[0001] Die Erfindung betrifft einen Kraftstoffinjektor gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
Stand der Technik
[0002] Kraftstoffinjektoren, bei denen ein Piezoaktor ohne Zwischenschaltung eines Steuerventils
mit der Düsennadel gekoppelt ist, sind bekannt und werden als Kraftstoffinjektoren
mit direkt angesteuerter Düsennadel bezeichnet.
[0003] Ein derartiger Kraftstoffinjektor ist aus
EP 1 111 230 A2 bekannt, bei dem ein Piezoaktor über einen hydraulischen Koppler auf eine Düsennadel
einwirkt, wobei der Piezoaktor mittels einer Rohrfeder vorgespannt ist. Auf den Piezoaktor
wirkt ein weiteres Vorspannelement ein, das von einer Druckfeder und von Federmembranen
gebildet wird.
[0004] Aus
WO 2005/050002 A1 ist ein weiterer Kraftstoffinjektor mit einer direkt angesteuerten Düsennadel bekannt,
bei dem ebenfalls der Piezoaktor über einen hydraulischen Koppler auf eine Düsennadel
einwirkt. Der hydraulische Koppler wird dabei von zwei Hülsen begrenzt, wobei die
eine Hülse mit einem Federelement zugleich den Piezoaktor vorspannt. Auf die andere
Hülse, die an einem Kolben der Düsennadel geführt ist, wirkt ein zweites Federelement
ein, das als Schließfeder für die Düsennadel dient und dabei keine Vorspannkraft auf
den Piezoaktor ausübt.
[0005] Weitere Kraftstoffinjektoren mit direkt angesteuerter Düsennadel, bei denen der Piezoaktor
mittels eines Vorspannelements vorgespannt ist, sind aus
WO 2002/14683 A1 und
DE 199 12 666 A1 bekannt.
Offenbarung der Erfindung
[0006] Der Kraftstoffinjektor ist mit einem Injektorgehäuse versehen, das einen Kraftstoffhochdruckzulauf
aufweist, der mit einer zentralen Kraftstoffhochdruckquelle außerhalb des Injektorgehäuses
und mit einem Druckraum innerhalb des Injektorgehäuses in Verbindung steht, aus dem
mit Betriebsdruck beaufschlagter Kraftstoff in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine
eingespritzt wird, wenn eine Düsennadel öffnet, die durch einen hydraulischen Koppler
direkt, ohne Zwischenschaltung eines Steuerventils, mit einem Aktor gekoppelt ist,
wobei der Aktor durch eine definierte Vorspannkraft vorgespannt ist, die in die gleiche
Richtung wirkt wie und größer ist als die Druckkraft, die bei einem relativ niedrigen
Betriebsdruck von dem hydraulischen Koppler auf den Aktor wirkt. Bei dem Aktor handelt
es sich vorzugsweise um einen Piezoaktor. Der hydraulische Koppler dient dazu, den
Hub und/oder die Kraft des Aktors zu übersetzen. Der von der Kraftstoffhochdruckquelle
bereitgestellte Hochdruck kann betriebsbedingt zwischen einem relativ hohen und einem
relativ niedrigen Hochdruckniveau schwanken und wird als Betriebsdruck bezeichnet.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, das Einspritzverhalten eines Kraftstoffinjektors bezüglich
des Ansprechverhalten bei niedrigen Betriebsdrücken zu verbessern.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst.
[0009] Dazu ist parallel zu dem Aktor mindestens ein Vorspannelement vorgespannt, durch
das zumindest ein Teil der Vorspannkraft auf den Aktor aufgebracht wird. Weiterhin
ist ein Kopplerkolben vorgesehen, der durch ein weiteres Vorspannelement gegen den
Aktor vorgespannt ist, durch das zumindest ein Teil der Vorspannkraft auf den Aktor
aufgebracht wird. Das weitere Vorspannelement ist zwischen dem Kopplerkolben und einer
Dichthülse eingespannt, die einen Kopplerraum begrenzt. Die Vorspannkräfte des Vorspannelements
und des weiteren Vorspannelements sind dabei so aufeinander abgestimmt, dass der Aktor
durch eine definierte Vorspannkraft vorgespannt ist, die größer als die Druckkraft
ist, die bei einem relativ niedrigen Betriebsdruck von dem hydraulischen Koppler auf
den Aktor wirkt.
[0010] Durch die definierte Vorspannung des Aktors wird dessen Ansprechverhalten bei niedrigen
Betriebsdrücken deutlich verbessert. Bei hohen Betriebsdrücken wird die Vorspannkraft
durch die Druckkraft, die von dem hydraulischen Koppler auf den Aktor ausgeübt wird,
kompensiert. Das liefert den Vorteil, dass sich die Vorspannung des Aktors nicht negativ
auf die benötigte Aktorkraft und den benötigten Aktorhub auswirkt.
[0011] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Kraftstoffinjektors ist
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannkraft 500 bis 800 Newton beträgt. Dieser Vorspannkraftbereich hat sich
im Rahmen der vorliegenden Erfindung als besonders vorteilhaft erwiesen.
[0012] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Kraftstoffinjektors ist
dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor innerhalb eines hohlen Vorspannelements angeordnet ist. Das hat den Vorteil,
dass nur wenig Bauraum für das Vorspannelement benötigt wird.
[0013] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Kraftstoffinjektors ist
dadurch gekennzeichnet, dass das Vorspannelement eine Federhülse umfasst. Die Federhülse ist vorzugsweise aus
Federstahl gebildet und mit einer Vielzahl von Ausnehmungen versehen.
[0014] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Kraftstoffinjektors ist
dadurch gekennzeichnet, dass das Vorspannelement zwischen zwei Abdeckplatten des Aktors auf Zug vorgespannt ist.
Demzufolge wird der Aktor durch das Vorspannelement zwischen den Abdeckplatten auf
Druck beansprucht, also zusammengedrückt.
[0015] Der Kopplerkolben begrenzt auf einer Seite einen Kopplerraum, der auf der gegenüberliegenden
Seite von der Düsennadel begrenzt wird. Der Kopplerraum kann auch in mehrere Teilkopplungsräume
unterteilt sein, die miteinander in Verbindung stehen.
[0016] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Kraftstoffinjektors ist
dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Vorspannelement parallel zu dem Kopplerkolben auf Druck vorgespannt ist.
Bei diesem Vorspannelemente handelt es sich zum Beispiel um eine Schraubendruckfeder.
[0017] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Kraftstoffinjektors ist
dadurch gekennzeichnet, dass die Dichthülse an einem Ende des Kopplerkolbens geführt ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0018] Die beiliegende Figur zeigt eine vereinfachte Darstellung eines Kraftstoffinjektors
im Längsschnitt.
Ausführungsformen der Erfindung
[0019] In Figur 1 ist ein Kraftstoffinjektor mit einem Injektorgehäuse 1 im Längsschnitt
dargestellt. Das Injektorgehäuse 1 umfasst einen Düsenkörper 2, der mit seinem unteren
freien Ende in einen Brennraum einer mit Kraftstoff zu versorgenden Brennkraftmaschine
ragt. Mit seiner oberen brennraumfernen Stirnfläche ist der Düsenkörper 2 mittels
einer (nicht dargestellten) Spannmutter axial gegen einen Zwischenkörper 3 und einen
Injektorkörper 4 verspannt. Der Injektorkörper 4 hat im Wesentlichen die Gestalt einer
kreiszylindermantelförmigen Hülse, deren eine Stirnseite durch den Zwischenkörper
3 abgeschlossen ist.
[0020] In dem Düsenkörper 2 ist eine axiale Führungsbohrung 6 ausgespart, in der eine Düsennadel
8 axial verschiebbar geführt ist. An der Spitze 9 der Düsennadel 8 ist eine Dichtkante
10 ausgebildet, die mit einem Dichtsitz beziehungsweise einer Dichtfläche 11 zusammenwirkt,
um zwei Spritzlöcher 13 und 14 in Abhängigkeit von der Stellung der Düsennadel 8 gezielt
freizugeben oder zu verschließen. Wenn die Düsennadelspitze 9 mit der Dichtkante 10
von ihrem Dichtsitz abhebt, dann wird mit Hochdruck beaufschlagter Kraftstoff durch
die Spritzlöcher 13 und 14 in den Brennraum der Brennkraftmaschine eingespritzt.
[0021] Ausgehend von der Spitze 9 weist die Düsennadel 8 einen Druckraumabschnitt 15 auf,
auf den ein sich erweiternder Abschnitt 16 folgt, der auch als Druckschulter bezeichnet
wird. Die Druckschulter ist in einem Druckraum 17 angeordnet, der zwischen der Düsennadel
8 und dem Düsenkörper 2 ausgebildet ist. Auf die Druckschulter 16 folgt ein Führungsabschnitt
18, der in der Führungsbohrung 6 hin und her bewegbar geführt ist. Durch mindestens
eine Abflachung 19 an dem Führungsabschnitt 18 wird eine Fluidverbindung zwischen
dem Druckraum 17 und einem Düsenfederraum 22 geschaffen.
[0022] Der Düsenfederraum 22 steht über einen (nicht dargestellten) Verbindungskanal mit
einem Aktorraum 25 in Verbindung, der wiederum über einen Zulaufkanal oder eine Zulaufleitung
26 mit einer Kraftstoffhochdruckquelle in Verbindung steht, die auch als Common Rail
bezeichnet wird. Der Kraftstoffinjektor wird durch einen Piezoaktor 30 betätigt. Der
Piezoaktor 30 ist unter Zwischenschaltung eines Ausgleichselements 31, das vorzugsweise
aus Keramik gebildet ist, mechanisch mit einem Kopplerkolben 32 gekoppelt, dessen
brennraumnahe Stirnfläche einen Teilkopplungsraum 34 in axialer Richtung begrenzt.
In radialer Richtung wird der Teilkopplungsraum 30 durch eine Dichthülse 35 begrenzt,
die an dem Kopplerkolben 32 geführt und durch eine Druckfeder 36 vorgespannt ist,
die sich an einem Bund 37 des Kopplerkolbens 32 abstützt. Der Teilkopplungsraum 34
steht über einen Verbindungskanal 38, der mit einer Drossel ausgestattet sein kann,
mit einem weiteren Teilkopplungsraum 40 in Verbindung.
[0023] Der Führungsabschnitt 18 der Düsennadel 8 wird vom Brennraum weg durch einen Bund
44 begrenzt, von dem das brennraumferne Ende 45 der Düsennadel 8 ausgeht. An dem brennraumfernen
Ende 45 der Düsennadel 8 ist eine Dichthülse 48 geführt, die den Teilkopplungsraum
40 in radialer Richtung begrenzt. Zwischen der Dichthülse 48 und dem Bund 44 ist eine
Düsenfeder 60 eingespannt.
[0024] Der Piezoaktor 30 ist zwischen zwei Abdeckplatten 71 und 72 angeordnet, die durch
ein Vorspannelement 74 unter Vorspannung zusammengehalten werden. Dadurch wird der
dazwischen angeordnet Piezoaktor 30 auf Druck beansprucht, das heißt zusammengedrückt.
Die Druckfeder 36, die auch als Aktordruckfeder bezeichnet wird, ist unter Vorspannung
zwischen dem Bund 37 und der Dichthülse 35 eingespannt, so dass sie alternativ oder
zusätzlich als Vorspannelement für den Piezoaktor 30 wirkt.
[0025] Im Ruhezustand des Kraftstoffinjektors herrscht in den Teilkopplungsräumen 34 und
40 Hochdruck, der auch als Raildruck bezeichnet wird. Der Hochdruck hat nicht immer
konstant das gleiche Niveau. Vielmehr schwankt der Hochdruck zwischen einem relativ
hohen und einem relativ niedrigen Druckniveau. Daher wird der Hochdruck, der in dem
Kraftstoffinjektor wirkt, auch als Betriebsdruck bezeichnet. Der Hochdruck wirkt auf
die brennraumferne Stirnfläche der Düsennadel 8. Der Piezoaktor 30 ist im Ruhezustand
des Kraftstoffinjektors aufgeladen und hat seine maximale Längsausdehnung. Zur Ansteuerung
des Kraftstoffinjektors wird der Piezoaktor 30 entladen und zieht sich dabei zurück.
Der Druck in den Teilkopplungsräumen 34 und 40 fällt ab und die Düsennadel öffnet,
das heißt hebt von ihrem Düsennadelsitz ab. Vorteilhafterweise ist ein Nadelanschlag
zur Hubbegrenzung vorgesehen.
1. Kraftstoffinjektor mit einem Injektorgehäuse (1), das einen Kraftstoffhochdruckzulauf
(26) aufweist, der mit einer zentralen Kraftstoffhochdruckquelle außerhalb des lnjektorgehäuses
(1) und mit einem Druckraum (17) innerhalb des Injektorgehäuses (1) in Verbindung
steht, aus dem mit Betriebsdruck beaufschlagter Kraftstoff in einen Brennraum einer
Brennkraftmaschine eingespritzt wird, wenn eine Düsennadel (8) öffnet, die durch einen
hydraulischen Koppler mit einem Aktor (30) gekoppelt ist, wobei parallel zu dem Aktor
(30) mindestens ein Vorspannelement (74) vorgespannt ist, durch das zumindest ein
Teil der Vorspannkraft auf den Aktor (30) aufgebracht wird, und wobei der hydraulische
Koppler einen Kopplerkolben (32) umfasst, der durch ein weiteres Vorspannelement (36)
gegen den Aktor (30) vorgespannt ist, durch das zumindest ein Teil der Vorspannkraft
auf den Aktor (30) aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Vorspannelement (36) zwischen dem Kopplerkolben (32) und einer Dichthülse
(35) eingespannt ist, die einen Kopplerraum (34) begrenzt, und dass die Vorspannkräfte
des Vorspannelements (74) und des weiteren Vorspannelements (36) so aufeinander abgestimmt
sind, dass der Aktor (30) durch eine definierte Vorspannkraft vorgespannt ist, die
größer als die Druckkraft ist, die bei einem relativ niedrigen Betriebsdruck von dem
hydraulischen Koppler auf den Aktor (30) wirkt.
2. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannkraft 500 bis 800 Newton beträgt.
3. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (30) innerhalb eines hohlen Vorspannelements (74) angeordnet ist.
4. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorspannelement (74) eine Federhülse umfasst.
5. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorspannelement (74) zwischen zwei Abdeckplatten (71,72) des Aktors (30) auf
Zug vorgespannt ist.
6. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorspannelement (36) oder das weitere Vorspannelement (36) parallel zu dem Kopplerkolben
(32) auf Druck vorgespannt ist.
1. Fuel injector having an injector housing (1) which has a high-pressure fuel inlet
(26) which is connected to a central high-pressure fuel source outside the injector
housing (1) and to a pressure chamber (17) within the injector housing (1), from which
pressure chamber (17) fuel at operating pressure is injected into a combustion chamber
of an internal combustion engine when a nozzle needle (8) which is coupled by means
of a hydraulic coupler to an actuator (30) is opened, with at least one preload element
(74) being preloaded parallel to the actuator (30), which preload element (74) serves
to impart at least a part of the preload force to the actuator (30), and with the
hydraulic coupler comprising a coupler piston (32) which is preloaded against the
actuator (30) by means of a further preload element (36) which serves to impart at
least a part of the preload force to the actuator (30), characterized in that the further preload element (36) is clamped between the coupler piston (32) and a
sealing sleeve (35) which delimits a coupler chamber (34), and in that the preload forces of the preload element (74) and of the further preload element
(36) are coordinated with one another in such a way that the actuator (30) is preloaded
by a defined preload force which is greater than the pressure force which is exerted
by the hydraulic coupler on the actuator (30) at a relatively low operating pressure.
2. Fuel injector according to Claim 1, characterized in that the preload force is 500 to 800 Newtons.
3. Fuel injector according to Claim 1, characterized in that the actuator (30) is arranged within a hollow preload element (74).
4. Fuel injector according to Claim 3, characterized in that the preload element (74) comprises a spring sleeve.
5. Fuel injector according to Claim 1, characterized in that the preload element (74) is preloaded under tension between two cover plates (71,
72) of the actuator (30).
6. Fuel injector according to Claim 1, characterized in that the preload element (36) or the further preload element (36) is preloaded under compression
parallel to the coupler piston (32).
1. Injecteur de carburant comprenant un boîtier d'injecteur (1), qui présente une amenée
de carburant haute pression (26), qui est en liaison avec une source de carburant
haute pression centrale en dehors du boîtier d'injecteur (1) et avec un espace de
pression (17) à l'intérieur du boîtier d'injecteur (1), hors duquel du carburant sollicité
par la pression de travail est injecté dans une chambre de combustion d'un moteur
à combustion interne lorsqu'une aiguille de buse (8) s'ouvre, laquelle est accouplée
par un coupleur hydraulique à un actionneur (30), au moins un élément de précontrainte
(74) étant précontraint parallèlement à l'actionneur (30), au moins une partie de
la force de précontrainte étant appliquée à l'actionneur (30) par cet élément de précontrainte
(74), et le coupleur hydraulique comprenant un piston de coupleur (32) qui est précontraint
contre l'actionneur (30) par un élément de précontrainte supplémentaire (36), par
lequel au moins une partie de la force de précontrainte est appliquée à l'actionneur
(30), caractérisé en ce que l'élément de précontrainte supplémentaire (36) est serré entre le piston de coupleur
(32) et une douille d'étanchéité (35), qui limite un espace de coupleur (34), et en ce que les forces de précontraintes de l'élément de précontrainte (74) et de l'élément de
précontrainte supplémentaire (36) sont adaptées l'une à l'autre de telle sorte que
l'actionneur (30) soit précontraint par une force de précontrainte définie qui est
supérieure à la force de pression qui agit sur l'actionneur (30) dans le cas d'une
pression de travail relativement faible du coupleur hydraulique.
2. Injecteur de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la force de précontrainte vaut 500 à 800 Newton.
3. Injecteur de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'actionneur (30) est disposé à l'intérieur d'un élément de précontrainte creux (74).
4. Injecteur de carburant selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément de précontrainte (74) comprend une douille à ressort.
5. Injecteur de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de précontrainte (74) est précontraint en traction entre deux plaques de
recouvrement (71, 72) de l'actionneur (30).
6. Injecteur de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de précontrainte (36) ou l'élément de précontrainte supplémentaire (36)
est précontraint en pression parallèlement au piston de coupleur (32).