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EP 2 006 450 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.04.2010 Patentblatt 2010/17 |
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Anmeldetag: 23.06.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schallabsorbierende Bauelemente einer Lärmschutzwand
Sound-absorbing building elements for a sound-proofing wall
Eléments de construction absorbant le bruit d'un mur anti-bruit
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.12.2008 Patentblatt 2008/52 |
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Patentinhaber: Riffel, Roland |
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76689 Karlsdorf-Neuthard (DE) |
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Erfinder: |
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- Riffel, Martin
76689 Karlsdorf-Neuthard (DE)
- Riffel, Roland
76689 Karlsdorf-Neuthard (DE)
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Vertreter: Schmid, Rudolf |
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Patentanwalt
Werderstrasse 23-25 68165 Mannheim 68165 Mannheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-2005/024183 FR-A- 2 806 515
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DE-U- 1 895 646 US-A- 5 572 847
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft schallabsorbierende Bauelemente für eine Lärmschutzwand gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Es sind Platten mit einer Wanddicke von bis zu 55 mm als schallabsorbierende Elemente
bekannt, die in Lärmschutzsystemen für Strasse und Schiene eingesetzt werden. Die
Platten werden an ihren Längsenden in die Nuten von Doppel-T-Trägern eingesetzt zu
Flächen von 1 bis 20 m
2. Zwischen den Längsenden der Platten und den Doppel-T-Trägern sind Dichtungen vorzusehen,
die auf die Längsenden der Platten aufgeklebt sind. Nachteilig bei diesem Stand der
Technik ist es, dass sich die Dichtungen lösen können von den Längsenden der Platten,
so dass der Schallschutz eingeschränkt ist und die Doppel-T-Träger den harten Oberflächen
der Platten ungeschützt ausgesetzt sind, was wiederum zu Beschädigungen der Doppel-T-Träger,
insbesondere bei einer möglichen Demontage der Platten zum Eratz der Dichtungen, führen
kann.
[0003] Die
US 5,572,847 offenbart schallabsorbierende Bauelemente, die mittels Keilen in Doppel-T-Profilen
festsetzbar sind. Die Keile liegen an den Doppel-T-Profilen im wesentlichen linienförmig
an und sorgen mit ihrer Stützwirkung auf einer Seite der schallabsorbierenden Bauelemente
dafür, dass die gegenüber liegende Seite dieser schallabsorbierenden Bauelemente an
einem Flansch der Doppel-T-Profile anliegen.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, schallabsorbierende Bauelemente einer
Lärmschutzwand ohne die Nachteile des Standes der Technik zu schaffen.
[0005] Die Lösung erfolgt mit schallabsorbierenden Bauelementen mit den Merkmalen des Anspruchs
1.
[0006] Gemäß der Erfindung ist für eine Lärmschutzwand ein schallabsorbierendes Bauelement
mit einer Tragplatte vorgesehen, die an mindestens einer ihrer Enden einsetzbar ist
in eine Nut eines Profils, von dem das Ende zumindest einseitig flächig umfasst ist.
Das Profil kann ein metallischer oder Beton-Träger sein. Die Tragplatte ist mit mindestens.einer
Vorsatzschale aus schalldämmendem Material ein- oder zweiseitig bedeckt für erhöhte
Schallabsorption. Erfindungsgemäß weist die Tragplatte an ihrem mindestens einen Ende
eingegossene Dichtungselemente auf, die für Anlage in der Nut aus der Ebene der Enden
der Tragplatte hervorragen. Ein Vorteil des erfindungsgemäß schallabsorbierenden Bauelements
ist es, dass die fest eingegossenen Dichtungselemente sich nicht von der Tragplatte
lösen können und so andauernde Dichtfunktion zwischen Tragplatte und Profil und damit
Lärmschutz gewährleistet ist. Die fest eingegossenen Dichtungselemente werden bei
Demontage der Tragplatte aus dem schallabsorbierenden Bauelement mitgenommen, so dass
die Demontage vereinfacht ist. Die fest eingegossenen Dichtungselemente begünstigen
nach Demontage der Tragplatte auch deren Wiederverwendung, da die Dichtungselemente
bei Demontage nicht zerstört werden und sich erneut einbauen lassen. Vorteilhaft ergibt
sich erfindungsgemäß auch, dass die Dichtungen das Profil zuverlässig vor den harten
Oberflächen der Tragplatten schützen, insbesondere bei der Montage der Tragplatten
in die Profile. Die Dichtungselemente sind bandförmig über die gesamte Höhe der Enden
einer Tragplatte ausgebildet für verbesserte Dichtung und niedrigen Druck.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die Dichtungselemente an
ihrer nach außen gewandten Oberfläche mit einer Polymer-Vlies-Beschichtung ausgebildet
für verbesserten Schutz der Profile vor den harten Oberflächen der Tragplatten.
[0008] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die Dichtungselemente
an ihrer nach innen gewandten Oberfläche mit langen losen Fasern versehen, die in
einer Kunststoffmatrix des Dichtungselements gehalten sind. Beim Eingießen der Dichtungselemente
in die Tragplatten verbessern die langen losen Fasern den Halt der Dichtungselemente
in der Tragplatte. Alternativ oder zusätzlich können die Dichtungselemente an ihrer
nach innen gewandten Oberfläche schwalbenschwanz- oder pfropfenförmig sein für verbesserten
Halt der Dichtungselemente in der Tragplatte.
[0009] Gemäß der Erfindung ist eine Lärmschutzwand vorgesehen aus schallabsorbierenden Bauelementen,
die parallel zur Ebene der Tragplatte mittels der Profile neben- und aneinander montiert
ist.
[0010] Die Erfindung wird im folgenden anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1: einen Schnitt entlang einer horizontalen Ebene durch ein schallabsorbierendes
Bauelement gemäß der Erfindung mit einer Tragplatte aus Beton und mit einer Vorsatzschale
aus Blähglasgranulat eingesetzt in ein Profil,
Fig. 2: eine Vorderansicht auf ein schallabsorbierendes Bauelement gemäß der Erfindung,
Fig. 3: einen Schnitt entlang einer Achse senkrecht zur Ebene des schallabsorbierenden
Bauelements gemäß der Erfindung, und
Fig. 4: eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zur Herstellung schallabsorbierender
Bauelemente gemäß der Erfindung.
[0011] Fig. 1: Ein schallabsorbierendes Bauelement 1 ist zusammen gesetzt aus einer Tragplatte
2 aus Beton und einer beim Einbau in ein Lärmschutzsystem zur Lärmquelle (nicht dargestellt)
gerichteten, profilierten Vorsatzschale 3 aus Blähglasgranulat oder Porenbeton, die
die Tragplatte 2 nicht ganz bis zu ihren Enden bedeckt. Tragplatte 2 und Vorsatzschale
3 weisen jeweils ungefähr gleiche Wanddicken von 15 cm auf, so dass sich insgesamt
eine Wanddicke des schallabsorbierenden Bauelements 1 von ca. 30 cm ergibt. Ein derartig
schallabsorbierendes Bauelement 1 wiegt ca. 8,4 to bei einer Länge von ca. 5 m und
einer Höhe von 3 m. Längsenden der Tragplatte 2 sind in als senkrechte Doppel-T-Träger
ausgebildete metallische oder Beton-Profile 6 des Lärmschutzsystems einsetzbar. An
gegenüber liegenden Seiten der Längsenden der Tragplatte 2 sind im wesentlichen über
die gesamte Höhe der Tragplatte 2 Dichtbänder 4, 5 eingegossen, die an den Innenseiten
der Doppel-T-Träger 6 anliegen.
[0012] Fig. 2, 3: Entsprechende Merkmale sind mit den Bezugszeichen aus Fig. 1 benannt.
Ein schallabsorbierendes Bauelement 1 ist zusammengesetzt aus der Tragplatte 2 aus
Beton mit Dichtbänder 4, 5 über beinahe die gesamte Höhe von 3 m.
[0013] Die Tragplatte 2 kann auch aus Glasfaserbeton oder Kunststoffplatten gebildet sein.
[0014] Zur Herstellung eines schallabsorbierenden Bauelements 1 wird der Boden einer Schalung
mit einer Schicht aus einer Vielzahl von neben einander liegenden oder direkt aneinander
liegenden plattenförmigen Blähglaselementen bedeckt, Dichtungselemente 4, 5 in zwei
randseitige Nuten der Schalung gesetzt, so dass ein Teil des Dichtungselements mit
losen Fasern in die Schalung ragt, und auf die Schicht Beton mit einer einstellbaren
Mindestdickflüssigkeit aufgegossen, so dass beim Aushärten eine feste Verbindung zwischen
Tragplatte 2 und Dichtungselementen 4, 5 entsteht und das so gebildete schallabsorbierende
Bauelement 1 aus der Schalung gehoben und in die Doppel-T-Träger 6 des Lärmschutzsystems
gehoben werden kann.
[0015] Fig. 4: Entsprechende Merkmale sind mit den Bezugszeichen aus Fig. 1-3 benannt. Zur
Herstellung einer Lärmschutzwand aus schallabsorbierenden Bauelementen 1 ist ein Werkzeug
7 vorgesehen, das einen Sitz 8 aufweist, der an ein Ende des Profils 6 angepasst ist
und mit auf die äussere Umfassung des Profils 6 wirkenden Stützelementen 9 versehen
auf diesem so aufsetzbar ist, dass die Nut des Profils 6 frei bleibt. Das Werkzeug
7 ist mit einem auskragenden Führungsrand 10 versehen, der mit einem Winkel α=150°
zur Nut des Profils 6 geneigt ist und sich in Richtung der Längsachse des Profils
6 bis ca. 20 - 30 mm, vorzugsweise 25 mm über den freien Rand am Ende des Profils
6 hinaus erstreckt.
[0016] Schallabsorbierende Bauelemente 1 können mit einem Hebewerkzeug über das Werkzeug
7 auf dem Ende des Profils 6 angehoben werden und untere Ränder der schallabsorbierenden
Bauelemente 1 werden beim anschließenden Absenken von dem auskragenden Führungsrand
10 zur Nut des Profils 6 gelenkt für vereinfachte Montage. Die Stützelemente 9 verhindern
Kippen des Werkzeugs 7 auf dem Ende des Profils 6, wenn das schallabsorbierende Bauelement
1 exzentrisch auf den auskragenden Führungsrand 10 trifft. Nach der Montage kann das
Werkzeug 7 vom Ende des Profils 6 abgenommen und auf das nächste Ende des Profils
6 aufgesetzt werden, an dem ein schallabsorbierendes Bauelement 1 zur Herstellung
einer Lärmschutzwand eingesetzt werden soll.
1. Schallabsorbierendes Bauelement (1) mit einer Tragplatte (2), die an mindestens einer
ihrer Enden einsetzbar ist in eine Nut eines Profils (6), von dem das Ende zumindest
einseitig flächig umfasst ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (2) vorzugsweise mit mindestens einer Vorsatzschale (3) aus schalldämmendem
Material ein- oder zweiseitig bedeckt ist, die Tragplatte (2) als Betontragschale
oder Glasfaserbeton ausgebildet ist, die Tragplatte (2) an ihrem mindestens einen
Ende eingegossene Dichtungselemente (4, 5) aufweist, die Dichtungselemente (4, 5)
bandförmig über die gesamte Höhe der Enden der Tragplatte (2) ausgebildet sind und für Anlage in der Nut aus
der Ebene der Enden der Tragplatte (2) hervorragen.
2. Schallabsorbierendes Bauelement (1) gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungselemente (4, 5) an ihrer nach außen gewandten Oberfläche mit einer Polymer-Vlies-Beschichtung
ausgebildet sind.
3. Schallabsorbierendes Bauelement (1) gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungselemente (4, 5) an ihrer nach innen gewandten Oberfläche mit langen
losen Fasern versehen sind, die in einer Kunststoffmatrix der Dichtungselemente (4,
5) gehalten sind.
4. Schallabsorbierendes Bauelement (1) gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungselemente (4, 5) an ihrer nach innen gewandten Oberfläche schwalbenschwanz-
oder pfropfenförmig sind.
1. Sound-absorbing building element (1) with a support plate (2), insertable at least
at one of its ends into a groove of a profile (6), the end being at least unilaterally
encompassed by its ared, characterized in that the support plate (2) is preferably uni- or bilaterally covered with at least one
surface shell (3) of sound attenuating material, the support plate (2) is formed as
a concrete support shell or glass fiber concrete, the support plate (2) is provided
at least at one end with moulded sealing elements (4, 5), the sealing elements (4,
5) are formed like stripes along the entire height of the ends of the support plate
(2) and project from the surface of the ends of the support plate (2) for contact
in the groove.
2. Sound-absorbing building element (1) according to one or more of the preceding claims,
characterized in that the sealing elements (4, 5) are provided with a polymere vlees layer at their towards
the outside directed surface.
3. Sound-absorbing building element (1) according to one or more of the preceding claims,
characterized in that the sealing elements (4, b) are provided with long untight fibers at their towards
inside directed surface, held in a synthetic dye of the sealing elements (4, 5).
4. Sound-absorbing building element (1) according to one or more of the preceding claims,
characterized in that the sealing elements (4, 5) are dove tailed or plug like at their towards inside
directed surface.
1. Eléments de construction absorbant le bruit d'un mur anti-bruit avec une planche de
support (2), qui peut être insérée avec au moins un de ses bouts dans une rainure
d'un profil (6), de ce que le bout est saisi au moins unilatéral, caractérisé en ce que la planche de support (2) est couverte de préférence d'un coté ou des deux cotés
avec au moins une coque (3) de matériel son atténuant, la planche de support (8) est
prévue comme coque de support en béton ou béton de fibres de verre, la planche de
support (2) est pourvue de moyens d'étanchéité (4, 5) à son au moins un bout, les
moyens d'étanchéité (4, 5) sont forms comme des rubans à travers toute la hauteur
des bouts de la planche de support (2) et saillisent de la surface des bouts de la
planche de support (2) pour le contact avec la rainure.
2. Eléments de construction absorbant le bruit suivant une ou plusieurs des revendications
précédents, caractérisé en ce que les moyens d'étanchéité (4, 5) sont pourvus d'une couche de polymère-toison à sa
surface orientée vers l'extérieur.
3. Eléments de construction absorbant le bruit suivant une ou plusieurs des revendications
précédentes caractérisé en ce que les moyens d'étanchéité (4, 5) sont pourvus de fibres longues à sa surface orientée
vers l'intérieur retenus dans une matrice synthétique des moyens d'étanchéité (4,
5).
4. Eléments de construction absorbant le bruit suivant une ou plusieurs des revendications
précédentes caractérisé en ce que les moyens d'étanchéité (4, 5) sont du type de queue de hirondelle ou de bouchon
à sa surface orientée vers l'intérieur.


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