| (19) |
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(11) |
EP 2 010 859 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.08.2010 Patentblatt 2010/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.03.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/002716 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/121820 (01.11.2007 Gazette 2007/44) |
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| (54) |
AUFKLÄRUNGSSONDE
RECONNAISSANCE SONDE
SONDE DE RECONNAISSANCE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
21.04.2006 DE 102006019212
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.01.2009 Patentblatt 2009/02 |
| (73) |
Patentinhaber: Rheinmetall Waffe Munition GmbH |
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29345 Unterlüss (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HEITMANN, Thomas
29345 Unterlüss (DE)
- BORCHERT, Rüdiger
29320 Hermannsburg (DE)
- FRITSCH, Horst
29320 Hermannsburg (DE)
- BAUMANN, Christian
06528 Martinsrieth (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dietrich, Barbara |
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Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH
Rheinmetall Platz 1 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 494 189 DE-A- 19 906 970 US-A- 5 069 136
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DE-A- 4 105 530 JP-A- 6 174 398
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufklärungssonde, die als manuell absetzbarer oder durch
einen Flugkörper abwerfbarer Lastkörper in ein Zielgebiet verbringbar ist und nach
dem Aufsetzen auf dem Erdboden zielrelevante Informationen detektiert.
[0002] Eine derartige Sonde ist beispielsweise aus der
DE 199 06 970 C2 bekannt. Sie umfaßt ein Gehäuse mit mehreren, über den Umfang verteilt angeordneten
Stützbeinen, die jeweils um eine im unteren Bereich des Gehäuses angeordnete Drehachse
mittels eines Schwenkantriebes von einer Ruheposition, bei der sie etwa parallel zur
Längsachse des Gehäuses angeordnet sind, in eine ausgeklappte Position, bei der sie
im wesentlichen radial zur Längsachse des Gehäuses nach außen geklappt sind, schwenkbar
sind. Bei dem Verbringen der Sonde in das Zielgebiet befinden sich die Stützbeine
in ihrer Ruheposition, um dann nach dem Auftreffen der Sonde auf dem Erdboden von
dem Schwenkantrieb in ihre ausgeklappte Position geklappt zu werden.
[0003] Sofern die Aufklärungssonde mit einem drallstabilisierten Trägergeschoß (z.B. mit
einem 155 mm Artilleriegeschoß) in das Zielgebiet verbracht wird, besitzt die Sonde
in der Regel nach ihrem Ausstoßen aus dem Trägergeschoß weiterhin einen gewissen Drall.
Um zu vermeiden, dass aufgrund der Fliehkräfte die Stützbeine bereits zu diesem Zeitpunkt
von ihrer Ruheposition in ihre aufgeklappte Position verschwenkt werden, ist eine
Verriegelungsvorrichtung vorzusehen, welche die Stützbeine bis zum Auftreffen der
Sonde auf dem Erdboden in ihrer Ruheposition hält und erst dann den Öffnungsvorgang
der Stützbeine zuläßt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Aufklärungssonde mit einer Verriegelungsvorrichtung
anzugeben, welche die Stützbeine so lange in ihrer Ruheposition hält, bis diese zu
einem definierten Zeitpunkt, z.B. durch ein elektrisches Signal, zum Aufrichten der
Sonde freigegeben werden.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere,
besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
[0006] Die Erfindung beruht im Wesentlichen auf dem Gedanken, die Stützbeine in ihrer Ruheposition
durch ein sich über den äußeren Umfang des Gehäuses erstreckendes bandförmiges Fixierelement
der Verriegelungsvorrichtung in ihrer Lage zu halten. Dabei ist mindestens ein Endbereich
des Fixierelementes auf eine um ihre Längsachse drehbare, im Inneren des Gehäuses
oder in dessen Seitenwand sich parallel zur Längsachse des Gehäuses erstreckende Welle
reibschlüssig aufgewickelt, wobei das bandförmige Fixierelement durch eine schlitzförmige
Ausnehmung der Seitenwand hindurch zu der Welle geführt ist. In dem Gehäuse ist eine
mit der Welle zusammenwirkende steuerbare Rasteinrichtung vorgesehen, die in der Verriegelungsposition
der Verriegelungsvorrichtung eine Drehung der Welle und damit ein Abwickeln des bandförmigen
Fixierelementes und somit ein Ausklappen der Stützbeine verhindert und in der Entriegelungsposition
der Verriegelungsvorrichtung eine Drehung der Welle und damit ein Ausklappen der Stützbeine
mittels der Schwenkantriebe ermöglicht.
[0007] Bei den Schwenkantrieben der Stützbeine kann es sich vorzugsweise jeweils um eine
in der Ruheposition der Stützbeine vorgespannte Schenkelfeder handeln.
[0008] Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass beide Endbereiche des bandförmigen
Fixierelementes in der Ruheposition der Stützbeine reibschlüssig auf der Welle aufgewickelt
sind.
[0009] Als vorteilhaft hat es sich ferner erwiesen, wenn die Welle einen sich in axialer
Richtung erstreckenden Schlitz zur Aufnahme des oder der Endbereiche(s) des bandförmigen
Fixierelementes aufweist, wobei die Schlitzbreite derart gewählt ist, dass eine Klemmung
des Endbereiches des bandförmigen Fixierelementes in der Welle erfolgt.
[0010] Das bandförmige Fixierelement kann beispielsweise aus Kunststoff oder einem Gewebe
bestehen.
[0011] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Rasteinrichtung
eine gegenüber dem Gehäuse drehfeste und in Richtung der Längsachse der Welle gegen
den Druck einer Druckfeder verschiebbare Mutter mit einer Innenverzahnung, wobei zur
axialen Verschiebung der Mutter eine Betätigungseinrichtung vorgesehen ist, derart,
dass in der Verriegelungsposition die Welle mit einer entsprechenden Außenverzahnung
in die Innenverzahnung der Mutter eingreift und in der Entriegelungsposition die Außenverzahnung
der Welle und die Innenverzahnung der Mutter außer Eingriff sind.
[0012] Zur drehfesten und axial verschiebbaren Anordnung der Mutter kann innerhalb des Gehäuses
dieses eine Innenverzahnung aufweisen, in welche eine Außenverzahnung der Mutter eingreift.
[0013] Die Betätigungseinrichtung der Verriegelungsvorrichtung kann aus einem zylinderförmigen
Gehäuse bestehen, in dem ein durch die Gase eines pyrotechnischen Elementes beaufschlagbarer
Kolben verschiebbar angeordnet ist, welcher vorderseitig durch das zylinderförmige
Gehäuse hindurchgeführt ist und sich an der der Mutter zugewandten Stirnseite der
Welle abstützt. Dabei stützt sich das zylinderförmige Gehäuse mit seiner der Welle
abgewandten Seite an einem Wandteil der Mutter ab, so dass bei Zündung des pyrotechnischen
Elementes der Kolben gegen die Stirnseite der Welle drückt und dadurch die Mutter
so weit verschiebt, dass die Innenverzahnung der Mutter und die Außenverzahnung der
Welle sich außer Eingriff befinden.
[0014] Die Mutter kann zur Vereinfachung ihrer Fertigung sowie zur genauen Positionierung
der Betätigungseinrichtung mehrteilig ausgebildet sein. Dabei ist ein erstes Mutterteil
mit dem Außen- und dem Innengewinde versehen. Ein zweites, mit dem ersten Mutterteil
durch eine Schraubverbindung verbundenes Mutterteil nimmt die Betätigungseinrichtung
auf.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden anhand
von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
Fig.1 die perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Aufklärungssonde kurz nach
dem Auftreffen auf dem Erdboden, wobei die Stützbeine der Sonde durch eine Verriegelungsvorrichtung
mit einem bandförmigen Fixierelement noch in ihrer Ruheposition gehalten werden;
Fig.2 eine perspektivische Ansicht der in Fig.1 dargestellten Aufklärungssonde nach
dem Aufklappen der Stützbeine;
Fig.3 einen Schnitt durch den in Fig.1 mit III-III bezeichneten Wandbereich des Gehäuses
mit einer darin gelagerten Welle, die das bandförmige Fixierelement hält;
Fig.4 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht der in Fig.3 gezeigten
Welle mit einer die Drehung der Welle um ihre Längsachse hemmenden oder freigebenden
Rasteinrichtung und mit einer die Rasteinrichtung steuernden Betätigungseinrichtung,
wobei aus Übersichtlichkeitsgründen das bandförmige Fixierelement weggelassen ist;
Fig.5 einen Längsschnitt durch die in Fig.4 mit 16 bezeichnete Betätigungseinrichtung.
[0016] In den Fig.1 und 2 ist mit 1 eine Aufklärungssonde bezeichnet, die beispielsweise
von einem Trägergeschoß (nicht dargestellt) über ein Zielgebiet verbracht, dort abgeworfen
wurde und dann mittels eines nicht dargestellten Fallschirmes zur Erde gelangt.
[0017] Nach dem Auftreffen auf dem Erdboden werden - nach entsprechender Freigabe einer
nachfolgend noch näher beschriebenen Verriegelungsvorrichtung - vier paddelförmig
ausgebildete, gewölbte Stützbeine 2 um im unteren Bereich des Gehäuses 3 der Aufklärungssonde
1 angeordnete Drehachsen 4 mittels Schenkelfeder 5 von ihrer Ruheposition in eine
ausgeklappte Position geschwenkt (Fig.2), um die Aufklärungssonde 1 aufzurichten und
anschließend einen sicheren Stand der Sonde 1 auf dem Erdboden zu gewährleisten.
[0018] Nach dem Aufklappen der Stützbeine 2 werden fünf gleichmäßig über den äußeren Umfang
eines Gehäuses verteilt angeordnete Sensorträger 6 freigegeben, die jeweils um eine
im oberen Bereich des Gehäuses 3 befindliche Drehachse nach außen verschwenkt werden.
[0019] Nachfolgend wird näher auf den Aufbau und die Funktionsweise der Vorrichtung zur
Verriegelung der Stützbeine 2 in ihrer Ruheposition eingegangen.
[0020] Wie den Fig.1 und 3 entnehmbar ist, umfaßt die Verriegelungsvorrichtung 7 ein z.B.
aus Kunststoff bestehendes bandförmiges Fixierelement 8, welches sich über den äußeren
Umfang des Gehäuses 3 erstreckt und die Stützbeine 2 nach dem Ausstoßen aus dem Trägergeschoß
in ihrer Ruheposition hält.
[0021] Hierzu sind die beiden Endbereiche 9, 10 des Fixierelementes 8 auf eine um ihre Längsachse
11 drehbare, im Inneren der Seitenwand 12 des Gehäuses 3 angeordnete und sich parallel
zur Längsachse 13 des Gehäuses 3 erstreckende Welle 14 reibschlüssig aufgewickelt
(Fig.3), wobei das bandförmige Fixierelement 8 durch eine schlitzförmige Ausnehmung
15 der Seitenwand 12 hindurch zu der Welle 14 geführt ist.
[0022] Die Welle 14 weist ihrerseits einen Schlitz 37 auf, durch den die beiden Endbereiche
9, 10 des Fixierelementes 8 hindurchgeführt sind und dessen Breite derart gewählt
ist, dass eine Klemmung der Endbereiche 9, 10 des bandförmigen Fixierelementes 8 in
der Welle 14 erfolgt.
[0023] In dem Gehäuse 3 der Aufklärungssonde 1 ist außerdem eine mit der Welle 14 zusammenwirkende
steuerbare Rasteinrichtung 16 vorgesehen (Fig.4), die in der Verriegelungsposition
der Verriegelungsvorrichtung 7 eine Drehung der Welle 14 und damit ein Abwickeln des
bandförmigen Fixierelementes 8 (und somit ein Ausklappen der Stützbeine 2) verhindert
und in der Entriegelungsposition der Verriegelungsvorrichtung 7 eine Drehung der Welle
14 (und damit ein Ausklappen der Stützbeine 2 mittels der Schenkelfedern 5) erlaubt.
[0024] Die Rasteinrichtung 16 umfaßt eine gegenüber dem Gehäuse 3 der Aufklärungssonde 1
drehfeste und in Richtung der Längsachse 11 der Welle 14 gegen den Druck einer Druckfeder
35 verschiebbare mehrteilige Mutter 17. Dabei ist ein der Welle 14 benachbartes erstes
Mutterteil 18 mit einer ein Keilwellenprofil aufweisenden Innenverzahnung 19 versehen,
in welche eine in einem Teilbereich der Welle 14 vorgesehene Außenverzahnung 20 eingreift
(Fig.4). Außerdem weist dieses erste Mutterteil 18 auch eine mit einem Keilwellenprofil
versehene Außenverzahnung 21 auf, welche in eine entsprechende Innenverzahnung 22
des Gehäuses 3 eingreift.
[0025] Ein sich axial an das erste Mutterteil 18 anschließendes und mit diesem über eine
Schraubverbindung 23 verbundenes zweites Mutterteil 24 nimmt eine zur axialen Verschiebung
der Mutter 17 vorgesehene, elektrisch steuerbare Betätigungseinrichtung 25 auf. Dabei
ist das zweite Mutterteil 24 bodenseitig durch ein Bodenteil 26 verschlossen, an dem
sich die Druckfeder 35 abstützt. Außerdem weist das zweite Mutterteil 24 auf ihrer
der Welle 14 zugewandten Seite eine axiale Öffnung 27 zur Hindurchführung eines Kolbens
28 der Betätigungseinrichtung 25 auf.
[0026] Der Aufbau der Betätigungseinrichtung 25 läßt sich Fig.5 entnehmen. Im Wesentlichen
besteht sie aus einem zylinderförmigen Gehäuse 29, in dem der durch die Gase eines
elektrisch zündbaren pyrotechnischen Elementes 30 beaufschlagbare Kolben 28 verschiebbar
angeordnet ist. Dabei weist das zylinderförmige Gehäuse 29 vorderseitig eine Öffnung
31 auf, durch welche der Kolben 28 hindurchgedrückt werden kann. An seiner der Welle
14 abgewandten Seite stützt sich das zylinderförmige Gehäuse 29 innenseitig an dem
Bodenteil 26 der Mutter 17 ab.
[0027] Wird daher nach dem Auftreffen der Aufklärungssonde 1 auf dem Erdboden mittels eines
elektrischen Impulses das pyrotechnische Element 30 der Betätigungseinrichtung 25
gezündet, so schieben die sich bildenden Treibladungsgase den Kolben 28 in Richtung
auf die Stirnseite 36 der Welle 14. Da diese axial unverschiebbar gelagert ist, drückt
das zylinderförmige Gehäuse 29 der Betätigungseinrichtung 25 gegen das Bodenteil 26
der Mutter 17 und verschiebt diese gegen den Druck der Druckfeder 35 von der Welle
14 weg.
[0028] Sobald die Innenverzahnung 19 der Mutter 17 und die Außenverzahnung 20 der Welle
14 sich außer Eingriff befinden, ist die Welle 14 frei drehbar, und die Stützbeine
2 werden durch die vorgespannten Schenkelfedern 5 nach außen verschwenkt und ziehen
dabei das bandförmige Fixierelement 8 ebenfalls nach außen.
[0029] Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel
beschränkt. So kann es beispielsweise ausreichen, wenn nicht beide Endbereiche des
bandförmigen Fixierelementes mit der Welle verbunden sind, sondern nur ein Endbereich
und der zweite Endbereich fest mit dem Gehäuse verbunden ist. Dieses setzt allerdings
entsprechend vorgespannte Schenkelfeder oder einen anderen Schwenkantrieb zum Öffnen
der Stützbeine voraus.
[0030] Ferner kann die Rasteinrichtung auch nur durch eine einstückige, axial verschiebbare
Mutter realisiert werden oder es kann statt einer Mutter beispielsweise auch ein radial
verschiebbarer Sperrbolzen oder Zahnkranzabschnitt verwendet werden, der in entsprechende
Nuten oder in einen auf der Welle befestigten Zahnkranz eingreift.
[0031] Schließlich muß es sich bei der Aufklärungssonde nicht zwingend um eine durch einen
Flugkörper in das Zielgebiet verbringbare Sonde handeln, sondern die Sonde kann beispielsweise
auch manuell in dem Zielgebiet abgesetzt werden, wobei die Aufklärungssonde beispielsweise
aus einem Fahrzeug oder auch aus einem entsprechend tief fliegenden Hubschrauber geworfen
wird.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Aufklärungssonde, Sonde
- 2
- Stützbein
- 3
- Gehäuse (Sonde)
- 4
- Drehachse
- 5
- Schenkelfeder, Schwenkantrieb
- 6
- Sensorträger
- 7
- Verriegelungsvorrichtung, Vorrichtung
- 8
- (bandförmiges) Fixierelement
- 9,10
- Endbereiche
- 11
- Längsachse (Welle)
- 12
- Seitenwand
- 13
- Längsachse (Gehäuse)
- 14
- Welle
- 15
- schlitzförmige Ausnehmung
- 16
- Rasteinrichtung
- 17
- Mutter
- 18
- erstes Mutterteil
- 19
- Innenverzahnung (Mutter)
- 20
- Außenverzahnung (Welle)
- 21
- Außenverzahnung (Mutter)
- 22
- Innenverzahnung
- 23
- Schraubverbindung
- 24
- zweites Mutterteil
- 25
- Betätigungseinrichtung
- 26
- Bodenteil
- 27
- Öffnung
- 28
- Kolben
- 29
- Gehäuse
- 30
- pyrotechnisches Element
- 31
- Öffnung
- 35
- Druckfeder
- 36
- Stirnseite
- 37
- Schlitz
1. Aufklärungssonde, die als manuell absetzbarer oder durch einen Flugkörper abwerfbarer
Lastkörper in ein Zielgebiet verbringbar ist und nach dem Aufsetzen auf dem Erdboden
zielrelevante Informationen detektiert, mit den Merkmalen:
a) die Aufklärungssonde (1) umfaßt ein Gehäuse (3) mit mehreren, über den Umfang verteilt
angeordneten Stützbeinen (2), die jeweils um eine im unteren Bereich des Gehäuses
(3) angeordnete Drehachse (4) mittels eines Schwenkantriebes (5) von einer Ruheposition,
bei der sie etwa parallel zur Längsachse (13) des Gehäuses (3) angeordnet sind, in
eine ausgeklappte Stellung, bei der sie im wesentlichen radial zur Längsachse (13)
des Gehäuses (3) nach außen geklappt sind, schwenkbar sind;
b) die Stützbeine (2) werden in ihrer Ruheposition durch ein sich über den äußeren
Umfang des Gehäuses (3) erstreckendes bandförmiges Fixierelement (8) einer Verriegelungsvorrichtung
(7) in ihrer Lage gehalten, wobei mindestens ein Endbereich (9, 10) des bandförmigen
Fixierelementes (8) auf eine um ihre Längsachse (11) drehbare, im Inneren des Gehäuses
(3) oder in dessen Seitenwand (12) sich parallel zur Längsachse (13) des Gehäuses
(3) erstreckende Welle (14) reibschlüssig aufgewickelt ist und wobei das bandförmige
Fixierelement (8) durch eine schlitzförmige Ausnehmung (15) der Seitenwand (12) hindurch
zu der Welle (14) geführt ist;
c) in dem Gehäuse (3) ist eine mit der Welle (14) zusammenwirkende steuerbare Rasteinrichtung
(16) vorgesehen, die in der Verriegelungsposition der Verriegelungsvorrichtung (7)
eine Drehung der Welle (14) und damit ein Abwickeln des bandförmigen Fixierelementes
(8) und somit ein Ausklappen der Stützbeine (2) verhindert und in der Entriegelungsposition
der Verriegelungsvorrichtung (7) eine Drehung der Welle (14) und damit ein Ausklappen
der Stützbeine (2) mittels der Schwenkantriebe (5) ermöglicht.
2. Aufklärungssonde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Schwenkantrieben (5) der Stützbeine (2) jeweils um eine in der Ruheposition
der Stützbeine (2) vorgespannte Schenkelfeder handelt.
3. Aufklärungssonde nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Endbereiche (9, 10) des bandförmigen Fixierelementes (8) in der Ruheposition
der Stützbeine (2) reibschlüssig auf der Welle (14) aufgewickelt sind.
4. Aufklärungssonde nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (14) einen sich in axialer Richtung erstreckenden Schlitz (37) zur Aufnahme
des oder der Endbereiche(s) (9, 10) des bandförmigen Fixierelementes (8) aufweist,
wobei die Schlitzbreite derart gewählt ist, dass eine Klemmung des oder der Endbereiche(s)
(9, 10) des bandförmigen Fixierelementes (8) in der Welle (14) erfolgt.
5. Aufklärungssonde nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das bandförmige Fixierelement (8) aus Kunststoff oder einem Gewebe besteht.
6. Aufklärungssonde nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasteinrichtung (16) eine gegenüber dem Gehäuse (3) drehfeste und in Richtung
der Längsachse (11) der Welle (14) verschiebbare Mutter (17) mit einer Innenverzahnung
(19) umfaßt, dass die Welle (14) in einem Teilbereich mit einer Außenverzahnung (20)
versehen ist und dass zur axialen Verschiebung der Mutter (17) eine Betätigungseinrichtung
(25) vorgesehen, derart, dass in der Verriegelungsposition die Welle (14) mit ihrer
Außenverzahnung (20) in die Innenverzahnung (19) der Mutter (17) eingreift und in
der Entriegelungsposition die Außenverzahnung (20) der Welle (14) und die Innenverzahnung
(19) der Mutter (17) außer Eingriff sind.
7. Aufklärungssonde nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur drehfesten und axial verschiebbaren Anordnung der Mutter (17) innerhalb des Gehäuses
(3) dieses eine Innenverzahnung (22) aufweist, in welche eine Außenverzahnung (21)
der Mutter (17) eingreift.
8. Aufklärungssonde nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Verzahnungen zwischen der Welle (14) und der Mutter (17) und/oder
zwischen der Mutter (17) und dem Gehäuse (3) um Keilwellen/Keilnaben-Verbindungen
handelt.
9. Aufklärungssonde nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (25) der Rasteinrichtung (16) ein zylinderförmiges Gehäuse
(29) umfaßt, in dem ein durch die Gase eines pyrotechnischen Elementes (30) beaufschlagbarer
Kolben (28) verschiebbar angeordnet ist, welcher vorderseitig durch das zylinderförmige
Gehäuse (29) in Richtung auf eine Stirnseite (36) der Welle (14) hindurchschiebbar
ist, und dass sich das zylinderförmige Gehäuse (29) mit seiner der Welle (14) abgewandten
Seite an einem Bodenteil (26) der Mutter (17) abstützt, so dass bei Zündung des pyrotechnischen
Elementes (30) der Kolben (28) gegen die Stirnseite (36) der Welle (14) drückt und
dadurch die Mutter (17) so weit verschiebt, dass die Innenverzahnung (19) der Mutter (17)
und die Außenverzahnung (20) der Welle (14) sich außer Eingriff befinden.
10. Aufklärungssonde nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (25) einen elektrischen Zünder zur Zündung des pyrotechnischen
Elementes (30) umfaßt.
11. Aufklärungssonde nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (17) mehrteilig ausgebildet ist, wobei ein erstes Mutterteil (18) mit
der Innen- und der Außenverzahnung (19, 21) versehen ist und wobei in das erste Mutterteil
(18) ein mittels einer Schraubverbindung (23) einschraubbares zweites Mutterteil (24)
vorgesehen ist, welches die Betätigungseinrichtung (25) aufnimmt und auf ihrer der
Welle (14) zugewandten Seite mit einer Öffnung (27) zum Hindurchführen des Kolbens
(28) der Betätigungseinrichtung (25) versehen ist.
12. Aufklärungssonde nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (17) auf ihrer der Welle (14) abgewandten Seite durch eine Druckfeder
(35) beaufschlagt ist.
1. Reconnaissance sonde which, as a load body which can be placed down manually or can
be launched by an airborne vehicle, can be deployed into a target region and, after
being placed on the ground, detects target-relevant information, having the following
features:
a) the reconnaissance sonde (1) comprises a housing (3) having a plurality of supporting
legs (2) which are arranged distributed over the circumference and can each be pivoted
about a rotation axis (4), which is arranged in the lower area of the housing (3),
by means of a pivoting drive (5) from a rest position, in which they are arranged
approximately parallel to the longitudinal axis (13) of the housing (3), to an unfolded
position, in which they are folded outwards essentially radially with respect to the
longitudinal axis (13) of the housing (3);
b) the supporting legs (2) are held in their position in their rest position by a
fixing element (8), which is in the form of a ribbon and extends over the outer circumference
of the housing (3), of a locking apparatus (7), wherein at least one end area (9,
10) of the fixing element (8) which is in the form of a ribbon is wound up with a
friction fit onto a shaft (14), which can rotate about its longitudinal axis (11)
and extends parallel to the longitudinal axis (13) of the housing (3) in the interior
of the housing (3) or in its sidewall (12), and wherein the fixing element (8) which
is in the form of a ribbon is guided through a recess (15), which is in the form of
a slot, in the sidewall (12) to the shaft (14);
c) a controllable latching device (16) which interacts with the shaft (14) is provided
in the housing (3), prevents the shaft (14) from rotating, and therefore the fixing
element (8) which is in the form of a ribbon from unwinding, and therefore prevents
the supporting legs (2) from being folded out, when the locking apparatus (7) is in
the locking position, and allows rotation of the shaft (14), and therefore allows
the supporting legs (2) to unfold, by means of the pivoting drives (5) when the locking
apparatus (7) is in the unlocking position.
2. Reconnaissance sonde according to Claim 1, characterized in that the pivoting drives (5) of the supporting legs (2) each comprise a spring clip which
is prestressed in the rest position of the supporting legs (2).
3. Reconnaissance sonde according to Claim 1 or 2, characterized in that both end areas (9, 10) of the fixing element (8) which is in the form of a ribbon
are wound up on the shaft (14) with a friction fit when the supporting legs (2) are
in the rest position.
4. Reconnaissance sonde according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the shaft (14) has a slot (37), which extends in the axial direction, for holding
the end area or areas (9, 10) of the fixing element (8) which is in the form of a
ribbon, wherein the slot width is chosen such that the end area or areas (9, 10) of
the fixing element (8) which is in the form of a ribbon is or are clamped in the shaft
(14).
5. Reconnaissance sonde according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the fixing element (8) which is in the form of a ribbon is composed of plastic or
a fabric.
6. Reconnaissance sonde according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the latching device (16) comprises a nut (17) with an internal tooth system (19),
which nut (17) is fixed such that it cannot rotate with respect to the housing (3)
but can be moved in the direction of the longitudinal axis (11) of the shaft (14),
in that the shaft (14) is provided with an external tooth system (20) in one subarea, and
in that an operating device (25) is provided for axial movement of the nut (17) such that,
in the locking position, the external tooth system (20) on the shaft (14) engages
in the internal tooth system (19) in the nut (17), and, in the unlocking position,
the external tooth system (20) on the shaft (14) is disengaged from the internal tooth
system (19) in the nut (17).
7. Reconnaissance sonde according to Claim 6, characterized in that the housing (3) has an internal tooth system (22), in which an external tooth system
(21) and the nut (17) engages, in order to arrange the nut (17) such that it cannot
rotate but can be moved axially within the housing (3).
8. Reconnaissance sonde according to Claim 6 or 7, characterized in that the tooth systems between the shaft (14) and the nut (17) and/or between the nut
(17) and the housing (3) are splined shaft/splined hub connections.
9. Reconnaissance sonde according to one of Claims 6 to 8, characterized in that the operating device (25) of the latching device (16) comprises a cylindrical housing
(29) in which a piston (28), on which gases from a pyrotechnic element (30) can act,
is arranged such that it can move, which piston (28) can be pushed at the front end
through the cylindrical housing (29) in the direction of one end face (36) of the
shaft (14), and in that the cylindrical housing (29) is supported by its face remote from the shaft (14)
on a bottom part (26) of the nut (17), such that, when the pyrotechnic element (30)
is fired, the piston (28) is forced against the end face (36) of the shaft (14) and
thus moves the nut (17) so far that the internal tooth system (19) on the nut (17)
and the external tooth system (20) on the shaft (14) are disengaged.
10. Reconnaissance sonde according to Claim 9, characterized in that the operating device (25) comprises an electrical fuze for firing the pyrotechnic
element (30).
11. Reconnaissance sonde according to Claim 9 or 10, characterized in that the nut (17) is formed from a plurality of parts, wherein a first nut part (18) is
provided with the internal and the external tooth systems (19, 21), and wherein a
second nut part (24), which can be screwed in by means of a screw connection (23),
is provided in the first nut part (18), holds the operating device (25) and is provided
on its side facing the shaft (14) with an opening (27) for the piston (28) of the
operating device (25) to pass through.
12. Reconnaissance sonde according to one of Claims 1 to 11, characterized in that a compression spring (35) acts on the side of the nut (17) remote from the shaft
(14).
1. Sonde de reconnaissance qui peut être amenée dans une région cible sous la forme d'un
corps de charge à déposer manuellement ou à larguer par un missile et qui, après avoir
été déposée sur le sol, détecte des informations pertinentes sur la cible, laquelle
présente les caractéristiques suivantes :
a) la sonde de reconnaissance (1) comprend un boîtier (3) muni de plusieurs béquilles
(2) distribuées sur le pourtour, lesquelles peuvent à chaque fois pivoter autour d'un
axe de rotation (4) disposé dans la zone inférieure du boîtier (3) au moyen d'un mécanisme
d'entraînement de pivotement (5) entre une position de repos, dans laquelle elles
sont disposées à peu près parallèlement à l'axe longitudinal (13) du boîtier (3),
et une position déployée, dans laquelle elles sont déployées vers l'extérieur pour
l'essentiel dans le sens radial par rapport à l'axe longitudinal (13) du boîtier (3)
;
b) les béquilles (2) sont maintenues dans leur position de repos par un élément de
fixation (8) en forme de bande d'un dispositif de verrouillage (7) qui s'étend sur
le pourtour extérieur du boîtier (3), au moins une zone d'extrémité (9, 10) de l'élément
de fixation (8) en forme de bande étant enroulé par friction sur un arbre (14) qui
peut tourner autour de son axe longitudinal (11) et qui s'étend à l'intérieur du boîtier
(3) ou de sa paroi latérale (12) parallèlement à l'axe longitudinal (13) du boîtier
(3) et l'élément de fixation (8) en forme de bande étant guidé par un creux (15) en
forme de fente à travers la paroi latérale (12) vers l'arbre (14),
c) dans le boîtier (3) est prévu un dispositif d'enclenchement (16) commandable qui
interagit avec l'arbre (14) qui, lorsque le dispositif de verrouillage (7) se trouve
en position verrouillée, empêche une rotation de l'arbre (14) et ainsi un déroulement
de l'élément de fixation (8) en forme de bande et de ce fait un déploiement des béquilles
(2) et, lorsque le dispositif de verrouillage (7) se trouve en position déverrouillée,
permet une rotation de l'arbre (14) et ainsi un déploiement des béquilles (2) au moyen
du mécanisme d'entraînement de pivotement (5).
2. Sonde de reconnaissance selon la revendication 1, caractérisée en ce que les mécanismes d'entraînement de pivotement (5) des béquilles (2) sont à chaque fois
un ressort à branches précontraint en position de repos des béquilles (2).
3. Sonde de reconnaissance selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les deux zones d'extrémité (9, 10) de l'élément de fixation (8) en forme de bande
sont enroulées par friction sur l'arbre (14) lorsque les béquilles (2) se trouvent
en position de repos.
4. Sonde de reconnaissance selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'arbre (14) présente une fente (37) qui s'étend dans le sens radial pour accueillir
la ou les zones d'extrémité (9, 10) de l'élément de fixation (8) en forme de bande,
la largeur de la fente étant choisie de telle sorte que la ou les zones d'extrémité
(9, 10) de l'élément de fixation (8) en forme de bande se coincent dans l'arbre (14).
5. Sonde de reconnaissance selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'élément de fixation (8) en forme de bande est en matière plastique ou en caoutchouc.
6. Sonde de reconnaissance selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le dispositif d'enclenchement (16) comprend un écrou (17) muni d'une denture intérieure
(19), lequel est en rotation solidaire avec le boîtier (3) et peut se déplacer dans
le sens de l'axe longitudinal (11) de l'arbre (14), que l'arbre (14) est muni d'une
denture extérieure (20) dans une zone partielle et qu'il est prévu un dispositif d'actionnement
(25) pour le déplacement axial de l'écrou (17) de telle sorte qu'en position de verrouillage,
l'arbre (14) est en prise avec sa denture extérieure (20) dans la denture intérieure
(19) de l'écrou (17) et, en position de déverrouillage, la denture extérieure (20)
de l'arbre (14) et la denture intérieure (19) de l'écrou (17) ne sont pas en prise.
7. Sonde de reconnaissance selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'écrou (17), pour sa disposition en rotation solidaire et à mobilité axiale à l'intérieur
du boîtier (3), présente une denture intérieure (22) dans laquelle vient en prise
une denture extérieure (21) de l'écrou (17).
8. Sonde de reconnaissance selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que les dentures entre l'arbre (14) et l'écrou (17) et/ou entre l'écrou (17) et le boîtier
(3) sont des liaisons arbre cannelé / moyeu cannelé.
9. Sonde de reconnaissance selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisée en ce que le dispositif d'actionnement (25) du dispositif d'enclenchement (16) comprend un
boîtier cylindrique (29) dans lequel est disposé un piston (28) qui peut coulisser
et qui peut être mis en charge par les gaz d'un élément pyrotechnique (30) et dont
le côté avant peut coulisser à travers le boîtier cylindrique (29) en direction d'un
côté frontal (36) de l'arbre (14), et que le boîtier cylindrique (29) s'appuie avec
son côté à l'opposé de l'arbre (14) sur une pièce de fond (26) de l'écrou (17), de
sorte que lors de l'allumage de l'élément pyrotechnique (30), le piston (28) exerce
une pression contre le côté frontal (36) de l'arbre (14) et déplace ainsi l'écrou
(17) jusqu'à ce que la denture intérieure (19) de l'écrou (17) et la denture extérieure
(20) de l'arbre (14) ne soient plus en prise.
10. Sonde de reconnaissance selon la revendication 9, caractérisée en ce que le dispositif d'actionnement (25) comprend un détonateur électrique pour allumer
l'élément pyrotechnique (30).
11. Sonde de reconnaissance selon la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce que l'écrou (17) est réalisé en plusieurs paries, une première partie d'écrou (18) étant
munie de la denture intérieure et extérieure (19, 21) et une deuxième partie d'écrou
(24) qui peut être vissée à l'intérieur au moyen d'une liaison vissée (23) étant prévue
dans la première partie d'écrou (18), laquelle accueille le dispositif d'actionnement
(25) et est munie sur son côté qui fait face à l'arbre (14) d'une ouverture (27) à
travers laquelle peut passer le piston (28) du dispositif d'actionnement (25).
12. Sonde de reconnaissance selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que l'écrou (17) est sollicité par un ressort de compression (35) sur son côté à l'opposé
de l'arbre (14).
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