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(11) |
EP 1 996 780 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.10.2009 Patentblatt 2009/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.03.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/002568 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/107372 (27.09.2007 Gazette 2007/39) |
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| (54) |
SCHWENKFALLE MIT MEHRFACHANSCHLAG
PIVOTING CATCH COMPRISING A MULTIPLE STOP
LOQUET PIVOTANT À PLUSIEURS BUTÉES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
22.03.2006 DE 102006013208
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.12.2008 Patentblatt 2008/49 |
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Patentinhaber: ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH |
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72458 Albstadt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FAILER, Gisbert
72474 Winterlingen (DE)
- WITTKE, Norman
72459 Albstadt (DE)
- HOLZER, Michael
72461 Albstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lang, Friedrich et al |
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Bavariaring 29 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 056 351
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DE-A1- 3 342 156
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schwenkfalle für einen Türöffner mit einem Türöffnergehäuse,
wobei die Schwenkfalle einen Fallengrundkörper aufweist und schwenkbar und blockierbar
in dem Türöffnergehäuse lagerbar ist.
[0002] Verstellbare Schwenkfallen für Türöffner, insbesondere für elektromagnetisch betätigbare
Türöffner, sind bekannt. Eine gattungsgemäße Schwenkfalle ist beispielsweise in der
DE 196 42 924 C1 offenbart. Die Schwenkfalle weist am Fallengrundkörper einen verstellbaren Sperrkloben
auf, gegen den die türblattseitige Schlossfalle beim Schließen einer Tür anschlägt.
Der Türöffner ist dazu in eine Türzarge oder aber bei zweiflügeligen Türen vorzugsweise
in den Standflügel eingebaut. Zur Einstellung der Position des Sperrklobens am Basisteil
der Schwenkfalle sieht die
DE 196 42 924 C1 eine Verstellschraube vor, deren Schraubenkopf alternativ im Fallengrundkörper oder
im Sperrkloben drehbar und axial fixiert gelagert ist. Dabei greift die Verstellschraube
mit einem Gewindebereich in das jeweils andere Bauteil ein. Über Befestigungsschrauben
wird der Sperrkloben in seiner Lage fixiert.
[0003] Der Türöffner der
DE 196 42 924 C1 hat sich seit vielen Jahren bestens bewährt. Es gibt jedoch Anwendungsfälle, bei
denen eine erhöhte Stabilität des Türöffners gegen äußere Gewalteinwirkungen und Einbruchsversuche
wünschenswert ist. Kommt es bei dem Türöffner der
DE 196 42 924 C1 durch Gewalteinwirkung zu einer Beschädigung oder sogar zu einem Bruch der Befestigungsschrauben,
oder ist der Sperrkloben aus anderen Gründen defekt, weist der Türöffner kein Bauteil
mehr auf, welches mit der Schlossfalle in Wechselwirkung treten kann. Die Tür würde
sich in solch einer Situation unbefugt öffnen lassen.
[0004] Der Erfindung liegt daher die
Aufgabe zugrunde, eine Schwenkfalle anzugeben, die sich durch eine erhöhte Sicherheit gegenüber
Gewalteinwirkung auszeichnet und trotz eines defekten Sperrklobens weiterhin funktionsfähig
ist.
[0005] Die Lösung der Aufgabe gelingt mit einer Schwenkfalle für einen Türöffner mit einem
Türöffnergehäuse, wobei die Schwenkfalle einen Fallengrundkörper aufweist, und schwenkbar
und blockierbar in dem Türöffnergehäuse lagerbar ist, und mit einem mindestens zweigeteilten
Anschlag, so dass die Schwenkfalle einen Justieranschlag und einen Blockieranschlag
aufweist, wobei der Justieranschlag und der Blockieranschlag am Fallengrundkörper
relativ zueinander versetzt angeordnet sind. Bevorzugte Weiterbildungen sind in den
abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0006] Kerngedanke der Erfindung ist eine Schwenkfalle mit einem mindestens zweigeteilten
Anschlag, wobei die Anschläge relativ zueinander versetzt sind. Mit Anschlag ist im
Folgenden somit im Sinne der Erfindung insbesondere der Schlossfallenanschlag gemeint.
Beim Schließen einer Tür fälltdie Schlossfalle in den Schlossfallenaufnahmeraum eines
Türöffners und schlägt in Öffnungsrichtung der Tür gegen den am Fallengrundkörper
des Türöffners vorhandenen Anschlag. Erfindungsgemäß ist am Fallengrundkörper statt
des üblicherweise einteiligen Anschlags, der zum Anschlag der Schlossfalle ausgebildet
ist, ein mindestens zweigeteilter Schlossfallenanschlag vorgesehen. Durch einen relativen
Versatz dieser Anschläge zueinander können den jeweiligen Anschlägen unterschiedliche
Funktionen wie beispielsweise Justier- und Sperr- bzw. Sicherheitsfunktionen zugeordnet
werden. Die Erfindung zeichnet sich somit durch eine Schwenkfalle mit funktionell
graduierten Anschlägen aus. Bevorzugt dient der Justieranschlag zur Einstellung des
Türöffners und der Blockieranschlag als dem Justieranschlag nachgeschalteter Sicherheitsanschlag.
Der Blockieranschlag ist dabei in der Art und Weise im Türöffner angeordnet, dass
dieser auch bei defektem Justieranschlag die Schlossfalle eines mit der Türöffner
im Eingriff stehenden Türschlosses blockiert und somit den geschlossenen Zustand der
Tür aufrecht erhält. Erfindungsgemäß kann durch den mindestens zweigeteilten Anschlag
somit auch bei einem defekten Anschlag, wie beispielsweise einem gebrochenen Sperrkloben,
die einwandfreie Funktionalität eines Türöffners mit einer erfindungsgemäßen Schwenkfalle
gewährleistet werden, da die Schlossfalle eines zum Türöffner korrespondierend angeordneten
Türschlosses nunmehr gegen den mindestens einen Blockieranschlag anschlagen kann.
[0007] Die erfindungsgemäße Schwenkfalle eignet sich insbesondere für die Integration in
einen Radiustüröffner. Bei Radiustüröffnern schwenkt die Schwenkfalle entlang einer
orthogonal zur Schwenkebene verlaufenden Schwenkachse in das Türöffnergehäuse ein.
Durch die vergleichsweise platzsparende Anordnung der funktionellen Elemente lässt
sich die Schwenkfalle besonders gut in das Gehäuse eines Radiustüröffners einbauen.
[0008] Vorzugsweise ist der Justieranschlag in Relation zu dem Blockieranschlag derartig
versetzt an der Schwenkfalle angeordnet, dass bei geschlossener Tür die Schlossfalle
zuerst ausschließlich gegen den Justieranschlag anschlägt. Durch den Versatz ist der
Justieranschlag somit dem Blockieranschlag bezüglich der Öffnungsposition funktionell
vorgelagert. Eine funktionelle Vorlagerung des Justieranschlags vor den Blockieranschlag
hat den Vorteil, dass zur Installation und zum einwandfreien Betrieb des Türöffners
lediglich eine Abstimmung auf den Justieranschlag erfolgen muss. So ist es besonders
bevorzugt, wenn der funktionell vorgelagerte mindestens erste Anschlag Schließ- und
Justierfunktionen und der funktionell nachgeschaltete zweite Anschlag beispielsweise
Sicherungsfunktionen hat.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform sind der Justieranschlag und der Blockieranschlag
nebeneinander am Fallengrundkörper angeordnet. Diese Ausführungsform zeichnet sich
durch ihre besonders hohe Betriebszuverlässigkeit aus. Nebeneinander bezieht sich
dabei darauf, dass der Justieranschlag und der Blockieranschlag parallel zur Schwenkachse
der Schwenkfalle verlaufen. Vorzugsweise sind der Justieränschlag und der Blockieranschlag
dabei in Axialrichtung der Schwenkachse überlappungsfrei. Alternativ können die Bauteile,
welche die Anschläge bilden, aber auch ineinander greifen und/oder überlappen. Diese
Ausführungsform ist zum Teil aus optischen oder brandschutztechnischen Gesichtspunkten
von Vorteil.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Jüstieranschlag am Fallengrundkörper versetzbar
ist. Diese Ausführungsform ermöglicht eine besonders einfache Installation des Türöffners
und erlaubt darüber hinaus eine schnelle und unproblematische Anpassung des Türöffners
an beispielsweise geänderte Umweltbedingungen, wie sie beispielsweise beim sogenannten
Bimetalleffekt von Türen zu beobachten sind. Der Justieranschlag kann demzufolge in
seiner Positionierung verändert und anschließend für den Betrieb des Türöffners am
Fallengrundkörper festgestellt werden.
[0011] Vorzugsweise ist der Blockieranschlag widerstandsfähiger gegen Cewalteinwirkung als
der Justieranschlag ausgeführt bzw. an der Schwenkfalle angeordnet. Eine solche Anordnung
zeichnet sich durch einen erhöhten Einbruchsschutz bzw. durch eine überlegene Betriebssicherheit
aus. Dazu kann einerseits der Blockieranschlag an sich aus besonders widerstandsfähigen
Materialien, wie beispielsweise Speziallegierungen oder besonders gehärteten Stählen,
gefertigt sein. Andererseits kann die Verbindung zwischen dem Blockieranschlag und
dem Fallengrundkörper besonders standfest ausgebildet sein. Hier ist zum Beispiel
die Verwendung von Spezialschrauben aus gehärteten Metallen oder Legierungen oder
aber auch von dauerhaften Verbindungen wie Verbolzungen, Schweißverbindungen etc.
möglich.
[0012] Ferner ist es bevorzugt den Blockieranschlag am Fallengrundkörper ortsfest anzubringen.
Durch eine ortsfeste Verbindung des Blockieranschlags mit dem Fallengrundkörper können
besonders stabile Verbindungen und damit besonders sichere Schwenkfallen erhalten
werden. Unter ortsfester Ausführung sind in diesem Zusammenhang Verbindungsarten zu
verstehen, die zumindest ab dem Moment des Einbaus der Schwenkfalle in einen Türöffner
irreversibel sind. Dies können beispielsweise Klebe-, Schweiß- oder Nietverbindungen
sein.
[0013] Vorzugsweise ist darüber hinaus der Blockieranschlag einteilig mit dem Fallengrundkörper
ausgebildet. Vorteilhaft an dieser massiven Ausführungsform ist die erheblich gesteigerte
Stabilität des Blockieranschlags in Bezug auf den Fallengrundkörper. Eine gewaltsame
Öffnung der Tür, in die ein Türöffner mit erfindungsgemäßer Schwenkfalle eingebaut
ist, wird erheblich erschwert, da kein schwächendes Verbindungselement zwischen dem
Blockieranschlag und dem Fallengrundkörper vorhanden ist. Ferner ist eine einteilige
Ausführung des Blockieranschlags mit dem Fallengrundkörper insbesondere auch im Hinblick
auf Herstellungskosten und Wartungs- und Pflegearbeiten an der Schwenkfalle von Vorteil.
[0014] Vorzugsweise weist die Schwenkfalle einen Justieranschlag und einen ersten und einen
zweiten Blockieranschlag auf, wobei der Justieranschlag und der erste und der zweite
Blockieranschlag nebeneinander angeordnet sind und der Justieranschlag zwischen den
zwei Blockieranschlägen angeordnet ist, wobei der erste und der zweite Blockieranschlag
fluchten. Der Vorteil dieser besonderen Ausführungsform liegt in der besonders hohen
Stabilität der Schwenkfalle gegenüber Gewalteinwirkung. Im Falle einer defekten Justierfalle
schlägt die Schlossfalle gleichzeitig gegen die beiden fluchtenden und funktionsgleichen
äußeren Blockieranschläge an, so dass die von der Schlossfalle ausgehenden Kräfte
auf beide Anschläge verteilt werden bzw. eine punktuelle Belastung nur eines Blockieranschlags
verhindert wird. Durch die Beabstandung der beiden Blockieranschläge zueinander wird
ferner eine besonders gleichmäßige Schließstabilität des die erfindungsgemäße Schwenkfalle
tragenden Türöffners erreicht.
[0015] Besonders effizient ist eine erfindungsgemäße Schwenkfalle, wenn zwei gleichartige
Blockieranschläge an der Schwenkfalle angeordnet sind. Durch die gleichartige Gestaltung
der Blockieranschläge gelingt bei dieser besonderen Ausführungsform eine homogene
Kraftverteilung bei einem Versagen des Justieranschlags besonders gut. Die Verwendung
gleichartiger Blockieranschläge ist darüber hinaus auch für die Herstellung einer
erfindungsgemäßen Schwenkfalle von Vorteil, da somit weniger unterschiedliche Bauteile
benötigt werden.
[0016] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist ein Sperrkloben an der Schwenkfalle
vorhanden, welcher den Justieranschlag aufweist, der über eine Schraubverbindung aus
einer Schraube und einem Nutenstein mit dem Fallengrundkörper verbunden ist, wobei
die Schraube durch den Sperrkloben und ein am Fallengrundkörper angebrachtes Langloch
geführt wird, und der Nutenstein auf der dem Sperrkloben gegenüberliegenden Seite
des Fallengrundkörpers verschiebbar ist und in einer Führung geführt wird. Durch die
Anordnung des Justieranschlags an einem Sperrkloben weist der Justieranschlag selbst
bereits eine erhöhte Stabilität auf, so dass die Gesamtsicherheit eines Türöffners
mit erfindungsgemäßer Schwenkfalle gesteigert wird. Um den Sperrkloben und damit auch
den Justieranschlag an der Schwenkfalle positionieren zu können, ist der Sperrkloben
über eine Schraubverbindung mit dem Fallengrundkörper verbunden. Eine Schraubverbindung
hat den Vorteil, dass diese sich zur Justierung des Sperrklobens lösen lässt, womit
der Sperrkloben anschließend am Fallengrundkörper bewegt bzw. verschoben werden kann.
[0017] Für den Betrieb der Schwenkfalle ist es jedoch wichtig, dass der Sperrkloben fixiert
ist und somit der Schlossfalle entgegenwirken kann. Dazu wird die Schraubverbindung
angezogen und verspannt, so dass der Sperrkloben in seiner Position am Fallengrundkörper
kraftschlüssig und gegebenenfalls auch formschlüssig fixiert ist. Die Verwendung einer
Schraubverbindung aus Schraube und Nutenstein ist besonders bedienerfreundlich und
zuverlässig. Durch eine Führung des Nutensteins wird einem Verkanten des Nutensteins
bzw. einer zum Verspannen ungünstigen Positionierung des Nutensteins vorgebeugt. Sowohl
der Sperrkloben als auch der Fallengrundkörper weisen daher zueinander komplementäre
Führungseinrichtungen auf, wobei unter Führungseinrichtungen sämtliche Einrichtungen
zu verstehen sind, die ein definiertes und mindestens bereichsweises Versetzen des
Sperrklobens am Fallengrundkörper ermöglichen.
[0018] Das Bewegen bzw. Versetzen des Sperrklobens erfolgt dabei beispielsweise stufenweise
durch zueinander korrespondierende formschlüssige Fixrillen am Sperrkloben und am
Fallengrundkörper. An den Berührungsflächen zwischen dem Justieranschlag (bzw. dem
den Justieranschlag bildenden Bauteil) und dem Fallengrundkörper können dazu quer
zur Justierrichtung des Justieranschlags gerichtete Verzahnungen, beispielsweise in
Form von ineinandergreifenden Rillen, vorhanden sein. Der Justieranschlag und der
Fallengrundkörper lassen sich dann jeweils um einen oder mehrere Zähne in Justierrichtung
gegeneinander versetzen. Die Justierrichtung im Sinne der Erfindung umfasst dabei
beide einander entgegengesetzten Verschieberichtungen des Justieranschlags am Fallengrundkörper.
Diese Verstellung ist somit formschlüssig ausgelegt. Die Verzahnungen sind vorzugsweise
in der Weise ausgebildet, dass eine Verstellung in 1-Millimeterschritten möglich ist.
[0019] Besonders vorteilhaft ist jedoch die stufenlose Einstellbarkeit der Position des
Sperrklobens am Fallengrundkörper, da so ein Höchstmaß an Justierbarkeit des Sperrklobens
ermöglicht wird. Dazu erfolgt die Fixierung der Sperrklobens kraftschlüssig, durch
beispielsweise ein Festziehen einer Schraubverbindung, wie vorstehend bereits beschrieben,
die den Sperrkloben mit dem Fallengrundkörper verbindet. In dieser Variante sind die
zueinander komplementären Führungseinrichtungen des Sperrklobens und des Fallengrundkörpers
üblicherweise flächig bzw. ohne Verzahnungen oder ähnliches ausgebildet. Der Sperrkloben
und der Fallengrundkörper sind somit stufenlos zueinander verstellbar.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles
weiter erläutert. Es zeigen schematisch:
- Figur 1
- eine Seitenansicht eines Türöffners mit einer Schwenkfalle;
- Figur 2
- eine Querschnittsdarstellung des in Figur 1 gezeigten Türöffners entlang der Linie
II-II in Figur 1, wobei die Schwenkfalle des Türöffners herausgeschwenkt ist;
- Figur 3
- eine Querxhnittsdarstellung des in Figur 1 gezeigten Türöffners entlang der Linie
II-II in Figur 1, wobei die Schwenkfalle in ihrer eingeschwenkten Position ist;
- Figur 4
- eine perspektivische Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Schwenkfalle;
- Figur 5
- eine perspektivische Explosionsdarstellung der Rückseite der in Figur 4 gezeigten
Schwenkfalle; und
- Figur 6
- eine perspektivische Darstellung der Schwenkfalle gemäß Figur 5.
[0021] Gemäß Figuren 1 bis 3 weist der Türöffner 1 eine Schwenkfalle 2, ein Türöffnergehäuse
3, einen Justieranschlag 5, einen ersten Blockieranschlag 4, einen zweiten Blockieranschlag
6, einen Fallengrundkörper 7, einen Sperrkloben 8, eine Bohrung 9, ein Kontaktblech
10, eine Senkkopfschraube 11, einen Nutenstein 12 und ein Langloch 13 auf.
[0022] Der Türöffner 1 gehört dabei zur Gattung der Radiustüröffner, wobei die Schwenkfalle
2 auch für andere Türöffnergattungen geeignet ist. Typischerweise wird der Türöffner
1 in eine Türzarge einer einflügeligen Tür, oder aber vorzugsweise in den Standflügel
einer doppelflügeligen Tür eingebaut und wirkt mit der Schlossfalle eines Türschlosses
(nicht dargestellt) zusammen. Dabei hintergreift die Schlossfalle des Türschlosses
bei geschlossener Tür mindestens einen der Anschläge 4 bis 6.
[0023] Der Türöffner 1 weist die Schwenkfalle 2, den Justieranschlag 5, den ersten Blockieranschlag
4 und den zweiten Blockieranschlag 6 auf, wobei in der dargestellten Ausführungsform
die beiden äußeren Anschläge, der erste Blockieranschlag 4 und der zweite Blockieranschlag
6, feststehend und einteilig mit dem Fallengrundkörper 7 der Schwenkfalle 2 ausgebildet
sind. Die beiden äußeren Anschläge 4 und 6 sind darüber hinaus gleichartig und funktionsgleich.
Die zueinander beabstandeten Anschläge 4 bis 6 sind parallel zur Schwenkachse nebeneinander
und überlappungsfrei angeordnet. Der mittlere Justieranschlag 5 ist versetzbar am
Fallengrundkörper 7 angeordnet, d.h. die Position des Justieranschlags 5 kann variiert
und anschließend kraftschlüssig festgestellt werden.
[0024] Der Justieranschlag 5 wird von dem L-förmigen zweischenkeligen Sperrkloben 8 gebildet,
wobei der eine Schenkel der Führung des Sperrklobens 8 am Fallengrundkörper 7 dient
und mit diesem in Kontakt steht. Der andere Schenkel bildet den Justieranschlag 5,
gegen den die Schlossfalle im geschlossenen Zustand der Tür anschlägt. Zur Einstellung
der Position des Justieranschlags 5 ist der Sperrkloben 8 von einer ausgefahrenen
Position, in der er bündig mit dem ersten Blockieranschlag 4 und dem zweiten Blockieranschlag
6 abschließt, so dass die Blockieranschläge 4 bis 6 fluchten, orthogonal zur Schwenkachse
der Schwenkfalle 2 versetzbar. Entsprechend ist der Sperrkloben 8 in den Fig. 1 bis
3 in einer zurückgezogenen Position dargestellt, so dass der Justieranschlag 5 seitlich
versetzt zu dem ersten Blockieranschlag 4 und dem zweiten Blockieranschlag 6 angeordnet
ist. Der Sperrkloben 8 ist somit entgegen der Öffnungsrichtung der Tür (Pfeilrichtung
des Pfeils A) verschoben. In dieser dargestellten Ausführungsform schlägt eine Schlossfalle
bei geschlossener Tür zuerst gegen den funktionell vorgelagerten Justieranschlag 5
an, wobei der erste Blockieranschlag 4 und der zweite Blockieranschlag 6 kontaktfrei
zur Schlossfalle sind. Die Blockieranschläge 4 und 6 sind dem Justieranschlag 5 somit
in Öffnungsrichtung der Tür funktionell nachgeschaltet.
[0025] Wenn im Falle eines gewaltsamen Versuchs die Tür zu öffnen der Sperrkloben 8 ab einer
bestimmten Gewalteinwirkung brechen sollte, würde der Justieranschlag 5 des Sperrklobens
8 die Schlossfalle der Tür nicht mehr im geschlossenen Zustand zurückhalten können.
Die Schlossfalle schlägt in dieser Situation nun an den nachgeschalteten ersten Blockieranschlag
4 und den zweiten Blockieranschlag 6 an. Diese sind auf Grund ihrer Integration in
den Fallengrundkörper 7, welche insgesamt als ein Bauteil vorliegen, wesentlich stabiler
als der Sperrkloben 8. Dadurch wird trotz defektem Sperrkloben 8 ein Öffnen der Tür
verhindert.
[0026] Zur Realisation der Türöffnerfunktion ist es möglich, die Schwenkfalle 2 ferngesteuert
in das Türöffnergehäuse 3 hineinzuschwenken. Fig. 3 zeigt die Schwenkfalle 2 im in
das Türöffnergehäuse 3 eingeschwenkten Zustand. Dazu weist der Türöffner 1 entsprechende
Steuereinrichtungen und Anschlüsse zur Strom- und Signalversorgung auf (nicht dargestellt).
Darüber hinaus ist der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte bevorzugte Türöffner 1 mit
einem Kontaktblech 10 versehen, welches bei verschlossener Tür durch die Schlossfalle
in Richtung des Türöffners gedrückt wird. Typischerweise ist das Kontaktblech 10 Teil
eines potentialfreien Wechselkontaktes und dient beispielsweise als Rückmeldekontakt
zur Sicherstellung des geschlossenen Zustands der Tür für beispielsweise ein Schließkontrollsystem.
[0027] Zur Befestigung und Fixierung des Sperrklobens 8 am Fallengrundkörper 7 weist die
Schwenkfalle 2 eine Schraubverbindung auf. Die Schraubverbindung setzt sich aus einer
Senkkopfschraube 11 und einem Nutenstein 12 zusammen. Die Senkkopfschraube 11 wird
durch eine im Sperrkloben 8 angebrachte konische Bohrung geführt und greift auf der
dem Sperrkloben 8 gegenüberliegenden Seite des Fallengrundkörpers 7 in den Nutenstein
12. Die konische Bohrung ist dabei nahezu mittig auf dem mit dem Fallengrundkörper
7 in Kontakt stehenden Teil des Sperrklobens 8 angebracht. Der an den Sperrkloben
8 angrenzende Fallengrundkörper 7 weist zur Führung der Senkkopfschraube 11 ein Langloch
13 auf. Das Langloch ist dabei derartig angeordnet, dass die Senkkopfschraube 11 entlang
der Schwenkebene der Schwenkfalle 2 durch den Fallengrundkörper 7 geführt werden kann,
wobei die Senkkopfschraube 11 entlang des Langloches 13 in der Schwenkebene der Schwenkfalle
2 verschoben werden kann. Die Fig. 2 und 3 zeigen, dass die Spitze der Senkkopfschraube
11 in den Nutenstein 12 eingreift, der auf der dem Sperrkloben 8 gegenüberliegenden
Seite des Fallengrundkörpers 7 geführt wird.
[0028] Zur Arretierung des Sperrklobens 8 wird die Senkkopfschraube 11 festgezogen und verspannt.
Dazu weist der Nutenstein 12 ein zum Außengewinde (nicht dargestellt) der Senkkopfschraube
11 korrespondierendes Innengewinde (nicht dargestellt) auf. Der Nutenstein wird entlang
von Führungen 14 geleitet, die parallel zur Längserstreckung des Langloches 13 verlaufen.
Der beschriebene Verschraubungsaufbau ist insbesondere hinsichtlich der Stabilität
der Arretierung des Sperrklobens 8, aber auch im Hinblick auf Verschleißteile von
besonderem Vorteil. So erlaubt diese spezielle Anordnung ein vollständiges Austauschen
des Verschraubungsmechanismusses, ohne weitere Bauteile des Türöffners 1 ersetzen
zu müssen. Dies ist insbesondere für Türen von Vorteil, bei denen eine häufige Einstellung
des Sperrklobens 8 erforderlich ist.
[0029] Aus den Fig. 4 bis 6 geht der detaillierte Aufbau der Schwenkfalle 2 hervor. Der
Fallengrundkörper 7 ist über einen Bolzen (nicht gezeigt), der durch die Bohrung 9,
die koaxial zur Schwenkachse der Schwenkfalle 2 verläuft, im Türöffnergehäuse gelagert.
Ferner weist der Fallengrundkörper den ersten Blockieranschlag 4 und den zweiten Blockieranschlag
6 auf, die hakenartig vom Fallengrundkörper 7 abstehen bzw. deren der Öffnungsrichtung
der Tür abgewandte Anschlagsflächen rechtwinklig von der Oberfläche des Fallengrundkörpers
abstehen. Darüber hinaus ist mittig ein Langloch 13 am Fallengrundkörper 7 angebracht,
durch welches die Senkkopfschraube 11 der Verschraubung geführt wird. Erfindungsgemäß
weist die Schwenkfalle 2 ferner einen Justieranschlag 5 auf, der von dem Sperrkloben
8 gebildet wird und am Fallengrundkörper 7 versetzbar angeordnet ist. Zur Verbindung
des Sperrklobens 8 mit dem Fallengrundkörper 7 wird die Senkkopfschraube 11 der Verschraubung
durch den Sperrkloben 8 geführt. Dazu weist der Sperrkloben 8 eine konische Bohrung
auf, die zum Senkkopfbereich der Senkkopfschraube 11 korrespondierend ausgeformt ist.
Ferner wird die Senkkopfschraube 11 durch das Langloch 13 des Fallengrundkörpers 7
geführt und greift aus Richtung des Sperrklobens 8 gesehen hinter dem Langloch in
eine mit einem Innengewinde (nicht dargestellt) versehene Bohrung im Nutenstein 12
ein. Fig. 4 zeigt dazu einen Führungsbereich im Fallengrundkörper 7, entlang dessen
der Nutenstein 12 verschoben werden kann.
[0030] Fig. 6 zeigt die Schwenkfalle 2 mit eingebautem Sperrkloben 8. Zur Arretierung des
Sperrklobens 8, um den Justieranschlag 5 letztendlich in einer festgelegten Position
zu halten, wird die Senkkopfschraube 11 angezogen, so dass eine kraftschlüssige Verbindung
zwischen dem Sperrkloben 8, dem Fallengrundkörper 7 und dem Nutenstein 12 erreicht
wird.
1. Schwenkfalle (2) für einen Türöffner (1) mit einem Türöffnergehäuse (3), wobei die
Schwenkfalle (2) einen Fallengrundkörper (7) aufweist, und schwenkbar und blockierbar
in dem Türöffnergehäuse (3) lagerbar ist, mit einem mindestens zweigeteilten Anschlag
(4,5,6), so dass die hause mit einem mindestens zweigeteilten Anschlag (4,5,6), so
dass die Schwenkfalle (2) einen Justieranschlag (5) und einen Blockieranschlag (4,6)
aufweist, wobei der Justieranschlag (5) und der Blockieranschlag (4,6) am Fallengrundkörper
(7) relativ zueinander versetzt sind.
2. Schwenkfalle (2) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Justieranschlag (5) dem Blockieranschlag (4,6) durch den Versatz bezüglich der
Öffnungsposition funktionell vorgelagert ist.
3. Schwenkfalle (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Justieranschlag (5) und der Blockieranschlag (4,6) nebeneinander am Fallengrundkörper
(7) angeordnet sind.
4. Schwenkfalle (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Justieranschlag (5) am Fallengrundkörper (7) versetzbar ist.
5. Schwenkfalle (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Blockieranschlag (4,6) widerstandsfähiger gegen Gewalteinwirkung als der Justieranschlag
(5) ausgeführt ist.
6. Schwenkfalle (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Blockieranschlag (4,6) am Fallengrundkörper (7) ortsfest angebracht ist.
7. Schwenkfalle (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Blockieranschlag (4,6) einteilig mit dem Fallengrundkörper (7) ausgebildet ist.
8. Schwenkfalle (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwenkfalle (2) einen Justieranschlag (5) und einen ersten (4) und einen zweiten
(6) Blockieranschlag aufweist, wobei der Justieranschlag (5) und der erste (4) und
der zweite (6) Blockieranschlag nebeneinander angeordnet sind, und dass der erste
(4) und der zweite (6) Blockieranschlag fluchten.
9. Schwenkfalle (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei gleichartige Blockieranschläge (4,6) an der Schwenkfalle (2) angeordnet sind.
10. Schwenkfalle (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Sperrkloben (8), welcher den Justieranschlag (5) aufweist, über eine Schraubverbindung,
die eine Schraube (11) und einen Nutenstein (12) aufweist, mit dem Fallengrundkörper
(7) verbunden ist, wobei die Schraube (11) durch den Sperrkloben (8) und ein am Fallengrundkörper
(7) angebrachtes Langloch (13) geführt wird, und dass der Nutenstein (12) auf der
dem Sperrkloben (8) gegenüberliegenden Seite des Fallengrundkörpers (7) verschiebbar
ist und in einer Führung (14) geführt wird.
11. Schwenkfalle (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwenkfalle (2) in einen Radiustüröffner integriert ist.
1. A pivot latch (2) for a door opener (1) having a door opener housing (3), the pivot
latch (2) having a latch main body (7), and being able to be mounted so it can be
pivoted and blocked in the door opener housing (3), and having an at least two-part
stop (4, 5, 6), so that the pivot latch (2) has an adjustment stop (5) and a blocking
stop (4, 6), the adjustment stop (5) and the blocking stop (4, 6) being offset relative
to one another on the latch main body (7).
2. The pivot latch (2) according to the preceding claim,
characterized in that the adjustment stop (5) is mounted functionally upstream from the blocking stop (4,
6) by the offset relative to the opening position.
3. The pivot latch (2) according to one of the preceding claims,
characterized in that the adjustment stop (5) and the blocking stop (4, 6) are situated adjacent to one
another on the latch main body (4).
4. The pivot latch (2) according to one of the preceding claims,
characterized in that the adjustment stop (5) can be offset on the latch main body (7).
5. The pivot latch (2) according to one of the preceding claims,
characterized in that the blocking stop (4, 6) is implemented as more resistant to force action than the
adjustment stop (5).
6. The pivot latch (2) according to one of the preceding claims,
characterized in that the blocking stop (4, 6) is attached fixed in place on the latch main body (7).
7. The pivot latch (2) according to one of the preceding claims,
characterized in that the blocking stop (4, 6) is implemented integrally with the latch main body (7).
8. The pivot latch (2) according to one of the preceding claims,
characterized in that the pivot latch (2) has an adjustment stop (5) and a first (4) and a second (6) blocking
stop, the adjustment stop (5), and the first (4) and the second (6) blocking stops
being situated adjacent to one another, and the first (4) and the second (6) blocking
stops being aligned.
9. The pivot latch (2) according to one of the preceding claims,
characterized in that two similar blocking stops (4, 6) are situated on the pivot latch (2).
10. The pivot latch (2) according to one of the preceding claims,
characterized in that a locking hook (8), which has the adjustment stop (5), is connected via a screw connection,
which has a screw (11) and a slot nut (12), to the latch main body (7), the screw
(11) being guided through the locking hook (8) and an oblong hole (13) attached to
the latch main body (7), and the slot nut (12) being displaceable on the side of the
latch main body (7) opposite to the locking hook (8), and being guided in a guide
(14).
11. The pivot latch (2) according to one of the preceding claims,
characterized in that the pivot latch (2) is integrated in a radius door opener.
1. Pêne pivotant (2) pour un ouvre-porte avec un boîtier d'ouvre-porte (3), lequel pêne
pivotant (2) présente un corps de pêne (7) et peut être supporté avec possibilité
de blocage dans le boîtier d'ouvre-porte (3), et avec une butée (4, 5, 6) divisée
au moins en deux parties, de sorte que le pêne pivotant (2) présente une butée d'ajustement
(5) et une butée de blocage (4, 6), lesquelles butée d'ajustement (5) et butée de
blocage (4, 6) sont décalées l'une par rapport à l'autre sur le corps de pêne (7).
2. Pêne pivotant (2) selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la butée d'ajustement (5) est placée en avant de la butée de blocage (4, 6) par rapport
à la position d'ouverture, du point de vue fonctionnel, par le décalage.
3. Pêne pivotant (2) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la butée d'ajustement (5) et la butée de blocage (4, 6) sont disposées l'une à côté
de l'autre sur le corps de pêne (7).
4. Pêne pivotant (2) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la butée d'ajustement (5) peut être décalée sur le corps de pêne (7).
5. Pêne pivotant (2) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la butée de blocage (4, 6) est réalisée pour être plus résistante aux actions violentes
que la butée d'ajustement (5).
6. Pêne pivotant (2) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la butée de blocage (4,6) est disposée de façon stationnaire sur le corps de pêne
(7).
7. Pêne pivotant (2) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la butée de blocage (4, 6) est conformée d'un seul tenant avec le corps de pêne (7).
8. Pêne pivotant (2) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le pêne pivotant (2) présente une butée d'ajustement (5) et des première (4) et deuxième
butées de blocage (6), la butée d'ajustement (5) et les première (4) et deuxième (6)
butées de blocage étant disposées les unes à côté des autres et les première (4) et
deuxième (6) butées de blocage étant en alignement.
9. Pêne pivotant (2) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que deux butées de blocage (4, 6) identiques sont disposées sur le pêne pivotant (2).
10. Pêne pivotant (2) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un sabot de blocage (8) portant la butée d'ajustement (5) est relié par un vissage
comportant une vis (11) et un coulisseau (12) au corps de pêne (7), la vis (11) étant
guidée à travers le sabot de blocage (8) et un trou oblong (13) disposé sur le corps
de pêne (7), et en ce que le coulisseau (12) est déplaçable sur le côté du corps de pêne (7) opposé au sabot
de blocage (8) et guidé dans un guide (14).
11. Pêne pivotant (2) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le pêne pivotant (2) est intégré dans un ouvre-porte à gâche arrondie.
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