(57) Die Rotationskolbenmaschine hat einen Bypasskanal, der durch zwei in einer Seitenwand
(6) ihres Fördergehäuses (4) vorgesehene Öffnungen (15,16) und einen in dieser Seitenwand
(6) sich erstreckenden Kanal (17) gebildet ist, derart, dass der Bypasskanal (17)
auf einer Seite durch einen Wandbereich der Seitenwand (6) und auf der gegenüberliegenden
Seite durch einen in diese Seitenwand (6) eingelassenen Kanaldeckel (19) begrenzt
ist. Im Kanaldeckel (19) ist becherförmig das Gehäuse (25) eines Überdruckventils
(14) eingeformt, an dessen zylindrischer Innenfläche (27) kolbenartig ein Schließkörper
(2) geführt ist. Die aus wenigen Einzelteilen ausgeführte Maschine eignet sich besonders
für die raumsparende und direkte Ankupplung im Motorraum eines Kraftfahrzeuges, wobei
ihr im Bypasskanal vorgesehenes Überdruckventil (14) die Nachteile einer von der Drehgeschwindigkeit
abhängigen Druckdifferenz zwischen Saug- und Druckseite verhindert.
|

|