[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaberklingenhaltevorrichtung, welche eine Aufnahmeeinheit
aufweist, die zur Aufnahme einer Schaberklinge vorgesehen ist.
[0002] Eine derartige Schaberklingenhaltevorrichtung kann beispielsweise in einer Papierfabrik
im Rahmen der Papierherstellung oder in der Stahlindustrie verwendet werden. Sie dient
üblicherweise zur Aufnahme einer Schaberklinge zwecks gleichmäßiger Anlage derselben
an eine rotierende Walze bzw. Rolle, um deren Oberfläche während des Betriebes zu
reinigen. Eine derartige Walze kann einen Durchmesser von beispielsweise 1 m - 6 m
und eine Länge von bis zu 10 m aufweisen. Die zur Reinigung einer solchen Walze vorgesehene
Schaberklinge muss über die gesamte Länge der Walze möglichst gleichmäßig unter einem
vorgegebenen Winkel an der Walze anliegen. Um dies zu erreichen, wird die Schaberklinge
im Allgemeinen mit einem Liniendruck zwischen 100 und 400 Newton pro Meter an die
Walze angelegt. Eine herkömmliche Schaberklinge hat beispielsweise bis zu 10 m Länge,
7,5 cm Breite und 1,5 mm Dicke. Eine herkömmliche Schaberklinge besteht beispielsweise
aus Kohlefasermaterial.
[0003] Im Betrieb der Schaberklinge wird der an der Walze anliegende Bereich der Schaberklinge
mehr und mehr abgeschliffen, so dass die verbleibende Breite der Schaberklinge zunehmend
reduziert wird. Hat die Schaberklinge ein Breite von beispielsweise 6,5 cm erreicht,
dann gilt sie als aufgebraucht und wird durch eine neue Schaberklinge ersetzt.
[0004] Aus der
JP 09041287 A ist eine Schabervorrichtung mit einer transportablen Schaberklinge bekannt. Bei dieser
bekannten Vorrichtung besteht die Schaberklinge aus einer Wechselklinge, welche im
Betrieb direkt an die Oberfläche einer Walze angedrückt wird, und einer Halteklinge,
welche einen Träger für die Wechselklinge bildet. Bei der Wechselklinge handelt es
sich um eine auf einer Rolle aufgewickelte Endlosklinge, die im Betrieb an die Oberfläche
der rotierenden Walze angelegt wird und deren anderes Ende auf einer Aufnahmerolle
aufgewickelt wird. Dabei ist jeweils ein Teilbereich der Endlosklinge mit der Walzenoberfläche
im Kontakt. Ist dieser Teilbereich abgenutzt, dann kann die Endlosklinge weiter aufgerollt
werden, so dass ein neuer Teilbereich der Endlosklinge mit der Walzenoberfläche kontaktiert
werden kann.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Weg aufzuzeigen, wie die Kosten der
Reinigung der Oberfläche einer rotierenden Walze reduziert werden können.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Schaberklingenhaltevorrichtung mit den im Anspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0007] Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, dass aufgrund der Verwendung
eines zusätzlichen Schaber-klingenträgers Schaberklingen mit geringerer Breite verwendet
werden können. Da als Schaberklingenträger-ein Werkstoff verwendet wird, der wesentlich
preisgünstiger ist als der Werkstoff, aus welchem eine Schaberklinge besteht, und
da Schaberklingen mit geringerer Breite verwendet werden können, werden die Kosten
der Reinigung der Oberfläche einer rotierenden Walze im Vergleich zum Stand der Technik
deutlich reduziert.
[0008] Der Schaberklingenträger gemäß der Erfindung ist in einem seiner Endbereiche vorzugsweise
ebenso ausgebildet wie eine herkömmliche Schaberklinge und ist mit diesem Endbereich
in die Aufnahmeeinheit der Schäberklingenhaltevorrichtung eingesetzt. In dem aus der
Aufnahmeeinheit hinausragenden Bereich des Schaberklingenträgers sind Befestigungsmittel
für eine Schaberklinge vorgesehen. In diese Befestigungsmittel ist eine Schaberklinge
eingesetzt, die im Vergleich zum Stand der Technik eine wesentlich geringere Breite
aufweisen kann, beispielsweise 3 - 4 cm. Von dieser Schaberklinge ragen wiederum beispielsweise
etwa 2 - 3 cm über das Ende des Schaberklingenträgers in Richtung der zu bearbeitenden
Walze hinaus. Von diesem überstehenden Bereich der Schaberklinge wird im Betrieb ebenso
wie beim Stand der Technik etwa 1 cm angeschliffen, bis die Schäberklinge als verbraucht
gilt und ausgewechselt und anschließen entsorgt wird. Im Unterschied zum Stand der
Technik muss jedoch weit weniger Schaberklingenmaterial entsorgt werden.
[0009] Dadurch werden die Kosten für die Reinigung der Oberfläche einer rotierenden Walze
reduziert sowie Umweltressourcen geschont, da beispielsweise weniger Kohlefasermaterial
benötigt wird. Der Schaberklingenträger gemäß der Erfindung, der in die Aufnahmeeinheit
der Schaberklingenhaltevorrichtung eingesetzt ist, kann im Falle eines Austausches
einer Schaberklinge auch im Zusammenhang mit der neuen Schaberklinge weiter verwendet
werden.
[0010] Die Befestigungsmittel, mittels welcher die Schaberklinge an dem Schaberklingenträger
befestigt ist, weisen eine Fixierleiste und eine mit der Fixierleiste verbundene Fixierfeder
auf. Dies erlaubt ein einfaches und schnelles Herausziehen einer aufgebrauchten Schaberklinge
aus der Schaberklingenhaltevorrichtung sowie ein einfaches und schnelles Einschieben
einer neuen Schaberklinge in die Schaberklingenhaltevorrichtung. Insbesondere kann
dieses Herausziehen und Einschieben ohne Verwendung von Werkzeug erfolgen.
[0011] Ist der Schaberklingenträger mit Bohrungen versehen und sind die Befestigungsmittel
mittels durch die Bohrungen geführter Schrauben mit dem Schaberklingenträger verbunden,
dann ist die für den Reinigungsbetrieb erforderliche hinreichend feste Fixierung der
Schaberklinge sichergestellt. Andererseits können bei Bedarf die Schrauben gelöst
und die Befestigungsmittel vom Schaberklingenträger entfernt werden, beispielsweise
zum Zwecke eines Austausches oder einer Reinigung.
[0012] Eine Verschweißung der Befestigungsmittel mit dem Schaberklingenträger hat den Vorteil
der Sicherstellung einer hinreichend festen Fixierung der Schaberklinge bei reduziertem
Zeitaufwand für die Anbringung der Befestigungsmittel am Schaberklingenträger, erlaubt
jedoch kein nachträgliches Entfernen der Befestigungsmittel vom Schaberklingenträger.
[0013] Ist die Fixierleiste winkelförmig ausgebildet, dann kann die Schaberklinge in einfacher
Weise zwischen die Fixierleiste und den Schaberklingenträger eingeschoben werden,
bis sie auf der Fixierleiste aufliegt.
[0014] Vorzugsweise bestehen die einzelnen Bestandteile der Befestigungsmittel aus rostfreiem
Edelstahl, wodurch ein langjähriger Gebrauch im Betrieb sichergestellt ist.
[0015] Weitere vorteilhafte Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus deren beispielhafter
Erläuterung anhand der Figuren. Es zeigt
- Figur 1
- ein Ausführungsbeispiel für eine Schaberklingenhaltevorrichtung gemäß der Erfindung
und
- Figur 2
- eine vergrößerte Darstellung eines Teils der in der Figur 1 dargestellten Vorrichtung.
[0016] Die in der Figur 1 dargestellte Schaberklingenhaltevorrichtung geht aus von einer
Schaberklingenhaltevorrichtung, wie sie in der
WO 2004/042143 beschrieben ist. Sie weist eine Grundplatte 6 auf, die im Wesentlichen U-förmig ausgebildet
ist und zwei kurze und eine lange Begrenzüngswand aufweist. Im Endbereich einer der
kurzen Begrenzungswände ist ein Lagerrohr 5 angeordnet, welches Bestandteil der Grundplatte
ist. Das Lagerrohr 5 ist innerhalb eines geschlitzten Vierkantrohres 4 und um einen
kleinen Winkel drehbar zu diesem gelagert. Das Vierkantrohr 4 kann in Richtung senkrecht
zur Zeichenebene segmentförmig aufgebaut sein, um die Elastizität der Deckplatte 2
möglichst wenig zu beeinträchtigen.
[0017] Das Vierkantrohr ist mit der Deckplatte 2 fest verbunden, vorzugsweise mittels einer
Vielzahl von Schraubverbindungen, die senkrecht zur Zeichenebene hintereinander angeordnet
sind, in der Zeichnung aber nicht dargestellt sind. Die Deckplatte 2 besteht vorzugsweise
aus Kohlefasermaterial und kann mehrere Kohlefaserschichten aufweisen. Dadurch ist
die Deckplatte flexibel und kann sich an die Oberfläche der jeweils zu reinigenden
Walze gut anpassen.
[0018] Im vorderen Endbereich der Deckplatte 2 sind mittels Schraubverbindungen 3a Fingervorrichtungen
3 an der Deckplatte befestigt, die ebenfalls senkrecht zur Zeichenebene hintereinander
angeordnet sind. Zwischen der Deckplatte 2 und den Fingervorrichtungen 3, welche eine
Aufnahmeeinheit bilden, in welche üblicherweise eine Schaberklinge eingesetzt wird,
wird im Unterschied zum Stand der Technik ein Schaberklingenträger 8 eingesetzt. Dieses
Einbringen des Schaberklingenträgers erfolgt vorzugsweise durch ein Einschieben in
Axialrichtung, d. h. in einer Richtung senkrecht zur Zeichenebene. Der hintere Bereich
des Schaberklingenträgers ist ebenso ausgebildet wie der hintere Bereich einer üblichen
Schaberklinge, so dass keinerlei bauliche Veränderungen der Aufnahmeeinheit notwendig
sind, um anstelle einer üblichen Schaberklinge einen erfindungsgemäßen Schaberklingenträger
aufnehmen zu können. Da der hintere Bereich des Schaberklingenträgers 8 mit einer
Niete oder Feder 15 versehen ist, kann der Schaberklingenträger 8 im Betrieb der Vorrichtung
nicht in Richtung der zu reinigenden Walze herausgezogen werden.
[0019] In seinem aus der Aufnahmeeinheit 2,3 hinausragenden Bereich ist der Schäbenklingenträger
8 mit Befestigungsmitteln 10, 11, 12 für eine Schaberklinge 1 versehen. Zu diesen
Befestigungsmitteln gehören eine winkelförmig ausgebildete Fixierleiste 11, eine mit
der Fixierleiste verbundene Fixierfeder 12 und Schrauben 10. Diese Schrauben sind
durch Bohrungen 13 des-Schaberklingenträgers 8 geführt und in ein Innengewinde der
winkelförmig ausgebildeten Fixierleiste 11 eingeschraubt, um diese Fixierleiste 11
fest mit dem Schaberklingenträger 8 zu verbinden. Die Fixierfeder 12 bildet entweder
zusammen mit der Fixierleiste 11 ein einstückiges Bauteil oder ist mit der Fixierleiste
verschweißt. Die Fixierfeder ist dazu vorgesehen, eine zwischen dem vorderen Endbereich
des Schaberklingenträgers 8 und der Fixiereinheit 11 eingeschobene Schaberklinge 1
an den Schaberklingenträger 8 anzupressen, so dass die Schaberklinge 1 im Reinigungsbetrieb
der Walze die erforderliche feste Positionierung in einem vorgegebenen Winkel relativ
zur zu reinigenden Walze aufweist.
[0020] Alternativ zur vorstehend beschriebenen Verschraubung der Fixierleiste 11 mit dem
Schaberklingenträger 8 kann die Fixierleiste auch mit dem Schaberklingenträger 8 verschweißt
sein.
[0021] Vorzugsweise bestehen der Schaberklingenträger 8, die Fixierleiste 11 und die Fixierfeder
12 aus rostfreiem Edelstahl, so dass ein langjähriger Gebrauch dieser Bauteile sichergestellt
ist. Der Schaberklingenträger 8 hat beispielsweise eine Länge von bis zu 10 m, eine
Breite von 5 cm und eine Dicke von 1,5 mm. Er ist federnd ausgebildet, so dass Durchmesserabweichungen
der Walze ausgeglichen werden können. Die Länge des Schaberklingenträgers erstreckt
sich in Axialrichtung der Walze bzw. senkrecht zur Zeichenebene. Die Breite b des
Schaberklingenträgers und die Dicke d des Schaberklingenträgers sind in der Figur
2 gekennzeichnet.
[0022] Die mittels der Befestigungsmittel 10, 11, 12 am Schaberklingenträger 8 befestigte
Schaberklinge 1 kann im Vergleich zu den aus dem Stand der Technik bekannten Schaberklingen
eine wesentlich geringere Breite aufweisen. Die aus dem Stand der Technik bekannten
Schaberklingen weisen - wie bereits oben ausgeführt wurde - beispielsweise eine Breite
von 7,5 cm auf. Die Rückseite bzw. Unterseite dieser bekannten Schaberklingen ist
direkt in die Aufnahmeeinheit der bekannten Schaberklingenhaltevorrichtung eingesetzt.
Da nach einem während des Reinigungsbetriebes erfolgenden Abschleifen der Schaberklinge
um ca. 1 cm, d. h. beim Erreichen einer Breite von ca. 6,5 cm, die Schaberklinge als
verbraucht angesehen wird und entsorgt wird, muss beim Stand der Technik ein vergleichsweise
großer Teil der Schaberklinge entsorgt werden. Diese Vorgehensweise ist kostenaufwendig
und schont die Umweltressourcen nicht. Bei der vorliegenden Erfindung kann eine Schaberklinge
verwendet werden, deren Breite beispielsweise nur 3,5 cm beträgt.' Die Unterseite
dieser Schaberklinge ist nicht in die Aufnahmeeinheit der Schaberklingenhaltevorrichtung
eingesetzt, sondern mittels Befestigungsmitteln an einem Schaberklingenträger befestigt,
der seinerseits in die Aufnahmeeinheit der Schaberklingenhaltevorrichtung eingesetzt
ist. Der Schaberklingenträger kann auch nach einem Ersetzen einer verbrauchten Schaberklinge
weiterverwendet werden. Die Schaberklinge, die bei der Erfindung zur Anwendung kommt,
wird im Betrieb ebenso wie eine bekannte Schaberklinge um etwa 1 cm abgeschliffen
und dann als verbraucht angesehen und durch eine neue Schaberklinge ersetzt. Der zu
entsorgende Teil der verbrauchten Schaberklinge hat bei diesem Ausführungsbeispiel
nur noch eine Breite von etwa 2,5 cm, so dass im Vergleich zum Stand der Technik wesentlich
weniger Schaberklingenmaterial entsorgt werden muss.
[0023] Um den jeweils gewünschten Anpressdruck der Schaberklinge an die Oberfläche der zu
reinigenden Walze einzustellen, ist im Innenbereich der U-förmigen Grundplatte 6 ein
pneumatischer Luftschlauch 14 vorgesehen. Dieser ist an seinem einen Ende mit einem
Luftanschluss versehen, durch welchen Luft in den Schlauch gepresst werden kann und
auch wieder Luft aus dem Schlauch ausgelassen werden kann. Das andere Ende des Schlauches
14 ist verschlossen. Zwischen dem Schlauch 14 und der langen Begrenzungswand der U-förmigen
Grundplatte 6 ist eine Kunststoffeinlage 7 vorgesehen. Diese ist auf die Innenseite
der Grundplatte lose eingelegt, aufgeklebt oder angeschraubt und verhindert, dass
im Betrieb der Vorrichtung der Schlauch 14 mit einer möglicherweise heißen Begrenzungswand
in Berührung kommt.
[0024] Wird der Luftdruck im Schlauch 14 erhöht, dann dehnt sich dieser aus. Dies bewirkt,
dass im Bereich des Schlauches 14 die Deckplatte 2 von der Grundplatte 6 weggedrückt
wird. Dies wiederum hat zur Folge, dass die Schaberklinge 1 sich in Richtung des Pfeiles
x bewegt bzw. in Richtung x gedrückt wird. Dadurch wird die Schaberklinge an die zu
reinigende Walzenoberfläche angelegt und der gewünschte Anpressdruck über ein Druckregelventil
eingestellt.
[0025] Weiterhin weist die in der Figur 1 dargestellte Schaberklingenhaltevorrichtung in
der Nähe des Lagerrohres 5 ein erstes Federblech 16 auf, dessen einer Endbereich an
der Grundplatte 6 befestigt ist, beispielsweise angeschweißt. Der andere Endbereich
des Federbleches 16 stützt sich an der Deckplatte 2 ab. Das Federblech 16 dient unter
anderem als Staubschutz, so dass kein Staub in den Schlitz des geschlitzten Vierkantrohre
4 eindringen kann.
[0026] In ihrem von der Schaberklinge 1 entfernt gelegenen Endbereich ist an der Deckplatte
2 mittels einer Schraub- oder Nietverbindung 20 ein zweites Federblech 18 befestigt,
das den Bereich zwischen dem Ende der Begrenzungswand 9 der Grundplatte 6 und der
Deckplatte 2 überbrückt und sich auf der Außenseite der Begrenzungswand 9 der Grundplatte
6 abstützt. Auch dieses Federblech 18 dient als Staubschutz bzw. Schmutzabdichtung.
[0027] Das Federblech 18 gleitet sowohl bei einer Erhöhung als auch bei einer Erniedrigung
des Luftdrucks im Schlauch 14 an der Außenfläche der Begrenzungswand 9 entlang.
[0028] Um die Schaberklingenhaltevorrichtung zusammen mit verschiedenen, am Markt vorhandenen
Schaberhaltersystemen verwenden zu können, ist mit dem Federblech 16 und/oder der
Grundplatte 6 eine Adapterleiste 17 fest verbunden, beispielsweise unter Verwendung
von Schrauben 21. Diese Adapterleiste 17 ist auf der von der Deckplatte 2 abgelegenen
Außenseite des Federbleches 16 bzw. der Grundplatte 6 positioniert.
[0029] In der Figur 1 ist nach alledem eine Schaberklingenhaltevorrichtung gezeigt, bei
der die Schwenkebene der Schaberklingenhaltevorrichtung in spezieller Weise ausgebildet
und angeordnet ist. Die in der Figur 1 dargestellte Schaberklingenhaltevorrichtung
benötigt nur einen Luftschlauch, da das Herbeiführen der Ausgangsstellung der Deckplatte
durch die Kraft des Federbleches 16 erfolgt. Vorzugsweise bildet das aus der Grundplatte
6, dem Federblech 18, einem Teil der Deckplatte 2, dem Vierkantrohr 4 und dem Federblech
16 gebildete System eine im wesentlichen staubdichte Einheit.
Bezugszeichenliste:
[0030]
- 1
- Schaberklinge
- 2
- Deckplatte
- 3
- Fingervorrichtung
- 3a
- Schraube
- 4
- geschlitztes Vierkantrohr
- 5
- Lagerrohr
- 6
- Grundplatte
- 7
- Kunststoffeinlage
- 8
- Schaberklingenträger
- 9
- Begrenzungswand der Grundplatte
- 10
- Schraube
- 11
- Fixierleiste
- 12
- Fixierfeder
- 13
- Bohrung
- 14
- Luftschlauch
- 15
- Niete oder Feder an der Schaberklinge
- 16
- Federblech
- 17
- Adapterleiste
- 18
- Federblech
- 19
- Schraube
- 20
- Schraube oder Niete
- 21
- Schraube oder Stehbolzen
1. Schaberklingenhaltevorrichtung, welche eine Aufnahmeeinheit (2,3) aufweist, in welche
ein Schaberklingenträger (8) eingesetzt ist, der in seinem aus der Aufnahmeeinheit
hinausragenden Bereich Befestigungsmittel (10,11,12) für eine Schaberklinge aufweist,
wobei die Befestigungsmittel eine Fixierleiste (11) aufweisen, dadurch gekennzeichnet , dass die Befestigungsmittel des Weiteren eine mit der Fixierleiste verbundene Fixierfeder
(12) aufweisen.
2. Schaberklingenhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass der Schaberklingenträger (8) mit Bohrungen (13) versehen ist und die Fixierleiste
mittels durch die Bohrungen geführter Schrauben (10) mit dem Schaberklingenträger
(8) verbunden ist.
3. Schaberklingenhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierleiste mit dem Schaberklingenträger (8) verschweißt ist.
4. Schaberklingenhaltevorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , dass die Fixierleiste (11) winkelförmig ausgebildet ist.
5. Schaberklingenhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 - 4, dadurch gekennzeichnet , dass die Fixierfeder (12) mit der Fixierleiste (11) verschweißt ist.
6. Schaberklingenhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 - 4, dadurch gekennzeichnet , dass die Fixierfeder mit der Fixierleiste ein einstückiges Bauteil bildet.
7. Schaberklingenhaltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Schaberklingenträger (8) aus rostfreiem Edelstahl besteht.
8. Schaberklingenhaltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Schaberklingenträger (8) federnd ausgebildet ist.
9. Schaberklingenhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 - 8, dadurch gekennzeichnet , dass Fixierleiste (11) aus rostfreiem Edelstahl besteht.
10. Schaberklingenhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 - 9, dadurch gekennzeichnet , dass die Fixierfeder (12) aus rostfreiem Edelstahl besteht.
1. Scraper blade holding device comprising a mounting unit (2, 3) into which a scraper
blade carrier (8) is inserted, the carrier having in its region, which projects out
of the mounting unit, fastening means (10, 11, 12) for a scraper blade, wherein the
fastening means comprise a fixing strip (11), characterised in that the fastening means further comprise a fixing spring (12) connected with the fixing
strip.
2. Scraper blade holding device according to claim 1, characterised in that the scraper blade carrier (8) is provided with bores (13) and the fixing strip is
connected with the scraper blade carrier (8) by means of screws (10) led through the
bores.
3. Scraper blade holding device according to claim 1, characterised in that the fixing strip is welded to the scraper blade carrier (8).
4. Scraper blade holding device according to claim 2 or 3, characterised in that the fixing strip (11) is of angular construction.
5. Scraper blade holding device according to any one of claims 2 to 4, characterised in that the fixing spring (12) is welded to the fixing strip (11).
6. Scraper blade holding device according to any one of claims 2 to 4, characterised in that the fixing spring forms with the fixing strip an integral component.
7. Scraper blade holding device according to any one of the preceding claims, characterised in that the scraper blade carrier (8) consists of stainless steel.
8. Scraper blade holding device according to any one of the preceding claims, characterised in that the scraper blade carrier (8) is of resilient construction.
9. Scraper blade holding device according to any one of claims 2 to 8, characterised in that the fixing strip (11) consists of stainless steel.
10. Scraper blade holding device according to any one of claims 2 to 9, characterised in that the fixing spring (12) consists of stainless steel.
1. Dispositif de maintien de lame de racloir, qui comprend une unité réceptrice (2, 3)
dans laquelle un porte-lame (8) est mis en place, lequel comprend, dans sa régions
dépassant hors de l'unité réceptrice, des moyens de fixation (10, 11, 12) pour une
lame de racloir, et les moyens de fixation comprennent une barrette de fixation (11),
caractérisé en ce que les moyens de fixation comprennent en outre un ressort de fixation (12) relié à la
barrette de fixation.
2. Dispositif de maintien de lame de racloir selon la revendication 1, caractérisé en ce que le porte-lame (8) est pourvu de perçages (13), et la barrette de fixation est reliée
au porte-lame (8) au moyen de vis (10) passées à travers les perçages.
3. Dispositif de maintien de lame de racloir selon la revendication 1, caractérisé en ce que la barrette de fixation est soudée avec le porte-lame (8).
4. Dispositif de maintien de lame de racloir selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la barrette de fixation (11) est réalisée en forme d'équerre.
5. Dispositif de maintien de lame de racloir selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le ressort de fixation (12) est soudé avec la barrette de fixation (11).
6. Dispositif de maintien de lame de racloir selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le ressort de fixation forme un composant d'une seule pièce avec la barrette de fixation.
7. Dispositif de maintien de lame de racloir selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le porte-lame (8) est en acier inoxydable.
8. Dispositif de maintien de lame de racloir selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le porte-lame (8) est réalisé avec effet ressort.
9. Dispositif de maintien de lame de racloir selon l'une des revendications 2 à 8, caractérisé en ce que la barrette de fixation (11) est en acier inoxydable.
10. Dispositif de maintien de lame de racloir selon l'une des revendications 2 à 9, caractérisé en ce que le ressort de fixation (12) est en acier inoxydable.