[0001] Die Erfindung betrifft eine Transportverpackung aus kartonartigem Material für sperrige,
flache und / oder gebogene Gegenstände gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine Transportverpackung der eingangs genannten Art ist durch
DE 202 09 462 U1 bekannt. Bei dieser Verpackung handelt es sich um einen aus einem Zuschnitt gefertigten
Behälter, dessen Seitenwände durch Aufklappen längs am Zuschnitt eingebrachter Rillen
entstanden sind. Als Material für die Transportverpackung ist Wellpappe vorgesehen,
die zwar zum Verpacken von Möbelplatten, jedoch nicht von zerbrechlichen Tafeln oder
verglasten Rahmen geeignet ist. Die mit der Wellpappe verpackten Arbeits- oder Möbelplatten
sichern selbst die gewünschte Steifigkeit einer aus der Verpackung und deren Inhalt
bestehenden Einheit. Die Verpackung als solche ist instabil und erfordert eine äußerst
vorsichtige Handhabung.
[0003] So wird in der
DE 200 07 124 U1 ein Verpackungselement aus Wellpappe zum Verpacken von mindestens teilweise flachförmigen
Gegenständen in einer Umverpackung offenbart, wobei das Verpackungselement aus einem
Polster besteht und mehrere solcher Verpackungselemente zur Fixierung des Gegenstandes
in oder an seinen Randbereichen innerhalb der Umverpackung dienen. Das herkömmliche
Polster ist wenigstens zweigeteilt und diese Polsterteile sind von einem biege- und
/ oder faltbaren, sie verbindenden Steg getragen sowie im Bereich der freien Enden
der Schenkel des Steges angeordnet, so dass die Aufnahme des flachförmigen Gegenstandes
zwischen den Polsterteilen unter fester Anlage gegen die Fläche des Gegenstandes gewährleistet
ist.
[0004] Es zeigt sich aber der Nachteil, dass das herkömmliche Verpackungselement nicht hinreichend
stabil ist, um zerbrechliche Flachgüter, wie Fensterscheiben und Kraftfahrzeugscheiben
aus Glas, zu lagern, geschweige denn diese glasbruchfrei zu transportieren, so dass
das herkömmliche Verpackungselement sich nicht zum Transport, z.B. mittels Gabelstaplern,
beim Einsatz in Hochregalen eignet.
[0005] Das in
CH 420 980 A beschriebene Verpackungshilfselement weist zwar zur Bildung eines platten- oder leistenartigen,
als Polster dienenden Füllkörpers eine falzbare Bahn mit beidseitigen Selbstklebestreifen
auf. Die oberen Selbstklebestreifen sind zu den unteren Selbstklebestreifen zueinander
versetzt, so dass beim Aufeinanderliegen in gestrecktem Zustand dieselben einander
nicht berühren, beim Falten jedoch die Selbstklebestreifen jeder Bahnseite aufeinander
zu liegen kommen, aneinanderkleben und die Bahnteile in einen festen Füllkörper überführen.
[0006] Das herkömmliche Verpackungshilfselement kann nicht an jedwede Form und Größe der
zu schützenden und zu transportierenden Gegenstände, wie elektronische Geräte, gläsernen
Küchenbauteilen, zerbrechliche Flachgüter, z.B. Glasscheiben, angepasst werden, so
dass die zu transportierenden Gegenstände nicht vor Stößen dauerhaft lagesicher unverrutschbar
geschützt sind und nicht vor Kantenbruch und Randabbruch des Gegenstandes bewahrt
werden können.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist, eine gattungsgemäße Transportverpackung zu konzipieren,
die stabiler ist und sich zum Transport und Lagerung von zerbrechlichen Flachgütern
eignet, wobei auch Gabelstapler eingesetzt werden können.
[0008] Aufgabe der Erfindung soll es gleichfalls sein, eine Transportverpackung bereitzustellen,
die nicht nur an Form und Größe der zu schützenden Gegenstände angepasst wird, sondern
hinzukommend möglichst die Gegenstände auch vor Stößen dauerhaft lagesicher im Innenraum
der bereitzustellenden Transportverpackung verbleiben lässt ohne Kantenbruch und Randabbruch.
[0009] Hinzukommend soll der Innenraum der bereitzustellende Transportverpackung geschützt
sein gegen das Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit.
[0010] Zudem soll die bereitzustellende Transportverpackung gering an Volumen und Gewicht
sein, so dass die Transportkosten, die sich im wesentlichen nach der Größe, Lademeter
und / oder Gewicht der Transportverpackung der Gegenstände richten, niedrig sind.
[0011] Auch soll die bereitzustellende Transportverpackung recyclebar sein und ein jederzeitiges
Öffnen derselben zwecks Kontrolle oder Überwachung bei Zoll, aus Hygienevorschriften
oder sonstigen Vorschriften möglich machen.
[0012] Die Aufgabe wird gelöst durch den Hauptanspruch und den Nebenanspruch. Die Unteransprüche
betreffen bevorzugte Ausführungsformen und Ausgestaltungen der Erfindung.
[0013] Die Erfindung betrifft eine Transportverpackung aus kartonartigem Material für sperrige,
flache oder gebogene Gegenstände, beispielsweise flache, gebogene oder gewölbte Glasscheiben,
verglaste Türen oder Fenster, oder dergleichen, gemäss dem Anspruch 1.
[0014] Die Aufgabe ist auch durch eine Transportverpackung der eingangs genannten Art gelöst,
bei der
- wenigstens die zwei sich gegenüber liegende Seitenwände des Behälters jeweils aus
wenigstens einer Flachleiste aufgebaut sind, die auf das Bodenteil längs seiner Seitenkanten
angebracht und mit dem Bodenteil verbunden ist,
- der Behälter sich an wenigstens zwei Stützeelementen palettenartig abstützt,
- und das kartonartige Material, aus dem wenigstens das Bodenteil, Seitenwände und die
Stützelemente gefertigt sind, Wabenpappe ist.
[0015] Eine wannenförmige Ausführung des aus Wabenpappe hergestellten Behälters gewährleistet
eine hohe Stabilität und Steifigkeit der erfindungsgemäßen Transportverpackung.
[0016] Unter Wabenpappe wird im Sinne der Erfindung auch ein Material verstanden, das vorzugsweise
aus Kraftpapier besteht und um gleichförmig hexagonale Zellen geformt ist, die eine
Kernschicht bilden können, die wiederum beidseitig mit einer oder mehreren Decklagen
verstärkt sein kann. Wabenpappe kann ein aus Papierstoff bestehender Werkstoff von
besonderer Steifigkeit sein, dessen Flächengewicht zum Beispiel über 225g/m
2 liegen kann. Der Werkstoff kann auch ein kartonartiger sein, zum Beispiel mit einem
Flächengewicht von 150 - 600g/m
2 sein. Die Verwendung von palettenartig angeordneten Stützeelementen erleichtert erheblich
die manuelle und maschinelle Handhabung mit der Transportverpackung. Die Decklagen
können einander zusammenverklebt oder -gegautscht sein. Die erfindungsgemäße Transportverpackung
ist stapelfähig, stoßabsorbierend, thermoisolierend, wiederverwendbar und nach Bedarf
komplett recyclebar. Die stoßdämpfenden Eigenschaften können noch durch den Einsatz
von Polsterelementen verbessert werden.
[0017] Das Polsterelement kann eine hochkant auf das Bodenteil gestellte, ebenfalls aus
Wabenpappe gefertigte Flachleiste sein. Die Einlage ist vorteilhafterweise mit dem
Deckel verbunden.
[0018] Die Stützelemente sind bevorzugterweise zueinander parallel angeordnet; auch können
die Stützelemente sich jeweils über ein Breitenmaß (B) des Bodenteils erstrecken.
In einer weiteren Ausgestaltung gehen die Stützelemente jeweils in wenigstens einen
über die Seitenkante des Bodenteils greifenden und die Seitenwand bis zu ihrer freien
Kante dicht umgebenden L-Schenkel über. Zudem können die Stützelemente in ihren Übergangsbereichen
zu L-Schenkeln eine gemeinsame Drehachse (A) bilden, so dass die die Transportverpackung
von ihrer waagerechten Lage in eine stabile vertikale Lage und umgekehrt verschwenkbar
ist.
[0019] Vorzugsweise erstrecken sich die Stützelemente jeweils über die ganze Breite bzw.
Länge des Bodenteils und gehen in einen über die Seitenkante des Bodenteils greifenden
L-Schenkel über. Dabei kann der L-Schenkel bis zu einer freien Kante der Seitenwand
des Behälters reichen. Dadurch, dass die Stützelemente L-förmig sind, können ihre
Übergangsbereiche zu L-Schenkeln eine gemeinsame Drehachse bilden, um die die Transportverpackung
von ihrer normalerweise waagerechten Lage in eine stabile vertikale Lage und umgekehrt
verschwenkt werden kann. Bei der vertikalen Lage wird das ganze Gewicht der Transportverpackung
durch die L-Schenkel der Stützelemente getragen. Darüber hinaus ist es vorgesehen,
die Stützelemente und deren L-Schenkel verstärkt auszubilden, indem diese jeweils
aus zwei oder mehr miteinander verklebten Streifen von Wabenpappe bestehen. Nicht
ohne Bedeutung ist auch ein lichter, freier Hohlraum zwischen den Stützelementen,
in den die Zinken eines Gabelstaplers eingeschoben werden können. Vorzugsweise sind
wenigstens zwei sich gegenüberliegende Seitenwände des Behälters aus aufeinander gelegten
und miteinander verklebten Flachleisten, hier: Streifen von Wabenpappe, gebildet.
Die aus Wabenpappe hergestellten Flachleisten können auch hochkant auf das Bodenteil
gestellt sein.
[0020] Die Flachleisten der Seitenwand können flach auf das Bodenteil gelegt sein. Auch
ist es möglich, dass die Flachleisten der Seitenwand hochkant auf das Bodenteil gelegt
sind. Zwischen den Seitenwänden kann wenigstens ein zusätzliches, leistenförmiges,
stoßdämpfendes Polsterelement angeordnet sein, das den Innenraum in wenigstens zwei
Fächer oder mehr als zwei, gleichartig oder ungleichartig ausgebildete Fächer teilt.
Zudem kann der Deckel herabhängende Seitenteile aufweisen, die die Seitenwände in
der Schließstellung der Transportverpackung abdecken. Ebenso kann der Deckel in einem
Stück aus einem pappartigen Zuschnitt gefertigt sein, dessen Seitenteil Unterbrechungen
aufweisen kann, in die die L-Schenkel der Stützelemente hineinpassen können. An der
Seitenwand des Behälters können wenigstens ein Karton- oder Pappabschnitt befestigt
sein. Wenigstens am Bodenteil können Kantenschutzelemente vorgesehen sein.
[0021] Obwohl der aus Wabenpappe gefertigte Behälter an sich stoßdämpfend und verwindungssteif
ist, soll der in dem Behälter untergebrachte zerbrechliche Gegenstand dicht und rutschfest
verpackt sein. Zu diesem Zweck sind streifen- und plattenförmige Polsterelemente vorgesehen,
die ebenfalls aus Wabenpappe oder auch aus anderen stoßabsorbierenden Materialien
bestehen können. Es können auch kürzere Abstandshalter zum Einsatz kommen, die ebenfalls
aus Wabenpappe hergestellt sind. Weiterhin können Klebepunkte oder -streifen vorgesehen
sein, die mit dem Rand oder Rahmen bzw. Einfassung des jeweiligen zu schützenden Gegenstandes
in Kontakt kommen.
[0022] Der Deckel kann ein- oder mehrteilig sein. Vorzugsweise ist der Deckel in einem Stück
aus einem Zuschnitt gefertigt, der aus einer Karton- oder Papplage besteht und dessen
Seitenteil Unterbrechungen aufweist, in die die L-Schenkel der Stützelemente hineinpassen.
Der pappartige Zuschnitt kann jedoch mit einer Einlage aus Wabenpappe verklebt oder
in sonstiger Weise verbunden sein unter Belassung freier herabhängender Seitenteile
des Deckels.
[0023] Eventuelle Anforderungen an Wasserdichtheit der Transportverpackung können durch
Aufkaschieren einer Folienschicht an der Decklage der Wabenpappe erfüllt werden. In
den Innenraum des Behälters können mehrere flache Gegenstände von gleichem Ausmaß
eingelegt werden. Dies erfordert jedoch den Einsatz von entsprechenden Zwischenlagen.
Selbstverständlich ist es möglich, Gegenstände von unterschiedlichen Ausmaßen in einem
Behälter zu platzieren.
[0024] Bei der erfindungsgemäßen Transportverpackung liegt das Klebemittel in Form von Klebepunkten
oder Klebestreifen vor, die mit dem Rand und / oder Rahmen des jeweiligen zu schützenden
Gegenstandes in Kontakt kommen. Das Klebemittel kann in denjenigen Bereichen des Innenraums
der erfindungsgemäßen Transportverpackung aufgebracht sein, welche in Berührung mit
dem zu schützenden Gegenstand gelangen können. So kann das Klebemittel auf wenigstens
einer der dem Innenraum zugewandten Innenseiten z.B. des Bodenteils, der Einlage,
der Seitenwände und / oder des Deckels aufgebracht sein.
[0025] Unter Aufbringen wird auch im Sinne der Erfindung verstanden, dass das Klebemittel
auf verschiedene dem Fachmann bekannte Weise mit der Oberfläche einer Seite, z.B.
der dem Innenraum zugewandten Innenseiten, verbunden oder auf diese aufgetragen wird,
wie aufgeklebt, aufgesprüht, aufgepinselt, aufgerakelt und / oder -kaschiert wird.
[0026] Unter Klebestreifen werden auch im Sinne der Erfindung auch Klebepunkte, Klebestreifenprofile
verstanden.
[0027] Unter Klebemittel wird auch im Sinne der Erfindung verstanden, Klebestreifen, Klebeband,
Klebeemulsion, Klebemasse, Klebeschaum, Gummierung, Latexbeschichtung, eine Haftschicht
mit Haftklebstoff oder Schmelzklebstoff, usw.
[0028] Beispielsweise kann das Klebemittel ein Haftklebstoff sein. Ein Haftklebstoff kann
ein viskoelastischer Klebstoff sein, der in lösungsmittelfreier Form bei 20° Celsius
permanent klebrig und klebfähig verbleibt und bei geringer oder fehlender Substratspezifität
bei leichtem Anpressdruck sofort an dem zu schützenden Gegenstand haftet.
[0029] Die beispielsweise mit dem Haftklebstoff hergestellten Klebverbunde, wie Klebebänder,
können ohne Zerstörung des an dem Haftklebstoffen anhaftenden Gegenstands von den
Innenseiten der erfindungsgemäßen Transportverpackung und / oder von dem Gegenstand
gelöst werden. Basis-Polymere des herkömmlichen Haftklebstoffs können sein Naturkautschuke,
Synthesekautschuke, Polyacrylate, Polyester, Polychloroprene, Polyisobutene, Polyvinylether,
Polyurethane und / oder Mischungen derselben, die z.B. in Kombination mit Zusätzen,
wie Harzen, Weichmachern und / oder Antioxidantien eingesetzt werden können.
[0030] Die Klebestreifen können auf der oder den Seiten der erfindungsgemäßen Transportverpackung,
die mit dem zu schützenden Gegenstand in Kontakt kommen und an diesem anhaften, als
Klebebänder oder Klebefolien, ausgestaltet sein.
[0031] Die Klebebänder können als sogenannte einbändige Klebebänder oder des einbandigen
Typs genannt beispielsweise aus einem Träger oder einer Trägerschicht aus Papier,
einer Kunststofffolie, einem textilem Gewebe oder ähnlichem und einer druckempfindlichen
Klebemasse, z.B. Naturkautschuk mit z.B. modifiziertem Kolophonium oder anderen Harzen
bestehen. Die Klebemasse befindet sich zumindest vorzugsweise auf der Seite, auch
Unterseite genannt, des Trägers oder der Trägerschicht, welche mit der Innenseite
der erfindungsgemäßen Transportverpackung und / oder mit dem zu schützenden Gegenstand
verbunden werden kann.
[0032] Sind beispielsweise die den Innenraum begrenzenden Innenseiten der erfindungsgemäßen
Transportverpackung zumindest teilweise, wie teilflächig, oder ganzflächig mit Klebestreifen
versehen, wird durch die geringfügige Kraftbeaufschlagung der Klebebänder mit Hilfe
des zu schützenden Gegenstandes der Gegenstand derart mit den Klebestreifen gekoppelt,
dass ein Verrutschen desselben auch bei Einwirken heftiger Stöße auf die erfindungsgemäße
Transportverpackung, vermieden wird. Der Gegenstand kann mit der der Unterseite abgewandten
Seite der Klebestreifen, auch Oberseite genannt, durch Anpressdruck adhäsiv derart
anhaften, dass kein Verrutschen des Gegenstandes in dem Innenraum der erfindungsgemäßen
Transportverpackung in Schließstellung bei Transport und Einwirken von Stößen sich
einzustellen vermag.
[0033] Unter Anhaften wird auch im Sinne der Erfindung verstanden die Fähigkeit, auch das
Haftvermögen genannt, z.B. der Oberseite des Klebestreifens, sich mit dem Gegenstand
lösbar zu verankern mit der Folge guter oder hinreichender Haftfestigkeit. Das Anhaften
des Gegenstandes und / oder der Innenseiten der erfindungsgemäßen Transportverpackung
kann durch zumindest eine Haftschicht bereitgestellt werden. Die Haftschicht kann
einen Haftklebstoff oder eine sonstigen Klebemittel sein, um die Lösbarkeit zumindest
des Gegenstandes von den Innenseiten der erfindungsgemäßen Transportverpackung möglich
zu machen.
[0034] Unter Haftfestigkeit wird auch im Sinne der Erfindung verstanden die Gesamtheit der
Bindekräfte zwischen dem Klebemittel und dem Gegenstand, Fläche, Rand, Kante desselben,
oder eines Teils desselben.
[0035] Die Verwendung von Haftklebstoffen auf zumindest einer Seite oder beiden Seiten der
Klebebänder z.B. des einbandigen Typs zur lösbaren Verankerung in der erfindungsgemäßen
Transportverpackung mit herkömmlichen viskoelastischen Klebstoffen ermöglicht auch
die
[0036] Mehrfachbenutzung derselben, weil der Gegenstand von dem mit den Haftklebstoffen
versehenen Klebestreifen ohne Weiteres lösbar ist, ohne dass weder der Gegenstand
noch der Klebestreifen beschädigt werden können. Die Haftung zwischen dem zu schützenden
Gegenstand und dem Klebestreifen ist hinreichend, um auch den Transport, insbesondere
von stoßempfindlichen Gegenständen, wie gebogenen Glasscheiben, Spiegel, Solarzellen,
Kunststoff scheiben oder dergleichen, bruchsicher zu machen.
[0037] Die Haftfestigkeit zwischen dem Klebestreifen und dem zu schützenden Gegenstand kann
auch durch die dauerklebrigen Klebstoffe als Haftklebstoffe ermöglicht, wobei besonders
bevorzugt sind solche Haftklebstoffe, die als dauerklebrige Klebstoffe vorzugsweise
auf Kautschukbasis, unter geringem Anpressdruck auf den Innenseiten der erfindungsgemäßen
Transportverpackung zwar anhaften und bei dauernder Last zum Fließen neigen können,
um die Haftfläche zwischen dem Gegenstand und der erfindungsgemäßen Transportverpackung
vorteilhafter zu vergrößern.
[0038] Die Klebeemulsion als Klebemittel wird beispielsweise auf die Innenseiten des Innenraums
der erfindungsgemäßen Transportverpackung, die mit dem Gegenstand in Kontakt kommen,
aufgetragen, aufgepinselt, aufgesprüht oder dergleichen, um durch das Haftvermögen
des zu schützenden Gegenstandes mit der erfindungsgemäßen Transportverpackung die
Sicherheit vor Bruch oder sonstigen mechanischen Beschädigungen zu erhöhen. Auch können
beispielsweise Klebeschäume aufgesprüht, aufgepinselt, oder auf sonstige Weise aufgetragen
werden, um ebenso eine Haftwirkung zwischen Gegenstand und erfindungsgemäßer Transportverpackung
zu erzielen.
[0039] Bei Verwendung der Klebemittel in Form beispielsweise von Klebeschäumen (foamtapes)
wird die Haftfestigkeit zwischen dem Gegenstand und der erfindungsgemäßen Transportverpackung
noch zusehends unterstützt durch die in dem Klebeschaum eingeschlossenen Luftbläschen,
die vor Stößen bei Fallen der befüllten erfindungsgemäßen Transportverpackung als
Airbag schützen können.
[0040] Auch können zumindest teilweise die Innenseiten des Innenraums der erfindungsgemäßen
Transportverpackung teilflächig oder ganzflächig gummiert sein.
[0041] Unter Gummierung wird im Sinne der Erfindung auch verstanden, die Beschichtung mit
klebrigen Stoffen, wie Kautschuken, um das Verrutschen des zu schützenden Gegenstandes
zu vermeiden.
[0042] Die Klebebänder können als sogenannte zweibändige Klebebänder oder des zweibandigen
Typs ausgestaltet sein.
[0043] Das zweibändige Klebeband umfasst z.B. das erste Band eine Trägerschicht und eine
auf der einen Seite der Trägerschicht aufgebrachte druckempfindliche Schicht mit einer
Klebmasse, welche ein Haftklebstoff oder ein Schmelzklebstoff ist, zum Zusammenwirken
mit einer oder mehreren Innenseiten der erfindungsgemäßen Transportverpackung mittels
Haftvermögen und einer auf der anderen Seite der Trägerschicht angeordneten Schicht
oder einem Belag mit Widerhaken. Das zweite Band umfasst z.B. eine Trägerschicht und
eine auf der einen Seite der Trägerschicht angeordnete flauschige Schicht zum Zusammenwirken
mit den Widerhaken des ersten Bandes und eine auf der anderen Seite der Trägerschicht
des zweiten Bandes aufgebrachte haftklebende druckempfindliche Schicht, welche mit
dem zu schützenden Gegenstand durch Haftvermögen zusammenwirkt.
[0044] Das erste Band kann auch in weiteren Ausbildung der erfindungsgemäßen Transportverpackung
eine Trägerschicht und eine auf der einen Seite der Trägerschicht aufgebrachte druckempfindliche
Schicht mit einer Klebmasse aufweisen, welche ein Haftklebstoff oder ein Schmelzklebstoff
ist, zum Zusammenwirken mit Innenseiten der erfindungsgemäßen Transportverpackung
mittels Haftvermögen und einer auf der anderen Seite der Trägerschicht angeordneten
Schicht oder einem Belag mit pilzartig ausgebildeten Widerhaken. Das zweite Band kann
eine Trägerschicht und einen auf der einen Seite der Trägerschicht angeordneten Belag
mit pilzartigen Widerhaken zum Zusammenwirken mit den pilzartigen Widerhaken des ersten
Bandes und eine auf der anderen Seite der Trägerschicht des zweiten Bandes aufgebrachte
haftklebende druckempfindliche Schicht umfassen, welche mit dem zu schützenden Gegenstand
durch Haftvermögen zusammenwirkt.
[0045] So kann das erste Band mit seiner auf der einen Seite der Trägerschicht aufgebrachten
druckempfindlichen, haftklebenden Schicht mit den Innenseiten zumindest einem Teil
derselben der erfindungsgemäßen Transportverpackung, ggf. lösbar, und kann das zweite
Band mit seiner auf der anderen Seite der Trägerschicht des zweiten Bandes aufgebrachten
haftklebenden druckempfindlichen Schicht lösbar mit dem zu schützenden Gegenstand
verbunden oder verklebt werden. Bei Berührung der beiden Bänder verhaken sich die
Widerhaken des ersten Bandes mit der flauschigen Schicht des zweiten Bandes, so dass
ebenfalls eine hinreichende Lagesicherheit ermöglicht und Rutschfestigkeit des zu
schützenden Gegenstandes in der erfindungsgemäßen Transportverpackung unterstützt
werden.
[0046] Durch das Versehen der Innenseiten oder derjenigen Bereiche der Innenseiten der erfindungsgemäßen
Transportverpackung, die dem in den Innenraum der erfindungsgemäßen Transportverpackung
eingelegten Gegenstand zugewandt sind und teilflächig oder ganzflächig in Berührung
kommen, mit Klebestreifen wird wirkungsvoll die bereits durch die erfindungsgemäße
Transportverpackung bereitgestellte Lagesicherheit des Gegenstandes in dem Innenraum
der erfindungsgemäßen Transportverpackung erhöht.
[0047] Im Gegensatz zum Stand der Technik tragen die Klebemittel dazu bei, dass lediglich
an wenigen Bereichen der Innenseiten der erfindungsgemäßen Transportverpackung Klebemittel
kostensparend aufgebracht werden können, sind, um die lösbare Haftfestigkeit des zu
schützenden Gegenstandes mit dem erfindungsgemäßen Transportverpackung zu entfalten.
[0048] Zudem können wegen der Aufbringung des Klebemittels eine Vielzahl flacher Gegenstände,
wie Glasscheiben, in Reihe mit der erfindungsgemäßen Transportverpackung transportiert
werden. Die erfindungsgemäße Transportverpackung ermöglicht auch den Transport von
übereinander, eng gestapelten, voneinander aber beabstandeten Glasscheiben, wobei
zumindest die Ränder der Glasscheiben oder deren Rahmen mit Hilfe der Klebemittel
an den Innenseiten des Innenraums der erfindungsgemäßen Transportverpackung zu haften
vermögen.
[0049] Es zeigt sich, dass gerade heftige auf die erfindungsgemäßen Transportverpackung
einwirkenden Stöße, beispielsweise bei Transport von Kleingütern, wie Glasscheiben,
elektronischen Geräten, gläsernen Küchenbauteilen, keine Auswirkungen auf diese zu
schützenden Gegenstände haben, da das Aufbringen der Klebemittel das unerwünschte
Verrutschen der Gegenstände in dem Innenraum der erfindungsgemäßen Transportverpackung
vermeiden helfen.
[0050] Auch ist es möglich, dass die Klebestreifen als Klebestreifenprofile ausgestaltet
sein können. Die Klebestreifenprofile können beispielsweise im Querschnitt zylindrisch,
wie hohlkörperförmig, ausgebildet sein. Die hohlkörperförmigen Klebestreifen können
außenseitig eine Schicht mit dem Haftklebstoff aufweisen. Durch das Haftvermögen des
zu schützenden Gegenstandes mit der Schicht mit Haftklebstoff des hohlkörperförmigen
Klebestreifenprofils wird darüber hinaus nicht nur der zu schützende Gegenstand mit
der Transportverpackung innig verbunden, sondern hinzukommend dient der in dem Klebestreifenprofil
befindliche Hohlraum als Puffer bei Auftreten von besonders heftigen Stößen als sogenannter
Airbag, die von außen auf die Glasscheiben einzuwirken vermögen.
[0051] Auch können die Klebestreifenprofile im Längsschnitt oder Draufsicht auf dieselben
sich erstreckende Hohlräume aufweisen. Ebenso eignen sich unterbrochene Hohlräume
durch in die Hohlräume eingezogene Innenwände als Stoßpuffer. Gleichfalls ist es möglich,
dass die Klebestreifenprofile Hohlräume aufweisen, deren Hohlräume durch im Querschnitt
wabenförmig angeordnete Innenseiten begrenzt sind. Auch können die Klebestreifenprofile
an der Seite, die der Schicht mit Haftklebstoff gegenüber liegt, mit einer flauschigen
Schicht versehen sein, die mit dem ersten Bändern der Klebebänder des zweibandigen
Typs und deren Widerhaken durch Eingriff von Widerhaken in die flauschige Schicht
zusammenwirken.
[0052] Die haftklebende Schicht kann auch eine mit Wasser aktivierbare Klebemasse, wie Dextrin
oder Glutin-Leime enthalten.
[0053] Als Klebemittel können auch Schmelzklebstoffe verwendet werden. Schmelzklebstoffe
sind vorzugsweise bei Raumtemperatur fest, wasser- und lösungsmittelfreie Klebstoffe,
die z.B. auf die zu verklebenden Innenseiten der erfindungsgemäßen Transportverpackung
aus der Schmelze aufgetragen werden und beim Abkühlen und der Verfestigung physikalisch
abbinden.
[0054] Als Schmelzklebstoffe können Heiß- oder Warmklebstoffe aber auch Heißsiegelklebstoffe
verwendet werden, die, z.B. teilflächig, auf die Innenseiten der erfindungsgemäßen
Transportverpackung als Film, Punkt, Raupe aufgetragen, aufgesprüht, aufgepinselt
werden, zum Beispiel entsprechend der Größe, Form, Anzahl der in den Innenraum einzulegenden
und zu schützenden Gegenständen.
[0055] Als Rohstoffbasis der Schmelzklebstoffe finden Polymere Verwendung, wie E/EA, E/VA,
PA, PES, PIB, PVB oder Mischungen derselben. Vielfach können diese Polymere zusammen
mit Natur- oder Syntheseharzen und / oder Paraffinen bzw. Microwachsen eingesetzt
und aufgetragen werden.
[0056] So eignen sich in einer besonderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Transportverpackung
als Klebemittel ein Schmelzklebstoff auf Basis Polyolefin, mit einem Erweichungspunkt
von 130° Celsius, Wärmestandfestigkeit von 60° Celsius (nach WPS 68, Scherbelastung,
100g/cm
2 Klebefläche), Viskosität 3.000m Pas bei 180° Celsius (Brookfield), Dichte 0,98g/cm
3, Festkörpergehalt 100%, Verarbeitungstemperatur 160 bis 180° Celsius, mit einer Abbindezeit
von ca. 240 Sekunden.
[0057] Ebenso eignen sich als Schmelzklebstoffe solche auf Basis thermoplastischer Kautschuke
mit einem Erweichungspunkt von 85° Celsius (DIN 52011), Wärmestandfestigkeit 40° Celsius
(nach WPS 68, Scherbelastung:100g/cm
2 Klebefläche), Viskosität 1.300m Pas bei 180° Celsius (an Anlehnung an DIN 53211),
Dichte 0,938g/cm
3, Festkörpergehalt 100%, mit einer Verarbeitungstemperatur von 140 bis 180° Celsius.
[0058] Auch kann ein Schmelzklebstoff verwendet werden, der ebenso auf Basis thermoplastischer
Kautschuke wiederablösbar ist, mit einer Viskosität von 160° Celsius bei 4.100m Pas
nach ASTMD 3236 (Brookfield), Erweichungspunkt 95° Celsius (nach ASTMD 3461-85), Erweichungspunkt
Dichte bei 23° Celsius, 0,97g/cm bei einer Verarbeitungstemperatur von 160° Celsius.
[0059] Ein solcher Schmelzkleber ist leicht ablösbar sowohl von den Innenseiten des Innenraums
der erfindungsgemäßen Transportverpackung wie auch von dem zu schützenden Gegenstand
und eignet sich besonders zu Wiederverwertbarkeit der erfindungsgemäßen Transportverpackung,
weil nach Entfernen des wieder ablösbaren Schmelzklebers erneut ein Schmelzkleber
aufgetragen, wie aufgespritzt, werden kann auf die Innenseiten, wobei die Art der
Auftragung sich nach der Gestalt und der Größe des von dem Innenraum aufzunehmenden
Gegenstandes oder der Gegenstände richtet. Die Schmelzklebstoffe können als Film oder
Raupe aufgetragen, sondern auch aufgesprüht oder aufgepinselt werden auf die Innenseiten
der erfindungsgemäßen Transportverpackung, die dem zu schützenden Gegenständen zugewandt
sind.
[0060] Der dem Behälter der erfindungsgemäßen Transportverpackung schließende Deckel kann
mit Hilfe von herkömmlichen Klebebändern, dauerhaft oder lösbar an den Seitenwänden
gekoppelt werden. Als Klebebänder eignen sich herkömmliche mit Klebstoff einseitig
beschichtete Klebebänder, Klettverschlüsse, wieder ablösbare Klebebänder, oder als
Bänder eignen sich solche mit Klippverschlüssen, Bajonettverschlüssen, Umreifungsbänder,
Versiegelungen, und / oder Plombierungen, usw.
[0061] Unter Klebebänder werden auch solche verstanden, deren eine Seite am Ende des Klebebandes
eine mit Widerhaken besetztes Ende aufweisen und das diesem Ende abgewandte Ende der
anderen Seite des Klebebandes mit einem flauschigen Vlies oder einer flauschigen Schicht
zum Zusammenwirken mit den Widerhaken ausgestattet ist zum lösbaren Verschließen der
erfindungsgemäßen Transportverpackung.
[0062] Gerade die lösbare Verschließbarkeit der erfindungsgemäßen Transportverpackung eignet
sich besonders zur mehrmaligen Einsichtnahmen des Innenraums der erfindungsgemäßen
Transportverpackung durch Zoll, sonstiges Überwachungspersonal.
[0063] Die erfindungsgemäße Transportverpackung eignet sich besonders zum Transport von
Autoglas, Glasscheiben, aufgrund der formgenauen Anpassbarkeit der erfindungsgemäßen
Transportverpackung auch an individuell gestaltete Kunstgegenstände, Elektroteile,
und dergleichen. Ebenso kann die erfindungsgemäße Transportverpackung quasi als Negativform
an die als Positivform ausgestalteten Möbel, Metallformen, Elektroteile und sonstige
Gegenstände angepasst werden.
[0064] Auch können Keramikteile mit der erfindungsgemäßen Transportverpackung ohne Auftreten
von Brüchen transportiert werden.
[0065] Durch das Zusammenwirken der erfindungsgemäßen Transportverpackung und deren kartonartigen
Materialien in Form von wabenförmigen, beispielsweise Wabenpappe, ausgestalteten Bauteilen,
in Kombination mit der Beschichtung mit Hilfe der Klebemittel wird nicht nur der zu
schützenden Gegenstand paßgenau, quasi formschlüssig, in der erfindungsgemäße Transportverpackung
eingelegt und mit derselben transportiert, sondern hinzutretend wird durch die Verwendung
von Haftklebstoffen als Klebemittel und die lösbare reibschlüssige Verbindung des
Gegenstandes mit erfindungsgemäßen Transportverpackung der im Stand der Technik zu
beachtende Kantenbruch vermieden.
[0066] In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Transportverpackung kann
diese außenseitig mit einer folienartigen Schutzschicht versehen sein. Die folienartige
Schutzschicht kann beispielsweise aufgetragen werden, wie aufkaschiert sein.
[0067] Unter Kaschieren wird im Sinne der Erfindung verstanden, das Auftragen von zwei und
mehreren Lagen gleicher oder verschiedener Schichten mit kunststoffartigen Materialien
zur Bereitstellung der außenseitig aufgetragenen folienartigen Schutzschicht.
[0068] Das Kaschieren kann beispielsweise mit Hilfe geeigneter Kaschiermittel erfolgen;
als Kaschiermittel eignen sich Klebstoffe, Heißsiegel-, Schmelzklebstoffe, Wachse,
Polyethylen-Verbindung, reaktive Kunststoffe, Natur- oder Syntheselatexprodukte. Auch
kann in einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Transportverpackung auf
die Innenseiten teil- oder ganzflächig mit der folienartigen Schutzsicht aufkaschiert
sein, welche als Kaschiermittel Klebstoffe, Heißsiegel-, Schmelzklebstoffe, Wachse,
Polyethylen-Verbindung, reaktive Kunststoffe, Natur- oder Syntheselatexprodukte aufweisen.
[0069] Die folienartige Schutzschicht kann eine wasserdichte Schicht sein. Ebenso eignet
sich eine wasserdampfdurchlässige, wasserdichte Schicht.
[0070] Unter einer wasserdichten Schicht wird im Allgemeinen wird im Sinne der Erfindung
auch verstanden, die Beschichtung der Außenseiten oder eines Teils derselben der erfindungsgemäßen
Transportverpackung mit herkömmlichem Kautschuk und / oder Kunststoffen, um das Eindringen
von Wasser durch das Bodenteil, die Seitenwände, den Deckel, die Polsterelemente,
die Flachleisten, die Stützelemente, die Einlagen der erfindungsgemäßen Transportverpackung
zu vermeiden.
[0071] Ebenso ist es möglich, dass die Außenseiten der erfindungsgemäßen Transportverpackung
mit einer wasserabweisenden oder wasserabstoßenden Beschichtung versehen werden. Eine
solcher wasserabweisende oder wasserabstoßende Beschichtung kann durch Hydrophobieren
der Außenseiten der erfindungsgemäßen Transportverpackung erfolgen. Die wasserdichte
Beschichtung und / oder wasserabweisende oder wasserabstoßende Beschichtung kann beispielsweise
durch Auftragen von hochviskösen Streichmassen als Lösung des Beschichtungsmittels
in organischen Lösungsmitteln oder als wässrige Dispersionen auf die Außenseiten der
erfindungsgemäßen Transportverpackung und / oder Innenseiten des Innenraums der erfindungsgemäßen
Transportverpackung durch Aufsprühen, Aufwalzen, Kaschieren, Kalandern, Rakeln, usw.
erfolgen. Sie werden gleichmäßig verteilt beispielsweise mittels Streichschienen,
Rakeln oder durch Aufsprühen.
[0072] Auch ist es möglich, dass Natur- und Synthesekautschuke zur Gummierung als wasserdichte
Beschichtung die Außenseiten und / oder Innenseiten der erfindungsgemäßen Transportverpackung
aufgetragen werden. Der Vorteil der Beschichtung der Innenseiten des Innenraums der
erfindungsgemäßen Transportverpackung ist die mit der Wasserabdichtung einhergehende
Rutschhemmung der Beschichtung bei Berührung mit dem zu schützenden Gegenstand.
[0073] Vorzugsweise eignet sich der Zusatz von Alterungsschutzmitteln, um die Alterungsbeständigkeit
der Beschichtung zu erhöhen. Ebenso können Kunstharze zur Bereitstellung der wasserdichten
Beschichtung der Innenseiten des Innenraums und / oder der Außenseiten der erfindungsgemäßen
Transportverpackung verwendet werden. Als Kunstharze eignen sich Polyacryl-, Polymethacrylsäureester,
PVC, PVAC, PIB, PUR usw. Der Zusatz von Weichmachern in der wasserdichten Beschichtung
kann zu einer Vermeidung der Versprödung bei Kälte sich eignen.
[0074] Die Verwendung von wasserdichter Beschichtung der erfindungsgemäßen Transportverpackung
vergrößert den Einsatzbereich der erfindungsgemäßen Transportverpackung auch auf die
Gebiete, die unter hoher Luftfeuchtigkeit oder Spritzwasser und dergleichen leiden.
[0075] Ebenso können nach dem Verpacken der Gegenstände in der erfindungsgemäßen Transportverpackung
Risse und Spalten an den Seiten oder Kanten der erfindungsgemäßen Transportverpackung
nachträglich mit Hilfe von wasserabweisenden, wasserabstoßenden oder wasserdichten
Beschichtungsmitteln besprüht werden, um ein Eindringen von Feuchtigkeit oder das
Auftreten von Wasserbrücken zu vermeiden.
[0076] Mit der Transportverpackung gemäß Erfindung können die zu verpackenden Gegenstände
nicht nur sicher transportiert, sondern auch besser vor Stößen geschützt, rutschfest
und lagegerecht aufbewahrt werden. In den Innenraum des Behälters können nicht nur
großformatige zerbrechliche Flachgegenstände, wie verglaste Fenster- und Türrahmen,
sondern auch Kunstgemälde, Archiv- oder Grafikmappen, Verbundglasscheiben und Karosserieteile
für die Autoindustrie, Ceranplatten, Möbelplatten, Spiegel, Flachfernseher und -monitore,
Solarpaneele, Duschkabinenwände und dgl. eingelegt werden. Weiterhin können in den
Behälten dreidimensionale Gegenstände, wie Alufelgen, oder zusammengeklappte Vorrichtungen,
wie Servierwagen für Krankenhäuser, sowie Gegenstände von komplizierten Formen untergebracht
werden.
[0077] Die geschickte Kombination der Merkmale der erfindungsgemäßen Transportverpackung
aus z.B. kartonartigem Material aus Wabenpappe, aus dem das Bodenteil, die Seitenwände,
der Deckel, das Polsterelement, die Flachleiste und / oder die Stützelemente gefertigt
sind, und adhäsiver Beschichtung mittels Klebmittel führt zu synergistischen Vorteilen,
überraschenden Ineinandergreifen von Erfolgen der erfindungsgemäßen Transportverpackung
mit einem derartigen Gesamterfolg, dass die Anordnung des zu schützenden Gegenstandes
in der erfindungsgemäßen Transportverpackung eine spannungsfreie Lagerung, eine dauerhafte
Ortsfixierung desselben,
unabhängig von während des Transports auf die erfindungsgemäßen Transportverpackung
einwirkenden Kräfte
und
unabhängig von Umgebungsbedingungen, wie Feuchtigkeit,
möglich macht.
[0078] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind im nachfolgenden Ausführungsbeispiel
anhand der Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen zeigen aufgrund einer zeichnerischen
Vereinfachung in schematischer, stark vergrößerter Weise, ohne Anspruch auf eine maßstabsgetreue
Wiedergabe in
- Fig. 1
- einen Behälter ohne Polsterelemente, in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 2
- einen Schnitt A-A gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- den Behälter gemäß Fig. 1 mit angedeuteten Polsterelementen, in Draufsicht auf dessen
Bodenteil;
- Fig. 4
- einen Schnitt B-B gemäß Fig. 3;
- Fig. 5
- Einlegen eines verglasten Rahmenelementes in den Behälter gemäß Fig. 3, in einer perspektivischen
Ansicht;
- Fig. 6
- den Behälter gemäß Fig. 3 mit darin befindlichem Rahmenelement und eine Einlage vor
derer Unterbringung im Behälter, ebenfalls in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 7
- eine Transportverpackung in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 8
- den Behälter gemäß Fig. 3 mit einem zusätzlichen streifenförmigen Polsterelement,
in Draufsicht auf das Bodenteil;
- Fig. 9
- die Transportverpackung gemäß Fig. 7 in einer vertikalen Lage;
- Fig. 10
- einen Zuschnitt für einen Deckel, in Draufsicht auf seine Flachseite.
[0079] In Figuren 7 und 9 ist eine quaderförmige, längliche Transportvorrichtung 100 dargestellt,
bestehend aus einem wannenförmigen Behälter 1 und einem den Behälter 1 schließenden
Deckel 2. Die Konstruktion des Behälters 1 lässt sich insbesondere aus den Figuren
1 bis 3 gut ablesen.
[0080] Die erfindungsgemäße Transportverpackung 100 aus kartonartigem Material für sperrige,
flache Gegenstände, beispielsweise verglaste Türen oder Fenster, weist einen wannenförmigen,
aus einem Bodenteil 3 und vier Seitenwänden 13.1, 13.2, 13.3, 13.4, von denen sich
wenigstens zwei 13.1; 13,2 gegenüberliegen, bestehenden Behälter 1, in dessen Innenraum
22 der jeweilige Gegenstand zu platzieren ist, wenigstens Polsterelement 4.1, 4.2,
4.3, 4.4; und ein Polsterelement 8, die in den Innenraum 22 einzulegen sind und mit
dem sich der Gegenstand innerhalb des Behälters 1 festlegen lässt, und einen den Behälter
1 schließenden Deckel 2 auf, wobei wenigstens die zwei sich gegenüber liegenden Seitenwände
13.1, 13.2 des Behälters 1 jeweils aus wenigstens einer Flachleiste 7.1, 7.2 aufgebaut
sind, die auf dem Bodenteil 3 längs seiner Seitenkanten 6.1, 6.2 angeordnet und mit
dem Bodenteil 3 verbunden ist, der Behälter 1 sich an wenigstens zwei Stützeelementen
20.1, 20.2, 20.3 palettenartig abstützt, und das kartonartige Material, aus dem wenigstens
das Bodenteil 3, Seitenwände 13.1, 13.2 und die Stützelemente 20.1, 20.2, 20.3 gefertigt
sind, Wabenpappe 10 ist. Die Wabenpappe weist eine Vielzahl gleich geformter sechseckiger
Zellen auf.
[0081] Der Behälter 1 ist aus Wabenpappe 10 in Platten- und Streifenform gefertigt, wobei
sein Bodenteil 3 aus einer wabenpappartigen Platte 29 hergestellt ist. Mit dem Bodenteil
3 sind vier Seitenwände 13.1, 13.2; 13.3, 13.4 verklebt, von denen die in Längsrichtung
L verlaufenden Seitenwände 13.1, 13.2 jeweils aus zwei aufeinander flach gelegten
Flachleisten 7.1, 7.2 (vgl. Fig. 2)aus: Wabenpappe-Streifen bestehen. Die übrigen
zwei, an den Schmalseiten des Behälters 1 hochkant gestellten Seitenwände 13.3, 13.4
sind jeweils aus einem Wabenpappe-Streifen gefertigt. Die länglichen Seitenwände 13.1,
13.2 können optional mit einem Kartonabschnitt 12 (vgl. Fig. 5) von außen abgedeckt
sein.
[0082] Das Polsterelement 4.1, 4.2, 4.3, 4.4 ist eine hochkant auf das Bodenteil 3 gestellte,
ebenfalls aus Wabenpappe 10 gefertigte Flachleiste 15. Die Einlage 16 ist mit dem
Deckel 2 verbunden. Die Stützelemente 20.1, 20.2, 20.3 sind zueinander parallel angeordnet.
Die Stützelemente 20.1, 20.2, 20.3 erstrecken sich jeweils über ein Breitenmaß (B)
des Bodenteils 3. Die Stützelemente 20.1, 20.2, 20.3 gehen jeweils in wenigstens einen
über die Seitenkante 6.1, 6.2 des Bodenteils 3 greifenden und die Seitenwand 13.1,
13.2 bis zu ihrer freien Kante 11 dicht umgebenden L-Schenkel 18 über. Die Stützelemente
20.1, 20.2, 20.3 bilden in ihren
[0083] Übergangsbereichen 14 zu L-Schenkeln 18 eine gemeinsame Drehachse A, so dass die
die Transportverpackung von ihrer waagerechten Lage in eine stabile vertikale Lage
und umgekehrt verschwenkbar ist. Die Flachleisten 7.1, 7.2 der Seitenwand 13.1, 13.2
sind flach auf das Bodenteil 3 gelegt. Die Flachleisten 7.1, 7.2 der Seitenwand 13.1,
13.2 können auch hochkant auf das Bodenteil 3 gelegt sein. Zwischen den Seitenwänden
13.1, 13.2 ist wenigstens ein zusätzliches, leistenförmiges, stoßdämpfendes Polsterelement
19 angeordnet, das den Innenraum 22 in wenigstens zwei Fächer 23, 24 teilt. Der Deckel
2 weist herabhängende Seitenteile 17.1, 17.2, 17.3, 17.4 auf, die die Seitenwände
13.1, 13.2, 13.3, 13.4 in der Schließstellung der Transportverpackung abdecken. Auch
kann der Deckel 2 in einem Stück aus einem pappartigen Zuschnitt 30 gefertigt sein,
dessen Seitenteil 17.1 Unterbrechungen 26.1, 26.2, 26.3 aufweist, in die die L-Schenkel
18 der Stützelemente hineinpassen. An der Seitenwand 13.1, 13.2 des Behälters 1 ist
wenigstens ein Karton- oder Pappabschnitt 12 befestigt. Wenigstens am Bodenteil 3
sind Kantenschutzelemente 28 vorgesehen.
[0084] Am Rand des Bodenteils 3 und der Einlage 16 teilflächig auf dem Bodenteil sind Klebemittel
aufgebracht, wobei das Klebemittel in der Form von Klebestreifen 25.1, 25.2 vorliegt,
die mit dem Rand oder Rahmen 21 des jeweiligen zu schützenden Gegenstandes oder mit
einem Gegenstreifen in Kontakt kommen. An den Deckel 2 und dem Behälter 1 ist in einem
weiteren Ausführungsbeispiel eine nach außen gerichtete, folienartige Schutzschicht
27 aufkaschiert.
[0085] Als Klebemittel wird ein herkömmlicher Haftklebstoff oder Klebebänder des ein- oder
zweibandigen Typs verwendet. Die Klebebänder 25.1, 25.2 des einbandigen Typs haben
eine Trägerschicht aus einer Kunststofffolie oder einem textilem Gewebe, auf der eine
druckempfindliche Klebemasse mit Naturkautschuk aufgetragen ist.
[0086] Die Klebebänder des zweibandigen Typs umfassen das erste Band mit einer Trägerschicht
und einer auf der einen Seite der Trägerschicht aufgebrachten druckempfindlichen Schicht
mit einer Klebmasse, welche ein Haftklebstoff ist. Auf der anderen Seite der Trägerschicht
befindet sich ein Belag mit Widerhaken. Das zweite Band, z.B. als Gegenstreifen, umfasst
ebenfalls eine Trägerschicht aus einer Kunststofffolie oder einem textilem Gewebe
und eine auf der einen Seite der Trägerschicht angeordnete flauschige schicht; diese
wirkt mit den Widerhaken des ersten Bandes durch Eingriff zusammen. Auf der anderen
Seite der Trägerschicht des zweiten Bandes ist eine haftklebende druckempfindliche
Schicht angeordnet, welche mit dem zu schützenden Gegenstand durch Haftvermögen zusammenwirkt.
Das erste Band wird mit den Innenseiten 200 zumindest einem Teil derselben der erfindungsgemäßen
Transportverpackung und das zweite Band lösbar mit dem zu schützenden Gegenstand verklebt.
Bei Berührung der beiden Bänder verhaken sich die Widerhaken des Belags des ersten
Bandes mit der flauschigen Schicht des zweiten Bandes, so dass ebenfalls eine hinreichende
Lagesicherheit ermöglicht und Rutschfestigkeit des zu schützenden Gegenstandes in
der erfindungsgemäßen Transportverpackung unterstützt werden.
[0087] In einem weiteren Ausführungsbeispiel sind die Klebestreifen 25.1, 25.2 als Klebestreifenprofile
ausgestaltet, die hohlkörperförmig ausgebildet sind und außenseitig mindestens eine
Schicht mit dem Haftklebstoff zur Verklebung, z.B. mit den Innenseiten 200, oder eine
in Umgangsrichtung umlaufende Schicht mit dem Haftklebstoff zur Verklebung mit den
Innenseiten 200 und zur lösbaren adhäsiven Bindung mit dem Gegenstand aufweisen. Durch
das Haftvermögen des zu schützenden Gegenstandes mit der Schicht mit Haftklebstoff
des hohlkörperförmigen Klebestreifenprofils wird der zu schützende Gegenstand mit
der Transportverpackung innig lösbar verbunden. Auch dient der in dem Klebestreifenprofil
befindliche Hohlraum als Puffer bei Auftreten von besonders heftigen Stößen als sogenannter
Airbag.
[0088] Als Klebemittel wird in einem weiteren Ausführungsbeispiel ein Schmelzklebstoff auf
Basis Polyolefin verwendet, mit einem Erweichungspunkt von 130° Celsius, Wärmestandfestigkeit
von 60° Celsius (nach WPS 68, Scherbelastung, 100g/cm
2 Klebefläche), Viskosität 3.000m Pas bei 180° Celsius (Brookfield), Dichte 0,98g/cm
3, Festkörpergehalt 100%, Verarbeitungstemperatur 160 bis 180° Celsius, mit einer Abbindezeit
von ca. 240 Sekunden. Ebenso eignet statt dessen sich ein Schmelzklebstoffe solche
auf Basis thermoplastischer Kautschuke mit einem Erweichungspunkt von 85° Celsius
(DIN 52011), Wärmestandfestigkeit 40° Celsius (nach WPS 68, Scherbelastung: 100g/cm
2 Klebefläche), Viskosität 1.300m Pas bei 180° Celsius (an Anlehnung an DIN 53211),
Dichte 0,938g/cm
3, Festkörpergehalt 100%, mit einer Verarbeitungstemperatur von 140 bis 180° Celsius.
[0089] Auch wird ein Schmelzklebstoff in einem weiteren Ausführungsbeispiel verwendet, der
ebenso auf Basis thermoplastischer Kautschuke wiederablösbar ist, mit einer Viskosität
von 160° Celsius bei 4.100m Pas nach ASTMD 3236 (Brookfield), Erweichungspunkt 95°
Celsius (nach ASTMD 3461-85), Erweichungspunkt Dichte bei 23° Celsius, 0,97g/cm bei
einer Verarbeitungstemperatur von 160° Celsius. Der Schmelzkleber ist leicht ablösbar
sowohl von den Innenseiten des Innenraums der erfindungsgemäßen Transportverpackung
wie auch von dem zu schützenden Gegenstand und eignet sich besonders zu Wiederverwertbarkeit
der erfindungsgemäßen Transportverpackung, weil nach Entfernen des wieder ablösbaren
Schmelzklebers erneut ein Schmelzkleber auf die Innenseiten aufgetragen werden kann.
Der dem Behälter der erfindungsgemäßen Transportverpackung schließende Deckel wird
mit Hilfe von herkömmlichen Klebebändern, dauerhaft oder lösbar an den Seitenwänden
gekoppelt werden.
[0090] Die Wabenpappe 10 besteht vorzugsweise aus Kraftpapier und setzt sich aus einem an
sich bekannten, aus gleichförmigen hexagonalen Zellen geformten Kern 9 und aus zwei
den Kern 9 umgebenden Decklagen 5.1, 5.2 zusammen (vgl. Figuren 2 und 3). Die als
Material zur Herstellung des Behälters 1 vorgesehene Wabenpappe 10 ist in vorliegendem
Fall 40 mm dick.
[0091] Das Bodenteil 3 und Seitenwände 13.1, 13.2; 13.3, 13.4 definieren einen Innenraum
22 des Behälters 1, in den das Flachgut oder andere Gegenstände eingelegt werden können.
[0092] In Fig. 10 ist ein aus Pappkarton gefertigte Zuschnitt 30 für den Deckel 2 dargestellt,
aufweisend ein etwa einem Umriss U (vgl. Fig. 8) des Behälters 1 entsprechenden Mittelteil
33 und vier Seitenteile 17.1, 17.2, 17.3, 17.4. Mit Bezugszahl 34 ist eine umlaufende
Prägelinie bezeichnet, die das Aufklappen der Seitenteile 17.1, 17.2, 17.3, 17.4 ermöglicht.
An dem Seitenteil 17.1 sind drei Unterbrechungen 26.1, 26.2, 26.3 eingebracht, die
jeweils eine Breite der L-Schenkel 18 der Stützelemente etwas überschreiten, so dass
nach dem Aufsetzen des Deckels 2 am Behälter 1 alle das Seitenteil 17.1 bildenden
Lappen 35.1, 35.2, 35.3, 35.4 an der Seitenwand 13.1 des Behälters 1 anliegen können
(vgl. Fig. 7).
[0093] Der Behälter 1 stützt sich palettenartig an drei zueinander parallel verlaufende
Stützelemente 20.1, 20.2, 20.3 ab, die jeweils aus drei miteinander verklebten Wabenpappe-Streifen
zusammengesetzt sind und sich über ein Breitenmaß B des länglichen Bodenteils 3 erstrecken
(vgl. Fig. 3). Wie insbesondere die Figuren 2 und 4 zeigen, sind die Stützelemente
20.1, 20.2, 20.3 L-förmig ausgebildet, d. h. sie gehen jeweils von einem langen Teil
in einen über eine Seitenkante 6.1 des Bodenteils 3 greifenden und die Seitenwand
13.1 bis zu ihrer freien Kante 11 dicht anliegende L-Schenkel 18 über. Da die Wabenpappe-Streifen
jeweils 40 mm dick sind, ergibt sich eine für das Manipulieren mit den Zinken eines
Gabelstaplers ausreichende, 120 mm betragende Gesamtdicke H der Stützelemente unterhalb
des Bodenteils 3.
[0094] Die Stützelemente 20.1, 20.2, 20.3 bilden in ihren Übergangsbereichen 14 zu den L-Schenkeln
18 eine gemeinsame Drehachse A (vgl. Fig. 9). Die Transportverpackung 100 kann von
ihrer in Fig. 7 gezeigten waagerechten in eine vertikale Lage (vgl. Fig. 9) oder umgekehrt
mit Hilfe einer oder zwei Personen versetzt werden. Dies kann auch mechanisch angetrieben
erfolgen.
[0095] Die Figuren 3 und 4 zeigen Anordnungen von in den Innenraum 22 platzierten Polsterelementen
4.1, 4.2, 4.3, 4.4, mit denen sich der jeweilige Gegenstand innerhalb des Behälters
1 festlegen und stützen lässt. Das Polsterelement 4.1, 4.2, 4.3, 4.4 besteht aus einem
hochkant lose gestellten Wabenpappe-Streifen, der dicht an der entsprechenden Seitenwand
13.1, 13.2; 13.3, 13.4 anliegt. Abhängig von der Größe bzw. dem Format des in den
Innenraum 22 einzulegenden Gegenstandes können auch mehrere nebeneinander stehende
Polsterelemente 4.1, 4.2, 4.3, 4.4 Verwendung finden. Weiterhin sind auf die obere
freie Oberfläche der länglichen Seitenwände 13.1, 13.2 des Behälters 1 kartonartige
Flachleisten 15 aufgeklebt
[0096] Außerdem sind an den Längsrändern 31.1, 31.2 des Bodenteils 3, und zwar innerhalb
des Innenraums 22 Klebestreifen 25.1, 25.2 angebracht, die direkt oder indirekt mit
einem in Fig. 5 gezeigten, verglasten Rahmen 21 in Kontakt kommen. Das Bodenteil 3
ist an allen seinen Ecken mit Kantenschutzelementen 28 verstärkt (Fig. 5).
[0097] Wird ein verglaster Rahmen 21 oder eine verglaste Fensterleiste flach in den Innenraum
22 gelegt, kommt ein in der Fig. 6 gezeigtes, weiteres Polsterelement 8 in Form einer
plattenförmigen Einlage 16 zum Einsatz, an deren Längsrändern 32.1, 32.2 ebenfalls
Klebestreifen bzw. -punkte eingebracht sind. Die aus Wabenpappe bestehende Einlage
16 deckt den verglasten Rahmen 21 ab. Erst nach Abdeckung wird der Deckel 2 aufgelegt.
Damit ergibt sich eine Figurenform gemäß Fig. 7.
[0098] Der Deckel 2 ist mit einer wasserdichten, folienartigen Schutzschicht 27 versehen.
Die Schutzschicht 27 kann auch an der Außenfläche (nicht dargestellt) des Behälters
1 angebracht sein.
[0099] Der Behälter 1 kann zur Aufnahme von mehreren flachen, parallel liegenden Gegenständen
vorbereitet sein. Zu dem Zweck ist gemäß Fig. 8 ein zusätzliches streifenförmiges
Polsterelement 19 vorgesehen, das beispielsweise mitten im Innenraum 22 angeordnet
ist und den Innenraum 22 in zwei gleiche Fächer 23, 24 unterteilt. Es können entsprechend
dem zu verpackenden Gut auch mehrere quer oder schräg liegende Polsterelemente eingesetzt
werden.
[0100] Insgesamt erhält man mit der Transportverpackung ein mit Personal- und Gabelstaplereinsatz
gut und sicher zu handhabendes Packstück, auch wenn die verpackten Gegenstände zerbrechlich
sind und ein hohes Gewicht aufweisen.
Bezugszeichenliste:
[0101]
- 1
- Behälter
- 2
- Deckel
- 3
- Bodenteil
- 4.1, 4.2, 4.3, 4.4
- Polsterelement
- 5.1,5.2
- Decklage
- 6.1, 6.2
- Seitenkante
- 7.1, 7.2
- Flachleiste
- 8
- Polsterelement
- 9
- Kern
- 10
- Wabenpappe
- 11
- Kante
- 12
- Kartonabschnitt
- 13.1, 13.2, 13.3, 13.4
- Seitenwand
- 14
- Übergangsbereich
- 15
- Flachleiste
- 16
- Einlage
- 17.1, 17.2, 17.3, 17.4
- Seitenteil
- 18
- L-Schenkel
- 19
- Polsterelement
- 20.1, 20.2, 20.3
- Stützelement
- 21
- Rahmen
- 22
- Innenraum
- 23, 24
- Fach
- 25.1,25.2
- Klebestreifen
- 26.1, 26.2, 26.3
- Unterbrechung
- 27
- Schutzschicht
- 28
- Kantenschutzelement
- 29
- Platte
- 30
- Zuschnitt
- 31.1,31.2
- Längsrand
- 32.1, 32.2
- Längsrand
- 33
- Mittelteil
- 34
- Prägelinie
- 35.1, 35.2, 35.3, 35.4
- Lappen
- A
- Drehachse
- B
- Breitenmaß
- H
- Gesamtdicke
- L
- Längsrichtung
- U
- Umriss
- 100
- Transportverpackung
- 200
- Innenseiten
1. Transportverpackung (100) aus kartonartigem Material für sperrige, flache und / oder
gebogene Gegenstände die einen Rand und/oder einen Rahmen umfassen, beispielsweise
verglaste Türen oder Fenster, aufweisend:
a. einen wannenförmigen, aus einem Bodenteil (3) und vier Seitenwänden (13.1, 13.2,
13.3, 13.4), von denen sich wenigstens zwei (13.1; 13,2) gegenüberliegen, bestehenden
Behälter (1), dessen Innenraum (22) zum Platzieren des jeweiligen Gegenstands geeignet
ist,
b. wenigstens ein Polsterelement (4.1, 4.2, 4.3, 4.4) und ein Polsterelement (8) die
in den Innenraum (22) einzulegen sind und mit denen sich der Gegenstand innerhalb
des Behälters (1) festlegen lässt,
c. einen den Behälter (1) schließenden Deckel (2),
dadurch gekennzeichnet, dass
d. wenigstens die zwei sich gegenüber liegenden Seitenwände (13.1, 13.2) des Behälters
(1) jeweils aus wenigstens einer Flachleiste (7.1, 7.2) aufgebaut sind, die auf dem
Bodenteil (3) längs seiner Seitenkanten (6.1, 6.2) angeordnet und mit dem Bodenteil
(3) verbunden ist,
e. der Behälter (1) sich an wenigstens zwei Stützeelementen (20.1, 20.2, 20.3) palettenartig
abstützt,
f. das kartonartige Material, aus dem das Bodenteil (3), die Seitenwände (13.1, 13.2),
der Deckel (2), das Polsterelement (4.1, 4.2, 4.3, 4.4), und das Polsterelement. (8),
die Flachleiste (7.1, 7.2) und /oder die Stützelemente (20.1, 20.2, 20.3) gefertigt
sind, Wabenpappe (10) ist,
g. das Polsterelement (4.1, 4.2, 4.3, 4.4) aus einem hochkant lose gestellten Wabenpappe-Streifen,
der dicht an der entsprechenden Seitenwand (13.1, 13.2; 13.3, 13.4) anliegt, besteht
das Polsterelement (8) eine aus Wabenpappe (10) gefertigte, plattenförmige Einlage
(16) ist, die flächenmäßig etwa dem in den Behälter (1) einzulegenden Gegenstand oder
einem Umriss (U) des Behälters (1) gleich ist,
h. auf den dem Innenraum (22) zugewandten Innenseiten des Bodenteils (3), der Einlage
(16), der Seitenwände (13.1, 13.2) und des Deckels (2) ein Klebemittel vorgesehen
ist und
i. das Klebemittel in der Form von Klebepunkten und / oder -streifen (25.1, 25.2)
vorliegt, die mit einem Rand und / oder einem Rahmen (21) des jeweiligen zu schützenden
Gegenstandes in kontakt kommen.
2. Transportverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Klebepunkte oder -streifen mit einer haftklebenden Schicht versehen
ist, welche zur lösbaren Verbindung des Gegenstandes mit den Klebepunkten oder -streifen
vorgesehen ist.
3. Transportverpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die haftklebende Schicht dauerhaft klebfähig oder klebrig ist und bei leichtem Anpressdruck
des Gegenstandes gegen die Schicht diese an derselben lösbar haften.
4. Transportverpackung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die haftklebende Schicht als einbändiges Klebeband eine Trägerschicht und eine auf
der einen Seite der Trägerschicht aufgebrachte druckempfindliche Schicht mit einer
Klebmasse, welche ein Haftklebstoff oder ein Schmelzklebstoff ist, und eine auf der
anderen Seite der Trägerschicht aufgebrachte haftklebende druckempfindlichen Schicht
umfasst, welche mit dem zu schützenden Gegenstand durch Haftwirkung zusammenwirkt.
5. Transportverpackung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die haftklebende Schicht ein zweibändiges Klebeband ist,
deren erstes Band eine Trägerschicht und eine auf der einen Seite der Trägerschicht
aufgebrachte druckempfindliche Schicht mit einer Klebmasse, welche ein Haftklebstoff
oder ein Schmelzklebstoff ist, zum Zusammenwirken mit der Innenseite (200) der Transportverpackung
und einer auf der anderen Seite der Trägerschicht angeordneten Widerhaken,
und
deren zweites Band eine Trägerschicht und eine auf der einen Seite der Trägerschicht
angeordnete flauschige Schicht zum Zusammenwirken mit den Widerhaken des ersten Bandes
und einer auf der anderen Seite aufgebrachte haftklebende druckempfindliche Schicht
umfasst, welche mit dem zu schützenden Gegenstand durch Haftwirkung zusammenwirkt.
6. Transportverpackung nach einem der Ansprüche 4, 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerschicht Papier, Kunststofffolie, textiles Gewebe ist.
7. Transportverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass außenseitig ein Klebeband zum Verschließen des Transportverpackung angeordnet ist.
8. Transportverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Deckel (2) und/oder den Behälter (1) eine nach außen gerichtete, folienartige
Schutzschicht (27) aufkaschiert ist.
9. Transportverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Polsterelement (4.1, 4.2, 4.3, 4.4) eine hochkant auf das Bodenteil (3) gestellte,
ebenfalls aus Wabenpappe (10) gefertigte Flachleiste (15) ist.
10. Transportverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Polsterelement (8) eine aus Wabenpappe (10) gefertigte, plattenförmige Einlage
(16) ist, die flächenmäßig etwa dem in den Behälter (1) einzulegenden Gegenstand oder
einem Umriss (U) des Behälters (1) gleich ist.
11. Transportverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage (16) mit dem Deckel (2) verbunden ist, die Stützelemente (20.1, 20.2,
20.3) zueinander parallel angeordnet sind, die Stützelemente (20.1, 20.2, 20.3) sich
jeweils über ein Breitenmaß (B) des Bodenteils (3) erstrecken, die Stützelemente (20.1,
20.2, 20.3) jeweils in wenigstens einen über die Seitenkante (6.1, 6.2) des Bodenteils
(3) greifenden und die Seitenwand (13.1, 13.2) bis zu ihrer freien Kante (11) dicht
umgebenden L-Schenkel (18) übergehen, und / oder die Stützelemente (20.1, 20.2, 20.3)
in ihren Übergangsbereichen (14) zu L-Schenkeln (18) eine gemeinsame Drehachse (A)
bilden, um die die Transportverpackung von ihrer waagerechten Lage in eine stabile
vertikale Lage und umgekehrt verschwenkbar ist.
12. Transportverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Flachleisten (7.1, 7.2) der Seitenwand (13.1, 13.2) flach auf
das Bodenteil (3) gelegt sind, und / oder wenigstens eine der Flachleisten (7.1, 7.2)
der Seitenwand (13.1, 13.2) hochkant auf das Bodenteil (3) gelegt sind.
13. Transportverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Seitenwänden (13.1, 13.2) wenigstens ein zusätzliches, leistenförmiges,
stoßdämpfendes Polsterelement (19) angeordnet ist, das den Innenraum (22) in wenigstens
zwei Fächer (23, 24) teilt, der Deckel (2) herabhängende Seitenteile (17.1, 17.2,
17.3, 17.4) aufweist, die die Seitenwände (13.1, 13.2, 13.3, 13.4) in der Schließstellung
der Transportverpackung abdecken, der Deckel (2) in einem Stück aus einem pappartigen
Zuschnitt (30) gefertigt ist, dessen Seitenteil (17.1) Unterbrechungen (26.1, 26.2,
26.3) aufweist, in die die L-Schenkel (18) der Stützelemente hineinpassen, an der
Seitenwand (13.1, 13.2) des Behälters (1) wenigstens ein Karton- oder Pappabschnitt
(12) befestigt ist und wenigstens am Bodenteil (3) Kantenschutzelemente (28) vorgesehen
sind.
1. A transport packaging (100) made of cardboard-like material for bulky, flat and/or
curved objects that include a rim and/or a frame, for example glazed doors or windows,
having:
a. a tray-shaped container (1), of which the interior (22) is suitable for the placement
of the respective object and which consists of a base part (3) and four side walls
(13.1, 13.2, 13.3, 13.4), of which at least two (13.1; 13.2) face one another,
b. at least one cushion member (4.1, 4.2, 4.3, 4.4) and one cushion member (8), which
are to be inserted into the interior (22) and by means of which the object is able
to be immobilised inside the container (1),
c. a lid (2) which closes the container (1),
characterised in that
d. at least the two facing side walls (13.1, 13.2) of the container (1) are each composed
of at least one flat bar (7.1, 7.2), which is arranged on the base part (3) along
the side edges (6.1, 6.2) thereof and is connected to the base part (3),
e. the container (1) is supported at at least two support members (20.1, 20.2, 20.3)
in a pallet-like manner,
f. the cardboard-like material, from which the base part (3), the side walls (13.1,
13.2), the lid (2), the cushion member (4.1, 4.2, 4.3, 4.4), and the cushion member
(8), the flat bar (7.1, 7.2) and/or the support members (20.1, 20.2, 20.3) are manufactured,
is honeycomb board (10),
the cushion member (4.1, 4.2, 4.3, 4.4) consists of a honeycomb board strip which
is stood loosely upright and which lies closely against the corresponding side wall
(13.1, 13.2; 13.3, 13.4)
g. the cushion member (8) is a plate-shaped insert (16) which is manufactured from
honeycomb board (10) and which, in terms of surface, is approximately the same as
the object which is to be inserted into the container (1) or as an outline (U) of
the container (1),
h. an adhesive means is provided on the inner sides, facing the interior (22), of
the base part (3), of the insert (16), of the side walls (13.1, 13.2) and of the lid
(2) and
i. the adhesive means is present in the form of adhesive points and/or strips (25.1,
25.2), which come into contact with a rim and/or a frame (21) of the respective object
to be protected.
2. The transport packaging according to Claim 1, characterised in that the surface of the adhesive points or adhesive strips is provided with a contact-adhesive
layer provided to releasably connect the object with the adhesive points or strips.
3. The transport packaging according to Claim 2, characterised in that the contact-adhesive layer is durably stickable or sticky and when the object is
lightly pressed against the layer, it releasably adheres to the layer.
4. The transport packaging according to Claim 2 or 3, characterised in that the contact-adhesive layer, as a single-tape adhesive tape, includes a carrier layer
and a pressure-sensitive layer, applied onto one side of the carrier layer, with an
adhesive compound which is a contact-adhesive or a hot-melt-type adhesive, and a contact-adhesive
pressure-sensitive layer, which is applied onto the other side of the carrier layer
and which interacts with the object to be protected through adhesive action.
5. The transport packaging according to one of claims 2-4, characterised in that the contact-adhesive layer is a two-tape adhesive tape,
of which the first tape includes a carrier layer and a pressure-sensitive layer, applied
onto one side of the carrier layer, with an adhesive compound which is a contact-adhesive
or hot-melt-type adhesive, in order to interact with the inner side (200) of the transport
packaging, and a barb arranged on the other side of the carrier layer,
and
of which the second tape includes a carrier layer and a fleecy layer arranged on one
side of the carrier layer in order to interact with the barbs of the first tape and
a contact-adhesive pressure-sensitive layer which is applied onto the other side and
which through the adhesive effect interacts with the object to be protected.
6. The transport packaging according to one of claims 4, 5, characterised in that the carrier layer is paper, plastic foil, textile fabric.
7. The transport packaging according to one of the preceding claims, characterised in that there is arranged on the exterior an adhesive tape for sealing the transport packaging.
8. The transport packaging according to one of the preceding claims, characterised in that an outwardly directed foil-like protective layer (27) is laminated to the lid (2)
and/or to the container (1).
9. The transport packaging according to one of the preceding claims, characterised in that the cushion member (4.1, 4.2, 4.3, 4.4) is a flat bar (15) which is stood upright
on the base part (3) and which is also manufactured of honeycomb board (10).
10. The transport packaging according to one of the preceding claims, characterised in that the cushion member (8) is a plate-shaped insert (16) which is manufactured of honeycomb
board (10) and which in terms of surface is approximately the same as the object to
be inserted into the container (1) or as an outline (U) of the container (1).
11. The transport packaging according to one of the preceding claims, characterised in that the insert (16) is connected to the lid (2), the support members (20.1, 20.2, 20.3)
are arranged parallel to one another, the support members (20.1, 20.2, 20.3) respectively
extend over a width dimension (B) of the base part (3), the support members (20.1,
20.2, 20.3) respectively change into at least one L-leg (18) which reaches over the
side edge (6.1, 6.2) of the base part (3) and closely hugs the side wall (13.1, 13.2)
up to its free edge (11), and/or the support members (20.1, 20.2, 20.3) in their areas
(14) of changing into L-legs (18) form a common axis of rotation (A) around which
the transport packaging can be pivoted from its horizontal position into a stable
vertical position and vice-versa.
12. The transport packaging according to one of the preceding claims, characterised in that at least one of the flat bars (7.1, 7.2) of the side wall (13.1, 13.2) is laid flat
onto the base part (3), and/or at least one of the flat bars (7.1, 7.2) of the side
wall (13.1, 13.2) is laid upright on the base part (3).
13. The transport packaging according to one of the preceding claims, characterised in that there is arranged between the side walls (13.1, 13.2) at least one additional, bar-shaped,
shock-absorbing cushion member (19), which divides the interior (22) into at least
two compartments (23, 24), in that the lid (2) has downwardly hanging side parts (17.1, 17.2, 17.3, 17.4) which cover
the side walls (13.1, 13.2, 13.3, 13.4) when the transport packaging is in the closed
position, in that the lid (2) is manufactured in one piece from a paperboard-like pre-cut part (30),
of which the side part (17.1) has gaps (26.1, 26.2, 26.3) into which the L-legs (18)
of the support members fit, in that there is attached to the side wall (13.1, 13.2) of the container (1) at least one
cardboard or paperboard section (12) and edge protection members (28) are provided
at least at the base part (3).
1. Emballage de transport (100) en matériau de type carton pour des objets volumineux,
plats et/ou courbes, qui comportent un bord et/ou un cadre, tels que des portes ou
fenêtres vitrées, comportant :
a. un conteneur (1), en forme de cuve, qui est formé par un fond (3) et quatre parois
latérales (13.1, 13.2, 13.3, 13.4), dont au moins deux (13,1 ; 13.2) sont situées
en regard l'une de l'autre, et dont le volume intérieur (22) convient à la mise en
place de l'objet concerné,
b. au moins an élément de rembourrage (4.1, 4.2, 4.3, 4.4) et un élément de rembourrage
(8), lesquels sont destinés à être posés dans le volume intérieur (22) et avec lesquels
l'objet peut être fixé à l'intérieur du conteneur (1),
c. un couvercle (2) fermant le conteneur (1),
caractérisé en ce que
d. au moins les deux parois latérales (13.1, 13.2) situées face à face du conteneur
(1) sont formées chacune par une latte plate (7.1, 7.2) qui est disposée sur le fond
(3) le long de ses bords latéraux (6.1, 6.2) et est assemblée au fond (3),
e. le conteneur (1) prend appui sur au moins deux éléments d'appui (20.1, 20.2, 20.3)
en forme de palettes,
f. le matériau de type carton, dans lequel sont réalisés le fond (3), les parois latérales
(13.1, 13.2), le couvercle (2), l'élément de rembourrage (4.1, 4.2, 4.3, 4.4) et l'élément
de rembourrage (8), la latte plate (7.1, 7.2) et/ou les éléments d'appui (20.1, 20.2,
20.3), est un carton-pâte alvéolaire (10),
g. l'élément de rembourrage (4.1, 4.2, 4.3, 4.4) est formé par une bande de carton-pâté
alvéolaire, posée sur chant de manière lâche, qui est étroitement en appui contre
la paroi latérale (13.1, 13.2, 13.3, 13.4) correspondante, l'élément de rembourrage
(8) est un insert en forme de plaque réalisée en carton-pâte alvéolaire (10) et qui,
par sa surface, est à peu près identique à l'objet à poser dans le conteneur (1) ou
à un contour (U) du conteneur (1),
h. un agent adhésif est prévu sur les faces intérieures, orientées vers le volume
intérieur (22), du fond (3), de l'insert (16), des parois latérales (13.1, 13.2) et
du couvercle (2), et
i. l'agent adhésif est présent sous norme de points et/ou de bandes (2.5.1, 25.2)
qui entrent en contact avec un bord et/ou un cadre (21) de l'objet à protéger dans
chaque cas.
2. Emballage de transport selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface des points de colle ou des bandes de colle est revêtue d'une couche auto-adhésive,
qui est prévue pour un assemblage amovible de l'objet avec les points de colle ou
les bandes de colle.
3. Emballage de transport selon la revendication 2, caractérisé en ce que la couche auto-adhesive est adhésive ou collante de manière durable et, sous l'effet
d'une légère pression de l'objet contre la couche, celui-ci peut adhérer de manière
amovible contre ladite couche auto-adhésive.
4. Emballage de transport selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la couche auto-adhésive sous la forme d'un ruban adhésif à une seule bande comporte
une couche support et une couche sensible à la pression, appliquée sur l'une des faces
de la couche support et munie d'une substance adhésive, qui est un matériau auto-adhésif
ou une colle thermofusible, et une couche auto-adhésive sensible à la pression, qui
est appliquée sur l'autre face de la couche support et qui coopère par une action
d'adhérence avec l'objet à protéger.
5. Emballage de transport selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que la couche auto-adhésive est un ruban adhésif à deux bandes, dont la première bande
comporte une couche support et une couche sensible à la pression, appliquée sur l'une
des faces de la couche support et munie d'une substance adhésive, qui est un matériau
auto-adhésif ou une colle thermofusible, afin de coopérer avec la face intérieure
(200) de l'emballage de transport, et une couche à crochets, disposée sur l'autre
face de la couche support, et
dont la deuxième bande est une couche support et une couche à longs poils, disposée
sur une face de la couche support pour coopérer avec couche à crochets de la première
bande, et une couche adhésive sensible à la pression, qui est appliquée sur l'autre
face de la couche support et qui coopère par une action d'adhérence avec l'objet à
protéger.
6. Emballage de transport selon les revendications 4, 5, caractérisé en ce que la couche support est du papier, une feuille plastiqué, un tissu textile.
7. Emballage de transport selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un ruban adhésif est disposé à l'extérieur pour fermer l'emballage de transport.
8. Emballage de transport selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une couche de protection (27) en forme de feuille, dirigée vers l'extérieur, est contrecollée
sur le couvercle (2) et/ou sur le conteneur (1).
9. Emballage de transport selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de rembourrage (4.1, 4.2, 4.3, 4.4) est une latte plate (15) également
en carton-pâte alvéolaire (10) posée sur chant sur le fond (3).
10. Emballage de transport selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de rembourrage (8) est un insert (16) en forme de plaque réalisée en carton-pâte
alvéolaire (10) et qui, par sa surface, est à peu près identique à l'objet à poser
dans le conteneur (1) ou à un contour (U) du conteneur (1).
11. Emballage de transport selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'insert (16) est assemblé au couvercle (2), les éléments d'appui (20.1, 20.2, 20.3)
sont disposés parallèlement entre eux, les éléments d'appui (20.1, 20.2, 20.3) s'étendent
chacun sur une largeur (B) du fond (3), les éléments d'appui (20.1, 20.2, 20.3) se
prolongent chacun en au moins une branche en L (18), s'engageant au-dessus des bords
latéraux (6.1, 6.2) du fond (3) et entourant étroitement la paroi latérale (13.1,
13.2) jusqu'à son bord libre (11), et/ou les éléments d'appui (20.1, 20.2, 20.3),
dans leurs zones de transition (14) vers les branches en L (18), forment un axe de
rotation (A) commun, autour duquel l'emballage de transport peut pivoter depuis sa
position horizontale dans une position verticale stable et inversement.
12. Emballage de transport selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une des lattes plates (7.1, 7.2) de la paroi latérale (13.1, 13.2) est en
appui plat sur le fond (3) et/ou au moins une des lattes plates (7.1, 7.2) de la paroi
latérale (13.1, 13.2) est posée sur chant sur le fond (3).
13. Emballage de transport selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'entre les parois latérales (13.1, 13.21 est disposé au moins élément de rembourrage
(19) supplémentaire, en forme de latte amortissant les chocs, lequel divise le volume
intérieur (22) en au moins deux compartiments (23, 24), le couvercle (2) comporte
des parties latérales (17.1, 17.2, 17.3, 17.4) s'étendant vers le bas, qui couvrent
les parois latérales (13.1, 13.2, 13.3, 13.4) dans la position de fermeture de l'emballage
de transport, le couvercle (2) est réalisé d'un seul tenant dans une découpe (30)
en carton-pâte, dont la partie latérale (17.1) comporte des interruptions (26.1, 26.2,
26.3), dans lesquelles s'ajustent les branches en L (18) des éléments d'appui, au
moins une partie en carton ou carton-pâte (12) est fixée contre la paroi latérale
(13.1, 13.2) du conteneur (1) et des éléments de protection des arrêtes (28) sont
prévus au moins sur le fond (3).