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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben von Farbwerken in Druckmaschinen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Beim Drucken wird ein Bedruckstoff durch mehrere Druckwerke bewegt, wobei in jedem Druckwerk ein Teildruckbild auf den Bedruckstoff aufgetragen wird. Im Falle des farbigen Zusammendrucks wird der Bedruckstoff üblicherweise durch mindestens vier Druckwerke bewegt, um Teildruckbilder in den Skalenfarben Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb auf den Bedruckstoff aufzutragen. In weiteren Druckwerken können Teildruckbilder in Sonderfarben auf den Bedruckstoff aufgetragen werden. Schließlich können auf dergestalt erzeugte Druckbilder noch eine oder mehrere Beschichtungen zur Erzeugung von Schutzwirkungen, zur Erzeugung von Strukturen oder zur Erzeugung von Glanz- oder Mattglanzeffekten aufgebracht werden.</p>
<p id="p0003" num="0003">Zur Minimierung einer Lackrestschichtdicke auf einer Lackwalze sowie auf einer oder jeder auf einem Formzylinder positionierten Lackform nach der Durchführung einer Druckabstellung in Druckwerken, ist es aus der <patcit id="pcit0001" dnum="DE3312128A1"><text>DE 33 12 128 A1</text></patcit> bereits bekannt, über eine Steuerungseinrichtung eine Anzahl von Druckbogen festzulegen, die vor Druckabstellung einem entsprechenden Lackierwerk noch zugeführt werden sollen. Hierbei wird offen gelassen, wie die Lackwalze und der Formzylinder verstellt werden. Daher kann bei dem offenbarten Lackierwerk die Situation auftreten, dass bei einem so genannten Vorlackieren bei Umstellung des Lackierwerks von einer Druck-Ab-Stellung in eine Druck-An-Stellung und beim so genannten Ablackieren bei Umstellung des Lackierwerks von der Druck-An-Stellung in die Druck-Ab-Stellung Druckbogen nur teilweise mit einem Lackbild gedruckt werden. Druckbogen, die lediglich teilweise mit einem Lackbild versehen werden, sind unbrauchbar und müssen als Makulaturbogen ausgeschleust werden.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Das gleiche Problem ergibt sich auch für Druckwerke einer Druckmaschine und in diesen vorgesehene Farbwerke.</p>
<p id="p0005" num="0005">Hierzu ist aus der <patcit id="pcit0002" dnum="EP0983852A1"><text>EP 0 983 852 A1</text></patcit> ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Regelung der Schichtdicke eines Farbfilms für eine Mehrfarben-Druckmaschine bekannt. Diese Veröffentlichung berücksichtigt, dass in Druckwerken Plattenzylinder vorgesehen sind, die eine das Druckbild tragende Druckplatte halten, wobei derartige Druckplatten ausgewechselt werden müssen. Dabei sind die Druckplatten in unterschiedlicher Weise mit Druckfarbe zu versorgen. In diesem Zusammenhang wird vorgeschlagen, in den Druckwerken, wo eine Druckplatte ausgewechselt werden soll, eine vorwählbare Anzahl von Druckbogen bei abgeschalteter Farbzufuhr am Farbwerk zu verdrucken. Damit ergibt sich eine Reduzierung der Farbschichtdicke auf den Farbwalzen des Farbwerkes, so dass die Umstellung auf ein neues Farbprofil erleichtert wird. Die entsprechenden Druckplatten werden dabei aber nur bedingt gereinigt, da diesen - wenn auch in abnehmender Menge - von den Farbwerken weiterhin Druckfarbe zugeführt wird. Für den Plattenwechsel steht also in diesem Fall auch weiterhin lediglich eine verschmutzte Druckplatte zur Verfügung, insbesondere auch deshalb weil in gebräuchlichen Farbwerken beispielsweise von Offsetdruckmaschinen eine relative große Farbmenge auf eine Vielzahl von Farbwalzen gespeichert ist.</p>
<p id="p0006" num="0006">Schließlich wird in der <patcit id="pcit0003" dnum="EP0861723A2"><text>EP 0 861 723 A2</text></patcit> eine Reinigung eines Farbwerks einer Druckmaschine beschrieben. Das hierbei näher erläuterte Verfahren zeigt dabei ausgehend von dem Drucken von Makulaturbögen zur Reinigung eines Farbwerks auch in Verbindung mit diesem Drucken von Makulaturbögen eine darüber hinausgehend weitere Reinigung durch einen gezielten Rücktransport von Restfarbe von den Farbwerkswalzen über eine Heberwalze in eine Farbkastenwalze in einen Farbkasten, wobei dieser Vorgang mit geschlossenen Farbdosiereinrichtungen durchgeführt wird. Weiterhin wird vorgeschlagen, das Farbwerk im Bereich von Zwischenwalzen aufzutrennen, um nur Teilbereiche des Farbwerks über den Farbrücktransport in den Farbkasten zu reinigen.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">Weiterhin wird in der <patcit id="pcit0004" dnum="GB12202490A"><text>GB 12 202 490 A</text></patcit> ein Verfahren zum Einstellen von Farbverteilungsprofilen in Druckmaschinen beschrieben. Dafür werden zwei Alternativen vorgeschlagen, bei denen durch Rücktransport der Druckfarbe bei geschlossenen Farbdosiereinrichtung an der Farbkastenwalze von den Farbwerkswalzen in den Farbvorratsbehälter ein Ausgangszustand für einen neuen Druckprozess hergestellt wird. Dies kann durch Erzeugung einer Grundfarbschicht im Farbwerk erfolgen, wobei diese unabhängig vom späteren Farbverbrauch ist. Alternativ kann ein Mittelwert einer Farbverteilung zwischen einem Ausgangs- und einem Zielzustand erzeugt werden.</p>
<p id="p0008" num="0008">Grundsätzlich ist also nach jedem Auftragwechsel zu entscheiden, wie Druckplatten für Wiederholaufträge deponiert werden sollen. Hierzu können Druckplatten vor der Entnahme über das Farbwerk gereinigt oder aber farbbedeckt durch den Plattenwechsler entfernt werden, um sie außerhalb manuell zu reinigen. Hierbei verschmutzen die Plattenwechselelemente vorzeitig.</p>
<p id="p0009" num="0009">Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein neuartiges Verfahren zum Betreiben von Druck-, Lack- und Farbwerken in Druckmaschinen zu schaffen.</p>
<p id="p0010" num="0010">Diese Aufgabe wird Mittels eines Verfahrens zum Betreiben eines Farbwerkes in einer Druckmaschine mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 gelöst.</p>
<p id="p0011" num="0011">Erfindungsgemäß ist das Anstellen und / oder Abstellen wenigstens der direkt mit dem Formzylinder und damit auch der Druckplatte zusammenwirkenden Farbwalzen relativ zum Formzylinder und/oder das Anstellen und/oder Abstellen des Formzylinders relativ zum Gegendruckzylinder derart durchführbar, dass eine auf dem Formzylinder aufgespannte Druckplatte bei Beendigung des Druckvorganges weitgehend gereinigt ist.</p>
<p id="p0012" num="0012">Hierzu wird die Farbzufuhr zur Druckplatte durch Abstellen der Farbauftragwalzen des Farbwerkes unterbrochen, so dass in Druckanstellung nur noch Druckfarbe<!-- EPO <DP n="4"> --> von der Oberfläche der Druckplatte bzw. des Drucktuchzylinders auf die Druckbogen druckbar ist.</p>
<p id="p0013" num="0013">Mit dem erfindungsgemäßen Druckwerk ist das Anstellen sowie Abstellen der Farbauftragwalzen sowie des Drucktuchzylinders derart durchführbar, dass Druckbogen in einer Druckanstellung mit einem aus Druckfarbresten am Form- und am Drucktuchzylinder gebildeten Farbbild bedruckbar sind, wobei keinerlei Druckfarbe aus dem Farbwerk auf die Druckplatte aufgetragen wird. So wird auf einer Anzahl von Druckbogen jeweils ein Farbbild mit einem ständig sich vermindemden Farbauftrag, also mit verminderter Farbschichtdicke, gedruckt, so dass diese Druckbogen kurz vor der Druckabstellung als Makulaturbogen erzeugt und aus dem Produktionsprozess ausgeschlossen werden können.</p>
<p id="p0014" num="0014">Vorteilhaft an einem derartigen erfindungsgemäßen Verfahren ist, dass die noch vorhandene Farbschicht auf der Oberfläche der Druckplatte durch das Zusammenwirken von Formzylinder und Drucktuchzylinder quasi gleichzeitig sehr schnell durch Ableitung auf den am Drucktuchzylinder bedruckten Bedruckstoff abgebaut werden kann. Die Farbschicht wird nämlich schon nach wenigen Umdrehungen der beiden Zylinder durch die jeweils hälftige Spaltung der restlichen Farbschicht auf eine sehr geringe Schichtdicke reduziert.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0015" num="0015">Mittels einer Entfärbesteuerung ist eine wählbare Bogenanzahl zum Farbabtransport in einem Leitstand der entsprechenden Druckmaschine eingebbar, durch deren Druck noch auf der Druckplatte vorhandene Farbreste entfernt werden. Hierzu kann bei Beendigung eines Druckauftrages eine vorher in einem Anlegerstapel eingelegte Menge von Makulaturbogen benutzt werden.</p>
<p id="p0016" num="0016">Viele zusätzliche Reinigungsarbeiten können so entfallen, wobei sich weitere besondere Vorteile für die Handhabung der Druckmaschine ergeben.
<ol id="ol0001" compact="compact" ol-style="">
<li>1. Der Drucktuchzylinder ist schon weitgehend farbfrei und muss nicht mehr mit großem Zeitaufwand mittels einer Waschvorrichtung gereinigt werden.</li>
<li>2. Die Druckplatten sind nun weitgehend farbfrei und können ohne Probleme auch mittels so genannter Plattenwechselautomaten ausgetauscht werden, ohne deren komplizierte Mechanik zu verschmutzen und dadurch deren Funktion zu gefährden.</li>
<li>3. Im Vergleich zur Reinigung der Druckplatten über das Farbwerk, bietet die Entfärbesteuerung den Vorteil, dass sich Farb- und Waschmittelpartikel nicht in den Plattenkapillaren festsetzen, die eine Weiterverwendung der Druckplatte erschweren.</li>
</ol></p>
<p id="p0017" num="0017">In Verbindung mit einem so genannten fliegenden Plattenwechsel ist bei Druckmaschinen mit Einzelantrieben auch der Austausch von Druckplatten an einzelnen ausgewählten Plattenzylindern möglich. Auch in diesem Fall ist auch das Abfärben des Drucktuchzylinders über ablaufende Druckbogen nach Beendigung eines Druckauftrages, in dem speziellen Druckwerk, das zum Plattenwechsel aus dem Druckprozess genommen wird, möglich. Hierbei wird der Drucktuchzylinder nicht über eine Waschanlage gewaschen und die spezielle Druckplatte muss nicht gesondert gereinigt werden. Natürlich sind auch bei dieser Funktion die Farbauftragwalzen vorher abgestellt.</p>
<p id="p0018" num="0018">Vorgesehen ist also ein zusätzlicher Farbabtrag von der Druckplatte bei Beendigung eines Produktionsauftrages.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0019" num="0019">Um die Druckplatten ohne Einfügung eines Waschvorganges aus der Druckmaschine fördern zu können und dabei die Transportrollen eines Plattenwechselautomaten nicht zu stark zu verschmutzen, wird also die Möglichkeit geschaffen, über Makulaturbögen den größten Teil der noch vorhandenen Restfarbmenge abzutragen. Dazu werden bei angestelltem Drucktuchzylinder die Farb- und Feuchtauftragwalzen zum Zeitpunkt einer vorwählbaren Anzahl von Bögen vor der endgültigen Druckabstellung vom Plattenzylinder abgestellt. Die Anzahl der Bogen wird in einem Maschinenmenü an deren Steuerungseinrichtung, z.B. einem Leitstand vorgegeben. Die diese Anzahl bestimmende Eingabe am Leitstand kann z.B. in einem Wertebereich von 0 bis 100 erfolgen. In der praktischen Anwendung werden bis zu 65 Abfärbebogen verwendet. Wird die Produktion durch einen abgelaufenen Auflagenzähler der Druckmaschinensteuerung oder durch eine Steuertaste am Leitstand beendet, so werden Farb- und Feuchtauftragwalzen automatisch früher abgestellt, während noch gedruckt wird und die entsprechende Anzahl Druckbögen durch die Druckmaschine transportiert wird.</p>
<p id="p0020" num="0020">Vorzugsweise ist erfindungsgemäß ein gleichzeitiges Abstellen von Farb- und Feuchtauftragwalzen vorgesehen, da beim Abstellen der Farbauftragwalzen allein, eine geringere Farbabnahme und damit eine schlechtere Reinigungswirkung festgestellt wurde.</p>
<p id="p0021" num="0021">Die verzögerte oder separate Abstellung der Feuchtauftragwalzen kann als Verfahrensweise für spezielle Sujets, Bedruckstoffe oder Druckfarben trotzdem sinnvoll sein.</p>
<p id="p0022" num="0022">Das erfindungsgemäße Verfahren wird dadurch verbessert, dass an einer Druckmaschine, die ein oder mehrere Lackierwerke zur zusätzlichen Beschichtung der Druckbogen aufweist, die Abstellung der Lackierwerke wenigstens versetzt zur Abstellung der Farb- bzw. Feuchtauftragwalzen im Rahmen des Abfärbens erfolgt. Hierbei ist vorgesehen, dass auch ein Ablackieren vorgesehen sein kann, wobei eine restliche Lackmenge aus den Lackierwerken entfernt werden kann. Erfindungsgemäß soll das aber erst erfolgen, wenn die auf dem Plattenzylinder und dem Drucktuchzylinder noch vorhandene Farbmenge minimiert ist, so dass in dem<!-- EPO <DP n="7"> --> bzw. den Lackierwerken eine Rückspaltung von Druckfarbe von den Druckbogen auf Lackformen oder Drucktücher in den Lackierwerken sicher vermieden wird.</p>
<p id="p0023" num="0023">Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung.</p>
<p id="p0024" num="0024">Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird, ohne hierauf beschränkt zu sein, näher erläutert.</p>
<p id="p0025" num="0025">Eine Druckmaschine weist einen Bogenanleger und im Bereich von Druckwerken jeweils wenigstens ein Farbwerk und den Druckwerken nachgeschaltet einen Bogenausleger auf. Üblicherweise sind mehrere Druckwerke nacheinander geschaltet. Zu bedruckende Druckbogen werden über mehrere Bogenführungszylinder durch die Druckmaschine bewegt, wobei einige Bogenführungszylinder als Transferzylinder und andere als Gegendruckzylinder ausgebildet sind. Im Bereich der Farbwerke rollt auf dem Gegendruckzylinder ein Übertragungszylinder bzw. Drucktuchzylinder ab. Mit dem Drucktuchzylinder wirkt wiederum ein mindestens eine Druckplatte tragender Formzylinder bzw. Plattenzylinder zusammen. Über ein Farbwerk mit Farbauftragwalzen sowie gegebenenfalls ein Feuchtwerk mit Feuchtauftragwalzen wird auf die oder jede auf dem Plattenzylinder positionierte Druckplatte Druckfarbe sowie gegebenenfalls zuvor Feuchtmittel aufgetragen. Die Farbauftragwalzen und Feuchtauftragwalzen sind hierfür gegenüber dem Plattenzylinder in eine die Druckplatte berührende Position und eine die Druckplatten nicht berührende Position an- und abstellbar. Die Druckfarbe wird dann als Teildruckbild über den Drucktuchzylinder auf die am Gegendruckzylinder gehaltenen Druckbogen aufgetragen.</p>
<p id="p0026" num="0026">Die auf diese genannte Art in den Druckwerken mit einem Druckbild bedruckten und gegebenenfalls in einem Lackierwerk mit einer weiteren Beschichtung in Form einer farbigen oder klaren Oberflächenschicht veredelte Druckbogen werden über ein Fördersystem aus der Druckmaschine ausgeschleust und unter Bildung eines Auslegerstapels im Bogenausleger aufeinander abgelegt.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0027" num="0027">Die Plattenzylinder weisen jeweils wenigstens einen Spannkanal auf, in welchen Spanneinrichtungen für die oder jede Druckplatte integriert sind, die an dem Plattenzylinder zu positionieren ist. Den Plattenzylindern ist vorzugsweise jeweils ein Plattenwechselautomat zugeordnet, mittels dessen die automatische Zuführung und Abführung von frischen oder benutzten Druckplatten zum oder von dem Plattenzylinder ermöglicht wird.</p>
<p id="p0028" num="0028">Im Sinne der hier vorliegenden Erfindung erfolgt das Anstellen und Abstellen der Farbauftragwalzen nun derart, dass das Abstellen von dem Plattenzylinder stets vor der Beendigung des Bogenlaufes bzw. Transportes von Druckbogen während eines Druckauftrages erfolgt, wobei die Einstellung von Plattenzylinder, Drucktuchzylinder und Gegendruckzylinder in ihrer Berührung zueinander aufrecht erhalten bleibt.</p>
<p id="p0029" num="0029">Damit wird erreicht, dass bei Beendigung eines Druckauftrages noch durch die Druckmaschine laufende Druckbogen Druckfarbe über den Drucktuchzylinder von dem Plattenzylinder abnehmen, ohne dass weiterhin Druckfarbe vom Farbwerk an die Druckplatte zugeführt werden kann. Auf diese Weise wird die restliche Druckfarbe schnell vom Drucktuchzylinder und Plattenzylinder respektive der dort aufgespannten Druckplatte entfernt.</p>
<p id="p0030" num="0030">Die dann weitgehend saubere Druckplatte kann dann also ohne Gefahr für den Plattenwechselautomaten entnommen werden und eine neue Druckplatte kann zugeführt werden.</p>
<p id="p0031" num="0031">Das Anstellen und Abstellen von Farbauftragwalzen sowie der Plattenzylinder in der beschriebenen Weise wird über die Stellglieder und durchgeführt, die von einer Steuerungseinrichtung in Bezug auf die Arbeitsposition der Druckmaschine ansteuerbar sind. Die Ansteuerung der Stellglieder und erfolgt in Echtzeitsteuerung durch die Maschinensteuerung der Druckmaschine. Gegebenenfalls werden je nach Maschinengeschwindigkeit entsprechenden Vorhaltezeiten bzw. Vorhaltewinkel vorgesehen, um ein rechtzeitiges Reagieren der Stellglieder zur erreichen. Die Stellglieder und sind vorzugsweise als pneumatische oder hydraulische Zylinder-Ventil-Einheiten<!-- EPO <DP n="9"> --> ausgeführt. Sie können jedoch auch in Form von elektrischen Stellgliedern oder Kurvensteuerungen ausgebildet sein.</p>
<p id="p0032" num="0032">Bei der Umstellung eines Druckwerkes von einer Druck-An-Stellung in eine Druck-Ab-Stellung sind vorzugsweise zuerst die Farbauftragwalzen vom Plattenzylinder und anschließend der Drucktuchzylinder vom Gegendruckzylinder und vom Plattenzylinder abstellbar.</p>
<p id="p0033" num="0033">Über die Steuerungseinrichtung ist des Weiteren eine Anzahl von Druckbogen festlegbar, die nach Umstellung des Druckwerks bzw. der Farbauftragwalzen in die Druck-Ab-Stellung jeweils noch mit einem unvollständigen Farbbild mittels der auf dem Drucktuchzylinder und der Druckplatte noch vorhandenen Druckfarbe bedruckt werden. Die Anzahl dieser Druckbogen ist dabei an einem Leitstand eingebbar und derart bestimmbar, dass nach dem Einnehmen der Druck-Ab-Stellung jede auf dem Plattenzylinder positionierte Druckform eine definierte Farbrestschichtdicke aufweist. Bei einem derartigen so genannten Abfärben werden unvollständige Farbbilder mit einem verminderten Farbauftrag, also mit einer bedingt durch die zur Druckplatte und zum Drucktuchzylinder hin abgeschnittenen Farbzufuhr vom Farbwerk her abnehmenden Farbschichtdicke, auf die jeweiligen Druckbogen gedruckt. Auf diese Weise werden die Oberflächen von Drucktuchzylinder und Druckplatte weitgehend gereinigt. Darüber hinaus kann auch die Gefahr eines Eintrocknens größerer Farbmengen auf dem Drucktuchzylinder oder der Druckplatte vermieden werden.</p>
<p id="p0034" num="0034">Es sind inzwischen auch Bogendruckmaschinen bekannt geworden, in denen die Plattenzylinder mit separaten von den weiteren Antrieben der Druckmaschine mechanisch getrennten, so genannten Einzelantrieben versehen sind.</p>
<p id="p0035" num="0035">In Verbindung mit einer solchen Druckmaschine ist ein so genannter fliegender Plattenwechsel vorgesehen, bei dem mit Hilfe der Einzelantriebe auch der Austausch von Druckplatten an einzelnen ausgewählten Plattenzylindern möglich ist. Hierbei verbleiben die weiteren Druckplatten auf den entsprechenden Plattenzylindern, so dass nur ein Teilbild des gesamten Druckbildes ausgetauscht wird. Eine solche Verfahrensweise kann sinnvoll sein, wenn Teilbildinhalte, z.B. Erläuterungen<!-- EPO <DP n="10"> --> in ständig wechselnden Sprachen in ein ansonsten statisches Farbbild einzudrucken sind.</p>
<p id="p0036" num="0036">Der beim fliegenden Plattenwechsel ablaufende Plattenwechselvorgang an sich entspricht hierbei einem üblichen Plattenwechsel. Der fliegende Plattenwechsel kann zum Austausch der einen bestimmten Druckplatte mit der direkten weiteren Verwendung des gleichen Druckwerkes mit der neuen Druckplatte für nachfolgendes Drucken genutzt werden.</p>
<p id="p0037" num="0037">Es ist aber auch möglich einen fliegenden Plattenwechsel in der Kombination mit einem weiteren Druckwerk vorzusehen, so dass die Druckfunktion für das auszutauschende Teilbild des ersten Druckwerkes, in dem der Plattenwechsel durchgeführt werden soll, von einem zweiten Druckwerk übernommen wird, in dem bereits die Druckplatte mit dem neuen Teilbild eingesetzt ist. Bei einem weiteren fliegenden Plattenwechsel kann dann wieder von dem zweiten Druckwerk auf das ersten Druckwerk gewechselt werden.</p>
<p id="p0038" num="0038">Daher ist auch in diesem Fall das erfindungsgemäße Verfahren des Abfärbens des Drucktuchzylinders bzw. der Druckplatte über ablaufende Druckbogen bzw. Makulaturdruckbogen nach Beendigung eines Druckauftrages sinnvoll. Das Verfahren wird dann aber nur in dem speziellen Druckwerk, das zum Plattenwechsel aus dem Druckprozess genommen wird, durchgeführt.</p>
<p id="p0039" num="0039">Die Verfahrensweise ist insofern etwas verändert, als für den Vorgang des fliegenden Plattenwechsels eine Verzögerung des Druckvorganges sinnvoll oder sogar notwendig ist, um das betreffende Druckwerk wieder in Betrieb nehmen zu können.</p>
<p id="p0040" num="0040">Zunächst muss nun der Drucktuchzylinder nicht über eine entsprechende Waschvorrichtung gewaschen bzw. gereinigt und die spezielle Druckplatte muss nicht gesondert für die Verwendung in einem Plattenwechselautomaten gereinigt werden. Natürlich sind auch bei dieser Funktion die Farbauftragwalzen vorher abgestellt. Die auf dem Drucktuch- und dem Plattenzylinder verbliebene überschüssige Druckfarbe wird dann beim Abbremsen der Druckmaschine vor dem fliegenden Plattenwechsel ohne Eingabe von zusätzlichen Makulaturdruckbogen aus dem angewählten Druckwerk entfernt. Da aber beim Abbremsen der Druckmaschine<!-- EPO <DP n="11"> --> normalerweise schon Makulatur entsteht kann diese direkt für das Abfärben genutzt werden.</p>
<p id="p0041" num="0041">Um die Druckplatten ohne zusätzliche Reinigung aus dem Druckwerk fördern zu können und dabei die Transportelemente der Plattenwechselautomaten nicht zu stark zu verschmutzen, wird also die Möglichkeit geschaffen, über Makulaturbögen den größten Teil der noch vorhandenen Restfarbmenge abzutragen. Dazu werden bei angestelltem Drucktuchzylinder die Farb- und Feuchtauftragwalzen zum Zeitpunkt einer vorwählbaren Anzahl von Bögen vor der endgültigen Druckabstellung vom Plattenzylinder abgestellt. Die Anzahl der Bogen wird in einem Maschinenmenü an deren Steuerungseinrichtung, z.B. einem Leitstand vorgegeben. Die diese Anzahl bestimmende Eingabe am Leitstand kann z.B. in einem Wertebereich von 0 bis 100 erfolgen. In der praktischen Anwendung werden bis zu 65 Abfärbebogen verwendet. Wird die Produktion durch einen abgelaufenen Auflagenzähler der Druckmaschinensteuerung oder durch eine Steuertaste am Leitstand beendet, so werden Farb- und Feuchtauftragwalzen automatisch früher abgestellt, während noch gedruckt wird und die entsprechende Anzahl Druckbögen durch die Druckmaschine transportiert wird.</p>
<p id="p0042" num="0042">Vorzugsweise wird bei der erfindungsgemäßen Verfahrensweise ein gleichzeitiges Abstellen von Farb- und Feuchtauftragwalzen umgesetzt. In der Praxis wurde festgestellt, dass sich bei einem Abstellen der Farbauftragwalzen während die Feuchtauftragwalzen noch angestellt sind, eine geringere Farbabnahme durch die Druckbogen vom Drucktuchzylinder und auch zwischen dem Plattenzylinder und dem Drucktuchzylinder ergab. Damit war eine schlechtere Reinigungswirkung für die Druckplatten feststellbar.</p>
<p id="p0043" num="0043">Die verzögerte oder separate Abstellung der Feuchtauftragwalzen kann als Verfahrensweise für spezielle Sujets, Bedruckstoffe oder Druckfarben trotzdem sinnvoll sein. Die verlängerte Einfeuchtung der Druckplatte kann vorteilhaft sein, wenn noch eine Reinigungswirkung auf die Druckplatte gegenüber Verschmutzungen anderer Art als von Druckfarbe herrührend erwünscht ist. Dies ist für Sujets mit geringer Deckung oder für staubende Bedruckstoffe denkbar. Weiterhin können bestimmte<!-- EPO <DP n="12"> --> Druckfarben zu Rückspaltungen neigen, die durch ein verlängertes Einfeuchten der Druckplatte vermeidbar sein können.</p>
<p id="p0044" num="0044">Hierzu ist eine entsprechende Einstellmöglichkeit am Druckwerk bzw. an Farb-und Feuchtwerken vorgesehen.</p>
<p id="p0045" num="0045">Das Verfahren des Abfärbens wird angepasst werden, wenn es an einer Druckmaschine ausgeführt wird, die mit einem oder mehreren Lackierwerken z.B. zur Glanzbeschichtung der Druckbogen ausgerüstet ist. Dann kann das Verfahren des Abfärbens allein ausgeführt oder mit einem Verfahren des Ablackierens kombiniert werden.</p>
<p id="p0046" num="0046">Vorzugsweise wird die Abstellung der Lackierwerke wenigstens versetzt zur Abstellung der Farb- bzw. Feuchtauftragwalzen erfolgen. Damit wird erreicht, dass die Makulaturbogen während des Abfärbens noch ausreichend mit Lack oder Beschichtungsmedium abgedeckt werden. So wird vermieden, dass auf den Makulaturbogen vorliegende feuchte Druckfarbe sich auf eine an einem Lackformzylinder des Lackierwerkes montierte Lackplatte oder ein entsprechend angebrachtes Drucktuch zurück spalten und dieses in unerwünschter Weise verschmutzen kann.</p>
<p id="p0047" num="0047">In einer vereinfachten Ausführungsform kann in einem Lackierwerk eine Lackauftragwalze vom Lackformzylinder und/oder der Lackformzylinder vom Gegendruckzylinder abgestellt werden. Mit dieser Verfahrensweise wird eine deutlich schnellere Reaktion erreicht, als wenn lediglich die Lackzufuhr im Lackierwerk abgestellt würde. Damit wird eine Rückspaltung von Druckfarbe auf Elemente des Lackierwerks schnell und sicher vermieden und gleichzeitig eine exakt steuerbare Entfernung des Restlacks von den Elementen des Lackierwerks ermöglicht.</p>
<p id="p0048" num="0048">Weiterhin kann auch ein so genanntes Ablackieren vorgesehen sein. Dabei kann eine restliche Lackmenge bzw. eine Restmenge an Beschichtungsmedium aus den Lackierwerken entfernt werden. Dies soll gemäß dem vorgeschlagenen Verfahren aber erst dann erfolgen, wenn die auf dem Plattenzylinder und dem Drucktuchzylinder noch vorhandene Farbmenge minimiert worden ist. Daher laufen hier eine vorbestimmte Anzahl von Druckbogen zur Entfernung von Druckfarbe bei abgestellten<!-- EPO <DP n="13"> --> Farb- und ggf. Feuchtauftragwalzen bei an den Platten- und den Gegendruckzylinder angestelltem Drucktuchzylinder durch die Druckmaschine, während das bzw. die Lackierwerke noch in Funktion sind und eine Rückspaltung von Druckfarbe von den Druckbogen auf Lackformen oder Drucktücher in den Lackierwerken sicher vermieden wird. Erst danach wird eine ggf. vorbestimmte Anzahl weiterer Druckbogen zur Entfernung des noch vorhandenen Restlackes bzw. restlichen Beschichtungsmediums in den Lackierwerken durch die Druckmaschine und die Lackierwerke gefördert.</p>
<p id="p0049" num="0049">Die Verfahrensschritte in einem bekannten Druckwerk mit Farb- und Feuchtwerk sind wie folgt zu definieren:
<ul id="ul0001" list-style="dash" compact="compact">
<li>Zufuhr einer bestimmten Anzahl von (Makulatur-) Druckbogen in den Bogenanleger</li>
<li>Vorwahl einer bestimmten Anzahl von (Makulatur-) Druckbogen am Leitstand der Druckmaschine</li>
<li>Ggf. auftragsbezogenes Speichern der Parameter</li>
<li>Vorgewähltes oder automatisches Abstellen der Farb- und ggf. Feuchtauftragwalzen vom Plattenzylinder entsprechend der vorgewählten bestimmten Anzahl von (Makulatur-) Druckbogen</li>
<li>Entfernen von Druckfarbe vom Drucktuchzylinder über die durch die Druckmaschine vorgewählt geförderte (Makulatur-) Druckbogen</li>
<li>Entfernen von Druckfarbe vom Plattenzylinder und von der Druckplatte mittels des Drucktuchzylinders über die durch die Druckmaschine geförderten (Makulatur-) Druckbogen</li>
<li>Verzögertes Abstellen der Lackzufuhr in dem bzw. den Lackierwerken, um Rückspaltungen von Druckfarbe von den (Makulatur-) Druckbogen in die Lackierwerke zu vermeiden, wobei alternativ ggf. die Lackauftragwalze/-n im Lackwerk abgestellt wird / werden</li>
<li>Ggf. Entfernen des Restlackes von der Lackplatte bzw. dem Drucktuch im Lackierwerk über die durch die Druckmaschine geförderten (Makulatur-) Druckbogen<!-- EPO <DP n="14"> --></li>
<li>Entfernen der zu wechselnden Druckplatten ohne weitere Reinigung aus den Druckwerken</li>
<li>Ggf. entfernen der zu wechselnden Lackplatten ohne weitere Reinigung</li>
</ul></p>
<p id="p0050" num="0050">Weiterhin ist über die Steuerungseinrichtung bzw. an dem Leitstand eine Anzahl von Druckbogen festlegbar, die zwischen einer Druckabstellung des Farbwerks und einer Druckanstellung desselben bzw. zwischen zwei Druckanstellungen mit dazwischen geschobener Druckabstellung das Farbwerk ohne jeglichen Farbauftrag durchlaufen. Hierdurch wird es möglich, aus einem Druckvorgang eine definierte Anzahl von Druckbogen auszuschleusen, die ohne jegliche Farbzufuhr vom Farbwerk durch die Druckwerke hindurch bewegt werden. Diese unvollständig eingefärbten Druckbogen können zum Beispiel zu Messzwecken verwendet werden. Das Ausschleusen der unvollständig bedruckten Druckbogen kann automatisch über eine Bogenweiche oder über einen Doppelausleger erfolgen.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zum Betreiben von einem oder mehreren Farbwerken einer Druckmaschine, jeweils mit einem wenigstens eine Farbauftragwalze umfassenden Farbzufuhrsystem und mit einem mindestens eine Druckform tragenden Formzylinder, wobei die Farbauftragwalze Druckfarbe auf die oder jede auf dem Formzylinder positionierte Druckform überträgt, wobei dem Formzylinder ein Feuchtwalzen enthaltendes Feuchtwerk zugeordnet ist,<br/>
wobei die Druckfarbe von der jeweiligen Druckform auf zwischen dem Formzylinder und einem Gegendruckzylinder hindurch bewegte Druckbogen direkt oder Ober einen Drucktuchzylinder Übertragbar ist, und<br/>
wobei die Farbauftragwalze relativ zum Formzylinder verstellbar ist, und wobei Druckbogen in einer Druckanstellung für eine vorwählbare Anzahl von Bogen mit einem Farbbild bedruckbar sind, während eine Unterbrechung der Farbzufuhr der Farbzufuhrsysteme stattfindet,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> ein Abstellen der Farbauftragwalzen und/oder Feuchtwalzen relativ zum Formzylinder und das Abstellen des Drucktuchzylinders relativ zum Gegendruckzylinder durchgeführt wird,<br/>
und <b>dass</b> Druckbogen in einer Druckanstellung des Formzylinders oder Drucktuchzylinders für eine vorwählbare Anzahl von Bogen bei abgestellten Farbauftragwalzen ohne Farbzufuhr mittels der Farbauftragwalzen mit einer Restmenge von auf dem Drucktuchzylinder und der Druckform verbliebener Restdruckfarbe bedruckt werden..</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> das Abstellen der Farbauftragwalze und/oder Feuchtwalzen relativ zum Form- bzw. Lackformzylinder und das Abstellen des Drucktuchzylinders oder des Lackformzylinders relativ zum Gegendruckzylinder durchgeführt wird, und dass Druckbogen in einer Druckanstellung für eine vorwählbare Anzahl von Bogen ohne Farbzufuhr mittels der Farbauftragwalzen mit einem Farbbild bedruckbar sind, wobei ein Lackauftrag weiterhin erfolgt.<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Farbauftragwalzen und/oder die Feuchtwalzen bei Druckanstellung zwischen Formzylinder und Drucktuchzylinder und Gegendruckzylinder vom Formzylinder abgestellt werden und<br/>
<b>dass</b> anschließend der Drucktuchzylinder vom Formzylinder und dem Gegendruckzylinder oder zuerst vom Formzylinder und dann vom Gegendruckzylinder abgestellt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1 bis 3,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Farbauftragwalzen und/oder die Feuchtwalzen bei Druckanstellung zwischen Formzylinder und Drucktuchzylinder und Gegendruckzylinder vom Formzylinder abgestellt werden und<br/>
<b>dass</b> anschließend der Drucktuchzylinder vom Formzylinder und dem Gegendruckzylinder oder zuerst vom Formzylinder und dann vom Gegendruckzylinder abgestellt wird und<br/>
<b>dass</b> anschließend der Lackformzylinder von seinem Gegendruckzylinder abgestellt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1 bis 4,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> mittels einer Steuerungseinrichtung,<br/>
die vorgesehen ist, um eine Anzahl der vor Einnahme der Druckabstellung jeweils mit einem Restfarbbild zu bedruckenden oder der das Druckwerk mit keinerlei Farbzufuhr und stetig abnehmendem Farbauftrag durchlaufenden Druckbogen festzulegen,<br/>
die Anzahl der noch durchlaufenden Druckbogen derart bestimmbar ist, dass nach dem Einnehmen der Druckabstellung die oder jede auf dem Formzylinder positionierte Druckform eine definierte vorzugsweise minimale, vorzugsweise gegen Null tendierende Farbrestschichtdicke aufweisen.<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1 bis 5,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> mittels der Steuerungseinrichtung vor einer Druckabstellung und/oder während einer Druckabstellung eine Produktionsgeschwindigkeit automatisch reduziert wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 5 oder 6,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> eine Anzahl von Druckbogen festgelegt wird, die zwischen zwei Druckanstellungen und einer dazwischen geschobenen Druckabstellung das Farbwerk mit keinerlei Farbzufuhr vom Farbwerk durchlaufen.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="18"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A method for operating one or a plurality of inking couples of a printing press, each with an ink feeding system comprising at least one ink application roller and with a form cylinder carrying at least on print form, wherein the ink application roller transfers printing ink onto the or each of the print forms positioned on the form cylinder, wherein the form cylinder is assigned a dampening unit containing damp rollers, wherein the printing ink can be transmitted from the respective print form onto print sheets moved through between the form cylinder and an impression cylinder directly or via a blanket cylinder, and wherein the ink application roller is adjustable relative to the form cylinder, and wherein print sheets can be printed with a colour image in an impression throw-on for a preselectable number of sheets, while an interruption of the ink feed of the ink feed systems takes place, <b>characterized in that</b> a throwing-off of the ink application rollers and/or damp rollers relative to the form cylinder and the throwing-off of the blanket cylinder relative to the impression cylinder is carried out, and <b>in that</b> print sheets in an impression throw-on of the form cylinder or blanket cylinder are printed with a residual quantity of residual printing ink remaining on the blanket cylinder and the print form for a preselectable number of sheets with ink application rollers thrown-off without ink feed by means of the ink application rollers.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The method according to Claim 1, <b>characterized in that</b> the throwing-off of the ink application roller and/or damp rollers relative to the form or<!-- EPO <DP n="19"> --> varnish form cylinder and the throwing-off of the blanket cylinder or the varnish form cylinder relative to the impression cylinder is carried out, and <b>in that</b> print sheets in an impression throw-on can be printed with a colour image for a preselectable number of sheets without ink sheet by means of the ink application rollers, wherein a varnish application additionally takes place.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The method according to Claim 1, <b>characterized in that</b> the ink application rollers and/or the damp rollers with impression throw-on are thrown off from the form cylinder between form cylinder and blanket cylinder and impression cylinder and <b>in that</b> following this the blanket cylinder is thrown off the form cylinder and the impression cylinder or first from the form cylinder and then from the impression cylinder.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The method according to Claim 1 to 3, <b>characterized in that</b> the ink application rollers and/or the damp rollers upon impression throw-on are thrown off between form cylinder and blanket cylinder and impression cylinder and <b>in that</b> following this the blanket cylinder is thrown off the form cylinder and the impression cylinder or first off the form cylinder and then off the impression cylinder and <b>in that</b> subsequently the varnish form cylinder is thrown off its impression cylinder.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The method according to Claim 1 to 4, <b>characterized in that</b> by means of a control device which is provided in order to determine a number of print sheets to be printed with a residual ink image in each case before assuming the print throw-off or running through the printing couple<!-- EPO <DP n="20"> --> with no ink feed whatsoever and steadily decreasing ink application, the number of the still passing-through print sheets can be defined in such a manner that following the assumption of the impression throw-off the or each print form positioned on the form cylinder have a defined residual ink layer thickness that is preferentially minimal, preferentially tending towards zero.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The method according to Claim 1 to 5, <b>characterized in that</b> by mean of the control device prior to an impression throw-off and/or during an impression throw-off a production speed is automatically reduced.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The method according to Claim 5 or 6, <b>characterized in that</b> a number of print sheets is determined which between two print throw-ons and one print throw-off pushed in between pass through the inking couple with no ink feed from the inking couple whatsoever.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="21"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé d'utilisation d'une ou plusieurs unités d'encrage d'une machine d'impression, comportant respectivement un système d'acheminement d'encre comprenant au moins un rouleau applicateur d'encre et un cylindre porte-cliché supportant au moins un cliché d'impression, le rouleau applicateur d'encre transférant de l'encre d'impression sur le ou chaque cliché d'impression positionné sur le cylindre porte-cliché, étant associée au cylindre porte-cliché une unité d'humidification contenant des cylindres mouilleurs,<br/>
l'encre d'impression pouvant être transférée directement ou via un cylindre porte-blanchet d'impression du cliché d'impression respectif sur des feuilles d'impression passant entre le cylindre porte-cliché et un cylindre de contre-pression et<br/>
le rouleau applicateur d'encre étant réglable par rapport au cylindre porte-cliché, des feuilles d'impression pouvant être imprimées d'une image colorée lors d'une approche d'impression pour un nombre de feuilles sélectionnable, alors qu'il se produit une interruption de l'acheminement d'encre par les systèmes d'acheminement d'encre,<br/>
<b>caractérisé en ce</b><br/>
<b>qu'</b>un écartement des rouleaux applicateurs d'encre et/ou des rouleaux mouilleurs du cylindre porte-cliché et l'écartement du cylindre porte-blanchet d'impression par rapport au cylindre de contre-pression sont effectués et<br/>
<!-- EPO <DP n="22"> --><b>que</b> les feuilles d'impression, dans une approche d'impression du cylindre porte-cliché ou du cylindre porte-blanchet d'impression, sont imprimées au moyen des rouleaux applicateurs d'encre avec une quantité résiduelle d'encre d'impression restant sur le cylindre porte-blanchet d'impression et le cliché d'impression pour un nombre de feuilles sélectionnable, les rouleaux applicateurs d'encre étant écartés et sans acheminement d'encre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
l'écartement du rouleau applicateur d'encre et/ou des rouleaux mouilleurs du cylindre porte-cliché ou porte-cliché de vernissage et l'écartement du cylindre porte-blanchet d'impression ou du cylindre porte-cliché de vernissage du cylindre de contre-pression est effectué et que les feuilles d'impression peuvent être imprimées d'une image colorée dans une approche d'impression pour un nombre de feuilles sélectionnable au moyen des rouleaux applicateurs d'encre sans acheminement d'encre, une application de vernis étant réalisée en plus.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
les rouleaux applicateurs d'encre et/ou les rouleaux mouilleurs sont écartés du cylindre porte-cliché en cas d'approche d'impression entre le cylindre porte-cliché et le cylindre de contre-pression et que,<br/>
<!-- EPO <DP n="23"> -->le cylindre porte-blanchet d'impression est ensuite écarté du cylindre porte-cliché et du cylindre de contre-pression ou d'abord du cylindre porte-cliché puis du cylindre de contre-pression.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Procédé selon les revendications 1 à 3,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
les rouleaux applicateurs d'encre et/ou les rouleaux mouilleurs sont écartés du cylindre porte-cliché en cas d'approche d'impression entre le cylindre porte-cliché et le cylindre porte-blanchet d'impression et le cylindre de contre-pression et que<br/>
le cylindre porte-blanchet d'impression est ensuite écarté du cylindre porte-cliché et du cylindre de contre-pression ou d'abord du cylindre porte-cliché puis du cylindre de contre-pression et<br/>
que le cylindre porte-cliché de vernissage est ensuite écarté de son cylindre de contre-pression.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Procédé selon les revendications 1 à 4,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b>,<br/>
au moyen d'un dispositif de commande qui est prévu pour définir un certain nombre de feuilles d'impression à imprimer avant l'intervention de l'écartement à l'impression avec une image d'impression résiduelle avant l'écartement de l'impression ou de feuilles d'impression passant dans l'unité d'impression<br/>
<!-- EPO <DP n="24"> -->sans aucun acheminement d'encre et avec une application d'encre diminuant constamment,<br/>
le nombre de feuilles d'impression encore en transit peut être défini de manière à ce que,<br/>
après intervention de l'écartement à l'impression, le ou chaque cliché d'impression positionné sur le cylindre porte-cliché présente une épaisseur de couche d'encre résiduelle définie de préférence minimale et tendant de préférence vers zéro.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Procédé selon les revendications 1 à 5,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b>,<br/>
au moyen du dispositif de commande, une vitesse de production est automatiquement réduite avant un écartement à l'impression et/ou pendant un écartement à l'impression.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Procédé selon les revendications 5 ou 6,<br/>
<b>caractérisé en ce</b><br/>
<b>qu'</b>il est défini un certain nombre de feuilles d'impression qui passent entre deux approches d'impression et un écartement à l'impression interposé dans l'unité d'impression sans aucun acheminement d'encre par l'unité d'encrage.</claim-text></claim>
</claims>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE3312128A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>3312128</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="EP0983852A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>0983852</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="EP0861723A2"><document-id><country>EP</country><doc-number>0861723</doc-number><kind>A2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0006]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="GB12202490A"><document-id><country>GB</country><doc-number>12202490</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0007]</crossref></li>
</ul></p>
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