[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zylinderkopfhaube zur Abdeckung eines Zylinderkurbelgehäuses
einer Brennkraftmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 40 17 048 A1 ist ein gattungsgemäßer Zylinderkopf bekannt. Der Zylinderkopf ist mit einer Zylinderkopfhaube
zur Abdeckung eines Zylinderkurbelgehäuses einer Brennkraftmaschine ausgestattet und
weist zumindest ein Lageroberteil für eine Nockenwelle auf, das mit einer Durchgangsöffnung
versehen ist. Diese Durchgangsöffnung fluchtet einerseits mit einer Einschraub-/Durchgangsöffnung
im Zylinderkurbelgehäuse bzw. in dem Lagerunterteil so, dass ein Befestigen der Zylinderkopfhaube
und des Lageroberteils am Zylinderkurbelgehäuse über eine gemeinsame Befestigungsschraube
möglich ist.
[0003] Aus der
DE 43 23 073 A1 ist eine Zylinderkopfhaube zur Abdeckung einer Hubkolben-Brennkraftmaschine bekannt,
wobei Lagerdeckel der Nockenwellenlager an die Zylinderkopfhaube angeformt sind.
[0004] Aus der
DE 10 2005 028 332 A1 ist eine Zylinderkopfhaube mit integrierten Lageroberteilen von Nockenwellenlagern
bekannt, wobei die Lageroberteile über einen Dämpfungswerkstoff mit der Zylinderkopfhaube
verbunden sind und wobei die Lageroberteile mit Schrauben am Zylinderkopf befestigt
sind.
[0005] Aus der
DE 201 20 912 U1 ist eine Zylinderkopfhaube für einen Zylinderkopf bekannt, bei welcher erste Lagerhälften
für alle Nockenwellenlager einer Nockenwelle einstückig mit der Zylinderkopfhaube
ausgebildet sind. Die zweiten Lagerhälften sind als separate Teile ausgebildet und
an die ersten Lagerhälften angeschraubt, wobei eine Teilungsebene zwischen Zylinderkopf
und Zylinderkopfhaube beabstandet von einer Teilungsebene der Nockenwellenlager ausgebildet
ist.
[0006] Schließlich ist aus der
DE 198 53 537 A1 eine Zylinderkopfhaube bekannt, in welche ebenfalls Lageroberteile für ein Nockenwellenlager
integriert sind.
[0007] Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, eine verbesserte Ausführungsform
für eine gattungsgemäße Zylinderkopfhaube anzugeben, welche insbesondere eine Montage
der Zylinderkopfhaube auf der Nockenwelle erleichtert und zugleich eine zuverlässige
Lagerung der Nockenwelle gewährleistet.
[0008] Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs
1 gelöst.
[0009] Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, bei einer Zylinderkopfhaube zur
Abdeckung eines Zylinderkurbelgehäuses diese und zumindest ein Lageroberteil für eine
Nockenwelle so aufeinander abzustimmen, dass diese mit einer gemeinsamen Befestigungsschraube
am Zylinderkurbelgehäuse festgelegt werden können. Zudem soll das Lageroberteil aus
einem Material hergestellt sein, welches im Vergleich zur Zylinderkopfhaube andere
Materialeigenschaften, insbesondere bessere Lagerungseigenschaften aufweist. Erfindungsgemäß
weist dazu das zumindest eine Lageroberteil zumindest eine Durchgangsöffnung auf,
welche einerseits mit einer Einschraub-/Durchgangsöffnung in einem Lagerunterteil
und/oder einer Einschrauböffnung im Zylinderkurbelgehäuse und andererseits mit einer
Durchgangsöffnung in der Zylinderkopfhaube fluchtet, so dass oben erwähntes Befestigen
der Zylinderkopfhaube und des Lageroberteils über eine gemeinsame Befestigungsschraube
möglich ist. Durch die unterschiedlichen Materialeigenschaften des zumindest einen
Lageroberteils und der Zylinderkopfhaube lässt sich das Lageroberteil so ausbilden,
dass es besonders gute Lagerungseigenschaften für die zu lagernde Nockenwelle aufweist,
während diese Eigenschaften die Zylinderkopfhaube nicht aufweisen muss, so dass für
diese ein speziell für deren Einsatzzweck optimiertes, anderes Material gewählt werden
kann. Die erfindungsgemäße Zylinderkopfhaube ermöglicht dadurch einerseits eine vereinfacht
Montage der Zylinderkopfhaube auf der Nockenwelle, da dies zusammen mit dem Lageroberteil
festgelegt werden kann und zum anderen verbessert sie die Lagereigenschaften, da für
das Lageroberteil ein spezielles, mit besonders guten Lagereigenschaften gewähltes
Material verwendet wird.
[0011] Dabei sind an der Zylinderkopfhaube Rastelemente, insbesondere Rastbügel, angeordnet,
welche ein Verrasten des wenigstens einen Lageroberteils an der Zylinderkopfhaube
ermöglichen. Derartige Rastbügel spielen insbesondere bei einem Lageroberteil eine
Rolle, welches als zur Zylinderkopfhaube separates Bauteil ausgebildet ist. In diesem
Fall kann das zumindest eine Lageroberteil einfach mit den an der Zylinderkopfhaube
vorgesehenen Rastbügeln verrastet werden und damit problemlos zusammen mit der Zylinderkopfhaube
auf das Zylinderkurbelgehäuse aufgesetzt und verschraubt werden. Denkbar ist hierbei
auch, dass das zunächst das Lageroberteil mit dem Zylinderkurbelgehäuse verschraubt
wird und anschließend die Zylinderkopfhaube zunächst über die Rastbügel mit dem zumindest
einen Lageroberteil verrastet wird und dadurch eine bereits für die Endmontage vordefinierte
Position einnimmt. Generell kann dabei jedes der Lageroberteile eine Befestigungsschraube
aufweisen, welche ausschließlich das Lageroberteil am Zylinderkurbelgehäuse oder das
Lageroberteil zusammen mit der Zylinderkopfhaube an befestigt.
[0012] Zweckmäßig ist die Zylinderkopfhaube aus einem thermoplastischen Kunststoff ausgebildet,
während das Lagerobeteil aus einem duroplastischen Kunststoff ausgebildet ist. Thermoplaste
sind Kunststoffe, die sich in einem bestimmten Temperaturbereich einfach, nämlich
thermoplastisch, verformen lassen. Der Vorgang ist dabei reversibel. Hierdurch ist
ein Herstellen der Zylinderkopfhaube im Spritzgießverfahren möglich. Dem gegenüber
sind Duroplaste Kunststoffe, welche nach Ihrer Aushärtung nicht wieder verformt werden
können. Duroplaste bleiben somit auch bei höheren Temperaturen formbeständig, was
insbesondere für die Ausbildung der Lageroberteile von besonderem Vorteil ist. Darüber
hinaus ist es möglich, Duroplaste mit unterschiedlichen Eigenschaften, insbesondere
mit einer hohen Chemikalienbeständigkeit auszubilden, wodurch ein Einsatz in einem
mit zum Teil aggressiven Motorölen beaufschlagten Nockenwellenraum möglich ist.
[0013] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung ist
ein Lagerunterteil für die Nockenwelle aus einem duroplastischen Kunststoff ausgebildet,
wobei das Lagerunter- und das Lageroberteil als separate Bauteile oder einteilig ausgebildet
sein können. Insbesondere bei der letzten Variante ist es möglich, das Lagerunterteil
und das Lageroberteil in einem Spritzvorgang um die Nockenwelle herum zu spritzen,
wodurch besonders gute Lagereigenschaften erzielt werden können. Denkbar ist aber
auch, dass die beiden Lagerteile, wie oben erwähnt, als separate Bauteile ausgebildet
sind und demnach über eine gemeinsame Befestigungsschraube zusammen mit der Zylinderkopfhaube
am Zylinderkurbelgehäuse festgelegt werden können.
[0014] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
[0015] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0016] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen
auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.
[0017] Es zeigen, jeweils schematisch,
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zylinderkopfhaube,
- Fig. 2
- eine Darstellung wie in Fig. 1, jedoch mit an der Zylinderkopfhaube angeformten Rastbügeln,
- Fig. 3
- eine Darstellung wie in Fig. 2, jedoch bei einer anderen Ausführungsform,
- Fig. 4
- eine Zylinderkopfhaube mit einem als Lagerrahmen ausgebildeten Lageroberteil,
- Fig. 5
- eine Darstellung einer Zylinderkopfhaube mit einem angespritzten Lageroberteil,
- Fig. 6
- eine Darstellung mit einem zum Zylinderkurbelge häuse separat hergestellten Lagerunterteil
für die Nockenwelle.
[0018] Entsprechend den Figuren 1 bis 6 weist ein Zylinderkopf 1 eine in einem Zylinderkurbelgehäuse
14 gelagerte Nockenwelle 2 auf, welche nach oben über zumindest ein Lageroberteil
3 gelagert ist. Abgedeckt wird das Zylinderkurbelgehäuse 14 über eine Zylinderkopfhaube
4.
[0019] Erfindungsgemäß weist das zumindest eine Lageroberteil 3 für die Nockenwelle 2 zumindest
eine Durchgangsöffnung 5 auf, welche einerseits mit einer Einschraub-/Durchgangsöffnung
5a in einem Lagerunterteil 6 (vergleiche Fig. 6) und/oder einer Einschrauböffnung
5b im Zylinderkurbelgehäuse 14 und andererseits mit einer Durchgangsöffnung 5c in
der Zylinderkopfhaube 4 fluchtet. Hierdurch ist ein Befestigen der Zylinderkopfhaube
4 und des Lageroberteils 3 am Zylinderkurbelgehäuse 14 über eine gemeinsame Befestigungsschraube
7 möglich.
[0020] Gemäß der Fig. 1 kann dabei das Lageroberteil 3 zusätzlich mit einer Befestigungsschraube
7' am Zylinderkurbelgehäuse 14 beziehungsweise an einem Lagerunterteil 6 befestigt
werden, welche nicht zur gleichzeitigen Befestigung der Zylinderkopfhaube 4 dient.
[0021] Um darüber hinaus die Materialeigenschaften des Lageroberteils 3 optimal auf die
Lagerung der Nockenwelle 2 abstimmen zu können, ist das Lageroberteil 3 aus einem
Material hergestellt, welches andere Materialeigenschaften aufweist, als die Zylinderhaube
4.
[0022] Durch die gemeinsame Befestigungsschraube 7 kann auf separate Befestigungsschrauben
zu Befestigung der Zylinderkopfhaube 4 am Zylinderkurbelgehäuse 14 verzichtet werden.
[0023] In Fig. 1 ist das wenigstens eine Lageroberteil 3 als von der Zylinderkopfhaube 4
separates Bauteil ausgebildet, wobei an der Zylinderkopfhaube 4 Rastelemente, insbesondere
Rastbügel 8, angeordnet sind, welche ein Verrasten des wenigstens einen Lageroberteils
3 an der Zylinderkopfhaube 4 ermöglichen. Hierdurch ist es möglich, dass das Lageroberteil
3 zunächst über die Rastbügel 8 mit der Zylinderkopfhaube 4 verrastet wird und anschließend
beide gemeinsam auf dem Zylinderkurbelgehäuse 14 beziehungsweise auf das Lagerunterteil
6 aufgesetzt werden. Denkbar ist hierbei auch, dass wie in Fig. 2 gezeigt, das Lageroberteil
3 zunächst durch die Schraube 7' mit dem Lagerunterteil 6 beziehungsweise mit dem
Zylinderkurbelgehäuse 14 verschraubt wird und anschließend die Zylinderkopfhaube 4
durch die Rastbügel 8 mit dem Lageroberteil 3 verrastet wird, so dass anschließend
die Befestigungsschraube 7 durch die Zylinderkopfhaube 4, das Lageroberteil 3 in das
Lagerunterteil 6 beziehungsweise in das Zylinderkurbelgehäuse 14 eingeschraubt werden
kann.
[0024] Wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt, ist die Befestigungsschraube 7 als Bundschraube
ausgebildet und kann einen zwischen der Zylinderkopfhaube 4 und dem Lageroberteil
3 vorgesehenen Bund 9 aufweisen. Abgedichtet ist dabei die Zylinderkopfhaube 4 gegenüber
dem Zylinderkurbelgehäuse 14 über eine entlang eines Flansches verlaufende Dichtung
10 sowie eine zwischen Schraubenkopf und Zylinderkopfhaube 4 angeordnete Dichtung
10'.
[0025] Gemäß Fig. 3 weist das wenigstens eine Lageroberteil 3 wenigstens einen mit der Durchgangsöffnung
5c in der Zylinderkopfhaube 4 fluchtenden Hülsenfortsatz 11 auf, welcher bei montierter
Zylinderkopfhaube 4 in die Durchgangsöffnung 5c der Zylinderkopfhaube 4 eingreift
und einen Anschlag für einen Schraubenkopf der Befestigungsschraube 7 bildet. Hierdurch
wird ermöglicht, dass eine Anziehwirkung der Befestigungsschraube 7 nicht indirekt
über die Zylinderkopfhaube 4 auf das Lageroberteil 3 wirkt, sondern direkt über den
Hülsenfortsatz 11 auf das Lageroberteil 3. Wie in Fig. 3 gezeigt, können im Vergleich
zu Fig. 2 auch zwei Befestigungsschrauben 7 vorgesehen sein, welche sowohl die Zylinderkopfhaube
4 als auch das Lageroberteil 3 queren. Die Rastbügel 8 gemäß den Figuren 2 und 3 können
dabei an die Zylinderkopfhaube 4 angespritzt sein.
[0026] Gemäß Fig. 4 ist eine Ausführungform des erfindungsgemäßen Zylinderkopfes 1 gezeigt,
bei welcher das Lageroberteil 3 als Lagerrahmen ausgebildet ist. Hierbei ist auch
eine Dichtung 10" zwischen dem Lageroberteil 3 und dem Zylinderkurbelgehäuse 14 vorgesehen.
[0027] Gemäß der Fig. 5 ist das Lageroberteil 3 einteilig mit der Zylinderkopfhaube 4 ausgebildet,
wobei vorgesehen sein kann, dass die Zylinderkopfhaube 4 aus einem thermoplastischen
Kunststoff und das Lageroberteil 3 aus einem duroplastischen Kunststoff ausgebildet
ist. Die spezifischen Vorteile der einzelnen Kunststoffarten wurden bereits in der
Beschreibungseinleitung erwähnt. Denkbar ist hierbei, dass das Lageroberteil 3 an
die Zylinderkopfhaube 4 angespritzt ist und optional kann darüber hinaus eine in das
Lageroberteil 3 eingelassene Lagerschale 12, insbesondere aus Aluminium, vorgesehen
sein.
[0028] Im Vergleich zur Fig. 5 ist in Fig. 6 auch das Lagerunterteil 6 aus Kunststoff, insbesondere
duroplastischem Kunststoff ausgebildet, wobei das Lagerunterteil 6 und das Lageroberteil
3 entweder als separate Bauteile oder einteilig ausgebildet sein können. Bei einer
einteiligen Ausbildung der beiden Lagerteile 3 und 6 wird somit die Nockenwelle 2
vollständig umspritzt. Das aus den beiden Lagerteilen 3 und 6 zusammengesetzte Lager
kann dabei entweder wiederum separat zur Zylinderkopfhaube 4 oder einteilig, insbesondere
an diese angespritzt, ausgebildet sein. Vorzugsweise weist dabei das Lagerunterteil
6 einen Ölzuführungskanal 13 zur Versorgung der Nockenwellenlagerung mit Schmierstoff
auf. Bei der Darstellung gemäß der Fig. 5 sind im Vergleich zu den vorigen Figuren
deutlich mehr Dichtungen 10 erforderlich.
[0029] In den Figuren 5 und 6 ist somit die Zylinderkopfhaube 4 beziehungsweise das zugehörige
Lageroberteil 3 und/oder das Lagerunterteil 6 als Hybridbauteil aus zumindest zwei
verschiedenen Materialien aufgebaut. Insbesondere das gemäß Fig. 6 gezeigte Lager,
welches aus dem zusammenhängenden Lagerunterteil 6 und dem dazugehörigen Lageroberteil
3 besteht, bietet den großen Vorteil, die Nockenwelle 2 vollständig zu umspritzen
und auf die Bearbeitung eines Nockenwellenlagers gänzlich zu verzichten.
[0030] Durch die Befestigungsschrauben 7, mit welchen nicht nur das Lageroberteil 3 am Zylinderkurbelgehäuse
14 oder an einem Lagerunterteil 6 befestigt wird, sondern gleichzeitig auch die Zylinderkopfhaube
4, lassen sich einige Befestigungsschrauben 7' einsparen, was zum einen zu einer Reduktion
der Teilevielfalt und zum anderen zu einer Reduzierung der Kosten sowie des Gewichtes
führt.
1. Zylinderkurbelgehäuse (14) mit einer Zylinderkopfhaube (4) zur Abdeckung desselben,
wobei zumindest ein Lageroberteil (3) für eine Nockenwelle (2) zumindest eine Durchgangsöffnung
(5) aufweist, welche einerseits mit einer Einschraub-/Durchgangsöffnung (5a) in einem
Lagerunterteil (6) und/oder einer Einschrauböffnung (5b) im Zylinderkurbelgehäuse
(14) und andererseits mit einer Durchgangsöffnung (5c) in der Zylinderkopfhaube (4)
fluchtet, so dass ein Befestigen der Zylinderkopfhaube (4) und des Lageroberteils
(3) am Zylinderkurbelgehäuse (14) über eine gemeinsame Befestigungsschraube (7) möglich
ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Zylinderkopfhaube (4) aus einem Material hergestellt ist, welches andere Materialeigenschaften
aufweist, als das zumindest eine Lageroberteil (3),
- dass an der Zylinderkopfhaube (4) Rastelemente (8) angeordnet sind, welche ein Verrasten
des wenigstens einen Lageroberteils (3) an der Zylinderkopfhaube (4) ermöglichen.
2. Zylinderkurbelgehäuse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das wenigstens eine Lageroberteil (3) als von der Zylinderkopfhaube (4) separates
Bauteil ausgebildet ist.
3. Zylinderkurbelgehäuse nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das wenigstens eine Lageroberteil (3) wenigstens einen mit der Durchgangsöffnung
(5c) in der Zylinderkopfhaube (4) fluchtenden Hülsenfortsatz (11) aufweist, der bei
montierter Zylinderkopfhaube (4) in die Durchgangsöffnung (5c) der Zylinderkopfhaube
(4) eingreift und einen Anschlag für einen Schraubenkopf der Befestigungsschraube
(7) bildet.
4. Zylinderkurbelgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das wenigstens eine Lageroberteil (3) als Lagerrahmen ausgebildet ist.
5. Zylinderkurbelgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zylinderkopfhaube (4) aus einem thermoplastischen Kunststoff und das Lageroberteil
(3) aus einem duroplastischen Kunststoff ausgebildet ist.
6. Zylinderkurbelgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Lagerunterteil (6) aus einem duroplastischen Kunststoff ausgebildet ist, wobei
das Lagerunter- und das Lageroberteil (6, 3) als separate Bauteile oder einteilig
ausgebildet sein können.
7. Zylinderkurbelgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Lagerunterteil (6) ein Ölkanal (13) vorgesehen, insbesondere eingespritzt ist.
8. Brennkraftmaschine mit einem Zylinderkurbelgehäuse (14) nach einem der Ansprüche 1
bis 7.
1. A cylinder crankcase (14) comprising a cylinder head cover (4) for covering the same,
wherein at least one upper bearing part (3) for a camshaft (2) has at least one passage
opening (5) which, on the one hand, is aligned with a screw-in/passage opening (5a)
in a lower bearing part (6) and/or a screw-in opening (5b) in the cylinder crankcase
(14), and, on the other hand, is aligned with a passage opening (5c) in the cylinder
head cover (4) so that fastening the cylinder head cover (4) and the upper bearing
part (3) to the cylinder crankcase (14) is possible via a common fastening screw (7),
characterized in
- that the cylinder head cover (4) is made from a material that has other material properties
than the at least one upper bearing part (3),
- that latching elements (8) are arranged on the cylinder head cover (4), which latching
elements enable latching the at least one upper bearing part (3) to the cylinder head
cover (4).
2. The cylinder crankcase according to claim 1,
characterized in
that the at least one upper bearing part (3) is formed as a component that is separate
from the cylinder head cover (4).
3. The cylinder crankcase according to claim 1 or claim 2,
characterized in
that the at least one upper bearing part (3) has at least one sleeve extension (11) that
is aligned with the passage opening (5c) in the cylinder head cover (4) and that engages
in the passage opening (5c) of the cylinder head cover (4) when the cylinder head
cover (4) is assembled and thereby forms a stop for a screw head of the fastening
screw (7).
4. The cylinder crankcase according to any one of the claims 1 to 3,
characterized in
that the at least one upper bearing part (3) is formed as a bearing frame.
5. The cylinder crankcase according to any one of the claims 1 to 4,
characterized in
that the cylinder head cover (4) is formed from a thermoplastic material and the upper
bearing part (3) is formed from a thermosetting plastic.
6. The cylinder crankcase according to any one of the claims 1 to 5,
characterized in
that a lower bearing part (6) is formed from a thermosetting plastic, wherein the lower
and the upper bearing parts (6, 3) can be formed as separate components or as one
piece.
7. The cylinder crankcase according to any one of the claims 1 to 6,
characterized in
that in the lower bearing part (6), an oil duct (13) is provided, in particular injection
moulded.
8. An internal combustion engine having a cylinder crankcase (14) according to any one
of the claims 1 to 7.
1. Carter-moteur (14) comportant un couvercle de culasse (4) pour recouvrir ce dernier,
dans lequel au moins une partie supérieure de palier (3) pour un arbre à cames (2)
présente au moins une ouverture traversante (5), qui s'aligne d'un côté avec une ouverture
traversante/ de vissage (5a) dans une partie inférieure de palier (6) et/ou une ouverture
de vissage (5b) dans le carter-moteur (14) et d'un autre côté avec une ouverture traversante
(5c) dans le couvercle de culasse (4), de telle sorte qu'une fixation du couvercle
de culasse (4) et de la partie supérieure de palier (3) sur le carter-moteur (14)
soit possible par l'intermédiaire d'une vis de fixation commune (7),
caractérisé en ce que
- le couvercle de culasse (4) est fabriqué dans un matériau, qui présente d'autres
propriétés de matériau que la au moins une partie supérieure de palier (3),
- des éléments d'encliquetage (8) sont disposés sur le couvercle de culasse (4), lesquels
permettent un encliquetage d'au moins une partie supérieure de palier (3) sur le couvercle
de culasse (4).
2. Carter-moteur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la au moins une partie supérieure de palier (3) est conçue comme un composant séparé
du couvercle de culasse (4).
3. Carter-moteur selon les revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la au moins une partie supérieure de palier (3) présente au moins un prolongement
de gaine (11) s'alignant avec l'ouverture traversante (5c) dans le couvercle de culasse
(4), qui lorsque le couvercle de culasse (4) est monté vient en prise avec l'ouverture
traversante (5c) du couvercle de culasse (4) et forme une butée pour une tête de vis
de la vis de fixation (7).
4. Carter-moteur selon une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
la au moins une partie supérieure de palier (3) est conçue comme un cadre de palier.
5. Carter-moteur selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
le couvercle de culasse (4) est conçu dans un plastique thermoplastique et la partie
supérieure de palier (3) est conçue dans un plastique thermodurcissable.
6. Carter-moteur selon une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
une partie inférieure de palier (6) est conçue dans un plastique thermodurcissable,
dans lequel la partie inférieure de palier et la partie supérieure de palier (6, 3)
peuvent être conçues comme des composants séparés ou en un seul tenant.
7. Carter-moteur selon une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
dans la partie inférieure de palier (6) un canal d'huile (13) est prévu, notamment
est moulé par injection.
8. Moteur à combustion interne comportant un carter-moteur (14) selon une des revendications
1 à 7.