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EP 2 010 022 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.08.2009 Patentblatt 2009/33 |
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Anmeldetag: 02.04.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/053193 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/122075 (01.11.2007 Gazette 2007/44) |
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ANORDNUNG ZUM BEFESTIGEN EINER MÖBELFRONT
SYSTEM FOR FASTENING A FURNITURE FRONT
DISPOSITIF POUR FIXER UNE FACADE DE MEUBLES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
20.04.2006 DE 102006018420
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.01.2009 Patentblatt 2009/02 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- LAIBLE, Karl-Friedrich
89129 Langenau (DE)
- STEICHELE, Helmut
89415 Lauingen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 5 077 985 US-B1- 6 948 788
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US-A1- 2006 065 007
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zum Befestigen
einer Möbelfront an einer Tür eines Einbaukühlschranks.
[0002] Haushaltegeräte, wie Kühlschränke, werden heutzutage überwiegend als Einbaugeräte
konzipiert, die mit Möbelfronten versehen werden, um das Design des Einbaugerätes
an die Umgebung anzupassen. Zum Befestigen einer Möbelfront an einem Einbaukühlschrank
sind an der Möbelfront Haltebeschläge befestigt, mit denen die Möbelfront lösbar und
üblicherweise einstellbar mit der hierzu vorbereiteten Tür des Kühlschranks verbunden
werden kann.
[0003] Seit geraumer Zeit werden Einbaukühlschränke angeboten, die neben einer Gefriereinheit
zusätzlich mit einem Eis-Wasser-Spender, auch IWD (Ice Water Dispenser) genannt, ausgestattet
sind. Der Eis-Wasser-Spender ist üblicherweise auf etwa halber Höhe, mittig zwischen
den Seitenkanten der Tür des Kühlschranks in einer entsprechend vorbereiteten Aufnahme
in der Tür gehalten.
[0004] Bisher wurden diese Typen Einbaukühlschränke mit Eis-Wasser-Spender jedoch nur mit
Türen eines vorgegeben Designs, beispielsweise in Edelstahloptik, angeboten. Ein Einpassen
des Einbaukühlschranks in ein bestehendes Möbeldekor, das durch die Möbelfronten der
Einbauküche vorgegeben ist, war bei derartigen Kühlschränken mit Eis-Wasser-Spender
bisher nicht möglich.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Befestigen einer Möbelfront
an einem Einbaukühlschrank mit Eis-Wasser-Spender anzugeben.
[0006] Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung durch eine Anordnung mit den Merkmalen
nach Anspruch 1.
[0007] Mit der erfindungsgemäßen Anordnung ist es möglich, an einer hierfür vorbereiteten
Tür eine Möbelfront zu befestigen. Die Möbelfront ist hierzu mit einer Aussparung
versehen, durch die der Eis-Wasser-Spender bei montierter Möbelfront ragt. Zum Befestigen
der Möbelfront dienen zwei Haltebeschläge, wobei einer der Haltebeschläge erfindungsgemäß
unmittelbar benachbart zu dem Eis-Wasser-Spender und damit auch unmittelbar benachbart
zur Aussparung zwischen der Tür und der Möbelfront angeordnet ist. Durch die Anordnung
des Haltebeschlages unmittelbar benachbart zu der Aussparung wird erreicht, dass die
durch die Aussparung geschwächte Möbelfront durch den Haltebeschlag gezielt versteift
wird. Als Haltebeschläge werden vorzugsweise herkömmliche Haltebeschläge verwendet,
die bei Einbaukühlschränken ohne Eis-Wasser-Spender zum Einsatz kommen. Dies hat zum
einen den Vorteil, dass der Monteur die Art der Befestigung bereits kennt. Zum anderen
ist eine Differenzierung zwischen unterschiedlichen Haltebeschlägen für unterschiedliche
Einbaukühlschränke nicht erforderlich.
[0008] Vorzugsweise ist mindestens einer der Haltebeschläge mit wenigstens einem Stellelement
zum Justieren der relativen Position der Möbelfront zur Tür des Einbaukühlschranks
ausgestattet. Auf diese Weise kann während oder auch nach der Montage der Möbelfront
deren Lage relativ zur Tür und auch zu benachbart angeordneten Einbaumöbeln ausgerichtet
werden.
[0009] Vorzugsweise ist das Stellelement zum Justieren der relativen Lage der Möbelfront
zur Tür des Kühlschranks an dem unmittelbar benachbart zum Spender angeordneten Haltebeschlag
vorgesehen, wobei das Stellelement durch die Aussparung der Möbelfront einstellbar
ist. Auf diese Weise dient die Aussparung nicht nur als Zugriffsöffnung für den Eis-Wasser-Spender,
sondern gleichzeitig auch als Montageöffnung, so dass das Erscheinungsbild der Möbelfront
nicht durch zusätzliche Einstellöffnungen beeinträchtigt ist.
[0010] Damit der Eis-Wasser-Spender zur Justierung der Möbelfront nicht ausgebaut werden
muss, ist es bei dem zuvor beschrieben Ausführungsbeispiel ferner von Vorteil, wenn
an dem Spender mindestens eine Zugangsöffnung zum Einstellen des Stellelementes vorgesehen
ist. Die Zugangsöffnungen können durch einen im Spender gehaltenen Einsatz abgedeckt
sein, welcher zur Justierung der Möbelfront einfach entfernt und anschließend wieder
angebracht wird.
[0011] Als Stellelement dient vorzugsweise ein Doppelgewindebolzen mit Mutter, wobei das
eine Gewinde in den an der Möbelfront oder an der Tür befestigten Haltebeschlag eingeschraubt
und mit der Mutter in der eingestellten Position gesichert ist. Mit Hilfe dieses Stellelementes
ist eine sehr einfache und genau Justage der Möbelfront möglich.
[0012] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung wird vorgeschlagen,
den unmittelbar benachbart zum Spender angeordneten Haltebeschlag starr mit der Rückseite
der Möbelfront zu verbinden. Unter starrem Verbinden wird in diesem Zusammenhang verstanden,
dass der Haltebeschlag in einer vorgegebenen Position an der Rückseite der Möbelfront
beispielsweise durch Verschrauben befestigt ist und bei der Montage oder einer eventuellen
Justierung nicht in seiner Lage verändert wird. Durch das starre Verbinden des Haltebeschlages
mit der Möbelfront wird die Möbelfront insbesondere im Bereich der Aussparung besonders
wirksam versteift.
[0013] Die erfindungsgemäße Anordnung zum Befestigen ist für unterschiedliche Konzepte bei
der Gestaltung der Möbelfronten für Einbaukühlschränke mit Eis-Wasser-Spender einsetzbar.
[0014] So wird vorgeschlagen, bei Verwendung einer Möbelfront, die aus einem einzigen Paneel
gebildet, und bei der die Aussparung eine im Paneel ausgebildete Öffnung ist, durch
die der Spender betätigbar ist, den Haltebeschlag unmittelbar benachbart zum Spender
nahe der Öffnung an der Möbelfront zu befestigen.
[0015] Auch bei einer Möbelfront, die aus zwei zueinander beabstandet angeordnete Paneelen
gebildet ist, die die obere und untere Kante der auch hier als Öffnung ausgebildeten
Aussparung für den Spender begrenzen, wobei die seitlichen Kanten der Öffnung durch
zwei seitliche Elemente gebildet sind, die die Paneele miteinander verbinden, ist
der Haltebeschlag vorzugsweise unmittelbar benachbart zum Spender angeordnet und nahe
der Öffnung an der Möbelfront befestigt, um eine möglichst hohe Steifigkeit der Möbelfront
zu erreichen.
[0016] Ist dagegen die Möbelfront aus zwei Paneelen gebildet ist, welche unabhängig voneinander
an der Tür des Einbaukühlschrankes zu befestigen sind, wobei an der Vorderseite der
Tür des Kühlschranks eine zwischen den beiden Paneelen angeordnete Abdeckung vorgesehen
ist, welche mit einer Öffnung zum Betätigen des Spenders versehen ist, sind die Paneele
unabhängig voneinander mit jeweils mindestens einem Haltebeschlag an der Tür befestigt,
wobei die Haltebeschläge beider Paneele vorzugsweise zum Justieren mit einem Stellelement
ausgestattet sind und der Haltebeschlag des unteren Paneels unmittelbar benachbart
zum Spender angeordnet ist, um die Einstellbarkeit zu erleichtern.
[0017] Damit die Versteifungswirkung des Haltebeschlages auf die Möbelfront möglichst groß
ist, wird ferner vorgeschlagen, als Haltebeschlag eine Schiene zu verwenden, welche
sich annähernd über die gesamte Breite der Möbelfront erstreckt.
[0018] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
im Zusammenhang mit der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das anhand der Zeichnung
eingehend erläutert wird.
[0019] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Vorderansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Einbaukühlschranks mit
Eis-Wasser-Spender und daran erfindungsgemäß befestigter Möbelfront,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Einbaukühlschranks, wobei ein Ausschnitt
im Bereich des Eis-Wasser-Spenders geschnitten dargestellt ist,
- Fig. 3
- eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnittes, in dem der Eis-Wasser-Spender mit
darunter angeordnetem Haltebeschlag gezeigt ist,
- Fig. 4
- ein im Schnitt gezeigtes Detail, in dem in Seitenansicht das zum Justieren der Möbelfront
als Stellelement dienende Doppelgewinde mit Mutter gezeigt ist,
- Fig. 5
- eine Vorderansicht einer ersten Abwandlung des Einbaukühlschranks nach Fig. 1, bei
der die Möbelfront aus zwei Paneelen gebildet ist, welche durch seitliche Elemente
miteinander verbunden sind und die Möbelfront in erfindungsgemäßer Weise an der Tür
des Einbaukühlschranks befestigt ist, und
- Fig. 6
- eine Vorderansicht einer zweiten Abwandlung des Einbaukühlschranks nach Fig. 1, bei
der die Möbelfront aus unabhängig voneinander ausgebildeten Paneelen gebildet ist,
welche in erfindungsgemäßer Weise an der Tür des Einbaukühlschranks befestigt sind.
[0020] In den Fig. 1 und 2 ist eine Vorderansicht und eine Seitenansicht eines Einbaukühlschranks
1 mit Eis-Wasser-Spender 2 gezeigt. Wie Fig. 2 zeigt hat der Kühlschrank 1 eine Tür
3, in deren Mitte auf etwa halber Höhe eine Ausnehmung 4 vorgesehen ist, in der der
Eis-Wasser-Spender 2 montiert ist.
[0021] An der Tür 3 des Kühlschranks 1 ist eine Möbelfront 5 durch in Fig. 1 gestrichelt
dargestellte Haltebeschläge 6 und 7 befestigt. Im Bereich des Eis-Wasser-Spenders
2 ist eine Öffnung 8 vorgesehen, durch die der Eis-Wasser-Spender 2 mit seinem Gehäuse
9 ragt und mit der Möbelfront 5 etwa bündig abschließt. Bei den Haltebeschlägen 6
und 7, die identisch ausgebildet sind, handelt es sich um Haltebeschläge, wie sie
bei herkömmlichen Einbaukühlschränken ohne Eis-Wasser-Spender zum Einsatz kommen.
[0022] Wie Fig. 3 zeigt, in der der untere Haltebeschlag 7 gezeigt ist, sind die Haltebeschlägen
6 und 7 als Blechleisten ausgebildet, die sich annähernd über die gesamte Breite der
Möbelfront 5 erstrecken und durch mehrere Sicken und Ausformungen (nicht dargestellt)
in bekannter Weise versteift sind. Des Weiteren sind mehrere Langlöcher 10 zum Befestigen
des Haltebeschlages 6 bzw. 7 an der Rückseite der Möbelfront 5 mit Schrauben (nicht
dargestellt) vorgesehen. An der in den Fig. 1 und 2 gezeigten oberen Längskante jedes
Haltebeschlages 6 bzw. 7 ist eine Lasche 11 angeformt, welche etwa rechtwinklig zur
Flachseite des Haltebeschlages 6 bzw. 7 umgebogen ist (vgl. Fig. 3 und 4). An der
Lasche 11 sind zwei Gewinde vorgesehen, die zum Einschrauben von als Stellelemente
dienenden Doppelgewindebolzen 12 dienen (vgl. Fig. 4).
[0023] Zur Montage werden die beiden Haltebeschläge 6 und 7 zunächst an der Rückseite der
Möbelfront 5 durch Schrauben befestigt. Der obere Haltebeschlag 6 ist dabei so an
der Möbelfront 5 befestigt, dass seine umgebogene Lasche 11 auf der oberen Kante der
Tür 3 des Kühlschranks 1 aufliegt.
[0024] Der untere Haltebeschlag 7 wird so an der Möbelfront 5 befestigt, dass er bei montierter
Möbelfront 5 unmittelbar unter dem Eis-Wasser-Spender 2 angeordnet ist. Wie Fig. 4
zeigt, ragt dabei seine Lasche 11 in eine unter dem Eis-Wasser-Spender 2 ausgebildete
Vertiefung 13 in der Tür 2.
[0025] Um die Möbelfront 5 zu justieren, wird zunächst der obere Haltebeschlag 6 mit Spiel
an der Tür 3 befestigt. Anschließend wird die relative Lage der Möbelfront 5 relativ
zur Tür 3 mit Hilfe von Muttern 14 und Stützelementen 15, die auf die Doppelgewindebolzen
12 aufgeschraubt sind, eingestellt. Hierzu werden die Doppelgewindebolzen 12 soweit
in die Gewinde der Lasche 11 eingeschraubt, bis sie sich in der Vertiefung 13 abstützen.
Anschließend wird die relative Lage der Möbelfront 5 zur Tür 3 durch Verdrehen der
Doppelgewindebolzen 12 justiert und deren Position durch Festziehen der Muttern 14
gesichert. Anschließend werden die Schrauben (nicht dargestellt) des oberen Haltebeschlags
6 festgezogen. Um die Doppelgewindebolzen 12 und die Muttern 15 verstellen zu können,
sind im Gehäuse 9 des Eis-Wasser-Spenders 2 zwei Montageöffnungen 16 vorgesehen (vgl.
Fig. 3 und 4), die nach der Montage und Justierung der Möbelfront 5 durch einen Einsatz
(nicht dargestellt) wieder verschlossen werden.
[0026] Der untere Haltebeschlag 7 erfüllt zwei Funktionen. Einerseits dient der Haltebeschlage
7 als Versteifungselement, mit dem die durch die Öffnung 8 geschwächte Möbelfront
5 versteift wird. Andererseits dient der untere Haltebeschlag 7 als Justiereinrichtung,
mit der die relative Lage der Möbelfront 5 zur Tür 3 eingestellt werden kann.
[0027] In den Fig. 5 und 6 sind zwei Abwandlungen des Einbaukühlschranks 1 gezeigt. Bei
der in Fig. 5 gezeigten ersten Abwandlung ist die Möbelfront 5 durch zwei Paneele
17 und 18 gebildet, die durch zwei seitliche Elemente 19 und 20 starr miteinander
verbunden sind, wobei die Öffnung 8 durch die obere bzw. untere Kante der Paneele
17 und 18 und die einander zugewandten Kanten der seitlichen Elemente 19 und 20 begrenzt
ist. Auch hier erfolgt die Befestigung über die beiden Haltebeschläge 6 und 7.
[0028] In Fig. 6 ist eine zweite Abwandlung des Einbaukühlschranks 1 gezeigt, bei der um
den Eis-Wasser-Spender 2 ein Edelstahleinsatz 21 an der Tür 3 befestigt ist, der bei
montierter Möbelfront 5 mit dieser die Sichtfläche des Kühlschranks 1 bildet. Die
Möbelfront 5 ist bei diesem Ausführungsbeispiel aus zwei Paneelen 22 und 23 gebildet,
die unabhängig voneinander durch die beiden Haltebeschläge 6 und 7 an der Tür 3 befestigt
sind.
1. Anordnung zum Befestigen einer Möbelfront (5) an einer Tür (3) eines Einbaukühlschranks
(1), mit mindestens zwei zwischen der Rückseite der Möbelfront (5) und der Vorderseite
der Tür des Einbaukühlschranks angeordneten Haltebeschlägen (6,7), dadurch gekennzeichnet, dass an der Tür (3) des Einbaukühlschranks (1) ein Eis-Wasser-Spender (2) vorgesehen ist,
welcher durch eine Aussparung (4) an der Möbelfront betätigbar ist, und dass einer
der Haltebeschläge (7) unmittelbar benachbart zum Spender (2) zwischen der Tür (3)
und der Möbelfront (5) angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Haltebeschläge mindestens ein Stellelement zum Justieren der
relativen Position der Möbelfront zur Tür des Einbaukühlschranks aufweist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Stellelement an dem unmittelbar benachbart zum Spender angeordneten
Haltebeschlag vorgesehen ist, und dass das Stellelement durch die Aussparung der Möbelfront
einstellbar ist
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Spender mindestens eine Zugangsöffnung zum Einstellen des Stellelementes vorgesehen
ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement ein Doppelgewindebolzen mit Mutter ist, wobei das eine Gewinde in
den an der Möbelfront oder an der Tür befestigten Haltebeschlag eingeschraubt und
durch die Mutter gesichert ist.
6. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der unmittelbar benachbart zum Spender angeordnete Haltebeschlag starr mit der Rückseite
der Möbelfront verbunden ist.
7. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Möbelfront aus einem einzigen Paneel gebildet ist, dass die Aussparung eine im
Paneel ausgebildete Öffnung ist, durch die der Spender betätigbar ist, und dass der
unmittelbar benachbart zum Spender angeordnete Haltebeschlag nahe der Öffnung an der
Möbelfront befestigt ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Möbelfront aus zwei zueinander beabstandet angeordnete Paneelen gebildet ist,
die die obere und untere Kante der als Öffnung ausgebildeten Aussparung für den Spender
begrenzen, dass die seitlichen Kanten der Öffnung durch zwei seitliche Elemente gebildet
sind, die die Paneele miteinander verbinden, und dass der unmittelbar benachbart zum
Spender angeordnete Haltebeschlag nahe der Öffnung an der Möbelfront befestigt ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Möbelfront aus zwei Paneelen gebildet ist, welche unabhängig voneinander an der
Tür des Einbaukühlschrankes zu befestigen sind, dass an der Vorderseite eine zwischen
den beiden Paneelen angeordnete Abdeckung vorgesehen ist, welche mit einer Öffnung
zum Betätigen des Spenders versehen ist, und dass die Paneele unabhängig voneinander
mit jeweils einem Haltebeschlag an der Tür befestigt sind, wobei der Haltebeschlag
des unteren Paneels unmittelbar benachbart zum Spender angeordnet ist.
10. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der nahe dem Spender angeordnete Haltebeschlag eine Schiene ist, welche sich annähernd
über die gesamte Breite der Möbelfront erstreckt.
1. Arrangement for fastening a furniture front (5) to a door (3) of a built-in refrigerator
(1), with at least two mounting fittings (6, 7) arranged between the rear side of
the furniture front (5) and the front side of the door of the built-in refrigerator,
characterised in that an ice-water dispenser (2) is provided at the door (3) of the built-in refrigerator
(1) and is actuable through a cut-out (4) at the furniture front and that one of the
mounting fittings (7) is arranged directly adjacent to the dispenser (2) between the
door (3) and the furniture front (5).
2. Arrangement according to claim 1, characterised in that at least one of the mounting fittings has at least one setting element for adjusting
the position of the furniture front relative to the door of the built-in refrigerator.
3. Arrangement according to claim 2, characterised in that the at least one setting element is provided at the mounting fitting arranged directly
adjacent to the dispenser and that the setting element is settable through the cut-out
of the furniture front.
4. Arrangement according to claim 3, characterised in that at least one access opening for setting of the setting element is provided at the
dispenser.
5. Arrangement according to any one of claims 2, 3 and 4, characterised in that the setting element is a double-threaded bolt with a nut, wherein one thread is screwed
into the mounting fitting fastened to the furniture front or to the door and is secured
by the nut.
6. Arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that the mounting fitting arranged directly adjacent to the dispenser is rigidly connected
with the rear side of the furniture front.
7. Arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that the furniture front is formed from a single panel, that the cut-out is an opening
which is formed in the panel and through which the dispenser is actuable and that
the mounting fitting arranged directly adjacent tot he dispenser is fastened to the
furniture front near the opening.
8. Arrangement according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the furniture front is formed from two panels which are arranged at a spacing from
one another and which bound the upper and lower edge of the cut-out, which is formed
as an opening, for the dispenser, that the lateral edges of the opening are formed
by two lateral elements connecting the panels together and that the mounting fitting
arranged directly adjacent to the dispenser is fastened to the furniture front near
the opening.
9. Arrangement according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the furniture front is formed from two panels which are fastened independently of
one another to the door of the built-in refrigerator, that a cover which is arranged
between the two panels and which is provided with an opening for actuation of the
dispenser is provided at the front side and that the panels are fastened to the door
independently of one another each by a respective mounting fitting, wherein the mounting
fitting of the lower panel is arranged directly adjacent to the dispenser.
10. Arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that the mounting fitting arranged near the dispenser is a rail which extends approximately
over the entire width of the furniture front.
1. Dispositif destiné à fixer une façade de meuble (5) sur une porte (3) d'un réfrigérateur
intégré (1), comprenant au moins deux ferrures de fixation (6, 7) disposées entre
le dos de la façade de meuble (5) et la face antérieure de la porte du réfrigérateur
intégré, caractérisé en ce qu'un distributeur eau-glaçons (2) est ménagé sur la porte (3) du réfrigérateur intégré
(1), lequel peut être commandé à travers un évidement (4) sur la façade de meuble,
et en ce que l'une des ferrures de fixation (7) est disposée entre la porte (3) et la façade de
meuble (5) de manière directement adjacente au distributeur (2).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une des ferrures de fixation présente au moins un élément de réglage destiné
à ajuster la position relative de la façade de meuble par rapport à la porte du réfrigérateur
intégré.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'au moins un élément de réglage est ménagé sur la ferrure de fixation disposée de
manière directement adjacente au distributeur, et en ce que l'élément de réglage est réglable à travers l'évidement de la façade de meuble.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'au moins une ouverture d'accès destinée à régler l'élément de réglage est ménagée
sur le distributeur.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2, 3 ou 4, caractérisé en ce que l'élément de réglage est un boulon à double filetage avec écrou, l'un des filetages
étant vissé dans la ferrure de fixation fixée sur la façade de meuble ou sur la porte
et étant bloqué au moyen de l'écrou.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la ferrure de fixation disposée de manière directement adjacente au distributeur
est raccordé de manière rigide au dos de la façade de meuble.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la façade de meuble est formée d'un seul panneau, en ce que l'évidement est une ouverture réalisée dans le panneau, à travers laquelle le distributeur
peut être commandé, et en ce que la ferrure de fixation disposée de manière directement adjacente au distributeur
est fixée sur la façade de meuble, de manière proche de l'ouverture.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la façade de meuble est formée par deux panneaux disposés à distance l'un de l'autre,
qui délimitent le bord supérieur et le bord inférieur de l'évidement réalisé comme
ouverture pour le distributeur, en ce que les bords latéraux de l'ouverture sont formés par deux éléments latéraux qui relient
les panneaux entre eux, et en ce que la ferrure de fixation disposée de manière directement adjacente au distributeur
est fixée sur la façade de meuble, proche de l'ouverture.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la façade de meuble est formée par deux panneaux, lesquels doivent être fixés sur
la porte du réfrigérateur intégré indépendamment l'un de l'autre, en ce qu'un recouvrement disposé entre les deux panneaux est ménagé sur la face antérieure,
lequel est muni d'une ouverture destinée à commander le distributeur, et en ce que les panneaux sont fixés sur la porte indépendamment l'un de l'autre avec respectivement
une ferrure de fixation, la ferrure de fixation du panneau inférieur étant disposée
de manière directement adjacente au distributeur.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la ferrure de fixation disposée de manière directement adjacente au distributeur
est un rail, lequel s'étend approximativement sur toute la largeur de la façade de
meuble.