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EP 2 006 458 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.07.2015 Patentblatt 2015/30 |
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Anmeldetag: 19.06.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Ablaufventil für einen Spülkasten
Drain valve for a cistern
Clapet de sortie pour une chasse d'eau
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.12.2008 Patentblatt 2008/52 |
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Patentinhaber: Geberit International AG |
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8645 Jona (CH) |
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Erfinder: |
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- Mahler, Alfred
8645 Jona (CH)
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Vertreter: Frischknecht, Harry Ralph et al |
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Isler & Pedrazzini AG
Gotthardstrasse 53
Postfach 1772 8027 Zürich 8027 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Ablaufventil für einen Spülkasten mit den Merkmalen des
Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0002] Ein Ablaufventil dieser Art ist im Stand der Technik durch die
EP-A-1 672 130 des Anmelders bekannt geworden. Bei diesem ist der Vollmengenschwimmer um eine ortsfeste
Achse schwenkbar gelagert und fixiert den Verschlusskörper gegen die Schwerkraft,
nachdem dieser mit einem langen Auslösehub angehoben wurde. Der Vollmengenschwimmer
gibt den Verschlusskörper erst dann wieder frei, nachdem im Wesentlichen alles Spülwasser
abgegeben wurde. Bei einem kürzeren Auslösehub zum Auslösen einer Teilmengenspülung
verhindert der Vollmengenschwimmer mit einer angeformten Nase, dass der Verschlusskörper
über diesen Hub hinaus angehoben wird. Ist die vorgesehene Teilmenge abgegeben, so
belastet der Teilmengenschwimmer den Verschlusskörper und dieser fällt dadurch auf
den Ventilsitz und unterbricht die Spülung.
[0003] Es hat sich gezeigt, dass es in der Praxis trotz der genannten Nase am Vollmengenschwimmer
manchmal vorkommt, dass nach der Auslösung einer Teilmengenspülung der Verschlusskörper
durch den Wasserauftrieb noch weiter angehoben und schliesslich mit dem Vollmengenschwimmer
fixiert wird. Anstelle einer Teilmengenspülung erfolgt somit in diesem Fall eine Vollmengenspülung,
was einen unnötigen Verbrauch von Wasser bedeutet.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Ablaufventil der genannten Art zu
schaffen, mit dem eine Teilmengenspülung zuverlässiger durchgeführt werden kann und
dadurch ein unnötiger Wasserverbrauch vermieden werden kann. Die genannte Fehlfunktion
soll somit zuverlässig vermieden werden.
[0005] Die Aufgabe ist bei einem gattungemässen Ablaufventil gemäss Anspruch 1 gelöst. Beim
erfindungsgemässen Ablaufventil sperrt die Zugstange den Vollmengenschwimmer nach
dem Auslösen einer Teilmengenspülung. Er verhindert nicht nur nach dem Auslösen einer
Vollmengenspülung ein vorzeitiges Schliessen des Ventils, sondern verhindert zudem
nach dem Auslösen einer Teilmengenspülung durch die Sperrwirkung der Zugstange noch
zuverlässiger als bisher ein weiteres Anheben des Verschlusskörpers und damit eine
ungewünschte Vollmengenspülung. Damit kann mit einer konstruktiv vergleichsweise einfachen
und kostengünstigen Weiterbildung die Funktionssicherheit bei einer Teilmengenspülung
wesentlich erhöht werden. Die Auslösung der Teilspülung und der Vollspülung kann wie
bisher durchgeführt werden. Es kann somit eine bisher bekannte Zweimengenbetätigungsvorrichtung
beispielsweise gemäss der oben erwähnten
EP-A-1 672 130 verwendet werden. Ebenfalls ist es weiterhin möglich, die Teilspülmenge durch Verstellen
des Teilmengenschwimmers einzustellen.
[0006] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Verschlusskörper
eine Kulisse aufweist, mit welcher der Vollmengenschwimmer zusammen arbeitet um einen
weiteren Hub zu sperren. Eine solche geeignete Kulisse kann ohne weiteren Aufwand
realisiert werden. Eine besonders sichere konstruktive Lösung der genannten Aufgabe
kann dann realisiert werden, wenn gemäss einer Weiterbildung das Sperrelement ein
am Vollmengenschwimmer angeordneter Nocken ist. Insbesondere ist dieser Nocken am
Vollmengenschwimmer angeformt. Dies kann ohne wesentlichen weiteren Aufwand realisiert
werden. Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist die Kulisse eine sich horizontal
erstreckende Schulter auf, an welcher das Sperrelement nach dem Auslösen einer Teilspülung
anliegt und dadurch einen weiteren Hub sperrt.
[0007] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Zugstange den Vollmengenschwimmer
nach dem Auslösen einer Teilmengenspülung in einer vorbestimmten Schwenkposition sperrt.
Damit kann die genannte Sperre besonders zuverlässig ausgebildet werden. Der Vollmengenschwimmer
sperrt auch dann zuverlässig, wenn er wie bisher mit vergleichsweise kleinem Auftrieb
hergestellt wird. Der Vollmengenschwimmer muss somit nicht grösser ausgebildet werden
als bisher.
[0008] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass an der Zugstange ein
Haltenocken angeordnet ist, der nach dem Auslösen einer Teilmengenspülung am Vollmengenschwimmer
angreift. Dies ermöglicht eine einfache und trotzdem selbsttätige und sichere Fixierung
des Verschlusskörpers nach der Auslösung einer Teilmengenspülung. Konstruktiv besonders
einfach und trotzdem sicher kann das erreicht werden, in dem gemäss einer Weiterbildung
der Erfindung der Haltenocken ein Teil des Vollmengenschwimmers hintergreift.
[0009] Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der
nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine teilweise geschnittene Ansicht eines erfindungsgemässen Ablaufventils,
- Figur 2a
- eine teilweise geschnittene Teilansicht des erfindungsgemässen Ablaufventils in seiner
Ruhestellung gemäss Figur 1, wobei aus zeichnerischen Gründen am Vollmengenschwimmer
Teile weggebrochen sind,
- Figur 2b
- eine Darstellung gemäss Figur 2a jedoch mit teilweise angehobenem Verschlusskörper
nach Auslösung einer Teilmengenspülung,
- Figur 2c
- eine Darstellung gemäss Figur 2a jedoch mit vollständig angehobenem Verschlusskörper
nach dem Auslösen einer Teillmengenspülung und
- Figur 2d
- eine Darstellung gemäss Figur 2a jedoch mit vollständig angehobenem Verschlusskörper
nach dem Auslösen einer Vollmengenspülung.
[0011] Die Figur 1 zeigt das erfindungsgemässe Ablaufventil 1 in einem Spülkasten 2 für
ein WC. Der Spülkasten 2 besitzt wie üblich eine Öffnung 17, in die ein Stutzen 18
eines Ventilgehäuses 14 eingesetzt ist. An der Unterseite des Spülkastens 2 ist der
Stutzen 18 mit einer Mutter 19 fixiert.
[0012] Das Ventilgehäuse 14 bildet wie üblich einen Ventilsitz 16, mit dem ein Verschlusskörper
12 zusammenarbeitet, der an einem unteren Ende 27 einen gummielastischen Ventilteller
15 besitzt.
[0013] Das Ventilgehäuse 14 besitzt wie üblich hier nicht näher bezeichnete Fenster, durch
die bei geöffnetem Ventil hier nicht gezeigtes Spülwasser durch den Stutzen 18 in
das hier nicht gezeigte angeschlossene WC abfliessen kann.
[0014] Der Spülkasten 2 besitzt einen abnehmbaren Deckel 3, in dem eine Betätigungsvorrichtung
4 gelagert ist, die eine Taste 5 zum Auslösen einer Vollmengenspülung und eine weitere
Taste 6 zum Auslösen einer Teilmengenspülung aufweist. Mit der Betätigungsvorrichtung
4 kann somit wahlweise eine Teilspülung oder eine Vollspülung ausgelöst werden. Bei
einer Vollspülung wird beispielsweise mit 6 Litern und bei einer Teilspülung mit 3
Litern gespült. Es sind aber selbstverständlich auch andere Spülmengen möglich. Anstelle
der Tasten 5 und 6 können auch andere Auslöseelemente verwendet werden. Grundsätzlich
wäre beispielsweise auch eine berührungslose Betätigung denkbar.
[0015] Die Betätigungsvorrichtung 4 ist mit einem Joch 11 verbunden und besitzt einen Stössel
7, mit dem ein zweiarmiger Hebel 8 um eine Achse 9 verschwenkt werden kann. Die Schwenkbewegung
des Hebels 8 wird auf eine Zugstange 10 übertragen, die mit dem Verschlusskörper 12
verbunden ist. Wird die Taste 6 gedrückt, so wird der Verschlusskörper 12 mit einem
kurzen Hub angehoben. Beim Drücken der Taste 5 wird der Verschlusskörper 12 mit einem
grösseren Hub angehoben. Die Figur 2b zeigt den Hub nach dem Auslösen einer Teilmengenspülung
und die Figur 2d den Hub nach der Auslösung einer Vollmengenspülung.
[0016] Nach dem Auslösen einer Teilmengenspülung wird ein Teilmengenschwimmer 13 in an sich
bekannter Weise mit dem Verschlusskörper 12 gekoppelt. Dieser hält den Verschlusskörper
12 in der in Figur 2b gezeigten Position, bis das Niveau des Spülwassers im Spülkasten
2 eine vorbestimmte Teilmengen-Wasserlinie erreicht hat. Nach dem Unterschreiten dieser
Wasserlinie belastet der Teilmengenschwimmer 13 den Verschlusskörper 12 und dieser
fällt nun sofort in die in Figur 2a gezeigte Schliessstellung. Im Spülkasten 2 verbleibt
somit noch eine vergleichsweise grosse Menge des Spülwassers.
[0017] Damit bei einer Teilmengenspülung der Verschlusskörper 12 sich nicht weiter nach
oben bewegen kann, ist am unteren Ende 27 des Verschlusskörpers 12 die in den Figuren
1 und 2a - 2d gezeigte Kulisse 23 angeformt. Diese besitzt eine Schulter 24, die
sich wie ersichtlich horizontal erstreckt. Über dieser Schulter 24 verläuft die Kulisse
23 im Wesentlichen vertikal. Am Vollmengenschwimmer 20 ist im Abstand zur Schwenkachse
21 über dieser ein nockenförmiges oder nasenförmiges Sperrelement 22 angeordnet. Wird
der Verschlusskörper 12 in die in Figur 2b gezeigte Stellung angehoben, so befindet
sich dieses Sperrelement 22 unmittelbar über dieser Schulter 24. Wird der Verschlusskörper
12 noch weiter angehoben, so wird dies durch einen Anschlage des Sperrelementes 22
an der Schulter 24 verhindert. Das Sperrelement 22 wird durch den Auftrieb des Vollmengenschwimmers
20 an die Kulisse 23 angepresst. Um den Verschlusskörper 12 über die in Figur 2c gezeigte
Stellung weiter anzuheben, müsste somit der Vollmengenschwimmer 22 gegen seine Auftriebskraft
im Uhrzeigersinn verschwenkt werden. Um eine solche Schwenkbewegung sicher zu verhindern,
könnte der Auftrieb des Vollmengenschwimmers 20 durch eine entsprechende Vergrösserung
des Schwimmers erhöht werden. Alternativ kann gemäss der gezeigten Ausführung am unteren
Ende der Zugstange 10 ein Haltenocken 25 angeformt sein, der gemäss Figur 2b einen
Teil 26 des Vollmengenschwimmers 20 hintergreift. Dadurch verhindert der Haltenocken
25 in der in Figur 2b gezeigten Stellung dass der Vollmengenschwimmer aus der gezeigten
Sperrposition im Uhrzeigersinn verschwenkt werden kann. Damit kann auch eine starke
nach oben gerichtete Kraft am Verschlusskörper 12 die Sperrwirkung des Vollmengenschwimmers
20 nicht aufheben. Der Verschlusskörper 12 verbleibt somit zwingend in der in Figur
2b gezeigten Stellung.
[0018] Bei einem langen Hub für eine Vollmengenspülung wird der Verschlusskörper 12 mit
der Zugstange 10 in die in Figur 2d gezeigte Position angehoben. Das Sperrelement
22 gleitet entlang der Kulisse 23 nach unten bis zur Schulter 24, wie die Figur 2c
zeigt. Der Nocken 25 befindet sich nun über dem Teil 26 und hat somit keine Sperrwirkung
mehr. Das Sperrelement 22 kann somit bei weiterem Anheben des Verschlusskörpers 12
die Schulter 24 durch eine entsprechende Schwenkbewegung im Uhrzeigersinn umlaufend
und gelangt schliesslich in die in Figur 2d gezeigte Stellung. In dieser untergreift
das Sperrelement 22 die Schulter 24. Diese Position wird durch den Auftrieb des Vollmengenschwimmers
20 gehalten. Fällt das Niveau des Spülwassers auf die Vollmenge-Wasserlinie, die sich
unterhalb des Vollmengenschwimmers 20 befindet, so fällt der Auftrieb am Vollmengenschwimmer
20 weg und dieser schwenkt in Folge seines Eigengewichtes im Urzeigersinn in die in
Figur 2a gezeigte Stellung. Der Verschlusskörper 12 wird somit durch den Vollmengenschwimmer
20 nicht mehr unterstützt und dieser fällt nach unten auf den Ventilsitz 16. Durch
ein hier nicht gezeigtes Einlaufventil wird anschliessend der Spülkasten 2 wieder
mit Spülwasser gefüllt. Der Spülkasten ist damit wieder für eine weitere Spülung bereit.
Bezugszeichenliste
[0019]
- 1
- Ablaufventil
- 2
- Spülkasten
- 3
- Spülkastendeckel
- 4
- Betätigungsvorrichtung
- 5
- Taste (Vollmengenspülung)
- 6
- Taste (Teilmengenspülung)
- 7
- Stössel
- 8
- Hebel
- 9
- Schwenkachse
- 10
- Zugstange
- 11
- Joch
- 12
- Verschlusskörper
- 13
- Teilmengenschwimmer
- 14
- Ventilgehäuse
- 15
- Ventilteller
- 16
- Ventilsitz
- 17
- Öffnung
- 18
- Stutzen
- 19
- Mutter
- 20
- Vollmengenschwimmer
- 21
- Schwenkachse
- 22
- Sperrelement
- 23
- Kulisse
- 24
- Schulter
- 25
- Haltenocken
- 26
- Teil
- 27
- Unteres Ende (Verschlusskörper)
1. Ablaufventil für einen Spülkasten (2) mit einem Ventilgehäuse (14), das eine Auslauföffnung
mit einem Ventilsitz (16) aufweist, mit einem Verschlusskörper (12), der an einem
unteren Ende (27) mit dem Ventilsitz (16) zusammenarbeitet, mit einer Zweimengenbetätigungsvorrichtung
(4), die eine mit dem Verschlusskörper (12) verbundene Zugstange (10) aufweist, mit
welcher der Verschlusskörper (12) wahlweise mit unterschiedlichem Hub anhebbar ist,
mit einem oberen zuschaltbaren Teilmengenschwimmer (13) für eine Teilspülung und einem
unteren an einem Ventilgehäuse (14) schwenkbar gelagerten Vollmengenschwimmer (20)
für eine Vollspülung, welcher Vollmengenschwimmer (20) ein Sperrelement (22) aufweist,
das nach dem Auslösen einer Teilspülung mit dem Verschlusskörper (12) in Eingriff
ist und diesen gegen einen weiteren Hub sperrt, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstange (10) den Vollmengenschwimmer (20) nach dem Auslösen einer Teilmengenspülung
in einer vorbestimmten Schwenkposition sperrt.
2. Ablaufventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlusskörper (12) eine Kulisse (23) aufweist, mit welcher der Vollmengenschwimmer
(20) zusammenarbeitet um einen weiteren Hub des Verschlusskörpers (12) zusperren.
3. Ablaufventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (22) ein am Vollmengenschwimmer (20) angeordneter und insbesondere
angeformter Nocken oder Nase ist.
4. Ablaufventil nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse (23) eine sich etwa horizontal erstreckende Schulter (24) aufweist, an
welcher das Sperrelement (22) nach dem Auslösen einer Teilspülung anliegt und dadurch
einen weiteren Hub sperrt.
5. Ablaufventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Zugstange (10) ein Haltenocken (25) angeordnet ist, der nach dem Auslösen
einer Teilmengenspülung am Vollmengenschwimmer (20) angreift.
6. Ablaufventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltenocken (25) der Zugstange (10) einen Teil (26) des Vollmengenschwimmers
(20) hintergreift und dadurch den Vollmengenschwimmer (20) in seiner Sperrposition
fixiert.
7. Ablaufventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltenocken (25) aus der genannten Sperrposition nach oben bewegbar ist und dadurch
der Vollmengenschwimmer (20) entsperrt wird.
8. Ablaufventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das am Vollmengenschwimmer (20) angeordnete Sperrelement (22) nach dem Auslösen einer
Vollmengenspülung den Vollmengenschwimmer (20) mit dem Verschlusskörper (12) koppelt
und diesen während der Vollmengenspülung in der angehobenen Stellung hält.
9. Ablaufventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zweimengenbetätigungsvorrichtung (4) einen Stössel (7) aufweist, mit dem auf
den Verschlusskörper (12) wahlweise ein kurzer Hub oder ein langer Hub ausgeübt werden
kann.
1. Discharge valve for a flushing cistern (2), having a valve housing (14) which has
an outlet opening with a valve seat (16), having a closure body (12) which interacts
with the valve seat (16) at a bottom end (27), having a two-quantity actuator (4)
which has a connecting rod (10) which is connected to the closure body (12) and by
means of which the closure body (12) can optionally be raised by different displacement
distances, having a top activatable partial-quantity float (13) for partial flushing,
and having a bottom, full-quantity float (20) which is mounted in a pivotable manner
on the valve housing (14) and is intended for full flushing, which full-quantity float
(20) has a blocking element (22) which, once partial flushing has been triggered,
engages with the closure body (12) and blocks the latter against further displacement,
characterized in that the connecting rod (10) blocks the full-quantity float (20) in a predetermined pivoting
position once partial-quantity flushing has been triggered.
2. Discharge valve according to Claim 1, characterized in that the closure body (12) has a guide means (23) with which the full-quantity float (20)
interacts in order to block further displacement of the closure body (12).
3. Discharge valve according to Claim 1 or 2, characterized in that the blocking element (22) is a protruberance or nose which is arranged, and in particular
integrally formed, on the full-quantity float (20).
4. Discharge valve according to Claim 2 or 3, characterized in that the guide means (23) has an approximately horizontally extending shoulder (24) against
which the blocking element (22) butts, and thus blocks further displacement, once
partial flushing has been triggered.
5. Discharge valve according to one of Claims 1 to 4, characterized in that a retaining protruberance (25) is arranged on the connecting rod (10), this retaining
protruberance acting on the full-quantity float (20) once partial-quantity flushing
has been triggered.
6. Discharge valve according to Claim 5, characterized in that the retaining protruberance (25) of the connecting rod (10) engages behind part (26)
of the full-quantity float (20) and thus fixes the full-quantity float (20) in its
blocking position.
7. Discharge valve according to Claim 6, characterized in that the retaining protruberance (25) can be moved upwards out of the abovementioned blocking
position, and this unblocks the full-quantity float (20).
8. Discharge valve according to one of Claims 1 to 7, characterized in that, once full-quantity flushing has been triggered, the blocking element (22), which
is arranged on the full-quantity float (20), couples the full-quantity float (20)
to the closure body (12) and keeps the same in the raised position during full-quantity
flushing.
9. Discharge valve according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the two-quantity actuator (4) has a push rod (7) by means of which the closure body
(12) can optionally be made to execute a short displacement or a long displacement.
1. Soupape d'évacuation pour un réservoir de chasse (2), comprenant un boîtier de soupape
(14) qui comprend une ouverture de sortie pourvue d'un siège de soupape (16), comprenant
un corps de fermeture (12) qui coopère avec le siège de soupape (16) à une extrémité
inférieure (27), comprenant un dispositif d'actionnement à deux quantités (4) qui
comprend une tige de traction (10) reliée au corps de fermeture (12), à l'aide de
laquelle le corps de fermeture (12) peut être soulevé de manière sélective avec une
course différente, comprenant un flotteur supérieur de quantité partielle (13) pouvant
être raccordé pour une chasse partielle et un flotteur inférieur de quantité complète
(20) monté à pivotement sur le boîtier de soupape (14) pour une chasse complète, lequel
flotteur de quantité complète (20) comprend un élément de blocage (22) qui est en
prise avec le corps de fermeture (12) après le déclenchement d'une chasse partielle
et bloque celui-ci de manière à empêcher une course supplémentaire, caractérisée en ce que la tige de traction (10) bloque le flotteur de quantité complète (20) dans une position
de pivotement prédéfinie après le déclenchement d'une chasse de quantité partielle.
2. Soupape d'évacuation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps de fermeture (12) comprend une coulisse (23) avec laquelle coopère le flotteur
de quantité complète (20) afin de bloquer une course supplémentaire du corps de fermeture
(12).
3. Soupape d'évacuation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'élément de blocage (22) est une came ou un ergot disposé (e) et en particulier
formé(e) sur le flotteur de quantité complète (20).
4. Soupape d'évacuation selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que la coulisse (23) comprend un épaulement (24) s'étendant approximativement horizontalement,
contre lequel l'élément de blocage (22) s'applique après le déclenchement d'une chasse
partielle et bloque de ce fait une course supplémentaire.
5. Soupape d'évacuation selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'une came de retenue (25) est disposée sur la tige de traction (10), laquelle came
de retenue s'applique sur le flotteur de quantité complète (20) après le déclenchement
d'une chasse de quantité partielle.
6. Soupape d'évacuation selon la revendication 5, caractérisée en ce que la came de retenue (25) de la tige de traction (10) vient en prise par l'arrière
avec une partie (26) du flotteur de quantité complète (20) et fixe de ce fait le flotteur
de quantité complète (20) dans sa position de blocage.
7. Soupape d'évacuation selon la revendication 6, caractérisée en ce que la came de retenue (25) peut être déplacée vers le haut à partir de ladite position
de blocage et le flotteur de quantité complète (20) est de ce fait débloqué.
8. Soupape d'évacuation selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'élément de blocage (22) disposé sur le flotteur de quantité complète (20) accouple
le flotteur de quantité complète (20) au corps de fermeture (12) après le déclenchement
d'une chasse de quantité complète et retient celui-ci dans la position soulevée pendant
la chasse de quantité complète.
9. Soupape d'évacuation selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le dispositif d'actionnement à deux quantités (4) comprend un poussoir (7) à l'aide
duquel une course courte ou une course longue peut être exercée de manière sélective
sur le corps de fermeture (12).


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