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(11) |
EP 2 001 749 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.10.2011 Patentblatt 2011/40 |
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Anmeldetag: 23.03.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/002579 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/110199 (04.10.2007 Gazette 2007/40) |
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VAKUUMTROMMEL FÜR DIE RUNDUM-ETIKETTIERUNG VON FLASCHEN ODER DERGLEICHEN BEHÄLTER
VACUUM DRUM FOR ATTACHING WRAPAROUND LABELS TO BOTTLES OR THE LIKE CONTAINERS
TAMBOUR SOUS VIDE PERMETTANT UN ÉTIQUETAGE SUR TOUT LE TOUR D'UNE BOUTEILLE OU D'UN
RÉCIPIENT SIMILAIRE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
25.03.2006 DE 102006013844
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.12.2008 Patentblatt 2008/51 |
| (73) |
Patentinhaber: KHS GmbH |
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44143 Dortmund (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KRÄMER, Klaus
44267 Dortmund (DE)
- WENZLAWSKI, Bert
45739 Oer-Erkenschwick (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/17858 US-B1- 6 883 576
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WO-A-96/15943
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vakuumtrommel zur Verwendung bei Etikettiermaschinen,
insbesondere bei Etikettiermaschinen für eine Rundum-Etikettierung gemäß Oberbegriff
Patentanspruch 1 und wie aus der
US 6,883,576 B1 bekannt, sowie auf eine Etikettiermaschine mit einer derartigen Vakuumtrommel gemäß
Oberbegriff Patentanspruch 14.
[0002] Vakuumtrommeln für die Verwendung bei Etikettiermaschinen, beispielsweise für Etikettiermaschinen,
die für eine sogenannte Rundum-Etikettierung ausgebildet sind, sind bekannt. Grundsätzlich
dienen derartige Vakuumtrommeln u.a. dazu, die Etiketten mit einem in Dreh- oder Umlaufrichtung
der Vakuumtrommel beim Etikettieren vorderen oder vorauseilenden Etikettenende (Etikettenkante
oder -seite) an den jeweiligen, an dem Etikettieraggregat vorbeibewegtem Behälter
aufzubringen, an den dann anschließend das Etikett z.B. durch Drehen des Behälters
um seine vertikale Behälterachse vollständig angelegt und von der Vakuumtrommel abgenommen
wird. An der Vakuumtrommel sind die Etiketten jeweils an ihrem vorauseilenden Etikettenende
sowie an ihrem rückwärtigen oder nacheilenden Etikettenende an einem Vakuumhalter
oder Vakuumpad gehalten. Der Abstand, den die einander zugeordneten Vakuumhalter für
das vorauseilende Etikettenende und das nacheilende bzw. nachgeführte Etikettenende
an der in der Regel kreiszylinderförmigen Umfangsfläche der Vakuumtrommel aufweisen,
entspricht somit im Wesentlichen der Länge der verarbeiteten Etiketten. In der Regel
sind am Umfang einer Vakuumtrommel mehrere Vakuumhalter für das vordere Etikettenende
mit jeweils einem zugehörigen Vakuumhalter für das rückwärtige Etikettenende vorgesehen,
so dass bei einer vollen Umdrehung der Vakuumtrommel jeweils mehrere Etiketten an
mehrere Behälter übertragen werden können.
[0003] Insbesondere bei der Rundum-Etikettierung, bei der die Etiketten die Behälter an
dem zu etikettierenden Bereich vollständig umschließen und hierbei auch mit ihren
beiden Etikettenenden überlappend aufgebracht werden, besteht das Problem, dass Behälter
mit unterschiedlichem Durchmesser an dem zu etikettierenden Bereich bzw. mit unterschiedlichem
Format Etiketten unterschiedlicher Länge erfordern. Hierdurch müssen die einander
zugeordneten Vakuumhalter für das vorauseilende Etikettenende und das nachgeführte
Etikettenende beim Etikettieren von Behältern mit unterschiedlichem Durchmesser am
Umfang der Vakuumtrommel einen entsprechend unterschiedlichen Abstand voneinander
aufweisen.
[0004] Bei der Umstellung einer Etikettiermaschine von Etiketten einer Länge auf Etiketten
einer anderen Länge, d.h. bei einem Formatwechsel, ist es daher bisher erforderlich,
die bis zu einem Formatwechsel verwendete Vakuumtrommel gegen eine für das neue Etikettenformat
passende Vakuumtrommel auszuwechseln. Allein schon wegen des nicht unerheblichen Gewichtes
solcher Vakuumtrommeln bedeutet dies ein umständliches Handling mit nicht unerheblichem
Kraftaufwand. Außerdem muss für jedes Format eine eigene Vakuumtrommel bereit stehen,
was auch einen nicht unerheblichen maschinentechnischen Aufwand bedeutet.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vakuumtrommel aufzuzeigen, die diese Nachteile
vermeidet und einen problemlosen Formatwechsel ermöglicht. Zur Lösung dieser Aufgabe
ist eine Vakuumtrommel entsprechend dem Patentanspruch 1 ausgebildet. Eine Etikettiermaschine
ist Gegenstand des Patentanspruches 14.
[0006] Die erfindungsgemäße Vakuumtrommel ermöglicht einen Formatwechsel allein durch das
Austauschen eines oder mehrerer Segmente. Diese können ring- oder teilringförmig mit
einem im Vergleich zu einer kompletten Vakuumtrommel deutlich reduzierten Gewicht
ausgebildet werden, wodurch sich u.a. ein deutlich verbessertes Handling beim Formatwechsel,
aber auch bei einer Wartung ergibt.
[0007] Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die Vakuumtrommel als Hohltrommel mit
einer die Umfangsfläche der Trommel bildenden Wandung ausgeführt. Das wenigstens eine
Segment ist dann Teil dieser Wandung. Bevorzugt ist die Umfangsfläche der Trommel
von einer Vielzahl von austauschbaren Segmenten gebildet, so dass durch die Verendung
oder Bestückung der Vakuumtrommel mit einer unterschiedlichen Anzahl von jeweils ausgewählten
Segmenten und/oder mit unterschiedlich groβen Segmenten eine Anpassung des Abstandes
zwischen den Vakuumhaltern für das vorauseilende Etikettenende und das nacheilende
Etikettenende, d.h. eine Anpassung des Abstandes an das jeweilige Etikettenformat
problemlos möglich ist. Weiterhin ist es insbesondere auch möglich, die Umfangsfläche
der Vakuumtrommel möglichst optimal für die Aufnahme möglichst vieler Etiketten am
Umfang zu nutzen, um so beispielsweise bei einer bestimmten Etikettierleistung einer
Etikettiermaschine eine möglichst geringe Umfangsgeschwindigkeit für die umlaufend
angetriebene Vakuumtrommel oder aber um bei einer bestimmten Umfangsgeschwindigkeit
der Vakuumtrommel eine möglichst hohe Etikettierleistung zu erreichen.
[0008] Die verwendeten Segmente werden jeweils auf einen Träger (Segmentträger) aufgesetzt,
dort beispielsweise über eine Kontur zentriert und in geeigneter Weise fixiert. Über
wenigstens einen im Träger ausgebildeten Strömungskanal werden die vorhandenen Vakuumhalter
(Vakuumpads) mit Unterdruck sowie ggs. für die Übergabe des jeweiligen Etiketts an
die Behälter gesteuert mit Druckluft versorgt.
[0009] Die Erfindung umfasst u.a. zwei grundsätzliche Ausführungsformen. Bei einer dieser
Ausführungen dient das wenigstens eine austauschbare Segment u.a. als Abstandshalter
zwischen den beiden einander zugeordneten Vakuumhaltern, d.h. bei einer Änderung des
Abstandes dieser Vakuumhalter wird ein vorhandenes Segment gegen ein, dem geänderten
Abstand entsprechendes Segment ausgetauscht. Dabei wird zumindest einer der beiden
Vakuumhalter dem geänderten Abstand entsprechend an der Vakuumtrommel bzw. an dem
Träger dieser Vakuumtrommel neu positioniert.
[0010] Bei einer anderen grundsätzlichen Ausführungsform ist wenigstens ein Vakuumhalter
am Segment vorgesehen, d.h. an dem Segment befestigt oder Teil des Segmentes, und
wird zur Änderung des Abstandes zwischen den Vakuumhaltern gemeinsam mit dem Segment
ausgetauscht.
[0011] Eventuell beim Austauschen des wenigstens einen Segments am Umfang des Vakuumhalters
entstehende Lücken werden durch ein oder mehrere weitere Segmente ausgefüllt, soweit
dieses erforderlich und/oder gewünscht ist.
[0012] Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung wird
im Folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Behälter in Form einer Flasche mit einer Rundumetikettierung;
- Fig. 2
- in schematischer Teildarstellung und in Draufsicht das Etikettieraggregat einer Etikettiermaschine
für die Rundumetikettierung;
- Fig. 3 und 4
- in unterschiedlichen perspektivischen Teildarstellungen die Elemente einer Vakuumtrommel
des Etikettieraggregates der Figur 2.
[0013] In den Figuren ist 1 eine als umlaufende Maschine ausgebildete Etikettiermaschine
für eine Rundumetikettierung von Flaschen 2, d.h. zum Aufbringen von Rundum-Etiketten
3 auf Flaschen 2. Die Etikettiermaschine 1 besteht hierfür in bekannter Weise aus
einem um eine vertikale Maschinenachse in Richtung des Pfeils A umlaufend angetriebenen
Rotor 4 mit einer Vielzahl vom am Umfang des Rotors vorgesehenen und von Drehtellern
5 gebildeten Standflächen für jeweils eine Flasche 2. Die zu etikettierenden Flaschen
2 werden dem Rotor 4 über einen Transporteur 6 an einem Flascheneinlauf so zugeführt,
dass jeweils eine Flasche 2 auf einem Drehteller 5 aufrecht stehend, d.h. mit ihrer
Flaschenachse FA in vertikaler Richtung orientiert angeordnet ist. Mit dem Rotor 4
werden die Flaschen 2 an einem Etikettieraggregat 7 vorbeibewegt, an welchem jeweils
ein an seiner Rückseite beleimtes und am Umfang einer Vakuumtrommel 8 gehaltenes Etikett
3 mit einem vorauseilenden Etikettenende 3.1 an die vorbei bewegte Flasche 2 übergeben
und anschließend durch Aufwickeln unter Drehen der Flasche 2 und Abziehen von der
Vakuumtrommel 8 auf die Flasche 2 dort beispielsweise als Rundum-Etikett aufgebracht
wird. Die etikettierten Flaschen 2 werden an einem Behälter- oder Flaschenauslauf
wieder an den Transporteur 6 zum Abtransportieren übergeben.
[0014] Zum Halten der Etiketten 3 an der kreiszylinderförmigen Umfangsfläche der Vakuumtrommel
8, die um eine vertikale Achse synchron mit dem Rotor 4, aber im entgegengesetzten
Drehsinn, d.h. in Richtung des Pfeils B angetrieben ist, sind Vakuumhalter 9 und 10,
d.h. sogenannte Vakuumpads vorgesehen, und zwar jeweils ein Vakuumhalter 9 zum Halten
eines Etiketts 3 an seinem in Drehrichtung der Vakuumtrommel 8 vorauseilenden Etikettenende
3.1 und ein Vakuumhalter 10 zum Halten jedes Etiketts an dem nachgeführten Etikettenende
3.2. Die Vakuumhalters 9 und 10 sind paarweise vorgesehen, und zwar in einem Bogenabstand,
der gleich der Länge eines Etiketts 3 ist und damit bei der Rundumetikettierung, bei
der die Etiketten 3 mit ihren Enden 3.1 und 3.2 überlappend aufgebracht werden, etwas
größer als der Umfang, den die Flaschen 2 an ihrem zu etikettierenden Bereich aufweisen.
[0015] Bei der dargestellten Ausführungsform werden die Etiketten 3 von einem bahnförmigen
Etikettenmaterial 3a, welches von einem nicht dargestellten Vorrat (Vorratsspule)
in Richtung des Pfeils C abgezogen wird, durch Abtrennen erzeugt. Das Etikettenmaterial
3a wird hierzu dem Etikettieraggregat 7 über mehrere Rollen 11 und eine motorisch
angetriebene Abziehvorrichtung 12 zugeführt und gelangt an eine Schneidrolle 13, an
der die das jeweilige Etikett 3 bildende Länge von dem Etikettenmaterial 3a abgetrennt
und an die Vakuumtrommel 8 übergeben wird. Mit dem Vakuumhalters 9 an der Vakuumtrommel
8 gehalten wird dann jedes Etikett 3 zum Auftrag des Leimes an einer Leimstation 14
vorbeibewegt.
[0016] Wie vorstehend erwähnt, ist der Abstand, den der vordere Vakuumhalter 9 und der zugehörige
rückwärtige Vakuumhalter 10 voneinander aufweisen, abhängig von der Länge der Etiketten
3 und diese Länge wieder abhängig vom Durchmesser, den die Flaschen 2 an ihrem mit
der Rundumetikettierung zu versehenen Bereich aufweisen.
[0017] Bei einem Formatwechsel, d.h. bei der Umstellung von einer Flaschen- oder Behälterart
auf eine andere Flaschen- oder Behälterart mit einem größeren oder kleineren Durchmesser
und damit bedingt bei einer Umstellung auf Etiketten 3 größerer Länge oder kleinerer
Länge ist es bisher notwendig, die vorhandene Vakuumtrommel komplett gegen eine andere,
an das neue Format angepasste Vakuumtrommel auszutauschen, bei der der Abstand zwischen
den einander zugeordneten Vakuumhalters 9 und 10 wiederum der Länge der nach der Umstellung
verwendeten Etiketten 3 entspricht, was u.a. mit den vorgenannten Nachteilen verbunden
ist.
[0018] Um diese Nachteile zu vermeiden, ist die Vakuumtrommel 8 den Figuren 3 und 4 entsprechend
mehrteilig ausgebildet. Sie besteht aus einem unteren tellerartigen bzw. kreisscheibenartigen
Träger 14, der auf der die Vakuumtrommel 8 antreibenden vertikalen Welle 15 vorgesehen
ist, aus mehreren, die Umfangs- oder Trommelfläche der Vakuumtrommel 8 bildenden Segmenten,
die in den Figuren mit 16 und 16.1 wiedergegeben sind, sowie aus einem die Oberseite
der Vakuumtrommel 8 bildenden kreisscheibenförmigen Deckel 17, welcher an dem oberen
Ende der Welle 15 z.B. durch Festklemmen gehalten ist.
[0019] Das Segment 16 ist beidendig mit jeweils einem eine schlitzförmige, sich parallel
zur Achse der Welle 15 erstreckende Düse 18 bildenden Düsenkörper 19 versehen, wobei
der eine Düsenkörper 19 mit seinem Düsenschlitz 18 den Vakuumhalter 9 und der andere
Düsenkörper 19 mit seinem Düsenschlitz 18 den Vakuumhalter 10 bilden. Durch eine ringförmige
Profilierung 20 an der Oberseite des Trägers 14 und durch einen diese Profilierung
20 formschlüssig übergreifenden ringförmigen Flansch 21 am Segment 16 ist dieses insbesondere
auch gegen radial zur Achse der Welle 15 wirkende Fliehkräften formschlüssig am Träger
14 gehalten. Durch zusätzliche Zentrierelemente in Form von Zapfen 22 am Träger 14
und zugehörige Zapfenöffnungen 23 im Flansch 21 ist eine Zentrierung bzw. Positionierung
des jeweiligen Segments 16 am Träger 14 gegeben. Mittels Langlöchern 24 im Flansch
21 und mittels nicht dargestellter Schrauben, welche durch diese Langlöcher 24 hindurchgreifen
ist eine Feinpositionierung des jeweiligen Segments 16 in Umfangsrichtung der Vakuumtrommel
8 möglich. An der Oberseite der Vakuumtrommel 8 ist jedes Segment 16 durch formschlüssiges
Ineinandergreifen des Segments und des Deckels 17 gesichert.
[0020] Bei der die Figuren 3 und 4 dargestellten Ausführungsform ist der Träger 14 zur Aufnahme
von zwei Segmenten 16 mit den beiden, jeweils durch eine Schraubbefestigung 25 gehaltenen
Düsenelementen 19 ausgebildet. Zwischen diesen beiden Segmenten 16 wird die Umfangsfläche
der Vakuumtrommel 8 durch zwei Segmente 16.1, die in gleicher Weise wie die Segmente
16 am Träger 14 sowie am Deckel 17 gehalten sind, ergänzt bzw. geschlossen.
[0021] Dort, wo die Segmente 16 vorgesehen werden, sind an der Oberseite des Trägers 14
im Bereich des Trägerumfangs mehrere Öffnungen 26 vorgesehen, die bei montiertem Segment
16 eine Strömungsverbindung zwischen einem im Träger 14 ausgebildeten Strömungskanal
27 für Vakuum und eventuell Druckluft mit einem im jeweiligen Düsenelement 19 ausgebildeten
und mit der Düsenöffnung 18 in Verbindung stehenden Strömungskanal herstellen. Die
jeweils nicht benötigten Öffnungen 26 sind dann durch die Segmente 16 bzw. 16.1 bzw.
durch den jeweiligen Flanschabschnitt 21 dieser Segmente 16 bzw. 16.1 abgedeckt und
dicht verschlossen. Durch den beschriebenen Aufbau ist es möglich, die Vakuumtrommel
8 abhängig von dem Durchmesser der zu etikettierenden Behälter oder Flaschen 2 und
damit abhängig von der Länge der verwendeten Etiketten 3 mit einer unterschiedlichen
Anzahl und/oder Größe von Segmenten 16 und 16' zu bestücken, um die Vakuumtrommel
8 so einfach und schnell an das jeweilige Format anzupassen. Diese Anpassung ist insbesondere
auch in der Form möglich, dass der vorgegebene Umfang der Vakuumtrommel 8 möglichst
optimal genutzt ist, d.h. sich in den von der Länge der Etiketten 3 abhängigen Abstand
möglichst viele von jeweils einem Vakuumhalter 9 und einem Vakuumhalter 10 gebildete
Vakuumhalter-Paare ergeben, so dass bei jedem Umlauf der Vakuumtrommel 8 möglichst
viele Etiketten 3 an am Etikettieraggregat 7 vorbeibewegte Flaschen 2 übergeben werden
können.
[0022] Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht
sich, dass Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Etikettiermaschine
- 2
- Flasche
- 3, 3a
- Etikett
- 3.1
- Vorauseilendes Etikettenende
- 3.2
- Nacheilendes Etikettenende
- 4
- Rotor
- 5
- Drehteller
- 6
- Transporteur
- 7
- Etikettieraggregat
- 8
- Vakuumtrommel
- 9, 10
- Vakuumhalter oder Vakuumpad
- 11
- Rolle
- 12
- Abziehvorrichtung
- 13
- Schneidrolle
- 14
- Träger
- 15
- Welle der Vakuumtrommel 8
- 16, 16.1
- Segment
- 17
- Deckel
- 18
- Düsenschlitz
- 19
- Düsenelement
- 20
- Profilierung
- 21
- Flansch
- 22
- Zentrierzapfen
- 23
- Zapfenöffnung
- 24
- Langloch
- 25
- Schraubverbindung
- 26
- Öffnung bzw. Durchlass
- A
- Drehrichtung des Rotors 4
- B
- Drehrichtung der Vakuumtrommel 8
- C
- Abziehrichtung des Etikettenmaterials 3a
1. Vakuumtrommel zur Verwendung in einer Etikettiermaschine, inbesondere zum Etikettleren
von Flaschen oder dergleichen Behälter (2), mit wenigstens zwei an einer Umfangsfläche
der Trommel (8) um eine Trommelachse (15) versetzten Vakuumhaltern (9, 10) insbesondere
für ein vorderes Etikettenende (3.1) bzw. ein rückwärtiges Etikettenende (3.2), wobei
zumindest ein Teil der Umfangsfläche von wenigstens einem Segment (16, 16.1) gebildet
ist, und dass der Abstand, den die wenigstens zwei Vakuumhalter (9, 10) am Umfang
der Vakuumtrommel (8) von einander aufweisen, unter Austauschen des wenigstens einen
Segments (16, 16.1) veränderbar ist, wobei ein Träger (14) vorgesehen ist, an weichen
das wenigstens eine Segment (16, 16.1) lösbar gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (14) an einer Welle (15) vorgesehen ist, die achsgleich mit der Achse
des Trägers (14) angeordnet ist und dass an der Welle (15) ein Deckel (17) befestigt
ist, an dem das wenigstens eine Segment (16, 16.1) an einer dem Träger (14) abgewandten
Seite gehalten ist.
2. Vakuumtrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Position wenigstens eines Vakuumhalters (9, 10) in Umfangsrichtung der Vakuumtrommel
(8) veränderbar ist.
3. Vakuumtrommel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Vakuumhalter (9, 10) an dem wenigstens einen austauschbaren Segment
(16) vorgesehen oder Teil des wenigstens einen austauschbaren Segments (16) ist.
4. Vakuumtrommel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem wenigstens einen austauschbaren Segment (16) an wenigstens einem Ende, vorzugsweise
an zwei in Umfangsrichtung der Vakuumtrommel (8) gegeneinander versetzten Enden wenigstens
ein Vakuumhalter (9, 10) vorgesehen ist.
5. Vakuumtrommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsfläche der Vakuumtrommel (8) von wenigstens einem austauschbaren ringförmigen
Segment gebildet ist.
6. Vakuumtrommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Umfangsfläche der Vakuumtrommel (8) von wenigstens einem austauschbaren
teilringförmigen Segment (16, 16.1) gebildet ist.
7. Vakuumtrommel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsfläche der Vakuumtrommel (8) von mehreren austauschbaren und aneinander
anschließenden austauschbaren Segmenten (16, 16') gebildet ist.
8. Vakuumtrommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ihre Ausbildung als Hohltrommel mit ring- oder hohlzyllnderförmige Trommelumfangswand.
9. Vakuumtrommel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine austauschbare ring- oder teilringförmige Segment (16, 16.1) zumindest
einen Teil der hohlzylinderförmigen Tromrnelumfangswand bildet.
10. Vakuumtrommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (14) teller- oder scheibenartig ausgebildet ist und eine Stirnseite der
Vakuumtrommel (8) bildet, dass das wenigstens eine Segment (16, 16') auf dem Träger
(14) derart befestigt ist, dass die Krümmungsachse der zumindest einen Teil der Umfangsfläche
der Vakuumtrommel (8) bildenden Außenfläche des Segments (16, 16.1) achsgleich oder
im Wesentlichen achsgleich mit der Achse des Trägers (14) liegt.
11. Vakuumtrommel nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch Mittel (22, 23) zum Zentrieren des wenigstens einen Segments (16, 16.1) am Träger
(14).
12. Vakuumtrommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Träger (14) wenigstens ein Strömungskanal (27) vorgesehen ist, und dass an einer
für die Befestigung des wenigstens einen Segments (16, 16.1) vorgesehenen Fische des
Trägers (14) wenigstens eine in den Strömungskanal (27) mündende Anschlussöffnung
(26) zum Verbinden der Vakuumhalter (9, 10) mit dem Strömungskanal (27) vorgesehen
ist.
13. Vakuumtrommel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Anschlussöffhungen (26) vorgesehen ist, und dass nach dem Befestigen
des wenigstens einen Segments (16, 16.1) die nicht benötigten Anschlussöffnungen (26)
durch dieses Segment (16, 16.1) verschlossen sind.
14. Etikettiermaschine für die Etikettierung von Flaschen oder dergleichen Behälter (2)
mit wenigstens einem Etikettieraggregat (7) mit mindestens einer umlaufend antreibbaren
Vakuumtrommel (8), dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist.
1. Vacuum drum for use in a labelling machine, especially for the labelling of bottles
or like containers (2), comprising at least two vacuum pads (9, 10), set-off from
each other by a drum axis (15) on the periphery of the drum (8), especially for a
front label end (3.1) and a rear label end (3.2), respectively, wherein at least a
part of the periphery is formed by at least one segment (16, 16.1), and that the distance,
which the at least two vacuum pads (9, 10) have to one another on the periphery of
the vacuum drum (8), can be modified by exchanging at least one segment (16, 16.1),
wherein a carrier (14) is provided at which the at least one segment (16, 16.1) is
detachably held, characterised in that the carrier (14) is provided at a shaft (15) which is arranged coaxially with the
axis of the carrier (14) and that, at the shaft (15), a lid (17) is attached at which
the at least one segment (16, 16.1) is held on a side facing away from the carrier
(14).
2. Vacuum drum according to claim 1, characterised in that the position of at least one vacuum pad (9, 10) can be modified in the peripheral
direction of the vacuum drum (8).
3. Vacuum drum according to claim 1 or 2, characterised in that at least one vacuum pad (9, 10) is provided at the at least one exchangeable segment
(16) or is part of the at least one exchangeable segment (16).
4. Vacuum drum according to claim 3, characterised in that, at the at least one exchangeable segment (16) at at least one end, preferably at
two ends set-off in the peripheral direction of the vacuum drum (8), at least one
vacuum pad (9, 10) is provided.
5. Vacuum drum according to one of the preceding claims, characterised in that the periphery of the vacuum drum (8) is formed by at least one exchangeable ring-shaped
segment.
6. Vacuum drum according to one of the preceding claims, characterised in that at least a part of the periphery of the vacuum drum (8) is formed by at least one
exchangeable partially ring-shaped segment (16, 16.1).
7. Vacuum drum according to claim 5 or 6, characterised in that the periphery of the vacuum drum (8) is formed by several exchangeable and connecting
exchangeable segments (15, 16').
8. Vacuum drum according to one of the preceding claims, characterised by its design as a hollow drum with ring-shaped or hollow cylinder-shaped peripheral
drum wall.
9. Vacuum drum according to claim 8, characterised in that the at least one exchangeable ring-shaped or partially ring-shaped segment (16, 16.1)
forms at least a part of the hollow cylinder-shaped peripheral drum wall.
10. Vacuum drum according to one of the preceding claims, characterised in that the carrier (14) is of a plate-shaped or disk-shaped design and forms a front face
of the vacuum drum (8), that the at least one segment (16, 16') is attached on the
carrier (14) such that the axis of curvature of the outer surface of the segment (16,
16.1) forming at least a part of the periphery of the vacuum drum (8) is positioned
coaxially or essentially coaxially with the axis of the carrier (14).
11. Vacuum drum according to claim 10, characterised by means (22, 23) for centring the at least one segment (16, 16.1) at the carrier (14).
12. Vacuum drum according to one of the preceding claims, characterised in that at least one flow channel (27) is provided in the carrier (14) and that, on a surface
of the carrier (14) provided for attaching the at least one segment (16, 16.1), at
least one connection opening (26) leading into the flow channel (27) is provided for
connecting the vacuum pads (9, 10) with the flow channel (27).
13. Vacuum drum according to claim 12, characterised in that a plurality of connection openings (26) is provided and that, after attaching the
at least one segment (16, 16.1), the connection openings (26) not required are closed
by this segment (16, 16.1).
14. Labelling machine for the labelling of bottles or like containers (2) comprising at
least one labelling unit (7) with at least one rotatively drivable vacuum drum (8),
characterised in that the drum is designed according to one of the preceding claims.
1. Tambour sous vide à utiliser dans une étiqueteuse, en particulier pour l'étiquetage
de bouteilles ou récipients similaires (2), avec au moins deux systèmes de maintien
sous vide (9, 10) décalés autour d'un axe de tambour (15) au niveau d'une surface
périphérique du tambour (8), en particulier pour une extrémité d'étiquette avant (3.1)
respectivement une extrémité d'étiquette arrière (3.2), au moins une partie de la
surface périphérique étant formée d'au moins un segment (16, 16.1) et en ce que la
distance que présentent, l'un par rapport à l'autre, les systèmes de maintien sous
vide (9, 10) au moins au nombre de deux sur la périphérie du tambour sous vide (8)
peut être modifiée en remplaçant l'au moins un segment (16, 16.1), un support (14)
étant prévu au niveau duquel l'au moins un segment (16, 16.1) est maintenu de manière
libérable, caractérisé en ce que le support (14) est prévu au niveau d'un arbre (15) qui est disposé coaxialement
à l'axe du support (14) et en ce qu'un couvercle (17) au niveau duquel l'au moins un segment (16, 16.1) est maintenu d'un
côté opposé au support (14) est fixé sur l'arbre (15).
2. Tambour sous vide selon la revendication 1, caractérisé en ce que la position d'au moins un système de maintien sous vide (9, 10) est modifiable dans
le sens périphérique du tambour sous vide (8).
3. Tambour sous vide selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins un système de maintien sous vide (9, 10) est prévu au niveau de l'au moins
un segment remplaçable (16) ou partie de l'au moins un segment remplaçable (16).
4. Tambour sous vide selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'au moins un système de maintien sous vide (9, 10) est prévu au niveau de l'au moins
un segment remplaçable (16) à au moins une extrémité, de préférence à deux extrémités
décalées l'une par rapport à l'autre dans le sens périphérique du tambour sous vide
(8).
5. Tambour sous vide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface périphérique du tambour sous vide (8) est formée d'au moins un segment
annulaire remplaçable.
6. Tambour selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une partie de la surface périphérique du tambour sous vide (8) est formée
d'au moins un segment partiellement annulaire remplaçable (16, 16.1).
7. Tambour selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que la surface périphérique du tambour sous vide (8) est formée de plusieurs segments
remplaçables et segments remplaçables raccordés les uns aux autres (16, 16').
8. Tambour sous vide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par sa réalisation sous forme de tambour creux avec paroi périphérique de tambour de
forme annulaire ou cylindrique creuse.
9. Tambour sous vide selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'au moins un segment annulaire ou partiellement annulaire remplaçable (16, 16.1)
forme au moins une partie de la paroi périphérique de tambour de forme cylindrique
creuse.
10. Tambour sous vide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support (14) est réalisé sous forme d'assiette ou de disque et forme une face
frontale du tambour sous vide (8), en ce que l'au moins un segment (16, 16') est fixé sur le support (14) de telle sorte que l'axe
de courbure de la surface extérieure du segment (16, 16.1) formant au moins une partie
de la surface périphérique du tambour sous vide (8) est coaxial ou essentiellement
coaxial à l'axe du support (14).
11. Tambour sous vide selon la revendication 10, caractérisé par des moyens (22, 23) de centrage de l'au moins un segment (16, 16.1) sur le support
(14).
12. Tambour sous vide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un canal d'écoulement (27) est prévu dans le support (14) et en ce qu'au niveau d'une surface du support (14) prévue pour la fixation de l'au moins un segment
(16, 16.1), au moins une ouverture de raccordement (26) débouchant dans le canal d'écoulement
(27) est prévue pour relier les systèmes de maintien sous vide (9, 10) au canal d'écoulement
(27).
13. Tambour sous vide selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'une pluralité d'ouvertures de raccordement (26) est prévue et en ce qu'après la fixation de l'au moins un segment (16, 16.1), les ouvertures de raccordement
(26) non nécessaires sont obturées par ce segment (16, 16.1).
14. Etiqueteuse pour l'étiquetage de bouteilles ou récipients similaires (2) avec au moins
un groupe d'étiquetage (7) avec au moins un tambour sous vide (8) pouvant être entraîné
en rotation, caractérisée en ce que le tambour est réalisé selon l'une quelconque des revendications précédentes.
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