[0001] Die Erfindung betrifft einen von einem Außenbehälter umgebenen, zur Aufnahme einer
kryogenen Flüssigkeit, insbesondere eines Kraftstoffes, dienenden Innenbehälter in
abgeflachter Bauweise, insbesondere Innentank für ein Straßenfahrzeug.
[0002] Üblicherweise werden für den Einsatz in Kraftfahrzeugen kryogene Treibstoffe in zylinderförmigen,
d.h. tonnenförmigen Behältern, die als doppelwandige Stahlbehälter ausgebildet sind,
eingesetzt. Hiermit ist jedoch nur eine schlechte Raumausnutzung erzielbar; solche
Stahlbehälter nehmen den gesamten Kofferraum eines Kraftfahrzeugs in Anspruch. Die
DE 101 63 029 A1 zeigt einen solchen tonnenförmigen Hochdruckwasserstofftank, bei dem eine innenseitige
Polyethylenauskleidung mit einer äußeren Wicklung umgeben ist, die einen Aufwölbungseffekt
verhindern soll.
[0003] Eine flache quaderförmige Bauweise von Behältern für kryogene Kraftstoffe ist insbesondere
für den Einsatz in Kraftfahrzeugen erwünscht. Dabei ergibt sich das Problem, eine
hinreichende Festigkeit bzw. Stabilität, insbesondere eine ausreichende Beulsteifigkeit
bzw. Beulfestigkeit, des Behälters zu erzielen.
[0004] Übliche Verstärkungsmaßnahmen für Behälter mit großen ebenen Flächen sind meist sehr
massiv. Dicke Blechwandstärken verursachen sowohl eine aufwändige Fertigungstechnik
als auch Fügetechnik durch viele eingesetzte Stegbleche oder Schottbleche bei Kryoinnentanks;
schließlich ist ein hohes Gewicht die Folge.
[0005] Ein Behälter der eingangs beschriebenen Art in Flachbauweise ist beispielsweise aus
der
EP 1 067 300 A1 bekannt. Der Behälter weist eine obere und eine untere Schale aus Kunststoff auf,
wobei die Schalen mittels einer Vielzahl von rohrförmigen Zugstreben miteinander verbunden
sind, um ein Ausbeulen des Behälters durch den Innendruck zu vermeiden. Hiermit ist
zwar eine günstige Raumausnutzung möglich, zumal der Behälter an den zur Verfügung
stehenden Stauraum angepasst werden kann, nachteilig ist jedoch, dass für jedes Kraftfahrzeugmodell
ein eigener Tankbehälter entwickelt werden muss, was jedenfalls auch stets neue Formen
und Werkzeuge bedingt.
[0006] Ein Behälter für flüssige Kraftstoffe ist auch aus der
GB 2089014 A bekannt. Dieser Behälter weist eine Struktur aus mehreren, miteinander verbundenen
teilzylindrischen Lappen auf.
[0007] Aus der
EP 895017 A ist weiters ein Hochdruckbehälter bekannt, der aus aneinandergefügten, zylindrischen
Behälterteilen besteht.
[0008] Die Erfindung bezweckt die Vermeidung der dem Stand der Technik anhaftenden Nachteile
und Schwierigkeiten und stellt sich die Aufgabe, einen Behälter der eingangs beschriebenen
Art, insbesondere einen Kryotank zur Aufbewahrung von gekühltem flüssigem Wasserstoff,
zu schaffen, der einfach und wirtschaftlich herstellbar ist, in einfacher Weise an
einen vorgegebenen quaderförmigen Bauraum eines Kraftfahrzeugs bei der Herstellung
anpassbar ist, der zudem ein günstiges Verhältnis des Gewichts der maximal aufnehmbaren
Flüssigkeit zum Eigengewicht aufweist und der es ermöglicht, ohne nachträgliche Bearbeitung,
beispielsweise durch Vorsehen von Bohrungen zum Zwecke der Befüllung und Entnahme,
auszukommen.
[0009] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Innenbehälter nach Anspruch 1 gelöst.
Für die Bestimmung der Aufwölbung der Deck- und/oder Basiswand wird dabei eine plane
Referenzdeck- und/oder Referenzbasiswand definiert, wobei diese Referenzdeck- und/oder
Referenzbasiswand jeweils als plane Verbindungsebene der basis- oder deckseitigen
geraden Enden der Stege bestimmt ist.
[0010] Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist die Deck- und/oder Basiswand eine
Krümmung auf, die im Wesentlichen von dem zu erwartenden Innendruck im Innenbehälter
abhängt. Erfindungsgemäß wird gewährleistet, dass durch die vorgegebene leichte Krümmung
die auftretenden Kerbspannungen zwischen den gekrümmten Oberflächen der Basiswand
und/oder der Deckwand und andererseits die effektiven Toträume zwischen dem Innen-
und Außentank klein gehalten werden.
[0011] Krümmungen größer als die erfindungsgemäßen Krümmungen gefährden die Bauraumeffizienz
erheblich, insbesondere deshalb, da nach dem Stand der Technik um den Innenbehälter
eine Multilagenisolation (MLI, multi-layer-isolation) vorzusehen ist.
[0012] Als Abstand wird dabei definitionsgemäß der Normalabstand angesehen.
[0013] Nach einer besonderen Ausführungsform fällt einer der Stege mit einer im Wesentlichen
geraden Seitenwand zusammen. Dabei ist im speziellen eine Ausführung eines Innenbehälters
mit zwei Kammern vorgesehen, wobei zwischen den zwei Kammern ein einziger Steg vorgesehen
ist, jedoch zumindest eine der beiden Seitenwände im wesentlichen gerade ausgeführt
ist. Insbesondere für die Bestimmung der Wölbung der Basis- und/oder Deckenwand nach
Anspruch wird dabei die Seitenwand als zweiter Steg angesehen. Vorzugsweise weist
die Deck- und/oder Basiswand zumindest teilweise eine von außen gesehen konvexe Krümmung
auf.
[0014] Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist der Behälter folgende Merkmale auf:
- einen sich längs erstreckenden einstückigen Grundkörper mit im Wesentlichen ebener
Deck- und ebener Basiswand, die mit sich ebenfalls längs erstreckenden Seitenwänden
verbunden sind, und mit mindestens einem längs verlaufenden, die Basiswand mit der
Deckwand verbindenden Steg zur Bildung mindestens zweier nebeneinander liegender und
sich längs erstreckender Kammern, die sich über die gesamte Länge des Grundkörpers
und jeweils von der Basiswand zur Deckwand erstrecken, und
- zwei offene Enden des Grundkörpers jeweils peripher dicht verschließende und die Enden
der Kammern jeweils übergreifende Kappen, welche einen die Kammern verbindenden Freiraum
bilden.
[0015] Nach einer besonderen Ausführungsform schließt zumindest eine der Kappen direkt stumpf
an den Grundkörper an.
[0016] Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist die Deck- und/oder Basiswand jeweils
gegenüber einer planen Referenzdeck- und/oder Referenzbasiswand eine Aufwölbung mit
einem mittig zwischen den Stegen jeweils zwischen der inneren Kontur der Deck- und/oder
Basiswand und der planen Referenzdeck- und/oder Referenzbasiswand gemessenen Abstand
von weniger als 25% , bevorzugt weniger als 20%, besonders bevorzugt weniger als 15%
oder 10% der Breite der Kammer auf.
[0017] Nach einer Ausführungsform der Erfindung sind/ist die Basis- und/oder die Deckwand
im Wesentlichen eben ausgeführt.
[0018] Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist die Basis- und/oder die Deckwand jeweils
gegenüber einer planen Referenzdeck- und/oder Referenzbasiswand eine Aufwölbung mit
einem mittig zwischen den Stegen jeweils zwischen der inneren Kontur der Deck- und/oder
Basiswand und der planen Referenzdeck- und/oder Referenzbasiswand gemessenen Abstand
von mehr als 3 %, insbesondere einen Abstand im Bereich zwischen 5% und 15 %, vorzugsweise
zwischen 5% und 10%, der Breite der Kammer auf.
[0019] Nach einer Ausführungsform der Erfindung übergreifen die Kappen jeweils die Enden
der Kammern. Nach verschiedenen Ausführungsformen sind dabei entweder einzelne Kappen
vorgesehen, die an einem Ende des Grundkörpers die Kammern des Grundkörpers getrennt
verschließen oder eine Kappe die über mehrere Kammern übergreift und diese gemeinsam
verschließt.
[0020] Nach einer Ausführungsform der Erfindung bildet zumindest eine der Kappen einen die
Kammern verbindenden Freiraum. Durch diesen Freiraum ist eine Kommunikation zwischen
den Kammern des Grundkörpers möglich und es kann auf diese Weise zwischen den Kammern
des Grundkörpers ein Gas- bzw. Flüssigkeitsaustausch bzw. -ausgleich erfolgen. Alternativ
könnte dieser Gas- bzw. Flüssigkeitsaustausch über entsprechende Öffnungen in den
Stegen im Bereich des Grundkörpers erfolgen.
[0021] Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist zumindest eine der Kappen im Wesentlichen
flach bzw. eben ausgebildet. Eine Herstellung einer solchen Kappe ist besonders einfach
und kostengünstig zu realisieren. Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
sind mehrere der Kappen im Wesentlichen eben ausgebildet und weist zumindest eine
der Kappen eine nicht flache voluminöse Form auf, wobei diese Kappe für die Befüll-
und/oder Entnahmeleitung und/oder für die Aufnahme der Sensorik, beispielsweise zur
Bestimmung des Flüssigkeitsstandes in dem Innenbehälter, vorgesehen ist.
[0022] Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist zumindest einer der Stege im Bereich
der Befestigung zumindest einer der Kappen an der Basis- und/oder Deckwand einen Freischnitt
auf. Nach einer bevorzugten Ausführungsform weisen alle Stege zumindest einen Freischnitt,
insbesondere jeweils an jedem Ende, einen Freischnitt auf. Als Freischnitt wird dabei
ein insbesondere eine Rückversetzung einer Kante verstanden. Durch den Freischnitt
im Bereich der Befestigung, die nach dem Stand der Technik vorzugsweise durch thermische
Verfahren, wie Schweiß- oder Lötverfahren hergestellt wird, wird bei der Herstellung
der Befestigungsnaht, insbesondere der Schweiß- oder Lötnaht eine übermäßige Abfuhr
von Wärme über den Steg verhindert. Auf diese Weise kann eine gleichmäige Befestigungsnaht
zwischen der Kappe und dem Grundkörper gewährleistet werden. Nach einem weiteren Aspekt
können die Freischnitte zur besseren Kommunikation der Kammern des Grundkörpers beitragen,
wobei durch die Freischnitte ein entsprechender Gas- bzw. Flüssigkeitsaustausch zwischen
den Kammern des Innenbehälters erfolgen kann.
[0023] Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist zumindest eine der Kappen mit einer,
vorzugsweise umlaufenden, Befestigungsnaht, insbesondere eine Schweissnaht, an dem
Grundkörper befestigt, und weisen die Stege jeweils im Bereich der, vorzugsweise umlaufenden,
Befestigungsnaht, insbesondere eine Schweissnaht, einen Freischnitt auf.
[0024] Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist zumindest eine der Kappen eine Anzahl
von Ausnehmungen auf, in welche das in Längsrichtung des Grundkörpers ausgerichtete
freie Ende zumindest eines der Stege hineinragt. Nach dieser Ausführungsform kann
die Stabilität des Innenbehälters und/oder der den Grundkörper verschließenden Kappe(n)
wesentlich gesteigert werden.
[0025] Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist der Steg im Bereich der Ausnehmung der
Kappe über eine Schweißnaht an der Kappe befestigt.
[0026] Eine hinsichtlich der Festigkeit bevorzugte und herstellungsmäßig günstige Ausführungsform
ist dadurch gekennzeichnet, dass der Steg etwa senkrecht zur Basis- und zur parallel
zu ihr verlaufenden Deckwand des Grundkörpers ausgerichtet ist.
[0027] Vorzugsweise weist der Innenbehälter ein Profil quer zur Längserstreckung in Form
eines Rechteckes auf, wobei zur einfachen Herstellung der Kappen die die Seitenwände
mit der Basiswand und der Deckwand verbindende Längskanten gerundet ausgebildet sind.
[0028] Eine besonders günstige Herstellungsweise des Grundkörpers ist gegeben, wenn er als
einteiliges Strangpressprofil ausgebildet ist, wobei vorzugsweise die Wandstärken
aller Wände etwa gleich groß sind oder die Wandstärke eines Steges geringer ist als
die der Basis-, Deck- und Seitenwände.
[0029] Eine besonders günstige Herstellungsweise des Grundkörpers ist gegeben, wenn die
Wandstärken aller Wände etwa gleich groß sind oder die Wandstärke eines Steges geringer
ist als die der Basis-, Deck- und Seitenwände.
[0030] Zur Vermeidung von Spannungsspitzen ist der Innenbehälter dadurch gekennzeichnet,
dass die Übergänge zwischen Steg und Basis- bzw. Deckwand mit einer Krümmung, insbesondere
einem Radius gerundet, ausgebildet sind, der größer oder gleich ist der Wandstärke
des Steges oder der Wandstärke der Basis- oder Deckwand. Nach einer weiteren Ausführungsform
weisen die Übergänge mehrere Radien bzw. zumindest Anteile einer Freiformkurve auf.
[0031] Infolge der konstruktiv erzielbaren hohen Festigkeit ist es möglich, den Grundkörper
und die Kappen aus Leichtmetall, insbesondere aus einer Aluminiumlegierung, zu bilden.
[0032] Vorzugsweise sind die Kappen tiefgezogen, geschmiedet oder gegossen, insbesondere
mit einem Druckgussverfahren gegossen, wobei zweckmäßig die Kappen mit dem Grundkörper
mittels einer umlaufenden Schweißnaht verbunden sind.
[0033] Vorzugsweise sind die Kappen mit dem Grundkörper mittels einer umlaufenden Schweißnaht
verbunden.
[0034] Zweckmäßig sind zur Verbindung der Kappen mit dem Grundkörper die aneinander liegenden
Kanten einer Vorbehandlung unterzogen, vorzugsweise ist mindestens eine der Kanten
zur Bildung einer Überlappung der Bauteile mit einem Falz versehen. Ein solcher Falz
ist insbesondere für die Anwendung von Schmelzschweissverfahren von Vorteil.
[0035] Als Schweißverfahren für die Herstellung der Schweißnaht hat sich das Reibrührschweißen
besonders bewährt. Weiters kann auch das sogenannte multiorbitale Reibschweißen ("Rotary
Friction Welding" oder "Linear Friction Welding") bzw. das sogenannte "Friction Stir
Welding" zur Herstellung einer Schweissnaht verwendet werden.
[0036] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind allfällige Tankeinbauten, wie Sensoren
für Druck und/oder Temperatur und/oder Füllstand und die dafür notwendigen Leitungen
im Inneren einer Kappe vorgesehen und gegebenenfalls in einen Rohrstutzen einer Kappe
integriert.
[0037] Vorzugsweise ist/sind eine Befüll- und/oder eine Entnahmeöffnung in einer der Kappen
vorgesehen.
[0038] Zur Sicherung der Lage des Innenbehälters im Außenbehälter sind vorzugsweise an den
Kappen Lagerelemente angeordnet, die den Innenbehälter an den Außenbehälter lagern.
[0039] Vorzugsweise ist ein Lagerungselement als Lagerbuchse, vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung
und zweckmäßig in einer örtlichen Einbuchtung der Kappe vorgesehen, ausgebildet, in
die ein Kunststoffteil, vorzugsweise ein Faserverbundbauteil, einsetzbar ist, welcher
Kunststoffteil in eine an dem Außenbehälter vorgesehene Lagerbuchse ragt.
[0040] Weiters können zur Lagesicherung des Innenbehälters gegenüber dem Außenbehälter zusätzlich
noch Distanzhalter an den Kappen befestigt oder mit den Kappen integral ausgebildet
sein.
[0041] Vorzugsweise ist eine weitere Sicherung der Lage des Innenbehälters gegeben, wenn
an der Deckwand außenseitig des Innenbehälters eine Befüll- und Entnahmeleitung geführt
ist.
[0042] Erfindungsgemäß ist ein von einem Außenbehälter umgebener, zur Aufnahme einer kryogenen
Flüssigkeit, insbesondere eines Kraftstoffes, dienender Innenbehälter (3) in abgeflachter
Bauweise, insbesondere Innentank für ein Straßenfahrzeug, vorgesehen, der durch die
Kombination folgender Merkmale gekennzeichnet ist:
- einen sich längs erstreckenden Grundkörper mit einer Deck- und einer Basiswand, die
mit sich ebenfalls längs erstreckenden Seitenwänden verbunden sind, und mit mindestens
einem längs verlaufenden, die Basiswand mit der Deckwand verbindenden im Wesentlichen
geraden Steg zur Bildung von von zwei beidseitig des Steges angeordneten sich längs
erstreckenden Kammern, die sich über die gesamte Länge des Grundkörpers und jeweils
von der Basiswand zur Deckwand erstrecken, und
- zumindest zwei Kappen, die die zwei offene Enden des Grundkörpers jeweils peripher
dicht verschließen, und
- wobei der Steg im Bereich der Befestigung zumindest einer der Kappen an der Basis-
und/oder Deckwand einen Freischnitt aufweist.
[0043] Nach einer Ausführungsform ist zumindest eine der Kappen mit einer, vorzugsweise
umlaufenden, Befestigungsnaht, insbesondere eine Schweissnaht, an dem Grundkörper
befestigt und weisen die Stege jeweils im Bereich der, vorzugsweise umlaufenden, Befestigungsnaht,
insbesondere eine Schweissnaht, einen Freischnitt auf.
[0044] Nach einer Ausführungsform weist zumindest eine der Kappen eine Anzahl von Ausnehmungen
auf, in welche das in Längsrichtung des Grundkörpers ausgerichtete freie Ende zumindest
eines der Stege hineinragt.
[0045] Nach einer Ausführungsform ist der Steg im Bereich der Ausnehmung der Kappe über
eine Schweißnaht an der Kappe befestigt.
[0046] Erfindungsgemäß ist ein von einem Außenbehälter umgebener, zur Aufnahme einer kryogenen
Flüssigkeit, insbesondere eines Kraftstoffes, dienender Innenbehälter in abgeflachter
Bauweise, insbesondere Innentank für ein Straßenfahrzeug, vorgesehen, der durch die
Kombination folgender Merkmale gekennzeichnet ist:
- einen sich längs erstreckenden Grundkörper mit einer Deck- und einer • Basiswand,
die mit sich ebenfalls längs erstreckenden Seitenwänden verbunden sind, und mit mindestens
einem längs verlaufenden, die Basiswand mit der Deckwand verbindenden im Wesentlichen
geraden Steg zur Bildung von von zwei beidseitig des Steges angeordneten sich längs
erstreckenden Kammern, die sich über die gesamte Länge des Grundkörpers und jeweils
von der Basiswand zur Deckwand erstrecken, und
- zumindest zwei Kappen, die die zwei offene Enden des Grundkörpers jeweils peripher
dicht verschließen, und
- wobei zumindest eine der Kappen im Wesentlichen flach ausgebildet ist.
[0047] Nach einer Ausführungsform weist der Steg im Bereich der Befestigung zumindest einer
der Kappen an der Basis- und/oder Deckwand einen Freischnitt auf.
[0048] Nach einer Ausführungsform ist zumindest eine der Kappen mit einer, vorzugsweise
umlaufenden, Befestigungsnaht, insbesondere eine Schweissnaht, an dem Grundkörper
befestigt und weist der Steg jeweils im Bereich der, vorzugsweise umlaufenden, Befestigungsnaht,
insbesondere eine Schweissnaht, einen Freischnitt auf.
[0049] Nach einer Ausführungsform weist zumindest eine der Kappen eine Anzahl von Ausnehmungen
auf, in welche das in Längsrichtung des Grundkörpers ausgerichtete freie Ende des
Steges hineinragt.
[0050] Nach einer Ausführungsform ist der Steg im Bereich der Ausnehmung der Kappe über
eine Schweißnaht an der Kappe befestigt.
[0051] Die Erfindung ist nachstehend anhand mehrerer in schematischen Zeichnungen dargestellten
nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen näher erläutert, wobei Fig.1 eine Seitenansicht
und Fig.2 eine Stirnansicht eines Außenbehälters zeigt, in dem zur Aufnahme eines
kryogenen Kraftstoffes ein Innenbehälter angeordnet ist. Fig.3 zeigt einen Schnitt
durch den Außenbehälter gemäß der Linie III-III der Fig.1. Fig.4 stellt einen Schnitt
gemäß der Linie IV-IV der Fig.3 dar. Fig.5 veranschaulicht eine Explosionsdarstellung
des Innenbehälters, vor dessen Zusammensetzen und Fig.6 und Fig.7 zeigen unterschiedliche
Ausbildungen einer Schweißnaht für den Innenbehälter. Eine Aufhängung des Innenbehälters
an dem Außenbehälter ist im Detail in Fig.8 gezeigt. In den Fig. 9-11 ist eine weitere
mögliche Ausführungsform gezeigt. Fig. 9 zeigt dabei einen Seitenansicht in Längsrichtung
des seitlich offenen Innenbehälters, Fig. 10 eine axonometrische Ansicht des Grundkörpers.
In Fig. 11 ist ein Schnitt durch und entlang eines der Stege sowie der Kappe des Innenbehälters
veranschaulicht. Eine weitere Ausführungsform ist Gegenstand der Fig. 12-14, wobei
Fig. 12 eine axonometrische Ansicht dieser Ausführungsform zeigt. In Fig. 13 ist eine
Seitenansicht in Längsrichtung des seitlich offenen Innenbehälters dargestellt und
in Fig. 14 eine vergrößerte Ansicht eines aus Fig. 13. Schließlich ist eine weitere
Ausführungsform der Erfindung Gegenstand der Fig. 15, welche einen Teil des Innenbehälters
in axonometrischer Ansicht veranschaulicht, wobei zur Verdeutlichung die Kappe und
der Grundkörper in einer auseinander gezogen dargestellt sind.
[0052] In einem flachen Außenbehälter 1, der bis auf seine Abrundungen 2 die Form eines
flachen Quaders aufweist, ist ein ebenfalls als flacher Quader ausgebildeter Innenbehälter
3 eingesetzt, der zur Aufnahme einer kryogenen Flüssigkeit, insbesondere eines kryogenen
Kraftstoffes, dient. Um eine hinreichende Isolierung zwischen dem Innenbehälter 3
und dem Außenbehälter 1 anordnen zu können, ist zwischen dem Innen- 3 und dem Außenbehälter
4 ein den Innenbehälter 3 zur Gänze umgebender Hohlraum vorgesehen.
[0053] Der Innenbehälter 3 ist von drei Teilen, die im Einzelnen in Fig.5 dargestellt sind,
gebildet, und zwar von einem Grundkörper 4, der einstückig ausgebildet ist, eine ebene
glattflächige Deck- und Basiswand 5, 6 aufweist, welche mit sich längs des Grundkörpers
4 erstreckenden Seitenwänden 7 über Abrundungen 8 verbunden sind. Zwischen den Seitenwänden
7 sind parallel zu diesen sich ebenfalls längs erstreckende Stege 9 vorgesehen, die
ebenfalls die Deckwand 5 mit der Basiswand 6 verbinden und durch die sich längs erstreckende
Kammern 10 gebildet sind, die sich über die gesamte Länge des Grundkörpers 4 erstrecken.
[0054] Der Grundkörper 4 ist vorzugsweise aus Leichtmetall, insbesondere einer Aluminiumlegierung,
gebildet und wird zweckmäßig und kostengünstig im Strangpressverfahren hergestellt.
Die Wandstärken sämtlicher Wände 5, 6, 7, 9, des Grundkörpers sind etwa gleich stark,
wobei Übergänge zwischen einem Steg 9 und der Basis- 6 und der Deckwand 5 zur Vermeidung
von Spannungsspitzen mit einem Radius gerundet ausgebildet sind, der zweckmäßig gleich
oder größer ist als die Wandstärke des Steges 9 oder die Wandstärke der Basis- 6 oder
Deckwand 5. Selbstverständlich ist es möglich, die Wandstärke eines Steges 9, sofern
es die Festigkeit zulässt, geringer zu bemessen als die Wandstärke der Basis- 6, der
Deck- 5 und der Seitenwände 7.
[0055] An die offenen Enden des Grundkörpers 4 ist jeweils eine Kappe 11 ansetzbar, die
mit dem Grundkörper 4 dicht verbindbar ist, vorzugsweise über eine Schweißnaht 12.
Diese Kappen 11 übergreifen die Enden aller Kammern 10 und bilden einen die Kammern
10 verbindenden Freiraum 10', sodass die Kammern 10 leitungsmäßig mit einem relativ
großen Querschnitt miteinander in Verbindung sind. Die Kappen 11 werden entweder tiefgezogen,
geschmiedet oder auch gegossen, vorzugsweise mit einem Druckgussverfahren.
[0056] Zur Verbindung der Kappen 11 mit dem Grundkörper 4 werden die aneinander zur Anlage
gelangenden Kanten 13, 14 einer Vorbehandlung unterzogen, wobei zweckmäßige Varianten
in Fig.6 und Fig.7 dargestellt sind. Es wird also in mindestens eine der Kanten 13,
14 zur Bildung einer Überlappung ein Falz 15 eingearbeitet. Als Schweißverfahren zum
Verbinden der Kappen 11 mit dem Grundkörper 4 hat sich das Reibrührschweißen besonders
bewährt. Zur Lagesicherung des Innenbehälters 3 im Außenbehälter 1 dienen Lagerungselemente
16, die an den Kappen 11 vorgesehen sind. Eine bevorzugte Variante ist in Fig. 8 dargestellt.
Gemäß dieser ist an einer Einbuchtung 17 des Innenbehälters eine Lagerbuchse 18 vorgesehen,
vorzugsweise ebenfalls aus einer Aluminiumlegierung. In diese ist ein Kunststoffkörper
19, vorzugsweise als Faserverbundkunststoffrohr mit Metallbeschichtung ausgebildet,
einsetzbar. Dieser Kunststoffkörper 19 ragt in eine in einer Ausbuchtung 20 des Außentanks
1 ebenenfalls vorgesehene Lagerbuchse 21, vorzugsweise ebenfalls aus einer Aluminiumlegierung.
Die Lagerbuchsen 18, 21 sind am Außenbehälter 1 und am Innenbehälter 3 angeklebt,
angeschweißt oder mit diesen integral ausgebildet. Der Kunststoffkörper 19 kann mit
den Lagerbuchsen 18, 21 verklebt oder verschraubt sein, beispielsweise mittels einer
Überwurfmutter.
[0057] Eine weitere Lagesicherung des Innenbehälters 3 im Außenbehälter 1 kann durch an
den Kappen 11 angeordnete (bzw. mit diesen integral ausgebildeten) Distanzhalter 22,
die am Außenbehälter 1 anstehen, vorgesehen sein. Entnahme- und Befüllleitungen 23,
die an der Außenseite der Deckwand 5 angeordnet sind, tragen ebenfalls zur Stabilisierung
der Lage des Innenbehälters 3 im Außenbehälter 1 bei.
[0058] Allfällige Tankeinbauten, wie Sensoren für Druck- und/oder Temperatur und/oder Füllstand
sowie die dafür notwendigen Leitungen sowie eine Entnahme- bzw. Befüllleitung 23 sind
im Inneren einer der Kappen 11 oder beider Kappen 11 vorgesehen, wobei allfällige
nach außen führende Rohrstutzen in die Kappen 11 integriert sin.
[0059] Der hoch belastbare Grundkörper 4 ergibt im Zusammenhang mit den als gekrümmten Schalen
ausgebildeten Kappen 11 einen allseitig gleich hoch belastbaren Druckbehälter. Der
Grundkörper 4 kann in einer kurzen Fertigungszeit preiswert hergestellt werden, es
ist lediglich notwendig, für unterschiedlich große Tanks diesen Grundkörper 4 in unterschiedlichen
Längen vom Strangpressprofil abzutrennen.
[0060] Die Anzahl der im Grundkörper 4 vorhandenen Kammern 10 kann selbstverständlich variiert
werden und ist allenfalls abhängig vom gewünschten Innenvolumens des Innenbehälters
3.
[0061] Die Herstellung des Innenbehälters 3 kann wesentlich schneller, prozesssicherer und
auch billiger erfolgen als beispielsweise die Herstellung eines tonnenförmigen Innenbehälters.
Es sind nur zwei Schweißnähte 12 erforderlich, nämlich die die Kappen 11 mit dem Grundkörper
4 verbindenden Schweißnähte 12.
[0062] In Fig. 9 ist eine weitere mögliche Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Innenbehälters
24 dargestellt. Wie ersichtlich verbinden Stege 25 die Basis- 26 mit der Deckwand
27 des Grundkörpers 28 und bilden so in dem Grundkörper Kammern zur Speicherung eines
Gases und/oder einer Flüssigkeit aus. Zwischen den Stegen 25 sind die Kammer 29 angeordnet.
Wie ersichtlich weist der Grundkörper 28 der Fig. 9 im Wesentlichen eine ebene Basis-
26 und Deckwand 27 auf.
[0063] Wie aus den Fig. 9-11 ersichtlich, weisen die Stege 25 im Bereich der Basis- 26 und
der Deckwand 27 jeweils Freischnitte 30 auf. Diese Freischnitte 30 sind im Bereich
des Kontaktes der Kappe 31 mit dem Grundkörper 28, insbesondere des Kontaktes der
Kappe 31 mit der Basis- 26 und der Deckwand 27 des Grundkörpers vorgesehen. Erfolgt
eine Verschweissung der Kappe 31 mit dem Grundkörper 28, wird so verhindert, dass
bei dem Schweissvorgang übermäßig viel Schweisswärme über den Steg 25 von den Schweissstellen
32 abgeführt wird. Wie aus Fig. 11 ersichtlich schließt die Kappe stumpf, insbesondere
als sogenannte Stumpfnaht, an den Grundkörper an. Eine solche Stumpfnaht kann beispielsweise
durch Reibrührschweissen hergestellt werden. Auf diese Weise kann eine gleichmäßige
Schweissnaht gewährleistet werden. Durch die Freistellung 30 können die Kammern 29
des Grundkörpers 28 mit einander kommunizieren. Auf diese Weise ist es beispielsweise
möglich, dass eine, beispielsweise gewölbte, Kappe 31 vorgesehen wird, die nur eine
einzige Kammer abschließt und nicht über mehrere Kammern 29 übergreift. In diesem
Fall wird die Kappe 31 an der Basis- 26 und der Deckwand 27 sowie an den die Kammer
29 beidseitig begrenzenden Stegen 25, insbesondere durch eine Schweissung und/oder
Lötung, befestigt. Nach einer anderen Ausführungsform ist es jedoch genauso möglich
eine Kappe vorzusehen, die mehrere Kammern übergreift und beispielsweise an der Basis-
26, der Deckwand 27 und an den Seitenwänden des Grundkörpers 28 diesen dicht abschließt
und so den Innenbehälter 24 seitlich begrenzt.
[0064] Eine weitere mögliche Ausführungsform nach den Fig. 12-14 unterscheidet sich von
den bereits diskutierten Ausführungsformen darin, dass die Basis- 33 und die Deckwand
34 jeweils eine geringe Wölbung, insbesondere eine zumindest teilweise - von außen
gesehen - konvexe Krümmung, aufweisen. Im Zuge von FEM-Berechnungen und Versuchen
hat sich dabei herausgestellt, dass eine leichte Wölbung einerseits die Stabilität
des Innenbehälters wesentlich verbessert, sowie andererseits eine effiziente Platzausnutzung
sowie eine gute Isolierbarkeit des Innenbehälters gewährleistet. Für die Bestimmung
der Wölbung wird dabei ausgehend von einer planen Referenzebene 35 jeweils im Bereich
der Basis- 33 oder Deckwand 34 mittig (Mittellinie M) zwischen den Stegen 36 der Kammer
37 der Normalabstand D zwischen der Referenzebene 35 und der inneren Kontur der Basis-
33 oder Deckwand 34 gemessen.
[0065] In der vorliegenden Ausführungsform beträgt der Abstand D ca. 8% der Breite der Kammer
B (im Bereich der Referenzebene gemessen). Die plane Referenzebene 35 ist jeweils
als ebene Verbindungsebene der basis- oder deckwandseitigen geraden Enden der Stege
36 (ohne bzw. vor einer allenfalls vorgesehenen Rundung im Übergang zur Basis- oder
Deckwand) bestimmt.
[0066] Wie aus den Figuren ersichtlich sind auch in dieser Ausführungsform an den Stegen
Freischnitte vorgesehen.
[0067] Eine weitere Ausführungsform ist entsprechend Fig. 15 dargestellt. Dabei ist eine
flache Kappe 38 vorgesehen, welche die Kammern 39 des Grundkörpers 40 abschliesst.
Wie aus Fig. 15 ersichtlich, sind an den Stegen 41 im Bereich in welchem die Stege
41 an die Basis- und Deckwand angrenzen ebenfalls Freischnitte 42 vorgesehen. Wird
die Kappe 38 entlang dem äußeren Rand 43 mit einer Schweiss- oder Lötnaht an dem Grundkörper
40 befestigt wird so eine gleichmäßige Schweiss- bzw. Lötnaht gewährleistet. Darüber
hinaus kann über die Ausnehmungen bzw. Freischnitte 42 bei dem durch die Kappe 38
verschlossenen Grundkörper 40 ein Gas- und/oder Flüssigkeitsausgleich zwischen den
Kammern 39 erfolgen. Wie aus Fig. 15 weiters ersichtlich weist die Kappe 38 längliche
Ausnehmungen 43 auf. Die Abmessungen dieser länglichen Ausnehmungen entsprechen im
Wesentlichen den Abmessungen der längsseitigen Enden 44 der Stege 41. Wird der Grundkörper
40 durch die Kappe 38 verschlossen ragen die längseitigen Enden 44 der Stege 41 in
die entsprechenden Ausnehmungen 43 hinein. Nach einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung treten dabei die längsseitigen Enden 44 der Stege 41 durch die entsprechenden
Ausnehmungen 43 der Kappe 38 und ragen an der den Kammern 39 abgewandten Seite der
Kappe 38 aus dieser heraus. Nach einer besonderen Ausführungsform werden die längsseitigen
Enden 44 der Stege 41 im Bereich der Ausnehmungen 43 mit der Kappe 38, beispielsweise
durch eine gasdichte Schweissung oder Lötung befestigt. Durch diese zusätzlich Befestigung
kann die Stabilität des Innenbehälters weiter verbessert und eine besonders kompakte
Ausführung des Innenbehälters verwirklicht werden.
[0068] Statt einer Schweissung oder Lötung kann auch eine Klebung, ein entsprechend geeignetes
Verfahren dazu vorausgesetzt, verwendet werden.
1. Von einem Außenbehälter (1) umgebener, zur Aufnahme einer kryogenen Flüssigkeit, insbesondere
eines Kraftstoffes, dienender Innenbehälter (3) in abgeflachter Bauweise, insbesondere
Innentank für ein Straßenfahrzeug,
gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
• einen sich längs erstreckenden einstückigen Grundkörper (4) mit einer Deck-(5) und
einer Basiswand (6), die mit sich ebenfalls längs erstreckenden Seitenwänden (7) verbunden
sind, und mit mindestens zwei längs verlaufenden, die Basiswand (6) mit der Deckwand
(5) verbindenden im Wesentlichen geraden Stegen (9) zur Bildung mindestens einer zwischen
den Stegen angeordneten sich längs erstreckenden Kammer (10), die sich über die gesamte
Länge des Grundkörpers (4) und jeweils von der Basiswand (6) zur Deckwand erstreckt
(5), wobei die sich längs erstreckende Kammer zwischen den Stegen eine vorbestimmte
Breite aufweist, und
• zumindest zwei Kappen (11), die die zwei offene Enden des Grundkörpers (4) jeweils
peripher dicht verschließen, und
• wobei die Deck- und/oder Basiswand jeweils gegenüber einer planen Referenzdeck-
und/oder Referenzbasiswand eine Aufwölbung mit einem mittig zwischen den Stegen jeweils
zwischen der inneren Kontur der Deck- und/oder Basiswand und der planen Referenzdeck-
und/oder Referenzbasiswand gemessenen Abstand von weniger als 30% der Breite der Kammer
aufweist, und
• dass an den Kappen (11) Lagerelemente (18) angeordnet sind, die den Innenbehälter
an den Außenbehälter lagern, und
• dass ein Lagerungselement (18) als Lagerbuchse, zweckmäßig in einer örtlichen Einbuchtung
(17) der Kappe (11) vorgesehen, ausgebildet ist, in die ein Kunststoffteil (19) einsetzbar
ist, welcher Kunststoffteil (19) in eine an dem Außenbehälter (1) vorgesehene Lagerbuchse
(21) ragt.
2. Innenbehälter (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis-(6) und/oder die Deckwand (5) im Wesentlichen eben ausgeführt sind/ist.
3. Innenbehälter (3) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappen (11) die Enden der Kammern (10) jeweils übergreifen.
4. Innenbehälter (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Kappen (11) einen die Kammern (19) verbindenden Freiraum (10')
bildet.
5. Innenbehälter (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Kappen (11), im Wesentlichen, flach ausgebildet ist.
6. Innenbehälter (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Stege im Bereich der Befestigung zumindest einer der Kappen (31)
an der Basis- und/oder Deckwand einen Freischnitt (30) aufweist.
7. Innenbehälter (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Kappen mit einer, vorzugsweise umlaufenden, Befestigungsnaht,
insbesondere eine Schweissnaht, an dem Grundkörper befestigt ist und die Stege jeweils
im Bereich der, vorzugsweise umlaufenden, Befestigungsnaht, insbesondere eine Schweissnaht,
einen Freischnitt (30) aufweisen.
8. Innenbehälter (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Kappen (38) eine Anzahl von Ausnehmungen (43) aufweist, in welche
das in Längsrichtung des Grundkörpers ausgerichtete freie Ende (44) zumindest eines
der Stege (41) hineinragt.
9. Innenbehälter (3) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg im Bereich der Ausnehmung (43) der Kappe (38) über eine Befestigungsnaht,
insbesondere eine Schweißnaht, an der Kappe (38) befestigt ist.
10. Innenbehälter (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper im Wesentlichen ein Profil quer zur Längserstreckung in Form eines
Rechtecks aufweist, wobei vorzugsweise die die Seitenwände (7) mit der Basiswand (6)
und der Deckwand (5) verbindenden Längskanten als Abrundungen (8) ausgebildet sind.
11. Innenbehälter (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4) als einteiliges Strangpressprofil ausgebildet ist.
12. Innenbehälter (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergänge zwischen Steg (9) und Basis- (6) bzw. Deckwand (5) mit einem Radius
gerundet ausgebildet sind, der größer oder gleich ist der Wandstärke des Steges (9)
oder der Wandstärke der Basis- (6) oder Deckwand (5).
13. Innenbehälter (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4) und die Kappen (11) aus Leichtmetall, insbesondere aus einer
Aluminiumlegierung, gebildet sind.
14. Innenbehälter (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappen (11) mit dem Grundkörper (4) mittels einer umlaufenden Schweißnaht (12)
verbunden sind.
15. Innenbehälter (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass allfällige Tankeinbauten, wie Sensoren für Druck und/oder Temperatur und/oder Füllstand
und die dafür notwendigen Leitungen (23) im Inneren einer Kappe (11) vorgesehen und
gegebenenfalls in einen Rohrstutzen einer Kappe (11) integriert sind.
1. Inner tank (3), of flat design, which is surrounded by an outer tank (1) and serves
to hold a cryogenic liquid, in particular a fuel, in particular an inner tank for
a road-going vehicle,
characterized by the combination of the following features:
• a longitudinally extending, single-piece basic body (4) having a top wall (5) and
a base wall (6) which are connected by means of likewise longitudinally extending
side walls (7), and having at least two longitudinally running, substantially straight
webs (9) which connect the base wall (6) to the top wall (5) so as to form at least
one longitudinally extending chamber (10) which is arranged between the webs and which
extends over the entire length of the basic body (4) and in each case from the base
wall (6) to the top wall (5), with the longitudinally extending chamber having a predetermined
width between the webs, and
• at least two caps (11) which sealingly close off the two open ends of the basic
body (4) in each case at the periphery, and
• with the top wall and/or base wall having, in each case with respect to a planar
reference top wall and/or reference base wall, a bulge with a spacing, measured centrally
between the webs, in each case between the inner contour of the top wall and/or base
wall and the planar reference top wall and/or reference base wall, of less than 30%
of the width of the chamber, and
• in that mounting elements (18) are arranged on the caps (11), which mounting elements
(18) mount the inner tank on the outer tank, and
• in that a mounting element (18) is designed as a mounting sleeve, expediently in
a local indentation (17) of the cap (11), into which mounting sleeve a synthetic part
(19), can be inserted, which synthetic part (19) projects into a mounting sleeve (21)
which is provided on the outer tank (1).
2. Inner tank (3) according to Claim 1, characterized in that the base wall (6) and/or the top wall (5) are/is of substantially planar design.
3. Inner tank (3) according to Claim 1 or 2, characterized in that the caps (11) engage over the ends of the chambers (10) in each case.
4. Inner tank (3) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that at least one of the caps (11) forms a free space (10') which connects the chambers
(19).
5. Inner tank (3) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that at least one of the caps (11) is of substantially flat design.
6. Inner tank (3) according to one of Claims 1 to 5, characterized in that at least one of the webs has a cutout (30) in the region of the fastening of at least
one of the caps (31) to the base wall and/or top wall.
7. Inner tank (3) according to one of Claims 1 to 6, characterized in that at least one of the caps is fastened by means of a preferably encircling fastening
seam, in particular a weld seam, to the basic body, and the webs have a cutout (30)
in each case in the region of the preferably encircling fastening seam, in particular
weld seam.
8. Inner tank (3) according to one of Claims 1 to 7, characterized in that at least one of the caps (38) has a number of recesses (43) into which the free end
(44), which is aligned in the longitudinal direction of the basic body, of at least
one of the webs (41) projects.
9. Inner tank (3) according to Claim 8, characterized in that the web is fastened by means of a fastening seam, in particular a weld seam, to the
cap (38) in the region of the recess (43) of the cap (38).
10. Inner tank (3) according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the basic body substantially has a profile, transversely with respect to the longitudinal
extent, in the shape of a rectangle, with the longitudinal edges, which connect the
side walls (7) to the base wall (6) and to the top wall (5), preferably being designed
as rounded portions (8).
11. Inner tank (3) according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the basic body (4) is designed as a single-piece extruded profile.
12. Inner tank (3) according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the transitions between the web (9) and base wall (6) or top wall (5) are of rounded
design with a radius which is greater than or equal to the wall thickness of the web
(9) or the wall thickness of the base wall (6) or top wall (5).
13. Inner tank (3) according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the basic body (4) and the caps (11) are formed from light metal, in particular from
an aluminum alloy.
14. Inner tank (3) according to one of Claims 1 to 13, characterized in that the caps (11) are connected to the basic body (4) by means of an encircling weld
seam (12).
15. Inner tank (3) according to one of Claims 1 to 14, characterized in that any tank fittings, such as sensors for pressure and/or temperature and/or filling
level and the associated lines (23), are provided in the interior of a cap (11), and
are if appropriate integrated in a pipe stub of a cap (11).
1. Récipient intérieur (3) de type aplati, destiné à contenir un liquide cryogène, en
particulier un carburant, et entouré par un récipient extérieur (1), en particulier
réservoir intérieur pour un véhicule routier,
caractérisé par la combinaison des caractéristiques suivantes:
• un corps de base (4) d'une seule pièce, s'étendant en longueur, avec une paroi de
plafond (5) et une paroi de base (6), qui sont reliées par des parois latérales (7)
s'étendant également en longueur, et avec au moins deux cloisons essentiellement rectilignes
(9) reliant la paroi de base (6) à la paroi de plafond (5) pour la formation d'au
moins une chambre (10) s'étendant en longueur et disposée entre les cloisons, qui
s'étend sur toute la longueur du corps de base (4) et chaque fois de la paroi de base
(6) à la paroi de plafond (5), dans lequel la chambre s'étendant en longueur présente
entre les cloisons une largeur prédéterminée, et
• au moins deux coiffes (11), qui ferment de façon étanche, chaque fois en périphérie,
les deux extrémités ouvertes du corps de base (4), et
• dans lequel la paroi de plafond et/ou la paroi de base présente respectivement,
par rapport à une paroi de plafond de référence et/ou à une paroi de base de référence
plane, un bombage avec une distance, mesurée au milieu entre les cloisons, respectivement
entre le contour intérieur de la paroi de plafond et/ou de la paroi de base et la
paroi de plafond de référence et/ou la paroi de base de référence plane, de moins
de 30 % de la largeur de la chambre, et
• les coiffes (11) sont munies d'éléments de palier (18), qui appuient le récipient
intérieur sur le récipient extérieur, et
• un élément d'appui (18) est réalisé sous la forme d'un coussinet, avantageusement
prévu dans un creux local (17) de la coiffe (11), dans lequel on peut introduire une
pièce en matière plastique (19), pièce en matière plastique (19) qui pénètre dans
un coussinet (21) prévu sur le récipient extérieur (1).
2. Récipient intérieur (3) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la paroi de base (6) et/ou la paroi de plafond (5) est/sont essentiellement plane(s).
3. Récipient intérieur (3) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les coiffes (11) recouvrent respectivement les extrémités des chambres (10).
4. Récipient intérieur (3) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins une des coiffes (11) forme un espace libre (10') reliant les chambres (10).
5. Récipient intérieur (3) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins une des coiffes (11) est de forme essentiellement plate.
6. Récipient intérieur (3) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'au moins une des cloisons présente une découpe libre (30) dans la région de la fixation
d'au moins une des coiffes (31) sur la paroi de base et/ou la paroi de plafond.
7. Récipient intérieur (3) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au moins une des coiffes est fixée au corps de base avec une couture de fixation,
en particulier un cordon de soudure, de préférence périphérique, et les cloisons présentent
une découpe libre (30) chaque fois dans la région de la couture de fixation, en particulier
un cordon de soudure, de préférence périphérique.
8. Récipient intérieur (3) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'au moins une des coiffes (38) présente plusieurs évidements (43), dans lesquels s'engage
l'extrémité libre (44), orientée dans la direction longitudinale du corps de base,
d'au moins une des cloisons (41).
9. Récipient intérieur (3) selon la revendication 8, caractérisé en ce que la cloison est fixée à la coiffe (38) dans la région de l'évidement (43) de la coiffe
(38) au moyen d'une couture de fixation, en particulier d'un cordon de soudure.
10. Récipient intérieur (3) selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le corps de base présente, transversalement à son extension longitudinale, un profil
de forme essentiellement rectangulaire, dans lequel les arêtes longitudinales reliant
les parois latérales (7) à la paroi de base (6) et à la paroi de plafond (5) sont
de préférence arrondies (8).
11. Récipient intérieur (3) selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le corps de base (4) est réalisé sous la forme d'un profilé extrudé en une seule
pièce.
12. Récipient intérieur (3) selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les transitions entre une cloison (9) et une paroi de base (6) ou de plafond (5)
sont arrondies avec un rayon, qui est supérieur ou égal à l'épaisseur de paroi de
la cloison (9) ou à l'épaisseur de paroi de la paroi de base(6) ou de plafond (5).
13. Récipient intérieur (3) selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le corps de base (4) et les coiffes (11) sont fabriqués en métal léger, en particulier
en un alliage d'aluminium.
14. Récipient intérieur (3) selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que les coiffes (11) sont assemblées au corps de base (4) au moyen d'un cordon de soudure
périphérique (12).
15. Récipient intérieur (3) selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que des éventuels dispositifs montés sur le réservoir, comme des capteurs pour la pression
et/ou la température et/ou le niveau de remplissage et les conduites (23) nécessaires
pour ceux-ci sont prévus à l'intérieur d'une coiffe (11) et sont éventuellement intégrés
dans une tubulure d'une coiffe (11).