[0001] Die Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung.
[0002] Aus der
EP 0 949 180 B1 ist eine Schteppkabelführung für Bauaufzüge bekannt. Dabei weist das Schleppkabel
ein hohes Gewicht auf, das mit der Höhe der Fahrstrecke des Bauaufzuges anwächst.
Der Antrieb muss entsprechend ausgelegt werden und es kann entsprechend weniger Nutzmasse
gegen die Gravitationsrichtung transportiert werden.
[0003] Aus der
DE 9116335 ist ein Bauaufzug mit Zahnstangenantrieb bekannt. Allerdings Ist ebenfalls ein Schleppkabel
notwendig
[0004] Aus der
FR 253 2927 A ist eine Fördervorrichtung bekannt, wobei die Fördervorrichtung aus Modulen aufbaubar
Ist und eine bewegbar angeordnete Komponente umfasst, die einen elektrischen Antrieb
aufweist.
[0005] Aus der
US 6 333 865 A ist eine berührungslose Energieübertragung bei Hubwerken bekannt.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Effektivität einer Fördervorrichtung
zu verbessern, also eine solche leistungsfähiger weiterzubilden.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der Fördervorrichtung nach den in Anspruch 1
angegebenen Merkmalen gelöst.
[0008] Wichtige Merkmale bei der Fördervorrichtung sind, dass sie modular aufbaubar ist
und zumindest eine bewegbar angeordnete, insbesondere förderbare, Komponente umfasst,
wobei die Komponente einen elektrischen Antrieb aufweist, der berührungslos mit Energie
versorgbar ist über mindestens eine von der Komponente umfasste Sekundärspule, die
mit einem am jeweiligen Modul vorgesehenen Primärleiter induktiv gekoppelt ist.
[0009] Von Vorteil ist dabei, dass die Fahrbühne verschleißfrei versorgbar ist. Darüber
hinaus ist der modulare Aufbau zur Verlängerung der Vorrichtung um ein weiteres Modul
vorteilhaft. Denn bei einem modularen Aufbau ist ohne zusätzlichen Aufwand ein weiteres
Modul an die Schnittstelle des letzten Moduls verbindbar. Die berührungslose Versorgung
ermöglicht, dass große Längen erreichbar sind ohne die Versorgungskabel austauschen
zu müssen. Im Vergleich zur Verwendung eines Schleppkabels. Bei einem Schleppkabel
wird die zu schleppende Masse des Kabels bei Verlängerung immer größer. Somit ist
der Antrieb der bewegbar angeordneten Komponente zunehmend belastet und es ist mit
der Komponente weniger Fördergut beförderbar. Die Fördervorrichtung ist also nicht
nur effektiver und leistungsfähiger sondern auch robuster.
[0010] Bei der berührungslosen erfindungsgemäßen Ausführung hingegen ist an jedem Modul
ein Primärleitersystemabschnitt vorzusehen, der mit Verbinden des nächsten Moduls
entsprechend verlängert wird. Auf diese Weise ist stets die gleiche Masse an Fördergut
in der Komponente förderbar. Eine Schleifleitung hätte zwar auch entsprechende Vorteile,
ist jedoch wartungsintensiv und nicht verschleißfrei. Außerdem entstehen bei einer
Schleifleitung beim Abnehmen der elektrischen Leistung Funken, die in explosionsgefährdeten
Umgebungen, wie beispielsweise Holz-verstaubte und somit staubexplosionsgefährdeten
Umgebungen, nicht eingesetzt werden sollten.
[0011] Der modulare Aufbau ermöglicht des Weiteren, dass die Komponente als Fördergut ein
nächstes, noch zu verbindendes Modul aufnimmt und zum Endbereich der Fördervorrichtung
fördert. Dort wird das antransportierte Modul an die Fördervorrichtung verbunden.
Dieses Verbinden umfasst nach dem mechanischen Verbinden auch ein Verbinden der elektrischen
Komponenten, insbesondere also auch ein Verlängern des am antransportierten und verbundenen
Modul vorgesehenen Primärleitersystems. Nach dem Verlängern und Bestromen des Moduls
ist es somit auch mit der Komponente befahrbar. Auf diese Weise ist die Fördervorrichtung
sukzessive jeweils um ein Modul verlängerbar.
[0012] Weiterer Vorteil ist auch, dass zur Herstellung der Fördervorrichtung nur immer eine
Sorte von Modulen herzustellen ist. Die Länge der Fördervorrichtung ist ein beliebiges
Vielfaches der Länge eines Moduls.
[0013] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist im Verbindungsbereich zweier jeweils benachbarter
Module jeweils ein Verbindungsmodul vorgesehen, das
- zum Abschluss des Primärleitersystems, insbesondere zur elektrischen Verbindung des
Hinleiter und Rückleiters, oder
- zur Verlängerung, insbesondere Durchleitung und zur Bestromung des zweiten Moduls,
des Primärleitersystems vorsehbar ist.
[0014] Von Vorteil ist dabei, dass vor dem Verlängern der Fördervorrichtung die Verbindung
des Hinleiters und Rückleiters ausführbar ist, also der Abschluss der langgestreckt
ausgeführten Primärleiterschleife. Nach dem Verlängern Ist das Primärleitersystem
des neu hinzugefügten Moduls bestrombar und dann die genannte Verbindung am vorangehenden
Modul auftrennbar. Somit ist das Verbindungsmodul zum Bewirken der Bestromung des
verlängerten Primärleitersystems ausschlaggebend.
[0015] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist eine Verriegelungsvorrichtung am Verbindungsmodul
vorgesehen, mit welcher Hinleiter und Rückleiter des Primärleitersystems elektrisch
trennbar oder verbindbar sind. Von Vorteil ist dabei, dass die Verriegelungsvorrichtung
mit einer mechanisch realisierbaren Logik ausführbar ist und somit die Sicherheit
erhöhbar ist. Insbesondere ist die Verriegelungsvorrichtung derart gestaltbar, dass
ein Trennen des Hinleiters vom Rückleiter erst nach dem Verbinden mit dem Hinleiter
und Rückleiterabschnitt des benachbarten Moduls, also Durchleiten, bewirkt wird. Von
Vorteil ist dabei, dass die Sicherheit erhöht ist, da kein Auftrennen einer einen
wesentlichen Strombetrag führenden Leitung erfolgt, sondern zuerst dem Strom ein zusätzlicher
Stromschleifenabschnitt zur Verfügung gestellt wird und danach ein Auftrennen der
dazu parallelen Verbindung erfolgt. Funkenbildung ist somit vorteiligerweise unterdrückt.
[0016] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind Hinleiter und Rückleiter mittels eines
jeweiligen Steckers verbindbar, der mit dem Verriegelungsvorrichtung zusammenwirkt,
insbesondere mittels eines einrastfähigen Führungsteils. Von Vorteil ist dabei, dass
die mechanische realisierte logische Reihenfolge zwingend eingehalten ist.
[0017] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Primärleiter in einem Kunststoffprofil
eingelegt, an dessen Endbereich der Stecker ausgebildet ist, insbesondere das einrastfähige
Führungsteil. Von Vortell ist dabei, dass In einfacher Weise ein Stecker ausbildbar
ist, der mit der Verriegelungsvorrichtung zusammenwirkt.
[0018] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Primärleiter als Litze umfassende
Kabel ausgeführt, wobei die einzelnen Litzendrähte gegeneinander isoliert ausgeführt
sind. Von Vorteil ist dabei, dass HF-Litze verwendbar ist und somit eine bekannte
Sorte von Kabeln in kostengünstiger Weise.
[0019] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Primärleiter im Endbereich teilweise
abisoliert und/oder die Litze in Stifte des Steckers stoffschlüssig, insbesondere
mittels Lötverbindung, verbunden. Von Vorteil ist dabei, dass überraschenderweise
eine Lötverbindung bei Mittelfrequenz verwendbar ist und der Wirkungsgrad bei der
Energieübertragung nur unwesentlich veränderlich ist.
[0020] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Stecker ein Kunststoffgehäuse umfasst
oder entsprechend umspritzt. Von Vorteil ist dabei, dass ein Stecker in einfacher
Weise elektrisch isolierbar ist.
[0021] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst das Verbindungsmodul derartige, zu
den Induktivitäten des Primärleitersystems in Reihe oder parallel beschaltete Kapazitäten,
dass die zugehörige Resonanzfrequenz im Wesentlichen der Mittelfrequenz des ins Primärleitersystem
eingespeisten Stromes entspricht. Von Vorteil ist dabei, dass eine Kompensation der
Streckeninduktivitäten in das Verbindungsmodul integrierbar ist und somit keine weiteren
Anschlussvorrichtungen zum elektrischen Verbinden der Kapazitäten mit dem Primärleitersystem
notwendig sind.
[0022] Wichtige Merkmale der Erfindung bei der Hebevorrichtung sind, dass die Hebevorrichtung,
insbesondere zur Beförderung von Menschen und/oder Lasten entgegen der Gravitationsrichtung
vorgesehen ist, wobei die Fahrbühne einen elektrischen Antrieb aufweist, der mit einer
Zahnstange zusammenwirkt, die von einem Modul umfasst ist, wobei der Antrieb berührungslos
mit Energie versorgbar ist über eine Sekundärspule, die mit einem am Modul vorgesehenen
Primärleiter induktiv gekoppelt ist.
[0023] Von Vorteil Ist dabel, dass eine größere Nutzlast transportierbar ist, da Schieppkabel
einsparbar sind. Außerdem ist eine Zahnstange verwendet, die die sichere Übertragung
hoher Kräfte gewährleistet. Somit dient das Modul nicht nur zur Leitung, Zentrierung
der Fahrbühnen entlang der Strecke, weist also schienenartige Funktion auf, sondern
es werden auch mechanische Kräfte durch das Modul übertragen.
[0024] Durch den modularen Aufbau sind mit geringem Teileaufwand verschieden hohe Hebevorrichtungen
realisierbar. Daher ist es besonders interessant Module zu schaffen, die die mechanische
Vortriebskraft, die mechanisch-geometrische Zentrierung der Fahrbühnen und die elektrische
Leistungsversorgung mit optionaler integrierter Informationsübertragung funktional
integriert aufweisen. Je nach Anlage müssen also nur entsprechende Anzahlen von Modulen
miteinander verbunden werden.
[0025] Die berührungslose Versorgung ermöglicht außerdem hohe Standzeiten, da sie verschleißarm
ist.
[0026] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Hebevorrichtung ein Bauaufzug. Von
Vorteil ist dabei, dass auch in belasteter Umgebung eine sichere Energiezuführung
ermöglicht ist. Außerdem sind große Lasten mit wenig Aufwand übertragbar.
[0027] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind das Modul die Zahnstange und eine Kabelhalterung,
insbesondere Kabelkanal, umfasst, die mittels Befestigungsmitteln verbunden, wobei
die Kabelhalterung zur Aufnahme eines Primärleiters vorgesehen ist. Von Vorteil ist
dabei, dass das Modul die Komponenten umfasst und in diesem integriert ausbildbar
sind.
[0028] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Modul an seinen beiden in Fahrtrichtung
gelegenen Enden jeweils eine Schnittstelle auf zur Verbindung mit weiteren gleichartigen
Modulen. Von Vorteil ist dabei, dass verschieden lange Strecken herstellbar sind,
wobei immer nur eine Sorte von Modulen vorzusehen ist.
[0029] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Module mittels Befestigungsmitteln
an einem Grundkörper befestigbar. Von Vorteil ist dabei, dass verschiedene Körper
verwendbar sind, also auch Gestelle, Schiene oder Wände.
[0030] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Sekundärspule mit einem Kondensator
derart in Serie oder parallel geschaltet, dass die zugehörige Resonanzfrequenz der
Frequenz des in den Primärleiter eingespeisten Stromes im Wesentlichen entspricht,
.insbesondere zur Ermöglichung eines großen Luftspaltes zwischen Primärleiter und
Sekundärspute. Von Vorteil ist dabei, dass Sand oder andere Verschmutzung keine Störung
der Energieübertragung verursachen kann.
[0031] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Fahrbühne Rollen und/oder Räder,
welche zur Positionierung am Modul während der Fahrbewegung vorgesehen sind, wobei
das Modul entsprechende Laufflächen umfasst, Insbesondere an der Zahnstange. Von Vorteil
ist dabei, dass das Modul verschiedenste Funktionen aufweist, insbesondere auch die
Führungs- und Leitfunktion für die Fahrbühne.
[0032] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind zwischen Zahnstange und Primärleiter Aluminium-Teile
angeordnet sind, insbesondere zur Abschirmung magnetischer Wechselfelder und Verringerung
von Wärmeentwicklung an der Zahnstange. Von Vorteil ist dabei, dass die Zahnstange
aus mechanisch festem Stahl oder Stahlguss, Insbesondere oberflächengehärtetem Stahlguss,
fertigbar ist und die Erwärmung der Zahnstange reduziert ist.
[0033] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Verriegelungsvorrichtung eine Zugstange
zum Entriegeln der Kurzschlussbrücke, also Trennen der Elektrischen Verbindung zwischen
Hinleiter und Rückleiter. Von Vorteil ist dabei, dass ein handbetätigtes Einleiten
der Auftrennung des Kurzschlusses und Verbinden mit dem nachgeordneten Primärleitersystem
ausführbar ist.
[0034] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Verriegelungsvorrichtung zumindest
ein Federelement, insbesondere deren Federkraft derart gerichtet und die derart angeordnet
ist, dass ein Herstellen der elektrischen Verbindung zwischen Hinleiter und Rückleiter
bewirkt ist. Von Vorteil ist dabei, dass ein mechanisch gesichertes Halten des Schalt-Zustandes
bewirkbar ist.
[0035] Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0036] Die Erfindung wird nun anhand von Abbildungen näher erläutert:
Als Fördervorrichtung ist in Figur 1 beispielhaft eine Hebevorrichtung, insbesondere
ein Bauaufzug beschrieben. Allerdings bezieht sich die Erfindung auch auf andere modular
aufgebaute Fördervorrichtungen, die eine bewegbar angeordnete Komponente umfassen.
Dabei ist diese Komponente förderbar, also von der Fördervorrichtung bewegbar. Die
Komponente nimmt je nach Bedarf Fördergut auf, wie beispielsweise Menschen, Tiere
und/oder Lasten.
[0037] In der Figur 1 ist ein Bauaufzug, also eine Hebevorrichtung, gezeigt, bei der die
Fahrbühne 1 als bewegbar angeordnete förderbare Komponente, zum Transport der Nutzlast
vorgesehen ist. Dabei ist an der Fahrbühne 1 ein elektrischer Antrieb 2 angeordnet
und verbunden, welcher mit der Zahnstange 20 des Moduls 3 zusammenwirkt, welches in
Figur 2 näher dargestellt ist.
[0038] Das Modul 3 umfasst die Zahnstange 20 und einen Kabelkanal 21, welcher mit Befestigungsmitteln
22 an der Zahnstange 20 verbunden ist.
[0039] Das Modul 3 ist derart ausgeführt, dass.es an seinen beiden Enden eine Schnittstelle
zum Verbinden mit gleichartigen Modulen 3 aufweist. Somit sind viele Module 3 aneinanderreihbar
ausgeführt.
[0040] Mit diesen Modulen 3 ist eine Fahrstrecke zusammensetzbar.
[0041] Die Module 3 sind mittels der Befestigungsmittel 4 an einem Grundkörper, wie Wand
oder Schiene, befestigt.
[0042] Nach Befestigung der Module an dem Grundkörper 5 wird ein als Primärleiter verwendbares
Kabel In den Kabelkanal eingelegt, vorzugsweise eingeklipst. In den Primärleiter wird
ein mittelfrequenter Wechselstrom aus einer Stromquelle eingespeist. Dabei sind Frequenzen
zwischen 10 und 100 kHz vorteilig verwendbar.
[0043] Der Antrieb 2 ist mit einer Sekundärspule ausgestattet, die an dem parallel zur Zahnstange
verlegten Primärleiter entlang gefahren wird und induktiv gekoppelt ist an den Primärleiter
zur Übertragung hoher Leistungen, insbesondere mehr als 100 Watt. Vorzugsweise ist
die Sekundärspule und ihre Mittel zur Entwärmung, also ihre Kühlvorrichtung, derart
ausgeführt, dass Leistungen bis 2kW übertragbar sind.
[0044] Die Sekundärspule ist mit zumindest einer Kapazität in Serie und/oder parallel derart
geschaltet, dass die Resonanzfrequenz der Mittelfrequenz im Wesentlichen entspricht.
Auf diese Weise ist auch bei einer schwachen induktiven Kopplung, die beispielsweise
bei großem Luftspalt zwischen Primärleiter und Sekundärleiter auftritt, ein hoher
Wirkungsgrad bei der Übertragung gesichert.
[0045] Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen sind mehr als eine Sekundärspule
in Fahrtrichtung hintereinander angeordnet, um größere Leistungen übertragbar zu machen.
Dabei sind auch Leistungen im Bereich von mehr als insgesamt 10 kW übertragbar.
[0046] Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen weist die Sekundärspule um einen
U-förmigen C-förmigen Kem gewickelt.
[0047] Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeisplelen sind nicht nur ein Primärleiter
sondern mehrere Primärleiter vorgesehen, insbesondere ein Hinleiter und der zugehörige
Rückleiter. Dabei ist dann die Sekundärspule um einen E-förmigen Kern gewickelt. Dabei
wird der mittlere Schenkel des E zwischen dem Hinleiter und Rückleiter angeordnet.
[0048] Vorzugsweise sind die Befestigungsmittel mittels Klipsverbindung mit den jeweiligen
Komponenten verbindbar.
[0049] Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen weist die Fahrbühne eine am
oder im Antrieb integrierte Steuerung auf. Außerdem sind Informationen übertragbar
durch hochfrequente Aufmodulation auf dem mittelfrequenten Strom.
[0050] In Figur 3 ist ein weiteres erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel gezeigt. Dabei
umfasst jedes Modul 31 eine Zahnstange 30, an der die Fahrbühnen bewegbar angeordnet
ist.
[0051] Am unteren Ende jedes Moduls 31 ist ein Verbindungsmodul 32 angeordnet, welches der
elektrischen Verlängerung oder den Abschlüssen der den jeweiligen Primärleitersystemen
zugeordneten Primärleiter dient.
[0052] Die Fahrbühnen umfasst mehrere Gehäuse, insbesondere die Gehäuse 33 für diejenige
Sekundärspute, welche ans rechte Primärleitersystem induktiv gekoppelt ist, und die
Gehäuse 34 für diejenige Sekundärspule, welche ans linke Primärleitersystem induktiv
gekoppelt ist. Den Sekundärspulen sind Kapazitäten in Reihe oder parallel beschaltet,
wobei die zugehörigen Resonanzfrequenzen der Mittelfrequenz der in die Primärleitersysteme
eingespeisten Ströme im Wesentlichen entspricht.
[0053] In Figur 3 ist ein rechtes und ein linkes Primärleitersystem gezeigt, die jeweils
als langgestreckte geschlossene elektrische Schleife verlegt sind. Dabei umfasst also
jedes Primärleitersystem eine langgestreckte Stromleiterschleife, die wiederum jeweils
einen im Linienleiterprofil vorgesehenen Hinleiter 35 und einen im Linienleiterprofil
vorgesehenen Rückleiter 36 umfasst. Die langgestreckten Anteile der Stromschleife
sind mit jeweiligen Steckern, umfassend Steckergehäuseteile 37, mit dem Verbindungsmodul
32 verbunden. Dabei Ist der Aufbau des Steckers In Figur 4a bis 4c gezeigt und die
Verschaltungsart des Verbindungsmoduls 32 anhand Figur 5 verdeutlicht.
[0054] Durch Verwendung der beiden parallel verlegten Primärteitersysteme ist die doppelte
Leistung berührungslos an die Hebebühne, also Fahrbühne, übertragbar. Die Fahrbühne
ist in der Figur 3 und 9 nicht dargestellt, umfasst aber die dargestellten Gehäuse
(33,34). Das Gehäuse (33,34) ist zur Aufnahme E- oder alternativ auch U-förmiger Kerne
gestaltet, um die die Sekundärwicklung herum vorgesehen ist. Auf diese Welse sind
die Sekundärspulen möglichst gut induktiv angekoppelt an das Primärleitersystem, wobei
allerdings ein großer Luftspalt vorsehbar ist, der die induktive Kopplung verschlechtert.
Durch den großen Luftspalt stören kleinere Verschmutzungen zwischen Sekundärspule
und Primärleitersystem wenig. Da die Sekundärspule mit der beschriebenen Kapazität
in Resonanz betrieben ist, ist trotz des hohen Luftspaltes und der damit verbundenen
verschlechterten induktiven Kopplung ein hoher Wirkungsgrad erreichbar.
[0055] Der Bauaufzug wird sukzessive aus den Modulen 31 aufgebaut. Das Verbindungsmodul
32 des jeweiligen obersten Verbindungsmoduls dient als Leitungsabschluss und weist
hierzu eine elektrische Verbindung zwischen Hinleiter und Rückleiter auf. Nach dem
Aufsetzen des nächsten Moduls wird mittels einer mechanischen Verriegelungsvorrichtung
der Kurzschluss dann aufgehoben, wenn die Leiterschleife aus Hinleiter und Rückleiter
des nächsten Verbindungsmoduls 31 angeschlossen ist.
[0056] In Figur 4a sind die Einzelteile des Steckers explosionsartig dargestellt. Dabei
sind zwei Litzenkabel 40 in parallel im Linienleiterprofil 35 des Hinleiters vorgesehen.
Somit ist der doppelte Primärstrom durchführbar. Auf die abisolierten Endbereiche
des Litzenkabels 40 werden Steckerstifte 41 aufgelötet. Mit diesen und dem einrastfähigen
Führungsteil 42 wird der gesamte Stecker in Kontaktbuchsen 50 des Verbindungsmoduls
32 eingesteckt.
[0057] In Figur 4b ist eine Schnittdarstellung des Steckverbinders und des Linienleiterprofils
dargestellt. In Figur 4c ist eine Außenansicht des Steckverbinders und des Linienleiterprofils
dargestellt.
[0058] In Figur 5 ist das Verbindungsmodul 32 des unteren Moduls 31 sowie die zum Linienleiterprofit
(35, 36) gehörigen Primärleiter gezeigt, die in den Kontaktbuchsen 50 des Verbindungsmoduls
32 des oberen Moduls 31 elektrisch verbunden sind.
[0059] Vor dem Verbinden des oberen Moduls sind die Kontaktbuchsen K1 und K3 verbunden.
Außerdem sind die Kontaktbuchsen K2 und K4 verbunden. Somit ist der zweifache Prlmärstrom
durchleitbar. Die Verbindung wird von der Verriegelungsvorrichtung bewirkt.
[0060] Sobald das Verbindungsmodul 32 des oberen Moduls 31 mittels der Hinleiter und Rückleiter
umfassenden Linienleiterprofile (35,36) angeschlossen ist am Verbindungsmodul 32 des
unteren Moduls 31, ist die Trennung der Verbindung der Kontaktbuchsen K1 und K3 sowie
K2 und K4.
[0061] Das Verbindungsmodul 32 umfasst auch Kondensatoren C, die mit den Induktivitäten
des Primärleitersystems in Reihe geschaltet sind und derart dimensioniert sind, dass
die zugehörige Resonanzfrequenz des Primärleitersystems samt Kondensatoren der Mittelfrequenz
des eingespelsten Stromes im Wesentlichen entspricht.
[0062] In Figur 6 ist ein Teil der Verriegelungsvorrichtung näher gezeigt. Dabei ist deren
Gehäuse nicht eingezeichnet sondern nur eine an der Gehäusewand, auf den Stecker hin
orientiert vorgesehene Dichtung 65.
[0063] Beim Einführen des Führungsteils 42 wird der Klemmbügel entgegen der Federkraft des
Federelementes 62 derart bewegt, dass er mit seinem einen Endbereich 67 aus einem
Bohrloch 66 herausgedrückt wird. Somit kann nun der Sicherungsbügel 63 in Richtung
der Bohrung 64 herausgezogen werden. Dabei wird das in einer schrägen Ausnehmung des
Sicherungsbügels 63 angeordnete Verriegelungselement 60 mit seinem Endbereich 68 in
eine Ausnehmung des Führungsteils 42 gedrückt und verriegelt somit dasselbe.
[0064] Am Sicherungsbügel 63 ist auch die Brücke zum elektrischen Verbinden der Kontaktbuchsen
K1 und K3 sowie K2 und K4 vorgesehen.
[0065] Wichtig ist bei der Konstruktion nach Figur 6, dass das Herausziehen der Brücke erst
nach dem Einstecken des Führungsteils 42 in die Verriegelungsvorrichtung ausführbar
ist. Somit ist gesichert, dass zuerst die Primärleiterabschnitte des neuen Moduls
elektrisch zu verbinden sind und danach die Brücke herauszuziehen ist, also den Abschluss
des Primärleiterschleifenabschnitts des vorhergehenden Moduls aufzutrennen.
[0066] In Figur 7 ist bei einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel ein einfacheres
und schnelleres Verbinden ermöglicht. Dies ist dadurch erreicht, dass die beiden Steckergehäuseteile
37 über einen Verbindungsbereich 70 zusammengehalten sind, so dass nur eine einmalige
Einsteckbewegung auszuführen ist. Wenn also ein Modul, wie in Figur 9 ersichtlich,
am oberen Ende des Bauaufzugs aufgesetzt und hinzugefügt werden soll, werden die Steckverbinderteile,
umfassend Steckergehäuse 37, mit einer Handbewegung in Verbindung mit den Kontakten
K1 und K3 gebracht. Danach muss dann noch der Verriegelungsmechanismus betätigt werden,
wie in Figur 8 dargestellt, um die elektrische Bestromung der Primärleiter ausführen
zu können.
[0067] In Figur 8 sind wesentliche Teile Verbindungsmoduls 32 gezeigt. Wie schon erwähnt,
wird nach Verbinden der Steckverbinderteile, umfassend Steckerstifte 41, in die als
Buchsen ausgeführten Gegensteckverbinderteile der Kontakte (K1, K2, K3, K4) wird ein
Entriegeln der Kurzschlussbrücke mittels des Herausziehens der Zugstange 80 ermöglicht,
wobei die Verriegelungshebel 82 entgegen der Federkraft des zwischen ihnen angeordneten
Federelements 81 auseinander gedrückt werden. Somit wird dann die Verriegelungsbaugruppe
83 betätigbar, so dass ein Herausziehen der Steckverbinder aus den Kontakten verhindert
wird. Auf diese Weise ist die Sicherheit gegen zufälliges und gewolltes oder fachmännisch
gesehen fehlerhaftes Auftrennen der Primärleiter erhöht.
[0068] In Figur 9 ist noch gezeigt, wie der in Figur 3 teilweise angedeutete Bauaufzug zusammengesetzt
wird. Das zu verbindende Modul ist mit Abstand zum Aufzug gezeigt. Es wird nach dem
Aufsetzen mechanisch verbunden. Danach werden die Steckverbinder eingesteckt und somit
die Primärleiter nach Auftrennen der Kurzschlussbrücke, also des elektrischen Abschlusses
des Primärleitersystems, insbesondere zur elektrischen Verbindung des Hinleiter und
Rückleiters, des vorletzten Moduls des Aufzugs bestrombar.
[0069] Im Übrigen sind wichtige Merkmale für den Fachmann aus den Figuren erkennbar.
[0070] Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen sind auch weitere elektrische
Verbraucher aus dem Primärleitersystem versorgbar, indem entsprechend weitere Sekundärspulen
an das Primärleitersystem angekoppelt werden. Beispielsweise ist an einem der Module
an der von der Fahrbühne abgewandten Seite des Primärleitersystems eine zusätzliche
Sekundärspule ankoppelbar, aus der weitere Verbraucher versorgbar sind, wie beispielsweise
Bohrmaschinen zur Bearbeitung des aufzubauenden Gebäudes oder zugehörige Beleuchtung.
Auch ein testweises Bestromen von im Gebäude schon installierten Einheiten ist somit
ermöglicht. Somit sind beispielsweise Speicher von Steuerungselektronik solcher Einheiten
beschreibbar während der Bauphase, in welcher noch keine Bestromung des Gebäudes vorgesehen
ist.
[0071] Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen sind auch weitere elektrische
Verbraucher aus dem Primärleitersystem versorgbar, indem entsprechend weitere Sekundärspulen
an das Primärleitersystem angekoppelt werden. Beispielsweise ist an einem der Module
an der von der Fahrbühne abgewandten Seite des Primärleitersystems eine zusätzliche
Sekundärspule ankoppelbar, aus der weitere Verbraucher versorgbar sind, wie beispielsweise
Bohrmaschinen zur Bearbeitung des aufzubauenden Gebäudes oder zugehörige Beleuchtung.
Auch ein testweises Bestromen von im Gebäude schon installierten Einheiten ist somit
ermöglicht. Somit sind beispielsweise Speicher von Steuerungselektronik solcher Einheiten
beschreibbar während der Bauphase, in welcher noch keine Bestromung des Gebäudes vorgesehen
ist.
[0072] Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen weist die Fahrbühne einen Steuerungsschrank
auf, in welchem eine Steuerung und ein den Motor des Antriebs versorgender Umrichter
vorgesehen sind. Außerdem sind Informationen übertragbar durch hochfrequente Aufmodulation
auf dem mittelfrequenten Strom. Somit steht die Steuerung im Datenaustausch mit einer
am Boden befindlichen zentralen Steuerungseinheit. Die in der Fahrbühne befindliche
Steuerung ist außerdem zum Datenaustausch mit dem Umrichter verbunden und somit in
der Lage komplexe Steuerungsabläufe zu realisieren. Hierzu sind auch Sensoren und
weitere Aktoren vorgesehen, die mit der Steuerung verbunden sind. Der Umrichter ist
auch verbunden mit einem Bremswiderstand zur Abführung von generatorisch erzeugter
Energie des Motors. Zusätzlich ist der Motor auch mit einer elektromagnetisch betätigbaren
Bremse vorgesehen.
Bezugszeichenliste
[0073]
- 1
- Fahrbühne
- 2
- Antrieb
- 3
- Modul
- 4
- erste Befestigungsmittel
- 5
- Grundkörper
- 20
- Zahnstange
- 21
- Kabelkanal
- 22
- zweite Befestigungsmittel
- 30
- Zahnstange
- 31
- Modul
- 32
- Verbindungsmodul
- 33
- Gehäuse für Sekundärspule, welche ans rechte Primärleitersystem induktiv gekoppelt
ist
- 34
- Gehäuse für Sekundärspule, welche ans linke Primärleitersystem induktiv gekoppelt
ist
- 35
- Hinleiter
- 36
- Rückleiter
- 37
- Steckergehäuseteil
- 40
- Litzenkabel
- 41
- Steckerstifte
- 42
- Führungsteil, einrastfähig
- 50
- Kontaktbuchse
- 60
- Verriegelungselement
- 61
- Klemmbügel
- 62
- Federelement
- 63
- Sicherungsbügel
- 64
- Bohrung
- 65
- Dichtung
- 66
- Bohrloch
- 67
- Endbereich
- 68
- Endbereich
- 70
- Verbindungsbereich
- 80
- Zugstange
- 81
- Federelement
- 82
- Verriegelungshebel
- 83
- Verriegelungsbaugruppe
- K1
- Kontaktbuchse
- K2
- Kontaktbuchse
- K3
- Kontaktbuchse
- K4
- Kontaktbuchse
- C
- Kondensator
1. Fördervorrichtung,
wobei die Fördervorrichtung aus Modulen (3, 31) aufbaubar Ist und zumindest eine bewegbar
angeordnete, insbesondere förderbare, Komponente, insbesondere Fahrbühne (1), umfasst,
wobei die Komponente, insbesondere Fahrbühne (1), einen elektrischen Antrieb (2) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (2) berührungslos mit Energie versorgbar ist über mindestens eine von
der Komponente umfasste Sekundärspule, die mit einem am jeweiligen Modul (3, 31)
vorgesehenen Primärleiter induktiv gekoppelt ist,
wobei im Verbindungsbereich (70) zweier jeweils benachbarter Module (3, 31) jeweils
ein Verbindungsmodul (32) vorgesehen ist, das zum Abschluss des Primäleitersystems,
oder zur Verlängerung des Primärsystems vorsehbar ist,
wobei an jedem Modul (3, 31) ein Verbindungsmodul (32) vorgesehen ist,
wobei jeweils am Verbindungsmodul (32) eine Verriegelungsvorrichtung angeordnet ist,
mit welcher Hinleiter (35) und Rückleiter (36) des Primärleitersystems elektrisch
trennbar oder verbindbar sind,
wobei die Verriegelungsvorrichtung derart gestaltet ist, dass ein Trennen der Elektrischen
Verbindung zwischen Hinleiter (35) und Rückleiter (36) erst nach dem Verbinden des
Hinleiters mit dem Hinleiter (35) des benachbarten Moduls (3, 31) und nach dem Verbinden
des Rückleiters (36) mit dem Rückleiter (36) des benachbarten Moduls (3, 31), also
Durchleiten der Hinleiter- und Rücklelter-Ströme, bewirkt wird.
2. Fördervorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
wobei im Verbindungsbereich (70) zweier jeweils benachbarter Module (3, 31) jeweils
ein Verbindungsmodul (32) vorgesehen ist, das
- zum Abschluss des Primärleitersystems, insbesondere zur elektrischen Verbindung
des Hinleiter (35) und Rückleiters (36), oder wahlweise
- zur Verlängerung, insbesondere Durchleitung und zur Bestromung des zweiten Moduls
(3, 31), des Primärleitersystems vorsehbar ist.
3. Fördervorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
Hinleiter (35) und Rückleiter (36) mittels eines jeweiligen Steckers verbindbar sind,
der mit dem Verriegelungsvorrichtung zusammenwirkt, insbesondere mittels eines einrastfähigen
Führungsteils (42).
4. Fördervorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Primärleiter in einem Kunststoffprofil eingelegt sind, an dessen Endbereich der
Stecker ausgebildet ist, insbesondere das einrastfähige Führungsteit (42).
5. Fördervorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Primärleiter als Litze umfassende Kabel ausgeführt sind, wobei die einzelnen Litzendrähte
gegeneinander isoliert ausgeführt sind.
6. Fördervorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Primärleiter im Endbereich teilweise abisoliert ist und/oder die Litze in Stifte
des Steckers stoffschlüssig, insbesondere mittels Lötverbindung, verbunden ist.
7. Fördervorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Stecker ein Kunststoffgehäuse umfasst oder entsprechend umspritzt ist.
8. Fördervorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verbindungsmodul (32) derartige, zu den Induktivitäten des Primärleitersystems
in Reihe oder parallel beschaltete Kapazitäten umfasst, dass die zugehörige Resonanzfrequenz
im Wesentlichen der Mittelfrequenz des ins Primärleitersystem eingespeisten Stromes
entspricht.
9. Fördervorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
jedes Modul (3, 31) zumindest einen Zahnstangenabschnitt umfasst.
10. Fördervorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Fördervorrichtung eine Hebevorrichtung ist, insbesondere zur Beförderung von Menschen
und/oder Lasten entgegen der Gravitationsrichtung,
insbesondere wobei die Hebevorrichtung ein Bauaufzug ist.
11. Fördervorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Modul (3; 31) den Zahnstangenabschnitt und eine Kabelhalterung, insbesondere Kabelkanal,
umfasst, die mittels Befestigungsmitteln verbunden sind, wobei die Kabelhalterung
zur Aufnahme eines Primärleiters vorgesehen ist,
und/oder dass
das Modul (3, 31) an seinen beiden In Fahrtrichtung gelegenen Enden jeweils eine Schnittstelle
aufweist zur Verbindung mit weiteren gleichartigen Modulen (3, 31).
12. Fördervorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Module (3, 31) mittels Befestigungsmitteln an einem Grundkörper, insbesondere
Schiene oder Wand, befestigbar sind oder die Module (3, 31) seriell aneinander verbindbar
sind zur Bindung der Vorrichtung.
13. Fördervorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Sekundärspule mit einem Kondensator derart in Serie oder parallel geschaltet ist,
dass die zugehörige Resonanzfrequenz der Frequenz des in den Primärleiter eingespeisten
Stromes im Wesentlichen entspricht, insbesondere zur Ermöglichung eines großen Luftspaltes
zwischen Primärleiter und Sekundärspule.
14. Fördervorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die bewegbar angeordnete Komponente Rollen und/oder Räder umfasst, welche zur Positionierung
und/oder Zentrierung am Modul (3, 31) während der Fahrbewegung vorgesehen sind, wobei
das Modul (3, 31) entsprechende Laufflächen umfasst, insbesondere an der Zahnstange,
und/oder dass
zwischen Zahnstange und Primärleiter Aluminium-Teile angeordnet sind, insbesondere
zur Abschirmung magnetischer Wechselfelder und Verringerung von Wärmeentwicklung an
der Zahnstange,
und/oder dass
die Verriegelungsvorrichtung eine Zugstange (80) zum Entriegeln der Kurzschlussbrücke,
also Trennen der Elektrischen Verbindung zwischen Hinleiter (35) und Rückleiter (36),
umfasst,
und/oder dass
die Verriegelungsvorrichtung zumindest ein Federelement umfasst, insbesondere deren
Federkraft derart gerichtet und die derart angeordnet ist, dass ein Herstellen der
elektrischen Verbindung zwischen Hinleiter (35) und Rückleiter (36) bewirkt ist.
1. A conveying device,
the conveying device being able to be constructed from modules (3, 31) and comprising
at least one movably arranged, in particular conveyable, component, in particular
traversing platform (1),
the component, in particular traversing platform (1), having an electric drive (2),
characterised in that the drive (2) can be supplied with energy in contact-free manner via at least one
secondary coil which is comprised by the component, which is inductively coupled with
a primary conductor provided on the respective module (3, 31),
with in each case a connection module (32) being provided in the region of connection
(70) of two modules (3, 31) which are adjacent in each case, which connection module
can be provided for terminating the primary conductor system, or for extending the
primary system,
with a connection module (32) being provided on each module (3, 31),
with a locking device being arranged in each case on the connection module (32), with
which device go conductors (35) and return conductors (36) of the primary conductor
system can be electrically disconnected or connected,
the locking device being configured such that disconnection of the electrical connection
between the go conductor (35) and return conductor (36) is effected only after the
connection of the go conductor with the go conductor (35) of the adjacent module (3,
31) and after the connection of the return conductor (36) with the return conductor
(36) of the adjacent module (3, 31), i.e. transmission of the go-conductor and returnconductor
currents.
2. A conveying device according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
wherein in each case a connection module (32) is provided in the region of connection
(70) of two modules (3, 31) which are adjacent in each case, which connection module
can be provided
- for terminating the primary conductor system, in particular for electrical connection
of the go conductor (35) and return conductor (36), or alternatively
- for extending, in particular transmitting and supplying current to the second module
(3, 31) of the primary conductor system.
3. A conveying device according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the go conductor (35) and return conductor (36) can be connected by means of a respective
plug which cooperates with the locking device, in particular by means of an engageable
guide part (42).
4. A conveying device according to at least one of the preceding claims,
characterised in that the primary conductors are laid in a plastics-material profile, on the end region
of which the plug is formed, in particular the engageable guide part (42).
5. A conveying device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the primary conductors are embodied as cables comprising stranded wires, the individual
litz wires being embodied isolated relative to each other.
6. A conveying device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the primary conductors is [sic] partially stripped in the end region and/or the stranded
wire is connected in pins of the plug in a material-to-material connection, in particular
by means of a soldered join.
7. A conveying device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the plug comprises a plastics-material enclosure or is correspondingly encapsulated.
8. A conveying device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the connection module (32) comprises such capacitors which are connected in series
or in parallel to the inductors of the primary conductor system that the associated
resonant frequency corresponds substantially to the medium frequency of the current
fed into the primary conductor system.
9. A conveying device according to at least one of the preceding claims, characterised in that each module (3, 31) comprises at least one toothed rack section.
10. A conveying device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the conveying device is a lifting device, in particular for conveying humans and/or
loads counter to the direction of gravity,
in particular the lifting device being a building lift.
11. A conveying device according to at least one of the preceding claims,
characterised in that the module (3, 31) comprises the toothed rack section and a cable holder, in particular
cable duct, which are connected by means of fastening means, the cable holder being
intended to receive a primary conductor,
and/or in that
the module (3, 31) at both its ends which are located in the direction of travel has
in each case an interface for connection with further modules (3, 31) of the same
type.
12. A conveying device according to at least one of the preceding claims,
characterised in that the modules (3, 31) can be fastened by means of fastening means to a base body, in
particular rail or wall, or the modules (3, 31) can be connected to one another in
series to form the device.
13. A conveying device according to at least one of the preceding claims,
characterised in that the secondary coil is connected in series or in parallel to a capacitor such that
the associated resonant frequency substantially corresponds to the frequency of the
current fed into the primary conductor, in particular to permit a large air gap between
the primary conductor and secondary coil.
14. A conveying device according to at least one of the preceding claims,
characterised in that the movably-arranged component comprises rollers and/or wheels which are intended
for positioning and/or centring on the module (3, 31) during the travelling movement,
the module (3, 31) comprising corresponding running surfaces, in particular on the
toothed rod,
and/or in that
aluminium parts are arranged between the toothed rod and the primary conductor, in
particular for shielding magnetic alternating fields and reducing the generation of
heat at the toothed rod,
and/or in that
the locking device comprises a connecting rod (80) for unlocking the short-circuit
bridge, i.e. disconnecting the electrical connection between the go conductor (35)
and return conductor (36),
and/or in that
the locking device comprises at least one spring element, in particular the spring
force of which is directed and is arranged such that the electrical connection between
the go conductor (35) and return conductor (36) is produced.
1. Dispositif de transport,
sachant que le dispositif de transport peut être constitué à partir de modules (3,
31) et comprend au moins un composant disposé à déplacement, en particulier transportable,
notamment une plateforme mobile (1),
sachant que le composant, notamment la plateforme mobile (1), présente un entraînement
électrique (2),
caractérisé en ce que l'entraînement (2) peut être alimenté en énergie sans contact au moyen d'au moins
une bobine secondaire qui est contenue dans le composant et qui est couplée inductivement
à un conducteur primaire prévu sur le module respectif (3, 31), sachant qu'un module
de liaison (32) est respectivement prévu dans la région de liaison (70) entre deux
modules respectivement voisins (3, 31), module qui peut être prévu pour terminer le
système conducteur primaire ou pour prolonger le système primaire,
sachant qu'un module de liaison (32) est prévu sur chaque module (3, 31),
sachant qu'un dispositif de verrouillage est respectivement disposé sur le module
de liaison (32), dispositif par lequel le conducteur aller (35) et le conducteur de
retour (36) du système conducteur primaire peuvent être électriquement connectés ou
déconnectés, sachant que le dispositif de verrouillage est conçu de telle sorte qu'une
déconnexion de la liaison électrique entre le conducteur aller (35) et le conducteur
de retour (36) n'est produite qu'après la liaison du conducteur aller avec le conducteur
aller (35) du module voisin (3, 31) et après la liaison du conducteur de retour (36)
avec le conducteur de retour (36) du module voisin (3, 31), donc la transmission des
courants de conducteur aller et de conducteur de retour.
2. Dispositif de transport selon la revendication précédente,
caractérisé en ce qu'un module de liaison (32) est respectivement prévu dans la région de liaison (70)
entre deux modules respectivement voisins (3, 31), module qui peut être prévu au choix
- pour terminer le système conducteur primaire, notamment pour relier électriquement
le conducteur aller (35) et le conducteur de retour (36),
- ou pour prolonger le système conducteur primaire, notamment pour connecter et alimenter
en courant le deuxième module (3,31).
3. Dispositif de transport selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le conducteur aller (35) et le conducteur de retour (36) peuvent être reliés au moyen
d'un connecteur respectif qui coopère avec le dispositif de verrouillage, en particulier
au moyen d'un élément de guidage enclenchable (42).
4. Dispositif de transport selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les conducteurs primaires sont insérés dans un profilé en matière plastique sur la
région terminale duquel est formé le connecteur, en particulier l'élément de guidage
enclenchable (42).
5. Dispositif de transport selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les conducteurs primaires sont réalisés sous la forme de câbles comprenant des torons,
sachant que les fils toronnés individuels sont réalisés isolés les uns par rapport
aux autres.
6. Dispositif de transport selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le conducteur primaire est partiellement dénudé dans sa région terminale, et/ou le
toron est assemblé par liaison de matière dans des broches du connecteur, en particulier
au moyen d'une brasure.
7. Dispositif de transport selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le connecteur comprend un boîtier en matière plastique ou est enrobé d'un tel boîtier
par injection.
8. Dispositif de transport selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le module de liaison (32) comprend des condensateurs montés en série ou en parallèle
avec les résistances inductives du système conducteur primaire de telle sorte que
la fréquence de résonance associée correspond sensiblement à la fréquence moyenne
du courant alimenté dans le système conducteur primaire.
9. Dispositif de transport selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chaque module (3, 31) comprend au moins une partie de crémaillère.
10. Dispositif de transport selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de transport est un dispositif élévateur, en particulier pour transporter
des personnes et/ou de charges à l'encontre de la direction de la gravité.
11. Dispositif de transport selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le module (3, 31) comprend la partie de crémaillère et un support de câble, en particulier
une goulotte, qui sont reliés à l'aide de moyens de fixation, sachant que le support
de câble est prévu pour recevoir un conducteur primaire, et/ou en ce que le module (3, 31) présente, à chacune de ses deux extrémités dans la direction de
déplacement, une interface pour la liaison avec d'autres modules (3, 31) de même type.
12. Dispositif de transport selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les modules (3, 31) peuvent être fixés à l'aide de moyens de fixation sur un corps
de base, en particulier un rail ou une paroi, ou les modules (3, 31) peuvent être
reliés en série les uns aux autres pour former le dispositif.
13. Dispositif de transport selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bobine secondaire est montée en série ou en parallèle avec un condensateur de
telle sorte que la fréquence de résonance associée correspond sensiblement à la fréquence
du courant alimenté dans le conducteur primaire, notamment afin de permettre un grand
entrefer entre le conducteur primaire et la bobine secondaire.
14. Dispositif de transport selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le composant disposé à déplacement comprend des roulettes et/ou des roues qui sont
prévues pour le positionnement et/ou le centrage sur le module (3, 31) pendant le
déplacement, sachant que le module (3, 31) comprend des surfaces de roulement correspondantes,
en particulier sur la crémaillère,
et/ou en ce que des éléments en aluminium sont prévus entre la crémaillère et le conducteur primaire,
en particulier pour la protection contres les champs magnétiques alternatifs et pour
réduire le dégagement de chaleur au niveau de la crémaillère,
et/ou en ce que le dispositif de verrouillage comprend une barre de traction (80) pour déverrouiller
les shunts de court-circuit, donc pour déconnecter la liaison électrique entre le
conducteur aller (35) et le conducteur de retour (36),
et/ou en ce que le dispositif de verrouillage comprend au moins un élément de ressort, en particulier
dont la force de ressort est dirigée et disposée de telle sorte qu'une réalisation
de la liaison électrique entre le conducteur aller (35) et le conducteur de retour
(36) est produite.