[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schlafsack, umfassend wenigstens eine ein
thermisch isolierendes Material enthaltende und in einem geschlossenen Zustand des
Schlafsacks einen Schlafbereich umgebende Isolierlage.
[0002] Schlafsäcke sollen einerseits eine möglichst gut gegenüber der Umgebung isolierende
Wirkung haben, um einen Schläfer gegenüber Umgebungseinflüssen, vor allem Kälte, zu
schützen. Daher ist grundsätzlich angestrebt, einen möglichst gut abgeschlossenen
Raum für den Schlafbereich zu schaffen. Die meisten Schlafsäcke haben daher einen
von einer oder mehreren Isolierlagen umgebenen Schlafbereich, der in der Regel, zumindest
im geschlossenen Zustand, allenfalls noch eine Öffnung für den Kopf eines Schläfers
freilässt. Die Isolierlage weist bzw. die Isolierlagen weisen Kammern auf, die mit
einem wärmeisolierenden Material, z.B. Daunen oder Kunstfasern mit guter Bauschfähigkeit,
gefüllt sind. Die Isolierlage umschließt den Schlafbereich, wobei darauf zu achten
ist, dass das wärmeisolierende Material umgehende direkte Wärmebrücken zwischen dem
Schlafbereich und der Umgebung möglichst vermieden werden.
[0003] Das Vorhandensein der Isolierlage(n) führt jedoch, neben einer Erhöhung von Gewicht
und Volumen, dazu, dass die den Schlafbereich umgebende Hülle verhältnismäßig unflexibel
ist. Sie kann sich daher der individuellen Körperform und insbesondere Bewegungen
eines Schläfers nicht mehr gut anpassen. Dennoch umschließt sie den Schlafbereich
weitgehend und zwar in der Regel so, dass der Körper des Schlafenden den Schlafbereich
fast vollständig ausfüllt. Dies führt zu eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten im
Schlafsack und dementsprechend zu einem beengtem Gefühl beim Schlafen. Zwar könnte
eine gewisse Abhilfe geschaffen werden, indem grundsätzlich der Schlafbereich etwas
größer gewählt wird, als für die Körpergröße des Schläfers unbedingt erforderlich
ist, allerdings führt dies wiederum dazu, dass der Schlafsack ein eigentlich unnötig
großes Gewicht und Volumen bekommt. Auch erhöht dies die Luftmenge im Schlafsack.
Je größer diese Luftmenge ist, die erwärmt werden muss, desto mehr Leistung muss der
Körper aufwenden, um bei einer bestimmten Temperatur für wohligen Schlaf zu sorgen.
[0004] Der Schlafsack sollte daher so knapp geschnitten sein, dass diese Luftmenge möglichst
gering ist und die Wärmeentwicklung des Körpers möglichst effizient genutzt wird.
[0005] Dokument
US 2005/0034235 A1 offenbart einen Schafsack mit einer inneren Lage, einer äußeren Lage und dazwischen
angeordnetem isolierenden Material, wobei die äußere Lage zumindest ein dehnbares
Feld aus einem elastischen Material umfasst. Weiterhin wird in
US 2005/0034235 A1 vorgeschlagen, dass das isolierende Material in dem Bereich eines dehnbaren Feldes
ein größeres Volumen aufweist und nicht an dem dehnbaren Feld festgenäht ist, um eine
Dehnung zu erlauben. Daher ist bei einem solchen Schlafsack das isolierende Material
bei ungedehntem Feld annähernd wellenförmig gerafft. Dies setzt ein entsprechend leicht
verformbares Isoliermaterial voraus. Auch kann die ggf. wiederholte Verformung des
Isoliermaterials zu einer ungleichen Verteilung des Füllstoffs des Isoliermaterials
führen mit entsprechender Beeinträchtigung der Isoliereigenschaften.
[0006] Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Schlafsack
bereitzustellen, der einen verbesserten Schlafkomfort bietet, ohne hierfür Abstriche
hinsichtlich der Isolationswirkung des Schlafsacks oder ein unnötig großes Gewicht
und Volumen in Kauf nehmen zu müssen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Schlafsack, mit den Merkmalen
des Anspruch 1.
[0008] Die erfindungsgemäße Anordnung von Isolierlage und elastischem Band ermöglicht es,
dass der Schlafsack von innen in seiner Weite gedehnt werden kann, ohne dass Isolationsverluste
aufgrund direkten Wärmekontakts unter Umgehung des wärmeisolierenden Materials zwischen
dem Schlafbereich und der Umgebung auftreten. Das für die Ausweitung des Schlafbereichs
erforderliche Material wird nämlich durch die Isolierlage bereitgestellt, die im Verstellbereich
mit einer "Materialreserve" ausgestattet ist. Die Stärke der Aufweitung wird jedoch
nicht von der Isolierlage bestimmt; sondern bestimmt sich vielmehr durch die elastische
Dehnung des Bandes. Demgemäß erlaubt das elastische Band durch seine Anordnung an
der Isolierlage eine verbesserte Anpassung derselben an den Körper des Schläfers.
Da das Band, welches die Isolierlage im Verstellbereich zusammenhält, elastisch ist,
sorgt es bei einer Ausdehnung von selbst für eine Rückstellkraft, die die Isolierlage
wieder in ihre Ursprungsposition zurückführt, sobald der durch den Körper des Schläfers
von innen, d.h. vom Schlafbereich her, auf die Isolierlage ausgeübte Druck nachlässt.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung geht die Ausdehnung der Isolierlage im Verstellbereich
immer nur genau soweit, wie es durch die aktuelle Körperlage des Schläfers erforderlich
ist, und kann für verschiedene Stellen der Isolierlage völlig unterschiedlich sein.
Der Schlafbereich hat daher nach jeder Bewegung des Schläfers immer eine optimale
Form und passt sich den Körperbewegungen automatisch an. Bei all diesen Veränderungen
bleibt der Schlafbereich immer gleich zuverlässig von der Isolierlage umschlossen.
Ohne vom Schlafbereich her einwirkende Kräfte, d.h. im Ruhezustand, nimmt die Isolierlage
immer eine vordefinierte Ursprungsposition ein.
[0009] Unter dem Begriff Überlappabschnitte sollen dabei übereinander oder aufeinander liegende
Abschnitte der Isolierlage verstanden werden. Dies soll insbesondere alle Abschnitte
einschließen, die aus der Sicht von einem gedachten Zentrum des Schlafbereichs aus
in einer radialen Richtung nach außen nicht vollständig nebeneinander liegen, sondern
einander überdecken, also hintereinander angeordnet sind. In den Überlappabschnitten
weist dann das elastische Band im ungedehnten Zustand eine vorbestimmte Überlappbreite
auf. Die Überlappbreite bestimmt damit die maximal mögliche Aufweitung des Schlafbereichs.
[0010] Falten sind solche Bereiche, in denen die Isolierlage zwischen zwei Faltenrändern
eine Ausbauchung nach innen oder nach außen bildet. Die maximal mögliche Ausdehnung
des Schlafbereichs durch eine Falte ist durch die größere Länge der sich entlang der
Ausbauchung erstreckenden Isolierlage gegenüber dem Abstand zwischen den Faltenrändern
in der Ursprungsposition gegeben. Je dichter bei gegebener Ausbauchung die Faltenränder
in der Ursprungsposition, d.h. im ungedehnten Zustand des elastischen Bandes, aneinander
anliegen, desto stärker kann sich der Schlafbereich aufweiten, bis schließlich alle
Falten verschwunden sind.
[0011] An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass auch Mischformen zwischen Überlappabschnitten
und Faltenanordnungen denkbar sind, denn je nach der gewählten Form der Falte entsteht
gerade bei stärker aneinander anliegenden Falten häufig auch eine gewisse Überlappung.
Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Falte im zusammengelegten Zustand zur
Seite umgeklappt ist. Eine vollständig zur Seite umgeklappte Falte, die in der Ursprungsposition
an der die Falte umgebenden Isolierlage anliegt, kann etwa auch als ein Überlappabschnitt
aufgefasst werden, bei dem insgesamt drei Lagen der Isolierlage übereinander liegen.
[0012] Die Abschnitte der Isolierlage, welche im ungedehnten Zustand des Bandes aneinander
anliegen und bei Einwirkung einer nach außen gerichteten Kraft auf die Innenseite
der Isolierlage unter zunehmender Dehnung des elastischen Bandes aneinander abgleiten,
erstrecken sich bevorzugt im Wesentlichen in Umfangsrichtung der um den Schlafbereich
herum angeordneten Isolierlage, so dass ein von dem Schlafbereich auf die Innenfläche
der Isolierlage ausgeübter Druck unmittelbar zu einer Ausdehnung des Schlafbereichs
an der fraglichen Stelle führt.
[0013] In der Regel wird der Schlafbereich in der Ursprungsposition, d.h. im geschlossenen
Zustand des Schlafsacks und ohne eine auf die Innenseite der Isolierlage ausgeübte
Kraft, die Form einer länglichen Höhlung bilden mit einer in Längsrichtung des menschlichen
Körpers verlaufenden Längsachse, wobei die Isolierlage - gesehen in einem Querschnitt
orthogonal zur Längsachse - den Schlafbereich vollständig umgibt und der Verstellbereich
eine Vergrößerung des durch die Isolierlage gebildeten Umfangs des Schlafbereichs
ermöglicht.
[0014] Es ist darüber hinaus bevorzugt denkbar, dass die Isolierlage durch eine mit einem
wärmeisolierenden Material gefüllte Tasche gebildet ist, die zur Bildung des Schlafbereiches
um eine Längsachse zusammengerollt ist und deren parallel zur Richtung der Längsachse
verlaufende Längsränder miteinander verbunden sind, so dass sich eine längliche Höhlung
ergibt, die den Schlafbereich bildet. Dann können in günstiger Weise jeweils an die
Längsränder der Tasche angrenzende Bereiche zur Bildung des Verstellbereichs einander
überlappend angeordnet sein und durch das elastische Band zusammengehalten sein. Da
die an die beiden Längsränder angrenzenden Bereiche einander überlappen, ist sichergestellt,
dass Wärmebrücken, an denen lediglich das elastische Band den Schlafbereich von der
Umgebung trennt, nicht entstehen können. Es kann beispielsweise einer der beiden überlappenden
Randbereiche durch ein an dessen Längsrand befestigtes elastisches Band in Umfangsrichtung
um den Schlafbereich herum verlängert sein und schließlich wieder an der Außenseite
oder Innenseite eines an den anderen Längsrand angrenzenden Bereichs der Isolierlage
angebracht sein.
[0015] Selbstverständlich braucht die Tasche, in der sich das wärmeisolierende Material
befindet, nicht einen einzigen großen Aufnahmeraum für wärmeisolierendes Material
bilden. Vielmehr ist ohne weiteres vorstellbar, dass die Tasche in eine Mehrzahl von
jeweils mit wärmeisolierendem Material gefüllten Kammern unterteilt ist, die durch
entsprechende Nähte voneinander abgetrennt sind. Auch können eine Mehrzahl von einzelnen
solche Kammern bildenden Textilelementen zusammengenäht sein, um die Tasche zu bilden.
[0016] Bevorzugt sind zwei elastische Bänder vorgesehen, die jeweils einen der Längsränder
der Isolierlage mit einem an den anderen der Längsränder angrenzenden Bereich der
Isolierlage verbinden, wobei im ungedehnten Zustand der elastischen Bänder die beiden
Längsränder in Umfangsrichtung des Schlafbereichs einen vorbestimmten Überlappabstand
zueinander haben, der die Überlappbreite definiert. Je größer der Überlappabstand
im ungedehnten Zustand des elastischen Bandes ist und je stärker das elastische Band
maximal dehnbar ist, desto mehr kann sich die Isolierlage ausdehnen. Gleichzeitig
sorgen die komplementär zueinander wirkenden elastischen Bänder, von denen eines (nämlich
das den Längsrand des innen liegenden Isolierlagenabschnitts verlängernde elastische
Band) an der Innenseite des außen liegenden Isolierlagenabschnitts angreift und das
andere (nämlich das den Längsrand des außen liegenden Isolierlagenabschnitts verlängernde
elastische Band) an der Außenseite des innen liegenden Isolierlagenabschnitts angreift,
durch die bei ihrer Ausdehnung entstehende Zugkraft auch dafür, dass die beiden einander
überlappenden Isolierlagenabschnitte immer eng aneinander anliegen und sich nicht
voneinander abheben. Dies gilt umso mehr, je stärker die auf Isolierlage ausgeübte
Kraft und die dadurch erzeugte Dehnung der elastischen Bänder ist. Der Schlafsack
ist dadurch äußerst robust und läuft nicht Gefahr, seine Form aufzulösen. Die Isolierlage
bleibt immer eine einzige kompakte Einheit.
[0017] Alternativ ist denkbar, dass die Isolierlage in dem Verstellbereich durch eine Mehrzahl
von jeweils mit einem wärmeisolierenden Material gefüllten Taschen gebildet ist, die
zur Bildung des Schlafbereiches in Umfangsrichtung durch je ein Band zusammengehalten
sind, wobei ferner im Verstellbereich zwei Lagen der mit je einem Band zusammengehaltenen
Taschen übereinander und in Umfangsrichtung des Schlafbereichs zueinander versetzt
angeordnet sind und wobei in jeder der Lagen wenigstens eines der Bänder aus einem
elastischen Material hergestellt ist. Durch die versetzte Anordnung der beiden Isolierlagen
werden im Bereich der Bänder unweigerlich gebildete Wärmebrücken durch die jeweils
andere Isolierlage abgedeckt. Die beiden Lagen können in gewissem Umfang in Umfangsrichtung
aneinander abgleiten, um lokal je nach Bedarf Ausdehnungen des Schlafbereichs zu gestatten.
[0018] Weiterhin ist in einer bevorzugten Variante vorgesehen, dass die Isolierlage im Verstellbereich
wenigstens eine Falte aufweist, in der - gesehen in einem Querschnitt orthogonal zur
Längsachse des Schlafbereichs - sich die Isolierlage zwischen zwei Faltenrändern nach
außen oder innen ausbaucht, wobei die Faltenränder durch das elastische Band zusammengehalten
sind. Die Falte stellt eine Anordnung dar, in der die Isolierlage gerafft ist, um
Material zur Verfügung zu stellen, welches eine gewisse Ausdehnung des Schlafbereichs
gestattet. Das die Ränder der Falte verbindende elastische Band sorgt dafür, dass
eine einmal erfolgte Ausdehnung sich wieder zurückbildet, sobald der durch den Körper
des Schläfers auf die Innenseite der Isolierlage ausgeübte Druck nachlässt.
[0019] Die Anzahl der im Verstellbereich ausgebildeten Falten kann je nach Anforderungen
beliebig gewählt werden. Häufig wird eine einzige Falte, welche eine verhältnismäßig
große maximale Ausdehnung zulässt, ausreichen. Es können jedoch auch eine Mehrzahl
von verhältnismäßig kleineren Falten in Umfangsrichtung des Schlafbereichs nebeneinander
angeordnet sein, um die gewünschte maximale Ausdehnung der Isolierlage zu erzielen.
[0020] Für die Ausgestaltung der Falte kommen eine Reihe von Anordnungen in Frage. Beispielsweise
kann die Falte in einem Querschnitt orthogonal zur Längsachse des Schlafbereichs in
etwa Z-förmig ausgebildet sein. Die Z-Form der Falte führt neben einer Ausbauchung
nach innen oder außen auch zur Bildung eines durch drei Abschnitte der Isolierlage
gebildeten Überlappabschnittes, was es gestattet, bei nur geringer Ausbauchung der
Falte dennoch eine beträchtliche maximale Ausdehnung der Falte zu erreichen. Eine
Z-förmige Falte entsteht etwa dann, wenn nicht nur die beiden Ränder einer Falte durch
ein elastisches Band zusammengehalten werden, sondern darüber hinaus noch ein weiteres
elastisches Band an einer zwischen den Rändern liegenden Stelle der Falte befestigt
ist und diese mit einer seitlich der Falte liegenden Stelle der Isolierlage verbindet,
beispielsweise im Fall einer sich nach außen ausbauchenden Falte deren am weitesten
nach außen vorstehende Stelle mit der der Außenseite der Isolierlage verbindet. Der
Abstand zwischen den Befestigungsstellen und die Länge des weiteren Bandes sind dabei
so bemessen, dass die Falte im ungedehnten Zustand des weiteren Bandes nicht aufrecht
von der Isolierlage absteht, sondern zur Seite gelegt ist und sich bevorzugt sogar
an die Isolierlage anlegt. Erfährt der Schlafbereich eine Aufweitung, so wird sich
die zur Seite gelegte Falte mit zunehmender Aufweitung, d.h. Dehnung des die Ränder
der Falte verbindenden elastischen Bandes, außerdem gegen die zunehmende Spannung
des weiteren elastischen Bandes aufstellen. Dies sorgt für eine zunehmende zusätzliche
Rückstellkraft durch das weitere Band, die die Falte bei nachlassenden auf die Innenseite
der Isolierlage ausgeübte Kräfte zuverlässig wieder in ihre umgelegte und an der Isolierlage
anliegende Ursprungsposition zurückbringt.
[0021] Eine noch größere Aufweitung lässt sich erzielen, wenn die Falte als Doppelfalte
mit zwei in einem Querschnitt orthogonal zur Längsachse des Schlafbereichs jeweils
in etwa Z-förmigen Faltenteilen ausgebildet ist, die spiegelsymmetrisch zueinander
angeordnet und miteinander verbunden sind. Jeder der Z-förmig gefalteten Abschnitte
der Isolierlage bildet dann einen Überlappabschnitt an den Außenseiten der Doppelfalte
und eine zentrale von der Z-förmigen Struktur umschlossene Ausbauchung dazwischen.
Vorzugsweise sind in diesem Fall drei elastische Bänder vorgesehen, die jeweils einem
der beiden Überlappabschnitte und der Ausbauchung zugeordnet sind. Bei den beiden
äußeren Überlappabschnitten verbindet das jeweilige Band die einander gegenüber liegenden
Ränder des Überlappabschnitts und sorgt damit für eine Anlage der Falte an die Isolierlage
im zusammengefalteten Zustand, in dem die Bänder nicht gedehnt sind. Das weitere der
Ausbauchung zugeordnete Band, das auf der gegenüberliegenden Seite der Isolierlage
angeordnet ist, verbindet die einander gegenüber liegenden Ränder der zentralen Ausbauchung
miteinander und sorgt so dafür, dass sich die Ausbauchung nach erfolgter Ausdehnung
wieder zu ihrer ursprünglichen Form zurückstellt. Beispielsweise wird bei einer Doppelfalte
mit nach außen vorstehender zentraler Auswölbung sich das die zentrale Auswölbung
zusammenhaltende Band an der Innenseite der Isolierlage befinden, während sich die
beiden Bänder an den Rändern der Doppelfalte, welche die seitlichen Überlappabschnitte
in Anlage an der Isolierlage halten, auf deren Außenseite befinden. Diese Anordnung
stellt sicher, dass die einzelnen Abschnitte der Isolierlage, welche die Doppelfalte
bilden, kompakt aneinander anliegen.
[0022] Eine Falte kann beispielsweise auch wellenförmig ausgebildet sein. Es bietet sich
dann an, das elastische Band an den am weitesten zum Schlafbereich hin vorstehenden
Stellen der wellenförmigen Falte zu befestigen und diese durch das elastische Band
zu verbinden. Nach außen hin bietet dann die Isolierlage im Verstellbereich ein relativ
weicher Eindruck bzw. "Griff" durch den im Bereich der Falte relativ locker aufliegenden
Stoff der Isolierlage. Innen sorgt das im Wesentlichen im Umfangsrichtung verlaufende
und stets straff gespannte elastische Band für einen dem Körper des Schlafenden angepassten
Verlauf. Ist auch nach außen hin ein etwas strafferer Eindruck der Isolierlage im
Verstellbereich erwünscht, so bietet es sich an, zusätzlich oder alternativ auch die
am weitesten nach außen vorstehenden Stellen der wellenförmigen Falte durch ein elastisches
Band zu verbinden.
[0023] Es ist außerdem möglich, im Verstellbereich wenigstens zwei Lagen von wellenförmigen
Falten übereinander anzuordnen, wobei die Wellen der einzelnen Lagen in Umfangsrichtung
ohne Versatz zueinander angeordnet sind. Das elastische Band ist an den am weitesten
nach innen vorstehenden Stellen der äußeren Lage befestigt und außerdem an den am
weitesten nach außen vorstehenden Stellen der inneren Lage befestigt. Das elastische
Band wird damit beinahe unsichtbar, da sowohl nach außen wie nach innen lediglich
die wellenförmigen Ausbauchungen der jeweiligen Isolierlage in Erscheinung treten.
Gleichzeitig reicht ein einziges im Verstellbereich im Wesentlichen in Umfangsrichtung
der Isolierlage um den Schlafbereich herum verlaufendes elastisches Band aus, um die
Falten der Isolierlage zusammenzuhalten und die Form des Schlafbereichs zu definieren.
[0024] Außerdem kann in dem Verstellbereich das elastische Band in die Isolierlage eingewoben
sein. Dann bilden aufgrund der Webstruktur sowohl das elastische Band als auch die
Isolierlage jeweils eine Wellenstruktur, wobei die Ausbauchungen der beiden Wellenstrukturen
in Umfangsrichtung zueinander versetzt sind, d.h. an der Stelle einer maximalen Ausbauchung
nach außen der Isolierlage befindet sich eine maximale Ausbauchung nach innen des
elastischen Bandes und umgekehrt.
[0025] Bevorzugt sind wenigstens zwei flexible Bänder vorgesehen, wobei eines der Bänder
auf der dem Schlafbereich zugewandten Seite der Isolierlage angeordnet ist und ein
weiteres der flexiblen Bänder auf der gegenüberliegenden Seite der Isolierlage angeordnet
ist. Grundsätzlich können, wie dies oben für den Fall von sich in Umfangsrichtung
um den Schlafbereich herum erstreckenden überlappenden Randbereichen der Isolierlage
beschrieben wurde, für jede Falte ein bzw. für jeden Überlappabschnitt sogar zwei
oder noch mehr flexible Bänder vorgesehen sein, um eine kompakte und möglichst dauernd
anhaltende Anlage der einzelnen Abschnitte der Isolierlage aneinander zu erzielen.
[0026] Die Isolierlage kann beispielsweise wenigstens eine durch ein im Wesentlichen unelastisches
Textilmaterial gebildete Tasche umfassen, welche mit einem wärmeisolierenden Material
gefüllt ist. Alternativ können auch eine Vielzahl von aneinander anschließenden Taschen,
bzw. eine in eine Vielzahl von Taschen unterteilte Textilbahn vorgesehen sein. Es
kommt hierbei nicht darauf an, dass die Textilbahn selbst elastisch ist. Vielmehr
reicht es aus, wenn durch die Textilbahn in einem oder mehreren Verstellbereichen
ausreichend Material bereitgestellt wird, um eine Ausdehnung des Schlafbereichs zu
ermöglichen. Geeignete Füllungen aus wärmeisolierenden Materialien können entweder
aus natürlichen Materialien, insbesondere Daunen, oder aus Kunstfasern mit guter Bauschfähigkeit
bestehen.
[0027] Vorzugsweise ist das elastische Band in Längsrichtung des Schlafbereichs im Wesentlichen
durchgehend ausgebildet, so dass sich die Isolierlage in jeder Körperhöhe den Bewegungen
des Schläfers anpassen kann, und zwar unabhängig von solchen Anpassungsvorgängen der
Isolierlage in anderer Körperhöhe. An Stellen, an denen eine besonders große Anpassungsfähigkeit
erwünscht ist, kann demgemäß der Verstellbereich oder/und die Elastizität bzw. die
Länge des elastischen Bandes besonders groß gewählt werden.
[0028] Es versteht sich, dass die Isolierlage auch mehrere über den Umfang des Schlafbereichs
verteilte Verstellbereiche aufweisen kann, um eine gewünschte maximal mögliche Ausdehnung
zu erreichen.
[0029] Beispielsweise hat sich gezeigt, dass das elastische Band eine Ausdehnung des Umfangs
des Schlafbereichs um bis zu zwischen 10 und 30 %, vorzugsweise bis zu ca. 15 % gestattet.
[0030] Die Erfindung wird im folgenden anhand bevorzugter Ausführungsformen unter Bezugnahme
auf die begleitenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1A bis 1C:
- einen Schlafsack gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 2A bis 2C:
- der einen Schlafsack gemäß einer zweiten Ausführungsform Erfindung,
- Fig. 3A bis 3C:
- der einen Schlafsack gemäß einer dritten Ausführungsform Erfindung,
- Fig. 4A bis 4C:
- der einen Schlafsack gemäß einer vierten Ausführungsform Erfindung,
- Fig. 5A bis 5C:
- einen Schlafsack gemäß einem fünften, nicht unter die Patentansprüche fallenden Beispiel,
- Fig. 6A bis 6C:
- die einen Schlafsack gemäß einem sechsten, nicht unter Patentansprüche fallenden Beispiel,
- Fig. 7A bis 7C:
- Patentansprüche einen Schlafsack gemäß einem siebten, nicht unter die fallenden Beispiel,
[0031] In Fig. 1A bis 1C ist eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schlafsacks
allgemein mit 10 bezeichnet. Fig. 1A zeigt hierbei den Schlafsack 10 in schematischer
Form mit abgeschnittenem Kopfteil, wobei der Körper 12 eines in dem Schlafbereich
14 des Schlafsacks 10 liegenden Schläfers schematisch durch dessen Schultern und Kopf
angedeutet ist. Fig. 1B zeigt einen Ausschnitt um den Verstellbereich 20 aus Fig.
1A. Fig. 1C zeigt diesen Ausschnitt nochmals in einer perspektivisch angedeuteten
Darstellung.
[0032] Der Schlafbereich 14 ist von einer Isolierlage 16 umgeben, die bei der in Fig. 1
gezeigten Ausführungsform gebildet ist aus einer Tasche, welche mit einem wärmeisolierenden
Material, z.B. Daunen oder Kunstfasern hoher Bauschfähigkeit, gefüllt ist. In Fig.
1 wie auch in den folgenden Figuren ist das wärmeisolierende Material nicht im Einzelnen
eingezeichnet. Die in der Grundform im wesentlichen trapezförmige Tasche ist zur Bildung
der den Schlafbereich 14 umgebenden Isolierlage 16 um eine in Fig. 1A angedeutete
Längsachse A zu einer kegelstumpfähnlichen Form zusammengerollt, so dass an die beiden
Längsränder 18a, 18b der Tasche angrenzende Abschnitte 16a, 16b der Isolierlage 16
in einem Überlappabschnitt übereinander zu liegen kommen. Diese Anordnung stellt einen
Verstellbereich 20 im Sinne der vorliegenden Erfindung dar, wie später noch erläutert
wird. An jedem der Längsränder 18a, 18b ist ein jeweiliges Band 22a, 22b, das aus
einem elastischen Textilmaterial hergestellt ist, angebracht. Das Band 22a verbindet
den Längsrand 18a des im Verstellbereich 20 außen liegenden Abschnitts 16a der Isolierlage
16 mit der Außenseite des Abschnitts der Isolierlage 16, der sich im Verstellbereich
20 als innen liegender Abschnitt 16b der Isolierlage bis zu dem anderen Längsrand
18b fortsetzt. Komplementär hierzu verbindet das Band 22b den Längsrand 18b des im
Verstellbereich 20 innen liegenden Abschnitts 16b der Isolierlage 16 mit der Innenseite
des Abschnitts der Isolierlage 16, der sich im Verstellbereich 20 als außen liegender
Abschnitt 16b der Isolierlage bis zu dem anderen Längsrand 18a fortsetzt.
[0033] Bewegt sich der im Schlafsack liegende Schläfer, so wirken nach außen gerichtete
Kräfte auf die Innenseite der Isolierlage 16 ein (was in Fig. 1A durch die Blockpfeile
P1, P2 angedeutet ist). Dies führt dazu, dass sich im Verstellbereich 20 die beiden
Abschnitte 16a, 16b in Umfangsrichtung zueinander verschieben, und zwar derart, dass
eine zwischen den beiden Längsrändern 18a, 18b gemessene Überlappbreite B (siehe Fig.
1B) kleiner wird. Dieses Abgleiten der beiden Abschnitte 16a, 16b aneinander, das
in Fig. 1A durch den gestrichelten Doppelpfeil P3 angedeutet ist, führt zu einer elastischen
Dehnung der beiden Bänder 22a, 22b. Hierdurch entsteht eine der Verschiebebewegung
entgegen gerichtete elastische Kraft, die von den Bändern 22a, 22b jeweils auf den
entsprechenden Längsrand 18a, 18b der Isolierlage ausgeübt wird. Sobald die aus dem
Schlafbereich auf die Innenseite der Isolierlage 16 ausgeübten Kräfte nachlassen,
bewegen sich daher die beiden Endabschnitte 16a, 16b wieder in ihre Ursprungsposition
zurück. Auf diese Weise wird eine von durch den Schläfer auf die Isolierlage ausgeübte
Kräfte abhängige Ausdehnung des Schlafbereichs erzielt. Der Schlafsack 10 passt sich
also selbsttätig an den Schläfer in dessen jeweiliger Schlafposition an. Dies hält
die zu erwärmende bzw. warm zu haltende Luftmenge im Schlafsack minimal.
[0034] Wie insbesondere aus Fig. 1B, die die im Verstellbereich 20 gebildete Anordnung im
Detail zeigt, gut zu entnehmen ist, bilden die im Verstellbereich 20 übereinander
liegenden Abschnitte 16a, 16b der im wesentlichen inelastischen Isolierlage 16 zusammen
mit den elastischen Bändern 22a, 22b eine parallelogrammartige Anordnung, wobei die
beiden elastischen Bänder 22a, 22b bei Dehnung eine Zugkraft erzeugen (in Fig. 1B
durch gestrichelte Pfeile angedeutet), die die beiden übereinander liegenden Abschnitte
16a, 16b zurück in ihre Ausgangsstellung treibt. Da die beiden Bänder 22a, 22b wegen
der Überlappung der beiden Endabschnitte 16a, 16b nicht exakt in Umfangsrichtung des
Schlafbereichs verlaufen, sondern in einem geringen Winkel angestellt sind, sorgt
die elastische Spannung der Bänder 22a, 22b darüber hinaus dafür, dass die beiden
Abschnitte 16a, 16b der Isolierlage 16 immer in Anlage aneinander bleiben.
[0035] Fig. 1C ist zudem noch zu entnehmen, dass die Bänder 22a, 22b entlang der Längsrichtung
A des Schlafsacks durchgehend ausgebildet sind und so in jeder Höhe des Körpers des
Schläfers eine Ausdehnung des Schlafbereichs 14 wie vorangehend beschrieben möglich
ist.
[0036] Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass die Isolierlage 16 selbstverständlich
zum bequemeren Einstieg oder/und Ausstieg einen Reißverschluss aufweisen kann, der
im Wesentlichen entlang der Länge des Schlafsacks verläuft. Dieser Reißverschluss
ist in den Figuren aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht eingezeichnet. Da dieser
Reißverschluss im geschlossenen Zustand des Schlafsacks, auf den sich die hierin enthaltenen
Angaben durchweg beziehen, ebenfalls geschlossen ist, hat sein Vorhandensein keinerlei
Einfluss.
[0037] In den weiteren Figuren, die jeweils unterschiedliche Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Schlafsacks in Darstellungen entsprechend Fig.1A bis 1C zeigen, werden für gleiche
oder gleichwirkende Komponenten des Schlafsacks gleiche Bezugszeichen wie in der jeweils
vorangehenden Figur verwendet, jedoch jeweils erhöht um die Zahl 100. Zur Vermeidung
von Wiederholungen wird auf die jeweils vorstehenden Ausführungen zu den bereits erläuterten
Figuren verwiesen.
[0038] Bei der in Ausführungsform des Schlafsacks 110 gemäß Fig. 2A- 2C weist die Isolierlage
116 im Verstellbereich 120 eine Mehrzahl von jeweils mit einem wärmeisolierenden Material
gefüllten Taschen 116a - 116f auf, die zur Bildung des Schlafbereiches 114 in Umfangsrichtung
durch je ein Band 122a - 122e zusammengehalten sind. Die Taschen 116a - 116g sind
im Verstellbereich 120 in zwei übereinander liegenden Lagen von jeweils mit einem
Band zusammengehaltenen Taschen angeordnet, wobei die äußere Lage gebildet ist durch
die Taschen 116a, 116c, 116e und 116g, die jeweils durch die Bänder 122a, 122c, 122e
verbunden sind, und die innere Lage gebildet ist durch die Taschen 116b, 116d und
116f, die jeweils durch die Bänder 122b und 122d verbunden sind. Die mit dem Isoliermaterial
gefüllten Taschen der beiden Lagen sind in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet,
so dass die die Taschen verbindenden Bänder 122a - 122e jeweils durch eine darüber
oder darunter liegende Tasche 116a - 116f der anderen Lage abgedeckt sind. Die beiden
Lagen von Taschen sind in Umfangsrichtung zueinander beweglich, so dass sich die Taschen
der beiden Lagen in gewissen Grenzen gegeneinander verschieben können, allerdings
nicht so weit, dass zwei der elastischen Bänder übereinander zum Liegen kommen.
[0039] Bei der in Fig. 3A- 3C gezeigten Ausführungsform 210 ist der Verstellbereich 220
dadurch gebildet, dass die Isolierlage 216, gesehen in einem Querschnitt orthogonal
zur Längsachse A des Schlafbereichs 214 wie in Fig. 3A- 3C gezeigt, in etwa Z-förmig
gefaltet ausgebildet ist mit drei Abschnitten 216a, 216b und 216c, die die Schenkel
der Falte bilden. Wie in Fig. 1 A gut zu erkennen ist, entsteht die Z-Form der Isolierlage
216 im Verstellbereich 220 dadurch, dass eine zwischen den Abschnitten 216a, 216b
der Isolierlage 216 gebildete Falte 224, die sich nach außen ausbaucht, zur Seite
umgelegt ist und sich in der in Fig. 1A gezeigten Ursprungsposition, in der keines
der Bänder 222a, 222b gedehnt ist, an einen weiteren Abschnitt 216c der Isolierlage
216 anlegt.
[0040] Außerdem sind zwei elastische Bänder 222a, 222b vorgesehen. Das eine Band 222a ist
an der Außenseite der Isolierlage 216 angeordnet und verbindet die am weitesten nach
außen vorstehende Stelle 218a der Falte 224 mit der Außenseite der Isolierlage 216,
und zwar an einer Stelle 218b, die am Rand des Verstellbereichs 220 liegt. Das andere
Band 222b ist demgegenüber an der Innenseite der Isolierlage 216 angeordnet und verbindet
die einander gegenüberliegender Ränder 218c, 218d der sich nach außen auswölbenden
Falte 224. Die durch die beiden elastischen Bänder 222a, 222b ausgeübte Spannung führt
zu einer engen Anlage der Schenkelabschnitte 216a, 216b, 216c aneinander und an die
Außenfläche der Isolierlage 216 und somit zur Bildung eines Überlappabschnittes. Dies
gestattet es, dass die Falte bei nur geringer Ausbauchung dennoch eine beträchtliche
maximale Ausdehnung ermöglicht und sich außerdem nach erfolgter Ausdehnung zuverlässig
wieder in ihre kompakt an der Isolierlage 216 anliegende Ursprungsposition zurück
bewegt.
[0041] Fig. 4A- 4C zeigen eine weitere der in Fig. 3A- 3C gezeigten Ausführungsform sehr
ähnliche Variante. In der Ausführungsform des Schlafsacks 310 gemäß Fig. 4A-4C ist
die Isolierlage 316 im Verstellbereich 320 mit in Umfangsrichtung aneinander anschließenden
Abschnitten 316a, 316b, 316c, 316d, 316e ausgebildet, die in der Form einer Doppelfalte
angeordnet sind. Die Doppelfalte weist zwei in einem Querschnitt orthogonal zur Längsachse
A des Schlafbereichs 314 jeweils in etwa Z-förmige Faltenteile auf, die spiegelsymmetrisch
zueinander angeordnet sind. Die Ränder bzw. Übergangsstellen 318a, 318b, 318c, 318d,
318e, 318f zwischen den jeweiligen Isolierlagenabschnitten 316a, 316b, 316c, 316d,
316e sind durch insgesamt drei elastische Bänder 322a, 322b, 322c miteinander verbunden,
so dass jeder der Z-förmig gefalteten Abschnitte der Isolierlage 316 an der Außenseite
der Isolierlage 316 einen Überlappabschnitt bildet. In dem durch die beiden Z-förmigen
Faltenteile eingeschlossenen Raum entsteht eine zentrale Ausbauchung 324, die sich
zur Außenseite der Isolierlage 316 hin auswölbt.
[0042] Die Anordnung der elastischen Bänder 322a, 322b, 322c ist derart gewählt, dass zwei
dieser Bänder 322a, 322b auf der Außenseite der Isolierlage 316 angeordnet sind, wobei
das eine Band 322a die einander gegenüberliegenden Ränder 318a, 318b der einen Überlappabschnitts
zusammenhält und das andere Band 322b die einander gegenüberliegenden Ränder 318d,
318f des anderen Überlappabschnitts zusammenhält. Schließlich ist ein weiteres Band
322c auf der dem Schlafbereich 314 zugewandten Innenseite der Isolierlage 316 angeordnet
und verbindet die einander gegenüberliegenden Ränder 318b, 318e der zentralen Ausbauchung
324c. Damit sorgen die elastischen Bänder 322a, 322b, 322c für eine engen Anlage der
einzelnen aneinander anschließenden Abschnitte 316a - 316f der Isolierlage 316.
[0043] Fig. 5A - 5C zeigen ein weiteres fünftes Beispiel eines Schlafsacks 410 mit im Verstellbereich
420 wellenförmig ausgebildeter Isolierlage 416. Die Isolierlage 416 weist im Verstellbereich
420 insgesamt drei aneinander anschließende wellenförmige Falten 416a, 416b, 416c
auf, die an ihrer Innenseite durch ein elastisches Band 422 zusammengehalten werden.
Das elastische Band 422 ist dabei den Rändern 418a und 418d des Verstellbereichs 420
sowie an den jeweils am weitesten nach innen, d.h. zum Schlafbereich 414 hin, vorstehenden
Stellen 418b, 418c der Isolierlage 416, welche die Ränder der drei in Umfangsrichtung
aneinander anschließenden Falten 416a, 416b, 416c bilden, befestigt. Die Länge der
einzelnen Abschnitte des Bandes im ungedehnten Zustand zwischen jeweils zwei benachbarten
der Befestigungsstellen 418a, 418b, 418c, 418d ist dabei jeweils kürzer bemessen als
die Länge des entsprechenden Abschnitts 416a, 416b, 416c der Isolierlage zwischen
denselben Befestigungsstellen 418a, 418b, 418c, 418d, so dass sich nach außen ausgewölbte
wellenförmige Ausbauchungen bilden.
[0044] Bei einem weiteren sechsten Beispiel eines Schlafsacks 510 gemäß Fig. 6A - 6C sind
im Verstellbereich 520 zwei Lagen von wellenförmigen Falten 516a, 516b,... und 516'a,
516'b,... in Umfangsrichtung ohne Versatz zueinander übereinander angeordnet, wobei
das elastische Band 522 an den am weitesten nach innen, d.h. zum Schlafbereich 514
hin, vorstehenden Stellen 518a, 518c, 518e der die äußere Lage bildenden wellenförmigen
Falten 516a, 516b,... und an den am weitesten nach außen, d.h. vom Schlafbereich 514
weg, vorstehenden Stellen 518b, 518d der die innere Lage bildenden wellenförmigen
Falten 516'a, 516'b,... befestigt ist. Das elastische Band 522 ist damit in einem
Zwischenraum zwischen den beiden Lagen von wellenförmigen Falten angeordnet, die die
Isolierlage 516 bilden, und damit beinahe unsichtbar.
[0045] Schließlich zeigt Fig. 7A- 7C noch eine weiteres siebtes Beispiel für einen Schlafsack
610, bei dem in dem Verstellbereich 620 ein elastisches Band 622 in die Isolierlage
616 eingewoben ist. Die im wesentlichen wellenförmige Webstruktur des eingewobenen
elastischen Bandes 622 ist bei dieser Ausführungsform derart gewählt, dass gleichzeitig
die Isolierlage 616 zwischen den Durchstichstellen des elastischen Bandes 622 zu Falten
616a-616d gerafft wird. Somit bildet sich eine Wellenstruktur der Isolierlage 616
im Verstellbereich, welche gegenläufig zu der Wellenform des elastischen Bandes 622
ist, d.h. die Ausbauchungen der beiden Wellenstrukturen sind zueinander in Umfangsrichtung
versetzt: an der Stelle einer maximalen Ausbauchung nach außen der Isolierlage 616
befindet sich eine maximale Ausbauchung nach innen des elastischen Bandes 622 und
umgekehrt.
1. Schlafsack (10; 110; 210; 310), umfassend
wenigstens eine ein thermisch isolierendes Material enthaltende und in einem geschlossenen
Zustand des Schlafsacks (10; 110; 210; 310) einen Schlafbereich(14; 114; 214; 314)
umgebende Isolierlage (16; 116; 216; 316),
wobei die Isolierlage (16; 116; 216; 316) in wenigstens einem Verstellbereich (20;
120; 220; 320) derart angeordnet ist, dass in einem geschlossenen Zustand des Schlafsacks
(10; 110; 210; 310) durch eine auf die Innenseite der den Schlafbereich (14; 114;
214; 314) umgebenden Isolierlage (16; 116; 216; 316) ausgeübte nach außen gerichtete
Kraft der Schlafbereich (14; 114; 214; 314) vergrößerbar ist, und
wobei wenigstens ein Band (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b; 322a-322c) aus einem elastischen
Material vorgesehen ist, welches zwei voneinander entfernte Bereiche der Isolierlage
(16; 116; 216; 316) in dem Verstellbereich (20; 120, 220; 320) derart zusammenhält,
dass bei der Vergrößerung des von der Isolierlage (16; 116; 216; 316) umgebenen Schlafbereiches
(14; 114; 214; 314) das Band (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b; 322a-322c) eine elastische
Dehnung erfährt und dadurch eine die Isolierlage (16; 116; 216; 316) in ihre Ausgangsstellung
zurücktreibende Kraft erzeugt, wobei die Isolierlage (16; 116; 216; 316) im Verstellbereich
(20; 120; 220; 320) übereinander gelegt oder/und aneinander gefaltet ist, wobei das
elastische Band (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b; 322a-322c;) Überlappabschnitte oder/und
aneinander anliegende Falten der Isolierlage (16; 116; 216; 316) miteinander verbindet,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Verstellbereich (20; 120; 220; 320) die Isolierlage (16; 116; 216; 316) Abschnitte
aufweist, die im ungedehnten Zustand des elastischen Bandes (22a, 22b; 122a-122e;
222a, 222b; 322a-322c) aneinander anliegen und bei Einwirkung einer nach außen gerichteten
Kraft auf die Innenseite der Isolierlage (16; 116; 216; 316) unter zunehmender Dehnung
des elastischen Bandes (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b; 322a-322c) aneinander abgleiten.
2. Schlafsack (10; 110; 210; 310) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schlafbereich (14; 114, 214; 314) im geschlossenen Zustand des Schlafsacks (10;
110; 210; 310) und ohne eine auf die Innenseite der Isolierlage (16; 116; 216; 316)
ausgeübte Kraft die Form einer länglichen Höhlung mit einer in Längsrichtung des menschlichen
Körpers verlaufenden Längsachse (A) aufweist, wobei die Isolierlage (16; 116; 216;
316) - gesehen in einem Querschnitt orthogonal zur Längsachse (A) - den Schlafbereich
(14; 114; 214; 314) vollständig umgibt und der Verstellbereich (20; 120; 220; 320)
eine Vergrößerung des durch die Isolierlage (16; 116; 216; 316) gebildeten Umfangs
des Schlafbereichs (14; 114; 214; 314) ermöglicht.
3. Schlafsack (10) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Isolierlage (16) durch eine mit einem wärmeisolierenden Material gefüllte Tasche
gebildet ist, die zur Bildung des Schlafbereiches (14) um eine Längsachse (A) zusammengerollt
ist und deren in etwa parallel zur Richtung der Längsachse (A) verlaufende Längsränder
(18a, 18b) miteinander verbunden sind, wobei jeweils an die Längsränder (18a, 18b)
der Tasche angrenzende Bereiche (16a, 16b) zur Bildung des Verstellbereichs (20) einander
überlappend angeordnet sind und durch das elastische Band (22a, 22b) zusammenhalten
sind.
4. Schlafsack (10) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei elastische Bänder (22a, 22b) vorgesehen sind, die jeweils einen der Längsränder
(18a, 18b) der Isolierlage (16) mit einem an den anderen der Längsränder (18b, 18a)
angrenzenden Bereich der Isolierlage (16) verbinden, wobei im ungedehnten Zustand
der elastischen Bänder (22a, 22b) die beiden Längsränder (18a, 18b) in Umfangsrichtung
des Schlafbereichs (14) einen vorbestimmten Überlappabstand (B) zueinander haben.
5. Schlafsack (110) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Isolierlage (116) in dem Verstellbereich (120) durch eine Mehrzahl von jeweils
mit einem wärmeisolierenden Material gefüllten Taschen (116a-116f) gebildet ist, die
zur Bildung des Schlafbereichs (114) in Umfangsrichtung durch je ein Band (122a-122e)
zusammengehalten sind, wobei ferner zwei Lagen der mit je einem Band (122a-122e) zusammengehaltenen
Taschen (116a-116f) übereinander und in Umfangsrichtung des Schlafbereichs (14) zueinander
versetzt angeordnet sind und wobei in jeder der Lagen wenigstens eines der Bänder
(122a-122e) aus einem elastischen Material hergestellt ist.
6. Schlafsack (210; 310) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Isolierlage (216; 316) im Verstellbereich (220; 320) wenigstens eine Falte (216a,
216b; 316b, 316c, 316d) aufweist, in der - gesehen in einem Querschnitt orthogonal
zur Längsachse (A) des Schlafbereichs (214; 314) - sich die Isolierlage (216; 316)
zwischen zwei Faltenrändern (218c, 218d; 318b, 318e), ausbaucht, wobei die Faltenränder
durch das elastische Band (222a, 222b; 322a-322c) zusammengehalten sind.
7. Schlafsack nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Verstellbereich eine Mehrzahl von Falten in Umfangsrichtung des Schlafbereichs
nebeneinander angeordnet sind.
8. Schlafsack (210) nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Falte (216a, 216b) in einem Querschnitt orthogonal zur Längsachse (A) des Schlafbereichs
(214) in etwa Z-förmig ausgebildet ist.
9. Schlafsack (310) nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Falte (316a, 316b, 316c) als Doppelfalte mit zwei in einem Querschnitt orthogonal
zur Längsachse (A) des Schlafbereichs (314) jeweils in etwa Z-förmigen Faltenteilen,
die spiegelsymmetrisch zueinander sind, ausgebildet ist.
10. Schlafsack (10; 110; 210; 310) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens zwei flexible Bänder (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b; 322a-322b) vorgesehen
sind, wobei eines der Bänder (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b; 322a-322b) auf der
dem Schlafbereich (14; 114; 214; 314) zugewandten Seite der Isolierlage (16; 116;
216; 316) angeordnet ist und ein weiteres der Bänder (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b;
322a-322b) auf der gegenüberliegenden Seite der Isolierlage (16; 116; 216; 316) angeordnet
ist.
11. Schlafsack (10; 110; 210; 310) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Isolierlage (16; 116; 216; 316) wenigstens eine durch ein im Wesentlichen unelastisches
Textilmaterial gebildete Tasche umfasst, welche mit einem wärmeisolierenden Material
gefüllt ist.
12. Schlafsack (10; 110; 210, 310) nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
das elastische Band (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b; 322a-322c) in Längsrichtung
des Schlafbereichs (14; 114; 214, 314) im Wesentlichen durchgehend ausgebildet ist.
13. Schlafsack (10; 110; 210, 310) nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
das elastische Band (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b; 322a-322c) eine Ausdehnung des
Umfangs des Schlafbereichs (14; 114; 214, 314) um bis zu zwischen 10 und 30 %, vorzugsweise
bis zu ca. 15 % gestattet.
1. Sleeping bag (10; 110; 210; 310), comprising at least one insulating layer (16; 116;
216; 316) which contains a thermally insulating material and in the closed state of
the sleeping bag (10; 110; 210; 310) surrounds a sleeping area (14; 114; 214; 314),
wherein the insulating layer (16; 116; 216; 316) is arranged in at least one adjusting
area (20; 120; 220; 320), such that in a closed state of the sleeping bag (10; 110;
210; 310) by means of a force exerted outwards on the inside of the insulating layer
(16; 116; 216; 316) surrounding the sleeping area (14; 114; 214; 314) the sleeping
area (14; 114; 214; 314) can be increased, and
wherein at least one strip (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b; 322a-322c) made from
an elastic material is provided, which holds together two spaced apart areas of the
insulating layer (16; 116; 216; 316) in the adjusting area (20; 120, 220; 320), such
that with an increase of the sleeping area (14; 114; 214; 314) surrounded by the insulating
layer (16; 116; 216; 316) the strip (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b; 322a-322c) extends
elastically and in this way generates a force which drives back the insulating layer
(16; 116; 216; 316) into its initial position, whereby the insulating layer (16; 116;
216; 316) in the adjusting area (20; 120; 220; 320) lies over itself and/or is folded,
whereby the elastic strip (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b; 322a-322c) joins together
overlapping sections and/or adjacent folds of the insulating layer (16; 116; 216;
316),
characterised in that
in the adjusting area (20; 120; 220; 320) the insulating layer (16; 116; 216; 316)
comprises sections, which in the unextended state of the elastic strip (22a, 22b;
122a-122e; 222a, 222b; 322a-322c) lie on top of one another and with the action of
an outwardly directed force on the inside of the insulating layer (16; 116; 216; 316)
slide off one another with the increasing extension of the elastic strip (22a, 22b;
122a-122e; 222a, 222b; 322a-322c).
2. Sleeping bag (10; 110; 210; 310) according to claim 1
characterised in that
the sleeping area (14; 114, 214; 314) in the closed state of the sleeping bag (10;
110; 210; 310) and without any force exerted on the inside of the insulating layer
(16; 116; 216; 316) has the shape of an elongated hollow with a longitudinal axis
(A) running in the longitudinal direction of the human body, whereby the insulating
layer (16; 116; 216; 316) - as viewed in a cross section orthogonally to the longitudinal
axis (A) - surrounds the sleeping area (14; 114; 214; 314) completely and the adjusting
area (20; 120; 220; 320) allows an increase in the circumference of the sleeping area
(14; 114; 214; 214) formed by the insulating layer (16; 116; 216; 316).
3. Sleeping bag (10) according to claim 1 or 2,
characterised in that
the insulating layer (16) is formed by a pocket filled with heat-insulating material,
which is rolled together about a longitudinal axis (A) to form the sleeping area (14)
and the longitudinal edges (18a, 18b) of which running parallel to the direction of
the longitudinal axis (A) are joined together, whereby areas (16a, 16b) adjoining
the longitudinal edges (18a, 18b) of the pocket are arranged overlapping one another
to form the adjusting area (20) and are held together by the elastic strip (22a, 22b).
4. Sleeping bag (10) according to claim 3,
characterised in that
two elastic strips (22a, 22b) are provided, which join together respectively one of
the longitudinal edges (18a, 18b) of the insulating layer (16) with an area of the
insulating layer (16) adjoining the other of the longitudinal edges (18b, 18a), whereby
in the unextended state of the elastic strips (22a, 22b) the two longitudinal edges
(18a, 18b) in the circumferential direction of the sleeping area (14) have a predetermined
overlapping distance (B) from one another.
5. Sleeping bag (110) according to claim 1 or 2,
characterised in that
the insulating layer (116) is formed in the adjusting area (120) by a plurality of
pockets (116a-116f) filled with a heat-insulating material, which in order to form
the sleeping area (114) are held together in circumferential direction by a strip
(122a, 122e), whereby also two layers of pockets (116a-116f) held together by a strip
(122a-122e) are arranged on top of one another and offset relative to one another
in the circumferential direction of the sleeping area (14), and whereby in each of
the layers at least one of the strips (122a-122e) is made from an elastic material.
6. Sleeping bag (210; 310) according to one of claims 1 to 5
characterised in that
the insulating layer (216; 316) in the adjusting area (220; 320) comprises at least
one fold (216a, 216b; 316b, 316c, 316d), in which - as viewed in a cross section orthogonal
to the longitudinal axis (A) of the sleeping area (214; 314) - the insulating layer
(216; 316) bulges out between two folding edges (218c, 218d; 318b, 318e), whereby
the fold edges are held together by the elastic strip (222a; 222b; 322a-322c).
7. Sleeping bag according to claim 6,
characterised in that
in the adjusting area a plurality of folds are arranged next to one another in the
circumferential direction of the sleeping area.
8. Sleeping bag (210) according to claim 6 or 7,
characterised in that
the fold (216a, 216b) is designed to be approximately Z-shaped in cross section orthogonally
to the longitudinal axis (A) of the sleeping area (214).
9. Sleeping bag (310) according to claim 6 or 7,
characterised in that
the fold (316a, 316b, 316c) is designed as a double fold with two approximately Z-shaped
fold parts in a cross section orthogonal to the longitudinal axis (A) of the sleeping
area (314), which are mirror-symmetrical to one another.
10. Sleeping bag (10; 110; 210; 310) according to one of claims 1 to 9,
characterised in that
at least two flexible strips (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b; 322a-322b) are provided,
whereby one of the strips (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b; 322a-322b) is arranged
on the side of the insulating layer (16; 116; 216; 316) facing the sleeping area (14;
114; 214; 314) and another of the strips (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b; 322a-322b)
is arranged on the opposite side of the insulating layer (16; 116; 216; 316).
11. Sleeping bag (10; 110; 210; 310) according to one of claims 1 to 10
characterised in that
the insulating layer (16; 116; 216; 316) comprises at least one pocket formed by an
essentially inelastic textile material which is filled with a heat-insulating material.
12. Sleeping bag (10; 110; 210, 310) according to one of claims 1 to 11,
characterised in that
the elastic strip (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b; 322a-322c) is designed to be essentially
continuous in the longitudinal direction of the sleeping area (14; 114; 214, 314).
13. Sleeping bag (10; 110; 210, 310) according to one of claims 1 to 12,
characterised in that
the elastic strip (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b; 322a-322c) allows the extension
of the circumference of the sleeping area (14; 114; 214, 314) by up to between 10
and 30%, preferably up to about 15 %.
1. Sac de couchage (10 ; 110 ; 210 ; 310) comprenant
au moins une couche d'isolation (16 ; 116 ; 216 ; 316) contenant une matière thermiquement
isolante et entourant une zone de couchage (14 ; 114 ; 214 ; 314) dans un état de
fermeture du sac de couchage (10 ; 110 ; 210 ; 310),
la couche d'isolation (16 ; 116 ; 216 ; 316) étant disposée dans au moins une zone
de réglage (20 ; 120 ; 220 ; 320) de manière à pouvoir être agrandie dans un état
de fermeture du sac de couchage (10 ; 110 ; 210 ; 310) par un effort de la zone de
couchage (14 ; 114 ; 214 ; 314) dirigé vers l'extérieur et exercé sur une face intérieure
de la couche d'isolation (16 ; 116 ; 216 ; 316) entourant la zone de couchage (14
; 114 ; 214 ; 314), et
au moins une bande (22a, 22b; 122a-122e; 222a, 222b ; 322a-322c) en matière élastique
étant prévue, laquelle maintient ensemble dans la zone de réglage (20 ; 120 ; 220
; 320) deux zones, éloignées l'une de l'autre, de la couche d'isolation (16 ; 116
; 216 ; 316), de telle manière que la bande (22a, 22b ; 122a-122e; 222a, 222b ; 322a-322c)
soit soumise à un étirement élastique en cas d'agrandissement de la zone de couchage
(14 ; 114 ; 214 ; 314) entourée par la couche d'isolation (16 ; 116 ; 216 ; 316) et
qu'elle génère ainsi un effort ramenant la couche d'isolation (16 ; 116 ; 216 ; 316)
vers sa position initiale, la couche d'isolation (16 ; 116 ; 216 ; 316) étant dans
la zone de réglage (20 ; 120 ; 220 ; 320) disposée en superposition et/ou pliée, la
bande élastique (22a, 22b ; 122a-122e; 222a, 222b ; 322a-322c) reliant des segments
se chevauchant et/ou des plis adjacents de la couche d'isolation (16; 116; 216; 316),
caractérisé
en ce que, dans la zone de réglage (20 ; 120 ; 220 ; 320), la couche d'isolation (16 ; 116 ;
216 ; 316) comporte des segments qui reposent l'un contre l'autre en état non étiré
de la bande élastique (22a, 22b ; 122a-122e; 222a, 222b ; 322a-322c) et glissent l'un
contre l'autre en cas d'application d'un effort dirigé vers l'extérieur sur une face
intérieure de la couche d'isolation (16 ; 116 ; 216 ; 316), la bande élastique (22a,
22b ; 122a-122e ; 222a, 222b ; 322a-322c) s'étirant progressivement.
2. Sac de couchage (10; 110; 210; 310) selon la revendication 1,
caractérisé
en ce qu'en état de fermeture du sac de couchage (10 ; 110 ; 210 ; 310) et sans effort appliqué
sur la face intérieure de la couche d'isolation (16 ; 116 ; 216 ; 316), la zone de
couchage (14 ; 114 ; 214 ; 314) présente la forme d'une cavité oblongue avec un axe
longitudinal (A) s'étendant dans le sens de la longueur du corps humain, la couche
d'isolation (16 ; 116 ; 216 ; 316) entourant entièrement la zone de couchage (14 ;
114 ; 214 ; 314) - suivant une section orthogonale à l'axe longitudinal (A) - et la
zone de réglage (20 ; 120 ; 220 ; 320) permettant un agrandissement de la périphérie
de la zone de couchage (14 ; 114 ; 214 ; 314) formée par la couche d'isolation (16
; 116 ; 216 ; 316).
3. Sac de couchage (10) selon la revendication 1 ou la revendication 2,
caractérisé
en ce que la couche d'isolation (16) est formée par une poche remplie d'une matière isolante
thermique, qui est enroulée autour d'un axe longitudinal (A) pour former la zone de
couchage (14) et dont les bords longitudinaux (18a, 18b) s'étendant sensiblement parallèlement
à la direction de l'axe longitudinal (A) sont reliés l'un à l'autre, les zones (16a,
16b) contiguës aux bords longitudinaux (18a, 18b) de la poche étant disposées en chevauchement
pour former la zone de réglage (20) et étant maintenues ensemble par la bande élastique
(22a, 22b).
4. Sac de couchage (10) selon la revendication 3,
caractérisé
en ce que deux bandes élastiques (22a, 22b) sont prévues, qui relient chacune un des bords
longitudinaux (18a, 18b) de la couche d'isolation (16) à une zone de la couche d'isolation
(16) contiguë à l'autre bord longitudinal (18a, 18b), les deux bords longitudinaux
(18a, 18b) présentant une longueur de chevauchement (B) définie en direction périphérique
de la zone de couchage (14), en état non étiré des bandes élastiques (22a, 22b).
5. Sac de couchage (110) selon la revendication 1 ou la revendication 2,
caractérisé
en ce que la couche d'isolation (116) est formée dans la zone de réglage (120) par une pluralité
de poches (116a-116f) remplies chacune d'une matière isolante thermique, qui sont
maintenues ensemble par des bandes (122a-122e) en direction périphérique pour former
la zone de couchage (14), deux couches des poches (116a-116f) maintenues ensemble
par les bandes (122a-122e) étant en outre disposées en superposition et décalées l'une
par rapport à l'autre en direction périphérique de la zone de couchage (14), et au
moins une des bandes (122a-122e) de chaque couche étant fabriquée dans une matière
élastique.
6. Sac de couchage (210 ; 310) selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé
en ce que la couche d'isolation (216 ; 316) présente au moins un pli (216a, 216b ; 316b, 316c,
316d) dans la zone de réglage (220 ; 320), où la couche d'isolation (216 ; 316) se
soulève entre deux bords de pli (218c, 218d ; 318b, 318e) - suivant une section orthogonale
à l'axe longitudinal (A) de la zone de couchage (214 ; 314), les bords de pli (218c,
218d ; 318b, 318e) étant maintenus ensemble par la bande élastique (222a, 222b ; 322a-322c).
7. Sac de couchage selon la revendication 6,
caractérisé
en ce que, dans la zone de réglage, plusieurs plis sont disposés côte à côte en direction périphérique
de la zone de couchage.
8. Sac de couchage (210) selon la revendication 6 ou la revendication 7,
caractérisé
en ce que le pli (216a, 216b) est réalisé sensiblement en forme de Z suivant une section orthogonale
à l'axe longitudinal (A) de la zone de couchage (214).
9. Sac de couchage (310) selon la revendication 6 ou la revendication 7,
caractérisé
en ce que le pli (216a, 216b) est réalisé en tant que pli double, avec deux parties de pli
sensiblement en forme de Z suivant une section orthogonale à l'axe longitudinal (A)
de la zone de couchage (314), lesquelles sont en relation de symétrie réflexive entre
elles.
10. Sac de couchage (10 ; 110 ; 210 ; 310) selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé
en ce qu'au moins deux bandes flexibles (22a, 22b ; 122a-122e; 222a, 222b ; 322a-322b) sont
prévues, une des bandes (22a, 22b ; 122a-122e; 222a, 222b ; 322a-322b) étant disposée
sur la face de la couche d'isolation (16 ; 116 ; 216 ; 316) dirigée vers la zone de
couchage (14 ; 114 ; 214 ; 314), et une autre de ces bandes (22a, 22b ; 122a-122e
; 222a, 222b ; 322a-322b) étant disposée sur la face opposée de la couche d'isolation
(16 ; 116;216;316).
11. Sac de couchage (10; 110; 210; 310) selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé
en ce que la couche d'isolation (16 ; 116 ; 216 ; 316) comprend au moins une poche formée par
une matière textile essentiellement inélastique, laquelle est remplie d'une matière
isolante thermique.
12. Sac de couchage (10; 110; 210; 310) selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisé
en ce que la bande élastique (22a, 22b ; 122a-122e ; 222a, 222b ; 322a-322c) est essentiellement
continue dans la direction longitudinale de la zone de couchage (14 ; 114 ; 214 ;
314).
13. Sac de couchage (10; 110; 210; 310) selon l'une des revendications 1 à 12,
caractérisé
en ce que la bande élastique (22a, 22b ; 122a-122e ; 222a, 222b ; 322a-322c) permet une extension
de 10 à 30 %, de préférence de 15 % environ, de la périphérie de la zone de couchage
(14 ; 114 ; 214 ; 314).