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(11) |
EP 2 002 110 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.10.2009 Patentblatt 2009/44 |
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Anmeldetag: 16.02.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2007/000086 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/112462 (11.10.2007 Gazette 2007/41) |
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VERFAHREN ZUR VORWÄRMUNG VON EINSPRITZINJEKTOREN VON BRENNKRAFTMASCHINEN
METHOD OF PREHEATING INJECTORS OF INTERNAL COMBUSTION ENGINES
PROCÉDÉ DE PRÉCHAUFFAGE D'INJECTEURS DE MOTEURS À COMBUSTION INTERNE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
03.04.2006 AT 5692006
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.12.2008 Patentblatt 2008/51 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70469 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- HLOUSEK, Jaroslav
A-5440 Golling (AT)
- REHBICHLER, Gerhard
A-5660 Taxenbach (AT)
- SCHNEDT, Johannes
A-5020 Salzburg (AT)
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| (74) |
Vertreter: Haffner und Keschmann Patentanwälte OG |
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Schottengasse 3a 1014 Wien 1014 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 4 431 189 GB-A- 2 307 513
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DE-A1- 10 031 852 JP-A- 8 014 123
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Vorwärmung von wenigstens
einem ein durch einen Elektromagneten ansteuerbares Ventil aufweisenden Einspritzinjektoren
von Brennkraftmaschinen, bei welchem vor dem Motorstart die Spule des Elektromagneten
bestromt wird.
[0002] Grundsätzlich besteht ein Injektor für ein Einspritzsystem, insbesondere für ein
Common-Rail-Dieseleinspritzsystem aus mehreren Teilen, die in der Regel von einer
Düsenspannmutter zusammen gehalten werden. Im Körper der eigentlichen Injektordüse
ist eine Düsennadel längsverschieblich geführt, die mehrere Freiflächen aufweist,
über die aus dem Düsenvorraum Kraftstoff zur Düsennadelspitze strömen kann. An der
Düsennadelspitze befindet sich in der Regel ein Dichtsitz, der bei geschlossener Düsennadel
verhindert, dass Kraftstoff in den Brennraum gelangt. Die Düsennadel besitzt am Umfang
einen Bund, auf dem sich eine Druckfeder abstützt, die schließend auf die Düsennadel
wirkt. Das der Düsennadelspitze entgegengesetzte Ende der Düsennadel mündet in einen
Steuerraum, der mit unter Druck stehendem Kraftstoff beaufschlagbar ist. An diesen
Steuerraum können mindestens ein Zulaufkanal und mindestens ein Ablaufkanal angeschlossen
sein. Alle angeschlossenen Kanäle können mindestens eine Drosselstelle aufweisen.
Den Druck im Steuerraum kann ein Steuerventil kontrollieren, das meist ein Elektromagnet
betätigt. Bei Betätigen des Ventils kann Kraftstoff aus dem Steuerraum abfließen,
sodass dort der Druck sinkt. Unterhalb eines einstellbaren Steuerraumdrucks öffnet
der Kraftstoffdruck am Dichtsitz die Düsennadel, und Kraftstoff wird über mindestens
ein Spritzloch in den Brennraum eingespritzt. Die Durchflussmengen durch die einzelnen
mit Drosseln versehenen Kanäle bestimmen dabei die Öffnungs- und die Schließgeschwindigkeit
der Düsennadel.
[0003] Wird ein derartiger Injektor mit hochviskosen Kraftstoffen - beispielsweise Schweröl
- betrieben, kann es notwendig sein, den Kraftstoff zu erwärmen, um die notwendige
Einspritzviskosität zu erreichen. Es ist daher üblich, bei Verwendung von derartigen
Kraftstoffen das Einspritzsystem vor Abstellen des Motors mit einem zweiten Kraftstoff
geringer Viskosität - beispielsweise Dieselöl - zu spülen. Dadurch wird verhindert,
dass hochviskoser Kraftstoff im Injektor abkühlt und die Funktion des Einspritzsystems
während des Motorstarts beeinträchtigt oder gar unmöglich macht.
[0004] Die
US 5201341 A zeigt und beschreibt ein elektromagnetisches Ventil zur Kontrolle eines Fluidstroms,
wie es bei Krafstoffinjektoren zum Einsatz gelangen kann, bei welchem der aufzuheizende
Kraftstoff von einem fluktuierenden Magnetfeld, welches durch die Spule eines Elektromagneten
erzeugt wird, aufgeheizt wird.
[0005] Die
DE 10100375 A1 zeigt und beschreibt ein Verfahren zum Betreiben eines Heizölbrenners mit einer Zerstäubereinrichtung,
die einen von Heizöl durchströmten mittels elektrischer Energie beheizbaren Düsenstock
aufweist, bei welchem durch geeignete Bestromung der Aktuatorspule eines Magnetventils
die Heizenergie zur Aufheizung des Heizöls eingeleitet wird. Bei diesem Verfahren
erfolgt die Beheizung durch den dem Aktuator zugeführten Strom sowohl während der
Betätigungsphase des Magnetventils als auch während der Aufheizphase bei geschlossenem
Magnetventil.
[0006] Aus der
DE 10136049 A1 ist ein Verfahren zur Erwärmung von Kraftstoff in einem eine oder mehrere Magnetspulen
enthaltenden Kraftstoffinjektor bekannt geworden, bei dem die Injektormagnetspule
eines Kraftstoffinjektors zur Aufheizung des Kraftstoffs genutzt wird. Das in dieser
Literaturstelle vorgeschlagene Verfahren lässt sich sowohl bei solchen Krafstoffinjektoren,
die eine einspulige Magnetanordnung aufweisen, einsetzten als auch bei solchen Kraftstoffinjektoren,
die eine doppelspulige Magnetanordnung zur Ansteuerung des Kraftstoffeinspritzventils
aufweisen. Die Magnetspule am Kraftstoffinjektor wird hierbei als Heizelement geschaltet,
wodurch einerseits ein zusätzliches Heizelement eingespart werden kann, was Kosten
und Bauraum spart, und andererseits durch die Anordnung der Magnetspulen im Kraftstoffinjektor
gewährleistet ist, dass sich eine schnelle Erwärmung des Injektorkörpers einstellt
und damit eine rasche Erwärmung des von einer Kraftstoffförderanlage oder eines Hochdrucksammelraums
zufließenden Kraftstoffvolumens erfolgt.
[0007] Aus der
DE 4431189 A1 ist ein Verfahren zum Vorwärmen des Kraftstoffs für Brennkraftmaschinen bekannt,
bei dem mittels eines elektrisch betätigten Einspritzventils für den Kraftstoff bei
kaltem Kraftstoff die elektrische Verlustleistung der elektrischen Betätigung erhöht
und deren Abwärme zum Vorwärmen des Kraftstoffs eingesetzt wird. Mittels des vorgeschlagenen
Verfahrens wird als Ersatz für gesonderte elektrische Heizelemente vorgeschlagen,
bei Motoren mit elektrisch bzw. elektromagnetisch betätigten Einspritzdüsen die Wärmeenergie
zur Beheizung des Kraftstoffs über eine künstliche Erhöhung der Energiezufuhr zur
elektrischen bzw. elektromagnetischen Ventilbetätigung der Einspritzventile zuzuführen.
Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass beim Öffnen der Fahrzeugtür ein elektrischer
Kontakt geschlossen wird, welcher in Abhängigkeit von der Umgebungs- und Rühlmitteltemperatur
für eine definierte Zeit oder bis zum Erreichen einer definierten Kraftstofftemperatur
einen elektrischen Strom durch die Wicklungen von Einspritzdüsen strömen lässt. Dabei
ist sichergestellt, dass trotz dieser Maßnahmen noch kein Kraftstoff zur Einspritzung
gelangt.
[0008] Allerdings ist bei dem aus der
DE 4431189 A1 bekannt gewordenen Verfahren keinesfalls sichergestellt, dass auch hochviskose Kraftstoffe,
wie beispielsweise Schweröl, ausreichend aufgewärmt werden, dass eine für die Einspritzung
erforderliche Reduktion der Viskosität erfolgt. Insbesondere ist keine Kontrolle vorgesehen,
ob die Aufwärmung des Injektors tatsächlich zu dem gewünschten Ergebnis führt, nämlich,
dass das Ventilschließglied frei und ohne Behinderung durch zähflüssiges Schweröl
beweglich ist.
[0009] Die vorliegende Erfindung zielt daher ausgehend von der
DE 4431189 A1 darauf ab, ein Verfahren zur Vorwärmung des Einspritzsystems zu schaffen, welches
auch für mit hochviskosen Kraftstoffen, wie beispielsweise mit Schweröl, betriebene
Injektoren geeignet ist und welches eine Regelung der Aufwärmzeit und der Aufwärmtemperatur
erlaubt, sodass sichergestellt ist, dass die Aufwärmung bis zur Erreichung eines unbeeinträchtigen
Betriebszustandes vorgenommen wird.
[0010] Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren im Wesentlichen dadurch
gekennzeichnet, dass die Spule des Elektromagneten periodisch mit einer Vozwärmespannung
beaufschlagt wird und dass der Stromverlauf in der Spule überwacht und einer Auswertung
zur Erkennung von durch Ankerrückwirkungen bewirkten lokalen Stromminima und/oder
-maxima unterzogen wird. Durch eine derartige Vorgangsweise kann bei jedem der periodisch
vorgenommenen Bestromungsvorgänge eine Überwachung erfolgen, ob die Vorwärmung des
Einspritzinjektors bereits zu einer derartigen Reduktion der Viskosität geführt hat,
dass das Ventilschließglied des Magnetventils frei bewegbar ist. Die Bewegbarkeit
des Ventilschließglieds wird hierbei anhand der Ankerrückwirkungen erkannt, wobei
die Ankerrückwirkungen durch lokale Stromminima und/oder Strommaxima erkennbar sind.
Auf dieser Basis kann eine präzise Steuerung des Aufwärmvorgangs vorgenommen werden,
wobei gleichzeitig eine Überhitzung vermieden werden kann. Im Anschluss an jeden der
periodisch vorgenommenen Bestromungsvorgänge wird bevorzugt der Elektromagnet kurzgeschlossen
und es ist daher gemäß einer bevorzugten Verfahrensweise vorgesehen, dass die Spule
des Elektromagneten periodisch abwechselnd mit einer Vorwärmespannung beaufschlagt
und kurzgeschlossen wird.
[0011] Um sicherzustellen, dass die Bewegbarkeit des Ventilschließglieds auf Grund der Ankerrückwirkungen
erkennbar ist, wird mit Vorteil die Größe der Vorwärmespannung derart gewählt, dass
das Ventilschließglied bewegt wird, bevor der Strom in der Spule ein Sättigungsniveau
erreicht. Eine präzisere Steuerung kann dadurch erreicht werden, dass die Größe der
Vorwärmespannung derart gewählt wird, dass das Ventilschließglied seinen maximalen
Hub erreicht, bevor der Strom in der Spule ein Sättigungsniveau erreicht. Bei Wahl
einer derartigen Vorwärmespannung kann anhand der Beobachtung des Stroms in der Spule
sicher festgestellt werden, wann die Beweglichkeit des Ventilschließglieds ein Ausmaß
erreicht hat, dass der maximale Hub durchfahren werden kann und somit eine reguläre
Betriebsweise des Einspritzinjektors gewährleistet ist.
[0012] Um eine ausreichende Dynamik des Ventilschließglieds sicherzustellen wird bevorzugt
derart vorgegangen, dass die Zeitspanne zwischen der Beaufschlagung der Spule mit
der Vorwärmespannung und dem Auftreten eines durch die Ankerrückwirkung bewirkten
Stromminimums gemessen wird und die periodische Beaufschlagung der Spule beendet wird,
sobald die gemessene Zeitspanne ein definiertes Sollmaß unterschreitet. Die Erfassung
der Zeitspanne zwischen der Beaufschlagung der Spule mit der Vorwärmespannung und
dem Auftreten eines Stromminimums im Strom der Spule erlaubt es die Vorwärmung solange
durchzuführen, bis die Reduktion der Viskosität des Kraftstoffs, und insbesondere
des Schweröls, zu einer ausreichend schnellen Betätigung, und insbesondere zu einem
ausreichend schnellen Öffnen des Ventilschließglieds, führt. Was den Schließvorgang
des Ventilschließglieds betrifft, so kann eine ausreichende Geschwindigkeit dieses
Schließvorgangs dann festgestellt werden, wenn bevorzugt derart vorgegangen wird,
dass die Zeitspanne zwischen dem Kurzschließen der Spule und dem Auftreten eines durch
die Ankerrückwirkung bewirkten Strommaximums gemessen wird und die periodische Beaufschlagung
der Spule beendet wird, sobald die gemessen Zeitspanne ein definiertes Sollmaß unterschreitet.
[0013] Um eine Überhitzung der Spule durch eine zu rasche Abfolge der periodisch eingeleiteten
Bestromungsvorgänge zu verhindern, wird bevorzugt derart vorgegangen, dass die Temperatur
der Spule überwacht wird und die Zeitabstände zwischen den Bestromungsperioden in
Abhängigkeit von der Temperatur geregelt werden. Hierbei wird die Temperatur der Spule
in einfacher Weise aus dem Widerstand der Spule errechnet.
[0014] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. In dieser zeigen Fig.1 und 2 den grundsätzlichen
Aufbau eines Injektors gemäß dem Stand der Technik, Fig.3 eine Ausführungsvariante
der Ventilgruppe zur Steuerung der Düsennadel, Fig.4 zeigt beispielhaft den Strom-
und Spannungsverlauf in der Spule des Magnetventils während des Einspritzvorgangs.
In Fig.5 schließlich ist eine im Rahmen der vorliegenden Erfindung mögliche Ansteuerung
des Magnetventils zur Vorwärmung des Einspritzinjektors dargestellt.
[0015] In den Fig. 1 und 2 ist ein Einspritzinjektor 1 dargestellt, der aus einem Injektorkörper
2, einer Ventilgruppe bzw. einem Ventil 3, einer Zwischenplatte 4, einer Injektordüse
5 und einer Düsenspannmutter 6 besteht. Die Injektordüse 5 enthält die Düsennadel
7, die in der Injektordüse 5 längsverschieblich geführt ist und mehrere Freiflächen
aufweist, über die Kraftstoff vom Düsenvorraum 8 zur Düsennadelspitze 9 strömen kann.
Bei Öffnung der Düsennadel 7 wird Kraftstoff über mindestens ein Spritzloch 10 in
den Brennraum 11 eingespritzt. An der Düsennadel 7 ist am Umfang ein Bund 12 angebracht,
an dem sich eine Druckfeder 13 abstützt, die eine schließende Kraft auf die Düsennadel
7 ausübt. Die Düsennadel 7 endet an der der Düsennadelspitze 9 gegenüberliegenden
Seite mit einer Stirnfläche 14, die in einem Steuerraum 15 endet. Der Steuerraum 15
besitzt einen Zulaufkanal 16 mit einer Zulaufdrossel 17 und einen Ablaufkanal 18 mit
einer Ablaufdrossel 19. Die Durchflussmengen durch Zulaufkanal 16 und Ablaufkanal
18 sind so bemessen, dass der sich im Steuerraum 15 einstellende Druck so klein ist,
dass die Düsennadel 7 durch den im Düsenvorraum 8 anstehenden Kraftstoffdruck gegen
die Kraft der Druckfeder 13 und gegen den Druck im Steuerraum 15 öffnet. Wird der
Ablaufkanal 18 verschlossen, bewirkt der Druck im Steuerraum 15 eine auf die Stirnfläche
14 wirkende Kraft, welche die Düsennadel 7 schließt. Die Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit
der Düsennadel 7 kann durch geeignete Wahl der Drosseldurchmesser eingestellt werden.
Der Ablaufkanal 18 wird mit der in der Ventilgruppe 3 axial beweglichen Ventilnadel
20 verschlossen. Die Ventilnadel 20 wird von einer Ventilfeder 22 in den Ventilsitz
23 gedrückt, der als Dichtkonus ausgebildet ist. Bei Bestromung des Elektromagneten
21 wird der Ventilsitz 23 freigegeben, indem der Elektromagnet 21 den Magnetanker
25 anzieht und dadurch die mit dem Magnetanker 25 verbundene Ventilnadel 20 bewegt,
und der unter Druck stehende Kraftstoff strömt vom Ablaufkanal 18 in den Niederdruckraum
27.
[0016] Fig.3 zeigt eine zweite mögliche Ausbildung der Ventilgruppe 3. Der Ablaufkanal 18
mündet direkt beim Ventilsitz 23, der mit einer Ventilkugel 26 verschlossen wird.
Die Ventilkugel 26 wird von einer Ventilfeder 22 in den Ventilsitz 23 gedrückt. Bei
Bestromung des Elektromagneten 21 zieht dieser den mit der Ventilnadel 20 verbundenen
Magnetanker 25 an, der Ventilsitz 23 wird geöffnet und der unter Druck stehende Kraftstoff
strömt vom Ablaufkanal 18 in den Niederdruckraum 27.
[0017] Fig.4 zeigt den typischen Verlauf eines Stromes 33 bzw. einer Spannung 34 in der
Wicklung des Elektromagneten 21. Die Ansteuerung für den Einspritzbetrieb ist dadurch
gekennzeichnet, dass während einer Beschleunigungsphase 28 der Strom durch den Elektromagneten
21 monoton ansteigt, bis er den oberen Grenzwert des Anzugsstroms 35 erreicht. In
der folgenden Anzugsstromphase 29, während der sich der Magnetanker 25 als Folge der
vom Elektromagneten 21 verursachten Magnetkraft gegen die Kraft der Ventilfeder 22
bewegt, wird der Strom durch den Elektromagneten 21 mit Hilfe einer Zweipunktstromregelung
zwischen dem oberen Grenzwert des Anzugsstroms 35 und dem unteren Grenzwert des Anzugsstroms
37 gehalten. Nach Öffnen der Ventilgruppe 3 sinkt der Strom durch den Elektromagneten
21 in der Freilaufphase 30 auf den unteren Grenzwert des Haltestroms 38 ab. Bis zum
Ende der nun folgenden Haltestromphase 31 wird der Strom durch den Elektromagneten
21 mittels einer Zweipunktstromregelung zwischen dem oberen Grenzwert des Haltestroms
36 und dem unteren Grenzwert des Haltestroms 38 gehalten. Zum Schließen der Ventilgruppe
3 wird der Strom durch den Elektromagneten 21 in der Löschphase 32 wieder auf Null
abgesenkt.
[0018] Im Rahmen der gegenständlichen Erfindung wird nun ein zweiter möglicher Stromverlauf
definiert, mit dem eine Erwärmung der Ventilgruppe 3 durch die im Elektromagneten
21 produzierte Abwärme erfolgt, ohne dadurch den Elektromagneten 21 zu schädigen.
Das Ziel dieser Erwärmung ist die Verringerung der Viskosität des Kraftstoffs, der
sich in den Hohlräumen des Magnetventils und der benachbarten Baugruppen befindet.
Der dazu notwendige Verlauf des Stromes bzw. Stromverlauf 33 im Elektromagneten 21
ist in Fig.5 dargestellt. Während der Aufwärmphase 39 wird der Elektromagnet 21 periodisch
abwechselnd für die Dauer der Heizphase 41 mit einer Vorwärmspannung 42 beaufschlagt
und für die Dauer der Freilaufphase bzw. Zeitabstand 30 zwischen den Bestromungsperioden
kurzgeschlossen. Die Dauer der Heizphase 41 wird so gewählt, dass die Induktivität
der Spule im Elektromagneten 21 vernachlässigt werden kann. Die Größe der Vorwärmspannung
42 wird so gewählt, dass die Ventilnadel 20 ihren maximalen Hub erreicht, bevor der
Strom 33 durch den Elektromagneten 21 das Sättigungsniveau 45 erreicht. Dadurch sind
im Verlauf des Stromes 33 bei Öffnen und Schließen der Ventilnadel Ankerrückwirkungen
erkennbar, sobald die Ventilnadel 20 beweglich wird. Die Temperatur der Spule des
Elektromagneten 21 kann aus der bekannten Temperaturabhängigkeit des elektrischen
Widerstands berechnet werden. Die Änderung des elektrischen Widerstands der Spule
wird durch Messung der Differenz von Spannung bzw. Strom vor und während der Aufwärmung
ermittelt. Die Aufwärmphase wird beendet wenn die Ventilnadel 20 beweglich ist und
während der Aufwärmphase 39 aufgrund der Ankerrückwirkung ein lokales Stromminimum
43 beim Öffnen der Ventilnadel 20 und ein lokales Strommaximum 44 beim Schließen der
Ventilnadel 20 festgestellt wird. Wenn hingegen während der Aufwärmphase 39 noch keine
Ankerrückwirkungen feststellbar sind und der gemessene Widerstand größer ist als der
maximal erlaubte Widerstandsollwert, die Temperatur also das zulässige Maß erreicht
bzw. überschreitet, wird die Aufwärmphase 39 beendet und die Temperaturregelphase
40 beginnt. Die Temperaturregelphase 40 unterscheidet sich von der Aufwärmphase 39
dadurch, dass ein oder mehrere Zyklen aus Heizphase 41 und Freilaufphase 30 entfallen.
Die Anzahl der zu entfallenden Zyklen wird dabei aus der Abweichung vom Sollwiderstand
zum gemessenen Widerstand im Elektromagneten 21 ermittelt, sodass die vorgegebene
Temperatur nicht überschritten wird. Die Temperaturregelphase wird beendet, wenn wiederum
aufgrund der Ankerrückwirkung ein lokales Stromminimum 43 beim Öffnen der Ventilnadel
20 und ein lokales Strommaximum 44 beim Schließen der Ventilnadel 20 festgestellt
wird.
[0019] Eine Verbesserung des Verfahrens gelingt dadurch, dass zusätzlich die Zeitspanne
46 zwischen dem Beginn der Bestromung des Elektromagneten 21 und dem Auftreten des
lokalen Stromminimums 43 bzw. die Zeitspanne 47 zwischen dem Ende der Bestromung und
dem Auftreten des lokalen Strommaximums 44 ermittelt wird und die erfindungsgemäße
periodische Bestromung des Elektromagneten 21 erst dann beendet wird, wenn die Zeitspanne
46 bzw. 47 einen Sollwert unterschreitet, was bedeutet, dass die Düsennadel eine ausreichende
Dynamik aufweist, also ausreichend schnell geöffnet bzw. geschlossen werden kann.
[0020] Sobald also während der Heizphase 41 ein lokales Stromminimum 43 bei Öffnen und während
der folgenden Freilaufphase 30 ein lokales Strommaximum 44 beim Schließen auftritt
und diese zeitlich innerhalb vordefinierter Grenzen liegen, kann daraus geschlossen
werden, dass die Ventilnadel 20 in der Ventilgruppe 3 beweglich ist, und damit eine
ordnungsgemäße Einspritzung erfolgen kann. In diesem Fall erfolgt die Umschaltung
zwischen Vorwärmung (Fig.5) und regulärer Ansteuerung (Fig.4).
1. Verfahren zur Vorwärmung von wenigstens ein durch einen Elektromagneten ansteuerbares
Ventil aufweisenden Einspritzinjektoren von Brennkraftmaschinen, bei welchem vor dem
Motorstart die Spule des Elektromagneten bestromt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule des Elektromagneten (21) periodisch mit einer Vorwärmespannung (42) beaufschlagt
wird und dass der Stromverlauf (33) in der Spule überwacht und einer Auswertung zur
Erkennung von durch Ankerrückwirkungen bewirkten lokalen Stromminima (43) und/oder
-maxima (44) unterzogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule des Elektromagneten (21) periodisch abwechselnd mit einer Vorwärmespannung
(42) beaufschlagt und kurzgeschlossen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe der Vorwärmespannung (42) derart gewählt wird, dass das Ventilschließglied
bewegt wird, bevor der Strom (33) in der Spule ein Sättigungsniveau (45) erreicht.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe der Vorwärmespannung derart gewählt wird, dass das Ventilschließglied seinen
maximalen Hub erreicht, bevor der Strom in der Spule ein Sättigungsniveau erreicht.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitspanne (46) zwischen der Beaufschlagung der Spule mit der Vorwärmespannung
(42) und dem Auftreten eines durch die Ankerrückwirkung bewirkten Stromminimums (43)
gemessen wird und die periodische Beaufschlagung der Spule beendet wird, sobald die
gemessen Zeitspanne (46) ein definiertes Sollmaß unterschreitet.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitspanne (47) zwischen dem Kurzschließen der Spule und dem Auftreten eines
durch die Ankerrückwirkung bewirkten Strommaximums (44) gemessen wird und die periodische
Beaufschlagung der Spule beendet wird, sobald die gemessen Zeitspanne (47) ein definiertes
Sollmaß unterschreitet.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur der Spule überwacht wird und die Zeitabstände (30) zwischen den Bestromungsperioden
in Abhängigkeit von der Temperatur geregelt werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur aus dem Widerstand der Spule errechnet wird.
9. Vorrichtung zur Vorwärmung von wenigstens ein durch einen Elektromagneten (21) ansteuerbares
Ventil (3) aufweisenden Einspritzinjektoren (1) von Brennkraftmaschinen, insbesondere
zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, mit einer Steuervorrichtung
zur Bestromung der Spule des Elektromagneten (21), dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung zur periodischen Bestromung der Spule des Elektromagneten (21)
mit einer Vorwärmespannung (42) ausgebildet ist und eine Auswerteschaltung vorgesehen
ist, in welcher der Stromverlauf (30) in der Spule überwacht und einer Auswertung
zur Erkennung von durch Ankerrückwirkungen bewirkten lokalen Stromminima (43) und/oder
-maxima (44) unterzogen wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung derart ausgebildet ist, dass die Spule des Elektromagneten
(21) periodisch abwechselnd mit einer Vorwärmespannung (42) beaufschlagt und kurzgeschlossen
wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe der Vorwärmespannung (42) derart gewählt ist, dass das Ventilschließglied
bewegt wird, bevor der Strom (30) in der Spule ein Sättigungsniveau (45) erreicht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe der Vorwärmespannung (42) derart gewählt ist, dass das Ventilschließglied
seinen maximalen Hub erreicht, bevor der Strom (30) in der Spule ein Sättigungsniveau
(45) erreicht.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteschaltung ausgebildet ist, um die Zeitspanne (46) zwischen der Beaufschlagung
der Spule mit der Vorwärmespannung (42) und dem Auftreten eines durch die Ankerrückwirkung
bewirkten Stromminimums (43) zu messen, wobei die periodische Beaufschlagung der Spule
beendet wird, sobald die gemessen Zeitspanne (46) ein definiertes Sollmaß unterschreitet.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteschaltung ausgebildet ist, um die Zeitspanne (47) zwischen dem Kurzschließen
der Spule und dem Auftreten eines durch die Ankerrückwirkung bewirkten Strommaximums
(44) zu messen, wobei die periodische Beaufschlagung der Spule beendet wird, sobald
die gemessen Zeitspanne (47) ein definiertes Sollmaß unterschreitet.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung Mittel zur Ermittlung der Temperatur der Spule aufweist und
die Zeitabstände (30) zwischen den Bestromungsperioden in Abhängigkeit von der Temperatur
geregelt werden.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Ermittlung der Temperatur eine Widerstandsmesseinrichtung umfassen,
wobei die Temperatur aus dem Widerstand der Spule errechnet wird.
1. A method for preheating an internal combustion engine injector including at least
one valve to be activated by an electromagnet, in which the coil of the electromagnet
is energized before the engine is started, characterized in that the coil of the electromagnet (21) is periodically powered with a preheating voltage
(42), and that the profile of the current (33) within the coil is monitored and subjected
to an evaluation to detect local current minima (43) and/or maxima (44) caused by
armature reactions.
2. A method according to claim 1, characterized in that the coil of the electromagnet (21) is periodically alternately powered with a preheating
voltage (42) and short-circuited.
3. A method according to claim 1 or 2, characterized in that the preheating voltage (42) is selected such that the valve closing member is moved
before the current (33) in the coil reaches a saturation level (45).
4. A method according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the preheating voltage is selected such that the valve closing member reaches its
maximum lift before the current in the coil reaches a saturation level.
5. A method according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the time interval (46) between the powering of the coil with the preheating voltage
(42) and the occurrence of a current minimum (43) caused by the armature reaction
is measured, and the periodic powering of the coil is terminated as soon as the measured
time interval (46) has dropped below a defined setpoint.
6. A method according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the time interval (47) between the short-circuit of the coil and the occurrence of
a current maximum (44) caused by the armature reaction is measured, and the periodic
powering of the coil is terminated as soon as the measured time interval has dropped
below a defined setpoint.
7. A method according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the temperature of the coil is monitored and the time intervals (30) between the
energization periods are controlled as a function of the temperature.
8. A method according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the temperature is calculated from the resistance of the coil.
9. A device for preheating an internal combustion engine injector (1) including at least
one valve (3) to be activated by an electromagnet (21), in particular for carrying
out the method according to any one of claims 1 to 8, including a control device for
energizing the coil of the electromagnet (21), characterized in that the control device is configured for the periodic energization of the coil of the
electromagnet (21) with a preheating voltage (42) and an evaluation device is provided,
in which the profile of the current (33) within the coil is monitored and subjected
to an evaluation for the detection of local current minima (43) and/or maxima (44)
caused by armature reactions.
10. A device according to claim 9, characterized in that the control device is configured such that the coil of the electromagnet (21) periodically
is alternately powered with a preheating voltage (42) and short-circuited.
11. A device according to claim 9 or 10, characterized in that the preheating voltage (42) is selected such that the valve closing member is moved
before the current (33) in the coil reaches a saturation level (45).
12. A device according to claim 9, 10 or 11, characterized in that the preheating voltage (42) is selected such that the valve closing member reaches
its maximum stroke before the current (30) in the coil reaches a saturation level
(45).
13. A device according to any one of claims 9 to 12, characterized in that the evaluation circuit is configured to measure the time interval (46) between the
powering of the coil with the preheating voltage (42) and the occurrence of a current
minimum (43) caused by the armature reaction, wherein the periodic powering of the
coil is terminated as soon as the measured time interval (46) has dropped below a
defined setpoint.
14. A device according to any one of claims 9 to 13, characterized in that the evaluation circuit is configured to measure the time interval (47) between the
short-circuit of the coil and the occurrence of a current maximum (44) caused by the
armature reaction, wherein the periodic powering of the coil is terminated as soon
as the measured time interval (47) has dropped below a defined setpoint.
15. A device according to any one of claims 9 to 14, characterized in that the control device comprises means for detecting the temperature of the coil, and
the time intervals (30) between the energization periods are controlled as a function
of the temperature.
16. A device according to any one of claims 9 to 15, characterized in that the means for detecting the temperature comprise a resistance measuring means, wherein
the temperature is calculated from the resistance of the coil.
1. Procédé pour le préchauffage d'injecteurs de machines à combustion, les injecteurs
comprenant au moins une valve contrôlable par un aimant électrique, dans lequel la
bobine de l'aimant électrique est alimentée en courant avant le démarrage du moteur,
caractérisé en ce que la bobine de l'aimant électrique (21) est périodiquement alimentée en voltage de
préchauffage (42) et le cours du courant (33) dans la bobine est surveillé et est
soumis à une analyse pour l'identification de minima (43) et/ou maxima (44) de courant
provoqués par des rétroactions de l'induit.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bobine de l'aimant électrique (21) est périodiquement alimentée en voltage de
préchauffage (42) et mise en court-circuit de manière alternante.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la valeur du voltage de préchauffage (42) est choisie de sorte que l'élément de fermeture
de la valve est agité avant que le courant (33) dans la bobine atteint un niveau de
saturation (45).
4. Procédé selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que la valeur du voltage de préchauffage est choisie de sorte que l'élément de fermeture
de la valve atteint sa levée maximale avant que le courant dans la bobine atteint
un niveau de saturation.
5. Procédé selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la période (46) entre l'alimentation en voltage de préchauffage (42) de la bobine
et l'occurrence d'un minimum de courant (43) provoqué par des rétroactions de l'induit
est mesurée et l'alimentation périodique de la bobine est suspendue dès que la période
(46) mesurée est inférieure à une cote nominale définie.
6. Procédé selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la période (47) entre la mise en court-circuit de la bobine et l'occurrence d'un
maximum de courant (44) provoqué par des rétroactions de l'induit est mesurée et l'alimentation
périodique de la bobine est suspendue dès que la période (47) mesurée est inférieure
à une cote nominale définie.
7. Procédé selon une des revendications 1 6, caractérisé en ce que la température de la bobine est surveillée et les périodes (30) entre les périodes
d'alimentation en courant sont réglées en fonction de la température.
8. Procédé selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la température est calculée de la résistance de la bobine.
9. Dispositif pour le préchauffage d'injecteurs (1) de machines à combustion, les injecteurs
(1) comprenant au moins une valve (3) contrôlable par un aimant électrique (21), en
particulier pour la réalisation du procédé selon une des revendications 1 à 8, le
dispositif ayant un dispositif de réglage pour l'alimentation en courant de la bobine
de l'aimant électrique (21), caractérisé en ce que le dispositif de réglage est arrangé pour l'alimentation en voltage de préchauffage
(42) de la bobine de l'aimant électrique (21) et en ce qu'un circuit d'analyse est disposé, dans lequel le cours du courant (33) dans la bobine
est surveillé et est soumis à une analyse pour l'identification de minima (43) et/ou
maxima (44) de courant provoqués par des rétroactions de l'induit.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le dispositif de réglage est arrangé de telle manière, que la bobine de l'aimant
électrique (21) est périodiquement alimentée en voltage de préchauffage (42) et mise
en court-circuit de manière alternante.
11. Dispositif selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que la valeur du voltage de préchauffage (42) est choisie de sorte que l'élément de fermeture
de la valve est agité avant que le courant (33) dans la bobine atteint un niveau de
saturation (45).
12. Dispositif selon la revendication 9, 10 ou 11, caractérisé en ce que la valeur du voltage de préchauffage (42) est choisie de sorte que l'élément de fermeture
de la valve atteint sa levée maximale avant que le courant (33) dans la bobine atteint
un niveau de saturation (45).
13. Dispositif selon une des revendications 9 à 12, caractérisé en ce que le circuit d'analyse est arrangé pour mesurer la période (46) entre l'alimentation
en voltage de préchauffage (42) de la bobine et l'occurrence d'un minimum (43) de
courant provoqué par des rétroactions de l'induit et l'alimentation périodique de
la bobine est suspendue dès que la période (46) mesurée est inférieure à une cote
nominale définie.
14. Dispositif selon une des revendications 9 à 13, caractérisé en ce que le circuit d'analyse est arrangé pour mesurer la période (47) entre la mise en court-circuit
de la bobine et l'occurrence d'un maximum (44) de courant provoqué par des rétroactions
de l'induit et l'alimentation périodique de la bobine est suspendue dès que la période
(47) mesurée est inférieure à une cote nominale définie.
15. Dispositif selon une des revendications 9 à 14, caractérisé en ce que le circuit de réglage comprend des moyens pour la détermination de la température
de la bobine et les périodes (30) entre les périodes d'alimentation en courant sont
réglées en fonction de la température.
16. Dispositif selon une des revendications 9 à 15, caractérisé en ce que les moyens pour la détermination de la température comprennent un dispositif pour
mesurer la résistance et la température est calculer à partir de la résistance de
la bobine.
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