| (19) |
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(11) |
EP 2 004 013 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.08.2018 Patentblatt 2018/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.04.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/003032 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/115761 (18.10.2007 Gazette 2007/42) |
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VORRICHTUNG FÜR DIE BEWEGUNGSBEEINFLUSSUNG VON ZUEINANDER BEWEGBAREN MÖBELTEILEN UND
MÖBEL
DEVICE FOR INFLUENCING THE DISPLACEMENT OF FURNITURE PARTS WHICH CAN BE DISPLACED
IN RELATION TO EACH OTHER AND ASSOCIATED FURNITURE
DISPOSITIF POUR INFLUENCER LE DÉPLACEMENT D'ÉLÉMENTS DE MEUBLE MOBILES ET MEUBLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
04.04.2006 DE 202006005579 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.12.2008 Patentblatt 2008/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Grass GmbH |
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6973 Höchst (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WENZEL, Holger
88131 Lindau (DE)
- KROPF, Peter
6971 Hard (AT)
- WETSCHKO, Helmut
6833 Klaus-Weiler (AT)
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| (74) |
Vertreter: Otten, Roth, Dobler & Partner mbB Patentanwälte |
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Großtobeler Straße 39 88276 Berg / Ravensburg 88276 Berg / Ravensburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 374 732 DE-A1- 10 105 756 US-A- 6 109 774
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DE-A1- 4 201 969 DE-B3-102006 004 559
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Bewegungsbeeinflussung von zueinander
bewegbaren Möbelteilen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Möbel gemäß
dem Anspruch 11.
Stand der Technik
[0002] Vorrichtungen für die Beeinflussung von angetrieben bewegbaren Möbelteilen, bei welchen
mit Hilfe einer Antriebseinheit ein erstes Möbelteil relativ zu einem zweiten Möbelteil
angetrieben bewegbar ist und entsprechende Möbel sind bereits bekannt.
[0003] Die
EP 1 374 732 A zeigt eine Anschubhilfe für eine Schublade mit wenigstens einer Antriebseinheit und
wenigstens einer Regeleinrichtung zur Regelung der Antriebseinheit.
[0004] Die
DE 101 05 756 A1 betrifft ein Steuerungsverfahren für eine motorbetriebene Ausziehvorrichtung mit
einem von einer Motorsteuerung angesteuerten Motor zum Aus- und Einfahren des Auszugs.
[0005] Die
DE 42 01 969 A1 betrifft eine Vorrichtung für die Bewegungsbeeinflussung von zueinander bewegbaren
Möbelteilen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aufgabe der Erfindung
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, Vorrichtungen für die Bewegungsbeeinflussung von zueinander
bewegbaren Möbelteilen bzw. Möbel bereitzustellen, die sich durch eine vergleichsweise
hohe Bedienfreundlichkeit bzw. einen vergleichsweise flexiblen Einsatz der Möbel für
deren individuellen Einsatz auszeichnen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch den Anspruch 1 und 11 gelöst. In den Unteransprüchen sind
vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung genannt.
[0008] Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung für die Bewegungsbeeinflussung von zueinander
bewegbaren Möbelteilen mit einer Antriebseinheit, mittels derer über eine Kontrolleinheit
zur Bewegungskontrolle des ersten Möbelteils dieses relativ zum zweiten Möbelteil
angetrieben bewegbar ist. Ein wesentlicher Aspekt der Erfindung liegt darin, dass
die Kontrolleinheit derart ausgestaltet ist, dass nach einer Auslöseaktion der Kontrolleinheit,
das erste Möbelteil sich in eine vorgegebene Position bewegt und dort anhält, wobei
sich die vorgegebene Position von einer Endposition des ersten Möbelteils unterscheidet.
Auf diese Weise kann das erste Möbelteil besonders bequem genutzt, für eine Bedienperson
unkompliziert bewegt bzw. in der sich einstellenden vorgegebenen Position vorteilhaft
bedient werden. Insbesondere kann eine von einer Bedienperson aufzubringende manuelle
Aktion zum Bewegen des ersten Möbelteils entfallen bzw. vergleichsweise einfach erfolgen.
Beispielsweise kann für die Bewegung des ersten Möbelteils es ausreichend sein, wenn
die Bedienperson lediglich die Auslöseaktion der Kontrolleinheit, beispielsweise manuell
oder mit einem anderen Körperteil initiiert.
[0009] Grundsätzlich kann die Auslöseaktion der Kontrolleinheit auch in Bezug zur Kontrolleinheit
indirekt passieren z.B. im Zusammenwirken mit anderen Einrichtungen z.B. einer mechanischen
Auslöseeinheit. Unter der Auslöseaktion der Kontrollaktion kann auch der Beginn der
Bewegung des ersten Möbelteils aus einer Ruheposition verstanden werden. Die eigentliche
Bewegungskontrolle insbesondere die Positionierung des ersten Möbelteils in einer
gewünschten vorgegebenen Position erfolgt durch die Kontrolleinheit.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, dass das erste Möbelteil über eine maximal mögliche
Bewegungsstrecke betrachtet mit der Kontrolleinheit in eine definierte von der Endposition
beabstandete vorgegebene Position bringbar ist. Denn unter praktischen Gesichtspunkten
ist es häufig von Vorteil, wenn das erste Möbelteil nicht bei jeder Bedienung bis
in die Endposition, beispielsweise in eine vollständig offene Position des ersten
Möbelteils relativ zum zweiten Möbelteil bewegt wird, sondern sich in eine dazu unterschiedliche
vorgegebene Position bewegt.
[0011] Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung kann beispielsweise bei einem Möbel bzw. Küchenmöbel
mit verschieblich in einem Korpus untergebrachten Schubladen die betreffende Schublade
über die Kontrolleinheit zur Bewegungskontrolle der Schublade bzw. mittels der Antriebseinheit
aus einer vollständig geschlossenen Position in eine teilweise geöffnete Position
bewegt werden, wobei die teilweise geöffnete Position der vorgegebenen Position entspricht.
So kann eine Schublade beispielsweise jeweils in genau den gewünschten Öffnungszustand
gebracht werden, welcher für die überwiegende Zahl der Nutzung der Schublade einer
idealen Offenstellung entspricht. In diesem Öffnungszustand können beispielsweise
die am häufigsten genutzten Gegenstände in der Schublade entnommen bzw. eingebracht
werden.
[0012] Erfindungsgemäß ist die Kontrolleinheit ausgebildet, dass sich das erste Möbelteil
bis zu der vorgegebenen Position angetrieben bewegt. Damit lässt sich besonders schnell
und effektiv das erste Möbelteil in die vorgegebene Position bringen. Gegebenenfalls
kann durch unterschiedliche Vorgaben die Bewegung des ersten Möbelteils in die vorgegebene
Position in vergleichsweise kurzer Zeit bzw. nach einem vorgebbaren Bewegungsmuster
erfolgen. Mit einer bis zu der vorgegebenen Position angetriebenen Bewegung des ersten
Möbelteils können auch vergleichsweise höhere Kräfte zum Antrieb des ersten Möbelteils
bis in die vorgegebene Position aufgebracht werden, was insbesondere bei schwer beladenen
bzw. vergleichsweise massiven ersten Möbelteilen, wie z.B. bei relativ breiten Schubladen
mit einer hohen Beladung, vorteilhaft sein kann. Beispielsweise kann so die Möbelteil-Bewegung
vergleichsweise zügig bis in die gewünschte Zielposition erfolgen, was ansonsten von
einer Person nur mit einer gewissen Anstrengung möglich wäre oder gegebenenfalls beispielsweise
für Kinder nicht möglich wäre. Vorteilhafterweise kann die Kontrolleinheit derart
ausgebildet sein, dass sich das erste Möbelteil über eine Teilstrecke angetrieben
bewegt. Damit kann gegebenenfalls die Kontroll- bzw. Antriebseinheit bzw. weitere
Teile der Vorrichtung für die Bewegungsbeeinflussung vergleichsweise kompakter bzw.
weniger aufwändig ausgestaltet sein, da insbesondere über die Teilstrecke keine Vorkehrungen
für eine Antriebswirkung vorzusehen sind. So ist es denkbar, dass das erste Möbelteil
aus der vollständig geschlossenen Position lediglich über eine vergleichsweise kurze
Wegstrecke aus der geschlossenen Position angetrieben bewegt wird und anschließend
ohne weitere Antriebsleistung in die vorgegebene Position bewegt wird und dort anhält.
So sind beispielsweise Ausschub-, Abstoß- bzw. Abdrückvorrichtungendenkbar, welche
das erste Möbelteil beispielsweise nur so weit angetrieben bewegen, wie es notwendig
ist, um bei Berücksichtigung von beispielsweise Reibverlusten bzw. einer Beladung
das erste Möbelteil in die vorgebbare Position zu bringen.
[0013] Weiter wird vorgeschlagen, dass die Kontrolleinheit ausgebildet ist, dass sich das
erste Möbelteil aus einer Geschlossenposition in die vorgegebene Position bewegt.
Für die allermeisten bzw. besonders praxisrelevanten Fälle, ist es gewünscht, das
erste Möbelteil aus der Geschlossenposition in eine bestimmte markante teilgeöffnete
Position zu bringen, z.B. halb- oder dreiviertel geöffnet.
[0014] Prinzipiell kann mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung das erste Möbelteil aus jeder
möglichen Position auf dessen Bewegungsweg relativ zum zweiten Möbelteil in eine davon
unterschiedliche Position bzw. in die vorgegebene Position bewegt werden.
[0015] Erfindungsgemäß ist die Kontrolleinheit derart ausgebildet, dass sich das erste Möbelteil
nach einer einstellbaren Zeit aus der vorgegebenen Position in eine weitere Position
bewegt und dort anhält. Mit dieser Anordnung kann dem besonders häufig auftretenden
Fall Rechnung getragen werden, wonach das erste Möbelteil in der vorgegebenen Position
für eine gewisse und meist vergleichsweise kurze Zeit verbleiben soll. Für die restliche
Zeit bzw. in der dazu relativ lange Zeitspanne zwischen zwei Nutzungszuständen des
ersten Möbelteils bzw. bis zu einem nächsten Zugriff auf das erste Möbelteil kann
das erste Möbelteil in der weiteren Position z.B. einer Schließ- oder Parkposition
verbleiben. Dies kann beispielsweise ein vollständig geschlossene Position oder eine
Position sein, in welcher das erste Möbelteil zwar nicht vollständig geschlossen,
aber räumlich vergleichsweise unproblematisch, zumindest großteils in einer am zweiten
Möbelteil eingefahrenen Position sich befindet.
[0016] In einer überdies bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist die
Kontrolleinheit derart ausgebildet, dass die weitere Position eine vorgegebene Position
ist, die sich von einer Endposition des ersten Möbelteils unterscheidet. Auf diese
Weise kann beispielsweise eine weitere gewünschte bzw. benutzerfreundliche, vorgegebene
Position des ersten Möbelteils definiert werden, in welcher das erste Möbelteil anhält.
Beispielsweise ist es denkbar, dass das erste Möbelteil aus der vollständig geschlossenen
Position in eine erste vorgegebene Position fährt und dort anhält und in dieser Position
von einem Benutzer bedient werden kann, beispielsweise im Falle einer Schublade entnimmt
der Benutzer einen Gegenstand aus der Schublade in deren mittleren Bereich. Nach einer
bestimmten Zeitspanne wird die Schublade dann in eine zur ersten vorgegebenen Position
weiter geöffneten oder geschlossenen Position gefahren und dort angehalten. In der
zweiten vorgegebenen Position kann dann beispielsweise immer noch ein Zugriff auf
die Schublade erfolgen, bei einer zur ersten vorgegebenen Position weiter eingefahrenen
Position dann z.B. nur in einem weiter vorne liegenden Bereich der Schublade, was
aber häufig ausreichend sein kann.
[0017] Bevorzugt ist die Kontrolleinheit so ausgebildet, dass die weitere Position eine
Geschlossenposition bzw. Offenposition ist. Damit kann beispielsweise das erste Möbelteil
in die geschlossene Position gelangen und ist somit in einer räumlich nicht kritischen
Position geparkt. Wird das erste Möbelteil, beispielsweise vergleichsweise selten
in die vorgegebene Position gefahren ist es außerdem vorteilhaft, wenn das erste Möbelteil
danach in die vollständig geschlossene Position fährt und damit dort die meiste Zeit
verbleibt. Ebenfalls sind Fälle denkbar, in denen es vorteilhaft ist, dass das erste
Möbelteil nach der erreichten vorgegebenen Position in die vollständig geöffnete Position
verfährt und dort anhält.
[0018] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltungsform des Erfindungsgegenstandes ist die
Kontrolleinheit derart ausgebildet, dass die weitere Position eine Position zwischen
der Geschlossenposition und der Offenposition ist. Damit lassen sich individuell jeweils
angepasste weitere bzw. theoretisch beliebig viele unterschiedliche vorgegebene Positionen
für das erste Möbelteil anfahren. Dies ermöglicht eine besonders flexible bzw. nutzerfreundliche
Ausgestaltung von entsprechend ausgestatteten Möbeln.
[0019] Erfindungsgemäß ist die Kontrolleinheit derart ausgebildet, das erste Möbelteil bei
der Bewegung in eine vorgegebene Position vor Erreichen der vorgegebenen Position
anzuhalten. Damit kann jederzeit bzw. kurzfristig ein Bewegungsmuster des ersten Möbelteils
verändert werden. Außerdem kann es beispielsweise in Ausnahmefällen notwendig sein,
das erste Möbelteil in seiner Bewegung in eine vorgegebene Position anzuhalten, beispielsweise
um eine Kollision mit einem Gegenstand bzw. mit einer Person zu vermeiden oder weil
es im Einzelfall nicht notwendig ist, das erste Möbelteil so weit zu bewegen bzw.
auszufahren, bis es die vorgegebene Position erreicht.
[0020] Außerdem ist die Kontrolleinheit bevorzugt so gestaltet, dass eine vor einem Schließvorgang
des ersten Möbelteils zuletzt eingenommene Anhalt-Position die vorgegebene Position
für einen dem Schließvorgang nachfolgenden Öffnungsvorgang festlegt. Auf diese Weise
kann eine Anpassung der vorgegebenen Position an die zuletzt tatsächlich durchgeführte
Bewegung des ersten Möbelteils erfolgen. Damit lässt sich der Aufwand für eine Neueinstellung
der vorgegebenen Position für eine Bedienperson minimieren bzw. kann eine Selbsteinstellung
ohne jeglichen Einstellaufwand für die vorgegebene Position realisiert werden. Zudem
reagiert die Anordnung an die reelle Nutzsituation angepasst, indem eine zuletzt z.B.
bewusst angefahrene Position des ersten Möbelteils von der Kontrolleinheit gemerkt
und beim nächsten Bewegungsvorgang das erste Möbelteil in diese Position angefahren
wird. Somit lässt sich quasi ein halbautomatisches System realisieren.
[0021] In einer überdies bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
die Kontrolleinheit so gestaltet, dass, falls die vor dem Schließvorgang zuletzt eingenommene
Anhalt-Position des ersten Möbelteils eine nicht angetrieben oder angetrieben erreichbare
Offenposition ist, die aus der Offenposition abgeleitete, vorgegebene Position eine
zur Offenposition um eine festlegbare Wegstrecke versetzte Position ist. Durch diese
Maßnahme kann dem Umstand Rechnung getragen werden, dass gegebenenfalls eine Offenposition
existiert, in welcher das erste Möbelteil in einer dauerhaften Parkposition verbleibt.
Eine solche Parkposition kann beispielsweise für Reparatur- bzw. Reinigungszwecke
oder bei einer zeitlich vergleichsweise längeren Be- oder Entladung des ersten Möbelteils
eingerichtet sein. Diese beispielsweise über einen mechanischen Anschlag festgelegte
Parkposition ist jedoch in der Regel nicht angetrieben bewegbar zu erreichen, sondern
wird beispielsweise manuell von einer Person eingerichtet. Damit würde jedoch der
Fall auftreten, dass diese Offenposition bei einem dem Schließvorgang nachfolgend
ablaufenden Öffnungsvorgang die vorgegebene Position angetrieben gar nicht erreichbar
wäre. Deshalb ist es in diesem Fall vorteilhaft, wenn die aus der Offenposition bzw.
Parkposition abgeleitete vorgegebene Position eine zu der Parkposition um eine festlegbare
Wegstrecke versetzt ist, beispielsweise um ca. 10 mm.
Es ist aber auch denkbar, dass die vor dem Schließvorgang zuletzt eingenommene Anhalt-Position
eine angetrieben erreichbare Offenposition ist und die daraus abgeleitete vorgegebene
Position bzw. Anhalt-Position beim nächsten Öffnen zu dieser letzten Anhalt-Position
um eine Wegstrecke versetzt ist.
[0022] Weiter wird vorgeschlagen, dass Bedienmittel vorgesehen sind, bei deren Betätigung
durch eine Bedienperson sich das erste Möbelteil aus der vorgegebenen Position weiterbewegt.
Damit kann individuell das erste Möbelteil aus der eingenommenen vorgegebenen Position
gebracht werden bzw. weiter vor- bzw. zurückbewegt werden, ohne insbesondere immer
mit einer definierten gleichen Zeitspanne arbeiten zu müssen, nach welcher das erste
Möbelteil aus der vorgegebenen Position weiterbewegt wird.
[0023] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Einstellmittel zur veränderbaren Einstellung
der vorgegebenen Position vorgesehen. Über geeignete Einstellmittel kann eine Einstellung
der vorgegebenen Position jederzeit bzw. nachträglich angepasst bzw. verändert werden
und insbesondere an individuelle Vorgaben angepasst werden. Prinzipiell können die
Bedienmittel auch kombiniert verwendet insbesondere zur Vorgabe der einstellbaren
Zeit herangezogen werden.
[0024] Die Einstellmittel sind erfindungsgemäß ausgebildet, die Einstellung der vorgegebenen
Position über eine manuell ausgeführte Bewegung des ersten Möbelteils vorzunehmen.
So kann beispielsweise eine Position oder gegebenenfalls mehrere vorgegebene Positionen
und damit verknüpft auch Zeitpunkte bzw. Bewegungsmuster des ersten Möbelteils durch
eine manuelle Bewegung des betreffenden ersten Möbelteils besonders unkompliziert
erfolgen. Außerdem kann dabei die für die Einstellung ausgeführte manuelle Bewegung
des ersten Möbelteils bei Ausführung von der ausführenden Person unmittelbar beurteilt
und angepasst werden. Vorteilhafterweise muss nicht erst über entsprechende Vorrichtungen
bzw. Steuerbefehle die entsprechende Einrichtung bzw. Kontrolleinheit angesprochen
werden.
[0025] In vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die Einstellmittel
so ausgebildet, dass für das erste Möbelteil mehrere vorgebbare Positionen einstellbar
sind. Damit lässt sich für das erste Möbelteil auch eine komplexere Bewegung zu mehreren
Anhalt-Positionen längs eines Bewegungsweges des ersten Möbelteils einrichten. Mit
den mehreren vorgebbaren Positionen wird erreicht, dass das erste Möbelteil sich in
die jeweils vorgegebene Position bewegt und dort anhält. Die Weiterbewegung des ersten
Möbelteils aus einer vorgebbaren Position in eine nächste kann, wie oben erläutert,
auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen, beispielsweise nach Ablauf einer bestimmten
Zeitdauer oder durch beispielsweise die Betätigung eines entsprechenden Bedienmittels.
[0026] Die Erfindung betrifft außerdem ein Möbel mit relativ zueinander bewegbaren Möbelteilen,
welches eine der vorgenannten Vorrichtungen aufweist. Damit lassen sich die genannten
Vorteile und Merkmale der Vorrichtung zur Bewegungsbeeinflussung von zueinander bewegbaren
Möbelteilen für ein entsprechend ausgestattetes Möbel realisieren. Insbesondere umfassen
die Möbel bewegbare Möbelteile wie z.B. Schubladen, Türen, Klappen und dergleichen,
welche über geeignete Führungseinrichtungen an einem zweiten Möbelteil, insbesondere
einem Möbelkorpus beweglich geführt sind. Als Führungseinrichtungen kommen für Schubladen
insbesondere Führungsschienen bzw. für Türen oder Klappen insbesondere Beschläge oder
Scharniere in Frage.
Figurenbeschreibung
[0027] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden an Hand der schematisch dargestellten
Figuren näher erläutert.
[0028] Im Einzelnen zeigt:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Möbel mit einer in einem Korpus bewegbaren Schublade in perspektivischer
Ansicht und
- Fig. 2
- eine stark schematisierte Schnittansicht von der Seite durch eine weitere Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Möbels mit in einem Korpus angetrieben bewegbaren Schublade.
[0029] Figur 1 zeigt schräg von oben ein erfindungsgemäßes Möbelstück 1 mit einem Korpus
2 und einer im Korpus 2 beweglich geführten Schublade 3. Die im unteren Bereich des
Korpus 2 angeordnete Schublade 3 ist im geöffneten bzw. herausgezogenen Zustand dargestellt,
wobei die Schublade 3 über eine Ausziehgarnitur bzw. eine Schubladenführung 4 gegenüber
dem Korpus 2 verschieblich bewegbar ist. Im Korpus 2 kann eine weitere nicht dargestellte
Schublade über eine weitere Schubladenführung 5 auf zu Schublade 3 entsprechende Weise
untergebracht werden. Die Schublade 3 kann gemäß des Doppelpfeils P1 relativ zum Korpus
2 bewegt bzw. herausgezogen bzw. hineingeschoben werden. Zur Halterung bzw. Bewegungsführung
der Schublade ist im unteren Bereich von beidseitig an einem Schubladenboden 3a nach
oben abstehenden Schubladenzargen 3b jeweils die Schubladenführung 4 schubladenseitig
angebracht. In Figur 1 sind nur jeweils die Schubladenführungen 4 bzw. 5 ersichtlich,
welche an einer sichtbaren Korpusinnenseite befestigt sind. Die Schublade 3 kann angetrieben
bewegt werden, wobei die nicht ersichtliche Antriebseinheit zum Beispiel im hinteren
Bereich des Korpus bzw. an den Schubladenführungen 4, 5 angeordnet sein kann.
[0030] Figur 2 zeigt in stark vereinfachter und schematisierter Darstellung eine Seitenansicht
eines weiteren erfindungsgemäßen Möbelstück 6 mit einem Korpus 7, wobei eine Seitenwand
des Korpus 7 weggelassen wurde. In dem Korpus 7 sind drei übereinander angeordnete
und angetrieben verschieblich bewegbare Schubladen 8, 9 und 10 untergebracht. Die
Schubladen 8, 9 und 10 oder deren mitbewegte Teile sind jeweils über Antriebselemente
11, 12 und 13 mit Antriebseinheiten 14 bis 16 verbunden, die jeweils einer der Schubladen
8 bis 10 zugeordnet sind. Dazu greift jede der Antriebselemente 11 bis 13 einerseits
an einer Rückwand der jeweiligen Schublade 8 bis 10 bzw. deren Rückwände und andererseits
an der jeweiligen Antriebseinheit 14 bis 16 an.
[0031] Die Schublade 8 ist in einem ausgefahrenen Zustand gegenüber dem Korpus 7 bzw. in
einer Offenposition gezeigt. Die Schublade 9 befindet sich in einer Geschlossenposition
bzw. ist in einem vollständig im Korpus 7 befindlichen Zustand dargestellt, wobei
eine Schubladenfront 9a gegen eine Vorderkante 7a des Korpus anschlägt, in der Art,
dass die Vorderkante 7a einen mechanischen Anschlag für die Schubladenfront 9a bildet.
[0032] Die Schublade 10 ist über einen Abstand 17 zwischen einer Schubladenfront 10a und
der Vorderkante 7a um ein vergleichsweise geringen Abstand nach vorne ausgefahren.
Dieser Abstand kann beispielsweise zur Druckbedienung der Schublade 10 notwendig sein,
beispielsweise wenn die Schublade 10 über ein sogenanntes Touch-Latch-System (nicht
gezeigt) bedienbar ist. Zum Öffnen der Schublade 10 wird diese durch Druck auf die
Schubladenfront 10a um eine geringe Wegstrecke in Richtung zum Korpus 7 hinbewegt,
wodurch nach einer Auslöseaktion die Antriebseinheit 16 über das Antriebselement 13
die Schublade 10 angetrieben nach vorne bewegt.
[0033] Eine Kontrolleinheit zur Bewegungskontrolle der Schubladen 8 bis 10 bzw. einzelne
zu jeder Schublade 8 bis 10 gehörige und miteinander kommunizierende Kontrolleinheiten
sind nicht dargestellt. Eine Kontrolleinheit kann jedoch beispielsweise jeweils in
den Antriebseinheiten 14 bis 16 untergebracht sein.
Bezugszeichenliste:
[0034]
- 1
- Möbelstück
- 2
- Korpus
- 3
- Schublade
- 3a
- Schubladenboden
- 3b
- Schubladenzarge
- 4
- Schubladenführung
- 5
- Schubladenführung
- 6
- Möbelstück
- 7
- Korpus
- 7a
- Vorderkante
- 8
- Schublade
- 9
- Schublade
- 9a
- Schubladenfront
- 10
- Schublade
- 10a
- Schubladenfront
- 11
- Antriebselement
- 12
- Antriebselement
- 13
- Antriebselement
- 14
- Antriebseinheit
- 15
- Antriebseinheit
- 16
- Antriebseinheit
- 17
- Abstand
1. Vorrichtung für die Bewegungsbeeinflussung von zueinander bewegbaren Möbelteilen (2,
3, 7, 8, 9, 10) mit einer Antriebseinheit (14, 15, 16), mittels derer über eine Kontrolleinheit
zur Bewegungskontrolle eines ersten Möbelteils (3, 8, 9, 10) dieses relativ zu einem
zweiten Möbelteil (2, 7) angetrieben bewegbar ist, wobei die Kontrolleinheit derart
ausgestaltet ist, dass nach einer Auslöseaktion der Kontrolleinheit das erste Möbelteil
(3, 8, 9, 10) sich in eine vorgegebene Position bewegt und dort anhält, wobei sich
die vorgegebene Position von einer Endposition des ersten Möbelteils (3, 8, 9, 10)
unterscheidet, wobei die Kontrolleinheit ausgebildet ist, dass sich das erste Möbelteil
(3, 8, 9, 10) bis zu der vorgegebenen Position angetrieben bewegt und dass sich das
erste Möbelteil (3, 8, 9, 10) nach einer einstellbaren Zeit aus der vorgegebenen Position
in eine weitere Position bewegt und dort anhält, und die Kontrolleinheit derart ausgebildet
ist, das erste Möbelteil (3, 8, 9, 10) bei der Bewegung in die vorgegebene Position
vor Erreichen der vorgegebenen Position anzuhalten, dadurch gekennzeichnet, dass Einstellmittel zur veränderbaren Einstellung der vorgegebenen Position vorgesehen
sind, welche so ausgebildet sind, die Einstellung der vorgegebenen Position über eine
manuell ausgeführte Bewegung des ersten Möbelteils (3, 8, 9, 10) vorzunehmen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit derart ausgebildet ist, dass sich das erste Möbelteil (3, 8,
9, 10) über eine Teilstrecke angetrieben bewegt.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit ausgebildet ist, dass sich das erste Möbelteil (3, 8, 9, 10)
aus einer Geschlossenposition in die vorgegebene Position bewegt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit derart ausgebildet ist, dass die weitere Position eine vorgegebene
Position ist, die sich von einer Endposition des ersten Möbelteils (3, 8, 9, 10) unterscheidet.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit so ausgebildet ist, dass die weitere Position eine Endposition
ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit derart ausgebildet ist, dass die weitere Position eine Position
zwischen der Geschlossenposition und der Offenposition ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit so gestaltet ist, dass eine vor einem Schließvorgang des ersten
Möbelteils (3, 8, 9, 10) zuletzt eingenommene Anhalt-Position die vorgegebene Position
für einen dem Schließvorgang nachfolgenden Öffnungsvorgang festlegt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit so gestaltet ist, dass, falls die vor dem Schließvorgang zuletzt
eingenommene Anhalt-Position des ersten Möbelteils (3, 8, 9, 10) eine nicht angetrieben
oder angetrieben erreichbare Offenposition ist, die aus der Offenposition abgeleitete
vorgegebene Position eine zur Offenposition um eine festlegbare Wegstrecke versetzte
Position ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Bedienmittel vorgesehen sind, bei deren Betätigung durch eine Bedienperson sich das
erste Möbelteil (3, 8, 9, 10) aus der vorgegebenen Position weiterbewegt.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellmittel so ausgebildet sind, dass für das erste Möbelteil (3, 8, 9, 10)
mehrere vorgebbare Positionen einstellbar sind.
11. Möbel (1, 6) mit relativ zueinander bewegbaren Möbelteilen (2, 3, 7, 8, 9, 10) mit
einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Device for influencing the displacement of furniture parts (2, 3, 7, 8, 9, 10) which
can be displaced in relation to each other comprising a drive unit (14, 15, 16), by
means of which by means of a control unit for controlling the movement of a first
furniture part (3, 8, 9, 10) the latter can be driven relative to a second furniture
part (2, 7), wherein the control unit is configured such that after a triggering action
of the control unit the first furniture part (3, 8, 9, 10) moves into a predefined
position and stops there, wherein the predefined position differs from an end position
of the first furniture part (3, 8, 9, 10), wherein the control unit is designed such
that the first furniture part (3, 8, 9, 10) is driven up to the predefined position
and the first furniture part (3, 8, 9, 10) after an adjustable period of time moves
out of the predefined position into another position and stops there and the control
unit is designed in order to stop the first furniture part (3, 8, 9, 10) when moving
into the predefined position before reaching the predefined position, characterised in that adjusting means are provided for varying the adjustment of the predefined position
which are designed to perform the adjustment of the predefined position by means of
a manually executed movement of the first furniture part (3, 8, 9, 10).
2. Device according to claim 1, characterised in that the control unit is designed such that the first furniture part (3, 8, 9, 10) is
driven over a part section.
3. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the control unit is designed so that the first furniture part (3, 8, 9, 10) moves
out of a closed position into the predefined position.
4. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the control unit is designed such that the additional position is a predefined position
which differs from an end position of the first furniture part (3, 8, 9, 10).
5. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the control unit is designed so that the additional position is an end position.
6. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the control unit is designed such that the additional position is a position between
the closed position and the open position.
7. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the control unit is configured so that the most recently adopted stop position prior
to a closing process of the first furniture part (3, 8, 9, 10) determines the predefined
position for an opening process following the closing process.
8. Device according to claim 7, characterised in that the control unit is configured so that if the stop position of the first furniture
part (3, 8, 9, 10) last adopted before the closing process is a non-driven or driven
open position, the predefined position derived from the open position is a position
offset relative to the open position by a definable distance.
9. Device according to any of the preceding claims, characterised in that operating means are provided which, when activated by an operator, cause the first
furniture part (3, 8, 9, 10) to move out of the predefined position.
10. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the adjusting means are designed so that for the first furniture part (3, 8, 9, 10)
a plurality of predefinable positions can be set.
11. Piece of furniture (1, 6) comprising furniture parts (2, 3, 7, 8, 9, 10) which can
be moved relative to one another by means of a device according to any of the preceding
claims.
1. Dispositif pour influencer le déplacement de parties de meubles (2, 3, 7, 8, 9, 10)
mobiles l'une par rapport à l'autre, comprenant une unité d'entraînement (14, 15,
16) au moyen de laquelle une première partie de meuble (3, 8, 9, 10) peut être entraînée
en déplacement par rapport à une deuxième partie de meuble (2, 7) par l'intermédiaire
d'une unité de commande destinée à commander le déplacement de ladite première partie
de meuble, l'unité de commande étant conçue de cette sorte, en ce qu'après une action
de déclenchement par l'unité de commande, la première partie de meuble (3, 8, 9, 10)
se déplace dans une position prédéterminée et s'y arrête, la position prédéterminée
différant d'une position finale de la première partie de meuble (3, 8, 9, 10), l'unité
de commande étant conçue de telle sorte que la première partie de meuble (3, 8, 9,
10) est entraînée en déplacement jusqu'à la position prédéterminée et que la première
partie de meuble (3, 8, 9, 10) se déplace de la position prédéterminée dans une autre
position et s'y arrête après un temps réglable, et l'unité de commande est de sorte
à arrêter la première partie de meuble (3, 8, 9, 10) pendant le déplacement vers la
position prédéterminée avant d'atteindre la position prédéterminée, caractérisé en ce que des moyens de réglage sont prévus pour le réglage modifiable de la position prédéterminée,
lesquels moyens sont conçus pour régler la position prédéterminée par le biais d'un
mouvement de la première partie de meuble (3, 8, 9, 10) exécuté manuellement.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de commande est conçue de telle sorte que la première partie de meuble (3,
8, 9, 10) est entraînée en déplacement sur une section partielle.
3. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de commande est conçue de telle sorte que la première partie de meuble (3,
8, 9, 10) se déplace d'une position fermée dans la position prédéterminée.
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de commande est conçue de telle sorte que l'autre position est une position
prédéterminée qui diffère d'une position finale de la première partie de meuble (3,
8, 9, 10).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de commande est conçue de telle sorte que l'autre position est une position
finale.
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de commande est conçue de telle sorte que l'autre position est une position
entre la position fermée et la position ouverte.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de commande est conçue de telle sorte qu'une position d'arrêt prise en dernier
lieu avant une opération de fermeture de la première partie de meuble (3, 8, 9, 10)
détermine la position prédéterminée pour une opération d'ouverture suivant l'opération
de fermeture.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'unité de commande est conçue de telle sorte que, si la position d'arrêt de la première
partie de meuble (3, 8, 9, 10) prise en dernier lieu avant le processus de fermeture
est une position ouverte pouvant être atteinte par entraînement ou sans entraînement,
la position prédéterminée déduite de la position ouverte est une position décalée
par rapport à la position ouverte d'une distance définissable.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des moyens d'actionnement sont prévus, la première partie de meuble (3, 8, 9, 10)
se déplaçant de la position prédéterminée lorsqu'ils sont actionnés par un opérateur.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les moyens de réglage sont conçus de telle sorte que plusieurs positions prédéfinies
peuvent être réglées pour la première partie de meuble (3, 8, 9, 10).
11. Meuble (1, 6) avec des parties de meubles (2, 3, 7, 8, 9, 10) mobiles les unes par
rapport aux autres présentant un dispositif selon l'une des revendications précédentes.

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