[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach den Merkmalen des Oberbegriffs des Hauptanspruches.
[0002] Bei dem Be- und Entladen von Containerschiffen oder anderen containertransportierenden
Einrichtungen werden sogenannte Twist-Locks dazu verwendet, in entsprechend vorgesehene
Ausnehmungen an den Ecken des Containers eingesetzt, diese mit dem Stellplatz oder
aneinander zu befestigen.
[0003] Ersichtlicherweise besteht das Bedürfnis, diese Twist-Locks, die nicht Teil des Containers
sind, schnell anzubringen, bei Nichtgebrauch wieder vom Container zu lösen, und sicher
bis zur nächsten Benutzung vorzuhalten, damit diese nicht verschmutzen oder verlustig
gehen. So stellen nicht ordnungsgemäß gelagerte und im Fahrbereich von Großstaplern
auf der Fahrbahn liegende Twist-Locks auch eine Gefahr für die Bereifung der Großstapler
dar, die diese beschädigen können.
[0004] Bisher wird Teil dieser Aufgabe, nämlich das Anbringen, durch komplizierte Vorrichtungen,
wie sie beispielsweise in dem
US Patent 6,688,249 B1 oder der
WO 2004/065264 A beschrieben sind, gelöst, oder - was weltweit bei kleinen und großen Häfen der Standard
ist -, durch Arbeiter, die an den Containern die entsprechenden Handgriffe des Abnehmens,
Spannens und Ansetzen vornehmen, während diese in Augenhöhe an einem Kran hängen.
[0005] Dabei besteht das weitere Problem, daß die Arbeiter erst dann an den Container herantreten
dürfen, wenn dieser stillsteht. zuvor ist der Raum und umliegende Bereich, in den
der Container abgesenkt wird, gesperrt. Weiter muß bisher der Kranführer aufwendig
schätzen, in welche Höhe er den Container absenken soll, damit der händische Zugriff
leicht erreichbar ist. dabei muß er seine Absenkgeschwindigkeit stufenweise stark
verringern.
[0006] Die Erfindung dagegen löst die Aufgabe mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen des
Hauptanspruchs, indem sie nicht nur eine definierte Plattform schafft, auf der durch
entsprechende Führungen ein Container an einem definierten Ort zu stehen kommt und
neben dem eine vollständige Absperrung möglich ist (also ein Herantreten wie bisher
vermieden wird).
[0007] Vielmehr, können wenn gewünscht, Krane oder Personen sich frei um die Plattform herum
bewegen. Insbesondere ist der Zutritt nicht mehr unter schwebende Lasten an einen
frei hängenden Container nötig, sondern - wenn überhaupt - zu einer Absetzplatte,
auf der kein Container steht (die Arbeiter also auch frei sichtbar sind).
[0008] Die Ver- und Entriegelung erfolgt automatisch. Vorgeschlagen wird eine druckluftbetriebene
Schraubeinrichtung ähnlich den Radmutterwerkzeugen in KfZ-Werkstätten.
[0009] Allerdings ist zum Entfernen eines Twist-Lock nur eine ca. 90°-Drehung nötig. Diese
erfolgt, indem die Twist-Locks in je einem in der Vorrichtung vorgesehenen (den antizipierten
Orten der Containerecken gegenüberliegenden) Aufnahmeschlitz zu liegen kommen, der
sie gegen eine in dem Twist-Lock vorgesehene Federspannung in die Verdreh-Stellung
bringt, in der sie aus dem Container gelöst werden können.
[0010] Nach Verdrehen eines Twist-Lock-Endes in eine definierte Stellung kann der Container
abgehoben werden und die Twist-Locks verbleiben in der Aufnahme zurück.
[0011] Durch an den vier Ecken vorgesehene Magazine kann bei einem Neueinsetzen von üblicherweise
vier Twist-Locks an den Ecken des Containers das Einsetzen ebenso schnell und automatisiert
erfolgen.
[0012] Nun ist für den Einsatz in Häfen, auf denen schwere Flurförderzeuge frei umherfahren
und Krane schienengeführt am Kai entlang fahren, der Einsatz einer solchen Plattform
nicht ohne weiteres nachrüstbar. Weder können einfach Stromversorgungs-oder Druckluftleitungen
ohne weiteres auf dem Hafenfeld verlegt werden, da diese durch die schweren Krane
erheblichen Belastungen ausgesetzt wären oder sonst wie die freie Bewegung stören,
noch kann einfach durch einen Motor Energie erzeugt werden, da dann ein "Nachtanken"
in regelmäßigen Abständen nötig würde und unverhältnismäßige Wartungskosten hinzu
kämen. Insbesondere die Versorgung mit Druckluft ist außerordentlich aufwendig.
[0013] Daher ist die Erfindung dazu in der Lage, die zum Betätigen der Aufnahmen vorgesehene
Druckluft dadurch zu erzeugen, dass unterhalb der Aufnahme, der Absetzplatte, Gasspeicher
vorgesehen sind, die durch den darauf gestellten Container komprimiert werden und
durch entsprechende elektronische oder pneumatische Ventilsteuerung das dann komprimierte
Gas einem Druckgasspeicher zuführen.
[0014] Gegebenenfalls kann zur Versorgung der elektronischen Steuerung noch eine Batterie
vorgesehen werden; diese kann sich durch einen Druckgasmotor aufladen oder nötigenfalls
anderweitig aufgeladen werden.
[0015] Vorteilhaft ist insbesondere, dass der Container vor dem endgültigen Absetzen in
Arbeitshöhe nicht mehr gestoppt werden muss, um beispielsweise per Hand Twist-Locks
entfernen zu können. Auch kann der Kran vergleichsweise schnell die Container auf
die auch als Laschplattform zu bezeichnende Vorrichtung zum Einsetzen von Twist-Lock-Container-Sicherungsbeschlägen
aufsetzen, da durch das Gasdruckfederartige "gepolsterte" Verhalten der Laschplattform
keine Beschädigungen des Containers zu befürchten sind.
[0016] Auch können mehrere bereits miteinander verbundene Container übereinander gesetzt
auf die Vorrichtung gesetzt werden, wonach dann ein Kran beispielsweise drei Leercontainer
auf einmal abtransportieren kann, die untereinander durch Twist-Locks verbunden sind.
Dabei wird ein Kran die zuvor mit Twist-Locks versehenen oberen Container durch Führungen
der Laschplattform unterstützt genau auf untere Container aufsetzen, wobei halbautomatische
Twist-Locks selbst den sicheren Verbund herstellen.
[0017] Aufgrund der Lastverteilung des Unterrahmens wird zudem der unter dem Rahmen befindliche
Boden im Portalbereich weniger beansprucht, es kann nicht zu einem harten Auftreffen
des Containers auf beispielsweise eine Hafenbodenpflasterung kommen, bei der bisher
unter Umständen das Problem bestand, dass empfindliche Ware innerhalb des Containers,
aber auch der Asphalt im Portalbereich beschädigt werden konnte.
[0018] Vorteilhafterweise ist die Plattform in einer einem 40" Container entsprechenden
Ausführung vorhanden und kann damit wahlweise ein 20" Container, 2 x 20" Container,
ein 40" oder sogar bei entsprechenden Überhängen ein 45" Container aufgenommen werden.
Hierzu kann alternativ die Absetzplatte pneumatisch oder hydraulisch teleskopierbar
auf 45" ausgelegt werden.
[0019] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten Zeichnung. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- die erfindungsgemäße Vorrichtung in seitlicher Darstellung,
- Fig. 2
- die Vorrichtung aus Fig. 1 in einem nichtbelasteten Zustand mit schema- tisch angedeuteten
Magazinen für Twist-Lock-Beschläge, z.B. an jeder Ecke,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf die Vorrichtung aus Fig. 1 mit acht Schraubeinrich- tungen,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Vorrichtung aus Fig. 1 mit acht, mit Magazinen versehenen
Schraubeinrichtungen und (gestrichelt angedeuteten) Luft- bälgen,
- Fig. 5
- eine schematische Frontalansicht eines speziell ausgebildeten Magazins für die erfindungsgemäße
Vorrichtung,
- Fig. 6
- eine schematische Seitenansicht des Magazins aus Fig. 5 und
- Fig. 7
- ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer schematischen
Draufsicht (A), in einer schematischen Seitenansicht (B) und in einer schematischen
Frontalansicht (C).
[0020] In Fig. 1 und Fig. 4 sind deutlich die einzelnen Dämpfer, Luftbälge 10 oder Verdichter,
die - anders als dargestellt - auch in großer Zahl unter der Plattform vorgesehen
werden können, zu erkennen. Durch sie wird Energie beim sanften Absenkvorgang der
Container gewonnen, um in einem Druckgasspeicher vorgehalten zu werden.
[0021] In der Fig. 1 ist dargestellt, wie Luftbälge 10 und auch Hydraulik-Stoßdämpfer 12
in Kombination miteinander vorgesehen sein können.
[0022] Durch entsprechend in den Ecken und/oder Seiten der Plattform vorgesehene, jedenfalls
den Lagerorten im Container benachbarte, druelduftbetriebene Twist-Locks TL greifende
und rückdrehende Entnahmevorrichtungen 16 (vgl. Fig. 3 und 4) können die Twist-Locks
TL in einem Arbeitsgang dem Container entnommen werden und der Container kann anschließend
ohne Twist-Locks TL noch weiter transportiert werden. Die verbleibenden Twist-Locks
TL in den Staustüclchaltern werden, entweder in einer einfachen Ausführung durch Personal
entfernt (hierfür besteht Zeit, weil der Kran anderweitig gerade einen Container anhebt)
oder auch optional durch eine entsprechende Entnahmevorrichtung in ein Magazin 14
(vgl. Fig. 2) gefördert.
[0023] Bei bisher üblichen Zyklen von 30 Containern pro Stunde kann eine Person per Hand
die Twist-Locks TL in ein bereitstehendes, daneben liegendes Magazin legen und gegebenenfalls
die Twist-Locks TL auf ihren Zustand optisch überprüfen. Im Gegensatz zur manuellen
Entnahme der Twist-Locks TL aus einem Container ergibt sich der große Vorteil, dass
der Container selber nicht mehr während seines Transportes längere Zeit angehalten
werden muss und insbesondere nicht mehr von einem Kranführer in eine beispielsweise
1,50 m über dem Boden schwebende Position per Augenmaß langsam verbracht werden muss,
sondern eine vorbestimmte, ggf. durch mechanische Führungen 18 erleichterte Position
schnell angefahren werden kann und nach kurzer, durch gleichzeitige Auslösung aller
vier Twist-Locks TL sich ergebenden Wartezeit, der Container gleich weiter befördert
werden kann.
[0024] Selbstverständlich lässt sich in einem Ladevorgang die Vorrichtung auch anders benutzen,
nämlich dass entsprechende Twist-Locks TL in den Staustückhaltern 16 schon bereit
stehen und durch Aufsetzen des Containers selbständig in den Befestigungslöchern verriegeln
(wobei dies die namesgemäße Funktionalität der Twist-Locks TL ist, nämlich, dass sie,
obwohl rechtwinklig zum Befestigungsloch angeordnet, sich beim Einschubvorgang verdrehen
und dann selbständig federvorgespannt in eine Verriegelungsposition verriegeln). Alternativ
können Raumtwistlocks TL gesteuert in einen Container verriegeln.
[0025] Auch bei diesem Vorgang wird wieder kinetische Energie dazu genutzt, pneumatisch
mittels Verdichtern als Arbeitsenergie in Vorratsspeicher eingebracht zu werden. Selbstverständlich
ist auch ein Arbeiten mit Fremdenergie möglich, und eine Rechnersteuerung kann vorgesehen
werden, um die Bevorratung und das Entfernen der Twist-Locks TL zu managen, d. h.,
aus einem Magazin 14 gegebenenfalls mehr Twist-Locks TL anzufordern oder überschüssige
Anzahlen an Twist-Locks TL an ein solches Magazin 14 abzutransportieren.
[0026] Eine besonders gestaltete Ausführung eines derartigen Magazins ist in Fig. 5 in einer
schematischen Frontalansicht und in Fig. 6 in einer schematischen Seitenansicht dargestellt.
Dabei sind die Twist-Loclcs TL im gezeigten Beispiel zur Bereitstellung an Container
auf länglichen, beispielsweise stangenartigen Elementen aufgereiht, wobei die länglichen
Elemente nach Art eines umlaufenden Förderbandes bewegt werden können. Durch diese
Ausführung ist es möglich eine hohe Anzahl von Twist-Locks TL bereit zu stellen. Dabei
werden die die Twist-Locks TL aufnehmenden Elemente, wenn ein Element alle seine auf
ihm gelagerten Twist-Locks TL an die Entnahmevorrichtung / Schraubvorrichtung 16 abgegeben
hat, derart weiter gedreht, dass ein weiteres Element seine auf ihm gelagerten Twist-Locks
TL an die Schraubvorrichtung 16 abgeben kann.
[0027] Die Arbeitsweise mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist bevorzugt derart ausgestaltet,
dass der Arbeitsablauf so eingerichtet ist, dass wenn ein Magazin 14 vollständig von
Twist-Locks TL entleert ist, im Folgenden nur Container auf die Vorrichtung aufgesetzt
werden, die von Twist-Locks TL befreit werden sollen bis das Magazin 14 wieder mit
Twist-Locks TL aufgefüllt ist. Danach schließt sich ein Arbeitsgang an, bei dem wieder
Container mit Twist-Locks TL bestückt werden sollen.
[0028] Alternativ dazu kann die Vorrichtung aber auch derart ausgebildet sein, dass die
Magazine 14 austauschbar eingerichtet sind und beispielsweise durch einen Zugriff
von der Seite der Vorrichtung ein leeres Magazin 14 durch ein gefülltes Magazin 14
oder umgekehrt ausgetauscht werden kann. Bevorzugt weist solch ein auswechselbares
Magazin 14 beispielsweise Taschen zur Aufnahme einer Gabelstaplergabel auf.
[0029] Selbstverständlich kann auch eine Anordnung zweier Laschplättformen nebeneinander
vorgesehen werden, um z. B. mit einem Tandem-Spreader, einem zwei Container gleichzeitig
greifenden und transportierenden Portalkran bedient werden zu können, oder einem Twin-Tandem
mit vier Containern. Eine derartige Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung für
einen Tandem-Spreader ist in Fig. 7 in einer schematischen Draufsicht (Fig. 7A), in
einer schematischen Seitenansicht (Fig. 7B) und in einer schematischen Frontalansicht
(Fig. 7C) dargestellt. Zur Verdeutlichung der räumlichen Verhältnisse ist zusätzlich
zur Vorrichtung nach Erfindung auch ein Container C abgebildet, der mit Twist-Lock-Container-Sicherungsbeschlägen
TL ausgestattet ist.
[0030] Jeder Staustückrückhalter 16 besteht aus einem Drehkolben und einer Buchse, die über
Hydraulik oder Pneumatik mit einem Antrieb und einem Ausschub in ein seitlich angebrachtes,
die Twist-Lochs TL in im wesentlichen vertikaler oder horizontaler Ausrichtung aneinander
lagerndes Magazin 14 verbringt. Weiter ist auch neben der oben genannten Möglichkeit
eine schneckenförmige, raumsparende Magazinführung möglich.
[0031] Schließlich sei noch darauf hingewiesen, dass im Umschlagsbetrieb beispielsweise
durch Gezeiten, starke Winde oder durch Schiffsverkehr verursachte Wellenbewegungen
Schiffsbewegungen bedingen, die mitunter eine geringfügige Anpassung der relativen
horizontalen Position der Containerbrücke zur Laschplattform notwendig machen. Diese
Horizontalbewegung der gesamten Laschplattform oder wenigstens des den Container C
aufnehmenden Auflagerahmens der Laschplattform kann ebenfalls durch die in den Verdichtern
gespeicherte Arbeitsenergie ermöglicht werden und automatisch oder manuell gesteuert
sein.
[0032] Erfindungsgemäß kann somit eine selbständig arbeitende Laschplattform bereit gestellt
werden, die nach einer bevorzugten Ausführung die die zum Lösen und Befestigen von
Twist-Locks TL von bzw. an einem Container C oder zum horizontalen Positionieren der
Plattform notwendige Energie aus derjenigen Energie bezieht, die beim Absetzen eines
Containers auf die Luftbälge 10 der Plattform frei wird. Eine derartige Vorrichtung
erhöht die Flexibilität im Einsatz von Laschplattformen und steigert zugleich die
Produktivität im Umschlagsbetrieb von Containern.
1. Vorrichtung zum Einsetzen und Abnehmen von Twist-lock-Container-Sicherungsbeschlägen
(TL), mit einer Absetzplatte für einen Container (C), die für jeden antizipierten
Ort eines Twist-lock-Container-Sicherungsbeschlags (TL) eine Schraubeinrichtung (16)
mit einem Schlitzgreifer aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
unterhalb der Absetzplatte Gasspeichereinrichtungen vorgesehen sind, die durch die
Absetzplatte und einen darauf gestellten Container (C) mit dessen Schwerkraft beaufschlagbar
sind, wobei eine elektronische Ventilsteuerung zur Weiterleitung von in den Gasspeichereinrichtungen
komprimierten Gases über Rohrleitungen mit einem Druckgasspeicher verbunden ist, und
weitere Rohrleitungen diesen mit den Schraubeinrichtungen (16) verbinden,
wobei die Schraubeinrichtungen (16) druckluftbetrieben sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zu jeder Schraubeinrichtung (16) vorgesehene Magazine (14) für Twist-lock-Container-Sicherungsbeschläge
(TL).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Magazine (14) als durch schräge Stangen gebildete Laufbahnen ausgebildet sind,
in denen die Twist-lock-Container-Sicherungsbeschläge (TL) vertikal ruhend entlang
der Stangen vergleitend vertikal gelagert sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Höhe eines Containers (C) überragende, vertikale Eckführungen die an den vertikalen
Eckkanten beim Absenken eines Containers in die Vorrichtung vergleitend, die Lagerorte
der Twist-locks (TL) im Container (C) den Schlitzgreifern gegenüberstellen.
5. Verfahren zum Abnehmen von Twist-lock-Container-Sicherungsbeschlägen (TL) von einem
Container (C),
gekennzeichnet durch die Schritte:
- Absetzen eines Containers (C) auf eine federvorgespannt in einer oberen Position
befindliche, absenkbare Absetzplatte für Container (C), die für jeden Twist-lock-Container-Sicherungsbeschlag
(TL) eine druckluftbetriebene Schraubeinrichtung (16) mit einem Schlitzgreifer aufweist,
und mit unterhalb der Absatzplatte angeordneten Gasspeichereinrichtungen versehen
ist, die durch die Absetzplatte mit einem darauf gestellten Container (C) mit dessen Schwerkraft
beaufschlagbar sind, wobei eine elektronische oder pneumatische Ventilsteuerung zur
Weiterleitung von in den Gasspeichereinrichtungen komprimierten Gases über Rohrleitungen
mit einem Druckgasspeicher verbunden ist, und weitere Rohrleitungen den Druckgasspeicher
mit den Schraubeinrichtungen (16) verbunden, so dass beim Absenken der Absetzplatte
Druckluft an die Druckluftschraubeinrichtungen (16) abgegeben wird,
wobei am Ende des Absenkvorganges die Schraubeinrichtungen (16) die Twist-lock-Container-Sicherungsbeschläge
(TL) in eine nicht mehr am Container (C) hängende Position gedreht haben,
- Anheben des Containers (C), und
- Entnehmen der Twist-lock-Container-Sicherungsbeschläge (TL) aus den Schraubeinrichtungen
(16).
6. Verfahren zum Ausstatten eines Containers (C) mit Twist-lock-Container-Sicherungsbeschlägen
(TL),
gekennzeichnet durch die Schritte
- Aufsetzen der Twist-lock-Container-Sicherungsbeschläge (TL) auf Schraubeinrichtungen
(16) einer federvorgespannt in einer oberen Position befindliche, absenkbaren Absetzplatte
für Container (C), die an jedem antizipierten Ort eines Twist-lock-Container-Sicherungsbeschlags
(TL) eine druckluftbetriebene Schraubeinrichtung (16) mit einem Schlitzgreifer aufweist,
und mit unterhalb der Absatzplatte angeordneten Gasspeichereinrichtungen versehen
ist, die durch die Absetzplatte mit einem darauf gestellten Container (C) mit dessen Schwerkraft
beaufschlagbar sind, wobei eine elektronische oder pneumatische Ventilsteuerung zur
Weiterleitung von in den Gasspeichereinrichtungen komprimierten Gases über Rohrleitungen
mit einem Druckgasspeicher verbunden ist, und weitere Rohrleitungen den Druckgasspeicher
mit den Schraubeinrichtungen (16) verbinden,
- Absetzen eines Containers (C) auf der Absetzplatte, so dass beim Ansenken der Absetzplatte
Druckluft an die Druckluftschraubeinrichtungen (16) abgegeben wird,
wobei am Ende des Absenkvorganges die Schraubeinrichtungen (16) die Twist-lock-Container-Sicherungsbeschläge
(TL) in eine am Container (C) hängende Position gedreht haben,
- Anheben des Containers (C) mit den Twist-lock-Container-Sicherungsbeschlägen (TL)
aus den Schraubeinrichtungen (16) heraus.
1. Device for inserting and removing securing fittings (TL) for twist-lock containers,
having a support plate for a container (C), which is provided with a screwing mechanism
(16) with a slot gripper for each expected position of a securing fitting (TL) for
the twist-lock container,
characterized in that
below the support plate, gas-storage units are provided to which can be applied, by
the support plate and a container (C) placed there upon, its gravity, an electronic
valve control for passing on gases that have been compressed in the gas-storage units
being connected via pipes to a pressurized-gas reservoir, and further pipes connecting
the latter with the screwing mechanisms (16),
the screwing mechanisms (16) being driven pneumatically.
2. Device according to Claim 1, characterized by magazines (14) for securing fittings (TL) provided for each screwing mechanism (16)
for twist-lock containers.
3. Device according to Claim 2, characterized in that the magazines (14) are designed as running tracks formed by inclined rods inside
which the securing fittings (TL) for twist-lock containers are supported vertically
so that they rest vertically and can slide along the rods.
4. Device according to one of the preceding claims, characterized by vertical corner guides that tower the height of a container (C) and that on sliding
along the vertical corner edges when lowering a container (C) into the device, confront
the storage positions of the twist locks (TL) in the container (C) with the slot grippers.
5. Method for removing securing fittings (TL) for twist-lock containers from a container
(C),
characterized by the following steps:
- setting down a container (C) on a support plate for containers (C), that can be
lowered and is located, pre-tensioned by a spring, in an upper position and exhibits
for each securing fitting (TL) for twist-lock containers a pneumatically driven screwing
mechanism (16) having a slot gripper, and is provided with gas-storage units that
are arranged below the support plate and to which can be applied by the support plate
with a container (C) placed there upon its gravity, an electronic or pneumatic valve
control for passing on gases that have been compressed in the gas-storage units being
connected via pipes to a pressurized-gas reservoir, and further pipes connecting the
pressurized-gas reservoir with the screwing mechanisms (16), so that on lowering the
support plate, compressed air is delivered to the compressed-air screwing devices
(16),
it being the case that at the end of the lowering process the screwing mechanisms
(16) have rotated the securing fittings (TL) for twist-lock containers into a position
no longer attached to the container (C),
- lifting the container (C), and
- removing the securing fittings (TL) for twist-lock containers from the screwing
mechanisms (16).
6. Method for equipping a container (C) with securing fittings (TL) for twist-lock containers,
characterized by the following steps:
- placing the securing fittings (TL) for twist-lock containers on screwing mechanisms
(16) of a support plate for containers (C), that can be lowered and is located, pre-tensioned
by a spring, in an upper position and exhibits at each expected position for a securing
fitting (TL) for twist-lock containers a pneumatically driven screwing mechanism (16)
having a slot gripper, and is provided with gas-storage units that are provided below
the support plate and to which can be applied, by the support plate with a container
(C) placed there upon, its gravity, an electronic or pneumatic valve control for passing
on gases that have been compressed in the gas-storage units being connected via pipes
to a pressurized-gas reservoir, and further pipes connecting the pressurized-gas reservoir
with the screwing mechanisms (16),
- setting down a container (C) on the support plate, so that compressed air is delivered
to the compressed-air screwing devices (16) on lowering the support plate,
it being the case that at the end of the lowering process the screwing mechanisms
(16) have rotated the securing fittings (TL) for twist-lock containers into a position
attached to the container (C),
- lifting the container (C) with the securing fittings (TL) for twist-lock containers
out of the screwing mechanisms (16).
1. Dispositif pour insérer et retirer des garnitures de sécurité de contenants à verrou
rotatif (TL). Ce dispositif est caractérisé en ce qu'il comprend une plaque de support pour les contenants, cette plaque de support comportant
un dispositif de vissage pneumatique (16) pourvu d'une pince à fente pour chaque position
prévisible d'une garniture de sécurité de contenant à verrou rotatif,
caractérisé en ce que
des installations de stockage des gaz alimentées via la plaque de support et un contenant
(C) posé dessus par gravité sont prévues sous la plaque de support, dans lequel une
distribution électronique des soupapes moteurs est reliée à un réservoir sous pression
pour rediriger les gaz comprimés présents dans les installations de stockage via des
conduits pendant que d'autres conduits le relient aux dispositifs de vissage (16),
équipé de dispositifs de vissage pneumatiques.
2. Dispositif selon revendication 1, caractérisé par chaque dispositif de vissage (16) des magasins prévus (14) pour garnitures de sécurité
de contenants à verrou rotatif (TL).
3. Dispositif selon revendication 2, caractérisé en ce que les magasins (14) se présentent sous la forme de roulements dans lesquels les garnitures
de sécurité de contenants à verrou rotatif (TL), en position de repos verticale, sont
logés dans des paliers verticaux assurant leur glissement vertical le long des barres.
4. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la hauteur de systèmes de guidage d'angle surplombant vertical d'un contenant (C)
au niveau des angles verticaux qui glisse au moment de la descente d'un contenant
dans le dispositif, qui oppose les points d'appui du verrou rotatif (TL) du contenant
et la pince à fente.
5. Procédé pour retirer les garnitures de sécurité de contenants à verrou rotatif (TL)
d'un contenant,
caractérisé en ce qu'il comprend les étapes suivantes :
- Pose d'un contenant (C) sur une plaque de support abaissable pour contenant (C)
avec précontrainte de ressort dans une position au dessus comportant un dispositif
de vissage pneumatique (16) pourvu d'une pince à fente pour chaque garniture de sécurité
de contenants à verrou rotatif (TL). Des installations de stockage des gaz sont placées
sous la plaque de support. Elles sont alimentées par la force de gravité de la plaque
de support et du contenant (C) posé dessus. Une distribution électronique ou pneumatique
des soupapes moteurs est reliée à un réservoir sous pression pour rediriger les gaz
comprimés présents dans les installations de stockage via des conduits pendant que
d'autres conduits relient le réservoir sous pression aux dispositifs de vissage (16)
de façon à ce que l'air sous pression soit envoyé aux dispositifs de vissage pneumatiques
(16) lors de l'abaissement de la plaque de support,
une fois le processus d'abaissement terminé, les dispositifs de vissage (16) des garnitures
de sécurité de contenants à verrou rotatif (TL) ont été pivotés dans une position
qui n'est plus ajustée sur le contenant (C),
- Levage du conteneur (C), et
- Extraction des garnitures de sécurité de contenants à verrou rotatif (TL) des dispositifs
de vissage (16).
6. Procédé d'équipement d'un contenant (C) avec les garnitures de sécurité de contenants
à verrou rotatif (TL),
caractérisé en ce qu'il comprend les étapes suivantes :
- Pose des garnitures de sécurité de contenants à verrou rotatif (TL) sur le dispositif
de vissage pneumatique (16) d'une plaque de support abaissable pour contenant (C)
avec précontrainte de ressort dans une position au dessus comportant un dispositif
de vissage pneumatique (16), cette plaque de support comportant un dispositif de vissage
pneumatique (16) pourvu d'une pince à fente pour chaque position prévisible d'une
garniture de sécurité de contenant à verrou rotatif (TL). De plus, des installations
de stockage des gaz sont placées sous la plaque de support. Elles sont alimentées
par la force de gravité de la plaque de support et du contenant (C) posé dessus,
une distribution électronique ou pneumatique des soupapes moteurs est reliée à un
réservoir sous pression pour rediriger les gaz comprimés présents dans les installations
de stockage via des conduits pendant que d'autres conduits relient le réservoir sous
pression aux dispositifs de vissage (16),
- Pose d'un contenant (C) sur une plaque de support de façon à ce que l'air sous pression
soit envoyé aux dispositifs de vissage pneumatiques (16) lors de l'abaissement de
la plaque de support. Une fois le processus d'abaissement terminé, les dispositifs
de vissage (16) des garnitures de sécurité de contenants à verrou rotatif (TL) ont
été pivotés dans une position qui n'est plus ajustée sur le contenant (C),
- Levage du conteneur (C) avec les garnitures de sécurité de contenants à verrou rotatif
(TL) hors des dispositifs de vissage (16).