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EP 2 010 733 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.09.2014 Patentblatt 2014/36 |
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Anmeldetag: 15.03.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/052471 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/124980 (08.11.2007 Gazette 2007/45) |
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VERBINDUNGSSYSTEM FÜR EINEN MOBILEN BODEN
CONNECTION SYSTEM FOR A MOBILE FLOOR
SYSTEME DE CONNEXION POUR UN FOND MOBILE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
26.04.2006 DE 202006006888 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.01.2009 Patentblatt 2009/02 |
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Patentinhaber: Holz-Speckmann GmbH |
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33790 Halle (DE) |
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Erfinder: |
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- BRINKKÖTTER, Dieter
49214 Bad Rothenfelde (DE)
- LÜGER, Helmut
32139 Spenge (DE)
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Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/98604 BE-A6- 1 014 256 DE-U1- 20 307 074
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WO-A-97/21011 DE-A1- 3 343 601 DE-U1- 20 318 892
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verbindungssystem für einen mobilen Boden mit einer Vielzahl
von in Draufsicht rechteckförmigen Platten, die jeweils an ihren Längskanten mit benachbarten
Platten verbindbar sind, wobei die Platten eine gemeinsame Oberfläche ausbilden und
zur Verbindung zweier längsseitig benachbarter Platten jeweils ein Nutstück und ein
Federstück in den Längskanten der benachbarten Platten angeordnet sind und das Nutstück
und das Federstück aus einem formstabilen Material bestehen.
[0002] Die
WO 01/98604 zeigt einen Bodenbelag mit einzelnen Platten, die an ihren Längsseiten über ein Verriegelungssystem
miteinander lösbar verbunden werden.
[0003] Aus der
DE 203 07 074.7 ist bereits ein Verbindungssystem für Böden bekannt, bei dem zwei benachbarte Platten
entlang ihrer Längskanten ineinander schwenkbar sind, so dass diese in einer horizontalen
benachbarten Position im wesentlichen formschlüssig aneinander gehalten sind. Es existieren
eine Reihe solcher Verbindungssysteme und diese können sowohl integral aus dem Material
der Platte gefräst oder durch metallische Elemente gebildet sein. Nachteilig an den
vorgenannten Systemen ist, dass diese nur unter erheblichem Zeit- und damit auch Kostenaufwand
zusammensetzbar und zerlegbar sind.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verbindungssystem für mobile
Böden zu schaffen, das schnell zu verlegen ist.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einem Verbindungssystem für mobile Böden mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß weist das Nutstück einen von dem Plattenmaterial umgebenen Steg,
eine sich an diesen anschließende Nut, deren Öffnung sich von ihrer geschlossenen
Seite zur offenen Seite hin verengt, und eine sich an den unteren Rand der Nut anschließende
Zunge und das Federstück einen von dem Plattenmaterial umgebenen Steg, eine von dem
Steg weg schräg nach oben verlaufende Feder auf, und weist eine Schiene auf, die aus
dem hinteren Bereich der Feder nach oben hervorsteht. Dadurch ist ein einfaches Zerlegen
bzw. Zusammensetzen der Bodenplatten entlang ihrer Längsseiten gesichert und die Platten
sind stabil aneinander gehalten.
[0007] Gemäß der Erfindung weist die Zunge des Nutstücks eine Mulde und die Feder an ihrer
Unterseite eine Ausbauchung auf, welche formschlüssig ineinander greifen, so dass
ein Gelenk ausgebildet ist. Dadurch wird eine besonderes simple und, im Zusammenwirken
mit der schräg nach oben verlaufenden Feder, sichere Arretierung des Nutstücks mit
dem Federstück bewirkt.
[0008] Zur Befestigung des Nutstücks und der Federstücks in der Bodenplatte vorgesehenen
Spalten sind vorzugsweise der Steg des Nutstücks und/oder der Steg des Federstücks
in den Längskanten der Platten eingeklebt. Um eine besonders gute Verteilung des Klebers
entlang der Nut- und/oder Federstege zu erreichen, befinden sich bevorzugt eine oder
mehrere Rillen im Steg des Nutstücks und/oder im Steg des Federstücks, die vorzugsweise
parallel zur Längskante der Bodenplatte verlaufen.
[0009] Für die Gewährleistung einer besonderen Festigkeit und Haltbarkeit besteht das Nutstück
und/oder das Federstück aus Metall. Um dauerhaft aneinander grenzender Platten spaltenfrei
miteinander zu verbinden, bilden eine Stirnkante eines oberen Nutschenkels zusammen
mit einer Stirnkante der Schiene des Federstücks einen Anschlag aus.
[0010] Aufgrund der geometrischen Gestalt des Nutstücks und des Federstücks sind diese bereits
in einem Winkel von 5° bis 25°, in einer noch bevorzugteren Ausführungsform in einem
Winkel von 10° bis 20° voneinander trennbar, wodurch insbesondere ein schnelles Verlegen
und eine schnelle Demontage des mobilen Bodens ermöglicht.
[0011] Vorteilhaft ist außerdem, dass die Längskanten der Platten bei einem stirnseitigen
Ausklinken der Platten durch eine Unterfütterung des Plattenoberflächenmaterials mit
dem Nutstück bzw. dem Federstück gestützt sind. Dadurch wird ein Abbrechen einer Deckschicht
insbesondere der besonders belasteten Plattenecken verhindert.
[0012] Des weiteren wird die Flexibilität des Boden bei einer großflächigen Verkrümmung
aufgrund einer Belastung dadurch erhöht, dass im zusammengesetzten Zustand von Nutstück
und Federstück eine Oberseite der Feder an dem oberen Nutschenkel anliegt und zwischen
einem unteren Nutschenkel und der Feder ein Hohlraum ausgebildet ist, der sich zur
Mulde hin schließt. Dadurch ist ein Toleranzausgleich möglich, da sich die Feder etwas
nach unten durchbiegen kann.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die Stirnseiten benachbarter Platten durch
einen an der ersten Platte festgelegten und von dieser hervorstehenden Steg, aus dessen
hervorstehendem Stück ein Dorn nach oben hervorsteht, der in eine Aufnahme der benachbarten
Platte eingreift, miteinander verbindbar, um eine formschlüssige stirnseitige Verbindung
zwischen den Platten herzustellen.
[0014] Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel mit Bezug auf die Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- Eine Draufsicht auf einen Boden mit einem erfindungsgemäßen Verbindungssystem;
- Figur 2
- eine geschnittene Detailansicht durch zwei Längskanten zweier benachbarter Platten
der Figur 1;
- Figur 3
- eine geschnittene Detailansicht eines erfindungsgemäßen Nutstücks;
- Figur 4
- eine geschnittene Detailansicht eines erfindungsgemäßen Federstücks;
- Figur 5
- eine geschnittene Detailansicht durch zwei Stirnkanten zweier benachbarter Platten
der Figur 1, und
- Figur 6
- eine geschnittene Seitenansicht durch zwei Längskanten zweier benachbarter Platten
gemäß einer modifizierten Ausführungsform.
[0015] Ein Boden ist durch eine Vielzahl von benachbart angeordneten Platten 1 gebildet,
die jeweils an gegenüberliegenden Längskanten sowie gegenüberliegenden Stirnkanten
verbunden sind. Die randseitig angeordneten Platten können nach außen hin entweder
von einem Rahmen umgeben sein oder einen entsprechenden Abschluß aufweisen, da dort
keine Verbindung zu einer benachbarten Platte hergestellt werden muß.
[0016] Eine Ausführungsform für das Verbindungssystem an den Längskanten ist in den Figuren
2 bis 4 im Schnitt dargestellt. An einer der Längskanten ist ein aus Metall, insbesondere
Aluminium, bestehendes Nutstück 2 angeordnet, das mit einem Steg 21 in die Platte
1 eingreift und dort verklebt ist. In dieses Nutstück greift ein in der gegenüberliegenden
Platte 1 aus Metall, insbesondere Aluminium, bestehendes Federstück 3 ein, wobei das
Federstück 3 mit einem Steg 31 in die Platte 1 eingreift und dort verklebt ist. Im
montierten Zustand liegen die Platten 1 in einer horizontalen Ebene nebeneinander
und bilden eine Oberfläche aus. Das Verbindungssystem ist von außen nicht sichtbar
und das Federstück 3 greift in das Nutstück 2 ein. Das Nutstück 2 weist neben dem
Steg 21 eine sich an diesen anschließende Nut 22 auf, deren Öffnung sich von ihrer
geschlossenen Seite zur offenen Seite hin verengt. An den unteren Rand der Nut schließt
sich eine Zunge 23 an, die eine gerundete Mulde 24 aufweist. Das Federstück weist
neben dem oben erwähnten Steg 31 eine von dem Steg 31 weg schräg nach oben verlaufende
Feder 32 auf, die die sich von ihrer geschlossenen Seite zur offenen Seite hin verengende
Nut 22 hintergreift. An der hinteren unteren Seite der Feder 32 ist eine Ausbauchung
34 ausgeformt, die mit der Mulde 24 des Nutstücks 2 formschlüssig ineinander greift.
Im zusammengesetzten Zustand von Nutstück 2 und Federstück 3 liegt eine Oberseite
der Feder 32 der unteren Seite eines oberen Nutschenkel 26 an und zwischen einem unteren
Nutschenkel 27 und der Feder 32 ist ein Hohlraum 28 ausgebildet, der sich zur Mulde
24 hin schließt. Der Nutschenkel 26 verbreitert sich dabei zur Endseite hin, so dass
die Nut sich keilförmig erweitert. Dadurch ist ein Toleranzraum für Belastungen der
Platten 1 gegeben, bei der die Platten 1 nach unten durchgedrückt werden können.
[0017] Aufgrund der Geometrie von Nut- 2 und Federstück 3 sind das Nut- 2 und Federstück
3 in einem für den Auf- und Abbau sehr günstigen Winkelbereich von 5° bis 25° voneinander
trennbar und bieten dennoch in fertig montiertem Zustand einen sicheren Zusammenhalt
gegen Auseinanderziehen in horizontale Richtung. In einer besonderen Ausführungsform
sind diese sogar in einem Winkelbereich von 10° bis 20° voneinander trennbar. Außerdem
werden die Längskanten der Platten 1 bei einem stirnseitigen Ausklinken der Platten
durch eine Unterfütterung des Plattenoberflächenmaterials mit dem Nutstück 2 bzw.
dem Federstück 3 gestützt. Dadurch sind insbesondere die Eckbereiche der Platten vor
Bruch geschützt. Aus dem hinteren Bereich der Feder steht eine Schiene 33 nach oben
hervor, die zusammen mit einer Stirnkante eines oberen Nutschenkels einen stabilen
Anschlag ausbilden. Die Stege von Nut- und Federstück sind mit Rillen 25, 35 versehen,
um eine gleichmäßige Verteilung eines Klebstoffes entlang der Stege zu gewährleisten.
[0018] In Figur 5 ist die Verbindung zweier Stirnkanten von benachbarten Platten 1 dargestellt.
An einer Platte 1 ist ein aus Metall bestehender Steg 4 festgelegt, der über die Stirnkante
der Platte 1 hervorsteht. An dem hervorstehenden Teil des Stegs 4 ist ein nach oben
gerichteter Dorn 5 mit einem kegelstumpfförmigen Abschnitt 51 in dessen oberen Bereich
ausgebildet. Der Dorn 5 ist in einer Aufnahme 6 angeordnet, die aus einem haubenförmigen
Kunststoffteil gebildet ist, welches mittels Zähnen in das Material der Platte eingefasst
ist. Um eine Beschädigung des Holzmaterials durch den Dorn zu verhindern, ist die
Aufnahme von eine Deckschicht 61 bedeckt. Die Ausbildung eines Spalts zwischen den
Stirnkanten benachbarter Platten wird durch das formschlüssige Festhalten des Doms
5 in der Aufnahme 6 verhindert. Beim Auftreten einer Zugbelastung drückt der Dorn
5 gegen die Aufnahme 6, wodurch ein Auseinandergleiten der Platten 1 verhindert wird.
Die Aufnahme 6 bewirkt, dass die aus Holzwerkstoff bestehende Platte 1 nicht einreißt.
Eine Feder 7, die zu gleichen Anteilen in eine Nut an den Stirnkanten der benachbarten
Platten 1 eingeschoben ist und sich im wesentlichen über die gesamte Länge der Stirnkanten
erstreckt, verhindert ein Verdrehen der Platten 1 im Bereich der Stirnkanten. Die
leistenförmige Feder 7 ist zum Ende hin sich verjüngend keilförmige ausgebildet, so
dass sie klemmend in der Nut festlegbar ist, die zumindest teilweise ebenfalls keilförmig
ausgebildet sein kann. Der Steg 4 ist an der gegenüberliegenden Platte mit einem Zentrierzapfen
8 positioniert und über schematisch dargestellte Schraubverbindungen 9 mit der Platte
1 verschraubt. Der Zentrierzapfen 8 ist in einer Bohrung in der Platte 1 gehalten.
[0019] In Figur 6 ist eine leicht modifizierte Ausführungsform eines Verbindungssystems
mit einem leistenförmigen Nutstück 2' und Federstück 3' gezeigt. Das Nutstück 2' umfasst
einen unteren längeren Schenkel 27 und einen oberen kürzeren Schenkel 26, der endseitig
auf der Unterseite eine Fase 29 aufweist. Dadurch ist zwischen einer schräg nach oben
hervorstehenden Feder 32, der nach oben gerichteten Schiene 33 und dem oberen Schenkel
26 ein Hohlraum 30 ausgebildet, der das Montieren und Demontieren des Verbindungssystems
vereinfacht. Denn die in einem Winkel zwischen 5° und 15°, vorzugsweise etwa 10° gegenüber
der Horizontalen schräg nach oben gerichtete Feder 32 kann durch den Hohlraum 30 und
den Hohlraum 28 zwischen der Feder 32 und dem unteren Schenkel 27 kann die Feder 32
im verlegten Zustand zwar an der schrägen Unterseite des Schenkels 26 anliegen und
für eine Verriegelung sorgen, aber zum Demontieren auf einfache Weise verschwenkt
und aus dem Nutstück 2' entfernt werden.
[0020] Die Platten 1 sind an ihrer Unterseite mit einer Schicht aus Schaumstoff 10 verklebt,
die bodenseitig mit einem Vliesstoffmaterial abgedeckt sein kann. Statt dem Schaumstoff
kann auch ein geschäumter Kunststoff vorgesehen sein, wenn eine geringere Elastizität
gewünscht wird. Dadurch können die Platten 1 auf einem harten Untergrund verlegt werden
und besitzen dennoch die für Sportveranstaltungen erforderliche Elastizität.
1. Verbindungssystem für einen mobilen Boden, mit einer Vielzahl von in Draufsicht rechteckförmigen
Platten (1), die jeweils an ihren Längskanten mit benachbarten Platten (1) verbindbar
sind, wobei die Platten (1) eine gemeinsame Oberfläche ausbilden und zur Verbindung
zweier längsseitig benachbarter Platten (1) jeweils ein Nutstück (2) und ein Federstück
(3) in den Längskanten der benachbarten Platten (1) angeordnet sind, das Nutstück
(2) und das Federstück (3) aus einem formstabilen Material bestehen, wobei das Nutstück
(2) einen von dem Plattenmaterial umgebenen Steg (21), eine sich an diesen anschließende
Nut (22), deren Öffnung sich von ihrer geschlossenen Seite zur offenen Seite hin verengt,
und eine sich an den unteren Rand der Nut anschließende Zunge (23) aufweist und das
Federstück (3) einen von dem Plattenmaterial umgebenen Steg (31) und eine von dem
Steg weg schräg nach oben verlaufende Feder (32), dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (23) des Nutstücks (2) eine Mulde (24) und die Feder (3) an ihrer Unterseite
eine Ausbauchung (34) aufweist, welche formschlüssig ineinander greifen.
2. Verbindungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (21) des Nutstücks (2) und/oder der Steg (31) des Federstücks (3) in den
Längskanten der Platten (1) eingeklebt sind.
3. Verbindungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Steg (21) des Nutstücks (2) und/oder im Steg (31) des Federstücks (3) Rillen
(25, 35) befinden.
4. Verbindungssystem nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Nutstück (2) und/oder das Federstück (3) aus Metall besteht.
5. Verbindungssystem nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stirnkante eines oberen Nutschenkels (26) zusammen mit einer Kante einer Schiene
(33) des Federstücks (3) einen Anschlag ausbilden.
6. Verbindungssystem nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Nutstück (2) und das Federstück (3) in einem Winkel von 5° bis 25° voneinander
trennbar sind.
7. Verbindungssystem nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Nutstück (2) und das Federstück (3) in einem Winkel von 10° bis 20° voneinander
trennbar sind.
8. Verbindungssystem nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längskanten der Platten (1) bei einem stirnseitigen Ausklinken der Platten durch
eine Unterfütterung des Plattenoberflächenmaterials mit dem Nutstück (2) bzw. dem
Federstück (3) gestützt sind.
9. Verbindungssystem nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im zusammengesetzten Zustand von Nutstück (2) und Federstück (3) eine Oberseite der
Feder (32) an dem oberen Nutschenkel (26) anliegt und zwischen einem unteren Nutschenkel
(27) und der Feder (32) ein Hohlraum (28) ausgebildet ist, der sich zur Mulde (24)
hin schließt.
10. Verbindungssystem nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseiten von benachbarten Platten durch einen an der ersten Platte festgelegten
und aus dieser hervorstehenden Steg (4), aus dessen hervorstehendem Stück ein Dorn
(5) nach oben hervorsteht, der in eine Aufnahme (6) der benachbarten Platte eingreift,
miteinander verbindbar sind.
1. Connection system for a mobile floor, comprising a plurality of panels (1) which are
rectangular as seen in plan view and which can each be connected at their longitudinal
edges to adjacent panels (1), wherein the panels (1) form a common surface and, in
order to connect two panels (1) which have their longitudinal sides adjacent to one
another, a groove piece (2) and a tongue piece (3) are in each case arranged in the
longitudinal edges of the adjacent panels (1), and the groove piece (2) and the tongue
piece (3) are made of a dimensionally stable material, wherein the groove piece (2)
has a web (21) surrounded by the panel material, a groove (22) which adjoins this
web and whose opening narrows from its closed side towards the open side, and a tab
(23) adjoining the lower edge of the groove, and the tongue piece (3) has web (31)
surrounded by the panel material and a tongue (32) extending upwardly obliquely away
from the web, characterized in that the tab (23) of the groove piece (2) has a depression (24) and the tongue (3) has
a protuberance (34) on its underside, which depression and protuberance positively
inter-engage.
2. Connection system according to Claim 1, characterized in that the web (21) of the groove piece (2) and/or the web (31) of the tongue piece (3)
are adhesively bonded in the longitudinal edges of the panels (1).
3. Connection system according to Claim 1 or 2, characterized in that channels (25, 35) are situated in the web (21) of the groove piece (2) and/or in
the web (31) of the tongue piece (3).
4. Connection system according to one of the above claims, characterized in that the groove piece (2) and/or the tongue piece (3) are made of metal.
5. Connection system according to one of the above claims, characterized in that an end edge of an upper groove leg (26) together with an edge of a rail (33) of the
tongue piece (3) form a stop.
6. Connection system according to one of the above claims, characterized in that the groove piece (2) and the tongue piece (3) can be separated from one another at
an angle of 5° to 25°.
7. Connection system according to one of the above claims, characterized in that the groove piece (2) and the tongue piece (3) can be separated from one another at
an angle of 10° to 20°.
8. Connection system according to one of the above claims, characterized in that, when unlatching the panels at the end sides, the longitudinal edges of the panels
(1) are supported by a reinforcement of the panel surface material provided by the
groove piece (2) or the tongue piece (3).
9. Connection system according to one of the preceding claims, characterized in that, when the groove piece (2) and tongue piece (3) are in the assembled state, an upper
side of the tongue (32) bears against the upper groove leg (26) and a cavity (28)
which closes towards the depression (24) is formed between a lower groove leg (27)
and the tongue (32).
10. Connection system according to one of the preceding claims, characterized in that the end sides of adjacent panels can be connected to one another by means of a web
(4) which is fixed on the first panel and protrudes therefrom and from whose protruding
piece a prong (5) protrudes upwardly, which prong engages in a receptacle (6) in the
adjacent panel.
1. Système de liaison destiné à un plancher mobile comprenant plusieurs plaques (1) de
forme rectangulaire en vue de dessus qui peuvent respectivement être reliées sur leurs
faces de chant longitudinales avec des plaques (1) voisines, les plaques (1) formant
une surface commune, et, pour permettre la liaison de deux plaques (1) voisines en
direction longitudinale sont respectivement prévus un élément à rainure (2) et un
élément élastique (3) dans les faces de chant longitudinales des plaques (1) voisines,
l'élément à rainure (2) et l'élément élastique (3) étant réalisés en un matériau ayant
une forme stable, l'élément à rainure (2) comprenant une barrette (21) entourée par
le matériau de la plaque, une rainure (22) se raccordant à celle-ci, dont l'ouverture
diminue de sa face fermée à sa face ouverte, et une languette (23) se raccordant au
bord inférieur de la rainure, et l'élément élastique (3) comprenant une barrette (31)
entourée par le matériau de la plaque et un tronçon élastique (32) s'étendant obliquement
vers le haut en s'éloignant de la barrette, caractérisé en ce que
la languette (23) de l'élément à rainure (2) comporte une cavité en forme de cuvette
(24), tandis que l'élément élastique (3) comporte un bossage (34) sur sa face inférieure,
cette cavité et ce bossage venant en prise par une liaison par la forme.
2. Système de liaison conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
la barrette (21) de l'élément à rainure (2) et/ou la barrette (31) de l'élément élastique
(3) sont collées dans les faces de chant longitudinales des plaques (1).
3. Système de liaison conforme à la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
des stries (25, 35) sont prévues dans la barrette (21) de l'élément à rainure (2)
et/ou dans la nervure (31) de l'élément élastique (3).
4. Système de liaison conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément à rainure (2) et/ou l'élément élastique (3) est(sont) réalisé(s) en métal.
5. Système de liaison conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la face de chant frontale de la branche supérieure (26) de la rainure forme une butée
avec la face de chant d'un rail (33) de l'élément élastique (3).
6. Système de liaison conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément à rainure (2) et l'élément élastique (3) peuvent être séparés l'un de l'autre
sous un angle de 5° à 25°.
7. Système de liaison conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément à rainure (2) et l'élément élastique (3) peuvent être séparés l'un de l'autre
sous un angle de 10° à 20°.
8. Système de liaison conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les faces de chant longitudinales des plaques (1) sont soutenues, lors d'un décrochage
frontal des plaques, par soutien du matériau de la surface des plaques avec l'élément
à rainure (2) ou l'élément élastique (3).
9. Système de liaison conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
lorsque l'élément à rainure (2) et l'élément élastique (3) sont assemblés la face
supérieure du tronçon élastique (32) s'applique contre la branche supérieure de la
rainure (26), et, entre la branche inférieure (27) de la rainure et le tronçon élastique
(32) est formé un volume creux (28) qui se ferme vers la cavité (24).
10. Système de liaison conforme à une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les faces frontales de plaques voisines peuvent être reliées entre elles par une barrette
(4) fixée à la première plaque et dépassant de celle-ci, et sur la partie en saillie
de laquelle dépasse vers haut un goujon (5) qui vient en prise dans une cavité (6)
de la plaque voisine.
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