[0001] Die Erfindung betrifft ein Trainingsgerät nach dem oberbegriff von Anspruch1.
[0003] Eine weiteres Trainingsgerät ist aus der
EP 0 929 284 B1 bekannt. Bei diesem wird eine Wippe, auf der der Trainierende mit beiden Beinen steht,
durch einen Elektromotor angetrieben, der mit zwei zu beiden Seiten der Wippenachse
angeordneten Hubvorrichtungen in Antriebsverbindung steht. Durch das Vorsehen von
zwei Hubvorrichtungen weist der Antrieb zwei Kraftübertragungsketten auf, welche sich
vom unterhalb der Wippenachse angeordneten Motor entgegengesetzt zueinander erstrecken
und zueinander synchron, aber gegenläufig zueinander, arbeiten, also im Gegentakt
auf die Wippe wirken. Ein solcher Antrieb ist insgesamt relativ aufwendig und dadurch
teuer. Im Betrieb müssen die beiden Hubvorrichtungen exakt aufeinander abgestimmt
werden, damit sie genau im Wechsel gegenläufig arbeiten, und so eine gleichmäßige
Schwenkbewegung der Wippe ohne innere Verspannungen und übermäßige Lagerbelastungen
erzielt werden kann. Ferner erfolgt auf Grund des gelenkigen, aber ansonsten starren
und spielfreien Antriebs der Wippe eine stoßartige Krafteinleitung auf die Wippe,
was insbesondere bei hohen Hubfrequenzen nicht besonders schonend für die Gelenke
der trainierenden Person ist.
[0004] Die Wippe ist beim bekannten Trainingsgerät an gestellfesten Lagerböcken spielfrei
gelagert, so dass die Wippe stets die gleichen Wippbewegungen ausführt, und zwar hin
und hergehende Schwenkbewegungen um eine wohl definierte, im Raum festgelegte Schwenkachse.
Es kann nur die Frequenz der Wippbewegung geändert werden, indem eine gewünschte Hubfrequenz
mittels eines Steuergeräts eingestellt wird.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Trainingsgerät zu schaffen, bei dem eine gelenkschonende
Krafteinleitung in die Wippe ermöglicht wird, wobei ein einfacher Aufbau mit den damit
verbundenen Kosteneinsparungen bei Herstellung und Wartung berücksichtigt werden soll.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Trainingsgerät nach Anspruch 1 gelöst,
[0007] Eine elastische Anbindung des Getriebeelements an der Wippe oder an einem mit der
Wippe fest verbundenen Hebelelement dämpft in vorteilhafter Weise beim unteren bzw.
oberen Totpunkt der Schwenkbewegung auftretende Stöße bzw. Schläge. Somit kann die
Wippe gelenkschonender betrieben werden. Ferner kann durch eine solche elastische
Anbindung auf ein kostenaufwändiges und verschleißunterliegendes Schwenklager zur
Ankopplung der Kraftübertragungskette an der Wippe bzw. am Hebelelement verzichtet
werden.
[0008] Es wird vorgeschlagen, dass die elastische Anbindung derart ist, dass das Getriebeelement
wenigstens zwei verschiedene elastische Bewegungsfreiheitsgrade relativ zur Wippe
bzw. zum Hebelelement hat. Bevorzugterweise ist die elastische Anbindung derart, dass
das Getriebeelement zumindest einen elastischen Schenkbewegungsfreiheitsgrad relativ
zur Wippe bzw. zum Hebelelement hat.
[0009] Betreffend die schon angesprochene Dämpfung von Stößen wird insbesondere eine derartige
elastische Anbindung vorgeschlagen, dass das
[0010] Getriebeelement zumindest einen elastischen Bewegungsfreiheitsgrad in Kraftübertragungsrichtung
hat, insbesondere zur Abfederung der der Wippe im Betrieb über die Kraftübertragungkette
erteilten Schwenkbewegung, insbesondere an den Bewegungsrichtungsumkehrpunkten.
[0011] Es ergeben sich somit sowohl Kostenvorteile als auch wesentliche Vorteile für den
Benutzer, nämlich eine gelenkschonendere und dem Körper angemessenere Durchführung
der Wippbewegung mit dementsprechend besonders hohem therapeutischen Nutzen.
[0012] Weiterbildend wird vorgeschlagen, dass zur elastischen Anbindung wenigstens ein Blattfederelement
vorgesehen ist, welches eine relative Schwenkbarkeit zwischen der Wippe und dem Getriebeelement
oder/und eine Abfederung der der Wippe im Betrieb erteilten Schwenkbewegung insbesondere
an deren Bewegungsrichtungsumkehrpunkten ermöglicht. Dabei ist es besonders bevorzugt,
dass das wenigstens eine Blattfederelement selbst ein Getriebeelement der Kraftübertragungskette
ist, über welches Antriebskräfte auf die Wippe übertragbar sind.
[0013] Ein solches Blattfederelement weist den Vorteil auf, dass es die gewünschte elastische
Lagerung und Dämpfung von Stößen ermöglicht, wobei aber eine ausreichende Stabilität
gegeben ist, um die Antriebskräfte auf die Wippe übertragen zu können.
[0014] Nach einer besonders zweckmäßigen Weiterbildung ist vorgesehen, dass zu elastischen
Anbindung wenigstens zwei in der Kraftübertragungskette hintereinander geschaltete,
in verschiedene, vorzugsweise zueinander orthogonale Richtungen elastisch auslenkbare
Blattfederelemente vorgesehen sind. So kann eine besonders wirkungsvolle Dämpfwirkung
erzielt werden.
[0015] Erfindungsgemäß ist die Wippe bezüglich des Wippenständers elastisch gehalten.
[0016] Eine solche Halterung ist im Vergleich mit einer aus dem Stand der Technik bekanten
Drehgelenklagerung konstruktiv einfacher und weniger verschleißanfällig. Ferner ergeben
sich durch die elastische Halterung neben der Schwenkbewegungskomponente weitere,
der Schwenkbewegungskomponente überlagerte Bewegungskomponenten, welche dazu führen,
dass die Wippe kleine unregelmäßige Bewegungen durchführt. Ein solches Bewegungsmuster,
das als Hauptkomponente die Schwenkbewegung und weitere Komponenten in verschiedene
Raumrichtungen aufweist, vor allem auch eine translatorische Bewegungskomponente der
Wippe in Auslenkrichtung der Blattfederelementanordnung wirkt sich vorteilhaft auf
einen Trainingseffekt der die Wippe benutzenden Person aus, da sich der Körper der
Person nicht auf ein sich regelmäßig wiederholendes Bewegungsmuster einstellen kann,
wie dies beispielsweise bei der aus dem Stand der Technik bekannten Wippenvorrichtung
der Fall ist. Das durch die elastische Halterung der Wippe hervorgerufene Bewegungsmuster
weist auch keine eindeutig festlegbare effektive Schwenkachse auf, sondern es bilden
sich im Verlauf der Bewegung gewissermaßen mehrere temporäre ortsvariable Achsen aus,
um welche jeweilige temporäre Teilschwenkbewegungen der Wippe durchgeführt werden.
Unter Umständen kann überhaupt keine effektive Schwenkachse identifiziert werden,
sondern die Schwenkbewegung resultiert alleine aus einer räumlich verteilten AuslenkungNerbiegung
der hier angesprochenen Blattfederelementanordnung.
[0017] Es wird insbesondere daran gedacht, dass die elastische Halterung der Wippe derart
ist, dass die Wippe wenigstens drei verschiedene elastische Bewegungsfreiheitsgrade
relativ zum Wippenständer hat.
[0018] Erfindungsgemäß ist die elastische Haltung derart, dass die Wippe zumindest einen
elastischen Schwenkbewegungsfreiheitsgrad relativ zum Wippenständer hat. Ein verschleißanfälliges
und kostenaufwendiges Schwenklager kann so durch eine konstruktiv an sich sehr einfache
Maßnahme ersetzt werden, wie schon angesprochen.
[0019] Erfindungsgemäß ist die elastische Anbindung derart, dass die Wippe zumindest einen
elastischen Bewegungsfreiheitsgrad in einer Längsrichtung der Wippe relativ zur Wippenständer
hat, zur Emnöglichung einer der Schwenkbewegung der Wippe überlagerten translatorischen
Wippenbewegung. Es resultiert so die eben angesprochene zusätzliche Bewegungskomponente,
die der Schwenkbewegung überlagert ist und therapeutisch sehr vorteilhaft ist. Die
Wippe bewegt sich nicht mehr streng nach einem vorgegebenen Schwenkbewegungsmuster
auf und ab, sondern kann sich auch in ihrer Längsrichtung (nach rechts und links)
bewegen. Diese zusätzliche Bewegung ist abhängig von verschiedenen Einflüssen, wie
Gewicht, Übung und Konstitution der trainierenden Person usw. Es resultieren undefinierte
Schwingungen und Zusatzbewegungen, die der Hubbewegung bzw. der Schwenkbewegung überlagert
sind. Es hat sich gezeigt, dass der Körper auf ein solches Trainieren sehr stark und
positiv reagiert, da ein Gewöhnungseffekt vermieden oder zumindest sehr stark reduziert
wird.
[0020] Besonders bevorzugt ist eine solche translatorische Beweglichkeit der Wippe relativ
zum Wippenständer, dass ein Punkt an einem bei der Schwenkbewegung gemäß einem maximalen
Bewegungshub sich auf und ab bewegenden Wippenende zumindest annähernd sich auf einer
einer liegenden Acht entsprechenden Bahn bewegt. Eine solche Bewegungsbahn der der
Schwenkbewegung überlagerten Wippenbewegung scheint eine besonders gute therapeutische
Wirksamkeit zu haben. Jedenfalls ist eine liegende acht in der östlichen Medizin ein
wichtiges und sehr positiv belegtes Symbol, das für starke und positive Auswirkungen
auf den Meschen steht.
[0021] Bevorzugt ist die elastische Anbindung ferner derart, dass die Wippe zumindest einen
elastischen Bewegungsfreiheitsgrad in einer Hochrichtung des Trainingsgeräts relativ
zum Wippenständer hat, insbesondere zur Abfederung der der Wippe im Betrieb erteilten
Schwenkbewegung insbesondere an deren Bewegungsrichtungsumkehrpunkten. Eine solche
Abfederung ist gelenkschonend und unterstützt die therapeutische Wirkung, wie schon
im Zusammenhang mit der elastischen Anbindung des Getriebeelements an der Wippe bzw.
an dem Hebelelement angesprochen.
[0022] Tests mit Patienten und mit Fachleuten haben gezeigt, dass das erfindungsgemäße Gerät
mit der elastischen Wippenlagerung und der elastischen Anbindung der Kraftübertragungskette
sich sehr viel harmonischer und weicher anfühlt als Gerät des Stands der Technik ohne
derartige Elastizitäten.
[0023] Erfindungsgemäß ist zur elastischen Halterung wenigstens ein Blattfederelement vorgesehen,
welches eine relative Schwenkbeweglichkeit zwischen der Wippe und dem Wippenständer
und eine translatorische Beweglichkeit der Wippe in deren Längsrichtung relativ zum
Wippenständer und vorzugsweise auch eine Beweglichkeit der Wippe relativ zum Wippenständer
in einer/der Hochrichtung des Trainingsgeräts ermöglicht.
[0024] Dabei ist es besonders bevorzugt, dass das wenigstens eine Blattfederelement wippenseitig
und ständerseitig festgehalten ist und die Schwenkbeweglichkeit der Wippe relativ
zum Wippenständer durch eine Biege- oder Torsionsauslenkung des Blattfederelements
erfolgt. Demgegenüber verallgemeinert wird vorgeschlagen, dass das wenigstens eine
Blattfederelement wippenseitig oder/und ständerseitig festgehalten ist und die Schwenkbeweglichkeit
oder/und die translatorische Beweglichkeit oder/und die Beweglichkeit in Hochrichtung
der Wippe relativ zum Wippenständer durch eine Auslenkung des Blattfederelements oder
wenigstens eines mehrerer Blattfederelemente erfolgt, insbesondere Biege-oder Torsionsauslenkung
des Blattfederelements bzw. jeweiligen Blattfederelements betreffend die Schwenkbeweglichkeit
und insbesondere Biegeauslenkung des Blattfederelements bzw. jeweiligen Blattfederelements
betreffend die translatorische Beweglichkeit bzw. die Beweglichkeit in Hochrichtung.
[0025] Besonders zweckmäßig können zur elastischen Halterung wenigstens zwei hintereinander
geschaltete, in verschiedene, vorzugsweise zueinander orthogonale Richtungen elastisch
auslenkbare Blattfederelemente vorgesehen sein, so dass einerseits eine besonders
gute Dämpfung und andererseits eine ausgeprägte, der Schwenkbewegung überlagerte zusätzliche
Beweglichkeit erreicht wird.
[0026] Da die Biege- oder Torsionsauslenkung abhängig von den Dimensionen und Materialeigenschaften
des Blattfederelements sowie abhängig von der auf die Wippe wirkenden Belastungen
veränderlich ist, führen bereits kleine Veränderungen der Fußstellung der Person oder/und
Veränderungen in der Hubhöhe bzw. Hubfrequenz der Wippe zu einem veränderten Bewegungsmuster,
so dass die oben bereits beschriebenen Vorteile besonders wirkungsvoll erreicht werden.
Anzumerken ist aber, dass auch andere Federelemente in Frage kommen, um entsprechende
Vorteile und Wirkungen zu erreichen.
[0027] Um die elastische Halterung der Wippe zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, dass der
Wippenständer mit einem sich quer zur Wippe unterhalb dieser erstreckenden Träger
ausgeführt ist, wobei es bevorzugt ist, dass entlang des Trägers ein einziges Blattfederelement
oder mehrere ineinander gesonderte Blattfederelemente in der Wippenunterseite und
im Träger eingespannt ist/sind. Der Träger kann starr an einer Ständeranordnung des
Wippenständers gehalten sein und insoweit als Teil des Wippenständers angesehen werden.
[0028] Gemäß einer zweckmäßigen Abwandlung ist demgegenüber vorgesehen, dass die Halterung
der Wippe einen sich quer zur Wippe unterhalb dieser erstreckenden Träger umfasst,
der vorzugsweise elastisch an einer Ständeranordnung des Wippenständers gehalten ist.
Ein solcher Träger kann als Teil der elastischen Halterung der Wippe am Wippenständer
angesehen werden und beispielsweise mittels wenigstens eines vorzugsweise in Hochrichtung
auslenkbaren Blattfederelements an der Ständeranordnung gehalten sein. Auch in diesem
Fall ist es bevorzugt, dass entlang des Trägers ein einziges Blattfederelement oder
mehrere voneinander gesonderte Blattfederelemente in der Wippenunterseite und im Träger
eingespannt ist/sind. Entsprechend kann ein einziges Blattfederelement oder können
mehrere gesonderte Blattfederelemente einerseits am Träger und andererseits an der
Ständeranordnung eingespannt sein. Es können auch zwei auf verschiedenen Seiten des
Trägers angeordnete Blattfederelemente oder zwei auf verschiedenen Seiten des Trägers
angeordnete Blattfederelementgruppen vorgesehen sein.
[0029] Die Halterung, ggf. Einspannung des Blattfederelements bzw. des jeweiligen Blattfederelements
erfolgt vorzugsweise formschlüssig mit dem Getriebeelement bzw. mit der Wippe bzw.
mit dem Träger bzw. der Wippe bzw. der Ständeraordnung. Zweckmäßig kann auch eine
materialschlüssige Verbindung vorgesehen sein, beispielsweise durch Verschweißung,
Verklebung oder dergleichen. Eine solche Halterung ist im Vergleich mit einer Drehgelenkanordnung
mit einer darin gelagerten Wippenwelle deutlich einfacher und kostengünstiger herzustellen.
Ferner benötigt eine solche Halterung der Wippe und auch die bereits angesprochene
elastische Anbindung des Getriebeelements an der Wippe oder an einem mit der Wippe
fest verbundenen Hebelelement keine aufwändige Wartung, insbesondere keine Schmierung.
[0030] Das Blattfederelement für die elastische Anbindung des wenigstens einen Getriebeelements
oder/und für die elastische Halterung der Wippe ist vorzugsweise aus Metall, insbesondere
aus Stahl, hergestellt.
[0031] Dabei kann das Blattfederelement zwischen Getriebeelement und Wippe bzw. Hebelelement
bzw. zwischen Wippe und Wippenständer bzw. Träger eine Länge von etwa 1,0 bis 3,0
cm, vorzugsweise etwa 1,5 bis 2,0 cm aufweisen. Bevorzugt ist das Blattfederelement
mit einer Materialdicke von < 5,0 mm, vorzugsweise etwa 1,5 mm ausgeführt. Je nach
Art und Ausgestaltung kann das Blattfederelement von einer Federstahlplatte gebildet
sein.
[0032] Selbstverständlich können die hier genannten Dimensionierungen auch für andere in
Frage kommende Materialien angepasst werden, so dass eine gewünschte Halterung der
Wippe bzw. Anbindung des Getriebeelements erreicht werden kann.
[0033] Ferner ist es auch denkbar, an Stelle eines Blattfederelements insbesondere aus Metall
ein anderes elastisches Element, beispielsweise aus Kunststoff oder Gummi oder dergleichen
als Anbindungs element zu verwenden, wobei eine Dimensionierung eines solchen elastischen
Elements entsprechend der gewünschten Betriebsarten der Wippe ausgewählt werden muss.
[0034] Das elastisch angebundene Getriebeelement kann eine Schub-/Zugstange sein, die bezogen
auf die Kraftübertragungskette an ihrem dem Motor zugewandten Ende mit einem als Exzenter
ausgebildeten Getriebeelement gelenkig verbunden ist.
[0035] Dabei kann der Exzenter vom Motor gesondert, über eine weiteres Getriebeelement der
Kraftübertragungskette, insbesondere über einen Riemen oder dergleichen, mit diesem
verbunden ausgebildet sein. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht es, den Motor und
den Exzenter derart in einem Wippengehäuse unterzubringen, dass eine gute Gewichtsverteilung
und eine hohe Standfestigkeit des Trainingsgeräts erreicht wird.
[0036] Alternativ hierzu ist es auch möglich, dass der Exzenter unmittelbar an eine Ausgangswelle
des Motors angeordnet ist.
[0037] Weiterbildend wird ferner vorgeschlagen, dass die Antriebsanordung genau - eine Kraftübertragungskette
oder mehrere derartige, zueinander parallel verlaufende und im Gleichtakt auf die
Wippe wirkende Kraftübertragungsketten aufweist. Dies führt zu einem sehr einfachen
und somit kostengünstigen Aufbau des Trainingsgeräts. Die parallele und in Gleichtakt
auf die Wippe wirkende Anordnung mehrerer Kraftübertragungsketten weist den Vorteil
auf, dass der synchrone Betrieb der verschiedenen Kraftübertragungsketten sehr einfach,
insbesondere deutlich einfacher als bei bekannten gegenläufigen Kraftübertragungsketten
realisierbar ist.
[0038] Es kommt durchaus aber auch in Betracht, dass die Antriebsanordnung wenigstens zwei
im Gegentakt auf die Wippe wirkende Kraftübertragungsketten aufweist. Insoweit könnte
ein Antrieb in der Art wie aus der
EP 0 929 284 B1 an sich bekannt vorgesehen sein.
[0039] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Kraftübertragungskette bzw. die jeweilige Kraftübertragungskette
eine auf die Wippe wirkende, an deren Unterseite angreifende Hubeinrichtung umfasst.
[0040] Durch die elastische Halterung der Wippe in Kombination mit der elastischen Anbindung
des Getriebeelements kann je nach eingestellter Wippenamplitude und Wippenfrequenz
eine gewisse zusätzliche Schwingung der Wippe in verschiedene Raumrichtungen erreicht
werden. Diese Schwingungen sind gegenüber der eigentlichen, durch den Motor angetriebenen
Wippenschwingung unregelmäßig, so dass sich die das Trainingsgerät benutzende Person
bzw. ihr Körper nicht dauerhaft hierauf einstellen kann, wodurch ein Gewöhnungseffekt,
wie er bei nur regelmäßigen Schwingungen zu beobachten ist, vermieden werden kann.
Dies hat eine positive Auswirkung auf den Trainingseffekt. Eine solche als zweidimensional,
vorzugsweise dreidimensional bezeichenbare Schwingung, welche der Wippbewegung überlagert
ist, ist insbesondere bei bestimmten Krankheitsbildern, wie beispielsweise Parkinson,
von hohem Nutzen.
[0041] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Trainingsgeräts unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert, wobei die Beispiele nach den Fign.
1-4 nicht von den Ansprüchen abgedeckt sind. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht eines Trainingsgeräts von hinten (unter Weglassung der Rückwand);
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den Antrieb des Trainingsgeräts (unter Weglassung der Wippe),
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des Antriebs gemäß Fig. 2,
- Fig. 4
- eine schematische Ansicht eines zweiten Beispiels des Trainingsgeräts,
- Fig. 5
- eine schematische Ansicht ein Ausführungsform des Trainingsgeräts,
- Fig. 6
- eine Vergrößerung des mit VI bezeichneten Bereichs der Fig. 5 und
- Fig. 7
- eine schematische Ansicht einer für alle Ausführungsformen des Trainingsgeräts geeigneten
Lagerung.
- Fig. 8
- zeigt einen vergrößerten Ausschnitt der Fig. 5 zur Erläuterung einer erfindungsgemäß
vorteilhaft erreichbaren, einer Schwenkbewegung überlagerten Bewegungsbahn der Wippe.
- Fig. 9
- zeigt eine Ausführungsvariante der Wippe der Fig. 5 in einer Darstellung entsprechend
Fig. 8.
[0042] Das in Fig. 1 dargestellte Trainingsgerät setzt sich zusammen aus einem als Wippenständer
dienenden Gehäuse mit einer im unteren Bereich angeordneten Grundplatte 1, an der
eine vertikale Vorderwand 20, eine vertikale Rückwand 19 und vertikale Seitenwände
21 bzw. 22 derart befestigt sind, dass das Gehäuse insgesamt einen nach oben offenen
Kasten bildet.
[0043] An der Grundplatte 1 ist ein als Elektromotor 2 ausgebildeter Antrieb mittels mehrerer
Befestigungen 3 verankert. Die Abtriebswelle des Elektromotors 2 trägt eine Riemenscheibe
4. Parallel zur Abtriebswelle des Elektromotors 2 ist beabstandet zu diesem eine Achse
6 an zwei Lagern 8 bzw. 9 gelagert. Auf der Achse 6 ist fluchtend zur Riemenscheibe
4 eine Riemenscheibe 7 befestigt. Über die Riemenscheiben 4 und 7 läuft ein Riemen
5, der vorzugsweise als Zahnriemen ausgebildet ist, aber ebenso von einem Keilriemen
oder einem Flachriemen gebildet werden kann. Ersatzweise ist auch ein Antrieb mittels
einer Kette, einem Seil, einem Zahnrädergetriebe, einem Kegelradgetriebe oder ähnlichem
möglich, wobei bei einem Kegelradgetriebe die Abtriebswelle des Elektromotors 2 senkrecht
zur Achse 6 angeordnet ist.
[0044] Die Lager 8 bzw. 9 sind mittels Befestigungen 10 ebenfalls an der Grundplatte 1 gelagert.
Im Bereich der Lager 8 bzw. 9 sind an der Achse 6 zwei Exzenterscheiben 11 bzw. 12
befestigt. An den Exzenterscheiben 11 und 12 ist jeweils parallel zur Achse 6 fluchtend
zueinander ein Exzenterbolzen 13 angeordnet. An den Exzenterbolzen 13 ist das untere
Ende jeweils eines Schwinghebels 14, 14' drehbar gelagert. Die oberen Enden der beiden
Schwinghebel 14, 14' sind vermittels eines jeweiligen Blattfederelements 50 mit der
Wippe 16 verbunden. Dabei sind die Blattfederelemente 50 sowohl am jeweiligen Schwinghebel
14, 14' als auch an der Unterseite der Wippe 16 fest eingespannt. Wenn nun durch die
Drehung der Exzenterscheiben 11, 12 die Schwinghebel 14, 14' in eine Auf-/ Abbewegung
versetzt werden, übertragen die Blattfederelemente 50 die Antriebskräfte auf die Wippe
16, so dass diese um die Wippenachse 23 verschwenkt wird. Dabei dämpft das Blattfederelement
durch seine elastische Auslenkung insbesondere in den Totpunkten der Exzenterbewegung
auftretende Stöße, so dass diese nicht direkt und ungedämpft an die Wippe und somit
die darauf stehende Person übertragen werden. Selbstverständlich sind die Blattfederelemente
50 derart dimensioniert, dass sie die wirkenden Antriebskräfte sicher auf die Wippe
16 übertragen können, so dass das Trainingsgerät zuverlässig betrieben werden kann.
[0045] In diesem Beispiel weist eine Antriebsanordnung ausgehend vom Elektormotor 2 eine
Kraftübertragungskette auf, die von der Riemenscheibe 4, dem Riemen 5, der Riemenscheibe
7, der Achse 6, den beiden Exzentern 11, 12 den als Schubstangen ausgebildeten Schwinghebeln
14, 14' sowie den Blattfederelementen 50 gebildet ist. Die Kraftübertragung wird an
der Achse 6 auf die beiden Exzenter 11, 12 und die beiden Schwinghebel 14, 14' parallel
aufgeteilt. Die im Beispiel einzige Kraftübertragungskette weist hier somit parallel
zueinander angeordnete Getriebeelemente auf, welche im Betrieb die gleichen Bewegungen
ausführen und welche zur gleichen, im Beispiel einzigen Antriebsanordnung gehören.
[0046] Die Wippe 16 ist in dieser Ausführungsform in ihrer Mitte an ihrer Unterseite mittels
einer die Wippenachse 23 definierenden Wippenwelle 30 gelagert, die in jeweils einem
an der Vorderwand 20 und an der Rückwand 19 des Gehäuses mittels Befestigungen 18
befestigten Lager 17 gelagert ist. Die Wippe 16 weist eine gesamte Länge L von etwa
70 Zentimetern auf. Die Länge L ist etwa geringer als der Abstand der Seitenwände
21 und 22, so dass die Wippe 16 mit der Oberkante des Gehäuses nahezu bündig angeordnet
ist, jedoch zu den Seitenwänden 21 bzw. 22 und zur Vorderwand 20 und zur Rückwand
19 so viel Spiel aufweist, dass sie eine oszillierende Schwing- bzw. Schwenkbewegung
um ihre Wippenachse 23 ausführen kann. Die Spalte zwischen den Seitenkanten der Wippe
16 und den Wänden 19, 20, 21 und 22 sind in jedoch so klein gehalten, dass keine Körperteile
oder Gegenstände eingeklemmt werden können.
[0047] Die Amplitude der oszillierenden Schwingbewegung der Wippe 16 hängt ab von der Größe
des Abstandes des Exzenterbolzens 13 zur Mitte der Achse 6. Sie hängt auch von der
Länge des Schwinghebels 14 bzw. von der Position einer Anbindung 15 der Schwinghebel
an der Wippe ab. Vorzugsweise ist die Amplitude im Bereich von 1 mm bis etwa 40 mm
variabel. Eines solche Variabilität der Amplitude kann beispielsweise durch einen
Satz von austauschbaren Exzenterscheiben erreicht werden, deren Exzenterbolzen unterschiedliche
Abstände von der Drehahse 6 aufweisen. Ferner kann bei unverändert zum Einsatz kommenden
Exzentern daran gedacht werden, die Anbindung 15 in der zur Wippenachse orthogonalen
Richtung verschiebbar an der Wippe zu befestigen. Eine solche lösbare Befestigung
könnte beispielsweise durch miteinander in Eingriff bringbare komplementäre Profile,
beispielsweise im Sinne von Rasten oder dergleichen, an den Anbindungen und der Wippe
erreicht werden. Hierbei könnten die Profile zur sicheren Festsetzung der Anbindungen
während des Betriebs zusätzlich noch durch eine Schraubverbindung oder dergleichen
gegeneinander gedrückt und festgeklemmt werden. Schließlich wird auch daran gedacht,
dass die Schwinghebel 14, 14' derart ausgebildet sind, dass sie in ihrer Länge verstellbar
sind, um eine mittlere Horizontalität oder Neigung der Wippe einzustellen. Selbstverständlich
sind zum bedarfsweisen Einstellen der Amplitude auch Kombinationen der genannten Verstellmöglichkeiten
an den verschiedenen Getriebeelementen möglich. Die Einstellung solcher Verstellelemente
kann manuell oder automatisiert, beispielsweise unter Einsatz von entsprechenden Stellgliedern,
erfolgen. Selbstverständlich kann der Benutzer die Amplitude aber auch dadurch beeinflussen,
dass er seine Füße mehr oder weniger weit rechts und links der Wippenachse 23 auf
der Wippe 16 platziert.
[0048] Eine Verstellmöglichkeit der Schwenkamplitude unabhängig von der erwähnten Veränderung
der Fußstellung auf der Wippe weist den Vorteil auf, dass der Trainingseffekt bei
gleichbleibendem, insbesondere idealem bzw. für die Person bequemem Fussabstand erhöht
werden kann. Ferner können durch eine von der Fußstellung unabhängige Amplitudenverstellung
Extrembelastungen auf die Wippe, welche insbesondere dann auftreten, wenn eine Person
ihr Gewicht durch eine sehr breite Fußstellung ganz außen auf die Wippe überträgt,
vermieden werden.
[0049] Ferner ist vorzugsweise die Drehzahl des Elektromotors 2 variabel, so dass sich für
die Frequenz der oszillierenden Bewegung der Wippe 16 ein Bereich von etwa 3 bis 70
Hz einstellen läßt. Die Drehzahländerung des Elektromotors 2 erfolgt vorzugsweise
durch einen Frequenz-Umrichter.
[0050] Der Elektromotor 2 und die Hubvorrichtung mit der Achse 6 sind bevorzugt auf unterschiedlichen
Seiten der Wippenachse 23 angeordnet. Dabei sind die Lager 8 bzw. 9 für die Achse
6 und die Lager 15 an der Unterseite der Wippe 16 vorzugsweise im äußeren Viertel
der Länge L angeordnet, während der schwerere Elektromotor 2 näher an der Mitte des
Gehäuses angeordnet ist. Insgesamt ergibt sich dadurch eine ausgeglichene Gewichtsverteilung,
die das Tragen des Trainingsgeräts erleichtert. Die Exzenterscheiben 11 bzw. 12 oder
die Achse 6 können mit Ausgleichsgewichten versehen sein, um unerwünschte Vibrationen
am Gehäuse zu vermeiden. Die Wippe 16 ist als stabile Platte, gegebenenfalls mit zusätzlichen
Versteifungen ausgebildet, so dass keine Schwingungen durch wechselnde Biege- Belastungen
auftreten können.
[0051] Die Wippe 16 ist im Hinblick auf die wirkenden Kräfte vorzugsweise als Aluminiumplatte
ausgeführt, die auf ihrer Unterseite im Beispiel nicht dargestellte Verstrebungen
aufweist. Die Ausrichtung und Dimensionierungen der Verstrebungen sind dabei so gewählt,
dass die Wippe durch die einseitige parallele Krafteinleitung vermittels der beiden
Schwinghebel 14, 14' keine nennenswerten Verbiegungen oder/und Verwindungen erfährt.
Die Ausbildung von Verstrebungen erfolgt vorzugsweise durch Ausfräsen von Ausnehmungen
in der Metallplatte, was neben der gewünschten Steifigkeit auch zu einer Gewichtsreduktion
führt.
[0052] Das Trainingsgerät ist weiterhin vorzugsweise mit einem in Fig. 1 angedeuteten Steuergerät
24 ausgerüstet, das einen Programmspeicher 25 aufweist, in dem mehrere verschiedene
Trainingsprogramme mit einem jeweils unterschiedlichen zeitlichen Verlauf der Frequenz
und/oder der Amplitude der oszillierenden Schwingbewegung der Wippe 16 gespeichert
und je nach Bedarf abrufbar sind. Vermittels eines solchen Steuergeräts könnten auch
die oben erwähnten Stellglieder der Verstellelemente zur Amplitudenvariation angesteuert
werden.
[0053] Der Benutzer kann jedoch auch bei der mit einem Programmspeicher 25 ausgerüsteten
Variante wie auch in einer einfacheren Variante die Frequenz und/oder die Amplitude
manuell einstellen. Die Verstellung der Parameter erfolgt vorzugsweise an einem nicht
dargestellten, aus dem eingangs genannten Stand der Technik bekannten Handbügel, der
beispielsweise an der Vorderwand 20 befestigt ist und etwa in Brusthöhe des Benutzers
hinauf reicht. Sie kann jedoch auch beispielsweise durch Drehschalter an einer Seitenwand
22 des Gehäuses erfolgen.
[0054] Gemäß der in Fig. 4 schematisch dargestellten zweiten Form umfasst das Trainingsgerät
ebenfalls ein oben offenes Gehäuse mit einer Grundplatte 1, an der zwei Seitenwände
21 und 22 und zwei nicht gezeigte Vorder- und Rückwände befestigt sind. Unter Abstand
zu den Wänden ist eine Wippe 16 in Gestalt einer rechteckigen Platte in die offene
Oberseite des Gehäuses eingesetzt. Die Wippe 16 ist in ihrer Längsmitte mittels einer
Wippenwelle 30 in Drehlagern in den nicht gezeigten Vorder- und Rückwänden drehgelagert
und wird durch einen nachfolgend beschriebenen Antrieb in eine oszillierende Schwingung
um die Wippenachse 23 versetzt. Es werden im Folgenden nur die Unterschiede zum Beispiel
der Fig. 1 bis 3 erläutert.
[0055] Der Antrieb umfasst einen Elektromotor 2, der an der Grundplatte 1 unter einer, in
der Figur 4 der rechten Seite der Wippe 16 befestigt ist. Der Elektromotor 2 ist bezüglich
seiner Drehzahl steuerbar und über einen Exzenter mit der Unterseite der Wippe 16
im Bereich der Wippenwelle 30 zur Drehkrafteinleitung in die Wippe 16 verbunden. Alternativ
kann der Exzenter mit der drehfest mit der Wippe 16 verbunden Wippenwelle 30 in Verbindung
stehen. Schließlich kann das vorteilhafte Prinzip eines zentralen Drehantriebs der
Wippe 16 auch durch einen Direktantrieb der Wippenwelle 30 bzw. der daran drehbar
gelagerten Wippe durch einen umsteuerbaren Elektromotor verwirklicht werden.
[0056] Die Abtriebsachse des Elektromotors 2 ist fest mit einer Exzenterscheibe 26 verbunden,
die einen Exzenterbolzen 27 trägt.
[0057] Ein Ende eines Schwinghebels 28 ist im Bereich der Welle 30 fest mit der Unterseite
der Wippe 16 verbunden. Das andere Ende des Schwinghebels 28 ist über eine Kraftübertragungsstange
29 mit dem Exzenterbolzen 27 der Exzenterscheibe 26 verbunden. Die Kraftübertragungsstange
29 ist elastisch vermittels eines Blattfederelements 52 mit dem unteren Ende des Schwinghebels
28 und dem Exzenterbolzen 27 verbunden. Das untere Ende des Schwinghebels 28 kommt
mit Abstand über der Grundplatte 1 zu liegen.
[0058] Somit umfasst die Kraftübertragungskette des Getriebes in der zweiten Form die Exzenterscheibe
26 mit ihrem Exzenterbolzen 27, die Kraftübertragungsstange 29, das Blattfederelement
52 und den Schwinghebel 28. Zusammen mit dem Motor 2 bilden sie die einzige Antriebsanordnung.
Es wird darauf hingewiesen, dass auch die parallele Anordnung eines zweiten derartigen
Getriebes, das entweder mit dem gleichen Motor (etwa am anderen Ende der Motorwelle)
oder mit einem synchron laufenden zweiten Motor verbunden ist, denkbar ist. Hierdurch
würden sich zwei Kraftübertragungsketten ergeben, die parallel zueinander verlaufen
und im Gleichtakt arbeiten.
[0059] Eine Drehbewegung des Elektromotors 2 versetzt die Exzenterscheibe 26 in Drehung,
deren Exzenterbolzen 27 das an ihm angelenkte Ende der Kraftübertragungsstange 29
mitnimmt, dessen Drehbewegung vermittels des sich elastisch verhaltenden Blattfederelements
52 auf das untere Ende des Schwinghebels 28 übertragen wird. Da das obere Ende des
Schwinghebels 28 an der Wippe 16 festgelegt ist, wird die Wippe 16 um ihre Wippenachse
23 in Drehung versetzt, was zur oszillierende Schwingung bzw. Schwenkbewegung der
Wippe 16 führt. Dabei wird durch das Blattfederelement 52 eine wie bei der ersten
Form beschriebene Dämpfung von Stößen erreicht.
[0060] Selbstverständlich können auch bei dieser Form Verstellmöglichkeiten an den Getriebeelementen
vorgesehen sein, damit die Amplitude der Schwenkbewegung einstellbar ist.
[0061] In analoger Weise wie bei der ersten Form kann auch ein Trainingsgerät gemäß der
zweiten Form mit einem in Fig. 4 nicht dargestellten, aber zur Fig. 1 ähnlichen Steuergerät
verbunden sein.
[0062] In der Fig. 5 ist eine erste Ausführungsform des Trainingsgeräts dargestellt, das
sich von dem ersten Beispiel dadurch unterscheidet, dass die Wippe 16 vermittels wenigstens
eines weiteren Blattfederelements 54 elastisch auf einem am Gehäuse des Trainingsgeräts,
insbesondere den Wänden 19, 20 oder einer andersartigen Ständeranordnung, angebrachten
Träger 56 gehalten ist. Der Träger 56 ist dabei an der Vorderwand 19 und der Rückwand
20 (vgl. Fig. 2) befestigt und erstreckt sich über die gesamte Breite des Gehäuses.
An der Oberseite des Trägers 56 ist das Blattelement 54 formschlüssig und vorzugsweise
materialschlüssig bei 58 eingespannt. Ein nach oben weisendes Ende des Blattfederelements
54 ist bei 60 in der Wippe 16 eingespannt. Zwischen diesen beiden Einspannungsbereichen
58 und 60 ist das Blattfederelement 54 frei und kann sich bezogen auf die Fig. 6 nach
links und nach rechts verbiegen, so dass ein Verschwenken der Wippe 16 auf Grund der
durch den Schwinghebel 14 auf die Wippe 16 übertragenen Antriebskraft erfolgen kann.
Dabei wird bei einer solchen Halterung der Wippe 16 keine ortsfeste Schwenkachse festgelegt,
wie dies bei einer Drehlagerung gemäß Beispiel nach Fig. 1 der Fall ist, da das Ausmaß
der Verbiegung und der exakte Verlauf einer Auslenkung des Blattfederelements 54 von
unterschiedlichen Faktoren beeinflusst wird, wie beispielsweise des Gewichts der auf
der Wippe stehenden Person, der Fußstellung der Person, Wippenfrequenz und Hubhöhe.
Bei einer solchen Ausführungsform erfährt die Wippe auch keine reine Drehbewegung
um eine Schwenkachse, sondern bewegt sich translatorisch in einem gewissen Ausmaß
entlang eines bogenförmigen Abschnitts entsprechend der räumlich zwischen Träger und
Wippe verteilten Verbiegung des Blattfederelements 54 nach links und nach rechts.
[0063] Vorteilhaft kann mittels der erfindungsgemäßen elastischen Halterung der Wippe 16
erreicht werden, dass dieser eine der eigentlichen Schwenkbewegung überlagerte translatorische
Bewegung durchführt, derart, dass ein Bezugspunkt an einem Wippenende einer einer
liegenden acht entsprechenden Bewegungsbahn folgt, wie in Fig. 8 durch die Bewegungsbahn
B angedeutet.
[0064] Anzumerken ist, dass anstelle von sich im Querschnitt in Hochrichtung erstreckenden
Blattfederelementen auch im Querschnitt sich in horizontaler Richtung erstreckende
Blattfederelemente zweckmäßig vorgesehen sein können, speziell auch, um eine Abfederung
in Hochrichtung besonders wirkungsvoll zu erreichen. Entsprechendes gilt für die elastische
Anbindung des Schwinghebels an der Wippe, um den oberen und unteren Umkehrpunkt (Totpunkt)
abzufedern.
[0065] Es können auch mehrere hintereinander geschaltete Federelemente, insbesondere Blattfederelemente,
vorgesehen sein, wie bei der sich aus Fig. 9 ergebenden Ausführungsvariante realisiert.
Der Schwinghebel 14 ist über ein erstes, näherungsweise horizontal orientiertes Federelement
50a, ein Zwischenstück 14a und ein zweites, näherungsweise vertikal orientiertes Blattfederelement
50 an der Wippe 16 angebunden. Die Wippenlagerung erfolgt über einen selbst ebenfalls
elastisch gelagerten Träger 56, der über erste, sich im Querschnitt näherungsweise
horizontal erstreckende Blattfederelemente 54a an einer Ständeranordnung 56a elastisch
gehalten ist. Zwischen dem Träger 56 und der Wippe 16 ist ferner ein Blattfederelement
54 entsprechend dem Blattfederelement 54 der Fig. 5 wirksam.
[0066] Es ist anzumerken, dass die Schwenkbewegung keinen großen Hub an den Wippenenden
erfordert, um eine therapeutische Wirkung zu erzielen. So kann beispielsweise bei
einer Wippe mit einer Länge von 80 cm von einem Ende zum anderen Ende ein maximaler
Hub an den Enden von etwa 12 mm vorgesehen sein. Betreffend die translatorische Bewegung
der Wippe kann vorgesehen sein, dass eine der Schwenkbewegung überlagerte translatorische
Auslegung von etwa 2 mm auftritt, so dass im Falle der Bewegungsbahn B gemäß Fig.
8 die liegende acht eine Länge von etwa 2 mm aufweist. Die Tiefe der Wippe kann beispielsweise
40 cm betragen, so dass also beispielsweise eine Platte der Dimension 40 x 80 cm für
die Bereitstellung der Wippe verwendet werden kann.
[0067] Insbesondere die Ausgestaltung der Fig. 9 ist besonders wirksam, Hubspitzen und Bewegungsrichtungsumkehrungen
besonders wirksam abzufedern und zu dämpfen.
[0068] Das Blattfederelement 54 kann wie der Träger 56 durchgehend von der Vorderseite zur
Rückseite ausgebildet sein, wobei es bei Einspannung im Träger 56 nicht unmittelbar
mit dem Gehäuse verbunden ist. Es ist aber ebenso denkbar, dass im Träger 56 mehrere,
voneinander getrennte Blattfederelemente vorgesehen sind. Eine entsprechende Ausgestaltung
erfolgt auf Grund der zu erfüllenden Betriebsbedingungen bzw. Maximalbelastungen,
welche beim Betrieb auf eine solche elastische Wippenhalterung wirken. In entsprechender
Weise könnten die Blattfederelemente 54a ausgebildet sein.
[0069] Neben der Anordnung eines oder mehrerer Blattfederelemente unterhalb der Wippe ist
es auch denkbar, ein oder mehrere Blattfederelemente derart an der Wippe anzuordnen,
dass sie auf der Vorder- bzw. Rückseite der Wippe vorstehen und mit dem Gehäuse direkt
verbunden werden. Bei einer solchen Anordnung wird eine Schwenkbewegung der Wippe
durch eine Torsionsauslenkung der Blattfederelemente ermöglicht, und es kann so überdies
einfach eine wirkungsvolle Abfederung in Hochrichtung erreicht werden.
[0070] Durch die Verwendung von Blattfederelementen 50, 52, 54 gemäß den vorgestellten Ausführungsformen
kann auf jeweils wenigstens eine Drehgelenk-Lageranordnung verzichtet werden, was
einen vereinfachten und kostengünstigen Aufbau des Trainingsgeräts ermöglicht. Ferner
reduziert sich der Wartungsaufwand, da eine Halterung bzw. Anbindung mittels eines
Blattfederelements keine aneinander reibende Verschleißteile aufweist, bei denen eine
Schmierung notwendig ist.
[0071] Bezug nehmend auf Fig. 7 wird eine Möglichkeit der Lagerung des Trainingsgeräts auf
dem Untergrund beschrieben. Das Gehäuse des Trainingsgeräts, insbesondere dessen Vorderwand
20 und dessen Grundplatte 1, sind schematisch dargestellt. Die im Gehäuse untergebrachte
Antriebsanordnung bzw. Wippenhalterung kann gemäß einer der oben beschriebenen Ausführungsformen
ausgebildet sein und wird hier nicht mehr näher beschrieben. Das Gehäuse liegt mit
seiner Grundplatte 1 auf vier Lagerelementen 32 auf, von denen zwei dargestellt sind
und die selbst auf einer Basisplatte 34 des Trainingsgeräts abgestützt sind. Die Basisplatte
34 ist ihrerseits durch entsprechende Standfüße 36 auf dem Boden 38 rutschfest abgestützt,
so dass sich die Basisplatte 34 im Wippenbetrieb nicht relativ zum Boden 38 bewegt.
Selbstverständlich sind die Lagerelemente 32 an der Grundplatte 1 des Gehäuses bzw.
der Basisplatte 34 in geeigneter Weise befestigt.
[0072] Als Lagerelemente 32 kommen rohrförmige Gummiteile zum Einsatz, wobei die beiden
dargestellten Gummiteile 32 bezogen auf die Vorderwand 20 unterschiedlich ausgerichtet
sind, so dass Bewegungen des Gehäuses in orthogonal zueinander stehenden, horizontalen
Raumrichtungen gleichmäßig aufgenommen werden können. Selbstverständlich können aber
auch alle Gummiteile einer solchen Lagerung gleich ausgerichtet sein.
[0073] An der Basisplatte 34 ist eine Haltevorrichtung 40 angebracht, welche zwei sich vertikal
von der Basisplatte 34 nach oben erstreckende Stangen 42 aufweist, die über ein horizontales
Verbindungsstück 44 an ihren oberen Enden miteinander verbunden sind. Da die Haltevorrichtung
40 mit der Basisplatte 34 verbunden ist, kann sich das Gehäuse und die darin gelagerte
Wippe relativ zur Basisplatte 34 und der Haltevorrichtung 40 frei bewegen bzw. schwingen,
insbesondere mit drei räumlichen Freiheitsgraden.
[0074] Die beschriebene Lagerung des Gehäuses ermöglicht eine Schwingung des Gehäuses und
der mit diesem verbundenen Wippe in beliebigen Raumrichtungen, wobei diese Schwingungen
durch den Körper der auf der Wippe stehenden Person ausgeglichen werden müssen, was
den Trainingseffekt für die Person positiv beeinflusst.
[0075] Die Unregelmäßigkeit der durch die Lagerung des Gehäuses hervorgerufenen Schwingungen
kann insbesondere bei elastischer Halterung der Wippe (vgl. Fig. 5 und 6) noch verstärkt
werden, so dass der Trainingseffekt noch weiter vorteilhaft unterstützt werden kann.
[0076] Am Verbindungsstück 44 kann beispielsweise ein nicht dargestellter Bildschirm, insbesondere
Touchscreen, oder ein anderes Schnittstellengerät angebracht sein, der bzw. das mit
dem in Figur 1 dargestellten Steuergerät 24 verbunden ist und die Einstellung des
Steuergeräts 24 durch die auf der Wippe stehende Person ermöglicht. Selbstverständlich
können die Stangen 42 und das Verbindungsstück 44 auch einstückig miteinander ausgebildet
sein. Die Haltevorrichtung 40 vereinfacht für die das Trainingsgerät benutzende Person
das Auf-/Absteigen auf bzw. von der bezüglich des Bodens 38 schwimmend gelagerten
Wippe. Ferner ermöglicht die Haltevorrichtung auch ein Festhalten der Person während
des Wippens, falls sie das Gleichgewicht kurzzeitig nicht halten kann oder falls eine
Anpassung der Wippfrequenz oder/und -amplitude durchgeführt wird.
1. Trainingsgerät für die Stimulation und das Training des Bewegungsapparats einer Person,
umfassend einen Wippenständer, eine die Person tragende, bezüglich des Wippenständers
(19, 20, 21, 22, 56; 56a) schwenkbare Wippe (16) sowie eine Antriebsanordnung mit
wenigstens einem Motor (2) und einem Getriebeelemente (5, 6, 7, 11, 12, 13, 14, 14')
aufweisenden Getriebe, wobei die Getriebeelemente (5, 6, 7, 11, 12, 13, 14, 14') wenigstens
eine Kraftübertragungskette zwischen der Wippe (16) und dem Motor (2) bilden,
über die vermittels des Motors (2) der Wippe (16) eine Schwenkbewegung erteilbar ist,
die gegenläufige Hubbewegungen zueinander entgegengesetzter Wippenenden umfasst,
wobei die Wippe (16) bezüglich des Wippenständers (19, 20, 21, 22, 56; 56a) elastisch
gehalten ist,
dadurch gekennzeichnet, dass zur elastischen Halterung bezüglich des Wippenständers (19, 20, 21, 22, 56; 56a)
wenigstens ein Blattfederelement (54; 54, 54a) vorgesehen ist, welches eine relative
Schwenkbeweglichkeit zwischen der Wippe (16) und dem Wippenständer (19, 20, 21, 22,
56; 56a) und eine translatorische Beweglichkeit der Wippe (16) in deren Längsrichtung
relativ zum Wippenständer (19, 20, 21, 22, 56; 56a) ermöglicht, so dass die Wippe
(16) einen elastischen Bewegungsfreiheitsgrad in einer Längsrichtung der Wippe relativ
zur Wippenständer (19, 20, 21, 22, 56; 56a) zur Ermöglichung einer der Schwenkbewegung
der Wippe überlagerten translatorischen Wippenbewegung hat.
2. Trainingsgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Getriebeelement (14, 14'; 29) an der Wippe (16) oder an einem mit
der Wippe (16) fest verbundenen Hebelelement (28) elastisch angebunden ist.
3. Trainingsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Anbindung derart ist, dass das Getriebeelement (14) wenigstens zwei
verschiedene elastische Bewegungsfreiheitsgrade relativ zur Wippe bzw. zum Hebelelement
hat.
4. Trainingsgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Anbindung derart ist, dass das Getriebeelement (14) zumindest einen
elastischen Schwenkbewegungsfreiheitsgrad relativ zur Wippe (16) bzw. zum Hebelelement
hat.
5. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Anbindung derart ist, dass das Getriebeelement (14) zumindest einen
elastischen Bewegungsfreiheitsgrad in Kraftübertragungsrichtung hat, insbesondere
zur Abfederung der der Wippe (16) im Betrieb über die Kraftübertragungkette erteilten
Schwenkbewegung, insbesondere an den Bewegungsrichtungsumkehrpunkten.
6. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur elastischen Anbindung wenigstens ein Blattfederelement (50; 52; 50, 50a) vorgesehen
ist, welches eine relative Schwenkbarkeit zwischen der Wippe (16) und dem Getriebeelement
(14, 14'; 29) oder/und eine Abfederung der der Wippe (16) im Betrieb erteilten Schwenkbewegung
insbesondere an deren Bewegungsrichtungsumkehrpunkten ermöglicht.
7. Trainingsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Blattfederelement (50; 52; 50, 50a) selbst ein Getriebeelement
der Kraftübertragungskette ist, über welches Antriebskräfte auf die Wippe (16) übertragbar
sind.
8. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zu elastischen Anbindung wenigstens zwei in der Kraftübertragungskette hintereinander
geschaltete, in verschiedene, vorzugsweise zueinander orthogonale Richtungen elastisch
auslenkbare Blattfederelemente (50, 50a) vorgesehen sind.
9. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Halterung der Wippe derart ist, dass die Wippe (16) wenigstens drei
verschiedene elastische Bewegungsfreiheitsgrade relativ zum Wippenständer (19, 20,
21, 22, 56; 56a) hat.
10. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Halterung derart ist, dass die Wippe (16) zumindest einen elastischen
Bewegungsfreiheitsgrad in einer Hochrichtung des Trainingsgeräts relativ zum Wippenständer
(56a) hat, insbesondere zur Abfederung der der Wippe im Betrieb erteilten Schwenkbewegung
insbesondere an deren Bewegungsrichtungsumkehrpunkten.
11. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Blattfederelement (54; 54, 54a) zur elastischen Halterung der
Wippe (16) ferner eine Beweglichkeit der Wippe (16) relativ zum Wippenständer (56a)
in einer/der Hochrichtung des Trainingsgeräts ermöglicht.
12. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Blattfederelement (54; 54, 54a) wippenseitig oder/und ständerseitig
festgehalten ist und die Schwenkbeweglichkeit oder/und die translatorische Beweglichkeit
oder/und die Beweglichkeit in Hochrichtung der Wippe (16) relativ zum Wippenständer
(19, 20, 21, 22, 56; 56a) durch eine Auslenkung des Blattfederelements (54) oder wenigstens
eines mehrerer Blattfederelemente (54, 54a) erfolgt, insbesondere Biege- oder Torsionsauslenkung
des Blattfederelements (54) bzw. jeweiligen Blattfederelements betreffend die Schwenkbeweglichkeit
und insbesondere Biegeauslenkung des Blattfederelements (54) bzw. jeweiligen Blattfederelements
(54; 54a) betreffend die translatorische Beweglichkeit bzw. die Beweglichkeit in Hochrichtung.
13. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur elastischen Halterung wenigstens zwei hintereinander geschaltete, in verschiedene,
vorzugsweise zueinander orthogonale Richtungen elastisch auslenkbare Blattfederelemente
(54, 54a) vorgesehen sind.
14. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zur Halterung der Wippe (16) der Wippenständer (19, 20) mit einem sich quer zur Wippe
(16) unterhalb dieser erstreckenden Träger (56) ausgeführt ist, der starr an einer
Ständeranordnung (19, 20) des Wippenständers gehalten ist.
15. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung der Wippe (16) einen sich quer zur Wippe unterhalb dieser erstreckenden
Träger (56) umfasst, der elastisch an einer Ständeranordnung (56a) des Wippenständers
gehalten ist.
16. Trainingsgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (56) mittels wenigstens eines vorzugsweise in Hochrichtung auslenkbaren
Blattfederelements (54a) an der Ständeranordnung (56a) gehalten ist.
1. A training apparatus for the stimulation and training of the locomotor system of a
person, comprising a seesaw stand, a seesaw (16) supporting the person and pivotable
with respect to the seesaw stand (19,20,21,22,56;56a), and also a drive assembly with
at least one motor (2) and a transmission unit having transmission elements (5,6,7,11,12,13,14,14'),
wherein the transmission elements (5,6,7,11,12,13,14,14') form at least one power-transmission
chain between the seesaw (16) and the motor (2),
by way of which a pivoting movement can be imparted to the seesaw (16) by means of
the motor (2), which pivoting movement comprises oppositely directed lifting movements
of mutually opposed seesaw ends,
wherein the seesaw (16) is elastically mounted with respect to the seesaw stand (19,
20, 21, 22, 56 ; 56a),
characterised in that for the elastic mounting with respect to the seesaw stand (19,20,21,22,56;56a) at
least one leaf spring element (54;54,54a) is provided which ensures a possibility
of relative pivoting movement between the seesaw (16) and the seesaw stand (19,20,21,22,56;56a)
and a possibility of translational movement of the seesaw (16) in its longitudinal
direction relative to the seesaw stand (19,20,21,22,56;56a), so that the seesaw (16)
has at least one degree of freedom of elastic movement in a longitudinal direction
of the seesaw relative to the seesaw stands (19,20,21,22,56;56a), so as to make possible
a translational seesaw movement superimposed on the pivoting movement of the seesaw.
2. A training apparatus according to Claim 1, characterised in that at least one transmission element (14,14';29) is elastically connected to the seesaw
(16) or to a lever element (28) securely connected to the seesaw (16).
3. A training apparatus according to Claim 2, characterised in that the elastic connection is such that the transmission element (14) has at least two
different degrees of freedom of elastic movement relative to the seesaw or to the
lever element.
4. A training apparatus according to Claim 2 or 3, characterised in that the elastic connection is such that the transmission element (14) has at least one
degree of freedom of elastic pivotal movement relative to the seesaw (16) or to the
lever element.
5. A training apparatus according to any one of Claims 2 to 4, characterised in that the elastic connection is such that the transmission element (14) has at least one
degree of freedom of elastic movement in the power-transmission direction, in particular
for the cushioning of the pivoting movement imparted to the seesaw (16) in operation
via the power-transmission chain, in particular at the movement direction reversal
points.
6. A training apparatus according to any one of Claims 2 to 5, characterised in that for the elastic connection there is provided at least one leaf-spring element (50;52;50,50a)
which makes possible relative pivotability between the seesaw (16) and the transmission
element (14,14';29) and/or a cushioning of the pivoting movement imparted to the seesaw
(16) in operation, in particular at the movement direction reversal points thereof.
7. A training apparatus according to Claim 6, characterised in that the at least one leaf-spring element (50;52;50,50a) is itself a transmission element
of the power-transmission chain, via which driving forces can be transmitted to the
seesaw (16).
8. A training apparatus according to any one of Claims 2 to 7, characterised in that for the elastic connection at least two leaf-spring elements (50,50a) are provided,
which are connected in series and which can be deflected elastically in different
directions which are preferably orthogonal to one another.
9. A training apparatus according to any one of Claims 1 to 8, characterised in that the elastic mounting of the seesaw is such that the.seesaw (16) has at least three
different degrees of freedom of elastic movement relative to the seesaw stand (19,20,21,22,56;56a).
10. A training apparatus according to any one of Claims 1 to 9, characterised in that the elastic mounting is such that the seesaw (16) has at least one degree of freedom
of elastic movement in a vertical direction of the training apparatus relative to
the seesaw stand (56a), in particular for cushioning the pivoting movement imparted
to the seesaw in operation, in particular at its movement direction reversal points.
11. A training apparatus according to any one of Claims 1 to 10, characterised in that for the elastic mounting of the seesaw (16) the at least one leaf-spring element
(54;54,54a) further makes possible movement of the seesaw (16) relative to the seesaw
stand (56a) in a/the vertical direction of the training apparatus.
12. A training apparatus according to any one of Claims 1 to 11, characterised the at
least one leaf-spring element (54;54,54a) is retained on the seesaw side and/or on
the stand side and the possibility of pivoting movement and/or of translational movement
and/or of movement in the vertical direction of the seesaw (16) relative to the seesaw
stand (19,20,21,22,56;56a) is provided by a deflection of the leaf-spring element
(54) or at least one of a plurality of leaf-spring elements (54, 54a), in particular
a bending or torsional deflection of the leaf-spring element (54) or of the respective
leaf-spring element in respect of the possibility of pivoting movement and, in particular,
bending deflection of the leaf-spring element (54) or of the respective leaf-spring
element (54;54a) in respect of the possibility of translational movement or the possibility
of movement in a vertical direction.
13. A training apparatus according to any one of Claims 1 to 12, characterised in that for the elastic mounting at least two leaf-spring elements (54,54a) are provided,
which are connected in series and which can be deflected elastically in different
directions which are preferably orthogonal to one another.
14. A training apparatus according to any one of Claims 1 to 13, characterised in that for the mounting of the seesaw (16) the seesaw stand (19,20) is designed to have
a support (56) which extends transversely to and under the seesaw (16), and which
is retained rigidly on a stand assembly (19,20) of the seesaw stand.
15. A training apparatus according to any one of Claims 1 to 13, characterised in that the mounting of the seesaw (16) comprises a support (56) which extends transversely
to and under the seesaw, and which is preferably retained elastically on a stand assembly
(56a) of the.seesaw stand.
16. A training apparatus according to Claim 15, characterised in that the support (56) is retained on the stand assembly (56a) by means of at least one
leaf-spring element (54a) which can preferably be deflected in a vertical direction.
1. Appareil d'entraînement pour la stimulation et l'entraînement de l'appareil de déplacement
d'une personne, comprenant un support de bascule, une bascule (16) portant la personne,
pouvant pivoter par rapport au support de bascule (19, 20, 21, 22, 56 ; 56a) ainsi
qu'un ensemble d'entraînement avec au moins un moteur (2) et une transmission présentant
des éléments d'engrenage (5, 6, 7, 11, 12, 13, 14, 14'), sachant que les éléments
d'engrenage (5, 6, 7, 11, 12, 13, 14, 14') forment au moins une chaîne de transmission
entre la bascule (16) et le moteur (2),
par laquelle chaîne un mouvement de pivotement comportant des mouvements de levage
contraires d'extrémités de bascule opposées, peut être communiqué à la bascule (16)
à l'aide du moteur (2),
la bascule (16) étant maintenue de manière élastique par rapport au support de bascule
(19, 20, 21, 22, 56 ; 56a),
caractérisé en ce qu'au moins un élément à ressort à lames (54 ; 54, 54a) est prévu pour le support élastique
par rapport au support de bascule (19, 20, 21, 22, 56 ; 56a), lequel permet une mobilité
de pivotement relative entre la bascule (16) et le support de bascule (19, 20, 21,
22, 55 ; 56a) et une mobilité de translation de la bascule (16) dans son sens longitudinal
par rapport au support de bascule (19, 20, 21, 22, 56 ; 56a) de sorte que la bascule
(16) présente un degré de liberté de mouvement élastique dans son sens longitudinal
par rapport au support de bascule (19, 20, 21, 22, 56 ; 56a) pour permettre la superposition
d'un mouvement de translation au mouvement de pivotement de la bascule.
2. Appareil d'entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un élément d'engrenage (14, 14' ; 29) est relié élastiquement à la bascule
(16) ou à un élément de levier (28) fixé à la bascule (16).
3. Appareil d'entraînement selon la revendication 2, caractérisé en ce que la liaison élastique est telle que l'élément d'engrenage (14) présente au moins deux
degrés de liberté de mouvement élastiques différents par rapport à la bascule ou à
l'élément de levier.
4. Appareil d'entraînement selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la liaison élastique est telle que l'élément d'engrenage (14) présente au moins un
degré de liberté de mouvement de pivotement élastique par rapport à la bascule (16)
ou à l'élément de levier.
5. Appareil d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que la liaison élastique est telle que l'élément d'engrenage (14) présente au moins un
degré de liberté de mouvement élastique dans le sens de la transmission de force,
en particulier pour la suspension du mouvement de pivotement communiqué à la bascule
(16) en fonctionnement par la chaîne de transmission, en particulier au niveau des
points d'inversion de sens de déplacement.
6. Appareil d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 2 à 5, caractérisé en ce qu'au moins un élément à ressort à lames (50 ; 52 ; 50, 50a) est prévu pour la liaison
élastique, lequel permet une possibilité de pivotement relative entre la bascule (16)
et l'élément d'engrenage (14, 14' ; 29) et/ou une suspension du mouvement de pivotement
communiqué à la bascule (16) en fonctionnement, en particulier au niveau des points
d'inversion de sens de déplacement.
7. Appareil d'entraînement selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'au moins un élément à ressort à lames (50 ; 52 ; 50, 50a) lui-même est un élément
d'engrenage de la chaîne de transmission pouvant transmettre des forces d'entraînement
à la bascule (16).
8. Appareil d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 2 à 7, caractérisé en ce qu'au moins deux éléments à ressort à lames (50, 50a) pouvant être déviés élastiquement
dans des sens différents, de préférence orthogonaux l'un à l'autre, montés l'un derrière
l'autre dans la chaîne de transmission sont prévus pour la liaison élastique.
9. Appareil d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le support élastique de la bascule est tel que la bascule (16) présente au moins
trois degrés de liberté de mouvement élastiques différents par rapport au support
de bascule (19, 20, 21, 22, 56 ; 56a).
10. Appareil d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le support élastique est tel que la bascule (16) présente au moins un degré de liberté
de mouvement élastique dans un sens vertical de l'appareil d'entraînement par rapport
au support de bascule (56a), en particulier pour la suspension du mouvement de pivotement
communiqué à la bascule en fonctionnement, en particulier au niveau de ses points
d'inversion de sens de déplacement.
11. Appareil d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'au moins un élément à ressort à lames (54 ; 54, 54a) permet de plus, pour le support
élastique de la bascule (16), une mobilité de la bascule (16) par rapport au support
de bascule (56a) dans un/le sens vertical de l'appareil d'entraînement.
12. Appareil d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'au moins un élément à ressort à lames (54 ; 54, 54a) est fixé côté bascule et/ou côté
support et la mobilité de pivotement et/ou la mobilité de translation et/ou la mobilité
dans le sens vertical de la bascule (16) par rapport au support de bascule (19, 20,
21, 22, 56 ; 56a) est assurée par une déviation de l'élément à ressort à lames (54)
ou au moins l'un des plusieurs éléments à ressort à lames (54, 54a), en particulier
une déviation de flexion ou de torsion de l'élément à ressort à lames (54) ou de l'élément
à ressort à lames respectif concernant la mobilité de pivotement et en particulier
la déviation de flexion de l'élément à ressort à lames (54) ou de l'élément à ressort
à lames respectif (54 ; 54a) concernant la mobilité de translation ou la mobilité
dans le sens vertical.
13. Appareil d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'au moins deux éléments à ressort à lames (54, 54a) montés l'un derrière l'autre, pouvant
être déviés élastiquement dans différents sens, de préférence orthogonaux les uns
aux autres, sont prévus pour le support élastique.
14. Appareil d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le support de bascule (19, 20) est réalisé avec un élément porteur (56) s'étendant
transversalement à la bascule (16) sous celle-ci pour la fixation de la bascule, lequel
élément est maintenu rigidement sur un ensemble (19, 20) du support de bascule.
15. Appareil d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la fixation de la bascule (16) comporte un élément porteur (56) s'étendant transversalement
à la bascule sous celle-ci, lequel est maintenu élastiquement sur un ensemble (56a)
du support de bascule.
16. Appareil d'entraînement selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'élément porteur (56) est maintenu à l'aide d'au moins un élément à ressort à lames
(54a) pouvant être dévié de préférence dans le sens vertical sur l'ensemble de support
(56a).