| (19) |
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(11) |
EP 2 002 177 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.06.2017 Patentblatt 2017/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.03.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/002748 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/112907 (11.10.2007 Gazette 2007/41) |
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| (54) |
LEUCHTENANORDNUNG
LAMP ARRANGEMENT
SYSTÈME D'ÉCLAIRAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CZ DE GB |
| (30) |
Priorität: |
29.03.2006 DE 202006005151 U 29.06.2006 EP 06013449
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.12.2008 Patentblatt 2008/51 |
| (73) |
Patentinhaber: Rittal GmbH & Co. KG |
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35745 Herborn (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ALBERT, Sandor
35236 Breidenbach (DE)
- SEIBEL, Horst
35236 Breidenbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Angerhausen, Christoph et al |
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Boehmert & Boehmert
Anwaltspartnerschaft mbB
Patentanwälte Rechtsanwälte
Pettenkoferstraße 20-22 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 710 291 DE-U1-202004 018 923
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DE-U- 7 010 524
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchtenanordnung mit einem Leuchtengehäuse, das an zumindest
einer Gehäusefläche mit zumindest einer Modulanschlusseinrichtung versehen ist und
mit einem zumindest zwei Gehäuseanschlussmodule umfassenden Modulsatz, wobei die Gehäuseanschlussmodule
jeweils mit einer übereinstimmend ausgebildeten Anschlusseinrichtung zur lösbaren
Verbindung mit der Modulanschlusseinrichtung versehen sind und die Gehäuseanschlussmodule
eine Befestigungseinrichtung zur Befestigung an einer Befestigungsbasis aufweisen.
[0002] In der
DE 197 10 291 A1 ist eine Leuchtenanordnung angegeben, bei der Leuchten mit Konsolen auf ein steckbares
Leuchten-Raster-System über Kupplungen auf Steckverbindern aufgesteckt und mittels
Laschen und Schrauben zusätzlich befestigt werden. Dieses steckbare Leuchten-Raster-System
ist insbesondere für eine Decken-Raumbeleuchtung vorgesehen.
[0003] In der
DE 70 10 524 A ist eine Leuchtenleiste zur Installation in Möbelstücken oder dgl. gezeigt, wobei
mehrere Leisten zu einer Lichterkette zusammengesteckt werden können und Leuchten
mit Fassungen auf den Leisten aufsteckbar sind.
[0004] Aus dem Stand der Technik sind ferner Leuchten bekannt, die zur Beleuchtung technischer
Einrichtungen in Schaltschränken, Geräteschränken oder ähnlichen Schränken eingesetzt
werden. Üblicherweise werden diese Leuchten an der Tür des Schrankes, an der Decke
oder an einem Lochprofil, das Bestandteil des Schrankes ist, befestigt. Der Ort der
Befestigung wird dabei, u.a. entsprechend der sinnvollen Ausleuchtung der im Schrank
montierten technischen Bauteile, gewählt. Aus dem Stand der Technik sind hierzu verschiedene
Befestigungstechniken bekannt, wie z. B. Rastverbindungen, Schraubverbindungen oder
magnetische Halteverbindungen. Die für Schaltschränke konzipierten Leuchten weisen
in der Regel eine, auf einen Schaltschranktyp angepasste Befestigungstechnik auf,
wie z. B. Schraubverbindungen, die auf ein Lochprofil abgestimmt sind.
[0005] Insbesondere die
DE 20 2004 018 923 U1 zeigt einen Schaltschrank mit einer elektrischen Leuchte, wobei in dem Schrank eine
Leuchte mit einem Leuchtengehäuse, Leuchtmittel und elektrischen Funktions- und Anschlusselementen
befestigt ist, in einen Hohlraum zwischen Profilabschnitten einer Profilleiste eingesetzt,
dem Hohlraum formenmäßig angepasst und an den Profilabschnitten befestigt ist, wobei
die Vorderseite der Leuchte den Hohlraum zwischen den Profilabschnitten abschließt.
Nachteilig ist hier, dass die Befestigungseinrichtungen nicht ausgetauscht werden
können, da diese am Leuchtengehäuse ausgebildet sind und das Leuchtengehäuse nicht
über Modulanschlusseinrichtungen für Gehäuseanschlussmodule mit einer Befestigungseinrichtung
verfügt. Somit ist eine einfache Befestigung dieser Leuchte in einem Schaltschrank
mit anderen Befestigungstechniken nicht möglich.
[0006] Weiter ist aus dem Stand der Technik bekannt, dass Leuchten dieser Art mit technischen
Funktionselementen funktional kombiniert werden können, wie z. B. Türschalter, um
ein automatisches Einschalten einer Leuchte beim Öffnen der Tür zu steuern. Hierzu
ist es gegebenenfalls erforderlich, für die Montage der Leuchte und des Funktionselementes,
unterschiedliche Befestigungstechniken anzuwenden, was einen erhöhten Montageaufwand
bedeutet.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, eine in Schalt- oder Geräteschränken einfach zu montierende
Leuchtenanordnung bereit zu stellen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Leuchtenanordnung mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
[0009] Die erfindungsgemäße Leuchtenanordnung weist ein Leuchtengehäuse auf, das zumindest
an einer Gehäusefläche mit zumindest einer Modulanschlusseinrichtung versehen ist,
und mit einem zumindest zwei Gehäuseanschlussmodule umfassenden Modulsatz, wobei die
Gehäuseanschlussmodule jeweils mit einer übereinstimmend ausgebildeten Anschlusseinrichtung
zur lösbaren Verbindung mit der Modulanschlusseinrichtung versehen sind. Als besonders
vorteilhaft erweist es sich, dass durch die übereinstimmende Ausbildung der Anschlusseinrichtung
des Gehäuseanschlussmoduls zur Verbindung mit der Modulanschlusseinrichtung des Leuchtengehäuses,
entsprechend der Befestigungsaufgabe unterschiedlich ausgestaltete Gehäuseanschlussmodule
an das Leuchtengehäuse adaptiert werden können.
[0010] Zur Befestigung des Leuchtengehäuses sind an den Gehäuseanschlussmodulen des Modulsatzes
unterschiedliche Befestigungseinrichtungen zur Befestigung an einer Befestigungsbasis
ausgebildet. Dies ermöglicht die Montage des Leuchtengehäuses durch Gehäuseanschlussmodule
in einem handelsüblichen Schaltschrank mit auf den Schaltschrank angepassten Befestigungseinrichtungen.
[0011] Befinden sich in einem Schaltschrank keine Lochprofile zur Befestigung des Leuchtengehäuses,
erweist es sich als besonders vorteilhaft, wenn die Befestigungseinrichtung als Magnet
ausgebildet ist, welcher eine flexible Befestigung der Leuchte auf einer magnetisch
wirksamen Oberfläche ermöglicht. Um eine besonders stabile Befestigung der Leuchte
sicher zu stellen, erweist es sich als besonders vorteilhaft, wenn die Befestigungseinrichtung
als Lasche ausgebildet ist, die mit zumindest einer Durchgangsöffnung versehen ist
und eine Schraubverbindung mit einer Befestigungsbasis ermöglicht. Weiter kann die
Befestigungseinrichtung als Rastelement ausgebildet sein, welches eine Befestigung
der Leuchte durch Einrasten in ein Lochprofil des Schaltschranks erlaubt.
[0012] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Leuchtenanordnung ist zumindest ein Gehäuseanschlussmodul
mit einer als Rastelement ausgebildeten Anschlusseinrichtung versehen. Dies ermöglicht
eine einfache und schnelle Befestigung des Gehäuseanschlussmoduls am Leuchtengehäuse.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Verbindung von Gehäuseanschlussmodul
und Leuchtengehäuse ist eine Modulanschlusseinrichtung, die aus einer Ausnehmung im
Leuchtengehäuse besteht, welche an zumindest einer Seitenfläche mit Hinterschneidungen
versehen ist. Eine derartige Modulanschlusseinrichtung ermöglicht es, das Gehäuseanschlussmodul
in die Modulanschlusseinrichtung einzuschieben oder einzurasten und somit das Leuchtengehäuse
schnell mit den jeweilig erforderlichen Gehäuseanschlussmodulen auszustatten.
[0013] Die erfindungsgemäße Leuchtenanordnung kann zumindest ein Gehäuseanschlussmodul beinhalten,
welches ein Funktionselement aufweist, das geeignet ist, den Betriebszustand der Leuchte
zu beeinflussen. Weiter kann das Gehäuseanschlussmodul ein Gehäuse aufweisen. Dieses,
aus einem Funktionselement und einem Gehäuse gebildete Gehäuseanschlussmodul, kann
in einer Ausführungsform mit einer, als elektrisches Verbindungselement mit zumindest
einem elektrischen Leiter ausgebildeten Anschlusseinrichtung, versehen sein. Eine
derartig ausgebildete Anschlusseinrichtung ermöglicht den Anschluss eines Funktionselementes,
über die Modulanschlusseinrichtung, an das Leuchtengehäuse.
[0014] In weiteren vorteilhaften Ausführungsformen kann das Funktionselement als mechanischer
Türschalter, Bewegungsmelder oder photoelektrischer Schalter ausgebildet sein, wobei
in allen Ausführungsformen das Funktionselement beim Öffnen bzw. Schließen einer Schranktür
eine Funktionssteuerung der Leuchte bewirkt.
[0015] Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- bis 3 ein Leuchtengehäuse in verschiedenen Ansichten,
- Fig. 4
- eine Leuchtenanordnung mit einer ersten Ausführungsform eines Gehäuseanschlussmoduls,
- Fig. 5
- eine Leuchtenanordnung mit der ersten Ausführungsform des Gehäuseanschlussmoduls und
dessen Befestigung an einer Befestigungsbasis,
- Fig. 6
- eine Leuchtenanordnung mit einer zweiten Ausführungsform eines Gehäuseanschlussmoduls
und deren Befestigung an einer Befestigungsbasis,
- Fig. 7
- eine Leuchtenanordnung mit einer dritten Ausführungsform eines Gehäuseanschlussmoduls
und
- Fig. 8
- eine Leuchtenanordnung mit einer vierten Ausführungsform eines Gehäuseanschlussmoduls.
[0016] In den Fig. 1 bis 3 ist ein Leuchtengehäuse 10 in verschiedenen Ansichten mit Modulanschlusseinrichtungen
11 und 23 dargestellt, welche eine Ausnehmung 12 bzw. 13 im Leuchtengehäuse 10 aufweisen.
Die Ausnehmungen 12 und 13 im Leuchtengehäuse 10 sind an ihren Seitenflächen 14 bzw.
15 mit Hinterschneidungen 16 bzw. 17 versehen, wobei die Hinterschneidungen 16 bzw.
17 als Nut ausgebildet sind. Die Hinterschneidung 16 bildet zusammen mit der Seitenfläche
14 einen Steg 18, der aus voneinander beabstandeten Teilstücken 19 zusammengesetzt
ist. Weiter verfügen die Modulanschlusseinrichtungen 11 bzw. 23 im Leuchtengehäuse
10, über eine Rastnase 20, welche sich am Ende einer Blattfeder 21 befindet, die durch
eine U-förmige Ausnehmung 22 im Leuchtengehäuse 10 gebildet wird.
[0017] Fig. 2 zeigt die Modulanschlusseinrichtung 23, welche auf der Unterseite des Leuchtengehäuses
10 ausgebildet ist und die Ausnehmung 13 aufweist. Ein von einer Hinterschneidung
24 gebildeter Steg 25 ist in seiner Gesamtlänge vollständig ausgebildet. Um ein einfaches
Entfernen von Gehäuseanschlussmodulen aus der Modulanschlusseinrichtung 11 zu ermöglichen,
kann die Ausnehmung 12, wie in Fig. 1 und 3 dargestellt, durch eine halbkreisförmige,
konkave Ausnehmung 26 ergänzt sein.
[0018] In Fig. 4 ist eine Leuchtenanordnung 27 mit einem Leuchtengehäuse 10, einer Modulanschlusseinrichtung
11 und einem darin eingesetzten Gehäuseanschlussmodul 28 dargestellt. Das Gehäuseanschlussmodul
28 weist wiederum eine Anschlusseinrichtung 29 auf, welche über mit der Modulanschlusseinrichtung
11 übereinstimmend ausgebildete Stege 30 verfügt und sich somit formschlüssig in die
Modulanschluss einrichtung 11 einpasst. Die Anschlusseinrichtung 29, welche beispielsweise
aus Kunststoff besteht, wird dabei durch die Rastnase 20 gegen ein Herausrutschen
aus der Modulanschlusseinrichtung 11 gesichert. In der dargestellten, beispielhaften
Ausführung umfasst das Gehäuseanschlussmodul 28 eine Befestigungseinrichtung 31, welche
von einem Rastelement 32 gebildet wird. Das Rastelement 32 kann beispielsweise aus
Federstahl oder Kunststoff bestehen und zur Verbindung mit einem Lochrasterprofil
mit den Durchgangsöffnungen des Lochrasterprofils übereinstimmend ausgebildet sein.
[0019] Fig. 5 zeigt eine Leuchtenanordnung 33, ein Leuchtengehäuse 34 und eine Modulanschlusseinrichtung
35 umfassend, in die ein Gehäuseanschlussmodul 36 mit einer Anschlusseinrichtung 37
und einer Befestigungseinrichtung 38 eingesetzt ist. Die Befestigungseinrichtung 38
weist dabei ein Rastelement 39 auf, welches in eine Durchgangsöffnung 40 in einen
Profilabschnitt 41 einer Befestigungsbasis 42 eingesetzt ist.
[0020] Die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform eines Gehäuseanschlussmoduls 43 einer
Leuchtenanordnung 44 zeigt, dass das Gehäuseanschlussmodul 43 aus einem magnetischen
Werkstoff ausgebildet ist, welcher geeignet ist, ein Leuchtengehäuse 45 auf einer
Befestigungsbasis 46 zu fixieren. Die Befestigungsbasis 46 kann dabei aus einem magnetisch
wirksamen Werkstoff, wie z. B. Stahlblech, bestehen.
[0021] Eine weitere Befestigungsalternative zeigt Fig. 7, in der eine Leuchtenanordnung
47 mit einem Leuchtengehäuse 48 und einer Modulanschlusseinrichtung 49 dargestellt
ist, in die ein Gehäuseanschlussmodul 50 eingeschoben ist, welches als Lasche 51 mit
einer Durchgangsöffnung 52 ausgebildet ist. Das Leuchtengehäuse 48 kann über die Lasche
51, unter Verwendung eines Befestigungsmittels, wie z. B. einer Schraube, auf einer
Befestigungsbasis, wie z. B. einem Lochprofil eines Schaltschrankes, befestigt werden.
[0022] Fig. 8 zeigt eine Leuchtenanordnung 53, die ein Leuchtengehäuse 54 und ein Gehäuseanschlussmodul
55 aufweist, wobei das Gehäuseanschlussmodul 55 ein Funktionselement 56 umfasst, welches
über ein Gehäuse 57 verfügt und über eine Anschlusseinrichtung 58 mit einer Modulanschlusseinrichtung
59 des Leuchtengehäuses 54 verbunden ist. Die übereinstimmende Verbindung von Modulanschlusseinrichtung
59 und Anschlusseinrichtung 58 kann dabei als Verbindung mit zumindest einem elektrischen
Leiter ausgebildet sein. Das Leuchtengehäuse 54 kann darüber hinaus mit weiteren,
in Fig. 8 nicht dargestellten Gehäuseanschlussmodulen, in geeigneter Art und Weise
auf einer Befestigungsbasis befestigt sein.
[0023] Weitere Ausgestaltungen einer Leuchtenanordnung ergeben sich, wenn eine Anschlusseinrichtung
aus einem Kabel mit zumindest einem elektrischen Leiter, welches aus einem Gehäuse
eines Funktionselementes herausgeführt ist, besteht. Das Funktionselement ist somit
an einem, vom Befestigungsort eines Leuchtengehäuses abweichenden Befestigungsort
zu befestigen. Dies ist insbesondere dann besonders vorteilhaft, wenn es sich bei
dem Funktionselement um einen mechanischen Türschalter handelt, der in unmittelbarer
Nähe einer Schaltschranktür befestigt sein muss. Alternativ dazu kann das Funktionselement
einen Bewegungsmelder oder einen photoelektrischen Schalter aufweisen, welcher beim
Öffnen einer Schaltschranktür Bewegungen bzw. Helligkeitsänderungen registriert und
eine Leuchte dementsprechend steuert.
1. Leuchtenanordnung (27, 33, 44, 47, 53) mit einem Leuchtengehäuse (10, 34, 45, 48,
54), das an zumindest einer Gehäusefläche mit zumindest einer Modulanschlusseinrichtung
(11, 23, 35, 49, 59) versehen ist, und mit einem zumindest zwei Gehäuseanschlussmodule
(28, 36, 43, 50, 55) umfassenden Modulsatz, wobei die Gehäuseanschlussmodule (28,
36, 43, 50, 55) jeweils mit einer übereinstimmend ausgebildeten Anschlusseinrichtung
(29, 37, 58) zur lösbaren Verbindung mit der Modulanschlusseinrichtung (11, 23, 35,
49, 59) versehen sind und die Gehäuseanschlussmodule (28, 36, 43, 50, 55) eine Befestigungseinrichtung
(31, 38) zur Befestigung an einer Befestigungsbasis (42, 46) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Modulsatz Gehäuseanschlussmodule (28, 36, 43, 50, 55) mit unterschiedlichen Befestigungseinrichtungen
(31, 38) aufweist, wovon zumindest eine zur Verbindung mit Durchgangsöffnungen eines
Lochprofils eines Schaltschranks ausgebildet ist.
2. Leuchtenanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine Befestigungseinrichtung (31, 38) als Magnet ausgebildet ist.
3. Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine Befestigungseinrichtung (31, 38) als Lasche (51) ausgebildet ist,
die mit zumindest einer Durchgangsöffnung (52) versehen ist.
4. Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine Befestigungseinrichtung (31, 38) als Rastelement (32, 39) ausgebildet
ist.
5. Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gehäuseanschlussmodule (28, 36, 43, 50, 55) mit einer als Rastelement ausgebildeten
Anschlusseinrichtung (29, 37, 58) versehen sind.
6. Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Modulanschlusseinrichtung (11, 23, 35, 49, 59) eine Ausnehmung (12, 13) im Leuchtengehäuse
(10, 34, 45, 48, 54) aufweist, welche an zumindest einer Seitenfläche (14, 15) mit
einer Hinterschneidung (16, 17) versehen ist.
7. Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuseanschlussmodul (28, 36, 43, 50, 55) in die Modulanschlusseinrichtung (11,
23, 35, 49, 59) einschiebbar oder einrastbar ist.
8. Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Gehäuseanschlussmodul (55) ein Funktionselement (56) aufweist, welches
geeignet ist, den Betriebszustand der Leuchte zu beeinflussen.
9. Leuchtenanordnung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuseanschlussmodul (55) ein Gehäuse (57) aufweist.
10. Leuchtenanordnung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuseanschlussmodul (55) mit einer als elektrisches Verbindungselement mit
zumindest einem elektrischen Leiter ausgebildeten Anschlusseinrichtung (58) versehen
ist.
11. Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Funktionselement (56) als mechanischer Türschalter ausgebildet ist.
12. Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Funktionselement (56) als Bewegungsmelder ausgebildet ist.
13. Leuchtenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Funktionselement (56) als photoelektrischer Schalter ausgebildet ist.
1. A lamp arrangement (27, 33, 44, 47, 53) comprising a lamp housing (10, 34, 45, 48,
54) with at least one module connecting device (11, 23, 35, 49, 59) on at least one
housing surface and having a module set including at least two housing connecting
modules (28, 36, 43, 50, 55), and the housing connecting modules (28, 36, 43, 50,
55) each has a respective correspondingly configured connecting device (29, 37, 58)
for a detachable connection to the module connecting device (11, 23, 35, 49, 59),
and the housing connecting modules (28, 36, 43, 50, 55) have a fastening device (31,
38) for fastening to a fastening base (42, 46),
characterized in that
the module set comprises housing connecting modules (28, 36, 43, 50, 55) with different
fastening devices (31, 38), at least one of which is embodied to produce a connection
with through openings of a hole profile of a switch cabinet.
2. The lamp arrangement as recited in claim 1, wherein at least one fastening device
(31, 38) is in a form of a magnet.
3. The lamp arrangement as recited in any preceding claim, wherein at least one fastening
device (31, 38) is formed as a tab (51) with at least one through opening (52).
4. The lamp arrangement as recited in any preceding claim, wherein at least one fastening
device (31, 38) is formed as a detent element (32, 39).
5. The lamp arrangement as recited in any preceding claim, wherein the housing connecting
modules (28, 36, 43, 50, 55) have a connecting device (29, 37, 58) formed as a detent
element.
6. The lamp arrangement as recited in any preceding claim, wherein the module connecting
device (11, 23, 35, 49, 59) has a recess (12, 13) in the lamp housing (10, 34, 45,
48, 54) with an undercut (16, 17) on at least one side surface (14, 15).
7. The lamp arrangement as recited in any preceding claim, wherein the housing connecting
module (28, 36, 43, 50, 55) is insertable or snappable into the module connecting
device (11, 23, 35, 49, 59).
8. The lamp arrangement as recited in any preceding claim, wherein at least one housing
connecting module (55) has a function element (56) for influencing an operating state
of the lamp.
9. The lamp arrangement as recited in claim 8, wherein the housing connecting module
(55) has a housing (57).
10. The lamp arrangement as recited in claim 9, wherein the housing connecting module
(55) has a connecting device (58) formed as an electrical connecting element with
at least one electrical conductor.
11. The lamp arrangement as recited in one of the claims 8 to 10, wherein the function
element (56) is formed as a mechanical door switch.
12. The lamp arrangement as recited in one of the claims 8 to 10, wherein the function
element (56) is formed as a motion sensor.
13. The lamp arrangement as recited in one of the claims 8 to 10, wherein the function
element (56) is formed as a photoelectric switch.
1. Agencement de lampe (27, 33, 44, 47, 53) avec un boîtier de lampe (10, 34, 45, 48,
54) qui est muni, sur au moins une surface de boîtier, d'au moins un dispositif de
connexion à des modules (11, 23, 35, 49, 59), et avec un ensemble de modules comprenant
au moins deux modules de connexion au boîtier (28, 36, 43, 50, 55), les modules de
connexion au boîtier (28, 36, 43, 50, 55) étant munis respectivement d'un dispositif
de connexion (29, 37, 58) constitué de façon concordante pour le raccordement détachable
au dispositif de connexion à des modules (11, 23, 35, 49, 59), et les modules de connexion
au boîtier (28, 36, 43, 50, 55) présentant un dispositif de fixation (31, 38) pour
la fixation sur une base de fixation (42, 46),
caractérisé en ce que
l'ensemble de modules présente des modules de connexion au boîtier (28, 36, 43, 50,
55) avec différents dispositifs de fixation (31, 38), dont au moins un est constitué
pour le raccordement à des ouvertures de passage d'un profilé perforé d'une armoire
de commande.
2. Agencement de lampe selon la revendication 1,
caractérisé en ce
qu'au moins un dispositif de fixation (31, 38) est constitué en tant qu'aimant.
3. Agencement de lampe selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'au moins un dispositif de fixation (31, 38) est constitué en tant qu'attache (51)
qui est munie d'au moins une ouverture de passage (52).
4. Agencement de lampe selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'au moins un dispositif de fixation (31, 38) est constitué en tant qu'élément d'encliquetage
(32, 39).
5. Agencement de lampe selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les modules de connexion au boîtier (28, 36, 43, 50, 55) sont munis d'un dispositif
de connexion (29, 37, 58) constitué en tant qu'élément d'encliquetage.
6. Agencement de lampe selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif de connexion à des modules (11, 23, 35, 49, 59) présente dans le boîtier
de lampe (10, 34, 45, 48, 54) un creux (12, 13) qui est muni d'une contre-dépouille
(16, 17) sur au moins une face latérale (14, 15).
7. Agencement de lampe selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le module de connexion au boîtier (28, 36, 43, 50, 55) peut être glissé ou encliqueté
dans le dispositif de connexion à des modules (11, 23, 35, 49, 59).
8. Agencement de lampe selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'au moins un module de connexion au boîtier (55) présente un élément fonctionnel (56)
qui est approprié pour agir sur l'état de fonctionnement de la lampe.
9. Agencement de lampe selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
le module de connexion au boîtier (55) présente un boîtier (57).
10. Agencement de lampe selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
le module de connexion au boîtier (55) est muni d'un dispositif de connexion (58)
constitué en tant qu'élément de raccordement électrique avec au moins un conducteur
électrique.
11. Agencement de lampe selon l'une des revendications 8 à 10,
caractérisé en ce que
l'élément fonctionnel (56) est constitué en tant que. commutateur de porte mécanique.
12. Agencement de lampe selon l'une des revendications 8 à 10,
caractérisé en ce que
l'élément fonctionnel (56) est constitué en tant que détecteur de mouvement.
13. Agencement de lampe selon l'une des revendications précédentes 8 à 10,
caractérisé en ce que
l'élément fonctionnel (56) est constitué en tant que commutateur photoélectrique.
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