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(11) |
EP 2 002 189 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.08.2009 Patentblatt 2009/32 |
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Anmeldetag: 26.01.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/050796 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/110260 (04.10.2007 Gazette 2007/40) |
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KÄLTEGERÄT MIT HÖHENVERSTELLBAREM ABSTELLER
REFRIGERATING APPLIANCE WITH HEIGHT-ADJUSTABLE STORAGE DEVICE
RÉFRIGÉRATEUR À COMPARTIMENT RÉGLABLE EN HAUTEUR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
27.03.2006 DE 102006014370
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.12.2008 Patentblatt 2008/51 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- EISELE, Frank
89231 Neu-Ulm (DE)
- STAUD, Ralph
81669 München (DE)
- TISCHER, Thomas
85540 Haar (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-03/038356 US-A- 2 284 339 US-A- 2 852 329
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US-A- 2 146 199 US-A- 2 838 357 US-A- 3 352 431
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät mit einem einen Innenraum umschließenden
Gehäuse und einem Absteller, der in dem Innenraum durch Arme höhenverstellbar gehalten
ist. Ein solches Kältegerät ist aus
WO-A-03/038356 oder
DE 101 53 621 A1 bekannt.
[0002] Der Absteller ist bei diesem bekannten Kältegerät ein Fachboden, der an gegenüberliegenden
Seitenwänden des Korpus mit Hilfe von jeweils zwei Armen pro Seitenwand gehalten ist,
wobei die Arme jeweils um parallele gehäusefeste erste Achsen schwenkbar sind und
an an dem Fachboden feste zweite Achsen drehbar an diesen angelenkt sind. Die Abstellplatte
kann zwei stabile horizontale Stellungen einnehmen, wobei in der unteren der beiden
Stellungen die Arme unter dem Gewicht des Fachbodens frei herabhängen und in der oberen
Stellung die Arme hochgeschwenkt sind, so dass die zweiten Achsen höher als die ersten
Achsen und näher als diese an einer Rückwand des Korpus liegen. In dieser höheren
Stellung ist die Abstellplatte an der Rückwand des Korpus abgestützt.
[0003] Zusätzlich zu den beiden horizontalen Stellungen kann die Abstellplatte des bekannten
Kältegerätes auch zwei abschüssige Stellungen einnehmen, wobei in diesen Stellungen
von zwei in einer gleichen Seitenwand verankerten Armen jeweils einer hochgeschwenkt
und der andere heruntergeschwenkt ist. Eine solche abschüssige Stellung kann zweckmäßig
sein, wenn zum Beispiel rollfähiges Kühlgut auf dem Fachboden gelagert werden soll,
dieser eine hochgezogene Vorderkante hat, die verhindert, dass das Kühlgut in der
abschüssigen Stellung herunterfällt, und sichergestellt sein soll, dass das rollfähige
Kühlgut jederzeit an der Vorderkante des Fachbodens gut zugänglich ist. Die Fähigkeit
des bekannten Fachbodens, eine abschüssige Stellung einzunehmen, führt allerdings
zu dem Problem, dass wenn der bekannte Fachboden im beladenen Zustand höhenverstellt
werden soll, genau darauf geachtet werden muss, dass dieser nicht kippt, da anderenfalls
Gefahr besteht, dass Kühlgut herunterfällt.
[0004] Eine bereit aus
DE 101 53 621 A1 bekannte Lösung, die das Erreichen einer stabilen gekippten Stellung verhindert,
ist, an jeder Seite des Fachbodens drei schwenkbare Arme vorzusehen. Hierdurch kann
zwar eine starke Schrägstellung des Fachbodens verhindert werden, nicht aber eine
Instabilität der Orientierung des Fachbodens, wenn die ersten und zweiten Achsen aller
Arme in einer gleichen Ebene liegen.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Kältegerät mit höhenverstellbarem Fachboden
der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem während der gesamten Höhenverstellbewegung
des Kühlgutträgers ein Kippen ausgeschlossen ist.
[0006] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Arme durch eine Kupplungsvorrichtung verbunden
sind, die in einer Stellung, in der die ersten und zweiten Achsen der Arme in einer
gleichen Ebene liegen, eine gegensinnige Schwenkbewegung der Arme sperrt. Diese Lösung
basiert auf der Einsicht, dass die Platte selbst bereits eine Kupplungsvorrichtung
darstellt, die nur gleichsinnige Schwenkbewegungen der Arme zulässt, so lange die
Arme nicht in einer gleichen Ebene liegen. Eine ergänzende Kopplungsvorrichtung braucht
daher nur in dieser kritischen Stellung wirksam zu sein.
[0007] Einer ersten Ausgestaltung zufolge kann die Kopplungsvorrichtung ein an dritte Achsen
der Arme angelenktes Gestänge sein, wobei die drei Achsen jedes Armes die Ecken eines
Dreiecks definieren. Ein solches Gestänge würde für sich allein zwar eine gegensinnige
Schwenkbewegung der Arme zulassen, wenn die ersten und dritten Achsen in einer gleichen
Ebene liegen; wenn dies der Fall ist, ist jedoch die Kopplung durch den Absteller
selber wirksam, die eine gleichsinnige Drehung der Arme erzwingt.
[0008] Alternativen Ausgestaltungen zufolge kann die Kopplungsvorrichtung auch ein Zahnradgetriebe
oder ein Riemengetriebe sein. Ein solches Getriebe ist geeignet, um in jeder beliebigen
Orientierung der Arme eine gleichsinnige Schwenkbewegung zu erzwingen.
[0009] Der Absteller ist vorzugsweise zwischen zwei stabilen, unterschiedlich hohen Endstellungen
über eine labile Gleichgewichtsstellung geführt. In dieser labilen Gleichgewichtsstellung
liegt jeweils die zweite Achse jedes Armes vertikal über dessen erster Achse.
[0010] Die Schwenkbewegungsfreiheit der Arme aus der labilen Gleichgewichtslage ist vorzugsweise
in jeder Richtung kleiner als 220°. Dadurch sind die Endstellungen ohne Verriegelung
stabil.
[0011] Um die Höhendifferenz zwischen den zwei Endstellungen groß zu machen, ist die Schwenkbewegungsfreiheit
der Arme aus der labilen Gleichgewichtslage in eine erste Richtung vorzugsweise nahe
Null und in die entgegengesetzte Richtung nahe 220°. Zweckmäßigerweise beträgt die
Schwenkbewegungsfreiheit der Arme zwischen den beiden Endstellungen insgesamt 220°.
[0012] Zur Absicherung kann eine Verriegelung des Abstellers wenigstens in der höheren der
beiden Endstellungen vorgesehen sein.
[0013] Die Kopplungsvorrichtung ist vorzugsweise in einer Aussparung einer Innenwand des
Gerätes aufgenommen. Auch die Arme können in der Aussparung aufgenommen sein, so dass
eine im Wesentlichen ebene, reinigungsfreundliche Innenwand des Gerätes erhalten wird.
[0014] Zu dem gleichen Zweck ist es auch vorteilhaft, wenn die Arme als zu den ersten Achsen
konzentrische Kreisscheiben ausgebildet sind.
[0015] Der Absteller kann eine am Korpus des Gehäuses aufgehängte Abstellplatte sein, es
kann sich aber auch um einen an der Tür des Kältegerätes aufgehängten Türabsteller
handeln.
[0016] In letztem Falle weist die Tür zweckmäßigerweise in den Innenraum vorspringende vertikale
Holme auf, und die Arme sind an zueinander parallelen Flanken der Holme angebracht.
[0017] Während bei einer am Korpus aufgehängten Abstellplatte zwei an einer gleichen Seitenwand
des Korpus angebrachte Arme im Allgemeinen in Tiefenrichtung beabstandet sein werden,
sind im Falle eines Türabstellers zwei an einer gleichen Flanke angeordnete Arme vorzugsweise
vertikal beabstandet.
[0018] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen schematischen Schnitt durch den Korpus eines Kältegerätes gemäß einer ersten
Ausgestaltung der Erfindung;
- Fig. 2
- eine Frontalansicht des Kältegerätes aus Fig. 1;
- Fig. 3
- einen zu Fig. 1 analogen Schnitt gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung;
- Fig. 4
- eine zu Fig. 3 analoge Ansicht, die die Kopplungsvorrichtung zwischen den den Fachboden
tragenden Armen zeigt;
- Fig. 5
- eine zu Fig. 3 analoge Ansicht, die eine zweite Ausgestaltung der Kopplungsvorrichtung
zeigt;
- Fig. 6
- einen Schnitt durch die Kopplungsvorrichtung der Fig. 5;
- Fig. 7
- einen horizontalen Schnitt durch eine Tür mit einem daran aufgehängten Türabsteller
gemäß der Erfindung;
- Fig. 8
- einen vertikalen Teilschnitt durch die Tür und den Türabsteller in angehobener Stellung;
- Fig. 9
- einen zu Fig. 8 analogen Schnitt mit dem Türabsteller in abgesenkter Stellung; und
- Fig. 10
- eine frontale Ansicht eines Details der Aufhängung des Türabstellers.
[0020] Fig. 1 zeigt einen schematischen Teilschnitt durch den Korpus eines Kältegerätes
gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung. An einer Rückwand 2 des Korpus 1 ist
ein flacher quaderförmiger Trägerblock 3 befestigt. Wie insbesondere in Fig. 2 zu
sehen, sind an Seitenwänden des Trägerblocks 3 jeweils erste Enden von oberen und
unteren Armen 4, 5 angelenkt. Zweite Enden der Arme 4, 5 sind an den Trägerblock flankierenden
vertikalen Balken 6 angelenkt. Die Balken 6 sind fest verbunden mit einer Klemmfassung
7, in der ein Fachboden 8 in Form einer Platte aus Sicherheitsglas eingeklemmt gehalten
ist.
[0021] Die Arme 4, 5 sind zwischen einer in der Figur durchgezogen dargestellten angehobenen
Stellung und einer gestrichelt dargestellten abgesenkten Stellung um 220° schwenkbar.
In der angehobenen Stellung sind der Balken 6 und die Klemmfassung 7 unmittelbar an
die Rückwand 2 des Korpus angelehnt und in dieser Stellung durch das Eigengewicht
des Fachbodens 8 sowie gegebenenfalls das Gewicht von darauf abgestelltem Kühlgut
gehalten. In der abgesenkten Stellung ist die Klemmfassung 7 an der Vorderseite des
Trägerblocks 3 abgestützt.
[0022] Im Inneren des Trägerblocks 3 sind zwei Zahnräder 9 untergebracht, die jeweils drehfest
mit den Enden der Arme 4, 5 verbunden sind und von einem Zahnriemen 10 umschlungen
sind.
[0023] Um den Fachboden in eine gestrichelt dargestellte Stellung abzusenken, genügt es,
diesen an seiner Vorderkante mit einer Hand zu ziehen und dann langsam abzusenken,
bis die Rückseite der Klemmfassung 7 an der Vorderseite des Trägerblocks 3 zur Anlage
kommt.
[0024] Um zu verhindern, dass bei unachtsamer Handhabung beim Absenken die Klemmfassung
7 unsanft gegen den Trägerblock 3 anstößt und dadurch Kühlgut auf dem Fachboden 8
umfällt, können zusätzlich noch Dämpfungsmittel wie etwa eine an einer die Zahnräder
9 mit den Armen 4, 5 verbindenden Welle angreifende Reibungsbremse vorgesehen sein.
[0025] Einer ersten Abwandlung zufolge kann zur Absicherung des Fachbodens 8 in seiner angehobenen
Stellung an der Rückwand 2 ein vertikal verschiebbar geführter Riegel11 vorgesehen
sein, der in seiner in Fig. 1 gezeigten Stellung einen Vorsprung 12 der Klemmfassung
7 umgreift, so dass der Fachboden 8 nur vorgezogen und abgesenkt werden kann, wenn
zuvor der Riegel 11 angehoben wird. Der Riegel 11 hat an seiner Vorderseite eine abgeschrägte
Flanke, die vom Vorsprung 12 hochgeschoben wird, wenn der Fachboden in die angehobene
Stellung gebracht wird, so dass der Fachboden in dieser Stellung selbsttätig verriegelt
wird.
[0026] Einer zweiten Abwandlung zufolge sind anstelle des Riegels 11 am vorderen Rand des
Fachbodens 8 zwei in Fig. 2 gezeigte langggestreckte Riegel 13 vorgesehen, die, von
einer Feder auseinander getrieben, in der angehobenen und der abgesenkten Stellung
des Fachbodens 8 in Aussparungen 14 in Seitenwänden 11 des Korpus 1 einrücken und
so den Fachboden 8 in seiner Stellung sichern und abstützen.
[0027] Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den Korpus 1 eines erfindungsgemäßen Kältegerätes
gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung. In einer Seitenwand 11 des Korpus
1 ist eine Vertiefung gebildet, die von einem Deckel 16 mit zwei kreisrunden Öffnungen
verdeckt ist. In den Öffnungen des Deckels 16 liegen zwei Kreisscheiben 17 frei, die
in der Wand 11 um einen zu den Kreisscheiben 17 konzentrischen, von diesen verdeckten
und daher gestrichelt dargestellten Achszapfen 18 drehbar sind.
[0028] Wie in Fig. 4 zu sehen, die eine Ansicht der Seitenwand 17 ohne den Deckel 16 zeigt,
sind die Kreisscheiben 17 mit Zahnrädern 19 drehfest verbunden, die untereinander
durch einen sie umschlingenden Zahnriemen 10 gekoppelt sind. Der Zahnriemen 10 könnte
hier wie auch bei der Ausgestaltung der Figuren 1 und 2 durch ein Zahnradgetriebe
ersetzt sein, das eine gleichsinnige, gleich schnelle Drehung der Kreisscheiben 17
bzw. der Arme 4, 5 gewährleistet.
[0029] Die Kreisscheiben 17 tragen jeweils einen exzentrischen Achszapfen 20, der in ein
Achslager 21 an der Unterseite des Fachbodens 8 eingreift. Durch Drehung der Kreisscheiben
17 ist der Fachboden 8 zwischen zwei stabilen Stellungen in unterschiedlicher Höhe
bewegbar, von denen die obere in Fig. 3 mit durchgezogenen, die untere mit gestrichelten
Linien dargestellt ist. Die Drehung der Kreisscheiben 17 zwischen den zwei Stellungen,
in Fig. 3 dargestellt durch Pfeile 22, beträgt 180°. Die Drehbewegungsfreiheit der
Kreisscheiben 17 ist in der oberen Stellung durch einen unmittelbaren Kontakt des
Fachbodens 8 mit der Rückwand 2 des Korpus 1 begrenzt; in der unteren Stellung durch
einen Kontakt mit einem von der Rückwand 2 in den Innenraum vorspringenden Sims 23.
[0030] Fig. 5 zeigt eine zu Fig. 3 analoge Ansicht gemäß einer dritten Ausgestaltung der
Erfindung. Auch hier sind in einer von einem Deckel 16 verschlossenen Aussparung einer
Seitenwand 11 zwei Kreisscheiben 17 drehbar gelagert, die exzentrisch abstehende,
in Achslagern 21 eines Fachbodens 8 aufgenommene Achszapfen 20 tragen. Wie in Fig.
6 zu sehen, die einen Schnitt entlang der Linie VI-VI von Fig. 5 zeigt, sind die Kreisscheiben
17 mit Hilfe von Wälzlagern 24 in dem Deckel 16 leicht drehbar gehalten. An einer
der Seitenwand 11 zugewandten Seite der Kreisscheiben 17 steht jeweils ein Achszapfen
25 ab. Die Achszapfen 25 sind drehbar in Bohrungen an den Enden einer hinter dem Deckel
16 verborgenen Stange 26 aufgenommen. Die Wälzlager 24 und die Achszapfen 20, 25 legen
an jeder Kreisscheibe 17 drei Achsen fest, die, wie in Fig. 5 zu sehen, ein Dreieck
27 aufspannen, wobei diejenige Ecke des Dreiecks, die durch die Drehachse 28 der Wälzlager
24 definiert ist, in etwa rechtwinklig ist.
[0031] Wie man sich leicht vorstellen kann, wäre es ohne eine Kopplung durch die Stange
26 möglich, die Kreisscheiben 17 in entgegengesetzte Richtungen zu drehen und so eine
Schrägstellung des Fachbodens 8 herbeizuführen, wenn die Achsen 28 und die Achszapfen
20 in einer gleichen Ebene liegen. Wenn dies der Fall ist, liegen jedoch die Achszapfen
25 außerhalb dieser Ebene, und ihre Kopplung über die Stange 26 erzwingt auch in dieser
Stellung eine gleichsinnige Drehung, so dass eine Schrägstellung des Fachbodens 8
ausgeschlossen ist.
[0032] Die bislang anhand eines Fachbodens als Beispiel für einen höhenverstellbaren Absteller
beschriebene Erfindung ist auch auf Türabsteller anwendbar, wie im Folgenden anhand
der Figuren 7 bis 10 erläutert wird.
[0033] Fig. 7 zeigt einen horizontalen Schnitt durch eine Kältegerätetür 29, in welchem
ein Türabsteller 30 in Draufsicht zu sehen ist. Der Türabsteller 30 ist über schwenkbare
Arme 31, 32 an von der Tür 29 ins Innere eines Kältegerätes abstehenden vertikalen
Holmen 33 aufgehängt. Wie in Fig. 8 und 9 zu sehen, sind zwischen jedem Holm 33 und
dem Türabsteller 30 zwei Arme 31, 32 übereinander angeordnet. Die Arme 31, 32 tragen
jeweils einen in eine Aussparung des Holms 33 drehbar eingreifenden Zapfen 34 und
einen entsprechend in eine Aussparung des Türabstellers 30 eingreifenden Zapfen 35,
die jeweils eine in Bezug auf die Tür 29 bzw. den Türabsteller 30 feste Drehachse
definieren. Die zwei Arme 31, 32 sind untereinander durch eine Stange 36 über jeweils
eine dritte Achse definierende Zapfen 37 verbunden. Auch hier spannen die drei Achsen
ein Dreieck auf.
[0034] Wie in Fig. 10 zu sehen, hat die Stange 36 eine gekröpften Verlauf und erstreckt
sich einerseits zwischen dem oberen Arm 31 und einer Seitenwand des Türabstellers
30 und andererseits zwischen dem unteren Arm 32 und dem benachbarten Holm 33. Die
Kröpfung verhindert, dass die Stange 36 bei der Verstellbewegung des Türabstellers
30 gegen einen der Zapfen 34, 35 anstößt und so die Verstellbewegung behindert.
[0035] An der Innenseite der Tür 29 ist eine Stufe 38 so platziert, dass der Türabsteller
30 in angehobener Stellung die Türinnenseite oberhalb der Stufe 38 und in abgesenkter
Stellung unterhalb dieser Stufe berührt. So bildet in beiden Stellungen die Türinnenseite
einen Anschlag, der die Bewegungsfreiheit des Türabstellers 30 begrenzt. In beiden
Stellungen ist der Türabsteller 30 durch sein eigenes Gewicht und das seines Inhalts
gegen die Innenseite der Tür gedrückt, so dass seine Position stabil ist.
1. Kältegerät mit einem einen Innenraum umschließenden Gehäuse (1, 29) und einem Absteller
(8, 30), der in dem Innenraum durch Arme (4, 5; 17; 31, 32) höhenverstellbar gehalten
ist, die einerseits um parallele und voneinander beabstandete, gehäusefeste erste
Achsen (18; 28; 34) und andererseits um parallele und voneinander beabstandete, am
Absteller (8, 30) feste zweite Achsen (20; 35) schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (4, 5; 17; 31, 32) durch eine Kopplungsvorrichtung (9, 10; 19, 10; 36) verbunden
sind, die in einer Stellung, in der die ersten und zweiten Achsen der Arme (4, 5;
17; 31, 32) in einer gleichen Ebene liegen, eine gegensinnige Schwenkbewegung der
Arme (4, 5; 17; 31, 32) sperrt.
2. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Arm (4, 5; 17; 31, 32) eine zur ersten (18; 28; 34) und zweiten Achse (20;
35) parallel versetzte dritte Achse (25, 37) gebildet ist und dass die Kopplungsvorrichtung
ein an die dritten Achsen (25, 37) angelenktes Gestänge (26; 36) ist.
3. Kältegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Achsen die Ecken eines Dreiecks (27) definieren.
4. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung ein Zahnradgetriebe ist.
5. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung ein Riemengetriebe (9, 10 19, 10) ist.
6. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Absteller (8, 30) zwischen zwei stabilen, unterschiedlich hohen Endstellungen
über eine labile Gleichgewichtsstellung geführt ist.
7. Kältegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbewegungsfreiheit der Arme (4, 5; 17; 31, 32) aus der labilen Gleichgewichtslage
in jede Richtung kleiner als 180° ist.
8. Kältegerät nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbewegungsfreiheit der Arme (4, 5; 17; 31, 32) zwischen den beiden Endstellungen
180° beträgt.
9. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Absteller (8) in wenigstens einer Endstellung verriegelbar ist.
10. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung (19, 10) in einer Aussparung einer Innenwand (11) des Gehäuses
aufgenommen ist.
11. Kältegerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (17) in der Aussparung aufgenommen sind.
12. Kältegerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme als zu den ersten Achsen (18, 28) konzentrische Kreisscheiben (17) ausgebildet
sind.
13. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Absteller eine am Korpus (1) des Gehäuses aufgehängte Abstellplatte (8) ist.
14. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Absteller ein an einer Tür (29) des Korpus aufgehängter Türabsteller (30) ist.
15. Kältegerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (29) in den Innenraum vorspringende vertikale Holme (33) aufweist, und dass
die Arme (31, 32) an zueinander parallelen Flanken der Holme (33) angebracht sind.
16. Kältegerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Absteller (30) von zwei an einer gleichen Flanke vertikal beabstandeten Armen
(31, 32) gehalten ist.
1. Refrigerating appliance with a housing (1, 29) enclosing an interior space and a support
(8, 30) which is mounted in the interior space by arms (4, 5; 17; 31, 32) to be adjustable
in height, which arms are pivotable on the one hand about parallel and mutually spaced-apart
first axles (18; 28; 34) fixed relative to the housing and on the other hand about
parallel and mutually spaced-apart second axles (20; 35) fixed at the support (8,
30), characterised in that the arms (4, 5; 17; 31, 32) are connected by a coupling device (9, 10; 19, 10; 36)
which in a setting in which the first and second axles of the arms (4, 5; 17; 31,
32) lie in the same plane blocks a pivot movement of the arms (4, 5; 17; 31, 32) in
opposite sense.
2. Refrigerating appliance according to claim 1, characterised in that a third axle (25, 37) parallel and offset relative to the first axle (18; 28; 34)
and second axle (20; 35) is formed at each arm (4, 5; 17; 31, 32) and that the coupling
device is a linkage (26; 36) articulated to the respective third axles (25, 37).
3. Refrigerating appliance according to claim 2, characterised in that the three axles define the corners of a triangle (27).
4. Refrigerating appliance according to claim 1, characterised in that the coupling device is a gearwheel transmission.
5. Refrigerating appliance according to claim 1, characterised in that the coupling device is a belt transmission (9, 10, 19, 10).
6. Refrigerating appliance according to claim 1, characterised in that the support (8, 30) is guided between two stable end settings, which are of different
height, by way of an unstable equilibrium setting.
7. Refrigerating appliance according to claim 6, characterised in that the pivot movement freedom of the arms (4, 5; 17; 31, 32) from the unstable equilibrium
position in each direction is less than 180°.
8. Refrigerating appliance according to one of claims 6 and 7, characterised in that the pivot movement freedom of the arms (4, 5; 17; 31, 32) between the two end settings
is 180°.
9. Refrigerating appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the support (8) is lockable in at least one end setting.
10. Refrigerating appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the coupling device (19, 10) is received in a cut-out of an inner wall (11) of the
housing.
11. Refrigerating appliance according to claim 10, characterised in that the arms (17) are received in the cut-out.
12. Refrigerating appliance according to claim 11, characterised in that the arms are constructed as circular discs (17) concentric with respect to the first
axles (18, 28).
13. Refrigerating appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the support is a deposit plate (8) suspended at the body (1) of the housing.
14. Refrigerating appliance according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the support is a door support (30) suspended at a door (29) of the body.
15. Refrigerating appliance according to claim 14, characterised in that the door (29) has a vertical post (33) protruding into the interior space and that
the arms (31, 32) are mounted at mutually parallel flanks of the post (33).
16. Refrigerating appliance according to claim 15, characterised in that the support (30) is mounted by two arms (31, 32) vertically spaced apart at the same
flank.
1. Appareil frigorifique comprenant un carter (1, 29) entourant un espace intérieur et
un dispositif d'arrêt (8, 30), qui est maintenu dans l'espace intérieur par des bras
(4, 5 ; 17 ; 31, 32) réglable en hauteur, lesquels peuvent basculer d'une part autour
de premiers axes (18 ; 28 ; 34) solidaires du carter, parallèles et espacés les uns
des autres, et d'autre part autour de seconds axes (20 ; 35) fixes sur le dispositif
d'arrêt (8, 30), parallèles et espacés les uns des autres, caractérisé en ce que les bras (4, 5 ; 17 ; 31, 32) sont reliés par un dispositif d'accouplement (9, 10;
19, 10 ; 36) qui bloque un mouvement de basculement de sens opposé des bras (4, 5
; 17 ; 31, 32) dans une position dans laquelle les premiers et seconds axes des bras
(4, 5 ; 17 ; 31, 32) sont disposés dans un même plan.
2. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que un troisième axe (25, 37) décalé parallèlement par rapport au premier axe (18 ; 28
; 34) et au second axe (20 ; 35) est formé sur chaque bras (4, 5 ; 17 ; 31, 32) et
en ce que le dispositif d'accouplement est une tringle (26 ; 36) articulée sur le troisième
axe (25, 37).
3. Appareil frigorifique selon la revendication 2, caractérisé en ce que les trois axes définissent les sommets d'un triangle (27).
4. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'accouplement est une transmission par engrenage.
5. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'accouplement est une transmission par courroie (9, 10 ; 19, 10).
6. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'arrêt (8, 30) est guidé entre deux positions extrêmes stables, de
hauteurs différentes, au moyen d'une position d'équilibre instable.
7. Appareil frigorifique selon la revendication 6, caractérisé en ce que la liberté de mouvement de basculement des bras (4, 5 ; 17 ; 31, 32) à partir de
la position d'équilibre instable est inférieure à 180° dans chaque direction.
8. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications 6 et 7, caractérisé en ce que la liberté de mouvement de basculement des bras (4, 5 ; 17 ; 31, 32) entre les deux
positions extrêmes est de 180°.
9. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'arrêt (8) peut être verrouillé dans au moins une position extrême.
10. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'accouplement (19, 10) est réceptionné dans un évidement d'une paroi
intérieure (11) du carter.
11. Appareil frigorifique selon la revendication 10, caractérisé en ce que les bras (17) sont réceptionnés dans l'évidemment.
12. Appareil frigorifique selon la revendication 11, caractérisé en ce que les bras sont conçus sous forme de disques circulaires (17) concentriques par rapport
aux premiers axes (18, 28).
13. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'arrêt est une plaque d'arrêt suspendue sur le corps (1) du carter.
14. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le dispositif d'arrêt est un arrêt de porte (30) suspendu sur une porte (29) du corps.
15. Appareil frigorifique selon la revendication 14, caractérisé en ce que la porte (29) présente des montants (33) verticaux faisant saillie dans l'espace
intérieur et en ce que les bras (31, 32) sont placés sur des flancs parallèles entre eux des montants (33).
16. Appareil frigorifique selon la revendication 15, caractérisé en ce que le dispositif d'arrêt (30) est maintenu par deux bras (31, 32) espacés verticalement
sur un même flanc.
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