| (19) |
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(11) |
EP 2 008 781 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.12.2010 Patentblatt 2010/52 |
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Anmeldetag: 16.05.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Werkzeug für Bogenstanz- und -prägemachine
Tool for a sheet punch press and embossing machine
Outil pour presse de découpage et de cannelage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
26.06.2007 DE 102007029408
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.12.2008 Patentblatt 2009/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Heidelberger Druckmaschinen
Aktiengesellschaft |
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69115 Heidelberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Vanek, Miroslav
41239 Mönchengladbach (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 621 113 DE-A1- 4 024 137
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EP-A- 1 101 579 DE-A1- 19 860 899
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Ausbrechvorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1 oder Anspruch 7 und eine Nutzentrennvorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
2 oder Anspruch 8, insbesondere für eine Bogenstanz- und -prägemaschine, als auch
ein Verfahren zum Einrichten einer solchen Vorrichtung gemäß Anspruch 10 und 11.
[0002] Als Stanzen wird das Schneiden mit in sich geschlossenen geometrischen Zuschnittsformen
bezeichnet, die kreisförmig, oval oder mehreckig sowie Phantasieformen aller Art sein
können. Auch die in der Druckweiterverarbeitung geübten Praktiken, wie Stanzen mit
Locheisen, Eckenabstoßen und Registerstanzen werden zu diesem Bereich gezählt. Die
Stanzung erfolgt gegen eine Stanzunterlage oder gegen Stempel, teilweise sind es auch
Schervorgänge. Verpackungsmaterialien aus Papier, Karton, Pappe oder Wellpappe werden
hauptsächlich im Bogenformat gestanzt. Beim Stanzvorgang können zusätzlich aber auch
Rilllinien oder Blindprägungen in den Nutzen eingebracht werden. Dieser komplexe Prozess
macht es unabdingbar, die Bogen einzeln zu stanzen. Da es sich bei den Endprodukten
um anspruchsvolle Verpackungen hinsichtlich technischer und graphischer Ausführung
handelt (etwa Verpackungen für Kosmetik, Zigaretten, Pharmazie, Lebensmittel, etc.),
werden besondere Anforderungen nicht nur an die Verpackungsmaterialien selbst gestellt,
sondern es sind für optimale Resultate auch Stanzwerkzeuge mit geringsten Toleranzen
und äußerst präzise und zuverlässig arbeitende Stanzmaschinen erforderlich. Diesen
Ansprüchen wird das Flachbettstanzen am besten gerecht. Dabei werden die gedruckten
und auf einer Palette gestapelten Bogen der Stanzmaschine zugeführt. In der Maschine
werden in einer Ausrichteinrichtung die zu stanzenden Bogen passgenau ausgerichtet,
von einem Greiferwagen übernommen und exakt in der Stanzeinrichtung zwischen einem
fest gelagerten Untertisch und einem über einen Kniehebel oder Exzentergetriebe vertikal
bewegbaren Obertisch positioniert.
[0003] In bekannten Bogenstanz- und Prägemaschinen, die zum Stanzen, Ausbrechen, Prägen
und Ablegen von Bögen aus Papier, Pappe und der gleichen eingesetzt werden, ist es
bekannt die Bögen mittels Greiferwagen durch die einzelnen Stationen der Maschine
zu bewegen. An den Greiferwagen sind Greifer befestigt, die die Bögen an einem vorderen
Ende ergreifen, wobei die Greiferwagen selbst an endlosen Ketten durch die Maschine
bewegt werden. Durch diese Art der Bewegung der Bögen durch die Maschine wird ein
kontinuierliches Arbeiten in den einzelnen hintereinander angeordneten Stationen der
Maschine ermöglicht.
[0004] Eine derartige Flachbettstanze ist beispielsweise aus der
DE 30 44 083 A1 bekannt. Die beiden Tische sind mit Schneid- und Rillwerkzeugen bzw. entsprechenden
Gegenwerkzeugen bestückt, mit denen aus dem taktweise zwischen die Tischfläche geführten
Bögen die Nutzen ausgestanzt und gleichzeitig die zum sauberen Falten notwendigen
Rillen eingedrückt werden. In der nachfolgenden Ausbrecheinrichtung wird der Abfall
über Ausbrechwerkzeuge maschinell entfernt. Je nach Ausstattung der Maschine können
schließlich die gestanzten Nutzen in einer hierfür vorgesehenen Nutzentrenneinrichtung
separiert werden.
[0005] Ein Ausbrechwerkzeug besteht dabei in der Regel aus einem Oberwerkzeug und einem
Unterwerkzeug, die jeweils mit Ausbrechstiften bestückt sind. Dabei ergreifen die
Stifte des Oberwerkzeuges und die deckungsgleich dazu angeordneten Stifte des Unterwerkzeuges
die Zuschnittabfälle zwischen sich und drücken sie durch eine Ausbrechbrett, auf der
die abfallfreien Zonen ungelocht und die Abfallzonen durch entsprechende Ausnehmungen
ausgespart sind. Dadurch reißen die Haltepunkte zwischen Zuschnittabfällen und Nutzen
ab. Die Anzahl der notwendigen Ausbrechstifte variiert dabei in Abhängigkeit vom Stanzmuster
der Nutzenanordnung zwischen unter 10 und mehr als 500. Bei einer großen Anzahl von
Ausbrechstiften ist der Zeitaufwand zum Einrichten des Werkzeugs sehr hoch, was die
Produktivität der Bogenstanz- und - prägemaschine beeinträchtigt.
[0006] Auch das Nutzentrennwerkzeug muss individuell entsprechend der Stanzform und der
Nutzenaufteilung erstellt werden. Im Gegensatz zum Ausbrechwerkzeug kommen hier in
der Regel keine Ausbrechstifte, sondern Ausstoßkörper zum Einsatz. Diese Ausstoßkörper
drücken aus dem Kartonbogen die einzelnen Nutzen durch ein gitterartiges Widerlager
und lösen dabei die Kartonbrücken zwischen Bogen und Nutzen, d. h. die sogenannten
Haltepunkte.
[0007] Die
EP-A-1 101 579 beschreibt ein Universalausbrechwerkzeug, welches zwei parallele Platten besitzt,
die mit einer Vielzahl von gleichmäßig auf ihrer gesamten Fläche verteilten Löchern
durchbohrt sind. In die Löcher können speziell ausgeformte Ausbrechstifte gesteckt
werden, welche durch Federkraft in den Platten gehalten werden. Dieser Aufbau ermöglicht,
dass das Universalausbrechwerkzeug mit einfachen Handgriffen ohne den zusätzlichen
Einsatz von Werkzeugen verändert und an den Stanzauftrag angepasst werden kann. Bei
einer hohen Anzahl von Ausbrechstiften im Werkzeug ist jedoch trotzdem ein großer
Zeitaufwand fürs Einrichten notwendig, was die Produktivität der Bogenstanz- und -prägemaschine
beeinträchtigt.
[0008] Die
DE 40 24 137 A1 zeigt ein Ausbrechwerkzeug, bei dem die Ausbrechstifte mit Hilfe eines Dauermagneten
an mit dem Rahmen des Ausbrechwerkzeugs verbundenen Trägern angebracht werden können.
Weiter beschreibt die
DE 40 24 137 A1 eine Vorrichtung zur Bestückung des Unterwerkzeugs eines Ausbrechwerkzeugs, wobei
dazu das bereits erstellte Oberwerkzeug als Vorlage herangezogen wird. Beide Maßnahmen
dienen dazu, die Rüstzeiten zu reduzieren und die Produktivität zu erhöhen. Bei einer
großen Anzahl von Ausbrechstiften ist aufgrund des manuellen Positionierens der Ausbrechstifte
im Oberwerkzeug jedoch weiterhin ein hoher Zeitaufwand gegeben.
[0009] Auf dem gleichen Prinzip basiert das in der
DE 198 60 899 A1 beschriebene Nutzentrennwerkzeug: Ausstoßkörper sind magnetisch oder elektromagnetisch
mit einer plattenförmigen Trageinrichtung verbindbar. Die Ausstoßkörper können so
schnell zu verschiedenen Konturen zusammengefügt und an das Stanzmuster angepasst
werden. Aufgrund der Abmaße der Ausstoßkörper ist jedoch keine beliebig genaue Anpassung
des Nutzentrennwerkzeugs an die Stanzform und die Nutzenaufteilung möglich.
[0010] Nachteilig an allen aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen ist der trotz Verbesserungsversuchen
immer noch hohe Zeitaufwand beim Einrichten der Werkzeuge. Der Zeitaufwand wird noch
weiter erhöht, wenn das Unterwerkzeug mit Unterstiften, welche relativ zu den Oberstiften
ausgerichtet werden müssen, bestückt ist. Der hohe Zeitaufwand beim Einrichten der
Werkzeuge beeinträchtigt die Produktivität einer Bogenstanz- und -prägemaschine immens.
Weiter nachteilig an den Werkzeugen gemäß dem Stand der Technik ist, dass die Lagerhaltung
der auftragsspezifischen Werkzeuge aufwendig und kostenintensiv ist.
[0011] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, die Nachteile der aus dem Stand
der Technik bekannten Werkzeuge zu vermeiden und die Maschinenproduktivität durch
Einsatz von Werkzeugen mit kurzen Rüstzeiten zu erhöhen. Gelöst wird diese Aufgabe
durch Vorrichtungen mit Universalwerkzeugen gemäß dem kennzeichnenden Teil von Anspruch
1 und 2 und Anspruch 7 und 8 sowie durch Verfahren gemäß Anspruch 10 und 11, d.h.
insbesondere durch eine Automatisierung der Werkzeugerstellung.
[0012] Die erfindungsgemäße Ausbrechvorrichtung mit Ausbrechbrett und Universal-Ausbrechwerkzeug
dient dem Ausbrechen von Abfällen aus plattenartigen Werkstücken aus Papier, Pappe,
Kunststoff, Folien, Dünnblech und dergleichen. Die erfindungsgemäße Nutzentrennvorrichtung
mit Nutzentrenngitter und Universal-Nutzentrennwerkzeug dient dem Nutzentrennen und
Ablegen von Produkten aus plattenartigen Werkstücken. Beide Vorrichtungen kommen insbesondere
in Bogenstanz- und -prägemaschinen zum Einsatz. Die Universalwerkzeuge der erfindungsgemäßen
Vorrichtungen können einen Werkzeugrahmen besitzen, welcher beispielsweise in der
Ausbrechstation und der Nutzentrennstation einer Bogenstanz- und -prägemaschine aufgenommen
werden kann, oder sie können rahmenlos ausgeführt sein und direkt in der Ausbrechstation
und der Nutzentrennstation einer Bogenstanz- und -prägemaschine aufgenommen werden.
In dem Werkzeugrahmen der Universalwerkzeuge sind mindestens eine Bestückungsplatte
und eine Arbeitsplatte gelagert. Diese besitzen jeweils eine Vielzahl von auf ihrer
gesamten Fläche verteilten Löchern und eine Vielzahl von Stiften, welche in die Löcher
der Platten steckbar sind. Die Platten eines Universalwerkzeugs sind parallel zueinander
in der Horizontalen im Werkzeugrahmen angebracht, wobei ein Stift je einem Loch der
mindestens einen Bestückungsplatte und je einem Loch der mindestens einen Arbeitsplatte
zugeordnet ist. Beispielsweise kann die Mittellinie je eines Loches der Bestückungsplatte
mit der Mittellinie eines Loches der Arbeitsplatte fluchten. Die Platten sind getrennt
höhenverstellbar und besitzen je einen Arretierungsmechanismus zum Klemmen der Stifte
in den Löchern. Um die Platten spielfrei höhenverstellen zu können, sind die Platten
idealerweise in ihren vier Ecken in einer Rundführung geführt. Bei den Universalwerkzeugen
handelt es sich jeweils um Oberwerkzeuge.
Dem Universal-Ausbrechwerkzeug der Ausbrechvorrichtung ist unterhalb der Bogentransportebene
und parallel dazu ein Ausbrechbrett zugeordnet. Dem Universal-Nutzentrennwerkzeug
der Nutzentrennvorrichtung ist unterhalb der Bogentransportebene und parallel dazu
ein Nutzentrenngitter zugeordnet. Bei Ausbrechbrett und Nutzentrenngitter handelt
es sich jeweils um unbewegte Werkzeuge.
[0013] In einer vorteilhaften und daher bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung besitzen die Stifte zumindest im Bereich ihres Kopfes Anteile paramagnetischer
Werkstoffe. Die Arretierungsmechanismen der Platten wiederum besitzen elektromagnetische
Wirkelemente, so dass die Stifte durch die magnetische Wirkung temporär mit den Platten
verbunden werden können. In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Universalwerkzeuge
sind die Stifte als Rundeisenstifte ausgeführt. Diese besitzen die notwendigen paramagnetischen
Eigenschaften, um in Wechselwirkung mit den elektromagnetischen Wirkelementen der
Arretierungsmechanismen der Platten treten zu können. Darüber hinaus sind Rundeisenstifte
kostengünstig herzustellen.
[0014] In einer alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Universalwerkzeuge besitzen
die Arretierungsmechanismen der Platten mechanische Wirkelemente. Die Stifte können
beispielsweise durch den Einsatz von Klemmblechen temporär mit den Platten verbunden
werden.
[0015] Teil der Erfindung ist auch eine alternative Ausführungsform eines Universalwerkzeuges,
welche mit nur einer Platte und einer einfachen Höhenverstellung des Universalwerkzeuges
auskommt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung dient insbesondere dem Einsatz in einer
Bogenstanz- und -prägemaschine. Die Ausbrechvorrichtung dient dem Ausbrechen von Abfällen
aus plattenartigen Werkstücken aus Papier, Pappe und dergleichen und besitzt ein Ausbrechbrett.
Die Nutzentrennvorrichtung dient dem Nutzentrennen und Ablegen von Produkten aus Papier,
Pappe und dergleichen und besitzt ein Nutzentrenngitter. Die Vorrichtungen besitzen
weiterhin jeweils ein Universalwerkzeug mit mindestens einer Arbeitsplatte, welche
mit einer Vielzahl von auf ihrer Fläche verteilten Löchern durchbohrt ist. Die Arbeitsplatte
ist in der Horizontalen parallel zur Bogentransportebene angebracht. Eine Vielzahl
von Stiften ist durch die Löcher der Arbeitsplatte steckbar. Das Ausbrechbrett der
Ausbrechvorrichtung bzw. das Nutzentrenngitter der Nutzentrennvorrichtung ist parallel
zur Arbeitsplatte befestigt. Das Universalwerkzeug ist höhenverstellbar und besitzt
einen Arretierungsmechanismus zum Klemmen der Stifte. Durch Höhenverstellen des Universalwerkzeugs
und durch Aktivieren und Deaktivieren des Arretierungsmechanismus kann die Kontur
des Ausbrechbretts bzw. des Nutzentrenngitters durch die Stifte abgebildet werden.
[0016] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Vorrichtung wird der Arretierungsmechanismus
durch einen magnetorheologischen Arretierungsmechanismus gebildet. Dieser besitzt
magnetorheologische Wirkelemente, wie eine magnetorheologische Flüssigkeit, welche
Teile der Stifte umgibt, und eine Einrichtung zur Erzeugung eines magnetischen Feldes.
Die Flüssigkeit befindet sich in einem Gehäuse. Wird ein magnetisches Feld erzeugt,
so werden die Stifte durch die magnetorheologische Flüssigkeit fixiert.
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform besitzt die Vorrichtung einen elektrorheologischen
Arretierungsmechanismus, welcher elektrorheologische Wirkelemente, wie elektrorheologische
Flüssigkeit und eine Einrichtung zur Erzeugung eines elektrischen Feldes besitzt.
Teile der Stifte des Universalwerkzeuges sind von der elektrorheologischen Flüssigkeit
umgeben, welche sich in einem Gehäuse befindet. Wird ein elektrisches Feld angelegt,
so werden die Stifte des Universalwerkzeuges durch die elektrorheologische Flüssigkeit
fixiert.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die Stifte
überwiegend aus einem leichten Material, wie beispielsweise Aluminium oder Kunststoff,
gefertigt. Dadurch wird das Gewicht reduziert, welches auf den Platten lastet und
welches zu einer Verformung der Platten führen kann. In einer besonders bevorzugten
Ausführungsform der Universalwerkzeuge sind die Stifte so ausgeformt, dass sie im
Bereich ihres Kopfes einen größeren Durchmesser aufweisen als im Bereich ihres unteren
Endes. Weiter vorteilhaft ist es, wenn die Löcher der Bestückungsplatte denselben
Durchmesser haben wie die Köpfe der Stifte und die Löcher der Arbeitsplatte denselben
Durchmesser haben wie die Füße der Stifte.
[0019] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Universal-Nutzentrennwerkzeugs der Nutzentrennvorrichtung
besitzen die Stifte im Bereich ihres unteren Endes elastische Elemente und / oder
sind elastisch ausgeführt. Beispielsweise können die Stifte mit Gummistempeln versehen
sein. Eine Beschädigung der Nutzen wird dadurch verhindert.
[0020] In einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besitzen die
Platten Rippen zu ihrer Versteifung. Die Rippen tragen dazu bei, dass die Platten
bessere Festigkeitseigenschaften besitzen, d. h. insbesondere, dass die Platten durch
das Gewicht der Stifte keine Verformung erfahren, und dazu, dass Schwingungen vermieden
werden.
[0021] Teil der Erfindung ist auch ein Verfahren zum Einrichten eines Universalwerkzeuges,
insbesondere in einer Bogenstanz- und -prägemaschine. Ein Universalwerkzeug zum Ausbrechen
von Abfällen aus plattenartigen Werkstücken aus Papier, Pappe und dergleichen muss
auf die Stanzform eines jeweiligen Stanzauftrags angepasst sein, um die Abfälle sicher
aus den Werkstücken ausbrechen zu können. Dazu wird ein Universalwerkzeug gemäß dem
erfindungsgemäßen Verfahren in mehreren Schritten eingerichtet: In einem ersten Schritt
wird eine mit einer Vielzahl von Stiften bestückte Bestückungsplatte von ihrer oberen
Position in einem Werkzeugrahmen abgesenkt bis in einem zweiten Schritt die unteren
Enden der Stifte in die Löcher einer zweiten, zur Bestückungsplatte parallelen Platte,
einer Arbeitsplatte, einfahren. Bis hierher werden die Stifte an ihren Köpfen vom
Arretierungsmechanismus der Bestückungsplatte gehalten. In einem dritten Schritt wird
der Arretierungsmechanismus der Bestückungsplatte außer Wirkung gebracht und die Köpfe
der Stifte werden dadurch freigegeben. Dies ermöglicht, dass die Stifte in einem vierten
Schritt in die Löcher der Arbeitsplatte fallen, so dass die Stifte mit ihren Köpfen
auf der Plattenoberseite der Arbeitsplatte aufliegen. In einem fünften Schritt wird
die Arbeitsplatte abgesenkt, so dass die unteren Enden der Stifte an das sich parallel
und unterhalb der Arbeitsplatte befindliche Ausbrechbrett stoßen oder in Aussparungen
im Ausbrechbrett eintauchen. Die Stifte bilden so die Kontur des Ausbrechbretts nach.
In einem sechsten Schritt wird die Bestückungsplatte abgesenkt bis die Köpfe eines
Teils der Stifte, nämlich all diejenigen Stifte, die mit ihrem unteren Ende an das
Ausbrechbrett stoßen, in die Löcher der Bestückungsplatte einfahren. In einem siebten
Schritt wird der Arretierungsmechanismus der Bestückungsplatte aktiviert, die Köpfe
des einen Teils der Stifte geklemmt und die Bestückungsplatte abgehoben. In einem
letzten Schritt wird der Arretierungsmechanismus der Arbeitsplatte aktiviert, um die
verbleibenden Stifte zu klemmen, welche nicht vom Arretierungsmechanismus der Bestückungsplatte
geklemmt sind. Damit ist das Universalwerkzeug eingerichtet und die mit Stiften bestückte
Arbeitsplatte kann zur Bearbeitung der plattenartigen Werkstücke eingesetzt werden.
[0022] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Einrichten eines Universalwerkzeugs zum Nutzentrennen
von plattenartigen Werkstücken aus Papier, Pappe und dergleichen, insbesondere in
einer Bogenstanz- und -prägemaschine, besitzt die selben Verfahrensschritte, wie das
Verfahren zum Einrichten eines Universal-Ausbrechwerkzeuges. Im fünften Schritt wird
analog zur obigen Beschreibung die Arbeitsplatte abgesenkt, so dass die unteren Enden
der Stifte an das sich parallel und unterhalb der Arbeitsplatte befindliche Nutzentrenngitter
stoßen oder in freie Räume des Nutzentrenngitters eintauchen. So wird die Kontur des
Nutzentrenngitters abgebildet.
[0023] Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die Unteransprüche
sowie die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen verwiesen.
Ausführungsbeispiel
[0024] Die Erfindung soll an Hand eines Ausführungsbeispiels noch näher erläutert werden.
Es zeigen in schematischer Darstellung
- Fig. 1
- eine Bogenstanz- und -prägemaschine
- Fig. 2
- eine Ausbrechvorrichtung in ihrer Arbeitsposition
- Fig. 3a-e
- die einzelnen Schritte zur Erstellung des Universal-Ausbrechwerkzeuges
- Fig. 4
- ein Universalwerkzeug mit magnetorheologischer Arretriervorrichtung
- Fig. 5
- ein Universalwerkzeug mit elektrorheologischer Arretriervorrichtung
[0025] In Figur 1 ist der prinzipielle Aufbau einer Bogenstanz- und -prägemaschine 100 zum
Stanzen, Ausbrechen und Ablegen von Bögen aus Papier, Pappe und dergleichen dargestellt.
Die Stanz- und Prägemaschine 100 besitzt einen Anleger 1, eine Stanzstation 2, eine
Ausbrechstation 3 und einen Ausleger 4, die von einem gemeinsamen Maschinengehäuse
5 getragen und umschlossen werden.
[0026] Die Bögen 6 werden durch einen Anleger 1 von einem Stapel vereinzelt, dem Bogentransportsystem
7 zugeführt und von an Greiferwagen 8 befestigten Greifern an ihrer Vorderkante ergriffen
und in Bogentransportrichtung B in der Bogentransportebene E intermittierend durch
die verschiedenen Stationen 2, 3 und 4 der Stanz- und Prägemaschine 100 hindurchgezogen.
[0027] Die Stanzstation 2 besteht aus einem Untertisch 9 und einem Obertisch 10. Der Untertisch
9 ist fest im Maschinengestell gelagert und mit einer Gegenplatte zum Stanzmesser
versehen. Der Obertisch 10 ist vertikal hin- und her bewegbar gelagert.
[0028] Der Greiferwagen 8 transportiert den Bogen 6 von der Stanz- und Prägestation 2 in
die nachfolgende Ausbrechstation 3, die mit Ausbrechwerkzeugen 20 ausgestattet ist.
In der Ausbrechstation 3 werden mit Hilfe der Ausbrechwerkzeuge 20 die nicht benötigten
Abfallstücke aus dem Bogen 6 nach unten herausgestoßen, wodurch die Abfallstücke 11
in einen unter der Station eingeschobenen behälterartigen Wagen 12 fallen.
[0029] Von der Ausbrechstation 3 gelangt der Bogen 6 in den Ausleger 4, wo der Bogen 6 entweder
abgelegt wird und gleichzeitig eine Trennung der einzelnen Nutzen mittels eines Nutzentrennwerkzeuges
20 erfolgt. Der Ausleger 4 kann auch eine Palette 13 enthalten, auf der die einzelnen
Bögen 6 in Form eines Stapels 14 aufgestapelt werden, so dass nach Erreichen einer
bestimmten Stapelhöhe die Paletten 14mit den aufgestapelten Bögen 6 aus dem Bereich
der Stanz- und Prägemaschine 100 weggefahren werden können.
[0030] Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemäße Ausbrechvorrichtung mit Universal-Ausbrechwerkzeug
20 und Ausbrechbrett 24 in seiner Arbeitsposition. Das Ausbrechbrett 24 befindet sich
parallel und unterhalb der Bogentransportebene E. Das Universalwerkzeug 20 besteht
dabei aus einer Bestückungsplatte 21, einer Arbeitsplatte 22, einer Vielzahl von Stiften
25, einem Arretierungsmechanismus 26 (nicht dargestellt) und einer Einrichtung (nicht
dargestellt) zum getrennten Höhenverstellen der Bestückungsplatte 21 und der Arbeitsplatte
22. Diese Elemente sind alle in einem Werkzeugrahmen (nicht dargestellt) angebracht.
Sowohl Bestückungsplatte 21 als auch Arbeitsplatte 22 besitzen eine Vielzahl von Löchern
23, wobei der Durchmesser der Löcher 23 in der Bestückungsplatte 21 dem Durchmesser
im Kopfbereich eines Stiftes 25 entspricht und wobei der Durchmesser der Löcher 23
in der Arbeitsplatte 22 dem Durchmesser im Fußbereich eines Stiftes 25 entspricht.
Bestückungsplatte 21 und Arbeitsplatte 22 sowie Ausbrechbrett bzw. Nutzentrenngitter
24 sind parallel zueinander und parallel zur Bogentransportebene E angeordnet. Die
Mittellinie eines Lochs 23 in der Bestückungsplatte 21 fluchtet mit der Mittellinie
eines Loches 23 der Arbeitsplatte 22.
[0031] In Fig. 2 ist der Einsatz eines Universalwerkzeugs 20 zum Ausbrechen von Abfallstücken
11 aus einem Bogen 6 dargestellt. Zur Bearbeitung eines Bogens 6 bewegt sich die Arbeitsplatte
22 in Bewegungsrichtung b auf den Bogen 6 zu. Die in der Arbeitsplatte 22 geklemmten
Stifte 25 treffen mit ihren Füßen auf den Bogen 6, brechen Abfallstücke 11 aus dem
Bogen 6 aus und drücken diese durch Ausnahmen im Ausbrechbrett 24 hindurch.
[0032] In den Figuren 3a bis 3e ist der Einrichtevorgang eines Universalwerkzeugs dargestellt.
Wie in Fig. 3a dargestellt, sind zu Beginn alle Stifte 25 vom Arretierungsmechanismus
26 der Bestückungsplatte 21 geklemmt. Der Arretierungsmechanismus 27 der Arbeitsplatte
22 ist außer Funktion. Bei den Arretierungsmechanismen 26 und 27 handelt es sich,
wie hier schematisch dargestellt, um Elektromagnete. Unterhalb der Arbeitsplatte 22
befindet sich ein Ausbrechbrett 24 mit einer Ausnahme. Ausgehend von dieser Ausgangssituation
wird das Ausbrechwerkzeug eingerichtet. In Fig. 3b wurde der Arretierungsmechanismus
26 der Bestückungsplatte 21 außer Funktion gebracht. Dadurch wurden die Stifte 25
freigegeben und konnten tiefer in die Löcher 23 der Arbeitsplatte 22 eintauchen. Mit
ihren Köpfen liegen die Stifte 25 auf der Oberfläche der Arbeitsplatte 22 auf. Die
Arbeitsplatte 22 senkt sich in der Bewegungsrichtung b abwärts auf das Ausbrechbrett
24 zu. Fig. 3c zeigt eine Momentaufnahme zu einem etwas späteren Zeitpunkt. Die Arbeitsplatte
22 wurde weiter abgesenkt und befindet sich in ihrem tiefsten Punkt und manche Stifte
25 stoßen mit ihren Füßen an das Ausbrechbrett 24 an. Andere Stifte 25 liegen weiterhin
mit ihrem Kopf auf der Arbeitsplatte 22 auf. Die Füße dieser Stifte 25 sind in Ausnahmen
des Ausbrechbretts 24 eingetaucht. Die Bestückungsplatte 21 wird in Bewegungsrichtung
a abgesenkt. Fig. 3d ist eine Darstellung zu einem etwas späteren Zeitpunkt. Die Bestückungsplatte
21 wurde weiter abgesenkt und befindet sich in ihrem tiefsten Punkt und die mit ihren
Füßen auf dem Ausbrechbrett 24 aufliegenden Stifte 25 tauchen mit ihren Köpfen in
die Löcher 23 der Bestückungsplatte 21 ein. Der Arretierungsmechanismus 26 der Bestückungsplatte
21 wird aktiviert, um die Stifte 25 zu klemmen. Der Bestückungsrahmen 21 wird, wie
in Fig. 3e dargestellt, in Bewegungsrichtung a abgehoben. Mit der Bestückungsplatte
21 werden diejenigen Stifte 25 mit abgehoben, welche zum Ausbrechen von Abfallstücken
11 (nicht dargestellt) aus dem Bogen 6 (nicht dargestellt) nicht benötigt werden.
Der Arretierungsmechanismus 27 der Arbeitsplatte 22 wird aktiviert, um die Stifte
25 zu klemmen, welche zum Ausbrechen der Abfallstücke 11 (nicht dargestellt) aus dem
Bogen 6 (nicht dargestellt) benötigt werden. Das so eingerichtete Universalwerkzeug
20 kann nun, wie in Fig. 2 dargestellt, eingesetzt werden.
[0033] Fig. 4 zeigt ein Universal-Ausbrechwerkzeug 20 und ein Ausbrechbrett 24, welche parallel
zueinander angeordnet sind. Das Universalwerkzeug 20 besitzt eine Arbeitsplatte 22,
welche von Löchern 23 durchsetzt ist. In den Löchern werden Stifte 25 geführt. Zwischen
Löchern 23 und Stiften 25 befinden sich Dichtungen, z. B. O-Ringdichtungen, welche
nicht dargestellt sind. Oberhalb der Arbeitsplatte 22 befindet sich ein magnetorheologischer
Arretierungsmechanismus 30. Der Arretierungsmechanismus 30 besitzt ein Gehäuse 33,
in welchem sich magnetorheologische Flüssigkeit 31 befindet. Die Köpfe der Stifte
25 sind von der Flüssigkeit 31 umgeben. Am Rand des Gehäuses 33 befindet sich eine
Einrichtung zur Erzeugung eines Magnetfeldes 32. Wenn sich das Universalwerkzeug 20
in abgesenktem Zustand befindet und die Stifte 25 die Kontur des Ausbrechbretts 24
abbilden, wird durch die Einrichtung zur Felderzeugung 32 ein Magnetfeld erzeugt,
welches auf die magnetorheologische Flüssigkeit 31 wirkt. Die Flüssigkeit 31 verfestigt
sich, umschließt die Köpfe der Stifte 25 und fixiert damit die Stifte 25.
[0034] Fig. 5 zeigt ein Universalausbrechwerkzeug 20 und ein Ausbrechbrett 24. Im Gegensatz
zu Fig. 4 ist der Arretierungsmechanismus als elektrorheologischer Arretierungsmechanismus
40 ausgebildet. Dieser besitzt - analog zur magnetorheologischen Lösung - ein Gehäuse
43, in welchem sich eine elektrorheologische Flüssigkeit 41 befindet, welche die Stifte
25 umgibt. Durch eine Einrichtung zur Erzeugung eines elektrischen Feldes 42 lässit
sich ein elektrisches Feld erzeugen, welches auf die elektrorheologische Flüssigkeit
einwirkt, so dass diese erstarrt und die Stifte 25 fixiert.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Anleger
- 2
- Stanzstation
- 3
- Ausbrechstation
- 4
- Ausleger
- 5
- Maschinengehäuse
- 6
- Bogen
- 7
- Bogentransportsystem
- 8
- Greiferwagen
- 9
- Untertisch
- 10
- Obertisch
- 11
- Abfallstücke
- 12
- Wagen
- 13
- Palette
- 14
- Auslagestapel
- 15
- Steuerung mit Interface und Eingabegeräten
- 16
- Zuführtisch
- 20
- Universalwerkzeug
- 21
- Bestückungsplatte
- 22
- Arbeitsplatte
- 23
- Loch
- 24
- Ausbrechbrett oder Nutzentrenngitter
- 25
- Stift
- 26
- Arretierungsmechanismus (Elektromagnet) der Bestückungsplatte
- 27
- Arretierungsmechanismus (Elektromagnet) der Arbeitsplatte
- 30
- magnetorheologischer Arretierungsmechanismus
- 31
- magnetorheologische Flüssigkeit
- 32
- Magnetfelderzeuger
- 33
- Gehäuse
- 40
- elektrorheologischer Arretierungsmechanismus
- 41
- elektrorheologische Flüssigkeit
- 42
- E-Felderzeuger
- 43
- Gehäuse
- 100
- Bogenstanz- und -prägemaschine
- a
- Bewegungsrichtung Bestückungsplatte
- b
- Bewegungsrichtung Arbeitsplatte
- B
- Bogentransportrichtung
- E
- Bogentransportebene
1. Ausbrechvorrichtung zum Ausbrechen von Abfällen (11) aus plattenartigen Werkstücken
(6) aus Papier, Pappe und dergleichen, insbesondere für eine Bogenstanz- und -prägemaschine
(100), mit einem Ausbrechbrett (24) und einem Universal-Ausbrechwerkzeug (20) umfassend
mindestens eine Bestückungsplatte (21) und einer Arbeitsplatte (22), welche je mit
einer Vielzahl von auf ihrer Fläche verteilten Löchern (23) durchbohrt und welche
parallel zueinander in der Horizontalen angebracht sind, einer Vielzahl von Stiften
(25), welche in die Löcher (23) der Platten (21, 22) steckbar sind, wobei ein Stift
(25) je einem Loch (23) in der mindestens einen Bestückungsplatte (21) und je einem
Loch (23) der mindestens einen Arbeitsplatte (22) zugeordnet ist, und wobei das Ausbrechbrett
(24) Ausnahmen besitzt und parallel zu den Platten (21, 22) befestigt ist
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platten (21, 22) bezüglich des Ausbrechbrettes (24) getrennt höhenverstellbar
sind und je einen Arretierungsmechanismus (26, 27) zum Klemmen der Stifte (25) aufweisen,
wobei durch Höhenverstellen der Platten (21, 22) und durch Aktivieren und Deaktivieren
der Arretierungsmechanismen (26, 27) die Kontur des Ausbrechbretts (24) durch die
Stifte (25) abbildbar ist.
2. Nutzentrennvorrichtung zum Nutzentrennen und Ablegen von Produkten (6) aus Papier,
Pappe und dergleichen, insbesondere für eine Bogenstanz- und - prägemaschine (100),
mit einem Nutzentrenngitter (24) und einem Universal-Nutzentrennwerkzeug (20), umfassend
mindestens einer Bestückungsplatte (21) und einer Arbeitsplatte (22), welche je mit
einer Vielzahl von auf ihrer Fläche verteilten Löchern (23) durchbohrt und welche
parallel zueinander in der Horizontalen angebracht sind, einer Vielzahl von Stiften
(25), welche in die Löcher (23) der Platten (21, 22) steckbar sind, wobei ein Stift
(25) je einem Loch (23) in der mindestens einen Bestückungsplatte (21) und je einem
Loch (23) der mindestens einen Arbeitsplatte (22) zugeordnet ist, und wobei das Nutzentrenngitter
(24) parallel zu den Platten (21, 22) befestigt ist
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platten (21, 22) bezüglich des Nutzentrenngitters (24) getrennt höhenverstellbar
sind und je einen Arretierungsmechanismus ( 26, 27) zum Klemmen der Stifte (25) aufweisen
wobei durch Höhenverstellen der Platten (21, 22) und durch Aktivieren und Deaktivieren
der Arretierungsmechanismen (26, 27) die Kontur des Nutzentrenngitters (24) durch
die Stifte (25) abbildbar ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stifte (25) automatisch in die Löcher (23) der Arbeitsplatte (22) steckbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stifte (25) zumindest im Bereich ihres Kopfes Anteile paramagnetischer Werkstoffe
besitzen und die Arretierungsmechanismen (26, 27) der Platten (21, 22) elektromagnetische
Wirkelemente besitzen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Arretierungsmechanismen (26, 27) der Platten (21, 22) mechanische Wirkelemente
besitzen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass es sich bei den Stiften (25) um Rundeisenstifte handelt.
7. Ausbrechvorrichtung zum Ausbrechen von Abfällen (11) aus plattenartigen Werkstücken
(6) aus Papier, Pappe und dergleichen, insbesondere für eine Bogenstanz- und -prägemaschine
(100), mit einem Ausbrechbrett (24) und einem Universal-Ausbrechwerkzeug (20) mit
mindestens einer Arbeitsplatte (22), welche mit einer Vielzahl von auf ihrer Fläche
verteilten Löchern (23) durchbohrt und welche in der Horizontalen angebracht ist,
einer Vielzahl von Stiften (25), welche in die Löcher (23) der Arbeitsplatte (22)
steckbar sind, wobei das Ausbrechbrett (24) Ausnahmen besitzt und parallel zu der
Arbeitsplatte (22) befestigt ist
dadurch gekennzeichnet,
dass das Universalwerkzeug (20) höhenverstellbar ist und einen Arretierungsmechanismus
(30) zum Klemmen der Stifte (25) aufweist wobei durch Höhenverstellen des Universalwerkzeuges
(20) und durch Aktivieren und Deaktivieren des Arretierungsmechanismus (30) die Kontur
des Ausbrechbretts (24) durch die Stifte (25) abbildbar ist.
8. Nutzentrennvornchtung zum Nutzentrennen und Ablegen von Produkten (6) aus Papier,
Pappe und dergleichen, insbesondere für eine Bogenstanz- und - prägemaschine (100),
mit einem Nutzentrenngitter (24) und einem Universal-Nutzentrennwerkzeug (20), mit
mindestens einer Arbeitsplatte (22), welche mit einer Vielzahl von auf ihrer Fläche
verteilten Löchern (23) durchbohrt und welche in der Horizontalen angebracht ist,
einer Vielzahl von Stiften (25), welche in die Löcher (23) der Arbeitsplatte (22)
steckbar sind, wobei das Nutzentrenngitter (24) parallel zu der Arbeitsplatte (22)
befestigt ist
dadurch gekennzeichnet,
dass das Universalwerkzeug (20) höhenverstellbar ist und einen Arretierungsmechanismus
(30) zum Klemmen der Stifte (25) aufweist wobei durch Höhenverstellen des Universalwerkzeuges
(20) und durch Aktivieren und Deaktivieren des Arretierungsmechanismus (30) die Kontur
des Nutzentrenngitters (24) durch die Stifte (25) abbildbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Arretierungsmechanismus (30) des Universalwerkzeuges (20) magnetorheologische
Wirkelemente (31, 32) besitzt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Arretierungsmechanismus (40) des Universalwerkzeuges (20) elektrorheologische
Wirkelemente (41, 42) besitzt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 oder 7-10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stifte (25) überwiegend aus einem leichten Material gefertigt sind, beispielsweise
Aluminium oder Kunststoff.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stifte (25) im Bereich ihres Kopfes einen größeren Durchmesser aufweisen als
im Bereich ihres unteren Endes.
13. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stifte (25) im Bereich ihres unteren Endes elastisch ausgeführt sind und / oder
elastische Elemente besitzen.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mindestens eine Platte (21, 22) Rippen zur Versteifung besitzen.
15. Verfahren zum Einrichten eines Universalwerkzeuges (20) zum Ausbrechen von Abfällen
(11) aus plattenartigen Werkstücken (6) aus Papier, Pappe und dergleichen, insbesondere
in einer Bogenstanz- und -prägemaschine (100),
gekennzeichnet durch nachfolgende Schritte:
a) Absenken einer mit einer Vielzahl von Stiften (25) bestückten Platte (21), einer
Bestückungsplatte
b) Einfahren der unteren Enden der Stifte (25) in die Löcher (23) einer zweiten zur
Bestückungsplatte (21) parallelen Platte (22), einer Arbeitsplatte
c) Außer Wirkung bringen des Arretierungsmechanismus (26) der Bestückungsplatte (21)
zum Freigeben der Köpfe der Stifte (25)
d) Fall der Stifte (25) in die Löcher (23) der Arbeitsplatte (22), so dass diese mit
ihren Köpfen auf der Plattenoberseite aufliegen
e) Absenken der Arbeitsplatte (22), so dass die unteren Enden der Stifte (25) an das
sich parallel und unterhalb der Arbeitsplatte (22) befindliche Ausbrechbrett (24)
stoßen oder in Aussparungen im Ausbrechbrett (24) eintauchen und so die Kontur des
Ausbrechbretts (24) abbilden
f) Absenken der Bestückungsplatte (21) bis die Köpfe eines Teils der Stifte (25) in
die Löcher (23) der Bestückungsplatte (21) einfahren
g) Aktivieren des Arretierungsmechanismus (26) der Bestückungsplatte (21) zum Klemmen
der Köpfe der Stifte (25) und Abheben der Bestückungsplatte (21)
h) Aktivieren des Arretierungsmechanismus (27) der Arbeitsplatte (22) zum Klemmen
der Stifte (25).
16. Verfahren zum Einrichten eines Universalwerkzeuges (20) zum Nutzentrennen von plattenartigen
Werkstücken (6) aus Papier, Pappe und dergleichen, insbesondere in einer Bogenstanz-
und -prägemaschine (100),
gekennzeichnet durch nachfolgende Schritte:
a) Absenken einer mit einer Vielzahl von Stiften (25) bestückten Platte (21), einer
Bestückungsplatte
b) Einfahren der unteren Enden der Stifte (25) in die Löcher (23) einer zweiten zur
Bestückungsplatte (21) parallelen Platte (22), einer Arbeitsplatte
c) Außer Wirkung bringen des Arretierungsmechanismus (26) der Bestückungsplatte (21)
zum Freigeben der Köpfe der Stifte (25)
d) Fall der Stifte (25) in die Löcher (23) der Arbeitsplatte (22), so dass diese mit
ihren Köpfen auf der Plattenoberseite aufliegen
e) Absenken der Arbeitsplatte (22), so dass die unteren Enden der Stifte (25) an das
sich parallel und unterhalb der Arbeitsplatte (22) befindliche Nutzentrenngitter (24)
stoßen oder in Freiräume des Nutzentrenngitters (24) eintauchen und so die Kontur
des Nutzentrenngitters (24) abbilden
f) Absenken der Bestückungsplatte (21) bis die Köpfe eines Teils der Stifte (25) in
die Löcher (23) der Bestückungsplatte (21) einfahren
g) Aktivieren des Arretierungsmechanismus (26) der Bestückungsplatte (21) zum Klemmen
der Köpfe der Stifte (25) und Abheben der Bestückungsplatte (21)
h) Aktivieren des Arretierungsmechanismus (27) der Arbeitsplatte (22) zum Klemmen
der Stifte (25).
1. Stripping device for stripping waste (11) from plate-shaped workpieces (6) made of
paper, cardboard or the like, in particular for a sheet-fed diecutting and embossing
machine (100), comprising a stripping board (24) and a universal stripping tool (20)
including at least one loading plate (21) and a work plate (22), which are each provided
with a plurality of holes (23) distributed in their surfaces and which are arranged
parallel with each other in the horizontal, a plurality of pins (25) insertable into
the holes (23) of the plates (21, 22), one pin (25) being associated with one hole
(23) in the at least one loading plate (21) and with one hole (23) in the at least
one work plate (22), and the stripping board (24) having recesses and being fixed
parallel with the plates (21, 22),
characterized by
the fact that the plates (21, 22) are separately adjustable in terms of their height
relative to the stripping board (24) and that each plate includes a locking mechanism
(26, 27) for clamping the pins (25), wherein by adjusting the height of the plates
(21, 22) and by activating and deactivating the locking mechanisms (26, 27) the outline
of the stripping board (24) is traceable by the pins (25).
2. Blank separating device for separating blanks and depositing products (6) made of
paper, cardboard or the like, in particular for a sheet-fed diecutting and embossing
machine (100), comprising a blank separating grid (24) and a universal blank separating
tool (20) including at least one loading plate (21) and a work plate (22), which are
each provided with a plurality of holes (23) distributed in their surfaces and which
are arranged parallel with each other in the horizontal, a plurality of pins (25)
insertable into the holes (23) of the plates (21, 22), one pin (25) being associated
with one hole (23) in the at least one loading plate (21) and with one hole (23) in
the at least one work plate (22), and the blank separating grid (24) being fixed parallel
with the plates (21, 22),
characterized by
the fact that the plates (21, 22) are separately adjustable in terms of their height
relative to the blank separating grid (24) and that each plate includes a locking
mechanism (26, 27) for clamping the pins (25), wherein by adjusting the height of
the plates (21, 22) and by activating or deactivating the locking mechanisms (26,
27) the outline of the blank separating grid (24) is traceable by the pins (25).
3. Device according to one of Claims 1 or 2,
characterized by
the fact that the pins (25) are automatically insertable into the holes (23) of the
work plate (22).
4. Device according to one of Claims 1 to 3,
characterized by
the fact that at least in the region of their heads, the pins (25) include a proportion
of paramagnetic materials and that the locking mechanisms (26, 27) of the plates (21,
22) have electromagnetic active elements.
5. Device according to one of Claims 1 to 3,
characterized by
the fact that the locking mechanisms (26, 27) of the plates (21, 22) have mechanical
active elements.
6. Device according to one of Claims 1 to 5,
characterized by
the fact that the pins are rod iron pins.
7. Stripping device for stripping waste (11) from plate-shaped workpieces (6) made of
paper, cardboard or the like, in particular for a sheet-fed diecutting and embossing
machine (100), comprising a stripping board (24) and a universal stripping tool (20)
including at least one work plate (22), which is provided with a plurality of holes
(23) distributed in its surface and which is arranged in the horizontal, a plurality
of pins (25) insertable into the holes (23) of the work plate (22), the stripping
board (24) having recesses and being fixed parallel with the work plate (22),
characterized by
the fact that the universal tool (20) is adjustable in terms of its height and includes
a locking mechanism (30) for clamping the pins (25), wherein by adjusting the height
of the universal tool (20) and by activating and deactivating the locking mechanism
(30), the outline of the stripping board (24) is traceable by the pins (25).
8. Blank separating device for separating blanks and depositing products (6) made of
paper, cardboard, or the like, in particular for a sheet-fed diecutting and embossing
machine (100), comprising a blank separating grid (24) and a universal blank separating
tool (20) having at least one work plate (22), which is provided with a plurality
of holes (23) distributed in its surface and which is arranged in the horizontal,
a plurality of pins (25) insertable into the holes (23) of the work plate (22), the
blank separating grid (24) being fixed parallel with the work plate (21, 22),
characterized by
the fact that the universal tool (20) is adjustable in terms of its height and includes
a locking mechanism (30) for clamping the pins (25), wherein by adjusting the height
of the universal tool (20) and by activating and deactivating the locking mechanism
(30), the outline of the stripping board (24) is reproducible by the pins (25).
9. Device according to one of Claims 7 to 8,
characterized by
the fact that the locking mechanism (30) of the universal tool (20) has magnetorheological
active elements (31, 32).
10. Device according to one of Claims 7 or 8,
characterized by
the fact that the locking mechanism (40) of the universal tool (20) has electrorheological
active elements (41, 42).
11. Device according to one of Claims 1 to 5 or 7 to 10,
characterized by
the fact that the pins (25) are mainly made of a light-weight material such as aluminium
or plastic.
12. Device according to one of Claims 1 to 11,
characterized by
the fact that the pins (25) have a larger diameter in the region of their heads than
in the region of their lower ends.
13. Device according to Claim 2,
characterized by
the fact that the pins (25) are designed to be elastic in the region of their lower
ends and/or to include elastic elements.
14. Device according to one of Claims 1 to 13,
characterized by
the fact that the at least one plate (21, 22) has fins for stiffening purposes.
15. Method of setting up a universal tool (20) for stripping waste (11) from plate-shaped
workpieces (6) made of paper, cardboard or the like, in particular in a sheet-fed
diecutting and embossing machine (100),
characterized by the following steps:
a) lowering a plate (21), a loading plate, equipped with a plurality of pins (25)
b) inserting the lower ends of the pins (25) into the holes (23) of a second plate
(22), a work plate, which is parallel with the loading plate (21)
c) deactivating the locking mechanism (26) of the loading plate (21) to release the
heads of the pins (25)
d) dropping the pins (25) into the holes (23) of the work plate (22) in such a way
that the pin heads rest on the upper side of the plate
e) lowering the work plate (22) such that the lower ends of the pins (25) come against
the stripping board (24) located parallel with and below the work plate (22) or dip
into recesses in the stripping board (24), thus tracing the outline of the stripping
board (24)
f) lowering the loading plate (21) until the heads of a part of the pins (25) enter
the holes (23) of the loading plate (21)
g) activating the locking mechanism (26) of the loading plate (21) to clamp the heads
of the pins (25) and lifting off the loading plate (21)
h) activating the locking mechanism (27) of the work plate (22) to clamp the pins
(25).
16. Method of setting up a universal tool (20) for separating blanks from plate-shaped
workpieces (6) made of paper, cardboard, or the like, in particular in a sheet-fed
diecutting and embossing machine (100),
characterized by the following steps:
a) lowering a plate (21), a loading plate, equipped with a plurality of pins (25)
b) inserting the lower ends of the pins (25) into the holes (23) of a second plate
(22), a work plate, which is parallel with the loading plate (21)
c) deactivating the locking mechanism (26) of the loading plate (21) to release the
heads of the pins (25)
d) dropping the pins (25) into the holes (23) of the work plate (22) in such a way
that the pin heads rest on the upper side of the plate
e) lowering the work plate (22) such that the lower ends of the pins (25) come against
the blank separating grid (24) located parallel with and below the work plate (22)
or dip into clearances in the blank separating grid (24), thus tracing the outline
of the blank separating grid (24)
f) lowering the loading plate (21) until the heads of a part of the pins (25) enter
the holes (23) of the loading plate (21)
g) activating the locking mechanism (26) of the loading plate (21) to clamp the heads
of the pins (25) and lifting off the loading plate (21)
h) activating the locking mechanism (27) of the work plate (22) to clamp the pins
(25).
1. Dispositif d'éjection pour l'éjection de déchets (11) issus de pièces usinées en forme
de plaque (6) en papier, carton et similaires, en particulier pour une machine à découper
et à gaufrer (100), avec un panneau d'éjection (24) et un outil universel d'éjection
(20) comprenant une plaque de garnissage (21) et une plaque de travail (22), qui sont
traversés respectivement par un grand nombre de trous (23) répartis sur leur surface
et qui sont disposés parallèlement entre eux à l'horizontal, un grand nombre de broches
(25) qui peuvent être insérées dans les trous (23) de la plaque (21, 22), une broche
(25) étant associée à un trou (23) dans au moins une plaque de garnissage (21) et
à un trou (23) d'au moins une plaque de travail (22), et le panneau d'éjection (24)
possédant des évidements et étant fixés parallèlement aux plaques (21, 22),
caractérisé en ce que
les plaques (21, 22) sont réglables en hauteur séparément par rapport au panneau d'éjection
(24) et présentent chacune un mécanisme de blocage (26, 27) pour le serrage des broches
(25), par le réglage en hauteur des plaques (21, 22) et par activation et désactivation
des mécanismes de blocage (26, 27), le contour du panneau d'éjection (24) pouvant
être reproduit par les broches (25).
2. Dispositif de séparation de pose pour la séparation de poses et la dépose de produits
(6) en papier, carton et similaires, en particulier pour une machine à découper et
à gaufrer (100), avec une grille de séparation de pose (24) et un outil universel
de séparation de pose (20) comprenant au moins une plaque de garnissage (21) et une
plaque de travail (22), qui sont traversées chacune par un grand nombre de trous (23)
répartis sur leur surface et disposés parallèlement entre eux à l'horizontal, un grand
nombre de broches (25) qui peuvent être insérées dans les trous (23) de la plaque
(21, 22), une broche (25) étant associée à un trou (23) dans au moins une plaque de
garnissage (21) et à un trou (23) d'au moins une plaque de travail (22), et la grille
de séparation de pose (24) étant fixée parallèlement aux plaques (21, 22),
caractérisé en ce que
les plaques (21, 22) sont réglables en hauteur séparément par rapport à la grille
de séparation de pose (24) et présentent chacune un mécanisme de blocage (26, 27)
pour le serrage des broches (25), par le réglage en hauteur des plaques (21, 22) et
par activation et désactivation des mécanismes de blocage (26, 27), le contour de
la grille de séparation de pose (24) pouvant être reproduit par les broches (25).
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les broches (25) sont insérables automatiquement dans les trous (23) de la plaque
de travail (22) .
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les broches (25) possèdent au moins dans la zone de leur tête des parts de matériaux
ferromagnétiques et en ce que les mécanismes de blocage (26, 27) des plaques (21, 22) possèdent des éléments actifs
électromagnétiques.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les mécanismes de blocage (26, 27) des plaques (21, 22) possèdent des éléments actifs
électromagnétiques.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les broches (25) sont des broches rondes en fer.
7. Dispositif d'éjection pour l'éjection de déchets (11) issus de pièces usinées en forme
de plaque (6) en papier, carton et similaires, en particulier pour une machine à découper
et à gaufrer (100), avec un panneau d'éjection (24) et un outil universel d'éjection
(20) comprenant au moins une plaque de travail (22), qui est traversée par un grand
nombre de trous (23) répartis sur sa surface et disposée parallèlement à l'horizontal,
un grand nombre de broches (25) qui peuvent être insérées dans les trous (23) de la
plaque de travail (22), le panneau d'éjection (24) possédant des évidements et étant
fixé parallèlement à la plaque de travail (22),
caractérisé en ce que
l'outil universel (20) est réglable en hauteur et présente un mécanisme de blocage
(30) pour serrer les broches (25), par le réglage en hauteur de l'outil universel
(20) et par activation et désactivation des mécanismes de blocage (30), le contour
du panneau d'éjection (24) pouvant être reproduit par les broches (25).
8. Dispositif de séparation de pose pour la séparation de poses et la dépose de produits
(6) en papier, carton et similaires, en particulier pour une machine à découper et
à gaufrer (100), avec une grille de séparation de pose (24) et un outil universel
de séparation de pose (20) et un outil universel de séparation de pose, et au moins
une plaque de travail (22), qui est traversée par un grand nombre de trous (23) répartis
sur sa surface et qui est disposée parallèlement à l'horizontal, un grand nombre de
broches (25) qui peuvent être insérées dans les trous (23) de la plaque de travail
(22), la grille de séparation de pose (24) étant fixée parallèlement à la plaque de
travail (22),
caractérisé en ce que
l'outil universel (20) est réglable en hauteur et présente un mécanisme de blocage
(30) pour serrer les broches (25), par le réglage en hauteur de l'outil universel
(20) et par activation et désactivation des mécanismes de blocage (30), le contour
de la grille de séparation de pose (24) pouvant être reproduit par les broches (25).
9. Dispositif selon l'une des revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que le mécanisme de blocage (30) de l'outil universel (20) présente des éléments actifs
magnétorhéologiques (31, 32).
10. Dispositif selon l'une des revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que le mécanisme de blocage (40) de l'outil universel (20) présente des éléments actifs
électrorhéologiques (41, 42).
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5 ou 7 à 10, caractérisé en ce que les broches (25) sont principalement fabriquées dans un matériau léger, par exemple
de l'aluminium ou de la manière synthétique.
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les broches (25) présentent dans la zone de leur tête un plus grand diamètre que
dans la zone de leur extrémité inférieure.
13. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que les broches (25) sont réalisées élastiques dans la zone de son extrémité inférieure
et/ou possèdent des éléments élastiques.
14. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que au moins une plaque (21, 22) possède des nervures raidisseuses.
15. Procédé pour le réglage d'un outil universel (20) pour l'éjection de déchets (11)
pour l'éjection de déchets (11) issus de pièces usinées en forme de plaque (6) en
papier, carton et similaires, en particulier pour une machine à découper et à gaufrer
(100),
caractérisé par les étapes suivantes :
a) abaissement d'une plaque (21) garnie d'un grand nombre de broches (25), d'une plaque
de garnissage,
b) insertion des extrémités inférieures des broches (25) dans les trous (23) d'une
seconde plaque (22) parallèle à la plaque de garnissage (21), d'une plaque de travail,
c) désactivation du mécanisme de blocage (26) de la plaque de garnissage (21) pour
la libération des têtes des broches (25),
d) chute des broches (25) dans les trous (23) de la plaque de travail (22), de sorte
que ces dernières s'appliquent par leurs têtes sur la face supérieure de plaque,
e) abaissement de la plaque de travail (22), de sorte que les extrémités des broches
(25) viennent s'appliquer contre le panneau d'éjection (24) se trouvant parallèlement
et en dessous de la plaque de travail (22) ou s'engagent dans des évidements dans
le panneau d'éjection (24) et reproduisent ainsi le contour du panneau d'éjection
(24),
f) abaissement de la plaque de garnissage (21) jusqu'à ce que les têtes d'une partie
des broches (25) pénètrent dans les trous (23) de la plaque de garnissage (21),
g) activation du mécanisme de blocage (26) de la plaque de garnissage (21) pour le
serrage des têtes des broches (25) et soulèvement de la plaque de garnissage (21),
h) activation du mécanisme de blocage (27) de la plaque de travail (22) pour le serrage
des broches (25).
16. Procédé pour le réglage d'un outil universel (20) pour la séparation de pose de pièces
usinées en forme de plaque (6) en papier, carton et similaires, en particulier pour
une machine à découper et à gaufrer (100),
caractérisé par les étapes suivantes :
a) abaissement d'une plaque (21) garnie d'un grand nombre de broches (25), d'une plaque
de garnissage,
b) insertion des extrémités inférieures des broches (25) dans les trous (23) d'une
seconde plaque (22) parallèle à la plaque de garnissage (21), d'une plaque de travail,
c) désactivation du mécanisme de blocage (26) de la plaque de garnissage (21) pour
la libération des têtes des broches (25),
d) chute des broches (25) dans les trous (23) de la plaque de travail (22), de sorte
que ces dernières s'appliquent par leurs têtes sur la face supérieure de plaque,
e) abaissement de la plaque de travail (22), de sorte que les extrémités des broches
(25) viennent s'appliquer contre la grille de séparation de pose (24) se trouvant
parallèlement et en dessous de la plaque de travail (22) ou s'engagent dans des évidements
dans la grille de séparation de pose (24) et reproduisent ainsi le contour de la grille
de séparation de pose (24),
f) abaissement de la plaque de garnissage (21) jusqu'à ce que les têtes d'une partie
des broche (25) pénètrent dans les trous (23) de la plaque de garnissage (21),
g) activation du mécanisme de blocage (26) de la plaque de garnissage (21) pour le
serrage des têtes des broches (25) et soulèvement de la plaque de garnissage (21),
h) activation du mécanisme de blocage (27) de la plaque de travail (22) pour le serrage
des broches (25).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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