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(11) |
EP 2 003 236 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.08.2012 Patentblatt 2012/31 |
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Anmeldetag: 28.05.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zur Reinigung und Wiederaufbereitung von Wischtüchern
Method for cleaning and recycling wiping cloths
Procédé de nettoyage et de recyclage de chiffons
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
13.06.2007 DE 102007027830
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.12.2008 Patentblatt 2008/51 |
| (73) |
Patentinhaber: Miele & Cie. KG |
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33332 Gütersloh (DE) |
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Erfinder: |
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- Steinhoff, Wolfgang
33334 Gütersloh (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 4 419 183 US-A- 5 222 267 US-A1- 2005 204 478
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DE-C1- 10 056 889 US-A- 6 009 585
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung und Wiederaufbereitung von nassen
Wischtüchern oder Mopps in einer Waschmaschine mit einem Laugenbehälter, in dem eine
Trommel drehbar gelagert ist, mit den Phasen Vorspülen, Waschen, Spülen, wobei nach
Ablauf der einzelnen Phasen zum Entfernen von Flüssigkeit aus dem Laugenbehälter eine
Ablaufeinrichtung aktiviert wird.
[0002] Zum Reinigen von Fußböden werden in der Regel Mopps oder Wischtücher verwendet, die
nass, feucht oder mit einem Zusatzmittel zum Aufbringen auf dem Fußbodenbelag ausgerüstet
sind. Aufgrund immer höherer Anforderungen hinsichtlich Reinigungsqualität und Dauer
des Reinigungsvorgangs müssen diese Bedingungen auch für die Reinigung und Wiederaufbereitung
der Wischtücher oder Mopps selbst berücksichtigt werden.
[0003] So ist es aus der
DE 100 56 889 C1 bekannt, Wischtücher in einer Trommelwaschmaschine zu waschen und anschließend in
einer Flüssigkeit zu tränken, mit der das Wischtuch für den erneuten Gebrauch ausgerüstet
wird. Beispielsweise ist es in Krankenhäusern vorteilhaft, Wischtücher nach dem Reinigen
mit einer Desinfektionslösung zu tränken, damit Keime oder Bakterien schon während
der Bodenpflege beseitigt oder unschädlich gemacht werden. Bei der Reinigung von stark
verschmutzten Böden müssen die stark verschmutzten Wischtücher mehrmals gespült werden,
was in der Regel länger dauert. Aus der
DE 38 33 668 A1 ist eine Waschmaschine für Mopps bekannt, die eine separate Kammer zur Aufnahme der
Waschflüssigkeit besitzt, in der ein Filter zum Filtern von Flusen und festen Schmutzteilchen
angeordnet ist. Auch aus der
DE 1 957 428 U ist eine Waschmaschine zur Reinigung von Mopps bekannt.
[0004] Aus der
DE 330 713 C ist es bekannt, zum Reinigen von öligem Textilgut für eine heizbare Zentrifuge ein
hohes Vakuum anzuwenden, damit Ölreste abgedampft und wiedergewonnen werden können.
[0005] Aus der
US 6 009 585 A ist ein Waschverfahren zum Waschen von öliger Kleidung in einem Waschgerätesystem
bekannt, bei dem vor dem Waschgang einen Schleudergang zum Entfernen von lösbaren
(öligen) Flüssigkeiten vorgesehen ist, die in einen Verdampfer zur gewissenhaften
Entsorgung abgeleitet werden. Das Verfahren ist jedoch nicht für Wischtücher geeignet,
weil kein Vorspülen zur Ablösung grober Verschmutzungen und des Entfernen des Reinigungsmittels
(beispielsweise Fußbodenreiniger) vorgesehen ist.
[0006] Ein ähnliches Verfahren ist aus der
US 2005/0204478 A1 oder
US 5 222 267 A bekannt, bei dem ebenfalls öl- petroleum- oder lösungsmittelverschmutzte Textilteile
vorab zentrifugiert werden, damit diese ölhaltigen Substanzen einer gewissenhaften
Entsorgung (Verdampfen) zugeführt werden können.
[0007] Eine Einrichtung zur Reinigung von Moppbezügen ist aus der
EP 1 068 830 A2 bekannt. Hierbei wird der Moppbezug mit Mopphalter im eingespannten Zustand durch
einen Schlitz im Gehäuse der Einrichtung geschoben. Innerhalb des Gehäuses wird die
Schmutzflüssigkeit aus dem Mopp herausgedrückt und abgesaugt. Die Reinigung ist jedoch
nur für groben und leicht ablösbaren Schmutz geeignet. Das Befeuchten oder Ausrüsten
des Mopps muss jeweils in einem separaten Arbeitsgang, beispielsweise durch Aufsprühen
einer Flüssigkeit, vorgenommen werden.
[0008] Aus der
DE 44 19 183 A1 ist es bekannt, den Wasseranteil von in der Waschmaschine eingelegter nasser Wäsche
zu ermitteln und für den Wasserzulauf zu berücksichtigen. Auf diese Weise kann etwas
Wasser eingespart werden, da bei nasser Wäsche quasi nur der Anteil an freier Flotte
für den folgenden Waschgang zugeführt werden muss. Zum Erfassen des Wasseranteils
wird vor dem ersten Waschgang die Wäsche für eine vorbestimmte Zeit geschleudert,
wobei das anfallende Wasser im Laugenbehälter gesammelt und die Menge gemessen wird.
Anhand der gemessenen Wassermenge wird die zusätzlich einzubringende Wassermenge bestimmt.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein verbessertes Verfahren zur Reinigung
und Wiederaufbereitung von Mopps oder Wischtüchern in einer Waschmaschine bereitzustellen.
Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zu Grunde, eine Waschmaschine für die Durchführung
des verbesserten Verfahrens zur Reinigung und Wiederaufbereitung von Mopps oder Wischtüchern
bereitzustellen.
[0010] Die Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und einer
Waschmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst. Vorteilhafte Ausführungen
ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen 2 bis 9 und 11 bis 13.
[0011] Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist, dass auf einfache Weise
die Reinigung und Wiederaufbereitung von nassen Wischtüchern oder Mopps verbessert
wird, ohne den Wasserverbrauch zu erhöhen.
[0012] Beim erfindungsgemäßen Verfahren ist vorgesehen, dass vor der Phase des Vorspülens
eine Schleuderphase mit Aktivierung der Ablaufeinrichtung abläuft, die ein Entwässern
von nass eingebrachten Wischtüchern oder Mopps bewirkt. Auf diese Weise wird ein großer
Teil des in den Wischtüchern gebundenen, stark verschmutzten Wassers durch Schleudern
entfernt und aus dem Laugenbehälter abgelassen oder abgepumpt. In der folgenden Vorspülphase
gelangt deshalb deutlich weniger Schmutzwasser aus den Wischtüchern in die Spülflotte,
so dass die Spülwirkung verbessert wird. Wenn in den nassen Wischtüchern noch Reinigungs-
oder Pflegemittel, beispielsweise zum Reinigen von glatten Fußböden, vorhanden ist,
so wird auch dieses in der Schleuderphase mit aktivierter Ablaufeinrichtung größtenteils
entfernt, wodurch eine unerwünschte Schaumbildung in der anschließenden Vorspülphase
oder Waschphase verhindert wird.
[0013] Die Schleuderphase läuft vor dem Vorspülen mit einer maximalen Drehzahl im Bereich
von 500 bis 1000 u/min ab. Damit wird eine ausreichende Entfernung des Schmutzwassers
aus den Wischtüchern erreicht, wobei sich noch keine zu starke Schaumbildung entwickeln
kann.
[0014] Besonders vorteilhaft ist, dass die Schleuderphase vor dem Vorspülen eine Dauer im
Bereich von 3 bis 6 Minuten hat. Damit wird nur mit sehr geringem Zeitaufwand eine
erheblich verbesserte Spülwirkung in der nachfolgenden Vorspülphase erreicht, so dass
auch bei sehr starker Verschmutzung keine zusätzliche Spülphase, die wesentlich länger
dauert und zusätzliches Wasser benötigt, eingespart werden kann.
[0015] In einer zweckmäßigen Ausführung beträgt die Trommeldrehzahl in der Vorspülphase,
der Waschphase und der Spülphase 20 bis 45 u/min. Diese mechanische Einwirkung ist
einerseits für eine gute Reinigung ausreichend und bietet andererseits eine sehr gute
Schonung für die zu behandelnden Wischtücher.
[0016] Es ist ferner zweckmäßig, dass die Vorspülphase und die Waschphase mit einem gegenüber
der Spülphase niedrigeren Wasserstand durchgeführt werden. Dies ist ausreichend für
das Lösen von hartnäckigem Schmutz in der Vorspülphase und das Entfernen von Schmutz
in der Waschphase. Der Wasserstand beträgt beim Vorspülen und beim Waschen 45 bis
60 mmWS und beim Spülen 60 bis 80 mmWS, bei einem Laugenbehälter bzw. bei einer Trommel
mit einer Aufnahmefähigkeit von 6 bis 8 kg zu reinigenden Wischtüchern. Die Mengenangabe
bezieht sich auf das Trockengewicht, beim Waschen von nassen Wischtüchern oder nassen
Mopps kann die Trommel ein höheres Gewicht aufnehmen.
[0017] In einer vorteilhaften Ausführung beträgt die Dauer der Phase des Vorspülens etwa
6 min, der Waschphase etwa 30 min, und der Spülphase etwa 6 min. Die Waschphase ist
hierbei abhängig von der gewählten Temperatur und von der daraus resultierenden Aufheizzeit.
[0018] Um die Reinigung zu verbessern ist es vorteilhaft, dass der Spülphase eine weitere
Spülphase nachfolgt, die in etwa eine Dauer von 6 min hat.
[0019] In einer zweckmäßigen Weiterbildung wird dem Wasser in der weiteren Spülphase ein
Ausrüstmittel zur Wiederaufbereitung der Wischtücher oder Mopps hinzugefügt, wenn
dies gewünscht wird. Beispielsweise ist es in Krankenhäusern üblich, die Wischtücher
mit einem Desinfektionsmittel zu tränken. Auch andere Behandlungs- oder Pflegemittel
können auf diese Weise einfach den Wischtüchern zugesetzt werden.
[0020] In einer weiteren zweckmäßigen Ausführung folgt der Spülphase oder der weiteren Spülphase
ein Schleuderzyklus mit einer hohen Drehzahl im Bereich von 600 u/min bis zur Maximaldrehzahl
der Waschmaschine und einer Dauer von 4 bis 10 Minuten, der eine Entwässerung der
gespülten Wischtücher oder Mopps bewirkt. Das ist beispielsweise immer dann notwendig,
wenn keine tropfnassen, sondern nur feuchte Wischtücher wieder zum Einsatz kommen.
[0021] Die Erfindung betrifft ferner eine Waschmaschine mit einem Gehäuse und einem darin
angeordneten, schwingbeweglich befestigten Laugenbehälter in dem eine mit einem Motor
antreibbare Trommel drehbar gelagert ist, einem Wasserzulaufventil, einer Ablaufeinrichtung
und einer Steuereinrichtung, mit der der Motor, das Wasserzulaufventil und die Ablaufeinrichtung
zur Durchführung des oben Verfahrens oder der aufgeführten Ausführungen steuerbar
sind.
[0022] Als Ablaufeinrichtung kommt in dieser Waschmaschine ein steuerbares Ablaufventil
oder eine steuerbare bzw. zumindest ein- und ausschaltbare Ablaufpumpe zum Einsatz.
[0023] In einer zweckmäßigen Ausführung besitzt die Waschmaschine Eingabemittel für die
Steuereinrichtung, mit dem die weitere Vorspülphase, die weitere Spülphase und/oder
die Schleuderphase zu- oder abschaltbar ist. Auf diese Weise kann bei starken Verschmutzungen
die Reinigungswirkung durch Zuschalten eines weiteren Vorspülzyklus verbessert bzw.
optimale Anpassungen der Behandlung an das Material der Wischtücher oder Mopps vorgenommen
werden. So ist es bei einem gering saugfähigem Material nicht notwendig, das Endschleudern
durchzuführen, da es nur sehr wenig Wasser binden kann.
[0024] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1:
- eine Waschmaschine mit einer Dampferzeugungseinrichtung in einer skizzierten Schnittdarstellung
und
- Fig. 2, 3, 4:
- das Programm als Diagramm im zeitlichen Ablauf.
[0025] In Fig. 1 ist in rein schematischer Darstellung eine Waschmaschine 1, mit einem Laugenbehälter
2 dargestellt. Die Positions- und Richtungsangaben beziehen sich auf die betriebsgemäße
Aufstellposition der Waschmaschine 1. Innerhalb des Laugenbehälters 2 ist eine drehbar
gelagerte und über einen elektrischen Motor 13 angetriebene Trommel 3 angeordnet,
die die im Laugenbehälter 2 befindlichen Wischtücher 8 oder Mopps bewegt. Die Trommel
3 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Edelstahl hergestellt und mit einer
Vielzahl an Öffnungen für die Durchflutung versehen. Das Gehäuse 4 hat eine Beladungsöffnung
9, über die das Innere der Trommel 3 durch die Dichtungsmanschette 6 hindurch erreichbar
ist. Die Beladungsöffnung 9 ist mittels der Tür 5 verschließbar. Im unteren Bereich
des Laugenbehälters 2 ist die Waschflüssigkeit 7, welche zum Reinigen oder Behandeln
der Wischtücher 8 oder Mopps benötigt wird. Zur Erwärmung oder zum Erhitzen der Flüssigkeit
7 ist im unteren Bereich des Laugenbehälters 2 ein Heizkörper (nicht dargestellt)
angeordnet. Im oberen Bereich der Maschine 1 ist ein Einlassventil 15 skizziert, welches
das Einlaufen des Wassers aus dem Versorgungsnetz steuert. Über den Einspülkasten
11 wird das Wasser über das Verbindungsrohr 14 in den Laugenbehälter 2 geleitet, wobei
im Einspülkasten 11 eingegebenes Waschmittel mit in den Laugenbehälter 2 gespült wird.
Unterhalb des Laugenbehälters ist eine Ablaufeinrichtung 12 angeordnet, die die verbrauchte
Waschflüssigkeit oder das Spülwasser 7 aus dem Laugenbehälter 2 zur Ablaufleitung
16 herausführt, die in der Regel in einen Abwasserkanal mündet. Die Steuereinrichtung
17 steuert den Wassereinlauf 15, die Aktivität der Ablaufeinrichtung 12 und den Antriebsmotor
13, der über das Leistungsteil oder einen Frequenzumrichter 18 bestromt wird.
[0026] In Fig. 2 ist die Trommeldrehzahl in einem Diagramm für die unterschiedlichen Phasen
des Programms zur Reinigung und Wiederaufbereitung von Wischtüchern oder Mopps dargestellt.
Auf der Zeitachse t ist hierbei beispielhaft die Dauer in Minuten aufgezeigt. Um zu
verhindern, dass zu viel Schmutzwasser aus den nassen Wischtüchern die Spülflotte
im Vorspülzyklus PRi zu sehr verschmutzt, beginnt das Programm mit einem Schleuderzyklus
PS. Mit dem Schleuderzyklus PS ist auch die Ablaufeinrichtung aktiviert (active),
wie in dem Diagramm gemäß Fig. 3 dargestellt. In diesem Beispiel ist eine Schleuderdrehzahl
vom maximal etwa 800 u/min eingestellt und eine Dauer von etwa 4 Minuten. Nach dem
Schleuderzyklus PS folgt die Vorspülphase PRi. Die Ablaufeinrichtung 12 ist deaktiviert
(idle) und es wird Wasser bis zu einem Pegel von etwa 60 mmWs (Fig. 4) in den Laugenbehälter
2 eingelassen. Die Trommel 3 wird in dieser Phase PRi mit einer Drehzahl von etwa
40 u/min reversierend gedreht. Zum Ende der Vorspülphase PRi zum Zeitpunkt t=8 min
wird das Zwischenschleudern IS bei einer Drehzahl von etwa 450 für etwa 2 Minuten
durchgeführt, unter Aktivierung der Ablaufeinrichtung 12 wodurch die Flotte der Vorspülphase
PRi aus dem Laugenbehälter 2 entfernt wird (Fig. 4). Zum Zeitpunkt t=10 min wird die
Waschphase WA aktiviert, bei der im Laugenbehälter 2 Wasser bis zu einem Pegel von
etwa 60 mmWs eingelassen wird, und die Ablaufeinrichtung 12 deaktiviert, also kein
Wasser abgelassen und die Trommel 3 mit einer Drehzahl von etwa 40 u/min reversierend
gedreht. Während der Waschphase WA wird die Waschflotte 7 auf die vom Benutzer eingestellte
Temperatur erhitzt. Am Ende der Waschphase WA zum Zeitpunkt t=40 min folgt ein Zwischenschleudern
IS mit einer Drehzahl von etwa 650 u/min. Anschließend beginnt zum Zeitpunkt t=43
min die Spülphase Ri1, der sich nach etwa 6 Minuten zum Zeitpunkt t=48 min ein Zwischenschleudern
IS mit einer Drehzahl von etwa 650 u/min anschließt. Beim jedem Zwischenschleudern
IS ist die Ablaufeinrichtung 12 aktiviert, so dass sich keine oder zumindest nahezu
keine Spülflotte, wie in Fig. 4 dargestellt, im Laugenbehälter 2 befindet. Zum Zeitpunkt
t=51 min wird eine weitere Spülphase Ri2 in der gleichen Weise, wie die Spülphase
Ri1 durchgeführt, um das Spülergebnis zu verbessern. In dieser Spülphase kann der
Spülflotte ein Mittel zum Tränken der Wischtücher 8 zugefügt werden, um diese für
die gewünschte Verwendung auszurüsten bzw. aufzubereiten. Gemäß Fig. 4 werden der
Spülzyklus Ri1 und der weitere Spülzyklus Ri2 mit einem erhöhten Wasserstand durchgeführt,
der in diesem Beispiel mit 70 mmWS, was für einen Laugenbehälter mit einer Aufnahmekapazität
von etwa 6 bis 8 kg trockene Textilien zweckmäßig ist. Nach dem weiteren Spülzyklus
Ri2 folgt das Endschleudern FS, bei dem die Ablaufeinrichtung aktiviert ist, wodurch
die Flüssigkeit aus dem Laugenbehälter entfernt wird. In diesem Beispiel sind für
das Endschleudern FS eine Dauer von etwa 5 Minuten und eine maximale Drehzahl von
1400 u/min vorgesehen. Der weitere Spülzyklus ist vom Benutzer abwählbar, so dass
das Programm nur mit einem Spülzyklus Ri1 durchgeführt werden kann. Dann schließt
sich das Endschleudern FS diesem Spülzyklus Ri1 an. Es ist auch möglich, zu Beginn
einen weiteren Vorspülzyklus (nicht dargestellt) auszuwählen, so dass besonders starker
und hartnäckiger Schmutz gelöst und entfernt werden kann.
1. Verfahren zur Reinigung und Wiederaufbereitung von nassen Wischtüchern (8) oder Mopps
in einer Waschmaschine (1) mit einem Laugenbehälter (2), in dem eine Trommel (3) drehbar
gelagert ist, mit den Phasen Vorspülen (PRi), Waschen (Wa), Spülen (Ri1), wobei nach
Ablauf der einzelnen Phasen zum Entfernen von Flüssigkeit (7) aus dem Laugenbehälter
(2) eine Ablaufeinrichtung (12) aktiviert wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass vor der Phase des Vorspülens (PRi) eine Schleuderphase (PS) mit einer maximalen Drehzahl
im Bereich von 500 bis 1000 u/min mit Aktivierung der Ablaufeinrichtung (12) abläuft,
die ein Entwässern von nass eingebrachten Wischtüchern (8) oder Mopps bewirkt, wobei
die Schleuderphase (PS) dazu eingerichtet ist, das mit Reinigungs- oder Pflegemitteln
versehene Schmutzwasser aus den nassen Wischtüchern größtenteils zu entfernen.
2. Verfahren zur Reinigung und Wiederaufbereitung von Wischtüchern (8) oder Mopps nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schleuderphase (PS) vor dem Vorspülen (PRi) eine Dauer im Bereich von 3 bis 6
Minuten hat.
3. Verfahren zur Reinigung und Wiederaufbereitung von Wischtüchern (8) oder Mopps nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trommeldrehzahl in der Vorspülphase (PRi), der Waschphase (WA) und der Spülphase
(Ri1) 20 bis 45 u/min beträgt.
4. Verfahren zur Reinigung und Wiederaufbereitung von Wischtüchern (8) oder Mopps nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorspülphase (PRi) und die Waschphase mit einem gegenüber der Spülphase (Ri1)
niedrigerem Wasserstand durchgeführt werden.
5. Verfahren zur Reinigung und Wiederaufbereitung von Wischtüchern (8) oder Mopps nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Wasserstand beim Vorspülen (PRi) und beim Waschen (Wa) 45 bis 60 mmWS und beim
Spülen (Ri1) 60 bis 80 mmWS beträgt.
6. Verfahren zur Reinigung und Wiederaufbereitung von Wischtüchern (8) oder Mopps nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dauer der Phase des Vorspülens (PRi) etwa 6 min, der Waschphase (Wa) etwa 30
min und der Spülphase (Ri1) etwa 6 bis 10 min beträgt.
7. Verfahren zur Reinigung und Wiederaufbereitung von Wischtüchern (8) oder Mopps nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Spülphase (Ri1) eine weitere Spülphase (Ri2) nachfolgt, die in etwa eine Dauer
von 6 bis 10 min hat.
8. Verfahren zur Reinigung und Wiederaufbereitung von Wischtüchern (8) oder Mopps nach
Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Wasser in der weiteren Spülphase (Ri2) ein Ausrüstmittel zur Wiederaufbereitung
der Wischtücher (8) oder Mopps hinzugefügt wird.
9. Verfahren zur Reinigung und Wiederaufbereitung von Wischtüchern (8) oder Mopps nach
Anspruch 1 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Spülphase (Ri1) oder der weiteren Spülphase (Ri2) ein Schleuderzyklus (FS) mit
einer hohen Drehzahl im Bereich von 600 u/min bis zur Maximaldrehzahl der Waschmaschine
und einer Dauer von 4 bis 10 Minuten folgt, der eine Entwässerung der gespülten Wischtücher
(8) oder Mopps bewirkt.
10. Waschmaschine (1) mit einem Gehäuse (4) und einem darin angeordneten, schwingbeweglich
befestigten Laugenbehälter (2), in dem eine mit einem Motor (13) antreibbare Trommel
(3) drehbar gelagert ist, einem Wasserzulaufventil (15), einer Ablaufeinrichtung (12)
und einer Steuereinrichtung (17), die dazu eingerichtet ist, den Motor (13), das Wasserzulaufventil
(15) und die Ablaufeinrichtung (12) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der
Ansprüche 1 bis 9 zu steuern.
11. Waschmaschine (1) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ablaufeinrichtung (12) ein steuerbares Ablaufventil umfasst.
12. Waschmaschine (1) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ablaufeinrichtung (12) eine steuerbare Ablaufpumpe umfasst.
13. Waschmaschine (1) nach Anspruch 10,
gekennzeichnet durch
Eingabemittel für die Steuereinrichtung (17), mit dem die weitere Vorspülphase, die
weitere Spülphase (Ri2) und/oder die Schleuderphase (FS) zu- oder abschaltbar ist.
1. Method for cleaning and reconditioning wet cloths (8) or mops in a washing machine
(1) having a suds container (2) in which a drum (3) is rotatably mounted, comprising
prewash (PRi), wash (Wa) and rinse (Ri1) phases, a discharge device (12) being activated
to remove liquid (7) from the suds container (2) at the end of each individual phase,
characterised in that
before the prewash phase (PRi), a spin phase (PS) having a maximum rotational speed
in the range of from 500 to 1000 rpm and comprising activation of the discharge device
(12) is executed and effects dewatering of cloths (8) or mops which are introduced
wet, the spin phase (PS) being configured to largely remove from the wet cloths the
dirty water containing cleaning or care products.
2. Method for cleaning and reconditioning cloths (8) or mops according to claim 1,
characterised in that
the spin phase (PS) before the prewash (PRi) has a duration in the range of from 3
to 6 minutes.
3. Method for cleaning and reconditioning cloths (8) or mops according to claim 1,
characterised in that
the rotational speed of the drum during the prewash phase (PRi), the wash phase (WA)
and the rinse phase (Ri1) is 20 to 45 rpm.
4. Method for cleaning and reconditioning cloths (8) or mops according to claim 1,
characterised in that
the prewash phase (PRi) and the wash phase are carried out with a lower water level
compared to the rinse phase (Ri1).
5. Method for cleaning and reconditioning cloths (8) or mops according to claim 1,
characterised in that
the water level is 45 to 60 mmH2O during the prewash (PRi) and the wash (Wa) and 60
to 80 mmH2O during the rinse (Ri1).
6. Method for cleaning and reconditioning cloths (8) or mops according to claim 1,
characterised in that
the duration of the prewash (PRi) phase is approximately 6 minutes, the wash phase
(Wa) approximately 30 minutes and the rinse phase (Ri1) approximately 6 to 10 minutes.
7. Method for cleaning and reconditioning cloths (8) or mops according to claim 1,
characterised in that
the rinse phase (Ri1) is followed by a further rinse phase (Ri2), which has a duration
of approximately 6 to 10 minutes.
8. Method for cleaning and reconditioning cloths (8) or mops according to claim 7,
characterised in that
a finishing agent for reconditioning the cloths (8) or mops is added to the water
during the further rinse phase (Ri2).
9. Method for cleaning and reconditioning cloths (8) or mops according to claim 1 or
claim 7,
characterised in that
the rinse phase (Ri1) or the further rinse phase (Ri2) is followed by a spin cycle
(FS) which has a high rotational speed in the range of from 600 rpm to the maximum
rotational speed of the washing machine and a duration of from 4 to 10 minutes and
effects dewatering of the rinsed cloths (8) or mops.
10. Washing machine (1) comprising a housing (4) and a suds container (2) arranged therein
and fastened so as to be moveable in an oscillating manner, in which a drum (3) which
can be driven by a motor (13) is rotatably mounted, a water inlet valve (15), an discharge
device (12) and a control device (17) which is configured to control the motor (13),
the water inlet valve (15) and the discharge device (12) for carrying out the method
according to any of claims 1 to 9.
11. Washing machine (1) according to claim 10,
characterised in that
the discharge device (12) comprises a controllable discharge valve.
12. Washing machine (1) according to claim 10,
characterised in that
the discharge device (12) comprises a controllable discharge pump.
13. Washing machine (1) according to claim 10,
characterised by
input means for the control device (17), using which means the further prewash phase,
the further rinse phase (Ri2) and/or the spin phase (FS) can be switched on or off.
1. Procédé de nettoyage et de reconditionnement de torchons (8) ou serpillières mouillés
dans une machine à laver (1) comportant un compartiment de lessivage (2), dans lequel
est monté rotativement un tambour (3), avec les phases de pré-rinçage (PRi), lavage
(Wa), rinçage (Ri1), où à la fin de chaque phase un dispositif d'évacuation (12) est
activé pour purger un liquide (7) hors du compartiment de lessivage (2),
caractérisé en ce que
avant la phase de pré-rinçage (PRi), une phase d'essorage (PS) est exécutée avec une
vitesse de rotation maximale située dans une plage de 500 à 1000 t/mn et avec actionnement
du dispositif d'évacuation (12), qui provoque une évacuation de l'eau des torchons
(8) ou serpillères chargés à l'état mouillé, où la phase d'essorage (PS) est agencée
de telle sorte à extraire en grande partie des torchons mouillés l'eau sale contenant
des produits détergents ou d'entretien.
2. Procédé de nettoyage et de reconditionnement de torchons (8) ou serpillières selon
la revendication 1,
caractérisé en ce que
la phase d'essorage (PS) avant le pré-rinçage (PRi) dure de 3 à 6 minutes.
3. Procédé de nettoyage et de reconditionnement de torchons (8) ou serpillières selon
la revendication 1,
caractérisé en ce que
durant la phase de pré-rinçage (PRi), la phase de lavage (WA) et la phase de rinçage
(Ri1), la vitesse de rotation du tambour est de 20 à 45 t/mn.
4. Procédé de nettoyage et de reconditionnement de torchons (8) ou serpillières selon
la revendication 1,
caractérisé en ce que
la phase de pré-rinçage (PRi) et la phase de lavage sont exécutées avec un niveau
d'eau inférieur au niveau pour la phase de rinçage (Ri1).
5. Procédé de nettoyage et de reconditionnement de torchons (8) ou serpillières selon
la revendication 1,
caractérisé en ce que
le niveau d'eau est de 45 à 60 mm CE durant le pré-rinçage (PRi) et le lavage (Wa)
et de 60 à 80 mm CE durant le rinçage (R1).
6. Procédé de nettoyage et de reconditionnement de torchons (8) ou serpillières selon
la revendication 1,
caractérisé en ce que
la durée de la phase de pré-rinçage (PRi) est d'environ 6 minutes, d'environ 30 minutes
pour la phase de lavage (Wa) et d'environ 6 à 10 minutes pour la phase de rinçage
(Ri1).
7. Procédé de nettoyage et de reconditionnement de torchons (8) ou serpillières selon
la revendication 1,
caractérisé en ce que
la phase de rinçage (Ri1) est suivie d'une phase de rinçage ultérieure (Ri2) qui dure
environ de 6 à 10 minutes.
8. Procédé de nettoyage et de reconditionnement de torchons (8) ou serpillières selon
la revendication 7,
caractérisé en ce que
durant la phase de rinçage ultérieure (Ri2) un agent conditionneur est ajouté à l'eau
pour le reconditionnement des torchons (8) ou serpillières.
9. Procédé de nettoyage et de reconditionnement de torchons (8) ou serpillières selon
la revendication 1 ou la revendication 7,
caractérisé en ce que
la phase de rinçage (Ri1) ou la phase de rinçage ultérieure (Ri2) est suivie d'un
cycle d'essorage (FS) avec une forte vitesse de rotation allant de 600 t/mn jusqu'à
la vitesse de rotation maximale de la machine à laver et une durée de 4 à 10 minutes,
entraînant l'évacuation de l'eau des torchons (8) ou serpillières rincés.
10. Machine à laver (1) avec un carter (4) et un compartiment de lessivage (2) agencé
à l'intérieur de celui-ci et fixé de façon oscillante, à l'intérieur duquel est monté
rotativement un tambour (3) pouvant être entraîné par un moteur (13), avec une vanne
d'adduction d'eau (15), un dispositif d'évacuation (12) et un dispositif de contrôle
(17), agencé de telle sorte à contrôler le moteur (13), la vanne d'adduction d'eau
(15) et le dispositif d'évacuation (12) afin d'assurer l'exécution du procédé selon
l'une quelconque des revendications 1 à 9.
11. Machine à laver (1) selon la revendication 10,
caractérisée en ce que
le dispositif d'évacuation (12) comprend une vanne d'évacuation contrôlable.
12. Machine à laver (1) selon la revendication 10,
caractérisée en ce que
le dispositif d'évacuation (12) comprend une pompe d'évacuation contrôlable.
13. Machine à laver (1) selon la revendication 10,
caractérisée par
des paramètres pour le dispositif de contrôle (17), permettant d'activer ou de désactiver
la phase de pré-rinçage ultérieure, la phase de rinçage ultérieure (Ri2) et / ou la
phase d'essorage (FS).


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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