ist bevorzugt vorgesehen, dass die wenigstens eine Rastverbindung 41 im
Bereich zwischen der Sicherungsverbindung 34 und einem Scheitelbereich 36 des Gehäusevorsprunges
32 angeordnet ist, wobei der Scheitelbereich 36, ähnlich dem Scheitelwert einer mathematischen
Kurve, im Wesentlichen eine höchste Erhebung des Gehäusevorsprungs 32 bezeichnet.
[0043] Die Fig. 5 bis 8 zeigen eine besonders bevorzugte Ausführungsform einer Sicherungsnut
35 als Rast- bzw. Stecknut, in die ein Teil der Abdeckkappe 4 eingesteckt bzw. verrastet
werden kann bzw. verrastet. Bei den dargestellten bevorzugten Ausführungsformen ist
die Frontseite 3 durch den Gehäusevorsprung 32 gebildet, und der Gehäusevorsprung
32 ist als im Wesentlichen die Form eines auf das Gehäuse 2 aufgesetzten rechteckigen
Quaders 37 mit einer ersten und einer zweiten Stirnfläche 38, 39 ausgeführt. Im Bereich
des Fußbereichs 33 der ersten und zweiten Stirnfläche 38, 39 ist je eine Sicherungsnut
35 ausgebildet, welche als eine im Wesentlichen geradlinig der ersten und/oder zweiten
Stirnfläche 38, 39 folgende Vertiefung im Gehäuse 2 bzw. im Fußbereich 33 ausgeführt
ist. Die Abdeckkappe 4 weist anliegend an die erste und zweite Stirnfläche 38, 39
je einen Sicherungsfortsatz 40 auf. Dieser greift in die Sicherungsnut 35 ein, und
bildet derart im Bereich der ersten und zweiten Stirnseite 38, 39 je eine Sicherungsverbindung
34. Eine derartige Sicherungsverbindung 34 verhindert dauerhaft das Entfernen der
Abdeckkappe 4, da das Aufhebeln der Rastverbindung 41 im Wesentlichen unmöglich gemacht
wird, ohne dadurch das Schaltgerät 1 zu zerstören, da das Ansetzen eines Werkzeuges
so weit als möglich verhindert wird. Eine derartige Abdeckkappe 4 gemäß den Fig. 5
bis 8 ist auch mit einfachen Fertigungsautomaten schnell und einfach auf einem Schaltgerät
1 anbringbar.
[0044] Bevorzugt ist vorgesehen, dass das Schaltgerät 1 ein Gehäuse 2 mit zwei im Wesentlichen
parallelen Gehäuseseitenflächen 8 aufweist. Dabei kann vorgesehen sein, dass bei solchen
Gehäusen 2 eine Abdeckkappe 4 vorgesehen ist, welche wenigstens eine Abdeckseitenfläche
9 aufweist, und dass diese Abdeckseitenfläche 9 im Wesentlichen bündig an die angrenzende
Gehäuseseitenfläche 8 anschließt. Das Gehäuse 2 ist bei solch einer Ausführung im
Bereich der Frontseite 3, bzw. in dem Bereich, welchen später die Abdeckkappe 4 einnehmen
soll, gegenüber den Gehäuseseitenflächen 8 eingeschnürt, um die vorstehend angesprochene
bündige bzw. plane Anbindung der Abdeckseitenfläche 9 an die Gehäuseseitenflächen
8 zu ermöglichen. Dadurch kann eine verwindungssteife Abdeckkappe 4 geschaffen werden,
welche auch den Belastungen durch einen Fertigungsroboter standhält. Dadurch wird
ein Schaltgerät 1 gebildet, welches in dem für den Benutzer zugänglichen Bereich keine
sichtbaren bzw. zugänglichen Gehäusefugen aufweist.
[0045] Wie bereits dargelegt weist die Frontseite 3 bevorzugt eine erste Durchbrechung 5
für die Durchführung eines Schalthebels 6 auf. Bei einer derartigen Ausführung ist
bevorzugt vorgesehen, dass die Abdeckkappe 4 die Frontseite 3 im Wesentlichen vollständig
abdeckt, und dass die Abdeckkappe 4 eine zweite Durchbrechung 7 aufweist, welche wenigstens
so groß ist wie die erste Durchbrechung 5. Die zweite Durchbrechung 7 ist dabei vorzugsweise
in Bewegungsrichtung des Schalthebels 6 im Wesentlichen so groß wie die erste Durchbrechung
5, und rechtwinkelig zur Bewegungsrichtung des Schalthebels 6 im Wesentlichen so groß
bzw. breit wie der Handgriff 24 des Schalthebels 6.
[0046] Es kann zur Führung des Schalthebels 6 bzw. zum Schutze des Selbigen vor dem Einwirken
seitlicher Kräfte vorgesehen sein, dass die zweite Durchbrechung 7 im Bereich der
Abdeckseitenfläche 9 durch wenigstens eine, insbesondere zwei, Rippen 17 begrenzt
ist. Dabei kann besonders bevorzugt, und wie abgebildet, vorgesehen sein, dass die
wenigstens eine Rippe 17 wenigstens ein, insbesondere zwei, Loch 18 aufweist, zur
Durchführung eines Schalthebelarretierungselements, etwa eines Drahtes. Durch das
Einführen eines Schalthebelarretierungselements, etwa eines Drahtes, kann der Schalthebel
6 in einer der beiden Endstellungen arretiert werden, um ein unbefugtes Betätigen
des Schaltgeräts 1 zu verhindern.
[0047] Besonders bevorzugt ist bei Schaltgeräten 1, welche eine Schaltstellungsanzeige 20
aufweisen vorgesehen, dass die Abdeckkappe 4 eine dritte Durchbrechung 19 für eine
Schaltstellungsanzeige 20 aufweist, wodurch die Stellung der Schaltkontakte des Schaltgeräts
1 auch bei Verwendung einer Abdeckkappe 4 dargestellt werden kann, und wobei die dritte
Durchbrechung 19 in Form und Ausgestaltung an die Anforderungen durch einen Markt
und/oder einen Fremdanbieter angepasst werden kann. Fig. 2 zeigt ein Schaltgerät 1
mit zwei unterschiedlichen bzw. alternativen Abdeckkappen 4, welche eine unterschiedlich
ausgestaltete dritte Durchbrechung 19 aufweisen. Dadurch kann die Lagerhaltung wesentlich
reduziert werden, und die Fertigung kann schnell und unkompliziert unterschiedliche
Ausführungen eines Schaltgeräts 1 herstellen.
[0048] Es kann, wie bei den Ausführungsformen gemäß Fig. 1 und 2 vorgesehen sein, dass die
Abdeckkappe 4 wenigstens einen Fortsatz 15 zum Verdecken wenigstens einer der rohrförmigen
Ausnehmungen 31, daher insbesondere der Nietrohre 29, aufweist. Dadurch können rohrförmige
Ausnehmungen 31 verdeckt werden, was helfen kann nachträgliche Manipulationen an dem
Schaltgerät 1 zu verhindern. Dabei kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass
der wenigstens eine Fortsatz 15 im Bereich der wenigstens einen Rastnase 11, insbesondere
im Bereich der Abdeckseitenfläche 9, angeordnet ist. Dadurch können vor allem die
seitlich am Gehäuse 2 angeordneten Nietrohre 29 verschlossen werden. Im Rahmen der
Erfindung kann jede Kombination von Merkmalen, insbesondere auch der unterschiedlichen
beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung vorgesehen sein, auch wenn diese nicht
explizit als Kombination beschrieben ist.
1. Schaltgerät (1), insbesondere Leitungsschutzschalter und/oder Fehlerstromschutzschalter,
mit einem Gehäuse (2) und mit Schaltkontakten zum Schließen und/oder Öffnen wenigstens
eines Stromkreises, wobei eine Auslösevorrichtung zum automatischen Trennen der Schaltkontakte
vorgesehen ist, wobei das Gehäuse (2) wenigstens eine Frontseite (3) aufweist, wobei
auf der Frontseite (3) eine Abdeckkappe (4) aufgeklippst ist, wobei die Abdeckkappe
(4) wenigstens eine Rastnase (11) aufweist, die in wenigstens eine, am Gehäuse (2)
angeordnete Rastnut (10) eingreift, wobei die Abdeckkappe (4) und das Gehäuse (2)
derart ausgebildet sind, dass diese bei auf der Frontseite (3) aufgeklippster Abdeckkappe
(4) ein zerstörungsfreies Öffnen, insbesondere ein zerstörungsfreies Aufbiegen, der
aus Rastnut (10) und Rastnase (11) gebildeten Rastverbindung (41) verhindern, wobei
das Gehäuse (2) einen Gehäusevorsprung (32) aufweist, welcher wenigstens bereichsweise
die Frontseite (3) bildet, und in wenigstens einem Fußbereich (33) in das Gehäuse
(2) übergeht, wobei im Bereich des Gehäusevorsprungs (32) vorzugsweise ein Schalthebel
(6) angeordnet ist, wobei, insbesondere im Bereich wenigstens eines Fußbereich (33),
die Abdeckkappe (4) mit dem Gehäuse (2) und/oder dem Gehäusevorsprung (32) in einer
Sicherungsverbindung (34) verbunden ist, und dass die Sicherungsverbindung (34) derart
ausgebildet ist, dass diese ein zerstörungsfreies Öffnen, insbesondere ein zerstörungsfreies
Aufbiegen, der Rastverbindung (41) verhindert, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Fußbereichs, (33), insbesondere im direkten Übergang des Gehäusevorsprungs
(32) in das Gehäuse (2), wenigstens eine Sicherungsnut (35) in dem Gehäuse (2) ausgebildet
ist, und die Abdeckkappe (4) in die Sicherungsnut (35) eingreift, und derart die Sicherungsverbindung
(34) bildet.
2. Schaltgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Rastverbindung (41) im Bereich zwischen der Sicherungsverbindung
(34) und einem Scheitelbereich (36) des Gehäusevorsprunges (32) angeordnet ist.
3. Schaltgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Frontseite (3) durch den Gehäusevorsprung
(32) gebildet ist, und der Gehäusevorsprung (32) im Wesentlichen die Form eines auf
das Gehäuse (2) aufgesetzten rechteckigen Quaders (37) mit einer ersten und einer
zweiten Stirnfläche (38, 39) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Fußbereichs (33) der ersten und zweiten Stirnfläche (38, 39) je eine
Sicherungsnut (35) ausgebildet ist, und dass die Abdeckkappe (4) anliegend an die
erste und zweite Stirnfläche (38, 39) je einen Sicherungsfortsatz (40) aufweist, welcher
in die Sicherungsnut (35) eingreift, und derart im Bereich der ersten und zweiten
Stirnfläche (38, 39) je eine Sicherungsverbindung (34) bildet.
4. Schaltgerät (1) nach Anspruch 3, wobei das Gehäuse (2) durch wenigstens zwei Gehäuseschalen
(25, 26) gebildet ist, die mit ihren freien Randkanten (27, 28) aneinander gelegt
und vernietet sind, dadurch gekennzeichnet, dass an der ersten und zweiten Stirnfläche (38, 39) lediglich einer der zwei Gehäuseschalen
(27, 28) je eine Rastnut (10) ausgebildet ist.
5. Schaltgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Gehäuse (2) durch wenigstens
zwei Gehäuseschalen (25, 26) gebildet ist, die mit ihren freien Randkanten (27, 28)
aneinander gelegt und vernietet sind, wobei die Gehäuseschalen (25, 26) jeweils ineinander
übergehende Nietrohre (29) für die Aufnahme der Nieten aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Rastnut (10) durch einen Außenbereich (30) der Nietrohre (29)
gebildet ist.
6. Schaltgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder 5, wobei die Frontseite (3)
und die Abdeckkappe (4) eine im Wesentlichen rechteckige Grundfläche (12) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der vier Frontseitenecken (13) je wenigstens eine Rastnut (10) und im
Bereich der vier Abdeckungsecken (14) je eine Rastnase (11) angeordnet ist.
7. Schaltgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Frontseite (3) wenigstens
eine erste Durchbrechung (5) für die Durchführung eines Schalthebels (6) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckkappe (4) die Frontseite (3) im Wesentlichen vollständig abdeckt, und eine
zweite Durchbrechung (7) aufweist, welche wenigstens so groß ist wie die erste Durchbrechung
(5).
8. Schaltgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Gehäuse (2) zwei im Wesentlichen
parallele Gehäuseseitenflächen (8) ausweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckkappe (4) wenigstens eine Abdeckseitenfläche (9) aufweist, welche im Wesentlichen
bündig an die angrenzende Gehäuseseitenfläche (8) anschließt.
9. Schaltgerät (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Durchbrechung (7) im Bereich der Abdeckseitenfläche (9) durch wenigstens
eine, insbesondere zwei, Rippen (17) begrenzt ist.
10. Schaltgerät (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Rippe (17) wenigstens ein, insbesondere zwei, Loch (18) aufweist,
zur Durchführung eines Schalthebelarretierungselements, etwa eines Drahtes.
11. Schaltgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckkappe (4) eine dritte Durchbrechung (19) für eine Schaltstellungsanzeige
(20) ausweist.
1. A switching device (1), especially a miniature circuit breaker or a residual current
circuit breaker, comprising a housing (2) and switching contacts for closing and/or
opening at least one circuit, with a tripping apparatus for automatically disconnecting
the switching contacts being provided, with the housing (2) having at least one front
side (3), with a cover cap (4) being clipped onto the front side (3), with the cover
cap (4) comprising at least one latching nose (11) which engages in at least one latching
groove (10) arranged in the housing (2), with the cover cap (4) and the housing being
arranged in such a way that they prevent destruction-free opening and especially destruction-free
upward bending of the latched connection (41) formed by latching groove (10) and latching
nose (11) when the cover cap (4) is clipped onto the front side (3), with the housing
(2) comprising a projection (32) of the housing which forms the front side (3) at
least in sections and converges into the housing (2) in at least one base area (33),
with a switching lever (6) preferably being arranged in the region of the projection
(32) of the housing, with the cover cap (4) being connected with the housing (2) and/or
the projection (32) of the housing in a securing connection (34) especially in the
region of at least one base area (33), and that the securing connection (34) is arranged
in such a way that it prevents destruction-free opening, especially destruction-free
upward bending of the latched connection (41), characterized in that in the region of the base area (33), especially in the area of direct transition
of the projection (32) to the housing (2), at least one securing groove (35) is arranged
in the housing (2) and the cover cap (4) engages in the securing groove (35) and thus
forms the securing connection (34).
2. A switching device (1) according to claim 1, characterized in that the at least one latched connection (41) is arranged in the region between the securing
connection (34) and the apex zone (36) of the projection (32) of the housing.
3. A switching device (1) according to claim 1 or 2, with the front side (3) being formed
by the projection (32) of the housing, and said projection (32) substantially having
the shape of a rectangular cuboid (37) placed on the housing (2) with a first and
second face surface (38, 39), characterized in that in the region of the base area (33) of the first and second face surface (38, 39)
one securing groove (35) each is arranged, and that the cover cap (4) comprises one
securing projection (40) each while resting on the first and second face surface (38,
39), which projection engages in the securing groove (35) and thus forms one securing
connection (34) each in the area of the first and second face side (38, 39).
4. A switching device (1) according to claim 3, with the housing (2) being formed by
at least two housing shells (25, 26) which are placed against each other with their
free boundary edges (27, 28) and are riveted together, characterized in that one latching groove (10) each is arranged on the first and second face surface (38,
39) or merely one of the two housing shells (27, 28).
5. A switching device (1) according to one of the claims 1 to 3, with the housing (2)
being formed by at least two housing shells (25, 26) which are placed against each
other with their free boundary edges (27, 28) and are riveted together, with the housing
shells (25, 26) each having riveting tubes (29) converging into each other for receiving
the rivets, characterized in that the at least one latching groove (10) is formed by an outside area (30) of the rivet
tubes (29).
6. A switching device (1) according to one of the claims 1 to 3 or 5, with the front
side (3) and the cover cap (4) having a substantially rectangular base surface (12),
characterized in that in the area of the four front-side corners (13) at least one latching groove (10)
each is arranged, and at least one latching nose (11) each in the area of the four
cover corners (14).
7. A switching device (1) according to one of the claims 1 to 6, with the front side
(3) comprising at least a first breakthrough (5) for leading through a switching lever
(6), characterized in that the cover cap (4) substantially completely covers the front side (3) and comprises
a second breakthrough (7) which is at least as large as the first breakthrough (5).
8. A switching device (1) according to one of the claims 1 to 7, with the housing (2)
comprising two substantially parallel side surfaces (8) of the housing, characterized in that the cover cap (4) comprises at least one cover side surface (9) which is substantially
flush with the adjacent side surface (8) of the housing.
9. A switching device (1) according to claim 7 or 8, characterized in that the second breakthrough (7) in the area of the cover side surface (9) is delimited
by at least one rib, especially two ribs (17).
10. A switching device (1) according to claim 9, characterized in that the at least one rib (17) comprises at least one hole, especially two holes (18),
for guiding through the switching lever arresting element, e.g. a wire.
11. A switching device (1) according to one of the claims 1 to 10, characterized in that the cover cap (4) comprises a third breakthrough (19) for a switch position indicator
(20).
1. Appareil de commutation (1), en particulier disjoncteur de protection de ligne et/ou
disjoncteur à courant de fuite, avec un boîtier (2) et avec des contacts de commutation
pour la fermeture et/ou l'ouverture d'au moins un circuit électrique, dans lequel
est prévu un dispositif de déclenchement pour le sectionnement automatique des contacts
de commutation, dans lequel le boîtier (2) présente au moins une face avant (3), un
capuchon de couverture (4) étant clipsé sur la face avant (3), dans lequel le capuchon
de couverture (4) présente au moins un ergot d'emboîtement (11) qui se met en prise
dans au moins une gorge d'emboîtement (10) disposée sur le boîtier (2), dans lequel
le capuchon de couverture (4) et le boîtier (2) sont conformés de telle façon qu'ils
empêchent, quand le capuchon de couverture (4) est clipsé sur la face avant (3), une
ouverture sans destruction, en particulier un pliage sans destruction, de l'assemblage
emboîté (41) formé par la gorge d'emboîtement (10) et l'ergot d'emboîtement (11),
dans lequel le boîtier (2) présente une saillie de boîtier (32) qui forme au moins
une partie de la face avant (3) et qui se fond dans le boîtier (2) dans au moins une
partie de base (33), dans lequel un levier de commutation (6) est de préférence disposé
au niveau de la saillie de boîtier (32), dans lequel le capuchon de couverture (4)
est relié au boîtier (2) et/ou à la saillie de boîtier (32), en particulier au niveau
d'au moins une partie de base (33), dans un assemblage de sûreté (34), et l'assemblage
de sûreté (34) est conformé de telle manière qu'il empêche une ouverture sans destruction,
en particulier un pliage sans destruction, de l'assemblage emboîté (41), caractérisé en ce qu'au moins une gorge de sûreté (35) est formée dans le boîtier (2) dans la zone de la
partie de base (33), en particulier à la transition directe de la saillie de boîtier
(32) vers le boîtier (2), et le capuchon de couverture (4) se met en prise dans la
gorge de sûreté (35) et forme ainsi l'assemblage de sûreté (34).
2. Appareil de commutation (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un assemblage emboîté (41) est disposé dans la zone comprise entre l'assemblage
de sûreté (34) et une partie de sommet (36) de la saillie de boîtier (32).
3. Appareil de commutation (1) selon la revendication 1 ou 2, dans lequel la face avant
(3) est formée par la saillie de boîtier (32) et la saillie de boîtier (32) prend
pour l'essentiel la forme d'un quadrilatère (37) rectangulaire posé sur le boîtier
(2) avec une première face frontale et une deuxième (38, 39), caractérisé en ce qu'une gorge de sûreté (35) est formée au niveau de la partie de base (33) de chacune
des première et deuxième faces frontales (38, 39) et en ce que le capuchon de couverture (4) présente en appui sur chacune des première et de deuxième
faces frontales (38, 39) une saillie de sûreté (40) qui se met en prise dans la gorge
de sûreté (35) et forme ainsi un assemblage de sûreté (34) au niveau de chacune des
première et deuxième faces frontales (38, 39).
4. Appareil de commutation (1) selon la revendication 3, dans lequel le boîtier (2) est
formé par au moins deux coques de boîtier (25, 26) qui sont posées l'une contre l'autre
et rivetées sur leurs bords libres (27, 28), caractérisé en ce qu'une gorge d'emboîtement (10) est formée sur les première et deuxième faces frontales
(38, 39) d'une seule des deux coques de boîtier (27, 28).
5. Appareil de commutation (1) selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel le boîtier
(2) formé par au moins deux coques de boîtier (25, 26) qui sont posées l'une contre
l'autre et rivetées sur leurs bords libres (27, 28), dans lequel les coques de boîtier
(25, 26) présentent des tubes de rivetage (29) passant l'un dans l'autre pour recevoir
les rivets, caractérisé en ce que l'au moins une gorge d'emboîtement (10) est formée par une partie extérieure (30)
des tubes de rivetage (29).
6. Appareil de commutation (1) selon l'une des revendications 1 à 3 ou 5, dans lequel
la face frontale (3) et le capuchon de couverture (4) présentent une surface en plan
(12) sensiblement rectangulaire, caractérisé en ce qu'il est prévu au niveau de chacun des quatre coins de la face frontale (13) au moins
une gorge d'emboîtement (10) et au niveau de chacun des quatre coins de la couverture
(14) un ergot d'emboîtement (11).
7. Appareil de commutation (1) selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel la face
frontale (3) présente au moins une première ouverture (5) pour le passage d'un levier
de commutation (6), caractérisé en ce que le capuchon de couverture (4) couvre pour l'essentiel complètement la face frontale
(3) et présente une deuxième ouverture (7) qui est au moins aussi grande que la première
ouverture (5).
8. Appareil de commutation (1) selon l'une des revendications 1 à 7, dans lequel le boîtier
(2) présente deux surfaces latérales de boîtier (8) sensiblement parallèles, caractérisé en ce que le capuchon de couverture (4) présente au moins une surface latérale de couverture
(9) qui se raccorde sensiblement en affleurement sur la surface latérale de boîtier
(8) contiguë.
9. Appareil de commutation (1) selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que la deuxième ouverture (7) est délimitée au niveau de la face latérale de couverture
(9) par au moins une et en particulier deux nervures (17).
10. Appareil de commutation (1) selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'au moins une nervure (17) présente au moins un et en particulier deux trous (18)
pour le passage d'un élément de blocage du levier de commutation, par exemple d'un
fil métallique.
11. Appareil de commutation (1) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le capuchon de couverture (4) présente une troisième ouverture (19) pour un indicateur
de position de commutation (20).