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EP 2 006 204 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.05.2009 Patentblatt 2009/20 |
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Anmeldetag: 18.06.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Anlage zur Abfüllung pharmazeutischer Produkte in flaschenartige Behälter
Facility for filling pharmaceutical products into bottle-like containers
Installation destinée à la mise en bouteille de produits pharmaceutiques dans des
récipients de types bouteilles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IE IT SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.12.2008 Patentblatt 2008/52 |
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Patentinhaber: UHLMANN PAC-SYSTEME GmbH & Co. KG |
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88471 Laupheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Noe, Joachim
89584 Ehingen (DE)
- Kronawitter, Michael
89179 Beimerstetten (DE)
- Heim, Ralf
88471 Laupheim (DE)
- Hagel, Rita
88471 Laupheim (DE)
- Armbruster, Rolf
89231 Neu-Ulm (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wächter, Jochen et al |
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Kroher-Strobel
Rechts- und Patentanwälte
Bavariaring 20 80336 München 80336 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 527 742 DE-A1- 10 322 556 FR-A- 2 519 614 US-B1- 6 755 223
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DE-A1- 4 320 477 DE-A1- 10 360 082 US-A- 2 550 156
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anlage zur Befüllung von flaschenartigen
oder dosenartigen Behältern mit pharmazeutischen Produkten.
[0002] Derartige Anlagen werden seit vielen Jahren verwendet, um eine größere Anzahl von
Tabletten oder eine bestimmte Menge an Pulver in flaschenartige Behälter zu füllen,
damit einem Patienten eine ausreichende Menge an Medikamenten, beispielsweise für
die tägliche Einnahme, zur Verfügung steht. Üblicherweise umfassen derartige Anlagen
zur Befüllung von flaschenartigen Behältern mit Tabletten eine Vorrichtung zum Einbringen
eines Trockenmittels in jeden Behälter, eine Vorrichtung zum Zählen und zum Einbringen
der Tabletten in die Behälter, eine Vorrichtung zum Einbringen eines Baumwollknäuels
in jeden Behälter, eine Vorrichtung zum Aufbringen eines Verschlusses auf jeden Behälter,
eine Vorrichtung zum Ansiegeln der Verschlüsse an den Behältern und eine Vorrichtung
zum Aussortieren bestimmter Behälter nach einer Qualitätsprüfung. Die einzelnen Vorrichtungen
sind in einer Straße als einzeln stehende Einheiten angeordnet, wobei die Behälter
zwischen den einzelnen Einheiten mittels üblicher Transportbänder befördert werden.
Eine entsprechende Anlage zu Befallung von flaschenartigen Behaltern mit Pulver, die
mehrere nach einander angeordnete Stationen aufweist, ist beispielsweise aus der
US 6 755 223 bekannt.
[0003] Nachteilig an derartigen Anlagen ist insbesondere, dass die einzelnen Vorrichtungen
und Transportbänder genau aufeinander justiert werden müssen, was einen großen Arbeitsaufwand
erfordert. Außerdem muss nach jeder Prüfstation für die Qualitätskontrolle eine Aussortierung
von als fehlerhaft detektierten Behältern erfolgen, da eine Produktverfolgung über
mehrere Stationen der Anlagenstraße sehr aufwändig ist.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Anlage zur Befüllung
von flaschenartigen Behältern mit pharmazeutischen Produkten zu schaffen, bei der
zu jedem Zeitpunkt eine genaue Nachverfolgung der einzelnen Behälter innerhalb der
Anlage möglich ist, die sich für eine einmalige Aussortierung von als schlecht bewerteten
Behältern in der Prozesskette eignet und bei der die Installation und Wartung der
Transporteinrichtungen besonders einfach von statten geht.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß weist die Anlage zur Befüllung von flaschenartigen oder dosenartigen
Behältern mit pharmazeutischen Produkten eine Vorrichtung zum Dosieren der pharmazeutischen
Produkte und zum Einbringen der pharmazeutischen Produkte in die Behälter auf. Außerdem
weist sie mindestens drei der nachfolgenden Vorrichtungen auf: eine Vorrichtung zum
Einschleusen der Behälter in die Anlage, eine Vorrichtung zum Einbringen eines Trockenmittels
in jeden Behälter, eine Vorrichtung zum Einbringen eines Baumwollknäuels in jeden
Behälter, eine Vorrichtung zum Aufbringen eines Verschlusses auf jeden Behälter, eine
Vorrichtung zum Ansiegeln der Verschlüsse an den Behältern, und eine Vorrichtung zum
Aussortieren bestimmter Behälter und zum Ausschleusen der übrigen Behälter aus der
Anlage. Dabei weist eine Mehrzahl der Vorrichtungen eine Transporteinrichtung für
lediglich eine kontinuierliche, zwangsgeführte und vereinzelte Bewegung der Behälter
auf, während zumindest die Vorrichtung zum Dosieren der pharmazeutischen Produkte
und zum Einbringen der pharmazeutischen Produkte in die Behälter eine Transporteinrichtung
für eine in Teilbereichen getaktete, zwangsgeführte und vereinzelte Bewegung der Behälter
aufweist. Die jeweiligen Transporteinrichtungen der Vorrichtungen sind in Reihe miteinander
gekoppelt, so dass eine Zwangsführung der vereinzelten Behälter durch die gesamte
Anlage gewährleistet ist.
[0007] Hierdurch wird ein Transport von Behältern auch bei unterschiedlichen Bewegungsformen
derart ermöglicht, dass die Behälter jederzeit verfolgbar bleiben. Dies dient der
Sicherheit des Abfüllvorgangs ebenso wie der Vereinfachung des Aufbaus und der Reduzierung
von Montage- und Justierarbeiten.
[0008] Auf besonders einfache Weise gelingt eine kontinuierliche, zwangsgeführte Bewegung
der vereinzelten Behälter, indem jede Transporteinrichtung mindestens einen Schneckenförderer
aufweist.
[0009] Um ein Ausweichen der Behälter senkrecht zur Bewegungsrichtung zu vermeiden, weist
jede Transporteinrichtung für eine kontinuierliche, zwangsgeführte Bewegung der vereinzelten
Behälter vorzugsweise eine Führungsplatte auf, die parallel zum Schneckenförderer
angeordnet ist.
[0010] Besonders vorteilhafterweise ist die Transporteinrichtung für eine teilweise getaktete,
zwangsgeführte Bewegung der vereinzelten Behälter derart ausgestaltet, dass eine Umlaufbewegung
der Behälter um einen Schlitten mit einer Translationsbewegung des Schlittens gesteuert
kombiniert ist. Dadurch ist ein nahtloser Übergang einer kontinuierlichen Bewegung
zu einer getakteten Bewegung und wieder zurück zur kontinuierlichen Bewegung möglich.
[0011] Ein einfacher Aufbau wird erzielt, wenn die Transporteinrichtung für eine teilweise
getaktete, zwangsgeführte Bewegung der vereinzelten Behälter ein endlos umlaufender
Riemen mit Mitnehmern ist, der um Riemenscheiben gelenkt ist, welche an dem Schlitten
befestigt sind.
[0012] Zur weiteren Vereinfachung der Installation bzw. des Austauschs von Vorrichtungen
ist jede Vorrichtung als modulare Einheit mit jeweils einem Gehäuse ausgebildet, wobei
die Gehäuse aller modularen Einheiten derart in Reihe miteinander verbunden sind,
dass die Anlage als eine integrale Anlage ausgebildet ist.
[0013] Eine besondere Justierung der Transporteinrichtungen beim Übergang zwischen zwei
modularen Einheiten kann dadurch vermieden werden, dass in einer Vielzahl der Vorrichtungen
ein erster Schneckenförderer an einer Seite aus dem jeweiligen Gehäuse über eine vorbestimmte
Länge heraus in das benachbarte Gehäuse hineinragt und dass im benachbarten Gehäuse
ein zweiter Schneckenförderer parallel in vorbestimmtem Abstand zum ersten Schneckenförderer
angeordnet ist, sodass die beiden Schneckenförderer ein Mittel zur Übergabe der Behälter
von einer modularen Einheit zur nächsten bilden.
[0014] Die Justierung zwischen jeweils zwei Gehäusen erfolgt durch passgenaue Verbindung,
vorzugsweise mittels Passstiften.
[0015] Neben der erzielten Platzersparnis aufgrund der modularen, zusammenhängenden Bauweise
ist die integrale Anlage vorzugsweise im Wesentlichen nach außen hin geschlossen ausgebildet,
wodurch die Kontaminationsgefahr reduziert wird und die Anlage gegebenenfalls in einem
Reinraum geringerer Güte betrieben werden kann.
[0016] Im Sinne einer standardisierten Aufteilung weist jedes Gehäuse eine Tischplatte auf,
über der die Transporteinrichtungen für die Behälter angeordnet sind und unter der
beispielsweise Antriebs- und Verstelleinrichtungen sowie Kabel für die jeweiligen
Vorrichtungen angeordnet sind.
[0017] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen.
- Fig. 1
- ist eine schematische Seitenansicht einer Anlage zur Befüllung von flaschenartigen
Behältern mit pharmazeutischen Produkten;
- Fig. 2
- ist eine Perspektivansicht eines Beispiels eines Gehäuses einer modularen Einheit
der Anlage aus Fig. 1;
- Fig. 3
- ist eine schematische Perspektivansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Transporteinrichtungen für die Behälter in der Anlage aus Fig. 1;
- Fig. 4
- ist eine vergrößerte schematische Perspektivansicht eines Ausschnitts aus Fig. 3,
aus dem der Übergang der Transporteinrichtungen zwischen einzelnen modularen Einheiten
ersichtlich ist; und
- Fig. 5
- ist eine schematische Draufsicht auf die teilweise getaktet arbeitende Transporteinrichtung
der Vorrichtung zum Dosieren der pharmazeutischen Produkte und zum Einbringen der
pharmazeutischen Produkte in die Behälter.
[0018] In Fig. 1 ist eine Ausführungsform einer Anlage zur Befüllung von flaschenartigen
oder dosenartigen Behältern mit pharmazeutischen Produkten dargestellt. Die Anlage
ist in modularer Bauweise ausgebildet, wobei die einzelnen Prozessschritte in verschiedene
Standardmodule integriert sind, welche gemeinschaftlich die integrale Anlage bilden.
Es ist prinzipiell aber auch möglich, in einem Abstand zueinander angeordnete Module
zu verwenden.
[0019] Die verschiedenen modularen Einheiten 2 weisen in diesem Beispiel jeweils ein Gehäuse
4 auf, das üblicherweise einem Standardgehäuse mit genau definierten Anschlussmaßen
entspricht. Auch bei in Querrichtung größeren modularen Einheiten 2 sind die Tiefenanschlussmaße
eingehalten.
[0020] Die einzelnen modularen Einheiten 2 umfassen im vorliegenden Beispielsfall nach Fig.
1 eine Vorrichtung 6 zum Einschleusen der Behälter 5 in die Anlage, eine Vorrichtung
8 zum Einbringen eines Trockenmittels in jeden Behälter 5, eine Vorrichtung 10 zum
Zählen von Tabletten und zum Einbringen der Tabletten in die Behälter 5, eine Vorrichtung
12 zum Aufbringen eines Verschlusses auf jeden Behälter 5, eine Vorrichtung 14 zum
Ansiegeln der Verschlüsse an den Behältern 5 und eine Vorrichtung 16 zum Aussortieren
bestimmter Behälter 5 und zum Ausschleusen der übrigen Behälter 5 aus der Anlage.
[0021] Zusätzlich können weitere ergänzende Vorrichtungen in die Befüllungsanlage integriert
werden, beispielsweise eine hier nicht dargestellte Vorrichtung zum Einbringen eines
Baumwollknäuels in jeden Behälter 5. Es können auch Vorrichtungen in der Kette weggelassen
werden.
[0022] Auch wenn die modularen Einheiten 2 in beinahe beliebiger Reihenfolge zu einer integralen
Anlage kombiniert werden können, gibt es doch bestimmte Aufeinanderfolgen, die im
Ablauf der Befüllanlage sinnvoll sind und nicht verändert werden können. So ist es
beispielsweise unumgänglich, dass die Vorrichtung 12 zum Aufbringen eines Verschlusses
auf jeden Behälter 5 nach der Vorrichtung 10 zum Zählen der Tabletten und zum Einbringen
der Tabletten in die Behälter 5 angeordnet ist.
[0023] Die Vorrichtung 6 zum Einschleusen der Behälter 5 in die Anlage dient dazu, die Behälter
5 in das Transportsystem der Anlage, welches später noch detailliert beschrieben wird,
aufzunehmen und zu vereinzeln. Durch die Vorrichtung 8 zum Einbringen eines Trockenmittels
in jeden Behälter 5 werden bekannte Trockenmittel in die flaschenartigen Behälter
5 gegeben, um die Feuchtigkeit im Behälter 5 nach dessen Versiegelung auf ein definiertes
Maß zu reduzieren oder auf diesem zu halten. Die Vorrichtung 10 zum Zählen von Tabletten
und zum Einbringen der Tabletten in die Behälter 5 ist auf viele verschiedene Arten
ausführbar. In allen bekannten Vorrichtungen 10 werden die Tabletten aus einem Reservoir
heraus gezählt und anschließend in die Behälter 5 gefüllt. Wichtig ist hierbei, dass
die korrekte Menge an Tabletten in die Behälter 5 gelangt.
[0024] Durch die Vorrichtung 12 zum Aufbringen eines Verschlusses auf jeden Behälter 5 werden
die Behälter 5 vorzugsweise drehmomentkontrolliert mit jeweils einem Verschluss versehen,
in dem sich bereits üblicherweise ein Aluminiumsiegel befinden kann. In der Vorrichtung
14 zum Ansiegeln der Verschlüsse an den Behälter 5 wird das Aluminiumsiegel induktiv
erwärmt und mit dem Behälter 5 verschmolzen. Die Vorrichtung 16 zum Aussortieren bestimmter
Behälter 5 und Ausschleusen der übrigen Behälter 5 aus der Anlage dient letztlich
dazu, die Behälter 5 auf ein nachfolgendes Transportband zu fördern. Außerdem können
hier als ungeeignet eingestufte Behälter 5 aussortiert werden oder Behälter 5 für
die Prozesskontrolle entnommen werden. Es ist hierzu notwendig, innerhalb der Anlagenkette
bestimmte Sensoren oder Kameras für Überwachungsaufgaben vorzusehen.
[0025] In Fig. 2 ist ein Gehäuse 4 einer standardisierten modularen Einheit 2 in einem Beispiel
eines einheitlichen Designs ohne Einbauten dargestellt. Das Gehäuse 4 weist ein Dach
18 auf, das zur Integration verschiedener Aufsätze geeignet ist. Hierzu sind in das
Dach beispielsweise Aufnahmen 20 für verschiedene Auf- und Anbauten vorgesehen, z.B.
für Vorrichtungen für Trockenluft, bestimmte Beleuchtungen oder Absaugungen. Außerdem
ist ein zentraler Bereich des Daches 18 abnehmbar gestaltet. In den vertikalen Seitenbereichen
des Daches 18 sind Durchführungen 22 vorgesehen, in denen Kabel und Schläuche zum
Nachbarmodul geführt werden können. Zumindest an der Vorderseite und der Rückseite
der modularen Einheit 2 sind Schutztüren 24 oder Schutzfenster angeordnet. Diese sind
vorzugsweise beliebig austauschbar, um flexible Eingriffe zu ermöglichen. Zumindest
in Teilbereichen sind die Schutztüren 24 vorzugsweise transparent gestaltet. Es ist
sinnvoll, wenn zumindest teilweise an Übergängen zwischen zwei modularen Einheiten
2 und insbesondere am Anfang und am Ende der Anlage auch seitlich entsprechende Schutzfenster
oder Schutztüren 24 angeordnet sind. Bei einer derartigen Ausgestaltung ist es möglich,
die Tabletten von der Zählung bis zur Versiegelung der Behälter 5 in einem geschützten
Bereich zu transportieren. Ebenso ist es möglich, besonders empfindliche Stellen der
Anlage durch Anlegen verschiedener Druckstufen in aneinandergrenzenden modularen Einheiten
2 von Umgebungseinflüssen abzuschotten. Somit kann die Anlage sogar in einem Reinraum
geringerer Klasse betrieben werden.
[0026] Etwa auf einem Drittel der Höhe des Gehäuses 4 ist eine Tischplatte 26 angeordnet,
die den Innenraum des Gehäuses 4 in einen oberen und einen unteren Bereich unterteilt.
Im oberen Bereich ist üblicherweise eine später näher beschriebene Transporteinrichtung
28 für die Behälter 5 sowie andere aktive Komponenten der jeweiligen Vorrichtung 6,
8, 10, 12, 14, 16 aufgenommen. Unterhalb der Tischplatte 26 sind beispielsweise die
Mechanik und die Verkabelung für die Vorrichtungen aufgenommen, wobei auch hier verschiedene
Befestigungspunkte für entsprechende Einbauten vorgesehen sind.
[0027] Die modularen Einheiten 2 können üblicherweise ohne Justierung aneinandergereiht
werden. Zur Verbindung dienen z.B. Passstifte.
[0028] In Fig. 3 ist die gesamte erfindungsgemäße Transportkette der in Fig. 1 dargestellten
Anlage abgebildet, wobei jede einzelne Vorrichtung 6, 8, 10, 12, 14, 16 eine eigene
Transporteinrichtung 28 aufweist, in der die Behälter 5, welche der Anlage zugeführt
werden, vereinzelt und zwangsgeführt sind. Eine besonders einfache Art der Transporteinrichtung
28 sind Schneckenförderer 30, 32, die unter Bezugnahme auf Fig. 4 noch näher beschrieben
werden. Es sind auch andere Transporteinrichtungen 28 wie z.B. Riemen mit Mitnehmern
denkbar. Es ist besonders hervorzuheben, dass jeder einzelne Behälter 5 durch die
komplette Anlage hindurch zwangsgeführt wird und somit eine Produktverfolgung über
sämtliche modulare Einheiten 2 hinweg möglich ist. Dadurch wird beispielsweise auch
bei mehrfachen Untersuchungen zur Qualität der einzelnen Behälter 5 eine einmalige
Ausscheidung von abgelehnten Behältern 5 beispielsweise am Ende der Anlage, also in
Vorrichtung 16, möglich. Sogar bei aktiver Herausnahme eines Behälters 5 aus der Reihe
kann die entstehende Lücke detektiert werden.
[0029] Während die Behälter 5 grundsätzlich in den meisten modularen Einheiten 2 kontinuierlich
transportiert werden, ist beispielsweise im Bereich der Vorrichtung 10 zum Zählen
und Einbringen der Tabletten in die Behälter 5 bei den erforderlichen Geschwindigkeiten
eine teilweise getaktete Bewegungsform notwendig. Dennoch gliedert sich auch diese
Transporteinrichtung nahtlos in die Transportkette ein, wie später noch detaillierter
unter Bezugnahme auf Fig. 5 beschrieben wird.
[0030] Um den nahtlosen Übergang zwischen den Transporteinheiten 28 von aneinandergrenzenden
modularen Einheiten 2 zu gewährleisten, ist beispielsweise die in Fig. 4 dargestellte
Konstruktion geeignet. Hierbei ist ein erster Schneckenförderer 30 jeweils in einem
Gehäuse 4 derart angeordnet, dass er über eine vorbestimmte Länge heraus in das benachbarte
Gehäuse, im vorliegenden Beispiel das links davon liegende Gehäuse 4, hineinragt.
Außerdem ist im benachbarten Gehäuse 4 ein zweiter Schneckenförderer 32 in einem vorbestimmten
Abstand parallel zu dem ersten Schneckenförderer 30 angeordnet, sodass die beiden
Schneckenförderer 30, 32 ein besonders einfaches Mittel zur Übergabe der Behälter
5 von einer modularen Einheit 2 zur nächsten bilden.
[0031] Die Weiterbewegung der Behälter 5 erfolgt dabei grundsätzlich durch gleichförmige
Bewegung der Schneckenförderer 30, 32, wobei die Behälter 5 in den Ausnahmen der Schneckenförderer
30, 32 aufgenommen sind und durch Drehung der Schneckenwellen vorwärts bewegt werden.
Es ist wichtig, dass in den Übergabebereichen die Schneckenförderer 30, 32 zueinander
ausgerichtet angeordnet sind und synchron bewegt werden. Innerhalb einer modularen
Einheit 2 genügt es hingegen, wenn der Behälter 5 auf der dem Schneckenförderer 30,
32 gegenüberliegenden Seite durch eine Führungsplatte (nicht dargestellt) geführt
wird. Die Führungsplatte sorgt dafür, dass sich die Behälter 5 nicht senkrecht zur
Bewegungsrichtung aus den Aufnahmen des Schneckenförderers 30, 32 herausbewegen.
[0032] Durch die in Fig. 4 dargestellte Anordnung ist es ohne weitere Justierung gewährleistet,
dass Behälter 5 innerhalb der Transportkette zielgenau von einer modularen Einheit
2 zur nächsten transportiert werden, wobei sie ständig in Vereinzelung zwangsgeführt
werden. Es sind natürlich auch diverse Modifikationen der Transporteinrichtungen 28
denkbar.
[0033] Die in der Vorrichtung 10 zum Zählen der Tabletten und zum Einbringen der Tabletten
in die Behälter 5 vorgesehene Transporteinrichtung 28 ist in Draufsicht detaillierter
in Fig. 5 dargestellt. Das Besondere an dieser Transporteinrichtung 28 ist, dass hier
eine kontinuierliche Bewegung der Behälter im Einlaufbereich 36 und im Auslaufbereich
38 zur Befüllung der Behälter 5 in einem Mittelbereich 40 in eine getaktete Bewegungsform
umgewandelt wird. Die Transporteinrichtung 28 weist einen Schlitten 42 auf, der translatorisch
in Längsrichtung der Anlage durch eine Steuervorrichtung gesteuert bewegbar ist.
[0034] An diesem Schlitten 42 sind Riemenscheiben 44 bzw. Kettenräder befestigt, um welche
ein endlos umlaufender Riemen 46 mit Mitnehmern bzw. eine Förderkette gelegt ist.
Die von den Schneckenförderern 30, 32 kontinuierlich heranbeförderten Behälter 5 werden
um 180 Grad umgelenkt und dort durch den Riemen 46 aufgegriffen. Um den Übergang von
der kontinuierlichen Bewegung zur getakteten zwangsgeführten Bewegung zu erzielen,
wird die Umlaufbewegung der Behälter 5 mit der Translationsbewegung des Schlittens
42 auf gesteuerte Weise kombiniert. Dadurch wird eine kontinuierliche Abnahme der
Behälter 5 im Einlaufbereich 36 und gleichzeitig eine getaktete, zwangsgeführte Bewegung
der vereinzelten Behälter 5 im Mittelbereich 40 der Transporteinrichtung 28 möglich.
Hierzu ist es wichtig, dass die Riemenscheiben 44 und der Schlitten 42 gesondert,
aber harmonisiert angesteuert werden.
[0035] Als Tabletten werden in der Beschreibung alle Arten von festen Medikamenten bezeichnet,
beispielsweise auch Kapseln, Dragees usw. Die Anlage ist aber generell auch geeignet,
andere Arten von pharmazeutischen Produkten, z.B. flüssige Stoffe, zu dosieren und
in Behälter abzufüllen.
[0036] Somit wurde eine Anlage zur Befüllung von flaschenähnlichen Behältern 5 geschaffen,
die einen Transport von Behältern auch bei unterschiedlichen Bewegungsformen derart
ermöglicht, dass die Behälter jederzeit verfolgbar bleiben. Dies dient der Sicherheit
des Abfüllvorgangs ebenso wie der Vereinfachung des Aufbaus und der Reduzierung von
Montage- und Justierarbeiten.
1. Anlage zur Befüllung von flaschenartigen oder dosenartigen Behältern (5) mit pharmazeutischen
Produkten, mit:
einer Vorrichtung (10) zum Dosieren der pharmazeutischen Produkte und zum Einbringen
der pharmazeutischen Produkte in die Behälter (5); und
mit mindestens drei der nachfolgenden Vorrichtungen:
einer Vorrichtung (6) zum Einschleusen der Behälter (5) in die Anlage;
einer Vorrichtung (8) zum Einbringen eines Trockenmittels in jeden Behälter (5);
einer Vorrichtung zum Einbringen eines Baumwollknäuels in jeden Behälter;
einer Vorrichtung (12) zum Aufbringen eines Verschlusses auf jeden Behälter (5);
einer Vorrichtung (14) zum Ansiegeln der Verschlüsse an den Behältern (5); und
einer Vorrichtung (16) zum Aussortieren bestimmter Behälter (5) und zum Ausschleusen
der übrigen Behälter (5) aus der Anlage;
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Mehrzahl der Vorrichtungen (6, 8, 12, 14, 16) eine Transporteinrichtung für lediglich
eine kontinuierliche, zwangsgeführte und vereinzelte Bewegung der Behälter (5) aufweist;
zumindest die Vorrichtung (10) zum Dosieren der pharmazeutischen Produkte und zum
Einbringen der pharmazeutischen Produkte in die Behältern (5) eine Transporteinrichtung
(28) für eine in Teilbereichen getaktete, zwangsgeführte und vereinzelte Bewegung
der Behälter (5) aufweist; und
die jeweiligen Transporteinrichtungen (28) der Vorrichtungen (6, 8, 10, 12, 14, 16)
in Reihe miteinander gekoppelt sind, sodass eine Zwangsführung der vereinzelten Behälter
(5) durch die gesamte Anlage gewährleistet ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Transporteinrichtung (28) für eine kontinuierliche, zwangsgeführte Bewegung
der vereinzelten Behälter (5) mindestens einen Schneckenförderer (30, 32) aufweist.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Transporteinrichtung (28) für eine kontinuierliche, zwangsgeführte Bewegung
der vereinzelten Behälter (5) eine Führungsplatte aufweist, die parallel zum Schneckenförderer
(30, 32) angeordnet ist.
4. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtung (28) für eine teilweise getaktete, zwangsgeführte Bewegung
der vereinzelten Behälter (5) derart ausgestaltet ist, dass eine Umlaufbewegung der
Behälter (5) um einen Schlitten (42) mit einer Translationsbewegung des Schlittens
(42) gesteuert kombiniert ist.
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtung (28) für eine teilweise getaktete, zwangsgeführte Bewegung
der vereinzelten Behälter (5) einen endlos umlaufenden Riemen (46) mit Mitnehmern
aufweist, die um Riemenscheiben (44) gelenkt ist, welche an dem Schlitten (42) befestigt
sind.
6. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Vorrichtung (6, 8, 10, 12, 14, 16) als modulare Einheit (2) mit jeweils einem
Gehäuse (4) ausgebildet ist, wobei die Gehäuse (4) aller modularen Einheiten (2) derart
in Reihe miteinander verbunden sind, dass die Anlage als eine integrale Anlage ausgebildet
ist.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Vielzahl der Vorrichtungen (6, 8, 10, 12, 14, 16) ein erster Schneckenförderer
(30) an einer Seite aus dem jeweiligen Gehäuse (4) über eine vorbestimmte Länge heraus
in das benachbarte Gehäuse (4) hineinragt und dass im benachbarten Gehäuse (4) ein
zweiter Schneckenförderer (32) parallel in vorbestimmtem Abstand zum ersten Schneckenförderer
(30) angeordnet ist, sodass die beiden Schneckenförderer (30, 32) ein Mittel zur Übergabe
der Behälter (5) von einer modularen Einheit (2) zur nächsten bilden.
8. Anlage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen jeweils zwei Gehäusen (4) passgenau, vorzugsweise mittels
Passstiften, hergestellt ist.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die integrale Anlage im Wesentlichen nach außen hin geschlossen ausgebildet ist.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Gehäuse (4) eine Tischplatte (26) aufweist, über der die Transporteinrichtungen
(28) für die Behälter (5) angeordnet sind und unter der Antriebs- und Verstelleinrichtungen
sowie Kabel für die jeweiligen Vorrichtungen (6, 8, 10, 12, 14, 16) angeordnet sind.
1. System for filling bottle-like or can-like containers (5) with pharmaceutical products,
comprising:
a device (10) for metering the pharmaceutical products and for introducing the pharmaceutical
products into the containers (5); and
comprising at least three of the following devices:
a device (6) for feeding the containers (5) into the system;
a device (8) for introducing a desiccant into each container (5);
a device for introducing a wad of cotton into each containers;
a device (12) for placing a cap on each container (5);
a device (14) for sealing the caps onto the containers (5); and
a device (16) for rejecting some containers (5) and for discharging the remaining
containers (5) from the system;
characterised in that
most of the devices (6, 8, 12, 14, 16) comprise a transport mechanism for continuous
movement, with restraint, of each individual containers (5);
at least the device (10) for metering the pharmaceutical products and for introducing
the pharmaceutical products into the containers (5) comprises a transport mechanism
(28) for movement with restraint, intermittent in some regions, of each individual
container (5); and
the respective transport mechanisms (28) of the devices (6, 8, 10, 12, 14, 16) are
connected to one another in series, ensuring the movement of each individual container
(5) with restraint through the entire system.
2. System according to claim 1, characterised in that each transport mechanism (28) comprises at least one screw conveyor (30, 32) for
continuous movement of each individual container (5) with restraint.
3. System according to claim 2, characterised in that each transport mechanism (28) comprises a guide plate, arranged parallel to the screw
conveyor (30, 32), for continuous movement of each individual container (5) with restraint.
4. System according to any one of the preceding claims, characterised in that the transport mechanism (28) is configured for movement with restraint, intermittent
in some regions, of each individual container (5), in such a way that the travel of
the containers (5) around a sliding carriage (42) is combined in a controlled manner
with a translational movement of the sliding carriage (42).
5. System according to claim 4, characterised in that the transport mechanism (28) for movement with restraint, intermittent in some regions,
of each individual container (5) comprises an endlessly circulating belt (46) with
carrier elements, which passes around belt pulleys (44) mounted on the sliding carriage
(42).
6. System according to any one of the preceding claims, characterised in that each device (6, 8, 10, 12, 14, 16) is constructed as a modular unit (2), each having
a housing (4), the housings (4) of all the modular units (2) being connected to one
another in series so that the system is formed as an integral system.
7. System according to claim 6, characterised in that in a plurality of the devices (6, 8, 10, 12, 14, 16), a first screw conveyor (30)
projects from one side of the respective housing (4) into the adjacent housing (4)
by a predetermined length, and in that in the adjacent housing (4), a second screw conveyor (32) is arranged parallel to
and at a predetermined distance from the first screw conveyor (30), so the two screw
conveyors (30, 32) form a means for transferring the containers (5) from one modular
unit (2) to the next.
8. System according to either claim 6 or claim 7, characterised in that every two adjacent housings (4) are connected to one another in a precisely fitting
manner, preferably by alignment pins.
9. System according to any one of claims 6 to 8, characterised in that the integral system is constructed so as to be substantially closed off from the
outside.
10. System according to any one of claims 6 to 9, characterised in that each housing (4) has a flat shelf (26), above which the transport mechanisms (28)
for the containers (5) are arranged and below which the drive and adjustment units
and the cables for the respective devices (6, 8, 10, 12, 14, 16) are arranged.
1. Installation pour le remplissage de récipients (5), de types flacons ou boîtes, en
produits pharmaceutiques, comprenant :
un dispositif (10) pour le dosage des produits pharmaceutiques et pour l'introduction
des produits pharmaceutiques dans les récipients (5) ; et
au moins trois des dispositifs suivants :
un dispositif (6) pour faire passer les récipients (5) dans l'installation ;
un dispositif (8) pour introduire un agent déshydratant dans chaque récipient (5)
;
un dispositif pour introduire une pelote de coton dans chaque récipient ;
un dispositif (12) pour appliquer un bouchon sur chaque récipient (5) ;
un dispositif (14) pour sceller les bouchons sur les récipients (5) ; et
un dispositif (16) pour trier des récipients définis (5) et pour faire passer les
autres récipients (5) hors de l'installation ;
caractérisée en ce que
une pluralité des dispositifs (6, 8, 12, 14, 16) présente un dispositif de transport
pour uniquement un déplacement continu, à guidage forcé et séparé, des récipients
(5) ;
au moins le dispositif (10) pour le dosage des produits pharmaceutiques et pour l'introduction
des produits pharmaceutiques dans les récipients (5) présente un dispositif de transport
(28) pour un déplacement cadencé dans des zones partielles, à guidage forcé et séparé,
des récipients (5) ; et
les dispositifs de transport respectifs (28) des dispositifs (6, 8, 10, 12, 14, 16)
sont couplés entre eux en ligne, de sorte qu'un guidage forcé des récipients séparés
(5) est garanti au travers de l'ensemble de l'installation.
2. Installation suivant la revendication 1, caractérisée en ce que chaque dispositif de transport (28) présente au moins un convoyeur à vis (30, 32)
pour un déplacement continu, à guidage forcé, des récipients séparés (5).
3. Installation suivant la revendication 2, caractérisée en ce que chaque dispositif de transport (28) présente une plaque de guidage, disposée parallèlement
au convoyeur à vis (30, 32), pour un déplacement continu, à guidage forcé, des récipients
(5) séparés.
4. Installation suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de transport (28) est configuré pour un déplacement en partie cadencé,
à guidage forcé, des récipients séparés (5) de telle sorte qu'un mouvement circulaire
des récipients (5) autour d'un chariot (42) est combiné de façon contrôlée à un mouvement
de translation du chariot (42).
5. Installation suivant la revendication 4, caractérisée en ce que le dispositif de transport (28) présente pour un déplacement en partie cadencé, à
guidage forcé, des récipients (5) séparés, une courroie (46) tournant sans fin avec
des entraîneurs, déviée autour de poulies à courroie (44) fixées sur le chariot (42).
6. Installation suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que chaque dispositif (6, 8, 10, 12, 14, 16) est réalisé sous forme d'unité modulaire
(2) avec chacune un carter (4), les carters (4) de toutes les unités modulaires (2)
étant assemblés entre eux en ligne de telle sorte que l'installation est réalisée
sous forme d'une installation intégrale.
7. Installation suivant la revendication 6, caractérisée en ce que, dans une multitude des dispositifs (6, 8, 10, 12, 14, 16), un premier convoyeur
à vis (30) pénètre sur un côté, hors du carter respectif (4) sur une longueur prédéfinie,
dans le carter voisin (4) et un second convoyeur à vis (32) est disposé dans le carter
voisin (4), parallèlement et à une distance prédéfinie du premier, convoyeur à vis
(30), de sorte que les deux convoyeurs à vis (30, 32) forment un moyen de transfert
des récipients (5) d'une unité modulaire (2) à la suivante.
8. Installation suivant l'une des revendications 6 et 7, caractérisée en ce que l'assemblage entre respectivement deux carters (4) est créé avec un ajustage de précision,
de préférence au moyen de goupilles de positionnement.
9. Installation suivant l'une des revendications 6 à 8, caractérisée en ce que l'installation intégrale a une réalisation essentiellement fermée en direction de
l'extérieur.
10. Installation suivant l'une des revendications 6 à 9, caractérisée en ce que chaque carter (4) présente un plateau (26), au-dessus duquel sont disposés les dispositifs
de transport (28) pour les récipients (5) et au-dessous duquel sont disposés des dispositifs
d'entraînement et de réglage, ainsi que des câbles, pour les dispositifs respectifs
(6, 8, 10, 12, 14, 16).
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