[0001] Die Erfindung betrifft ein Fenster oder Tür mit Beschlag nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Gattungsgemäße Fenster oder Tür sind bereits bekannt geworden. Zunehmend werden Beschläge
für Fenster und Türen mit motorischen Antrieben angeboten. Dies gilt auch für Fenster
und Türen - nachstehen werden nur noch Türen genannt - die vertikal oder horizontal
verschoben werden können. Der Flügel ist bei einem vertikal verschiebbaren Flügel
in seitlichen Lauf- oder Führungsschienen gehalten. Die Verbindung erfolgt über Führungsstücke,
welche an dem Flügel direkt oder indirekt angebracht sind und in den Laufschienen
aufgenommen werden. Je nach Flügelgewicht kann dabei vorgesehen sein, dass das Flügelgewicht
über eine Entlastungseinrichtung aufgenommen wird, so dass die Bedienperson bei einer
manuellen Bedienung nur geringe Kräfte aufbringen muss.
[0003] Eine gattungsgemäße Tür ist auf der Messe BAU 2005 in München der Öffentlichkeit
vorgestellt worden. Die Tür mit dem elektrischen Hebe-Schlebe Beschlag Atrium HS 300E
weist einen Mitnehmer auf, der den Flügel mit einem in einer Schiene verlegten Antriebsglied
koppelt und der auch ein Kabel für die elektrische Energie eines am Flügel angebrachten
Beschlagantriebs führt. Der Mitnehmer kragt aus dem Falz des aufrechten Flügelrahmenholms
vor und greift in eine auf der Rahmensichtfläche angebrachte Schiene ein. Die Krafteinleitung
über den Antrieb verursacht bei schweren Flügeln daher ein gewisses Drehmoment um
die den Befestigungspunkt am Flügel. Eine stabile und verwindungsfreie Anbindung des
Mitnehmers ist daher wünschenswert.
[0004] Bei einem horizontal verschiebbaren Flügel ist an der unteren oder oberen horizontalen
Rahmenkante eine Laufschiene vorgesehen, welche die Gewichtskräfte über einen Laufwagen
aufnimmt. Der Laufwagen überträgt die Gewichtskräfte des Flügels auf den Rahmen während
die Führungsschiene den Flügel stabilisiert.
[0005] Ist der Flügel motorisch angetrieben, dann greift der Antrieb über einen Mitnehmer
an dem Flügel an. Der Mitnehmer ist ein separates Bauteil, welches nur bei einem motorisch
angetriebenen Flügel vorgesehen wird, so dass Führungsstücke, Laufwagen und Laufschienen
bei manuellem und motorischer Bedienung Im Wesentlichen unverändert bleiben können.
Der motorische Antrieb greift mit einem z.B. an der Führungsschiene geführten Band
an dem zum Öffnen entriegelten Flügel über den Mitnehmer an und zieht diesen mit.
[0006] Bei einem Flügel, der in Verschlussstellung abgesenkt ist, muss zuvor die üblicherweise
im Laufwagen integrierte Anhebeeinrichtung aktiviert werden. Dazu ist dem Treibstangenbeschlag
des Flügels, der mit der Anhebeeinrichtung in Antriebsverbindung steht, ein zweiter
Antrieb in Form eines Motors zugeordnet. Dieser wirkt auf den Treibstangenbeschlag
und ist zusammen mit dem Flügel bewegbar.
[0007] Aus der
EP 1 507 059 A2 ist ein Beschlag bekannt geworden, der versucht auf die Verwendung eines zweiten
Motors zu verzichten. Dadurch ist es aber auch nicht mehr möglich, den Flügel unabhängig
von dem Antrieb zu bewegen, beispielsweise um diesen in eine abgesenkte Position zu
bringen, wenn der Flügel geöffnet ist.
[0008] Bei einem bekannten Beschlag nach der Anschlaganleitung Atrium HS 300E von Hautau
ist vorgesehen, dass ein elektrischer Antrieb an dem Treibstangenbeschlag angreift.
Dieser Antrieb ist in einer Öffnung des Flügels angebracht und wird über ein Kabel
mit Energie versorgt, das vom Rahmen über den Mitnehmer auf den Flügel führt. Das
Kabel ist an dem Mitnehmer in einer offenen Nut geführt und wird mit einem Stecker
an den Antrieb angekoppelt.
[0009] Der Mitnehmer wird in ein antriebsseitiges Klemmstück eingeschoben, aus welchem ein
Kabel mit Stecker austritt. Das Kabel wird ungesichert in einer Nut des Mitnehmers
verlegt. Anschließend muss zwischen Flügel und Mitnehmer eine Steckverbindung geschlossen
werden, obwohl der Mitnehmer noch nicht endgültig positioniert ist. Dadurch entsteht
überschüssiges Kabel, welches im Flügel umständlich zu verstauen ist.
[0010] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu finden, die eine
einfache Montage des Kabels und des Mitnehmers erlaubt. Insbesondere soll die Verlegung
des Kabels zum und im Flügel verbessert werden.
[0011] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den Mitteln, die im Anspruch 1.
[0012] Mit den Merkmalen des Anspruchs 1 wird zudem eine sichere und belastungsfähige Verbindung
des Mitnehmers am Flügel erreicht. Die Montage des Kabels und des Mitnehmers wird
vereinfacht und das Kabel ist sicher aufgenommen.
[0013] Dadurch, dass die Grundplatte einen oder mehrere vorspringende Tragzapfen aufweist,
der bzw. die entsprechenden Bohrungen in dem Flügel zugeordnet sind, lässt sich zum
einen die Tragfähigkeit der Grundplatte steigern und zum anderen die Platzierung der
Grundplatte an dem Flügel auf einfache Weise finden. Die Tragzapfen werden in Bohrungen
eingeführt, die beispielsweise mittels einer Bohrschablone an dem Flügel angebracht
werden. Damit ist die Lage relativ zu dem Flügel schnell und sicher festgelegt.
[0014] Die Verbindung des Mitnehmers und der Grundplatte kann verbessert werden, in dem
der Mitnehmer und die Grundplatte über einen Formschluss verbunden sind und die Grundplatte
in einer Ausnehmung des Mitnehmers aufgenommen ist.
[0015] Eine einfache Ausgestaltung des Mitnehmers kann dabei vorsehen, dass der Mitnehmer
eine S- oder Z-förmige Kontur aufweist, wobei ein Endschenkel die Ausnehmung aufweist.
[0016] Zweckmäßig ist es auch, wenn der Mitnehmer und die Grundplatte gemeinsam eine Zugentlastung
bilden und das Kabel zwischen sich einklemmen.
[0017] Um eine Kopplung zum Antrieb zu erreichen ist ferner vorgesehen, dass der Endschenkel
ein Klemmteil bildet. Die Verbindung zu dem Antrieb kann über dieses im Mitnehmer
integrierte Klemmteil erreicht werden.
[0018] Es kann zur Befestigung auch vorgesehen werden, dass in der Grundplatte und dem Mitnehmer
koaxial verlaufende Bohrungen für Befestigungsschrauben vorgesehen sind. Beide Teile
lassen sich dadurch mit gemeinsamen Befestigungsmitteln in einem Arbeitsgang am Flügel
anbringen.
[0019] Die Montage kann noch dadurch erleichtert werden, dass an der Grundplatte ein Mittel
zur vorläufigen Fixierung des Kabels vorgesehen ist.
[0020] Um das Kabel auf die Falzseite des Flügels zu verlegen kann eine randoffene Ausnehmung
im Flügel angebracht werden, die durch die Grundplatte zumindest teilweise wieder
verschlossen und abgedeckt wird. Vorzugsweise ist jedoch vorgesehen, dass das Kabel
durch eine Bohrung im Flügel auf die Falzseite verlegt ist und dabei eine Bohrung
oder Öffnung in der Grundplatte durchgreift. Die Bohrung für das Kabel in dem Flügel
kann zusammen mit den Bohrungen der Tragzapfen hergestellt werden.
[0021] In den Zeichnungen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen dargestellt. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Übersicht, auf einen Türausschnitt sowie die Anordnung des Beschlages,
- Fig. 2
- eine Übersicht der Teile, die zu einem Beschlag gehören,
- Fig. 3
- einen Laufwagen eines Hebe-Schiebebeschlages,
- Fig. 4
- eine Explosionsdarstellung eines ersten motorischen Antriebs an dem Flügel,
- Fig. 5
- eine schematisierte Darstellung des motorischen Antriebs nach Fig. 4,
- Fig. 6
- einen Flügelausschnitt mit einem daran verlegten Kabel,
- Fig. 7
- einen Ausschnitt des Querschnitts entlang der Linie VII-VII in Fig. 1,
- Fig. 8
- eine räumliche Darstellung des Führungsstücks zur Führung eines Kabels am Flügel,
- Fig. 9
- einen Ausschnitt eines oberen Rahmenabschnitts mit einem zweiten motorischen Antrieb,
- Fig. 10
- eine räumliche Darstellung des Mitnehmers und der Grundplatte, und
- Fig. 11
- einen Querschnitt des Flügels mit dem Mitnehmer und der Grundplatte,
[0022] In der Fig. 1 ist der feststehende Rahmen 1 mit und der anhebbare und verschiebbare
Flügel mit 2 bezeichnet. Der Flügel 2 ist mit einem Beschlag 3 versehen, der zwei
Laufwagen 4 und 5, ein Treibstangengetriebe 6, eine untere Laufschiene 7 und eine
obere Führungsschiene 8 umfasst.
[0023] In der Fig. 2 sind die wesentlichen Bestandteile des Beschlages 3 ohne den Flügel
2 in einer Übersicht dargestellt.
[0024] Die Laufwagen 4, 5 sind über einen Verbindungsstab 9 miteinander verbunden. An dem
vorderen Laufwagen 4 ist dabei ein Eckgetriebe 10 zur Umlenkung einer von dem Treibstangengetriebe
6 erzeugten Bewegung eines - hier nicht dargestellten - Schubgliedes oder einer Treibstange
des Verstellmechanismus. An dem Rahmen 1 sind Verriegelungsglieder 11, 12 vorgesehen.
Zur Betätigung des Treibstangengetriebes 6 ist ein motorischer Antrieb vorgesehen,
der in der Fig. 1 mit 39 bezeichnet ist.
[0025] Der vordere Laufwagen 4, der im Wesentlichen gleich ausgebildet ist wie der hintere
Laufwagen 5, ist in Fig. 3 detailliert dargestellt. Am Rollenträger 13 sind zwei im
Abstand voneinander angeordnete Laufrollen 14,15 drehbar gelagert, die auf der durch
eine strichpunktierte Linie symbolisierten Laufschiene 7 am Boden oder einem unteren
Blendrahmenholm aufliegen. Das in Verschieberichtung 16 des - hier nicht dargestellten
- Flügels 2 vordere Ende des Rollenträgers 13 ist schwenkbar mit einer Verbindungslasche
17 verbunden, die ihrerseits drehbar an einem Glockenwinkel 18 befestigt ist. Letzterer
kann an einem am Anschraubwinkel 19 angeordneten Lagerbolzen 20 verschwenkt werden.
Sein anderes Ende ist über ein weiteres Drehgelenk 21 mit einer Anschlusslasche 22
gekuppelt. Der Anschraubwinkel 19 wird mit Hilfe von - nicht dargestellten - Schrauben
am Flügel 2 befestigt. Das in Fig. 2 dargestellte Treibstangengetriebe 6 weist eine
U-förmige Führungsschiene für die auf- und abbewegbare Treibstange auf. Über eine
Kupplungsvorrichtung 24 wird die Treibstange und die Anschlusslasche 22 des Eckgetriebes
10 verbunden.
[0026] Damit bewirkt eine Auf- und Abbewegung der Treibstange in Richtung des Doppelpfeiles
23 (Fig. 2) eine Verschiebung und gleichzeitige Verschwenkung der Anschlusslasche
22. Sie bewirkt ihrerseits eine Drehung des Glockenwinkels 18 um dessen Lagerbolzen
20 und damit eine Verschiebung und gleichzeitige Verschwenkung der Verbindungslasche
17 um deren Lagerachse 29 am Rollenträger 9. Eine Aufwärtsbewegung der Treibstange
hat demnach eine Verschiebung des Rollenträgers 13 gegenüber dem Anschraubwinkel 19
und damit auch gegenüber dem Flügel 2 in Verschieberichtung des Pfeils 16 zur Folge.
[0027] Im Rollenträger 13 ist als Auflaufglied 30 eine Hubrolle gelagert. Sie greift in
einen bogenförmigen Führungsschlitz 31 des fest mit dem Anschraubwinkel 19 verbundenen
Führungskörpers.32 ein. Das untere, in Fig. 3 links gelegene Ende 33 dieses Führungsschlitzes
31 läuft dabei nahezu horizontal. Außerdem kann es als Anschlag für das Auflaufglied
30 genutzt werden. Wird nun die Treibstange nach oben bewegt, so hat dies eine Verlagerung
des Auflaufgliedes 30 von rechts nach links zur Folge. Aufgrund ihrer Verbindung mit
dem Führungsschlitz 31 bewirkt diese Seitwärtsbewegung der Hubrolle (Auflaufglied
30) ein Anheben des Führungskörpers 32 und damit des Flügels 2. Diese Hubbewegung
verläuft über die gesamte Dauer der Hubbewegung der Treibstange stetig und ständig
nach oben. Eine Bewegungsumkehr findet erst bei einer Abwärtsbewegung der Treibstange
statt. In der angehobenen Stellung kann der Flügel 2 relativ zum Rahmen 1 verschoben
werden, in der abgesenkten Stellung ist der Flügel 2 über die Verriegelungsglieder
11, 12 an dem Rahmen 1 festgelegt.
[0028] In den Figuren 4 und 5 ist der motorische Antrieb 39 detailliert dargestellt. Aus
der Fig. 4 wird dabei deutlich, dass der motorische Antrieb 39 aus einem Motor 40
und einem diesem zugeordneten Getriebe 41 besteht, die auf einer Befestigungsplatte
42 montiert sind. Die Kopplung mit dem Treibstangengetriebe 6 erfolgt über eine Vierkantwelle
43 (Fig. 5). Der motorische Antrieb 39 kann dadurch anstelle des ansonsten vorzusehenden
manuell zu betätigenden Handhebels eingesetzt werden. Das Treibstangengetriebe 6 und
der Beschlag 3 an sich bleiben identisch.
[0029] Aus der schematisierten Darstellung nach der Fig. 5 geht der Aufbau des motorischen
Antriebs 39 hervor. Der Motor 40 ist als schnelldtehender Niederspannungsantrieb ausgelegt,
der über verschiedene Übersetzungsstufen 44a, 44b und 44c auf die Abtriebswelle 45
untersetzt wird. Die Abtriebswelle 45 ist baueinheitlich mit der Vierkantwelle 43
ausgelegt und weist rückseitig einen Wellenfortsatz 46 mit einem Werkzeugeingriff
47 auf.
[0030] Ferner ist die Welle 48 der Übersetzungsstufe 44b axial verschiebbar in dem Getriebegehäuse
49 gelagert und seht an einem Ende über das Getriebegehäuse 49 vor. Die Welle 48 wird
über eine Kraftspeichereinrichtung in Form einer Druckfeder 50 in Richtung der Sichtfläche
kraftbeaufschlagt, Wird der Wellenfortsatz 51 der Welle 48 in Richtung des Pfeils
52 - entgegen der Wirkrichtung der Druckfeder 50 - bewegt, werden die Übersetzungsstufen
44a und 44b entkoppelt. Dadurch lässt sich bei einem eingeführten Werkzeug 53 eine
Notbedienfunktion bewirken, da die erforderliche Handbetätigungskraft durch den Wegfall
der Übersetzungsstufen 44a und damit des Motors 40 wesentlich reduziert werden können.
[0031] Das Werkzeug 53 ist im Gebrauchszustand der Tür in einem Gehäuse 54, 55 untergebracht,
welches den motorischen Antrieb 39 abdeckt. Bei einem Ausfall des motorischen Antriebs
39 z.B. durch einen Stromausfall o.ä. kann die Tür nach Entfernen des Gehäuses 54,
55 und Drücken des Wellenfortsatzes 51 mittels des eingeführten Werkzeuges 53 geöffnet
werden.
[0032] Aus der Fig. 4 wird ferner deutlich, dass die Versorgung des motorischen Antriebs
39 mit Energie über ein Kabel 56 erfolgt, das - wie aus der Fig. 6 hervorgeht - in
der Beschlagnut 60 des Flügel 2 verlegt ist. Die Beschlagnut 60 ist als offene Nut
in der Falzfläche 61 des Flügels 2 ausgelegt und weist einen recheckigen Querschnitt
auf. Hierin ist der Treibstangenbeschlag aufgenommen, wie in Verbindung mit Fig. 7
anhand des Treibstangengetriebes 6 deutlich wird. Das Treibstangengetriebe 6 besitzt
eine im wesentlichen U-förmige Schiene 62, die mit der Falzfläche 61 abschließt. In
der Schiene 62 ist die Treibstange 63 verschieblich in einem Hinterschnitt 64 geführt.
[0033] Auf dem Nutgrund 65 der Beschlagnut 60 ist ein Führungsstück 66 angebracht, welches
eine Bohrung 67 zum Durchtritt einer Befestigungsschraube 68 aufweist. Die Befestigungsschraube
68 durchsetzt neben der Bohrung 67 auch die Schiene 62 in einer dafür vorgesehenen
Bohrung 69. Das Führungsstück besitzt einen im wesentlichen W-förmigen Querschnitt,
der durch einen in Richtung des Nutgrunds 65 vorragenden Mittelsteg 70 und dagegen
zurückspringende seitliche Stege 71, 72 sowie davon in Richtung des Nutgrunds 65 gerichtete
Randleisten 73, 74 gebildet wird. Zwischen den Randleisten 73, 74 entsehen dadurch
längs der Längsmittelachse und des Mittelstegs 70 verlaufende U-förmige.Aufnahmen
75, 76, die zur Aufnahme des Kabels 56 dienen. Das Kabel 56 ist dadurch beidseits
des Mittelstegs 70 geführt, in dem die Bohrung 67 angebracht ist.
[0034] Die Verlegung des Kabels 56 an dem Flügel 2 wird dadurch wesentlich vereinfacht,
da das Kabel 56 vor der Befestigung des Beschlages 3 angebracht werden kann. Das Kabel
56 wird durch das Führungsstück 66 um den Bereich herum geführt, in dem Befestigungsschrauben
68 angebracht werden könnten bzw. werden. Somit ist eine Beschädigung des Kabels 56
ausgeschlossen, wenn die Befestigungsschraube 68 angebracht wird.
[0035] Die Montage des Führungsstücks 66 kann dabei auf verschiedenen Wegen erfolgen.
[0036] Zum einen kann vorgesehen werden, dass das Führungsstück 66 am Flügel 2 befestigt
wird, bevor der Beschlag 3 montiert wird. Dies setzt die Kenntnis der genauen Lage
der Befestigungsschrauben 68 voraus, damit diese die Bohrung 67 durchsetzen können.
Die Lage der Bohrungen 69 in der Schiene 62 ist im Allgemeinen bekannt oder können
messtechnisch ermittelt werden. Die Führungsstücke 66 werden dann am Nutgrund 65 mittels
dafür vorgesehenen und hier nicht dargestellten Befestigungsschrauben, welche die
in Längsrichtung - entlang der Längsmittelachse 77 des Mittelstegs 70 - angebrachten
Anschraublaschen 79 durchsetzen. Die Anschraublaschen 79 sind als Längsverlängerungen
des Mittelstegs 70 ausgelegt und stehen über die Aufnahmen 75, 76 vor, so dass bei
einer Befestigung mittels der die Anschraublaschen 79 durchsetzenden Befestigungsschrauben
das Kabel 56 sichtbar bleibt und nicht versehentlich unter den Mittelsteg 70 gelangt
und dann beschädigt wird.
[0037] Es kann aber alternativ dazu vorgesehen werden, dass die Führungsstücke 66 an der
Schiene 62 befestigt werden und die Schiene 62 als Lehre benutzt wird, um die Positionen
der Befestigungsschrauben 68 zu ermitteln. Die Randleisten 73, 74 weisen dazu Rastmittel
77 auf, die mit der Schiene 62 des Beschlags - hier des Treibstangengetriebes 6 -
zusammenwirken. Die federnden Randleisten 73, 74 weisen dazu nach außen vorstehende
Längswülste auf (Fig. 8), die in Längsnuten der Schiene 62 eingreifen. Dadurch können
die Führungsstücke 66 bei noch nicht montierter Schiene 62 an dieser lösbar befestigt
werden und die Bohrungen anschließend zusammen mit der Schiene 62 vorgebohrt werden.
Anschließend werden die Führungsstücke 66 von der Schiene 62 abgenommen und in der
Beschlagnut 60 zusammen mit dem Kabel 56 befestigt. Die Schiene 62 bzw. das Treibstangengetriebe
6 werden dann in einem zweiten Arbeitsgang in die Beschlagnut 60 eingeführt und durch
das Führungsstück 66 vorübergehend fixiert, bis die Befestigungsschraube 68 eingebracht
ist. Insbesondere der Vorteil der vorübergehenden Fixierung ergibt sich auch im ersten
Fall der Montage.
[0038] Um geringfügige Montageungenauigkeiten ausgleichen zu können ist vorgesehen, dass
die Bohrung 67 als Langloch ausgebildet ist, wie in der Fig. 8 dargestellt. Dadurch
können geringfügige Abweichungen bei der Lage der Führungsstücke 66 relativ zur Schiene
62 ausgeglichen werden.
[0039] Um das Kabel 56 in den Aufnahmen 75, 76 zu halten ist vorgesehen, dass der Mittelsteg
70 mit in Richtung der Randleisten 73, 74 vorspringenden Rasthaken 78 versehen ist,
die das Kabel 56 oder zumindest einen Teil davon hintergreifen. Dadurch wird ein Entweichen
des Kabels 56 aus den Aufnahmen 75, 76 bei der Montage vermieden. Es kann auch abweichend
von der Darstellung nach den Fig. 7 und 8 vorgesehen werden, das die Aufnahmen 75,
76 unterschiedliche Formen und Abmessungen aufweisen um den Anforderungen verschiedener
Kabel 56 beispielsweise für die Signalübertragung einerseits oder die Bereitstellung
von Energie andererseits Rechnung zu tragen. Auch ist der Einsatz der Führungsstücke
66 nicht auf Beschläge der eingangs geschilderten Art beschränkt. Die Führungsstücke
66 sind auch bei Beschlägen einsetzbar, die andere Öffnungsarten vorsehen.
[0040] Es ist zweckmäßig, das Führungsstück 66 als Formteil aus Kunststoff herzustellen,
da sich so die erforderlichen elastischen Eigenschaften mit einer kostengünstigen
Fertigung kombinieren lassen. Das Führungsstück ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
symmetrisch bezüglich der Längs- und der Quermittelachse ausgebildet.
[0041] Aus der Fig. 6 ist ersichtlich, dass das Kabel 56 an den oberen horizontalen Flügelschenkel
80 geführt und hier - ohne dass ein Beschlag 3 mit einer Schiene 62 vorhanden ist
- ebenfalls mit den Führungsstücken 66 befestigt ist. Überschüssiges Kabel 56 wird
dabei in einer Schleife 81 in der ansonsten unbenutzten Beschlagnut 60 befestigt und
zu dem Mitnehmer 82 geleitet, der annähernd mittig an dem Flügelschenkel 80 befestigt
ist.
[0042] Der Mitnehmer 82 dient ausweislich der Fig. 9 zur Kopplung des Flügels 2 mit einem
motorischen Antrieb 83, der am oberen horizontalen Rahmenschenkel 84 angebracht ist.
Der Antrieb 83 wird auch hier mittels elektrischer Energie angetrieben und weist ein
Antriebsriemen 85 auf, der an dem Mitnehmer 82 befestigt werden kann.
[0043] Der Mitnehmer 82 ist, wie aus den Figuren 10 und 11 ersichtlich, mit einer Grundplatte
86 an dem Flügel 2 befestigt. Der Mitnehmer 82 weist eine S-bzw. Z-förmige Kontur
auf. An einem Endschenkel 87 ist eine Aufnahme 88 für den Antriebsriemen 85 vorgesehen,
der in der schlitzförmigen Aufnahme 88 mittels der Schrauben 89, 90 festgeklemmt werden
kann, wobei der Endschenkel 87 insgesamt ein Klemmteil bildet.
[0044] An dem Endschenkel 91 ist eine Ausnehmung 92 angebracht, die komplementär zu der
Grundplatte 86 bemessen ist, so dass diese im montierten Zustand des Mitnehmers 82
völlig abgedeckt wird. Dazu wird die Ausnehmung 92 von Stegen 93 gebildet, die randleistenartig
an dem Endschenkel 91 vorstehen. Mitnehmer 82 und Grundplatte 86 sind über einen Formschluss
verbunden, der zusätzlich dadurch gesichert wird, dass in der Grundplatte 86 und dem
Mitnehmer 82 koaxial verlaufende Bohrungen 94, 95 für Befestigungsschrauben 96 vorgesehen
sind. Durch diese werden der Mitnehmer 82 und die Grundplatte 86 gemeinsam am Flügel
2 befestigt.
[0045] Die Grundplatte 86 weist zwei vorspringende Tragzapfen 97, 98 auf, die entsprechenden
Bohrungen 99 in dem Flügel 2 zugeordnet sind. Über die Tragzapfen 97, 98 lassen sich
die auftretenden Querkräfte besonders gut übertragen. Wird der Flügel 2 über den Antriebsriemen
85 bewegt, so treten nämlich an dem Mitnehmer 82 neben den Kräften zum Bewegen des
Flügels 2 auch Momente auf, die durch den Abstand des Endschenkels 87 zu dem Befestigungspunkt
am dem Flügel 2 begründet sind. Beide Kraftanteile müssen auf den Flügel 2 übertragen
werden und sind abhängig von dem Gewicht des Flügels 2 und der Beschleunigung, mit
der der motorische Antrieb 83 den Flügel 2 anzutreiben versucht. Neben einer Steigerung
der Tragfähigkeit der Grundplatte 86 und des formschlüssig daran befestigten Mitnehmers
82 wird zum anderen die Platzierung der Grundplatte 86 an dem Flügel 2 auf einfache
Weise verbessert. Die Tragzapfen 97, 98 werden in die Bohrungen 99 eingeführt, die
beispielsweise mittels einer Bohrschablone an dem Flügel 2 vor der Montage angebracht
werden. Damit ist die Lage des Mitnehmers 82 relativ zu dem Flügel 2 schnell und sicher
festgelegt und es wird durch zwei Tragzapfen 97, 98 auch sicher gestellt, dass die
Ausrichtung der Aufnahme 88 exakt parallel zur Flügelkante verläuft. Eine unerwünschte
Verwindung des Antriebsriemens 85 wird dadurch vermieden.
[0046] Beim Anbringen der Bohrungen 99 kann zudem eine weitere in der Fig. 10 angedeutete
Bohrung 100 vorgesehen werden, welche einen Durchlass für das Kabel 56 bildet. Durch
die Bohrung 100 wird das Kabel 56 auf die Falzseite - hier die Falzfläche 61 - verlegt.
Dazu durchgreift das Kabel 56 eine Bohrung 101 (Fig. 11) in der Grundplatte 86.
[0047] Die Grundplatte 86 weist einen L-förmigen Führungsschenkel 102 auf, der zur Aufnahme
und Führung des Kabels 56 dient. Der Führungsschenkel 102 ist als gebogener U-förmiger
Kanal ausgebildet, der in Richtung des Mitnehmers 82 offen ist, so dass das Kabel
56 zunächst nach dem Durchtritt durch die Bohrung 100 ohne Knickstelle senkrecht weggeführt
werden kann. In dem Führungsschenkel 102 sind dabei Mittel in Form von Rasthaken oder
Kabelbindern o.ä. angebracht, die eine vorläufige Fixierung des Kabels 56 in dem Kanal
ermöglichen.
[0048] In dem Mitnehmer 82 ist eine Nut 103 vorgesehen, die komplementär zu dem Führungsschenkel
102 bemessen ist. Um eine Zugentlastung zu bilden und das Kabel 56 zwischen sich einzuklemmen
sind an dem Mitnehmer 82 in Richtung des Führungsschenkels 102 vorstehende Klemmmittel
vorgesehen, die den Kanal auf ein für das Kabel 56 notwendiges Maß einengen.
[0049] Die Grundplatte 86 kann vorzugsweise als Kunststoffformteil ausgelegt werden. Es
kann aber insbesondere zu Steigerung der Tragfähigkeit sinnvoll sein, die Grundplatte
86 als Metallformteil auszulegen und den Führungsschenkel 102 als Rastteil an diesem
Metallformteil anzubringen. Die Tragzapfen 97, 98 sind in dieser Variante an der Grundplatte
86 anzuschweißen oder zumindest durch plastische Verformung festzusetzen.
Bezugszeichenliste
[0050]
- 1
- Rahmen
- 2
- Flügel
- 3
- Beschlag
- 4
- Laufwagen
- 5
- Laufwagen
- 6
- Treibstangengetriebe
- 7
- Laufschiene
- 8
- Führungsschiene
- 9
- Verbindungsstab
- 10
- Eckgetriebe
- 11
- Verriegelungsglied
- 12
- Verriegelungsglied
- 13
- Rollenträger
- 14
- Laufrolle
- 15
- Laufrolle
- 16
- Verschieberichtung
- 17
- Verbindungslasche
- 18
- Glockenwinkel
- 19
- Anschraubwinkel
- 20
- Lagerbolzen
- 21
- Drehgelenk
- 22
- Anschlusslasche
- 23
- Doppelpfeil
- 24
- Kupplungsvorrichtung
- 29
- Lagerachse
- 30
- Auflaufglied
- 31
- Führungsschlitz
- 32
- Führungskörper
- 33
- Ende
- 39
- Antrieb
- 40
- Motor
- 41
- Getriebe
- 42
- Befestigungsplatte
- 43
- Vierkantwelle
- 44a
- Übersetzungsstufe
- 44b
- Übersetzungsstufe
- 44c
- Übersetzungsstufe
- 45
- Abtriebswelle
- 46
- Wellenfortsatz
- 47
- Werkzeugeingriff
- 48
- Welle
- 49
- Getriebegehäuse
- 50
- Druckfeder
- 51
- Wellenfortsatz
- 52
- Pfeil
- 53
- Werkzeug
- 54
- Gehäuse
- 55
- Gehäuse
- 56
- Kabel
- 60
- Beschlagnut
- 61
- Falzfläche
- 62
- Schiene
- 63
- Treibstange
- 64
- Hinterschnitt
- 65
- Nutgrund
- 66
- Führungsstück
- 67
- Bohrung
- 68
- Befestigungsschraube
- 69
- Bohrung
- 70
- Mittelsteg
- 71
- Steg
- 72
- Steg
- 73
- Randleiste
- 74
- Randleiste
- 75
- Aufnahme
- 76
- Aufnahme
- 77
- Rastmittel
- 78
- Rasthaken
- 79
- Anschraublaschen
- 80
- Flügelschenkel
- 81
- Schleife
- 82
- Mitnehmer
- 83
- Antrieb
- 84
- Rahmenschenkel
- 85
- Antriebsriemen
- 86
- Grundplatte
- 87
- Endschenkel
- 88
- Aufnahme
- 89
- Schraube
- 90
- Schraube
- 91
- Endschenkel
- 92
- Ausnehmung
- 93
- Stege
- 94
- Bohrungen
- 95
- Bohrungen
- 96
- Befestigungsschraube
- 97
- Tragzapfen
- 98
- Tragzapfen
- 99
- Bohrung
- 100
- Bohrung
- 101
- Bohrung
- 102
- Führungsschenkel
- 103
- Nut
1. Fenster oder Tür mit einem Beschlag, bei dem bzw. bei der ein Flügel (2) horizontal
oder vertikal gegenüber dem feststehenden Rahmen (1) verschoben werden kann,
wobei der Flügel (2) und der Rahmen (1) über Führungs- und/oder Laufschienen (7,8)
und darin eingreifende Führungsstücke und/oder Laufwagen (4,5) verbunden sind,
wobei an dem Rahmen (1) ein motorischer Antrieb (83) angebracht ist, der über einen
Mitnehmer (82) an dem Flügel (2) angreift,
wobei zwischen Flügel (2) und Rahmen (1) eine elektrische Verbindung in Form eines
Kabels (56) zur Übertragung von Signalen und/oder Energie besteht,
wobei die elektrische Verbindung über den Mitnehmer (82) erfolgt, und wobei der Mitnehmer
(82) ein Klemmteil, insbesondere Aufnahme 88, zur Kopplung mit dem Antrieb (83) und
eine Aufnahme für das Kabel (56) beinhaltet,
und dass das Kabel (56) in einer Grundplatte (86) gehalten ist, die mit dem Mitnehmer
(82) formschlüssig kuppelbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass die Grundplatte (86) einen oder mehrere vorspringende Tragzapfen (97, 98) aufweist,
der bzw. die entsprechenden Bohrungen (99) in dem Flügel (2) zugeordnet sind.
2. Fenster oder Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Mitnehmer (82) und die Grundplatte (86) über einen Formschluss verbunden sind
und die Grundplatte (86) in einer Ausnehmung (92) des Mitnehmers (82) aufgenommen
ist.
3. Fenster oder Tür nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Mitnehmer (82) eine S- oder Z-förmige Kontur aufweist, wobei ein Endschenkel
(91) die Ausnehmung (92) aufweist.
4. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (82) und die Grundplatte (86) gemeinsam eine Zugentlastung bilden und
das Kabel (56) zwischen sich einklemmen.
5. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass der Endschenkel (87) ein Klemmteil (Aufnahme 88) bildet.
6. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass in der Grundplatte (86) und dem Mitnehmer (82) koaxial verlaufende Bohrungen (94,
95) für Befestigungsschrauben (96) vorgesehen sind.
7. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass an der Grundplatte (86) ein Mittel zur vorläufigen Fixierung des Kabels (56) vorgesehen
sind.
8. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass das Kabel (56) durch eine Bohrung (100) im Flügel auf die Falzseite (61) verlegt
ist und dabei eine Bohrung oder Öffnung (101) in der Grundplatte (86) durchgreift.
1. Window or door with a fitting, in which a leaf (2) can be displaced horizontally or
vertically in relation to the fixed frame (1),
wherein the leaf (2) and the frame (1) are connected together by guiding and/or sliding
rails (7, 8) and guiding parts and/or carriages (4, 5) engaging therein, with a motor
drive (83) mounted on the frame (1), said motor engaging on the leaf (2) by means
of a driver (82),
wherein there is an electrical connection between leaf (2) and frame (1) in the form
of a cable (56) for transmitting signals and/or energy,
wherein the electrical connection takes place by means of the driver (82), and wherein
the driver (82) contains a clamping part, in particular a receiving element (88) for
coupling to the drive (83), and a receiving element for the cable (56),
and that the cable (56) is held in a base plate (86) which can be coupled in a positive
fit to the driver (82), characterised in that
the base plate (86) comprises one or more projecting carrier lugs (97, 98), which
are assigned to corresponding borings (99) in the leaf (2).
2. Window or door according to claim 1, characterised in that the driver (82) and the base plate (86) are connected by a positive fit and the base
plate (86) is received in a recess (92) of the driver (82).
3. Window or door according to claim 2, characterised in that the driver (82) has an S- or Z-shaped contour, wherein an end limb (91) comprises
the recess (92).
4. Window or door according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the driver (82) and the base plate (86) together form a strain relief and clamp the
cable (56) in between them.
5. Window or door according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the end limb (87) forms a clamping part (receiving element 88).
6. Window or door according to any one of claims 1 to 5, characterised in that coaxially-running borings (94, 95) are provided in the base plate (86) and the driver
(82) for fastening screws (96).
7. Window or door according to one of claims 1 to 6, characterised in that means are provided on the base plate (86) for provisional fixation of the cable (56).
8. Window or door according to one of claims 1 to 7, characterised in that the cable (56) is run through a boring (100) in the leaf on the rebate side (61)
and by so doing penetrates a boring or opening (101) in the base plate (86).
1. Fenêtre ou porte avec une ferrure, dans laquelle un battant (2) peut être déplacé
horizontalement ou verticalement par rapport au châssis dormant (1),
le battant (2) et le châssis dormant (1) étant reliés par l'intermédiaire de rails
de guidage ou de roulement (7, 8), dans lesquels s'engagent des pièces de guidage
et / ou des chariots (4, 5),
un entraînement motorisé (83) étant monté sur le châssis dormant (1) et attaque le
battant (2) par l'intermédiaire d'un entraîneur (82),
une liaison électrique, en forme de câble, étant établie entre le battant (2) et le
châssis dormant (1), pour la transmission de signaux et / ou d'énergie,
la liaison électrique étant effectuée par l'intermédiaire de l'entraîneur (82) et
l'entraîneur (82) comprenant une pièce de serrage, en particulier un réceptacle (88)
pour le couplage avec l'entraînement (83) et un réceptacle pour le câble (56), et
le câble (56) étant maintenu dans une plaque de base (86), qui peut être couplée par
emboîtement avec l'entraîneur (82)
caractérisée en ce que
la plaque de base (86) présente un ou plusieurs tourillons porteurs (97, 98), qui
est / sont associé / s à des alésages (99) correspondants, pratiqués dans le battant
(2).
2. Fenêtre ou porte selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'entraîneur (82) et la plaque de base (86) sont reliés par un emboîtement et que
la plaque de base (86) est logée dans un évidement (92) de l'entraîneur (82).
3. Fenêtre ou porte selon la revendication 2 caractérisée en ce que l'entraîneur (82) présente un contour en forme de S ou de Z, une branche terminale
(91) présentant un évidement (92).
4. Fenêtre ou porte selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'entraîneur (82) et la plaque de base (86) forment en commun une décharge de traction,
et serrent le câble (56) entre eux.
5. Fenêtre ou porte selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que branche terminale (87) forme une pièce de serrage (réceptacle (88).
6. Fenêtre ou porte selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que, dans la plaque de base (86) et dans l'entraîneur (82), sont prévus des alésages
(94, 95), qui s'étendent coaxialement.
7. Fenêtre ou porte selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que, sur la plaque de base (86), sont prévus des moyens de fixation provisoire du câble
(56).
8. Fenêtre ou porte selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le câble (56) est posé à travers un alésage (100), dans le battant, sur le côté de
la feuillure (61) et que, ce faisant, un alésage ou une ouverture (1001) s'engage
dans la plaque de base (86).