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(11) |
EP 2 006 442 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.2012 Patentblatt 2012/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.04.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Siebpartie einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
Wire section of a machine for producing a sheet of fibrous material
Partie tamis d'une machine destinée à la fabrication d'une bande de matière fibreuse
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
20.06.2007 DE 102007028220
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.12.2008 Patentblatt 2008/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Voith Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schmalenbach, Moritz
89518 Heidenheim (DE)
- Moser, Johann
89518 Heidenheim (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-92/13132 DE-A1-102007 012 785
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DE-A1- 19 940 980
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Siebpartie einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn,
insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn, mit mindestens einem umlaufenden und über
wenigstens eine Umlenkwalze geführten Siebband und mit einer Vorrichtung zur Reinigung
des Siebbands, die zwei zueinander parallel und senkrecht zu der Laufrichtung des
Siebbands angeordnete Leisten umfasst, wobei mindestens eine Leiste von dem Siebband
überstrichen ist, und die eine zwischen den beiden Leisten gebildete Blasöffnung aufweist,
die mit einer sich senkrecht zur Laufrichtung des Siebbands erstreckenden und vorzugsweise
innerhalb der Schlaufe des zu reinigenden Siebbands angeordneten Fluidquerverteileinrichtung
zur Beaufschlagung des Siebbands mit einem Fluid verbunden ist.
[0002] Eine derartige Siebpartie einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere
einer Papier- oder Kartonbahn, ist beispielsweise aus der europäischen Patentschrift
EP 0 522 093 B1 bekannt. Die Vorrichtung zur Reinigung des Siebbands ist dabei im freien Lauf zwischen
zwei Umlenkwalzen angeordnet. Weiterhin ist an mindestens einer, eine wesentliche
Änderung des Laufs des Siebbands bewirkenden Umlenkwalze eine Einrichtung zu deren
Beschaberung vorgesehen. Die Schabereinrichtung umfasst hierbei einen Schabergrundkörper
und eine von ihm gehalterte Schaberklinge. Damit das wenigstens eine von der Schaberklinge
abgeschaberte Medium auch effizient und ohne Verursachung negativer Auswirkungen aus
der Siebpartie herausbefördert werden kann, ist der Schabereinrichtung im Regelfall
mindestens eine separate Schaberrinne zur seitlichen Abführung des wenigstens einen
abgeschaberten Mediums zugeordnet. Das gesamte System gestaltet sich somit sowohl
aufwändig in der Ausführung, gegebenenfalls problematisch im Betrieb der Siebpartie
als auch Kosten treibend in der Anschaffung und im Betrieb. Weiterhin führt eine derartige
Ausgestaltung der Siebpartie zu Betriebsstörungen, da möglicherweise von der Reinigungseinrichtung
abfallender Schmutz nicht von dieser entfernt wird und somit im schlimmsten Fall in
Richtung der Blattbildungszone transportiert wird. Zudem kommt es an der Unterseite
der Schaberrinne im Regelfall zu starken Ablagerungen, so genannten Stoffbärten, welche
sich unvorhergesehen lösen und dadurch Störungen wiederum in der herzustellenden Faserstoffbahn
verursachen können. Auch können die Ablagerungen aufgrund ihrer allmählichen Verkrustung
das zu reinigende Siebband beschädigen.
[0003] Die
deutsche Offenlegungsschrift DE 199 40 980 A1 offenbart eine Vorrichtung zum Reinigen eines maschinenbreiten Ablaufzwickels in
einer Papier- oder Kartonherstellungsmaschine, der sich zwischen einer sieb- oder
filzführenden Walze und eines von ihr ablaufenden Siebes oder Filzes bildet. In dem
Ablaufzwickel ist eine mit einem Saugkanal versehene und maschinenbreit ausgebildete
Saugbox angebracht, wobei eine erste Deflektorleiste der Saugbox gegenüber der sieb-
oder filzführenden Walze angeordnet ist und wobei eine zweite Deflektorleiste der
Saugbox einen Abstand zum Sieb oder Filz aufweist. Die Saugbox besitzt in ihrem dem
Ablaufzwickel abgewandten Teil sowohl mindestens einen Sauganschluss mit mindestens
einer Saugquelle als auch mindestens einen Flüssigkeitsablauf.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Siebpartie der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei der die zuvor genannten Probleme auf möglichst einfache
und effektive Weise beseitigt sind.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einer Siebpartie der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass die einen Grundkörper aufweisende Vorrichtung zur Reinigung des
Siebbands im Bereich des Ablaufzwickels der mindestens einen Umlenkwalze angeordnet
ist und dass an dem Grundkörper der Vorrichtung zur Reinigung des Siebbands mindestens
eine Einrichtung zur Beschaberung dieser Umlenkwalze angebracht ist.
[0006] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird auf diese Weise vollkommen gelöst.
[0007] Durch die Kombination der beiden genannten Merkmale werden wesentliche und zum störungsfreien
Betrieb der Siebpartie notwendige Funktionen, wie beispielsweise Siebreinigung und
Walzenbeschaberung, in einer geschlossenen Einheit integriert und abgekapselt. Man
erhält dadurch ein kompaktes Design mit einer deutlich reduzierten Oberfläche und
somit wesentlich verringerten Ablagerungsmöglichkeiten für Verschmutzungen. Überdies
wird die bisherige "Schmutzecke" zwischen der Umlenkwalze und der in Laufrichtung
des Siebbands nachgeordneten Reinigungsvorrichtung gänzlich eliminiert.
[0008] In einer ersten bevorzugten Ausgestaltung weist die vorzugsweise aus einer Keramik
oder einem Kunststoff bestehende Auflaufleiste eine schuhähnliche Längskontur auf,
wobei die Schuhspitze in den Ablaufzwickel hineinragt und der Schuhabsatz die eigentliche,
von dem Siebband überstrichene Auflaufleiste bildet. Die Schuhspitze passt sich hierbei
bevorzugt der Außenkontur der Umlenkwalze an. Hierdurch wird der Freiraum zwischen
der Umlenkwalze und der Reinigungseinrichtung weitestgehend beseitigt.
[0009] Weiterhin kann im Bereich der Schuhkehle mindestens eine Spritzeinrichtung zur Einbringung
eines Schmierfluids in einer Menge im Bereich von 20 bis 100 l/m/min, vorzugsweise
von 50 bis 75 l/m/min, insbesondere von etwa 60 l/m/min, vorgesehen sein. Dieses mengenmäßig
dosierte Schmierfluid bewirkt einerseits eine Konditionierung und eine Schmierung
des auf die Auflaufleiste auflaufenden Siebbands, andererseits aber auch eine Austragung
von in dem Siebband mitgeführten Verunreinigungen.
[0010] Auch ist es günstig, wenn auf der der Fluidquerverteileinrichtung abgewandten Seite
des Siebbands, insbesondere im Bereich der Schuhkehle der Auflaufleiste, mindestens
ein Spritzrohr angeordnet ist. Eine derartige Einrichtung bewirkt wiederum eine gegenseitige
Konditionierung des Siebbands, welche eine spätere Austragung von in dem Siebband
mitgeführten Verunreinigungen weiterhin erleichtern.
[0011] Damit die Umgebung des Systems weitestgehend sauber und rein gehalten werden kann,
ist zumindest auf der der Vorrichtung zur Reinigung des Siebbands abgewandten Seite
des Siebbands bevorzugt eine Absaugeinrichtung zur Absaugung sowohl von über die Umlenkwalze
eingeschleppter Luft und Gischt als auch von dem von der Fluidquerverteileinrichtung
eingebrachten Fluid angeordnet.
[0012] Ferner ist die vorzugsweise aus einer Keramik oder einem Kunststoff bestehende Ablaufleiste
bevorzugt in einem in Laufrichtung des Siebbands konstanten, konvergierenden oder
divergierenden Abstand zu dem Siebband angeordnet. Dieser Abstand vermeidet einerseits
die Entstehung von nachteilhaften Ablagerungen an der Ablaufleiste, anderseits erbringt
er die Möglichkeit einer verlängerten Beaufschlagungsstrecke des Siebbands mit dem
von der Fluidquerverteileinrichtung unter Druck eingebrachten Fluid. Die Ablaufleiste
nimmt bevorzugt einen Abstand zu dem Siebband im Bereich von 0 bis 3 mm, vorzugsweise
von 0,5 bis 1,0 mm, an, wobei die wirkende Fläche der Ablaufleiste auch mit oder ohne
Krümmung und mit Stufen (Strukturoberfläche) oder ohne Stufen ausgeführt sein kann.
[0013] Die eine zwischen den beiden Leisten gebildete Blasöffnung weist in bevorzugter Ausführung
eine Schlitzbreite im Bereich von 2 bis 20 mm, vorzugsweise von 4 bis 8 mm, auf. Diese
Bereiche erlauben eine effiziente Beaufschlagung des Siebbands mit ausreichender Fluidgeschwindigkeit
und Fluidmenge. Hierbei kann die Fluidquerverteileinrichtung zur Beaufschlagung des
Siebbands mit dem Fluid in günstiger Weise einen Innendruck im Bereich von 5 bis 50
kPa, vorzugsweie von 20 bis 25 kPa, aufweisen.
[0014] Unter praktischen Aspekten ist beispielsweise eine Kombination von einer Schlitzbreite
der Blasöffnung von 8 mm mit einem Abstand der Ablaufleiste zu dem Siebband von 0,5
mm und einem Innendruck der Fluidquerverteileinrichtung von 20 kPa besonders bevorzugt.
[0015] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung umfasst die Einrichtung zur Beschaberung
dieser Umlenkwalze, in Fachkreisen auch als Siebleitwalze bezeichnet, mindestens eine
vorzugsweise oszillierende Schaberklinge. Eine derartige Schaberklinge ist dem Fachmann
wohl bekannt und hat sich in vielerlei Anwendungsfällen in der Praxis bereits bestens
bewährt. Die Schaberklinge weist einen Oszillierhub im Bereich von 5 bis 100 mm, vorzugsweise
von 20 bis 50 mm, auf und ihre Oszillierung findet vorzugsweise in einem vorgewählten
zeitlichen Ablauf mit vorgewählten Amplituden statt. In vorteilhafter Ausgestaltung
ist also ihre Oszilliercharakteristik, insbesondere die Kurve der Oszillierung über
die Zeit, in zeitlichen Intervallen abweichend einstellbar.
[0016] Überdies ist bevorzugt mindestens eine Schaberrinne zur seitlichen Abführung wenigstens
eines von der Einrichtung zur Beschaberung dieser Umlenkwalze abgeschaberten Mediums
vorgesehen, die vorzugsweise ein integraler Teil des Grundkörpers der Vorrichtung
zur Reinigung des Siebbands ist. Diese Schaberrinne gewährleistet eine sichere und
kostengünstige Abführung des abgeschaberten Mediums. Zudem kann auch mindestens eine
Fangrinne zur seitlichen Abführung von wenigstens einem erfassten Medium oberseitig
des Grundkörpers der Vorrichtung zur Reinigung des Siebbands angeordnet sein, so dass
alle in diesem Bereich der Siebpartie anfallenden Medien erfasst und abgeführt werden
können.
[0017] Auf der der Umlenkwalze abgewandten Seite des Siebbands kann in weiterer Ausführung
auch mindestens ein HD-Spritzrohr mit einer Düsenteilung im Bereich von 50 bis 150
mm, vorzugsweise von 80 bis 100 mm, angeordnet sein.
[0018] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme
auf die Zeichnung.
[0019] Es zeigen
- Figur 1
- eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Siebpartie einer Maschine zur
Herstellung einer Faserstoffbahn in schematischer und ausschnittsweiser Seitendarstellung;
und
- Figur 2
- eine Detailansicht der Figur 1.
[0020] Die in der Figur 1 dargestellte Siebpartie 1 umfasst ein umlaufendes und über wenigstens
eine Umlenkwalze 3 geführtes Siebband 2 und eine Vorrichtung 4 zur Reinigung des Siebbands
2. Das Siebband 2 ist in vorliegender Ausführungsform das Obersieb eines Doppelsiebformers,
beispielsweise in Ausgestaltung eines Spalt- oder eines Hybridformers.
[0021] Die Vorrichtung 4 zur Reinigung des Siebbands 2 umfasst zwei zueinander parallel
und senkrecht zu der Laufrichtung L (Pfeil) des Siebbands 2 angeordnete Leisten 5,
6, wobei die in Laufrichtung L (Pfeil) des Siebbands 2 erste Leiste 5, die Auflaufleiste,
von dem Siebband 2 überstrichen ist. Ferner weist die Vorrichtung 4 eine zwischen
den beiden Leisten 5, 6 gebildete Blasöffnung 7 auf, die mit einem sich senkrecht
zur Laufrichtung L (Pfeil) des Siebbands 2 erstreckenden und vorzugsweise innerhalb
der Schlaufe 8 des zu reinigenden Siebbands 2 angeordneten Fluidquerverteileinrichtung
9 zur Beaufschlagung des Siebbands 2 mit einem Fluid 10 bestimmten Drucks verbunden
ist. Die Fluidquerverteileinrichtung 9 kann neben Luft auch mit einer Flüssigkeit,
Dampf oder einem anderen Gas, allesamt ein Fluid 10, beaufschlagt werden.
[0022] Die einen Grundkörper 11 aufweisende Vorrichtung 4 zur Reinigung des Siebbands 2
ist im Bereich des Ablaufzwickels 12 der Umlenkwalze 3 angeordnet und an dem Grundkörper
11 der Vorrichtung 4 zur Reinigung des Siebbands 2 ist eine Einrichtung 13 zur Beschaberung
der benachbarten Umlenkwalze 3 angebracht.
[0023] Die vorzugsweise aus einer Keramik oder einem Kunststoff bestehende Auflaufleiste
5 weist eine schuhähnliche Längskontur 14 auf, wobei die Schuhspitze 15 in den Ablaufzwickel
12 hineinragt und der Schuhabsatz 16 die eigentliche, von dem Siebband 2 überstrichene
Auflaufleiste 5 bildet. Im Bereich der Schuhkehle 17 ist eine in dem Grundkörper 11
integrierte Spritzeinrichtung 18 zur Einbringung eines vorzugsweisen Schmierfluids
19 in einer Menge im Bereich von 20 bis 100 l/m/min, vorzugsweise von 50 bis 75 l/m/min,
insbesondere von etwa 60 l/m/min, vorgesehen. Es besteht in einer weiteren, nicht
explizit dargestellten Ausführung auch die Möglichkeit, das Schmierfluid 19 über einen
durch die Umlenkwalze 3 und die Auflaufleiste 4 gebildeten Spalt einzubringen. Die
dargestellte Spritzeinrichtung 18 weist eine rohrförmige Querschnittsform 20 mit entsprechenden
Auftragssystemen 21, wie beispielsweise Spritzdüsen, Fächerdüsen und dergleichen,
auf. Das Schmierfluid 19 kann prinzipiell eine jegliche Flüssigkeit sein, welche den
Herstellungsprozess der Faserstoffbahn nicht negativ beeinflusst, also beispielsweise
Klarwasser oder Siebwasser-I.
[0024] Weiterhin ist auf der der Fluidquerverteileinrichtung 9 abgewandten Seite 22 des
Siebbands 2, insbesondere im Bereich der Schuhkehle 17 der Auflaufleiste 6, ein Spritzrohr
23 angeordnet. Das Spritzrohr 23 kann prinzipiell mit jeglicher Flüssigkeit, welche
den Herstellungsprozess der Faserstoffbahn nicht negativ beeinflusst, also beispielsweise
Klarwasser oder Siebwasser-I, beaufschlagt werden. Ferner ist gleichseitig des Spritzrohrs
23 eine Absaugeinrichtung 24 zur Absaugung sowohl von über die Umlenkwalze 3 eingeschleppter
Luft und Gischt als auch von dem von der Fluidquerverteileinrichtung 9 eingebrachten
Fluid 10 angeordnet.
[0025] Die vorzugsweise aus einer Keramik oder einem Kunststoff bestehende Ablaufleiste
6 ist in einem in Laufrichtung L (Pfeil) des Siebbands 2 konstanten, konvergierenden
oder divergierenden Abstand A zu dem Siebband 2 angeordnet. Dabei nimmt sie einen
Abstand A zu dem Siebband 2 im Bereich von 0 bis 3 mm, vorzugsweise von 0,5 bis 1,0
mm, an, wobei die wirkende Fläche 25 der Ablaufleiste 6 auch mit oder ohne Krümmung
und mit Stufen (Strukturoberfläche) oder ohne Stufen ausgeführt sein kann.
[0026] Ferner weist die zwischen den beiden Leisten 5, 6 gebildete Blasöffnung 7 eine Schlitzbreite
B im Bereich von 2 bis 20 mm, vorzugsweise von 4 bis 8 mm, auf. Zudem weist die Fluidquerverteileinrichtung
9 zur Beaufschlagung des Siebbands 2 mit dem Fluid 10 einen Innendruck pi im Bereich
von 5 bis 50 kPa, vorzugsweie von 20 bis 25 kPa, auf. In einer praktischen Ausgestaltung
ist beispielsweise eine Kombination von einer Schlitzbreite B der Blasöffnung 7 von
8 mm mit einem Abstand A der Ablaufleiste 6 zu dem Siebband 2 von 0,5 mm und einem
Innendruck pi der Fluidquerverteileinrichtung 9 von 20 kPa vorgesehen.
[0027] Die bereits erwähnte Einrichtung 13 zur Beschaberung der benachbarten Umlenkwalze
3 umfasst eine vorzugsweise oszillierende Schaberklinge 26, die einen Oszillierhub
H (Pfeil) im Bereich von 5 bis 100 mm, vorzugsweise von 20 bis 50 mm, aufweist.
[0028] Überdies ist die Schaberklinge 26 in einem vorgewählten zeitlichen Ablauf mit vorgewählten
Amplituden oszillierbar und sie weist eine Oszilliercharakteristik, insbesondere die
Kurve der Oszillierung über die Zeit, auf, die in zeitlichen Intervallen abweichend
einstellbar ist.
[0029] An der Siebpartie 1 ist weiterhin eine Schaberrinne 27 zur seitlichen Abführung von
eines von der Einrichtung 13 zur Beschaberung der benachbarten Umlenkwalze 3 abgeschaberten
Mediums 28 vorgesehen. Diese Schaberrinne 27 ist ein integraler Teil des Grundkörpers
11 der Vorrichtung 4 zur Reinigung des Siebbands 2, das heißt die Schaberrinne 27
wird aus einem Teil des Grundkörpers 11 gebildet. Die Schaberrinne 27 kann in bekannter
Weise besaugt sein.
[0030] Auch ist eine Fangrinne 29 zur seitlichen Abführung von einem erfassten Medium 30
oberseitig des Grundkörpers 11 der Vorrichtung 4 zur Reinigung des Siebbands 2 angeordnet.
Die eine U-förmige Grundstruktur aufweisende Fangrinne 29 ist wiederum ein integraler
Teil des Grundkörpers 11 der Vorrichtung 4 zur Reinigung des Siebbands 2, das heißt
die Fangrinne 29 wird aus einem Teil des Grundkörpers 11 gebildet.
[0031] Und auf der der Umlenkwalze 3 abgewandten Seite 31 des Siebbands 2 ist in vorliegender
Ausführung ein dem Fachmann bekanntes HD-Spritzrohr 32 mit einer Düsenteilung T im
Bereich von 50 bis 150 mm, vorzugsweise von 80 bis 100 mm, angeordnet. Das HD-Spritzrohr
32 kann prinzipiell an einem beliebigen Ort entlang des Führungsbereichs des Siebbands
2 über die Umlenkwalze 3 angeordnet sein. Zudem ist zur Erfüllung höchster Ansprüche
ein weiteres HD-Spritrohr 33 im Bereich des von dem Siebband 2 und der Umlenkwalze
3 gebildeten Einlaufzwickels 34 auf der der Umlenkwalze 3 abgewandten Seite 31 des
Siebbands 2 angeordnet.
[0032] Die Figur 2 zeigt nunmehr eine Detailansicht (gestrichelter Kreis) der Figur 1.
[0033] Die einen Grundkörper 11 aufweisende Vorrichtung 4 zur Reinigung des Siebbands 2
weist eine zwischen den beiden Leisten 5, 6 gebildete Blasöffnung 7 mit einer Schlitzbreite
B im Bereich von 2 bis 20 mm, vorzugsweise von 4 bis 8 mm, auf und sie ist im Bereich
des Ablaufzwickels 12 der Umlenkwalze 3 angeordnet. Hierbei weist die Vorrichtung
4 zu der benachbarten Umlenkwalze 3 einen Abstand C im Bereich von 3 bis 25 mm, vorzugsweise
von 5 bis 25 mm, insbesondere von 10 mm, auf, um dadurch Ablagerungen an der Vorrichtung
4, insbesondere der Schuhspitze 15 zu vermeiden.
[0034] Die vorzugsweise aus einer Keramik oder einem Kunststoff bestehende Auflaufleiste
5 weist eine schuhähnliche Längskontur 14 auf, wobei die Schuhspitze 15 in den Ablaufzwickel
12 hineinragt und der Schuhabsatz 16 die eigentliche, von dem Siebband 2 überstrichene
Auflaufleiste 5 bildet. Die in dem Grundkörper 11 integrierte Spritzeinrichtung 18
(vgl. Figur 1) ist nicht explizit dargestellt.
[0035] Die vorzugsweise aus einer Keramik oder einem Kunststoff bestehende Ablaufleiste
6 ist in einem in Laufrichtung L (Pfeil) des Siebbands 2 konstanten, konvergierenden
oder divergierenden Abstand A zu dem Siebband 2 angeordnet. Dabei nimmt sie einen
Abstand A zu dem Siebband 2 im Bereich von 0 bis 3 mm, vorzugsweise von 0,5 bis 1,0
mm, an, wobei die wirkende Fläche 25 der Ablaufleiste 6 auch mit oder ohne Krümmung
und mit Stufen (Strukturoberfläche) oder ohne Stufen ausgeführt sein kann.
[0036] Zusammenfassend ist festzuhalten, dass durch die Erfindung eine Siebpartie der eingangs
genannten Art geschaffen wird, bei der die genannten Probleme des Stands der Technik
auf möglichst einfache und effektive Weise beseitigt sind.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Siebpartie
- 2
- Siebband
- 3
- Umlenkwalze
- 4
- Reinigungsvorrichtung
- 5
- Leiste (Auflaufleiste)
- 6
- Leiste (Ablaufleiste)
- 7
- Blasöffnung
- 8
- Schlaufe
- 9
- Fluidquerverteileinrichtung
- 10
- Fluid
- 11
- Grundkörper
- 12
- Ablaufzwickel
- 13
- Einrichtung
- 14
- Längskontur
- 15
- Schuhspitze
- 16
- Schuhabsatz
- 17
- Schuhkehle
- 18
- Spritzeinrichtung
- 19
- Schmierfluid
- 20
- Querschnittsform
- 21
- Auftragssystem
- 22
- Seite
- 23
- Spritzrohr
- 24
- Absaugeinrichtung
- 25
- Fläche
- 26
- Schaberklinge
- 27
- Schaberrinne
- 28
- Medium
- 29
- Fangrinne
- 30
- Medium
- 31
- Seite
- 32
- HD-Spritzrohr
- 33
- HD-Spritzrohr
- 34
- Einlaufzwickel
- A
- Abstand
- B
- Schlitzbreite
- C
- Abstand
- H
- Oszillierhub (Pfeil)
- L
- Laufrichtung (Pfeil)
- pi
- Innendruck
- T
- Düsenteilung
1. Siebpartie (1) für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere
einer Papier- oder Kartonbahn, mit mindestens einem umlaufenden und über wenigstens
eine Umlenkwalze (3) geführten Siebband (2) und mit einer Vorrichtung (4) zur Reinigung
des Siebbands (2), die zwei zueinander parallel und senkrecht zu der Laufrichtung
(L) des Siebbands (2) angeordnete Leisten (5, 6) umfasst, wobei mindestens eine Leiste
(5) von dem Siebband (2) überstrichen ist, und die eine zwischen den beiden Leisten
(5, 6) gebildete Blasöffnung (7) aufweist, die mit einer sich senkrecht zur Laufrichtung
(L) des Siebbands (2) erstreckenden und vorzugsweise innerhalb der Schlaufe (8) des
zu reinigenden Siebbands (2) angeordneten Fluidquerverteileinrichtung (9) zur Beaufschlagung
des Siebbands (2) mit einem Fluid (10) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die einen Grundkörper (11) aufweisende Vorrichtung (4) zur Reinigung des Siebbands
(2) im Bereich des Ablaufzwickels (12) der mindestens einen Umlenkwalze (3) angeordnet
ist und
dass an dem Grundkörper (11) der Vorrichtung (4) zur Reinigung das. Siebbands (2) mindestens
eine Einrichtung (13) zur Beschaberung dieser Umlenkwalze (3) angebracht ist.
2. Siebpartie (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die vorzugsweise aus einer Keramik oder einem Kunststoff bestehende Auflaufleiste
(5) eine schuhähnliche Längskontur (14) aufweist, wobei die
Schuhspitze (15) in den Ablaufzwickel (12) hineinragt und der Schuhabsatz (16) die
eigentliche, von dem Siebband (2) überstrichene Auflaufleiste (5) bildet.
3. Siebpartie (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich der Schuhkehle (17) mindestens eine Spritzeinrichtung (18) zur Einbringung
eines Schmierfluids (19) in einer Menge im Bereich von 20 bis 100 l/m/min, vorzugsweise
von 50 bis 75 l/m/min, insbesondere von etwa 60 l/m/min, vorgesehen ist.
4. Siebpartie (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch
2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der der Fluidquerverteileinrichtung (9) abgewandten Seite (22) des Siebbands
(2), insbesondere im Bereich der Schuhkehle (17) der Auflaufleiste (5), mindestens
ein Spritzrohr (23) angeordnet ist.
5. Siebpartie (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest auf der der Vorrichtung (4) zur Reinigung des Siebbands (2) abgewandten
Seite (22) des Siebbands (2) eine Absaugeinrichtung (24) zur Absaugung sowohl von
über die Umlenkwalze (3) eingeschleppter Luft und Gischt als auch von dem von der
Fluidquerverteileinrichtung (9) eingebrachten Fluid (10) angeordnet ist.
6. Siebpartie (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die vorzugsweise aus einer Keramik oder einem Kunststoff bestehende Ablaufleiste
(6) in einem in Laufrichtung (L) des Siebbands (2) konstanten, konvergierenden oder
divergierenden Abstand (A) zu dem Siebband (2) angeordnet ist.
7. Siebpartie (1) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ablaufleiste (6) einen Abstand (A) zu dem Siebband (2) im Bereich von 0 bis 3
mm, vorzugsweise von 0,5 bis 1,0 mm, annimmt.
8. Siebpartie (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die eine zwischen den beiden Leisten (5, 6) gebildete Blasöffnung (7) eine Schlitzbreite
(B) im Bereich von 2 bis 20 mm, vorzugsweise von 4 bis 8 mm, aufweist.
9. Siebpartie (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Fluidquerverteileinrichtung (9) zur Beaufschlagung des Siebbands (2) mit dem
Fluid (10) einen Innendruck (pi) im Bereich von 5 bis 50 kPa, vorzugsweie von 20 bis 25 kPa, aufweist.
10. Siebpartie (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einrichtung (13) zur Beschaberung dieser Umlenkwalze (3) mindestens eine vorzugsweise
oszillierende Schaberklinge (26) umfasst.
11. Siebpartie (1) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaberklinge (26) einen Oszillierhub (H) im Bereich von 5 bis 100 mm, vorzugsweise
von 20 bis 50 mm, aufweist.
12. Siebpartie (1) nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaberklinge (H) in einem vorgewählten zeitlichen Ablauf mit vorgewählten Amplituden
oszillierbar ist.
13. Siebpartie (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaberklinge (H) eine Oszilliercharakteristik, insbesondere die Kurve der Oszillierung
über die Zeit, aufweist, die in zeitlichen Intervallen abweichend einstellbar ist.
14. Siebpartie (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach einem der
Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine vorzugsweise besaugte Schaberrinne (27) zur seitlichen Abführung
von wenigstens eines von der Einrichtung (13) zur Beschaberung dieser Umlenkwalze
(3) abgeschaberten Mediums (28) vorgesehen ist.
15. Siebpartie (1) nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die vorzugsweise besaugte Schaberrinne (27) ein integraler Teil des Grundkörpers
(11) der Vorrichtung (4) zur Reinigung des Siebbands (2) ist.
16. Siebpartie (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine Fangrinne (29) zur seitlichen Abführung von wenigstens einem erfassten
Medium (30) oberseitig des Grundkörpers (11) der Vorrichtung (4) zur Reinigung des
Siebbands (2) angeordnet ist.
17. Siebpartie (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der der Umlenkwalze (3) abgewandten Seite (31) des Siebbands (2) mindestens ein
HD-Spritzrohr (32) mit einer Düsenteilung (T) im Bereich von 50 bis 150 mm, vorzugsweise
von 80 bis 100 mm, angeordnet ist.
1. Wire section (1) for a machine for producing a fibrous web, in particular a paper
or board web, having at least one circulating wire (2) guided over at least one deflection
roll (3), having a device (4) for cleaning the wire (2), which comprises two foils
(5, 6) arranged parallel to each other and perpendicular to the running direction
(L) of the wire (2), the wire (2) sweeping over at least one foil (5), and which device
has a blower opening (7) formed between the two foils (5, 6), which is connected to
a fluid transverse distribution apparatus (9) extending perpendicular to the running
direction (L) of the wire (2) and preferably arranged within the loop (8) of the wire
(2) to be cleaned, in order to apply a fluid (10) to the wire (2),
characterized in that
the device (4) for cleaning the wire (2), having a base (11), being arranged in the
region of the exit pocket (12) of the at least one deflection roll (3), and
in that at least one apparatus (13) for doctoring off the said deflection roll (3) is fitted
to the base (11) of the device (4) for cleaning the wire (2).
2. Wire section (1) according to Claim 1, characterized in that
the entry foil (5), preferably consisting of a ceramic or plastic, has a shoe-like
longitudinal contour (14), the point (15) of the shoe projecting into the exit pocket
(12) and the extension (16) of the shoe forming the actual entry foil (5) swept over
by the wire (2).
3. Wire section (1) according to Claim 2,
characterized in that
in the region of the throat (17) of the shoe there is provided at least one spraying
apparatus (18) for introducing a lubricating fluid (19) at a rate in the range from
20 to 100 l/m/min, preferably from 50 to 75 l/m/min, in particular of about 60 l/m/min.
4. Wire section (1) according to one of the preceding claims, in particular according
to Claim 2 or 3,
characterized in that
on the side (22) of the wire (2) facing away from the fluid transverse distribution
apparatus (9), particularly in the region of the throat (17) of the shoe of the entry
foil (5), there is arranged at least one spray pipe (23).
5. Wire section (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
at least on the side (22) of the wire (2) facing away from the device (4) for cleaning
the wire (2), there is arranged an extraction apparatus (24) for extracting both air
and spray dragged in over the deflection roll (3) and also the fluid (10) introduced
by the fluid transverse distribution apparatus (9).
6. Wire section (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the exit foil (6), preferably consisting of a ceramic or plastic, is arranged at a
distance (A) from the wire (2) that is constant, convergent or divergent in the running
direction (L) of the wire (2).
7. Wire section (1) according to Claim 6,
characterized in that
the exit foil (6) assumes a distance (A) from the wire (2) in the range from 0 to
3 mm, preferably from 0.5 to 1.0 mm.
8. Wire section (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the blower opening (7) formed between the two foils (5, 6) has a slot width (B) in
the range from 2 to 20 mm, preferably from 4 to 8 mm.
9. Wire section (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the fluid transverse distribution apparatus (9) for applying the fluid (10) to the
wire (2) has an internal pressure (pi) in the range from 5 to 50 kPa, preferably from 20 to 25 kPa.
10. Wire section (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the apparatus (13) for doctoring off the said deflection roll (3) comprises at least
one preferably oscillating doctor blade (26).
11. Wire section (1) according to Claim 10,
characterized in that
the doctor blade (26) has an oscillation stroke (H) in the range from 5 to 100 mm,
preferably from 20 to 50 mm.
12. Wire section (1) according to Claim 10 or 11,
characterized in that
the doctor blade (H) can be oscillated with preselected amplitudes in a preselected
time sequence.
13. Wire section (1) according to one of Claims 10 to 12,
characterized in that
the doctor blade (H) has an oscillation characteristic, preferably the curve of the
oscillation over time, which can be adjusted differently in time intervals.
14. Wire section (1) according to one of the preceding claims, in particular according
to one of Claims 10 to 13,
characterized in that
at least one preferably evacuated doctor channel (27) is provided in order to lead
away laterally at least one medium (28) doctored off by the apparatus (13) for doctoring
off the said deflection roll (3).
15. Wire section (1) according to Claim 14,
characterized in that
the preferably evacuated doctor channel (27) is an integral part of the base (11)
of the device (4) for cleaning the wire (2).
16. Wire section (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
at least one collecting trough (29) for leading away laterally at least one medium
(30) that is caught is arranged on the top side of the base (11) of the device (4)
for cleaning the wire (2).
17. Wire section (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
on the side (31) of the wire (2) facing away from the deflection roll (3) there is
arranged at least one high-pressure spray pipe (32) with a nozzle pitch (T) in the
range from 50 to 150 mm, preferably from 80 to 100 mm.
1. Section de tamis (1) pour une machine de fabrication d'une nappe fibreuse, en particulier
d'une nappe de papier ou de carton, comprenant au moins un tamis à bande (2) circulant
en boucle fermée et guidé sur au moins un rouleau de renvoi (3) et un dispositif (4)
pour le nettoyage du tamis à bande (2), qui comprend deux nervures (5, 6) disposées
parallèlement l'une à l'autre et perpendiculairement à la direction d'avance (L) du
tamis à bande (2), au moins une nervure (5) étant balayée par le tamis à bande (2),
et qui présente une ouverture de soufflage (7) formée entre les deux nervures (5,
6), laquelle est connectée à un dispositif de distribution transversale de fluide
(9) s'étendant perpendiculairement à la direction d'avance (L) du tamis à bande (2)
et de préférence disposé à l'intérieur de la bouche (8) du tamis à bande (2) à nettoyer,
servant à solliciter le tamis à bande (2) avec un fluide (10), caractérisée en ce que
le dispositif (4) pour le nettoyage du tamis à bande (2), présentant un corps de base
(11), est disposé dans la région du coin de sortie (12) de l'au moins un rouleau de
renvoi (3), et
en ce qu'au moins un dispositif (13) pour racler ce rouleau de renvoi (3) est monté sur le
corps de base (11) du dispositif (4) pour nettoyer le tamis à bande (2).
2. Section de tamis (1) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la nervure d'entrée (5) constituée de préférence de céramique ou de plastique présente
un contour longitudinal en forme de sabot (14), la pointe du sabot (15) pénétrant
dans le coin de sortie (12) et le talon du sabot (16) formant la nervure d'entrée
(5) proprement dite, balayée par le tamis à bande (2).
3. Section de tamis (1) selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
dans la région du congé du sabot (17) est prévu au moins un dispositif de pulvérisation
(18) pour introduire un fluide de lubrification (19) dans une quantité de l'ordre
de 20 à 100 l/m/min, de préférence de 50 à 75 l/m/min, en particulier d'environ 60
l/m/min.
4. Section de tamis (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, en particulier
selon la revendication 2 ou 3,
caractérisée en ce que
du côté (22) du tamis à bande (2) opposé au dispositif de distribution transversale
de fluide (9), en particulier dans la région du congé du sabot (17) de la nervure
d'entrée (5), est disposé au moins un tube de pulvérisation (23).
5. Section de tamis (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce
qu'au moins du côté (22) du tamis à bande (2) opposé au dispositif (4) de nettoyage du
tamis à bande (2), est disposé un dispositif d'aspiration (24) pour aspirer à la fois
l'air et l'écume entraînés par le biais du rouleau de renvoi (3) et le fluide (10)
introduit par le dispositif de distribution de fluide (9).
6. Section de tamis (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la nervure de sortie (6) constituée de préférence de céramique ou de plastique est
disposée à une distance (A) par rapport au tamis à bande (2) qui est constante, convergente
ou divergente, dans la direction d'avance (L) du tamis à bande (2).
7. Section de tamis (1) selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
la nervure de sortie (6) est à une distance (A) du tamis à bande (2) de l'ordre de
0 à 3 mm, de préférence de 0,5 à 1,0 mm.
8. Section de tamis (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
ladite une ouverture de soufflage (7) formée entre les deux nervures (5, 6) présente
une largeur de fente (B) de l'ordre de 2 à 20 mm, de préférence de 4 à 8 mm.
9. Section de tamis (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le dispositif de distribution transversale de fluide (9) présente, pour la sollicitation
du tamis à bande (2) avec le fluide (10), une pression interne (pi) de l'ordre de 5 à 50 kPa, de préférence de 20 à 25 kPa.
10. Section de tamis (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le dispositif (13) pour racler ce rouleau de renvoi (3) comprend au moins une lame
de raclage (26) de préférence oscillante.
11. Section de tamis (1) selon la revendication 10,
caractérisée en ce que
la lame de raclage (26) présente une course d'oscillation (H) de l'ordre de 5 à 100
mm, de préférence de 20 à 50 mm.
12. Section de tamis (1) selon les revendications 10 ou 11,
caractérisée en ce que
la lame de raclage (26) peut osciller dans un intervalle de temps présélectionné avec
des amplitudes présélectionnées.
13. Section de tamis (1) selon l'une quelconque des revendications 10 à 12,
caractérisée en ce que
la lame de raclage (26) présente une caractéristique d'oscillation, en particulier
la courbe d'oscillation en fonction du temps, qui peut être ajustée de manière différente
par intervalles de temps.
14. Section de tamis (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, en particulier
selon l'une quelconque des revendications 10 à 13,
caractérisée en ce
qu'il est prévu au moins une rigole de raclage de préférence aspirée (27), pour l'évacuation
latérale d'au moins un fluide (28) raclé par le dispositif (13) pour racler ce rouleau
de renvoi (3) .
15. Section de tamis (1) selon la revendication 14,
caractérisée en ce que
la rigole de raclage (27) de préférence aspirée fait partie intégrante du corps de
base (11) du dispositif (4) de nettoyage du tamis à bande (2).
16. Section de tamis (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce
qu'au moins une rigole de captage (29) pour l'évacuation latérale d'au moins un fluide
recueilli (30) est disposée au-dessus du corps de base (11) du dispositif (4) de nettoyage
du tamis à bande (2).
17. Section de tamis (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
du côté (31) du tamis à bande (2) opposé au rouleau de renvoi (3) est disposé au moins
un tube de pulvérisation HP (32), avec une division de buse (T) de l'ordre de 50 à
150 mm, de préférence de 80 à 100 mm.

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