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(11) |
EP 2 004 903 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.10.2010 Patentblatt 2010/40 |
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Anmeldetag: 20.12.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/012272 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/115591 (18.10.2007 Gazette 2007/42) |
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OBERSEITE, INSBESONDERE PAPIERSEITE, FÜR EIN PAPIERMASCHINENSIEB SOWIE PAPIERMASCHINENSIEB
UPPER SIDE, IN PARTICULAR PAPER SIDE, FOR A PAPER MACHINE FORMING FABRIC AND PAPER
MACHINE FORMING FABRIC
COTE SUPERIEUR, NOTAMMENT COTE PAPIER, POUR UNE TOILE DE MACHINE A PAPIER AINSI QUE
TOILE DE MACHINE A PAPIER
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
08.04.2006 DE 102006016660
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.12.2008 Patentblatt 2008/52 |
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Patentinhaber: Andritz Technology and Asset Management GmbH |
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8045 Graz (AT) |
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Erfinder: |
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- HEGER, Wolfgang
52385 Nideggen (DE)
- FICHTER, Klaus
41363 Jüchen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Viering, Jentschura & Partner |
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Grillparzerstrasse 14 81675 München 81675 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft den Aufbau einer Oberseite, insbesondere Papierseite für ein
mehrlagig ausgebildetes Papiermaschinensieb sowie ein dahingehendes Papiermaschinensieb,
insbesondere vorgesehen für den Einsatz einer Nasspartie bei einer Papiermaschine.
[0002] In der Nasspartie einer Papiermaschine erfolgt die Bildung des Papierblattes je nach
Maschinentyp auf einem oder zwischen zwei Papiermaschinensieben. Dabei wird eine aus
etwa 1 % Faser- bzw. Hilfsstoffen und 99 % Wasser bestehende Suspension gleichmäßig
auf das Papiermaschinensieb gegeben und die enthaltenen festen Bestandteile durch
einen Filtrationsprozess vom Wasser getrennt. Üblicherweise erreicht man durch den
Einsatz verschiedener Entwässerungselemente bis zum Ende der Nasspartie einen Feststoffanteil
oder Trockengehalt von 20 bis 22 %. Das derart hergestellte Papier ist bereits so
fest, dass es in die Pressenpartie überführt und weiter getrocknet werden kann. In
modernen Papiermaschinen wie den Gap-Formern (Spalt-Formern) wurde die Technik zur
Durchführung dieses Filtrationsvorganges so weit verbessert, dass dafür bei Geschwindigkeiten
von 2.000 m/min und mehr deutlich weniger als eine Sekunde benötigt werden.
[0003] Während eine Reihe von papiertechnologischen Größen, wie Weißgrad, Zugfestigkeit
und Dehnung vorwiegend durch die verwendeten Roh- und Hilfsstoffe bestimmt werden,
haben die Blattbildungssiebe maßgeblichen Einfluss auf das Flächengewichts- und Dickenquerprofil,
die Faserretention sowie die im Papier sichtbare Siebmarkierung. Insbesondere im Bereich
der graphischen Papiere sind die dahingehenden Qualitätsanforderungen hoch. Den dahingehenden
Qualitätsanforderungen steht entgegen, dass zusehends minderwertige Rohstoffe wie
Altpapier eingesetzt werden und dass man durch Absenken des Flächengewichtes versucht,
Rohstoffe und damit Kosten zu sparen.
[0004] Bereits recht früh hat man bei der Entwicklung der Blattbildungssiebe für Papiermaschinen
auf diese Trends reagiert und verschiedene Ansätze realisiert, um einen Kompromiss
zwischen einer möglichst hohen Feinheit der Papierseite, einer möglichst robusten
und groben Maschinenseite zur Erreichung einer hohen Laufzeit sowie einer insgesamt
hohen Stabilität des Siebgewebes zu erreichen.
[0005] Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurden die so genannten doppellagigen
Siebgewebe entwickelt, die durch ein Längsfadensystem mit mindestens zwei Querfadensysteme
charakterisiert sind, wobei mindestens ein Querfadensystem ausschließlich auf der
Papierseite eingewebt ist und das zweite ausschließlich auf der Maschinenseite. Einige
Ausführungsbeispiele von dahingehenden Blattbildungssieben findet man u. a. in den
folgenden Patentdokumenten:
EP 0 186 406 A3,
DE 31 43 433 A,
DE 25 40 490 B2,
DE 22 63 476 B2,
DE 38 17 144 A1,
DE 38 01 051 A1,
DE 39 10 019 A1 sowie in der
DE 41 07 633 C2.
[0006] Obwohl diese Art der Blattbildungssiebe auch heute noch häufig eingesetzt wird, zeichnen
sich all diese Gewebe durch eine vergleichsweise geringe Wasserdurchlässigkeit aus
bedingt durch die eng nebeneinander angeordneten Maschinenrichtungsfäden. Ferner ist
es mit dieser Art von Gewebe nicht möglich, die als Leinwandbindung erkannte ideale
Papierseite herzustellen sowie diese mit einem Untergewebe zu verbinden. Demgemäß
kommt es häufig dazu, dass es zu ungewollten Markierungen im Papier kommt.
[0007] Um diesen Nachteilen zu begegnen, wurden Anstrengungen unternommen, ein Sieb zu entwickeln,
bei dem die Papierseite aus einer Leinwandbindung besteht. Die dahingehenden dreilagigen
Verbundgewebe bestehen aus mindestens zwei separaten Gewebelagen, von denen die obere
durch die Leinwandbindung charakterisiert ist und die auf geeignete Weise mit den
weiteren Gewebelagen verbunden wird. Zur Verbindung der Lagen miteinander dienen bei
den bekannten Lösungen separate Bindefäden, die sowohl Längsfäden als auch Querrichtungsfäden
ausbilden können. Ferner wurde die dahingehende Verbindung auch dadurch hergestellt,
dass man Längs- und Querfadensysteme des einen Gewebes in das andere Gewebe einbindet,
indem die genannten Fäden von einer Gewebelage in die nächste überwechseln und umgekehrt.
Einige Beispiele hierfür sind in den nachfolgenden Schriften zu finden:
DE 33 18 985 A1,
DE 42 29 828 C2,
DE 29 17 694 C2,
EP 0 093 096 B1,
EP 0 069 101 B1,
EP 0 097 966 B1 und
WO 93/00472.
[0008] Mit dieser Art an bekannten Geweben konnte die Gleichmäßigkeit der Oberseite derart
verbessert werden, dass die im Papier hinterlassene Markierung deutlich geringer ausfällt
als bei dem zweilagigen Sieb und auch die Durchlässigkeit bei vergleichsweise hoher
Anzahl Fäden auf der Papierseite erhalten blieb. Dies führte zu einem verstärkten
Einsatz von dreilagigen Sieben bei den genannten grafischen Papieren.
[0009] Durch den mehrlagigen Aufbau erhöht sich aber die Dicke des Papiermaschinensiebes
erheblich, wodurch mehr Wasser im Gewebe eingelagert werden kann und die Entwässerungsleistung
ist insoweit reduziert. Ein weiterer Nachteil der dreilagigen Verbundgewebe betrifft
die Lagenverbindung. Die einzelnen über Bindefäden miteinander verbundenen Gewebelagen
werden beim Lauf in der Papiermaschine bedingt durch Umlenkungen häufig auf Biegung
beansprucht, wobei sich bezogen auf eine neutrale Phase in der Mitte des Siebes die
eine Lage eine Streckung erfährt, wobei zeitgleich die der neutralen Phase gegenüberliegende
Gewebelage gestaucht wird. Es kommt dann regelmäßig zu einer Lockerung der Gewebeverbindung,
die im fortgeschrittenen Stadium zur Lagenverschiebung führen kann mit im Extremfall
auftretender Trennung der Gewebelagen, was zum Unbrauchbarwerden des Papiermaschinensiebes
führt.
[0010] Zwar ist in der
DE 100 30 650 C1 bereits beschrieben, um der Lagentrennung entgegenzuwirken, die Maschinenrichtungsfäden
als Bindefäden zu verwenden mit der Folge, dass durch den Wechsel der Längsfäden-
oder Maschinenrichtungsfäden von der Papier- zur Maschinenseite und umgekehrt es zu
einem Ausgleich von Streckung und Stauchung der beiden Gewebeseiten kommt; allein
auch diese Art der Bindung kann nicht die strukturbedingte höhere Dicke der Verbundgewebe
mit ihrer reduzierten Entwässerungsleistung kompensieren.
[0011] GB 2 391 557 A offenbart eine Oberseite, die aus einer Vielzahl von Längsfaden besteht, die mit
einer Vielzahl von Querfaden verwoben sind, wobei Rapporte in Längs- und Querrichtung
gebildet sind, wobei der Querfadenrapport sechs mal so viele Fäden enthält wie der
Längsfadenrapport.
[0012] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
die bekannten Lösungen dahingehend weiter zu verbessern, dass eine Ober- oder Papierseite
eines Papiermaschinensiebes gebildet ist, das die Vorteile einer Leinwandbindung realisiert
und dennoch ein einfacher kompakter und robuster Aufbau für das Gewebe nebst dem Papiermaschinensieb,
für das das Gewebe eingesetzt wird, erreicht ist. Eine dahingehen-de Aufgabe löst
eine Oberseite, insbesondere Papierseite, mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1
sowie ein Papiermaschinensieb mit den Merkmalen des Patentanspruchs 5.
[0013] Die erfindungsgemäße Lösung ist dadurch charakterisiert, dass gemäß der Merkmalsausgestaltung
des Patentanspruches 1 die Ober- oder Papierseite aus einer Vielzahl von Längsfäden
besteht, die mit einer Vielzahl an Querfäden verwoben sind und dabei Rapporte in Längs-
und Querrichtung entstehen, wobei der Querfadenrapport dreimal so viele Fäden enthält
wie der Längsfadenrapport und der Längsfadenrapport mindestens aus drei Fäden besteht
und der Querfadenrapport mindestens aus neun, wobei alle Längsfäden alternierend über
drei Querfäden und unter drei Querfäden und anschließend unter den verbleibenden Querfäden
des Querfadenrapports verlaufen und wobei zwei direkt benachbarte Längsfäden in Längsrichtung
um mindestens drei Querfäden gegeneinander verschoben sind. Die genannte Aufgabe wird
auch von einem Papiermaschinensieb mit den Merkmalen des Patentanspruches 5 gelöst.
[0014] Die erfindungsgemäße Oberseite ist in Annäherung zu der hinlänglich bekannten Leinwandbindung
ausgebildet und erlaubt insoweit die Herstellung von markierungsfreiem Papier. Dennoch
ist durch die spezielle Ausbildung der Oberseite eine hohe Entwässerung erreichbar
und, sofern man die Oberseite mit entsprechend geeigneten weiteren Gewebelagen auf
der Unterseite versieht, ist ein kompakter und robuster Aufbau erreicht, der der ungewollten
Lagentrennung entgegenwirkt. Die beanspruchte Ober- oder Papierseite lässt sich kostengünstig
auf üblichen Webeinrichtungen erhalten, sodass auf spezielle kostenintensive Maschineneinrichtungen
verzichtet werden kann. Durch die Verwendung von mindestens drei Maschinenrichtungsfäden
ist die Einbindung von zusätzlichen maschinenseitigen Querrichtungsfäden möglich und
dergestalt im Sinne einer idealen Leinwandbindung eine hohe Gleichmäßigkeit für die
Oberseite oder obere Gewebelage eines Papiermaschinensiebes erreicht.
[0015] Das beanspruchte Bindungsprinzip lässt sich auf nahezu jede beliebige Anzahl von
Längsfäden im Rapport ausdehnen und ist ohne Weiteres realisierbar für drei, fünf
und sechs Längsfäden innerhalb eines Rapportes. Je mehr Längsfäden im Rapport vorhanden
sind, umso mehr verschiebt sich das Längenverhältnis von Längsfaden zu Querrichtungsfaden
auf der Oberseite in Richtung Querrichtungsfaden. Insoweit wird die Bindung immer
breiter, was zwar grundsätzlich der Gleichmäßigkeit der Papierseite abträglich ist,
dafür aber eine immer bessere Unterstützung für die hauptsächlich längs aus dem Stoffauflauf
der Papiermaschine austretenden Papierfasern bewirkt. Je nach den in der Praxis auftretenden
Anforderungen kann insoweit die Oberseite auf diese einfache Weise den Gegebenheiten
angepasst werden.
[0016] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung wird
die Oberseite einer Thermofixierung zugeführt, wodurch sich eine Längsstreckung und
eine Umwandlung der Gewebestruktur ergibt, bei der der Verlauf der Längsfäden in dem
Bereich, in dem sie mit den oberen Querfäden binden, nicht mehr strikt vertikal oder
in Längsrichtung erfolgt, sondern leicht diagonal orientiert ist.
[0017] Die Einbindung der maschinenseitigen Querfäden, also des Untergewebes mit dem Obergewebe
oder der Oberseite kann auf vielfache Weise erfolgen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
wird das Verhältnis von drei oberen Querfäden zu zwei unteren Querfäden gewählt. Die
Steigung des Untergewebes beträgt dabei vorzugsweise zwei.
[0018] Dem Grunde nach sind aber hier auch andere Querfadenverhältnisse denkbar.
[0019] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Lösung sind Gegenstand
der sonstigen Unteransprüche.
[0020] Im Folgenden wird die erfindungsgemäße Lösung anhand verschiedener Ausführungsbeispiele
nach der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen in prinzipieller Darstellung die
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel betreffend eine Gewebeoberfläche mit einem Längsfadenrapport
von vier Fäden und einem Querfa- denrapport von zwölf Fäden entsprechend der Darstellung
einer Bindungspatrone nach Fig. 4b);
- Fig. 2
- ein zweites Ausführungsbeispiel betreffend eine Gewebeoberfläche mit einem Längsfadenrapport
von drei Fäden und einem Querfa- denrapport von neun Fäden entsprechend der Darstellung
einer Bindungspatrone nach Fig. 4a);
- Fig. 3
- ein drittes Ausführungsbeispiel betreffend eine Gewebeoberfläche mit einem Längsfadenrapport
von fünf Fäden und einem Querfa- denrapport von 15 Fäden entsprechend der Darstellung
einer Bin- dungspatrone nach Fig. 4c);
- Fig. 4
- verschiedene Ausführungsbeispiele an Bindungspatronen, wobei
- Fig. 4a)
- einem Längsfadenrapport von drei und einem Querfaden- rapport von neun Fäden,
- Fig. 4b)
- einem Längsfadenrapport von vier und einem Querfaden- rapport von zwölf Fäden,
- Fig. 4c)
- einem Längsfadenrapport von fünf und einem Querfaden- rapport von 15 Fäden,
- Fig. 4d)
- einem Längsfadenrapport von sechs und einem Querfa- denrapport von 18 Fäden entspricht;
- Fig. 5
- Längsfadenverläufe eines Ausführungsbeispieles einer Oberfläche mit einem Längsfadenrapport
von vier und einem Querfadenrap- port von zwölf Fäden und eingewebten maschinenseitigen
Schüs- sen;
- Fig. 6
- eine an sich bekannte Leinwandbindung;
- Fig. 7
- eine Darstellung der Oberseite mit einem Längsfadenrapport von vier und einem Querfadenrapport
von zwölf Fäden im schemati- schen Aufbau.
[0021] Der erfindungsgemäße Gegenstand bezieht sich auf ein mehrlagiges Papiermaschinensieb,
das eine Papierseite aufweist, die in einer Annäherung der hinlänglich bekannten Leinwandbindung
(vgl. Darstellung nach der Fig. 6) entsprechen soll, aber durch die Verwendung von
einer Vielzahl an Maschinenrichtungsfäden die Einbindung von zusätzlichen maschinenseitigen
Querrichtungsfäden ermöglichen soll.
[0022] Betrachtet man die ideale bekannte Leinwandbindung genauer, wie sie in Fig. 6 dargestellt
ist, dann ergibt sich die hohe Gleichmäßigkeit dieser Bindung vor allem durch den
kurzen Rapport 101 von nur jeweils zwei Längsfäden und Querrichtungsfäden. Verwendet
man zusätzlich noch die gleichen Fadenzahlen und Fadendurchmesser in Längsrichtung
und in Querrichtung, so erhält man eine quadratische Masche und eine gleichmäßige
Höhe von Querfaden- und Längsfadenverkröpfung.
[0023] Unter der Bedingung Fadenzahl = 2 / Fadendurchmesser wird der Abstand 102 und 105
zwischen den benachbarten Maschen gleich der Maschenbreite 106 und der Maschenlänge
103. Um einer dahingehenden leinwandähnlichen Oberseite möglichst nahe zu kommen,
sieht die erfindungsgemäße Lösung u. a. vor,
- mindestens drei Maschinenrichtungsfäden einzusetzen,
- deren Abstand zueinander kleiner als 20 % des Durchmessers eines Längsfadens ist,
und
- den Querfadenrapport dreimal so lang auszubilden wie den Längsfadenrapport, wobei
- jeder Maschinenrichtungsfaden alternierend über drei und unter drei Querrichtungsfäden
und anschließend unter der Oberseite zu verlaufen hat und
- die Bindung eine Steigung drei besitzt.
[0024] Die Fig. 4 zeigt das dahingehende bindungstechnische Prinzip anhand von vier unterschiedlichen
Längsfadenrapporten. In dieser Darstellung werden wie in der Textiltechnik üblich
die Maschinenrichtungsfäden durch Spalten und die Querrichtungsfäden durch Zeilen
dargestellt. Ferner werden Kreuzungspunkte, an denen der jeweilige Längsfaden über
einem zuordenbaren Querfaden verläuft, durch ein Kreuz markiert.
[0025] In der Fig. 4a) wird die erfindungsgemäße Lösung auf einen Längsfadenrapport von
drei Fäden 21 bis 23 angewandt. Der Querfadenrapport hat eine Länge von neun Fäden
1 bis 9, wobei der erste Längsfaden 21 alternierend mit den Schüssen 1 bis 6 bindet,
und zwar darüber bezogen auf die Schüsse 1, 3 und 5 und darunter bezogen auf die Schüsse
2, 4 und 6. Danach bleibt der Längsfaden unterhalb der Schüsse 7 bis 9.
[0026] Der direkt rechts davon benachbarte Längsfaden 22 hat den gleichen Verlauf; allerdings
um drei Querfäden nach oben verschoben. Die oben fehlenden Schüsse werden unterhalb
des Startpunktes angefügt. Diese Verschiebung ist üblicherweise mit dem Begriff "Steigung"
bezeichnet. Der Längsfaden 22 beginnt also am Querfaden 4 und verläuft danach wie
der Längsfaden 21.
[0027] Fig. 4b) zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung mit einem
Längsfadenrapport von vier Fäden 21 bis 24. Der Querfadenrapport ergibt sich damit
zu zwölf Fäden 1 bis 12 und somit zu einer Länge, die dreimal so lang ist wie der
Längsfadenrapport. Auch hier werden die ersten sechs Schüsse 1 bis 6 durch den Längsfaden
21 alternierend darüber 1, 3 und 5 und darunter 2, 4 und 6 eingebunden. Die verbleibenden
Schüsse 7 bis 12 bleiben unterhalb des Längsfadens 21. Vergleichbare Anordnungen ergeben
sich für die weiteren Längsfäden 22, 23 und 24.
[0028] Die schematisch gewebte Oberfläche entsprechend der Bindungspatrone nach der Fig.
4b) ist in Fig. 7. Bei gleichen Durchmessern von Längs- und Querfäden 102 und 105
sowie gleichen Querfadenabständen 103 können auch die Flottierungslängen der Längs-
und Querfäden 104 und 107 gleich dargestellt werden. Lediglich die Maschenbreite 106
ist unterschiedlich.
[0029] Wird für die eingesetzten Kunststoff-Fäden ein übliches Thermofixierverfahren eingesetzt,
ergibt sich durch die Längsstreckung bei der Thermofixierung eine Umwandlung der Struktur,
die in Fig. 1 schematisch zu sehen ist.
[0030] Der Verlauf der Längsfäden 21 bis 24"' ist in dem Bereich, in dem sie mit den oberen
Querfäden 1 bis 5 binden, nicht mehr strikt vertikal oder in Längsrichtung ausgerichtet,
sondern ist leicht diagonal orientiert. Entlang des Längsfadens 21, z. B. in Fig.
1 betrachtet, bedeutet dies, dass der Ketthochgang über dem Querfaden 1 weiter rechts
ist als der über dem Querfaden 3 und der Längsfadenhochgang über dem Querfaden 5 sich
am weitesten links befindet. Dies wird dadurch erreicht, dass die relativ gerade eingewebten
Querfäden bei Streckung der Längsfäden in die Bildebene verkröpft werden und dabei
die Längsfäden umorientieren. Aus der einen großen Masche 118 werden somit zwei kleinere
119 und 120 (Fig. 1), die den Maschen in der Leinwandbindung 108 recht nahe kommen.
[0031] Dieses Bindungsprinzip lässt sich auf nahezu jede beliebige Anzahl von Längsfäden
im Rapport ausdehnen, was in den Figuren 4a), 4c) und 4d) für drei, fünf und sechs
Längsfäden beispielhaft gezeigt ist. Je mehr Längsfäden im Rapport vorhanden sind,
umso mehr verschiebt sich das Längenverhältnis von Längsfaden- zu Querrichtungsfaden
auf der Oberseite in Richtung Querrichtungsfaden. Dies führt zu einer entsprechenden
Verbreiterung, was zwar bezogen auf die Gleichmäßigkeit der Papierseite unerwünscht
ist, dafür aber eine immer bessere Unterstützung für die hauptsächlich längs aus dem
Stoffauslauf der Papiermaschine austretenden Papierfasern bewirkt. Je nach Zweckmäßigkeitsüberlegungen
kann dann dergestalt die Oberseite auf einfache Weise den Gegebenheiten angepasst
werden. Das erste Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 zeigt insoweit die Oberfläche
der erfindungsgemäßen Lösung mit einem Längsfadenrapport von vier Fäden 21 bis 24
und einem Querfadenrapport von zwölf Fäden 1 bis 12 entsprechend der Bindungspatrone
nach der Fig. 4b). Entsprechend sich wiederholende Rapporte oder Fadenanordnungen
werden mit hochgestelltem Strich hinter dem jeweiligen Bezugszeichen indiziert.
[0032] Bei dem ersten Ausführungsbeispiel bindet der erste Längsfaden 21 alternierend mit
den ersten sechs Querfäden 1 bis 6 darüber und darunter und verläuft anschließend
nur unterhalb der restlichen Querfäden 7 bis 12. Die nächsten Längsfäden 22, 23 und
24 innerhalb des Rapportes steigen um jeweils drei Querfäden, in diesem Fall nach
rechts oben. Wie bei jeder Bindung ist grundsätzlich auch eine Steigung nach links
möglich, wodurch sich dann ein gespiegeltes Bild der Oberfläche ergeben würde (nicht
dargestellt).
[0033] Bei den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 2 und 3 wird eine Ausführungsform
mit einem Längsfadenrapport von drei bzw. fünf Fäden gezeigt. Auch hier werden insgesamt
vier Längsfadenrapporte nebeneinander gezeigt, um einen besseren Eindruck der Oberfläche
vermitteln zu können.
[0034] Bei dem vierten Ausführungsbeispiel nach der Fig. 5 ist dort die Verwendung der erfindungsgemäßen
Oberfläche in einem doppellagigen Blattbildungssieb als Papiermaschinensieb aufgezeigt,
wobei die Längsfäden in ihrem Verlauf und die Querfäden geschnitten dargestellt sind.
Hierdurch wird aufgezeigt, wie der Bereich der Längsfäden, der unterhalb der oberen
Querfäden verläuft, zum Einbinden von unteren Querfäden verwendbar ist. Gemeint ist
damit der Bereich, der sich beim Längsfaden 21 unterhalb der Querfäden 6 bis 12 oder
6' bis 12' befindet.
[0035] Die hier verwendete Oberfläche entspricht der in Fig. 1 gezeigten mit einem Längsfadenrapport
von vier Fäden und dementsprechend einem Querfadenrapport von zwölf Fäden. Die Querfadenzahl
wurde im Verhältnis von drei oberen Querfäden zu zwei unteren Querfäden gewählt. Bei
der vorgegebenen Steigung des Obergewebes von drei ergibt sich die Steigung für das
Untergewebe zu zwei. Damit sind sowohl die Verhältnisse der Querfadenzahlen und der
Steigung zwischen Ober- und Untergewebe gleich, was sich günstig auf die Gesamtkonstruktion
auswirkt. Mit dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 5 ist die Flottierungslänge der
unteren Querfäden doppelt so lang gestaltet wie der Längsfadenrapport des Obergewebes,
also insgesamt acht Fäden mit einbezogen. Die erfindungsgemäße Oberfläche kann somit
als Papierseite für eine Vielzahl unterschiedlicher Maschinenseiten und somit Untergeweben
verwendet werden.
1. Oberseite, insbesondere Papierseite, für ein mehrlagiges Blattbildungssieb, insbesondere
vorgesehen für den Einsatz bei einer Nasspartie einer Papiermaschine, die aus einer
Vielzahl von Längsfäden (21, 22, 23, ...) besteht, die mit einer Vielzahl von Querfäden
(1 , 2, 3, ...) verwoben sind und dabei Rapporte in Längs- und Querrichtung bilden,
wobei der Querfadenrapport dreimal so viele Fäden enthält wie der Längsfadenrapport,
wobei der Längsfadenrapport mindestens aus drei Längsfäden (21, 22, 23) besteht und
der Querfadenrapport folglich mindestens aus neun Querfäden (1, 2, 3, ..., 9), wobei
alle Längsfäden alternierend über drei Querfäden (1, 3, 5) und unter drei Querfäden
(2, 4, 6) und anschließend unter den verbleibenden Querfäden (7, 8, 9, ...) des Querfadenrapports
verlaufen, und wobei zwei direkt benachbarte Längsfäden (21 und 22, 22 und 23, 23
und 24, ...) in Längsrichtung um mindestens drei Querfäden gegeneinander verschoben
sind.
2. Oberseite nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsfadenrapport aus vier, fünf oder sechs Längsfäden besteht und der Querfadenrapport
in entsprechender Zuordnung aus zwölf, fünfzehn oder achtzehn Querfäden besteht.
3. Oberseite nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der jeweiligen Querfäden (1, 2, 3, ...) eines Querfadenrapportes zueinander
kleiner als 20 % des Durchmessers eines Längsfadens (21) ist.
4. Oberseite nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach einer Längsstreckung bei der Thermofixierung der Fadenverlauf derart umorientiert
ist, dass der Verlauf der Längsfäden (21 bis 24'") in den Bereichen, in denen sie
mit den oberen Querfäden (1 bis 5) binden, einen diagonalen Verlauf einnehmen.
5. Papiermaschinensieb, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Oberseite nach einem der Ansprüche 1 bis 4 aufweist.
6. Papiermaschinensieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass es zweilagig ausgebildet ist mit einem von der Oberseite gebildeten Obergewebe und
einem Untergewebe, wobei ein Verhältnis von drei oberen Querfäden (1 bis 12, 1' bis
12') des Obergewebes zu zwei unteren Querfäden (51 bis 58, 59 bis 66) des Untergewebes
gewählt ist.
7. Papiermaschinensieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steigung, d.h. die Verschiebung in Längsrichtung zwischen zwei direkt benachbarten
Längsfäden um eine Anzahl von Querfäden, im Untergewebe zwei und im Obergewebe drei
beträgt.
8. Papiermaschinensieb nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge einer von den Längsfäden gebildeten und über den unteren Querfäden (51
bis 66) verlaufenden Flottierung doppelt so lang gestaltet ist wie der Längsfadenrapport
des Obergewebes.
9. Papiermaschinensieb nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Querfadenrapport des Untergewebes derart lang bemessen ist, dass eine von den
Längsfäden gebildete über acht untere Querfäden (51 bis 66) verlaufende Flottierung
erreicht ist.
1. An upper side, in particular a paper side, for a multilayer sheet forming sieve, in
particular intended for use in a wet end of a paper machine, which consists of a plurality
of longitudinal threads (21, 22, 23, ... ) which are woven with a plurality of transverse
threads (1, 2, 3 ... ) and thereby form repeats in the longitudinal direction and
transverse direction, the transverse thread repeat containing three times as many
threads as the longitudinal thread repeat, and the longitudinal thread repeat consisting
at least of three longitudinal threads (21, 22, 23) and the transverse thread repeat
accordingly at least of nine transverse threads (1, 2, 3, ... , 9), all longitudinal
threads running in alternation over three transverse threads (1, 3, 5) and under three
transverse threads (2, 4, 6) and then under the remaining transverse threads (7, 8,
9, ... ) of the transverse thread repeat, and two directly adjacent longitudinal threads
(21 and 22, 22 and 23, 23 and 24, ... ) being shifted against one another in the longitudinal
direction by at least three transverse threads.
2. The upper side according to claim 1, characterized in that the longitudinal thread repeat consists of four, five or six longitudinal threads
and the transverse thread repeat in a corresponding assignment consists of twelve,
fifteen or eighteen transverse threads.
3. The upper side according to claim 1 or 2, characterized in that the distance of the respective transverse threads (1, 2, 3, ... ) of one transverse
thread repeat to one another is less than 20% of the diameter of a longitudinal thread
(21).
4. The upper side according to any of claims 1 to 3, characterized in that after a longitudinal extension in heat setting the thread progression is reoriented
such that the longitudinal threads (21 to 24"') run diagonally in the regions in which
they bind with the upper transverse threads (1 to 5).
5. A paper machine sieve, characterized in that it has an upper side according to any of claims 1 to 4.
6. The paper machine sieve according to claim 5, characterized in that it is formed in two layers, with an upper fabric formed by the upper side and a lower
fabric, with a selected ratio of three upper transverse threads (1 to 12, 1' to 12')
of the upper fabric to two lower transverse threads (51 to 58, 59 to 66) of the lower
fabric.
7. The paper machine sieve according to claim 6, characterized in that the pitch, that is, the shifting in the longitudinal direction between two directly
adjacent longitudinal threads by a number of transverse threads, is two in the lower
fabric and three in the upper fabric.
8. The paper machine sieve according to claim 6 or claim 7, characterized in that the length of a float formed by the longitudinal threads and running over the lower
transverse threads (51 to 66) is formed with twice the length of the longitudinal
thread repeat of the upper fabric.
9. The paper machine sieve according to claim 8, characterized in that the transverse thread repeat of the lower fabric is dimensioned with such a length
so that a float is achieved which is formed by the longitudinal threads and runs over
eight lower transverse threads (51 to 66).
1. Face supérieure, en particulier face papier, pour une toile à plusieurs couches de
fabrication de papier, prévue en particulier pour être utilisée dans une partie humide
d'une machine à papier, laquelle est formée par une pluralité de fils de chaîne (21,
22, 23, ...), qui sont tissés avec une pluralité de fils de trame (1, 2, 3, ...) et
forment, à cette occasion, des rapports d'armure dans le sens longitudinal et le sens
transversal, le rapport d'armure des fils de trame contenant trois fois plus de fils
que le rapport d'armure des fils de chaîne, le rapport d'armure des fils de chaîne
étant formé par au moins trois fils de chaîne (21, 22, 23) et le rapport d'armure
des fils de trame étant formé, par conséquence, par au moins neuf fils de trame (1,
2, 3, ..., 9), tous les fils de chaîne s'étendant en alternance au-dessus de trois
fils de trame (1, 3, 5) et au-dessous de trois fils de trame (2, 4, 6) et ensuite
au-dessous des fils de trame (7, 8, 9, ...) restants du rapport d'armure des fils
de trame, et deux fils de chaîne directement adjacents (21 et 22, 22 et 23, 23 et
24, ...) étant décalés l'un par rapport à l'autre dans le sens longitudinal de la
valeur d'au moins trois fils de trame.
2. Face supérieure selon la revendication 1, caractérisée en ce que le rapport d'armure des fils de chaîne est formé par quatre, cinq ou six fils de
chaîne, et le rapport d'armure des fils de trame est formé, en conséquence, par douze,
quinze ou dix-huit fils de trame.
3. Face supérieure selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la distance entre chacun des fils de trame (1, 2, 3, ...) d'un rapport d'armure de
fils de trame est inférieure à 20 % du diamètre d'un fil de chaîne (21).
4. Face supérieure selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que, après un étirement longitudinal lors du thermofixage, le tracé des fils est orienté
différemment, de telle sorte que le tracé des fils de chaîne (21 à 24"') suit un tracé
en diagonale dans les zones, dans lesquelles lesdits fils de chaîne sont liés avec
les fils de trame supérieurs (1 à 5).
5. Toile de machine à papier, caractérisée en ce qu'elle comporte une face supérieure selon l'une quelconque des revendications 1 à 4.
6. Toile de machine à papier selon la revendication 5, caractérisée en ce qu'elle est réalisée en deux couches avec un tissu supérieur, formé par la face supérieure,
et un tissu inférieur, sachant que l'on choisit un rapport de trois fils de trame
supérieurs (1 à 12, 1' à 12') du tissu supérieur par rapport à deux fils de trame
inférieurs (51 à 58, 59 à 66) du tissu inférieur.
7. Toile de machine à papier selon la revendication 6, caractérisée en ce que le pas, c'est-à-dire le déplacement dans le sens longitudinal entre deux fils de
chaîne directement adjacents, selon un nombre de fils de trame, est de l'ordre de
deux dans le tissu inférieur et de trois dans le tissu supérieur.
8. Toile de machine à papier selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que la longueur d'un flotté, formé par les fils de chaîne et passant au-dessus des fils
de trame inférieurs (51 à 66), est deux fois plus longue que le rapport d'armure des
fils de chaîne du tissu supérieur.
9. Toile de machine à papier selon la revendication 8, caractérisée en ce que le rapport des fils de trame du tissu inférieur a une longueur choisie de manière
à obtenir un flotté formé par les fils de chaîne et passant au-dessus de huit fils
de trame inférieurs (51 à 66).
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