| (19) |
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(11) |
EP 2 004 491 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.01.2011 Patentblatt 2011/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.04.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/003230 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/118661 (25.10.2007 Gazette 2007/43) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUM HERSTELLEN EINER VERPACKUNG UND VERPACKUNGSMASCHINE
METHOD FOR MANUFACTURING A PACKAGE AND A PACKAGING MACHINE
PROCÉDÉ DE FABRICATION D'UN EMBALLAGE ET MACHINE À EMBALLER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
12.04.2006 DE 102006017258
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.12.2008 Patentblatt 2008/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Multivac Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG |
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87787 Wolfertschwenden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- NATTERER, Johann
87764 Legau (DE)
- SPARAKOWSKI, Helmut
88459 Tannheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Leopoldstrasse 4 80802 München 80802 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 405 365 DE-A1- 10 154 722 US-A- 4 819 409
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DE-A1- 2 506 446 GB-A- 850 089
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Verpackung
und eine Verpackungsmaschine.
[0002] Für die Vermarktung von Waren wie z.B. Lebensmitteln werden diese häufig in Verpackungen
verpackt, die eine hygienische und optisch ansprechende Darbietung erlauben.
[0003] Eine bekannte Art der Verpackung ist das Versiegeln der zu verpackenden Waren in
sogenannten Tiefziehverpackungen. Diese Verpackungen zeichnen sich dadurch aus, dass
die Waren luftdicht und, falls erwünscht, unter modifizierter Atmosphäre verpackt
werden können und dabei gleichzeitig die Verpackungen kostengünstig und optisch ansprechend
gestaltet werden können. Bei einem solchen Verfahren zum Herstellen einer Verpackung
werden aus einer Bahn eines Folienmaterials, zumeist Kunststofffolie, zunächst mittels
Tiefziehen Verpackungsunterteile in dem Folienmaterial geformt. Diese Verpackungsunterteile
werden anschließend mit der zu verpackenden Ware befüllt und danach wird ein Folienmaterial
entlang eines umlaufenden Randes als Deckel auf die jeweiligen Verpackungsunterteile
aufgesiegelt. In einem anschließenden Vereinzelungsvorgang, der in einem einzelnen
oder mehreren aufeinander folgenden Schritten erfolgt, werden die erzeugten Verpackungen
dadurch vereinzelt, dass das Material der Verpackungsunterteile und der Deckel gleichzeitig
entlang der Außenkontur der zu erzeugenden Verpackung durchtrennt wird. In der
DE 25 06 446 A1 ist eine Tiefziehmaschine offenbart, bei der die Vereinzelung in zwei Schritten,
in der Transportrichtung und senkrecht zu der Transportrichtung, erfolgt.
[0004] Nach einem solchen Verfahren lassen sich kostengünstig Verpackungen erzeugen. Die
erzeugten Verpackungen weisen jedoch den Nachteil auf, dass deren Rand durch einen
horizontal verlaufenden flachen Randabschnitt gebildet wird, der teilweise scharfkantig
ist und für manche Anwendungen den Ansprüchen an die optische Gestaltung der Verpackung
nicht gerecht wird. Falls gewünscht ist, dass der Rand des Verpackungsunterteils eine
abgewinkelte oder umgebogene Form aufweist, kann die Verpackung nicht sinnvoll gemäß
diesem Verfahren hergestellt werden, da das Schneiden der Materialien des Verpackungsunterteils
und des Deckels auf zwei voneinander beabstandeten Ebenen erfolgen muss.
[0005] Bei einem anderen bekannten Verfahren werden zunächst vorgefertigte Behälter bereitgestellt
und diese befüllt. Anschließend wird auf die befüllten Behälter eine Deckelfolie aufgesiegelt,
die nach dem Aufsiegeln zugeschnitten wird. Die letzteren Verfahren weisen den Vorteil
auf, dass Verpackungen erzeugt werden können, bei denen der Randbereich der Behälter
abgewinkelt oder umgebogen gestaltet werden kann, was zu einer verbesserten Optik
der Packung führt. Bei diesen Verfahren ist es jedoch nachteilig, dass die vorgefertigten
Behälter vor dem Befüllen und Versiegeln einzeln exakt positioniert werden müssen,
um ein zuverlässiges Befüllen und Versiegeln zu ermöglichen. Oftmals werden die Behälter
an einem von dem Ort des Befüllens verschiedenen Ort hergestellt, zu größeren Verbünden
in Stapeln zusammengefasst und zu dem Ort des Befüllens transportiert. In diesen Fällen
müssen die Behälter vor dem Befüllen noch zusätzlich entstapelt werden. Dieses Verfahren
ist somit aufwendiger als das zuerst beschriebene.
[0006] In der
DE 101 54 722 A1 ist eine Verpackungsmaschine offenbart, bei der zunächst aus einer Folie Verpackungsmulden
geformt werden und diese mit einer dahinter angeordneten Schneidstation aus der Folie
ausgetrennt werden. Anschließend wird nach dem Befüllen auf die ausgetrennten Verpackungsmulden
eine Deckelfolie aufgesiegelt und die Deckelfolie schließlich wird auf die gewünschte
Form zurechtgeschnitten. Da die Deckelfolie auf separat vorliegende, voneinander unabhängige
Verpackungsmulden aufgesiegelt wird, müssen diese vor dem Aufsiegeln exakt positioniert
werden. Wenn in einem Schritt auf mehrere Verpackungsmulden gleichzeitig Deckelfolie
aufgesiegelt werden soll, so müssen die Verpackungsmulden zuvor gruppiert werden.
[0007] GB 850,089 zeigt eine Maschine zum Verpacken von Produkten mit einem Förderer zum Fördern eines
ersten Bandes thermoplastischen Materials durch einen Verformbereich, einen Beladebereich
und einen Schrumpfbereich, mit einer Formvorrichtung in dem Verformbereich und mit
Mitteln zum Zuführen eines zweiten Bands thermoplastischen Materials.
[0008] EP 0 405 365 A1 zeigt eine Behälterverpackung mit einem Behälter und einem Deckelteil mit dem der
Behälter durch Siegelung fest verschlossen wird nachdem er befüllt wurde.
[0009] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein verbessertes Verfahren zum Herstellen
einer Verpackung sowie eine verbesserte Verpackungsmaschine bereitzustellen, die ermöglichen
Verpackungen zu erzeugen, die sowohl höchste Ansprüche an die Optik erfüllen als auch
auf eine kostengünstige Art hergestellt werden können.
[0010] Die Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 sowie durch eine Verpackungsmaschine
gemäß Anspruch 12 gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind jeweils in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
[0011] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und der erfindungsgemäßen Verpackungsmaschine
können Verpackungen erzeugt werden, die eine optisch ansprechend gestaltete Form aufweisen.
Insbesondere können die Verpackungsränder mit abgewinkelten oder abgerundeten Kanten
gebildet werden. Ferner besteht ein Vorteil darin, dass gegenüber Vorrichtungen und
Verfahren, bei denen Deckel auf vorgefertigte Verpackungsmulden bzw. Behälter gesiegelt
werden, ein exaktes Positionieren und Gruppieren der Behälter nicht erfolgen muss,
da die Position der Behälter über die gesamte Bearbeitungsstrecke kontrolliert wird.
Dadurch können die Verpackungen kostengünstig und auf kleinem Raum erzeugt werden.
[0012] Das Vereinzeln der Verpackungen erfolgt erst am Ende des Verpackungsprozesses und
ein zuverlässiger Transport während des Verpackungsprozesses ist gewährleistet. Bei
dem Vereinzeln der Verpackungen wird das Material des die Verpackung verschließenden
Deckels nicht geschnitten und scharfkantige Verpackungsränder können vermieden werden.
Das Austrennen der Verpackungen aus dem bahnförmigen Material kann exakt und knapp
an einer vorgegebenen individuell geformten Außenkontur erfolgen, wodurch optisch
ansprechende und mechanisch stabile Verpackungen hergestellt werden können.
[0013] Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung
von Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten Zeichnungen. Von den Figuren zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Verpa- ckungsmaschine;
- Fig. 2
- eine schematische perspektivische Darstel- lung einer nach dem erfindungsgemäßen Ver-
fahren erzeugten Verpackung;
- Fig. 3
- eine schematische geschnittene Detailan- sicht einer Ecke der in Fig. 2 dargestell-
ten Verpackung;
- Fig. 4
- eine schematische Schnittdarstellung des Randbereichs zweier benachbarter Verpackun-
gen; und
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung der Schneide- station zum Vereinzeln der Verpackungen.
[0014] Nachfolgend wird mit Bezug auf die beigefügten Figuren eine Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung beschrieben.
[0015] Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, weist die Verpackungsmaschine eine Formstation 1,
eine Siegelstation 2, eine Querschneideeinrichtung 3 und eine Längsschneideeinrichtung
4 auf, die in dieser Reihenfolge in einer Bearbeitungsrichtung R an einem Maschinenrahmen
5 angeordnet sind. Eingangsseitig befindet sich an dem Maschinenrahmen R eine Zufuhrrolle
6, von der ein erstes bahnförmiges Material 7 abgerollt wird. Im Bereich der Siegelstation
2 ist eine zweite Zufuhrrolle 8 vorgesehen, von der ein zweites bahnförmiges Material
9 abgerollt wird. Hinter der Siegelstation 2 befindet sich eine Abfuhreinrichtung
10 in Form einer Rolle, auf der ein nach der Siegelstation 2 verbleibendes Restfoliengitter
9' des zweiten bahnförmigen Materials aufgerollt wird.
[0016] Im Bereich der Siegelstation 2 ist ferner eine Transportvorrichtung 11 vorgesehen,
mit der das zweite bahnförmige Material 9 aktiv in einem Hauptarbeitstakt in die Siegelstation
2 hinein und aus dieser heraus transportiert wird. Diese Transportvorrichtung 11 kann
z.B. durch seitlich angeordnete Ketten oder Greifer oder durch Friktionswalzen realisiert
werden. Ausgangsseitig ist an der Verpackungsmaschine eine Abfuhreinrichtung 12 in
Form eines Transportbandes vorgesehen, mit der fertige vereinzelte Verpackungen abtransportiert
werden. Ferner weist die Verpackungsmaschine eine nicht dargestellte Vorschubeinrichtung
auf, die das erste bahnförmige Material seitlich ergreift und in dem Hauptarbeitstakt
taktweise in der Bearbeitungsrichtung weitertransportiert. Die Vorschubeinrichtung
kann z.B. durch seitlich angeordnete Transportketten, seitliche Greifer oder Friktionswalzen
realisiert werden.
[0017] In der dargestellten Ausführungsform ist die Formstation 1 als eine Tiefziehstation
ausgebildet, in der in dem ersten bahnförmigen Material 7 durch Tiefziehen Behälter
13 geformt werden. Dabei kann die Formstation 1 derart ausgebildet sein, dass in der
Richtung senkrecht zu der Bearbeitungsrichtung R mehrere Behälter nebeneinander gebildet
werden. In Transportrichtung R hinter der Formstation 1 ist eine nicht dargestellte
Befüllstation vorgesehen, in der die in dem ersten bahnförmigen Material 7 geformten
Behälter 13 befüllt werden.
[0018] In der dargestellten Ausführungsform ist die Siegelstation 2 als eine kombinierte
Siegel- und Deckelschneidestation ausgebildet. Diese kombinierte Siegel- und Deckelschneidestation
ist dabei so ausgebildet, dass aus dem zweiten bahnförmigen Material 9 Deckel 14 ausgeschnitten
und auf einen umlaufenden oberen Rand der Behälter 13 aufgesiegelt werden. Dabei werden
die Deckel 14 mit einer Stanze aus dem zweiten bahnförmigen Material 9 ausgeschnitten
und durch Wärmezufuhr zwischen einem Siegeloberteil und einem Siegelunterteil mit
dem Material der Behälter 13 versiegelt. Das erste und das zweite bahnförmige Material
7, 9 werden in der vorliegenden Ausführungsform jeweils durch Kunststofffolien gebildet.
Die Siegelstation 2 ist ferner in bekannter Weise als eine geschlossene Kammer ausgebildet,
in der die Atmosphäre in den Behältern 13 vor dem Versiegeln durch ein Austauschgas
ersetzt wird, wie z.B. CO
2 als Schutzgas.
[0019] Die Querschneideeinrichtung 3 ist als eine Stanze ausgebildet, die das erste bahnförmige
Material 7 in einer Richtung quer zu der Bearbeitungsrichtung zwischen benachbarten
Behältern 13 unterteilt. Dabei arbeitet die Querschneideeinrichtung 3 derart, dass
das erste bahnförmige Material nicht über die gesamte Bahnbreite geschnitten wird,
sondern zumindest in einem Randbereich nicht durchtrennt wird. Dies ermöglicht einen
kontrollierten Weitertransport durch die Vorschubeinrichtung.
[0020] Die Längsschneideeinrichtung 4 ist in der dargestellten Ausführungsform als eine
Messeranordnung ausgebildet, mit der das erste bahnförmige Material 7 zwischen benachbarten
Behältern 13 und am seitlichen Rand des ersten bahnförmigen Materials 7 durchtrennt
wird, sodass hinter der Längsschneideeinrichtung 4 vereinzelte Verpackungen vorliegen,
die aus dem ersten bahnförmigen Material 7 ausgetrennt sind.
[0021] Die Arbeitsweise der oben beschriebenen Verpackungsmaschine wird im Folgenden dargestellt.
[0022] Das erste bahnförmige Material 7 wird von der Zufuhrrolle 6 abgerollt und durch die
Vorschubeinrichtung in die Formstation 1 transportiert. In der Formstation 1 werden
durch Tiefziehen Behälter 13 in dem ersten bahnförmigen Material 7 gebildet. Die Behälter
werden dabei so geformt, dass sie in ihrem umlaufenden Randbereich einen horizontalen
ersten Randabschnitt 20 aufweisen, an den sich in Umfangsrichtung außen ein abgewinkelter
bzw. umgebogener zweiter Randabschnitt 21 anschließt, der im Wesentlichen vertikal
verläuft, wie in den Fig. 2 bis 4 dargestellt ist. Dabei wird in der dargestellten
Form eine Ecke des Behälters 13 mit einem sich außen an den zweiten Randabschnitt
21 anschließenden horizontalen Abschnitt 22 geformt.
[0023] Die gebildeten Behälter 13 werden zusammen mit dem umgebenden Material des ersten
bahnförmigen Materials 7 in einem Hauptarbeitstakt zu der Befüllstation weitertransportiert,
in der sie mit der zu verpackenden Ware 15 befüllt werden.
[0024] Anschließend werden die befüllten Behälter 13 zusammen mit dem sie umgebenden Material
des ersten bahnförmigen Materials 7 in dem Hauptarbeitstakt durch die Vorschubeinrichtung
in die Siegelstation 2 weitertransportiert. Synchronisiert mit dem Vorschub der befüllten
Behälter 13 wird das zweite bahnförmige Material 9 durch die Transportvorrichtung
11 in dem Hauptarbeitstakt aktiv in die Siegelstation 2 transportiert. In der als
kombinierte Siegel- und Deckelschneidevorrichtung ausgebildeten Siegelstation 2 werden
aus dem zweiten bahnförmigen Material 9 Deckel 14 ausgeschnitten und diese auf die
Behälter 13 aufgesiegelt. Dieser Vorgang wird anhand der Fig. 2 bis 4 näher beschrieben.
[0025] Die Deckel 14 werden so aus dem zweiten bahnförmigen Material 9 ausgeschnitten, dass
ihre Außenkontur innerhalb der durch den zweiten Randabschnitt 21 und den horizontalen
Abschnitt 22 definierten Außenkontur der Behälter 13 verläuft. Die Deckel 14 werden
ferner innerhalb der Außenkontur der Behälter 13 entlang einer Siegelnaht 23 auf den
ersten Randabschnitt 20 aufgesiegelt. In Fig. 4 ist schematisch im Detail ein Schnitt
durch zwei benachbarte Behälter dargestellt, auf die bereits Deckel 14 aufgesiegelt
wurden. Wie in Fig. 4 zu erkennen ist, verläuft die Siegelnaht 23 jeweils innerhalb
der durch den abgewinkelten bzw. umgebogenen Rand definierten Außenkontur der Behälter
13 und das Material der Deckel 14 erstreckt sich nur soweit, dass es vor der Außenkontur
der Behälter 13 endet. Mit anderen Worten ragt das Material des Deckels 14 nach der
Siegelstation 2 nicht über die den späteren Verpackungsrand definierende Außenkontur
des Behälters 13 hinaus. Wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, steht eine abgerundete
Ecke 14' des Deckels 14, die sich an der mit dem horizontalen Abschnitt 22 versehenen
Ecke des Behälters 13 befindet, nach dem Aufsiegeln von dem ersten Randabschnitt 20
aus über den horizontalen Abschnitt 22 hervor und ermöglicht somit eine komfortable
Handhabung beim Öffnen der Verpackung.
[0026] Wie ebenfalls in Fig. 4 zu erkennen ist, erstreckt sich das erste bahnförmige Material
7 nach der Siegelstation 2 noch derart zwischen benachbarten Behältern 13, 13, dass
diese miteinander verbunden sind. Dies gewährleistet, dass die befüllten und versiegelten
Behälter 13 auch nach der Siegelstation 2 im Hauptarbeitstakt der Verpackungsmaschine
mit dem ersten bahnförmigen Material 7 weitertransportiert werden können.
[0027] Ein nach dem Ausschneiden der Deckel 14 verbleibendes Restgitter 9' des zweiten bahnförmigen
Materials 9 wird ausgangsseitig der Siegelstation 2 auf eine Abfuhrrolle 10 aufgewickelt,
sodass es entsorgt bzw. einem Recycling zugeführt werden kann.
[0028] Nach der Siegelstation 2 werden die versiegelten Behälter 13 mit dem Vorschub des
ersten bahnförmigen Materials 7 in die Querschneideeinrichtung 3 weitertransportiert,
in der das erste bahnförmige Material 7 in der Richtung senkrecht zu der Bearbeitungsrichtung
R zwischen den Behältern durchtrennt wird. Die Funktionsweise der Querschneideeinrichtung
3 wird anhand von Fig. 5 beschrieben.
[0029] Wie in Fig. 5 zu erkennen ist, besteht die Querschneideeinrichtung 3 aus einem Schneidwerkzeug
31 und einem Gegenlager 30. Das Schneidwerkzeug 31 kann in vertikaler Richtung Z so
gegenüber dem Gegenlager 30 bewegt werden, dass bei dazwischen befindlichem ersten
bahnförmigen Material 7 zwischen zwei Behältern 13 ein Streifen 16 des ersten bahnförmigen
Materials 7 ausgeschnitten wird. Dabei ist die Querschneideeinrichtung 3 derart ausgebildet,
dass der Schnitt möglichst knapp an der durch den abgewinkelten bzw. umgebogenen zweiten
Randabschnitt 21 gebildeten Außenkontur des Behälters 13 erfolgt. Wichtig ist es dabei,
dass bei dem Durchführen des Schnittes das Material des Deckels 14 nicht durchtrennt
wird, da dieser bereits innerhalb der Außenkontur des Behälters 13 endet.
[0030] Die Querschneideeinrichtung 3 ist dabei derart ausgebildet, dass das erste bahnförmige
Material 7 in der Richtung quer zur Bearbeitungsrichtung zwischen den Behältern durchtrennt
wird, jedoch zumindest ein Bereich an den Seitenkanten des ersten bahnförmigen Materials
7 nicht durchtrennt wird, um einen zuverlässigen Weitertransport zu ermöglichen. Je
nach Ausbildung der Formstation 1 und der Siegelstation 2 sind in dem ersten bahnförmigen
Material 7 jeweils mehrere Behälter 13 neben- und hintereinander angeordnet und versiegelt.
In der Querschneideeinrichtung 3 werden mit dem Durchtrennen des ersten bahnförmigen
Materials 7 in der Querrichtung auch gleichzeitig die in Fig. 2 dargestellten abgerundeten
Ecken der Behälter 13 gebildet.
[0031] Nach erfolgter Querschneidung und Ausbildung der gerundeten Ecken werden die in der
Längsrichtung noch nicht geschnittenen Behälter 13 mit dem ersten bahnförmigen Material
7 zu der Längsschneideeinrichtung 4 weitertransportiert. Da das erste bahnförmige
Material 7 in der Querschneideeinrichtung 3 nicht vollständig in Querrichtung durchtrennt
wurde, sondern zumindest ein durchgehender Randabschnitt belassen wurde, kann ein
zuverlässiger Weitertransport der noch mit dem ersten bahnförmigen Material 7 verbundenen
Behälter 13 erfolgen.
[0032] In der Längsschneideeinrichtung 4 wird das erste bahnförmige Material 7 in der Bearbeitungsrichtung,
also in der Längsrichtung, entlang der Außenkontur der Behälter 13 zwischen den abgerundeten
Ecken geschnitten. Dabei wird der Schnitt wieder möglichst knapp an dem die Außenkontur
des Behälters 13 bildenden abgewinkelten bzw. umgebogenen zweiten Randabschnitt 21
durchgeführt. Wiederum ist es wichtig, dass das Material des Deckels 14 nicht durchtrennt
wird, da dieser innerhalb der Außenkontur des Behälters 13 endet.
[0033] Durch das in der Längsschneideeinrichtung 4 erfolgte Schneiden werden die erzeugten
versiegelten Behälter 13 vollständig aus dem ersten bahnförmigen Material 7 ausgetrennt
und als vereinzelte fertige Verpackungen mit der Abfuhreinrichtung 12 abtransportiert.
[0034] Mit der beschriebenen Verpackungsmaschine und dem beschriebenen Verfahren können
die in Fig. 2 und 3 gezeigten Verpackungen hergestellt werden. Wie in Fig. 2 zu erkennen
ist, weist die erzeugte Verpackung einen optisch ansprechenden nach unten abgewinkelten
bzw. abgerundeten Rand 21 auf, der in der gezeigten Ausführungsform einen U-förmigen
Querschnitt hat. Falls gewünscht kann z.B. eine Ecke der Verpackung wie in Fig. 2
dargestellt mit einem horizontalen Randabschnitt 22 versehen werden, an dem der Deckel
14 mit einer überstehenden Ecke 14' zum Öffnen der Verpackung von dem Behälter 13
abgezogen wird.
[0035] Mit der beschriebenen Verpackungsmaschine ist es möglich, optisch ansprechende Verpackungen
mit abgewinkelten bzw. umgebogenen Rändern auf einer Tiefziehmaschine herzustellen,
bei der sowohl die aufnehmenden Behälter als auch die Deckel innerhalb einer kurzen
Arbeitsstrecke gefertigt und miteinander versiegelt werden können. Ferner wird während
des gesamten Verfahrens nicht die Kontrolle über die Behälter aufgegeben, da diese
bis zu dem letzten Verfahrensschritt mit dem ersten bahnförmigen Material mitgeführt
werden. Es können somit auf einer kostensparenden Tiefziehmaschine effizient Verpackungen
mit Formgebungen hergestellt werden, die bislang nur mit aufwendigeren und teureren
Verfahren erzeugt werden konnten.
[0036] Der aktive Transport des zweiten bahnförmigen Materials 9 mittels der Transportvorrichtung
11 hat den Vorteil, dass die Zuführung des zweiten bahnförmigen Materials über die
Behältern 13 exakt erfolgen kann und das verbleibende Restgitter zuverlässig aus der
Siegelvorrichtung abtransportiert werden kann. Die Transportvorrichtung 11 kann z.B.
vor der Siegelstation, nach der Siegelstation oder so angeordnet sein, dass sie sich
durch die Siegelstation hindurch erstreckt.
[0037] Abwandlungen der beschriebenen Ausführungsformen sind möglich. Z.B. können die Querschneideeinrichtung
und die Längsschneideeinrichtung zu einer einzigen Schneidestation zusammengefasst
werden, bei der die Behälter z.B. mit einer Stanze ringsum entlang ihrer Außenkontur
aus dem ersten bahnförmigen Material 7 ausgeschnitten werden. Wichtig ist dabei allerdings,
dass das Material der Deckel 14 bei dem Schneiden nicht durchtrennt werden muss und
abgewinkelte bzw. umgebogene Ränder der Verpackungen erzeugt werden.
[0038] In einer weiteren Abwandlung können auch vorgefertigte Deckel auf die in dem ersten
bahnförmigen Material 7 gebildeten Behälter 13 aufgesiegelt werden. Diese dürfen sich
nicht über die Außenkontur der zu erzeugenden Verpackungen erstrecken und nicht bei
der Vereinzelung der Verpackungen mit durchtrennt werden, damit ansprechende Verpackungen
mit abgewinkelten bzw. umgebogenen Rändern erzeugt werden können.
[0039] Es können in einem Arbeitsgang jeweils mehrere Verpackungen nebeneinander und hintereinander
in der Bearbeitungsrichtung R verarbeitet werden.
1. Verfahren zum Herstellen einer Verpackung mit den Schritten:
Formen eines Behälters (13) in einer Bahn eines ersten bahnförmigen Materials (7);
anschließendes Aufsiegeln eines Deckels (14) auf den erzeugten Behälter innerhalb
einer Außenkontur der zu erzeugenden Verpackung; und
daran anschließendes Austrennen des Behälters (13) aus dem ersten bahnförmigen Material
(7) entlang der Außenkontur der zu erzeugenden Verpackung und außerhalb einer Außenkontur
des aufgesiegelten Deckels (14).
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Rand (21) der zu erzeugenden Verpackung in
einer abgewinkelten oder umgebogenen Form geformt wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, bei dem das Formen des Behälters (13)
durch Tiefziehen erfolgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem bei dem Austrennen des Behälters
(13) aus dem ersten bahnförmigen Material das Material des Deckels (14) nicht durchtrennt
wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem das Formen und das Austrennen
des Behälters (13) derart erfolgen, dass die hergestellte Verpackung einen im Wesentlichen
vertikal verlaufenden Rand (21) aufweist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem ein Deckel (14) aufgesiegelt wird,
dessen Außenkontur innerhalb der Außenkontur der zu erzeugenden Verpackung verläuft.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem ein bereits zugeschnittener Deckel
(14) aufgesiegelt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem der Deckel (14) vor dem Aufsiegeln
aus einer Bahn eines zweiten bahnförmigen Materials (9) ausgetrennt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem ein Austrennen des Deckels (14) aus dem zweiten
bahnförmigen Material (9) und das Aufsiegeln des Deckels in einer Arbeitsstation erfolgt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei das Formen und Austrennen des Behälters
(13) derart erfolgt, dass die hergestellte Verpackung einen im Wesentlichen U-förmigen
Rand aufweist.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem nach dem Formen des Behälters
(13) und vor dem Aufsiegeln des Deckels (14) ein Befüllen des Behälters erfolgt.
12. Verpackungsmaschine mit
einer Formstation (1) zum Formen von Behältern (13) in einem ersten bahnförmigen Material
(7),
einer in Arbeitsrichtung dahinter angeordneten Siegelstation (2), die derart ausgebildet
ist, dass Deckel (14) innerhalb einer Außenkontur der zu erzeugenden Verpackung unverbunden
mit Deckeln (14) benachbarter Behälter (13) auf die Behälter (13) aufgesiegelt werden,
einer in Arbeitsrichtung hinter der Siegelstation (2) angeordneten Schneidestation
(3, 4), die derart ausgebildet ist, dass die Behälter entlang der Außenkontur der
zu erzeugenden Verpackung und außerhalb einer Außenkontur des aufgesiegelten Deckels
(14), aus dem ersten bahnförmigen Material (7) ausgeschnitten werden.
13. Verpackungsmaschine nach Anspruch 12, bei der die Siegelstation (2) mit einer Deckelschneidestation
integriert ist, die derart ausgebildet ist, dass Deckel (14) aus einer Bahn eines
zweiten bahnförmigen Materials (9) ausgeschnitten werden.
14. Verpackungsmaschine nach Anspruch 13, bei der die Deckelschneidestation ein Schneidwerkzeug
aufweist, das derart ausgebildet ist, dass die Deckel (14) innerhalb der Außenkontur
der zu erzeugenden Verpackung geschnitten werden.
15. Verpackungsmaschine nach Anspruch 13 oder 14, bei der die Deckelschneidestation derart
ausgebildet ist, dass das Ausschneiden der Deckel (14) vor dem Aufsiegeln erfolgt.
16. Verpackungsmaschine nach einem der Ansprüche 12 bis 15, bei der die Formstation (1)
eine Tiefziehstation ist.
17. Verpackungsmaschine nach einem der Ansprüche 12 bis 16, bei der die Siegelstation
(2) eine verschließbare Kammer mit modifizierbarer Atmosphäre ist.
18. Verpackungsmaschine nach einem der Ansprüche 12 bis 17, bei der die Schneidestation
(3) durch eine Stanze gebildet ist, die die Verpackungen in einem Schritt aus dem
ersten bahnförmigen Material (7) austrennt.
19. Verpackungsmaschine nach einem der Ansprüche 12 bis 18, bei der die Schneidestation
durch eine separate Längsschneideeinrichtung (3), die das erste bahnförmige Material
(7) in der Transportrichtung (R) schneidet, und Querschneideeinrichtung (4), die das
erste bahnförmige Material (7) quer zur Transportrichtung (R) schneidet, gebildet
ist.
20. Verpackungsmaschine nach Anspruch 19, bei der die Querschneideeinrichtung (3) vor
der Längsschneideeinrichtung (4) angeordnet ist.
21. Verpackungsmaschine nach einem der Ansprüche 13 bis 20, bei der ferner eine Transportvorrichtung
(11) vorgesehen ist, die das zweite bahnförmige Material (9) aktiv durch die Siegelstation
(2) bewegt.
22. Verpackungsmaschine nach einem der Ansprüche 13 bis 21, bei der eine Abfuhreinrichtung
(10) zum Aufnehmen eines verbleibenden Restgitters des zweiten bahnförmigen Materials
(9) hinter der Siegelstation (2) vorgesehen ist.
23. Verpackungsmaschine nach einem der Ansprüche 12 bis 22, bei der die Formstation (1)
derart ausgebildet ist, dass der Rand der zu erzeugenden Verpackung in einer abgewinkelten
oder umgebogenen Form erzeugt wird.
1. Method for producing a packaging comprising the following steps:
forming a container (13) in a web of a first web-form material (7);
subsequent sealing of a lid (14) onto the resultant container within an outer contour
of the packaging to be produced; and
subsequent separation of the container (13) from the first web-form material (7) along
the outer contour of the packaging to be produced and outside an outer contour of
the lid (14) sealed thereon.
2. Method according to claim 1, wherein the edge (21) of the packaging to be produced
is formed in an angled or bent shape.
3. Method according to either claim 1 or claim 2, wherein the container (13) is formed
by thermoforming.
4. Method according to any one of claims 1 to 3, wherein the material of the lid (14)
is not severed when the container (13) is separated from first web-form material.
5. Method according to any one of claims 1 to 4, wherein the container (13) is formed
and separated in such a way that the packaging produced has an edge (21) extending
substantially vertically.
6. Method according to any one of claims 1 to 5, wherein a lid (14) of which the outer
contour extends within the outer contour of the packaging to be produced is sealed
on.
7. Method according to any one of claims 1 to 6, wherein a lid (14) that is already cut
to size is sealed on.
8. Method according to any one of claims 1 to 7, wherein the lid (14) is separated from
a web of a second web-form material (9) before sealing.
9. Method according to claim 8, wherein the separation of the lid (14) from the second
web-form material (9) and the sealing of the lid are performed in one working station.
10. Method according to any one of claims 1 to 9, wherein the container (13) is formed
and separated in such a way that the packaging produced has a substantially U-shaped
edge.
11. Method according to any one of claims 1 to 10, wherein the container (13) is filled
once said container has been formed and before the lid (14) is sealed on.
12. Packaging machine comprising
a forming station (1) for forming containers (13) in a first web-form material (7),
a sealing station (2) arranged downstream thereof in a working direction and configured
in such a way that lids (14) are sealed on the containers (13) within an outer contour
of the packaging to be produced and disconnected from lids (14) of adjacent containers
(13),
a cutting station (3, 4) arranged downstream of the sealing station (2) in a working
direction and configured in such a way that the containers are cut out from the first
web-form material (7) along the outer contour of the packaging to be produced and
outside an outer contour of the lid (14) sealed onto the containers.
13. Packaging machine according to claim 12, wherein the sealing station (2) is integrated
with a lid cutting station configured in such a way that lids (14) are cut out of
a web of a second web-form material (9).
14. Packaging machine according to claim 13, wherein the lid cutting station comprises
a cutting tool configured in such a way that the lids (14) are cut within the outer
contour of the packaging to be produced.
15. Packaging machine according to either claim 13 or claim 14, wherein the lid cutting
station is configured in such a way that the lid (14) is cut out prior to sealing.
16. Packaging machine according to any one of claims 12 to 15, wherein the forming station
(1) is a thermoforming station.
17. Packaging machine according to any one of claims 12 to 16, wherein the sealing station
(2) is a sealable chamber with a modifiable atmosphere.
18. Packaging machine according to any one of claims 12 to 17, wherein the cutting station
(3) is formed by a punch that separates the packagings from the first web-form material
(7) in one step.
19. Packaging machine according to any one of claims 12 to 18, wherein the cutting station
is formed by a separate longitudinal cutting device (3) that cuts the first web-form
material (7) in the transport direction (R), and by a transverse cutting device (4)
that cuts the first web-form material transverse to the transport direction (R).
20. Packaging machine according to claim 19, wherein the transverse cutting device (3)
is arranged before the longitudinal cutting device (4).
21. Packaging machine according to any one of claims 13 to 20, wherein a transport device
(11) is further provided and moves the second web-form material (9) actively through
the sealing station (2).
22. Packaging machine according to any one of claims 13 to 21, wherein a discharge device
(10) for collecting a remaining residual lattice of the second web-form material (9)
is provided behind the sealing station (2).
23. Packaging machine according to any one of claims 12 to 22, wherein the forming station
(1) is configured in such a way that the edge of the packaging to be produced is produced
in an angled or bent shape.
1. Procédé pour fabriquer un emballage, avec les étapes qui consistent :
- à former un récipient (13) dans une bande d'un premier matériau en bande (7) ;
- à sceller ensuite un couvercle (14) sur le récipient produit, à l'intérieur d'un
contour extérieur de l'emballage à produire ; et
- à séparer ensuite le récipient (13) du premier matériau en bande (7) le long du
contour extérieur de l'emballage à produire et en dehors d'un contour extérieur du
couvercle (14) scellé.
2. Procédé selon la revendication 1, selon lequel le bord (21) de l'emballage à produire
est formé avec une forme coudée ou repliée.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, selon lequel le formage du récipient
(13) se fait par thermoformage.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, selon lequel lorsque le récipient (13)
est séparé du premier matériau en bande, le matériau du couvercle (14) n'est pas sectionné.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, selon lequel le formage et la séparation
du récipient (13) se font de telle sorte que l'emballage fabriqué présente un bord
(21) globalement vertical.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, selon lequel on scelle un couvercle
(14) dont le contour extérieur s'étend à l'intérieur du contour extérieur de l'emballage
à produire.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, selon lequel on scelle un couvercle
(14) déjà découpé.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, selon lequel le couvercle (14) est séparé
d'une bande d'un second matériau en bande (9) avant d'être scellé.
9. Procédé selon la revendication 8, selon lequel une séparation du couvercle (14) du
second matériau en bande (9) et le scellage dudit couvercle (14) ont lieu dans une
seule station de travail.
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 9, selon lequel le formage et la séparation
du récipient (13) se font de telle sorte que l'emballage fabriqué présente un bord
globalement en U.
11. Procédé selon l'une des revendications 1 à 10, selon lequel après le formage du récipient
(13) et avant le scellage du couvercle (14) a lieu un remplissage du récipient.
12. Machine d'emballage avec
- une station de formage (1) pour former des récipients (13) dans un premier matériau
en bande (7),
- une station de scellage (2) qui est disposée derrière la station de formage (1),
dans le sens de travail, et qui est conçue de telle sorte que des couvercles (14)
soient scellés sur les récipients (13) à l'intérieur d'un contour extérieur de l'emballage
à produire, sans être reliés aux couvercles (14) de récipients (13) voisins,
- une station de découpage (3, 4) qui est disposée derrière la station de scellage
(2), dans le sens de travail, et qui est conçue de telle sorte que les récipients
soient découpés dans le premier matériau en bande (7) le long du contour extérieur
de l'emballage à produire et en dehors d'un contour extérieur du couvercle (14) scellé.
13. Machine d'emballage selon la revendication 12, dans laquelle la station de scellage
(2) est intégrée à une station de découpage de couvercles qui est conçue de telle
sorte que des couvercles (14) soient découpés dans une bande d'un second matériau
en bande (9).
14. Machine d'emballage selon la revendication 13, dans laquelle la station de découpage
de couvercles comporte un outil de découpage qui est conçu de telle sorte que les
couvercles (14) soient découpés à l'intérieur du contour extérieur de l'emballage
à produire.
15. Machine d'emballage selon la revendication 13 ou 14, dans laquelle la station de découpage
de couvercles est conçue de telle sorte que le découpage des couvercles (14) ait lieu
avant le scellage.
16. Machine d'emballage selon l'une des revendications 12 à 15, dans laquelle la station
de formage (1) consiste en une station de thermoformage.
17. Machine d'emballage selon l'une des revendications 12 à 16, dans laquelle la station
de scellage (2) consiste en une chambre apte à être fermée, avec une atmosphère modifiable.
18. Machine d'emballage selon l'une des revendications 12 à 17, dans laquelle la station
de découpage (3) est formée par une estampeuse qui sépare les emballages du premier
matériau en bande (7) en une seule étape.
19. Machine d'emballage selon l'une des revendications 12 à 18, dans laquelle la station
de découpage est formée par un dispositif de découpage longitudinal (3) séparé qui
découpe le premier matériau en bande (7) dans le sens de transport (R), et par un
dispositif de découpage transversal (4) qui découpe le premier matériau en bande (7)
transversalement par rapport au sens de transport (R).
20. Machine d'emballage selon la revendication 19, dans laquelle le dispositif de découpage
transversal (3) est disposé avant le dispositif de découpage longitudinal (4).
21. Machine d'emballage selon l'une des revendications 13 à 20, dans laquelle il est également
prévu un dispositif de transport (11) qui déplace activement le second matériau en
bande (9) à travers la station de scellage (2).
22. Machine d'emballage selon l'une des revendications 13 à 21, dans laquelle il est prévu,
derrière la station de scellage (2), un dispositif d'évacuation (10) pour recevoir
un matériau ajouré résiduel du second matériau en bande (9).
23. Machine d'emballage selon l'une des revendications 12 à 22, dans laquelle la station
de formage (1) est conçue de telle sorte que le bord de l'emballage à produire soit
produit avec une forme coudée ou repliée.
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