| (19) |
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(11) |
EP 1 996 796 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.01.2016 Patentblatt 2016/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.02.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/051649 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/107422 (27.09.2007 Gazette 2007/39) |
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| (54) |
Vorrichtung und Verfahren zur Lagerung einer Strömungsrotationsmaschine
Device and method for supporting a turbomachine
Dispositif et procédé de support d'une turbomachine
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
17.03.2006 CH 412062006
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.12.2008 Patentblatt 2008/49 |
| (73) |
Patentinhaber: ALSTOM Technology Ltd |
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5400 Baden (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BUSEKROS, Armin
CH-8049 Zürich (CH)
- OMISORE, Olatunde
CH-5430 Wettingen (CH)
- WILHELM, Thomas
CH-5408 Ennetbaden (CH)
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| (74) |
Vertreter: General Electric Technology GmbH |
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CHTI Intellectual Property
Brown Boveri Strasse 7 5400 Baden 5400 Baden (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 4 313 527 DE-U- 7 130 642 US-A- 3 628 884 US-A- 4 850 091 US-A1- 2002 197 147
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DE-B- 1 013 466 GB-A- 1 125 171 US-A- 4 484 447 US-A- 5 271 218
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 2003, Nr. 01, 14. Januar 2003 (2003-01-14) & JP 2002
276306 A (MITSUBISHI HEAVY IND LTD), 25. September 2002 (2002-09-25)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung sowie ein Verfahren zur Lagerung
einer Strömungsrotationsmaschine, insbesondere einer Gasturbinenanordnung, in der
eine Rotoreinheit innerhalb eines stationären Außengehäuses drehbar gelagert ist,
mit wenigstens zwei in axialer Längserstreckung zum Außengehäuse voneinander beabstandet
angeordneten Abstützungen zur Gewichtsaufnahme der Strömungsrotationsmaschine, die
einerseits mittel- oder unmittelbar am Aussengehäuse angelenkt und sich anderseits
mittel- oder unmittelbar auf einem Fundament abstützen.
Stand der Technik
[0002] Leistungsstarke Gasturbinenanordnungen weisen je nach Leistungsvermögen eine Rotoreinheit
typischerweise mit Längen von ca. 10 m auf, längs der eine Verdichtereinheit, die
Brennkammer sowie wenigstens eine Turbinenstufe angeordnet sind. Im Falle so genannter
sequentiell betriebener Gasturbinenanordnungen sind zusätzlich längs der Rotoreinheit
eine zweite Brennkammer sowie eine weitere, nachfolgende Turbinenbeschaufelung vorgesehen.
Derartige, vornehmlich einstückig gefertigte Rotoreinheiten werden von einem stationären
Gehäuse vollständig umschlossen, das zur stabilen Lagerung der gesamten Gasturbinenanordnung
über mehrere Abstützungen gegenüber einem Fundament abgestützt wird. Zur Illustration
des bislang eingesetzten Lagerkonzeptes für Gasturbinenanordnungen sei auf die Figuren
2a und b verwiesen, von denen Figur 2a einen schematisierten Querschnitt durch eine
Gasturbinenanordnung und Figur 2b eine perspektivische Übersicht einer Gasturbinenanordnung
sowie die zur Lagerung erforderlichen Abstützungen zeigen. Üblicherweise dienen zur
Lagerung einer im Wesentlichen tubusförmig ausgebildeten Gasturbinenanordnung 1, sich
über ein Fundament 2 vertikal erhebende Abstützstreben 3, die einerseits fest mit
dem Fundament 2 verbunden sind und andererseits an entsprechenden Abstützkonturen
4 des Gehäuses 5 anliegen. Typischerweise dienen mehrere Abstützstreben 3, die axial
zur Gasturbinenanordnung 1 beabstandet sind, für eine sichere räumliche Lagerung der
Gasturbinenanordnung 1 gegenüber einem die vollständige Gewichtskraft der Gasturbine
aufnehmenden Fundaments 2. Aus der perspektivischen Darstellung gemäß Figur 2b lässt
sich ersehen, dass jeweils mehrere Abstützstreben 3, links und rechts zur Maschinenachse
A vorgesehen sind, um die Gasturbinenanordnung 1 abzustützen. Es liegt auf der Hand,
dass aufgrund der durch die Rotoreinheit 6 in Rotation versetzten großen Massen betriebsbedingte
Vibrationen nahezu unvermeidbar sind, die in Form von Strukturresonanzen insbesondere
in der Nähe der Nennbetriebsdrehzahl der Gasturbinenanordnung deutlich in Erscheinung
treten und je nach Intensität eine Inbetriebnahme der Gasturbinenanordnung zumindest
beeinträchtigen bis hin zu unmöglich machen. Hinzukommt, dass die Lagerung einer Gasturbinenanordnung
aufgrund thermischer Längenausdehnung einerseits in axialer Erstreckung Ausdehungsgleitflächen
vorsehen muss, andererseits jedoch einen stabilen axialen Halt zu gewährleisten hat,
zumal in axialer Durchströmungsrichtung durch die innerhalb der Turbinenstufen auftretenden
Heißgasexpansionen eine nicht zu vernachlässigende axiale Schubkraft auftritt, der
es entgegenzuwirken gilt.
[0003] Üblicherweise werden die unerwartet auftretenden, d. h. nicht exakt berechenbaren
Schwingungen oder Vibrationen bei Inbetriebnahme der Gasturbinenanordnungen mittels
montagetechnisch aufwendiger Maßnahmen begegnet, indem sowohl an rotierenden Komponenten
der Rotoreinheit als auch am stationären Gasturbinengehäuse zusätzliche Strukturelemente
vorgesehen werden, die das Vibrationsverhalten der Gasturbinenanlage, insbesondere
bei Erreichen der Betriebsdrehzahl schwingungsmindernd zu beeinflussen vermögen. Eine
vorherige theoretisch exakte Berechnung derartiger störender Strukturresonanzen ist
einerseits sehr aufwendig, andererseits jedoch nur unbefriedigend genau durchführbar,
zumal nach Installation einer Gasturbinenanlage breite Streuungen in der Frequenzlage
auftreten, bei der die jeweiligen Strukturresonanz in Erscheinung treten. So kommt
es durchaus vor, dass störende Strukturresonanzen bei zum Teil auch baugleichen Gasturbinenanordnungen
unterhalb oder oberhalb jeweiliger Betriebsdrehzahlen auftreten. Nicht zuletzt auch
aus wirtschaftlichen Gründen gilt es das betriebsbedingte Schwingungsverhalten von
Gasturbinenanordnungen in tolerierbare Grenzen zu halten, zumal ein zu sehr ausgeprägtes
Schwingungsverhalten die Betriebssicherheit der gesamten Gasturbinenanordnung in Frage
stellt und letztlich zu einer kostenintensiven Stilllegung der gesamten Gasturbinenanordnung
führt.
[0004] Aus dem Stand der Technik ist die Druckschrift
DE 71 30 642 U bekannt, welche eine Vorrichtung zur Wahrung der Auflagestabilität einer Turbomaschine
beschreibt, bei der wenigstens ein Zugbolzen zwischen der Turbomaschine und dem Fundament
vorgesehen ist und dafür sorgt, dass die Turbomaschine eine stabile Lagerung erfährt.
Beilagstücke werden durch die Zugbolzen zentrisch gefasst und können somit nicht frei
beweglich längs der Fundamentoberfläche verschoben werden.
[0005] Die Druckschrift
US 4 850 091 A beschreibt ein Verfahren zum Austauschen einer Komponente einer Strömungsrotationsmaschine.
Hierzu sind einzelne Komponenten auf einer gemeinsamen Tischplatte angeordnet, in
der entsprechende Ausnehmungen je nach Form und Gestalt der einzelnen Komponenten
vorgesehen sind, wobei z.B. die Tragfüsse fest an der Tischplattenkonstruktion angebracht
sind. Mithin betrifft diese Druckschrift ein vollkommen anderes technisches Problem,
i nämlich einer schnell durchzuführenden Modifikation an einer Maschinenanordnung,
bei der die einzelnen separierbaren Maschinenteile auf eigenständig stehenden Tischanordnungen
lagern. Es werden weder das auftretende Vibrationsproblem bei Strömungsrotationsmaschinen
erörtert, noch entsprechende Lösungsansätze angegeben.
[0006] Die Druckschrift
DE 43 13 527 A1 beschreibt eine Auflage für thermische Maschinen, bei welcher zwischen einer Grundplatte
und dem Lagergehäuse in Höhen ausgerichtete Gleitsteine befestigt werden. Die Gleitsteine
dienen zur Kompensation thermisch bedingter Ausdehnungseffekte und bilden jeweils
Gleitpaare, wobei die Platzierung der einzelnen Gleitsteine fest vorgegeben ist und
somit keine Möglichkeit zur Schwingungsbeeinflussung vorsehen. Auch ist festzustellen,
dass die Vibrationsproblematik in dieser Druckschrift weder diskutiert wird, noch
können zur Behebung der Schwingungsproblematik erkennbare Lösungsansätze entnommen
werden.
[0007] Die Druckschrift
DE 10 13 466 B beschreibt eine Abstützung einer Maschinen-Apparategruppe für eine Wärmekraftanlage,
die lediglich über Doppelgelenke verfügende Pendelstützen als Abstützvorrichtungen
verfügt.
[0008] Lediglich das Dokument
JP 2002 276306 A beschäftigt sich mit der Schwingungsproblematik bei Strömungsrotationsmaschinen,
wobei hier zur Schwingungsbeeinflussung Aktuatoren vorgesehen werden.
Darstellung der Erfindung
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Lagerung einer Strömungsrotationsmaschine,
insbesondere einer Gasturbinenanordnung, in der eine Rotoreinheit innerhalb eines
stationären Außengehäuses drehbar gelagert ist, mit wenigstens zwei in axialer Längserstreckung
zum Außengehäuse voneinander beabstandet angeordneten Abstützungen zur Gewichtsaufnahme
der Strömungsrotationsmaschine, die einerseits mittel- oder unmittelbar am Außengehäuse
angelenkt und sich andererseits mittel- oder unmittelbar auf einem auf einem Fundament
lagernden Grundrahmen abstützen, derart auszubilden, dass entscheidenden Einfluss
auf das sich ausbildende schwingungsbedingte Strukturresonanzverhalten einer in Betrieb
befindlichen Gasturbinenanordnung genommen werden soll, wobei die Gasturbinenanordnung
möglichst schwingungsarm zu lagern ist. Die hierfür erforderlichen Maßnahmen sollen
konstruktiv einfach und möglichst nach Montage der Gasturbinenanordnung vor Ort schnell
und ohne großen montagetechnischen Aufwand durchgeführt werden können.
[0010] Die Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe ist im Anspruch 1 angegeben.
Gegenstand des Anspruches 10 ist ein Verfahren zur schwingungsreduzierten Lagerung
einer Strömungsrotationsmaschine, insbesondere einer Gasturbinenanordnung. Den Erfindungsgedanken
vorteilhaft weiterbildende Merkmale sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der Beschreibung
insbesondere unter Bezugnahme auf das Ausführungsbeispiel zu entnehmen.
[0011] Lösungsgemäß zeichnet sich eine Vorrichtung zur Lagerung einer Strömungsrotationsmaschine,
insbesondere einer Gasturbinenanordnung gemäß den Merkmalen des Oberbegriffes des
Anspruches 1 dadurch aus, dass wenigstens eine Abstützung wenigstens eine Abstützfläche
vorsieht, die sich ausschließlich in Teilbereichen auf wenigstens zwei Abstützplattenelementen
abstützt und dass die wenigstens eine Abstützfläche der Abstützung über die Abstützplattenelemente
mit dem Grundrahmen in Wirkverbindung tritt, dass die Abstützfläche eben ausgebildet
und horizontal orientiert ist, dass die Abstützplattenelemente ausschliesslich durch
die Gewichtskraft der Strömungsrotationsmaschine zwischen der Abstützfläche und dem
Grundrahmen geklemmt sind, und dass die Abstützplattenelemente bei mechanischer Entlastung
des Grundrahmens von der Gewichtskraft der Strömungsrotationsmaschine lose auf der
Auflagefläche des Grundrahmens aufliegen und lateral zur Auflagefläche verschiebbar
sind.
[0012] Die lösungsgemäße Idee ermöglicht eine Nachjustierbarkeit der Lagerung einer vor
Ort vollständig montierten Gasturbinenanordnung, so dass lediglich durch gezieltes
Anordnen sog. Abstützplattenelemente, über die letztlich zumindest anteilig die Gewichtskraft
der gesamten Gasturbinenanordnung auf einen abstützende Grundrahmen wirkt, das der
Gasturbinenanordnung individuell zu eigene Schwingungsverhalten wirksam Einfluss genommen
werden kann. Wie die weiteren Ausführungen insbesondere unter Bezugnahme auf das nachstehende
Ausführungsbeispiel zeigen werden, wird die der Abstützung insbesondere im Bereich
der Abstützfläche, die bedingt durch die Abstützplattenelemente beabstandet gegenüber
dem Grundrahmen freitragend angeordnet ist, innewohnende Eigenelastizität genutzt,
um das resonante Schwingungsverhalten der in Betrieb befindlichen Gasturbinenanordnung
gezielt zu beeinflussen. Je nach Positionierung, Anzahl und Größe der zwischen der
Abstützfläche der Abstützung und der Auflagefläche seitens des Grundrahmens vorzusehenden
Abstützplattenelemente, lässt sich die Steifigkeit bzw. Elastizität der Kopplung zwischen
der Abstützung und dem Grundrahmen nahezu stufenlos variieren und damit die Lage der
Resonanzfrequenzen von der Struktur und Rotoreinheit der Gasturbinenanordnung gezielt
variieren. Durch entsprechende Platzierung geeignet dimensionierter Abstützplattenelementen
können somit evtl. auftretende Strukturresonanzen beim Betrieb der Gasturbinenanlage
gleichgültig, ob sie unterhalb oder oberhalb bestimmter Betriebsdrehzahlen auftreten,
wirkungsvoll in einen anderen Frequenzbereich verschoben werden.
[0013] Der Austausch bzw. die auf die jeweiligen Strukturresonanzen angepasste Positionierung
der jeweiligen Abstützplattenelemente relativ zur Abstützfläche der Abstützung ist
in kurzer Zeit vor Ort mit einfachen technischen Mitteln vorzunehmen, so dass schwingungsbedingte
Verzögerungen bei der Inbetriebnahme der Gasturbinenanordnung vermieden werden können
oder zumindest auf ein Minimum eingeschränkt werden können. Hierzu bedarf es lediglich
einer geeignet ausgebildeten Hubeinrichtung, die zur Lastaufnahme der Gasturbinenanordnung
ausgelegt ist und die ein kurzzeitiges Anheben der Gasturbinenanordnung im i Bereich
der Abstützung ermöglicht, so dass die ansonsten lose zwischen dem Fundament und der
Abstützung vorliegenden Abstützplattenelemente in geeigneter Weise relativ zur Abstützfläche
der Abstützung verschoben werden können.
[0014] Gilt es bspw. für eine möglichst steife Lagerung der Gasturbinenanordnung relativ
zum Grundrahmen zu sorgen, so bietet es sich an, mehr als zwei Abstützplattenelemente
zwischen der Abstützung und dem Grundrahmen vorzusehen, so dass der Anteil der frei
gegenüber dem Grundrahmen beabstandeten Abstützfläche möglichst gering ist. Soll hingegen
die Abstützung möglichst elastisch sein, so bieten sich zwei Abstützplattenelemente
an, die in geeigneter Weise zwischen der Abstützung und dem Grundrahmen vorzusehen
sind. Weitere Einzelheiten können der weiteren Beschreibung unter Bezugnahme auf das
Ausführungsbeispiel entnommen werden. Numerische Berechnungen deuten darauf hin, dass
mit Hilfe des lösungsgemäßen Abstützkonzeptes die Steifigkeit und somit das Elastizitätverhalten
der Abstützung um ca. +/- 30% variiert werden kann, wodurch es möglich ist, die Strukturresonanz
der Gasturbinenanordnung entweder oberhalb oder unterhalb der Betriebsdrehzahl zu
verschieben.
[0015] Der lösungsgemäßen Lagerung liegt ein lösungsgemäßes Verfahren zur schwingungsreduzierten
Lagerung einer Strömungsrotationsmaschine zugrunde, insbesondere einer Gasturbinenanordnung,
in der eine Rotoreinheit innerhalb eines stationären Außengehäuses drehbar gelagert
ist, mit wenigstens zwei in axialer Längsersteckung zum Außengehäuse voneinander beabstandet
angeordneten Abstützungen zur Gewichtsaufnahme der Strömungsrotationsmaschine, die
einerseits mittel- oder unmittelbar am Aussengehäuse angelenkt und sich anderseits
mittel- oder unmittelbar auf einem Grundrahmen abstützen, das sich dadurch auszeichnet,
dass bei wenigstens einer Abstützung eine eben ausgebildete und horizontal orientierte
Abstützfläche vorgesehen wird, die sich ausschliesslich in Teilbereichen auf wenigstens
zwei Abstützplattenelemente abstützt und die einer am Grundrahmen vorgesehenen Auflagefläche
vertikal gegenüberliegend angeordnet wird. Zwischen der Abstützfläche und der Auflagefläche
werden wenigstens zwei lateral voneinander beabstandet angeordnete Abstützplattenelemente
derart eingebracht, dass die Gewichtskraft der Strömungsrotationsmaschine anteilig
vollständig über die Abstützplattenelemente auf den Grundrahmen wirkt und die in Betrieb
genommene Strömungsrotationsmaschine möglichst schwingungsarm lagert, wobei die Abstützplattenelemente
ausschliesslich durch die Gewichtskraft der Strömungsrotationsmaschine zwischen der
Abstützfläche und dem Grundrahmen geklemmt werden und die Abstützplattenelemente bei
mechanischer Entlastung des Grundrahmens von der Gewichtskraft der Strömungsrotationsmaschine
lose auf der Auflagefläche des Grundrahmens aufliegen und lateral zur Auflagefläche
verschoben werden.
[0016] Werden an der Strömungsrotationsmaschine nachträglich weitere Anlagenkomponenten
hinzugefügt, so kann das Verfahren in geeigneter Weise wiederholt angewandt werden,
um die Lagerung an das sich geänderte Schwingungsverhalten anzupassen.
[0017] Hierzu werden die Abstützplattenelemente nach Anzahl und Anordnung derart zwischen
die Abstütz- und Auflageflächen eingebracht, dass die Abstützfläche der Abstützung
freie und gegenüber der Auflagefläche beabstandete Flächenbereiche vorsieht, die geeignet
dimensioniert schwingend gelagert werden. Zur Erhöhung der Steifigkeit der schwingend
gelagerten freien Flächenbereiche der Abstützfläche werden mehr als zwei Abstützplattenelement
vorgesehen, gilt es die Lagerung möglichst elastisch auszubilden, so sind lediglich
zwei möglichst klein dimensionierte Abstützplattenelemente vorzusehen. Auch ist es
möglich anstelle von zwei, drei oder mehr kleinflächig ausgebildeten Abstützplattenelementen
flächig geeignet groß dimensionierte Abstützplattenelemente vorzusehen, um für eine
gewünschte steifere oder weichere Lagerung der Gasturbinenanordnung zu sorgen.
[0018] Grundsätzlich dient das lösungsgemäße Vorrichtungskonzept zur schwingungsarmen oder
schwingungslosen Lagerung einer Strömungsrotationsmaschine, insbesondere einer Gasturbinenanordnung,
selbstverständlich können mit dem Konzept auch sämtliche mit der Strömungsrotationsmaschine
verbundenen, das Schwingungsverhalten der Strömungsrotationsmaschine zumindest wesentlich
bestimmende Anlagenkomponenten in gleicher Weise schwingungsarm gelagert werden. Dies
betrifft insbesondere Anbauteile, die innerhalb kürzester Zeit an die Strömungsrotationsmaschine
montiert oder von dieser demontiert werden können und die zu einer maßgeblichen Änderung
der Steifigkeit der Maschine führen.
[0019] Weitere Einzelheiten sind der weiteren Beschreibung zu entnehmen.
Kurze Beschreibung der Erfindung
[0020] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung exemplarisch beschrieben.
Es zeigen:
- Fig. 1a, b, c
- schematisierte Querschnittsdarstellungen durch eine Gasturbinenanordnung mit a) Steifverlagerung,
b) mittelsteifer Lagerund sowie c) Lagerung mit geringer Steifigkeit und
- Fig. 2a, b
- Querschnitt durch eine an sich bekannte Gasturbinenanordnung sowie perspektivische
Ansicht.
Wege zur Ausführung der Erfindung, gewerbliche Verwendbarkeit
[0021] Die Figuren 1a bis c zeigen allesamt schematisierte Querschnittsdarstellungen durch
eine Gasturbinenanordnung gleichsam der Figurendarstellung in Figur 2a. Im Unterschied
zu der unter Bezugnahme auf Figur 2a dargestellten, an sich bekannten Abstützung sieht
das lösungsgemäße Abstützkonzept eine Abstützung 3 vor, die axial einseitig an einem
Endbereich der Gasturbinenanordnung oder alternativ an beiden sich axial gegenüberliegenden
Endbereichen der Gasturbinenanordnung vorzusehen ist.
[0022] Die lösungsgemäße Abstützung 3 verfügt über eine an die Außenkontur des Außengehäuses
5 der Gasturbinenanordnung 1 gegenkonturiert angepasste Aufnehmung 7, über die die
Abstützung 3 fest mit dem Außengehäuse 5 verbunden ist. Die Verbindung kann üblicherweise
über lösbare Schraubverbindungen erfolgen, um eine leichte Montierbarkeit zu gewährleisten.
Die im Ausführungsbeispiel halbkreisförmig ausgebildete Aufnehmung 7 umfasst weitgehend
vollständig die untere Hälfte des Außengehäuses 5, so dass die Gasturbinenanordnung
sowohl in horizontaler als auch vertikaler Richtung sicher von der Abstützung 3 abgestützt
wird. Die Abstützung 3 verfügt ferner über eine eben ausgebildete und horizontal orientierte
Abstützfläche 8, die einer gleichsam eben ausgebildeten und horizontal orientierten
Auflagefläche 9 eines Last aufnehmendes Grundrahmens 10 gegenüberliegend angeordnet
ist. Zwischen der Abstützfläche 8 sowie der Auflagefläche 9 sind sog. Abstützplattenelemente
11 vorgesehen, die die Abstützung 3 gegenüber dem Grundrahmen 10 durch einen Spalt,
der der jeweiligen Dicke der Abstützplattenelemente 11 entspricht, beabstandet. Die
Abstützplattenelemente 11 dienen als Distanzelemente und verfügen vorzugsweise selbst
über nur ein geringes Flächenmaß, so dass ihr Überdeckungsgrad relativ zur Abstützfläche
8 möglichst gering ist, um auf diese Weise ein hohes Maß an Einstellbarkeit der Eigenelastizität
der Abstützfläche 8 zu erhalten. Gilt es doch die Steifigkeit bzw. Elastizität der
Abstützungen 3 an das Schwingungsverhalten der jeweils in Betrieb befindlichen Gasturbinenanordnung
1 mit einfachen technischen Mitteln anzupassen, um Einfluss auf die Strukturresonanz
zu gewinnen.
[0023] Bei dem lösungsgemäßen Abstützungskonzept wird die Elastizität und das damit verbundene
Schwingungsvermögen der frei gegenüber dem Grundrahmen 10 beabstandeten Flächenbereiche
der Abstützfläche 8 genutzt. Die Abstützfläche 8 ist als ebene Fläche ausgebildet,
horizontal gelagert und symmetrisch zur Mittenachse M, die zugleich einer Schwerpunktslinie
durch die Gasturbinenrotationsmaschine darstellt, ausgebildet. Somit wird sie stets
von der Schwerpunktslinie geschnitten, so dass eine sichere Lagerung der Gasturbinenanordnung
gewährleistet ist. Das Schwingungsverhalten der Abstützfläche 8 der Abstützung 3 ist
durch die Anzahl der zwischen der Abstützung 3 und dem Grundrahmen 10 eingebrachten
i Abstützplattenelementen 11 sowie deren Anordnung beeinflussbar. Sieht man bspw.
gemäß dem Ausführungsbeispiel in Figur 1 a vier Abstützplattenelemente 11 vor, die
jeweils symmetrisch zur Mittenachse M angeordnet sind und in den seitlichen Randbereichen
der sich gegenüberliegenden Abstützfläche 8 sowie Auflagefläche 9 befinden, so erhält
man eine hohe Steifigkeit längs der Abstützfläche 8 der Abstützung 3. Werden hingegen
lediglich zwei Abstützplattenelemente 11 gemäß Anordnung in Figur 1b eingesetzt, so
vermag sich die Abstützfläche 8 leichter elastisch zu verformen als im Fall gemäß
Figur 1a. Den niedrigsten Wert an Flächensteifigkeit erhält man bei einer Anordnung
der Abstützplattenelemente 11 gemäß Anordnung in Figur 1 c.
[0024] In Abhängigkeit des jeweiligen resonanten Schwingungsverhaltens der in Betrieb befindlichen
Gasturbinenanordnung kann die Platzierung von unterschiedlich ausgebildeten Abstützplattenelementen
11 zwischen der Abstützfläche 8 sowie der Auflagefläche 9 vorgenommen werden. In vorteilhafter
Weise können Hubmittel 12 innerhalb des Fundamentes Grundrahmens 10 integriert werden,
die kurzzeitig die Last der Gasturbinenanordnung im Bereich der Abstützung 3 aufzunehmen
vermögen und die Abstützfläche 8 gegenüber dem Grundrahmen 10 anzuheben. Da die Abstützplattenelemente
11 lose auf der Auflagefläche 9 des Grundrahmens 10 aufliegen, können diese manuell
leichtgängig verschoben werden. Ebenso ist es möglich durch Auflegen von weiteren
Distanzplatten auf die jeweiligen Abstützplattenelemente die jeweilige Stützhöhe jedes
einzelnen Abstützplattenelementes individuell einzustellen. Nach entsprechender Anordnung
und Justierung der einzelnen Abstützplattenelemente 11 werden die vorzugsweise im
Grundrahmen 10 integrierten Hubmittel 12 abgesenkt, so dass die anteilige Gewichtskraft
der Gasturbinenanordnung, die auf der Abstützung 3 lastet, über die Abstützplattenelemente
11 in den Grundrahmen 10 eingeleitet wird.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- Gasturbinenanordnung
- 2
- Fundament
- 3
- Abstützung
- 4
- Abstützkontur
- 5
- Außengehäuse
- 6
- Rotoreinheit
- 7
- Aufnehmung
- 8
- Abstützfläche
- 9
- Auflagefläche
- 10
- Grundrahmen
- 11
- Abstützplattenelement
- 12
- Hubmittel
1. Vorrichtung zur Lagerung einer Strömungsrotationsmaschine, insbesondere einer Gasturbinenanordnung,
in der eine Rotoreinheit (6) innerhalb eines stationären Aussengehäuses (5) drehbar
gelagert ist, mit wenigstens zwei in axialer Längserstreckung zum Aussengehäuse (5)
voneinander beabstandet angeordneten Abstützungen (3) zur Gewichtsaufnahme der Strömungsrotationsmaschine
(1), die einerseits mittel- oder unmittelbar am Aussengehäuse (5) angelenkt und sich
anderseits mittel- oder unmittelbar auf einem Grundrahmen (10) abstützen,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Abstützung (3) wenigstens eine Abstützfläche (8) vorsieht, die sich
ausschliesslich in Teilbereichen auf wenigstens zwei Abstützplattenelemente (11) abstützt,
dass die wenigstens eine Abstützfläche (8) der Abstützung (3) über die Abstützplattenelemente
(11) mit dem Grundrahmen (10) in Wirkverbindung tritt, dass die Abstützfläche (8)
eben ausgebildet und horizontal orientiert ist,
dass die Abstützplattenelemente (11) ausschliesslich durch die Gewichtskraft der Strömungsrotationsmaschine
(1) zwischen der Abstützfläche (8) und dem Grundrahmen (10) geklemmt sind, und
dass die Abstützplattenelemente (11) bei mechanischer Entlastung des Grundrahmens
(10) von der Gewichtskraft der Strömungsrotationsmaschine (1) lose auf der Auflagefläche
(9) des Grundrahmens (10) aufliegen und lateral zur Auflagefläche (9) verschiebbar
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Abstützplattenelemente (11) unmittelbar zwischen der Abstützfläche
(8) der Abstützung (3) und einer Auflagefläche (9) des Grundrahmens (10) eingebracht
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Hubvorrichtung (12) vorgesehen ist, die die Strömungsrotationsmaschine (1) samt
Abstützung (3) relativ zur Auflagefläche (9) des Grundrahmens (10) anhebt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützplattenelemente (11) einstückig ausgebildet sind oder mehrere einzelne,
zu einem Stapel angeordnete Distanzscheiben aufweisen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Abstützung (3) die Strömungsrotationsmaschine (1) symmetrisch
zur die Rotoreinheit (6) durchsetzenden Rotationsachse abstützt, und dass die Abstützfläche
(8) eine Schwerpunktslinie der Strömungsrotationsmaschine (1) senkrecht schneidet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützfläche (8) symmetrisch zu der einen Schwerpunktslinie ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Abstützung (3) einen zum Aussengehäuse (5) der Strömungsrotationsmaschine
(1) gegenkonturrierte Aufnehmung (7) vorsieht, die das Aussengehäuse (5) nahezu hälftig
umfasst und über die die Abstützung (3) mit dem Aussengehäuse (5) fest verbunden ist.
8. Verwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zur schwingungsarmen oder
schwingungslosen Lagerung einer Strömungsrotationsmaschine (1) und/oder von mit der
Strömungsrotationsmaschine verbundenen, das Schwingungsverhalten der Strömungsrotationsmaschine
(1) mitbestimmenden Anlagenkomponenten.
9. Verwendung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützplattenelemente (11) hinsichtlich ihrer Lage, Anzahl sowie ihrer Plattendicke
in Abhängigkeit des Schwingungsverhaltens der in Betrieb befindlichen Strömungsrotationsmaschine
(1) ausgewählt werden und derart relativ zur Abstützfläche (8) der Abstützung (3)
angeordnet werden, so dass die Strömungsrotationsmaschine (1) möglichst schwingungsarm
lagert.
10. Verfahren zur schwingungsreduzierten Lagerung einer Strömungsrotationmaschine (1),
insbesondere einer Gasturbinenanordnung, in der eine Rotoreinheit (6) innerhalb eines
stationären Aussengehäuses (5) drehbar gelagert ist, mit wenigstens zwei in axialer
Längserstreckung zum Aussengehäuse (5) voneinander beabstandet angeordneten Abstützungen
(3) zur Gewichtsaufnahme der Strömungsrotationsmaschine (1), die einerseits mittel-
oder unmittelbar am Aussengehäuse (5) angelenkt und sich anderseits mittel- oder unmittelbar
auf einem Grundrahmen (10) abstützen,
dadurch gekennzeichnet, dass bei wenigstens einer Abstützung (3) eine eben ausgebildete und horizontal orientierte
Abstützfläche (8) vorgesehen wird, die sich ausschliesslich in Teilbereichen auf wenigstens
zwei Abstützplattenelemente (11) abstützt und die einer am Grundrahmen (10) vorgesehenen
Auflagefläche (9) vertikal gegenüberliegend angeordnet wird,
dass zwischen der Abstützfläche (8) und der Auflagefläche (9) wenigstens zwei lateral
voneinander beabstandet angeordnete Abstützplattenelemente (11) derart eingebracht
werden, dass die Gewichtskraft der Strömungsrotationsmaschine (1) anteilig vollständig
über die Abstützplattenelemente (11) auf den Grundrahmen (10) wirkt und die in Betrieb
genommene Strömungsrotationsmaschine (1) möglichst schwingungsarm lagert, wobei die
Abstützplattenelemente (11) ausschliesslich durch die Gewichtskraft der Strömungsrotationsmaschine
(1) zwischen der Abstützfläche (8) und dem Grundrahmen (10) geklemmt werden und die
Abstützplattenelemente (11) bei mechanischer Entlastung des Grundrahmens (10) von
der Gewichtskraft der Strömungsrotationsmaschine (1) lose auf der Auflagefläche (9)
des Grundrahmens (10) aufliegen und lateral zur Auflagefläche (9) verschoben werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützplattenelemente (11) nach Anzahl und Anordnung derart zwischen die Abstütz-
(8) und Auflageflächen (9) eingebracht werden, dass die Abstützfläche (8) der Abstützung
(3) freie und gegenüber der Auflagefläche (9) beabstandete Flächenbereiche vorsieht.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhöhung der Steifigkeit der freien Flächenbereiche der Abstützfläche (8) mehr
als zwei Abstützplattenelemente (11) vorgesehen werden.
1. Device for mounting a turbine engine, in particular a gas turbine system, in which
a rotor unit (6) is mounted to rotate inside a stationary external housing (5), having
at least two supports (3) for taking up the weight of the turbine engine (1), these
supports (3) being arranged at a spacing from one another in an axial longitudinal
direction in relation to the external housing (5) and at one side being articulated
directly or indirectly on the external housing (5) and at the other being supported
directly or indirectly on a base frame (10), characterized in that at least one support (3) provides at least one support face (8) which is supported
exclusively in partial regions on at least two support plate elements (11), in that the at least one support face (8) of the support (3) is in operational engagement
with the base frame (10) by way of the support plate elements (11), in that the support face (8) is planar and horizontally oriented, in that the support plate elements (11) are clamped between the support face (8) and the
base frame (10) exclusively by the force of the weight of the turbine engine (1),
and in that when the base frame (10) is mechanically relieved of the force of the weight of the
turbine engine (1) the support plate elements (11) lie loosely on the bearing face
(9) of the base frame (10) and may be shifted laterally in relation to the bearing
face (9).
2. Device according to Claim 1, characterized in that the at least two support plate elements (11) are inserted directly between the support
face (8) of the support (3) and a bearing face (9) of the base frame (10).
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that there is provided a lifting device (12) which raises the turbine engine (1), together
with the support (3), in relation to the bearing face (9) of the base frame (10).
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the support plate elements (11) are made in one piece or include a plurality of individual
spacer disks which are arranged in a stack.
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the at least one support (3) supports the turbine engine (1) symmetrically in relation
to the axis of rotation passing through the rotor unit (6), and in that the support face (8) intersects perpendicularly a line of the center of gravity of
the turbine engine (1).
6. Device according to Claim 5, characterized in that the support face (8) is constructed to be symmetrical in relation to the one line
of the center of gravity.
7. Device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the at least one support (3) provides a receiver (7) that is a complementary contour
to the external housing (5) of the turbine engine (1) and reaches around almost half
of the external housing (5), and by way of which the support (3) is firmly connected
to the external housing (5).
8. Use of the device according to one of Claims 1 to 7 for a low-vibration or vibration-free
mounting of a turbine engine (1) and/or system components that are connected to the
turbine engine and contribute to determining the vibration behavior of the turbine
engine (1).
9. Use according to Claim 8, characterized in that the position, number and plate thickness of the support plate elements (11) are selected
as a function of the vibration behavior of the turbine engine (1) in operation, and
the support plate elements are arranged in relation to the support face (8) of the
support (3) such that the turbine engine (1) is mounted to vibrate as little as possible.
10. Method for mounting a turbine engine (1), in particular a gas turbine system, such
that vibration is reduced, in which a rotor unit (6) is mounted to rotate inside a
stationary external housing (5), having at least two supports (3) for taking up the
weight of the turbine engine (1), these supports being arranged at a spacing from
one another in an axial longitudinal direction in relation to the external housing
(5) and at one side being articulated directly or indirectly on the external housing
(5) and at the other being supported directly or indirectly on a base frame (10),
characterized in that there is provided on at least one support (3) a planar and horizontally oriented
support face (8), which is supported exclusively in partial regions on at least two
support plate elements (11) and which is arranged vertically opposite a bearing face
(9) that is provided on the base frame (10), in that between the support face (8) and the bearing face (9) there are inserted at least
two laterally mutually spaced support plate elements (11) such that in certain parts
the force of the weight of the turbine engine (1) acts on the base frame (10) entirely
by way of the support plate elements (11), and in operation the turbine engine (1)
is mounted to vibrate as little as possible, wherein the support plate elements (11)
are clamped between the support face (8) and the base frame (10) exclusively by the
force of the weight of the turbine engine (1) and when the base frame (10) is mechanically
relieved of the force of the weight of the turbine engine (1) the support plate elements
(11) lie loosely on the bearing face (9) of the base frame (10) and are shifted laterally
in relation to the bearing face (9).
11. Method according to Claim 10, characterized in that the number and arrangement of support plate elements (11) inserted between the support
face (8) and the bearing face (9) are such that the support face (8) of the support
(3) provides free surface regions which are spaced from the bearing face (9).
12. Method according to Claim 11, characterized in that to increase the rigidity of the free surface regions of the support face (8), more
than two support plate elements (11) are provided.
1. Dispositif de support d'une turbomachine rotative, en particulier d'un agencement
de turbine à gaz dans lequel une unité de rotor (6) est supportée à rotation à l'intérieur
d'un boîtier extérieur stationnaire (5), comprenant au moins deux appuis (3) disposés
à distance l'un de l'autre dans l'étendue longitudinale axiale du boîtier extérieur
(5) pour recevoir le poids de la turbomachine rotative (1), qui sont d'une part articulés
de manière directe ou indirecte au boîtier extérieur (5) et s'appuient d'autre part
de manière directe ou indirecte sur un cadre de base (10),
caractérisé en ce qu'au moins un appui (3) prévoit au moins une surface de support (8) qui s'appuie exclusivement
dans des régions partielles sur au moins deux éléments de plaque d'appui (11),
en ce que l'au moins une surface de support (8) de l'appui (3) entre en liaison fonctionnelle
par le biais des éléments de plaque d'appui (11) avec le cadre de base (10), en ce que la surface de support (8) est réalisée sous forme plane et est orientée horizontalement,
en ce que les éléments de plaque d'appui (11) sont serrés exclusivement par la force de pesanteur
de la turbomachine rotative (1) entre la surface de support (8) et le cadre de base
(10), et
en ce que les éléments de plaque d'appui (11), lors de la décharge mécanique du cadre de base
(10) de la force de pesanteur de la turbomachine rotative (1), reposent librement
sur la surface d'appui (9) du cadre de base (10) et peuvent être déplacés latéralement
par rapport à la surface d'appui (9).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les au moins deux éléments de plaque d'appui (11) sont installés directement entre
la surface de support (8) de l'appui (3) et une surface d'appui (9) du cadre de base
(10).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un dispositif de levage (12) est prévu, lequel soulève la turbomachine rotative (1)
ainsi que son appui (3) par rapport à la surface d'appui (9) du cadre de base (10).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les éléments de plaque d'appui (11) sont réalisés d'une seule pièce ou présentent
plusieurs disques d'espacement individuels disposés en pile.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'au moins un appui (3) supporte la turbomachine rotative (1) symétriquement par
rapport à l'axe de rotation traversant l'unité de rotor (6), et en ce que la surface de support (8) coupe perpendiculairement une ligne du centre de gravité
de la turbomachine rotative (1).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la surface de support (8) est réalisée de manière symétrique par rapport à ladite
ligne du centre de gravité.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'au moins un appui (3) prévoit un évidement (7) de contour conjugué à celui du boîtier
extérieur (5) de la turbomachine rotative (1), lequel entoure presque la moitié du
boîtier extérieur (5) et par le biais duquel l'appui (3) est connecté fixement au
boîtier extérieur (5).
8. Utilisation du dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7 pour le
support sans oscillation ou avec peu d'oscillations d'une turbomachine rotative (1)
et/ou de composants d'installation connectés à la turbomachine rotative, déterminant
conjointement le comportement d'oscillation de la turbomachine rotative (1).
9. Utilisation selon la revendication 8, caractérisée en ce que les éléments de plaque d'appui (11) sont sélectionnés en termes de leur position,
de leur nombre ainsi que de leur épaisseur de plaque en fonction du comportement d'oscillation
de la turbomachine rotative (1) en fonctionnement et sont disposés par rapport à la
surface de support (8) de l'appui (3) de sorte que la turbomachine rotative (1) soit
supportée avec aussi peu d'oscillations que possible.
10. Procédé pour le support avec oscillation réduite d'une turbomachine rotative (1),
en particulier d'un agencement de turbine à gaz dans lequel une unité de rotor (6)
est supportée à rotation à l'intérieur d'un boîtier extérieur stationnaire (5), comprenant
au moins deux appuis (3) disposés à distance l'un de l'autre dans l'étendue longitudinale
axiale du boîtier extérieur (5) pour recevoir le poids de la turbomachine rotative
(1), qui sont d'une part articulés de manière directe ou indirecte au boîtier extérieur
(5) et s'appuient d'autre part de manière directe ou indirecte sur un cadre de base
(10),
caractérisé en ce que dans le cas d'au moins un appui (3), on prévoit une surface de support (8) réalisée
sous forme plane et orientée horizontalement, qui s'appuie exclusivement dans des
régions partielles sur au moins deux éléments de plaque d'appui (11), et qui est disposée
verticalement à l'opposé d'une surface d'appui (9) prévue sur le cadre de base (10),
en ce qu'entre la surface de support (8) et la surface d'appui (9) sont introduits au moins
deux éléments de plaque d'appui (11) disposés latéralement à distance l'un de l'autre
de telle sorte que la force de pesanteur de la turbomachine rotative (1) agisse de
manière proportionnée complètement par le biais des éléments de plaque d'appui (11)
sur le cadre de base (10) et supporte avec aussi peu d'oscillations que possible la
turbomachine rotative (1) en fonctionnement, les éléments de plaque d'appui (11) étant
serrés exclusivement par la force de pesanteur de la turbomachine rotative (1) entre
la surface de support (8) et le cadre de base (10) et les éléments de plaque d'appui
(11), lors de la décharge mécanique du cadre de base (10) de la force de pesanteur
de la turbomachine rotative (1), reposant librement sur la surface d'appui (9) du
cadre de base (10) et étant déplacés latéralement par rapport à la surface d'appui
(9).
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que les éléments de plaque d'appui (11) sont introduits entre les surfaces de support
(8) et d'appui (9) en fonction de leur nombre et de leur agencement de telle sorte
que la surface de support (8) de l'appui (3) prévoie des régions de surface libres
et espacées par rapport à la surface d'appui (9).
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que pour augmenter la rigidité des régions de surface libres de la surface de support
(8), on prévoit plus de deux éléments de plaque d'appui (11).


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