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EP 2 001 086 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.04.2010 Patentblatt 2010/14 |
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Anmeldetag: 08.06.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schraubenlose Anschlussklemme
Screwless connecting terminal
Borne de connexion sans vis
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA HR MK RS |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.12.2008 Patentblatt 2008/50 |
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Patentinhaber: Landis+Gyr AG |
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6300 Zug (CH) |
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Erfinder: |
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- Peterhans, Reto
5210 Windisch (CH)
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| (74) |
Vertreter: Rentsch & Partner |
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Rechtsanwälte und Patentanwälte
Fraumünsterstrasse 9
Postfach 2441 8022 Zürich 8022 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 611 762
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DE-C1- 19 753 076
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
FELD DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der elektrischen Anschlusstechnik.
Sie betrifft eine schraubenlose Anschlussklemme gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
[0002] Schraubenlose Anschlussklemmen, die mit Klemmfedern nach Art einer Käfigzugfeder
arbeiten, sind in vielfältiger Ausgestaltung aus dem Stand der Technik bekannt. Unterschiede
ergeben sich dabei vor allem in der Art und Weise, wie die Käfigzugfeder betätigt,
d.h. gegen die Federspannung von der Klemmstellung in die offene Stellung bewegt wird.
Dies kann entweder direkt mit einem Werkzeug wie z.B. einem Schraubendreher, oder
über verschiedene Arten von eingebauten Betätigungselementen erfolgen.
[0003] Aus der
DE-T2-694 15 091 ist eine Federklemmverbinder mit einer Käfigzugfeder bekannt, bei welchem zum Betätigen
der Feder in dem Gehäuse ein Betätigungselement in Form eines Kipphebels vorgesehen
ist, der frei in einer Kammer des Gehäuses gelagert ist. Schwierigkeiten ergeben sich
hier insbesondere bei der Montage und durch die ungenügende Fixierung des Betätigungselements.
[0004] Aus der
DE-C2-196 41 206 ist eine Anschlussklemme für elektrische Leiter bekannt, bei der die Käfigzugfeder
durch einen in Einsteckrichtung in einen Schubkanal einsteckbaren Schraubendreher
direkt betätigt wird. Geführt wird die Klingenspitze des Schraubendrehers dabei durch
einen am Isolierstoffgehäuse angeformten Isolierstoff-Führungslappen. Durch das Einstecken
des Schraubendrehers in Einsteckrichtung wird - insbesondere.bei grossen Federkräften
- eine erhebliche Kraft auf die dahinter liegende Montageschiene ausgeübt, die meist
unerwünscht ist. Eine vergleichbare Lösung ist aus der
DE-A1-196 29 565 und der
DE-A1-44 13 151 bekannt.
[0005] Aus der
DE-U1-298 07 956 ist eine Anschlussklemme mit einem Kniehebelmechanismus zur Betätigung der Käfigzugfeder
bekannt. Eine solche Konfiguration soll grössere Herstellungstoleranzen erlauben und
auch im Langzeitbetrieb zuverlässig funktionieren, hat jedoch den Nachteil, dass sie
vergleichsweise kompliziert aufgebaut und entsprechend aufwändig herzustellen und
schwierig zu montieren ist.
[0006] Aus der
DE-C2-30 44 134 ist eine schraubenlose Klemme bekannt, bei der die Käfigzugfeder durch einen verschiebbaren
Keil oder durch einen verdrehbar gelagerten Stössel betätigt wird. Auch in diesem
Fall sind Herstellung und Montage mit erheblichem Aufwand verbunden.
[0007] Aus der
DE-A1-37 28 316 ist schliesslich eine Lampenfassung für eine explosions- oder schlagwettergeschützte
Lampe bekannt, bei der Käfigzugfedern durch die Sekantenfläche eines Zapfens betätigt
werden, der mittels eines Hebels verschieb- und verschwenkbar ist. Auch hier sind
ein sehr aufwändiger Aufbau und eine komplizierte Montage gegeben.
[0008] Die
DE-A-196 11 762 offenbart eine schraubenlose Anschlussklemme mit einem isolierenden Gehäuse, in dem
eine Klemmfeder gelagert ist. Ein Betätigungselement ist ebenfalls in dem Gehäuse
gelagert und weist zwei Stellungen auf. In einer ersten Stellung wird das anzuschliessende
Kabel klemmend gehalten und in einer zweiten Stellung ist das Kabel einsteckbar oder
herausziehbar. Das Betätigungselement ist in dem Gehäuse um eine Schwenkachse gelagert
und es wird bei Betätigung um die Schwenkachse verschwenkt. An dem Betätigungselement
sind Mittel zum Ansetzen eines Werkzeugs vorgesehen. Das Betätigungselement ist einstückig
ausgebildet und besteht aus Kunststoff. Die Mittel zum Ansetzen eines Werkzeugs umfassen
ein sich in radialer Richtung erstreckendes Loch.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0009] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine schraubenlose Anschlussklemme zu schaffen,
welche die Nachteile bekannter Anschlussklemmen vermeidet und sich insbesondere durch
einen vereinfachten Aufbau, eine einfache Montage, eine geringe Anzahl von Teilen
und eine Krafteinleitung beim Betätigen der Klemmfeder auszeichnet, welche die Belastung
angrenzender Vorrichtungen durch die Betätigungskräfte gering hält.
[0010] Die Aufgabe wird durch die Gesamtheit der Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Für die
Erfindung wesentlich ist, dass das Betätigungselement im Gehäuse um eine Schwenkachse
schwenkbar gelagert ist und bei seiner Betätigung um die Schwenkachse verschwenkt
wird, und eine Stromschiene mit einem an ihr ausgebildeten Lagerbogen einen Teil eines
Schwenklagers bildet, in welchem das Betätigungselement um die Schwenkachse schwenkbar
gelagert ist.
[0011] Eine Ausgestaltung der erfindungsgemässen Anschlussklemme zeichnet sich dadurch aus,
dass das Betätigungselement einstückig ausgebildet ist und aus einem Isolierstoff
besteht: Hierdurch ergibt sich bei gleichzeitig einfachem Aufbau eine gute mechanische
Stabilität und eine sichere elektrische Trennung zwischen Werkzeug und Klemmfeder.
[0012] Gemäss einer anderen Ausgestaltung der Erfindung umfassen die Mittel zum Ansetzen
des Werkzeugs ein sich in radialer Richtung in das Innere des Betätigungselements
hinein erstreckendes Eingriffsloch. Dadurch werden Aufbau und Montage weiter vereinfacht
und insgesamt ein besonders kompakter Aufbau erreicht.
[0013] Vorzugsweise ist das Eingriffsloch zur Aufnahme der Klinge eines Schraubendrehers
ausgebildet.
[0014] Besonders günstige geometrische Verhältnisse ergeben sich, wenn sich gemäss einer
Weiterbildung das Eingriffsloch im Wesentlichen senkrecht zur Einsteckrichtung in
das Innere des Betätigungselements hinein erstreckt.
[0015] Eine Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussklemme
eine in Einsteckrichtung durch das Gehäuse hindurchgehende Stromschiene aufweist,
welche mit ihren breiten Seiten parallel zur Schwenkachse liegt, dass die Klemmfeder
auf einer breiten Seite der Stromschiene derart befestigt ist, dass sie in der klemmenden
ersten Stellung den Leiter eines angeschlossenen Kabels auf der gegenüberliegenden
breiten Seite gegen die Stromschiene presst, und dass die Stromschiene mit einem an
ihr ausgebildeten Lagerbogen einen Teil eines Schwenklagers bildet, in welchem das
Betätigungselement (21) um die Schwenkachse (33) schwenkbar gelagert ist. Dass die
mechanisch stabile Stromschiene einen Teil des Schwenklagers bildet, hat zur Folge,
das die bei der Betätigung der Klemmfeder im Lager auftretenden Kräfte sicher aufgefangen
und problemlos in das Gehäuse eingeleitet werden können.
[0016] Bevorzugt ist zur Vereinfachung der Konstruktion am Betätigungselement eine zylinderförmige
Achse ausgebildet, wobei das Betätigungselement mit der Achse in einer am Gehäuse
ausgeformten, in etwa halbzylindrischen Lagerschale liegt, und die Lagerschale zusammen
mit dem Lagerbogen der Stromschiene das Schwenklager bildet.
[0017] Insbesondere ist am Betätigungselement zur Ausbildung der zylinderförmigen Achse
eine Durchgangsöffnung vorgesehen, durch welche hindurch sich die Stromschiene mit
ihrem Lagerbogen erstreckt.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0018] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen
- Fig.1 1
- in der Schnittansicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei nur eine Halbschale
des Gehäuses gezeigt ist;
- Fig. 2
- die perspektivische Seitenansicht des Ausführungsbeispiels aus Fig. 1;
- Fig. 3
- die Klemmstellung der Vorrichtung aus Fig. 1 in der zum Betätigen ein Schraubendreher
mit seiner Klinge angesetzt ist; und
- Fig.4
- die durch Verkippen des Schraubendrehers aus Fig. 3 erreichte Stellung der Vorrichtung,
in der ein Kabel eingesteckt oder herausgezogen werden kann.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0019] In Fig. 1 und 2 ist in einer Schnittansicht und in einer perspektivischen Seitenansicht
ein Ausführungsbeispiel einer schraubenlosen Anschlussklemme nach der Erfindung wiedergegeben.
Die Anschlussklemme 10 ist in einem rechteckigen Gehäuse 11 untergebracht, das aus
einem Isolierstoff besteht und sich aus zwei Halbschalen zusammensetzt, von denen
nur eine gezeigt ist In dem Gehäuse 11 ist eine Mehrzahl von Ausnehmungen 12,..,16
vorgesehen, in denen eine sich in Längsrichtung durch das Gehäuse erstreckende, stabile
Stromschiene 17, eine als Käfigzugfeder ausgebildete Klemmfeder 25 und ein schwenkbar
gelagertes Betätigungselement 21 untergebracht sind. Eine der Ausnehmungen, nämlich
die Ausnehmung 15, dient als Einführöffnung für ein anzuschliessendes Kabel (31 in
Fig. 4). Die Anschlussklemme 10 umfasst bei komplettem Gehäuse 11 insgesamt nur fünf
Einzelteile (2 Gehäusehälften, die Stromschiene, die Käfigzugfeder und das Betätigungselement),
so dass sich eine sehr einfache und leicht zu montierende Vorrichtung ergibt.
[0020] Die Stromschiene 17 wird durch die schlitzförmigen horizontalen Ausnehmungen 12 und
14 in vertikaler Richtung weitgehend fixiert. Zwischen den beiden schmalen Ausnehmungen
12 und 14 verläuft sie durch eine grössere Ausnehmung 13, in der zugleich das Betätigungselement
21 und die Käfigzugfeder bzw. Klemmfeder 25 hinter- und übereinander angeordnet untergebracht
sind. Das Betätigungselement 21 erstreckt sich in Längsrichtung von einem Schwenklager
18, 34 bis zum höchsten Teil der Klemmfeder 25, wo es auf der Klemmfeder 25 aufliegt
Das Schwenklager 18, 34 wird gebildet von einer unteren halbzylindrischen Lagerschale
34, die im Gehäuse 11 eingeformt ist, und von einem oberen halbkreisförmigen Lagerbogen
18, der in der Stromschiene 17 ausgebildet ist. Die Stromschiene 17 bildet so mit
ihrem Lagerbogen 18 den oberen Abschluss des Schwenklagers. Im Schwenklager um eine
quer zur Einsteckrichtung (35 in Fig. 4) orientierte, horizontale Schwenkachse 33
verschwenkbar gelagert ist das Betätigungselement 21 mit einer zylinderförmigen Achse
24, die am einstückigen Betätigungselement 21 aufgrund einer entsprechenden Durchgangsöffnung
23 ausgebildet ist Durch die Durchgangsöffnung 23 ist die Stromschiene 17 mit dem
Lagerbogen 18 durchgeführt und hält das Betätigungselement 21 im Schwenklager. Wenn
das Betätigungselement 21 beim Betätigen der Klemmfeder 25 mit seinem (in Fig. 1 nach
rechts) ausladenden Arm von oben auf die Klemmfeder 17 drückt, um sie zum Einstecken
eines Kabels zu öffnen (Fig. 4), drückt die Achse 24 des Betätigungselements 21 mit
einer Gegenkraft nach oben gegen des Lagerbogen 18 des Schwenklagers, Die stabile
Stromschiene 17 kann diese Kraft dann ohne Probleme in das Gehäuse 11 einleiten, wo
sie sicher aufgenommen wird.
[0021] Die Klemmfeder 25 ist in einem auf den Lagerbogen 18 folgenden horizontalen Kontaktabschnitt
19 auf der oberen breiten Seite der Stromschiene 17 so angeordnet, dass die Stromschiene
durch die Klemmöffnung 26 der Klemmfeder 25 hindurchreicht Nach dem Durchqueren der
Klemmöffnung 26 geht die Stromschiene 17 in einen stufig nach oben gebogenen Endabschnitt
20 über, der das ungehinderte Einstecken des Kabels in die darunter liegende Einstecköffnung
15 ermöglicht Zur Klemmung dient der auf die Klemmöffnung 26 folgende Endabschnitt
27 der Klemmfeder 25, der beim Betätigen der Klemmfeder 25 in die darunter liegende
Ausnehmung 16 eintaucht.
[0022] Im Betätigungselement 21 ist von aussen zugänglich ein sich in radialer Richtung
in das Innere des Betätigungselements 21 hinein erstreckendes Eingriffsloch 22 vorgesehen,
das zur Aufnahme der Klinge 30 eines Schraubendrehers 29 ausgebildet ist (Fig. 3,
4). Das Eingriffsloch 22 erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht zur Einsteckrichtung
35 der Anschlussklemme 10 in das Innere des Betätigungselements 21 hinein. Wird gemäss
Fig. 3 ein Schraubendreher 29 mit seiner Klinge 30 in das Eingriffsloch 22 gesteckt
und dann nach rechts verschwenkt (Fig. 3 -> Fig. 4), verschwenkt das Betätigungselement
21 im Uhrzeigersinn um die Schwenkachse 33 und drückt die Klemmfeder nach unten, bis
die Klemmöffnung 26 auf der Unterseite der Stromschiene 17 frei zum Einstecken des
Leiters 32 eines Kabels 31 ist (Fig. 4). Wird der Schraubendreher zurückgeschwenkt,
beklemmt die Klemmfeder 25 mittels ihrer Federkraft den Leiter 32 und presst ihn kontaktierend
gegen die untere breite Seite der Stromschiene 17. Zum Lösen des Kabels 31 kann die
Klemmfeder 25 auf dieselbe Weise wieder geöffnet werden, um den eingeklemmten Leiter
32 frei zu geben. Die durch den Schraubendreher 29 in die Anschlussklemme 10 eingebrachten
Kräfte werden dabei massgeblich von der stabilen Stromschiene 17 aufgenommen und so
in das Gehäuse 11 eingeleitet, dass die Belastungen für ausserhalb der Anschlussklemme
10 befindliche Teile und Vorrichtungen oder Apparate gering sind.
[0023] Insgesamt ergibt sich mit der Erfindung eine einfach aufgebaute und leicht zu montierende
Anschlussklemme, die mit wenigen Einzelteilen auskommt und bei Betätigung nur geringe
mechanische Belastungen auf die Umgebung ausübt
Bezugszeichenliste
[0024]
- 10
- Anschlussklemme (schraubenlos)
- 11
- Gehäuse
- 12,..,16
- Ausnehmung
- 17
- Stromschiene
- 18
- Lagerbogen
- 19
- Kontaktabschnitt (Stromschiene)
- 20
- Endabschnitt
- 21
- Betätigungselement (schwenkbar)
- 22
- Eingriffsloch
- 23
- Durchgangsöffnung
- 24
- Achse
- 25
- Klemmfeder
- 26
- Klemmöffnung
- 27
- Endabschnitt (Klemmfeder)
- 28
- Basisabschnitt
- 29
- Schraubendreher
- 30
- Klinge
- 31
- Kabel
- 32
- Leiter
- 33
- Schwenkachse
- 34
- Lagerschale
- 35
- Einsteckrichtung
1. Schraubenlose Anschlussklemme (10) mit einer in einem isolierenden Gehäuse (11) gelagerten
Klemmfeder (25), welche nach Art einer Käfigzugfeder ausgebildet ist und mittels eines
manuell betätigbaren, ebenfalls im Gehäuse (11) gelagerten Betätigungselements (21)
gegen eine Federspannung der Klemmfeder (25) von einer ersten Stellung, in welcher
ein anzuschliessendes Kabel (31) klemmend gehalten wird, in eine zweite Stellung bringbar
ist, in welcher das Kabel (31) in die Anschlussklemme (10) einsteckbar oder aus der
Anschlussklemme (10) herausziehbar ist, wobei das Betätigungselement (21) im Gehäuse
(11) um eine Schwenkachse (33) schwenkbar gelagert ist und bei seiner Betätigung um
die Schwenkachse (33) verschwenkt wird, wobei die Anschlußklemme (10) eine Stromschiene
(17) aufweist, welche mit ihren breiten Seiten parallel zur Schwenkachse (33) liegt
und die Klemmfeder (25) auf einer breiten Seite der Stromschiene (17) derart angeordnet
ist, dass sie in der klemmenden ersten Stellung den Leiter (32) des angeschlossenen
Kabels (31) auf der gegenüberliegenden breiten Seite gegen die Stromschiene (17) presst,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschiene (17) mit einem an ihr ausgebildeten Lagerbogen (18) einen Teil eines
Schwenklagers (18, 34) bildet, in welchem das Betätigungselement (21) um die Schwenkachse
(33) schwenkbar gelagert ist.
2. Schraubenlose Anschlussklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Betätigungselement (21) Mittel (22) zum Ansetzen eines für die Betätigung geeigneten
Werkzeugs (29, 30) vorgesehen sind.
3. Schraubenlose Anschlussklemme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Ansetzen des Werkzeugs ein sich in radialer Richtung in das Innere
des Betätigungselements (21) hinein erstreckendes Eingriffsloch (22) umfassen.
4. Schraubenlose Anschlussklemme nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffsloch (22) zur Aufnahme der Klinge (30) eines Schraubendrehers (29) ausgebildet
ist.
5. Schraubenlose Anschlussklemme nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Eingriffsloch (22) im Wesentlichen senkrecht zur Einsteckrichtung (35) in
das Innere des Betätigungselements (21) hinein erstreckt.
6. Schraubenlose Anschlussklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (21) einstückig ausgebildet ist und aus einem Isolierstoff
besteht.
7. Schraubenlose Anschlussklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschiene (17) der Anschlussklemme.(10) als eine in Einsteckrichtung des Leiters
(32) durch das Gehäuse (11) hindurchgehende Stromschiene (17) ausgebildet ist.
8. Schraubenlose Anschlussklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Betätigungselement (21) eine zylinderförmige Achse (24) angeordnet ist, dass das
Betätigungselement (21) mit der Achse (24) in einer am Gehäuse (11) ausgeformten,
in etwa halbzylindrischen Lagerschale (34) liegt, und dass die Lagerschale (34) zusammen
mit dem Lagerbogen (18) der Stromschiene (17) das Schwenklager (18, 34) bildet.
9. Schraubenlose Anschlussklemme nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Betätigungselement (21) zur Anordnung der zylinderförmigen Achse (24) eine Durchgangsöffnung
(23) vorgesehen ist, durch welche hindurch sich die Stromschiene (17) mit ihrem Lagerbogen
(18) erstreckt.
1. Screwless connecting terminal (10) having a clamping spring (25) which is mounted
in an insulating housing (11) and is in the form of a cage tension spring and can
be moved from a first position, in which a cable (31) to be connected is held in a
clamping manner, to a second position, in which the cable (31) can be inserted into
the connecting terminal (10) or can be removed from the connecting terminal (10),
against a spring stress of the clamping spring (25), by means of an operating element
(21) which can be operated manually and is likewise mounted in the housing (11), wherein
the operating element (21) is mounted in the housing (11) such that it can pivot about
a pivoting axis (33) and, when it is operated, is pivoted about the pivoting axis
(33), wherein the connecting terminal (10) has a busbar (17) whose broad faces are
located parallel to the pivoting axis (33), and the clamping spring (25) is arranged
on one broad face of the busbar (17) such that, in the clamping first position, it
presses the conductor (32) of the connecting cable (31) on the opposite broad face
against the busbar (17), characterized in that the busbar (17) together with a bearing curve (18) formed on it forms a part of a
pivoting bearing (18, 34) in which the operating element (21) is mounted such that
it can pivot about the pivoting axis (33).
2. Screwless connecting terminal according to claim 1, characterized in that means (22) are provided on the operating element (21) for attaching a tool (29, 30)
which is suitable for operation.
3. Screwless connecting terminal according to claim 2, characterized in that the means for attaching the tool comprise an engagement hole (22) which extends in
the radial direction into the interior of the operating element (21).
4. Screwless connecting terminal according to claim 3, characterized in that the engagement hole (22) is designed to hold the blade (30) of a screwdriver (29).
5. Screwless connecting terminal according to claim 3 or 4, characterized in that the engagement hole (22) extends essentially at right angles to the insertion direction
(35) into the interior of the operating element (21).
6. Screwless connecting terminal according to one of claims 1 to 5, characterized in that the operating element (21) is formed integrally and is composed of an insulating
material.
7. Screwless connecting terminal according to one of claims 1 to 6, characterized in that the busbar (17) of the connecting terminal (10) is in the form of a busbar (17) which
passes through the housing (11) in the insertion direction of the conductor (32).
8. Screwless connecting terminal according to one of claims 1 to 7, characterized in that a cylindrical shaft (24) is arranged on the operating element (21), in that the operating element (21) is located with the shaft (24) in an approximately half-cylindrical
bearing shell (34) which is formed on the housing (11), and in that the bearing shell (34) together with the bearing curve (18) of the busbar (17) forms
the pivoting bearing (18, 34).
9. Screwless connecting terminal according to claim 7, characterized in that a through-opening (23), through which the busbar (17) with its bearing curve (18)
extends, is provided on the operating element (21), for the arrangement of the cylindrical
shaft (24).
1. Borne de connexion sans vis (10) comprenant un ressort de serrage (25) monté dans
un boîtier isolant (11), qui est réalisée à la manière d'un ressort de traction de
cage, et qui peut être amenée au moyen d'un élément de commande (21) également monté
dans le boîtier (11) et actionnable manuellement, à l'encontre de la tension de ressort
du ressort de serrage (25), d'une première position dans laquelle un câble à connecter
(31) est maintenu serré, dans une deuxième position dans laquelle le câble (31) peut
être introduit dans la borne de connexion (10) ou ressorti de la borne de connexion
(10), l'élément de commande (21) étant monté dans le boîtier (11) de manière à pouvoir
tourner autour d'un axe de pivotement (33), et étant pivoté autour de l'axe de pivotement
(33) lors de son actionnement, la borne de connexion (10) présentant un rail conducteur
(17), qui est situé avec ses côtés larges parallèlement à l'axe de pivotement (33)
et le ressort de serrage (25) étant disposé sur un côté large du rail conducteur (17)
de telle sorte qu'il presse le conducteur (32) du câble connecté (31) contre le rail
conducteur (17) dans la première position de serrage sur le côté large opposé, caractérisée en ce que le rail conducteur (17) forme avec une feuille de palier (18) réalisée sur lui, une
partie d'un palier pivotant (18, 34), dans lequel l'élément de commande (21) est monté
de manière à pouvoir pivoter autour de l'axe de pivotement (33).
2. Borne de connexion sans vis selon la revendication 1, caractérisée en ce que des moyens (22) pour appliquer un outil (29, 30) conçu pour l'actionnement sont prévus
sur l'élément de commande (21).
3. Borne de connexion sans vis selon la revendication 2, caractérisée en ce que les moyens pour appliquer l'outil comprennent un trou d'engagement (22) s'étendant
dans la direction radiale vers l'intérieur de l'élément de commande (21).
4. Borne de connexion sans vis selon la revendication 3, caractérisée en ce que le trou d'engagement (22) est réalisé pour recevoir la lame (30) d'un tournevis (29).
5. Borne de connexion sans vis selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que le trou d'engagement (22) s'étend essentiellement perpendiculairement à la direction
d'introduction (35) vers l'intérieur de l'élément de commande (21).
6. Borne de connexion sans vis selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'élément de commande (21) est réalisé d'une seule pièce et se compose d'un matériau
isolant.
7. Borne de connexion sans vis selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le rail conducteur (17) de la borne de connexion (10) est réalisé sous forme de rail
conducteur (17) traversant le boîtier (11) dans la direction d'introduction du conducteur
(32).
8. Borne de connexion sans vis selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'un axe cylindrique (24) est disposé sur l'élément de commande (21), en ce que l'élément de commande (21) se situe avec l'axe (24) dans une coque de palier (34)
approximativement semi-cylindrique formée sur le boîtier (11), et en ce que la coque de palier (34) forme conjointement avec la feuille de palier (18) du rail
conducteur (17) le palier pivotant (18, 34).
9. Borne de connexion sans vis selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'on prévoit sur l'élément de commande (21), pour l'agencement de l'axe cylindrique
(24), une ouverture de passage (23) à travers laquelle s'étend le rail conducteur
(17) avec sa feuille de palier (18).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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