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(11) |
EP 2 010 845 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.01.2018 Patentblatt 2018/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.04.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/053384 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/118805 (25.10.2007 Gazette 2007/43) |
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| (54) |
FACHBODEN FÜR EIN KÄLTEGERÄT
SHELF BOTTOM FOR A REFRIGERATOR
ÉTAGÈRE POUR UN APPAREIL DE RÉFRIGÉRATION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
19.04.2006 DE 102006018203
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.01.2009 Patentblatt 2009/02 |
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Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- KNÖLL, Sebastian
81673 München (DE)
- RICKET, Matthew
28562 New Bern, Nc (US)
- BUSALT, Gerhard
83352 Altenmarkt/Alz (DE)
- SCHRANKL, Hermann
84518 Garching (DE)
- LINKE, Christine
89423 Gundelfingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 856 712 WO-A-03/016802 DE-A1- 10 339 935 DE-U1- 9 420 292 DE-U1-202004 013 113 DE-U1-202006 001 832 US-A- 3 633 983 US-A1- 2003 173 882
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EP-A1- 1 431 688 WO-A-03/023295 DE-A1- 19 706 285 DE-U1- 9 420 293 DE-U1-202006 001 830 GB-A- 2 223 671 US-A- 5 332 611
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fachboden für ein Kältegerät.
[0002] Herkömmlicherweise sind derartige Fachböden häufig in Form einer Trägerplatte realisiert,
an die ein umlaufender Rahmen angeformt ist, an welchem Konturen, Vorsprünge etc.
gebildet sind, die für eine Aufhängung des Fachbodens im Innenraum des Kältegeräts
benötigt werden.
[0003] Diese Technik ist aufwändig, da sie für jedes Modell von Fachboden ein eigenes Formwerkzeug
für die Erzeugung des Rahmens erfordert.
[0004] DE 94 20 293 U1 offenbart einen Fachbodenträger für Verkaufsregale mit einem Strangpressprofil, das
mindestens eine Kammer zum Aufnehmen eines Adapters und mindestens einen Schenkel
zum Auflegen eines Fachbodens aufweist, wobei der Schenkel in Bezug auf die Kammer
asymmetrisch angeordnet ist, so dass das Strangpressprofil am Adapter in zwei in Bezug
zueinander gewendeten Stellungen anbringbar ist, in denen der Schenkel unterschiedliche
Höhenlagen einnimmt.
[0005] EP 1 431 688 A1 offenbart eine Ablage für ein Kühlgerät, insbesondere Flaschenablage für einen Flaschenlagerkühlschrank,
mit einem durch Quer- und Längsstreben gebildeten Rahmen und einer Abstellfläche,
wobei wenigstens eine der Querstreben auf wenigstens einem Teil ihres Querschnitts
durch ein Strangpressprofil aus einem Material mit höherem Elastizitätsmodul als dem
des Materials der Längsstreben gebildet ist.
[0006] US 3,633,983 offenbart eine Schrankstruktur, umfassend ein Gleitglied, dass einen Glasboden umrahmt,
parallel beabstandete Seiten oder Läufer und eine verbindende Rückseite beinhaltet,
welche alle aus identisch extrudiertem Material wie Metall oder Plastik sind. Die
mehreren Seiten können aus einer einzigen Extrusion geformt werden und mittels bekannter
Techniken U-förmig gebogen werden oder aus separaten, geeignet verbunden Längen extrudierter
Lagerbestände zusammengesetzt werden.
[0007] US 5,332,611 offenbart Regalkanten-Verkleidungen mit einer einteiligen integralen Konstruktion,
um einen U-förmigen Körperabschnitt zum lösbaren Aufnehmen und Tragen eines Einlegebodens
eines Kühlschranks bereitzustellen. Die Regalkanten-Verkleidungen sind aus extrudierten
Kunststoffstreifen gebildet, wobei die Regalkanten-Verkleidungen einen dekorativen
Frontlippenabschnitt für einen vorderen Rand des Einlegebodens oder einen nach hinten
und nach oben erstreckenden Flanschabschnitt für einen hinteren Rand des Einlegebodens,
um einen hinteren Anschlag für den Einlegeboden bereitzustellen. Die Regalkanten-Verkleidungen
sind auf Rundstäbe des Rahmens des Einlegebodens aufgeschoben. Der Rahmen ist aus
Rundstäben und Seitenplatten gebildet.
[0008] Bekannt sind auch Fachböden, die als Trägerplatte eine Glasplatte haben, wobei auf
vordere und hintere Kanten der Glasplatte ein Profilteil aufgesteckt ist, die Enden
der Profilteile über die Seitenränder der Glasplatte hinaus verlängert sind und sich
in Nuten der Seitenwände des Kältegerätes abstützen. Da bei diesem bekannten Fachboden
die Trägerplatte nicht vollständig eingefasst ist, besteht die Möglichkeit, dass sie
sich aus der Nut eines Profilteils löst und dann abstürzt. Außerdem führt diese Bauweise
dazu, dass die aufgesteckten Profilteile auf kleinem Querschnitt ein hohes Gewicht
tragen müssen, so dass die Belastbarkeit der Fachböden begrenzt ist.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist, einen Fachboden für ein Kältegerät anzugeben, der belastbar
und sicher ist, und der in einer Vielzahl von Varianten preiswert realisierbar ist.
[0010] Die Aufgabe wird gelöst durch einen Fachboden für ein Kältegerät mit einer in einem
Rahmen eingefassten Trägerplatte, bei dem der Rahmen aus Extrusionsprofilstücken und
Enden der Extrusionsprofilstücke verbindenden Profilteilen zusammengefügt ist, wobei
die Profilteile jeweils die Gestalt eines langgestreckten Balkens haben, der an seinen
Enden in zwei verbreiterte bzw. hochgezogene Kopfstücke übergeht. Der umlaufende Rahmen
gibt dem Fachboden einen sicheren Zusammenhalt ohne Gefahr, dass Trägerplatte und
Profilstücke sich voneinander lösen. Die Verwendung der Extrusionsprofilstücke erlaubt
es, Fachbodenmodelle, die sich lediglich in einer Abmessung unterscheiden, preiswert
zu realisieren, indem an diejenigen Kanten der Trägerplatte, deren Abmessungen von
Modell zu Modell variabel sind, Extrusionsprofilstücke angefügt werden, die aus Strangmaterial
je nach Bedarf mit unterschiedlichen
[0011] Längen geschnitten werden können, und die Profilteile an die Kanten mit gleichbleibender
Länge angefügt werden, so dass einheitliche Profilteile für alle Modelle verwendet
werden können. Des weiteren schafft diese Bauweise die Möglichkeit, einheitliche Trägerplatten
für Fachböden mit unterschiedlichem Erscheinungsbild zu verwenden, die ein für unterschiedliche
Modellreihen oder Marken eines gleichen Herstellers spezifisches Gepräge durch Verwendung
unterschiedlicher Typen von Profilteilen und Extrusionsprofilstücken erhalten.
[0012] Die Profilteile, die in einer geringeren Zahl von Varianten benötigt werden, können
spritzgeformt sein.
[0013] Um den Zusammenhalt des Rahmens zu gewährleisten, tragen die Profilteile vorzugsweise
Zapfen, die in Hohlräume der Extrusionsprofilstücke eingreifen.
[0014] Es können nur die Extrusionsprofilstücke oder nur die Profilteile oder auch beide
eine Nut aufweisen, in die eine Wand der Trägerplatte eingreift.
[0015] Die Trägerplatte kann insbesondere eine Glasplatte sein, oder auch ein Gitter mit
einem umlaufenden Rahmen und zwei sich gegenüber liegende Seiten des Rahmens verbindenden
Streben. Bei einem solchen Gitter sind die Enden der Streben vorzugsweise frontal
mit dem Rahmen verbunden.
[0016] Um Flaschen, insbesondere Weinflaschen, stabil auf einem solchen Gitterfachboden
zu lagern, ist der Abstand zwischen benachbarten Streben wenigstens gleich dem halben
Durchmesser einer Weinflasche und kleiner als der ganze Durchmesser einer Weinflasche.
[0017] Des weiteren entspricht die Länge der Streben versuchsweise wenigstens der zweifachen
Länge des Bauches einer Weinflasche, so dass diese in alternierender Orientierung,
mit jeweils einem Flaschenhals zwischen zwei Bäuchen, dicht gepackt und dementsprechend
mit guter Platzausnutzung auf dem Fachboden gelagert werden können.
[0018] Um den Fachboden bequem herausziehbar zu machen, ist er vorzugsweise von Teleskopauszügen
getragen. Hierfür weisen die Extrusionsprofilstücke vorzugsweise im Querschnitt einen
vertikalen und einen horizontalen Schenkel auf, und ein Teleskopauszug ist versteckt
in einem von den beiden Schenkeln aufgespannten Winkel jedes Extrusionsprofilstücks
aufgenommen.
[0019] Zur Befestigung an dem Teleskopauszug weist vorzugsweise einer der Schenkel einen
Hohlraum mit längsseitigen, dem Teleskopauszug zugewandten Öffnungen auf, in die Rastköpfe
des Teleskopauszugs eingerastet sind.
[0020] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Fachbodens;
- Fig. 2
- eine auseinander gezogene Darstellung des Fachbodens;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht eines Teleskopauszugs;
- Fig. 4
- einen Schnitt durch den Teleskopauszug und ein von ihm getragenes Extrusionsprofilstück;
- Fig. 5
- eine fragmentarische Ansicht eines vorderen Profilteils;
- Fig. 6
- einen Schnitt durch das vordere Profilteil entlang der Linie VI-VI der Fig. 5; und
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht des mit Flaschen beladenen Fachbodens.
[0021] Wie in Fig. 1 und 2 zu erkennen, ist der erfindungsgemäße Fachboden im Wesentlichen
aus fünf Teilen zusammengefügt, einer Trägerplatte 1, vorderen und hinteren Profilteilen
2, 3 sowie seitlichen Extrusionsprofilstücken 4, 5. Die Trägerplatte 1 ist hier als
ein Gitter mit einem aus einem kräftigen Stahldraht einstückig gebogenen Rahmen 6
und einer Mehrzahl von Längsstreben 7 gebildet, die sich zwischen vorderen und hinteren
Querstreben 8 des Rahmens 6 erstrecken. Die Längsstreben 7 bestehen aus Draht vom
gleichen Typ wie der Rahmen 6. Sie liegen mit dem Rahmen 6 auf gleicher Höhe, so dass
sie jeweils mit ihren Stirnflächen an den Querstreben 8 verschweißt sind.
[0022] Der Rahmen 6 ist seitlich jeweils in Nuten 9 der Extrusionsprofilstücke 4 bzw. 5
gehalten. Die Extrusionsprofilstücke 4, 5 haben identische Querschnitte ähnlich dem
Buchstaben r, mit einem vertikalen Schenkel 10, in dem die Nut 9 gebildet ist, und
einem an das obere Ende des Schenkels 10 anschließenden horizontalen Schenkel 11.
Ein von den beiden Schenkeln 10, 11 aufgespannter Winkel ist vorgesehen, um einen
Teleskopauszug 12 aufzunehmen, der in Fig. 3 genauer gezeigt ist. Die Extrusionsprofilstücke
4, 5 weisen, wie insbesondere in Fig. 4 zu erkennen, jeweils drei Hohlräume auf, einen
Hohlraum 13 im horizontalen Schenkel 11 und zwei 14, 15 in dem vertikalen Schenkel
10 oberhalb bzw. unterhalb der Nut 9. In die untere Wand des Hohlraums 13 sind wenigstens
zwei Öffnungen 16 geschnitten, von denen eine in der Schnittdarstellung der Fig. 4
zu sehen ist. Die hintere der beiden Öffnungen ist jeweils zum rückwärtigen Ende des
Extrusionsprofilstücks 4 bzw. 5 hin randoffen.
[0023] Die Öffnungen 16 dienen zur Verrastung des Extrusionsprofilstücke 4, 5 auf den Teleskopauszügen
12, von denen einer in Fig. 3 in perspektivischer Ansicht gezeigt ist. Der Auszug
12 umfasst zwei aus Stahlblech gebogene Schienen, eine äußere Schiene 18 von in etwa
C-förmigem Querschnitt und eine in den Hohlraum der äußeren Schiene 18 eingreifende
innere Schiene 19, die vorgesehen ist, um an der Seitenwand eines Kältegerätegehäuses
befestigt zu werden. Einander gegenüber liegende horizontale Schenkel der Schienen
18, 19 begrenzen zwei zylindrische Kanäle 20, in denen, wie in Fig. 4 zu sehen, Kugeln
21 aufgenommen sind, die die Schienen 18, 19 spielarm und leicht gegeneinander beweglich
führen. Ein Bolzen 22 steht vom vorderen Ende der äußeren Schiene 18 in den Zwischenraum
zwischen den Schienen 18, 19 hinein ab. Sein Kontakt mit einem an der Innenschiene
19 befestigten, in Fig. 3 soeben noch erkennbaren Gummipuffer 23 definiert eine Grenze
der Bewegungsfreiheit der Schienen 18, 19 gegeneinander.
[0024] Ein vorderer Adapter 24 und ein hinterer Adapter 25 aus Kunststoff sind an der äußeren
Schiene 18 befestigt. Die Adapter 24, 25 haben hier jeweils einen in etwa prismenstumpfförmigen
Grundkörper 26, an den an seiner Oberseite ein horizontaler, auf dem oberen Schenkel
der Schiene 18 aufliegender Steg 27 angeformt ist.
[0025] Von der Oberseite des Grundkörpers 26 steht jeweils ein Rastelement 28 bzw. 29 ab,
das vorgesehen ist, um in die Öffnungen 16 des Extrusionsprofilstücks 4 einzugreifen.
[0026] Bei der Montage der Trägerplatte 1 auf den an Seitenwänden des Kältegeräts befestigten
Teleskopauszügen 17 wird der hintere Rand der Trägerplatte 1 auf die Teleskopauszüge
17 aufgelegt und nach hinten verschoben, bis die hinteren Rastelemente 29 in die hinteren,
randoffenen Öffnungen 16 der Extrusionsprofilstücke 4 und 5 eingreifen und ein Rand
der hinteren Öffnung 16 jedes Extrusionsprofilstücks 4, 5 in eine Hinterschneidung
30 an der Vorderseite des Rastelements 29 jedes Teleskopauszugs 12 einrückt. Wenn
nun die Trägerplatte 1 in die Horizontale geschwenkt wird, greifen die vorderen Rastelemente
28 in die vorderen Öffnungen 16 der Extrusionsprofilstücke 4, 5 ein. Das vordere Rastelement
28 hat in etwa die Gestalt eines T, mit von den Enden des Querbalkens des T heruntergezogenen,
leicht nach außen vorgewölbten elastischen Schenkeln 31. Die Schenkel 31 werden beim
Durchgang durch die vordere Öffnung 16 elastisch gegeneinander gedrückt, und die nach
unten hin aufeinander zulaufenden unteren Enden der Schenkel 31 halten die Extrusionsprofilstücke
4, 5 in Tiefenrichtung spielfrei und drücken sie von oben gegen den Grundkörper 26.
[0027] Wie in den Fig. 2 und 5 zu erkennen, haben die vorderen und hinteren Profilteile
2, 3 jeweils die Gestalt eines langgestreckten Balkens, der an seinen Enden in zwei
verbreiterte bzw. hochgezogene Kopfstücke 33 übergeht. Die Kopfstücke 33 tragen jeweils
eine Mehrzahl von hohlen Zapfen 34, 35, 36, die vorgesehen sind, um form- und reibschlüssig
in die Hohlräume 13, 14, 15 der Extrusionsprofilstücke 4, 5 von deren offenen Enden
her einzugreifen. Zwischen den Zapfen 35, 36 liegt ein Ende einer sich über die gesamte
Länge des Balkens 32 erstreckenden Nut, die Teil der bereits erwähnten, den Rahmen
6 einfassenden Nut 9 ist und daher in den Fig. 5 und 6 ebenfalls mit 9 bezeichnet
ist.
[0028] Fig. 7 zeigt eine perspektivische Ansicht des Fachbodens aus Fig. 1 im mit liegenden
Weinflaschen 37 beladenen Zustand. Die Bäuche 38 der Flaschen sind jeweils von zwei
benachbarten Längsstreben 8 abgestützt. Der Abstand zwischen zwei benachbarten Längsstreben
8 ist deutlich kleiner als der Durchmesser der Flaschenbäuche 38 , aber größer als
der Mittelwert der Durchmesser von Flaschenbauch 38 und -hals 39. So können die Flaschen
37 in alternierender Orientierung zwischen je zwei benachbarte Längsstreben 8 eingelegt
werden, wobei jeweils der Hals 39 einer Flasche 37 zwischen den Bäuchen 38 zweier
benachbarter Flaschen 37 Platz findet.
1. Fachboden für ein Kältegerät mit einer von einem Rahmen eingefassten Trägerplatte
(1), dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2, 3, 4, 5) aus seitlichen Extrusionsprofilstücken (4, 5) und die Enden
der Extrusionsprofilstücke (4, 5) verbindenden Profilteilen (2, 3) zusammengefügt
ist, wobei die Profilteile (2, 3) jeweils die Gestalt eines langgestreckten Balkens
haben, der an seinen Enden in verbreiterte und hochgezogene Kopfstücke (33) übergeht.
2. Fachboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilteile (2, 3) spritzgeformt sind.
3. Fachboden nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilteile (2, 3) aus Kunststoff-Spritzguß gebildet sind.
4. Fachboden nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilteile (2, 3) Zapfen (34, 35, 36) tragen, die in Hohlräume 13, 14, 15) der
Extrusionsprofilstücke (4, 5) eingreifen.
5. Fachboden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Extrusionsprofilstücke (4, 5) und/oder die Profilteile (2, 3) eine Nut (9) aufweisen,
in die ein Rand der Trägerplatte (1) eingreift.
6. Fachboden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte eine Glasplatte ist.
7. Fachboden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (1) ein Gitter mit einem umlaufenden Rahmen (6) und zwei gegenüberliegende
Seiten des Rahmens (6) verbindenden Streben (7) ist.
8. Fachboden nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Streben (7) frontal mit dem Rahmen (6) verbunden sind.
9. Fachboden nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen benachbarten Streben (7) wenigstens gleich dem halben Durchmesser
einer Weinflasche und kleiner als der ganze Durchmesser einer Weinflasche ist.
10. Fachboden nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Streben (7) wenigstens der zweifachen Länge des Bauches einer Weinflasche
entspricht.
11. Fachboden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Extrusionsprofilstücke (4, 5) im Querschnitt einen vertikalen und einen horizontalen
Schenkel (10, 11) aufweisen, und dass in einem von den beiden Schenkeln (10, 11) aufgespannten
Winkel ein Teleskopauszug (17) aufgenommen ist.
12. Fachboden nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Schenkel (10, 11) einen Hohlraum (13) mit längsseitigen, dem Teleskopauszug
(17) zugewandten Öffnungen (16) aufweist und dass Rastköpfe (28, 29) der Teleskopauszüge
(17) in die Öffnungen (16) eingerastet sind.
1. Shelf bottom for a refrigerator with a carrier plate (1) enclosed by a frame, characterised in that the frame (2, 3, 4, 5) is assembled from lateral extruded profiled pieces (4, 5)
and profiled parts (2, 3) connecting the ends of the extruded profiled pieces (4,
5), wherein the profiled parts (2, 3) each have the shape of an elongated bar which
at its ends becomes widened and elevated head pieces (33).
2. Shelf bottom according to claim 1, characterised in that the profiled parts (2, 3) are injection-moulded.
3. Shelf bottom according to claim 2, characterised in that the profiled parts (2, 3) are formed from plastic injection moulded parts.
4. Shelf bottom according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the profiled parts (2, 3) carry pegs (34, 35, 36) which engage into the cavities
(13, 14, 15) of the extruded profiled pieces (4, 5).
5. Shelf bottom according to one of the preceding claims, characterised in that the extruded profiled pieces (4, 5) and/or the profiled parts (2, 3) have a groove
(9) into which an edge of the carrier plate (1) engages.
6. Shelf bottom according to one of the preceding claims, characterised in that the carrier plate is a glass plate.
7. Shelf bottom according to one of the preceding claims, characterised in that the carrier plate (1) is a grid with a surrounding frame (6) and bars (7) connecting
two opposing sides of the frame (6).
8. Shelf bottom according to claim 7, characterised in that the fronts of the ends of the bars (7) are connected to the frame (6).
9. Shelf bottom according to claim 7 or 8, characterised in that the distance between adjacent bars (7) is at least equal to half the diameter of
a wine bottle and is smaller than the overall diameter of a wine bottle.
10. Shelf bottom according to one of the claims 7 to 9, characterised in that the length of the bars (7) is at least double the length of the belly of a wine bottle.
11. Shelf bottom according to one of the preceding claims, characterised in that the extruded profiled pieces (4, 5) in cross section have a vertical and a horizontal
side (10, 11), and that a telescopic pullout rail (17) is accommodated at an angle
covered by the two sides (10, 11).
12. Shelf bottom according to claim 11, characterised in that one of the sides (10, 11) has a cavity (13) with longitudinal openings (16) facing
towards the telescopic pullout rail (17) and that latching heads (28, 29) of the telescopic
pullout rail (17) are latched into the openings (16).
1. Étagère pour un appareil de réfrigération comprenant une plaque de support (1) enchâssée
par un cadre, caractérisée en ce que le cadre (2, 3, 4, 5) est assemblé à partir de segments de profilé extrudé (4, 5)
latéraux et de pièces profilées (2, 3) reliant les extrémités des segments de profilé
extrudé (4, 5), les pièces profilées ayant chacune la forme d'une poutre allongée,
qui se transforme à ses extrémités en des pièces de tête (33) élargies et relevées.
2. Étagère selon la revendication 1, caractérisée en ce que les pièces profilées (2, 3) sont moulées par injection.
3. Étagère selon la revendication 2, caractérisée en ce que les pièces profilées (2, 3) sont formées par moulage par injection de matière plastique.
4. Étagère selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les pièces profilées (2, 3) portent des tenons (34, 35, 36) qui s'emboîtent dans
des cavités (13, 14, 15) des segments de profilé extrudé (4, 5).
5. Etagère selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les segments de profilé extrudé (4, 5) et/ou les pièces profilées (2, 3) comportent
une rainure (9) dans laquelle un bord de la plaque de support (1) s'emboîte.
6. Étagère selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la plaque de support est une plaque de verre.
7. Étagère selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la plaque de support (1) est une grille comprenant un cadre périphérique (6) et des
entretoises (7) reliant deux côtés opposés du cadre (6).
8. Étagère selon la revendication 7, caractérisée en ce que les extrémités des entretoises (7) sont raccordées frontalement au cadre (6).
9. Étagère selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que la distance entre des entretoises voisines (7) est au moins égale à la moitié du
diamètre d'une bouteille de vin et inférieure au diamètre entier d'une bouteille de
vin.
10. Étagère selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisée en ce que la longueur des entretoises (7) correspond au moins à deux fois la longueur du fût
d'une bouteille de vin.
11. Étagère selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les segments de profilé extrudé (4, 5) possèdent en coupe transversale une branche
verticale et une branche horizontale (10, 11) et en ce que, dans un angle tendu par les deux branches (10, 11), une rallonge télescopique (17)
est reçue.
12. Étagère selon la revendication 11, caractérisée en ce qu'une des branches (10, 11) possède une cavité (13) dotée d'ouvertures (16) longitudinales,
tournées vers la rallonge télescopique (17) et en ce que des têtes d'arrêt (28, 29) des rallonges télescopiques (17) sont enchâssées dans
les ouvertures (16).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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