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EP 2 008 740 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.08.2012 Patentblatt 2012/34 |
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Anmeldetag: 21.06.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zum Druckgiessen von gegliederten Metallgussstücken
Method for pressure moulding of layered metal moulded pieces
Procédé de coulée sous pression de pièces métalliques articulées
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
29.06.2007 DE 102007030342
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.12.2008 Patentblatt 2009/01 |
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Patentinhaber: Trimet Aluminium AG |
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45356 Essen (DE) |
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Erfinder: |
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- Schindler, Eckhard, Dipl.-Ing.
06493 Harzgerode (DE)
- Stets, Kai, Dipl.-Ing.
06493 Harzgerode (DE)
- Strube, Michael
06493 Harzgerode (DE)
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Vertreter: Müller-Wolff, Thomas et al |
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Flaccus · Müller-Wolff
Patentanwälte
Bussardweg 10 50389 Wesseling 50389 Wesseling (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 470 021 WO-A-2004/025106 DE-A1- 10 153 721 US-A- 4 958 537
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EP-A- 1 116 536 WO-A-2006/042350 DE-A1- 10 304 971
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Druckgießen von gegliederten Metallgussstücken,
insbesondere von Aluminium bzw. Aluminiumgussstücken in einer Druckgussform unter
Verwendung von Schiebern, Gravurelementen und Einlegeteilen, die vor dem Gießen positioniert
und fixiert werden.
[0002] Druckgießformen mit einem Einlegeteil, im Folgenden auch Druckrohr genannt, werden
für die Herstellung von Leichtmetalldruckgussteilen in unterschiedlichsten Formen
eingesetzt. Druckrohre können beispielsweise im Bereich von Lagern, die die Ölversorgung
bei Motoren- und Getriebegehäuse sicherstellen, eingesetzt werden.
[0003] Für die Herstellung solcher Druckgusserzeugnisse müssen die Einlegeteile hochgenau
im Werkzeug bzw. in der Formhälfte positioniert werden und während des Druckgussprozesses
mit Hilfe von Positionierelementen stabil in dieser Lage gehalten werden. Nach Entnahme
des Druckgusswerkstücks aus der Gießform ist das Einlegeteil außer an den Angriffsstellen
der Positionierelemente vollständig mit Gusswerkstoff umhüllt.
[0004] Um ein Eindringen von Gusswerkstoff in das Innere von Druckrohren zu verhindern,
kann dieses durch Verstemmen oder durch Verschlussstopfen verschlossen werden. Nach
dem Gießen wird zum Öffnen des Druckrohrs eine mechanische Bearbeitung durchgeführt.
[0005] Aus der
DE 10153721 (Daimler Chrysler AG) ist ein Verfahren zum Druckgießen von gegliederten Metallgussstücken
bekannt, bei dem ein Abstandshalter für das Gießwerkzeug verwendet wird. Allerdings
besitzen die Formhälften keine Schieber und der Abstandshalter wird beim Schließen
der Druckgussform nicht punktförmig fixiert.
[0006] Aus
WO2004/025106A1 ist eine Zylinderlaufbuchse für ein Zylinderkurbelgehäuse bekannt, die an der Stirnseite
eine Konturierung zur Abstützung gegen eine Pinole in einem Druckgusswerkzeug aufweist.
Die Konturierung besteht aus Vertiefungen, die beim Umgießen mit Metall des Zylinderkurbelgehäuses
ausgefüllt werden und somit einen Teil der Zylinderlauffläche bilden. Für die Positionierung
eines Kernteils in einem Gießwerkzeug ist es aus
WO2006/042350 bekannt, stiftförmige Positionierelemente in Bohrungen oder Vertiefungen des Gießwerkzeugs
zu befestigen. Die Positionierelemente sollen ins Kernteil eindringen, wobei die Eindringtiefe
durch eine bewegliche Kernteilunterlage begrenzt wird.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Druckgießen zu entwickeln, mit dem die Positionierung der Druckrohre insbesondere
bei der Verwendung von Schiebern, beweglichen Gravurelementen und Einlegeteilen relativ
einfach und trotzdem hochgenau durchgeführt werden kann. Ferner sollen das Verfahren
und die Vorrichtung das möglichst vollständige Umgießen der Einlegeteile bzw. der
Druckrohre ermöglichen und dadurch die Dichtheit insbesondere im Motorenund Getriebebau
verbessern.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
[0009] Im Wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass die Einlegeteile als Hohlprofilteile
mit Ausbuchtungen oder Verdickungen in ihrer Wandung vorzugsweise aus einem mit dem
Material des Gussstücks artgleichen Werkstoff bestehen und dass die Einlegetelle an
ihren Ausbuchtungen oder Verdickungen punktförmig in der Druckgussform positioniert
und beim Schließen der Druckgussform zwischen den Formhälften, bzw. zwischen Schiebern
oder Schiebern und Formhälften fixiert werden.
[0010] Mit der Ausbildung von Ausbuchtungen oder Verdickungen an einem als Hohlprofilteil
ausgeformten Einlegeteil ist es möglich, dieses in der Druckgießform ohne besondere
Hilfsmittel zu positionieren. Ferner ist eine einfache Fixierung der Einlegeteile
bzw. Druckrohre vorgesehen, um beispielsweise die Position zur Lager- und Anschlussstelle
festzulegen. Dabei müssen die auf dem Einlegeteil bzw. Druckrohr ausgeformten Ausbuchtungen
oder Verdickungen als Abstützelemente so angeordnet sein, dass sie die Lage zur Werkstückoberfläche
und die Lage in der Gravur genau definiert.
[0011] Wird nun der Druckgusswerkstoff in die Druckgussform eingepresst, so umgießt er das
gesamte Einlegeteil mit Ausnahme der Punktauflage der Abstützelemente an der Formwand.
Da die punktförmige Auflage praktisch keine Schwächung im Gefüge des Gussteils hervorruft,
sind die Werte für Dichtheit und Beanspruchbarkeit wesentlich verbessert.
[0012] Beim Herstellen von komplizierten Strukturen bietet das erfindungsgemäße Verfahren
besondere Vorteile, da die Einlegeteile - gegebenenfalls mehrteilig - vorgeformt bzw,
ausgeformt werden können und positionsgenau über die als Abstützelemente ausgebildeten
Ausformungen bzw. Verdickungen in der Form angeordnet werden können. Anhand von Versuchen
hat sich immer wieder gezeigt, dass die Bearbeitung der Einlegeteile mit sehr hoher
Genauigkeit in einfacher Weise durchgeführt werden kann, sodass bei entsprechend komplizierten
Strukturen im Vergleich zu einer herkömmlichen Bearbeitung an einem fertigen Druckgussteil
erhebliche Einsparungen erzielt werden können.
[0013] Durch das vollständige Umgießen des Einlegeteils werden Spiegelgrate, die beim Abstützen
eines Einlegeteils in herkömmlicher Weise an Druckgussformelementen entstehen, vermieden.
Damit das Einspritzen des Druckgusswerkstoffes während des Gießvorgangs verhindert
wird, werden die Enden des Druckrohrs erfindungsgemäß verschlossen. Die verschlossenen
und eingegossenen Druckrohrenden können nach dem Druckgießvorgang durch eine mechanische
Bearbeitung leicht geöffnet werden.
[0014] Im Folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1: Einlegeteil in Form eines Druckrohres mit Ausbuchtungen/Verdickungen als
Abstützelemente
Figur 2a: Teilquerschnitt durch die bewegliche Formhälfte eines Druckgusswerkzeuges
Figur 2b: Vergrößerter Teilquerschnitt nach Figur 2a im Bereich des Auswerfers
Figur 3: Prinzipbild zur Fixierung eines Druckrohres zwischen zwei beweglichen Formelementen
Figur 4: Querschnitt nach Figur 3 in einer zur Bildebene senkrechten Querschnittsfläche
[0015] In Figur 1 ist das Druckrohr 1 mit Ausformungen 2,3 als Beispiel für einen Öl- oder
Wasserkanal in einem Motor- oder Getriebeteil dargestellt. Wie eingangs erwähnt, kann
das Druckrohr 1 an seinen Enden 4, 5 vorteilhafterweise verschlossen werden, damit
ein Einspritzen des Druckgusswerkstoffes während des Gießvorganges verhindert wird.
[0016] Figur 2a und b zeigt als Teilquerschnitt die bewegliche Formhälfte eines Druckgusswerkzeuges
in einer Druckgießmaschine. Das Einlegerohr 1 ist nach dem Gießen Bestandteil eines
Rohteiles 6. Das Einlegerohr 1 wurde vor dem Druckgießen in einem Sackloch 7 einer
Formhälfte fixiert. Die bewegliche Formhälfte 8 wird nach dem Abguss aufgefahren,
sodass das Rohteil 6 mit dem eingegossenen Rohr 1 entnommen werden kann.
Figur 2b verdeutlicht die Fixierung des Druckrohres 1 im Bereich eines Auswerfers
11.
[0017] Die Fixierung des Druckrohres 1 wird noch einmal anhand der Figuren 3 und 4 näher
erläutert. In Figur 3 ist das Druckrohr 1 als Einlegeteil zwischen einem rechten und
einem linken Schieber 9,10 fixiert. Figur 4 verdeutlicht dies in Form einer Schnittzeichnung.
Das Fixieren kann auch durch Einstecken bzw. Klemmen zwischen festen und beweglichen
Gravurelementen erfolgen.
[0018] Der äußere Umfang der im Druckrohr 1 vorhandenen Verdickung 2 dient als Punktauflage
zwischen festen und beweglichen Gravurelementen und ermöglicht eine hohe Dichtheit
des Gussteils sowie eine exakte Positionierung in der Wandung des Gussteils. Mindestens
zwei punktförmige Auflagen sind erforderlich, damit das Druckrohr 1 stabil positioniert
ist.
[0019] Die Größe und Lage der als Abstandshalter fungierenden Ausbuchtungen bzw. Verdickungen
2 werden durch die geometrische Gestalt des Gussteils im Bereich des Eingussteils
bestimmt. Hierbei ist es insbesondere von Bedeutung, dass die Lage des Druckrohres
1 während des Einschießens des Metalls unter hohem Druck nicht verändert wird. Der
Abstand der Abstandshalter bzw. Verdickungen 2, 3 sollte eine stabile Positionierung
auf während des Druckgießens ermöglichen.
[0020] Vornehmlich werden korrosionsbeständige und fettfreie Materialien für das als Einlegeteil
verwendete Druckrohr 1 eingesetzt. Die Korrosionsbeständigkeit ist dabei für die Vermeidung
der Kontaktkorrosion bei längerer Lagerung des Druckrohres von Bedeutung. Die Fettfreiheit
ist entscheidend für die Gussqualität.
[0021] Konstruktiv muss das Druckrohr so gestaltet bzw. dimensioniert sein, dass ein Zusammenpressen
des Druckrohres während des Druckgießens verhindert wird. Hier kann auch die Materialauswahl
vorteilhaft genutzt werden, wobei zu berücksichtigen ist, dass im Bereich der Ausbuchtungen
und Verdickungen eine gute Umformbarkeit des Druckrohrmaterials gegeben sein muss.
Spezielle hochfeste Legierungen eignen sich hier besonders für Hochdruckverfahren
oder im Einsatzbereich nahe der Einspritzöffnung.
[0022] Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass durch die erfindungsgemäße Verfahrensweise
nicht nur die Genauigkeit bei komplizierten Strukturen, insbesondere von Motoren und
Getrieben mit Öl- oder Druckleitungen verbessert wird, sondern dass infolge der vereinfachten
Konstruktion ein automatisierter Fertigungsablauf unter Verwendung von Robotern und
Hantierungsautomaten erleichtert wird. Dies ermöglicht wiederum eine Steigerung der
Produktivität und Senkung der Herstellungskosten bei gleichzeitiger Erhöhung der Fertigungsgenauigkeit.
[0023] Die Ausführungsbeispiele zeigen Druckgussteile mit Kanälen, wie z.B. Öl- oder Wasserkanälen.
Dabei wurden Druckrohre als Einlegeteile verwendet und fest im Gefüge des Druckgussteils
verankert. Selbstverständlich lassen sich in ähnlicher Weise auch gegliederte Druckgussteile,
wie z.B. verschiedene Hohlkammerformen mit offenen Verrippungen bzw. Versteifungen
an Druckgussteilen darstellen. Wichtig ist, dass die verwendeten Hohlprofile als Einlegeteile
in punktförmigem Kontakt mit der Formwand stehen und von der Druckgusslegierung eingeschlossen
werden.
1. Verfahren zum Druckgießen von gegliederten Metallgussstücken aus Aluminium bzw. Aluminiumgussstücken
mit Kanälen, Druckrohren oder gegliederten Wandabschnitten in einer Druckgussform
unter Verwendung von Schiebern, Gravurelementen und Einlegeteilen, wobei die Einlegeteile
als offene oder geschlossene Hohlprofilteile mit Ausbuchtungen oder Verdickungen in
ihrer Wandung versehen sind und wobei die Einlegeteile vor dem Gießen positioniert
und fixiert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlegeteile an ihren Ausbuchtungen oder Verdickungen an punktförmigen Kontaktstellen
in der Druckgussform positioniert und beim Schließen der Druckgussform zwischen den
Formhälften, Schiebern oder Schiebern und Formhälften fixiert werden,
dass die Druckrohre vor dem Gießen verschlossen und dann mit Ausnahme der Punktauflage
vom Druckgusswerkstoff umgossen werden und anschließend die Druckrohrenden mechanisch
bearbeitet und dabei offen gelegt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlegeteile als Druckrohre ausgebildet sind, wobei die Ausbuchtungen oder Verdickungen
als umlaufende Distanzringe auf der Außenseite der Druckrohre angeordnet sind, die
an den punktförmigen Kontaktstellen zwischen der festen und beweglichen Formhälfte,
Schiebern oder Schiebern und Formhäiften der Druckgussform positioniert werden.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckrohr für die Ausbildung eines gegliederten Wandabschnittes im Gussstück
über umlaufende Distanzringe in der Formhälfte positioniert wird und in einem Sackloch,
das in der beweglichen Formhälfte der Druckgussform angeordnet ist, fixiert wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckrohr zwischen festen und beweglichen Gravurelementen, die in den Formhälften
eingearbeitet sind, eingesteckt, geklemmt und/oder fixiert wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Druckrohres und der Druck während des Gießens so aufeinander abgestimmt
werden, dass die Form und Fixierung des Druckrohres in der Druckgussform während des
Gießvorganges unverändert stabil bleibt.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung von Hohlkammer-Druckgussteilen insbesondere mit Öl- oder Wasserkanälen
die Druckrohre als konturbildende Einlegeteile für die Kanäle verwendet werden, wobei
die Ausbuchtungen, Verdickungen oder Distanzringe als Abstandshalter zur Positionierung
der Druckrohre auf ihrer Oberfläche so verteilt sind, dass sie das tnnere der Formhälften
an mindestens zwei Stellen punktförmig berühren.
1. Method of pressure diecasting structured metal diecastings of aluminium or aluminium
diecastings comprising channels, pressure pipes or structured wall sections, in a
diecasting die, employing slides, cavity elements and inserts, wherein the inserts,
as open or closed hollow profile parts, are provided with projections or thickenings
in their wall, and wherein the inserts are positioned and fixed prior to casting,
characterised in that the inserts are positioned in the diecasting die at their projections or thickenings
at point-shaped contact points, and, on closing the diecasting die, are fixed between
the die halves, slides, or slides and die halves, that the pressure pipes are closed
prior to casting and are then cast in by the diecasting material with the exception
of the point bearing, and that, subsequently, the ends of the pressure pipes are mechanically
worked and thereby exposed.
2. Method according to claim 1, characterised in that the inserts are formed as pressure pipes, with the projections or thickenings being
arranged on the outside of the pressure pipes as circumferential spacer rings that
are positioned at the point-shaped contact points between the stationary and the movable
die halves, slides, or slides and die halves of the diecasting die.
3. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that to form a structured wall section in the casting, the pressure pipe is positioned
in the die half by means of circumferential spacer rings and is fixed in a blind hole
which is located in the movable die half of the diecasting die.
4. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the pressure pipe is inserted, clamped and/or fixed between stationary and movable
cavity elements that are incorporated in the die halves.
5. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the material of the pressure pipe and the pressure are matched during casting such
that the shape of the pressure pipe and its immobilisation within the diecasting die
remain unchanged and stable during the casting process.
6. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that to produce hollow chamber diecastings, particularly diecastings having oil or water
channels, the pressure pipes are employed as contour-forming inserts for the channels,
with the projections, thickenings or spacer rings, which serve as spacers for positioning
the pressure pipes, being distributed on the surface of the pressure pipes such that
they contact the inside of the die halves on at least two point-shaped locations.
1. Procédé de coulée sous pression de pièces de fonderie métalliques articulées en aluminium
resp. pièces de fonderie en aluminium avec canaux, tubes de pression ou tronçons de
paroi articulés dans un moule de coulée sous pression en utilisant des coulisseaux,
éléments de gravure et pièces d'insertion, les pièces d'insertion, réalisées sous
forme de pièces de profilé creux ouvertes ou fermées, étant pourvues de protubérances
ou d'épaississements dans leur paroi, et les pièces d'insertion étant positionnées
et fixées avant la coulée, caractérisé en ce que l'on positionne les pièces d'insertion au niveau de leurs protubérances ou épaississements
à des endroits de contact ponctuels dans le moule de coulée sous pression et on les
fixe entre les demi-moules, des coulisseaux ou des coulisseaux et les demi-moules
lorsqu'on ferme le moule de coulée sous pression,
en ce que l'on obture les tubes de pression avant la coulée puis on les entoure du matériau
de coulée sous pression à l'exception du point d'appui, les extrémités des tubes de
pression étant ensuite usinées mécaniquement et mises à découvert.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les pièces d'insertion sont réalisées sous forme de tubes de pression, les protubérances
ou épaississements servant de bagues d'espacement périphériques étant disposés sur
la face externe des tubes de pression que l'on positionne aux endroits de contact
ponctuels entre les demi-moules fixe et mobile, des coulisseaux ou des coulisseaux
et les demi-moules du moule de coulée sous pression.
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour réaliser un tronçon de paroi articulé dans la pièce de fonderie, on positionne
le tube de pression par l'intermédiaire de bagues d'espacement périphériques dans
le demi-moule et on le fixe dans un trou borgne, disposé dans le demi-moule mobile
du moule de coulée sous pression.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on insère, coince et/ou fixe le tube de pression entre des éléments de gravure
fixes et mobiles, incorporés dans les demi-moules.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on fait cadrer la matière du tube de pression avec la pression pendant la coulée
de façon à ce que la forme et la fixation du tube de pression dans le moule de coulée
sous pression restent invariablement stables.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour fabriquer des pièces coulées sous pression à chambre creuse notamment pourvues
de canaux d'huile ou d'eau, on utilise les tubes de pression comme pièces d'insertion
formant le contour des canaux, les protubérances, épaississements ou bagues d'espacement
servant d'entretoises pour le positionnement des tubes de pression étant répartis
sur leur surface de façon à ce qu'ils touchent ponctuellement l'intérieur des demi-moules
à au moins deux endroits.
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