[0001] Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung zur Positionierung von Werkstücken
an einer Bearbeitungsmaschine, insbesondere an einer Blechbearbeitungsmaschine, mit
einem in eine Transportrichtung verfahrbaren Werkstückträger, der eine Werkstückauflage
zur Lagerung von wenigstens einem Werkstück aufweist.
[0002] Transportvorrichtungen zum Positionieren von Werkstücken werden unter anderem an
Werkzeugmaschinen, beispielsweise an Blechbearbeitungsmaschinen, eingesetzt. Als Blechbearbeitungsmaschinen
können zum Beispiel Laserschneidmaschinen vorgesehen sein, die mittels Laserschneidköpfen
spezielle Formteile aus Blechtafeln zuschneiden. Die Transportvorrichtungen führen
die zu bearbeitenden Werkstücke dem Arbeitsbereich der Werkzeugmaschine zu, positionieren
die Werkstücke nach technischen Vorgaben in diesem Arbeitsbereich und fördern nach
der Werkstückbearbeitung die bearbeiteten Werkstücke oder Bearbeitungsreste aus dem
Arbeitsbereich der Werkzeugmaschine ab. Auf dem Werkstückträger sind ein oder mehrere
in eine Bearbeitungsposition zu überführende Werkstücke räumlich definiert angeordnet.
Die Werkstückposition im Arbeitsbereich ist folglich über die Position des mit dem
Werkstück beladenen Werkstückträgers bestimmbar. Eine exakte Positionierung des Werkstückes
in der Bearbeitungsposition und somit eine exakte Positionierung des betreffenden
Werkstückträgers ist für den Bearbeitungserfolg von entscheidender Bedeutung.
[0003] Der Werkstückträger ist zu dessen exakter Positionierung in einer definierten Transportrichtung
verfahrbar. Beispielsweise ist die Transportrichtung durch Führungsschienen vorgegeben,
an welchen der Werkstückträger mittels Führungselementen, wie zum Beispiel Rollen,
geführt wird und durch ein Antriebsmittel angetrieben wird. An die Maßhaltigkeit des
Werkstückträgers, auch an die Maßhaltigkeit des Werkstückträgers in Bezug zu seiner
Führung, werden hohe Anforderungen gestellt.
[0004] Eine Transportvorrichtung der vorstehenden Art ist in der
DE 38 44 248 Al offenbart.
[0005] Als Werkstückträger für Bleche sind beispielsweise Paletten mit einer großflächigen
Werkstückauflage vorgesehen, die mindestens der Größe der zu bearbeitenden Blechtafeln
entspricht. Die Werkstückträger für großformatige Blechtafeln erfordern einen hohen
Fertigungs- und Lieferaufwand.
[0006] Die Paletten besitzen wegen ihrer großflächigen Abmessungen eine sehr geringe Eigenstabilität.
Die notwendige Stabilität und Ebenheit der Paletten wird erst durch ihre Abstützung
in der Führung der Transportvorrichtung der Werkzeugmaschine erlangt. Um Deformationen
der Paletten bei der Überführung zum Aufstellungsort der Transportvorrichtung zu vermeiden,
sind formstabile, sperrige Transporthalterungen und aufwändige Transportsicherungsmaßnahmen
erforderlich. Auch sind die benötigten Transportkapazitäten erheblich. Den Bestrebungen,
die Palettenmaße aus Fertigungs- und Transportkostengründen zu begrenzen, steht der
industrielle Bedarf an größeren Paletten zur Bearbeitung noch größerer bzw. noch längerer
Blechtafeln gegenüber.
[0007] Aus der Druckschrift
DE 297 20 944 U1 ist eine Vorrichtung zum Warentransport bekannt, bei der mehrere baugleiche Paletten,
die jeweils eine rechteckige Bodenfläche und Standfüße aufweisen, miteinander durch
lösbare Verbinder aneinander koppelbar sind. Die Verbinder bestehen aus einem gabelförmigen
Formteil, welches in die unterseitigen Ausnehmungen der Bodenflächen einander benachbarter
Paletten einschiebbar ist und welches mit Rastmitteln, die an den Standfüßen einrasten,
arretierbar ist. Ein keilförmiger Gegenhalter der sich in dem ausgebildeten Spalt
zwischen den benachbarten Paletten abstützt, gewährleistet eine spielfreie Anordnung
der Paletten zueinander. Die Verbindung ist für Standpaletten vorgesehen und daher
bei einer dynamischen Zugbelastung nicht maßhaltig.
[0008] Die bekannten Palettenverbindungen sind für eine Verwendung bei Transportvorrichtung
mit verfahrbaren Werkstückträgern der eingangs genannten Art nicht geeignet. Insbesondere
genügen die erreichbare Montagegenauigkeit und die Maßhaltigkeit der Verbindung nicht
den hohen Anforderungen an die Werkstückträger der vorstehenden Art.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transportvorrichtung zur Positionierung
von Werkstücken an einer Bearbeitungsmaschine mit einem in eine Transportrichtung
verfahrbaren Werkstückträger sowie eine entsprechende Bearbeitungsmaschine bereitzustellen,
im Falle derer die Größe der Werkstückauflage des Werkstückträgers mit geringem technischem
Aufwand an den Bedarf angepasst werden kann.
[0010] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Transportvorrichtung mit den Merkmalen
nach Patentanspruch 1 sowie durch eine Bearbeitungsmaschine mit den Merkmalen nach
Patentanspruch 23 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen 2 bis 22, aus der nachfolgenden Beschreibung
und den zugehörigen Zeichnungen.
[0011] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass der Werkstückträger eine Mehrzahl von Trägersegmenten
aufweist, von denen jedes Trägersegment einen Teil der Werkstückauflage bildet, wobei
einander benachbarte Trägersegmente miteinander lösbar verbunden sind.
[0012] Die Erfindung berücksichtigt insbesondere, dass beispielsweise Werkstückträger für
Bleche in Leichtbauweise gefertigt werden, wobei ein geschweißter, umlaufender Hohlprofil-Rahmen
eine Werkstückauflage mit einer Verstrebung aus Tragleistenhaltern und Tragleisten
aufnimmt. Die leichte Tragleisten-Konstruktion ermöglicht eine kontaktarme Auflage
der Bleche, u. a. zum Zwecke einer guten Wärmeableitung bei der thermischen Blechbearbeitung.
Die Rahmen werden insbesondere für großformatige Blechtafeln bis zu einer Länge von
beispielsweise 8 m gefertigt. Das Herstellverfahren für den Hohlprofil-Rahmen ist
wegen der sehr langen Schweiß- und Montagebaugruppen sehr aufwändig und erfordert
großformatige Schweißvorrichtungen. Die maximal herstellbare Größe der Werkstückträger
ist durch die verfügbaren Längen der Hohlprofil-Halbzeuge und die mögliche Größe der
Fertigungsvorrichtungen begrenzt. Die Erfindung macht die wählbare Größe der Werkstückträger
und damit der zu bearbeitenden Bleche von den Herstellungsbedingungen der Werkstückträger
unabhängig. Eine flexible Bearbeitung verschiedener Blechlose ermöglicht die Erfindung
durch die Bereitstellung eines in seiner Größe anpassungsfähigen Werkstückträgers.
[0013] Die Segmentierung des Werkstückträgers ermöglicht einen modularen Aufbau des Werkstückträgers
vor Ort an der Bearbeitungsmaschine. Über die gewählte Anzahl der aneinander gefügten
Trägersegmente kann die Länge oder die Breite des Werkstückträgers modifiziert und
an das gewünschte Gesamtmaß angepasst werden. Lösbare Verbindungen zwischen den jeweils
benachbarten Trägersegmenten gewährleisten die Flexibilität der Werkstückträgergröße.
Die erforderliche Größe der Schweiß- und Montagevorrichtungen zur Herstellung des
Werkstückträgers reduziert sich auf die Abmessungen der Trägersegmente und der Transportaufwand
vermindert sich infolge der kleineren Maße der Trägersegmente gegenüber der Gesamtgröße
des Werkstückträgers erheblich. Durch ein Aneinanderreihen von Trägersegmenten vor
Ort können auch Werkstückträger mit großen Längen bzw. Breiten realisiert werden,
die über das Format des Arbeitsbereiches der Bearbeitungsmaschine hinausgehen. Damit
können auch überformatige Blechtafeln, also Blechtafeln, die größer als das Format
des Arbeitsbereiches der Bearbeitungsmaschine sind, bearbeitet werden.
[0014] In einer bevorzugten Weiterentwicklung der Erfindung nach Patentanspruch 2 ist mittels
einer lösbaren Verbindung ein erstes Trägersegment mit einem zweiten Trägersegment
zumindest in Transportrichtung des Werkstückträgers verspannbar.
[0015] Dabei geht die Erfindung von der Überlegung aus, dass die Verbindungen der Trägersegmente
beim Verfahren des Werkstückträgers dynamischen Belastungen ausgesetzt sind, die insbesondere
in Transportrichtung des Werkstückträgers zu Maßabweichungen des aus den Trägersegmenten
zusammengesetzten Werkstückträgers von einem Sollmaß führen könnten.
[0016] Bei Maßabweichungen insbesondere in Transportrichtung können sich unzulässige Abweichungen
der Werkstückposition von der Soll-Bearbeitungsposition des Werkstücks im Arbeitsbereich
der Bearbeitungsmaschine ergeben. Maßungenauigkeiten in Transportrichtung des Werkstückträgers,
können außerdem Passprobleme der an dem Werkstückträger angreifenden Fördermittel
zum Transport des Werkstückträgers hervorrufen, was zu Störungen der gleichmäßigen
Bewegung des Werkstückträgers führen kann.
[0017] Ist erfindungsgemäß die lösbare Verbindung derart gestaltet, dass ein erstes Trägersegment
und ein zweites Trägersegment zumindest in Transportrichtung des Werkstückträgers
miteinander verspannt werden, ist eine exakte und reproduzierbare Maßhaltigkeit des
zusammengefügten Werkstückträgers in Transportrichtung gegeben. Das gegenseitige Verspannen
der Trägersegmente bewirkt einen kraftschlüssigen und damit einen auch unter dynamischen
Belastungen spielfreien Verbund der Trägersegmente, so dass insbesondere ein ruckfreies
Verfahren des Werkstückträgers gewährleistet wird.
[0018] Zur Gewährleistung eines hohen Automatisierungsgrades ist nach Patentanspruch 3 der
Werkstückträger schrittweise und dabei mit einem Schrittmaß (Weitertaktmaß) verfahrbar,
wobei wenigstens ein Trägersegment eine Länge in Transportrichtung aufweist, welche
mit dem Weitertaktmaß oder einem Vielfachen dessen übereinstimmt. Somit fügt sich
der aus einzelnen Trägersegmenten kombinierte Werkstückträger unabhängig von seinen
Gesamtabmessungen ohne Anpassungsaufwendungen gut in ein gegebenes Automatisierungssystem
der Bearbeitungsmaschine ein. Die Steuerfunktionen, wie zum Beispiel das Positionieren
des Werkstückträgers und die Steuerung der Geschwindigkeit, werden durch unterschiedliche
Abmessungen des Werkstückträgers nicht grundsätzlich beeinflusst.
[0019] Für die konkrete Anordnung der lösbaren Verbindung an den Trägersegmenten bietet
sich erfindungsgemäß eine Vielzahl von Möglichkeiten. Von besonderem Vorteil ist die
in Patentanspruch 4 beschriebene Ausführung. In diesem Fall weisen die einander benachbarten
Trägersegmente mindestens einen Rahmenabschnitt eines Rahmens auf, welcher die Werkstückauflage
umlaufend begrenzt, wobei eine Stirnseite des Rahmenabschnittes des ersten Trägersegmentes
mit einer Stirnseite des Rahmenabschnittes des zweiten Trägersegmentes verspannbar
ist. Der Rahmen versteift die großflächige Werkstückauflage, die eine geringe Eigenstabilität
aufweist. Die Rahmenabschnitte des Rahmens, die besonders in ihrer Längsrichtung eine
hohe Zug-und Druckstabilität aufweisen, sind besonders geeignet, die Verspannkräfte
der lösbaren Verbindung aufzunehmen, die über die Stirnseiten der Rahmenabschnitte
übertragen werden. Verformungen des Werkstückträgers und insbesondere der Werkstückauflage
durch das Verspannen der Trägersegmente werden damit ausgeschlossen. Da der Rahmen
die Werkstückauflage umlaufend begrenzt, sind auch die Verbindungen der Rahmenabschnitte
der Trägersegmente an der äußeren Begrenzung des Werkstückträgers angeordnet, was
die Maßhaltigkeit des zusammengefügten Werkstückträgers erhöht.
[0020] Ist die Stirnseite wenigstens eines Rahmenabschnittes nach Patentanspruch 5 von einem
Profilkörper gebildet, kann die lösbare Verbindung mit großer Stabilität und mit hoher
Anpresskraft ausgeführt werden.
[0021] In dem Arbeitsbereich der Bearbeitungsmaschine wird der Rahmen des Werkstückträgers
weitestgehend von Maschinenteilen umschlossen. Elemente des Rahmens dürfen nicht über
die Oberflächen des Rahmens überstehen, da sonst der Transport des Werkstückträgers
durch den Arbeitsbereich behindert werden kann. Zu diesem Zweck weist eine vorteilhafte
Ausführung der lösbaren Verbindung erfindungsgemäß Verbindungselemente auf, die in
den Trägersegmenten, vorzugsweise in den Rahmenabschnitten, integriert angeordnet
sind (Patentanspruch 6). Damit ist die Verbindung der Trägersegmente frei von Überständen
insbesondere gegenüber den Oberflächen des Rahmens.
[0022] Zweckmäßigerweise ist nach Patentanspruch 7 die lösbare Verbindung eine Keilverbindung.
Eine Keilverbindung gewährleistet einen reproduzierbaren Kraftschluss mit hoher Zuverlässigkeit.
Das Herstellen und Lösen einer solchen Verbindung ist zudem unkompliziert und schnell
zu handhaben.
[0023] Als eine besonders zweckmäßige Bauart der lösbaren Verbindung erweist sich eine Keil-Bolzen-Verbindung
nach Patentanspruch 8. Diese Verbindung kombiniert erfindungsgemäß eine kraftschlüssige
Keilverbindung mit einer formschlüssigen Bolzen-Stift-Verbindung. Anstelle des Stiftes
ist ein Keil vorgesehen, der eine kraft- und eine formschlüssige Lagesicherung des
Bolzens und damit auch der zwei zu verbindenden Trägersegmente realisiert. Die Trägersegmente
können daher mit hoher Funktionssicherheit gegeneinander spielfrei verspannt werden.
[0024] In besonderer Ausgestaltung der Erfindung ist im Interesse einer konstruktiv einfachen
und funktionssicheren Gesamtanordnung vorgesehen, dass der Bolzen einen Formzapfen
mit einer Zapfenausnehmung aufweist, und derart mit dem ersten Trägersegment verbunden
ist, dass der Formzapfen das erste Trägersegment überragt und in eine Aufnahmeöffnung
an dem zweiten Trägersegment einführbar ist. Darauf abgestimmt weist das zweite Trägersegment
eine in die Aufnahmeöffnung mündende Querausnehmung auf, in welche der Keil zum Eingriff
in die Zapfenausnehmung einführbar ist (Patentanspruch 9). Eine besonders stabile
Verbindung ergibt sich dabei, wenn der Bolzen in einer Bohrung des Profilkörpers des
Rahmenabschnittes des ersten Trägersegmentes gelagert ist, so dass der Formzapfen
die Stirnseite des Rahmenabschnittes axial überragt und in eine Aufnahmebohrung an
dem Profilkörper des Rahmenabschnittes des zweiten Trägersegmentes einführbar ist,
wobei die Querausnehmung, an dem Rahmenabschnitt des zweiten Trägersegmentes in diese
Aufnahmebohrung mündet. Zur Herstellung der Verbindung wird in dem Durchdringungsbereich
von Querausnehmung und Aufnahmeöffnung an dem zweiten Trägersegment die Zapfenausnehmung
des Formzapfens so positioniert, dass der Keil über die Querausnehmung in die Zapfenausnehmung
eingeführt werden kann. Diese Ausführung hat den Vorteil, dass zur Montage der Verbindung
die Trägersegmente lediglich an einer Stelle, nämlich an der Querausnehmung, an welcher
der Keil ein - oder ausgeführt wird, zugänglich sein müssen. Ein Werkzeugangriff von
einer weiteren Seite der Trägersegmente ist nicht erforderlich. Ist die Querausnehmung
an der Oberseite des Rahmens angeordnet, die parallel zur Oberseite der Werkstückauflage
verläuft, ist die Verbindung auch bei Anordnung der Trägersegmente in einer den Werkstückträger
an drei Seiten umschließenden Transportvorrichtung gut zugänglich.
[0025] Ist die Zapfenausnehmung gemäß Patentanspruch 10 keilförmig ausgebildet, ergeben
sich reibschlusswirksame Kontaktflächen zwischen Keil und Zapfenausnehmung.
[0026] Im Interesse einer hohen Spannkraft in Längsrichtung des Bolzens weist die Zapfenausnehmung
nach Patentanspruch 11 eine Keilfläche auf, welche quer zur Längsachse des Bolzens
angeordnet ist. Die mit dem Keil korrespondierende Keilfläche der Zapfenausnehmung
ist hierbei so angeordnet, dass die übertragbaren Spannkräfte axial zur Längsachse
des Bolzens und damit in Längsrichtung der Rahmensegmente wirken. Sind die Rahmenabschnitte
in Transportrichtung angeordnet, so dass auch der Bolzen in Transportrichtung weist,
ermöglicht diese Verbindungsausführung eine besonders sichere und maßgetreue Fixierung
in der in Transportrichtung weisenden Erstreckung des Werkstückträgers.
[0027] In einer vorteilhaften Ausgestaltung nach Patentanspruch 12 ist die Querausnehmung
mittels eines Deckflansches abdeckbar, der lösbar mit dem zweiten Trägersegment, bzw.
mit dessen Rahmenabschnitt, verbunden ist. Der Deckflansch sichert somit den in der
Querausnehmung befindlichen Keil vor einem ungewollten Lösen. Die Zugänglichkeit des
Keils wird durch die lösbare Verbindung des Deckflansches mit dem Trägersegment bzw.
dem Rahmenabschnitt gewährleistet.
[0028] Nach Patentanspruch 13 ist vorgesehen, dass der Keil mittels einer an dem zweiten
Trägersegment vorzugsweise an dem Deckflansch, gelagerten Stellschraube verstellbar
ist. Die Spannkraft, die der Keil zwischen den miteinander verbundenen Trägersegmenten
erzeugt, kann über das Gewinde der Stellschraube im Deckflansch definiert eingestellt
werden. Gleichzeitig kann die Stellung des Keils mittels der Stellschraube gesichert
werden, so dass sich der Keil nicht ungewollt aus seiner Stellung lösen kann.
[0029] Zur Zentrierung des Bolzens und damit zur Zentrierung der Rahmenabschnitte bei ihrer
gegenseitigen Verspannung durch die Keil-Bolzenverbindung weist nach Patentanspruch
14 der Keil zwei keilförmige Schenkel auf, wobei jeder der keilförmigen Schenkel in
jeweils eine von zwei Teilausnehmungen der Zapfenausnehmung eingreift, die voneinander
radial beabstandet am Formzapfen angeordnet sind. Außerdem wird mit dieser Maßnahme
ein Verdrehen des Bolzens innerhalb des zweiten Trägersegmentes bzw. dessen Rahmenabschnittes
unterbunden.
[0030] Durch einen verfahrensbedingten partiellen Wärmeeintrag bei der Bearbeitung des Werkstückes,
der selektiv in die zugehörigen Trägersegmente abgeleitet wird, können sich die unterschiedlich
temperierten Trägersegmente unerwünscht verziehen und gegeneinander verdrehen. Ein
Verdrehen der Rahmenabschnitte an der Verbindungsstelle der Trägersegmente wird gemäß
Patentanspruch 15 zweckmäßig dadurch verhindert, dass die Stirnseite des Rahmenabschnittes
des ersten Trägersegmentes eine Versatzkante aufweist, welche mit einer komplementären
Versatzkante der Stirnseite des Rahmenabschnittes des zweiten Trägersegmentes korrespondiert.
[0031] In einer ersten erfindungsgemäßen Ausführung weist der Formzapfen nach Patentanspruch
16 eine im Wesentlichen spielfreie Passung in der Aufnahmeöffnung auf. Damit ist zusätzlich
zur Verspannung in axialer Richtung des Bolzens auch ein in den übrigen Koordinatenrichtungen
festgelegter Sitz des Bolzens realisierbar. Für eine spielfreie Festlager-Verbindung
zwischen den miteinander verbundenen Trägersegmenten wird dadurch gesorgt.
[0032] In einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführung weist der Formzapfen nach Patentanspruch
17 ein in radialer Richtung einachsiges Spiel in der Aufnahmeöffnung auf. Hiermit
ist im Gegensatz zur völlig spielfreien Lagerung des Bolzens ein geringfügig spielbehafteter
Sitz des Bolzens in nur einer Richtung radial zur Bolzenlängsachse erzielbar. Dadurch
wird eine auf eine Koordinate eingeschränkte Loslager-Verbindung zwischen den miteinander
verbundenen Trägersegmenten bewirkt.
[0033] Vorzugsweise ist der Formzapfen gemäß Patentanspruch 18 nach Art eines Schwertstiftes
ausgebildet. Ein so genannter Schwertstift oder Positionsstift ist ein Stift bzw.
ein Bolzen, der in seinem unrund geformten Querschnitt nach industriellen Standards
unterschiedliche Querabmessungen aufweist, so dass der Bolzen in einer runden Öffnung
bzw. Bohrung in einer radialen Richtung eine Presspassung und in einer um 90° versetzten
radialen Richtung eine geringfügige Spielpassung aufweist. Damit ist der schwertstiftartige
Formzapfen in nur einer radialen Richtung spielbehaftet. In der erfindungsgemäßen
Keil-Bolzenverbindung angewendet, kann eine Loslager-Verbindung zwischen den mittels
der Bolzen verbundenen Trägersegmenten bewirkt werden, deren Spiel auf eine Koordinate
beschränkt ist. Eine unterschiedliche Wärmedehnung einander benachbarter Trägersegmente
wirkt sich dadurch nur in einer planparallelen Relativ-Verschiebung dieser Trägersegmente
aus. Besteht das Spiel ausschließlich in horizontaler Richtung, wird eine Verwindung
oder Veränderung des Höhenniveaus der benachbarten Teile der Werkstückauflage vermieden.
Eine derartige Verwindung oder Veränderung des Höhenniveaus hätte eine Abweichung
der Bearbeitungsposition des Werkstückes zur Folge.
[0034] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform nach Patentanspruch 19 ist der Bolzen
der Keil-Bolzen-Verbindung lösbar mit dem ersten Trägersegment verbunden. Somit ist
der Bolzen austauschbar und beliebig in verschiedenen Keil-Bolzen-Verbindungen verwendbar.
Je nach Verwendung eines Bolzens mit einem spielfreien oder mit einem spielbehafteten
Formzapfen können Festlager-Verbindungen oder Loslager-Verbindungen realisiert werden.
[0035] Bevorzugt ist der Bolzen, der den im Wesentlichen spielfrei in der Aufnahmeöffnung
eingepassten Formzapfen aufweist, jeweils den Keil-Bolzen-Verbindungen einer in Transportrichtung
erstreckten Rahmenlängsseite des Werkstückträgers zugeordnet (Patentanspruch 20).
Damit ist diese Rahmenlängsseite ausschließlich mit Festlager-Verbindungen ausgestattet,
was eine exakte Fixierung der Trägersegmente entlang dieser Rahmenlängsseite bewirkt.
Diese Rahmenlängsseite eignet sich mithin besonders als Führungsseite des Werkstückträgers,
an der die Mitnahmeelemente zum Antrieb des Werkstückträgers angeordnet sind. Die
exakte Fixierung der Trägersegmente entlang der Festlagerseite des Rahmens gewährleistet
einen versatzfreien, passgenauen Sitz der Mitnahmeelemente, so dass die Antriebsenergie
spiel- und ruckfrei auf den Werkstückträger übertragen werden kann. Entsprechend den
Vorgaben der jeweiligen Bearbeitungsmaschine kann die Festlagerseite und damit die
Führungsseite der rechten oder der linken Rahmenlängsseite des Werkstückträgers zugeordnet
werden.
[0036] Analog kann der Bolzen, der den in radialer Richtung mit einachsigem Spiel in der
Aufnahmeöffnung eingepassten Formzapfen aufweist, jeweils den Keil-Bolzen-Verbindungen
einer in Transportrichtung erstreckten Rahmenlängsseite des Werkstückträgers zugeordnet
sein (Patentanspruch 21). Damit ist die betreffende Rahmenlängsseite ausschließlich
mit Loslager-Verbindungen ausgestattet. Verschiebungen der Trägersegmente zueinander
infolge Wärmedehnung erfolgen nur auf dieser Loslagerseite des Werkstückträgers, die
somit als antriebsfreie Mitlaufseite des Werkstückträgers dienen kann. Die Ausbildung
einer Mitlaufseite des Werkstückträgers verhindert ein Verkanten des Werkstückträgers
bei dessen Verfahrbewegung. Entsprechend den Vorgaben der jeweiligen Bearbeitungsmaschine
kann als Mitlaufseite die rechte oder die linke Rahmenlängsseite des Werkstückträgers
vorgesehen werden.
[0037] Zweckmäßigerweise weist nach Anspruch 22 der an einem Trägersegment ausgebildete
Teil der Werkstückauflage mehrere, diagonal in dem Rahmen des Werkstückträgers verlaufende
Tragleistenhalter auf. In dieser Anordnung verlaufen die Tragleistenhalter zum einen
diagonal zur Ausrichtung des Rahmens und zum anderen auch diagonal zu den Tragleisten,
die von den Tragleistenhaltern aufgenommen werden und auf welchen das Werkstück mit
minimaler Kontaktfläche zur Werkstückauflage aufliegt. Die diagonale Anordnung der
Tragleistenhalter bewirkt eine besonders gute Versteifung der Werkstückauflage und
folglich eine montagegünstige Formstabilität des jeweiligen Trägersegmentes.
[0038] Nachstehend wird die erfindungsgemäße Transportvorrichtung an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in
- Figur 1:
- eine Draufsicht auf eine Transportvorrichtung mit einem verfahrbaren, mehrteiligen
Werkstückträger, angeordnet an einer Laserschneidmaschine zum Laserschneiden von Blechen,
- Figur 2
- eine Draufsicht auf einen mehrteiligen Werkstückträger, bestehend aus vier Trägersegmenten,
- Figur 3
- eine Draufsicht auf ein Trägersegment,
- Figur 4
- einen auszugsweisen Längsschnitt durch die Rahmenabschnitte zweier Trägersegmente
mit einer Keil-Bolzen-Verbindung,
- Figur 5
- eine isometrische Ansicht der Rahmenabschnitte nach Fig. 4 mit der Keil-Bolzen-Verbindung
in Explosionsdarstellung,
- Figur 6
- eine Draufsicht der Rahmenabschnitte nach Fig. 4 mit der Keil-Bolzen-Verbindung in
Explosionsdarstellung,
- Figur 7
- eine Seitenansicht der Rahmenabschnitte nach Fig. 4 mit der Keil-Bolzen-Verbindung
in Explosionsdarstellung,
- Figur 8
- einen Schnitt A-A durch den Rahmenabschnitt des zweiten Trägersegmentes nach Figur
4 mit einem schwertstiftartig ausgeführten Bolzen,
- Figur 9
- einen Schnitt A-A durch den Rahmenabschnitt des zweiten Trägersegmentes nach Figur
4 mit einem spielfrei eingepassten Bolzen.
[0039] Figur 1 zeigt eine Transportvorrichtung 1 mit einem verfahrbaren Werkstückträger
2 an einer Laserschneidmaschine 3 zum Laserschneiden von Blechen. Die Laserschneidmaschine
3 umfasst ein Maschinengestell 4 mit einem linear verfahrbaren Portal 5, auf dem zwei
Laserschneidköpfe 6 entlang des Portals 5 linear verfahrbar sind. Der Bewegungsbereich
der Laserschneidköpfe 6 bestimmt einen Arbeitsbereich 7 der Laserschneidmaschine 3.
Die Transportvorrichtung 1 umfasst zwei parallel zueinander verlaufende Führungsschienen
8, 9, auf welchen der Werkstückträger 2 gelagert und in einer Transportrichtung 10
entlang der Führungsschienen 8, 9 verfahrbar ist. Zur Förderung des Werkstückträgers
3 ist nahe der ersten Führungsschiene 8 ein Antriebsmittel vorgesehen. Das Antriebsmittel
weist im Ausführungsbeispiel eine Förderkette 11 auf, die von einem Elektromotor 12
angetrieben wird, wobei ein Mitnahmeelement 13 der Förderkette 11 in ein Mitnahmeelement
14 des Werkstückträgers 2 eingreift. Der Werkstückträger 2 wird von einem Rahmen 15
begrenzt, der eine Werkstückauflage 16 des Werkstückträgers 2 einfasst, auf der ein
zu bearbeitendes Blech 17 aufliegt. Der Werkstückträger 2 nach Figur 1 ist aus acht
rechteckigen Trägersegmenten 18 zusammengefügt, die aneinandergereiht ein längserstrecktes
Rechteck ergeben. Die Länge des aufliegenden rechteckigen Bleches 17 erstreckt sich
dabei über drei Trägersegmente 18, wobei Bleche bis zu einer Länge entsprechend der
Länge der Werkstückauflage 16 aufnehmbar sind. Der Werkstückträger 2 ist zwischen
einer Beladestellung und einer Bearbeitungsstellung wechselseitig verfahrbar. In der
Beladestellung, bei der sich der Werkstückträger 2 weitestgehend außerhalb des Arbeitsbereiches
7 der Laserschneidmaschine 3 befindet, kann das zu bearbeitende Blech 17 auf den Werkstückträger
2 aufgelegt oder das bereits bearbeitete Blech 17 oder Bearbeitungsabfall entnommen
werden. In der Darstellung nach Figur 1 ist der verfahrbare Werkstückträger 2 in der
Bearbeitungsstellung positioniert, bei der das zu bearbeitende Blech 17 vollständig
in den Arbeitsbereich 7 der Laserschneidmaschine 3 eingefahren ist. Sofern das zu
bearbeitende Blech 17 größer als der Arbeitsbereich 7 der Laserbearbeitungsmaschine
3 ist, kann durch Nachsetzen des Werkstückträgers 2 in Transportrichtung 10 das Blech
17 für die weitere Bearbeitung weitergetaktet werden.
[0040] Figur 2 zeigt einen rechteckigen Werkstückträger 2, welcher aus vier, aneinander
gereihten Trägersegmenten 18 besteht, die jeweils lösbar miteinander verbunden sind.
Dabei schließen zwei endseitige Trägerrandsegmente 19 zwei Trägermittelsegmente 20
ein. In modularer Bauweise kann eine beliebige Anzahl Trägermittelsegmente 20 zwischen
den Trägerrandsegmenten 19 integriert werden, so dass die Gesamtlänge des Werkstückträgers
2 variabel gestaltet werden kann. Jedes der Trägersegmente 18,19,20 weist einen Teil
21 der Werkstückauflage 16 und mindestens einen Rahmenabschnitt 22, 23 des umlaufenden
Rahmens 15 des Werkstückträgers 2 auf. Demzufolge sind jedem Trägermittelsegment 20
zwei sich gegenüberliegende Rahmenabschnitte 22 zugeordnet, die als Rahmenmittelstück
22 einen zugehörigen Teil 21 der Werkstückauflage 16 zweiseitig aufnehmen, wogegen
das Trägerrandsegment 19, näher dargestellt in Figur 3, einen Rahmenabschnitt 23 als
Rahmenendstück 23 aufweist, der den zugehörigen Teil 21 der Werkstückauflage 16 dreiseitig
umfasst. Der den Trägersegmenten 18 zugehörige Teil 21 der Werkstückauflage 16 umfasst
mehrere, diagonal zu den Rahmenabschnitten 22, 23 des Rahmens 15 angeordnete Tragleistenhalter
24. Die Tragleistenhalter 24 dienen zur Aufnahme der in den Figuren 1, 2 und 3 nicht
dargestellten Tragleisten, auf welchen das Blech 17 kontaktarm aufliegt, um so die
bei der Bearbeitung des Bleches 17 entstehende Wärme gut ableiten zu können und um
einen Materialverbund des Bleches 17 mit der Werkstückauflage 16 zu vermeiden. Die
dem Blech 17 zugewandten Kanten der Tragleisten sind zu diesem Zweck profiliert ausgeführt,
was gut aus den Figuren 8 und 9 ersichtlich ist, welche neben den Tragleistenhaltern
24 auch die zugehörigen, rechtwinklig zum Rahmenabschnitt 22'' des Rahmens 15 verlaufenden
Tragleisten zeigen. Die diagonale Anordnung der Tragleistenhalter 24 gegenüber den
Rahmenabschnitten 22, 23 und gegenüber den Tragleisten verleiht dem einzelnen Trägersegment
18 mit dem betreffenden Teil 21 der Werkstückauflage 16 eine gute Formstabilität für
das Aneinanderfügen der Trägersegmente 18. An den Rahmenabschnitten 22, 23 sind Rollen
25 gelagert (nur ersichtlich in Fig. 5 bis 9), mittels derer jedes Trägersegment 18
auf den Führungsschienen 8, 9 rollt und in Transportrichtung 10 gefahren werden kann.
Am Rahmenendstück 23 eines der beiden Trägerrandsegmente 19 ist das Mitnahmeelement
14 des Werkstückträgers 2 befestigt, welches in Verlängerung einer Rahmenlängsseite
26 des Werkstückträgers 2 angeordnet ist. Damit ist diese Rahmenlängsseite 26 als
Führungsseite zum Antrieb des Werkstückträgers 2 bestimmt, wogegen eine parallel zur
Führungsseite 26 verlaufende Rahmenlängsseite 27 des Werkstückträgers 2, die keine
Antriebsmittel aufweist, als Mitlaufseite 27 vorgesehen ist. Der Werkstückträger 2
ist schrittweise mit einem Schrittmaß (Weitertaktmaß) verfahrbar, um ein zu bearbeitendes,
überformatiges Blech 17 in definierten Schritten durch den Arbeitsbereich 7 der Laserschneidmaschine
3 führen zu können. Dementsprechend haben die Trägermittelsegmente 20 eine in Transportrichtung
10 erstreckte Länge 28, die dem Weitertaktmaß entspricht, um die Steuerfunktionen
der Transportvorrichtung 1, wie zum Beispiel die Positionen des Werkstückträgers 2
und die Steuerung der Geschwindigkeit des Werkstückträgers 2 unabhängig von der verwendeten
Werkstückträgergröße definieren zu können.
[0041] Figur 4 bis Figur 7 zeigen eine erfindungsgemäße Keil-Bolzen-Verbindung 29 zweier
beliebiger, benachbarter Trägersegmente 18, näher bezeichnet als erstes Trägersegment
18' und zweites Trägersegment 18''. Die Keil-Bolzen-Verbindung 29 ist beispielhaft
in einem Rahmenabschnitt 22'des ersten Trägersegments 18' und in einem Rahmenabschnitt
22'' des zweiten Trägersegmentes 18'' integriert angeordnet. Daher beschränken sich
im Interesse der Übersichtlichkeit die Darstellungen in Figur 5 bis 7 auf die Rahmenabschnitte
22', 22'', ohne Darstellung der zugehörigen Teile 21', 21'' der Werkstückauflage 16.
[0042] Die Keil-Bolzen-Verbindung 29 weist als wesentliche Verbindungselemente einen Bolzen
30 und einen Keil 31 auf, mittels derer eine Stirnseite 32' des Rahmenabschnittes
22' des ersten Trägersegmentes 18' an eine Stirnseite 32'' des Rahmenabschnittes 22''
des zweiten Trägersegmentes 18'' angepresst wird. Die Stirnseiten 32', 32'' der sich
gegenüberliegenden Rahmenabschnitte 22', 22'' sind zur Aufnahme der Anpresskraft jeweils
von einem im Hohlprofil des Rahmenabschnittes 22', 22'' befestigten Profilkörper 33',
33'' gebildet. Der Bolzen 30 ist mit seiner Längsachse 34 in axialer Verlängerung
der Rahmenabschnitte 22', 22'' angeordnet und lagert mit einem Ende in einer zentrisch
angeordneten Bohrung 35 des Profilkörpers 33' des ersten Trägersegmentes 18'. Mittels
einer Schraubverbindung ist der Bolzen 30 mit dem Profilkörper 33' verdrehsicher verspannt.
Dazu weist der Bolzen 30 einen Gewindezapfen 36 mit einem abgeflachten Bolzenabschnitt
37 auf, der beim Verschrauben des Gewindezapfens 36 mit einer in den Profilkörper
33' eingelassenen Formscheibe 38 gesichert ist. Am anderen Ende des Bolzens 30 ist
ein Formzapfen 39 mit einer Zapfenausnehmung, ausgebildet. Die Zapfenausnehmung 40
umfasst zwei Teilausnehmungen, die radial gegenüberliegend am Formzapfen 39 angeordnet
sind (gut ersichtlich in Fig. 5 und 6). Der Formzapfen 39 überragt im vorbeschriebenen
vormontierten Zustand des Bolzens 30 die Stirnseite 32' des Rahmenabschnittes 22'.
Zur Herstellung der Verbindung wird der Rahmenabschnitt 22' mit dem vormontierten
Bolzen 30 an die Stirnseite 32'' des Rahmenabschnittes 22'' angefügt, wobei der Formzapfen
39 in eine Aufnahmeöffnung in Form einer Aufnahmebohrung 41 des Profilkörpers 33''
eingeführt wird. Die Aufnahmebohrung 41 wird von einer senkrecht zur Aufnahmebohrung
41 verlaufenden Querausnehmung 42 des Rahmenabschnittes 22'' durchdrungen. In diese
Querausnehmung 42 wird von einer Oberseite 43 des Rahmens 15 der gabelförmige Keil
31 einführt, der über zwei keilförmige Schenkel 44 verfügt. Jeweils ein Schenkel 44
des Keils 31 greift in eine der keilförmigen Teilausnehmungen der Zapfenausnehmung
40 des Formzapfens 39 ein. Damit kann die Verbindung mit wenigen Handgriffen hergestellt
werden. Zur weiteren Montageerleichterung können die aneinander zu reihenden Trägersegmente
18', 18'' bereits auf den Führungsschienen 8, 9 aufgesetzt und somit vorab zueinander
ausgerichtet werden. Trotz der dann begrenzten Platzverhältnisse an der Transportvorrichtung
1 können die Rahmenabschnitte 22', 22'' von der leicht zugänglichen Oberseite 43 des
Rahmens 15 aus verbunden werden.
[0043] Die Teilausnehmungen der Zapfenausnehmung 40 des Formzapfens 39 haben jeweils eine
Keilfläche 45, die quer zur Längsachse 34 des Bolzens 30 angeordnet ist (gut ersichtlich
in Fig. 4 und 7). Der eingetriebene Keil 31 verspannt den Bolzen 30 mit in seiner
Längsrichtung 34 wirkendem Kraftschluss, so dass eine axiale Anpresskraft auf die
Stirnseiten 32', 32'' der Profilkörper 33', 33'' übertragen wird, welche die Trägersegmente
18', 18'' in Richtung der Längserstreckung der Rahmenabschnitte 22', 22'' vorspannt.
Infolge der Ausrichtung der Rahmenabschnitte 22', 22'' in Richtung der Rahmenlängsseiten
26, 27 verwirklicht die Vorspannung der Keil-Bolzenverbindung 29 einen spielfreien
Verbund der Trägersegmente 18', 18'' in Transportrichtung 10, trotz der dynamischen
Belastung z.B. beim schrittweisen Takten des Werkstückträgers 2. Das Weitertaktmaß
des Werkstückträgers 2 kann so ohne Maßabweichungen konstant gehalten werden.
[0044] Die gabelförmige Gestalt des Keils 31 zentriert den Bolzen 30 und unterstützt damit
die exakte axiale Position der Rahmenabschnitte 22', 22'' zueinander. Die doppelte
Keilverbindung verhindert außerdem ein Verdrehen des Bolzens 30 an dem ersten Trägersegment
18' gegenüber dem zweiten Trägersegment 18''. Verwindungskräfte, die aufgrund eines
unterschiedlichen Wärmeeintrags in die benachbarten Trägersegmente 18', 18'' auf die
Verbindung der aneinanderstoßenden Rahmenabschnitte 22', 22'' einwirken, werden somit
kompensiert.
[0045] Zum gleichen Zweck weist die Stirnseite 32' des Rahmenabschnittes 22' des ersten
Trägersegmentes 18 eine Versatzkante 46' auf (Fig. 6). Diese greift in der Verbindungsstellung
der Rahmenabschnitte 22', 22'' formschlüssig in eine gegensinnig angeordnete Versatzkante
46'' der Stirnseite 32'' des Rahmenabschnittes 22'' des zweiten Trägersegmentes 18''
ein. Auch hierdurch wird ein Verdrehen der Rahmenabschnitte 22', 22'' zueinander verhindert.
[0046] Die Querausnehmung 42 ist mittels eines Deckflansches 47 abdeckbar, der mit zwei
Schrauben am Profilkörper 33'' des Rahmenabschnittes 22'' befestigt werden kann. In
diesem Deckflansch 47 ist eine Stellschraube 48 angeordnet, die mit vorgeschriebenem
Drehmoment den Keil 31 verspannt, so dass mittels der Stellschraube 48 eine Vorspannkraft
der Verbindung eingestellt werden kann. Durch eine Sicherung der Stellschraube 48
im Deckflansch 47 kann das Lösen des Keils 31 verhindert werden. Der Deckflansch 47
ist so in den Profilkörper 33'' integriert angeordnet, dass er bündig mit der Oberseite
43 des Rahmens 15 abschließt. Beim Einfahren des Werkstückträgers 2 in den Arbeitsbereich
7 der Laserschneidmaschine 3 kann somit keine Kollision mit Maschinenteilen erfolgen.
[0047] Figur 8 zeigt in einem Schnitt A-A einen Querschnitt durch den Rahmenabschnitt 22''
des zweiten Trägersegmentes 18'' nach Figur 4. Zur Vereinfachung der Darstellung ist
der an dem Rahmenabschnitt 22'' befestigte Teil 21'' der Werkstückauflage 16 nur angedeutet
gezeigt. Im Hohlprofil des Rahmenabschnittes 22'' befindet sich der Profilkörper 33'',
in dem die Aufnahmebohrung 41 angeordnet ist. In dieser Aufnahmebohrung 41, die über
einen kreisrunden Querschnitt verfügt, lagert ein Formzapfen 49 mit einem unrunden,
schwertstiftartigen Querschnitt. Dieser speziell geformte Querschnitt des Formzapfens
49 weist in der Abbildung vertikal eine spielfreie Passung und horizontal eine spielbehaftete
Passung in der Aufnahmebohrung 41 auf. Damit verwirklicht die Keil-Bolzen-Verbindung
29 mit einem schwertstiftartigen Formzapfen 49 nach Figur 8 eine Loslager-Verbindung
der Rahmenabschnitte 22', 22'' mit einem lediglich seitlich wirkenden Spiel quer zur
Transportrichtung 10. Fertigungsbedingte Toleranzen in der Breite der Trägersegmente
18', 18'' können ebenso wie uneinheitliche, etwa wärmebedingte Dehnungserscheinungen
quer zur Transportrichtung 10 ausgeglichen werden, ohne dabei gegenseitige Verschiebungen
im Höhenniveau der Trägersegmente 18', 18'' zuzulassen. Konsequenterweise sind, wie
in Figur 8 dargestellt, an den Rahmenabschnitten 22', 22'' Rollen 25 mit einer breiten
Umfangsnut 50 vorgesehen, die für ein seitliches Spiel an der Führungsschiene 9 sorgen.
So ist die seitlich spielbehaftete Loslager- Verbindung mit einer ebenfalls seitwärts
wirkenden Loslager-Führung des Werkstückträgers 2 kombiniert. Ist diese Ausführung
nach Figur 8 für jede Verbindung entlang der Rahmenlängsseite 27 (Mitlaufseite) des
Werkstückträgers 2 vorgesehen, kann außerdem ein verkantungsfreies Verfahren des Werkstückträgers
2 entlang der Führungsschienen 8, 9 gewährleistet werden.
[0048] Figur 9 zeigt ebenfalls den Schnitt A-A durch den Rahmenabschnitt 22'' des zweiten
Trägersegmentes 18'' nach Figur 4, jedoch mit dem Formzapfen 39, der gemäß den Figuren
5 bis 7 über einen runden Querschnitt mit einer allseitig spielfreien Passung in der
Aufnahmebohrung 41 verfügt. Da der Bolzen 30 austauschbar am Profilkörper 33' des
ersten Trägersegmentes 18' befestigt ist, kann für die Keil-Bolzen-Verbindung 29 alternativ
ein Bolzen 30 mit rundem Formzapfen 39 oder ein Bolzen 30 mit schwertstiftartigem
Formzapfen 49 verwendet werden.
[0049] Unter Verwendung des runden Formzapfens 39 zeigt die Darstellung nach Figur 9 eine
Festlager-Verbindung zwischen den Rahmenabschnitten 22', 22'' bzw. zwischen den verbundenen
Trägersegmenten 18', 18''. Den betreffenden Rahmenabschnitten 22', 22'' sind Rollen
25 mit schmaler Umfangsnut 51 zugeordnet, die eine spielfreie Führung an der Führungsschiene
8 bewirken. Die Festlager-Verbindung der Trägersegmente 18', 18'' ist demnach mit
einer in horizontaler Richtung spielfreien Führung des Werkstückträgers 2 an der Führungsschiene
8 gepaart. Diese Ausführung nach Figur 9 ist für jede Verbindung entlang der Rahmenlängsseite
26 des Werkstückträgers 2 vorgesehen, welche als Führungsseite des Werkstückträgers
2 dient. Die exakte Fixierung der Trägersegmente 18 entlang der Führungsseite gewährleistet
eine spiel- und ruckfreie Übertragung der Antriebsenergie auf den Werkstückträger
2, der folglich mit hoher Genauigkeit in der Transportrichtung 10 verfahren werden
kann.
Bezugszeichenliste
[0050]
- 1
- Transportvorrichtung
- 2
- Werkstückträger
- 3
- Bearbeitungsmaschine, Laserschneidmaschine
- 4
- Maschinengestell
- 5
- Portal
- 6
- Laserschneidkopf
- 7
- Arbeitsbereich der Laserschneidmaschine
- 8
- erste Führungsschiene
- 9
- zweite Führungsschiene
- 10
- Transportrichtung
- 11
- Förderkette
- 12
- Elektromotor
- 13
- Mitnahmeelement der Förderkette
- 14
- Mitnahmeelement des Werkstückträgers
- 15
- Rahmen
- 16
- Werkstückauflage
- 17
- Werkstück, Blech
- 18
- Trägersegment
- 19
- Trägerrandsegment
- 20
- Trägermittelsegment
- 21
- Teil der Werkstückauflage
- 22
- Rahmenabschnitt, Rahmenmittelstück
- 23
- Rahmenabschnitt, Rahmenendstück
- 24
- Tragleistenhalter
- 25
- Rollen
- 26
- Rahmenlängsseite des Werkstückträgers, Führungsseite
- 27
- Rahmenlängsseite des Werkstückträgers, Mitlaufseite
- 28
- Länge des Trägersegmentes
- 29
- Keil-Bolzen-Verbindung
- 30
- Bolzen
- 31
- Keil, gabelförmiger Keil
- 32
- Stirnseite des Rahmenabschnittes
- 33
- Profilkörper
- 34
- Längsachse des Bolzens
- 35
- Bohrung des Profilkörpers
- 36
- Gewindezapfen
- 37
- abgeflachter Bolzenabschnitt
- 38
- Formscheibe
- 39
- Formzapfen, runder Formzapfen
- 40
- Zapfenausnehmung
- 41
- Aufnahmeöffnung, Aufnahmebohrung
- 42
- Querausnehmung
- 43
- Oberseite des Rahmens
- 44
- Schenkel des Keils
- 45
- Keilfläche
- 46
- Versatzkante
- 47
- Deckflansch
- 48
- Stellschraube
- 49
- schwertstiftartiger Formzapfen
- 50
- breite Umfangsnut
- 51
- schmale Umfangsnut
1. Transportvorrichtung (1) zur Positionierung von Werkstücken (17) an einer Bearbeitungsmaschine,
insbesondere an einer Blechbearbeitungsmaschine (3), mit einem in eine Transportrichtung
(10) verfahrbaren Werkstückträger (2), der eine Werkstückauflage (16) zur Lagerung
von wenigstens einem Werkstück (17) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstückträger (2) eine Mehrzahl von Trägersegmenten (18) aufweist, von denen
jedes Trägersegment (18) einen Teil (21) der Werkstückauflage (16) bildet, wobei einander
benachbarte Trägersegmente (18) miteinander lösbar verbunden sind.
2. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer lösbaren Verbindung ein erstes Trägersegment (18') mit einem zweiten
Trägersegment (18'') zumindest in Transportrichtung (10) verspannbar ist.
3. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstückträger (2) schrittweise und dabei mit einem Schrittmaß (Weitertaktmaß)
verfahrbar ist und dass wenigstens ein Trägersegment (18) eine Länge (28) in Transportrichtung
(10) aufweist, welche mit dem Weitertaktmaß oder einem Vielfachen dessen übereinstimmt.
4. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einander benachbarten Trägersegmente (18) mindestens einen Rahmenabschnitt (22,
23) eines Rahmens (15) aufweisen, welcher die Werkstückauflage (16) umlaufend begrenzt,
wobei eine Stirnseite (32') des Rahmenabschnittes (22', 23) des ersten Trägersegmentes
(18') mit einer Stirnseite (32'') des Rahmenabschnittes (22'', 23) des zweiten Trägersegmentes
(18'') verspannbar ist.
5. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseite (32) wenigstens eines Rahmenabschnittes (22, 23) von einem Profilkörper
(33) gebildet ist.
6. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung zwischen einander benachbarten Trägersegmenten Verbindungselemente
aufweist, die in den Trägersegmenten, vorzugsweise in den Rahmenabschnitten (22',
22'', 23), integriert angeordnet sind.
7. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung eine Keilverbindung ist.
8. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungselemente der Keilverbindung ein Keil (31) und ein Bolzen (30) vorgesehen
sind, die eine Keil-Bolzen Verbindung (29) bilden.
9. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (30) der Keil-Bolzen-Verbindung (29) einen Formzapfen (39, 49) mit einer
Zapfenausnehmung aufweist, und derart mit dem ersten Trägersegment (18') verbunden
ist, dass der Formzapfen (39, 49) das erste Trägersegment (18') überragt und in eine
Aufnahmeöffnung (41) an dem zweiten Trägersegment (18'') einführbar ist und dass das
zweite Trägersegment (18'') eine in die Aufnahmeöffnung (41) mündende Querausnehmung
aufweist, in welche der Keil (31) zum Eingriff in die Zapfenausnehmung einführbar
ist.
10. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfenausnehmung keilförmig ausgebildet ist.
11. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfenausnehmung eine Keilfläche (45) aufweist, welche quer zur Längsachse (34)
des Bolzens (30) angeordnet ist.
12. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querausnehmung (42) an dem zweiten Trägersegment (18'') mittels eines Deckflansches
(47) abdeckbar ist, der lösbar mit dem zweiten Trägersegment (18'') vorzugsweise mit
dessen Rahmenabschnitt (22'', 23), verbunden ist.
13. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Keil (31) mittels einer an dem zweiten Trägersegment (18''), vorzugsweise an
dem Deckflansch (47), gelagerten Stellschraube (48) verstellbar ist.
14. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Keil (31) zwei keilförmige Schenkel (44) aufweist, wobei jeder der keilförmigen
Schenkel (44) in jeweils eine von zwei Teilausnehmungen der Zapfenausnehmung (40)
eingreift, die voneinander radial beabstandet am Formzapfen (39, 49) angeordnet sind.
15. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseite (32') des Rahmenabschnittes (22', 23) des ersten Trägersegmentes (18')
eine Versatzkante (46') aufweist, welche mit einer komplementären Versatzkante (46'')
der Stirnseite (32'') des Rahmenabschnittes (22'', 23) des zweiten Trägersegmentes
(18'') korrespondiert.
16. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Formzapfen (39) eine im Wesentlichen spielfreie Passung in der Aufnahmeöffnung
(41) aufweist.
17. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Formzapfen (49) ein in radialer Richtung einachsiges Spiel in der Aufnahmeöffnung
(41) aufweist.
18. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Formzapfen (49) ein schwertstiftartiger Formzapfen (49) ist.
19. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (30) der Keil-Bolzen-Verbindung (29) lösbar mit dem ersten Trägersegment
(18') verbunden ist.
20. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (30), der den im Wesentlichen spielfrei in der Aufnahmeöffnung (41) eingepassten
Formzapfen (39) aufweist, jeweils den Keil-Bolzen-Verbindungen (29) einer in Transportrichtung
(10) erstreckten Rahmenlängsseite (26) des Werkstückträgers (2) zugeordnet ist.
21. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (30), der den in radialer Richtung mit einachsigem Spiel in der Aufnahmeöffnung
(41) eingepassten Formzapfen (49) aufweist, jeweils den Keil-Bolzen-Verbindungen (29)
einer in Transportrichtung (10) erstreckten Rahmenlängsseite (27) des Werkstückträgers
(2) zugeordnet ist.
22. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der an einem Trägersegment (18) ausgebildete Teil (21) der Werkstückauflage (16)
mehrere, diagonal in dem Rahmen (15) des Werkstückträgers (2) verlaufende Tragleistenhalter
(24) aufweist.
23. Bearbeitungsmaschine, insbesondere Blechbearbeitungsmaschine (3), mit einer Transportvorrichtung
(1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.