Stand der Technik
[0001] DE 199 48 341 A1 bezieht sich ebenfalls auf einen Kraftstoffhochdruckspeicher, der insbesondere für
ein Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem einer Brennkraftmaschine eingesetzt wird.
Der Kraftstoffhochdruckspeicher umfasst einen rohrförmigen Grundkörper, der mit mehreren
Anschlussöffnungen ausgestattet ist. Um das Druckniveau, mit dem der Kraftstoffhochdruckspeicher
beaufschlagt werden kann, zu steigern, sind mindestens zwei Anschlussöffnungen in
dem rohrförmigen Grundkörper diametral gegenüberliegend angeordnet. Ferner befinden
sich in der Wand des aus
DE 199 48 341 A1 bekannten Kraftstoffhochdruckspeichers Bearbeitungsöffnungen, die jeweils durch Verschlussstopfen
verschlossen sind.
[0002] DE 199 48 338 A1 hat ein Verfahren zur Bearbeitung eines Kraftstoffhochdruckspeichers, einen Kraftstoffhochdruckspeicher
und einen Anschlussstutzen zur Anwendung des Verfahrens zum Gegenstand. Der Kraftstoffhochdruckspeicher
umfasst einen Grundkörper, der mit mehreren Anschlussöffnungen ausgestattet ist. Der
Bereich der Anschlussöffnungen des Grundkörpers des Kraftstoffhochdruckspeichers,
an dem Hochdruckleitungen für die einzelnen, unter Systemdruck stehenden, mit Kraftstoff
zu versorgenden Kraftstoffinjektoren angeschlossen werden, weist in der Wand ausgebildete
Durchgangsbohrungen auf, die zwei Abschnitte mit unterschiedlich großen Innendurchmessern
aufweisen. Zum Anschluss der Hochdruckleitungen, die zu den einzelnen Kraftstoffinjektoren
verlaufen, werden in die Wand des Grundkörpers des Kraftstoffhochdruckspeichers Fittings
eingeschraubt, die ihrerseits ein Innengewinde zur Aufnahme eines komplementär ausgebildeten
Anschlussendes einer zum Kraftstoffinjektor verlaufenden Hochdruckleitung aufweisen.
[0003] Aus der
JP 10-299610 A ist eine Vorrichtung zum Anschluss einer Hochdruckleitung an einem rohrförmigen Hochdruckspeicherkörper
bekannt, in dessen Wand mindestens eine Anschlussbohrung für die Hochdruckleitung
ausgebildet ist, wobei ein Ende der Hochdruckleitung von einer Halbschale einer den
Hochdruckspeicherkörper umschließenden schalenförmigen Befestigung übergriffen ist,
wobei die Schalen gegeneinander verspannt sind.
[0004] Die aus dem Stand der Technik bekannten Kraftstoffhochdruckspeicher sind überwiegend
als geschmiedete Bauteile ausgebildet und aus einem Stückgefertigt. Die Schmiederohlinge
werden in der Regel im Wege der Zerspanung mit den Anschlussbohrungen versehen und
mit den zum Anschluss der Hochdruckleitungen erforderlichen Fittings ausgestattet.
Kraftstoffhochdruckspeicher werden darüber hinaus auch als mehrteilige, geschweißte
Bauteile ausgebildet, die eine entsprechende Anzahl angeschweißter Einzelteile, so
wie zum Beispiel die bereits erwähnten Fittings und Laschen umfassen, wobei ein derartiger,
geschweißter Kraftstoffhochdruckspeicher mittels der Laschen im Zylinderkopfbereich
der Verbrennungskraftmaschine befestigt wird.
[0005] Sowohl als Schmiedebauteile beschaffene Kraftstoffhochdruckspeicher als auch aus
mehreren Einzelbauteilen bestehende geschweißte Hochdruckspeicher erfordern einen
recht hohen Fertigungsaufwand.
Offenbarung der Erfindung
[0006] Angesichts der vorstehend skizzierten Lösungen des Standes der Technik liegt der
Erfmdung die Aufgabe zugrunde, einen Hochdruckspeicher, insbesondere für Hochdruckspeicher-Einspritzsysteme
(Common-Rail) bereitzustellen, deren Fertigungs- und Montageaufwand erheblich vereinfacht
ist und bei dem die Abdichtung zwischen einer jeweiligen zum Kraftstoffinjektor verlaufenden
Hochdruckleitung und der korrespondierenden Anschlussbohrung im Hochdruckspeicher
bereits bei der Montage erreicht werden kann.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass dem Umfang des Hochdruckspeicherkörpers
im Bereich der Anschlussbohrungen für die zu den Kraftstoffinjektoren führenden Hochdruckleitungen
schalenförmige Befestigungen zugeordnet sind, welche die Hochdruckleitungen in einen
angestauchten Bereich übergreifen und in einen Anstellbereich der Umfangsfläche des
Hochdruckspeicherkörpers drücken. Die schalenförmige Befestigung umfasst bevorzugt
zwei an einem Ende ineinander einhängbare Halbschalen, die an dem anderen Ende entweder
mittels eines Spannelementes am Umfang des Hochdruckspeicherkörpers gegeneinander
verspannt werden, oder über die Ausbildung eines Übergriffes zwischen den offenen
Enden der beiden Halbschalen unter Vorspannung am Umfang des Hochdruckspeicherkörpers
befestigt werden. Die schalenförmige Befestigung wirkt wie eine den Umfang des Hochdruckspeicherkörpers
umschließende Rohrschelle, die direkt auf die Mantelfläche des Hochdruckspeicherkörpers
aufgebracht wird und die Dichtkraft zwischen der Anschlussbohrung in der Wand des
Hochdruckspeicherkörpers und der Anstauchung am Ende der Hochdruckleitung erzeugt.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung vermeidet den Einsatz heute eingesetzter
Fittings, die im Allgemeinen stoffschlüssig mit der Umfangsfläche des Hochdruckspeicherkörpers
verbunden werden. Bevorzugt werden die beiden Halbschalen der schalenförmigen Befestigung
als Blechformstücke ausgeformt, was die Herstellkosten günstig beeinflusst.
[0008] Der Hochdruckspeicherkörper umfasst ein einfaches Rohr, in welchem eine Anzahl von
Anschlussbohrungen eingebracht wird, wobei die Anzahl der in die Wand des Hochdruckspeicherkörpers
eingebrachten Anschlussbohrungen der Zahl der mit Kraftstoff zu versorgenden Kraftstoffinjektoren
der Verbrennungskraftmaschine entspricht. Im Bedarfsfall können an das gezogene, einfach
ausgebildete Rohr, welches den Hochdruckspeicherkörper im Wesentlichen darstellt,
Befestigungslaschen zur Fixierung des Hochdruckspeicherkörpers im Zylinderkopfbereich
der Verbrennungskraftmaschine angeschweißt werden. Das Anschlagen, das Befestigung
und das Abdichten zwischen den zu den Kraftstoffinjektoren verlaufenden Hochdruckleitungen
erfolgt bei der Montage der schalenförmigen Befestigung. Über die erfindungsgemäß
vorgeschlagene Lösung besteht die Möglichkeit, die Hochdruckleitungen zu den einzelnen
unter Systemdruck stehenden, mit Kraftstoff zu versorgenden Kraftstoffinjektoren querkraftfrei
und abgedichtet am Hochdruckspeicherkörper anzuschließen.
[0009] In montagetechnisch besonders einfacher Weise werden die beiden Halbschalen der schalenförmigen
Befestigung an einem Ende ineinander eingehängt. Es besteht die Möglichkeit, die Halbschale
der schalenförmigen Befestigung, welche die Anstauchung am Ende der Hochdruckleitung
zum Kraftstoffinjektor verschließt, vorzumontieren und damit direkt am Ende der an
der Mantelfläche des Hochdruckspeicherkörper zu fixierenden Hochdruckleitung auszubilden.
Bevorzugt wird diejenige der Halbschalen, welche die Anstauchung am Ende der Hochdruckleitung
umschließt, mittels einer Fixierung zur Mantelfläche des Hochdruckspeicherkörpers
verdrehgesichert, damit beim Fertigmontieren insbesondere beim Erzeugen der Klemmkraft
keine Querkraft auf die Hochdruckleitung zum Kraftstoffinjektor wirkt. Neben einer
Vormontage derjenigen der Halbschalen, welche die Anstauchung der Hochdruckleitung
übergreift, kann diese Halbschale auch als separates Bauteil mit einem Einführschlitz
versehen, bei der Montage der Hochdruckleitung im Bereich der Anschlussbohrung am
Hochdruckspeicherkörper als Einzelteil montiert werden. Aus Festigkeitsgründen ist
die an der Hochdruckleitung vormontierte Halbschale die günstigere Variante. In der
Halbschale, welche die Anstauchung am Ende der Hochdruckleitung übergreift, wird bevorzugt
eine Distanzscheibe oder ein Distanzring mit einem kragenförmigen Ansatz eingebaut.
Mittels des Distanzringes oder der Distanzscheibe mit kragenförmigem Ansatz können
Fertigungsungenauigkeiten ausgeglichen werden sowie die auf die Abdichtung zwischen
der Anstauchung in korrespondierender Geometrie ausgebildeten Fläche an der Mantelfläche
des Hochdruckspeicherkörpers wirkenden Kräfte ausgeglichen und insbesondere gleichmäßig
am Dichtumfang verteilt werden.
[0010] Die Klemmkraft am offenen Ende zwischen den beiden Halbschalen zur Fixierung der
schalenförmigen Befestigung einer Mantelfläche des Hochdruckspeicherkörpers kann einerseits
durch eine Schraubverbindung erzeugt werden und andererseits durch eine Deformation
zwischen den offenen Enden der beiden Halbschalen zur Sicherung der Dichtspannung
herbeigeführt werden. Wird als Spannelement im Rahmen einer Schraubverbindung eine
Spannschraube eingesetzt, so kann diese einerseits mit einer korrespondierenden Mutter
vorgespannt werden, andererseits kann zum Beispiel in der unteren der beiden Halbschalen
durch eine Materialumformung eine Materialanhäufung ausgebildet werden, in der ein
Innengewinde erzeugt wird. Das schraubenförmige Spannelement kann dann unter Verzicht
auf eine separate Mutter mit der unteren der beiden Halbschalen verschraubt werden.
Des Weiteren kann an der unteren der beiden Halbschalen auch ein Gewindekragen durch
Umformung erzeugt werden, in welche das schraubenförmig ausgebildete Spannelement
zur Erzeugung einer Klemmkraft eingeschraubt werden kann.
[0011] Bei Ausbildung einer Deformation der beiden offenen Enden der Halbschalen der schalenförmigen
Befestigung an der Mantelfläche des Hochdruckspeicherkörpers wird diese Klemmkrafteinleitungsstelle
bevorzugt so ausgebildet, dass sich die beiden offenen Enden der Halbschalen an dieser
Klemmkrafteinleitungsstelle übergreifen. Dadurch ist das Spiel an der Einleitungsstelle
der Klemmkraft in die Befestigung, an der die beiden Halbschalen zuerst ineinander
eingehangen oder miteinander verhakt werden, aus der Verbindung herausgedrückt, so
dass sich ein fester Sitz der schalenförmigen Befestigung an der Mantelfläche des
Hochdruckspeicherkörpers ergibt.
[0012] Um auch bei der Montage der schalenförmigen Befestigung an der Mantelfläche des Hochdruckspeicherkörpers
eine querkraftfreie Festigung der Hochdruckleitungen an der Mantelfläche des Hochdruckspeichers
zu gewährleisten, wird bevorzugt eine Ausnehmung an der Mantelfläche des Hochdruckspeicherkörpers
erzeugt. Diese Ausnehmung wirkt mit einem entweder an der oberen Halbschale oder an
der unteren Halbschale ausgebildeten Vorsprung zusammen. Die Kombination aus einem
an einer der Halbschalen ausgebildeten Vorsprung mit der Ausnehmung an der Mantelfläche
des Hochdruckspeicherkörpers bewirkt eine Verdrehfixierung der schalenförmigen Befestigung
während der Montage an der Mantelfläche und des Hochdruckspeicherkörpers und insbesondere
beim Erzeugen der Vorspannung, sei es durch eine Schraubverbindung, sei es durch eine
Deformation der noch offen stehenden Enden der beiden gegeneinander vorzuspannenden
Halbschalen.
Zeichnung
[0013] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nach stehend eingehender beschrieben.
[0014] Es zeigt:
- Figur 1
- eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsvariante einer schalenförmigen Befestigung
für eine Hochdruckleitung an der Mantelfläche eines Hochdruckspeicherkörpers,
- Figur 2
- einen Querschnitt durch die in Figur 1 dargestellte Ausführungsvariante einer schalenförmigen
Befestigung für eine Hochdruckleitung an der Mantelfläche eines Hochdruckspeicherkörpers,
- Figur 3
- eine Unteransicht der in den Figuren 1 und 2 dargestellten ersten Ausführungsvariante
der schalenförmigen Befestigung einer Hochdruckleitung an der Mantelfläche eines Hochdruckspeicherkörpers,
- Figur 4
- einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsvariante einer schalenförmigen Befestigung
einer Hochdruckleitung an der Mantelfläche eines Hochdruckspeicherkörpers,
- Figur 5
- eine Unteransicht der in Figur 4 dargestellten zweiten Ausführungsvariante der schalenförmigen
Befestigung einer Hochdruckleitung,
- Figur 5.1
- eine Seitenansicht der in Figur 5 dargestellten zweiten Ausführungsvariante der schalenförmigen
Befestigung,
- Figur 6
- eine Ansicht der zweiten Ausführungsvariante der schalenförmigen Befestigung von der
Oberseite,
- Figur 7
- eine weitere, dritte Ausführungsvariante einer schalenförmigen Befestigung einer Hochdruckleitung
an der Mantelfläche eines Hochdruckspeicherkörpers mit einer durch Deformation der
offenen Halbschalenenden erzeugten Klemmkrafteinleitungsstelle,
- Figur 8
- eine fertig ausgebildete Klemmkraft-Einleitungsstelle gemäß der in Figur 7 dargestellten
dritten Ausführungsvariante der schalenförmigen Befestigung,
- Figur 9
- eine Draufsicht auf die in Figur 7 dargestellte weitere dritte Ausführungsvariante
der schalenförmigen Befestigung,
- Figur 10
- eine weitere, vierte Ausführungsvariante der schalenförmigen Befestigung zwischen
einer Hochdruckleitung und der Mantelfläche eines Hochdruckspeicherkörpers und
- Figur 11
- eine Seitenansicht der in Figur 10 dargestellten weiteren, vierten Ausführungsvariante
der schalenförmigen Befestigung zwischen der Hochdruckleitung und dem rohrförmig ausgeführten
Hochdruckspeicherkörper,
- Figur 12
- eine Draufsicht auf die in Figur 10 dargestellte vierte Ausführungsvariante der schalenförmigen
Befestigung,
- Figur 13
- eine weitere Ausführungsvariante der schalenförmigen Befestigung in Schnittdarstellung,
- Figur 13.1
- eine Seitenansicht der in Figur 13 dargestellten Ausführungsvariante mit oberhalb
der Symmetrieachse angeordnetem Übergriff,
- Figur13.2
- eine Draufsicht auf die in Figur 13 dargestellte Ausführungsvariante und
- Figuren 14.2 und 14.2
- eine weitere Ausführungsvariante mit axial zueinander verschieb- und verrastbaren
Schalen einer schalfenförmigen Befestigung.
Ausführungsvarianten
[0015] Darstellung gemäß Figur 1 ist eine erste Ausführungsvariante einer schalenförmigen
Befestigung einer Hochdruckleitung an der Mantelfläche eines Hochdruckspeicherkörpers
von oben zu entnehmen.
[0016] Nachfolgend wird eine schalenförmige Befestigung 20 beschrieben, die eine Oberschale
22 und eine Unterschale 24 aufweist. Die Oberschale 22 und die Unterschale 24 werden
komplementär zueinander ausgelegt, so dass die Ober- beziehungsweise die Unterschale
22, 24 eine Mantelfläche eines rohrförmigen Hochdruckspeicherkörpers 10 in einem Winkel
von 180° umschließen. Unter "Halbschalen" wird nachfolgend verstanden, dass die schalenförmige
Befestigung 20 zwei schalenförmige Komponenten umfasst, die den rohrförmig ausgebildeten
Hochdruckspeicherkörper 10 auch in größeren oder kleineren Umschlingungswinkeln 98
beziehungsweise 100 umschließen. Im montierten Zustand umschließt die schalenförmige
Befestigung 20 eine Mantelfläche 12 des rohrförmig ausgebildeten Hochdruckspeicherkörpers
10, bevorzugt entlang des gesamten Umfangs, abgesehen von der Verbindungsstelle zu
einer Hochdruckleitung 16. So können zum Beispiel die Halbschalen so ausgeführt sein,
dass die Oberschale 22 eine Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers 10 auch in
einem größeren Winkel als 180° umschließt und die Unterschale 24 demzufolge die Mantelfläche
12 des Hochdruckspeicherkörpers 10 in einem geringeren Winkel als 180° umschließt.
Selbstverständlich können die Abmessungen hinsichtlich des Umschließungswinkels der
Halbschalen 22, 24 der schalenförmigen Befestigung 20 auch umgekehrt ausgebildet sein.
[0017] Ein Hochdruckspeicherkörper 10, der im Wesentlichen rohrförmig ausgebildet ist, weist
eine Mantelfläche 12 auf. Der Hochdruckspeicherkörper 10 ist in einer Wandstärke ausgebildet,
die einer Beaufschlagung des Hochdruckspeicherkörpers 10 mit einem Systemdruck zwischen
1600 und 2000 bar standhält. Der Systemdruck wird im Hochdruckspeicherkörper 10 durch
ein Hochdruckförderaggregat, wie zum Beispiel eine Hochdruckpumpe, erzeugt, die in
den nachfolgend beschriebenen Zeichnungen nicht dargestellt ist. Der Hochdruckspeicherkörper
10 ist symmetrisch zu seiner Symmetrieachse 14 ausgebildet. An der Mantelfläche 12
des Hochdruckspeicherkörpers 10 ist eine im Schnitt dargestellte Hochdruckleitung
16 aufgenommen, die einen Strömungsquerschnitt 18 aufweist und zu einem in Figur 1
nicht dargestellten Kraftstoffinjektor verläuft. Durch die Hochdruckleitung 16 wird
der im Hohlraum des Hochdruckspeicherkörpers 10 bevorratete, unter Systemdruck stehende
Kraftstoff zum Kraftstoffinjektor geführt. Die in Figur 1 im Schnitt dargestellte
Hochdruckleitung 16 ist mittels einer schalenförmigen Befestigung 20 an der Mantelfläche
12 des Hochdruckspeicherkörpers 10 befestigt. Die schalenförmige Befestigung 20 umfasst
eine Oberschale 22 und eine Unterschale 24, die im Wesentlichen halbkreisförmig ausgebildet
sind. In der in Figur 1 dargestellten ersten Ausführungsvariante der schalenförmigen
Befestigung 20 verläuft in der Oberschale 22 eine schlitzförmige Ausnehmung 26. Durch
die schlitzförmige Ausnehmung 26 der Oberschale 22 ist gewährleistet, dass die Oberschale
22 bei der Montage als separates Bauteil über eine in Figur 1 nicht dargestellte Anstauchung
44 (vergleiche Darstellung gemäß Figur 2) geschoben werden kann, d.h. diese übergreift.
Eine erste Verbindung der Oberschale 22 mit der Unterschale 24 ist durch eine Klammerung
30 gegeben, an der die Oberschale 22 in die Unterschale 24 eingehängt ist. Der Klammerung
30 gegenüberliegend befindet sich ein zum Beispiel als Schraube beschaffenes Spannelement
28, über welches die Oberschale 22 und die Unterschale 24 der schalenförmigen Befestigung
20 gegeneinander vorgespannt werden können. Die Oberschale 22 kann Bestandteil der
Hochdruckleitung 16 sein, demnach mit dieser vormontiert sein. In diesem Falle entfällt
an der Oberschale 22 die Ausbildung der schlitzförmigen Ausnehmung 26. Die Oberschale
22 der schalenförmigen Befestigung 20 kann ebenso gut ein separates Bauteil darstellen,
welches mit der schlitzförmigen Ausnehmung 26 bei der Montage am Hochdruckspeicherkörper
10 über die bereits erwähnte Anstauchung der Hochdruckleitung 16 geschoben wird.
[0018] Figur 2 zeigt eine Schnittdarstellung der in Figur 1 dargestellten ersten Ausführungsvariante
einer schalenförmigen Befestigung einer Hochdruckleitung 16 an der Mantelfläche eines
Hochdruckspeicherkörpers.
[0019] Wie der Darstellung gemäß Figur 2 entnehmbar ist, umschließt eine Wand 40 des Hochdruckspeicherkörpers
10 einen Hohlraum 38. Der Hohlraum 38 ist mit Systemdruck beaufschlagt, wobei dieses
Druckniveau im Bereich zwischen 1600 und 2000 bar liegt. In der Wand 40 des Hochdruckspeicherkörpers
10 sind eine der mit diesem zu verbindenden Kraftstoffinjektoren entsprechende Anzahl
von Anschlussbohrungen 42 ausgebildet. Wie aus Figur 2 hervorgeht, münden die Anschlussbohrungen
42 in trichterförmig konfigurierte Flächen 43. Anstelle einer trichterförmigen Konfiguration
können die Flächen 43 auch halbkugelförmig oder in einer anderen Geometrie ausgebildet
werden.
[0020] An der Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers 10 ist die schalenförmige Befestigung
20 fixiert, welche die Oberschale 22 und die Unterschale 24 umfasst. Die Oberschale
22 und die Unterschale 24 sind an einer ersten Einleitungsstelle 32 zur Einleitung
einer Klemmkraft F
K ineinander eingehangen oder miteinander verhakt. Diese Verbindung der Oberschale
22 mit der Unterschale 24 an der ersten Einleitungsstelle 32 erfolgt werkzeuglos.
An der der ersten Einleitungsstelle 32 gegenüber liegenden zweiten Einleitungsstelle
34 zur Einleitung der Klemmkraft F
K in die schalenförmige Befestigung 20, erstreckt sich zwischen den Enden der Oberschale
22 und der Unterschale 24 ein schraubenförmig ausgebildetes Spannelement 28. Ein Gewindeabschnitt
des Spannelementes 28 ist durch Bezugszeichen 52 bezeichnet, eine Mutter, in welche
das Spannelement 28 eingreift, durch Bezugszeichen 50 identifiziert. Je nach Anzugsmoment
des Spannelements 28 erfolgt ein Spannen der Oberschale 22 gegen die Unterschale 24
der schalenförmigen Befestigung 20 um die Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers
10. Dabei wird an der ersten Einleitungsstelle 32 eventuell noch vorhandenes Spiel
aus der schalenförmigen Befestigung 20 herausgedrückt. Je nach definiertem Anzugsmoment,
mit welchem das Spannelement 28 angezogen wird, legt sich die Oberschale 22 der schalenförmigen
Befestigung 20 im Bereich einer in der Oberschale 22 ausgebildeten Öffnung 46 unter
Ausbildung eines Ringspaltes 48 um eine Schulter 54 oberhalb einer Anstauchung 44.
Die Anstauchung 44 hat in der in Figur 2 dargestellten Ausführungsvariante ein kegelstumpfförmiges
Aussehen. Die Anstauchung 44 wird bevorzugt komplementär zur Geometrie der Anschlussfläche
43, in welche die Anschlussbohrung 42 in der Wand 40 ausläuft, gefertigt.
[0021] Je nach verbleibender Axiallänge des freien Gewindeabschnitts 52 zwischen den Enden
der Oberschale 22 und der Unterschale 24 kann die Klemmkraft F
K erzeugt werden, wobei die an der ersten Einleitungsstelle 32 und an der zweiten Einleitungsstelle
34 eingeleitete Klemmkraft F
K bevorzugt der aufzubringenden Dichtkraft 36 (F
D) entspricht. Dadurch ist sichergestellt, dass eine Leckage-dichte Verbindung zwischen
der Anstauchung 44 und der in einer zu dieser komplementären Geometrie ausgebildeten
Anschlussfläche 43 an der Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers 10 entsteht.
[0022] Figur 3 zeigt die erste Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen schalenförmigen
Befestigung von der Unterseite her.
[0023] Figur 3 ist entnehmbar, dass das Spannelement 28 die Mutter 50 durchsetzt, wodurch
die Unterschale 24 an die Oberschale 22 angezogen wird. Beim Verspannen der Oberschale
22 gegen die Unterschale 24 an der zweiten Krafteinleitungsstelle 34 wird an der ersten
Krafteinleitungsstelle 32 eventuell noch vorhandenes Spiel aus der schalenförmigen
Befestigung 20 herausgedrückt.
[0024] Figur 4 zeigt eine zweite Ausführungsvariante der schalenförmigen Befestigung, mit
der eine Hochdruckleitung an der Mantelfläche des Hochdruckspeichers dichtend angeschlossen
ist.
[0025] Der in Figur 4 dargestellten zweiten Ausführungsvariante ist entnehmbar, dass die
Oberschale 22 und die Unterschale 24 an der ersten Einleitungsstelle 32 der Klemmkraft
F
K mittels eines Übergriffes 60 miteinander verbunden sind. In der in Figur 4 dargestellten
Ausführungsvariante übergreift ein gebogen ausgebildetes Ende der Oberschale 22 einen
Ansatz der Unterschale 24 im Bereich der ersten Einleitungsstelle 32 der Klemmkraft
F
K. An der zweiten Einleitungsstelle 34 der Klemmkraft F
K werden die offenen Enden der Oberschale 22 und der Unterschale 24 der schalenförmigen
Befestigung 20 über ein Spannelement 28 gegeneinander verschraubt. In dieser Ausführungsvariante
ist im Unterschied zur Darstellung gemäß Figur 2 die Mutter 50 entbehrlich, da das
Innengewinde für das schraubenförmige ausgebildete Spannelement 28 in einer Materialanhäufung
66 ausgebildet ist. Das Innengewinde ist durch Bezugszeichen 68 identifiziert. Im
Unterschied zur in Figur 2 dargestellten Schnittdarstellung der ersten Ausführungsvariante
der schalenförmigen Befestigung weist die Hochdruckleitung 16 eine gerundet ausgebildete
Anstauchung 64 auf, welche an die Anlagefläche 43 oberhalb der Anschlussbohrung 42
in der Wand 40 des Hochdruckspeicherkörpers 10 angestellt ist. Die Wand 40 begrenzt
den Hohlraum 38 des Hochdruckspeicherkörpers 10, der über ein nicht dargestelltes
Hochdruckförderaggregat mit einem Systemdruck zwischen 1600 und 2000 bar beaufschlagt
ist. Die Oberschale 22 umfasst die Öffnung 46, durch welche die Hochdruckleitung 16
verläuft. Die obere Halbschale 22 wird vor dem Ausbilden der gerundeten Anstauchung
64 über die Hochdruckleitung 16 geschoben. Die Oberschale 22 liegt auf einer an der
gerundeten Anstauchung 64 ausgebildeten Schulter 54 auf, über welche die Dichtkraft
zwischen der Hochdruckleitung 16 und der Anlagefläche 43 an der Mantelfläche 12 des
Hochdruckspeicherkörpers 10 beim Vorspannen der Oberschale 22 gegen die Unterschale
24 erzeugt wird. Die Oberschale 22 kann mit einer Anflachung 62 versehen werden, die
mit einer korrespondierend an der Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers 10
ausgebildeten Anflachung zusammenwirkt und so bei der Montage eine Verdrehsicherung
darstellt, so dass die Hochdruckleitung 16 querkraftfrei an der Mantelfläche 12 des
Hochdruckspeicherkörpers 10 montiert werden kann.
[0026] Figur 5 zeigt die in Figur 4 dargestellte zweite Ausführungsvariante der laschenförmigen
Befestigung von der Oberseite her.
[0027] Figur 5 zeigt, dass die Oberschale 22 die Unterschale 24 im Bereich des Übergriffes
30 umschließt. Die Hochdruckleitung 16 ist unter Ausbildung eines Ringspaltes 48 zwischen
der Oberschale 22 und der Außenumfangsfläche der Hochdruckleitung 16 fixiert. Aufgrund
des Ringspaltes 48 unterbleibt eine Einleitung von Querkräften in die Hochdruckleitung
16, was deren Lebensdauer erheblich erhöht. Figur 5 ist in der Draufsicht das Spannelement
28 zu entnehmen, welches die Oberschale 22 gegen die Unterschale 24 im Bereich der
zweiten Krafteinleitungsstelle 34 für die Klemmkraft F
K vorspannt. Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass der Hochdruckspeicherkörper
10 im Wesentlichen rohrförmig ausgebildet ist und symmetrisch zu seiner Symmetrieachse
14 verläuft.
[0028] Figur 5.1 zeigt eine Seitenansicht des Übergriffes, mit dem die Oberschale und die
Unterschale der schalenförmigen Befestigung gemäß Figur 5 ineinander greifen.
[0029] Aus der Seitenansicht gemäß Figur 5.1 geht hervor, dass der Übergriff 60, wie in
Figur 5 dargestellt, im Bereich der ersten Einleitungsstelle 32 für die Klemmkraft
F
K werkzeuglos hergestellt wird und durch eine formschlüssige Verbindung zwischen den
offenen Enden der Oberschale 22 und der Unterschale 24 entsteht. Zur Orientierung
ist an der Oberschale 22 die Hochdruckleitung 16 teilweise angedeutet.
[0030] Figur 6 ist die Draufsicht auf die in Figur 4 im Schnitt dargestellte zweite Ausführungsvariante
der schalenförmigen Befestigung der Hochdruckleitung an der Mantelfläche des Hochdruckspeicherkörpers
zu entnehmen.
[0031] Aus der Darstellung gemäß Figur 6 geht hervor, dass die Oberschale 22 die bereits
erwähnte schlitzförmige Ausnehmung 26 enthält. Die Oberschale 22 kann dadurch als
separates Bauteil im Rahmen der Ausbildung des Hochdruckanschlusses zwischen der Hochdruckleitung
16 und dem Hochdruckspeicherkörper 10. eingesetzt werden. In diesem Falle gestattet
die schlitzförmige Ausnehmung 26 ein seitliches Aufschieben der Oberschale 22 über
die in Figur 4 näher dargestellte, dort gerundete Anstauchung 64 am Ende der Hochdruckleitung
16. Wie bereits erwähnt, sind die Oberschale 22 und die Unterschale 24 der schalenförmigen
Befestigung im Bereich der ersten Einleitungsstelle 32 für die Klemmkraft F
K ineinander eingehängt oder miteinander verhakt. Die Spannung zwischen der Oberschale
22 und der Unterschale 24 zur Fixierung der schalenförmigen Befestigung 20 an der
Mantelfläche 12 des Hochdruckspeichers 10 wird im Wesentlichen durch das Anzugsmoment
des Spannelementes 28 definiert. In der Darstellung gemäß Figur 6 ist angedeutet,
dass die Wand 40 des Hochdruckspeicherkörpers 10 dessen Hohlraum 38 umschließt. Unterhalb
der in Figur 6 dargestellten, angedeuteten Hochdruckleitung 16 befindet sich in der
Wand 40 des Hochdruckspeicherkörpers 10 die in Figur 4 im Schnitt dargestellte Anschlussbohrung
42, die in die Anlagefläche 43 übergeht, hier trichterförmig ausgebildet.
[0032] Figur 7 zeigt eine weitere, dritte Ausführungsvariante der erfindungsgemäß vorgeschlagenen
schalenförmigen Befestigung einer Hochdruckleitung an der Mantelfläche des Hochdruckspeicherkörpers.
[0033] Gemäß der in Figur 7 dargestellten weiteren dritten Ausführungsvariante der schalenförmigen
Befestigung 20 ist die Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers 10 von der Oberschale
22 und der Unterschale 24 im Bereich der Anschlussbohrung 42 umschlossen. In der Darstellung
gemäß Figur 7 ist an der ersten Einleitungsstelle 32 zur Einleitung der Klemmkraft
F
K der Übergriff 60 ausgebildet, wobei unter Ausbildung einer spannelementfreien Klemmung
78 ein übergreifendes Ende 80 der Oberschale 22 ein übergreifendes Ende 82 der Unterschale
24 umschließt. Durch den Doppelpfeil ist angedeutet, dass die Position des Übergriffes
60 an beliebigen Stellen an der Mantelfläche 12, d.h. in beliebigen Winkellagen in
Bezug auf die Symmetrieachse 14 des Hochdruckspeicherkörpers 10 ausgebildet werden
kann. Gemäß der Darstellung in Figur 7 wird an der der ersten Einleitungsstelle 32
der Klemmkraft F
K gegenüberliegenden zweiten Einleitungsstelle 34 das offene Ende der Oberschale 22
in Richtung eines Verformungsweges 26 bewegt und schlussendlich die in Figur 8 dargestellte
spannelementfreie Klemmung 78 an der zweiten Einleitungsstelle 34 der Klemmkraft F
K erzeugt.
[0034] Aus der Darstellung gemäß Figur 7 ist zudem entnehmbar, dass die Oberschale 22 einen
domförmigen Absatz aufweist, der in der Darstellung gemäß Figur 7 eine Distanzscheibe
72 umschließt. Anstelle der in Figur 7 dargestellten, ohne hülsenförmigen Kragen ausgebildeten
Distanzscheibe 72 kann hier auch die in Figur 10.1 dargestellte Distanzscheibe 92
mit Kragen eingesetzt werden, wodurch sichergestellt ist, dass die Hochdruckleitung
16 querkraftbelastungsfrei an der Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers 10
befestigt und abgedichtet ist.
[0035] Die in der Darstellung gemäß Figur 7 wiedergegebenen Distanzscheibe 72 liegt auf
der Schulter 54 der Anstauchung 74 der Hochdruckleitung 16 auf. Die Anstauchung 74
weist eine kegelförmig konturierte Mantelfläche auf, die komplementär zur trichterförmig
ausgebildeten Anlagefläche 43 in der Wand 40 des Hochdruckspeicherkörpers 10 ausgebildet
ist.
[0036] Darüber hinaus ist an einer Innenseite der Oberschale 22 ein Vorsprung 84 ausgebildet.
Der Vorsprung 84 ragt in eine in der Mantelfläche 12 des Hochdruckspeichers 10 angeordnete
Ausnehmung 86 hinein. Durch das Zusammenwirken des an der Oberschale 22 ausgebildeten
Vorsprungs 84 mit der Ausnehmung 86 in der Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers
10 ist sichergestellt, dass sich der Hochdruckspeicherkörper 10 bei der Ausbildung
der Spannverbindung an der zweiten Einleitungsstelle 34 bei einer Verformung des offenen
Endes der Oberschale 22 entsprechend des Verformungsweges 76 nicht relativ verdreht,
was zu einer Querkraftbeanspruchung der Hochdruckleitung 16 führen würde. Die Hochdruckleitung
16 ist einerseits durch die Distanzscheibe 72 und andererseits durch den Ringspalt
48 gegen eine Einleitung von Querkräften durch die Oberschale 22 geschützt. Alternativ
zur in Figur 7 dargestellten Distanzscheibe 72 kann die Mantelfläche der Hochdruckleitung
16 auch von der in Figur 10.1 im Schnitt dargestellten Distanzscheibe 92 mit kragenförmigem
Ansatz umschlossen sein.
[0037] Figur 8 zeigt die Verbindung der Oberschale 22 mit der Unterschale 24 im Bereich
der zweiten Einleitungsstelle der Klemmkraft.
[0038] Aus Figur 8 geht hervor, dass bei Verformung des oberen Endes der Oberschale 22 in
Richtung des Verformungsweges 76 - wie in Figur 7 dargestellt - eine spannelementfreie
Klemmung 78 an der zweiten Einleitungsstelle 34 der Klemmkraft F
K erzeugt wird. Dadurch wird einerseits eventuell noch an der ersten Einleitungsstelle
32 der Klemmkraft F
K vorhandenes Spiel aus der schalenförmigen Befestigung 20 herausgedrückt und andererseits
eine voll umfängliche Anlage der Innenseiten der Oberschale 22 und der Unterschale
24 an der Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers 10 erreicht.
[0039] Figur 9 zeigt die in Figur 7 dargestellte dritte Ausführungsvariante der schalenförmigen
Befestigung der Hochdruckleitung an der Mantelfläche des Hochdruckspeicherkörpers
in der Draufsicht.
[0040] Durch Bezugszeichen 84 ist die Lage des Vorsprungs an der Innenseite der Oberschale
22 angedeutet, welche in Zusammenspiel mit der Ausnehmung 86 an der Mantelfläche 12
des Hochdruckspeicherkörpers 10 als Verdrehsicherung zwischen Oberschale 22 und Hochdruckspeicherkörper
10 bei der Montage fungiert. Die Oberschale 10 und die Unterschale 22 (in Figur 9
nicht dargestellt) sind durch den Übergriff 60 gemäß der Darstellung in Figur 7 im
Bereich der ersten Einleitungsstelle 32 der Klemmkraft F
K miteinander verbunden.
[0041] Figur 10 zeigt eine weitere, vierte Ausführungsvariante der schalenförmigen Befestigung
der Hochdruckleitung 16 an der Mantelfläche des Hochdruckspeicherkörpers.
[0042] Aus der Darstellung gemäß Figur 10 geht hervor, dass im Bereich der ersten Einleitungsstelle
32 der Klemmkraft F
K die offenen Enden der Oberschale 22 und der Unterschale 24 auch formschlüssig ineinander
gelegt werden können, etwa in Form einer Schwalbenschwanz-Führung. Dadurch ergibt
sich eine spannelementfreie Klemmverbindung 78 im Bereich der ersten Einleitungsstelle
32 der Klemmkraft. Im Bereich, in dem die offenen Enden der Oberschale 22 und der
Unterschale 24 im Bereich der ersten Einleitungsstelle 32 miteinander verbunden sind,
kann an der der Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers 10 zuweisenden Innenseite
der Vorsprung 84 ausgebildet werden, der in die korrespondierend zu dessen Geometrie
ausgebildete Ausnehmung 86 der Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers 10 eingreift.
Auf diese Weise ist auch in der in Figur 10 dargestellten Ausführungsvariante eine
relative Bewegung zwischen dem rohrförmig ausgebildeten Hochdruckspeicherkörper 10
und der diesen umschließenden schalenförmigen Befestigung 20 ausgeschlossen, so dass
eine Querkrafteinleitung in die Hochdruckleitung 16 unterbleibt.
[0043] Die Oberschale 22 weist im Bereich, in dem die Oberschale 22 die Anstauchung 74 der
Hochdruckleitung 16 übergreift, einen domförmigen Ansatz auf. Dort ist die Öffnung
46 ausgebildet. Zwischen der Öffnung 46 und der Mantelfläche der Hochdruckleitung
16 erstreckt sich der Ringspalt 48. Unterhalb der Oberschale 22 ist eine Distanzscheibe
92 mit kragenförmigem Ansatz angeordnet, die die Hochdruckleitung 16 umschließt. Die
Distanzscheibe 72 stützt sich einerseits auf der Schulter 54 der Anstauchung 74 mit
Kegelfläche ab und ist andererseits von der Oberschale 22 umschlossen. Der kragenförmige
Ansatz der Distanzscheibe 92 gemäß der Darstellung in Figur 10.1 schützt die Außenumfangsfläche
der Hochdruckzuleitung 16 gegen die Einleitung von Querkräften und vergleichmäßigt
die Einleitung der Vorspannkraft. Figur 10.1 ist darüber hinaus entnehmbar, dass die
Distanzscheibe 92 mit kragenförmigem Ansatz einen Innendurchmesser 94 aufweist, welcher
im Wesentlichen dem Außendurchmesser der Hochdruckleitung 16 entspricht. In der Darstellung
gemäß Figur 10 wird die Anstauchung 74, die eine kegelstumpfförmige Fläche aufweist,
in die trichterförmig konfigurierte Anschlussfläche 43 der Mantelfläche 12 oberhalb
der Anschlussbohrung 42 der Wand 40 hineingedrückt. Dadurch entsteht eine leckagefreie
Verbindung zwischen dem Hohlraum 38 des Hochdruckspeicherkörpers 10, der Anschlussbohrung
42 in der Wand 12 des Hochdruckspeicherkörpers 10 und der Hochdruckleitung 16.
[0044] In der in Figur 10 dargestellten Ausführungsvariante wird die Dichtkraft F
D (Bezugszeichen 36) zwischen der Oberschale 22 und der Unterschale 24 der schalenförmigen
Befestigung 20 über das Spannelement 28 erzeugt. Auch in der in Figur 10 dargestellten
weiteren, vierten Ausführungsvariante der schalenförmigen Befestigung 20 kann in der
Unterschale 24 beispielsweise ein Gewindekragen 90 ausgebildet werden, indem der Gewindeabschnitt
52 des Spannelementes 28 eingeschraubt wird. Bevorzugt wird die Oberschale 22 auf
der Hochdruckleitung 16 vormontiert, wodurch die Ausbildung einer schlitzförmigen
Ausnehmung 26 in der Oberschale 22, wie im Zusammenhang mit den Ausführungsvarianten
gemäß der Figuren 1 und 6 dargestellt, entfallen kann.
[0045] Während in der in Figur 10 im Schnitt dargestellten weiteren, vierten Ausführungsvariante
der schalenförmigen Befestigung 20 die Einleitung der Klemmkraft F
K an der ersten Einleitungsstelle 32 durch die ineinander gelegten Enden der Oberschale
22 und der Unterschale 24 erfolgt, wird die Klemmkraft F
K an der zweiten Einleitungsstelle 24 durch das Spannelement 28 aufgebracht. Bevorzugt
erfolgt somit die Einleitung der Klemmkraft F
K an zwei Stellen an der Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers 10. Bevorzugt
beträgt F
D = 2 F
K.
[0046] Die in Figur 10 dargestellte Ausführungsvariante der schalenförmigen Befestigung
20 zeichnet sich dadurch aus, dass im Bereich der ersten Einleitungsstelle 32 der
Klemmkraft F
K die Anschlussverbindung 60 nicht erhaben in radialer Richtung über die Oberschale
22 bzw. die Unterschale 24 hervorsteht, wie dies beispielsweise beim Übergriff 60
gemäß der Darstellung in Figur 7 oder beim Übergriff in der Darstellung gemäß Figur
4 oder bei der in Figur 2 dargestellten Ausführungsvariante der Fall ist. Dadurch
ergibt sich ein zusätzlicher Bauraumvorteil, da die schalenförmige Befestigung 20
lediglich im Bereich der zweiten Einleitungsstelle 34 der Klemmkraft F
K etwas Bauraum beansprucht.
[0047] Figur 11 zeigt eine Seitenansicht der in Figur 10 dargestellten, weiteren vierten
Ausführungsvariante der schalenförmigen Befestigung einer Hochdruckleitung 16 an der
Mantelfläche des Hochdruckspeicherkörpers.
[0048] Aus Figur 11 geht hervor, dass die Enden der Oberschale 22 und der Unterschale 24
ineinander eingelegt werden können und so eine durchgängige, glatte Außenfläche der
schalenförmigen Befestigung 20 bilden. An der Oberschale 22 ist in der Ausführungsvariante
gemäß Figur 11 an der Innenseite der Vorsprung 84 ausgebildet, der in eine Ausnehmung
86 in der Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers 10 hineinragt und demzufolge
eine Relativbewegung zwischen dem Hochdruckspeicherkörper 10 und der schalenförmigen
Befestigung 20 bei der Ausbildung des Anschlusses der Hochdruckleitung 16 am Hochdruckspeicherkörper
10 wirksam verhindert. Der Darstellung gemäß Figur 12 ist eine Seitenansicht der in
Figur 10 dargestellten vierten Ausführungsvariante des Hochdruckanschlusses zu entnehmen.
Aus der Darstellung gemäß Figur 11 geht hervor, dass der Vorsprung 84 beziehungsweise
die mit diesem zusammenwirkende Ausnehmung 86 an der Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers
10 oberhalb der Symmetrieachse 14 liegen. Damit umgreift die Unterschale 24 die Mantelfläche
12 des Hochdruckspeicherkörpers 10 in einem größeren Umschlingungswinkel als die Oberschale
22.
[0049] Figur 12 zeigt die Draufsicht auf die in Figur 10 im Schnitt dargestellte vierte
Ausführungsvariante des Hochdruckanschlusses. Die Distanzscheibe 92 sowie die darunter
liegende kegelförmige Anstauchung 74 sind von der Oberschale 22 übergriffen. Bezugszeichen
26 markiert den Montageschlitz, der als schlitzförmige Ausnehmung beschaffen ist.
[0050] Figur 13 ist eine weitere Ausführungsvariante der Verbindung eines Hochdruckanschlusses
an einem Hochdruckspeicherkörper 10 zu entnehmen. Die Darstellung gemäß Figur 13 entspricht
im Wesentlichen der Darstellung gemäß Figur 10. Im Unterschied zur Darstellung gemäß
Figur 10 ist in Figur 13 der Umschlingungswinkel der Unterschale 24 mit Bezugszeichen
98 identifiziert. Komplementär zu diesem Umschlingungswinkel ist der Umschlingungswinkel
der Oberschale 22 der schalenförmigen Befestigung 20 geringer ausgebildet. Aus der
Schnittdarstellung gemäß Figur 13 geht hervor, dass der Vorsprung 84 an der Innenfläche
der Oberschale 22 und die komplementär zu diesem ausgebildete Ausnehmung 86 an der
Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers 10 im Bereich des Übergriffes 60 ausgebildet
sind, vgl. auch Darstellung gemäß Figur 13.1. Die Unterschale 24, die in einem Umschlingungswinkel
von > 180° ausgebildet ist - vgl. Position 98 - wird auf die Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers
10 aufgezogen. Die Oberschale 22 wird mit Hilfe des Montageschlitzes 96 in die Unterschale
24 eingeschwenkt, mittels der Verdrehsicherung 84, 86 positioniert und in die Unterschale
24 eingehangen.
[0051] Der Darstellung gemäß der Figuren 14.1 und 14.2 ist eine weitere Ausführungsvariante
der erfindungsgemäß vorgeschlagenen schalenförmigen Befestigung zu entnehmen.
[0052] Aus der Darstellung gemäß Figur 14.1 geht hervor, dass die Oberschale 22 in einem
Umschlingungswinkel 100 ausgebildet ist, der kleiner als 180° ist. Korrespondierend
dazu ist die Unterschale 24 der schalenförmigen Befestigung 20 im Umschlingungswinkel
98 ausgeführt, der größer als 180° beträgt. Im Unterschied zu den in den vorhergehenden
Ausführungsvarianten dargestellten Halbschalen 22, 24 sind die Halbschalen 22, 24
gemäß den Darstellungen in den Figuren 14.1 und 14.2 in Fügerichtung 102 axial, d.h.
parallel zur Symmetrieachse 14 des Hochdruckspeicherkörpers 10 verschiebbar. Zunächst
wird die Unterschale 24 auf die Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers 10 aufgezogen
und axial verschoben. Anschließend wird die Oberschale 22 aufgesetzt und über die
Hochdruckleitung 16 relativ zum Hochdruckspeicherkörper 10 positioniert. Danach wird
die Unterschale 24 durch eine Längsverschiebung in Richtung des Doppelpfeiles 102
über Arretierzungen seitlich in die Oberschale 22 tangential eingehängt. Über das
in Figur 14.1 dargestellte Vorspannelement 28 wird schließlich die Dichtkraft F
D, mit der die kegelförmige Anstauchung 74 in die Mantelfläche 12 des Hochdruckspeicherkörpers
10 eingedrückt wird, erzeugt.
1. Vorrichtung (20) zum Anschluss einer Hochdruckleitung (16) an einem rohrförmigen Hochdruckspeicherkörper
(10), in dessen Wand (40) mindestens eine Anschlussbohrung (42) für die Hochdruckleitung
(16) ausgebildet ist, wobei ein Ende (44, 64, 74) der Hochdruckleitung (16) von einer
Halbschale (22, 24) einer den Hochdruckspeicherkörper (10) umschließenden, schalenförmigen
Befestigung (20) übergriffen ist, wobei die Schalen (22, 24) gegeneinander verspannt
sind, dadurch gekennzeichnet, dass die schalenförmige Befestigung (20) eine Oberschale (22) und eine Unterschale (24)
umfasst, die an einer ersten Einleitungsstelle (32) für eine Klemmkraft FK miteinander verhakt, ineinander eingehängt oder ineinander eingelegt sind.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbschalen (22, 24) an einer zweiten Einleitungsstelle (34) für eine Klemmkraft
FK mittels eines Spannelements (28) gegeneinander verspannt sind oder über eine spannelementfreie
Klemmung (78) an einer Mantelfläche (12) des Hochdruckspeicherkörpers (10) verspannt
sind.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mantelfläche (12) des Hochdruckspeicherkörpers (10) mindestens eine Ausnehmung
(86) aufweist, in die mindestens ein an einer der Halbschalen (22, 24) ausgebildeter
Vorsprung (84) als Verdrehsicherung eingreift.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Ausnehmung (86) des Hochdruckspeicherkörpers (10) und der mindestens
eine an einer der Halbschalen (22, 24) ausgebildete Vorsprung (84) eine Verdrehsicherung
in beliebiger Umfangswinkellage in Bezug auf den Hochdruckspeicherkörper (10) bilden.
5. Vorrichtung gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Krafteinleitungsstelle (32) für die Klemmkraft FK als Übergriff (60) ausgeführt ist, an dem ein übergreifendes Ende (80) an einer der
Halbschalen (22, 24) ein übergriffenes Ende (82) einer der beiden Halbschalen (22,
24) umschließt.
6. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende der Hochdruckleitung (16) als Anstauchung (44), als gerundete Anstauchung
(64) oder als kegelstumpfförmige Anstauchung (74) ausgeführt ist.
7. Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (44, 64, 74) der Hochdruckleitung (16) eine Schulter (54) aufweist, an welcher
die Dichtkraft FD der schalenförmigen Befestigung (20) in die Hochdruckleitung (16) eingeleitet wird.
8. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Endes (44, 64, 74) der Hochdruckleitung (16) eine Distanzscheibe (72)
oder eine Distanzscheibe (92) mit einem kragenförmigen Ansatz aufgenommen ist.
9. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (28) an der zweiten Einleitungsstelle (34) der Klemmkraft FK in einen mit einem Innengewinde (68) versehenen Gewindekragen (90) oder eine Materialanhäufung
(66) in einer der Halbschalen (22, 24) eingeschraubt ist.
1. Device (20) for connecting a high-pressure line (16) to a tubular high-pressure accumulator
body (10), in the wall (40) of which at least one connecting bore (42) for the high-pressure
line (16) is formed, one end (44, 64, 74) of the high-pressure line (16) being surmounted
by a half-shell (22, 24) of a shell-shaped fastening (20) surrounding the high-pressure
accumulator body (10), the shells (22, 24) being braced with respect to one another,
characterized in that the shell-shaped fastening (20) comprises an upper shell (22) and a lower shell (24)
which are hooked together with one another, suspended one in the other or inserted
one into the other at a first introduction point (32) for a clamping force Fk.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the half-shells (22, 24) are braced with respect to one another at a second introduction
point (34) for a clamping force FK by means of a tension element (28) or are braced on a surface area (12) of the high-pressure
accumulator body (10) via a clamping (78) which is free of tension elements.
3. Device according to Claim 1, characterized in that a surface area (12) of the high-pressure accumulator body (10) has at least one recess
(86), into which at least one projection (84) formed on one of the half-shells (22,
24) engages as an anti-twist device.
4. Device according to Claim 3, characterized in that the at least one recess (86) of the high-pressure accumulator body (10) and the at
least one projection (84) formed on one of the half-shells (22, 24) form an anti-twist
device in any circumferential angle position with respect to the high-pressure accumulator
body (10).
5. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the first force introduction point (32) for the clamping force FK is designed as a surmount (60) at which a surmounting end (80) on one of the half-shells
(22, 24) surrounds a surmounted end (82) of one of the two half-shells (22, 24).
6. Device according to Claim 1, characterized in that the end of the high-pressure line (16) is designed as an upset (44), as a rounded
upset (64) or as a frustonical upset (74).
7. Device according to Claim 6, characterized in that the end (44, 64, 74) of the high-pressure line (16) has a shoulder (54) at which
the sealing force FD of the shell-shaped fastening (20) is introduced into the high-pressure line (16).
8. Device according to Claim 7, characterized in that a spacer washer (72) or a spacer washer (92) having a collar-shaped extension is
received above the end (44, 64, 74) of the high-pressure line (16).
9. Device according to Claim 2, characterized in that the tension element (28) of the second introduction point (34) of the clamping force
FK is screwed into a threaded collar (90) provided with an internal thread (68) or into
a material accumulation (66) in one of the half-shells (22, 24).
1. Dispositif (20) pour le raccordement d'une conduite haute pression (16) à un corps
accumulateur de haute pression tubulaire (10), dans la paroi (40) duquel est réalisé
au moins un alésage de raccordement (42) pour la conduite haute pression (16), une
extrémité (44, 64, 74) de la conduite haute pression (16) étant saisie par le haut
par une demi-coque (22, 24) d'une fixation (20) en forme de coque entourant le corps
accumulateur de haute pression (10), les coques (22, 24) étant serrées l'une contre
l'autre, caractérisé en ce que la fixation en forme de coque (20) comprend une coque supérieure (22) et une coque
inférieure (24), qui sont accrochées l'une à l'autre, suspendues l'une à l'autre ou
insérées l'une dans l'autre au niveau d'un premier point d'introduction (32) pour
une force de serrage FK.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les demi-coques (22, 24) sont serrées l'une contre l'autre au niveau d'un deuxième
point d'introduction (34) pour une force de serrage FK au moyen d'un élément de serrage (28) ou sont serrées par le biais d'un serrage (78)
sans élément de serrage contre une surface d'enveloppe (12) du corps accumulateur
de haute pression (10).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une surface d'enveloppe (12) du corps accumulateur de haute pression (10) présente
au moins un évidement (86) dans lequel vient en prise au moins une saillie (84) réalisée
sur l'une des demi-coques (22, 24) et servant de fixation antirotation.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'au moins un évidement (86) du corps accumulateur de haute pression (10) et l'au
moins une saillie (84) réalisée sur l'une des demi-coques (22, 24) forment une fixation
antirotation dans une position d'angle périphérique quelconque par rapport au corps
accumulateur de haute pression (10).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier point d'introduction de force (32) pour la force de serrage FK est réalisé sous forme d'engagement par le haut (60), au niveau duquel une extrémité
(80) d'engagement par le haut sur l'une des demi-coques (22, 24) entoure une extrémité
saisie par le haut (82) de l'une des deux demi-coques (22, 24).
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'extrémité de la conduite haute pression (16) est réalisée sous forme d'élément
de compression (44), sous forme d'élément de compression arrondi (64) ou sous forme
d'élément de compression tronconique (74).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'extrémité (44, 64, 74) de la conduite haute pression (16) présente un épaulement
(54) sur lequel la force d'étanchéité FD de la fixation en forme de coque (20) est introduite dans la conduite haute pression
(16).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'au-dessus de l'extrémité (44, 64, 74) de la conduite haute pression (16) est reçue
une rondelle d'espacement (72) ou une rondelle d'espacement (92) avec un bout en forme
de rebord.
9. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de serrage (28) est vissé au deuxième point d'introduction (34) pour la
force de serrage FK dans un rebord fileté (90) pourvu d'un filetage interne (68) ou dans une accumulation
de matière (66) dans l'une des demi-coques (22, 24).