| (19) |
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(11) |
EP 2 011 125 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.01.2017 Patentblatt 2017/04 |
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Anmeldetag: 23.04.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/053949 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/122215 (01.11.2007 Gazette 2007/44) |
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| (54) |
BAUKÖRPER FÜR STRAHLENSCHUTZBAUWERKE
STRUCTURE ELEMENT FOR RADIATION SHIELDING CONSTRUCTIONS
CORPS POUR OUVRAGES DE PROTECTION CONTRE LES RADIATIONS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
25.04.2006 US 794636 P
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.01.2009 Patentblatt 2009/02 |
| (73) |
Patentinhaber: Forster, Jan |
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85051 Ingolstadt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Forster, Jan
85051 Ingolstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grosse Schumacher Knauer von Hirschhausen |
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Patent- und Rechtsanwälte
Nymphenburger Strasse 14 80335 München 80335 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 543 161 DE-A1- 10 327 466 DE-A1-102004 063 185 GB-A- 2 124 272
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DE-A1- 10 120 368 DE-A1-102004 052 158 GB-A- 2 117 964
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Baukörper für Strahlenschutzbauwerke mit wenigstens
einer Grundplatte sowie wenigstens einem Wandabschnitt und/oder wenigstens einem Deckenabschnitt.
[0002] Gattungsgemäße Baukörper finden vorrangig im Bereich der Industrie, Medizin und Forschung
Anwendung und kommen immer dann zum Einsatz, wenn verhindert werden soll, dass Strahlung,
beispielsweise hervorgerufen durch Teilchenbeschleuniger oder medizinische Bestrahlungsgeräte,
einen definierten Raum verlässt.
[0003] Herkömmlicherweise wurde bei der Herstellung derartiger Baukörper stets massiver
Beton bzw. Stahlbeton verbaut. Um die Baukosten bei dennoch zuverlässiger Strahlungsabschirmung
zu verringern, schlägt die
DE 103 27 466 A1 vor, den Baukörper in Sandwich-Bauweise herzustellen, wobei eine Schicht der entsprechenden
Gebäudeteile aus Strahlenschutzmaterial und wenigstens eine weitere Schicht aus (Stahl-)Beton
hergestellt wird. Eine derartige Bauweise weist diverse Vorteile, insbesondere in
Form von geringeren Baukosten auf. Sowohl bei herkömmlichen Baukörpern, als auch bei
Konstruktionen, die in Stahlbeton-Sandwichbauweise hergestellt werden, muss die Geometrie
des fertigen Baukörpers aber bereits vor Fertigstellung der einzelnen Bauteile bekannt
sein. Nachträgliche Änderungen oder der Aufbau des Baukörpers an anderer Stelle sind
zwar möglich, können aber einen relativ großen Aufwand bedeuten.
[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Baukörper für Strahlenschutzbauwerke
vorzuschlagen, der aus einzelnen Bauteilen besteht, die flexibel miteinander kombiniert
werden können, so dass die Geometrie des Baukörpers auch nachträglich leicht und kostengünstig
modifiziert werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche.
[0006] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass der wenigstens eine Wandabschnitt und/oder
der wenigstens eine Deckenabschnitt aus wenigstens zwei Schalungselementen aus Metall,
Kunststoff und/oder Holz und einer dazwischenliegenden Schicht aus Strahlenschutzmaterial
besteht, dass die Art des Strahlenschutzmaterials innerhalb des Baukörpers, insbesondere
in Abhängigkeit der Strahlungsart und/oder der Strahlungsintensität, variiert und
dass der Baukörper rückbaubar und/oder wiederaufbaubar ist.
[0007] Hieraus ergeben sich eine Vielzahl an Vorteilen. Zum einen lassen sich die einzelnen
Schalungselemente kostengünstig und sehr flexibel herstellen. Auch weisen die entsprechenden
Gebäudeteile bei der Verwendung von Stahl oder einem hochfesten Kunststoff durch die
hohe Stabilität des verwendeten Schalungsmaterials eine im Vergleich zu Gebäudeteilen
aus Beton oder Stahlbeton relativ geringe Wanddicke auf. Zudem können die einzelnen
Bauteile sehr flexibel gestaltet werden. Während die Verwendung von Beton nur die
Herstellung von Schalungselementen mit im Wesentlichen ebenen Oberflächen erlaubt,
können die erfindungsgemäßen Bauteile eine nahezu beliebige geometrische Form aufweisen,
so dass individuell auf die vorliegenden Bedingungen abgestimmte Baukörper hergestellt
werden können.
[0008] Variiert die Art des Strahlenschutzmaterials innerhalb des Baukörpers, insbesondere
in Abhängigkeit der Strahlungsart und/oder Strahlungsintensität, so kann individuell
auf die Strahlungsverhältnisse innerhalb der einzelnen Bereiche des Baukörpers eingegangen
werden, wobei die Wanddicke der einzelnen Abschnitte konstant gehalten werden kann.
Auch eine nachträgliche Anpassung der Abschirmwirkung der jeweiligen Bauteile ist
hierdurch jederzeit möglich. Hierfür muss das Strahlenschutzmaterial an der entsprechenden
Stelle des Baukörpers lediglich durch ein an die aktuellen Strahlungsverhältnisse
angepasstes Strahlenschutzmaterial ausgetauscht werden. Ein Austausch des gesamten
Gebäudeteils ist somit nicht mehr nötig.
[0009] Vorteilhaft ist hierbei, wenn die Schalungselemente mit der Grundplatte und/oder
weiteren Schalungselementen mittels lösbarer Verbindungen verbunden, insbesondere
verschraubt, verhakt und/oder zusammengesteckt, sind. Auch ein Verschweißen der einzelnen
Abschnitte ist selbstverständlich denkbar. Durch die vorgeschlagene Art der Verbindung
wird eine besonders hohe Flexibilität der Baukörper erzielt. Deren Geometrie kann
durch eine entsprechende Kombination der einzelnen Abschnitte jederzeit den vorliegenden
Erfordernissen angepasst werden. Hierfür müssen lediglich die entsprechenden Verbindungen
zwischen den jeweiligen Schalungselementen gelöst werden. Die Schalungselemente selbst
können anschließend auf einfache Weise rückgebaut und bei Bedarf wieder neu zueinander
angeordnet und miteinander verbunden werden, wodurch nahezu beliebige Geometrien des
Baukörper realisiert werden können. Zudem können die einzelnen Schalungselemente nach
einem Rückbau des Baukörpers auch anderweitige Verwendung finden, da sie, im Gegensatz
zu Schalungselementen aus Beton, nicht zerstört werden müssen.
[0010] Weiterhin ist es von Vorteil, wenn die Verbindung durch, insbesondere winkelförmige,
Streben gebildet wird. Die Streben sind dabei zweckmäßigerweise mit mehr als zwei
Schalungselementen der Wand- und/oder Deckenabschnitte verbunden und überspannen diese,
wodurch die Stabilität des Baukörpers zusätzlich erhöht werden kann.
[0011] Umfasst die Verbindung Profile, insbesondere Omega-Profile, so ergibt sich eine leicht
montierbare bzw. demontierbare Verbindung der Schalungselemente. Hierfür weisen entsprechende
Schalungsbereiche der Wandabschnitte und/des wenigstens einen Deckenabschnittes und/oder
der Grundplatte Profilierungen, beispielsweise Falze, auf, die mit den jeweiligen
Profilen zusammenwirken. Die Profile müssen hierbei lediglich auf die entsprechenden
benachbarten Profilierungen der genannten Bereiche aufgeschoben werden und gewährleisten
anschließend eine sichere und leicht wiederlösbar Verbindung.
[0012] Besondere Vorteile bringt es ebenso mit sich, wenn die Schalungselemente ein im Wesentlichen
wellenförmiges Profil aufweisen. Hierdurch kann deren Stabilität im Vergleich zu ebenen
plattenförmigen Schalungselementen signifikant erhöht werden. Dies führt schließlich
zu einer erheblichen Material- und damit auch Kosteneinsparung bei der Herstellung
des Baukörpers. Darüber hinaus können standardmäßige Bauteile, beispielsweise herkömmliche
Spundwände aus Stahl, Verwendung finden, die nach einem Rückbau des Baukörpers auch
anderweitig wiederverwendet werden können.
[0013] Vorteilhaft ist es in diesem Zusammenhang auch, wenn die das Strahlenschutzmaterial
umgebenden Schalungselemente, insbesondere mit Hilfe von quer zu ihrer Längserstreckung
angeordneten, demontierbaren Zugankern, miteinander verbunden sind. Hierdurch kann
die Stabilität der entsprechenden Bauteile deutlich gesteigert werden, was besonders
bei dicken Bauteilen mit einem hohen Anteil an Strahlenschutzmaterial essentiell ist.
Die Zuganker sind dabei günstigerweise mit den angrenzenden Schalungselementen verschraubt
oder verschweißt. Zusätzlich oder alternativ können die Schalungselemente auch Aufnahmen
aufweisen, mit der die Zuganker durch eine Steck- und/oder Keilverbindung verbunden
sind. Die Zuganker können selbstverständlich auch lediglich in entsprechende Aufnahmen
eingehängt werden.
[0014] Die Zuganker weisen in einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ein Z-, T- oder
U-Profil auf, wodurch eine besonders hohe Stabilität bei möglichst geringem Materialaufwand
gewährleistet werden kann.
[0015] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Wandabschnitte und/oder Deckenabschnitte standardisierte
Abmessungen aufweisen. Hierdurch können Baukörper nach Art eines Baukastensystems
auf besonders einfache Weise erstellt werden. Zudem wird die Herstellung der entsprechenden
Abschnitte sowie deren Transport erheblich vereinfacht, was sich nicht zuletzt in
geringeren Kosten wiederspiegelt. Insbesondere, wenn die Wandabschnitte und/oder der
wenigstens eine Deckenabschnitt eine konstante Dicke aufweisen, können die einzelnen
Abschnitte beliebig miteinander kombiniert werden.
[0016] Vorteilhaft ist es des Weiteren, wenn das Strahlenschutzmaterial Mineralstoffe enthält,
die aufgrund ihrer petrographischen Eigenschaften, insbesondere ihrer Kernladungszahl
und/oder spezifischen Dichte, als Strahlenschutzmaterial geeignet sind. Es können
folglich die verschiedensten Materialien Verwendung finden. Die Auswahl des Strahlenschutzmaterials
kann somit zum einen entsprechend der abzuschirmenden Strahlung, zum anderen aber
auch nach den am Bauort zur Verfügung stehenden Materialien ausgewählt werden. Hierdurch
können auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt werden. So ist beispielsweise die
Verwendung von herkömmlichem Kies aus Kalkstein (CaCO
3) denkbar, wenn dieser entsprechend einfach und/oder kostengünstig beschaffbar ist.
Auch haben sich Materialien wie Baryt oder Eisenerz aufgrund ihrer hohen spezifischen
Dichte hervorragend bewährt.
[0017] Um eine besonders zuverlässige Strahlungsabschirmung durch die Präsenz von Wasserstoffatomen
zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, wenn das Strahlenschutzmaterial Wasser enthält.
Insbesondere, wenn das Wasser an ein festes Trägermaterial gebunden ist, ist das Strahlenschutzmaterial
einfach handhabbar. Wasserschäden, bedingt durch eventuelle Undichtigkeiten der Bauteile,
können zudem auf einfache Weise vermieden werden.
[0018] Vorteilhaft ist auch die Verwendung von Kalziumkarbonat (Kalk). Dieser weist trotz
seines hohen Wasseranteils eine relativ hohe Dichte auf, so dass sich Kalziumkarbonat,
insbesondere in verdichteter Form, hervorragend als Strahlenschutzmaterial eignet.
[0019] Vorteilhafterweise umfasst das Strahlenschutzmaterial natürliches ungebranntes Kalzium-Sulfat-Dihydrat.
Durch die geringen Kosten und sein hohes Wasserbindungsvermögen eignet sich natürlicher
Gips auf besondere Weise als Strahlenschutzmaterial. Selbstverständlich kann auch
so genannter REA-Gips zum Einsatz kommen.
[0020] Zudem bringt es Vorteile mit sich, wenn das Strahlenschutzmaterial eine Schüttung
aus abgebundenem granuliertem Gips umfasst. Derartiger Gips lässt sich nicht nur leichter
transportieren, sondern auch besonders einfach verarbeiten. Die oben genannten Vorteile
bezüglich der Strahlungsabschirmung bleiben dabei erhalten.
[0021] Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Strahlenschutzmaterial verdichtet ist. Hierdurch
wird die Homogenität des entsprechenden Materials deutlich erhöht. Zudem kann vermieden
werden, dass innerhalb der Bauteile Hohlräume entstehen, welche die strahlungsabschirmende
Wirkung signifikant verringern würden.
[0022] Sind dem Strahlenschutzmaterial Zusätze aus Gibbsit, Hydrurgillit, Aluminium-Hydrat
oder Magnesium-Sulfat beigefügt, so kann die Wirkung des Strahlenschutzmaterials weiter
erhöht werden.
[0023] Besondere Vorteile ergeben sich des Weiteren in einer elastischen Lagerung der Grundplatte.
Hierdurch können die entsprechenden Baukörper wirkungsvoll von externen Schwingungen
und/oder Vibrationen entkoppelt werden. Dies ist besonders dann von entscheidendem
Vorteil, wenn innerhalb der Baukörper hochempfindliche Strahlungsquellen zum Einsatz
kommen. Besonders in erdbebengefährdeten Gebieten kann auf diese Weise eine Absorption
und Dissipation der in das Bauwerk eingetragenen seismischen Energie sichergestellt
werden, was bei den auf herkömmliche Weise erstellten Strahlenschutzbauwerken nicht
gewährleistet werden konnte.
[0024] Vorteilhafterweise umfasst die Lagerung dabei wenigstens ein elastisches Material,
wenigstens ein Federelement und/oder wenigstens einen Stoßdämpfer. Die Art der Dämpfung
kann je nach Größe des Baukörpers oder der zu erwartenden Schwindungen und/oder Vibrationen
der Umgebung gewählt werden. Selbstverständlich sind auch Kombinationen aus unterschiedlichen
Dämpferelementen möglich. Ebenso sind Konstruktionen denkbar, die die eingebrachte
Energie durch Reibung absorbieren.
[0025] Sind die Wandabschnitte im Bereich einer Eingangsöffnung derart zueinander angeordnet,
dass sich ein labyrinthartiger Zugang ergibt, so kann auf vorteilhafte Weise verhindert
werden, dass die Strahlung den Baukörper verlässt. Gleichzeitig wird ein Eingang vorgeschlagen,
bei dem auf eine strahlungsabschirmende und somit aufwändige Konstruktion zum Verschließen
der Eingangsöffnung verzichtet werden kann. Der labyrinthartige Zugang wird vorteilhafter
Weise derart erzeugt, dass die der Eingangsöffnung benachbarten Wandabschnitte so
zueinander versetzt angeordnet werden, dass sich immer ein Teil wenigstens eines Wandabschnittes
im Strahlengang der Strahlenquelle befindet, so dass die Leckstrahlung nicht direkt
das Torblatt treffen kann.
[0026] Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn der wenigstens eine Deckenabschnitt an Quer- und/oder
Längsträgern, insbesondere lösbar, befestigt ist, wobei die Quer- und/oder Längsträger
wenigstens teilweise auf den Wandabschnitten abgestützt sind. Hierdurch ergeben sich
mehrere entscheidende Vorteile. Zum einen bieten die genannten Träger eine einfache
Möglichkeit, den wenigstens einen Deckenabschnitt, der durch entsprechendes Strahlenschutzmaterial
ein hohes Gewicht aufweisen kann, ohne die Verwendung von Stützpfeilern abzustützen.
Zudem sind durch die Integration von Quer- und/oder Längsträgern im Deckenbereich
des Baukörpers stabile Befestigungsstellen vorhanden. Diese können beispielsweise
der Aufnahme eines Lastenkrans oder für die Befestigung sonstiger für den Betrieb
der Strahlenquelle und/oder des Baukörpers notwendigen Einrichtungen dienen. Die Träger
können dabei jeder für sich auf den entsprechenden Wandabschnitten aufliegen. Denkbar
ist es selbstverständlich auch, dass nur die Längs- oder nur die Querträger auf den
Wandabschnitten abgestützt sind und neben der Befestigung der Schalungselemente der
Deckenabschnitte auch der Abstützung der übrigen Träger dienen. Darüber hinaus können
die Quer- und/oder Längsträger auch zum Strahlenschutz beitragen. Weist der Deckenabschnitt
nämlich mehrere Schalungselemente auf, die miteinander kombiniert werden, so ist an
den entsprechenden Verbindungsstellen jeweils ein Stoß vorhanden, dessen Breite durchaus
2 bis 3 mm betragen kann. Diese Stöße sind deshalb vorteilhafterweise direkt unter-
oder oberhalb der genannten Träger angeordnet, so dass ein zuverlässiger Strahlenschutz
über den gesamten Deckenabschnitt gewährleistet werden kann.
[0027] Ein erfindungsgemäßes Bauwerk mit wenigstens einer ein Stockwerk begrenzenden Bodenplatte
und/oder Deckenplatte zeichnet sich dadurch aus, dass es einen Baukörper mit den oben
beschriebenen Merkmalen aufweist.
[0028] Um die Baukosten des Bauwerkes möglichst gering zu halten und den erfindungsgemäßen
Baukörper auch bei beschränkten Platzverhältnissen in das Bauwerk integrieren zu können,
ist es dabei von Vorteil, wenn der Baukörper derart in die Bodenplatte und/oder die
Deckenplatte des Bauwerks integriert ist, dass die Oberfläche der Grundplatte mit
der Oberfläche der Bodenplatte und/oder die Oberfläche des Deckenabschnittes mit der
Oberfläche der Deckenplatte eine im Wesentlichen ebene Fläche bilden. Hierdurch übernehmen
die Grundplatte und/oder der Deckenabschnitt des Baukörpers nicht nur die Funktion
der Strahlungsabschirmung, sondern dienen auch als integraler Bestandteil der ein
Stockwerk begrenzenden Boden- und/oder Deckenplatte des Bauwerks. Sollen zwei oder
mehr Baukörper in übereinander liegenden Stockwerken des Bauwerkes untergebracht werden,
ist es hierdurch auch möglich, den Deckenabschnitt des unteren Baukörpers als Grundplatte
des oberen Baukörpers zu verwenden.
[0029] Falls das Bauwerk erst zu einem späteren Zeitpunkt mit einem oder mehreren erfindungsgemäßen
Baukörpern ausgestattet werden soll, so bietet es sich vorteilhafterweise an, dass
die Grundplatte Schnittstellen aufweist zur späteren Befestigung der Schalungselemente.
Diese Aufnahmen können beispielsweise in Form von Winkeln mit der Grundplatte verschraubt
sein, die der späteren Befestigung der Schalungselemente dienen. Selbstverständlich
sind auch beliebige andere Schnittstellen, beispielsweise Aufnahmen für Steckverbindungen
oder Metallplatten denkbar, an die die späteren Schalungselemente des Baukörpers angeschweißt
oder auf vergleichbare Weise angebracht werden können. Hierbei ist es von Vorteil,
wenn die Grundplatte in der Bodenplatte versenkt angeordnet ist. Auf diese Weise kann
die Bodenplatte inklusive der Schnittstellen bereits bei Fertigstellung des Bauwerkes
in dieses integriert werden, ohne dass hierdurch unnötig Stellfläche des Bauwerkes
belegt ist. Ist die Integration eines erfindungsgemäßen Baukörpers innerhalb des Bauwerkes
zu einem späteren Zeitpunkt erwünscht, so kann dieser auf einfache Weise auf den im
Boden des Bauwerkes versenkten Grundplatte errichtet werden.
[0030] In diesem Zusammenhang bringt es weitere Vorteile mit sich, wenn die Schnittstellen
und/oder die Grundplatte durch wenigstens eine Deckschicht bedeckt ist, so dass die
Oberfläche der Deckschicht eine im Wesentlichen ebene Fläche mit der Oberfläche der
Bodenplatte des Bauwerkes bildet. Hierdurch erhält man eine ebene Oberfläche der entsprechenden
Bereiche innerhalb des Bauwerkes, da die für die Errichtung eines späteren Baukörpers
vorhandenen Schnittstellen bzw. die entsprechende dazugehörige Grundplatte des Baukörpers
vollständig bedeckt sind. Die Deckschicht kann aus verschiedensten Materialien, beispielsweise
Estrich, Holz oder einem ähnlich leicht zu entfernenden Werkstoff hergestellt werden.
Eventuell ist es von Vorteil, wenn zwischen Deckschicht und Grundplatte eine Trennlage
integriert wird, die das Lösen der Deckschicht vereinfacht.
[0031] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren erläutert. Es zeigen:
- Figuren 1 und 2
- Schnittdarstellungen erfindungsgemäßer Baukörper,
- Figur 3
- eine Schnittdarstellungen eines erfindungsgemäßen Baukörpers mit einer elastisch gelagerten
Grundplatte,
- Figuren 4 bis 6
- Schnittdarstellungen erfindungsgemäßer Baukörper, integriert in ein Bauwerk,
- Figuren 7 bis 13
- Draufsichten erfindungsgemäßer Baukörper,
- Figur 14
- eine schematische Draufsicht eines Wandabschnittes,
- Figur 15
- Verbindungsarten benachbarter Schalungselemente,
- Figur 16
- eine perspektivische Ansicht von mittels Streben verbundenen Schalungselementen, und
- Figur 17
- eine weitere Schnittdarstellungen eines erfindungsgemäßen Baukörpers.
[0032] Figur 1 zeigt eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Baukörpers 1 mit einer
Grundplatte 2 sowie inneren Schalungselementen 3a und äußeren Schalungselementen 3b
aus Metall, insbesondere Stahl. Die Schalungselemente 3a, 3b auf der linken Seite
des Baukörpers 1 sind über Winkelelemente 16 mit Hilfe von nicht dargestellten Schrauben
mit der Grundplatte 2 verbunden. Derartige Winkelelemente 16 können sich selbstverständlich
auch an den Berührungsstellen zwischen Wandabschnitt 8 und Deckenabschnitt 9 bzw.
in den Eckbereichen zweier angrenzender Wandabschnitte 8 befinden. Zwischen den inneren
und äußeren Schalungselementen 3a, 3b befindet sich ein Strahlenschutzmaterial 5.
Die aus Schalungselementen 3a, 3b und dazwischen liegendem Strahlenschutzmaterial
5 bestehenden Bauteile dienen zur Abschirmung von Strahlung 15, die im Inneren des
Baukörpers 1 durch eine Strahlungsquelle, beispielweise einen Linearbeschleuniger
6, erzeugt wird. Um die Stabilität des Bauteiles zu erhöhen, sind die Schalungselemente
3a, 3b mittels quer zu ihrer Längserstreckung angeordnete Zuganker 7 miteinander verbunden.
Diese können mit den Schalungselementen 3a, 3b verschraubt oder verschweißt sein.
Auch sind nicht gezeigte Aufnahmen im Bereich der Schalungselemente 3a, 3b denkbar,
in welche die Zuganker 7 lediglich eingehängt werden. Des Weiteren können ebenso verschiedenste
Steckverbindungen zum Einsatz kommen. Auf gleiche Weise sind die Schalungselemente
3a, 3b auch mit der Grundplatte 2 verbunden, die hierfür ebenfalls besondere Aufnahmen
aufweisen kann.
[0033] Während das Strahlenschutzmaterial 5 zwischen den Schalungselementen 3a, 3b in Figur
1 homogen verteilt ist, zeigt Figur 2 einen vergleichbaren Baukörper 1, wobei jedoch
zwei verschiedene Strahlenschutzmaterialien 5a, 5b zum Einsatz kommen. Hierdurch kann
der individuellen Strahlenverteilung innerhalb des Baukörpers 1 Rechnung getragen
werden. Wird die Strahlung 15 von der Strahlungsquelle beispielsweise vorrangig horizontal
abgegeben, so ist es zweckmäßig, die Wandabschnitte 8 mit einem Strahlenschutzmaterial
5a zu befüllen, das eine hohe Strahlungsabschirmung gewährleistet, während innerhalb
des Deckenabschnittes 9 ein Strahlenschutzmaterial 5b Verwendung finden kann, das
lediglich geringen Anforderungen bezüglich der Strahlungsabschirmung genügen muss.
Durch diese Anpassung können die Kosten des Baukörpers 1 weiter gesenkt werden. Selbstverständlich
können auch die verwendeten Strahlenschutzmaterialien 5a einzelner Wandabschnitte
8 unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, wobei das verwendete Strahlenschutzmaterial
5a, 5b ebenso alternativ oder zusätzlich innerhalb eines Wandabschnittes 8 und/oder
Deckenabschnittes 9 entsprechend den vorliegenden Bedingungen variieren kann. Auch
ein nachträglicher Austausch des Strahlenschutzmaterials 5a, 5b ist selbstverständlich
denkbar und durch den erfindungsgemäßen Aufbau des Baukörpers 1 in einfacher Weise
möglich. Während das innere Schalungselement 3a des Deckenabschnittes 9 die Wandabschnitte
8 in Figur 1 nach oben hin abschließt, zeigen die Figuren 2 bis 6 jeweils Deckenabschnitte
9, deren inneres Schalungselement 3a im Wesentlichen bündig mit den inneren Schalungselementen
3a der Wandabschnitte 8 abschließt. Beide Varianten sind selbstverständlich je nach
Bedarf realisierbar.
[0034] Figur 3 zeigt ebenfalls einen erfindungsgemäßen Baukörper 1. Um zu verhindern, dass
Erschütterungen und/oder Vibrationen in den Baukörper 1 eingetragen und somit auf
die Strahlungsquelle oder sonstige darin angeordnete Bauteile übertragen werden, ist
die Grundplatte 2 elastisch gelagert. Um eine entsprechend zuverlässige Entkoppelung
des Baukörpers 1 von der Umgebung sicherzustellen, befindet sich zwischen Grundplatte
2 und Unterboden 10, der beispielsweise durch eine Gebäudedecke oder ein Gebäudefundament
gebildet wird, eine Schicht aus elastischem Material 11, das wiederum von einer Einfassung
4 umgeben ist, die jedoch lediglich der seitlichen Begrenzung bzw. Lagerung des elastischen
Materials 11 dient. Das elastische Material 11 selbst kann dabei entsprechend den
zu erwartenden Vibrationen bzw. Erschütterungen aus einer Vielzahl von Materialien
gewählt werden. Denkbar sind beispielsweise verschiedenste Kunststoffe (Elastomere),
Gummiarten oder sonstige dem Fachmann bekannte Dämpfungsmaterialien. Alternativ oder
zusätzlich können auch nicht gezeigte Dämpfungselemente wie Federn, Stoßdämpfer oder
Elemente, die Vibrationen aufgrund von Reibung absorbieren, Verwendung finden.
[0035] In den Figuren 4 bis 6 sind verschiedene Möglichkeiten dargestellt, den erfindungsgemäßen
Baukörper 1 in ein Bauwerk, beispielsweise ein Strahlenschutzbauwerk, zu integrieren.
Während der Baukörper 1 gemäß Figur 4 direkt zwischen der Bodenplatte 12 und der Deckenplatte
13 eines Stockwerkes angeordnet ist, ist der Baukörper 1 in Figur 5 derart versenkt
in der Bodenplatte 12 des Stockwerkes angeordnet, dass die Oberfläche der Grundplatte
2 des Baukörpers 1 mit der Oberfläche der Bodenplatte 12 des Bauwerkes eine ebene
Fläche bildet. Der Deckenabschnitt 9 des Baukörpers 1 durchdringt zudem die Deckenplatte
13 dieses Stockwerkes und bildet mit dieser Deckenplatte 13 ebenfalls eine ebene Fläche.
Je nach Höhe des Baukörpers 1 ist es natürlich auch möglich, den Baukörper 1 gemäß
Figur 6 nur in die Bodenplatte 12 des Bauwerks zu integrieren.
[0036] Die Figuren 7 bis 13 zeigen jeweils Draufsichten erfindungsgemäßer Baukörper 1. Sämtliche
Baukörper 1 weisen wenigstens zwei Schalungselemente 3, einen Linearbeschleuniger
6 sowie einen Eingangsbereich auf, der mit einer beweglich gelagerten Türeinheit 14
ausgestattet ist.
[0037] Die von dem Linearbeschleuniger 6 emittierte Strahlung 15 hat in den gezeigten Ausführungsbeispielen
lediglich einen definierten Streubereich, der durch eine wellenförmige Schattierung
gekennzeichnet ist. Zwischen den Schalungselementen 3 befindet sich jeweils in dem
Bereich, in dem die Strahlung 15 auf die Wandabschnitte 8 des Baukörpers 1 trifft,
ein Strahlenschutzmaterial 5. Die entsprechenden Bereiche können von den übrigen Bereichen
der Wandabschnitte 8, in denen sich kein Strahlenschutzmaterial 5 befindet, durch
eine Trennwand abgeteilt sein, so dass dem Strahlenschutzmaterial 5 nach allen Seiten
eine körperliche Begrenzung zugeordnet ist. Ebenso ist es möglich, die Bereiche, in
denen kein Strahlenschutzmaterial 5 mit besonders hoher Strahlungsabschirmungswirkung
von Nöten ist, mit einem anderen Material, beispielsweise Beton, aufzufüllen.
[0038] Die Schalungselemente 3 weisen zudem im Bereich der Türeinheiten 14 eine L-förmige
Gestalt auf, so dass die emittierte Strahlung 15 wirkungsvoll daran gehindert wird,
den Baukörper 1 zu verlassen, falls die Türeinheiten 14 beim Betrieb des Linearbeschleunigers
6 nicht geschlossen sein sollten. Falls nötig, können die dem Eingangsbereich zugeordneten
Schalungselemente 3 auch derart versetzt zueinander angeordnet sein, dass sich ein
labyrinthartiger Zugang ergibt.
[0039] Wie die Figuren 7 bis 13 weiter zeigen, können durch die erfindungsgemäße Bauweise
Baukörper 1 unterschiedlichster Geometrien hergestellt werden. So weisen die Schalungselemente
3 im Beispiel der Figur 9 beispielsweise abgeflachte Eckbereiche auf. Durch die Verwendung
von Metall, Kunststoff und/oder Holz als Schalungselement 3 ist natürlich auch jede
andere Geometrie mit beispielsweise gewölbten Oberflächen denkbar. Somit ergeben sich
Gestaltungsmöglichkeiten, die bei der herkömmlichen Bauweise der Baukörper 1 aus Beton
oder Stahlbeton nicht möglich waren.
[0040] Figur 14 zeigt eine schematische Draufsicht eines Wandabschnittes 8, dessen Schalungselemente
3 ein im Wesentlichen wellenförmiges Profil aufweisen. Hierdurch wird die Stabilität
der Schalungselemente 3 erheblich erhöht. Zudem können als Schalungselemente 3 herkömmliche
Spundwände Verwendung finden, die auch nach einem Rückbau des Baukörpers 1 wiederverwendet
werden können. Um die Schalungselemente 3 auf ihrer dem Strahlenschutzmaterial 5 abgewandten
Seite mit einer ebenen, optisch ansprechenden, Oberfläche auszustatten, können diese
Bereiche je nach Bedarf mit entsprechenden, nicht dargestellten Verkleidungen versehen
werden. Hierfür bieten sich beispielsweise Holzvertäfelungen oder Gipskartonplatten
an, die zusätzlich als Strahlenschutzmaterial 5 wirken. Diese werden schließlich mit
den entsprechenden Schalungselementen 3 auf herkömmliche Weise verbunden. Ferner können
außenliegende Tiefsicken durch aufgeschweißte oder angeschraubte Blechtafeln verschlossen
und ebenfalls mit Strahlenschutzmaterial 5 befüllt werden. Die Tiefsicken können alternativ
auch mit kraftschlüssig befestigtem Normal- oder Schwerbeton versehen werden, um einen
statische Verstärkung und einen zusätzlichen Strahlenschutz zu erreichen.
[0041] In Figur 15 sind zwei mögliche Verbindungsarten benachbarter Schalungselemente 3
gezeigt, bei denen auf zusätzliche Mittel, wie beispielsweise Schrauben oder Nieten,
verzichtet werden kann. Hierbei weisen jeweils die Kanten einer Seite der Schalungselemente
3 einen Falz 17 auf. Besitzt die gegenüberliegende Seitenkante des entsprechend benachbarten
Schalungselementes 3 eine korrespondierende Hakenform 18, so können beide Schalungselemente
3 einfach miteinander verhakt werden, wodurch sich eine sichere und dennoch einfach
zu lösende Verbindung ergibt. Auf der rechten Seite ist eine weitere Möglichkeit einer
derartigen Verbindung zwischen zwei benachbarten Schalungselementen 3 gezeigt. Hier
weisen die entsprechenden Kanten beider Schalungselemente 3 eine Hakenform 18 auf,
über die von oben ein oder je nach Bedarf mehrere so genannte Omega-Profile 19 geschoben
werden. Durch das Zusammensetzen der einzelnen Schalungselemente 3 können diese eine
definierte Breite, die beispielsweise der zulässigen Breite eines LKWs entspricht,
aufweisen. Die Kosten und die Zeit für deren Transport können hierdurch erheblich
reduziert werden. Dabei können auch mehrere Schalungselemente 3 bereits am Fertigungsort
zu einer Transporteinheit verbunden werden, die dann vor Ort zusammengesetzt werden.
[0042] Figur 16 zeigt zwei hintere und der Übersicht halber nur ein vorderes Schalungselement
3. Diese sind plattenförmig ausgebildet, selbstverständlich gilt das folgende auch
für profilierte Schalungselemente 3. Die Schalungselemente 3 selbst sind über angedeutete
Schraubverbindungen 20 mit Z-förmigen Längsstreben 21 miteinander verbunden. Es versteht
sich von selbst, dass die Schraubverbindungen 20 auch durch Schweiß- oder Nietverbindungen
ersetzt werden können. Die Längsstreben 21 sind wiederum auf gleiche Weise mit ebenfalls
Z-förmigen Querstreben 22 verbunden, die als Zuganker 7 wirken und deren Länge dem
Abstand der gegenüberliegenden Schalungselemente 3 entspricht. Hierdurch ergibt sich
eine besonders verwindungssteife und damit druck- und zugfeste Verbindung entsprechender
Schalungselemente 3. Das Profil der einzelnen Streben kann von der gezeigten Form
abweichen. Beispielsweise sind auch T- oder U-förmige Streben durchaus nicht ausgeschlossen,
solange sie die geforderte Stabilität aufweisen. Die Länge der Längsstreben 21 kann
zudem ebenfalls beliebig gewählt werden. So können, wie im gezeigten Beispiel, jeweils
zwei, aber auch mehrere benachbarte Schalungselemente 3 miteinander verbunden werden.
Auch ist die Anordnung mehrerer parallel versetzter Längsstreben 21 denkbar, um die
Stabilität des Baukörpers 1 weiter zu erhöhen. Um beim Einfüllen von Strahlenschutzmaterial
5 zu vermeiden, dass sich Hohlräume zwischen den Schalungselementen 3 ausbilden, die
die Strahlenschutzwirkung des Baukörpers 1 negativ beeinflussen würden, sind die Längsstreben
21 entsprechend Figur 16 anzuordnen. Wie deutlich erkennbar, befinden sich die nach
unten zeigenden Schenkel des Z-Profils immer auf der Seite des angrenzenden Schalungselementes
3. Wird Strahlenschutzmaterial 5 von oben zwischen die Schalungselemente 3 gefüllt,
so kann sich dieses zuverlässig bis unter die gesamte Längsstrebe 21 verteilen.
[0043] Zuletzt ist in Figur 17 ein Querschnitt eines erfindungsgemäßen Baukörpers 1 dargestellt.
Dieser weist zwei seitliche, einen nicht dargestellten vorderen sowie einen hinteren
Wandabschnitt 8 auf, die jeweils aus inneren Schalungselementen 3a, äußeren Schalungselementen
3b und dazwischenliegendem Strahlenschutzmaterial 5 bestehen. Auf dem hintern und
dem nicht gezeigten vorderen, jeweils in der Blattebene liegenden, Wandabschnitt 8
sind Längsträger 23 abgestützt. Mit den Längsträgern 23 sind zur Lastquerverteilung
wiederum Querträger 24 verbunden, die wie im gezeigten Beispiel jedoch nicht bis über
die seitlichen Wandabschnitte 8 ragen müssen. Die inneren Schalungselemente 3a des
Deckenabschnittes 9 liegen zum einen auf den Schalungselementen 3a, 3b der seitlichen
Wandabschnitte 8 auf. Zudem sind sie mit den Längsträgern 23, beispielsweise mittels
Schraubverbindungen 20, verbunden. Kommen wie im gezeigten Beispiel im Bereich des
Deckenabschnittes 9 mehrere innere Schalungselemente 3a zum Einsatz, so ist es zweckmäßig
und aus strahlenschutztechnischen Gründen auch von Vorteil, wenn sich die Fugen 25
der inneren Schalungselemente 3a im Bereich der Längsträger 23 befinden. Während sich
die äußeren Schalungselemente 3b der Wandabschnitte 8 in Figur 17 bis zum äußeren
Schalungselement 3b des Deckenabschnittes 9 erstreckt, kann der Deckenabschnitt 9
selbstverständlich auch von den Wandabschnitten 8 unabhängige äußere Schalungselemente
3b aufweisen. Zwischen die Schalungselemente 3a, 3b im Bereich des Deckenabschnittes
9 wird schließlich nicht gezeigtes Strahlenschutzmaterial 5 eingefüllt, wodurch der
Baukörper 1 nach allen Seiten hin eine Strahlenabschirmung gewährleistet.
[0044] Die vorliegende Erfindung wurde anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Abwandlungen der Erfindung sind im Rahmen der Patentansprüche ohne weiteres möglich,
wobei ausdrücklich sämtliche in der Beschreibung und den Figurenbeschreibungen aufgeführten
Merkmale in beliebiger Kombination miteinander verwirklicht werden können, soweit
dies sinnvoll und möglich erscheint. So ist es beispielsweise auch möglich, dass die
Grundplatte 2 im Wesentlichen den Grundriss der Bauwerkswände aufweist und auf der
Bodenplatte vor dem Erstellen des Bauwerkes verlegt wird. Dabei kann die Grundplatte
aus mehreren Einzelplatten zusammengesetzt sein, die auf der Bodenplatte aufgestellt
und beispielsweise untergossen werden. An die so verlegte Grundplatte können sodann
die Schalungselemente angebaut werden.
1. Baukörper für Strahlenschutzbauwerke mit wenigstens einer Grundplatte (2) sowie wenigstens
einem Gebäudeteil in Form eines Wandabschnitts (8) und/oder Deckenabschnitts (9),
wobei der wenigstens eine Wandabschnitt (8) und/oder der wenigstens eine Deckenabschnitt
(9) aus wenigstens zwei Schalungselementen (3; 3a, 3b) aus Metall, Kunststoff und/oder
Holz und einer dazwischenliegenden Schicht aus Strahlenschutzmaterial (5; 5a, 5b)
besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Art des Strahlenschutzmaterials (5; 5a, 5b) innerhalb des Baukörpers (1), insbesondere
in Abhängigkeit der Strahlungsart und/oder Strahlungsintensität, variiert und dass
der Baukörper (1) rückbaubar und/oder wiederaufbaubar ist.
2. Baukörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungselemente (3; 3a, 3b) mit der wenigstens einen Grundplatte (2) und/oder
weiteren Schalungselementen (3; 3a, 3b) mittels lösbarer Verbindungen verbunden, insbesondere
verschraubt, verhakt, und/oder zusammengesteckt, sind, so dass der Baukörper (1) rückbaubar
und/oder wiederaufbaubar ist.
3. Baukörper nach dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung durch, insbesondere winkelförmige, Streben gebildet ist.
4. Baukörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung Profile, insbesondere Omega-Profile (19), umfasst.
5. Baukörper nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungselemente (3; 3a, 3b) ein im Wesentlichen wellenförmiges Profil, insbesondere
ein Spundwandprofil, aufweisen.
6. Baukörper nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die das Strahlenschutzmaterial (5; 5a, 5b) umgebenden Schalungselemente (3; 3a, 3b),
insbesondere mit Hilfe von quer zu ihrer Längserstreckung angeordneten, demontierbaren
Zugankern (7), miteinander verbunden sind.
7. Baukörper nach dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuganker (7) ein Z-, T- oder U-Profil aufweisen.
8. Baukörper nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandabschnitte (8) und/oder der wenigstens eine Deckenabschnitt (9) standardisierte
Abmessungen, insbesondere eine konstante Dicke, aufweisen.
9. Baukörper nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlenschutzmaterial (5; 5a, 5b) Mineralstoffe enthält, die aufgrund ihrer
petrographischen Eigenschaften, insbesondere ihrer Kernladungszahl und/oder spezifischen
Dichte, als Strahlenschutzmaterial (5; 5a, 5b) geeignet sind.
10. Baukörper nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlenschutzmaterial (5; 5a, 5b) Wasser, insbesondere gebundenes Wasser, enthält.
11. Baukörper nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlenschutzmaterial (5; 5a, 5b) Kalzium-Carbonat enthält.
12. Baukörper nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlenschutzmaterial (5; 5a, 5b) natürliches ungebranntes Kalzium-Sulfat-Dihydrat
umfasst.
13. Baukörper nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlenschutzmaterial (5; 5a, 5b) eine Schüttung aus abgebundenem granuliertem
Gips umfasst.
14. Baukörper nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlenschutzmaterial (5; 5a, 5b) verdichtet ist.
15. Baukörper nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Strahlenschutzmaterial (5; 5a, 5b) Zusätze aus Gibbsit, Hydrurgillit, Aluminium-Hydrat
oder Magnesium-Sulfat beigefügt sind.
16. Baukörper nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Grundplatte (2) über eine Lagerung elastisch gelagert ist.
17. Baukörper nach dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung elastisches Material (11), wenigstens ein Federelement und/oder wenigstens
einen Stoßdämpfer umfasst.
18. Baukörper nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Wandabschnitte (8) im Bereich einer Eingangsöffnung derart zueinander angeordnet
sind, dass sich ein labyrinthartiger Zugang ergibt.
19. Baukörper nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Deckenabschnitt (9) an Querträgern (24) und/oder Längsträgern
(23), insbesondere lösbar, befestigt ist, wobei die Querträger (24) und/oder die Längsträger
(23) wenigstens teilweise auf den Wandabschnitten (8) abgestützt sind.
20. Bauwerk, insbesondere Strahlenschutzbauwerk, mit wenigstens einer ein Stockwerk begrenzenden
Bodenplatte (12) und/oder Deckenplatte (13), dadurch gekennzeichnet, dass das Bauwerk wenigstens einen Baukörper (1) gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche aufweist.
21. Bauwerk nach dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Baukörper (1) derart in die Bodenplatte (12) und/oder die Deckenplatte (13) des
Bauwerks integriert ist, dass die Oberfläche der wenigstens einen Grundplatte (2)
mit der Oberfläche der Bodenplatte (12) und/oder die Oberfläche des Deckenabschnittes
(9) mit der Oberfläche der Deckenplatte (13) eine im Wesentlichen ebene Fläche bilden.
22. Bauwerk nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine, insbesondere in der Bodenplatte (12) versenkte, Grundplatte
(2) Schnittstellen aufweist zur späteren Befestigung der Schalungselemente (3; 3a,
3b).
23. Bauwerk nach dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstellen und oder die wenigstens eine Grundplatte (2) durch wenigstens
eine Deckschicht bedeckt ist, so dass die Oberfläche der Deckschicht eine im Wesentlichen
ebene Fläche mit der Oberfläche der Bodenplatte (12) bildet.
1. A structural element for radiation shielding structures with at least one base plate
(2) and at least one structural portion in the form of a wall section (8) and/or ceiling
section (9), wherein the at least one wall section (8) and/or the at least one ceiling
section (9) consists of at least two shuttering elements (3; 3a, 3b) of metal, plastic
and/or wood and a layer between them of radiation shielding material (5; 5a, 5b),
characterised in that the nature of the radiation shielding material (5; 5a, 5b) within the structural
element (1) varies, particularly in dependence on the nature of the radiation and/or
the radiation intensity and that the structural element (1) is removable and/or reinstallable.
2. A structural element as claimed in Claim 1, characterised in that the shuttering elements (3; 3a, 3b) are connected to the at least one base plate
(2) and/or further shuttering elements (3; 3a, 3b) by means of releasable connections,
particularly connected by screws, by hooks and/or plugged together, so that the structural
element (1) is removable and/or reinstallable.
3. A structural element as claimed in the preceding claims, characterised in that the connection is constituted by, particularly angular, struts.
4. A structural element as claimed in Claim 2, characterised in that the connection includes profiles, particularly omega profiles (19).
5. A structural element as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that the shuttering elements (3; 3a, 3b) have a substantially corrugated profile, particularly
a sheet pile profile.
6. A structural element as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that the shuttering elements (3; 3a, 3b) surrounding the radiation shielding material
(5; 5a, 5b) are connected together, particularly with the aid of demountable tie bars
(7) arranged transversely to their length.
7. A structural element as claimed in the preceding claims, characterised in that the tie bars (7) have a Z, T or U profile.
8. A structural element as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that the wall sections (8) and/or the at least one ceiling section (9) have standardised
dimensions, particularly a constant thickness.
9. A structural element as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that the radiation shielding material (5; 5a, 5b) contains mineral materials, which, are
suitable as radiation shielding material (5; 5a, 5b) by reason of their petrographic
characteristics, particularly their atomic number and/or specific density.
10. A structural element as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that the radiation shielding material (5; 5a, 5b) contains water, particularly bonded
water.
11. A structural element as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that the radiation shielding material (5; 5a, 5b) contains calcium carbonate.
12. A structural element as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that the radiation shielding material (5; 5a, 5b) includes natural, unburnt calcium sulphate
dihydrate.
13. A structural element as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that the radiation shielding material (5; 5a, 5b) includes a filling of hydrated, granulated
gypsum.
14. A structural element as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that the radiation protective material (5; 5a, 5b) is compressed.
15. A structural element as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that additives of gibbsite, hydrargillite, aluminium hydrate or magnesium sulphate are
added to the radiation shielding material (5; 5a, 5b).
16. A structural element as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that the at least one base plate (2) is elastically mounted by means of a support.
17. A structural element as claimed in the preceding claim, characterised in that the support includes elastic material (11), at least one spring element and/or at
least one vibration damper.
18. A structural element as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that wall sections (8) are arranged with respect to one another in the vicinity of an
inlet opening so that a labyrinthine access point is produced.
19. A structural element as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that the at least one ceiling section (9) is fastened, particularly releasably, to transverse
supports (24) and/or longitudinal supports (23), wherein the transverse supports (24)
and/or the longitudinal supports (23) are supported at least partially on the wall
sections (8).
20. A structure, particularly a radiation shielding structure, with at least one floor
plate (12) defining a storey and/or ceiling plate (13), characterised in that the structure includes at least one structural element (1) as claimed in one or more
of the preceding claims.
21. A structure as claimed in the preceding claim, characterised in that the structural element (1) is integrated into the floor plate (12) and/or the ceiling
plate (13) of the structure such that the surface of the at least one base plate (2)
defines a substantially flat surface with the surface of the floor plate (12) and/or
the surface of the ceiling section (9) defines a substantially flat surface with the
surface of the ceiling plate (13).
22. A structure as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that the at least one base plate (2), particularly recessed into the floor plate (12),
includes interfaces for the subsequent fastening of the shuttering elements (3; 3a,
3b).
23. A structure as claimed in the preceding claim, characterised in that the interfaces and/or the at least one base plate (2) is covered by at least one
cover layer so that the surface of the cover layer defines a substantially flat surface
with the surface of the floor plate (12).
1. Corps pour ouvrages de protection contre les rayonnements comprenant au moins une
plaque de base (2) et au moins une partie de bâtiment sous forme d'une section de
paroi (8) et/ou d'une section de plafond (9), dans lequel ladite au moins une section
de paroi (8) et/ou ladite au moins une section de plafond (9) est constituée d'au
moins deux éléments de coffrage (3 ; 3a, 3b) en métal, en matière plastique et/ou
en bois et d'une couche disposée entre ceux-ci en matériau de protection contre les
rayonnements (5 ; 5a, 5b), caractérisé en ce que le type de matériau de protection contre les rayonnements (5 ; 5a, 5b) à l'intérieur
du corps (1) varie, en particulier en fonction du type de rayonnement et/ou de l'intensité
du rayonnement, et en ce que le corps (1) peut être démoli et/ou reconstruit.
2. Corps selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de coffrage (3 ; 3a, 3b) sont reliés, en particulier vissés, accrochés,
et/ou emboîtés, à ladite au moins une plaque de base (2) et/ou à d'autres éléments
de coffrage (3 ; 3a, 3b) au moyen de liaisons libérables, de sorte que le corps (1)
peut être démoli et/ou reconstruit.
3. Corps selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la liaison est formée par des entretoises, en particulier angulaires.
4. Corps selon la revendication 2, caractérisé en ce que la liaison comprend des profilés, en particulier des profilés oméga (19).
5. Corps selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de coffrage (3 ; 3a, 3b) comprennent un profilé sensiblement ondulé,
en particulier un profilé de palplanche.
6. Corps selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de coffrage (3 ; 3a, 3b) entourant le matériau de protection contre
les rayonnements (5 ; 5a, 5b) sont reliés les uns aux autres, en particulier à l'aide
de tirants d'ancrage (7) démontables agencés transversalement à leur direction longitudinale.
7. Corps selon la revendication précédente, caractérisé en ce que les tirants d'ancrage (7) comprennent un profilé en Z, en T ou en U.
8. Corps selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les sections de paroi (8) et/ou ladite au moins une section de plafond (9) présentent
des dimensions standardisées, en particulier une épaisseur constante.
9. Corps selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau de protection contre les rayonnements (5 ; 5a, 5b) contient des substances
minérales qui, du fait de leurs propriétés pétrographiques, en particulier de leur
numéro atomique et/ou de leur densité spécifique, conviennent comme matériau de protection
contre les rayonnements (5 ; 5a, 5b).
10. Corps selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau de protection contre les rayonnements (5 ; 5a, 5b) contient de l'eau,
en particulier de l'eau liée.
11. Corps selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau de protection contre les rayonnements (5 ; 5a, 5b) contient du carbonate
de calcium.
12. Corps selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau de protection contre les rayonnements (5 ; 5a, 5b) comprend du sulfate
de calcium dihydraté naturel non calciné.
13. Corps selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau de protection contre les rayonnements (5 ; 5a, 5b) comprend un tas de
granulés de plâtre durci.
14. Corps selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau de protection contre les rayonnements (5 ; 5a, 5b) est compacté.
15. Corps selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que des additifs faits de gibbsite, d'hydrargillite, d'aluminium hydraté ou de sulfate
de magnésium sont ajoutés au matériau de protection contre les rayonnements (5 ; 5a,
5b).
16. Corps selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de base (2) est montée de manière élastique par l'intermédiaire
d'un support.
17. Corps selon la revendication précédente, caractérisé en ce que le support comprend un matériau élastique (11), au moins un élément ressort et/ou
au moins un absorbeur de chocs.
18. Corps selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que des sections de paroi (8) sont agencées les unes par rapport aux autres dans la zone
d'une ouverture d'entrée, de telle manière que cela permet d'obtenir un accès du type
labyrinthe.
19. Corps selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que ladite au moins une section de plafond (9) est fixée sur des traverses (24) et/ou
des longerons (23), en particulier de manière détachable, dans lequel les traverses
(24) et/ou les longerons (23) sont au moins en partie en appui sur les sections de
paroi (8).
20. Ouvrage, en particulier ouvrage de protection contre les rayonnements, comprenant
au moins une plaque de sol (12) et/ou une plaque de plafond (13) délimitant un étage,
caractérisé en ce que l'ouvrage comprend au moins un corps (1) selon l'une ou plusieurs des revendications
précédentes.
21. Ouvrage selon la revendication précédente, caractérisé en ce que le corps (1) est intégré dans la plaque de sol (12) et/ou la plaque de plafond (13)
de l'ouvrage, de telle sorte que la surface de ladite au moins une plaque de base
(2) forme avec la surface de la plaque de sol (12) et/ou que la surface de la section
de plafond (9) forme avec la surface de la plaque de plafond (13) une surface sensiblement
plane.
22. Ouvrage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que ladite au moins une plaque de base (2), en particulier enfoncées dans la plaque de
sol (12), comprend des interfaces pour la fixation ultérieure des éléments de coffrage
(3 ; 3a, 3b).
23. Ouvrage selon la revendication précédente, caractérisé en ce que les interfaces et/ou ladite au moins une plaque de base (2) est recouverte par au
moins une couche de recouvrement, de sorte que la surface de la couche de recouvrement
forme une surface sensiblement plane avec la surface de la plaque de sol (12).
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