(19)
(11) EP 2 009 208 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.10.2014  Patentblatt  2014/44

(21) Anmeldenummer: 08158754.5

(22) Anmeldetag:  23.06.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E05D 15/06(2006.01)

(54)

Führungsvorrichtung für einen Schiebeflügel

Guide device for a sliding wing

Dispositif de guidage pour un battant mobile


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 26.06.2007 DE 102007029557

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
31.12.2008  Patentblatt  2009/01

(73) Patentinhaber: GEZE GmbH
71229 Leonberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Kühnle, Matthias
    74629, Pfedelbach (DE)
  • Buess, Roland
    71263, Weil der Stadt (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 1 394 347
GB-A- 1 394 225
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung für einen Schiebeflügel nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.

    [0002] Aus der GB 1 394 225 A ist eine Führungsvorrichtung für einen Schiebeflügel bekannt, wobei zwei Seitenbacken vorgesehen sind, von denen jede an einem L-förmigen Führungselement angeordnet ist, welche gemeinsam in einem Klemmstück geführt sind. Die Führungselemente sind in dem Klemmstück fei verschiebbar, wodurch die Seitenbacken auf den Schiebeflügel anpassbar sind. Die Führungselemente sind mittels einer Klemmschraube in dem Klemmstück festlegbar.

    [0003] Weiterhin ist eine Führungsvorrichtung für einen Schiebeflügel ist aus der DE 20 2004 015 416 U1 bereits bekannt. Die bekannte Führungsvorrichtung umfasst ein Basisteil mit U-förmigem Querschnitt, dessen Schenkel in Seitenansicht gesehen halbkreisförmig gestaltet sind und eine unterschiedliche Dicke aufweisen. Im Mittelbereich der Führungsvorrichtung sind Seitenbacken zum seitlichen Abstützen des in der Führungsvorrichtung laufenden Schiebeflügels vorgesehen, die in zugehörige Aufnahmen der Seitenschenkel eingesteckt sind. In eine hohlzylindrische Aufnahme des dünnen Schenkels ist dabei eine zylindrische Seitenbacke und in den dicken Schenkel ist eine ovale, einseitig abgeflachte Seitenbacke eingesetzt, die von ihrem Schenkel aus in den lichten Aufnahmequerschnitt des Basisteils hineinragen und sich möglichst spielfrei an die zugewandte Breitseite des Schiebeflügels anlegen sollen.

    [0004] Um eine Anpassung der Führungsvorrichtung an unterschiedlich dicke Schiebeflügel zu ermöglichen, lässt sich die größere Seitenbacke austauschen oder aus ihrer Aufnahme herausnehmen und anschließend in einer Wendestellung wieder in ihre Aufnahme einsetzen. Die zusammenwirkenden Teile müssen bei dieser Führungsvorrichtung sehr maßhaltig gefertigt sein und die Montage der Führungsvorrichtung muss mit großer Präzision erfolgen. Außerdem kann es bei der Bestückung der Führungsvorrichtung mit unterschiedlichen Seitenbacken leicht zu Montagefehlern kommen, insbesondere wenn die Unterschiede zwischen den auswechselbaren Seitenbacken nur gering sind.

    [0005] Aus der DE 102 28 874 A1 ist ferner eine Führungsvorrichtung für Schiebeflügel bekannt, die ein Basisteil mit U-förmigem Querschnitt und ein gabelförmiges, rundes Einsatzteil umfasst, das in zwei unterschiedlichen Drehstellungen in eine Aufnahmebohrung im Mittelschenkel des Basisteils einsetzbar ist. Das runde Einsatzteil ragt mit seine Gabeln in beiden Drehstellungen unterschiedlich weit in den Freiraum zwischen den seitlichen Schenkeln des Basisteils hinein, so dass zwei unterschiedlich breite Passagen für Schiebeflügel unterschiedlicher Dicke geschaffen werden können. Infolge der Drehverstellung des Einsatzteils im Basisteil ändert sich der Anstellwinkel der Gabeln zur Ebene des Schiebeflügels, so dass in beiden Drehstellungen nicht ohne Weiteres eine gleich gute seitliche Abstützung des Schiebeflügels über die von den Gabeln gebildeten Seitenbacken erfolgen kann. Auch können die stützenden Flächen der Gabeln einander nicht in beiden Drehstellungen exakt gegenüber liegen, was im Hinblick auf die technische Funktion der Führungsvorrichtung von Nachteil sein kann.

    [0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Führungsvorrichtung für einen Schiebeflügel nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 zu schaffen, die sich in kurzer Zeit mit hoher Präzision und geringem Fehlerrisiko montieren lässt.

    [0007] Diese Aufgabe wird durch eine Führungsvorrichtung mit den Merkmalen von Patentanspruch 1 gelöst.

    [0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

    [0009] Durch die stufenlose Einstellmöglichkeit des Seitenbackenabstandes wird erreicht, dass die Führungsvorrichtung exakt an die Dicke des umgriffenen Randbereichs des Schiebeflügels sowie die aus der Einbausituation des Schiebeflügels resultierende Toleranzlage angepasst werden kann.

    [0010] Die exakte Einstellung des Seitenbackenabstandes wird erleichtert, wenn beide Seitenbacken der Führungsvorrichtung verlagert und durch eine Verstelleinrichtung eingestellt werden können. Beide Seitenbacken lassen sich dabei vorteilhaft durch ein eigenes Verstellmittel einstellen.

    [0011] Als Verstellmittel für Elemente der Führungsvorrichtung sind Einstellschrauben besonders geeignet, da sie in Abhängigkeit ihrer Gewindesteigung drehwinkelabhängig einen definierten Vorschub erzeugen und sinnfällig zu bedienen sind.

    [0012] Gemäß der Erfindung sind die Seitenbacken schwenkbeweglich an einem Basisteil gelagert.

    [0013] Die Seitenbacken bestehen aus verschleißfestem Kunststoff. Solche Kunststoffbacken ermöglichen einen geräusch- und wartungsarmen Betrieb der Führungsvorrichtung und verfügen über gute Dämpfungseigenschaften, was insbesondere bei Schiebeflügeln aus Mineralglas von Bedeutung ist.

    [0014] Um parallel mehrere vorteilhafte Werkstoffeigenschaften zur Entfaltung zu bringen, können die Seitenbacken aus Kunststoff in ein Gehäuse aus Metallguss z. B. Aluminiumdruckguss eingesetzt sein.

    [0015] Damit unabhängig von der Antriebsbewegungsrichtung ein ruhiger Lauf des Schiebeflügels in der Führungseinrichtung sichergestellt werden kann, sind die einander gegenüberliegenden Stützflächen der Seitenbacken vorzugsweise spiegelbildlich gestaltet und über ihre Länge abgerundet bzw. gleichmäßig gekrümmt.

    [0016] Die Seitenbacken und ein diese verbindendes Basisteil sind einteilig aus Kunststoff ausgebildet, wobei eine einfache Schwenkverlagerung der Seitenbacken über Einstellschrauben möglich bleibt.

    [0017] Besonders problemlos und auf einfache Weise lässt sich eine Ausführungsform der Führungsvorrichtung einstellen, wenn die Seitenbacken über zwei fluchtende Gewindestifte in ihrer Führung verlagert werden.

    [0018] Bei einer anderen Ausführungsform, die sich durch eine einfache Bauweise auszeichnet, sind die Seitenbacken jeweils mit einem Teil der Führung vereinigt, wobei die Führungsteile gemeinsam die Basis der Führungsvorrichtung bilden. Die Festlegung des eingestellten Backenabstandes kann hierbei ggf. durch einfaches Anziehen der Befestigungsschrauben für die Führungsvorrichtung vorgenommen werden.

    [0019] Dabei zeigen:
    Fig. 1
    eine nicht zur Erfindung gehörende Führungsvorrichtung für einen Schiebeflügel in perspektivischer Schrägansicht,
    Fig. 2
    den Mittelquerschnitt durch die Führungsvorrichtung gemäß Fig. 1 bei umgriffenem Schiebeflügel,
    Fig. 3
    die Draufsicht auf die Führungsvorrichtung gemäß Fig. 1,
    Fig. 4
    den Mittellängsschnitt durch ein Tragbauteil der Führungsvorrichtung gemäß Fig. 1,
    Fig. 5
    eine separate Darstellung einer der Seitenbacken gemäß Fig. 1 in Seitenansicht 5 a, in Draufsicht 5 b und im Mittelschnitt 5 c gemäss Schnittlinie C-C,
    Fig. 6
    eine Führungsvorrichtung gemäß der Erfindung in einer Stirnansicht,
    Fig. 7
    die Stirnansicht der Führungsvorrichtung gemäß Fig. 5 in Ausgangsstellung,
    Fig. 8
    die Draufsicht auf die Führungsvorrichtung gemäß Fig. 5,
    Fig. 9
    die Seitenansicht der Führungsvorrichtung gemäß Fig. 5, und
    Fig. 10
    eine zweite nicht zur Erfindung gehörende Führungsvorrichtung in perspektivischer Schrägansicht.


    [0020] In Fig. 1 ist eine Führungsvorrichtung 20 gezeigt, die einen zugehörigen Schiebeflügel einer nicht in der Gesamtheit dargestellten Schiebetür linear führen und seitlich abstützen soll. Hierzu wird die einen insgesamt U-förmigen Grundquerschnitt aufweisende Führungsvorrichtung 20 derart angebracht, dass die Bewegungsebene des Schiebeflügels durch den hohlen Gabelquerschnitt der Führungsvorrichtung 20 verläuft. Üblicherweise laufen die Schiebeflügel solcher Schiebetüren hängend in entlang dem oberen Randbereich der Schiebetür angeordneten Führungen und ihre untere Randseite wird durch mindestens eine Führungsvorrichtung 20 geführt und abgestützt, die auf dem Fußboden aufliegend fest verschraubt oder auf andere Weise stabil aber lösbar befestigt ist. Zur Führung und Abstützung weist die Führungsvorrichtung 20 zwei Seitenbacken 21 und 21'auf, deren Stützfläche der zugewandten Breitseite des Schiebeflügels jeweils in einem sehr geringen Abstand gegenüberliegt. Die seitlichen Stützflächen der Seitenbacken 21 bzw. 21' sind einem Zylinderabschnitt entsprechend gekrümmt und spiegelsymmetrisch angeordnet, wodurch es nur mittig der Stützfläche und in der Mittelquerebene der Führungsvorrichtung 20 zu einer im wesentlichen linienförmigen Berührung mit dem Schiebeflügel kommen kann. Durch diese zylindrischen Stützflächen können geringe Winkelabweichungen zwischen Mittellängsachse der Führungsvorrichtung 20 und der Schiebebene des Schiebeflügels problemlos aufgenommen bzw. kompensiert werden.

    [0021] Wie in Verbindung mit den der Ausführungsform zugeordneten Fig. 2 und Fig. 3 zu erkennen ist, lässt sich der Abstand zwischen den korrespondierenden Seitenbacken 21 und 21' verändern, wobei in die Schnittdarstellung nach Fig. 2 der Randbereich eines Schiebeflügels S mit einer Dicke eingezeichnet ist, die dem maximalen Abstand A max. entspricht, während in Fig. 3 der minimale Abstand der Seitenbacken 21 und 21' voneinander mit A min eingezeichnet ist. Zwischen diesen Endlagen befindet sich der Verstellbereich der Führungsvorrichtung 20, innerhalb dessen der Abstand der Seitenbacken 21 und 21'stufenlos einstellbar ist.

    [0022] Um dies zu ermöglichen, sind die Seitenbacken 21 und 21', die hier aus Kunststoff bestehen, in einem sie gehäuseartig aufnehmenden Tragbauteil 22 aus Aluminium linear schiebegeführt. Dieses in Fig. 4 in Einzeldarstellung sichtbare Tragbauteil 22 weist den U-förmigen Grundquerschnitt der Führungsvorrichtung 20 auf und umfasst eine Bodenplatte 20.1 sowie Seitenschenkel 20.2 und 20.2', die seitlich rechtwinklig von der Bodenplatte 20.1 hochragen. In die Innenseiten der Seitenschenkel 20.2 und 20.2' sind zur Führung der Seitenbacken 21 und 21' rechteckförmige Vertiefungen 23 bzw.23' eingelassen, die an die Umfangskontur der Seitenbacken 21 bzw. 21'angepasst sind. Diese Vertiefungen 23 bzw. 23' reichen unter keilförmiger Erweiterung durch die Bodenplatte 20.1 des Tragbauteils 22 hindurch, so dass die Bodenplatte 20.1 im Mittelbereich vollständig von einer trapezförmigen Öffnung durchsetzt ist. In den geschlossenen Endbereichen ist die Bodenplatte 20.1 mit zwei Schraublöchern 24 bzw. 24'versehen, wobei das Schraubloch 24' zur leichteren Positionierung der Vorrichtung als Langloch ausgebildet ist. Prinzipiell könnten jedoch auch beide Schraublöcher 24 und 24'als Rundlöcher oder als Langlöcher ausgebildet sein. Wichtig ist jedoch, dass die Schraublöcher 24 und 24' als Senklöcher ausgebildet sind, in denen die Köpfe zugeordneter Senkkopfschrauben weitgehend versenkt werden können. Sobald das Tragbauteil 22 mit seiner Bodenplatte 20.1 auf eine Gegenfläche eines Fußbodens oder dgl. aufgeschraubt ist, ist die Bodenplatte 20.1 des Tragbauteils 22 an ihrer Unterseite geschlossen, so dass in der Bodenplatte 20.1 ein schwalbenschwanzförmiger Hohlquerschnitt vorhanden ist. In diesen Hohlquerschnitt greift passgenau ein vom mit der zylindrischen Stützfläche versehenen Schenkel 21.1 bzw. 21.1' der jeweiligen Seitenbacke 21 bzw. 21' rechtwinklig abstehender Führungsschaft 21.2 bzw. 21.2' ein, so dass die Seitenbacken 21 bzw. 21'in ihrer Einbaulage quer zur Längsmittelebene der Führungsvorrichtung 20 in einer Schwalbenschwanzführung laufen. Die Einzelheiten der spiegelsymmetrischen Seitenbacken 21 und 21' sind in Verbindung mit den Einzeldarstellungen der Seitenbacke 21 in Fig. 5 deutlicher zu erkennen.

    [0023] Die Führungsschäfte 21.2 und 21.2' der Seitenbacken 21 bzw. 21' sind mittig jeweils mit einer Gewindebohrung 27 bzw. 27' versehen, in die jeweils ein Gewindestift als Einstellschraube 25 bzw. 25' mit passendem Außengewinde hineingedreht ist. Die beiden Einstellschrauben 25 und 25' sind geometrisch koaxial unmittelbar hintereinander angeordnet und stützen sich mit ihren voneinander abgewandten Enden an der gegenüberliegenden Wand des zugeordneten Seitenschenkels 20.2 bzw. 20.2' des Tragbauteils 22 ab. Die Einstellschrauben 25 und 25' weisen zudem jeweils mittig an ihrem dem Seitenschenkel 20.2 bzw. 20.2' zugewandten Ende eine Einsteckvertiefung für ein Drehwerkzeug wie einen Schraubendreher oder einen Inbusschlüssel auf. Damit diese Einsteckvertiefung zum Einstellen der Seitenbacken 21 mittels eines Drehwerkzeuges zugänglich wird, sind die Seitenschenkel 20.2 bzw. 20.2' des Tragbauteils 22 an entsprechender Stelle mit einer Durchstecköffnung 26 bzw. 26' versehen, deren Durchmesser deutlich kleiner ist, als der Durchmesser der Einstellschraube 25 bzw. 25' selbst. Hierdurch bleibt die axiale Abstützung der Schraubenenden am zugeordneten Seitenschenkel 20.2 bzw. 20.2' des Tragbauteils 22 zuverlässig erhalten. Da ein konstruktiv festgelegter Längenunterschied zwischen der Einstellschraube 25 bzw. 25' und dem von ihr durchsetzten Führungsschaft 21.2 bzw. 21.2' der Seitenbacke 21 bzw. 21' besteht, lässt sich jede der beiden Seitenbacken 21 bzw. 21' im Rahmen des möglichen Verstellbereichs individuell axial verstellen, so dass mühelos eine sehr präzise Einstellung des Backenabstandes unter seitlicher Anpassung an die Bewegungsebene des Schiebeflügels S vorgenommen werden kann.

    [0024] Eine baulich wesentlich einfachere Ausführungsform gemäß der Erfindung ist in den Fig. 6 bis 9 zu sehen, wobei die Führungsvorrichtung 30 integral als selbsttragender Kunststoffkörper z. B. aus Teflon ausgebildet ist. Dieser Kunststoffkörper umfasst zwei Seitenbacken 31 und 31', die über ein dazwischen angeordnetes Basisteil 32 einteilig gespritzt oder gegossen sind. Das Basisteil 32 weist eine längliche Rechteckform auf und an dessen seitliche Schmalseiten sind die Seitenbacken 31 angeschlossen. Nach dem Ausformen des Kunststoffkörpers stehen die Seitenbacken 31 zunächst in Werkzeuglage, also wie sie dem Formwerkzeug entnommen werden, rechtwinklig vom parallelflachen Basisteil hoch, wie in Fig. 7 zu sehen ist.

    [0025] Um eine Führung bzw. seitliche Abstützung des Schiebeflügels S' zu ermöglichen, lassen sich die Seitenbacken 31 und 31' relativ zu ihrem Basisteil 32 so verlagern, dass sie über den Verstellbereich der Führungsvorrichtung 30 mit einer oberen, inneren Randzone am Schiebeflügel S' anliegen, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist. Die seitliche Verlagerung der oberen Randzone kommt dadurch zustande, dass die Seitenbacken 31 und 31' um eine Biegeachse geschwenkt werden, die entlang den Schmalseiten des Basisteils 32 verläuft. Hierbei ergibt sich eine nahezu punktförmige Stützauflage am Schiebeflügel S', da die obere Randzone über ihre Länge und ihren Querschnitt entsprechend gekrümmt ist, wie in Fig. 6 in Verbindung mit Fig. 8 gut zu sehen ist.

    [0026] Eine konstruktiv exakt definierte Biegeachse ergibt sich dadurch, dass die Seitenbacken 31 und 31' jeweils im Übergangsbereich zum Basisteil 32 durch Ausbildung eines Scharnierstegs 33 bzw. 33' geschwächt sind. Diese Schwächung wird durch keilförmige Einschnitte hervorgerufen, die entlang den Eckbereichen zwischen dem Basisteil 32 und den beiden Seitenbacken 31 und 31' verlaufen und die Wanddicke der Seitenbacken 31 bzw. 31' in diesem Bereich etwa auf die Hälfte reduzieren. Aufgrund der Stabilität des Scharnierstegs 33 bzw. 33' können für den vorliegenden Anwendungsfall ausreichende Stützkräfte auf das Basisteil 32 übertragen werden.

    [0027] Die Biegesteifigkeit des parallelflachen Basisteils 32 selbst ist zudem weiter erhöht, wenn es in seiner flächig aufliegenden Anbaustellung auf einer Gegenfläche eines Fußbodens oder dgl. verschraubt ist, da es sich nicht mehr frei verformen kann. Hierzu weist das Basisteil 32 in seinen Endbereichen jeweils ein Schraubloch 34 für eine nicht gezeigte Senkkopfschraube auf.

    [0028] Für ein gefühlvolles und exaktes Einstellen der Seitenbackenneigung sind als Einstellschrauben 35 bzw. 35' die gezeigten Senkkopfschrauben vorgesehen. Diese Einstellschrauben 35 und 35' sind durch zugeordnete Senklöcher 37 bzw. 37' im Basisteil 32 hindurchgeführt, die von der Unterseite der das Basisteil 32 bildenden Platte ausgehen und münden zunächst in den unmittelbar benachbarten Einschnitt neben dem zugeordneten Scharniersteg 33 bzw. 33' ein. In der in Fig. 7 gezeigten Werkzeuglage der Führungsvorrichtung 30 ist zu erkennen, dass sich die Senklöcher 37 bzw. 37' im Anschluss an den Einschnitt als fluchtende Gewindebohrungen 36 bzw. 36' fortsetzen, die innerhalb ihrer Seitenbacke 31 bzw. 31' verlaufen. Dabei vergrößert sich der Abstand der Gewindebohrungen 36 und 36' voneinander mit zunehmendem Abstand zum Basisteil 32. Die Mittellängsachsen der Gewindebohrungen 36 und 36' schließen hierbei jeweils mit der Längsmittenebene der Führungsvorrichtung 30 einen Winkel von etwa 18 Grad ein, wie durch die in Fig. 7 eingezeichneten Winkel alpha verdeutlicht ist. Unter diesem Winkel alpha verlaufen folglich zunächst auch die Drehachsen der in die Gewindebohrung 36 bzw. 36' hineingedrehten Einstellschrauben 35 bzw. 35'. Werden diese zunächst schräg orientierten Einstellschrauben 35 und 35' aber soweit angezogen, dass ihr Schraubenkopf an der Wand des Senkloches 37 bzw. 37' zur Anlage kommt, wirkt sich die Axialkraft der Einstellschrauben 35 und 35' als Biegekraft aus, durch welche die Seitenbacken 31 bzw. 31' um ihren Scharniersteg 33 bzw. 33' gebogen werden. Dadurch bewegen sich die abgerundeten Stützflächen im oberen Randbereich der Seitenbacken 31 und 31' aufeinander zu, bis sie ihre den Schiebeflügel S seitlich stützende Position gemäß Fig. 6 eingenommen haben. Da die kegelförmigen Senkungen im Basisteil 32 etwas überdimensioniert sind, verlagern sich die Schraubenköpfe dabei etwas in ihrem Senkloch 37 bzw. 37'.

    [0029] Werden die Einstellschrauben 35 und 35' in Löserichtung gedreht, richtet sich die schräg geneigte Seitenbacke 31 entsprechend dem Lösevorschub der Einstellschraube 35 wieder auf. Durch Drehen der zur Seitenbacke 31 bzw. 31' gehörenden Einstellschraube 35 bzw. 35' lassen sich die Seitenbacken 31 und 31' somit getrennt voneinander in ihrer Seitenneigung verstellen, um die gewünschte Stützposition aufzufinden.

    [0030] Um Nachteile hinsichtlich der Bauhöhe der Führungsvorrichtung zu vermeiden, sind die Einstellschrauben 35 bzw. 35' seitlich neben dem maximalen Eingriffsquerschnitt des Schiebeflügels S' angeordnet.
    Damit die Stützwirkung der Seitenbacken nicht durch Verwindungen bzw. Verwölbungen der Seitenbacken 31 bzw. 31' selbst beeinträchtigt wird, sind jeder Seitenbacke 31 bzw. 31' möglichst mehrere, vorzugsweise zwei, parallel wirkende Einstellschrauben 35 bzw. 35' zugeordnet. Diese Einstellschrauben 35 bzw. 35' sollen möglichst gleichmäßig in ihre Gewindebohrung 36 bzw. 36' eingedreht werden. Auch mit dieser Führungsvorrichtung 30 lassen sich die Seitenbacken 31 und 31', jeweils im Rahmen ihres konstruktiv festgelegten Verstellbereiches individuell seitlich verstellen.

    [0031] In Fig. 10 ist eine nicht zur Erfindung gehörende Führungsvorrichtung 40 gezeigt, die sich ebenfalls durch eine einfache Bauweise auszeichnet. Die einfache Bauweise ist darauf zurückzuführen, dass auch hier die Seitenbacken 41 bzw. 41' als tragende Seitenschenkel der Führungsvorrichtung 40 ausgebildet sind und jeweils im unteren Randbereich winkelsteif mit einer Basisplatte verbunden sind, wobei die eine parallelflache Grundform aufweisenden Basisplatten als zusammenschiebbare Führungsplatten 42 bzw. 43 ausgebildet sind. Die längere Führungsplatte 43 weist in ihren beiden Endbereichen jeweils ein Schraubloch 44 mit kegelförmiger Senkung auf, durch welche die Führungsplatte 43 über passende Senkkopfschrauben 45 auf der Auflagefläche eines Fußbodens oder dgl. verschraubt ist. Die Führungsplatten 42 und 43 sind über eine Schwalbenschwanzführung 46 parallel zur Mittelquerachse der Führungsvorrichtung 40 verschiebbar aneinander gelagert, wobei die vordere und hintere Schmalseite der kürzeren Führungsplatte 42 so abgeschrägt sind, dass sie mit wenig Spiel weitgehend formschlüssig in den seitlich sichtbaren Hohlquerschnitt der Führungsplatte 43 hineinpassen. Prinzipiell wäre es denkbar, auch bei dieser Führungsvorrichtung 40 eine Möglichkeit zur Schraubverstellung vorzusehen, durch welche die Führungsplatten 42 bzw. 43 entlang der Schwalbenschwanzführung 46 relativ zueinander verschoben werden können. Zur weiteren technischen Vereinfachung ist jedoch vorgesehen, die Schiebeverstellung durch entsprechende Verlagerung der Führungsplatten 42 und/oder 43 vorzunehmen und nur deren eingestellte Endlage über Klemmkräfte zu fixieren. Die Fixierung kann über die axiale Vorspannkraft der Senkkopfschrauben 45 beim Anziehen derselben erfolgen, wenn die Führungsplatte 42 etwas dicker bemessen wird als die Führungsplatte 43. Die Stützflächen der Seitenbacken 41 sind auch bei dieser Ausführungsform über ihre Länge mit großem Radius gekrümmt, wodurch der Hohlkanal zwischen ihnen zur Mitte hin entsprechend etwas verengt ist und in diesem Bereich auch die seitlichen Stützkräfte auf den nicht gezeigten Schiebeflügel ausgeübt werden. Im Bereich dieser Stützflächen sind hier Einsätze 47 aus Kunststoff eingesetzt, welche die Stützfunktion übernehmen sollen, wobei die Vorrichtung im Übrigen ein Aluminiumgussteil ist.

    [0032] Alternativ wäre es jedoch auch denkbar, die Führungsvorrichtung 40 insgesamt aus einem geeigneten Kunststoff wie z. B. Teflon herzustellen, so dass die Einsätze 47 wegfallen könnten.

    [0033] Bei der Führungsvorrichtung 40 lässt sich problemlos ein Einstellbereich zwischen 8 mm und 13,5 mm vorsehen, über den die Vorrichtung stufenlos verstellbar ist.

    [0034] Diese Führungsvorrichtung 40 umfasst nur wenige Einzelteile, lässt sich sehr kostengünstig herstellen und benötigt nur wenig Einbauraum.

    [0035] Allen beschriebenen Führungsvorrichtungen 20, 30 und 40 ist gemeinsam, dass ihre stufenlose Einstellmöglichkeit ausreicht, um eine Anpassung an die unterschiedliche Dicke der Schiebeflügel von üblichen Ganzglastüren vorzunehmen. Bei Verwendung einer wegen der stufenlosen Verstellmöglichkeit universellen Ausführungsform können sich durch Standardisierung einerseits und durch eine Reduzierung der Montagezeit andererseits ggf. deutliche Kosteneinsparungen ergeben.

    Liste der Referenzzeichen



    [0036] 
    S, S'
    Schiebeflügel
    A min., A max.
    Backenabstand
    20
    Führungsvorrichtung
    20.1,
    Bodenplatte
    20.2, 20.2'
    Seitenschenkel
    21, 21'
    Seitenbacke
    21.1, 21.1'
    Schenkel (Seitenbacke)
    21.2, 21.2'
    Führungsschaft
    22
    Tragbauteil
    23, 23'
    Vertiefung
    24
    Schraubloch
    24'
    Schraubloch (Langloch)
    25, 25'
    Einstellschraube (Gewindestift)
    26, 26'
    Durchstecköffnung
    27
    Gewindebohrung
    30
    Führungsvorrichtung
    31, 31'
    Seitenbacke
    32
    Basisteil
    33, 33'
    Scharniersteg
    34
    Schraubloch
    35, 35'
    Einstellschraube (Senkkopfschraube)
    36, 36'
    Gewindebohrung
    37, 37'
    Senkloch
    40
    Führungsvorrichtung
    41, 41'
    Seitenbacke
    42
    Führungsplatte
    43
    Führungsplatte
    44
    Schraubloch
    45
    Senkkopfschraube
    46
    Schwalbenschwanzführung
    47
    Kunststoffeinsatz



    Ansprüche

    1. Führungsvorrichtung (30) für einen Schiebeflügel (S), die einen Randbereich des Schiebeflügels (S) in ihrem Anordnungsbereich umgreift, wobei den Breitseiten des Schiebeflügels (S) jeweils eine von zwei Seitenbacken (31, 31') der Führungsvorrichtung (30) in geringem Abstand gegenüberliegt, und wobei eine Anpassung der Führungsvorrichtung (30) an Schiebeflügel (S) unterschiedlicher Dicke möglich ist, wobei der Abstand der Seitenbacken (31, 31') voneinander bei der Führungsvorrichtung (30) über einen Verstellbereich stufenlos einstellbar ist.
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Seitenbacken (31, 31') seitlich schwenkbeweglich an einem Basisteil (32) der Führungsvorrichtung (30) angeordnet sind, indem die Seitenbacken (31, 31') und das diese verbindende Basisteil (32) einteilig ausgebildet sind und die Seitenbacken (31, 31') jeweils im Übergangsbereich zum Basisteil (32) unter Ausbildung eines Scharnierstegs (33, 33') geschwächt sind, wobei die Seitenbacken (31, 31') zumindest im Bereich ihrer Stützflächen mit verschleißfestem Kunststoff versehen sind.
     
    2. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass beide Seitenbacken (31, 31') der Führungsvorrichtung (30) im Sinne einer Abstandsänderung ihrer Stützflächen gegenüber der Mittenlängsebene der Führungsvorrichtung (30) zu verlagern sind
     
    3. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Seitenbacken (31, 31') durch eine Verstelleinrichtung mit wenigstens einem Verstellmittel (35, 35') einstellbar sind.
     
    4. Führungsvorrichtung nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass beiden Seitenbacken (31, 31') der Führungsvorrichtung (30) ein eigenes Verstellmittel (35, 35') zugeordnet ist.
     
    5. Führungsvorrichtung nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass jedes Verstellmittel der Führungsvorrichtung (30) eine Einstellschraube (35, 35') ist.
     
    6. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die einander gegenüberliegenden Seitenbacken (31, 31') spiegelbildlich gestaltet sind.
     
    7. Führungsvorrichtung nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Seitenbacken (31, 31') durch Einstellschrauben (35, 35') schwenkbewegbar sind, wobei die Einstellschrauben (35, 35') seitlich des Verstellbereichs der Führungsvorrichtung (30) angeordnet sind.
     
    8. Führungsvorrichtung nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass den beiden Seitenbacken (31, 31') jeweils zwei Einstellschrauben (35, 35; 35', 35') zugeordnet sind, die in einem Abstand voneinander angeordnet sind.
     


    Claims

    1. Guide device (30) for a sliding leaf (S), said guide device (30) engaging in its arrangement region around a peripheral region of the sliding leaf (S), wherein in each case one of two side jaws (31, 31') of the guide device (30) is located opposite and at a short distance from the broad sides of the sliding leaf (S), and wherein it is possible to adapt the guide device (30) to sliding leaves (S) having different thicknesses, wherein the distance of the side jaws (31, 31') from one another is infinitely variable over an adjustment range in the case of the guide device (30),
    characterized
    in that the side jaws (31, 31') are arranged in a laterally pivotable manner on a base part (32) of the guide device (30) by the side jaws (31, 31') and the base part (32) connecting them being formed in one piece, and the side jaws (31, 31') are weakened in each case in the transition region to the base part (32), forming a hinge web (33, 33'), wherein the side jaws (31, 31') are provided with wear-resistant plastics material at least in the region of their support surfaces.
     
    2. Guide device according to Claim 1,
    characterized
    in that the two side jaws (31, 31') of the guide device (30) are intended to be displaced with respect to the longitudinal centre plane of the guide device (30) for the purpose of changing the distance between their supporting surfaces.
     
    3. Guide device according to Claim 1,
    characterized
    in that the side jaws (31, 31') are settable by an adjusting device having at least one adjusting means (35, 35').
     
    4. Guide device according to Claim 3,
    characterized
    in that the two side jaws (31, 31') of the guide device (30) are each assigned an individual adjusting means (35, 35').
     
    5. Guide device according to Claim 4,
    characterized
    in that each adjusting means of the guide device (30) is a setscrew (35, 35').
     
    6. Guide device according to Claim 1,
    characterized
    in that the mutually opposing side jaws (31, 31') are designed in a mirror-inverted manner.
     
    7. Guide device according to Claim 5,
    characterized
    in that the side jaws (31, 31') are pivotable by way of setscrews (35, 35'), wherein the setscrews (35, 35') are arranged to the side of the adjusting region of the guide device (30).
     
    8. Guide device according to Claim 7,
    characterized
    in that the two side jaws (31, 31') are each assigned two setscrews (35, 35; 35', 35') which are arranged at a distance from one another.
     


    Revendications

    1. Dispositif de guidage (30) pour un battant mobile (S) qui vient en prise autour d'une région de bord du battant mobile (S) dans sa région de disposition, une mâchoire respective de deux mâchoires latérales (31, 31') du dispositif de guidage (30) étant opposée à faible distance aux côtés larges du battant mobile (S), et une adaptation du dispositif de guidage (30) à des battants mobiles (S) d'épaisseurs différentes étant possible, la distance entre les mâchoires latérales (31, 31') pouvant être ajustée en continu sur une région de réglage au niveau du dispositif de guidage (30),
    caractérisé en ce que
    les mâchoires latérales (31, 31') sont disposées de manière à pouvoir pivoter latéralement au niveau d'une partie de base (32) du dispositif de guidage (30), en ce que les mâchoires latérales (31, 31') et la partie de base (32) les reliant sont réalisées d'une seule pièce et les mâchoires latérales (31, 31') sont affaiblies à chaque fois dans la région de transition à la partie de base (32) en formant une bande de charnière (33, 33'), les mâchoires latérales (31, 31') étant munies au moins dans la région de leurs faces d'appui de plastique résistant à l'usure.
     
    2. Dispositif de guidage selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    les deux mâchoires latérales (31, 31') du dispositif de guidage (30) doivent être décalées dans le sens d'une variation de distance de leurs faces d'appui par rapport au plan médian longitudinal du dispositif de guidage (30).
     
    3. Dispositif de guidage selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    les mâchoires latérales (31, 31') peuvent être ajustées par un dispositif de réglage comprenant au moins un moyen de réglage (35, 35').
     
    4. Dispositif de guidage selon la revendication 3,
    caractérisé en ce
    qu'un moyen de réglage propre (35, 35') est associé aux deux mâchoires latérales (31, 31') du dispositif de guidage (30).
     
    5. Dispositif de guidage selon la revendication 4,
    caractérisé en ce que
    chaque moyen de réglage du dispositif de guidage (30) est une vis d'ajustement (35, 35').
     
    6. Dispositif de guidage selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    les mâchoires latérales opposées l'une à l'autre (31, 31') sont réalisées avec une symétrie spéculaire.
     
    7. Dispositif de guidage selon la revendication 5,
    caractérisé en ce que
    les mâchoires latérales (31, 31') peuvent pivoter au moyen de vis d'ajustement (35, 35'), les vis d'ajustement (35, 35') étant disposées latéralement à la région de réglage du dispositif de guidage (30).
     
    8. Dispositif de guidage selon la revendication 7,
    caractérisé en ce que
    deux vis d'ajustement (35, 35 ; 35', 35') sont à chaque fois associées aux deux mâchoires latérales (31, 31'), lesquelles vis d'ajustement sont disposées à distance l'une de l'autre.
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente